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DE3036406A1 - Bandsaege, insbesondere fuer kirstalline oder kristallaehnliche materialien, mit einem um umlaufrollen umlaufenden endlosen saegeband - Google Patents

Bandsaege, insbesondere fuer kirstalline oder kristallaehnliche materialien, mit einem um umlaufrollen umlaufenden endlosen saegeband

Info

Publication number
DE3036406A1
DE3036406A1 DE19803036406 DE3036406A DE3036406A1 DE 3036406 A1 DE3036406 A1 DE 3036406A1 DE 19803036406 DE19803036406 DE 19803036406 DE 3036406 A DE3036406 A DE 3036406A DE 3036406 A1 DE3036406 A1 DE 3036406A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
band
saw
bearing
fluid
saw band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803036406
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Ing.(grad.) 8221 Stein Herkt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803036406 priority Critical patent/DE3036406A1/de
Publication of DE3036406A1 publication Critical patent/DE3036406A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D5/00Fine working of gems, jewels, crystals, e.g. of semiconductor material; apparatus or devices therefor
    • B28D5/04Fine working of gems, jewels, crystals, e.g. of semiconductor material; apparatus or devices therefor by tools other than rotary type, e.g. reciprocating tools
    • B28D5/045Fine working of gems, jewels, crystals, e.g. of semiconductor material; apparatus or devices therefor by tools other than rotary type, e.g. reciprocating tools by cutting with wires or closed-loop blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D55/00Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D55/08Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for guiding or feeding strap saw blades
    • B23D55/082Devices for guiding strap saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Bandsäge, insbesondere für kristalline oder kristallähnliche Ma-
  • terialien, mit einem um Umlaufrollen umlaufenden endlosen Sägeband Die Erfindung betrifft eine Bandsäge, insbesondere für kristalline oder kristallähnliche Materialien, mit einem um Umlaufrollen umlaufenden endlosen Sägeband.
  • Bandsägen sind an sich bekannt. Ihre Verwendung für kristalline oder kristallähnliche Materialien wurde nach Kenntnis des Erfinders jedoch noch nicht vorgeschlagen.
  • Unter "kristallinen oder kristallähnlichen Materialien" sollen insbesondere Halbleiter wie Silicium und Germanium, Quarz und andere Mineralien, aber auch Glas, bestimmte Isolierstoffe usw. verstanden werden.
  • Der Verwendung von Bandsägen zum Schneiden von kristallinen und kristallähnlichen Materialien steht jedoch entgegen, daß insbesondere beim Schneiden dünner Halbleiterplättchen, deren Dicke in der Größenordnung von 0,3 mm liegt, eine hohe Genauigkeit, auch was die Ebenheit der Schnittfläche betrifft, gefordert wird. Die Sägeblätter müssen extrem dünn sein, sind daher empfindlich und neigen zum Flattern. Auch ist das Band erhöht anfällig gegen Staub und Abrieb.
  • Es ist bekannt, Kristalle mit Innenrandsägen zu schneiden. Diese haben jedoch insbesondere den Nachteil, ~daß ohne wirtschaftlich und technisch nicht zu vertretenden Aufwand die Innenlöcher nicht hinreichend groß gemacht werden können, so daß nicht mehrere Kristalle der heute üblichen Größen bis 150 mm Durchmesser auf einmal geschnitten werden können.
  • Es ist auch bekannt, Kristalle mit Gattersägemaschinen zu schneiden. Damit können mit verhältnismäßig geringem maschinellen Aufwand gleichzeitig mehrere Werkstücke bearbeitet werden. Mit der in der Deutschen Patentanmeldung P 28 49 190.9-24 des gleichen Anmelders beschriebenen Gattersägemaschine können im Gegensatz zu herkömmlichen Gattersägemaschinen auch hohe Schnittgeschwindigkeiten von 20 bis 30 m/s erzielt werden. Bei Gattersägemaschinen besteht jedoch die Gefahr, daß das Ausbrechen einer geschnittenen Scheibe sämtliche Scheiben zerstört.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Bandsäge so weiterzubilden, daß sie insbesondere auch zum Schneiden von kristallinen und kristallähnlichen Materialien geeignet ist und durch Abrieb nicht beeinträchtigt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das sägende Trum des Sägebandes durch mindestens ein Fluidlager gelagert ist.
  • Das sägende bzw. trennende Trum wird im Regelfall das ziehende, also von der mit laufenden Umlaufvorrichtung zur angetriebenen Umlaufvorrichtung sich bewegende Trum sein. Es ist aber auch denkbar, daß das löse oder beide Trümer zum Trennen verwendet werden.
  • Unter Fluid wird ein Gas oder eine Flüssigkeit verstanden. Das Fluidlager ist also insbesondere ein hydrostatisches oder pneumatisches Lager.
  • Diese Lösung hat insbesondere den Vorteil, daß das gerade in der Richtung senkrecht zur Laufrichtung wegen seiner geringen Dicke und vergleichsweise großen Länge instabile Sägeband stabilisiert wird. Durch die Verwendung eines Fluids geschieht dies an den Hauptflächen des Sägebandes praktisch berührungsfrei. Somit wird das Band und das Lager geschont. Durch das Fluid wird ferner Abrieb im Lager verhindert. Zusätzlich wird Abrieb aus dem Sägevorgang vom Band abgeblasen bzw. -gespült und somit verhindert, daß Abrieb auf die Flächen, wo Band und Umlaufvorrichtung sich berühren, gelangt.
