DE3036591A1 - Gasentladungsbildwiedergabepaneel mit hohlen kathoden - Google Patents
Gasentladungsbildwiedergabepaneel mit hohlen kathodenInfo
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Description
N.V. Philips' &ji-.u(-\u^:.liX\\, Snölic
PHN 9413 f I.7.I98O
·3· 3036391
Gasentladungsbildwiedergabepaneel mit hohlen Kathoden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasent-
ladungsbildwiedergabepaneel mit einer gasdichten Umhüllung, die eine Anzahl in mindestens einer Reihe nebeneinander angeordneter
Gasentladungszellen aufweist, die selektiv zur Zündung gebracht werden können und die durch eine Anzahl
in einer ersten Ebene liegender Anodenleiter und mindestens einen in einer zweiten zu der ersten Ebene parallelen Ebene
liegenden Kathodenleiter gebildet werden, wobei dieser Kathodenleiter mit hohlen Kathodenräumen versehen ist, die
je auf der der ersten Ebene zugekehrten Seite mit einer Mündungsöffnung versehen sind.
In der US-PS Nr. 3.7OI.9I8 ist ein Gasent-
ladungsbildwiedergabepaneel, das hohle Kathoden aufweist,
beschrieben. Die hohlen Kathoden werden durch in einer dielektrischen Platte angebrachte Offnungen gebildet,
deren Wandung mit einem leitenden Kathodenmaterial Überzogen ist.
Ein ähnliches Wiedergabepaneel ist in der US-PS 3.662.21K beschrieben. Darin bestehen die hohlen Katho-
den aus Metallrohren, die in zylindrischen Löchern, die in einer dielektrischen Platte angebracht sind, befestigt
sind.
Im Vergleich zu massiven Kathodengebilden, bei denen die Entladung an der Aussenoberflache der Kathode
auftritt, weist die hohle Kathode eine Anzahl wichtiger
Vorteile auf. Der Wirkungsgrad der Entladung ist bei Anwendung einer hohlen Kathode erheblich höher als bei Anwendung
einer massiven Kathode, d.h., dass eine Entladung mit Hilfe einer hohlen Kathode bei einer gleichen Betriebsspannung
eine grössere Stromdichte aufweist. Ein weiterer Vorteil
ist der, dass das während der Entladung von der Kathode durch Zerstäubung entfernte Material im wesentlichen auf
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die ¥ände des hohlen Kathodenraumes beschränkt bleibt.
Bei den bekannten Paneelen erstrecken sich die
Zylindrischen Hohlräume der Kathoden senkrecht zu dem
Wiedergabepaneel, wodurch die Dicke (Tiefe) des Paneels in erheblichem Masse durch die Länge der zylindrischen
Hohlräume bestimmt wird. Weiter ist die Herstellung dieser Paneele mit derartigen hohlen Kathodengebilden besonders
verwickelt und für Massenfertigung nicht geeignet.
Die Aufgabe der Erfindung bestand daher darin, ein mit Kathoden mit hohlen Kathodenräumen versehenes Gas—
entladungsbildwiedergabepaneel zu schaffen, das sich einfach herstellen lässt und ausserdem eine geringe Tiefe aufweist,
d.h. ein Paneel, in dem die Abmessungen der hohlen Kathodenräume nicht im wesentlichen die Dicke des Wiedergabepaneels
bestimmen.
