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DE3037506C2 - Medizinisches Meßgerät mit einer Blutdruck-Meßeinrichtung - Google Patents

Medizinisches Meßgerät mit einer Blutdruck-Meßeinrichtung

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Publication number
DE3037506C2
DE3037506C2 DE3037506A DE3037506A DE3037506C2 DE 3037506 C2 DE3037506 C2 DE 3037506C2 DE 3037506 A DE3037506 A DE 3037506A DE 3037506 A DE3037506 A DE 3037506A DE 3037506 C2 DE3037506 C2 DE 3037506C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
measuring device
signal
blood pressure
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3037506A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3037506A1 (de
Inventor
Jeremy Roy Weston Conn. Hill
Donald Monroe Conn. Malinouskas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United States Surgical Corp
Original Assignee
United States Surgical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Surgical Corp filed Critical United States Surgical Corp
Publication of DE3037506A1 publication Critical patent/DE3037506A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3037506C2 publication Critical patent/DE3037506C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/021Measuring pressure in heart or blood vessels
    • A61B5/022Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers
    • A61B5/02208Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers using the Korotkoff method
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61B5/022Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers
    • A61B5/0225Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers the pressure being controlled by electric signals, e.g. derived from Korotkoff sounds
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • A61B2560/04Constructional details of apparatus
    • A61B2560/0437Trolley or cart-type apparatus

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein medizinisches Meßgerät mit einer Blutdruck-Meßeinrichtung für den systolischen und diastolischen Blutdruck eines Patienten gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein medizinisches Meßgerät der eingangs genannten Art ist aur der DE-OS 28 43 113 bekannt. Hierbei wird die um ein Glied eines Patienten legbare Druckmanschette so unter Druck gesetzt, bis das Blut in der Arterie in einer turbulenten Strömung fließt, bei der ein charakteristisches Geräusch, das sogenannte Korotkoffsche oder K-Geräusch, erzeugt wird. Zur Erfassung dieses K-Geräusches ist ein Mikrofon und ein Korotkoff-Geräusch-Detektor vorgesehen, und der hierbei ermittelbare Blutdruck wird als systoüscher Blutdruckmeßwert erfaßt Anschließend erfolgt ein Drückabbau in der Druckmanschette mit Hilfe einer Druckentlastungseinrichtung, um die Arterie wieder zu öffnen, bis das Blut in dieser laminar strömt und das Korotkoff-Geräusch nicht mehr vorhanden ist. Der hierbei gemessene Druck entspricht dem diastolischen Blutdruckwert. Bei der in der DE-OS 28'..7-113 beschriebenen Blutdruckmeß- und Überwachungseinrichtung wird für jedes Arbeitsspiel der Ausgangsdruck, mit dem die Druckmanschette unter Druck gesetzt wird, basierend auf dem systolischen Druck bestimmt, der im unmittelbar vorhergehenden Arbeitszyklus gemessen worden ist Beim ersten Arbeitsspiel wird der Ausgangsdruck von Hand voreingestellt, wozu es umfangreicher Erfahrungen mit dem Meßgerät bedarf und sich Schwierigkeiten ergeben, wenn man entweder einen zu hohen oder einen zu niedrigen Druck voreingestellt hat. Ferner ist diese Ein-
richtung zu einer langzeitigen ambulanten Überwachung des Blutdrucks eines einzigen Patienten bestimmt wozu die jeweils ermittelten Meßdaten auf einem Magnetband zur späteren Auswertung aufgezeichnet werden. Zur Überwachung sind Eingangssignale von einem Mikrophon in der Druckmanschette und elektrokardiograpnische Elektroden erforderlich, um zuverlässige Blutdruckmeßwerte zu erhalten. Der Druck in der Druckmanschetle wird nr,ch der Erfassung des systolischen Blutdruckmeßwertes in allmählich abgestufter W~ise in kleinen vorbestimmten Dekrementen abgesenkt, die durch die aufcv.anderfolgenden Herzschläge während der Meßphase jedes Arbeitszyklus bestimmt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein medizinisches Meßgerät mit einer Blutdruckmeßeinrichtung der gattyngsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß auf vollautomatische Art und Weise der Blutdruck äußerst genau gemessen werden kann, wobei sowohl die Unterdrucksetzung und die Bestimmung des maximalen Druckwertes der Druckmanschette als such das Druckentlasten der Druckmanschette selbsttätig in Abhängigkeit von den erfaßten Meßwerten erfolgen soll.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe mit dem medizinischen Meßgerät nach dem Anspruch 1 gelöst
Zur automatischen Durchführung des Druckaufbaus und der Druckentlastung in der Druckmanschette weist das medizinische Meßgerät nach der Erfindung eine spezielle Vorsteuereinrichtung auf, die in Abhängigkeit von den vom K-Geräuschdetektor gelieferten Signalen und von einem Druckwandler gelieferten Signalen eine Drucksteuerung ansteuert Bei der Erfindung wird in Verbindung mit dem K-Geräuschdetektor ein Mikrofon verwendet, das elektrische Signale erzeugt, die die Pulsaktivität in der Arterie wiedergeben, die zur Messung des Blutdrucks verwendet wird. Dieses Mikrofon überwacht die Pulsaktivität ständig. Der K-Geräuschdetektor überwacht die Geräusche ständig, sowohl beim Druckaufbau in der Druckmanschette als auch bei der Druckentlastung derselben und Hefen die hierbei erhaltenen Informationen der Steuereinrichtung. Da somit die Aktivität in dem verschlossenen Blutgefäß auch erfaßt wird, ist eine sehr genaue Blutdruckmessung möglich.
Be. der ständigen Überwachung der K-Geräuschaktivität zu der der K-Geräuschdetektor dient, ist die Intensität dieser Geräusche während des Druckaufbaus und der Druckentlastung der Druckmanschette zu berücksichtigen. Daher ist ein Vergleicher vorgesehen, der einen Eingang hat, Her modifizierte Signale von dem Mi-
bo krofon erhält und der einen weiteren Eingang hat, der Schwellenspannungen erhält, die in Abhängigkeit von der Betriebsart des medizinischen Meßgeräts variieren. Der Pegel der Schwellenspannung wird nach Maßgabe der gewünschten Betriebsart eingestellt. Während des Druckaufbaus zu E.iginn der Blutdruckmessung ist die Schwellenspannung am größten. Während der Druckentlastung und der Erfassung der systolischen K-Geräusche ist die Schwellenspannung kleiner und während der
Druckentlastung und der Erfassung der diastolischen K-Geräusche ist die Schwellenspannung am kleinsten.
Der Vergleicher vergleicht die Signale des Mikrofons mit der Schwellenspannung, um ein Signal zu erzeugen, das einen monostabilen Multivibrator schaltet, um ein digitales Signal zu erzeugen, das angibt, daß ein K-Geräusch ermittelt wird. Auch diese Signale werden in der Steuereinrichtung verarbeitet und es werden entsprechende Signale für die Drucksteuerung erzeugt, um den Druckaufbau und das Druckentlasten in der Druckmanschette automatisch durchzuführen. Auch der maximale Druckwert in der Druckmanschettc, auf den der Druckaufbau gesteigert wird, wird in Abhängigkeit von den ständig überwachten K-Gcräuschen bestimmt, so daß eine individuelle Anpassung an jeden körpereigenen Kreislauf möglich ist und immer zuverlässige Biutdruckmeßwerte ermittelt werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Darin ist
Fig. 1 ein Schaltschema einer Ausführungsform des Blutdruck-Meßgeräts,
F i g. 2 ein Schaltschema einer Anordnung mit einem Schallsensor, einem Pulsdetektor und einem K-Geräusch-Detektor der Ausführungsform gemäß Fig. 1,
F i g. 3 ein Schaltschema einer Anordnung mit einem Drucksensor und einem Signalumsetzer für die Ausführungsform gemäß Fig. 1.
Fig.4 ein Schaltschema der Drucksteuereinrichtung gemäß Fig. 1.
F i g. 5 ein Schaltschema mit den verschiedenen Eingängen und Ausgängen der Vorsteuereinrichtung gemäß Fig. 1,
F i g. 6 ein Schaltschema eines Funktionsanzeigers der Ausführungsform gemäß F i g. 1,
F i g. 7 ein Schaltschema einer Sichtanzeige der Ausführungsform gemäß Fig. 1,
F i g. 8 ein Schaltschema einer Anordnung mit einem Treiber und einem Schwinger für das Pulsübertragungssystem,
F i g. 9 ein Impulsdia.srr.imm zur Erläuterung der Pulsübertragung.
Fig. 10 ein Schaltschema einer Diodenbrücke zur Pulsübertragung und
Fig. 11 ein Schaltschema eines Filters zur Impulsübertragung.
Fig. 12 zeigt schaubildlich mit auseinandergezogenen Teilen die Magnetventilanordnung,
Fig. 13 schaubildlich die Magnetventilanordnung gemäß Fig. 12,
Fig. 14 in Draufsicht, teilweise weggeschnitten, die Magnetventilanordnung gemäß Fig. 12.
Fig. !5 in Draufsicht die Magnetventilanordnung gemaß Fig. 12,
F i g. 16 einen Schnitt längs der Linie 16-16 in F i g. 14.
Fig. 17 einen Schnitt längs der Linie 17-17 in Fig. 15, F i g. 18 eine ähnliche Darstellung wie F i g. 17.
Fig. 19 in Seitenansicht eine in dem Blutdruck-Meß- bO gerät verwendete Pumpe.
Fig. 20 die Pumpe von unten gesehen.
Fi g. 21 einen Schnitt längs der Linie 21 -21 in Fig. 19, F i g. 22 einen Schnitt längs der Linie 22-22 in Fig. 21.
F i g. 23a die Pumpe in Draufsicht, h5
Fig. 23b einen an der Pumpe montierten Motor in Draufsicht,
F i g. 24 schaubildlich die Pumpe mit auseinandergezogenen und teilweise weggenommenen Teilen,
F i g. 25 schaubildlich mit auseinandergezogenen Teilen eine Ausführungsform des Pumpengehäuses des Blutdruck-Meßgeräts,
Fig.26 eine Draufsicht auf das Pumpengehäusc bei abgenommenem Deckel,
F i g. 27 das Pumpengehäuse von unten gesehen,
F i g. 28 in Seitenansicht die aus dem Motor und der Pumpe bestehende Anordnung, die am Deckel des Pumpengehäuses montiert ist,
F i g. 29 dieselbe Anordnung wie F i g. 28, aber von unten gesehen,
F i g. 30 in einer Seitenansicht, teilweise weggeschnitten, das Pumpengehäuse mit dem daran angebrachten Schlauch, der zur Druckmanschette führt,
F i g. 31 in Seitenansicht das Pumpengehäuse, teilweise weggeschnitten, so daß die Anbringung der Magnetventilanordnung und der Batterie erkennbar sind,
F i g. 32 in Di aufsieht die auf dem Batterieträger montierte Batterie.
F i g. 33 in Seitenansicht den Batterieträger,
Fig.34 in Draufsicht den Batterieträger mit abgenommener Batterie,
Fig. 35 in Draufsicht das Pumpengehäuse mit dem Deckel, der Magnetventilanordnung und dem Batteriesatz und
Fig.36 schaubildlich das Gehäuse des Blutdruck-Meßgt.-ats.
Fig.37 ist ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise des Systems.
Die F i g. 38 bis 42,43A. 43B u:.d 44 bis 46 sind Ablaufpläne zur Darstellung von Vorgängen in den Mikrocomputern des Blutdruck-Meßgeräts und der Einrichtung zum Messen von physiologischen Parametern.
In Fig. 1 sind in einem Schaltschema die Hauptbestandteile des Blutdruck-Meßgeräts 10 gemäß der Erfindung dargestellt. Dieses umfaßt ein Drucksystem 12 mit einer Manschette zum Verschließen und anschließenden Freigeben einer Arterie eines zu überwachenden Patienten und eine elektronische Schaltungsanordnung 14 zur Steuerung des Drucksystems.
Zu dem Drucksystem 12 gehört eine aufblasbare Druckmanschette 16, die im drucklosen Zustand derart um den Oberarm des Patienten gewickelt wird, daß sie nach ihrem Aufblasen die Armarterie verschließt. Druckluft zum Aufblasen der Manschette 16 wird dieser von einem Druckraum 18 über einen biegsamen Schlauch 22 zugeführt. Ein in dem Druckraum 18 angeordneter Motor 24 treibt über eine Antriebswelle 26 eine Pumpe 28 an, die Außenluft ansaugt und bei 30 Druckluft abgibt. Die Außenluft wird der Pumpe nach Durchtritt durch ein Luftfilter 34 über eine Leitung 32 zugeführt.
Zu der elektronischen Schaltungsanordnung 14 gehört ein Mikrofon 40, das in der Manschette 16 angeordnet ist und bei um den Arm herumgeiegter Manschette die Haut in nächster Nähe der Armarterie berührt. Mit dem Mikrophon werden K-Geräusche ähnlich wie mit einem Stethoskop erfaßt. Das Ausgangssignal des Mikrofons wird über einen Verstärker 46 und ein Filter 48 einem Pulsdetektor 42 und einem K-Geräusch-Detektor (Korotkoff-Geräuschdetektor) 44 zugeführt.
Ein Mikrocomputer 50 dient als fest programmierte Vorsteuereinrichtung für die Steuerung des Blutdruck-Meßgeräts 10 und zum Verarbeiten verschiedener Digitalsignalc zwecks Anzeige des systolischen und des diastolischen Blutdrucks durch eine Sichtanzeige 52. Wci tcrc Funktionen des Mikrocomputers 50 werden nach
slehend ausführlich beschrieben.
Mit dem Druckraum 18 ist über ein Ablaßventil 20 ein Druckwandler 54 verbunden, der die Druckveränderungen in dem Druckraum überwacht und den Druck im Druckrnum in ein elektrisches Signal umsetzt, das über die Leitung 58 und den Verstärker 60 an einen Anulog-Digital-Umsetzer 62 abgegeben wird. Dieser empfängt an seinem Eingang 64 ein Analogsignal, das den Druck in dem Druckraum und der Druckmanschette in Torr anzeigt.
Dem Mikrocomputer 50 wird über die Leitungen 66 das Ausgangssignal des Analog-Digital-Umsetzers 62, über die Leitungen 68 das Ausgangssignal des Pulsdetektors 42 und über die Leitungen 70 das Ausgangssignal des K-Geräusch-Detektors 44 zugeführt. Über die Leitungen 66, 68, 70 erhält der Mikrocomputer 50 in Form von Digitaldaten die Information für die automatische Berechnung der Anzeige des Blutdruckes.
Das Ausgangssignal des Druckwandlers 54 wird inden Verstärkern 60 und 61 verstärkt und dann durch eine Drucksteuereinrichtung 72 überwacht, die auf Grund der ihr von dem Mikrocomputer 50 zugeführten Signale das Unterdrucksetzen und Druckentlasten der Druckmanschette 16 bewirkt. Zum Unterdrucksetzen gibt die Drucksteuereinrichtung 72 über die Leitungen 74 ein Signal an den Motor 24 ab, der dann bewirkt, daß der Druck in dem Druckraum und damit in der Manschette 16 steigt. Zur Druckentlastung gibt die Drucksteuereinrichtung 72 über die Leitungen 76 ein Signal an einen Elektromagneten 78 ab, der dem Ablaßventil 20 zuger rdnet ist und bewirkt, daß Druckluft aus dem Druckraum 18 und der Druckmanschette 16 abgelassen wird.
Das Blutdruck-Meßgerät 10 besitzt zwei Handschalter. Der erste Schalter 80 ist mit der Bezeichnung »UN- TERDRUCKSETZENii versehen. Durch seine Betätigung wird ein vollständiges Druckmeß-Arbeitsspiel des Blutdruck-Meßsystems 10 eingeleitet. In einem vollständigen Druckmeß-Arbeitsspiel wird die Manschette 16 auf einen Druck aufgeblasen, der etwas höher ist als der zum Verschließen der Armarterie erforderliche Druck, und wird dann langsam Luft aus der Manschette abgelassen; dabei werden zum Messen des systoiischen und des diastolischen Blutdrucks die K-Geräusche überwacht.
Bei Betätigung des zweiten Schalters 82, der die Bezeichnung »DRUCKENTLASTEN/AUS« trägt, wird Druckluft aus dem Druckraum 18 und der Manschette 16 abgelassen und gleichzeitig das Gerät ausgeschaltet. Die Schalter 80 und 82 sind mit dem Setz- bzw. Rücksetzeingang eines Flipflops 84 verbunden, von dessen Ausgang Q ein Signal an einen Spannungsstabilisator 86 abgegeben wird. Dieser wird von einer Batterie 94 gespeist und ist mit vier Speiseleitungen verbunden. An den beiden ersten Speiseleitungen 87 und 88 liegt eine Spannung Vbb von beispielsweise 5 V. An der Speiseleitung 89 liegt eine Spannung Vcc von beispielsweise 8,6 V. An der Leitung 90 liegt eine Spannung Vdd von beispielsweise 3,6 V. Wie nachstehend ausführlicher erläutert wird, dienen diese Spannungen zum Betrieb der verschiedenen Teile des Blutdruck-Meßgeräts.
Eine Warneinrichtung 92 gibt ein Warnsignal ab, wenn die zur Speisung des Geräts verwendete Batterie 94 verbraucht ist. Die an die Leitung 98 angelegte Batteriespannung wird in einem Vergleicher 96 mit einem an die Leitung 100 angelegten Bezugssignal verglichen. Wenn die Batteriespannung unter einen vorherbestimmten Wert sinkt, gibt der Vergleicher über die Leitungen 102 ein Signal zum Aktivieren des Oszillators 104 ab, der jetzt die Warneinrichtung 92 zur Signalabgabc verunlaßt.