  • Vorzugsweise ist das mindestens eine Fluidlager in der Nähe des zu schneidenden Werkstücks, besonders bevorzugt in Laufrichtung des Sägebandes bandabwärts, angeordnet. Dadurch wird eine besonders gute Stabilisierung im Schnittbereich erzielt. Die Anordnung bandabwärts hat insbesondere den Vorteil, daß Abrieb aus dem Sägespalt durch das Fluid zurückgehalten bzw. abgespült oder -geblasen wird und somit seine Verschleppung zum nachfolgenden Werkstück und/ oder zur Umlaufrolle verhindert wird.
  • Bevorzugt ist die Zahl der Fluidlager um mindestens eins höher als die Zahl der gleichzeitig zu sägenden Werkstücke und sind die Fluidlager so angeordnet, daß sich zu beiden Seiten jedes Werkstücks mindestens ein Fluidlager befindet.
  • Somit befinden sich zwischen je 2 Werkstücken und an der je äußeren, d.h. zu den Umlaufrollen gerichteten, Seite der äußeren Werkstücke ein Fluidlager. Dadurch wird insbesondere die Übertragung von Störungen und Abrieb von einem Werkstück zum nächsten und auf und von den Umlaufrollen vermieden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist im Lager ein Hohlraum, in den das Fluid eingebracht wird, mit zwei einander gegenüberliegenden, offenen Seiten, durch die das Sägeband geführt ist, vorgesehen. Dieser Vorschlag hat insbesondere den Vorteil, daß das Sägeband ungehindert in das Lager ein- und aus diesem austreten kann und im Lager insbesondere an seinen Flachseiten durch den sich über das Fluid aufbauenden Gegendruck der Wände des Hohlraums abgestützt wird.
  • Vorzugsweise stützt sich das Sägeband mit seiner der Schneidkante gegenüberliegenden Kante gegen ein im Fluidlager ausgebildetes Widerlager, vorzugsweise eine verschleißfeste Anlauffläche, ab. Die verschleißfeste Anlauffläche ist bevorzugt als auswechselbare Hartmetall-Leiste ausgebildet. Sie hat den Vorteil, trotz der Belastung durch den Druck des Sägevorganges längere Zeit nicht ausgewechselt zu werden brauchen.
  • Bevorzugt ist die sägende Stirnseite des Sägebandes mit einem Schneidstoffbelag, besonders bevorzugt Diamant oder Borazon, versehen. Dadurch wird die Sägeleistung erheblich erhöht. Vorzugsweise ist der Schneidstoffbelag über die ganze Sägebandlänge durchgehend, da dadurch die mechanische Belastung~des Bandes verringert wird.
  • Bevorzugt ist im Bereich der Schneidkante des Sägebandes eine dritte offene, in die beiden gegenüberliegenden offenen Seiten übergehende, Seite am Hohlraum vorgesehen, so daß das Lager zangenartig ausgebildet ist. Diese zangenartige Ausbildung ermöglich ggf. den Durchtritt eines Bandteiles durch diese Seite und, wenn dies gewünscht ist, auch von Fluid, das dabei eventuelle Verunreinigungen mit sich fortführt.
  • Besonders bevorzugt ragt das Sägeband mit dem Bereich seiner Schneidkante an der dritten offenen Seite aus dem Lager heraus.
  • Diese Lösung hat den Vorteil, daß im Lager keine besonderen Maßnahmen zur Führung eines eventuellen verdickten Bereiches der Schneidkante vorgesehen zu werden brauchen. Insbesondere braucht bei der Bemessung der seitlichen Öffnungen des Hohlraums für den Durchtritt des Bandes keine Rücksicht auf die an der sägenden Stirnseite ggf. größere Dicke genommen zu werden. Außerdem kann das Sägeband leicht gewechselt werden.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist im Abstand der Breite des Sägebandes vom hinteren Widerlager im Lager eine Nut zur Aufnahme der Schneidkante des Sägebandes vorgesehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß auch bei einer verdickten Schneidkante das Lager nur an der Antritts- und Austrittsseite für das Band geöffnet zu werden braucht und eine sichere Führung des Bandes gewährleistet ist. Die Öffnung des Lagers nur an zwei Seiten hat den Vorteil der erhöhten Stabilität des Lagers.
  • Vorzugsweise sind die offenen Seiten des Hohlraums als schmale, d.
  • h. in der Höhe die Dicke des Sägebandes nur wenig übertreffende, Schlitze ausgebildet. Dies hat insbesondere den Vorteil, daß innerhalb des Hohlraums des Lagers ein gewisser Druck zur Stabilisierung des Sägebands aufgebaut und gehalten werden kann und dennoch ein übermäßiger Fluidverbrauch vermieden wird. Zwischen dem oberen bzw.
  • unteren Rand des Schlitzes und der Fläche des Sägebandes verbleibt vorzugsweise nur ein Spalt, der um eine Größenordnung kleiner ist als die Dicke des Sägebandes. Somit wird eine sehr sichere und dennoch an den breiten Flächen berührungsfreie Lagerung erzielt.
  • Besonders bevorzugt ist der durch die Schlitze offene Hohlraum im Innern auf beiden Seiten des Sägebandes senkrecht zur Bandfläche zumindest teilweise kuppelartig erweitert.