Diese Aufgabe wird bei einem Gasentladungsbildwiedergabepaneel
mit einer gasdichten Umhüllung, die eine Anzahl in mindestens einer Reihe nebeneinander angeordneter
Gasentladungszellen aufweist, die selektiv zur Zündung
gebracht werden können und die zwischen einer Anzahl in einer ersten Ebene liegender Anodenleiter und mindestens
einem in einer zweiten zu der ersten Ebene parallelen Ebene liegenden Kathodenleiter liegen, wobei dieser Kathodenleiter
mit hohlen Kathodenräumen versehen ist, die je auf der
der ersten Ebene zugekehrten Seite mit einer Mündungs— öffnung versehen sind, nach der Erfindung dadurch gelöst,
dass sich die hohlen Kathodenräume, von der Mündungsöffnung her gesehen, in einer zu der zweiten Ebene parallelen
Richtung zu einer Querabmessung a aufweisen und sich in
einer Richtung quer zu der zweiten Ebene bis zu einer Tiefe b erstrecken, derart, dass a ^ b ist. Auf diese Weise wird
ein Gasentladungsbildwiedergabepaneel erhalten, in dem sich die hohlen Kathodenräume im wesentlichen parallel zu dem
Wiedergabepaneel erstrecken. Eine Querabmessung a der hohlen 35
Kathodenräume beträgt vorzugsweise mindestens das Dreifache der Tiefe b derselben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung beste—
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* ο*
hen die Kathodenleiter aus je einem ersten Metallstreifen
und einem sich in der Längsrichtung darauf erstreckenden zweiten Metallstreifen, wobei dieser zweite Metallstreifen
auf der von dem ersten Metallstreifen abgekehrten Seite mit
5
in dessen Längsrichtung angeordneten Offnungen versehen
ist, die sich auf der dem ersten Metallstreifen zugekehrten
Seite aufweiten.
Yeiter ist es möglich, dass die hohlen
Kathodenräume desselben Kathodenleiters ineinander überge-
hen und dann einen gemeinsamen sich parallel zu der zweiten Ebene erstreckenden Raum bilden» Wach einer Ausführungs
form der Erfindung können die Kathodenleiter dann aus je einem hohlen Balken bestehen, dessen den Anodenleitern zugekehrte
Wand mit in der Längsrichtung des Balkens angeord—
neten Offnungen versehen ist.
Die Erfindung kann sowohl in Gasentladungsbildwiedergabepaneelen
von dem mit einem einzigen System von Anodenleitern versehenen Typ als auch bei solchen Paneelen
von dem mit zwei Systemen von Anodenleitern versehenen 20
Typ angewandt werden. Die Kathodenleiter bilden dann mit dem einen in einer ersten Ebene liegenden System von Ano—
denleitern (Bildwiedergabeanoden) die Bildwiedergabezellen und mit dem in einer dritten Ebene liegenden System von
Anodenleitern (Hilfsanoden) die Hilfsentladungszellen, die
25
zum Zünden der Bildwiedergabezellen verwendet werden.
Bekanntlich können die beiden Systemen von Axlodenleitern
auf derselben Seite der durch die Kathodenleiter gehenden Ebene oder auf verschiedenen Seiten der durch die Kathodenleiter
gehenden Ebene liegen. Im letzteren Falle sind die 30
hohlen Kathodenräume dann je auf der der durch die Hilfsanoden
gehenden Ebene zugekehrten Seite mit einer Mündungsöffnung versehen. Im Falle eines Wiedergabepaneels mit
den genannten zwei Systemen von Anodenleitern können, falls
diese Systeme auf verschiedenen Seiten der durch die 35
Kathodenleiter gehenden Ebene liegen, nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung die Kathodenleiter durch eine
erste gemeinsame Metallplatte mit gemäss einem vorher
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bestimmten Muster angeordneten ersten Offnungen und eine
an der ersten Platte anliegende zweite Metallplatte gebildet werden wobei diese zweite Platte auf der von der
ersten Platte abgekehrten Seite mit mit den ersten Offg
nungen fluchtenden zweiten Offnungen versehen ist, die sich
auf der der ersten Platte zugekehrten Seite aufweiten.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Prinzip der Erfindung für eine Anzahl in einer Reihe angeordneter Entladungszellen,
Fig. 2 perspektivisch den Aufbau eines Gasentladungsbildwiedergabepaneels
nach der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie XII-III
la der Fig. 2,
Fig. h den Aufbau eines Gasentladungsbildwieder—
gabepaneels nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V der
„,
Fig. 4, und
Fig. 6 eine mögliche ¥eise zur Ansteuerung eines Gasentladungsbildwiedergabepaneels nach Fig. h.
