DE3038726C2 - Steuereinrichtung für einen Verkaufsautomaten - Google Patents
Steuereinrichtung für einen VerkaufsautomatenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/045—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using logic state machines, consisting only of a memory or a programmable logic device containing the logic for the controlled machine and in which the state of its outputs is dependent on the state of its inputs or part of its own output states, e.g. binary decision controllers, finite state controllers
-
- G—PHYSICS
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- G07F13/065—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof for drink preparation
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine bekannte Steuervorrichtung der genannten Art (DE-OS 29 30 347) ist imstande, einen Verkaufsautomaten
so zu steuern, daß beispielsweise zunächst ein Becher ausgegeben wird, in den anschließend ein Getränkekonzentrat.
Zucker, Milch und heißes Wasser nacheinander in einer bestimmten Zeitfolge eingegeben werden.
Hierzu ist eine Folgestcuercinhcit vorgesehen, die Beginn und Ende der Zeitfolge der Ausgabe jeder Komponente
des auszugebenden Mischartikels vorgibt. Die Einstellzeiten und die Abstellzeiten sind in programmierbaren
Zeitgebern gespeichert. Die Folgesteucreinheit weist verschiedene Kanäle auf, die den Antriebscinheiten
für die einzelnen Komponenten des auszugebenden Mischgegenstandes fest zugeordnet sind. Zwar lassen
sich die Inhalte der Kanalplätze, nämlich die Start- und Stopzeiten, frei programmieren, jedoch ist von
vornherein festgelegt, welche Kanäle beim Betätigen einer Wähltaste aktiviert werden. Die Beziehung zwischen
den Wähltasten und den für die Ausgabe eines uns. mehreren Komponenten bestehenden Mischartikcls ist
daher festgelegt und nicht frei wählbar. Die Einsatzmöglichkeiten der bekannten Steuereinrichtung sind
daher begrenzt. Durch Anschluß eines Wartimgsmodiils
an den Automaten können die Mengenverhältnisse und die Ausgabc/.eilen für die einzelnen Komponenten programmiert
und dementsprechend verändert werden, jedoch kann die Auswahl derjenigen Komponenten, die
beim Drücken einer bestimmten Wähltastc nacheinnn-
der ausgegeben werden, nicht verändert werden. Die bekannte Steuereinrichtung hat daher den Nachteil, daß
sie nicht gleichermaßen für unterschiedliche Arten von Verkaufsautomaten eingesetzt und jeweils hinsichtlich
auszugebenden Komponenten frei programmiert werden kann. Lediglich die Ausgabezeilen bzw. Ausgabemengen
der Komponenten können verändert werden, nicht aber deren Auswahl überhaupt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspr.uchc
1 zu schaffen, die universell bei allen Arten von Verkaufsautomaten anwendbar ist, bei denen mehrere
Antriebseinheiten einzeln nacheinander angetrieben werden, um durch ihr Zusammenwirken einen gewünschten
Artikel auszugeben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Die Ausgabeeinheiten sind nicht bestimmten Kanälen zugeordnet, die von vornherein gruppenweise zusammengefaßt
und als Grjppe einem Wählschalter zügeordnet
sind, sondern die Antriebseinheiten sird jeweils einem der Zeitgeber fest zugeordnet. Die Zeitgeber
können ihrerseits durch entsprechende Verstellung der Einstelleinheit frei ausgewählt werden. Durch die Einstellcinheit
für die Zeitgeberselektion wird erreicht, daß nicht nur die einzelnen Zeitgeber programmierbar sind,
sondern daß auch jede beliebige Komination mehrerer Zeitgeber eingestellt werden kann, um einen bestimmten
Artikel zusammenzustellen. Dadurch wird erreicht, daß die Steuereinrichtung universell bei beliebigen Verkaufsautomaten
eingesetzt werden kann. Ein Umrüsten auf andere Gegenstände mit unterschiedlichen Zusammensetzungen
ihrer Komponenten ist einfach und kostengünstig durchführbar.
Jeder Antriebseinheit für eine auszugebende Komponcnte
ist ein eigener Zeitgeber fest zugeordnet. Dies hat den Vorteil, daß die Programmierung der Auswahl einfach
und übersichtlich — ohne den Umweg über die Zuordnung z^ einzelnen Kanälen — durchführbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung sind den Unteransprüchen /u entnehmen.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeig';
Fig. I ein schematisches Blockschaltbild eines ersten
Ausführungsbeispiels,
F i g. 2 ein elektrisches Schaltbild der Münzsteuereinheil
aus Fi g. 1,
F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild der Ausgabesteuereinheit aus Fig. 1,
Fig.4 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der programmierbaren
Zeitgeberschaltung aus F i g. 3,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Ausgabesteuerschaltung nach Fi g. 1,
Fig.6 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, und
F i g. 7 ein elektrisches Schallbild der Ausgabesteuercinheit
nach F ig.6.
Gemäß F i g. i ist eine Münzsteuereinheit 10 vorgesehen,
die den Betrag der eingeworfenen Münzen (oder Banknoten) zählt und ihn mit dem Verkaufspreis eines
Artikels vergleicht, um zu beurteilen, ob der Artikel ausgegeben werden kann oder nicht sowie anschließend
etwaiges Wechselgeld auszahlt, nachdem der Verkaufspreis des Artikels von dtr:ii Betrag der eingeworfenen
Münzen subirahieri worden ist.
Ocr Mün/dclcklor 151 stellt fest, ob eine eingeworfene
Münze (oder eine Banknote) echt oder falsch ist und cr/.eugl Münzcrkcnnungssignale CDi — CDi für die entsprechenden
Mün/wcrle, jeweils dann, wenn Münzen als echt angenommen worden sind. Der Wechselgeld-Auszahlungsmechanismus
152 bewirkt nach Empfang eines Wechselgeld-Auszahlungssignals ΡΟ,ο, POr, oder
POi die Ausgabe von Münzen, deren Wert jeweils dem
Auszahlungssignal entspricht, als Wechselgeld.
Die Ausgabesteuereinheit 150 enthält eine programmierbare Zeitgeberschaltung 153, die ihrerseits programmierbare
Zeitgeber Ti — Tn, enthält, welche den m
Antriebseinheiten 154-1 bis 154-/Π, die an dem Ausgabemechanismus
vorgesehen sind, entsprechen. Die Antriebseinheiten 154-1 bis 154-m entsprechen jeweils einer
auszugebenden Warenart bzw. einem Artikel (d. h. einer Tasse, einem Getränkekonzentrat, Zucker, Milch,
heißem Wasser usw.). Wenn ein Ausgangssigna! eines Zeitgebers (eines der Signale T\O—TmO) von der programmierbaren
Zeitgeberschaltung 1^:3 erzeugt wird,
wird die Antriebseinheit (eine der Einheiten 154-1 bis
154-/77,1 die dem betreffenden Zeitgeber zugeordnet ist,
angetrieben und ein Element der auszugebenden Substanz, der die Antriebseinheit zugeordnet ist, wird aus
dem Automaten ausgegeben. Die Antriebseinheiten 154-1 bis 154-m bestehen jeweils aus einem Elektromagneten,
einer Pumpe, einem Motor u. dgl., was von der auszugebenden Substanz abhängt. Eine Antriebseinheit
(154-1 — 154-/77^ muß nicht notwendigerveise einer einzigen
auszugebenden Füllung entsprechen, sondern eine Füllung kann auch durch eine Kombination mehrerer
Antriebseinheiten ausgegeben werden. Die Anstiegszeit-Einstellvorrichtung 155 dient zur Einstellung der
Anstiegszeit des jeweiligen Zeitgebers Ti-Tn,, während
an der Abfallzeit-Einstellvorrichtung 156 die Abfallzeit dieser Zeitgeber T1-Tn, in der gewünschten
Weise eingestellt wird. Die Operationszeiten der verschiedenen Zeitgeber T1-Tn, werden durch die Anstiegs-
und Abfallzeiten bestimmt, die an diesen Einstellvorrichtungen 155 und 156 eingestellt sind.
Di; Ausgabesteuereinheit 150 empfängt ferner Ausgangssignale
St— Sn der Wählschalter 157-1 bis 157-n,
die jeweils für einen von η Arten von Artikeln an dem Ausgabemechanismus vorgesehen sind, und speichert
selektiv ein einziges dieser Ausgangssignale, wenn mehrere Signale S1-Sn erzeugt werden. Das gespeicherte
Signal (eines der Signale S]-Sn) wird den Leseadresseneingängen
einer Preiseinstelleinheit 158 und einer Einstelleinheit 159 für die Zeitgeberselektion zugeführt.
Die Preiseinstelleinheit 158 speichert voreingestellte Verkaufspreise (SP1-SPn) für die jeweiligen Artikel
mittels einer Diodenmatrixschaltung o. dg', und auf ein
Wähls'«riial (eines der Signale S\'~Sn), das einem ausgewählten
bzw. eingestellten Artikel entspricht und dem Leseadressenekgang der Einheit 156 zugeführt
wird, gibt diese ein Verkaufspreissignal SPi für den betreffenden
Artikel aus (wobei »i« eine Zahl von 1 bis π ist). Die Einstelleinheit 159 für die Zeitgeberselektion
speichert voreingebtellte Kombinationen von Zeiten T\ — Tn, (für ciie Antriebseinheiten 154-1 bis i54-m), die
für die Ausgabe der jeweiligen Artikel benötigt wurden, und auf das Wählsignal (eines der Signale £Y—S„'), das
dem Leseadresseneingang der Einstelleinheit 159 zugeführt wird, wird eines der Zeitgeber-Selektionssignale
T\S—T,„S. das der voieingestellten Kombination von
Zeitgebern entspricht, ausgelesen. In der programmierbaren Zeitgeberschaltung 153 werden dann nur diejenigen
Zeitgeber (T, — T,„) aktiviert, die durch das Zeitgeber-Selektionssignal
(eines der Signale T\—T„), das von
der Einstelleinheit 159 ausgegeben worden ist, bestimmt
sind.
An dem Ausgabemechanismus sind zusätzliche F.xtra-Schalter
160 vorgesehen, mit denen die Menge der Bestandteile
eines Artikels bzw. einer Füllung aus Getränkekonzentrat, Zucker und Milch entsprechend der Bedienungstaste
erhöht oder verringert werden kann. Die Ausgangssignale der zusätzlichen Extra-Schalter 160
für die Extraausgabe werden einem Kodierer 161 für die Mengenerhöhung zugeführt. Dieser Kodierer 161 gibt
entsprechend der Erhöhung oder Verminderung des Anteiles eines bestimmten Bestandteiles in Abhängigkeit
von der Betätigung eines der Extra-Schalter 160 entsprechende Daten aus. Die Ausgangsdaten des Kodierers
161 bewirken, daß die programmierbare Zeitgeberschaltung 153 die Tiefzeit des Zeitgebers so verändert,
daß die Operation des Zeitgebers für den betreffenden Bestandteil die Menge des auszugebenden Bestandteiles
erhöht bzw. vermindert.