Zu dem Blutdruck-Meßgerät gchön auch ein PuIs-Ί übertragungssystem 110, das von dem Mikrocomputer 50 kommende Information empfängt und vcrnrbeiiei und die Herzfrequenz in Schlagen pm Minute anzeigt. Zu dem Pulsübertragungssystem 110 gehören außer seinen in dem Blutdruck-Meßgerät 10 angeordneten Teilen weitere Teile, die in einer eigenen Meßeinheit 112 für physiologische Parameter (PPM-Einheit) angeordnet sind. Diese Einheit 112 dient normalerweise zum Messen der Temperatur, des Pulses und der Atmung. Eine derartige PPM-Einheit ist in der US-Patentanmeldung Serial No. 9 35 642 vom 21. August 1978 beschrieben, auf die hier ausdrücklich bezug genommen wird.
Für die PPM-Einheit 112 wird eine induktiv arbeitende Batterieladeeinrichtung versendet. Die Batterien der PPM-Einheit werden über eine induktive Kopplung zwischen einer Spule der PPM-Einheit und einer ihr zugeordneten Spule in einer nicht gezeigten Batterieladeeinrichtung geladen. Die zum Laden der Batterie der PPM-Einheit verwendete Spule 114 dient auch zum Empfang von Information von dem Mikrocomputer 50 des Blutdruck-Meßgeräts 10. Die elektronische Schaltungsanordnung 14 enthält ferner eine zweite Induktionsspule 116. Das Ausgangssignal des Pulsdetektors 42 wird über die Leitung 68 dem Mikrocomputer 50 zugeführt, der das Signal verarbeitet und an die Leitungen 118 ein Signal abgibt, das die Herzfrequenz in Schlagen pro Minute darstellt und das über ein NICHT-Glied 120 einem Treiber 122 zugeführt wird, der einen Oszillator 124 mit der Frequenz des an die Leitung 118 angelegten Signals tastet. Das Ausgangssignal des Oszillators wird an die Induktionsspule 116 angelegt, die mit der Spule 114 induktiv gekoppelt ist. Die Spule 114 gibt ein Signal über eine Diodenbrücke 126 und eine Filter/Vergleicher-Anordnung 128 an einen Mikrocomputer 130 ab, der zu der PPM-Einheit gehört und bewirkt, daß die Sichtanzeige 132 der PPM-Einheit die Pulsfrequenz in Schlägen pro Minute anzeigt. Während der Abgabe von Pulsfrequenzinformation durch das Blutdruck-Meßgerät wird die Pulsfrequenz-Meßeinrichtung der PPM-Einheit automatisch abgeschaltet, damit Doppelanzeigen vermieden werden.
Fig.36 zeigt ein geeignetes Gehäuse 1000 für das Blutdruck-Meßgerät 10. Zu dem Gehäuse 1000 gehört ein Sockel 1002, der einen Gehäusekörper 1004 trägt. Auf dem Boden des Sockels sind Reihen von Radkanistern 1006 befestigt, damit das Blutdruck-Meßgerät leicht verfahrbar ist Oben auf dem Gehäusekörper ist ein Sichtanzeigegehäuse 1008 mit einer Anzeigetafel lölö angeordnet, auf der die Meßwerte für den systoiischen und den diastolischen Blutdruck angezeigt werden, ebenso die in F i g. 7 dargestellten Funktionen.
Vorzugsweise sind der Druckraum 18 und die ihm zugeordneten mechanischen Teile in dem Gehäusekörper 1004 und ist die Elektronik in dem Sichtanzeigegehäuse 1008 angeordnet.
An dem Gehäusekörper ist der biegsame Schlauch 22 angebracht der an seinem anderen Ende mit der Druckmanschette 16 verbunden ist
Oben auf dem Gehäusekörper 1004 befindet sich ein Raum zur Aufnahme der strichpunktiert angedeuteten PPM-Einheit 112. Zu dieser gehört eine Anzeigetafel 1014 zur Anzeige der Pulsfrequenz in Schlägen pro Minute, wie nachstehend beschrieben wird. Man erkennt, daß das Blutdruck-Meßgerät mit oder
ίο
ohne die PPM-Einheit 112 verwendet werden kann. Das Blutdruck-Meßgerät ist eine batteriebetriebene Einheit, die zum Messen des Blutdrucks leicht von einem Patienten zum andern verfahren werden kann. Dabei kann das Blutdruck-Meßgerät zum bequemen Transport des PPM-Geräts 112 verwendet werden, so daß gleichzeitig mit dem Blutdruck weitere physiologische Parameter, und zwar die Temperatur, der Puls und die Atmung gemessen werden können.
Nachstehend werden nun die verschiedenen Elemente des Blutdruck-Meßgeräts 10 ausführlicher beschrieben.
Der in Fig.2 gezeigte Schallsensor 150 umfaßt im wesentlichen ein Mikrofon 40, ein Verstärkerpaar 46-1 und 46-2, ein Bandfilterpaar 48-1 und 48-2 und einen Verstärkungsreglcr 152.
Das Mikrofon 40 ist vorzugsweise ein handelsübliches Körperschallmikrofon mit einem Frequenzgang im Be
in
Rohdaten von dem Schallsensor 150 und verarbeitet sie zu einem über aie Leitungen 70 abgegebenen Digitalsignal, das den K-Geräuschen entspricht.
Der Verstärker 46-2 gibt sein Ausgangssignal über das Bandfilter 48-2 an den Pulsdetektor ab, in dem das Signal zunächst über einen Tiefpaß 156 geführt wird, der Frequenzen über etwa 10 Hz dämpft. Das Ausgangssignal des Tiefpasses wird dem Pulseingang des Differentialverstärkers 158 zugeführt, an dessen Minuseingang die Spannung Vddliegt und dessen Ausgangssignal etwa der zehnfachen Differenz entspricht. Etwa vorhandene hohe Frequenzen werden dann von einem Tiefpaß 160 gedämpft, der einen Durchlaßbereich von etwa 0,5 bis 10 Hz besitzt und dessen Ausgangssignal gleichzeitig einem Vergleicher 164 und einem Spitzenwertdetektor 162 zugeführt wird. Der Vergleicher If4 wird auf ein positives Ausgangssignal getastet, wenn das Ausgangssignal des Tiefpasses 160 den durchschnittli-
reich von 0,5 Hz bis i5ö Hz. im uebrauch wird das Mikrofon gewöhnlich zwischen der Manschette 16 und 20 überschreitet. Der Vergleicher geht auf ein negatives
L'heil GitMchspanfiuiigSpcgci des SpitZcnVvcrtdctcktOrs
dem Arm des Patienten in nächster Nähe der Armarterie angeordnet. Das Ausgangssignal des Mikrofons wird über den Kondensator Cl dem Verstärker 46-1 zugeführt, dort mit einem Faktor von etwa 9 verstärkt und
Ausgangssignal, wenn das Ausgangssignal des Tiefpasses 160 auf die Hälfte des Spitzenwerts des Signals geht. Ein durch das Ausgangssignal des Vergleichers gesetztes Monoflop 166 gibt über seine Ausgangsleitung 68
danach dem Bandfilter 48-1 zugeführt, das gewöhnlich 25 ein Digitalsignal in Form von Rechteckimpulsen für je
ein Durchlaßband von 0,5 bis 150 Hz besitzt. Das Ausgangssignal des Bandfilters 48-1 wird dem Verstärker 46-2 zugeführt, in dem die Signalamplitude bei normalem Betrieb um einen Faktor von etwa 1.5 und beim
einen Herzschlag zur Verarbeitung in dem Mikrocomputer 50 ab.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 46-2 wird ferner über das Bandfilter 48-2 dem K-Geräusch-Detektor 44
Betrieb mit hohem Verstärkungsfaktor um den Faktor 30 zugeführt und tritt in diesem zunächst durch einen Ticf-
3,3 vergrößert wird. Das Ausgangssignal des Verstärkers 46-2 wird über das Bandfilter 48-2 gleichzeitig an den Pulsdetektor 42 und den K-Geräusch-Detektor 44 angelegt.
paß 170. der Frequenzen über etwa 100 Hz dämpft und sein Ausgangssignal an einen speziellen Hochpaß 172 abgibt, dessen Durchlaßbereich auf Grund eines ihm von dem Mikrocomputer 50 über die Leitung 186 zugein dem Meßkreis 150 wählt der Verstärkungsregler 35 führten Signals verändert wird, je nachdem, ob der K-
152 den Verstärkungsfaktor des Verstärkers 46-2. Der Geräusch-Detektor 44 systolische oder diastolische K-
Versiärkungsregier 152 eniiiäu zwei Widerstände R 2 und R 4, die zwischen dem Ausgang des Bandfilters 48-1 und dem Eingang des Verstärkers 46-2 in Reihe geschal-
40
Geräusche erfassen soll. In dem Hochpaß 172 sind ; Kondensatoren C2 und C4 hintereinandergeschaltet und ist ein Widerstand R 8 zwischen Erde und der Verbindung 188 zwischen den beiden Kondensatoren geschaltet. Zwischen Erde und der Verbindung 188 ist ein Widerstand R 10 mit einem Feldeffekttransistor FET2 in Reihe geschaltet. Dieser ist normalerweise gesperrt, so daß der Hochpaß 172 für das Erfassen der diastoli-
tet sind. Der Widerstand R 2 ist der Senken-Quellenstrecke eines Feldeffekttransistors FETi parallelgeschaltet. Zum Vervollständigen des Stromkreises ist ein
Widerstand R 6 zwischen dem Eingang und Ausgang
des Verstärkers 46-2 geschaltet. Die Wahl des Verstärkungsfaktors erfolgt durch Durchschalten des Feldef- 45 sehen K-Geräusche ein Durchlaßband von 40 bis fekttransistors FETi. Dieser ist im normalen Betrieb 100 Hz hat. Durch ein von dem Mikrocomputer 50 über gesperrt, so daß der Verstärkungsfaktor des Verstär- die Leitung 186 abgegebenes Signal wird der Feldefkers 46-2 nur durch die Widerstände R 2. /?4 und /?6 fekttransistor FET2 durchgeschaltet, wodurch der Wibestimmt wird. Dieser Verstärkungsfaktor ist für das derstand R 10 in den Stromkreis des Hochpasses einge-Erfassen normaler K-Geräusche richtig. Wenn die von 50 schaltet wird, jetzt hat der Hochpaß 172 für das Erfasdem Mikrofon erfaßten K-Geräusche dagegen abnorm sen der systolischen K-Geräusche ein Durchlaßband schwach sind, gibt der Mikrocomputer über die Leitung
154 ein Signal HOHER VERSTÄRKUNGSFAKTOR
ab, das den Feldeffekttransistor FETi durchschaltet
und dadurch den Widerstand R 2 effektiv kurzschließt.
Jetzt arbeitet der Verstärker 46-2 rnil dem nur durch die
Widerstände R 4 und R 6 bestimmten Verstärkungsfak-
55
tor von etwa 33.
Das Ausgangssignal des Bandfilters 48-2 wird gleich-
von 20 bis 100 Hz. Die Auswahl der Betriebsart des Hochpasses 172 durch den Mikrocomputer 50 wird nachstehend im Zusammenhang mit diesem ausführlicher beschrieben.
Das Ausgangssignal des Hochpasses 172 wird über einen Verstärker 174 einem Bandfilter 176 zugeführt, das ein Durchlaßband von 20 bis 100 Hz hat. Da die K-Geräusch-Signale manchmal positiv und manchmal
zeitig dem Pulsdetektor 42 und dem K-Geräusch-De- 60 negativ laufen, wird das Ausgangssignal des Verstärkers tektor 44 zugeführt. Der Pulsdetektor 42 empfängt die 174 einem Vollweggleichrichter 178 zugeführt, in dem Rohdaten von dem Schallsensor 150 und gibt über die negativ laufende K-Geräusch-Signale in positiv laufen-Leitungen 68 ein Digitalsignal ab, das dem Pulsschlag de Signale umgewandelt werden. Daher ist das von dem entspricht, d. h., dem rhythmischen Schlagen, das her- Vollweggleichrichter 178 an die Leitungen 192 angelegvorgerufen wird, wenn die von dem Herzen ausgehende 65 te Ausgangssignai für alle K-Geräusch-Signale positiv, systolische Druckwelle bewirkt, daß sich die Wand der In dem an die Leitung 192 angelegten Signal wird
Armarterie regelmäßig zusammenzieht und ausdehnt. jedes K-Geräusch durch eine Reihe von kurz aufeinan-Der K-Geräusch-Detektor 44 empfängt ebenfalls die derfolgenden Nadelimpulsen dargestellL Diese werder>
vi)n einem Hüllkurvenkreis 180 abgetastet, dar an die Leiiungen 200 ein Signal abgibt, das to breit ist wie die Nadelimpulse Der Hüllkurvenkreis 180 ist im wescnlliien ein Filter mit zwei hintcreinandergeschalteten Widerständen R 3 und R 5. Zwischen Erde und dem Eingang des Hüllkurvenkreises ist ein Widerstand R 7 geschaltet. Zwischen der Spannungsquelle Vdd und der Verbindung 202 zwischen den Widerständen R 3 und R 5 ist ein Kondensator C6 geschaltet. Ein dritter Kondensator CS ist zwischen der Spannungsquelle Vddund dem Ausgang des Hüllkurvenkreises geschaltet.
Das Ausgangssignal des Hüllkurvenkreises wird dem einen Eingang eines Vergleichers 182 zugeführt, an dessen anderem Eingang eine Schwellenspannung liegt, die
10 Ausgang Odes I lipflops84 verbunden.
Wenn das Blutdruck-Meßgerät 10 nicht arbeitet, liegt am Ausgang Q des Flipflopx 84 das GroUsignal. so daß der Transistor 7Ί durchgeschaltet und daher der Druckwandler 54 eingeschaltet ist. Infolgedessen ist dieser stets betriebsbereit. Nach dem Beginn drs Unl«rdrucksetzens erscheint am Ausgang Ό des Flipflops 84 das Kleinsignal, so daß der Transistor Ti gesperrt ur.d daher der Druckwandler 54 ausgeschaltet wird.
Der Plusausgang des Druckwandlers 54 ist mit dem Eingang des Verstärkers 60-1 verbunden, der als Spannungsfolger geschaltet ist. Der Minusausgang des Druckwandlers ist mit dem Verstärker 60-2 verbunden, der ebenfalls als Spannungsfolger geschaltet ist. Die
von der Betriebsart "des Blutdruck-Meßgeräts abhängt 15 Ausgangssignale der Verstärker 60-1 und 60-2 werden
und durch ein Widerstandsnetzwerk 204 bestimmt wird. dem Plus- bzw. Minuseingang des Differentialverstar-
Dieses besteht aus vier Widerständen R 12 bis R 15, von kers 60-3 zugeführt, in dem der Kondensator C12 una
denen jeder am einen Ende mit dem Eingang des Ver- der Widerstand R 18 parallelgeschaltet sind und dessen
- Ausgangssignal in Form einer Analogspannung, die in
20
gleichers verbunden ist. Dem anderen Ende des Widerstandes R 12 wird über das NICHT-Glied 206 ein Signal von dem Mikrocomputer 50 zugeführt. Die freien Enden der Widerstände R 13 und R 14 sind mit der Spannungsquelle Vcc bzw. Vdd verbunden. Dem freien Ende des Widerstandes R 15 wird von dem Mikrocomputer 50 über die Leitung 186 dasselbe Signal zugeführt wie dem Hochpaß 172.
Wie nachstehend ausführlicher beschrieben wird, erfolgt die Wahl der Schwellenspannung in Abhängigkeit von der gewählten Betriebsart des Blutdruck-Meßgeräts. Während das Gerät unter Druck gesetzt wird, ist die Schwellenspannung am höchsten.
Wenn während der Druckentlastung systolische K-Geräusche erfaßt werden, hat die Schwellenspannung einen vorherbestimmten niedrigeren Wert, wenn während der Druckentlastung diastolische K-Geräusche erfaßt werden, ist die Schwellenspannung am niedrigsten. Der Vergleicher 182 vergleicht das Ausgangssignal des Hüllkurvenkreises 180 mit der Schwellenspannung und gibt über die Leitungen 210 ein Signal ab, mit dem ein Monoflop gesetzt wird, so daß es über die Leitungen 70 an den Mikrocomputer 50 zur Verarbeitung ein Digitalsignal abgibt, das einem erfaßten K-Geräusch entspricht.
Der in F i g. 3 gezeigte Drucksensor 220 besteht im wesentlichen aus einem Druckwandler 54, beispielsweise einem piezoelektrischen Manometer, und zwei damit gekoppelten Verstärkern 60-1 und 60-2, die als Spannungsfolger geschaltet und mit einem Verstärker 60-3 verbunden sind, der als Integrator geschaltet ist.
Der Druckwandler 54 ist von üblicher Art und kann beispielsweise ein piezoelektrischer Wandler sein. Er legt auf Grund des Druckes im Druckraum 18 an seinen Plus- und Minus-Ausgang eine elektrische Spannung an. Der Druckwandler 54 ist schematisch durch vier WiderTorr den Druck in dem Druckraum und der Druckmanschette darstellt, über die Leitung 64 dem Analog-Digital-Umsetzer 62 zugeführt wird. Dessen Ausgangssignal wird über die Leitungen 66 dem Mikrocomputer 50 zugeführt.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 60-3 wird über den Widerstand R 19 dem Pluseingang des Verstärkers 61 zugeführt, der infolge der Anordnung der Widerstände R 20 und R 21 als nichtinvertierender Verstärker mit einem Verstärkungsfaktor von etwa 10 geschaltet ist und dessen Ausgangssignal über die Leitung 63 der Drucksteuereinrichtung 72 zugeführt wird.