  • Unter Bandfläche wird immer die durch Breite und Erstreckung in Bewegungsrichtung des Bandes definierte Fläche verstanden. Die kuppelartige Erweiterung im Innern, die die Schlitzöffnungen unberührt läßt, hat insbesondere den Vorteil, daß das Fluid besser über die Bandfläche im Lager verteilt wird und sich eine für die Stabilität des Sägebandes günstigere Druckverteilung ergibt.
  • In einer bevorzugten Ausbildung sind die Erweiterungen beidseits des Bandes kissenförmig ausgebildet.
  • In einer alternativen bevorzugten Ausbildung sind die Erweiterungen beidseits des Bandes kugelkalottenförmig ausgebildet.
  • In einer weiteren alternativen Weiterbildung sind die Erweiterungen beidseits des Bandes tonnenförmig ausgebildet, wobei sich die Tonnenlängsachse quer zur Bandlaufrichtung erstreckt.
  • Diese alternativen Ausbildungen der kuppelartigen Erweiterungen des Hohlraums erlauben eine dem jeweils verwendeten Fluid optimal angepaßte Formgebung und damit eine optimale Stabilisierung des Sägebandes.
  • Besonders bevorzugt befinden sich die Zuführleitungen für das Fluid beidseits des Sägebands, vorzugsweise im höchsten Punkt. der Erweiterungen.
  • Beidseits bedeutet hier: Beidseits senkrecht zu den Bandflächen.
  • Dadurch kann das Sägeband von beiden Seiten mit Druck beaufschlagt werden. Die Anordnung der Zuführleitung, d.h. ihrer Ausfluß- bzw.
  • Ausströmöffnungen im höchsten Punkt der kuppelartigen Erweiterungen stellt insbesondere eine gleichmäßige Druckverteilung im Hohlraum des Lagers sicher. Die Druckbeaufschlagung der Seiten des Sägebandes wird vorzugsweise nach der Lage von Band und Lager zur Richtung der Schwerkraft differenziert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Doppellagerr bestehend aus im wesentlichen gleichen Lagern, die in Laufrichtung des Sägebandes unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, vorgesehen. Dies hat den Vorteil, daß einerseits die Dimensionierung der Lager nicht geändert werden muß, insbesondere ggf. nur ein Lagertyp hergestellt zu werden braucht, andererseits aber das Sägeband über eine noch längere Strecke sicher geführt und somit seine Stabilität erhöht werden kann.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung geht die Auslaßöffnung des einen Lagers des Doppellagers für das Sägeband in die Einlaß öffnung des anderen Lagers über. Dadurch kann zusätzlich Verlust von Fluid vermieden werden. Insbesondere können das Doppellager oder seine entsprechenden Teile einstückig ausgebildet werden In einer bevorzugten Ausführungsform ist im Abstand der Breite des Sägebandes von einem hinteren Widerlager der Umlaufrollen für das Sägeband in den Umlaufrollen eine Umfangsnut zur Aufnahme der durch den Schneidstoffbelag gebildeten Verdickung vorgesehen.
  • Dadurch wird insbesondere verhindert, daß der durch den Schneidstoffbelag in der Regel verdickte Bereich des Sägebandes an dessen Stirnkante an den Umlaufrollen aufliegt und die gleichmäßige Auflage der restlichen Breite des Sägebandes stört.
  • In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform ist die Länge der Umlaufrollen in ihrer Axialrichtung höchstens gleich der Breite des Sägebandes minus der Breite des Bereichs des Schneidstoffbelages.
  • Dies verhindert ebenfalls, daß der Schneidstoffbelag mit den Umlaufrollen in Berührung kommt.
  • Bevorzugt wird als Fluid das Kühlfluid der Bandsäge verwendet. Dies ermöglicht insbesondere die Verwendung einer geringeren Anzahl von Leitungen, Reservoiren und Sammelstellen und somit eine Vereinfachurg der gesamten Anlage.
  • Besonders bevorzugt wird als Fluid entsalztes Wasser verwendet.
  • Dies hat den Vorteil, daß entsalztes Wasser verhältnismäßig einfach zu beschaffen und zu handhaben ist und gleichzeitig als Kühlflüssigkeit verwendbar ist.
  • In einer weiteren, bevorzugten anlternativen Ausführungsform wird als Fluid Druckluft verwendet.
  • Druckluft steht in den meisten gewerblich-technischen Betrieben zur Verfügung und ist ebenfalls einfach und verhältnismäßig gefahrlos zu andhaben.
  • Bevorzugt sind kurz vor den Auflauf stellen des Sägebandes auf die Umlaufrollen Abweiser und/oder Bürsten und/oder Spüldüsen zur Reinigung des Sägebands, besonders bevorzugt der rollenzugewandten In- nenseite des Sägebandes, vorgesehen.
  • Dies hat insbesondere den Vorteil, daß der Schutz der Berührungsflächen der Rollen und Sägebänder vor Verschmutzung und Abrieb, die etwa die Fluidlager überwunden haben, noch verbessert werden kann. Dadurch wird ein Flattern des Sägebandes und eine Lockerung seiner Spannung durch Wärmeausdehnung, wobei die Erhitzung des Sägebandes durch die durch die Verschmutzung des Sägebandes erhöhte Reibung gesteigert wird, verhindert.