Eine Münzwertanzeige 162 zeigt den Betrag oder Saldo
der eingeworfenen Münzen an. die von der Münzsteuereinheit 10 gezählt worden sind. Bei Beendigung
des Kaufvorganges kann von dem Kunden ein Löschschalter 88 gedruckt werden, wodurch die Rechnung
bestätigt wird und gegebenenfalls eine Wechselgeldausgabe erfolgt.
In der Münzsteuereinheit, die in F i g. 2 dargestellt ist, werden von dem Münzdetektor 151 gelieferte Miinzerkennungssignale
c D1- CDj einem Impulsgenerator 163
zugeführt. Dieser erzeugt Münzimpulse Cio. Cs und Ci
entsprechend den jeweiligen Münzwerten. Die Münzimpulse Cio. O, und C], die beispielsweise Markstücken,
50-Pfennig-Münzen und 10-Pfennig-Münzen entsprechen, werden über ODER-Tore 18,19 und 20 Aufwärts/
Abwärts-Zählern 21,22 und 23 für die jeweiligen Münzwene (Markstücke, 5ö-Pfennig-!vtünzen und 10-Pfennig-Münzen)
zugeführt. Das Ausgangssignal des ODER-Tors 124, das den Aufwärls/Abwärts-Steuereingängen
der Aufwärts/Abwärts-Zähler 21, 22 und 23 zugeführt wird, ist anfangs »0«. Das Ausgangssignal »0«
des ODER-Tors 24 bedeutet »Addition« und das Ausgangssignal »1« bedeutet »Substraktion«. Durch die
eingeworfenen Münzen werden die Zähler 21,22 und 23 für die jeweiligen Münzwerte hochgezählt. Wenn der
Automat für Banknoten geeignet ist (z.B. 10-Mark-Scheine)
wird anstelle des Münzdetektors 151 ein Banknotendetektor benutzt und es ist ein zusätzlicher Zähler
zum Zählen der Banknoten vorhanden.
Die Zähl-Ausgangssignale der Zähler 21, 22 und 23
werden einer Additionsschaltung 25 zugeführt, in der die Summe des Betrages der eingeworfenen Münzen
errechnet wird. Die Additionsschaltung 25 gibt ein Signal K aus, das der Summe (oder dem Saldo) des Betrages
der eingeworfenen Münzen entspricht. Dieses Signa! K wird einer Komparatorschaltung 26 und ferner
einer Anzeigeeinrichtung 162 zugeführt, an der die Summe (oder der Saldo) der Beträge der eingeworfenen
Münzen angezeigt wird. Die Additionsschaltung 25 erzeugt ein Gesamt-0-Signal Ro, wenn die Summe (oder
der Saldo) »0« ist. Das Gesamt-0-Signal Ro wird den jeweiligen Eingängen der Münzsteuereinheit 10 als
Rücksetzsignal oder ferner über Leitung 13 der Ausgabesteuereinheit
150 zugeführt. Das Gesamt-0-Signal Ro
wird ferner über einen Koppler Ϊ64 (F i g. i) den Wählschaltern
157-1 bis 157-/7 zugeführt, die am Ausgabemechanismus angeordnet sind. Der Koppler 164 liefert
Strom an die Schaller 157-1 bis 157-n, wenn das Gesamt-0-Signa!
Ro »0« ist, d. h. nach Einwurf einer Münze.
Das der Ausgabesieuercinheit 150 (F i p. 3) über Leitung
13 zugeführte Gesamt-0-Signal wird den Spcieherschaltungcn
JS4-1 bis i84-/j und 585-1 bis 185-/;: zugeführt.
Diese Speicherschaltungen 184-1 bis 184 η und
185-1 bis 185-m befinden sich im Schreibmodus, wenn
das Gesamt-O-Signal /?o »1« ist. d.h. in einem Bereitschaftszustand
(wenn keine Münze eingeworfen worden ist), und speichern in diesem Schreibniodus die eingestellten
D;iten tier Ansliegszcilen TR1 — TR,,, und Abfall/eilen
TDi - TDn, tier Zeitgeber 7"i — /«,. die an der
Einstelleinrichtung 155 für die Anstiegszeil und der Einstelleinrichtung
156 für die Abfallzeit eingestellt worden sind. Wenn das Gesamt-0-Signal Ro nach dem Einwerfen
einer Münze auf »0« zurückgegangen ist. werden die Speicherschaltungen 184-1 bis 185-m in den Auslesemoclus
gestellt, wobei sie die gespeicherten Daten TR] bis TR,,· und 7Όι bis TD,., ausL'eben. Die Einstelleinrichtung
155 enthalt einen Satz Schalter 155-1 bis I55-/7 für die
Einstellung der Anstiegszeiten TRi — 77?,,, der Zeitgeber
Τι — Τ,,,, und die Einstelleinrichtung 156 enthält einen
Satz Schalter für die Einstellung der Abfallzcitcn TD]- TDn, der Zeitglieder Γι bis T„. An den Schaltern
155-1 bis 156-m werden entsprechend dem Zweck, zu
dem die Zeitglieder T1 — Tn, benutzt werden, geeignete
Anstiegszeiten TR] — TR,,, und Abfallzeiten TD]-TDn,
eingestellt.
Durch selektives Drücken eines Wählschalters (eines der Schalter 157-1 bis \57-n) für einen gewünschten
Artikel wird eines der Wählsigna'e S] —S„ der Ausgabe-
jo Steuereinheit 150 zugeführt. In der Ausgabesteuercinheit
150, die in F i g. 3 dargestellt ist. werden die Wählsignale Si-Sn über UND-Torc 165-1 bis 165-/I und
ODER-Tore If>6-1 bis 166-/7 und 167-1 bis 167-n in SD-Flip-Flops
168-1 bis 168-/7eingespeichert. Die UND-To-
j5 re 165-1 bis 16:5-/7 dienen dazu, daß insgesamt nur eines
der Wählsignale Si — Sn in eines der Flip-Flops 168-1 bis
168-n eingespeichert wird. Die UND-Tore 165-1 bis 165-/7 empfangen die Zeitteilungsimpulse 7#i — Tun und
ein Signal, das durch Kombination aller Ausgangssign«i-Ie
der Flip-Flops 168-1 bis 168-n in einem ODER-Tor
169 entstanden und anschließend durch einen Inverter
170 invertiert ist. Die Flip-Flops 168-1 bis 168-n werden von einem Inipulstakt getaktet und geben die anstehenden
Signale mit einer Verzögerung von einer Bit-Zeit
(d. h. einer Periode des Impulstaktes) aus. Die Zeitteilungsimpulse
Ta]-Tan sind impulse, die in jeder Periode
des Impulstaktes erzeugt werden, d. h. der Impuls Ta] wird nach Verstreichen der ersten Periode, der Impuls
Tai nach Verstreichen der nächsten Periode crzeugt
usw., der Impuls Tan wird nach Verstreichen der
/7-ten Periode erzeugt. Die Impulse Ta]-Tan werden
daher jeweils in jeder /7-ten Periode des Impulstaktes erzeugt.
Da die Münzsteuereinheit 10 und die Ausgabesteucreinheit 150 asynchron zueinander betrieben werden
können, können unterschiedliche Impulstakte in beiden Steuereinheiten benutzt werden. Der Takt mit der höchsten
Frequenz kann für die Münzsteuereinheit 10 benutzt werden, die im allgemeinen den Zählvorgang mit
hoher Geschwindigkeit ausführt, wogegen der Impulstakt mit niedriger Frequenz (z. B. in der Größenordnung
von Kilohertz) für die Ausgabesteuereinheit 150 benutzt werden kann.
Da die UND-Tore 165-1 bis 165-/; von den Impulsen
Ta\ — Tan im Zeitteilungsbetrieb gesteuert werden, wird
jeweils in einem der Zeitfenster nur eines der Wählsignale S]—Sn selektiert, selbst wenn mehrere Wählsignale
gleichzeitig durch gleichzeitiges Drücken mehrerer
Wählschalter 157-1 bis 157-n erzeugt werden. Wenn beispielsweise
die Signale Si und Sn zum Zeitpunkt des
Impulses Ta\ hoch sind, wird von dem UND-Tor 165-1 nur das Signal S1 selektiert und das Signal Sn wird von
dem UND-Tor 165/j blockiert. Dann gibt das Flip-Flop
168-1, das das »!«-Signal Si speichert, beim nächsten
Auftreten des Impulses Ta\ ein Ausgangssignal »1« aus. Das Ausgangssignal des ODER-Tors 196 geht dadurch
;iuf »I« und das Ausgangssignal des Inverters 170 auf »0«. so daß die UND-Tore 165-1 bis 165-n sämtlich gesperrt
werden. Das Signal Sn wird daher von dem UND-Tor 165-/7 zum Zeitpunkt des Impulses Tan nicht durchgelassen,
so daß ein einziges Wählsignal Si selektiert wird. Das Ausgangssignal des das selektierte Signal Si
speichernden Flip-Flops 168-1 wird auf das UND-Tor 171-1 rückgekoppelt. Dieses empfang! an einem anderen
Hingang das Signal Si und das Ausgangssignal des UND-Tors 171-1 wird über die ODER-Tore 166-1 und
167-1 auf das Flip-Flop 168-1 rückgekoppelt. Das selektierte Wählsignal (Si) eines einzelnen Artikels wird daher
von dem Flip-Flop 168-1 so lange festgehalten, wie das Signal Si vorhanden ist.
Das einzelne Wählsignal (eines der Signale Si'—Sn')
eines Artikels, das von einem der Flip-Flops 168-1 bis 168-n festgehalten wird, wird von der Ausgabesteuereinheit
150 ausgegeben und der Einstelleinheit 158 für die Verkaufspreise sowie der Einstelleinheit 159 für die
Zeitgcbcrsclektion zugeführt. In der Einstelleinheit 158 werden die Daten der den jeweiligen Artikeln entsprechenden
Verkaufspreise SPx-SPn an einer Diodenmatrixschaltung
eingestellt und der Verkaufspreis SPi (einer der Preise SPi -SPn), der dem durch das Wählsignal
(S\' — Sn) bestimmten ausgewählten Artikel entspricht,
wird aus der Einstelleinheit für den Verkaufspreis ausgelesen. Die Daten des ausgelesenen Verkaufspreises
Sri werden über Leitung 14 an die Kompuraiorschaitung
26 (Fig.2) der Münzsteuereinheit 10 gelegt. Die
Leitung 14 besteht tatsächlich aus Leitungen für mehrere Bits, ist aber aus Zweckmäßigkeitsgründen nur als
einzige Linie dargestellt. In der Einstellschaltung 159 für die Zeitgeberselektion werden die den jeweiligen Artikeln
(Mischungen) entsprechenden Kombinationen der Zeitglieder an einer Diodenmatrixschaltung eingestellt.
Die Zcitgeberselektionssignale T\S—T„,S, die die Zeiten
T\ — T„, repräsentieren, werden entsprechend dem
einzigen Wählsignal (einem der Signale Si'—Sn') ausgegeben.
