DE3037725A1 - Rafflamellenstore - Google Patents
RafflamellenstoreInfo
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Classifications
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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- Blinds (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
| ■Λ , | GEYER, HAGEMANN & | # | PARTBÖ -: :": ·"* :'"■ | Emil Schenker AG | 34 | |
| 3037725 | PATENTANWÄLTE | Stauwehrstraße | SCHWEIZ | |||
| Dostoucht'islMßc ()() · Postfach 400745 | ■ B(KK) Mum hen 40 · lolc'fon OB1WO407V · Icli-x f | 1-216130 li.i("c d -"Iflfjjiiimm li.igcyp.ilciil Irli'kupii'ii-i 0B1l'l04D71 | CH-5012 Schönenwerd/ | |||
| u.Z. : Pat 1 | 77/1-80M | München, den | * | |||
| 6. Oktober 1980 | RAFFLAMELLENSTORE | |||||
| Dr-G/2/EG | # | |||||
| ORIGINAL INSPECTED | ||||||
Rafflamellenstore
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rafflamellenstore mit seitlichen Führungsprofilen an deren
oberen Enden Gehäuse befestigt sind.
Die bekannten Rafflamellenstores haben den Nachteil,
dass jeder Store für jedes Fenster eines Gebäudes ein vom Storeshersteller nach Maß einzeln gefertigtes Erzeugnis
darstellt, dessen Herstellung zeit- und damit kostenaufwendig ist. Nach der Fertigstellung des Rohbaues eines Gebäudes ist
der Storeshersteller gehalten am Bauwerk selbst die einzelnen Fensteröffnungen auszumossen und für jede Fensteröffnung ein
auf diese abgenommenen Ma/3e passender Store anzufertigen.
Dieses heute übliche Vorgehen kann für den Storeshersteller nachteilig sein indem die Arbeit schubweise anfällt. Da jeder
Store eine Einzelanfertigung ist, kann der Storeshersteller in nur stark beschränktem Umfang auf Vorrat Vorarbeiten, ausführen.
Als ungünstig wird dabei auch empfunden, dass Fehler bei der Aufnahme der Ma βe nie auszuschliessen sind und dass
im Falle eines Fehlers der Storeshersteller mehrfach liefern muss.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Rafflamellenstore der eingangs genannten Art derart
zu verbessern, dass er leicht transportierbar ist, auch von Nichtfachleuten ohne Schwierigkeiten zusammengebaut werden
kann und überdies bei leichter Anpassbarkeit an die örtlichen
Einbauverhältnisse insoweit einer entsprechenden Vorbearbeitung im Herstellerwerk nicht mehr bedarf.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einem
Store der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Rafflamellenstore aus einem Bauteilsatz aufgebaut ist, dessen
Einzelbauteile über Schnei]verbindungen aneinander befestigt
bzw. mi ie LnancJer vei bunde.n Kind.
Die in einem Bauteilsatz enthaltenen Bauteile
sind für die unterschiedlichsten Einbauverhältnisse geeignet, weshalb ein und derselbe Grundbauteilsatz für die Herstellung
unterschiedlichster Grossen von Lamellenstores Verwendung finden kann. Selbst ein Nichtfachmann kann unschwer
die Einzelbauteile des Bauteilsatzes am Einbauort den gewünschten Abmessungen anpassen und anschliessend schnell
und auf leichte Weise die angepassten Einzelbauteile zusammenfügen.
Für den Storeshersteller ergibt sich der Vorteil, nur einen oder wenige Grundbauteilsätze herstellen zu müssen, was
nicht nur zu grösseren Einzelserien mit■günstigeren Herstellungsmöglichkeiten
sondern auch zu einer wesentlich vereinfachten Lagerhaltung usw. führt.
Bei den erfindungsgemäss einzusetzenden Schnellverschlüssen
handelt es sich um alle geeigneten Verschlüsse, die ein rasches und unproblematisches aber dennoch ausreichend
festes Verbinden der Einzelbauteile zulassen, wie vorzugsweise Steck-, Rast-, Schnapp-, Druck-, Dreh-, Keil-, Clips-, Schnellschraub-,
Klemm- oder Klammerverbindunyen.
Nach einer bevorzugten Aus führung« form bei der an
BAD ORIGINAL
ν * W
ihrem oberen Ende Aufzugs- und Wippeinrichtungen auf einer Aufzugswelle angeordnet sind, kann vorgesehen"sein, dass Aufzucjs-
und W.i ppi· i rir i rhi uncjon für jedes l''ührung.sprof il jeweils
in dc:m auf diesem befe.st ig fco η Gehäuse, angeordnet und zusammen
mit diesem als Bauteil-Einheit des Bauteilsatzes ausgebildet
sind, und dass diese Bauteil-Einheit axial auf das entsprechende Ende der Aufzugswelle aufschiebbar ist, wobei die Aufzugseinrichtung
eine drehfeste Verbindung mit der Aufzugswelle eingeht.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass dem Abnehmer der mechanisch komplizierteste Teil des Stores zusammen
mit al!fällig verhandenen, das Heben und Senken des Lamellenvorhanges
begrenzenden Endanschläge als einfache, montagebereite und funktionsgeprufte Baueinheit übergeben werden kann,
Weiter kann vorgesehen sein, dass in jedem Gehäuse ein Lager zur Aufnahme des eingeführten Endes der Aufzugswelle
angebracht ist. Bei dieser Ausführungsform ist auch
dem Nichtfachmann zweifelsfrei erkennbar, in welcher Weise das als Bauteil-iEinheit ausgebildete Gehäuse mit der Aufzugswelle
zu verbinden ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist oben zwischen den Gehäusen ein Antriebsrahmen oder ein Antriebsrahmenstummel
vorgesehen, wobei die Befestigung des Antriebsrahmens
bzw. des Antriebsrahmenstummels jeweils am Gehäuse mittels mindestens einer Spannklammer erfolgt. Diese
Ausführungsform hat den Vorteil, dass ein U-Profil als Meterware
an den Montageort geliefert und davon nach Bedarf ein An-
triebsrahmen oder ein Antriebsrahemnstummel in gewünschter
Länge abgeschnitten und mit der Spannklammer an dem bzw. den Gehäusen befestigt werden kann.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist mit einem Handkurbelantrieb zur Betätigung der Aufzugswelle versehen
und dadurch gekennzeichnet, dass der Handkurbelantrieb mit einem in einem Getriebegehäuse angeordneten Winkelgetriebe
versehen ist, und dass ein Gehäuse Steck-Befestigungsstellen
für das Getriebegehäuse aufweist, dessen Abtriebswelle bei seinem Aufstecken auf das Gehäuse drehfest auf das in diesem
gelagerte Ende der Aufzugswelle steckbar ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass das Getriebegehäuse in für jedermann
leicht ausführbarer Weise am Gehäuse positioniert, bofcstiqt
und getrieblich mit der Aus/.ugswelle verbunden werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform hat einen Motor als Antriebsquelle für die Aufzugswelle. Dabei ist vorgesehen,