In dem Schnitt nach Fig. 1 befindet sich auf
einem Glassubstrat 1 ein erster Metallstreifen 2 mit
25
einer Dicke von 0,05 nun und einer Breite von 0,5 mm. Ein
zweiter Metallstreifen 3 liegt auf dem ersten Metallstreifen
2 und ist mit der Längsrichtung des Streifens angeordneten Offnungen 4 mit einem Querschnitt von 0,1 mm versehen. Die
Offnungen 4 weiten sich zu einer Querabmessung a von etwa
1 mm auf. Der Streifen 2 bildet zusammen mit dem Streifen
einen Kathodenleiter, der mit hohlen Kathodenräumen 5 versehen ist, die sich parallel zu der Ebene, in der der
Streifen 2 liegt, erstrecken. Die Tiefe der hohlen Kathodenräume beträgt etwa 0,2 mm, so dass die Querabmessung a
35
etwa gleich dem Fünffachen der Tiefe b ist. Eine gläserne Oberplatte 6 ist mit quer zu den Kathodenleitern (2,3)
verlaufenden Anodenleitern 7 versehen. Der Raum zwischen den
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Glasplatten 1 und 6 ist mit einem ionisierbaren Gas, wie z.B. Neon oder einem Gemisch von Neon und Argon, gefüllt.
Die Anodenleiter 7 bilden mit dem Kathodenleiter (2,3)
eine Reihe von Gasentladungszellen 8, die durch selektive Erregung der Anoden 7 selektiv gezündet werden können.
Bei einer Neonfüllung beträgt bei einer Stromstärke zwischen 0 und 5 ml die Betriebsspannung etwa 110 V und bei
einem Neon-Argongemisch (Penning-Gemisch) beträgt die
Betriebsspannung etwa 90 V. Im Vergleich zu einem massiven
Kathodengebilde liegt bei einem Kathodengebilde mit hohlen Kathodenräumen die Betriebsspannung bei gleichen Stromstärken
etwa kO V niedriger. Ausser diesem Vorteil lässt sich das in Fig. 1 dargestellte Gebilde einfach herstellen.
Der Streifen 2 kann ein Metallstreifen sein, die durch
bekannte Techniken wie Aufdampfen, Zerstäuben oder galvanisches Anwachsen, auf der Glasplatte 1 angebracht ist.
Die sich aufweitenden Offnungen h können im Streifen 3>
die z.B. aus Nickel-Eisen besteht, durch zweiseitiges Ätzen angebracht werden. Die ¥ände 9 der hohlen Kathodenräume 5
sind nicht notwendig. Die hohlen Kathodenräume 5 dürfen in
der Längsrichtung der Streifen 2 und 3 ineinander übergehen zur Bildung eines gemeinsamen hohlen Kathodenraumes. In
diesem Falle können sich gegebenenfalls Abstandsblöcke zwischen dem Streifen 3 und dem Streifen 2 befinden, um das
Durchbiegen des Streifens 3 zu verhindern.
Ein anderes einfaches Verfahren zur Herstellung des Kathodenleiters besteht darin, dass der (die) hohle(n)
Kathodenraum (—räume) durch das selektive Ätzen von drei aufeinander angebrachten Metallschichten erhalten wird
(werden). Auf der Glasplatte 1 wird .dann eine erste Metallschicht, z.B. aus Chrom-Nickel-Eisen, mit darauf einer
zweiten Metallschicht, z.B. aus Kupfer, und schliesslich einer dritten Metallschicht, aus z.B. wiederum Chrom—
Nickel-Eisen, angebracht. In die dritte Metallschicht werden die Offnungen h geätzt, und dann werden mit Hilfe eines
selektiven Ätzmittels, das das Metall der zweiten Schicht, jedoch nicht das Metall der ersten und der dritten Schicht
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entfernt, über die Öffnungen k die hohlen Kathodenräume
5 erhalten.
In den Figuren 2 und 3 ist der Aufbau eines
Gasentladungsbildwiedergabepaneels dargestellt, in dem
das an Hand der Fig. 1 beschriebene Gebilde verwendet wird. Auf einer Glasplatte 11 sind eine Anzahl von Kathodenleitern
12 angebracht, die aus je zwei aufeinander angebrachten Metallstreifen 13 und 14 bestehen, die den in
Fig. 1 dargestellten Streifen 2 und 3 analog sind. Die Streifen weisen eine Breite von 0,3 mm auf, und die Streifen
14-sind mit Offnungen 15 mit einem Durchmesser von 0,05
mm versehen; diese Offnungen sind den Öffnungen h in
Fig. 1 analog. Die Kathodenleiter 12 liegen nebeneinander mit einem Zwischenraum von 0,1 mm. In der Längsrichtung der
Kathodenleiter weisen die Offnungen 15 einen Teilungsabstand
von 0,3 ™η auf. Die im Schnitt in Fig. 3 dargestellten
hohlen Kathodenräume weisen eine Tiefe b von etwa 0,05 mm und eine Querabmessung a von etwa 0,25 mm auf. Auf einer
gläsernen Oberplatte 16 sind Anodenleiter 17 angebracht,
20
die die Kathodenleiter 12 auf der Höhe einer Öffnung
kreuzen. Die Anodenleiter 17 werden mittels einer isolierenden Zwischenplatte 18 mit einer Dicke von 0,3 mm in
einiger Entfernung von den Kathodenleitern 12 gehalten.