Wenn beispielsweise die Zeitgeber 7Ί, Ti, T^ und
Ti zur Ausgabe eines speziellen Artikels benutzt werden, werden die Zeitgeberselektionssignale 7"iS, TiS,
T%S und T^Sdieser Zeitgeber gleichzeitig ausgelesen.
Die in Fig.2 dargestellte Komparatorschaltung 26
vergleicht den ihr über Leitung 14 zugeführten Verkaufspreis SPi mit dem ihr von der Additionsschaitung
25 zugeführten Betrag der eingeworfenen Münzen und gibt ein OK-Signal aus, wenn der Artikel ausgegeben
werden kann. Im einzelnen empfängt die Komparatorschaltung 26 ein Signal NC, das angibt, daß kein Wechselgeld
verfügbar ist, und daß die gespeicherten Münzen, die als Wechselgeld ausgezahlt werden können,
ausgegangen sind. Dieses Signal NC kommt von der Wcchselgeldsteuerschaltung 30 und ist »1« nur dann,
wenn der Betrag K der eingeworfenen Münzen gleich dem Verkaufspreis SPi ist, d. h. K=SPi. Wenn der Beirag
der eingeworfenen Münzen gleich oder größer ist als der Verkaufspreis SPa d. h. KiSPi, gibt die Komparatorschaltung
26 ebenfalls ein »1 «-Signal aus (d. h. das OK-Signal). Sind dagegen überhaupt keine Wechselmünzen
(oder dem Kunden zurückzuzahlende Münzen) in dem entsprechenden (nicht dargestellten) Speicherrohr
vorhanden oder ist die Anzahl der in diesem Speicherrohr vorhandenen Münzen kleiner als ein bestimmter
Wert, dann wird von der Wechselgeldauszahlungsvorrichtung 152 (Fig. 1) auf das Signal NC hin, das
angibt, daß kein oder nicht genügend Wechselgeld festgestellt worden ist, das Signal /VCerzeugt.
Das von der Komparatorschaltung 26 ausgegebene OK-Signal wird der Ausgabesteuereinheit 150 zugeführt
und über ein ODER-Tor 172 in ein SD-Flip-Flop 173 geladen. In dem Flip-Flop 173 hält sich dieses Signal
über das UND-Tor 174 und ein ODER-Tor 172 selbst. Das UND-Tor 174 empfängt an weiteren Eingängen das
Ausgangssignal des ODER-Tors 169 und das Ausgangssignal eines NAND-Tors 175. Das Ausgangssignal »I«
des ODER-Tors 169 gibt an, daß das einzige Wählsignal (eines der Signale Si' bis Sn') in einem der SD-Flip-Flops
168-1 bis 168-n gespeichert ist. Das Ausgangssignal des NAND-Tors 175 ist normalerweise »1« und geht auf
»0«, wenn das OK-Signal, nachdem es »1« gewesen ist, auf »0« abfällt. Dieser Abfall des OK-Signals von »1«
auf »0« erfolgt manchmal in dem Zustand, in dem die Münzen für das Wechselgeld ausgegangen sind. Wenn
die Bedingung »K — SPi« in der Komparatorschaltung
26 während des Einwerfens von Münzen erfüllt ist, während die Münzen zur Wechselgeldauszahlung ausgegangen
sind, wird ein »!«-Signal in dem Flip-Flop 173 gespeichert. Wenn zusätzlich eine weitere Münze in diesem
Zustand eingeworfen wird, wird die Bedingung »K>SPi< erfüllt, so daß die Komparatorschaltung 26
kein Ausgangssignal »I« erzeugt, wenn die Münzen für die Wechselgeldauszahlung ausgegangen sind. Das OK·
Signal fällt daher auf »0«. Das NAND-Tor 175 empfängt das Ausgangssignal des SD-Flip-Flops 173 sowie ein
durch Invertieren des Signals OK durch den Inverter 176 entstandenes Signal. Wenn uäs OK-Sigiiui von »i«
auf »0« geht, schaltet das NAND-Tor 175 durch und erzeugt ein Ausgangssignal »0«, so daß der Selbsthaltezustand
des SD-Flip-Flops 173 beendet wird. Anders ausgedrückt: Das SD-Flip-Flop 173', das einmal in einen
eine mögliche Warenausgabe anzeigenden Zustand gesetzt worden ist, wird, wenn später festgestellt wird, daß
eine Warenausgabe nicht möglich ist. unverzüglich rückgesetzt.
Das Ausgangssignal des SD-Flip-Flops 173 wird einem Zeitgeber 177 und das Ausgangssignal des Zeitgebers
177 wiederum den UND-Toren 178-1 bis 178-n zugeführt. Die UND-Tore 178-1 bis 178-/7empfangen an
ihren anderen Eingängen die Ausgangssignale der SD-Flij'-Flops
168-1 bis 168-n und ein Signal, das durch Invertieren des Gesamt-Rücksetzsignals AR durch einen
Inverter 179 entstanden ist. Die Ausgangssignale der UND-Tore 178-1 bis 178-n werden über die ODER-Tore
167-1 bis 167-/J auf die SD-Flip-Flops 168-1 bis 168-n rückgekoppelt. Das Ausgangssignal des Inverters
179 ist normalerweise »1«. Wenn das OK-Signal, das angibt, daß eine Ausgabe möglich ist, in dem SD-Flip-Flop
173 gespeichert ist, werden die SD-FIip-Flops 168-1 bis 168-n in den Selbsthalte-Zustand versetzt, so
daß der Inhalt des Wählsignals (Si'-Sn') des einzigen
Artikels aufrechterhalten wird.
Das Ausgangssignal des Zeitgliedes 177 wird an Leitung 16 als Ausgabestartsignal VS gelegt und ferner an
die UND-Tore 180-1 bis 180-nj. Diese UND-Tore empfangen
an ihren anderen Eingängen die Zeitgeber-Selektionssignale TiS-TmS, die von der Einstelleinheit
159 ausgegeben werden, und die Ausgangssignale der UND-Tore 180-1 bis 180-m werden den Speicherschal-
tungen 181-1 bis 181-m zugeführt. Das von dem Zeitglied
177 erzeugte Ausgabestartsignal VS schaltet die UND-Tore 180-1 bis 180-m durch, wodurch die Zeitgebcr-Sclektionssignale
T\S—T„,S in die Speicherschaltungen 181-1 bis 181 -»·/? eingespeichert werden.
Das Signal VS an Leitung 16 wird dem Zeitglied 70 und dem Lauesteuereingang des Registers 71 der Münzsteuereinheit
10 {Fig.2) zugeführt. Das Register 71 empfängt an seinem Dateneingang den aus der Einstelleinheit
158 ausgelesenen Verkaufspreis SPi über Leitung 14e und dieser Wert wird entsprechend dem Signal
VS von Leitung 16 in das Register 71 eingespeichert. Das Signal VS an Leitung 16 wird ferner der Extra-Schaltungsgruppe
160 (Fig. I) zugeführt, die an dem Ausgabemechanismus vorhanden ist, um die Vergrößerung
oder Verminderung der Bestandteile des Artikels bzw. der Füllung durch Betätigung der Schalter dieser
Schaltijngsgrnppe zu ermöglichen. Wenn ein Scliälier
der Extra-Schaltungsgruppe 160 gedrückt ist, gibt der Kodicrcr 161 für die Mengenvergrölk-rung bzw. -verkleinerung
entsprechende Daten Tdi — Tdn, (F i g. 3), die
den selektierten Zeitgebern (T\— T,„) entsprechen, in
Abhängigkeit vom Druckzustand des Schalters aus. Die Daten Td\ bis Tdn-, für die Erhöhung oder Verminderung
der Menge werden in den Speicherschaltungen 182-1 bis 182-m der Ausgabesteuereinheit 150 gespeichert. Der
Kodierer 161 besteht z. B. aus einer Diodenmatrixschaltung.
Die Verzögerungszeit TM\ des Zeitgliedes 177 ist auf z.B. 100ms eingestellt, um die vollständige Stabilisierung
des Auslesevorganges der Einstellvorrichtung 158 für den Verkaufspreis und der Einstellvorrichtung 159
für die Zeitgeberselektion abzuwarten. Auf diese Weise werden vollständig stabilisierte ausgelesene Ausgangssignale
SP\ und TiS-T„,S in das Register 71 und die
Speicherschaltung 181-1 bis 181-/7 auf das Ausgangssignal VSdes Zeitgliedes 177 hin eingegeben. Da die Einstelleinheit
158 für die Verkaufspreise und die Einstelleinheit 159 für die Zeitgeberselektion außerhalb der Basisplatte
bzw. des Chips der Ausgabesteuereinheit 150 angeordnet und frei acnwechsclbar sind, besteht die
Möglichkeit, daß im Hochteil der Signale Rauschen auftritt, und daß daher das Einlesen der Signale instabil
wird, wenn die Einheiten 158 und 159 von den von der Ausgabesteuereinheit 150 ausgegebenen Signalen
Si'—Sn' angesteuert werden. Die von der Ausgabesteuereinheit
150 ausgegebenen Signale und die ausgelesenen Ausgangssignale werden daher zu der Basisplatte
bzw. dem Chip der Ausgabesteuereinheit 150 (oder der Münzsteuereinheit 10) rückgekoppelt. Dies ist
der Grund dafür, daß das Zeitglied 177 vorgesehen ist.
Das der Münzsteuereinheii 10 über Leitung 16 zugeführte Ausgabestartsignal VS wird ferner durch das
Zeitglied 70 verzögert. Das Ausgangssignal des Zeitgliedes 70 wird dem Auslesesteuereingang des Registers 71
und ferner der Geldannahmesteuerschaltung 73 zugeführt, um die Geldannahmeschaltung 73 in den Annahmezustand
zu versetzen. Der in das Register 71 auf das Signal VS von Leitung 16 hin eingegebene Verkaufspreis
wird durch das Ausgangssignai des Zeitgliedes 70 aus diesem Register ausgelesen und anschließend der
Steuerschaltung 73 für die Geldannahme zugeführt. Nach Empfang eines »!«-Signalcs vom Zeitglicd 70
über Leitung 74 subtrahiert die Steuerschaltung 73 den in dem Register 71 gespeicherten Verkaufspreis SP/von
den Zählerständen der Zähler 21 bis 23, in denen der
Betrag der eingeworfenen Münzen berechnet wird. Diese
Substraktion erfolgt durch Umwandlung des dem Verkaufspreis S/'; entsprechenden Mün/beiragcs in eine
Summe von Münzen mit niedrigem Münzwert, wobei die Zählerstände der jeweiligen Münzwertc. die in den
Zählern gespeichert sind, benutzt werden. Im einzelnen
wird der Zählerstand Ki0 des Zählers 23 für 10-Pfennig-Münzen
(den kleinsten Münzwert) mit dem von dem Register 71 gelieferten Verkaufspreis verglichen. Wenn
der Zählerstand Klc größer ist oder gleich dem Verkaufspreis
SPi, d. h. KwiSPi. wird dem ODER-Tor 24 über eine Leitung 75 ein »!«-Signal zugeführt, um den
Zähler 23 in den Subtraktionszustand zu versetzen. Impulse, die dem Verkaufspreis SPi entsprechen, werden
an eine 10-Pfennig-Leitung L\ gelegt, und diese Impulse
werden von dem ODER-Tor 20 dem Zähler 23 zugeführt um sie von dem Verkaufspreis zu subtrahieren.