Fig.4 ist ein ausführliches Schaltschema der Drucksteuereinrichtung 72. Man erkennt aus der F i g. 4 und der F i g. 1, daß das von dem Druckwandler 54 über die Leitung 63 abgegebene Analogspannungssignal in der Drucksteuereinrichtung 72 verarbeitet wird, die über die Leitungen 74-1 und 74-2 ein Steuersignal an den Motor 24 abgibt, ferner über die Leitungen 76-i und 76-2 ein Steuersignal an den Elektromagneten 78, der das Ablaßventil 20 steuert.
Das von dem Druckwandler über die Leitung 63 abgegebene Signal ist ein Analogsignal, dessen Spannung dem Druck in der Manschette 16 und dem Druckraum 18 proportional ist und das über eine Differenz>r- und Vergleicherstufe 230 abgegeben wird.
Von der Leitung 234 wird das Signal über die Leitung 236 zu einem Tiefpaß 238 abgezweigt, dessen Ausgangssignal dem Pluseingang des Vergleiche« 240 zugeführt wird. An dessen Minuseingang liegt das Ausgangsignal 50 einer Pumpeneinschaltschaltung 242. Der Vergleicher
240 gibt sein Ausgangssignal über die Leitung 243 an den Minuseingang des Vergleichers 244 ab, an dessen Pluseingang eine Sägezahnspannung liegt, die von ei-
nem Oszillator 246 erzeugt wird. Dieser bildet einen Teil
stände R 71 bis R 74 dargestellt, die eine Brückenschal- 55 der Impulsbreitenmodulations-Steusrschaltung 250, die tung bilden. Die Verbindung zwischen den Widerstän- nachstehend ausführlicher beschrieben ™>·η HiPr SPi
den R 71 und R 72 ist der Minusausgang und die Verbindung zwischen den Widerständen R 73 und Λ 74 der Plusausgang. Die Verbindung zwischen den Widerständen R 72 und R 73 ist geerdet Die Verbindung zwischen den Widerständen R 71 und R 74 ist über den Widerstand R 9 mit der Spannungsquelle Vcc verbunden, die über den Kondensator ClO geerdet ist Die Verbindung zwischen den Widerständen R 71 und R 74 ist über den Widerstand R 16 mit dem Emitter des Transistors TX verbunden. Der Kollektor des Transistors Ti ist mit dem Pluspol der Batterie 94 verbunden. Die Basis des Transistors Ti ist über den Widerstand R 17 mit dem wird. Hier sei
erwähnt, daß die Steuerschaltung 250 eine integrierte Schaltung ist, die unter der Bezeichnung TL494C von der Firma Texas Instruments hergestellt wird.
60 Das Ausgangssignal des Vergleichers 244 wird dem Verzögerungsglied 252 zugeführt dessen Ausgangssignal einem Treiber 254 zugeführt wird, dessen Ausgangsleitungen 74-1 und 74-2 zu dem Motor 24 führen. Von der Leitung 234 gelangt das Signal über einen
65 Tiefpaß 256 zu dem Pluseingang eines Verstärkers der Steuerschaltung 250. An den Minusausgang des Verstärkers 258 wird über die Leitung 260 ein Bezugssignal angelegt, das durch ein über die Leitung 262 rück-
gekoppeltes Fehlersignal modifiziert wird
Der Ausgang eines zweiten Verstärkers 264 ist mit der Leitung 262 verbunden. Dem Minuseingang des Verstärkers 264 wird von einer Spannungsquelle 266 ein Bezugssignal zugeführt An den Pluseingang des Verstärkers 264 legt der Mikrocomputer 50 ein Signal
Die Ausgangssignale der beiden Verstärker 258 und 264 werden über die Dioden D12 und D 13 in der Leitung 262 vereinigt. Der Oszillator 246 legt an die Ausgangsleitung 268 eines NICHT-Gliedes 270 ein Sägezahnsignal an. In der Steuerschaltung 250 gelangen die Signale über die Leitungen 262A und 268 an zwei Leistungstransistoren 272, die als Treiber für den Elektronsagneten 78 dienen, an den sie Steuersignale über die Leitungen 76-1 und 76-2 anlegen.
Nachstehend werden ebenfalls anhand der F i g.4 die Einzelheiten der verschiedenen Schaltungen der Drucksteuereinrichtung 72 beschrieben. Von der Leitung 63 gelangt das Signal über den Kondensator C7 zu dem sen Pluseingang sind ein Widerstand R 76 und der Kondensator C13 parallelgeschaltet Die Ausgangsleitung 262 der Steuerschaltung 250 ist über den Widerstand R 75 mit dem Minuseingang des Verstärkers 235 verbunden.
Die Basis eines Transistors 79 ist über den Widerstand R 81 mit dem Mikrocomputer 50 verbunden; sein Emitter ist geerdet und sein Kollektor ist über die Diode D15 mit dem Minuseingang des Versiärkers 235 verbunden. Zwischen dem Kollektor des Transistors 79 und der Spannungsquelle Vcc liegt ein Widerstand R 79. Der Kollektor des Transistors 79 ist ferner mit dem Emitter des Transistors 73 der Schaltung 242 und mit einer Diode D17 verbunden, deren Kathode mit dem Eingang des Tiefpasses 256 verbunden ist Eine weitere Diode D16 ist an ihrer Kathode mit dem Ausgang des Verstärkers 235 und an ihrer Anode mit dem Eingang des Filters 256 verbunden.
Der Vergleicher 244 enthält einen rückkopplungsfrei-
sator C11 ist an seinem einen Belag mit dem Pluseingang des Verstärkers 294 verbunden und an seinem anderen Belag geerdet. Der Widerstand R 38 ist am einen Ende am Stift 6 der Steurschaltung 250 mit dem Oszilla-
Pluseingang des Verstärkers 232, mit dessen Plusein- 20 en Umkehrverstärker 294, an dessen Minuseingang das
gang femer die Bezugsspannungsqueiie 266 der Steuer- Steuersignal von der Leitung 243 angelegt wird. An den
schaltung 250 über die Leitung 232 und den Widerstand Pluseingang des Verstärkers 294 legt ein Oszillator 246
R 22 verbunden ist. Zwischen dem Minuseingang des der Steuerschaltung 250 ein Sägezahnsignal an. Die Fre-
Verstärkers 232 und dessen Ausgang sind ein Wider- quenz des Oszillators 246 wird durch den Kondensator
stand R 24 und ein Kondensator C3 parallelgeschaltet. 25 CIl und den Widerstand R 38 bestimmt Der Konden-Die Bezugsspannungsquelle 266 ist durch den Widerstand R 23 mit dem Minuseingang des Verstärkers 232
•i-erbunden. Dessen Minuseingang ist ferner über den
Widerstand R 25 mit einem veränderbaren Widerstand
R 26 verbunden, der zwischen der Spannungsquelle Vcc 30 tor verbunden und am anderen Ende geerdet
und Erde geschaltet ist Das Ausgangssignal des Verstärkers 294 wird über
Der Tiefpaß 238 enthält einen Widerstand R 27, an einen von der. Widerständen R 40 und R 41 gebildeten
dessen eines Ende das von der Leitung 236 kommende Spannungsteiler und dann über die Leitung 296 zu der
Signal angelegt wird und dessen anderes Ende mit einer Basis des Transistors 73 und über die Leitung 298 zu
Parallelschaltung eines Widerstandes Λ 28 und eines 35 dem Verzögerungsglied 252 geführt
Kondensators C9 verbunden ist, die beide auf der einen Das Verzögerungsglied 252 enthält einen Verstärker
Seite geerdet sind. 300, an dessen Pluseingang das Signal über die Leitung
Das Herzstück des Vergleichers 240 ist ein Verstärker 298 angelegt wird. An dem Pluseingang des Verstärkers
280, dessen Pluseingang das Ausgangssignal des Tief- 300 wird in diesen eine durch den Kondensator C14 und
passes 238 zugeführt wird. Zwischen dem Minuseingang 40 den Widerstand R 43 bestimmte Zeitkonstante einge-
des Verstärkers 280 und dessen Ausgang sind ein Wi- führt, so daß der Verstärker 300 eine Verzögerung von
derstand R 29 und ein Kondensator C 5 parallelgeschaltet. Der Minuseingang des Verstärkers 280 ist ferner über einen Widerstand R 30 mit einer Spannungsquelle Vcc verbunden. Der Widerstand R 31 verbindet den Minuseingang des Verstärkers 280 mit einem veränderbaren Widerstand R 32, der zwischen der Spannungsquelle Vcc und Erde geschaltet ist.
Die Pumpenanlaufschaltung 242 besteht im wesentli-0,5 s bewirkt Der Kondensator C14 ist zwischen einer Spannungsquelle Vcc und dem Minuseingang des Verstärkers 300 geschaltet Der Widerstand R 43 liegt in Reihe mit dem Widerstand R 44 zwischen dem Minuseingang des Verstärkers 300 und Erde. Dem Widerstand R 43 ist eine Diode D1 parallelgeschaltet.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 300 wird über den Widerstand R 45 an die Pumpentreiberschaltung
chen aus zwei Transistoren 72 und 73. Der Emitter des 50 254 angelegt. Diese besteht im wesentlichen aus zwei Transistors 72 ist mit der Spannungsquelle Vcc. sein Transistoren 75 und 76. Die Basis des Transistors 75
Kollektor über den Widerstand R 33 mit dem Pluseingang des Verstärkers 280 und seine Basis über den Widerstand R 34 mit der Spannungsquelle Vcc verbunden. Der Kollektor des Transistors 73 ist über den Widerstand Λ 35 mit der Basis des Transistors 72, sein Emitter über den Widerstand Λ36 mit dem Minuseingang des Verstärkers 280 und seine Basis mit dem Ausgang des Vergleichers 244 verbunden. Der Emitter des Tran ist mit dem Widerstand R 45, sein Kollektor über den Widerstand R 46 mit der Batterie 94 und sein Emitter mit der Basis des Transistors 76 verbunden und über den Widerstand R 47 geerdet. Der Kollektor des Transistors 76 ist mit der Leitung 74-2 verbunden, und seir Emitter liegt direkt an Erde.
Die Leitung 74-1 ist über eine Diode D 2 mit dei Leitung 74-2 verbunden und liegt über einen Kondensa
sistors 73 ist ferner mit der Fiinktionssteuerschaltung so tor C18 an Erde und ist über eine geeignete Sicheruni
bd
290 verbunden.
Diis Her/stück der l'unkiionssteuerschuliunt; 290 ist der Verstärker 2J5. /.wischen dem Pluscingmig des Verstärkers 235 und der Spannungsquclle Weist ein Widerstand R 77 geschaltet. Ein weiterer Widerstand Λ 78 liegt zwischen dem Pluseingang des Verstärkers und Erde.
Zwischen dem Ausgang des Verstärkers 235 und des-302 mit der Batterie verbunden.
DcrTicfp.ili 256 citlhull einen Kondensator C20 um zwei Widerstände R 50 und R 51, die alle /wischen llrdi und dem Ausgang der Differenzier- und Vcrgleichcrsiu fe 230 in Reihe geschaltet sind. Der Tiefpaß 256 enthäl ferner einen Kondensator C21, der dem Widerstam if 51 parallelgeschaltet ist.
Die Rückkopplungsleitung 262 der Steuerschaltun:
250 ist über den Widerstand R 55 mit dem Minuseingang des Verstärkers 258 verbunden. Der Minuseingang des Verstärkers 5158 ist ferner über den Widerstand R 56 mit der Spannungsquelle Vcc und über den Widerstand R 57 mit Erde verbunden.
Der Pluseingaing des zweiten Verstärkers 264 ist über den Widerstand R 58 mit dem Mikrocomputer 50 verbunden. Das ami Stift 14 der Steuerschaltung 250 erscheinende Ausgangssignal der Bezugsspannungsquelle 268 wird über den Widerstand R 60 dem Minuseingang des Verstärkers 2§4 zugeführt
An den Elektromagneten 78 wird das Treibsignal über die Leitungen 76-1 und 76-2 angelegt, die miteinander durch die Diode D 3 verbunden ist Die Leitung 76-1 ist ferner über die Sicherung 302 mit der Batterie 94 verbunden.
Nachstehend wird die Wirkungsweise der Drucksteuereinrichtung ausführlich beschrieben.
Das von dem Druckwandler 54 über die Leitung 63 abgegebene Analogspannungssignal gelangt τα einem Differenzierglied. das aus dem Kondensator CT und dem Widerstand R1Zl besteht Die an den Pluseingang des Vergleichen; oder Verstärkers 232 angelegte Spannung ist die Summe dieses Analogspannungssignals und einer konstanten Bezugsspannung, die von der Bezugsquelle 266 der Steuerschaltung 250 über die Leitung 231 zugeführt wird. Die an dem Widerstand Λ 22 erscheinende Ausgangsspannung des Differenziergliedes, ist proportional der Geschwindigkeit der Veränderung des Ausgangssignals des Wandlers, d. h. der Geschwindigkeit der Druckyeränderung. Ein dem veränderbaren Widerstand (Trimmer) R 26 zugeordnetes Widerstandsnetzwerk R 23, R 25 bestimmt den Verstärkungsfaktor des Vtfstärkers 232 und dessen Nullpunktfehlerspannung. Der Kondensator C3 bildet zusammen mit dem Widerstand R 24 einen Tiefpaßpol, der die kurzzeitigen Spannungen des Signals in der Leitung vermindert und die Stabilität des Regelkreises gewährleistet Die Spannung des Signals in der Leitung 234 ist der Differenz zwischen dem Istwert und dem Sollwert der Geschwindigkeit der Druckveränderung proportional.
Von der Leitung 234 wird das Signal über die Leitung 236 zu den Schaltungen 238 und 240 abgezweigt, die über die aus der Pumpe und dem Motor bestehende Anordnung 25 (Fig. 1) das Unterdrucksetzen des Geräts steuern. Dasselbe Signal wird ferner dem Tiefpaß 256 und der Steuerschaltung 250 zugeführt, die über das Ablaßventil 20 die Druckentlastung und Entleerung des Drucksystems steuert. Beide Schaltungen arbeiten mit Proportionalsteuerung unter Verwendung einer konstanten Frequenz und eines veränderbaren Tastverhältnisses. Die Frequenz eines frequenzkonstanten Oszillators 246 wird durch den Kondensator CIl und den Widerstand R 38 bestimmt. Die von dem Oszillator 246 erzeugte, positiv laufende Sägezahnspannung von 2,5 kHz dient zur Steuerung des Elektromagneten 78 und damit des Ablaßventils und über den Pluseingang des Verstärkers 294 zur Steuerung des Pumpenmotors 24.
Während der Druckentlastung wird die aus dem Ablaßventil 20 und dem Elektromagneten 78 bestehende Anordnung 77 über einen Regelkreis gesteuert, in dem gemäß F i g. 4 die Schaltungen 232,256 und 250 hintereinandergeschaltet sind. Das Fehlersignal wird von der Leitung 234 dem Pluseingang des Verstärkers 258 über einen Tiefpaß zugeführt, der aus den Widerständen R und R 51 und dem Kondensator C20 besteht. Der Kondensator C 21 vermindert das hochfrequente Rauschen.
Der Verstärkungsfaktor und die Nullpunktfehlerspannung des Verstärkers 258 werden durch die Widerstände R 55, R 56 und R 57 bestimmt Die Ausgangssignale der Verstärker 258 und 264 werden über die Dioden D12 und D13 vereinigt, so daß bei niedriggehalie- n.er Spannung am Pluseingang von 264 die Spannung an der Leitung 262A um einen Diodenabfall unter der Verstärkungsausgangsspannung in der Leitung 262 bleibt Die Spannung in der Leitung 262Λ wird zusammen mit ίο der von dem Oszillator 246 abgegebenen Sägezahnspannung einem Vergleicher 259 zugeführt der einen Puls erzeugt dessen Pulsfrequenz durch den Oszillator 246 und dessen Tastverhältnis durch das Ausgangssignal in der Leitung 262 derart bestimmt wird, daß die Druckentlastung mit einer konstanten Geschwindigkeit von 3 Tprr/s erfolgt (Regelkreis). Diese Schaltspannung mit gesteuertem Tastverhältnis wird von zwei parallelgeschalteten Leistungstransistoren T7 und T8 üir-rr die Leitung 76-2 den Elektromagneten 78 angelegt Der Oszillator 246 bestimmt die Pulsfrequenz der Spannung, die mit veränderbarem Tastverhältnis von den Kollektoren der Leistungstransistoren Tl und TS über die Leitung 76-2 an den Elektromagneten 78 angelegt wird. Bei fortschreitender Druckentlastung nimmt das Verhältnis der AussohaStzeit (Großsignal an 76-2) zur Einschaltzeit (Kleinsignal an 76-2) zu; es beträgt typischerweise 50%. Eine schnelle Druckentlastung oder Entleerung wird ermöglicht wenn der Mikrocomputer 50 über die Leitung 310 ein Signal ö abgibt Wenn in der Leitung 310 eine logische 1 erscheint liegt am Ausgang des rückkopplungsfreien Verstärkers 264 das Großsignal und geht unabhängig von dem Signal in der Leitung 262 auch die Leitung 262/1 auf den Großsignalpegel, so daß das Ablaßventil 20 vollständig geöffnet wird. Dadurch kann zu jeder Zeit die Regelung der Druckentlastungsgeschwindigkeit gesteuert werden.