  • Vorzugsweise werden Spüldüsen verwendet, wobei zur Speisung der Spüldüsen das für die Fluidlager verwendete Fluid und/oder die Spülflüssigkeit benutzt werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die äußere Zylindermantelfläche der Umlaufrollen mit mindestens einer Nut versehen. Diese mindestens eine Nut hat insbesondere den Vorteil, daß sich in ihr diejenigen Schmutz- und Abriebteilchen sammeln, die durch die vorhergehenden Reinigungsmaßnahmen noch nicht erfaßt wurden, und somit den Umlauf des Sägebandes auf den Umlaufrollen nicht stören.
  • In einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist die mindestens eine Nut schraubenförmig ausgebildet. Dies hat insbesondere den Vorteil, daß die mechanische Belastung des Sägebandes durch die Nut geringer wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Bandsäge Fig. 2 eine Schnittansicht der Fig. 1 an der Linie II - II Fig. 3 eine Aufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 2 Fig. 4 einen Schnitt an der Linie IV - IV in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab Fig. 5 einen Schnitt an der Linie V - V in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Fluidlagers gemäß der Erfindung im Schnitt, wobei das Fluidlager als Doppellager ausgebildet ist Fig. 7 einen Querschnitt durch ein Sägeband gemäß der Erfindung und Fig. 8 noch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fluidlagers im Schnitt In Fig. 1 weist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Bandsäge einen gemeinsamen Sockel 3 auf. Auf dem Sockel ist auf einem festen Ständer 5 die erste Umlaufrolle 7 drehbar gehaltert. Parallel zur ersten Umlaufrolle und in der gleichen Tiefe im Verhältnis zur Zeichenebene ist auf einem beweglichen Ständer 9 in gleicher Höhe über dem gemeinsamen Sockel 3 wie die erste Umlaufrolle 7 eine zweite Umlaufrolle 11 drehbar gehaltert.
  • Mit Hilfe einer Verstellvorrichtung 13, die an dem beweglichen Ständer 9 für die zweite Umlaufrolle angreift, ist dieser, und damit die zweite Umlaufrolle 11 auf einer Führung 15 für den beweglichen Ständer 9 senkrecht zur Drehachse der beiden Umlaufrollen 7 und 11 zur ersten Umlaufrolle 7 hin oder von dieser weg bewegbar.
  • Um die erste Umlaufrolle 7 und die zweite Umlaufrolle 11 zusammen ist eine Sägeband 17 gelegt. Durch die Verstellvorrichtung für den beweglichen Ständer 9 kann das Sägeband 17 gestrafft, bzw. beispielsweise zum Auswechseln, gelockert werden. Das Sägeband liegt mit seiner rückwärtigen, vom Betrachter abgewandten und den Ständern für die Umlaufrolle zugewandten Stirnseite an je einem kreisringförmigen Widerlager 19 bzw. 21, das mit der ersten Umlaufrolle 7 bzw. der zweiten Umlaufrolle 11 verbunden ist, an. Diese Widerlager sind vorzugsweise ebenso wie die Mantelflächen der Umlaufrollen aus einem hochverschleißfesten Material.
  • Die erste Umlaufrolle 7 wird durch einen Antriebsmotor 23 in Richtung des Pfeiles 25, in der Zeichnung also entgegen dem Uhrzeigersinn, angetrieben. Dadurch wird das obere Trum 27, das im vorliegenden Beispiel zugleich das sägende Trum ist, zum ziehenden Trum während das untere, rücklaufende Trum 29 zum losen Trum wird.
  • Die vordere, mit einer Schneidbeschichtung (vergl. Fig. 7) versehene, Stirnkante des Sägebands 17 schneidet die vor der Zeichnungsebene der Fig. 1 gelegenen und nur gestrichelt angedeuteten Kristalle 31, 32 und 33 . Jeweils zwischen zwei Schnittstellen, also den Stellen an denen das Sägeband 17 die Kristalle 31 - 33 schneidet, und zwischen den jeweils den Umlaufrollen 7 und 11 am nächsten gelegenen Schnittstellen und diesen Umlaufrollen, sind auf Lagerständern 35, die ihrerseits auf Sockeln 37 ruhen, insgesamt mit 39 bezeichnete Fluidlager für das obere, sägende Trum 27 des Sägebandes 17 angeordnet. In Fig. 1 sind auf den Lagern jeweils obere Zuführungen 41 für das Fluid für die obere Lagerhälfte sichtbar. Die Zuführungsleitungen sind nicht gezeigt.
  • In Fig. 2, die einen Schnitt in Fig. 1 entlang der Linie II ; II in der in Fig. 1 gezeigten Blickrichtung (von links nach rechts in der Zeichnung) zeigt, ist zu ersehen, daß das Lager 39 (zur Vereinfachung der Herstellung, Montage und Wartung) eine obere Hälfte 43 und eine untere Hälfte 45 aufweist. Das eigentliche Lagerteil 39 überragt den Lagerständer 35 so weit in der Erstreckungsrichtung der Umlaufrollen, daß es das obere Trum 27 des Sägebandes 17 aufnehmen kann, und das untere Trum 29 genug Raum hat, ungestört vom Lagerständer 35 unter dem Lager 39 zurückzulaufen.