Wenn der Zählerstand K\o kleiner ist als der Verkaufspreis
SPi, d. h. K < SPi, wird der Zählerstand des Zählers 22 für 5ö-Pfennig-Münzen übertragen auf den Zähler 2\
für lO-Pfennig-Miinzcn. Dies bedeutet, daß von dem in
dem Zähler 22 für 50-Pfennig-Mün/cn enthaltenen Hetrag,
50-Pfennig stibstrahiert werden, und diese 50-Pfennig
werden dem Zählerstand des Zählers 23 hinzugefügt. Diese Operation wird wiederholt, bis die Bedingung
Kio^SPi erfüllt ist. Wenn die Subtraktion vom
Zählerstand des 50-Pfennig-Zählers 22 nicht ausreicht,
wird der Zählerstand des Markstück-Zählers 21 in den Zählerstand des 10-Pfennig-Zählers 23 umgesetzt. Nach
Erfüllung der Bedingung Κιοϊ S/V durch Umsetzen des
Betrages der Markstücke oder 50-Pfennig-Münzen in den Zählerstand des 10-Pfennig-Zählers wird der Verkaufspreis
SP/von dem Zählerstand des Zählers 23 subtrahiert. Die oben beschriebene Operation ermöglicht
es, einen Restbetrag in den Zählern für die Münzen der
hohen Münzw erte unter den Zählern 21 bis 23 zu belassen, so daß möglichst Münzen mit hohen Münzwerten
als Wechselgeld ausgezahlt werden. Anders ausgedrückt:
Münzen mit kleinen Münzwerten, die häufiger als Wechselgeld benötigt werden als solche mn großen
Münzwerten, können im Mün^enbehälter in größtmöglicher
Zahi gespeichert werden, wodurch man einer eventuellen Knappheit an Wechselgeld vorbeugen
kann.
Andererseits wird das Ausgangssignal des Zcitglicdes als Zeitgliedstartsignal STübcr Leitung 17 auf die Ausgabesteuereinheit
150 rückgekoppelt und in einer Speicherschaltung 183 gespeichert. Beim Eingeben des
Startsignals ST in die Speicherschaltung 183 wird die Zeitzählung in den programmierbaren Zeitgeberschaltungen
153 begonnen. Die Verzögerungszeit TMi durch
das Zeitglied 20 ist so eingestellt, daß sie eine hinreichende Dauer (z. B. 300 ms) hat, um die Zeit zu berücksichtigen,
die zum vollständigen Eingeben der Daten des Verkaufspreises SPi'm das Register 71 erforderlich ist.
Die programmierbare Zeitgeberschaltung 153 enthält einen Zähler 186 zur Zählung der Anstiegszeit, einen Zähler 187 zur Zählung der Abfallzeit. Komparatoren 188-1 bis 188-/7J zum Vergleich der in den Speicherschaltungen 184-1 bis 184-m gespeicherten Einstelidaten TR, — TRn, für die Anstiegszeit mit dem Inhalt des Zählers 186, Komparatoren 189-1 bis 189-m zum Vergleich der Daten TD] — TDn, der Abfallzeit mit dem Inhalt des Zählers 187. UND-Tore 190-1 bis 190-m und 191-1 bis 191-/7Ϊ zur Kombinierung der Ausgangssignale T1O- T1nO der jeweiligen Zcitgiieder Ti — Tn, entsprechend den Ausgangssignalen der Komparatoren 189-1 bis 189-m und Addierer 192-1 bis 192-m zur Modifizierung der Abfallzeit TDx-TDn, durch die in den Speicherschaltungen 182-1 bis 182-m gespeicherten Daten
Die programmierbare Zeitgeberschaltung 153 enthält einen Zähler 186 zur Zählung der Anstiegszeit, einen Zähler 187 zur Zählung der Abfallzeit. Komparatoren 188-1 bis 188-/7J zum Vergleich der in den Speicherschaltungen 184-1 bis 184-m gespeicherten Einstelidaten TR, — TRn, für die Anstiegszeit mit dem Inhalt des Zählers 186, Komparatoren 189-1 bis 189-m zum Vergleich der Daten TD] — TDn, der Abfallzeit mit dem Inhalt des Zählers 187. UND-Tore 190-1 bis 190-m und 191-1 bis 191-/7Ϊ zur Kombinierung der Ausgangssignale T1O- T1nO der jeweiligen Zcitgiieder Ti — Tn, entsprechend den Ausgangssignalen der Komparatoren 189-1 bis 189-m und Addierer 192-1 bis 192-m zur Modifizierung der Abfallzeit TDx-TDn, durch die in den Speicherschaltungen 182-1 bis 182-m gespeicherten Daten
ΊίΙι—I'd,,, zur Vergrößerung b/w. Verkleinerung der
Aiisgiihcim-ii^c. Wenn das /eiigeher-Slarlsigniil STgcspcicheri
worden ist. schulten die UND-Tore 19.3 und
I'M durch und ;ιπ die Zähler 18b und 187 werden über
die UND-Torc 193 und 194 Zähltaktimpulse CP1 und
CP} gelegt. Die Zähler 186 und 187 beginnen daher mit
der Zählung.
Die Komparatorcn 188-1 bis 188-m für die Anstiegszeit-Erkennung erzeugen ein »!«-Signal, wenn der Zählerstand
CR des Zählers 186 gleich oder größer ist als die eingestellte Anstiegszeit TR\ — TRn, (d. h. TR1SCR
bis TRmäCR) und erzeugen ein »O«-Signal, wenn der
Zählerstand CR kleiner ist als der Wert TR\ - TRn,. Daher
wird gemäß F i g. 4 das Ausgangssignal des Komparator
188-1, das die Zeit T\ bildet, vom Zeitpunkt der Kr/cugung des Startsignals ST an »0« und geht nach
Verstreichender Anstiegszeit TR\ anschließend auf »I«.
1^" « L, f. II·· **n»l· 1 ^1 * An fOn t L.-^.
i>i\, / iLfruii/xu^i i\\-nnuiig.iKi/iiipuruiCrt.11 lon UIS
189-m erzeugen ein »1 «-Signal, wenn der Zählerstand £7}des Zähkfs 187 gleich oder kleiner ist als die für die
Abfallzeit eingestellten Werte TDt — TDn, und erzeugen
ein >/0«-Signal, wenn der Zählwcrt CD größer ist als der
Wer! TDi-TD1n. Aus Gründen der Einfachheit sei angenommen,
daß die Modifizicrungsdaten TDi-TDn,
»0« sind. Gemäß Fig. 4 ist das die Zeit 71 bildende Ausgangssignal des Komparators 189-1 von dem Zeitpunkt,
an dem das Startsignal SFaufiritt, bis zur Abfallzeit
TDi »1« und anschließend »C<.
Die Ausgangssignale der Komparatoren 188-1 bis 188-m werden UND-Toren 190-1 bis 190-m zugeführt.
Die UND-Tore 190-1 bis 190-m empfangen an einem anderen Eingang jeweils die Zeitgeber-Selektionssignale
TfS-TnS die in den Speicherschaltungen 181-1 bis
181-/7? gespeichert sind. Die Ausgangssignale der UND-Tore 190-1 bis 190-m werden UND-Toren 191-1 bis
191-m zugeführt. Die UND-Tore 191-1 bis 191-m empfangen
jeweils an einem anderen Eingang die Ausgangssignale der Komparatoren 189-1 bis 189-m. Daher werden
von den UND-Toren 190-1 bis 190-m einige der Ausgangssignale der Komparatoren 188-1 bis 188-m,
die den Zeiten (Ti — Tn,) entsprechen, in denen die Selektions-Signale
TiS-T„is anstehen, selektiert und die selektierten
Ausgangssignaleder Komparatoren 188-1 bis 188-;;; und die Ausgangssignale der Komparatoren
189-1 bis 189-m werden in den UND-Toren 191-1 bis 191 -in paarweise zusammengefaßt. Die Ausgangssigna-Ic
der UND-Tore 191-1 bis 191-m werden den Antriebseinheiten 154-1 bis 154-m (Fig. 1) als Zeitgeber-Ausgangssignalc
TiO-T1nO über UND-Tore 195-1 bis
195-m zugeführt. Diese UND-Tore empfangen jeweils an ihrem anderen Eingang das Ausgangssignal der das
Startsignal STspeichernden Speicherschaltung 183.
Gemäß F i g. 4 ergibt sich für die durch die Selektionssignale TyS-TmS selektierten Zeiten (T\ — Tm) ein Signal,
das auf »1« ansteigt, wenn die voreingestellte Zeitgeber-Anstiegszeit TRy-TRn, vom Zeitpunkt der Erzeugung
des Startsignals ST an, verstrichen ist und das auf »0« abfällt wenn die voreingestellte Abtaiizeit
TDi — TDn, verstrichen ist Die Antriebseinheiten 154-1
bis 154-m (Fig. 1), die an dem Ausgabemechanismus vorgesehen sind, werden angetrieben, während die entsprechenden
Ausgangssignale T\O— TmO »1« sind.
Hierdurch werden die Bestandteile die eingestellten Artikels chronologisch durch die Zeitgeber-Ausgangssignalc
T\O—TmO gesteuert und einzeln ausgegeben,
wodurch der ausgewählte Artikel zusammengestellt wird.
Die Addierer 192-1 bis 192-m addieren (oder subtrahieren)
die Zugabe- bzw. Ahnahmedaten Tdi — Td,,,. clic
in ilen Speieherschaluiiigen 182-1 bis I82-/H gespeichert
sind, zu den in den Speichei-schaltungen 185-1 bis IK5-m
gespeicherten Kinstelklaten TDi-TDn, für 'lie AbIaII-zeit
und modifizieren dadurch die den Komparatoren 189-1 bis 189-m zugeführten Daten der Abfallzeit des
Zeitgebers. Die Daten TDi — TDn, haben einen positiven
Wert, wenn sie eine Erhöhung der Menge angeben und einen negativen Wert, wenn die Menge verringert werden
soll. Im Falle der Mengenerhöhung wird daher die Abfallzeit TDi — TDn, verlängert, wogegen im Falle der
Verringerung der Menge die Abfallzeit TDi — TDn, verkürzt
wird. Diejenigen Werte der Daten Tdi — Tdm, die
din Zeiigliedern entsprechen, die unabhängig von den
an der Extra-Schaltungsgruppe 160 betätigten Schaltern sind, sind »0«, so daß die diesen Zeitgebern entsprechenden
Abfallzeiten (TDi-TDn,) nicht modifiziert
WCmjCFi.