dass der Motor im Rahmen gehalten und mittels einer Steckkupplung mit dej. Aufzugswelle verbunden ist. Der Motor
kann schon vor dem Einbau des Stores · .mittels
Steck- oder Rastverbindunqsmitteln im Rahmen angeordnet und über
die Steckkupplung mit der Aufzugswelle getrieblich verbunden werden. Wird als Motor ein an sich bekannter Hohlwellenmotor verwendet, kann im Rah- ·
men in einfacher Weise eine formschlüssige Lagerung des Motors vorgesehen
werden, in der der Motor nach dem Aufschieben auf die Antriebswelle befestigt wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Aufzugs- und Wippeinrichtung jedes Gehäuses
INSPECTED
eine in dessen Lagern drehbar gelagerte, auf die Aufzugswelle drehfest aufschiebbare Hülse aufweisen, die eine Aufzugsbandtrommel
ausbildet, wobei die Wippeinrichtung eine auf der Hülse gelagerte Hohlwelle mit einem zur Hülse radial distanzierten
Abschnitt aufweist, in dem eine axial auf die Hülse aufgeschoben und mit dieser in Reibschluss stehende Schraubenfeder
vorgesehen ist, deren Enden radial nach aussen gebogen sind, wobei jeweils eines derselben mit Spiel im Abschnitt durch
die Hohlwelle hindurchgreift und ein gehäusefester Anschlag
vorgesehen ist auf den das betreffende Federende nach einer Drehung der Hülse um einen Winkel, der dem Schwenkwinkel der
Lamellen entspricht, zum Anschlag kommt. Bei diesem Ausführungsbeispiel können die Aufzugs- und Wippeinrichtung in
axialer Richtung gesehen sehr nahe zusammengelegt werden. Dadurch können der Aufzugsstrang und die Wippstränge unmittelbar^
nebeneinander in die Führungsprofile hineingeführt werden, was eine geringe Tiefe bei den Führungsprofilen ermög-1icht.
Weiter kann vorgesehen sein, dass im Bereich des Schwenkweges des einen Federendes im Gehäuse mindestens ein
weiterer Anschlag veränderlich angeordnet ist, der mittels Steuerorganen in den Schwenkweg des betreffenden Federendes
ein bzw. aus diesem ausschwenkbar ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Lamellen beim Senken des Lamellenvorhanges
nicht die geschlossene Lamellenstellung sondern eine oder mehrere gegen die Horizontale geneigte, sog. Arboitsütellungen
einnehmen können, wodurch während des Schlies-
sens des Lamellenvorhanges zu keinem Zeitpunkt der abzudunkelnde Raum vollständig verdunkelt wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Steuerorgane eine auf dor Hülse drehbar
gelagerte Kurvenscheibe aufweisen, die durch eine Kupplungsfeder drehfest mit der Hülse verbindbar und bei einem
gegen die Hülsenachse weilenden Druck die Kurvenscheibe abkuppelnd ausgebildet ist, und dass ein gegen die Kurvenscheibe
anliegender Hebel vorgesehen ist, der gemeinsam mit dem Anschlag um eine zur Längsachse der Hülse parallele, im Gehäuse
gelagerte Achse verschwenkbar ist. Diese Ausführungsform gestattet es, bei einem Führungsprofil geringer Tiefe die Aufzugs-
und die Wippeinrichtung unmittelbar nebeneinander und lotrecht darüber anzuordnen. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
dass durch das Entfernen oder Einbauen der Kurvenscheibe und/oder der Schwenkachse mit dem Hebel und dem Anschlag der
Store wahlweise als solcher ausgeführt werden kann bei dem beim Senken des Lamellenvorhanges die Lamellen eine geschlossene
oder eine oder mehrere Stellungen einnehmen.
Weiter kann vorgesehen sein, dass die Seitenführungen als Bauteil des Bauteilsatzes ausgebildet sind, wobei
in diesen jeweils ein Wagen längsverschiebbar gelagert ist, an dem das Aufzugsband für den Lamellenvorhang derart befestigbar
ist, dass er beim Heben und Senken des Lamellenvorhanges den Mitnehmer für die unterste Lamelle bildet. Dies ermöglicht
es, den Rafflamellenstore fallweise mit einer Horizontiereinrichtung
und/oder mit einer Arretiereinrichtung für
_ JS037725-- -
-JH-
für die unterste Lamelle auszurüsten. Im ersten Fall ist vorgesehen,
dass von den Enden der untersten Lamelle koaxial zu deren Längsachse ein erster Körper mit einem ersten Zentrierteil
wegragt, dass an dem in der zugehörigen Seitenführung befindlichen Wagen ein zweiter Körper mit einem zweiten Zentrierteil
in einer Lage unterhalb des ersten Körpers befestigt ist, wobei die beiden Zentrierteile einander entsprechende
Zontrierfassungen bilden, und dass bei Zentriereingriff die unterste Lamelle eine im wesentlichen horizontale Lage einnimmt.
Im zweiten Fall ist vorgesehen, dass am Wagen ein Klemmglied gelagert ist, welches unter Druck gegen das Führungsprofil
anliegt, dass das Klemmglied bei einem Anheben der untersten Lamelle reibschlüssig die Bewegung des Wagens
blockierend verklemmt und nur bei straffem Aufzugsstrang vom
Anlagekontakt mit dem Führungsprofil gelöst wird. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein Hebel als Klemmglied um eine
.Schwenkachse beweglich gelagert ist, an dem das Aufzugsband
angreift, dass das Führungsprofil mi': einem Profilabschnitt
den Schwenkkreis des freien Hebelendes sehnenartig schneidet, dass der Hebel zwischen einer ersten und zweiten Endlage verschwenkbar
ist, wobei das freie Hebelende in der ersten Endlage vom Profilabschnitt distanziert ist und in der zweiten Endlage
mit Haftreibung gegen den Profilabschnitt anliegt.
Vorzugsweise ist die Schwenkebene parallel zur
Fuhrungsprofillängsachse angeordnet. Dabei ist der Hebel zwischen
einer oberen und unteren Endlage verschwenkbar und das freie Hebelende befindet sich in der oberen Endlage zwischen
dem Profilabschnitt und dor Schwenkachse, wogegen der Hebel
in der unteren Endlage unter der Wirkung seines Eigengewichtes gegen den Profilabschnitt anliegt. Bei dieser Ausführungsform wird der Hebel einerseits beim Heben des Lamellenvorhanges
durch das Aufzugsband und anderseits bei gesenktem Lamellenvorhang durch sein Eigengewicht betätigt. Betätigungsorgane
wie Federn oder dergleichen entfallen. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass bei hochgezogenem
Lamellenvorhang die Horizontier- und die Arretiereinrichtung sich in den über der Fensteröffnung angeordneten Ausnehmungen
für das Lainellenpaket befinden und dort einer Verschmutzung oder Vereisung entzogen sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
dass die Arretiereinrichtung bei gesenktem Lamellenvorhang jede Lamelle und in den Zwischenstellungen wenigstens die
unterste Lamelle gegen ein manuelles Anheben sichert.