Die Zwischenplatte 18 ist mit mit den Offnungen 1_5 flüchten-
den Offnungen 19 mit einem Durchmesser von 0,2 mm versehen.
Dadurch, dass die Platten 11 und 16 an den Rändern mittels
eines Verbindungsglases 20 (Fig. 3) gasdicht miteinander verbunden werden, wird ein Gasentladungswiedergabepaneel
mit Gasentladungszellen erhalten, die in einer Matrix von
Zeilen und Spalten angeordnet sind und die selektiv gezündet werden können.
Bei dem an Hand der Figuren 2 und 3 beschriebenen ¥iedergabepaneel ist alles, was für die Veranschau-
lichung und ein gutes Verständnis der Erfindung nicht
35
wesentlich ist, weggelassen. Obgleich das in Fig. 2 dargestellte Paneel grundsätzlich wiedergeben von Bildern,
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Ziffern oder Buchstaben verwendet werden kann, ist es
ohne Verletzung des Prinzips der Erfindung möglich, im Paneel besondere Massnahmen zu treffen, um die Zündung
der Gasentladungszellen (Bildwiedergabezellen) zu fördern.
Derartige Massnahmen können z.B. darin bestehen, dass Hilfsentladungen in Form von Anlasszellen, Haltezellen und
Hilfsentladungszellen zur Vorbereitung der Bildwiedergabezellen
verwendet werden. Derartige Massnahmen sind u.a. in der US-PS 3.766.420 beschrieben.
Figuren 4 und 5 zeigen eine besondere Ausführungsform
der Erfindung, bei der Hilfsentladungszellen zur Zündung der Bildwiedergabezellen verwendet werden. Auf einer
isolierenden (Glas)Platte 20 sind Hilfsanodenleiter 21, 22
und 2J angebracht. Die Hilfsanodenleiter 21, 22 und 23 sind
mit Querspuren 24 versehen und durch eine dünne Isolierschicht 25 (siehe Fig„ 5) elektrisch gegeneinander isoliert.
Auf der Platte 20 liegt eine mit öffnungen 26 versehene isolierende Platte 27» Die öffnungen 26 liegen über
den Querspuren 24. Diese Querspuren sind an der Stelle einer öffnung 26 von Isoliermaterial befreit. Ein Kathodenleiter
in Form einer Metallplatte 28 liegt zwischen der Isolierplatte 27 und einer mit Offnungen 29 versehenen
isolierenden Platte 30. Der Kathodenleiter 28 besteht,
gleich wie die Kathodenleiter 12 der Fig. 2, aus einer ersten Metallplatte 3I und einer zweiten Metallplatte 32.
Die Platte 3I entspricht dem Streifen 14 der Fig. 2, mit
den Unterschied, dass die Platte 3I mit Offnungen 33
(siehe Fig. 5) versehen ist, die mit den Offnungen 26 und
29 der isolierenden Zwischenplatten 27 bzw. 30 fluchten.