Die Anordnung ist so getroffen, daß das Gesamt-Rücksetzsigr.al AR zum Rücksetzen der Speicherschaltungen
181-1 bis 181-m, 182-1 bis 182-m, 183 und der
Zähler 186 und 187 der Ausgabesteuereinheit 150 etwa zu einem Zeitpunkt erzeugt wird, in dem die Zubereitung
eiiies Artikels bzw. einer Füllung beendet worden ist. Beispielsweise werden die Ausgangssignale TiO-
TmO der UND-Tore 195-1 bis 195-m sämtlich einem
ODER-Tor 1% zugeführt, dessen Ausgangssignal von einer Speicherschaltung 198 gespeichert wird. Das Ausgangssignal
der Speicherschaltung 198 und ein durch Invertieren des Ausgangssignals des ODER-Tors 196
durch einen Inverter 200 entstandenes Signal werden einem UND-Tor 199 zugeführt, dessen Ausgangssignal
wiederum einem Zeitglied 201 zugeführt wird. Aufgrund dieser Schaltung erzeugt das UND-Tor 199 ein
»1 «-Signal, wenn alle Zeitglied-Ausgangssignale TiO-
T~O nach einem Ansprechen der Zeitgüeder au! »0«
gegangen sind, d. h. wenn die Operationszeiten sämtlicher Zeitglieder abgelaufen ind. Dieses Ausgangssignal
»1« des UND-Tors 199 wird durch ein Zeitglied 201 um eine voreingestellte Dauer verzögert, und das Ausgangssignal
des Zeitgliedes 201 wird als Gesamt-Rücksetzsignal AR benutzt. Wenn die Verzögerungsiwit des
Zeitgliedes 201 hinreichend lang eingestellt ist, kann eine nicht zum richtigen Zeitpunkt erfolgende Erzeugung
des Gesamt-Rücksetzsignals AR durch das Zeitglied 201 in dem Fall verhindert werden, daß das UND-Tor
199 zeitweise durchschaltet bevor das Ausgangssignal eines Zeitgliedes ansteigt, indem die Ausgangssignale an
alle anderen Zeitglieder, die vorher hoch gewesen sind, nunmehr abfallen. Das Gesamt-Rücksetzsignal AR setzt
die Speicherschaltung 198 sowie die in den Flip-Flops 168-1 bis 168-n gespeicherten Wählsignale Si'—Sn' zurück.
Nach dem Löschen der Signale Si'—Sn' geht das
Ausgangssignal des ODER-Tors 196 auf »0«, wodurch der Selbsthaltezustand des SD-Flip-Flöps 173 rückgesetzt
wird. Die Art der Erzeugung des Gesamt-Rücksetzsignals AR ist nicht auf die Ausführung nach F i g. 3
beschränkt Beispielsweise kann das Ausgangssignal der Speicherschaltung 183 einem Zeitglied zugeführt werden,
das eine hinreichend lange Verzögerungszeit hat und dessen Ausgangssignal kann als Gesamt-Rücksetzsignal
AR benutzt werden. Alternativ kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß ein Signal, das angibt,
daß ein Artikel, dessen Zubereitung beendet ist, von dem Kunden fortgenommen worden ist (z. B. ein
Signal, das angibt daß ein die Füllung enthaltender Becher fortgenommen wurde) von dem Ausgabemechanismus
empfangen und daraufhin das Gesamt-»0«-Si-
gnal AR erzeugt wird.
Durch wiederholtes Drücken des Wählschalters kann die Ausgabe kontinuierlich mehrere Male innerhalb des
Betrages der eingeworfenen Münzen erfolgen. Die Steuerschaltung 73 für die Münzannahme wird bei jeder
Warenausgabe betätigt, um den Verkaufspreis von dem in den Zählern 21—23 gespeicherten Betrag der eingeworfenen
Münzen zu subtrahieren. Wenn die Ausgabe des Gegenstandes abgeschlossen werden soll, wird der
Löschschalter 88 gedrückt und das dadurch erzeugte Löschsignal in einer Speicherschaltung 89 gespeichert.
Dieses Löschsignal wird über ein UND-Tor 90 einem Zeitglied 91 zugeführt Das UND-Tor 90 empfängt an
einem anderen Eingang ein Signal, das durch Invertieren des Ausgangssignals des Zeitgliedes 70 durch einen
Inverter 92 entstanden ist. so daß der Loschvorgang,
auch venn der Löschschalter 88 gedrückt wird, nicht unmittelbar ausgeführt wird, wenn die Steuerschaltung
73 für die Münzannahme in Operation ist. Das Ausgangssignal des Zeitgliedes 91 wird der Steuerschaltung
30 für die Wechselgeldauszahl'jrig als Befehlssigna! zugeführt.
Die Steuerschaltung 30 führt nach Empfang des Befehlssignals vom Zeitglied 91 einen Steuervorgang
zum Auszahlen der in den jeweiligen Zählern 21—23 übriggelassenen Restwerte als Wechselgeld aus, d. h. die
Schaltung 30 erzeugt Wechselgeld-Ausgangssignale POio, POs und POi entsprechend den jeweiligen Restwerten. Gleichzeitig wird den Zählern 21—23 über das
ODER-Tor 24 ein »1 «-Signal zugeführt, so daß der Subtraktionsmodus eingestellt wird und diejenigen Impulse,
die bei der Wechselgeldauszahlung erzeugt worden sind, werden den Zählern 21—23 über die ODER-Tore
18, 19 und 20 zugeführt, um den Wechselgeldbetrag in den Zählern 21—23 zu subtrahieren. Auf diese Weise
wird Wechselgeld ausgezahlt, bis die Inhalte der Zähler 21—23 auf »0« gegangen sind. Wenn die Zählerstände
der Zähler 21—23 den Wert »0« erreichen, wird das Gesamt-»O«-Signal Ro erzeugt und die Speicherschaltung
89 zurückgesetzt. Das Zeitglied 91 dient zum Setzen einer Wartezeit (TMt). so daß die Annahme einer in
ein Münzrohr eingeworfenen Münze auch in dem Fall sichergestellt wird, daß der Löschschalter 88 unmittelbar
nach dem Einwerfen der Münze gedrückt wird.
In der programmierbaren Zeitgeberschaltung 153 kann ein einziger Zähler sowohl als Anstiegszeitzähler
186 als auch als Abfallzeitzähler 187 benutzt werden. Die Taktimpulse CPi und CPi zum Zählen können variabel
gemacht werden, so daß die Operationszeit der Zeiten Ti — Tn, gleichförmig geändert werden kann. Die
gesamte Konstruktion der programmierbaren Zeitgeberschaltung 153 ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
der F i g. 3 beschränkt. Wichtig ist nur, daß sie mehrere Zeitglieder oder Funktionen von Zeitgliedern T\ — Tn,
enthält, und daß die Anstiegszeit und die Abfallzeit dieser Zeitglieder in der erforderlichen Weise variiert werden
kann. Die Abfallzeit TD\ — TDn, kann vom Zeitpunkt
des Anstiegs aus eingestellt werden. Die Einstelleinheit 158 für den Verkaufspreis und die Einstelleinheit
159 für die Zeitgebcrselektion sowie der Kodiere.1" 16!
für Mengenänderungen müssen nicht notwendigerweise aus einer Diodenmatrixschaltung bestehen, sondern
es kann sich auch um eine Schaltergruppe und eine Speicherschaltung handeln, in die Daten eingeschrieben
und aus der Daten ausgelesen werden können, wie im Falle der Einstelleinhcit 155 für die Zeitgeber-Anstiegszeit.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 wird auf
das an Leitung 17 gelegte Startsignal .SThin die Operation
der programmierbaren Zeitgeberschaltung 153 gestartet. Die Art des Startens der Operation des Zeilgebers
ist jedoch nicht auf das oben beschriebene Beispiel beschränkt Ein noch sichererer Ausgabevorgang für
Artikel kann dadurch hergestellt werden, daß die Operation des Zeitgebers durch ein Signal gestartet wird,
das das Herabfallen eines Bechers bestätigt Beispielsweise ist separat von der programmierbaren Zeitgeberschaltung
153 für die anderen Bestandteile (Materialien) eine programmierbare Zeitgebcrschaltung 153C ausschließlich
für Becher vorgesehen. Diese wird von dem Startsignal STgestartet Ferner sind ein Einstellschalter
155C für die Anstiegszeit, ein Einstellschalter 155D für die Abfallzeit und Speicherschaltungen 184Cbzw. 185C
jeweils ausschließlich für Becher vorgesehen. Entsprechend der an den Einstellschaltern eingestellten Anstiegszeit
TRc und Abfallzeit TDc wird von der Zeitgcberschaltung
153Cein Ausgangssignal TcO zum Fallenlassen eines Bechers erzeugt Dieses Ausgangssignal
TcO steuert eine Antriebseinheit zum Herablassen eines (nicht dargestellten) Bechers. Wenn der Becher auf
einen vorgegebenen Platz herabgefallen ist, wird ein Bestätigungssignal CUPON am Ausgabemechanismus
erzeugt und in eine Speicherschaltung 202 eingespeichert. Ein UND-Tor 203 empfängt das in der Speicherschaltung
183 gespeicherte Startsignal STund das in der Speicherschaltung 202 gespeicherte Bestätigungssignal
CUPON, das isngibt, daß ein Becher herabgefallen ist
Das Ausgangssignal des UND-Tors 203 wird der programmierbaren Zeitgeberschaltung 153 zugeführt und
startet dort die Zeitzählung. Die programmierbare Zeitgeberschaltung 153 in F i g. 5 ist von gleicher Konstruktion
wie diejenige der Fig.3. Das Ausgangssignal des
UND-Tors 203 wird der Zeitgeberschaltung 153 zusummen mit den Ausgangssignalen der UND-Tore 193 und
194 (Fig. 3) zugeführt Dabei werden die Ausgangssignale 7ϊ Ο— TmO der Zeitgeberschaltung nur nach dem
vollständigen Herabfallen eines Bechers auf die vorgesehene Stelie erzeugt und die einzelnen Substanzen
werden ohne Störung in den Becher hinein ausgegeben,
so daß die Sicherheit der Ausgabe eines vollständigen Artikels, der im vorliegendem Fall aus einem Becher
besteht, der mit verschiedenen Bestandteilen gefüllt ist. sichergestellt ist. Das Bestätigungssignal CUPON für
einen ausgegebenen Becher kann auch erzeugt werden, wenn nicht nur die Bedingung des Absenkens eines Bechers
bestätigt worden ist, sondern zusätzlich noch andere Bedingungen, wie die Tatsache, daß die Temperatur
des Wassers über einem bestimmten Wert liegt und daß alle Materialien im ausreichenden Maße vorhanden
sind. Ferner kann vorgesehen sein, daß in dem Fall, daß das Bestätigungssignal CUPON für das Absenken eines
Bechers innerhalb einer bestimmten Zeit nach Erzeugung des Startsignals ST nicht auftritt, ein Störungs/ustand
angenommen, das Gcsamt-Rücksetzsignal AR erzeugt und der Steuerschaltung 30 (F i g. 2) für die Wcchselgeldauszahlung
ein Löschsignal zugeführt wird, um eingeworfene Münzen automatisch zurückzugeben. In
der Schaltung nach Fig. 3 ist keine programmierbare Zeitgeberschaltung nur für Becher separat vorgesehen,
sondern eines der Zeitgeber-Ausgangssignale TiO- TmO entspricht der Antriebseinheit für die Becherausgabe.