Im dritten Fall sind sowohl die Horizontiereinrichtung als auch die Arretiereinrichtung am Wagen vorhanden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des als
Führungsglied bezeichneten Bauteils sieht vor, dass er eine mit dem Lamellenende verbundene Platte und einen hieran befestigten
und in der zugeordneten Seitenführung geführten Schwenkzapfen aufweist, wobei die Platte formschlüssig, das
Lamellenende übergreifend auf dieses aufgesteckt ist. Dadurch werden die Lamellen endseitig verwindungssteif gehalten. Die
Lamellen können daher viel langer ausgebildet und die Rafflamellenstore für breitere Fenster ausgelegt werden, ohne !
dass die Lamellen unter Windeinfluss in Schwingung versetzt
ORIGINAL INSPECTBO
„30377
-A-
werden und unerwünschte Klappergeräusche verursachen. Vorzugs
weise ist am Schwenkzapfen parallel zur Platte ein Rastvorsprung befestigt, mit dem durch eine Rastverbindung lösbar ei
ne Befestigungsplatte verbunden ist. Die einander zugewandten
Seiten der Platte einerseits und der Befestigungsplatte ander
seits bilden zueinander und zur Lamelle parallele Flächen und einen Spalt, der das Lamellenende spielfrei aufnimmt bzw. in
den das Lamellenende spielfrei eingesteckt werden kann. Dadurch
wird die verwindungsfreie Halterung der Lamellenenden weiter verbessert und zudem wird zwischen dem Lamellenhalter
und dem Lamellenende eine grosse Reibfläche erzeugt, welche die Verbindung zwischen dem Lamellenende und dem Lamellenhai- <
ter auch dann aufrecht erhält, wenn die Lamelle beim Senken ]
des Lamellenvorhanges durch ein Hindernis in eine Schräglage' j
gelangen sollte. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der ' '■
Lamellenhalter und die Lamelle ohne spezielles Werkzeug mit- ·;
einander verbunden und im Reparaturfall wieder voneinander :
gelöst werden können. t
ι Sollte in besonderen Anwendungsfällen die erwähn- . !
te feste Verbindung zwischen dem Lamellenahlter und dem Lamel- \
lenende nicht genügen, so kann vorgesehen sein, dass die Be- \
festigungsplatte mindestens einen gegen die Deckplatte gerichteten
federnden Vorsprung aufweist, der mit einer entsprechenden Durchbrechung in der Lamelle lösbar verrastet.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der von der Wippeinrichtung ausgehende Wipp- :;
strang mittels an ihm angespritzter Steckteile mit an den He-
ORiGiNAL INSPECTED
{
{
bein angeordneten komplementären Steckaufnahmen verbindbar ist.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Lamellen im Montage- bzw. Reparaturfall werkzeugfrei mit den Wippsträngen
verbunden bzw.' von diesen gelöst werden können. Weiter ist für den Selbstbau die richtige Teilung des Lamellenvorhanges
zwangsweise vorgegeben.
Weiter kann vorgesehen sein, dass der Wippstrang ein Gewebeband ist, dessen die Verbindungsstellen tragende
Kettenfäden Metalldrähte sind und dass der Schussfaden ein Textilfaden ist. Diese Wippbänder besitzen den Vorteil, dass
sie auch bei hohen Belastungen, wie sie sich bei hohen Fensteröffnungen zwangsläufig ergeben, kaum eine Dehnung erleiden.
Sind die Führungsprofile wegen schmalen Leibungen
der Fensteröffnungen schmal auszubilden, werden die Wippbänder
vorzugsweise aus Bandabschnitten hergestellt. An deren oberem Ende wird * materialschlüssig eine schlaufenartige Führung
angeordnet, in der der nach oben anschliessende Bandabschnitt axial verschiebbar gelagert ist. Auf d^r Seite
der Führung ist am unteren Ende der Bandabschnitte ein Hacken angeordnet, wobei am oberen Ende auf der der Führung gegenüberliegenden
Seite die Verbindungsstellen zum Befestigen der Lamellenhalter angeordnet sind.
Sind die Verbindungsstellen materialschlüssige Umbiegungen eines Metallbandabschnittes, können die einzelnen
Bandabschnitte in einfacher Weise als Stanzteile hergestellt werden, an denen danach die Verbindungsstellen, die Führung
und der Hacken durch Umbiegen gestaltet werden.
ORIGINAL INSPECTED
Bei der Montage des Stores mit Hand- oder Motorantrieb in besonderen Fällen auch mit Nothandantrieb, werden
das Gehäuse 6 mit den Aufzugs- und Wippeinrichtungen und mit al]fälligen Endanschlägen als montagebereite, funktionsgeprüfte
Baueinheit angeliefert. Nach dem Ablängen der als
Meterware bezeichneten Bauteile
Meterware bezeichneten Bauteile
können die Führungsglieder mit ihren Hebeln an den Wippsträngen angesteckt werden. Die Aufzugs- und Wippstränge
und die Führungsglieder können dann in die Führungsprofile
eingeführt und die Gehäuse an den oberen Enden der Führungsprofile befestigt werden. Anschliessend werden die Führungsprofile am Bau verankert, wobei das drehfeste Aufstecken auf die abgelängten Aufzugswelle vor oder nach dem Verankern der Führungsprofile erfolgen kann. Danach wird der Antrieb angeschlossen. Zuletzt werden die Lamellen auf das zwischen den
Führungsprofilen vorhandene Lichtmass abgelängt und endseitig in die Führungsglieder eingeschoben. Die Raffstore ist betriebsbereit.
eingeführt und die Gehäuse an den oberen Enden der Führungsprofile befestigt werden. Anschliessend werden die Führungsprofile am Bau verankert, wobei das drehfeste Aufstecken auf die abgelängten Aufzugswelle vor oder nach dem Verankern der Führungsprofile erfolgen kann. Danach wird der Antrieb angeschlossen. Zuletzt werden die Lamellen auf das zwischen den
Führungsprofilen vorhandene Lichtmass abgelängt und endseitig in die Führungsglieder eingeschoben. Die Raffstore ist betriebsbereit.
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Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemässen Bauteilsatz für einen Rafflamellenstore
in Explosionsdarstellung, Fig. 2 zwei verschiedene Lamellenprofile mit den endseitigen
.Lamellenhaltern zu einem Store gemäss Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III.- III in Fig. 2, Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Wippband des Stores in Fig.