Die Metallplatte 32 ist mit Offnungen Jh versehen, die
sich auf der der Metallplatte 31 zugekehrten Seite aufweiten,
so dass hohle Kathodenräume 35 erhalten werden. Eine gläserne Oberplatte 36 ist mit Bildanodenleitern 37
versehen und liegt auf der isolierenden Zwischenplatte 3O·
Die Offnungen 29 bilden die Bildwiedergabezellen und die
Offnungen 26 die Hilfsentladungsζelin. Eine mögliche Weise
zur Ansteuerung des Paneels wird an Hand der Fig. 6 veran-
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schaulicht. Die Hilfsanodenleiter 21, 22 und, 23 sind in
Gruppen miteinander verbunden, und zwar in einer Gruppe von Hilf sanodenleitem 21 , einer Gruppe von Hilfsanodenleitern
22 und einer Gruppe von Hilf sanodenleitem 23. In
jedem der Hilfsanodenleiter 21, 22 und 23 ist ein ¥iderstand
R von etwa 3OO lc-O- angebracht. Die Hilfsentladungszellen
26f, 26'' und 26''' mit den darin mündenden Querspuren
24 sind schematisch dargestellt.
Eine zusätzliche Reihe -νοτι Hilfsentladungs-
zellen in Form von Anlasszellen S1, S?, S , S ist dem
Paneel zugeordnet. Zum schnellen Zünden der Anlasszellen
S1...S wird eine kontinuierlich wirksame Haltezelle S
1 η ο
(keep alive Cell) benutzt. Aus der Haltezelle S fliessen ionisierte und metastabile Teilchen zu der ersten Anlasszelle
S , so dass bei einer Erregung der Zelle S1 diese
sofort gezündet wird. Aus der Zelle S fliessen wieder ionisierte und metastabile Teilchen zu der Anlasszelle S ,
so dass auch diese bei Erregung schnell gezündet wird. Durch Erregung der Anlasszellen S1,...S wird die ganze
Reihe von Anlasszellen S ...S gezündet. Beim Betrieb der
Anlasszellen S1...S fliessen metastabile und ionisierte
1 η
Teilchen zu der nächstliß genden Reihe von Zellen 26', wodurch
diese Zellen in einen Zustand gebracht werden, in dem sie leicht gezündet werden können. Indem der Schalter
a geschlossen wird, werden über den Leiter 4i alle mit den
Anodenleitern 21 in Verbindung stehenden Zellen 26· mit einem Zündimpuls 44 gezündet, wobei jedoch nur die Zellen
26' der ersten Reihe 50 gezündet werden weil die Bedingungen
für die Zündung wegen der sich darin befindenden metastabilen und' ionisierten Teilchen günstiger als in
allen übrigen Zellen 26' (Reihe 53) sind. Die Anlasszellen
S1..S werden gelöscht, und aus den Zellen 26' in
der Reihe 50 fliessen metastabile und ionisierte Teil—
SIr
chen zu der zweiten Reihe 5I von Entladungszellen 26''.
Der Schalter a wird nun geöffnet, und der Schalter b wird geschlossen. Dadurch werden alle Zellen in der Reihe 50
gelöscht, und alle mit den Hilf sanodenleitem 22 in Yer-
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bindung stehenden Zellen 26'' werden über den Leiter 42 mit dem Zündimpuls 45 erregt. Aus dem bereits genannten
Grunde wird nun jedoch nur die mit 51 bezeichnete Reihe
von Zellen 26'' gezündet. Auf analoge ¥eise werden, indem
5
der Schalter c geschlossen und der Schalter b geöffnet wird, alle über den Leiter 43 mit den Hilfsentladungsanoden
23 verbundenen Zellen 26'·' mit ainem Zündimpuls
erregt. Nun wird jedoch nur die mit 52 bezeichnete Reihe
von Zellen 26''' gezündet, während die Zellen 26'' in der
Reihe 51 gelöscht werden. Der Schalter c wird dann geöffnet
und der Schalter a geschlossen, wodurch die mit 53 bezeichnete Reihe von Zellen 26' gezündet wird. Nacheinander
werden auf diese Weise alle Reihen von Zellen
gezündet und wieder gelöscht. Yenn die letzte Reihe von
15
Zellen gezündet und wieder gelöscht ist, wird aufs neue
die Reihe von Anlasszellen S1...S erregt, und es werden
durch zyklisches Offnen und Schliessen der Schalter a, b und c wieder alle Reihen von Hilfsentladungszellen nacheinander
gezündet und wieder gelöscht. Dieser Zyklus wird 20
für das ganze Paneel eine Anzahl Male pro Sekunde, gewöhnlich etwa 70 mal pro Sekunde, wiederholt. Jeweils,
wenn eine Reihe von Hilfsentladungszellen wirksam ist,
fliessen auch metastabile und ionisierte Teilchen zu der
darüber liegenden Reihe von Bildwiedergabezellen 29 ■
(siehe Fig. 5;. ¥enn zugleich mit dem Wirksamwerden einer
Reihe von Hilfsentladungszellen die Anoden 37 entsprechend der Bildinformation der darüber liegenden Reihe von Bildwiedergabezellen
29 erregt werden, wird diese Reihe von
Bildwiedergabezellen 29 ent sprechend der Bildinformation
30
gezündet. Dadurch, dass die Anodenleiter 37 synchron mit der Abtastung der Reihe von Hilfsentladungszellen 26
erregt werden, wird auf diese Weise Reihe für Reihe das ganze Bild mit der obengenannten Frequenz von etwa 70
Bildern pro Sekunde aufgebaut.