  • Aus Fig. 2 ist auch ersichtlich, daß der Bereich des Schneidbelags 47 am Sägeband 17 sowohl die Umlaufrolle 11 wie die Lagerführung überragt.
  • Vor der Bandsäge 1, in Fig. 2 also rechts, ist eine insgesamt mit 2 bezeichnete Kristallhaltevorrichtung angeordnet. Das von der Bandsäge zu schneidende Werkstück, im Ausführungsbeispiel ein zu schneidender Kristall 33 sowie die nicht zu sehenden Kristalle 31 und 32, sind durch Klebeverbindungen 51 auf Kristallträgern 53 (jeweils nur einer in Fig. 2 zu sehen) aufgeklebt. Der Kristallträger besteht aus Glas. Er wird jedes Mal bei einem Schneidgang etwas mit eingeschnitten, so daß sich die abgetrennten Scheiben des Kristalles ihrerseits leicht vom Kristallträger trennen lassen.
  • Der Kristallträger 53 ist seinerseits sicher an einem Schlitten 55 gehaltert. Der Schlitten 55 ist durch eine Hydraulik 57 auf einem Führungsteil 59 senkrecht zu den Hauptlaufrichtungen der Bandsäge 17 in einer Ebene parallel zu den Trumen 27 und 29 in Richtung auf das Sägeband 17 und von diesem weg wie durch den Pfeil 61 angedeutet, verschieblich. Statt der Hydraulik 57 kann beispielsweise auch ein Schrittmotor verwendet werden. Mit Hilfe des Vorschubs durch die Hydraulik 57 wird der zu schneidene Kristall 33 zu Beginn des Schneidvorganges an das obere Trum 29 herangeführt und während des Schneidvorgangs für ein immer tieferes Eindringen der Bandsäge in den Kristall daran angedrückt.
  • Das Führungsteil 59 ist seinerseits vorzugsweise wiederum mit Hilfe eines Schrittmotors senkrecht zur durch den Vorschub 61 des Schlittens 55 und die Laufrichtung des oberen Trums 27 gebildeten Ebene, im vorliegenden Falle also senkrecht nach oben, in oder aus einem Grundteil 63 der Kristallhaltevorrichtung 2, das seinerseits über einen Sockel 65 auf der Bodenfläche, auf der auch der gemeinsame Sockel 3 der Bandsäge 3 steht, abgestützt ist, verschieblich. Auf diese Weise lassen sich an den Kristallen 31, 32 und 33 nacheinander mehrere parallele Schnitte durchführen.
  • Auf diese Weise kann der Kristall oder das sonst zu trennende Werkstück in zahlreiche dünne planparallele Platten getrennt werden.
  • Aus Fig. 3 ist deutlicher ersichtlich, wie mit Hilfe der Hydraulik 57 die über die Klebeverbindungen 51 an den Kristallträgern 53 befestigten Kristalle 31, 32 und 33 gleichzeitig auf das Sägeband 17 zubewegt werden können und somit durch dessen Lauf in Richtung der Pfeile 69 gleichzeitig geschnitten werden können. Es wird somit deutlich, daß die Verwendung einer Bandsäge den Vorteil hoher Schnittgeschwindigkeit (Bandgeschwindigkeit ca. 30 m/s), gleichzeitiger Bearbeitung mehrerer Werkstücke auch großer Abmessungen, eines permanenten Eingriffes des Werkstücks am Werkstück bei einem im Verhältnisse dazu geringen maschinellen Aufwand mit sich bringt.
  • Die Stellung der Kristalle 31 - 33 gegen Ende des Schnittvorgangs ist auf dem Sägeband 17 gestrichelt angedeutet.
  • Durch die Lager 39, die sich je zwischen zwei zu schneidenden Werkstücken und zusätzlich noch zwischen den äußeren Werkstücken und den jeweils benachbarten Umlaufrollen befinden, ist in allen Bereichen eine sichere Bandführung gewährleistet.
  • Aufbau und Funktionsweise der Lager werden nachfolgend noch näher anhand der Fig. 4 und 6 erläutert.
  • Fig. 4 zeigt einen Schnitt an der Linie IV - IV in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, also eine Ansicht der Vorderfläche des Lagers und einen Schnitt durch das durch das Lager hindurchgehende Sägeband 17. Aus der oberen Hälfte 43 des Lagers und der unteren Hälfte 45 des Lagers ist jeweils über die ganze Breite, aber nur über einen Teil der Länge und nur bis zu einer geringen Tiefe das Material entfernt. Die so gebildeten Vertiefungen sind beim Zusammenfügen der Lagerhälften zum Lager 39 gegeneinandergekehrt, so daß ein nach 3 von 4 Seiten offener Hohlraum in Form einer tiefen, durchgehenden Nut geringer Nutbreite entsteht. Zusätzlich sind, wie weiter unten geschildert, noch Vertiefungen in den Wänden der Nut vorgesehen, die ihre Form im Innern entsprechend abwandeln.