1 in vergrösserter Darstellung, wobei Teile weggebrochen sind,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Wippbandes in (von links nach rechts) Rücken-, Front- und Seitenansicht,
Fig. 6 eine Ansicht des unteren Endes der Seitenführung in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 1 mit einer Verriegelungs-
und einer Stabilisierungseinrichtung für die unterste Lamelle,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII - VII in Fig. 6, Fig. 8 eine Seitenansicht deo Aufzugs- und des Wippmechanismus
in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 1, wobei die vordere Wand des umgebenden Konsolengehäuses weggeschnitten
ist,
Fig. 9 eine gleiche Darstellung wie Fig. 8, teilweise geschnitten,
wobei Teile weggelassen sind und
Fig.10 einen Schnitt längs der Linie X - X in Fig. 9 unter
Weglassung des Teiles 8.
Der in Fig. 1 gezeigte, als Bauteilsatz ausgebildete Rafflamellenstore weist zwei seitliche Führungspro-
ORiGIMAL INSPECTED
file 1 auf, die auf den' einander zugewandten Seiten mit einem
Führungsschlitz 2 zur vertikalen Führung des aus den Lamellen 3 gebildeten Lamellenvorhanges versehen sind. In den Führungsprofilen 1 sind geschützt ein Aufzugsband 4 und zwei Wippbänder
5 angeordnet. Die Höhe des durch den Lamellenvorhang abzudunkelnden
Fensters bestimmt die Länge der Führungsprofile 1, der Aufzugsbänder 4 und der Wippbänder 5. Diese als Meterware
an den Montageort mitgebrachten Gegenstände können dort problemlos mittels einer Säge bzw. einer Schere auf die geforderte
Länge abgeschnitten werden.
Als weitere auf die Führungsprofile 1 aufsteckbare
und mit ihnen verbindbare (z.B. durch Verschrauben, Verrasten, Verkeilen, Pop-nieten oder sonstige Dreh- und Druckverschlüsse)
Bauteile sind zwei Konsolengehäuse 6 vorhanden, in denen der Aufzugs- und der Wippmechanisinus 7 untergebracht
sind. An jedem der Aufzugs- und Wippmechanismen 7 greifen ein Aufzugsband 4 bzw. zwei Wippbänder 5 an. Es ist
indessen auch möglich, nur ein Wippband zu verwenden und das andere Wippband als reines Tragband auszubilden, an dem die
Lamellen 3 mit ihren Schwenkachsen hängen, wobei die Lamellen 3 unter der auf sie wirkenden Schwerkraft die Neigung
haben, ihre Schliessstellung einzunehmen.
Im Konsolengehäuse 6 sind die dem Aufzugs- und Wippmechanismus 7 zugehörenden Begrenzungs-Anschläge für die
Schwenkbewegungen der Lamellen gelagert oder befestigt. Diese können aber auch in einem gesondert gefertigten Gehäuse
gelagert oder befestigt sein, welches seinerseits im Konso-
»Μ f ■
lengehäuse 6 befestigt wird.
In den Konsolengehäusen 6 ist je ein Lager 8
für eine Aufzugswelle 9 ancjoordnet, die ein weiterer Bauteil
des Bauteilsatzes bildet. Auf die Aufzugswelle 9 ist als weiterer Bauteil ein in einem Winkelgetriebegehause 10 angeordnetes
Winkelgetriebe bekannter Art mit seiner durchgehenden
/aufsteckbar/
Abtriebhohlwelle/und darauf an eine beliebige Stelle verschiebbar
und mittels zum Konsolengehäuse 6 geführten Bolzen 11 mit diesem verschraub- oder verklemmbar. Dadurch kann das
Winkelgetriebe auf der linken oder rechten Seite des Stores angeordnet werden. Die Antriebswelle des Winkelgetriebes ist
durch eine Vierkant-Steckverbindung 12 in bekannter Art mit einer Handkurbel 13 drehfest verbindbar. Bei motorischem Antrieb
können das Winkelgetriebegehause 10 und die Handkurbel 13 entfallen oder durch ein Notantriebsystem ersetzt werden,
wie sie beispielsweise in der CH-Anmeldung Nr. beschrieben ist.
An den Konsolengehäuse 6 ist mittels einer Klammer 14 bei einem Store mit Handantrieb als weiterer Bauteil
ein Antriebsrahmenstummel 15 oder bei einem Store mit Motorantrieb ein Antriebsrahmen 16 (gestrichelt gezeichnet) befestigbar.
Beide Elemente 15 und 16 bestehen aus einem U-förmig gebogenen Blechprofil, wobei im Antriebsrahmenstummel 15
eine nicht dargestellte aber an sich bekannte Endbegrenzung für den Hubweg des Lamellenvorhanges und im Antriebsrahmen
16 ein an sich bekannter elektrischer Hohlwellenmotor sein kann. Die Endbegrenzung besteht z.B. in bekannter Weise aus
--ZT-
-Ά -
einem mit der Aufzugswelle 9 mitdrehenden Gewindeschaft, auf
dem ein mit einem Muttergewinde versehener Reiter längsverschiebbar gelagert ist und an den Enden des Hubweges des Lamellenvorhanges
gegen ortsfeste Anschläge oder Endschalter aufläuft.
Die Aufzugswelle 9 und allenfalls der Antriebsriihmen
16 sowie die Lamellen 3 können ebenfalls als Meterware zum Montageort gebracht und dort mittels einer Schere oder
Säge auf die geforderten Ma/^e abgelängt, mit den übrigen
Bauteilen in einfacher Weise zusammengebaut und maßgenau in die Fensteröffnung eingesetzt werden.
Die Lamellen 3 können, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, eine gekrümmte oder abgewinkelte Querschnittsform haben
und gewünschtenfalls entlang dem oberen Längsrand mit einem
Dämpfungselement versehen sein. Die abgewinkelte Querschnittsform ist für breite Fenster geeigneter, da ihr Querschnitt in
der Offenstellung der Lamellen ein grösseres Widerstandsmoment
hat als die gekrümmte Lamellenform und daher unter Windeinfluss weniger in Schwingung gerät und unerwünschte Klappergeräuse
verursacht.
An den Enden der Lamellen 3 sind als weiterer Bauteil Lamellenhalter 18 befestigt. Jeder Lamellenhalter
weist einen Schwenkzapfen 19 auf, der in den Längsführungen 2 gleitet, durch diese hindurchgreift und am freien Ende mit einem
zweiarmigen Hebel 21 fest verbunden ist. Die Hebel 21 befinden sich somit innerhalb des Führungsprofils 1. Es ist indessen
wie vorerwähnt auch möglich, einen nur einarmigen am
Schwenkzapfen 19 angreifenden Hebel und nur einen Wippstrang
zu verwenden, wobei die Lamellen 3 durch ein an den Schwenkzapfen 19 angreifenden Tragband mit Distanzierfunktion gehalten
sind.