Die Erfindung ist nicht nur auf Verkaufsautomaten zur Zubereitung von Nahrungsmitteln und Getränken
beschränkt sondern sie richtet sich generell auf Verkaufsautomaten, bei denen bestimmte Kombinationen
aus mehreren Antriebseinheiten in einer bestimmten
Zeitfolge betätigt werden, um einen Artikel auszugeben.
Die Beziehung zwischen einem durch die Wählsignale (157-1 bis \S7-n) bezeichneten Artikel und den zum Ausgeben
des gewählten Artikels dienenden Antriebseinheiten (d. h. Zeitgebern 71 — Tn,) kann leicht verändert
werden, indem der Einstellzustand der Einstelleinheit 159 für die Zeitgeberselektion verändert wird. Ferner
können die Antriebszeiten der jeweiligen Antriebseinheiten (die Zeitpunkte des Starts und Endes des Antriebs),
d. h. die Operationszeiten der Zeitgeber Ti — Tm,
auf einfache Weise und völlig frei verändert werden, indem die Einstellzustände der Einstelleinheit 155 für
die Anstiegszeit des Zeitgebers und die Einstelleinheit 156 für die Abfallzeit entsprechend eingestellt werden.
Die Steuereinrichtung ist anwendbar auf alle Arten von Verkaufsautomaten, in denen lediglich die Einstellungen
der jeweiligen Einstelleinheiten entsprchend verändert werden. Da andere Schaltungsteile als die
Einstelleinheiten (d. h. die Münzsteuereinheit 10 und die Ausgabesteuereinheit 150) unabhängig von der Art des
jeweiligen Verkaufsautomaten überhaupt nicht geändert werden müssen, kann die Steuereinrichtung hinsichtlich
dieser Schaltungsteile in Massenproduktion als integrierte Schaltung hergestellt werden, wodurch die
Herstellungskosten gering gehalten werden. Ferner kann die Steuereinrichtung einen Wechsel der durch
den Automaten verkaufbaren Gegenstände oder der Mischungsverhältnisse eines jeden Artikels leicht und
wirtschaftlich durchführen, da die Funktionen des Verkaufsautomaten auf einfache Weise dadurch geändert
werden können, daß lediglich die Einstellungen der Einstcllcinheiten
verändert werden.
Die Münzsteuereinheit 10 führt die Addition der eingeworfenen
Münzen, die Subtraktion des Verkaufspreises, den Vergleich der eingeworfenen Münzen mit dem
Verkaufspreis, die Wechselgeldauszahlung und andere Steueroperationen durch, die im Hinblick auf die Funktionen
der Ausgabesteuereinheit 150 nicht relevant sind. Die Münzsteuereinheit 10 und die Ausgabesteuereinheit
150 arbeiten asynchron zueinander. Die Münzstcucrcinheit 10 kann also auch bei einem Verkaufsautomaten
anderen Typs eingesetzt werden als derjenige, der die Ausgabestcuereinheit ISO enthält, die eine Kombinution
von zeitlich begrenzten Operationen ausführt. F i g. 6 zeigt ein Beispiel, bei dem die Münzsteuereinheit
!0 des gleichen Typs wie diejenige des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1 in Verbindung mit einem Verkaufsautomaten
eingesetzt wird und bei dem durch einen einzigen Antrieb, der aus einem Motor oder einem Elektromagneten
besteht, ein Stück eines Artikels ausgegeben wird (/. B. eine Getränkedose, eine Zigarettenpackung
oder ein Fahrschein).
Die konstruktiven Einzelheiten der Münzsteuereinheit 10 in Fig.6 sind die gleichen wie diejenigen nach
F i g. 2. Der Impulstakt für die Münzsteuereinheit 10 ist nicht dargestellt, jedoch sei darauf hingewiesen, daß die
Z.ihlvorgänge und andere Vorgänge synchron mit einem
hochfrequenten Impulstakt mit einer Periodendauer in der Größenordnung von MikroSekunden getaktet
sind. Der Münzdetektor 151, die Vorrichtung 152 für die Wechsclgeldauszahlung und die Anzeigeeinrichtung
162 sowie ein Löschschalter 188 sind jeweils von gleicher Konstruktion wie die entsprechenden Teile in
l-ig. I.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. I, sind die
Miin/.slcucreinheil 10 und die Ausgabesteuereinheit 11
durch Leitungen 13 bis 17 elektrisch miteinander verbunden. Die Ausgabesteuereinheit U liefert Signale
Vi — Vn. die eine mögliche Warenausgabe anzeigen, an
die Ausgabeschaltungen 12-1 bis I2-n jeweils entsprechend dem Vergleichsergebnis in der Münzsteuereinheit
10, empfängt die Wählsignale S\ -Sn von den Schaltungen
12-1 bis 12-n, gibt die Ausgabeantriebssignale
Mi-Mn jeweils entsprechend einem gewählten Artikel
an eine der Ausgabeschahungen 12-1 bis 12-n und veranlaßt
die Steuerung der Geldeinnahme sowie der Wechselgeldauszahlung. Die Ausgabesteuereinheit 11
ίο wird von einem Impulstakt mit niedriger Frequenz (d. h.
einer Periodendauer in der Größenordnung von Millisekunden) gesteuert Dieser Impulstakt ist asynchron zu
dem Impulstakt der Münzsteuereinheit 10. Eine mit der Ausgabesteuereinheit 11 verbundene Verkaufspreis-Einstelleinheit
28 dient zur Einstellung der Verkaufspreise der Artikel.
In F i g. 7 besteht die Verkaufspreis-Einstelleinheit 28
aus einer Gruppe von Schaltern 28-1 bis 28-n tar n Arten von Artikeln. Die Verkaufspreise SPi — SPn der η
Arten von Artikeln werden jeweils an diesen Schaltern 28-1 bis 28-n eingestellt Die Signale der Verkaufspreise
SPi-SPn werden einer Speicher- und Ausgabeschaltung
29 der Ausgabesteuereinheit 11 zugeführt. Wenn die Münzsteuereinheit 10 (Fig.2) an Leitung 13 das
Gesamt-Rücksetzsignal Ro »1« liefert, d.h. wenn der Verkaufsautomat im Bereitschaftszustand ist, werden
die an den Schaltern 28-1 bis 28-n eingestellten Verkaufspreise SPi-SPn in die Speicher- und Ausgabeschaltung
29 eingespeichert. Wenn das Gesamt-Rücksetzsignal Ro »0« ist, befindet sich der Ausgabemechanismus
im Auslesezustand und alle oder bestimmte Verkaufspreise SPi -SPn werden unter bestimmten Bedingungen
ausgelesen.
Die ausgelesenen Verkaufspreise SPi-SPn werden
über Leitung 14 der Vergleichsschaltung 26 zugeführt.
Die Bedingungen zum Auslesen der Speicher- und Ausgabeschaltung 29 hängen vom Vorhandensein der
Wählsignale Si'-Sn ab. Die Wählsignale Si' bis Sn' für
die einzelnen Artikel sind anfangs »0«. Zu dieser Zeit werden die Verkaufspreise SPi —SP„ der jeweiligen Artikel
nacheinander im Time-Sharing-Betrieb unter Steuerung durch die Zeitteilungsimpulse Tai — Ta,, ausgelesen.
Wenn die Wahl des Artikels erfolgt ist und der Automat in den Ausgabemodus versetzt worden ist,
wird ein Wählsignal (eines der Signale Si'—Sn') erzeugt
und nur dasjenige Signal eines einzigen Verkaufspreises, der dem gewählten Artikel entspricht (einer der
Verkaufspreise SPi-SPn), wird ausgelesen. Die Zeitsteuerimpulse
Tai — Ta„ für den Zeitteilungsbetrieb
werden unter Zeitsteuerung durch den Impulstakt Ta
zur Steuerung der Schaltungen der Ausgabesteuereinheit 11 nacheinander erzeugt. Dieser Impulstakt Ta hat
eine relativ lange Periodendauer von einigen Millisekunden. Die Zeitsteuerimpulse Tai — Tan haben ebenfalls
eine Impulsdauer von einigen Millisekunden und ihre Periodendauer ist η mal so lang wie diejenige des
Impulstaktes Ta. In der Ausgabesteuereinheit 11 werden die Zeitteilungsimpulse Tbi — Tb„ ferner entsprechend
den Zeitsteuerimpulsen Ta\ — Tan benutzt. Die
Zeitsteuerimpulse Tb\ — Tb„ sind Impulse von kurzer Dauer, die sieh mit einer gewissen Verzögerung gegen·
über den Impulsen Tai —Tan aufbauen und deren Periodendauer
gleich derjenigen der Impulstakte Ta\ — Ta„ ist.
b5 Wenn eine Münze eingeworfen worden ist und der
Wert K der Additionsschaltung 25 in der Münzsteuereinheit 10 (F i g. 2) größer als »0« geworden ist, geht das
Gesamt-»O«-Signal R0 auf »0« und die Speicher- und
Ausgabeschaltung 29 wird in den Auslesemodus geschaltet
Da die Wählsignale S1'- Sn anfangs sämtlich
»0« sind, werden die jeweiligen Verkaufspreise SPi-SPn nacheinander im Zeitteilungsbetrieb unter
Steuerung durch die Impulstakte Ta]-Tan aus der
Schaltung 29 ausgelesen. Die Vergleichsschaltung 26 der Münzsieuereinheit 10 (Fig.2) vergleicht den an
Leitung 14 anstehenden Verkaufspreis SPi mit dem Ausgangssignal K (zu dem Betrag der eingeworfenen
Münzen) und wenn eine Warenausgabe möglich ist, gibt sie ein »1 «-Signal (OKS\gna\) an Leitung 15.
Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung 26 wird von Leitung 15 den den jeweiligen Artikeln entsprechenden
SD-Flip-FIops 32-1 bis 32-n über UND-Tore
31-1 bis 31 -n und ODER-Tore 116-1 bis 116-n zugeführt
Jedes der UN'D-Tore 31-1 bis 31 -n empfängt an einem anderen Eingang einen der Zeitteilungs-Impulstakte
Tb1 — Tbn. Die UND-Schaltungen 31-1 bis 31-/3 schalten
im Zeitteilungsbetrieb durch, in Abhängigkeit von dem ebenfalls im Zeitteilungsbetrieb durchgeführten Vergleich
des Bttrages K der eingeworfenen Münzen mit den jeweiligen Verkaufspreisen SFi-SFn. Auf diese
Weise werden die SD-Flip-FIops aller derjenigen Artikel gesetzt, die innerhalb des Betrages K der eingeworfenen
Münzen ausgegeben werden können, d.h. eines oder mehrere der SD-Flip-FIops 32-1 bis 32-/7 werden
gesetzt. Der beschriebene Vergleich des Betrages der eingeworfenen Münzen mit sämtlichen Verkaufspreisen
5Pi -5Pn wird im folgenden als »erster Vergleich« bezeichnet.