  • Jedoch sind die öffnungen dieser Nut nach außen nur schmale Schlitze. Das Sägeband wird durch die seitlichen Schlitze 71 und 73, die einander in Laufrichtung des oberen Trums 27 gegenüberliegen, hindurchgeführt. Der durch die beiden Lagerhälften 43 und 45 gebildete nutartige Hohlraum ist wie gesagt auch nach vorne durch den sich unterbrechungslos an die Seitenschlitze 71 und 73 anschliessenden vorderen Schlitz 75 offen. Die Tiefe des Hohlraums in rückwärtiger, d.h. dem Schlitz 75 entgegengesetzter, Richtung ist jedoch so bemessen, daß das Sägeband 17, wenn es bis an die Hinterfläche (den Boden) der waagrechten Nut geführt wird, mit seiner Breite aus dem vorderen Schlitz zumindest mit dem mit dem Schneidbelag 47 versehenen Kantenteil des Sägebandes 17 herausragt. Dabei stützt sich die der mit dem Schneidbelag 47 versehenen Stirnseite entgegengesetzte Stirnseite vorzugsweise auf einer auswechselbaren Hartmetall-Leiste 77, mit der der Boden der Nut versehen ist, ab.
  • Dadurch, daß der mit dem Schneidbelag 47 versehene und dadurch verdickte Kantenbereich des Sägebandes 17 nicht durch die Schlitze 71, 73 oder 75 geführt wird, können diese der geringeren Dicke der restlichen Breite des Sägebandes angepaßt werden. Die Dicke eines zum Sägen von Halbleiterkristallen hinreichend dünnen Sägebandes beträgt beispielsweise 0,2 mm. Die Breite der Spalten 71, 73 und 75 des Lagers ist so bemessen, daß zu beiden Seiten der Dicke des Sägebandes 17 noch ein Abstand zwischen 10 und 50 ßm verbleibt, so daß die Gesamtbreite des Spaltes im vorliegenden Falle zwischen 220 und 250 am liegt. Die gewählte Lösung hat einerseits den Vorteil, daß das der Nut zugeführte Fluid nicht in großem Ausmaß aus dem Lager auslaufen kann, so daß leichter ein gewisser Druck innerhalb des Lagers aufrecht erhalten werden kann und der Verlust an Fluid begrenzt ist. Andererseits erlaubt das Fluidlager, das Sägeband 17 ohne Berührung mit den festen Bestandteilen des Lagers zu führen, so daß Unebenheiten des Bandes und eventueller Abrieb die Führung nicht verschlechtert.
  • Das Fluid wird zu den, durch das in der Mitte der Nut hindurch geführte Sägeband 17 gebildeten, 2 Hälften der Nut getrennt durch eine erste (in der Anordnung des gewählten Ausführungsbeispiels obere) Zuführung 41 und durch eine zweite (in der Anordnung des gewählten Ausführungsbeispiels untere) Zuführleitung 42 zugeführt, die in nicht gezeigter Weise durch Zwischenzuführleitungen mit einem nicht gezeigten Reservoir für das Fluid, vorzugsweise die für die Säge verwendete Kühlflüssigkeit, verbunden sind. Die Kühlflüssigkeit und damit das Fluid ist im gewählten Ausführungsbeispiel entsalztes Wasser. Das Fluid wird den beiden Hälften der Lagerkammer (Nut) unter Druck zugeführt, wobei der Druck für die obere und untere Zuführleitung 41 bzw. 42 je so gewählt wird, daß das Band ggf. unter Berücksichtigung der Schwerkraft im Lager mit seinen Hauptflächen berührungsfrei und nur an der hinteren Stirnseite gegen die Hartmetall-Leiste 77 abgestützt, geführt wird.
  • Zur besseren Verteilung des Fluids und damit zur Ausübung eines gleichmäßigeren Druckes auf die beiden Seiten des Sägebandes 17 ist die im Lager gebildete nutartige Lagerkammer im Inneren in einer Richtung senkrecht zur Fläche des Sägebandes 17 nach oben und unten kuppelartig erweitert. Diese Erweiterung ist im gezeigten Ausführungsbeispiel kugelkalottenförmig, sie kann aber beispielsweise auch kissenförmig oder tonnenförmig sein. Wichtig ist hierbei, daß sich der Rand der gebildeten kuppelförmigen Aushöhlung nicht bis zum Rand des oberen bzw. unteren Lagerteils erstreckt, so daß die engen Schlitze 71, 73 und 75 als öffnung der Lagerkammer erhalten bleiben. Die obere Zuführung 41 und die untere Zuführung 42 für das Fluid sind dann zweckmäßig zur Erzielung einer günstigen und gleichmäßigen Druckverteilung so angeordnet, daß ihr Eintrittspunkt in die Lagerkammer 79 jeweils im Scheitel der gebildeten Aushöhlung liegt, wie gezeigt.
  • Aus Fig. 5 ist noch deutlicher ersichtlich, daß die Erweiterung der Nut zur Lagerkammer 79 sich nicht bis zum Rande erstreckt, so daß die engen Eintritts- bzw. Austrittsschlitze 71 bzw. 73 erhalten bleiben. Die Erstreckung des Lagers in Laufrichtung des Sägebandes 17, also die Breite des oberen bzw. unteren Lagerteils 43 bzw. 45 beträgt beispielsweise 50 mm. Der Abstand der Scheitelpunkte der in der Nut gebildeten Aushöhlungen, d.h. der Abstand der Eintrittspunkte der Führungen 41 und 42 für das Fluid beträgt beispielsweise zwischen 2 und 5 mm.
  • Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Fluidlagers.
  • Dabei besteht das Fluidlager im wesentlichen aus 2 unmittelbar aneinander grenzenden Lagern der in Fig. 4 und 5 gezeigten Art.