Während des Unterdrucksetzens wird der Pumpenmotor 24 durch einen Regelkreis geregelt, in dem die in F i g. 4 gezeigten Schaltungen 232,238,240,244,252 und 254. hintereinandergeschaltet sind. Die Schaltungen 242 und 290 werden gesondert besprochen. Das Fehlersignal wird von der Leitung 234 über einen Tiefpaß, der aus den Widerständen R 27 und R 28 und dem Kondensator C9 besteht, an den Pluseingang des Verstärkers 280 angelegt, dessen Verstärkungsfaktor und Nullpunktfehlerspannung durch die Widerstände R 30, R 31, R 32 und R 29 bestimmt werden. Der Kondensator C10 vermindert das hochfrequente Rauschen und gewährleistet die Stabilität des Regelkreises. Die Druckanstiegsgeschwindigkeit wird durch den veränderbaren Wider stand R 32 voreingestellt Das Ausgangssignal des Verstärkers 280 erscheint in der Leitung 243. Der Pluseingang dieses Vergleichers wird von dem Sägezahnoszillator 246 gespeist, so daß an der Ausgangsleitung 298 des Vergleichers ein Rechteckimpulssignal erscheint, dessen Tastverhältnis von dem Signal in der Leitung 243 gesteuert wird. Das Tastverhältnis wird durch die Gleichspannung in der Leitung 262 und die Pulsfrequenz direkt durch den Oszillator 246 bestimmt. Während des Unterdrucksetzens bewirkt der rückkoppiungsfreie Verstärker 300 nur eine Umkehrung des Signals mit veränderbarem Tastverhälntis, das über den Treiber 75 und den Leitungstransistor TS an den Pumpenmotor 24 angelegt wird. Das Netzwerk 252 dient nur zum Verzögern der Abgabe von Leistung an den Motor unmittelbar nach dem Einschalten des Geräts. (Die Verzögerungszeit wird durch den Widerstand R 43 und den Kondensator C14 bestimmt; für ein schnelles Rückset-
zen ist die Diode D\ vorgesehen.) Infolgedessen wird die über die Leitung 74-2 an den Pumpenmotor 24 angelegte Impulsspannung automatisch derart verändert, daß in Abhängigkeit von ihrem mittleren Gleichspannungspegel die Drehzahl des Motors zwecks Erzielung einer konstanten Druckanstiegsgeschwindigkeit gesteuert wird. Der über die Leitung 74-2 abgegebene Puls ähnelt dem über die Leitung 76-2 an den Elektromagneten abgegebenen.
Die Pumpena.nlaufschaltung 242 dient zur Beschleunigung des Wirksamwerdens des Regelkreises für den Druckanstieg, so daß die sonst durch die Zeitkonstante der Schaltung verursachten Verzögerungen beim Einschalten des Pumpenmotors 24 auf ein Minimum reduziert werden. Ohne diese Schaltung würde zwischen einem Befehl zum Pumpenanlauf und dem tatsächlichen Anlaufen der Pumpe eine beträchtliche Zeit (mehrere Sekunden) verstreichen. Damit zum Beginn des Unterdrucksetzens nicht lange gewartet werden muß. bis der Kondensator C 9 bis in den Arbeitsbereich des Verstärkers 280 aufgeladen ist. hält die Schaltung 242 den Kondensator C9 bei ausgeschaltetem Pumpenmotor 24 ständig auf einer Spannung knapp unter dem Wert, bei dem der Motor eingeschaltet wird. Während der Druckentlastung oder Entleerung liegt am Kollektor des Transistors 7"9 das Kleinsignal und liegt der Emitter des Transistors T3 annähernd am ürdpotential. In diesem Betriebszustand bilden die Transistoren T3 und Γ2, der Verstärker 240 und der Vergleicher 244 einen Regelkreis, der bewirkt, daß eine Folge von schmalen Impulsen mit der P-.ilsfrequenz des Oszillators über die Leitung 296 und die Schalttransistoren 7"3 und T2 an den Kondensator C9 angelegt wird. Infolge der dadurch an dem Kondensator C9 ahfrechterhaltenen, geglätteten Ladung genügt die mittlere Spar.iung an dem Pluseingang des Verstärkers 280, um die Spannung an der Leitung 298 unter dem Schwellenwert des Vergleichers 300, aber innerhalb des linearen Arbeitsbereichs des Verstärkers 280 zu halten. Während des Unterdrucksetzens liegt am Kollektor des Transistors 79 das Großsignal, so daß der Transistor Γ3 gesperrt ist. Infolgedessen werden die Transistoren 7"2 und T3 unwirksam und wird der Kondensator C9 schnell in den linearen Bereich für die Steuerung des Punipenmotors aufgeladen. Eine zusätzliche bleibende Regelabweichung für das Anlaufen des Motors ist durch den Widerstand /?36 gewährleistet.
Eine ähnliche Arbeitsweise wird für die Steuerschaltungen für die Druckentlastung durch die Schaltung 235 herbeigeführt. Beim Unterdrucksetzen oder Entleeren bewirkt das über die Leitung 292 abgegebene Signal des Mikrocomputers, daß am Kollektor des Transistors 79 das Großsignal liegt. In diesem Betriebszustand bilden die Schaltungen 235, 256 und 258 einen Regelkreis, der an der Ausgangsleitung 262 des Verstärkers 258 eine niedrige Gleichspannung aufrechterhält, die aber so hoch ist, daß sofort nach Wahl des Betriebszustandes »Unterdrucksetzen« das Ablaßventil geschlossen gehalten wird. Infolgedessen wird in dem Kondensator C20 eine Ladung aufrechterhalten, bei der es nicht notwendig ist, daß der Kondensator C20 beim Eintritt in den Betriebszustand »Unterdrucksetzen« übermäßig stark aufgeladen wird, was eine entsprechende Verzögerung bedingen würde. Die Dioden D 15, D 16 und D 17 bewirken wahrend des Unterdrucksetzens eine Trennung von der Schaltung 500. wenn die Steuerung der Stcuerspannting für das Ablaßventil wieder von eier Leitung 234 übernommen wird.
In den F i g. 5 bis 7 ist jener Teil des Blutdruck-Meßgeräts 10 gezeigt, in dem die Rohdaten verarbeitet und die Meßwerte für den systolischen und den diastolischen Blutdruck sichtbar angezeigt werden. Das Herzstück dieses Teils des Geräts ist der Mikrocomputer 50, der beispielsweise eine Kapazität von 2000 Worten zu je 8 Bits; hat und als fest programmierte Vorsteuereinrichtung dient Ein derartiger Mikrocomputer, der für die Anwendung in dem Blutdruck-Meßgerät geeignet ist, to wird beispielsweise von den Firmen Mostek, Fairchild und Motorola unter der Bezeichnung 3870 erzeugt
In den F i g. 1 und 5 bis 8 erkennt man, daß, wenn durch Schließen des Schalters 80 der Betriebszustand »Unterdrucksetzen« hergestellt wird, wodurch der Miif krocomputer 50 über ein Signal in der Leitung 303 aktiviert wird. Er empfängt über die Leitungen 66 von dem Analog-Digital-Umsetzer 62 rohe Digitaldaten, die den von dem Druckwandler 54 erfaßten Druck in dem Druckraum 18 darstellen. Über die Leitungen 68 werden die von dem Pulsdetektor 42 erzeugten rohen Digitaldaten zugeführt. Die über die Leitungen 66 übertragenen Daten sind eine Echtzeitdarstellung der von dem Mikrofon erfaßten Herzfrequenz. Schließlich empfängt der Mikrocomputer 50 über die Leitungen 70 vom K-Geräusch-Detektor 44 die rohen Digitaldaten, die eine Echtzeitdarstellung der von dem Mikrofon 40 erfaßten K-Geräusche sind.
In dem Mikrocomputer 50 werden die von dem Pulsdetektor 42 über die Leitungen 68 abgegebenen Daten zu einem über die Leitung 118 abgegebenen Ausgangssignal verarbeitet, das in dem nachstehend ausführlicher beschriebenen System zum Überwachen der Herzfrequenz ausgewertet wird.
Der Mikrocomputer 50 ist so vorprogrammiert, daß er über die Leitungen 70 Daten von dem K-Geräusch-Detektor und über Leitungen 66 Daten von dem Analog-Digital-Wandler 62 empfängt und die Daten in einer vorherbestimmten Weise manipuliert und über die Leitungen 350 und 352 einen Ausga-edatenstrom abgibt, der die optische Anzeige der Meßwerte für den systolischen und diastolischen Blutdruck steuert
In der Fig. 7 erkennt man, daß der Datensirom in den Leitungen 350 einem Treiber 320 zugeführt wird, der als BCD-zu-7 Segment-Decodierer und Signalspeicher ausgebildet ist. Das Ausgangssignal des Treibers 320 wird über Leitungen 322 einer Gruppe von sechs Anzeigeelementen 331 zugeführt, von denen jedes entsprechend dem von dem Treiber 320 zugeführten Signal eine Zahl zwischen 0 und 9 darstellen kann. Jedes Anzeigeelement ist ferner über eine Stufe 326 mit einem Verstärker und einem NICHT-Glied mit dem Ausgang eines BCD-zu-Dezimal-Decodierers 324 verbunden, der über die Leitungen 352 Daten empfängt und durch deren Decodierung feststellt, welches der Anzeigeelemente eine Zahl darstellen soll.
Die Anzeigeelemente 331 dienen zur gleichzeitigen Anzeige der Meßwerte für den systolischen und den diastolischen Blutdruck. Der systolische Blutdruck wird von den Anzeigeelementen 328-1,330-1 und 332-1 angezeigt, die in sichtbarer Form die Einer, Zehner und Hunderter des Meßwerts für den systolischen Blutdruck anzeigen. Die Anzeigcelemente 328-2,330-2 und 332-2 zeigen die Einer, Zehner und Hunderter des Meßwerts für den diiisiolischen Blutdruck ;in.
br> Zur Steuerung der sichtbaren Darstellung der Meßwerte für den systolischen und den diastolischen Blutdruck durch die Sichtanzeige 52 erzeugt der Mikrocomputer 50 Signale, welche die Funktion anderer Elemente
des Blutdruck-Meßgeräts steuern. Der Mikrocomputer 50 gibt über das NICHT-Glied 309 ein Signal B an die Leitungen 310 ab und gibt an die Leitung 292 ein Signal Ä ab. Diese beiden Signale dienen zur Steuerung der vorstehend ausführlich beschriebenen Drucksteuereinrichtung 72.
Zu geeigneten Zeitpunkten gibt der Mikrocomputer 50 weitere Steuersignale ab, beispielsweise über die Leitung 186 das Signal DURCHLASSBAND, das zur Steuerung des Hochpasses !72 in dem K-Geräusch-Detektor 44 dient, der anhand der F i g. 2 ausführlich beschrieben worden ist Der Mikrocomputer 50 gibt außerdem über die Leitung 154 ein Signal HOHER VER STÄRKUNGS-FAKTOR ab, das zur Steuerung des Verstärkungsreglers 152 des Schallsensors 150 dient, der ebenfalls anhand der F i g. 2 ausführlich beschrieben worden ist.
Der Mikrocomputer 50 gibt ferner eine Reihe von Steuersignalen an den Funktionsanzeiger 51 ab. Dieser umfaßt gemäß F i g. 6 vier Einrichtungen, beispielsweise Leuchtdioden, 312-1 bis 312-4, von denen jede einerseits am Pluspol der Batterie 94 und andererseits üher eine Reihenschaltung eines Widerstandes R 70 und eines Schalttransistors TtO an Erde liegt An die Basis jedes der Transistoren TlO wird über die Leitungen 354 bis 357 je ein Funktionssteuersignal angelegt Das Signal in der Leitung 354 läßt die Einrichtung 312-1 aufleuchten, um anzuzeigen, daß der Benutzer die Manschette wieder anlegen solL Das Signal in der Leitung 355 läßt die Einrichtung 312-2 aufleuchten, um anzuzeigen, daß sich das Blutdruck-Meßgerät in dem Zustand zum Erhöhen des Manschettendrucks befindet Das Signal in der Leitung 356 läßt die Einrichtung 312-3 aufleuchten, um anzuzeigen, daß sich das Blutdruck-Meßgerät in dem Zustand für das Unterdrucksetzen befindet. Das Signal in der Leitung 357 schließlich läßt die Einrichtung 312-4 aufleuchten, um anzuzeigen, daß die Meßwerte für den systolischen und den diastolischen Blutdruck erfaßt worden sind.
Wie vorstehend anhand der F i g. 1 festgestellt wurde, ist die PPM-Einheit 112 mit dem Blutdruck-Meßgerät 10 über Induktionsspulen HS gekoppelt, die aus der in dem Blutdruck-Meßgerät 10 enthaltenen Spule 116 und der in der PPM-Einheit 112 angeordneten Spule 114 bestehen. Vorstehend wurde ferner gesagt, und dies wurde nachstehend ausführlicher erlictert, daß die Induktionsspulen 115 sowohl zur Übertragung von Ladeenergie von dem Blutdruck-Meßgerät 10 zum Laden der Batterien der PPM-Einheit 112 als auch zur Übertragung von Pulsinformalion oder Pulsdaten von dem Blutdruck-Meßgerät 10 an die PPM-Einheit 112 dienen, so daß in dieser die für die Anzeige von Pulsinformation erforderlichen Rechenvorgänge durchgeführt werden können.
Gemäß F i g. 1 besitzt das Blutdruck-Meßgerät 10 ferner eine festprogrammierte Vorsteuereinrichtung 50, die über die Leitung 118 und das NICHT-Glied 120 ein Steuersignal PULS an den Treiber 122 abgibt. Dieser Steuereingang bewirkt, daß der Treiber 122 den Oszillator 124 steuert, wie nachstehend ausführlich erläutert wird.
F i g. 8 ist ein ausführliches Schaltschema des Treibers 122 und des Oszillators 124, die in F i g. 1 gezeigt sind.
In dem Treiber 122 sind ein Widerstand /?85 und ein tipn-Transistor T15 in Reihe geschaltet.
Der Oszillator 124 enthält eine Diodenbrücke 804 mit zwei einander gegenüberliegenden Anschlüssen zum Verbinden mit einer Wechselstromquelle, einem dritten Anschluß 805, der über einen Kondensator C30 an Erde liegt, und einen weiteren Anschluß 807 zur Abgabe eines Ausgangssignals. Der Anschluß 805 der Brücke 804 ist über den Widerstand Λ 86 mit der Batterie 94 verbunden(Fig. 1).
Der Ausgangsanschluß 807 der Brücke 804 ist wie folgt geschaltet: Er liegt über den Kondensator C31 an Erde, ist über die Diode D 20 und den Widerstand Ä87 mit dem Kollektor des npn-Transisiors T16 verbunden,
ίο über die Diode D 22 und den Widerstand /?88 mit dem Kollektor des Transistors T16, über die Diode D 22, den Widerstand Ä90 und die Diode D 24 mit der Basis des Transistors Ti6, liegt über die Diode D 22 und den Kondensator C 32 an Erde, und ist über die Diode D 22 mit dem einen Ende des zu der Spule 116 in Fig. 1 gehörenden Spulenteils 116a verbunden, dessen anderes Ende über den Kondensator C 34 und die Diode D 22 mit dem Ausgangsanschluß 807 der Brücke 804 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß 807 ist ferner über die Diode D 22 »nit dem einen Ende des *u der Spule 116 gehörenden Spulenteils 116Z> verbunden, dessen anderes Ende über den Widerstand R 92, den kondensator C36 und die Diode D 24 mit der Basis des Transistors T16 verbunden ist. Eine Plusspannungsquelle ist über den Widerstand /?93 und die Diode D 26 mit der Verbindung ^wischen der Diode D 22 und dem Kondensator C32 verbunden.
Der Oszillator 124 enthält ferner den npn-Transistor T18, dessen Basis mit dem Emitter des Transistors T16
jo und dessen Kollektor mit einer Mittelanzapfung des Spulenteils 116a verbunden ist, während sein Emitter geerdet ist und die Basis und der Emitter des Transistors T18 durch den Rückkopplungswiderstand R 94 miteinander verbunden sind.
Im Betrieb empfängt der Treiber von der festprogrammierten Vorsteuereinrichtung 50 in F i g. 1 das Steuersignal PULS, dessen Wellenform in der Fig.9 gezeigt ist und das mit einer logischen 1 von vorherbestimmter Dauer (vorzugsweise 70 ms) beginnt der mit einer gegebenen Periode von vorzugsweise 2,4 ms die 0 und -Aie 1 im Wechsel folgen. Die Vorsteuereinrichtung 50 erzeugt daher eine Anzahl von Impulsen, beispielsweise 80 Impulse, und zwar zuerst einen Impuls (logisch 1) von längerer Dauer und danach eine Folge von logisehen Einsen oder Impulsen von kürzerer Dauer, wobei die Anzahl der Impulse gleich der Pulszahl des zu untersuchenden Patienten ist.
In der Fig.8 erkennt man. daß der Transistor T15 gesperrt ist und der Oszillator 124 mit Rückkopplung
so arbeitet, wenn das Signal PULS den Wert »logisch 0« hat. Bei gesperrtem Transistor T15 wird nämlich über den Widerstand R 93, die Diode O 26 und den Widerstand ff88 eine Plusvorspannung +Van den Kollektor des Transistors T16 angelegt, so daß dieser durchgeschaltet ist Infolgedessen wird auch an die Basis des Transistors T18 eine Vorspannung angelegt, so daß auch dieser durchgeschaltet ist. Bei durchgeschalteten Transistoren T16 und T18 kann der Oszillator 124 mit Rückkopplung arbeiten, die über den Spulenteil 116b, den Widerstand R 92, den Kondensator C36 und die mit der Basis des Transistors T16 verbundene Diod·?. D 24 geführt ist. Infolgedessen erzeugt die Spulo 116 den in F i g. 9 dargestellten Schwingungsausgang.
