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DE1141114B - Geldausgabeautomat fuer gebuendeltes Papiergeld und/oder Geldrollen - Google Patents

Geldausgabeautomat fuer gebuendeltes Papiergeld und/oder Geldrollen

Info

Publication number
DE1141114B
DE1141114B DED28574A DED0028574A DE1141114B DE 1141114 B DE1141114 B DE 1141114B DE D28574 A DED28574 A DE D28574A DE D0028574 A DED0028574 A DE D0028574A DE 1141114 B DE1141114 B DE 1141114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output
drawer
pulling
cash dispenser
dispensing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED28574A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Diederich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED28574A priority Critical patent/DE1141114B/de
Publication of DE1141114B publication Critical patent/DE1141114B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/10Mechanical details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Geldausgabeautomat für gebündeltes Papiergeld und; oder Geldrollen Ein starker Anreiz für Raubüberfälle auf Zahlschalter der Post, Banken, Sparkassen usw. besteht darin, daß bei den Schaltern umfangreiche zum Auszahlen bestimmte Geldvorräte offen bereitliegen. Auf diese Weise wird einmal ganz allgemein bekannt, daß bei bestimmten Schaltern große Geldmengen vorhanden zu sein pflegen, und es ist zum anderen für den zum überfall entschlossenen Verbrecher ein leichtes, den Zeitpunkt festzustellen, zu dem der überfall am lohnendsten ist. Es muß daher das Ziel eines wirksam vorbeugenden überfallschutzes sein, das an den Auszahlungsschaltern vorhandene sichtbare Geld auf dem zum Auszahlen jeweils benötigten geringsten Stand zu halten.
  • Es sind zu diesem Zweck eine große Anzahl von Vorschlägen für Geldausgabeautomaten gemacht worden. Bei diesen bekannten Geldausgabeautomaten wird jeweils nur eine durch Tastendruck vorbestimmbare Summe, die gegebenenfalls auch in ihrer Höhe automatisch begrenzt ist, zur Auszahlung freigegeben. Derartige Geldausgabeautomaten sind in mannigfaltiger Form sowohl für Papiergeld als auch für Münzen entwickelt und eingesetzt worden. Naturgemäß bedingt die Steuerung jeder auszuzahlenden Summe durch einen Tastenmechanismus einen komplizierten und störungsanfälligen Aufbau. Für die Aufgabe der Erfindung ist es aber gar nicht notwendig, daß der Automat jede beliebige und von Fall zu Fallwechselnde Summe nach Eintasten auszahlt. Vielmehr würde es für den vorerwähnten Zweck genügen, wenn selbsttätig stets nur eine so große Geldsumme zur Auszahlung zur Verfügung steht, die ungefähr der auszuzahlenden Summe oder den in einer gewissen Zeit auszuzahlenden Summen entspricht.
  • Es sind andererseits auch Geldausgabeautomaten bekanntgeworden, bei denen die Ausgabevorrichtung zu bestimmten Zeiten oder Tagen durch ein Uhrwerk oder vermittels eines vom Uhrwerk ausgelösten Kraftwerkes zum selbsttätigen Ausliefern eines oder mehrerer Geldstücke in Tätigkeit gesetzt wird. Derartige periodisch arbeitende Geldausgabeautomaten mit mengenmäßiger Begrenzung der Ausgabesumme sind wegen ihrer zum Teil pädagogischen Zielsetzung auch als Sparuhren bezeichnet worden. Für einen Kassenbetrieb mit Auszahlungen in wechselnden zeitlichen Abständen und mit verschiedener Höhe der Summe kommt eine solche Anordnung wegen ihres starren Programms naturgemäß nicht in Frage.
  • Die Erfindung geht ebenfalls von einem Geldausgabeautormaten mit Verriegelung der Ausgabevorrichtung durch ein einstellbares Zeitschaltwerk aus. Im Gegensatz zu den bekannten Geldausgabeautomaten mit einstellbarem Zeitschaltwerk und mengenmäßiger Begrenzung der Ausgabesumme ist jedoch bei der Erfindung eine mengenmäßige Begrenzung nur durch die Kapazität einer Ausgabeschublade gegeben, deren Inhalt nach Belieben des Kassenbeamten in einem oder mehreren Entnahmevorgängen in der gewünschten Höhe entnommen werden kann.