  • Durch die größere, beispielsweise 100 mm betragende Längserstrekkung der Lager in Laufrichtung des Sägebandes 17 wird eine noch sicherere Führung des Sägebandes erreicht, wobei die Ausbildung mit 2 Lagerkammern 79 und 79', die durch getrennte, aber durch eine je gemeinsame Zuführleitung gespeiste Zuführleitungen 41 und 41 bzw. 42 und 42' versorgt werden, die Abdichtung und die Stabilisierung des Druckes im Lager erleichtert.
  • Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch ein Sägeband. Das Sägeband 17 weist eine Breite von ca. 120 mm und eine Dicke von ca. 0,2 mm auf. Die Länge des oberen Trums 27 und des unteren Trums 29 beträgt je 1,5 m, der Durchmesser der Umlaufrollen beträgt je 0,22 m, die Gesamtlänge des Sägebandes ca. 3,7 m. Das Sägeband wird auf den Umlaufrollen durch die Verstellvorrichtung 13 vorgespannt.
  • Der von Schneidstoffbelag bedeckte Kantenbereich ist ungefähr 2 mm breit. Bevorzugt ist der Schneidstoffbelag 47 über die Länge des Sägebandes 17 durchgehend aufgebracht. Dadurch wird das Sägeband 17 mechanisch gleichmäßiger beansprucht. Die Schneidkante kann aber auch mit einem periodisch unterbrochenen Schneidstoffbelag besetzt sein. Durch den Schneidstoffbelag wird das Sägeband in diesem Bereich auf 0,4 mm verdickt. Als Schneidstoffbelag dient beispielsweise Diamant, Borazon usw.
  • In Fig. 8 ist noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung im Schnitt gezeigt. Der Hohlraum 79'' im Lager 39' ist hier als durchgehende Schlitzbohrung ausgebildet. Dieser-Schlitz kann z.B. ins Lager eingefräst sein. An seinem für die der Schneidkante gegenüberliegende Kante des Sägebandes vorgesehenen Ende ist wiederum ein Widerlager 77 aus Hartmetall vorgesehen. Im Abstand der Breite des Sägebandes vom Widerlager 77 ist der Schlitz 79' 1 kreisförmig zu einer runden Bohrung 80, die also eine Nut im Lager darstellt, erweitert. Diese Erweiterung dient zur Aufnahme der durch den Schneidbelag 47 auf dem Sägeband 17 gebildeten Verdickung. Dem Hohlraum wird das Fluid, das das Sägeband 17 führt, wieder in den beiden durch das Sägeband gebildeten Hälften durch die Zuführungen 41 bzw.
  • 42 zugeführt. Die Schlitzbreite im Verhältnis zur Sägebanddicke ist nicht maßstäblich, auch hier bleibt zwischen Sägeband und den Wänden des Lagers nur ein ganz geringer Zwischenraum. Auch bei dieser Ausführungsform können aber Erweiterungen vorgesehen sein, die hier jedoch nicht gezeigt sind. Zur leichteren Erzeugung dieser Erweiterungen sowie für das Auswechseln des Sägebandes wäre das Lager 39' dann wieder mindestens zweistückig auszubilden. Die Nut 80 ermöglicht, auf die Öffnung 75 zu verzichten, was insgesamt zu einer erhohen Stabilität des Lagers beiträgt.
  • Vor der Auflaufstelle des oberen Trums 27 auf die erste Umlaufrolle 7 bzw. des unteren Trums 29 auf die zweite Umlaufrolle 11 sind in unmittelbarer Nähe der Auflauf stelle Düsen 81 sowohl gegenüber der Innenseite (d.h. der den Umlaufrollen zugewandten Seite) als auch gegenüber der Haubenseite des Sägebandes 17 vorgesehen. Aus diesen Düsen kann zu Reinigungszwecken ein Fluid auf die beiden Seiten des Sägebandes 17 gesprüht werden.Dieses Fluid ist vorzugsweise das auch für die Lager 39 verwendete Fluid, insbesondere also die Kühlflüssigkeit für die Bandsäge 1. Das Fluid wird den Düsen 81 über nicht gezeigte Leitungen aus einem nicht gezeigten Reservoir zugeführt. Neben den und statt der Düsen können auch Bürsten und/ oder Abweiser vorgesehen sein. Durch diese zusätzliche Reinigung bleibt die Laufgenauigkeit noch besser erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Anordnung im Raum beschränkt. Insbesondere kann die Anordnung so gewählt werden, daß entweder Fig.1 oder Fig. 2 eine Aufsicht bilden. Im ersten Fall läge die Umlaufbahn des Bandes in einer horizontalen Ebene. Dies hätte den Vorteil, daß die Hauptflächen des Bandes vertikal gerichtet wären und somit Abrieb und Fluid leichter vom Band zu entfernen sind, da ihre Entfernung durch die Schwerkraft unterstützt wird. Auch ist die Relativbewegung von Bandsäge 1 und Haltevorrichtung 2 zueinander nicht auf eine Bewegung der Haltevorrichtung beschränkt.
  • Verunreinigungen, wie z.B. Abrieb, die etwa trotz des zwischen der letzten Schnittstelle und der Auflaufstelle des Sägebandes auf die Umlaufrolle angebrachten Lagers und trotz der Reinigung durch die Düsen oder die anderen angegebenen Mittel zwischen Sägeband 17 und die Umlaufrollen geraten, werden durch mindestens eine Nut, deren Ausgang in Fig. 1 auf der Endfläche der ersten Umlaufrolle 7 stark vergrößert gezeichnet und mit 83 bezeichnet ist, abgeführt. Die mindestens eine Nut wird schraubenförmig um die Walze geführt, um die mechanische Belastung zu vermindern.