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Claims (7)
- PHN 9^13 1.7.1980PATENTANSPRUECHE J 3 Ö 3 O D 81 ./ Gasentladungsbildwiedergabepaneel mit einer gasdichten Umhüllung, die eine Anzahl in mindestens einer Reihe nebeneinander angeordneter Gasentladungszellen enthält, die selektiv zur Zündung gebracht werden können und die zwischen einer Anzahl in einer ersten Ebene liegenden Anodenleiter und mindestens einem in einer zweiten zu der ersten Ebene parallelen Ebene liegenden Kathodenleiter liegen, wobei dieser Kathodenleiter mit hohlen Kathodenräumen versehen ist, die je einem Anoden— leiter gegenüber auf der der ersten Ebene zugekehrten Seite mit einer Mündungsöffnung versehen sind, dadurch gekennzeichnet 5 dass die hohlen Kathodenräume sich, von den Mündungsöffnungen her gesehen, in einer zu der zweiten Ebene parallelen Richtung zu einer Querabmessung aaufweiten und sich in einer Richtung quer zu der zweiten Ebene bis zu einer Tiefe b erstrecken, derart, dass a V b ist.
- 2. Gasentladungsbildwiedergabepaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querabmessung a mindestens das Dreifache der Tiefe b beträgt.
- 3. Gasentladungsbildwiedergabepaneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenleiter aus je einem ersten Metallstreifen und einem sich darauf in der Längsrichtung erstreckenden zweiten Metallstreifenbestehen, wobei dieser zweite Metallstreifen auf der von dem ersten Metallstreifen abgekehrten Seite mit in der Längsrichtung desselben angeordneten Offnungen versehen ist, die sich auf der dem ersten Metallstreifen zugekehrten Seite aufweiten.
- 4. Gasentladungsbildwiedergabepaneel nach AnspruchIj,2 oder 3? dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Ka- ■fchodenträuin«? dssseJb^r Kathodeinleiters ineinander r-uret *°s (^ C*BAD ORIGINALPHN 9^13 - Si- 1.7. 1980Bildung eines gemeinsamen sich parallel zu der zweiten Ebene erstreckenden Raum übergehen.
- 5. G-asentladungsbildwiedergabepaneel nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenleiter aus je einem hohlen Balken bestehen, dessen den Anodenleitern zugekehrte Wand mit der Längsrichtung des Balkens angeordneten Öffnungen versehen ist.
- 6. G-asentladungsbildwiedergabepaneel nach einem der vorstehenden Ansprüche, das weiter in einer dritten Ebene liegende Hilfsanodenleiter.enthält, derart, dass zwischen den Kathodenleitern und den in der dritten Ebene liegenden Hilfsanodenleitern Hilfsentladungszellen liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Kathodenräume je weiter auf der den Hilfsanodenleitern zugekehrten Seitela mit Mündungsöffnungen versehen sind.
- 7. G-asentladungsbildwiedergabepaneel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenleiter durch eine erste gemeinsame Metallplatte mit gemäss einem vorher bestimmten Muster angeordneten ersten Offnungen und eine an der ersten Platte anliegende zweite Metallplatte gebildet werden, wobei diese zweite Platte auf der von der ersten Platte abgekehrten Seite mit mit den ersten Offnungen fluchtenden zweiten Offnungen versehen ist, die sich auf der der ersten Platte zugekehrten Seite aufweiten.130017/0588
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Legal Events
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Representative=s name: DAVID, G., 2000 HAMBURG |
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