Am Schwenkzapfen 19 sind eine Deckplatte 22 und
ein Rastvorsprung 23 befestigt, zwischen welche das Lamellenende geschoben ist. Die Deckplatte 22 übergreift in allen
drei Dimensionen die Lamellenoberseite und ist bei der abgewinkelten
Lamellenquerschnittsform über deren Kanten bzw. bei der gekrümmten Lamellenguerschnittsform über die durch den
Lamellenbördel erzeugten Längskantenrundungen heruntergezogen. Sie liegt mit ihrer Unterseite gegen die Lamellenoberseite an.
Zwischen die Lamellenunterseite und den Rastvorsprung 23 ist eine Befestigungsplatte 24 geschoben, welche mit ihrer Oberseite
gegen die Lamellenunterseite anliegt und sich über die Breite der Deckplatte 22 erstreckt. Das Lamellenende ist somit zwischen der Deckplatte 22 und der Befestigungsplatte 24 festgeklemmt. Zwischen
der Befestigungsplatte 24 und dem Rastvorsprung 23 besteht eine lösbare Rastverbindung. Hierzu ist der Rci«Lvorsprung 23 mit ei nor Durchbrechung
25 versehen, in die, im eingeschobenen Zustand aer Befestigungsplatte
24, eine an dieser federnd angeordnete Rastnocke 26 eingreift. Durch einen
von unten auf die Rastnocke 26 erzeugten Druck wird diese aus der Durchbrechung 25 gehoben und die Befestigungsplatte
24 kann entfernt werden.
Um bei einer möglichen Schrägstellung der Lamellen zwischen den Führungsprofilen 1, was beim Senken des Lamellenvorhanges
durch ein Hindernis verursacht sein kann, ein
ORiGINAL INSPECTED
Herausgleiten der Laraellenenden aus den Lamellenhaltern zu
vermeiden, kann die Befestigungsplatte 24 mit zwei nach oben vorstehenden Vorsprüngen 27 versehen werden, welche in entsprechende
Durchbrechungen 28 am Lamellenende zu liegen kommen und die Lamelle 3 somit formschlüssig im Lamellenhalter
18 festhalten.
Der zweiarmige Hebel 21 des Lamellenhalters 18 ist um die Lamellenlängsachse 29 (Fig. 1) um einen spitzen
Winkel ck gegen die Lamellenebene 30 verdreht, so dass bei geschlossenem
Lamellenvorhang jede Lamelle 3 durch das Eigengewicht mit dem äusseren Rand in die untere Lamelle gedrückt
wird. Der Hebel 21 kann indessen auch parallel zur Lamellenebene 30 angeordnet sein. Die äusseren Enden der Hebel 21 ·
sind mit einer Bohrung 31 versehen, in die mit Reibungssitz das eine Ende eines Kunststoff zapf ens 32 gesteckt ist (Fig.
und 4). Die Kunststoffzapfen 32 sind mit gleichmässigem Abstand
am zugehörigen Wippstrang 5 rutschfest befestigt. Beim Zusammenbau des Lamexlenvorhanges können daher die Wippstränge
5 in einfacher Weise mittels einer Schere auf das gewünschte Ma/3 abgelängt und durch ein Einstecken der Zapfen
32 in die Bohrungen 31 mit den Lamellenhaltern 18 verbunden werden.
Die Wippstränge 5 können, wie Fig. 4 zeigt, ein Gewebeband sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen
dessen Kettfaden 33 aus leicht biegsamen Stahlfasern, wogegen der Schussfaden 34 ein Kunststofffaden ist. Die seitlichen,
sich in Längsrichtung des Bandes erstreckenden Abschnitte
OFlIGiNALINSPEGTED
des verschleissarmen Kunststoffadens legen sich beim Heben
des Lamellenvorhanges, wobei die Wippstränge schlangenlinienförmig
gefaltet werden, zwischen die Stahlfasern und das umgebende Führungsprofil 1, wodurch Kratzspuren am Führungsprofil
1 und Kratzgeräusche vermieden werden. Die Wippstränge 5 können auch hochflexible Stahlseile mit oder ohne geräuschdämpfender
umhüllung·sein.
Eine weitere mögliche Ausführungsform für die Wippstränge 5 zeigt Fig. 5. Bei dieser Ausführungsform ist
der Wippstrang 5 beim Heben bzw. Senken dos Lamellenvorhanges teleskopartig verkürz- bzw. ausziehbar. Dieser Wippstrang besteht
aus einer Vielzahl von Stahlbandabschnitten 35. Jeder Stahlbandabschnitt 35 hat am oberen Ende zwei parallele Umbiegungen
36 mit einer Durchbrechung 37. Die Durchbrechungen 37 dienen der Aufnahme eines Kunststoffzapfens 32 um jeweils
das Ende eines Hebels 21 eines Lamellenhalters 18 mit dem Wippband 5 zu verbinden. Unterhalb der Umbiegungen 36 sind zwei
nach der gegenüberliegenden Seite umgebogene Lappen 38 vorhanden, welche eine Schlaufe bilden. In der Schlaufe 38 ist einer
der beiden benachbarten Stahlbandabschnitte 35 längsverschiebbar gelagert. Damit der in der Schlaufe 38 verschiebbar gelagerte
Stahlbandabschnitt 35 nicht'aus der Schlaufe 38 herausgezogen
werden kann, ist er am unteren Ende mit einer hackenförmigen Umbiegung 39 versehen. Im gestreckten Zustand liegen
bei diesem Wippband 5 die Schlaufen 38 in den hackenförmigen
Umbiegungen 39 des benachbarten Stahlbandabschnittes 39, wogegen im verkürzten Zustand die Umbiegungen 36 der benachbar-
ORlGINAL INSPECTED
ten Stahlbandabschnitte 35 aneinanderliegen, wie dies in Fig.
5 unten angedeutet ist, wo der unterste Stahlbandabschnitt in nahezu vollständig verkürztem Zustand gezeigt ist.
Wie die Fig. 1, 6 und 7 zeigen, greifen die beiden Aufzugsbänder 4 nicht direkt an den F.nden der untersten
Lamelle 3 an, sondern je an einem im zugeordneten Führungsprofil 1 vertikal verschiebbar gelagerten Wagen 40. Der Wagen 40
besteht aus einer ebenen Platte 41, die mittels Führungen 42 gegen die Innenseite des Führungsprofils 1 abgestützt ist.
Die Führungen 42 können auch durch Führungsrollen ersetzt sein. An der Platte 41 ist ein Lager 43 befestigt, das eine
schlitzförmige, sich vertikal erstreckende Durchbrechung 44
bildet, in der ein drehfest mit der untersten Lamelle 3 verbundener Achsstummel 45 schwenk- und verschiebbar gelagert ist.