Wenn dagegen das Signal PULS auf die logische 1 geht wird der Transistor T15 des Treibers 122durchgeschaltet und die vorher am Kollektor des Transistors T16 liegende Plusvorspannung kurzgeschlossen. Infolgedessen wird der Transistor T16 gesperrt, so daß keine
Vorspannung mehr an die Basis des Transistors Γ18 angelegt und dieser daher ebenfalls gesperrt wird. Bei gesperrten Transistoren 716 und Γ18 hört der Oszillator 124 auf, einen Schwingungsausgang zu erzeugen, wie er in Fig.9 durch den Nullausgang dargestellt ist, beispielsweise während der 70 ms, in denen das Signal den Wert »logisch 1« hat.
In der F i g. 9 erkennt man ferner, daß die Vorsteuereinrichtung 50 in Fig. 1 mittels ihres Ausgangssignals PULS über den Treiber 122 den Oszillator 124 derart steuert, daß die Spule 116 abwechselnd Impulssignale erzeugt.
Der Oszillator 124 besitzt Wechselstrom-Eingangsanschlüsse (~ EIN), über die Wechselstrom über die Diodenbrücke 804 an den übrigen Teil des Oszillators 124 angelegt wird. Durch die der Diodenbrücke 804 zugeführte Wechselstromenergie wird die Batterie 94 über den Ladewiderstand R $6 aufgeladen. Die an die Dioüciiurücke 804 angelegte Wecnseistrumenergie bewirkt ferner, daß in der Spule 116 ein Impulssignal mit voller Amplitude (Ausgangssignal der Spule 116 in F i g. 9) erzeugt wird, wenn das Signal PULS den Wert »logisch 1« hat. Dieses Impulssignal mit voller Amplitude wird über die Spule 116 und die Spule 114 (F i g. 1) an die PPM-Einheit 112 übertragen, um deren Batterie wiederaufzuladen.
Wenn dagegen das Blutdruck-Meßgerät 10 von der Wechselstromquelle abgeschaltet ist, wird dem Oszillator 124 und der PPM-Einheit 112 (F ig. I) keine Wechselstromenergie mehr zugeführt. Aber auch dann kann die Spule 116 des Oszillators 124 noch ein Ausgangssignal mit etwa der halben Amplitude erzeugen, so daß noch Impulsinformation über das Spulensystem 110 (Fig. 1) an die PPM-Einheit 112 übertragen werden kann. Dagegen werden in diesem Fall die Batterien des Blutdruck-Meßgeräts 10 und der PPM-Einheit 112 nicht nnnUnnlnrlan
llBbllgVIUUVII.
Fi g. 10 ist ein Schaltschema eines Teils der PPM-Einheit 112 der Fig. !. Die PPM-Einheit 112 enthält eine mit der Spule 114 verbundene Diodenbrücke 126, deren Ausgang mit dem Filter 128 und über die Diode D30 und den Widerstand R 95 mit der Batterie 808 verbunden ist.
Im Betrieb wird gemäß F i g. 9 das Ausgangssignal der Spule 116 der Spule 114 zugeführt und in der Diodenbrücke 126 in ein Vollwegsignal umgewandelt und dann an das Filter 128 und die Batterie 808 angelegt. Wenn daher das Signal PULS den Wert »logisch 1« hat. wird an das Filter 128 Pulsinformation angelegt. Wenn das Blutdruck-Meßgerät an eine Wechselstromquelle angeschlossen ist, hat das über die Spule 114 empfangene Signal eine so große Amplitude (Impulssignal mit voller Amplitude), daß es zum Wiederaufladen der Batterie 808 geeignet ist. Dies wurde vorstehend erläutert.
F i g. 11 ist ein Schaltschema des Filters 128 der PPM-Einheit 112 in Fig. l.Das Filter 128 umfaßt einen Spannungsteiler, der aus den Widerständen R 100 und R 102 besteht, ein Filternetzwerk, das aus dem Widerstand R 104 und dem Kondensator C46 besteh;, und ein weiteres Filternetzwerk, das aus dem Widerstand R 108 und dem Kondensator C50 besteht, ferner einen die Spannung halbierenden, weiteren Spannungsteiler, der aus den Widerständen R 110 und R 116 besteht, einen Vergleicher 876, dem eine aus den Widerständen R 120 und R Hs und dem Kondensator C52 bestehende Hystereseschleife zugeordnet ist, und einen weiteren Vergleicher 884 mit einem Eingangswiderstand R 112 und einem Rückkopplungswiderstand F14. Eine Speisespannung Vbb wird über den Widerstand R 122 an die Verbindung der dem Vergleicher 876 zugeordneten Widerstände R 120 und Λ 118 und über den Widerstand R 124 an den Ausgang des Vergleichers 884 angelegt.
Im Betrieb wird das Ausgangssignal der Spule 114 von der Diodenbrücke 126 (Fig. 10) in ein Vollwegsignal umgewandelt, das an das Filter 128 angelegt wird. Die Amplitude des empfangenen Signals wird durch die Spannungsteilerwiderstände R 100 und R 102 (Fig. 11)
ίο vermindert. Danach wird das Signal durch die Kombination des Widerstandes R 104 mit dem Kondensator C46 gefiltert, so daß an der Verbindung zwischen den Widerständen R 104 und RHO eine konstante Gleichspannung erscheint. Diese konstante Gleichspannung wird dann von den Widerständen R HO und #116 weiter geteilt, ehe sie an den Pluseingang des Vergleichers 876 angelegt wird.
Dasselbe empfangene Signal wird nach Spannungsieiiung uunt'n die WiucfMÜiiue R i00 üi'id R 102 durch die Kombination des Widerstandes R 108 und des Kondensators C50 gefiltert, so daß als Ausgangsignal die Hüllkurve des empfangenen Signals erhalten und an den Minuseingang des Vergleichers 876 angelegt wird. Dieser vergleicht daher die Hüllkurve des empfangenen Signals mit einer von der empfangenen Signalspannung abgeleiteten und ihr gegenüber auf die Hälfte verminderten, konstanten Gleichspannung. Das Ausgangssignal PlT (PULSZÄHLUNG) des Vergleichers 876 ist ein Rechteckimpulssignal, in dem jeder Rechteckimpuls einem der in der F i g. 9 gezeigten Rechteckimpulse entspricht, die das NICHT-Glied 120 in F i g. 1 an den Treiber 122 anlegt. Infolgedessen wird durch den Vergleicher 876 und die ihm zugeordneten, vorstehend besprochenen Schaltungselemente das von der Diodenbrückc 126 empfangene Signal wieder in das ursprüngliche Signal PULS umgewandelt, das in dem Blutdruck-Meßge- -::* 4Λ I— C : « 1 «« *4n« T..A:kA.. iTi nnnalairl tuA^on ict ιαι Ivilli I g. ι an UvIi ii tiwvi ι^λ. ui>g«.i~£i "v,u~.. ..,,.
In dem Filter 128 wird ferner in der nachstehend beschriebenen Weise ein digitales Ausgangssignal PPM erzeugt. Das empfangene Signal wird nach Spannungsteilung durch die Widerstände R 100 und R 102, Filterung durch den Widerstand R 104 und den Kondensator C46, und Spannungsteilung durch die Widerstände R 110 und R 116 an den Minuseingang des Vergleichers 884 angelegt. Das empfangene Signal wird außerdem nach Spannungsteilung durch die Widerstände R 100 und R 102 und Filterung durch den Widerstand R 104 und den Kondensator C46 über den Widerstand R 112 als konstante Gleichspannung an den Pluseingang des
so Vergleichers 884 angelegt, in diesem werden dah<*r eine auf die Hälfte verringerte, konstante Spannung und eine volle konstante Spannung miteinander verglichen. Solange die Spule 114, die Diodenbrücke 126 und das Filter 128 in F i g. 8 ein Signal, d. h. die in F i g. 9 dargestellte Schwingungswellenform, empfangen, ist das Signal am Pluseingang des Vergleichers 884 (Fig. 11) größer als das Signal an seinem Minuseingang, so daß das Ausgangssignal PPM auf die logische 1 geht. Dadurch wird angezeigt, daß die PPM-Einheit 112 auf dem Blutdruck-Meßgerät 10 in F i g. 1 montiert und mit ihm verbunden ist und daß die Pulsfrequenzinformation durch die PPM-Einheit 112 auf Grund der Pulsinformation berechnet werden kann, die über die Spulen 114 und 116 empfangen worden ist
e>5 Wenn dagegen das Filter 128 über die Spule 114 und die Diodenbrücke 126 kein Signal empfängt, liegt an dem Minuseingang des Vergleichers 884 die Vorspannung Vbb, so daß das Signal am Minuseingang des Ver-
gloichcrs 884 größer ist als das Signal iin seinem I'Iuslmm gang und sein Ausgangssignal PFM auf die logische 0 gehl. Dadurch wird angezeigt, daß die PPM-Einhcit 112 nicht auf dem Blutdruck-Meßgerät 10 montiert und nicht mit ihm verbunden ist und daß Pulsfrequenzinformation auf andere Weise als über die PPM-Einheit 112 ermittelt werden muß, beispielsweise von einem dieser üblicherweise zugeordneten Fingersensor.
)ct/.i aei wieder die Fig. 1 betrachtet, aus der hervorgeht, daß die PPM-Einheit 112 einen Mikrocomputer (oder einen anderen Computer) 130 (Fig \) enthält, in dem aus der Pulsinformation, die über das Spulensystem UO an die PPM-Einheit 112 übertragen worden ist, Pulsfrequenzinformation berechnet und diese dann in dem Filter 128 in Fig. 11 in der soeben beschriebenen Weise wieder in das Impulssignal PCTumgesetzt wird, das dem ursprünglichen Impulssignal PULS entspricht, das von der Vorsteuereinrichtung 50 (Fig. I) angege-Kpn worden ist. Oer Mikrocomputer 130 empfängt fer* ner das digitale Eingangssignal PPM, das den Zustand der PPM-Einheit anzeigt, d.h., ob sie mit dem Blutdruck-Meßgerät 10 verbunden ist oder nicht. Dadurch wird dem Mikrocomputer 130 angezeigt, ob die Daten WZ-S(und die entsprechenden Daten PCTj zur Berechnung der Pulsfrequenz des Patienten verwendet werden sollen.
Nachstehend wird ein Ablaufplan der Operationen beschrieben, die von dem Mikrocomputer 130 für diese Berechnungen durchgeführt werden. Die von dem Mikrocomputer 130 berechnete Pulsinformation wird auf üblic ;e Weise in der Sichtanzeige 132 (Fig. 1) dargestellt.
Zum Durchführen aller vorstehend beschriebenen Vorgänge erzeugt der Mikrocomputer 50 bestimmte Ausgangssignale mit einem bestimmten Zeitablauf. F i g. 37 zeigt den Zeitabiauf dieser Ausgangssignale. Der Mikrocomputer 50 ist ferner eine fest programmierte Vorsteuereinrichtung. In den Fig.38 bis 45 ist ein typisches Programm für den Mikrocomputer 50 dargestellt. Die durch die Ablaufpläne in den F i g. 38 bis 45 dargestellten Programme stellen jedoch nur Beispiele dar und können vom Fachmann ohne weiteres abgeändert werden.
In der F i g. 37 ist der Zeitablauf für die Erzeugung der Ausgangssignale HOHER VERSTARK UNGSFAK- TOR. DIAS (vorher als DURCHLASSBAND bezeich net). PULS, A und B dargestellt. Das Signal HOHER VERSTÄRKUNGSFAKTOR ändert einmal seinen Zustand, wenn der Druck über 40 Torr steigt; es wird an den Verstärkungsregler 152 des Meßkreises 150 in Fig.2 angelegt, um abnorm schwache K-Geräusche durch Vergrößern des von dem Verstärker 46-2 empfangenen Signals zu kompensieren. Das Signal DIAS entspricht dem Signal DURCHLASSBAND und ist ein Großsignal während des Arbeitsspiels bis zu dem Zeitpunkt, in dem der systolische Blutdruck gemessen worden ist und die Messung des diastolischen Blutdrucks beginnt; in diesem Zeitpunkt geht das Signal auf den Kleinsignalpegel. Das Signal DURCHLASSBA ND wird an den Hochpaß 172 des K-Geräusch-Detektors 44 in F i g. 2 angelegt Die Veränderung des Signals DURCH- LASSBAND paßt durch eine Veränderung des Durchlaßbandes des Filters 172 den K-Geräusch-Detektor 44 an die Erfordernisse der Messung des diastolischen Blutdrucks an. Das Signal PULS wird von dem Mikrocomputer 50 über das NICHT-Glied 120 in Fig. 1, den Treiber 122, den Oszillator 124 und die Induktionsspulen 110 an die PPM-Einheit 112 angelegt Das Signal A ist wühlend tics liiiieiilriicksci/iMis ein Klcinsigmil. sonsl stels ein Cimßsignal, und wird :m clic l-'tinktioiisstcuersehaltiing 290 der Drucksteuereinnehliing 72 in Fig. 4 angelegt, die zum Aufblasen der Druckmanschctle 16 in F i g. 1 aktiviert wird, wenn das Signal Ä ein Kleinsignal ist. Es sei daran erinnert, daß das Signal A ferner über das NICHT-Glied 206 an das Widerstandsnetzwerk 206 in F i g. 2 angelegt wird, um die von dem Vergleicher 182 empfangene Schwcllenspannuiig je nach dem Betricbszustand (Unterdrucksetzen oder Druckentlastung) des Blutdruck-Meßgeräts einzustellen. Zunächst, während des automatischen Nullabgleichs. ist das Signal Ä ein Großsignal; während des Unterdrucksetzens ist es ein Kleinsignal, so daß eine höhere Schwellenspannung am Bezugseingang des Vergleichers 182 liegt. Danach während der Druckentlastung (zu Beginn der Systole) wird Ä ein Großsignal, so daß eine niedrigere Schwellenspannung am Bezugseingang des Vergleichers 182 liegt. Das Signa! ~B wird von dem Mikrocomputer 50 während des Unterdrucksetzens, des Messens des systolischen und des diastolischen Blutdrucks und des Endzeitraums des Arbeitsspiels des Blutdruck-Meßgeräts erzeugt und gemäß F i g. 4 an den Fehlerverstärker 264 in der Steuerschaltung 250 der Drucksteuereinrichtung 72 angelegt, um diesen während der genannten Zeiträume zu aktivieren.
Die genannten Signale werden von dem Mikrocomputer 50 auf Grund einer Programmsteuerung erzeugt, die bewirkt, daß der Mikrocomputer schleifenartig folgende Unterprogramme durchführt: Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich« (Fig.38); Unterprogramm »Signalverarbeitung« (Fig. 39): Unterprogramm »Pulszählung« (Fig.40); Unterprogramm »Unterdrucksetzen« (F i g. 41); Unterprogramm »Nach dem Unterdrucksetzen« (F i g. 42); Unterprogramm »Druckentlastung« (Fig.43A und 43B); und Unterprogramm »Nach der Druckentlastung« (F i g. 44). Der Mikrocomputer 50 führt ferner ein Unterprogramm »Unterbrechung durch Zeitschalter« (Fig.45) durch, das dazu dient, die verschiedenen Zeitschalter zu steuern, die in dem Mikrocomputer 50 zum Unterbrechen der vorher erwähnten Unterprogramme verwendet werden. Vor der Besprechung der einzelnen Ablaufpläne sei darauf hingewiesen, daß die in den Figuren durch Rhomben dargestellten Entscheidungskästen so angeordnet sind, daß. sofern nichts anderes angegeben ist, die Antwort »Ja« auf die Frage durch einen von dem Entscheidungskästchen nach rechts gerichteten Strich und die Antwort »Nein« durch einen von dem Entscheidungskästchen nach links gerichteten Strich dargestellt ist.
pig. 38 ist ein Ablaufplan für das Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich«, das von dem Mikrocomputer 50 fortlaufend durchgeführt wird, um eine Nullpunktfehlerspannung in dem Analogsignal zu kompensieren, das den gemessenen Druck darstellt. Die Nullpunktfehlerspannung wird mittels des Druckwandlers 54 (Fig. 1), des Verstärkers 60 und des Analog-Digital-Umsetzers 62 gemessen. In diesem Unterprogramm wird der derzeitige Druck mit dem früheren Druck verglichen (Kästchen 801). Wenn der derzeitige Druck von dem früheren Druck um mehr als 1 Torr abweicht, wird der Zeitschalter zurückgestellt und der neue Druck für den nächsten Vergleich zwischengespeichert: wenn der derzeitige Druck und der frühere Druck um nicht mehr &5 als ! Torr differieren und der Zeitschalter mehr als i,5 s anzeigt, wird die derzeitige Druckanzeige des Analog-Digital-Umsetzers 62 (F i g. 1) als Nullabgleichwert zwischengespeichert, eine auf der Frontplaite des Blut-
druck-Meßgeräts angeordnete Startlampe ausgeschaltet und der Mikrocomputer .50 in den Zustand für das Unterdrucksetzen geschaltet; wenn dagegen der derzeitige und der frühere Druck um nicht mehr als 1 Torr differieren und der Zeitschalter nicht mehr als 1,5 s anzeigt, wird das Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich« beendet (Kästchen 802) bis 804).