Die Ausgangssignale der Flip-Flops 32-1 bis 32-/7 werden als eine mögliche Warenausgabe anzeigende
Signale V, - Vn über UND-Tore 35-1 bis 35-/7 geliefert
Das den anderen Eingängen der UND-Tore 35-1 bis 35-/7 zugeführte Ausgangssignal eines Inverters 36
ist anfangs»!«.
Jedes der SD-Flip-FIops 32-1 bis 32-n, die von dem Impulstakt Ta getaktet sind, gibt das ihm zugeführte
Signal nach Verzögerung um eine Bit-Zeit (d.h. eine Periode des Impulstaktes Ta) aus. Die Ausgangssignale
der Flip-Flops 32-1 bis 32-n werden über Selbsthalte-UND-Tore 117-1 bis 117-n und ODER-Tore 116-1 bis
116-/7 auf die Eingänge dieser Flip-Flops rückgekoppelt
und sind dadurch selbsthaltcnd. Wenn die Ausgangssignale der NOR-Tore 34-1 bis 34-n, die den anderen
Eingangsanschlüssen der UND-Tore 117-1 bis 117-n zugeführt
werden, auf »0« gehen, wird die Selbsthaltung der Ausgangssignale der Flip-Flops 32-1 bis 32-/7 unterbrochen
und die Flip-Flops werden rückgesetzt. Die Ausgangssignale der NOR-Tore 34-1 bis 34-/7 sind normalerweise
»1«.
Die Signale Ki — Vn werden den Schaltungen der jeweiligen
(nicht dargestellten) Wählschalter zugeführt, die in den zugehörigen Ausgabeschaltungen 12-1 bis
12-/7 der Ausgabeeinheit 12 (Fig.6) enthalten sind. Hierdurch wird die Einstellung von Artikeln an den jeweiligen
Wählschaltern möglich. Die durch Betätigung der Wählschalter entstandenen Wählsignale Si-Sn
werden auf die Ausgabesteuereinheit 11 rückgekoppelt.
Gemäß Fig. 7 werden die Wählsignale Si-Sn über
UND-Tore 45-1 bis 45-/7, ODER-Tore 46-1 bis 46-/7 und
47-1 bis 47-/7. SD-Flip-FIops 48-1 bis 48-/7 zugeführt und
in diesen gespeichert. Die UND-Tore 45-1 bis 45-n bewirken, daß die Einspeicherung eines Wählsignales (eines
der Signale Si-Sn) nur in dasjenige SD-Flip-Flop
48-1 bis 48-/; erfolgt, das von ilen entsprechenden /.eilsteueriiiipulsen
7;/i' — /;;„' getaktet ist, und clalj das Atisgangssignal
eines NOK-Tors49empfängt,dem ulic Ausgmigssignulc
der SD-Flip-I'lops 48-1 bis 48-/; zugeführt
werden. Die Ausgangssignale der SD-Flip-FIops 48-1 bis 48-n werden der Speicher- und Ausgabeschallung 29
als Wählsignaie Si'—Sn zugeführt Die Zcittcilungs-Impulstakte
Tat'— Tan haben Impulse der gleichen Länge
und Periodendauer wie die Zeitteilungs-Impulstakte Tai — Tan, jedoch erscheinen ihre Impulse eine Bit-Zeit
vor den Impulsen Täj — Tan, da diese jeweils in den Flip-Flops
48-1 bis 48-n um eine Bit-Zeit verzögert werden. Der Impuls Ta\ erscheint daher synchron nvi dem Impuls
Tam der Impuls TaJ erscheint synchron mit dem
Impuls Tax ... und der Impuls Tan erscheint synchron
mit dem Impuls Ta^-Ij.
Da die UND-Tore 45-1 bis 45-n durch die Impulse Tai'—Tan im Time-Sharing-Betrieb geöffnet werden,
f5 wird von allen Wählsignalen Si-Sn in jedem Zeitfenster
nur eines durchgelassen, selbst wenn mehrere Wählsignale Si— Sn durch gleichzeitiges Drücken mehrerer
Wählschalter gleichzeitig erzeugt werden. Wenn beispielsweise die Signale Si und S„ zur Zeh des Impulses
7äj' anstehen, wird von dem UND-Tor 45-1 nur das Wählsignal Si selektiert, während das Wählsigna! S„ vor.
dem UND-Tor 45-1 blockiert wird. Dann fällt, wenn ein »!«-Signal von dem Flip-Flop48-1 in das zum Zeitpunkt
des Impulses Ta-ί. d. h. des Impulses 7ai,das Wählsignal
Si eingegeben worden ist. erzeugt wird, das Ausgangssignal des NOR-Tors 49 auf »0«, wodurch alle UND-Tore
45-1 bis 45-/7 gesperrt werden. Bei Auftreten des Impulses
Tan' wird daher das Wählsignal Sn durch das UND-Tor
45-/7 gesperrt Auf diese Weise wird ein einziges Wählsignal Si für einen Artikel selektiert. Das Ausgangssignal
des das selektierte Wählsignal Si speichernden Flip-Flops 48-1 wird auf das UND-Tor 50-1 rückgekoppelt.
Dieses UND-Tor empfängt an einem anderen Eingang das Wählsignal Si. Das Ausgangssignal des
UND-Tors 50-1 wird über die ODER-Tore 46-1 und 47-1 auf das SD-Flip-Flop 48-1 rückgekoppelt. Das
Wählsignal Si des ausgewählten Artikels wird daher von dem SD-Flip-Flop 48-1 so lange festgehalten, wie
das Signal Si vorhanden ist. Die Ta>2impulse Ta und die
Zeitteilungs-Taktimpulse Ta\'—Tan haben, verglichen
mit der Dauer des Drückens des Schalters durch einen menschlichen Finger, eine so hohe Wiederholungsfrequenz,
daß das Signal Si in dem Flip-Flop 48-1 während
der Dauer etwa einer Sekunde, während der das Signal Si durch das Drücken des Schalters cr/cugl wird, mehrere
Male zirkuliert.
Andererseits werden alle Wählsignale Si-Sn einem
ODER-Tor 51 zugeführt. Nach Empfang irgendeines der Signale Si-Sn feht das Ausgangssignal des ODER-
5Π Tors51 auf »1« und dieses Signal wird einer Anstiegserkennungsschaltung
52 zugeführt. Diese erkennt den Anstieg eines Signals Si-Sn und erzeugt daraufhin einen
kurzen Impuls von bestimmter Dauer. Dieser Anstiegserkennungsimpuls der Erkennungsschaltung 52 wird
über ein ODER-Tor 53 den NOR-Toren 34-1 bis 34-/7 zugeführt, die daraufhin sämtliche Selbsthalte-UND-Tore
117-1 bis 117-n sperren, während die Flip-Flops
32-1 bis 32-/7 rückgesetzt werden. Die eine mögliche Warenausgabe anzeigenden Signale Vi — V1n die in den
Flip-Flops 32-1 bis 32-n als Ergebnis des »ersten Vergleichs« gespeichert waren, werden sämtlich gelöscht.
Von den aus den Flip-Flops 48-1 bis 48-n ausgegebenen
Wählsignalen Si'—Sn' ist nur ein einziges, das dem
ausgewählten Artikel einspricht, »I«. wahrend alle iibri-
hl gen Wählsignale Si' —Sn »0« sind. Diese Wählsignalc
.SV —.SV werdeii tier Speicher- und Ausgabeeinheit 2M
zugeführt. Wenn eines der Signale .SV —-SV auf »1" geht,
wird die Schaltung 29 in den Lesezustand verseiw nml
nur das dem ausgewählten Artikel entsprechende Verkaufspreissignal
(eines der Signale SPi -SPn) wird als
einziges ausgelesen. Dieses Auslesesignal wird über Leitung 14 (F i g. 2) der Vergleichsschaltung 26 zugeführt.
Die Vergleichsschaltung 26 vergleicht den Betrag (oder Saldo) der eingeworfenen Münzen mit dem Verkaufspreis
(SPt -SPn) des ausgewählten Artikels und erzeugt
ein »!«-Signal an Leitung 15, wenn die Warenausgabe möglich ist. Dieser Vergleich wird im folgenden als
»zweiter Vergleich« bezeichnet Das »1«-Signal an Leitung 15 wird in eines der Flip-Flops 32-1 bis 32-n, das
dem ausgewählten Artikel entspricht, eingespeichert,
wenn der Zeitsteuerimpuls (einer der Impulse Tb\ — Tbn) dieses Artikels auftritt
In der Schaltung nach F i g. 1 empfangen die UND-Tore 66-1 bis 66-n die Ausgangssignale der Flip-Flops
32-1 bis 32-n und die Ausgangssignale Si'—Sn' der Flip-Flops
48-1 bis 48-n. Wenn daher als Ergebnis des zweiten Vergleichs festgestellt wurde, daß der ausgewählte
Artikel ausgegeben werden kann, wird von dem dem
ausgewählten Artikel entsprechenden UND-Tor 66-1 bis66-/7ein »!«-Signa! ausgegeben. Die Auägangssignä-Ie
der U N D-Tore 66-1 bis 66-n werden UN;D-Toren
67-1 bis 67-n und ferner ein ODER-Tor 68 zugeführt. Das Ausgangssignal »1« des ODER-Tors 68 wird von
einem Zeitglied 69 um eine bestimmte Zeit TM\ verzögert und danach an Leitung 16 als Ausgabestartsignal
VS gelegt Das Ausgabestartsignal VS des Zeitgliedes
69 wird sowohl an die Selbsthalte-UND-Tore 93-1 bis
93-/7 der Flip-Flops 48-1 bis 48-n zur Speicherung der
Wählsignale gelegt als auch dazu benutzt das einzige Wählsignal (eines der Signale Si'—Sn') in einem der
Flip-Flops 48-1 bis 48-n festzuhalten. Das Ausgangssignal VS des Zeitgliedes 69 wird durch den Inverter 36
invertiert so daß die UN D-Tore 35-1 bis 35-/7 gesperrt und die Signale Vi — Vn, die eine mögliche Warenausgabe
anzeigen, unterdrückt werden. Die anderen Eingänge der U N D-Tore 93-1 bis 93-n empfangen die Ausgangssignale
der SD-Flip-Flops 48-1 bis 48-n, die Ausgangssignale
V1'- Vn' der SD-Flip-Flops 32-1 bis 32-/7, die die
Signale V\— Vn speichern, und ferner ein von einem Inverter
118 kommendes Rücksetzsignal. Das Ausgangssignal des Inverters 118 ist normalerweise »1« und geht
beim Rücksclzmodus auf »0«. Auf diese Weise wird, wenn infolge des zweiten Vergleichs und der anschließenden
Erzeugung des Ausgabestartsignals VSdas einzige der Signale V\ — Vn auf »1« gehl, das in einem der
Flip-Flops 48-1 bis 48-n gespeicherte einzige Wählsignal ('S,' - Sn') selbsthaltend.