Der Achsstummel 45 ist koaxial zum Schwenkzapfen 19, am Hebel 21 befestigt und weist an seiner Unterseite eine im Querschnitt
V-förmige Nut 46 auf, welche mit einem nach oben durch Keilflanken
80 begrenzten Lagerkörper 47 zusammenwirkt. Der Lagerkörper 47 ist fest mit dem Wagen 40 verbunden. Die Längen der
Aufzugsbänder 4 und der Wippstränge 5 sind so aufeinander abgestimmt,
dass beim Senken des Lamellenvorhanges die unterste Lamelle 3 bereits an den gestreckten Wippsträngen 5 hängt,
während sich der Wagen 40 noch um die Distanz 48 (Fig. 6) senkt, wodurch die Keilflanken 80 der Lagerkörper 47 ausser
Zentriereingriff mit der Nut 46 kommt und die unterste Lamelle 3 frei schwenkbar wird. Beim Heben des Lamellenvorhanges
werden die Lamellen 3 in die horizontale Lage gedreht und der
-,26 -
Lagerkörper 47 fährt mit1 seiner Keilschneide in die Nut 46
und stabilisiert die unterste Lamelle 3 während der weiteren Aufwärtsbewegung in der Horizontalen. Bedingt durch die keil-
bzw. kreissektorförmige Ausbildung der Zentrierteile (46,80)
ergibt sich am Ende der Hubbewegung des Lamellenvorhanges ein genau horizontal ausgerichteter Lamellenstapel, auch wenn
zu Beginn der Hubbewegung die unterste Lamelle durch ein Hindernis verdreht war. Beschädigungen des Stores oder ein ineinander
Verklemmen benachbarter Lamellen die sich beim Senken des Lamellenvorhanges nicht mehr voneinander lösen, können
dadurch vermieden werden.
An einem an der Platte 41 befestigten Schwenkzapfen 53 ist ein Hebel 49 schwenkbar gelagert. Die Hebellänge
ist grosser als die Entfernung vom Schwenkzapfen 53 zur gegenüberliegenden Führungsprofilwand. Am Hebel 49 ist
weiter ein Befestigungshacken 50 für das Aufzugsband 4 und eine Wegbegrenzungsnocke 51 befestigt, die in einen Schlitz
52 in der Platte 41 hineingreift. Be-L straffem Aufzugsband 4,
wie während des Hebens und Senkens des Lamellenvorhanges, nimmt der Hebel 49 die in den Fig. 6 und 7 gezeigte obere
Endlage ein, in der sein freies Ende ausser Berührungskontakt mit der benachbarten Führungsprofilwand ist. Bei schlaffem
Aufzugsband 4, d.h., bei vollständig gesenktem Lamellenvorhang oder beim manuellen Angreifen und Heben der untersten
oder jeder beliebigen Lamelle in irgend einer Stellung des Lamellenvorhanges, schwenkt der Hebel 49 gegen die beachbarte
Führungsprofilwand und verklemmt den Wagen 40 in seiner Füh-
ORiGfNAL. IiMSPECTED
30^7725
-ig-
-ig-
*, Ψ W
rungsbahn. Der Wagen 40 ist dann gegen ein weiteres Anheben blockiert. Ein manuelles Anheben des Lamellenvorhanges von
aussen ist dadurch ausgeschlossen.
Gemäss den Fig. 8 bis 10 ist in jedem der Konsolengehäuse
6 ein Aufzugs- und Wippmechanismus 7 angeordnet, der mit dem Konsolengehäuse 6 ein Bauteil bildet. Der Aufw
zugs- und Wippmechnismus 7 weist eine auf die Aufzugswelle drehfest aufsteckbare Hülse 54 auf, die endseitig in am Gehäuse
6 befestigten Lagern 55 und 56 frei drehbar gelagert ist. Materialschlüssig mit der Hülse 54 verbunden sind zwei
Flansche 57, welche eine Aufzugsbandrolle 58 bilden. Das obere Ende des Aufzugsbandes 4 ist an einem in den Flanschen 5
steckenden Stift 59 befestigt. Die Aufzugsbandrolle 58 ist mit einer gegen ihre Peripherie offenen Längsnut 6.0 versehen
an deren einem Ende der eine Schenkel einer Z-förmig gebogenen F(Jd(Jr 61 in einer antsprochcinden Bohrung in der Hülse
gehalten ist. Der andere Schenkel der Feder 61"greift durch eine Durchbrechung des äusseren Flansches 57 hindurch und
greift dort in eine Ausnehmung 63 in einer freidrehbar auf der Hülse 54 gelagerten Kurvenscheibe 64. Die Kurvenscheibe
64 hat eine schneckenlinienförmige periphere Steuerfläche,
die mit einem Hebel 65 (in Fig. 9 weggelassen) zusammenwirkt, der radial von einer.im Konsolengehäuse 6 drehbar gelagerten
Nockenwelle 66 wegragt. Durch eine nicht dargestellte Feder wird der Nockenwelle 66 ein Drehmoment vermittelt, das den
Hebel 65 in Berührungskontakt mit der Steuerfläche der Kurvenscheibe 64 hält. Nimmt die Feder 61 die in Fig. 9 gezeig-
te Stellung ein bildet sie eine drehfeste Verbindung zwiachon
der Aufzuysbnndrollu 50 und dor Kurvonisclnijbc· 04.
ist dann der Fall, wenn das Aufzugsband 4, wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt, von der Aufzugsbandrolle 58 abgewickelt
bzw. der Lamellenvorhang vollständig gesenkt ist. Wird das Aufzugsband 4 zum Heben des Lamellenvorhanges aufgewickelt,
drückt es die Feder 61 nach innen, wodurch diese ausser Eingriff mit der Kurvenscheibe 64 kommt, sodass diese dann frei
auf der Hülse 54 gelagert ist und die Drehbewegung der Aufzugsbandrolle
58 nicht mitmacht.
Dreht bei abgewickeltem Aufzugsband 4 die Kurvenscheibe 64 zusammen mit der Aufzugsbandtrommel 58, wird
der Hebel 65 entsprechend der Aussenkontur der Kurvenscheibe 64 verschwenkt und mit ihm der ebenfalls radial von der
Nockenwelle 66 wegragende Hebel 67. %
Die Aufzugsbandrolle 58 ist von einer halbkreisförmigen,
am Konsolengehäuse 6 befestigten Klammer 68 umgeben, die das Aufzugsband 4 zwischen die Flansche 5 7
zwingt. Unterhalb der Aufzugsbandrolle 58 ist weiter am Konsolengehäuse
6 eine Führung 69 für das Aufzugsband 4 und die Wippbänder 5 befestigt.