F i g. 39 ist ein Ablaufplan des von dem Mikrocomputer 50 durchgeführten Unterprogramms »Signalverarbeitung«. Die Kästchen 810 bis 813 stellen eine Folge von Schritten zum Erkennen von ankommenden H-Impulsen (Herzschlagimpulsen) und die Kästchen 815 bis 818 eine Folge von Schritten zum Erkennen von ankommenden K-linpulsen (K-Geräuschimpulsen) dar. Entsprechend den dargestellten Schritten zeigt der Mikrocomputer 50 die Ergebnisse des Unterprogramms »Signalverarbeitung« durch Setzen verschiedener Kennzeichen an: »Kein Η-Impuls«; »Alter H-lmpuls«: »Neuer Η-Impuls«: »Kein K-lmpuls«; »Alter K-Impuls«: »Neuer K-Impuls«.
F i g. 40 ist ein Ablaufplan des von dem Mikrocomputer 50 durchgeführten Unterprogramms »Pulszählung«. Das Kästchen 820 gibt an, daß vor dem Eintritt in das Unterprogramm »Pulszählung« geprüft wird, ob das Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich« angezeigt ist oder nicht. Wenn ja, wird ein Zweig bis zum Ende des Unterprogramms »Pulszählung« durchgeführt und führt der Mikrocomputer 50 danach das Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich« mit den durch den Ablaufplan in F i g. 38 dargestellten Schritten durch. Wenn kein Unterprogramm »Automatischer Nullabgleich« angezeigt ist, wird eine H-Impulsprüfung (kein Impuls, neuer Impuls, alter Impuls, wie vorstehend erläutert) durchgeführt. Wenn kein neuer H-!mpuls angezeigt wird, wird das Unterprogramm »Pulszählung« beendet. Wenn dagegen ein neuer H-lmpuls angezeigt wird, werden bei der vorhergegangenen Durchführung des Unterprogramms »Pulszähiung« erhaltene Daten von Registern in Puffer zur schnellen Manipulation bewegt, und wird der Vorgang fortgesetzt. Wenn der H-Impuls ein erster Impuls ist (Kästchen 823), wird erstmalig ein Fenster gesetzt, damit das Rauschen aus der empfangenen Pulszählinformation ausgeschieden wird (Kästchen 824), und das Unterprogramm »Pulszählung« beendet. Wenn der Impuls kein erster Impuls ist, wird in dem Unterprogramm eine Entscheidung (Kästchen 825) durchgeführt, ob es sich um mehr als drei Impulse handelt oder nicht. Wenn ja, wird eine Datengültigkeitsprüfung durchgeführt (Kästchen 829), in der festgestellt wird, ob sich der Impuls in dem vorher gesetzten Fenster befindet oder nicht. Bei ungültigen Daten wird der H-Impulszähler dekrementiert (d. h., daß der vorliegende Impuls ausgeschieden wird) und wird ein Rauschimpulszähler inkrementiert (was dem Empfang eines Rauschimpulses oder von ungültigen Daten entspricht). Wenn dann die Anzahl der bisher empfangenen Rauschsignaie gleich sechs ist, wird der H-Impulszähler auf Null zurückgestellt, d. h. das Unterprogramm »Pulszählung« erneut begonnen, und über das Kästchen 833 das Unterprogramm beendet. Wenn die Impulsanzahl dagegen größer ist als drei (Kästchen 825) und die Daten als gültig erkannt werden (Kästchen 829), wird die Summe der Intervalle zwischen den H-lmpulsen fortgeschrieben, ein D-Zähler (für das Messen des diastolischen Blutdrucks) um eins weitergeschaltet, ein neuer Durch- ':"> schnittswert für die Schlagintervalle berechnet und eine zulässige Abweichung (PCT). die mit der Größe des Fensters in Beziehung steht, gesetzt. Es wird dann ein neues Fenster für die Pulszählung berechnet (Kästchen 832) und das Unterprogramm über das Kästchen 833 beendet. Wenn es sich bei dem Kästchen 825 ergibt, daß nicht mehr als drei Impulse vorliegen und ein gültiger Impuls nicht empfangen wird (Kästchen 826), wird der H-Impulszähler zurückgestellt und das Unterprogramm beendet und muß das Unterprogramm »Pulszählung« von neuem begonnen werden. Wenn dagegen ein gültiger Impuls empfangen wird, wird die Summe der Schlagintervalle fortgeschrieben und die zulässige Abweichung (PCT)gesetzt (Kästchen 828); es wird ein neues Fenster berechnet (Kästchen 832) und über das Kästchen 833 das Unterprogramm beendet.
Die Ergebnisse des Unterprogramms »Pulszählung« können wie folgt zusammengefaßt werden: Auf Grund des Empfanges des ersten Impulses wird erstmalig das Fenster gesetzt und ein Intervallzähler zurückgestellt (Kästchen 824); der Empfang von bis zu drei darauffolgenden gültigen Impulsen bewirkt die Berechnung einer Summe der Schlagintervalle sowie ein Nachstellen des Fensters auf Grund einer zulässigen Abweichung (PCT); dann wird nach dem Empfang von mindestens drei gültigen Impulsen die Summe der Schlagintervalle fortgeschrieben, der D-Zähler um 1 weitergeschaltet und ein neues durchschnittliches Schlagintervall berechnet, das danach zum Nachstellen des Fensters verwendet wird. Schließlich wird die Pulsfrequenz (der Kehrwert der Pulsdauer) berechnet, indem die Summe der Schlagintervalle durch die Impulszahl geteilt, eins subtrahiert und das Ergebnis, d. h. die durchschnittliche Impulsdauer, invertiert wird. Auf diese Weise erhält man die Pulsfrequenz. Außerdem sei erwähnt, daß im Lauf der Zeit die Fenstergröße entsprechend den empfangenen Daten modifiziert wird, wobei später empfangene Impulse schwerer wiegen; dadurch wird die Tatsache kompensiert, daß die Pulsfrequenz von Patienten sich während der Pulszählung ändert.
F i g. 41 ist ein Ablaufpian des von dem Mikrocomputer 50 durchgeführten Unterprogramms »Unterdrucksetzen«. Die Kästchen 840 und 841 deuten an, daß es nur durchgeführt wird, wenn sich der Mikrocomputer 50 im Zustand »Unterdrucksetzen« oder »Nach dem Unterdrucksetzen« befindet. In diesem Fall wird der von dem Druckwandler 54 (F i g. 1) gemessene und von dem Umsetzer 62 an den Mikrocomputer 50 abgegebene Druckwert in einen binärcodierten Dezimalcode (BCD) umgesetzt und von dem Blutdruck-Meßgerät angezeigt. Da das Unterprogramm »Unterdrucksetzen« mit anderen Unterprogrammen zyklisch durchgeführt wird, während sich der Mikrocomputer 50 in dem Zustand »Unterdrucksetzen« oder »Nach dem Unterdrucksetzen« befindet, wird eine sich fortlaufend ändernde (dynamische) Anzeige des systolisehen Blutdrucks erhalten. Während des ersten Teils des Unterdrucksetzens ist der Druck niedriger als 200 Torr (Kästchen 843), so daß die Lampe »Unterdrucksetzen« und der Summer ausgeschaltet sind. Dann wird ein 20 Sekunden-Zeitschalter (im Mikrocomputer 50) zurückgestellt und die Pumpe zum Unterdrucksetzen eingeschaltet (Kästchen 849). Wenn sich der Mikrocomputer 50 nicht im Zustand »Unterdrucksetzen« befindet, wird das Unterprogramm beendet (Kästchen 849a/ Wenn er sich im Zustand »Unterdrucksetzen« befindet und der Druck niedriger ist als 40 Torr (Kästchen 850), wird das Unterprogramm beendet: bei einem Druck von über 40 Torr dagegen wird der Verstärkungsregler 152 (F i g. 2) mittels des vorstehend beschriebenen Signals HOHER VERSTÄR KUNGS-FAKTOR in den Normalbetriebszustand ge-
bracht JKSsIdHMi HSi)- Wenn ein K-Geräusch wird, wird der gemessene Druck /.«vischengespeichert (Kästchen 8.52), um später angezeigt zu werden (Käs<:hen 842); ferner erhält dann ein KG-Kennzeichen (KG = K-Geräusch) den Wert 1. ein Zeitmesser von 1,2.5 s wird gesetzt, und es erfolgt über das Kästchen 857 ein Austritt aus dem Unterprogramm. Wenn kein K-GcriHisch mehr erfaßt wird (Kästchen 852) und das KG-Kennzeichen größer ist als Null (Kästchen 854) und noch keine 1,25 s verstrichen sind (Kästchen 855), erfolgt ebenfalls ein Austritt aus dem Block über das Kästchen 857). Wenn dagegen 1,25 s ohne K-Geräusch verstrichen sind (1,25 ist die Zeit, die bei einem Menschen zwischen den K-Geräuschen zu erwarten ist), erhält das KG-Kennzeichr:n den Wert 2 und wird in einem Zweig über das Kästchen 857 das Kästchen 858 angesteuert. Wenn der Druck höchstens 137 Torr beträgt, wird das Unterprogramm beendet. Beim Erreichen eines Drukkcs von 137 Torr werden zu dem zwischengespeicherten Druck 20 To «τ addiert und erfolgt eine Umschaltung in den Zustand »Nach dem Unterdrucksetzrn«; ferner wird das I 'nterprogramm beendet.
Fig. 42 ist ein Ablaufplan für das Unterprogramm »Nach dem Unterdrucksetzen«. Wenn keine K-Geräusche erfaßt werden (Kästchen 861) und der Solldruck nicht erreicht wird (Kästchen 863), wird das Unterprogramm beendet, so daß danach im Unterprogramm »Unterdrucksetzen« der gewünschte Druck erzielt werden kann. Wenn im Zustand »Nach dem Unterdrucksetzen« K-Geräusche erfaßt werden (Kästchen 861), wird eine Umschaltung in den vorhergehenden Zustand »Unterdrucksetzen« angezeigt (Kästchen 862). Wenn der gewünschte Druck erreicht ist (Kästchen 863), veranlaßt der Mikrocomputer 50 das Ausschalten der Pumpe und erfolgt ein Übergang in den nächsten Zustand »Druckentlastung« (Kästchen 864). In diesem Zeitpunkt hebt der Mikrocomputer 50 das Signal Ä auf das Großsignal bzw. die logische 1 an, um den Eintritt in den Zustand »Druckentlastung« und insbesondere die Messung des systolischen Blutdrucks in dem Blutdruck-Meßgerät anzuzeigen.
Die Fig.43A und 43B sind ein Ablaufplan des von dem Mikrocomputer 50 durchgeführten Unterprogramms »Druckentlastung«. Wenn in dem Zustand »Druckentlastung« (Kästchen 870) kein K-Geräusch erfaßt wird (Kästchen 871), mißt ein 130 ms-Zeitschalter, wie lange kein K-Geräusch auftritt (Kästchen 872). Wenn noch keine 130 ms verstrichen sind, wird über eine Abzweigung das Entscheidungskästchen 894 angesteuert und da das Messen des systolischen Blutdrucks während der Druckentlastung beginnt, wird ein Zeiger für den Speicher für den systolischen Blutdruck gesetzt (Kästchen 894 und 895); dann wird über das Kästchen 898 das Unterprogramm beendet. Wenn seit dem letzten K-Geräusch 134 ms verstrichen sind (Kästchen 872), wird das BP-Instrumentenlicht (BP = Blutdruckmessung) ausgeschaltet (Kästchen 873) und werden die Kästchen 894,895,897 und 898 erneut durchgeführt, ehe das Unterprogramm beendet wird. Wenn dagegen ein K-Geräusch erfaßt wird (Kästchen 871), wird festgestellt, ob es ein neues K-Geräusch ist oder nicht (Kästchen 874). Das Erfassen eines alten K-Geräuschs bewirkt eine Abzweigung zu den Kästchen 894, 895, 897 und 898, worauf das Unterprogramm beendet wird. Das Erfassen eines neuen K-Geräusches veranlaßt die Durchführung des Kästchens 875, d. h. der Zeitschalter für das Blutdruck-Meßgerät wird zurückgestellt und das Licht eingeschaltet, so daß ein Blinklicht auf der Konso-
le des Uliiklmck Meßgeräts geuislel wird, wobei jeder Lichtimpuls das Erfassen eines K-Geräusches anzeigt. Ferner wird im Kästchen 875 der K- Impulszähler inkrcmentiert und werden die Daten INTHRVALL(Ut betreffen das Intervall zwischen den K-Geräuschen) zur schnellen Manipulation in die Intervallspeich,.- £3 and /?4des Mikrocomputers bewegt; dam· wird das Unterprogramm wie folgt fortgesetzt:
Das Blutdruck-Meßgerät ist so ausgebildet, daß das ίο Erfassen eines ersten K-Geräusches vor dem Zählen von mindestens 5 Pulsschlägen (Herzschlägen) zu der Erkenntnis führt, daß die Daten unzuverlässig sind (Kästchen 877). Dann werden für das Fenster für das Erfassen der K-Geräusche ein bestimmter Maximal- und ein bestimmter Minimalwert festgesetzt. Wird das erste K-Geräusch dagegen nach dem Zählen von fünf Impulsen erfaßt, so bedeutet dies, daß die Daten zuverlässig sind und werden auf Grund der empfangenen Daten ein neuer Maximal- und ein neuer Minimalwert für das Fenster zum Erfassen der K-Geräusche gesetzt. Wie bei dem Erfassen der Η-Impulse verstellt daher der Mikrocomputer 50 des Blutdruck-Meßgeräts im Lauf der Zeit das Fenster für das Erfassen der K-Geräusche auf Grund der während dieser Zeit empfangenen Daten. Das Blutdruck-Meßgerät ist so ausgebildet, daß nach dem Empfang des ersten oder des zweiten K-Geräuschs der systolische Blutdruck gemessen werden kann (Kästchen 880 bis 882), je nachdem, ob ein bestimmter Anschluß P5-0 geerdet wird oder nicht. Wenn er geerdet ist, wird der systolische Blutdruckwert nach dem Zählen von zwei K-Impulsen zwischengespeichert. Wenn der genannte Anschluß nicht geerdet ist, wird der systolische Blutdruckwert nach dem Zählen eines K-lnipulses zwischengespeichert. Beim Zählstand Null des K-Zählers wird das Unterprogramm zu dem Kästchen 894 abgezweigt und über die Kästchen 894 bis 898 verlassen. Wenn der systolische Druck zwischengespeichert wird (Kästchen 883), wenn mehr als zwei K-lmpulse gezählt worden sind (Kästchen 880), muß festgestellt werden, ob mehr als vier K-lmpulse gezählt worden sind (Kästchen 884). Wenn bei nicht mehr als vier K-Impulsen die Daten ungültig sind (Kästchen 885), wird der K-Zähler auf 1 zurückgestellt und werden die Daten INTERVALL gelöscht und das Minimum und Maximum für das Fenster zwischengespeichert (Kästchen 893): dann wird das Unterprogramm über die Kästchen 894 bis 898 beendet. Wenn dagegen bei nicht mehr als vier K-Impulsen die Daten gültig sind (Kästchen 885), erfolgt bei weniger als vier K-Impulsen eine Abzweigung zum Kästchen 893, worauf das Unterprogramm über die Kästchen 894 bis 898 beendet wird, und wird nach dem Empfang von vier K-Impulsen der während der vorhergehenden Durchführung des Unterprogramms zwischengespeicherte systolische Blutdruckwert (Kästchen 883) angezeigt und beginnt das Messen des diastolischen Blutdrucks; ferner geht das Signal DMS (auch als DURCHLASSBAND bezeichnet) auf den Großsignaipegel (siehe ~D1ÄS oder DURCHLASS- BAND im Ablaufplan der Fi g. 37). Es wurde schon erwähnt, daß das Signal DURCHLASSBAND an den Vergleicher 182 des K-Geräusch-Detektors 44 in F i g. 2 angelegt wird und daß, wenn DURCHLASSBAND auf den Kleinsignalpegel geht, die an den Bezugseingang des Vergleichers 182 angelegte Schwellenspannung verringen wird, um den Vergleicher 182 für das Erfassen von K-Geräuschen während des Messens des diastolischen Blutdrucks vorzubereiten. Ferner wird durch diese Veränderung des Signals DURCHLASSBAND das
Durchlaßband des Hochpasses 172 des K-Geräusch-Detektors 44 in F i g. 2 verändert; wenn zu Beginn des Messens des diastolischen Blutdrucks DURCHLASS- BAND auf den Kleinsignalpegel geht, wird das Durchlaßband des Hochpasses 172 von 20 bis 120 Hz (Durchlaßband für das Messen des systolischen Blutdruckes) auf 40 bis 100 Hz (Durchlaßband für das Messen des diastolischen Blutdrucks) verengt
In den Fig.43A und 43B ist das Unterprogramm »Druckentlastung« dargestellt, das der Mikrocomputer 50 fortlaufend wiederholt, wenn während der Druckentlastung der diastolische Blutdruck gemessen wird. Die an den Mikrocomputer 50 abgegebenen Druckmeßwerte (Kästchen 894 in F i g. 43B) werden in einem Speicher für die diastolischen Blutdruckwerte gespeichert (Kästchen 896) und nach Umwandlung in BCD dynamisch angezeigt (Kästchen 897). Das Blutdruck-Meßgerät besitzt getrennte Anzeigeeinrichtungen für die systolischen und diastolischen Blutdruckwerte. Wenn das Messen des diastolischen Blutdrucks beginnt (Kästchen 887 in Fig 43A), wird die Anzeige des systoiischen Blutdrucks nicht mehr verändert.