  • Die Erfindung sieht vor, daß das mechanische oder elektrische Zeitschaltwerk durch den vorhergehenden Entnahmevorgang, vorzugsweise durch das Ziehen der Ausgabeschublade, in Gang gesetzt wird. Die Sperrzeit läuft also jeweils vom vorhergehenden Entnahmevorgang ab und kann durch Einstellung des Zeitschaltwerkes den Erfordernissen des Geschäftsganges angepaßt werden.
  • Im Gegensatz zu den bekannten periodisch arbeitenden Geldausgabeautomaten wird also die auf die Entnahme folgende Sperrzeit des Automaten durch den Entnahmevorgang selbst ausgelöst und hängt nicht von einem starren Zeitplan ab.
  • Gemäß zweckmäßiger Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird man bei Verwendung eines mechanischen Zeitschaltwerkes, d. h. Uhrwerkes, die Anordnung des Uhrwerkes so treffen, daß dieses durch das Ziehen einer Ausgabeschublade über einen daran befestigten Seilzug od. dgl. aufgezogen wird, dessen Auslösestift erst nach Ablauf der Sperrzeit den Eingriff eines Sperrhebels in den an der Schublade angebrachten Sperrhaken aufhebt.
  • Um außerdem sicherzustellen, daß die Ausgabeschublade nur so lange als notwendig geöffnet bleibt, wird beim Aufziehen der Ausgabeschublade eine Feder gespannt, die nach Lösen einer Arretierung nach Entnahme des gewünschten Betrages die Ausgabeschublade selbsttätig wieder in die verschlossene Stellung zurückführt.
  • In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, daß das Ziehen einer Ausgabeschublade die Sperrung aller übrigen Ausgabeschubladen zur Folge hat. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß sämtliche Sperrhebel auf einer gemeinsamen Welle starr befestigt sind und ein für sämtliche Ausgabeschubladen gemeinsames Uhrwerk mit seinem Auslöser auf einen der miteinander gekoppelten Sperrhebel, vorzugsweise auf den mittleren, einwirkt.
  • Die bei dieser Ausführungsform für jede Ausgabeschublade getrennt anzuordnenden Bauelemente für das selbsttätige Zurückziehen der Schublade und Seilzüge wirken dabei auf eine zusätzliche gemeinsame Welle, die das Uhrwerk aufzieht.
  • In der Zeichnung ist die Wirkungsweise einer Verriegelungseinrichtung nach der Erfindung mit einem mechanischen Zeitschaltwerk (Uhrwerk) in drei Phasen schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Bereitschaftsstellung. Das Uhrwerk 1 ist abgelaufen, sein Auslöser 2 hat den Sperrhebel 3 heruntergedrückt, die Schublade 4 eines darüberliegenden - nicht dargestellten - Schachtes für eine Geldscheinsorte kann vorgezogen werden, so daß die zuunterst liegende Geldscheintasche ausgeliefert wird.
  • Fig. 2 zeigt die Stellung der Verriegelungseinrichtung bei vorgezogener Schublade 4. Durch das Vorziehen wurde das Uhrwerk über den Seilzug 5 aufgezogen und der Auslöser 2 hochgehoben, so daß der Sperrhebel 3 durch den Zug der Feder 6 in die Sperrstellung angehoben wird.
  • Fig. 3 zeigt die Stellung der Verriegeleinrichtung in der sperrenden Phase, nachdem die Schublade 4 über den Seilzug 5 durch die - nicht dargestellte - Rückzugsfeder in die Ausgangsstellung zurückgezogen wurde. Der Sperrhebel 3 wurde bei dieser Bewegung durch die Wirkung der Keilflächen 7 und S kurzzeitig niedergedrückt und danach durch die Feder 6 wiederum in die Sperrstellung angehoben. Das Uhrwerk beginnt abzulaufen; seine einstellbare Ablaufzeit bestimmt den Zeitpunkt, in welchem wiederum die in Abb. 1 dargestellte Bereitschaftsstellung erreicht ist.