Auf der der Kurvenscheibe 64 gegenüberliegenden Seite der Aufzugsbandrolle 58 ist ein frei drehbarer
Kupplungsring 70 auf die Hülse 54 aufgeschoben, die zwischen einer Ringrippe 71 und dem ihrer benachbarten Flansch 5 7 eine
konische Trommel 72 bildet, über welche die beiden Wippbänder unter Bildung einer Schlaufe geführt und miteinander verbun-
ORiGINAL INSPECTH)
den sind. Im Bereich der Schlaufe sind die Wippbänder 5
durch Reibung mit der Trommel 72 verbunden. Es ist indessen auch möglich die Trommel 72 zylindrisch auszubilden und die
Wippbänder 5 an der Ringrippe 71 zu befestigen. Dies kann durch eine pollerartige Verbindung mit einem an der Ringrippe
71 angeordneten Haltezapfen erfolgen. Am äusseren Ende weist der Kupplungsring 70 einen Abschnitt auf, dessen innere
Ringfläche zur Hülse 54 radial distanziert ist und mit dieser eine Ringkammer 73 bildet, in der eine Schraubenfeder
74 untergebracht ist. Die Schraubenfeder 74 ist mit Reibungssitz auf die Hülse 54 axial aufgeschoben und mit radial nach
nüssen ragenden Enden 75 und 76 vorsehen. Die Enden 75 und
76 sind um bestimmten Winkel gegeneinander versetzt und greifen durch Ausnehmungen 77 und 78 (Fig. 10) hindurch. Die
Schraubenfeder 74 bildet ein Kupplungselement, das mit der
Hülse 54 mitdreht und den Kupplungsring 70 mitnimmt bis eines ihrer Enden gegen einen am Konsolengehäuse 6 befestigten
Anschlag 79 auftritt. Sobald eines der-Enden 75' und ,6 auf
den Anschlag 79 auftrifft, wird die Reibverbindung zwischen
der Schraubenfeder 74 und der Hülse 54 aufgehoben. Liegt das Hnclo 75 gegen dun Anschlag 79, so entspricht dies der horizontalen
Lamellenstellung, wogegen beim Anliegen des Endes 76 gegen den Anschlag 79 die Lamellen geschlossen sind. Nimmt der
Hebel 67 die in Fig. 10 gezeigte Stellung ein (in der der Hebel 65 gegen die periphere Fläche der Kurvenscheibe 64 mit dem
dem kleinsten Durchmesser anliegt), liegt er im Drehweg des Federendes 76. Trifft das Ende 76 auf den Hebel 67, wird eben-
303J725
falls die Reibverbindung zwischen der Schraubenfeder 74
und der Hülse 54 aufgehoben und die Drehverbindung zum Kupplungsring
70 unterbrochen. Die? Lamellen 3 nehmen dabei eine gegen die Horizontale leicht geneigte Arbeitsstellung ein.
Dies ist der Fall, wenn der Lamellenvorhang aus seiner obersten Endlage, in der die Lamellen noch eine horizontale Stellung
einnehmen, gesenkt wird. Zu Beginn des Absenkens drehen die Schraubenfeder 74 und der Kupplungsring 70 im Gegenuhrzeigersinn
(Fig. 10) mit, wodurch die Wipptrommel 72 die Lamellen 3 in Richtung der Schliessstellung schwenkt bis zum
Erreichen der leicht geneigten Arbeitsstellung wobei das Federende 76 auf den Hebel 67 auftrifft. Während des weiteren
Absenkens des Lamellenvorhanges verbleiben nun die Lamellen
3 in dieser Arbeitsstellung bis die unterste Stellung erreicht ist, in der das Aufzugsband von der Aufzugsbandtrommel
58 abgewickelt und die Feder 61 freigegeben ist. In dieser Stellung dreht nun die Kurvenscheibe 64 mit der Hülse 54 weiter
und drückt mit ihrer Steuerfläche, deren Radius zunimmt, den Hebel 65 nach aussen und damit den Hebel 67 aus dem Drehweg
des Federendes 76, so dass dieses bis zum Anschlag 79 weiterdrehen kann. Nach der Freigabe des Federendes 76 dreht
die Wipptx-ommel 72 mit der Hülse 54 weiter und verschwenkt
die Lamellen in ihre vollständige Schliessstellung. Bei vollständig
gesenktem Lamellenvorhang können die Lamellen 3 aus der horizontalen Stellung in die Schliessstellung und zurück
verschwenkt werden, da sich der Hebel 67 ausserhalb des Drehweges des Federendes 76 befindet.
ORIGINAL !NSPECTeD
Zu Beginn des Hebens des Lamellenvorhanges
drehen die Schraubenfeder 74, der Kupplungsring 70 und die
Wipptrommel 72 mit der Hülse 54 bis die Lamellen 3 wieder ihre horizontale Stellung einnehmen, in der das Federende
75 gegen den Anschlag 79 auftrifft und die Reibverbindung
zwischen der Schraubenfeder 74 und der Hülse 54 aufhebt.
Gleichzeitig drückt das Aufzugsband 4 erneut die Feder 61 in die Nut 60, wodurch der Antrieb auf die Kurvenscheibe 64 unlorbrochon
und diese während des weiteren Anhebens stillge- ;■!<· LzL wird.
Das Konsolengehäuse 6 bildet gleichzeitig das Gehäuse des Aufzugs- und Wippmechanismus 7, indem darin einerseits
die Hülse 54 mit den darauf angeordneten Bestandteilen und anderseits die Nockenwelle 66 und der Anschlag 79 gelagert
sind. Es besteht indessen auch die Möglichkeit, die Hülse 54, die Nockenwelle 66 und den Anschlag 79 in einem besonderen
Rahmen oder Gehäuse zu lagern und den Aufzugs- und Wjppmechanismus 7 mitsamt dieses Rahmens oder Gehäuses in das
Kontiolonyehtiu.se 6 einzubauen.
BAD ORIGINAL
Claims (6)
1. Rafflame]lensLore mit .seitlichen Führuncjsprofilen
an deren oberen Enden Gehäuse befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Rafflamellenstore aus einem Bauteilsatz
aufgebaut ist, dessen Einzelbauteile (1;3;6;15,16) über
Schnellverbindungen aneinander befestigt bzw. miteinander verbunden sind.
2. Rafflamellenstore nach Anspruch 1, bei dem an seinem oberen Ende Aufzugs- und Wippeinrichtungen auf
einer Aufzugswelle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass Aufzugs- und Wippeinrichtungen (7) für jedes Führungsprofil (1) jeweils in dem auf diesem befesticjten Gehäuse (6)
angeordnet und zusammen mit diesem als Bauteil-Einheit des Bauteilsatzes ausgebildet sind, und dass diese Bauteil-Einheit
(6) axial auf das entsprechende Ende der Aufzugswelle (9) aufschiebbar ist, wobei die Aufzugseinrichtung (57-59)
eine drehfeste Verbindung mit der Aufzugswelle (9) eingeht.
3. Rafflamellenstore nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Gehäuse (6) ein Lager (8) zur
Aufnahme des eingeführten Endes der Aufzugswelle (9) angebracht ist.