In der F i g. 43B stellen die Kästchen 898 bis 907 jenen Teil des Unterprogramms dar. der während des Messens des diastolischen Blutdrucks durchgeführt wird. Solange seit dem letzten K-Geräusch keine vier gültigen Impulse empfangen worden sind (Kästchen 899) und solange der K-Rauschen-Zähler nicht mindestens bis 11 gezählt hat und solange der Druck mindestens 24 Torr beträgt wird das Unterprogramm über die Kästchen 903, 906 und 907 beendet. Wenn nach dem letzten K-Geräusch keine vier gültigen Impulse empfangen werden und entweder der K-Rauschen-Zähler den Zählstand 11 erreicht oder der Druck unter 24 Torr sinkt, wird das Messen des diastolischen Druckes eingestellt (Kästchen 906 und 907). Wenn dagegen seit dem letzten K-Geräusch vier gültige Impulse empfangen worden sind, wird der K-Zähler geprüft (Kästchen 900). Wenn sein Zählstand vier ist gilt die Messung des diastolischen Blutdrucks als unzuverlässig und werden weitere vier gültige H-!mpulse (nach dem letzten K-Geräusch) abgewartet (Kästchen 901). Wenn der Zählstand des K-Zählers nicht gleich vier ist (Kästchen 900), wird der diastolische Blutdruckwert in BCD umgewandelt, die derzeitige Anzeige des diastolischen Blutdruckwertes nicht mehr verändert und der Mikrocomputer 50 in den Zustand »Nach der Druckentlastung« geschallet (Kästchen 902).
Während der soeben anhand der Fig.43A und 43B beschriebenen Druckentlastung bestätigt somit das Blutdruck-Meßgerät auf Grund des Empfanges von vier gültigen K-Geräuschen, daß der Druckmeßwert den systolischen Blutdruck genau angibt und wird dann der von der Anzeigeeinrichtung für den systolischen Blutdruck angezeigte Wert nicht mehr verändert. Wenn danach die K-Geräusche aufhören und vier H-lmpulse empfangen werden, gilt dies als Bestätigung, daß der Druckmeßwert den diastolischen Blutdruck genau angibt und wird danach der von der Anzeigeeinrichtung füf den diastolischen Blutdruck angezeigte Wert nicht mehr verändert.
Fig.44 ist ein Ablaufplnn für das Unterprogramm »Nach der Druckentlastung«. In diesem Unterprogramm wird die Pulsfrequenz wie vorstehend beschrieben berechnet (Kästchen 910) und wird an die PPM-Fiinheil 112 in F i g. I ein langer Impuls von vorzugsweise 7 ms, I·' i g. 9, abgegeben (Kästchen 911 in I· i μ. 44). Die Kästchen 912 bis 914 stellen jenen Teil des Unterprogramms »Nach der Druckentlastung« dar, der für die darauffolgende Erzeugung von kürzeren Impulsen verantwortlich ist, die vorzugsweise eine Periodendauer von 2,4 ms haben und die abgegeben werden, bis die bei dem Vorgang abwärtsgezählte Pulsfrequenz den Wert Null erreicht hat In diesem Zeitpunkt wird das Blutdruck-Meßgerät in den Zustand »Abschlußvorgänge« geschaltet
Fig.45 ist ein Ablaufplan für das Unterprogramm
ίο »Unterbrechung durch Zeitschalter«, das der Mikrocomputer 50 periodisch zur Steuerung verschiedener darin angeordneter Zeitmesser durchführt Zu Beginn dieses Unterprogramms werden die Unterbrechungen aufgehoben und die Inhalte verschiedener Akkumulatorregister und Zustandsregister zwischengespeichert und wird das Register R 56 inkrementiert (Kästchen 920). Das Kästchen 921 stellt eine Entscheidung dar, ob im Register R 56, in dem der Wert 1 oder 2 gespeichert werden kann, der Wert 2 gespeichert ist oder nicht Infoigedessen erfolgt von dem Kästchen 921 in jedem zweiten Durchgang durch das Unterprogramm »Unterbrechung durch Zeitschalter« effektiv eine Abzweigung von dem Kästchen 921 über die Kästchen 922 bis 928. Wenn Λ 6= 2 ist, wird es auf 0 gesetzt, damit es bei der nächsten Durchführung des Unterprogramms im Kästchep 920 inkrementiert werden kann, und werden verschiedene Zeitschalter inkrementiert Das Kästchen 923 stellt dar, daß in jeder Sekunde eine Stichprobe für die Blutdruckmessung genommen wird. Wenn daher noch keine Sekunde verstrichen ist wird das Kästchen 928 durchgeführt Wenn eine Sekunde verstrichen ist und das Licht »Unterdrucksetzen« leuchtet (Kästchen 924), wird das Kästchen 927 durchgeführt und danach das Kästchen 928. Wenn dagegen eine Sekunde verstrichen ist das Licht »Unterdrucksetzen« aber nicht leuchtet (Kästchen 923 und 924), erfolgt eine Zustandsprüfung (Kästchen 925), so daß während des Unterdrucksetzens der frühere und der derzeitige Druckwert verglichen werden und bei einer Differenz von weniger als 10 Torr der Meßvorgang unterbrochen wird. Wenn sich das Meßgerät nicht im Zustand »Unterdrucksetzen« befindet (Kästchen 925) oder wenn die Differenz zwischen dem früheren und dem derzeitigen Meßwert mindestens 10 Torr beträgt, wird das Kästchen 927 durchgeführt und danach das Kästchen 928.
Das Kästchen 929 und die darauffolgenden Kästchen werden bei jedem Durchgang durch das Unterprogramm »Unterbrechung durch Zeitschalter« durchgeführt (siehe die vorstehende Besprechung des Kästchens 921 - R 56 = 2 ?). Wenn die Ziffernwähldaten, mit denen die anzuzeigenden Ziffern gewählt werden, inkrementiert worden sind, wird im Kästchen 920 gefragt, ob die letzte Ziffer angezeigt wird oder nicht. Wenn nicht, wird das Kästchen 932 (Ziffernwahl) durchgeführt (je nachdem, ob die Ziffernwähldaten den Wert 5, 4 ... I, 0 haben) und wird dann das Kästchen durchgeführt. Wenn die letzte Ziffer angezeigt wird, wird der Ziffernwählwert auf Null gesetzt (Kästchen 930 und 931) und werden dann die Kästchen 932 und
to nacheinander durchgeführt.
Vorstehend wurde nur beispielsweise eine Möglichkeit der Anzeige von Daten beschrieben, die während der Durchführung der vorhergehenden Unterprogramme erhallen wurden. Der Fachmann kann aber die Alibi zeige auch auf Grund von anderen Arbeitsweisen herbeiführen.
Wie vorstehend in der ausführlichen Ueschreiluing der PPM-Einheil 112 anhand der I' ig. I und 8 his Il
angegeben wu.de. enthält diese Einheit einen Mikrocomputer 130, der in der bevorzugten Ausführungsform ebenfalls programmgesteuert ist F i g. 46 ist ein Ablaufplan des von dem Mikrocomputer 130 der PPM-Einheit 112 durchgeführten Unterprogramms »PPM«.
Der Mikrocomputer 130 führt das Unterprogramm »PPM« durch, bis eine Übertragung von Pulsinformation vorgenommen worden ist (Kästchen 940). Im Kästchen 941 wird der Zustand des Kennzeichens PPM geprüft PPM = 1, wenn die PPM-Einheit 112 nicht zum Puisdatenempfang mit dem Blutdruck-Meßgerät 10 in F i g. 1 verbunden ist PPAi = 0, wenn die PPM-Einheit 112 mit dem Blutdruck-Meßgerät 10 verbunden ist Bei PPM = 0 wird zunächst die Pulsinformation als ungültig angesehen und noch keine Berechnung vorgenommen (Kästchen 942); es wird der Zustand des Kennzeichens PD (PD = Pulsdaten) geprüft (Kästchen 943). PD = 0 besagt daß die PPM-Einheit ein Signal PULS empfängt (es wird Umkehrlogik verwendet). PD = 1 besagt, daß keine Pulsdaten empfangen werden. Beim Empfang von Pulsdaten wird der Daienzähler zurückgestellt (Kästchen 944) und das PPM-Kennzeichen erneut geprüft (Kästchen 945). Wenn die PPM-Einheit 112 mit dem Blutdruck-Meßgerät 10 verbunden ist, erfolgt im Kästchen 946 eine erneute Prüfung von PD. Wenn PD jetzt den Wert 1 hat, erfolgt eine Kennzeichenprüfung (Kästchen 948), um zu gewährleisten, daß ein und derselbe Impuls (Wechsel von 0 auf 1) nicht zweimal gezählt wird. Wenn das Kennzeichen gesetzt ist, wird de- Datenzähler inkrementiert (Kästchen 949) und dadurch ein Impuls gezählt, und wird das Kennzeichen zurückgesetzt und der Zeitschalter gesetzt (Kästchen 950>. P«i nicht gesetztem Kennzeichen (Kästchen 948) wird der Impuls nicht gezählt und wird das Kästchen 950 durchgeführt.
Das Kästchen 951 stellt eine Zeitprüfung dar. Sofern bei der Übertragung von Pulsinformation ein vorherbestimmter Zeitraum noch nicht verstrichen ist, wird in einer Schleife das Kästchen 945 angesteuert. Wenn der vorherbestimmte Zeitraum verstrichen ist (Kästchen 951). wird das Kästchen 952 durchgeführt, worauf das Unterprogramm beendet wird, wenn das Ergebnis der Zählungen (Kästchen 949) nicht höher ist als 48. Wenn der Zählstand mindestens 48 beträgt, wird der Pulszustand »gültig und berechnet« gesetzt und die Pulsinformationsübertragung vervollständigt Die auf diese Weise erhaltenen Daten werden in BCD umgewandelt und dann in der Sichtanzeige 132 der PPM-Einheit 112 angezeigt.
In den Fig. 12 bis 18 sind die Einzelheiten der Magnetventilanordnung 77 (F ig. 1) dargestellt, die aus dem Ablaßventil 20 und dem Elektromagneten 78 besteht. Gemäß der Fig. 14 besitzt das Ablaßventil ein allgemein rechteckiges Druckgehäuse 400 mit einer oberen Fläche 402, einer unteren Fläche 403 und vier Seitenflächen 404 bis 407. Gemäß der F i g. 15 sind in dem Druckgehäuse 400 eine Bohrung 408 und eine mit ihr direkt verbundene Bohrung 410 ausgebildet. Die Bohrung 408 mündet in der Fläche 405 und die Bohrung 410 in der Fläche 406.
Ein Nippel 412 ist am einen Ende in die Bohrung 410 des Druckgehäuses 400 geschraubt und am anderen Ende in das Pumpengehäuse 18, so daß Druckluft aus dem Pumpengehäuse 18 durch den Nippel 412 in die Bohrung 410 treten kann. Ein Schlauchanschlußstück 414 ist an seinem einen Ende in die Bohrung 408 des Druckgehäuses geschraubt und an seinem anderen Ende an dem biegsamen Schlauch 441 befestigt, der in F i g. 13 strichpunktiert angedeutet ist Infolgedessen kann in die Bohrung 410 eintretende Druckluft durch die Bohrung 408, das Schlauchanschlußstück 414 und den biegsamen Schlauch 441 in den Druckwandler 54 strömen. In dem Druckgehäuse 400 erstreckt sich eine weitere Bohrung 416 von der unteren Fläche 404 zu der Stelle, an der die Bohrungen 408 und 410 zusammentreffen. In F i g. 17 ist gezeigt daß die Bohrung 416 mit den Bohrungen 408 und 410 durch eine Drosselbohrung 418 verbunden ist, die von einem Wandteil umgegen ist der eine verjüngte Außenfläche 420 besitzt die in dem Druckgehäuse 400 eine ringförmige Vertiefung 422 zur Aufnahme eines elastischen O-Ringes 424 begrenzt
Das Druckgehäuse 400 ist mit dem Elektromagneten 78 durch ein sechsseitiges Zwischenstück 426 mit einer oberen Fläche 428, einer unteren Fläche 430 und vier Seitenwänden 431 bis 434 verbunden. Das Zwischenstück besitzt zwei rinnenförmige Ausnehmungen 446 und 448, die sich auf entgegengesetzten Seiten des Zwischenstückes jeweils von der unteren Fläche 430 zur oberen Fläche 428 erstrecken and mit den Bohrungen 450 und 452 des Druckgehäuses 400 korrespondieren, so daß das Druckgehäuse mit Schrauben 454 und 456 unter Zwischenschaltung des Zwischenstückes an dem Elektromagneten 78 angebracht werden kann. Die Anlage der oberen Fläche 428 des Zwischenstückes an der unteren Fläche 404 des Druckgehäuses 400 wird dadurch verbessert daß zwei weitere Schrauben 458 und 460 Bohrungen in dem Druckgehäuse 400 durchsetzen und in das Zwischenstück 426 geschraubt sind.
Der Elektromagnet 78 besitzt ein U-förmiges Gehäuse 460 mit einem Oberteil 462, einem Unterteil 464 und einer zwischen ihnen angeordneten Spule 466. In dieser ist ein Anker 468 verschiebbar gelagert dessen gewindetragender Endteil 469 in ein Ende eines zylindrischen Kolbens 470 geschraubt ist Der andere Endteil des Kolbens 470 ist hohl und nimmt einen kräftigen Puffer 472 auf.
Eine weitere rinnenförmige Ausnehmung 474 des Zwischenstückes 426 erstreckt sich ebenfalls von dessen unterer Fläche 430 zur oberen Fläche 428. Wenn das Druckgehäuse 400, das Zwischenstück 426 und das Magnetgehäuse 460 durch die Schrauben 454 und 456 miteinander verbunden sind, ist ein Durchlaß vorhanden, so daß sich bei einer Erregung der Spule 466 durch ein über die Leitungen 76-1 und 76-2 empfanges Signal der Anker 468 in dem Elektromagneten bewegt und der Puffer 472 oben an dem Kolben 470 durch das Zwischenstück und die Bohrung 416 zu dem CV Ring 422 hin bewegt.
Wtr.in kein Strom durch die Spule 466 fließt, bewegen sich der Anker 46ε. der Kolben 470 und der Puffer 472 unter Schwerkraftwirkung in der Richtung des Pfeils 480. Infolgedessen kann Luft aus dem Druckraum 18 durch den Nippel 412 und die Drossclbohrung 418 in die Bohrung 416 gelangen und von dort über die Ausnehmung 474 des Zwischenstückes 426 ins Freie.
Bei einem Stromfluß durch die Spule 466 bewegt sich der Anker 468 in der Richtung des Pfeils 472, so daß der elastische Puffer 472 aufwärts gegen den O-Ring 422 bewegt und dadurch eine erste Abdichtung erzielt wird, die verhindert daß Luft aus der Drosselbohrung 418 in die Bohrung 416 gelangt. Wenn sich der Anker in der Richtung des Pfeils 482 weiterbewegt, bewirkt der Puffer 472 eine zweite Abdichtung an der Drosselbßhrung 418. Es werden somit zwei Abdichtungen hergestellt. Aus dem Druckraum 18 in den Nippel 412 eintretende Luft gelangt über die Bohrungen 410 und 408, das
Schlauchanschlußstück 414und den biegsamen Schlauch 22 in den Druckwandler 54.
In den Fig. 19 bis 23 und 28 sind Einzelheiten des Motors 24 und der Pumpe 28 gezeigt Gemäß den F i g. 19 und 22 besitzt die Pumpe 28 einen Pumpenkörper 500, einen Deckel 502 und einen Boden 504 und begrenzen diese Teile einen Hohlraum 506. In dem Pumpenkörper ist ein Drehkolben 508 drehbar gelagert, der mehrere Schieber 510 besitzt und bei dessen Drehung Außenluft durch die Fittinganordnung 512 hindurch in den Hohlraum 506 gesaugt, verdichtet und dann durch die Bohrung 514 in dem Deckel 502 herausgedrückt wird. Die Welle 516 des Drehkolbens ist durch eine übliche Subminiaturkupplung 518 mit der Welle 26 eines handelsüblichen Motors24 für 12 V= verbunden. In den Fig.21 bis 24 ist gezeigt, daß der allgemein zylindrische Pumpenkörper 500 eine obere Fläche 520, eine untere Fläche 522 und eine Mantelfläche 524 besitzt und daß er von einer geraden, kreiszylindrwchen Bohrung 526 durchsetzt ist, die von der oberen Fläche 520 zur unteren Fläche 522 führt und deren Achse A zur Achse B des zylindrischen Pumpenkörpers 500 parallel, aber ihr gegenüber versetzt ist Quer durch den Gehäusekörper 500 erstreckt sich ein Paßstift 528, der den Deckel 502 und den Boden 5C4 in der richtigen Orientierung zu dem Pumpenkörper 500 festlegt.
Der Deckel 502 ist außen mit einer Hülse 530 versehen, in dem ein zylindrischer Stöpsel 534 in Preßpassung angeordnet ist. Der Stöpsel 534 besteht aus einem geeigneten Polyimid, beispielsweise dem von E. I. Dupont hergestellten YespeL und besitzt eine öffnung 536, die das eine Ende des Paßstifts 528 aufnimmt, damit beim Aufsetzen des Deckels 502 auf öie obere Fläche 520 des Pumpenkörpers 500 dieser üie richtige Orientierung relativ zu dem Stöpsel 534 einnimmt. Zum Befestigen des Deckels 502 an dem Pumpenkörper 500 dienen beispielsweise Schrauben 538. die in Gewindeöffnungen 540 des Pumpenkörpers 500 geschraubt sind.
Eine Bohrung 542 und eine mit ihr in Verbindung stehende Nut 544 in der Innenfläche des Deckels 502 bilden einen Kanal, durch den Druckluft aus dem Hohlraum 506 zu der Austrittsbohrung 514 gelangen kann.