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ergibt sich durch die Anwendung elektrischer Zeitschaltwerke, z. B. in Form eines Bimetallschalters, der durch einen bei Ziehen der Ausgabeschublade erfolgenden Stromdurchgang erhitzt wird und nach einer einstellbaren Zeit einen Kontakt öffnet oder schließt. In diesem Falle wird auch die Verriegelung der Ausgabeschubladen elektromagnetisch ausgeführt. Eine solche Ausführungsform ergibt eine einfache Möglichkeit, nach der Entnahme aus einer Ausgabeschublade sämtliche Ausgabeschubladen zu sperren, weil die räumliche Anordnung der Schubladen keinen _Beschränkungen hinsichtlich gemeinsamer mechanischer Blockierungselemente unterliegt. Sie dürfte daher eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Geldausgabeautomat für gebündeltes Papiergeld und/oder Hartgeldrollen mit mehreren Schächten und Ausgabeschubladen mit Verriegelung der Ausgabeschubladen durch ein einstellbares Zeitschaltwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische oder elektrische Zeitschaltwerk durch das Ziehen der Ausgabeschublade beim vorhergehenden Entnahmevorgang in Gang gesetzt wird.
  2. 2. Geld'ausgabeautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch dasZiehen einer Ausgabeschublade über einen daran befestigten Seilzug od. dgl. ein Uhrwerk aufgezogen wird, dessen Auslösestift erst nach Ablauf der eingestellten Zeit den Eingriff eines Sperrhebels oder aller miteinander gekoppelten Sperrhebel in die an den Ausgabeschubladen angebrachten Sperrhaken aufhebt.
  3. 3. Geldausgabeautomat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufziehen jeder Ausgabeschublade eine Feder gespannt wird, die nach Lösen einer Arretierung nach Entnahme des gewünschten Betrages die Ausgabeschublade selbsttätig wieder in die verschlossene Stellung zurückführt.
  4. 4. Geldausgabeautomat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ziehen einer Ausgabeschublade eine Feder gespannt wird, die nach Lösen einer Arretierung nach Entnahme des gewünschten Betrages die Ausgabeschublade selbsttätig wieder in die verschlossene Stellung zurückführt.
  5. 5. Geldausgabeautomat nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Sperrhebel auf einer gemeinsamen Welle starr befestigt sind und ein für alle Ausgabeschubladen gemeinsames Uhrwerk mit seinem Auslöser auf einen der miteinander gekoppelten Sperrhebel, vorzugsweise den mittleren, einwirkt, so daß das Ziehen einerAusgabeschublade die Sperrung aller übrigen zur Folge hat.
  6. 6. Geldausgabeautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitschaltwerk ein Bimetallkontakt dient, der nach Ziehen der Ausgabeschublade *vom Strom durchflossen und erhitzt wird und nach einer einstellbaren Zeit einen Kontakt betätigt, der eine elektromagnetische Verriegelung der Ausgabeschublade(n) aufhebt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 482.
DED28574A 1958-07-23 1958-07-23 Geldausgabeautomat fuer gebuendeltes Papiergeld und/oder Geldrollen Pending DE1141114B (de)

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DED28574A DE1141114B (de) 1958-07-23 1958-07-23 Geldausgabeautomat fuer gebuendeltes Papiergeld und/oder Geldrollen

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DE1141114B true DE1141114B (de) 1962-12-13

Family

ID=7039726

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED28574A Pending DE1141114B (de) 1958-07-23 1958-07-23 Geldausgabeautomat fuer gebuendeltes Papiergeld und/oder Geldrollen

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DE (1) DE1141114B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209782B (de) * 1960-08-05 1966-01-27 Nielsen A C Co Vorrichtung zur Meinungserforschung
DE3022066A1 (de) * 1980-06-12 1981-12-17 Backes, Michael Vorrichtung zur geldbevorratung
DE4201969A1 (de) * 1992-01-22 1993-07-29 Inkiess Margot Voss Gmbh Zeitverschlussbehaeltnis zur sicherung von banknotenbestaenden

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904482C (de) * 1949-06-30 1954-02-18 E H Dipl Ing Friedrich Nalling Kontrollzaehler oder -anzeiger zur UEberwachung der Betriebsdauer von Maschinen oderGeraeten

Patent Citations (1)

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