4. Rafflamellenstore nach einem der Ansprüche
1 bis 3 mit einem oben zwischen den Gehäusen angeordneten Riihmen oder Rahmenstummel, dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigung des .:■ ■ . Rahmens (16) bzw.
des Rahmenstummels (15) jeweils am Gehäuse (6) mittels mindestens einer Spannklammer (14) erfolgt.
5. Rafflamellenstore nach einem der Ansprüche
1 bis 3, mit einem.Handkurbelantrieb zur Betätigung der Aufzugswelle,
dadurch gekennzeichnet, dass der Handkurbelantrieb (10 - 13) mit einem in einem Getriebegehäuse (10) angeordne-I.cn
Winkelgetriebe versehen ist, und dass ein Gehäuse (6)
Steck-Befestigungsstellen für das Getriebegehäuse (10) aufweist, dessen Abtriebswelle bei seinem Aufstecken auf das Gehäuse
(6) drehfest auf das in diesem gelagerte Ende der Aufzugswelle (9) steckbar ist.
6. Einbaueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der ein Motor als Antriebsquelle für die Aufzugswelle
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor im Rahmen (16) gehalten und mittels einer Steckkupplung
mit der Aufzugswelle (9) verbunden ist.
7. Rafflamellenstore nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 und einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufzugs- und Wippeinrichtungen (7) jedes Gehäuses (6) eine in dessen Lagern (8) drehbar gelagerte, auf die
Aufzugswelle (9) drehfest aufschiebbare Hülse (54) aufweisen,
die eine Aufzugsbandtrommel (54) ausbildet, wobei die Wipppeinrichtung
(72) eine auf der Hülse (54) gelagerte Hohlwelle mit einem zur Hülse (54) radial distanzierten Abschnitt (73)
aufweist, in dem eine axial auf die Hülse (54) aufgeschobene und mit dieser in Reibschluss stehende Schraubenfeder (74)
vorgesehen ist, deren Enden (75,76) radial nach aussen gebogen sind, wobei jeweils eines derselben mit Spiel im Abschnitt
(73) durch die Hohlwelle (70) hindurchgreift und ein gehäusefester
Anschlag (7 9) vorgesehen ist, auf den das betreffende Federende nach einer Drehung der Hülse (54) um einen Winkel,
der dem Schwenkwinkel der Lamellen (3) entspricht, zum Anschlag kommt.
8. Rafflamellenstore nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass im Bereich des Schwenkweges des einen Federendes (75,76) im Konsolengehäuse (6) wenigstens ein weiterer
Anschlag (67) veränderlich angeordnet ist, der mittels Steuerorganen (60 - 66) in den Schwenkweg des betreffenden
Federendes (76) ein- bzw. aus diesem ausschwenkbar ist.
9. Rafflamellenstore nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die Steuerorgane (60 - 66) eine auf der Hülse (54) drehbar gelagerte Kurvenscheibe (64) aufweisen,
die durch eine Kupplungsfeder (61) drehfest mit der Hülse
(54) verbindbar und bei einem in Richtung der Hülsenachse wirkenden Druck die Kurbenscheibe (64) abkuppelnd ausgebildet
ist, und dass ein gegen die Kurvenscheibe (64) anliegender
ORIGINAL INSPECTED
Hebel (65) vorgesehen ist, der gemeinsam mit dem Anschlag (67) um eine zur Längsachse der Hülse (54) parallele, im Gehäuse
(6) gelagerte Achse (66) verschwenkbar ist.
10. Rafflamellenstore nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführungen (1) als Bauteil des Bauteilsatzes ausgebildet sind, wobei in diesen
jeweils ein Wagen (40) längsverschiebbar gelagert ist, an dem das Aufzugsband (4) für den Rafflamellenstore derart befestigbar
ist, dass er beim Heben und Senken des Lamellenstores den Mitnehmer für die unterste Lamelle (3) bildet..
11. Rafflamellenstore nach Anspruch 10, dadurch qckennzeichnet, dass an den Enden der untersten Lamelle (3)
koaxial zu deren Längsachse ein erster Körper (45) mit einem ersten Zentrierteil (46) wegragt, dass an dem in der zugehörigen
Seitenführung (1) befindlichen Wagen (40) ein zweiter Körper (47) mit einem zweiten Zentrierteil (80) in einer Lage unterhalb
der des ersten Körpers (45) befestigt ist, wobei die beiden Zentrierteile (46,80) einander entsprechende Zentrierfassungen
bilden, dass bei Zentriereingriff die unterste Lamelle (3) eine im wesentlichen horizontale Lage einnimmt.
12. Rafflamellenstore nach Anspruch 11·, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Körper (45) als Rotationskörper ausgebildet und in ein Lager (43) am Wagen (40) verdrehbar
eingesteckt ist.
13. Rafflamellenstore nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Zentrierteil (46) durch eine im Querschnitt V-förmig am ersten Körper (45) angebrachte Nut
und der zweite Zentrierteil (80) durch eine entsprechend ausgebildete Keilfläche am zweiten Körper (47) ausgebildet wird.
14. Rafflamellenstore nach einem der Ansprüche bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Lamellenenden als
Bauteile des Bauteilsatzes ausgebildete Führungsglieder (18) angebracht sind, die jeweils eine mit· dem Lamellenende verbundene
Platte (22) und einen hieran befestigten und in der zugeordneten Seitenführung (1) geführten Schwenkzapfen (19)
aufweisen, wobei die Platte (22) formschlüssig, das Lamellen-"] ende übergreifend auf dieses aufgesteckt ist.
15. Rafflamellenstore nach Anspruch 14, dadurch
j gekennzeichnet, dass am Schwenkzapfen (19) parallel zur Platte
(22) ein Rastvorsprung (23) befestigt ist, der über eine Rastverbindung lösbar mit einer Befestigungsplatte (24) verbunden
ist, wobi'i die einander zugewandten Seiten der Platte
(22) und der Befestigungsplatte (24) einander entsprechend ausgebildet sind und einen Spalt zum spielfreien Einstecken
des Lamellenendes bilden.
1.6. Rafflamellenstore nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (24) mit mindestens einem gegen die Platte (22) gerichteten, federnden Vor-
ORIGINAL INSPECTED
„ ^
6 -
sprung (27) versehen ist, der rait einer entsprechenden Durchbrechung
(28) in der Lamelle (3) lösbar verrastet.
17. Rafflamellenstore nach Anspruch 11 und einem
der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper (45) koaxial zum Schwenkzapfen (19) ausgerichtet
und einstückig mit diesem ausgebildet ist.
18. Rafflamellenstore nach einem der Ansprüche
14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Wippeinrichtunq
ausgehende Wippstrang (5) mittels an ihm angespritzter Steckteile mit an den Hebeln (21) angeordneten komplementären
Steckaufnahmen (31) verbindbar ist.
BAD ORIGINAL
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