Das von dem Zeitglied 69 ausgegebene Ausgabestartsignal wird ebenfalls über Leitung 16 einem Zeitglied 17
der Münzsteuereinheit 10(Fi g. 2) und einem Ladesteuereingang eines Registers 71 zugeführt. Wie schon erläutert
wurde, startet die Münzsteuereinheit 10 die Operation der Steuerschaltung 70 für die Geldeinnahme in
Abhängigkeit von dem Signal, das durch Verzögerung des Ausgabestartsignals durch das Zeitglied 70 entstanden
ist, wodurch der Verkaufspreis des ausgewählten Artikels von dem Betrag der eingeworfenen Münzen
subtrahiert wird.
Andererseits wird das Ausgangssignal des Zeitgliedes
70 auf die Ausgabesteuerschaltung 11 (F i g. 7) über Leitung
17 rückgekoppelt, öffnet die UND-Tore 67-1 bis 67-/; und bewirkt die Einspeicherung der Ausgangssignalc
der UND-Tore 66-1 bis 66-n in die Speicherschaltungcn
72-1 bis 72-n.
Auf die beschriebene Weise wird in eine einzige Speicherschaltung (eine der Schaltungen 72-1 bis 72-n), die
dem ausgewählten Artikel entspricht ein >>1 «-Signal eingespeichert und das Ausgangssignal dieser einzigen
Speicherschaltung wird den Ausgabeschaltungcn 12-i bis 12-n (Fig.6) der Ausgabeeinheit 12 als eines der
Ausgabeantricbssignalc M\ — Mn zugeführt Die Ausgabeschaltungen
12-1 bis 12-n steuern eine Ausgabeantriebseinheit (einen Elektromagneten oder Motor) an,
die daraufhin ein Stück des betreffenden Artikels ausgibt wenn das Ausgabeantriebssignal Mi-Mn auf »1«
ίο geht Der ausgewählte Artikel wird also dadurch ausgegeben,
daß das diesem Artikel entsprechende Ausgabeantriebssignal (eines der Signale M\—Mn) auf»1« geht
Wenn eine der Speicherschaltungen 72-1 bis 72-n das Ausgabeantriebssignal ausgegeben hat erzeugt ein
ODER-Tor 76, das die Ausgangssignale sämtlicher Speicherschaltungen
72-1 bis 72-n empfängt, ein »!«-Signal, das wiederum den Zeitgliedern 77 und 78 zugeführt
wird. Das Zeitglied 77 dient dazu, eine hinreichende Operationszeit für einen Elektromagneten sicherzustellen,
wenn ein derartiger Elektromagnet als Ausgabeantriebseinheit in den Ausgabeschaltur/.an 12-1 bis 12-n
benutzt wird. Die Verzogerungszeii Tm-t des Zeitgliedes
77 ist beispielsweise auf etwa 500 ms eingestellt Das Ausgangssignal des Zeitgliedes 77 wird als Gesamt-Rücksetzsignal
AR den Rücksetzeingängen der Speicherschaltungein
72-1 bis 72-n über ein Schalttor 79 zugeführt Das Schalttor 79 selektiert das Ausgangssignal
des Zeitgliedes 77, wenn als Ausgabeantriebseinheit ein Elektromagnet benutzt wird. Wird dagegen ein Motor
benutzt, wird das Ausgangssignal eines QDER-Tores 80 selektiert. Das Schalttor 79 kann so konstruiert sein, daß
es in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Ausgabeantriebseinheit auf eines dieser Signale fest eingestellt
werden kann. Wenn als Ausgabeantriebseinheit ein Elektromagnet benutzt wird, wird daher die betreffende
einzige Speicherschaltung (eine der Speicherschaltungen 72-1 bis 72-n,) rückgesetzt, und das zugehörige
Verkaufspreissignal (eines der Signale M]-Mn)
fällt nach dem Verstreichen der Zeit TMz dos Zehgliedes
77, gezählt vom Entstehen des Ausgabeantriebsignals, auf »0«.
In dem Fall, daß als Ausgabeantriebseinheit ein Elektromagnet
benutzt wird, ist dessen Operationszeit durch das Zeitglied 77 vollständig sichergestellt, wobei im FaI-Ie
der Verwendung eines Motors das Zeitintervall, das beim Einschalten erforderlich ist, um einen Trägerschalter
der Motors zu stabilisieren, durch das Zeitglied 81 sichergestellt wird.
Ein von dem UND-Tor 84 ausgegebenes C/W-Signal
wird einem (nicht dargestellten) Trägerschalter eines (nicht dargestellten) Ausgabemotors in jeder der Ausgabeschaltungen
12-1 bis 12-n zugeführt. Ferner wird einem UND-Tor 85 in der Ausgabesteuerschaltung 11
e;n COT-Signal zugeführt, das den Ein/Aus-Zustand des
betreffenden Trägerschalters kennzeichnet. Wenn dieser Trägerschalter Lr. Normalzustand arbeitet, schaltet
er nach dem Verstreichen einer gewissen Zeit n;ach dem Zeitpunkt durch, in dem die Antriebssignale M\ — Mn
angestiegen sind, und das COT-Signal fällt auf »0«. Die
Abfallerkennungsscnaltung 86 erkennt das Abfallen des COr-Signals und startet daraufhin ein Zeitglied 81.
Nach Verstreichen der Verzögerungszeit TMa, des Zeitgliedes
81 wird über das ODER-Tor 80 und ein Schalttor 79 das Gesamt-Rücksetzsignal AR erzeugt, durch das
die Speicherschaltunpen 72-1 bis 72-n rückgesetzt und die Ausgabean triebssignale M\ — Mn gelöscht werden.
Das Zeitglied 78 und die Anstiegserkennungsschaltung 87 dienen darüber hinaus zur Verhinderung eines fehler-
21 22
haften Betriebes des Trägerschalters, jedoch wird dies
hier nicht näher erläutert, weil die Operationen dieser
Schaltungen für den Gegenstand der Erfindung keine so
große Bedeutung haben.
Claims (8)
1. Steuereinrichtung für einen Verkaufsautomaten, der mehrere separat und einzeln in jeweils vorgegebenen
Zeitfolgen betätigte Antriebseinheiten zur Zusammenstellung und Ausgabe von Artikeln
aufweist, mit programmierbaren Zeitgebern, die die Zeiten der Betätigung der Antriebseinheiten einzeln
steuern, und mit einer Einstelleinrichtung für die Operationszeiten der Zeitgeber, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitgeber (Ti bis Tn,)
den einzelnen Antriebseinheiten (154-1 bis t54-m)
fest zugeordnet sind, und daß eine Einstelleinheit (159) für die Zeitgeberselektion vorgesehen ist, an
der jeweils die für die Zusammenstellung eines Artikels benötigten Kombinationen aus mehreren programmierbaren
Zeitgebern (T\ bis Tn,) wahlweise einstellte sind.
2. Steuereinrichtung nach Ansprach 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstelleinheit (159) für die Zeitgeberselektion eine Einstelleinrichtung (155) für
die Anstiegszeit aufweist, an der, ausgehend von einer für den Ausgabestart festgesetzten Zeit, ein Zeitpunkt
einstellbar ist, zu dem jedes der Antriebssignale der entsprechenden Antriebseinheiten (154-1
bis i54-m) ansteigt, sowie eine Einstelleinrichtung (156) für die Abfallzcii, an der. ausgehend von einer
festgesetzten Zeit für den Ausgabestart, der Zeitpunkt ein'i'eSlbar ist, zu dem jedes der Antriebssignale
abfällt, und daß eine Steuereinrichtung (186, 188-1 bis 388-/7),)für tlic Anstiegszeit die Anstiegszeit
vom Zeitpunkt des Ausgabesi3rts an zählt, und eine Steuereinrichtung (187, 185-1 ois 185-m^ für die Abfallzeit
die Abfallzeit vom Zeitpunkt des Ausgabestarts an zählt.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtungen (155,
156) für die Anstiegszeit und die Abfallzeit jeweils aus mehreren digitalen Schaltern bestehen, an denen
die Daten für eine gewünschte Anstiegszeit und eine gewünschte Abfallzeit einstellbar sind, und daß die
Steuereinrichtungen für die Anstiegszeit und die Abfallzeit Zähler (186, 187) enthalten, denen vom Zeitpunkt
des Ausgabestarts an Taktimpulse zugeführt werden und deren Ausgänge mit Komparatoren
(188, 189) verbunden sind, die die Inhalte der Zähler mit den an den Einstellcinrichtungen (155, 156) eingestellten
Daten für die Ansiiegszeit und die Abfallzeit vergleichen.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Zähler (186) zur Zählung
von Taktimpulsen (CP]) für den Anstieg und ein zweiter Zähler (187) zur Zählung von Taktimpulsen
(CP2) für den Abfall vorgesehen ist, und daß die
Komparatoren (188-1 bis 188-m, 189-1 bis 189-m,)
jeweils die programmierten Anstiegszeiten mit dem Inhalt des ersten Zählers (186) und die programmierten
Abfallzeiten mit dem Inhalt des zweiten Zählers (187) vergleichen.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Einstelleinrichtung für die Abfallzeil der Zeitpunkt des Abfalls des Antriebssignals,
bezogen auf den Zeitpunkt des Anstiegs des Antriebssignals, einstellbar ist. hi
b. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausgabe
ein/einer Bestandteile eines Artikels, wie eines Bechers und verschiedener Materialien in einer vorgegebenen
Zeitfolge, Extra-Schalter (160) zur Einstellung einer Vergrößerung oder Verkleinerung der
Menge des betreffenden Bestandteils mit einem Kodierer(161) verbunden sind, der bei Betätigung eines
der Extra-Schalter (160) ein Signal ausgibt, das eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Menge angibt,
und daß eine Einrichtung (192-1 bis i\t2-m) vorgesehen
ist, die die Operationszeit einer oder mehrerer der Steuereinrichtungen (187; 189-1 bis l89-/njifi
Abhängigkeit von den Vergrößerungs- bzw. Veikleinerungsdaten
wahlweise verändert.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Starteinrichtung (16,17,183)
für die Warenausgabe die Steuereinrichtungen (186, 188-1 bis 188-m; 187, 185-1 bis lS5-m) für die Anstiegszeit
und für die Abfallzeit auf ein eine mögliche Warenausgabe anzeigendes Signal (VS) hin startet
und daß eine Selektionseinrichtung (190,191) vorgesehen
ist, die nur die Ausgangssignaie p] O bis TmO)
derjenigen porgrammierbaren Zeitgeber (Tt bis Tm)
an die zugehörigen Antriebseinheiten (154-1 bis 154-m) ausgibt, die durch die Ausgangssignale (TiS
bis TmS)der Einstelleinheit (159) für die Zeitgcberselcktion
vorgegeben sind.
8. Sleuereiniichtiing nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten eines Ausgabcstartsignals (ST) zunächst derjenige
programmierbare Zeitgeber (153Q wirksam gemacht wird, der der Antriebseinheit zur Ausgabe
eines Bechers zugeordnet ist. und daß danach die übrigen programmierbaren Zeitgeber wirksam gemacht
werden, wenn ein Becher in die Ausgabeeinrichtung eingegeben worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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- 1980-10-14 DE DE19803038726 patent/DE3038726C2/de not_active Expired
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| JPS6244677B2 (de) | 1987-09-22 |
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