Der Boden 504 ist mit einer Hülse 550 versehen, die in zwei einander gegenüberliegenden Schenkeln 552 und 554 endet und in der ein zylindrischer Vespelstöpsel 556 in Preßpassung angeordnet ist. In einer Vertiefung 566 der Hülse 550 des Bodens 504 ist der untere Teil des Pumpenkörpers 500 aufgenommen, dessen untere Fläche 552 mit geeigneten Befestigungsmitleln. beispielsweise in Gewindebohrungen 540 des Gehäusekörpers 500 eingeschraubten Schrauben 570, in satter Anlage an der oberen Fläche 568 des Stöpsels 556 gehalten wird. In der Innenfläche 568 des Bodens 504 ist eine Bohrung 572 ausgebildet, die einen Teil des Paßstiftes 528 aufnimmt, damit der Boden gegenüber dem Pumpenkörpcr 500 richtig orientiert ist.
In der Innenfläche 568 des Bodens 504 ist eine Nut 574 ausgebildet, die mit einer Bohrung 576 des Stöpsels 556 und der Hülse 550 in Verbindung steht, so daß Außenluft in den Hohlraum 506 gelangen kann.
An einer zwischen den beiden Schenkeln des Bodens angeordneten Fläche 582 des Bodens liegt ein Tragstück 580 an, das an dem Boden mit Schrauben 570 befestigt ist. An dem Tragstück 580 ist in der nachstehend beschriebenen Weise die Pumpe 28 in dem Druckraum 18 montiert.
Gemäß den F i g. 21, 22 und 24 begrenzt der Pumpenkörner 500 mit dem Deckel 502 und dem Boden 504. die an ihm befestigt sind, die gerade, kreiszylindrische Bohrung 506. Jn dieser befindet sich der Drehkolben 508 mit einer oberen Fläche 584, einer unteren Fläche 586 und einer Mantelfläche 590. Die Welle 516 ist mit dem Drehkolben 508 koaxial. Das eine Wellenende 592 ist in einer Deckelbohrung 594 und das andere Wellenende 596 in einer Bodenbohrung 598 angeordnet Da die Bohrungen 594 und 598 in den Vespelstöpseln 543 und 556 ausgebildet sind, ist eine ausgezeichnete Lagerfläche für die
ίο Drehlagerung des Drehkolbens 508 in dem Hohlraum 506 vorhanden.
In dem Drehkolben 508 sind in Abständen voneinander mehrere Nuten 600 ausgebildet in denen je ein Schieber 510 drehbar gelagert ist Wenn daher der Drehkolben 508 rotiert werden die Schieber 510 von der Drehachse des Drehkolbens weg auswärtsgeschoben (F i g. 21), so daß die an die Umfangswandung 612 des Hohlraums 506 gedrückten Schieber mehrere Druckräume 610 begrenzen, deren Zahl, hier 12, so gewählt ist, daß keine Luftdruckstöße auftreten, die so stark sind, daß sie das Erfassen der K-Geräusche durch das Blutdruck-Meßgerät stören könnten.
Durch das Drehen des Drehkolbens wird das Volumen der Druckräume 610 verändert. Durch den Eintritt eintretende Luft gelangt zunächst in einen der größeren Druckräume 610', der bei sich weiterdrehendem Drehkolben kleiner ist, bis er nur noch das Volumen 610" besitzt Die infolge der Drehung des Drehkolbens 508 verdichtete Luft in dem Druckraum 610" tritt durch den Austritt der Pumpe aus.
Der Motor 24 ist für 12 V = ausgelegt: seine Leerlaufdrehzahl beträgt etwa 5035 U/min ± 10%. Die Motorwelle 26 ist durch eine übliche Subminiaturkupplung 518 mit der Drehkülbenwelle516 verbunden. Am besten in den F i g. 23b und 24 erkennt man, daß der Motor 24 an der Unterseite der Pumpe beispielsweise durch die beiden strichpunktiert angedeuteten Schrauben 630 befestigt ist, die in einander gegenüberliegenden Bohrungen 632 angeordnet sind, d'v den iVckel 504, den Pumpenkörper 500 und den Boden 502 durchsetzen und in Gewindebohrungen 634 des Motors 24 geschraubt sind. Nachstehend wird anhand der Fig. 25 bis 36 das allgemein rechteckige Pumpengehäuse 650 beschrieben, das durch eine vertikale Mittelwand 652 in den Druckraum 18 und ein Abteil 654 unterteilt ist. Gemäß F i g. 31 enthält der Druckraum 18 die Pumpe 28 und den Motor 24 und enthält das Abteil 654 das Ablaßventil 20 und den Elektromagneten 78, sowie die die Batterie 94 bildenden Zellen 656. die mittels eines Tragstücks 658 festgelegt sind. Dieses sitzt in zwei Schlitzen 660 (Fig.26) in einander gegenüberliegenden Seitenwandungen 662 und 664 des Abteils 654.
In den F i g. 25, 26 und 35 ist gezeigt, daß der Druckraum 18 auf der einen Seite eine allgemein rechteckige Öffnung besitzt die einen Deckel 670 aufnimmt, dessen Rand 672 passend an dem die Öffnung begrenzenden Rand 674 des Druckraums anliegt und oben an dem Druckraum beispielsweise mit Schrauben 676 befestigt ist die in um den Rand 674 verteilte Gewindestutzen
&Q 678 geschraubt sind.
In den F i g. 25,28 und 29 erkennt man, daß die in dem Druckraum 18 angeordneten Teile an der Unterseite 676 des Deckels 670 befestigt sind. An der Unterseite 676 sind zwei Stützbolzen 681 befestigt, die passend in
b5 je eine Ausnehmung 680 des Tragstücks 580 der Motor-Pumpen-Anordnung eingreifen, (ede Ausnehmung 680 ist von einer Schraube 682 durchsetzt, die sich durch einen .Schwingungsdämpfer 684 erstreckt und in eine
35 36
Gewindebohrung 686 des zugeordneten Stützbolzens 681 geschraubt ist. Die montierte Pumpen-Motor-Anordnung 690 ist so orientiert, daß sich der Deckel 504 in nächster Nähe der Innenfläche 676 des Deckels 670 befindet. Die in einer Ausnehmung der Außenwand des Bodens sitzende Fittinganordnung 512 umfaßt einen Winkelstutzen 695 und ein Schlauchanschlußstück 697.
In einer Bohrung 694 des Deckels 670 ist ein Rückschlagventil 692 angeordnet, das einen Rohrstutzen 694 besitzt, den das eine Ende eines biegsamen Schlauches 696 umgibt Dieser ist an dem Rohrstutzen 694 durch einen Schlauchbinder 698 festgelegt. Das andere Ende des Schlauches 696 umgibt das Schlauchanschiußstück und ist mit einem zweiter. Schlauchbinder 699 festgelegt. Infolgedessen kann Außenluft durch ein Luftfilter 34, das Rückschlagventil 692, den biegsamen Schlauch 696 und schließlich die Fittinganordnung 512 in den Hohlraur.i 506 der Pumpe 28 gesaugt werden. In den Fig.29 und 35 erkennt man vier Durchführungen 701 bis 704, die auf dem Deckel 670 montiert sind und den Hohlraum 506 gegenüber der Außenluft abdichten. Die in den Druckraum 18 reichenden Teile der Durchführungen 703 und 704 nehmen zwei Drähte 706 und 707 auf, die an den Klemmen 710 und 711 des Motors 24 befestigt sind. Die in den Druckraum 18 reichenden Tei-Ie der Durchführungen 701 und 702 nehmen zwei Drähte 708 und 709 auf, die zu dem Mikrofon des Blutdruck-Meßgeräts führen.
Wie man am besten in den F i g. 25,30 und 31 erkennt, ist in einer Ausnehmung 712 in einer Seitenwand 714 3» des Druckraums 18 ein übliches Anschlußstück 713 für einen biegsamen Schlauch 22 luftdicht angeordnet, der mit der Druckmanschette 16 verbunden ist und in dem über seine ganze Länge die Drähte geführt sind, die zu dem Mikrofon führen, das sich in der Druckmanschette y> befindet. Dies wird nachstehend beschrieben.
Fig.31 zeigt das Pumpengehäuse 650 in seiner Gebrauchsstellung. In dem Abteil 654 befinden sich das Ablaßventil 20 und der Elektromagnet 78. Zum Montieren des Ab<aßventils wird der Nippel 412 durch eine Ausnehmung 716 in der vertikalen Seitenwand 652 gesteckt und dann mit einer Sechskantmutter 718 festgelegt. Zwischen dem Ablaßventil 20 und der Seitenwand 652 ist eine Druckgehäusedichtung 720 angeordnet, die gewährleistet, daß keine Luft aus dem Druckrauni 18 ·τ> entweichen kann.
Man erkennt, daß bei stromloser Spule 466 der Anker 468 des Elektromagneten 78 unter Schwerkraftwirkung frei herunterfallen kann. Zwei mit der Spule 466 verbundene Leiter 722 und 723 iind indem Kabel 724(F i g. 35) 5» geführt und dann in dem Meßgerät mit den Leitungen 76-1 und 7Ö-2 verbunden, die zu der Drucksteucreinrichtung 72 führen (F i g. 4). Das Kabel 724 enthält ferner die beiden Leiter 74-1 und 74-2, die mit dem äußeren Teil der Durchführungen 703 und 704 verbunden sind. Mit den äußeren Teilen der Durchführungen 701 und 702 sind zwei weitere Leiter 726 und 727 verbunden, die in dem Kabel 724 zu dem Verstärker 46! des Schailsensors 150(Fig. 2)führen.
Die die Batterie 94 bildenden Zellen 656 sind in dem Abteil 654 auf einem Batterieträger 658 gehalten. Dieser ist beispielsweise mit zwei Schrauben 657 festgelegt, die in Bohrungen 659 des Pumpengehäuses geschraubt sind. Mit dem Plus- und dem Minuspol des Batteriesatzes ist je einer der L-eiter 730 und 731 verbunden, die zu dem b5 Spannungsstabilisator 86 führen (F ig. 1).
Hierzu 29 Blatt Zeichnungen

Claims (21)

Patentansprüche:
1. Medizinisches Meßgerät mit einer Blutdruck-Meßeinrichtung für den systolischen und diastolisehen Blutdruck eines Patienten, die aufweist:
eine um ein Körperteil des Patienten legbare Druckmanschette,
eine Druckerzeugungseinrichtung zum Druckaufbau in der Manschette zum Verschließen der Arterie des Patienten mit einer motorisch betriebenen Pumpe,
eine Druckentlastungseinrichtung mit einem Ventil zur anschließenden Druckminderung bzw. Druckentlastung der Druckmanschette, ein Mikrofon zur Erfassung des Korotkoff-Geräusches (K-Geräusch), und
einen Korotkoff-Geräusch-Detektor (K-Geräuschdetektor), der mit dem Mikrofon und einer elektrischen Steuerschaltung zur Auswertung des K-Geräusches verbunden ist die eine Anzeigeeinrichtung für die Meßwerte hat,
dadurch gekennzeichnet, daß der K-Geräuschdetektor (44) die K-Geräusche ständig beim Druckaufbau und bei der Druckentlastung der Druckmanschette (16) überwacht, eine Erzeugungseinrichtung (204) für eine variable Schwellenspannung und einen Vergleicher (182) umfaßt, der das vom K-Geräuschdetektor (44) gelieferte elektrische Signal mit der variablen Schweüenspannung in der Form vergleicht, daß beim Druckaufbau eine erste Schwellenspannung, bei der Druckentlastung und Überwachung des systolistiien K-Geräusches eine zweite Schwellsnspaniiung und bei der Druckentlastung und Überwachung des »,lastolischen K-Geräusches eine dritte Schwellenspannung zugrundegelegt wird, und
daß mit der Steuerschaltung (50) ein Druckwandler (54) zur Erfassung des Drucks in der Druckmanschette (16) und eine Drucksteuerung (72) verbunden ist, die in Abhängigkeit von dem vom K-Geräuschdetektor (44) und dem Druckwandler (54) gelieferten Signal mit Hilfe der Steuerschaltung (50) den Druckaufbau und die Druckentlastung der Druckmanschette (16) beim Messen des Blutdrucks selbsttätig steuert.
2. Meßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die motorisch betriebene Pumpe (28) der Druckerzeugungseinrichtung (12) und/oder das Ventil (20) der Druckentlastungseinrichtung (77) über eine mit der Steuerschaltung (50) verbundene Drucksteuerung (72) derart steuerbar sind, daß der Druckanstieg und/oder die Druckabnahme in der Druckmanschette (16) mit einer konstanten Geschwindigkeit erfolgen.
3. Meßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (50) nach Maßgabe der vom K-Geräuschdetektor (44) erhaltenen Signale den Umschaltvorgang zwischen der Druckerzeugungseinrichtung (12) für den Druckauf- ho bau und der Druckentlasiungseinrichtung (77) für die Druckabnahme und umgekehrt ausführt.
4. Meßgerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Druckmanschette (16) eine Druckkammer (18) so verbunden b5 ist, daß der Druck in der Druckkammer (18) immer etwa dem Druck in der Druckmanschette (16) entspricht, und daß der Druckwandler (54) mit der Druckkammer (13) zur Lieferung einer Ist-Größe für den Druck verbunden ist und sein Ausgang mit einer Differenzier- und Vergleichseinrichtung (230) der Drucksteuerung verbunden ist, die als Fehlersignal eine Differenz zwischen der erfaßten Ist-Größe und einer vorgegebenen Soll-Größe liefert und daß die Drucksteuerung (72) in Abhängigkeit von dem ermittelten Fehlersignal die Druckerzeugungseinrichtung (12) oder die Druckentlastungsenrichtung (77) zum Fehlersignalabgieich nachsteuert
5. Meßgerät nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet daß das Fehlersignal nach einer Signalumsetzung (238, 240, 244, 252, 254) als erstes Steuersignal an die Treiberschaltung (254) für die motorisch betriebene Pumpe (28) der Druckerzeugungseinrichtung (12) oder nach einer Signalumsetzung (232, 256,215) als zweites Steuersignal an die Druckentlastungseinrichtung (77) angelegt wird.
6. Meßgerät nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet daß das Tastverhältnis des nach der Signal umsetzung (238, 240, 244, 252, 254 bzw. 232, 256, 250) erhaltenen Steuerersignals durch einen Oszillator (246) modulierbar ist.
7. Meßgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Drucksteuerung (72) gesonderte Regelkreise (238, 240 bzw. 232,256, ."Ϊ50) für die Druckerzeugungseinrichtung (12) und die Druckentiastungseinrichtung (77) enthält
8. Meßgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwandler (54) für die Druckerzeugungseinrichtung (12) und die Druckentlastungseinrichtung (77) gemeinsam vorgesehen ist.
9. Meßgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzier- und Vergleichseinrichtung (230) zur Lieferung des Fehlersignals für die Druckerzeugungseinrichtung (12) und die Druckentiastungseinrichtung (77) gemeinsam vorgesehen ist.
10. Meßgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (20) der Druckentlastungseinrichtung (77) einen mit der Druckkammer (18) verbundenen Einlaß (412), einen mit dem Druckwandler (54) verbundenen Auslaß (414), einen Verbindungskanal (408, 410) zwischen dem Einlaß (412) und dem Auslaß (414) und einen zur Umgebung führenden Austritt (474) hat, der mit dem Verbindungskanal (410) verbindbar ist.
11. Meßgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum öffnen und Schließen des Austritts (474) ein mit einem Anker (468) verbundener Kolben (470) mit einem als Dichtungseinrichtung dienenden Puffer (472) in einer über eine Drosselbohrung (418) mit dem Verbindungskanal (408) verbundenen Bohrung (416) beweglich eingesetzt ist, und daß der Anker (468) durch einen Elektromagneten (78) so bewegbar ist, daß im erregten Zustand des Elektromagneten (78) der Austritt (474) abgesperrt ist und im entregten Zustand desselben der Anker (468) und der Kolben (470) infolge ihrer Schwerkraft den Austritt (474) offen halten.
12. Meßgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselbohrung (413) von einer elastischen Dichteinrichtung (424), vorzugsweise konzentrisch, umgeben ist.
13. Meßgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Puls-
erfassungseinrichtung (110) mit der Sichtanzeige (52) für den systoHschen und den diastolischen Blutdruckwert über eine Meßeinrichtung (112) für weitere physiologische Parameter induktiv über einen Sender (i 16) und einen Empfänger (114) zur Bestimmung der Pulsfrequenz gekoppelt ist
14. Meßgerät nach Anspi uch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (114) eine Diodenbrükke (126) für eine Vollweg-Gleichrichtung der induktiv übertragenen Signale aufweist
15. Meßgerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Diodenbrücke (126) ein Filter (128) mit einer Hüllkurvenschaltung (180) und eine Spannungsteilerschaltung (R 100, R 102) nachgeschaltet sind, und daß der Ausgang des Filters (128) und der Ausgang der Spannungsteilerschaltung (R 100, R102) in einem Vergleicher (184) verglichen werden.
16. Meßgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet daß das induktiv übertragene Signal vor der Spannungsteilung gefiltert wird.
17. Meßgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß beim Fehien eines übertragenen Signals eine Anzeige erfolgt.
18. Meßgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die Meßeinrichtung (112) über eine Batterie (94) versorgbar ist, die mittels der induktiv übertragenen Signale der Blutdruckmeßeinrichtung aufladbar ist
19. Meßgerät nach einem der Ansprüche i3 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sender (116) ein Oszillator (124) vorgeschaltet ist.
20. Meßgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet daß der Oszillator (124) Transistoren (T 16, Γ18) enthält die in Rückkopplungsschaltung mit der Induktiorisspulenanordnung (116a, \i6b) des Senders (1 16) verbunden sind.
21. Meßgerät nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet daß zur Steuerung des Oszillators (124) unJ/oder der Transistoren (T 16, 718) eine über digitale Signale steuerbare Treiberschaltung (122) vorgesehen ist
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