  • Leerseite

Claims (25)

  1. Bandsäge, insbesondere für kristalline oder kristallähnliche Materialien, mit einem #tn. Umlaufrollen umlaufenden endlosen Sägeband Patentansprüche C Bandsäge, insbesondere für kristalline oder kristallähnliche Materialien, mit einem um Umlaufrollen umlaufenden endlosen Sägeband, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das sägende Trum (27) des Sägebandes (17) durch mindestens ein Fluidlager (39) gelagert ist.
  2. 2. Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Fluidlager (39) in der Nähe des zu schneidenden Werkstücks (31, 32, 33), vorzugsweise in Laufrichtung (69) des Sägebandes (17) bandabwärts, angeordnet ist.
  3. 3. Bandsäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Fluidlager (39) um mindestens 1 höher als die Zahl der gleichzeitig zu sägenden Werkstücke (31-33) ist, und die Fluidlager (39) so angeordnet sind, daß sich zu beiden Sei- ten jedes Werkstücks (31-33) mindestens ein Fluidlager befindet.
  4. 4. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Lager (39, 39') ein Hohlraum (79, 79', 79''), in den das Fluid eingebracht wird, mit 2, einander gegenüberliegenden, offenen Seiten (71, 73), durch die das Sägeband (17) geführt ist, vorgesehen ist.
  5. 5. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sägeband (17) mit seiner der Schneidekante (47) gegenüberliegenden Kante gegen ein im Fluidlager (39) ausgebildetes Widerlager, vorzugsweise eine verschleißfeste Anlauffläche (77), abstützt.
  6. 6. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sägende Stirnseite und der unmittelbar benachbarte Bereich der Bandfläche des Sägebandes (17) mit einem Schneidstoffbelag (47), vorzugsweise Diamant oder Borazon, versehen ist.
  7. 7. Bandsäge nach einem der Ansprüche 4 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Schneidkante (47) des Sägebandes (17) eine dritte offene, in die beiden gegenüberliegenden offenen Seiten (71, 73) übergehende, Seite (75) am Hohlraum (79)vorgesehen ist, so daß das Lager zangenartig ausgebildet ist.
  8. 8. Bandsäge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeband (17) mit dem Bereich seiner Schneidkante (47) an der dritten offenen Seite (75) aus dem Lager (39) herausragt.
  9. 9. Bandsäge nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand der Breite des Sägebandes (17) vom hinteren Widerlager (77) im Lager eine Nut (80) zur Aufnahme der Schneidkante (47) des Sägebandes (17) vorgesehen ist.
  10. 10. Bandsäge nach einem der Ansprüche 4 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Seiten des Hohlraums (79) als schmale, das heißt in der Höhe die Dicke des Sägebandes (17) nur wenig übertreffende, Schlitze (71, 73, 75) ausgebildet sind.
  11. 11. Bandsäge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Schlitze (71, 73 Jr 75) offene Hohlraum im Innern auf beiden Seiten des Sägebands (17) senkrecht zur Bandfläche zumindest teilweise kuppelartig erweitert (79) ist.
  12. 12. Bandsäge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterungen beidseits des Bandes kissenförmig ausgebildet sind.
  13. 13. Bandsäge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterungen beidseits des Bandes kugelkalottenförmig ausgebildet sind.
  14. 14. Bandsäge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterungen beidseits des Bandes tonnenförmig ausgebildet sind, wobei sich die Tonnenlängsachse quer zur Bandlaufrichtung erstreckt.
  15. 15. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zuführleitungen- (41, 42) für das Fluid beidseits des Sägebandes (17), vorzugsweise im höchsten Punkt der Erweiterung, befinden.
  16. 16. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Doppellager, bestehend aus im wesentlichen gleichen Lagern, die in Laufrichtung (69) des Sägebandes (17) unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, vorgesehen ist.
  17. 17 Bandsäge nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (73') des einen Lagers des Doppellagers für das Sägeband (17) in die Einlaßöffnung (71) des anderen Lagers übergeht.
  18. 18. Bandsäge nach einem der Ansprüche 6 - 17,. dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand der Breite des Sägebandes (17) von einem hinteren Widerlager (19, 21) der Umlaufrollen (7, 11) für das Sägeband in den Umlaufrollen eine Umfangsnut zur Aufnahme der durch den Schneidstoffbelag (47) gebildeten Verdickung vorgesehen ist.
  19. 19. Bandsäge nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Umlaufrollen (7, 11) in ihrer Axialrichtung höchstens gleich der Breite des Sägebandes (17) minus der Breite des Bereichs des Schneidstoffbelags (47) ist.
  20. 20. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluid das Kühlfluid der Bandsäge verwendet wird.
  21. 21. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluid entsalztes Wasser verwendet wird.
  22. 22. Bandsäge nach einem der Ansprüche 1 - 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluid Druckluft verwendet wird.
  23. 23. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor den Auflauf stellen des Sägebandes (17) auf die Umlaufrollen (7, 11) Abweiser und/oder Bürsten und/oder Spüldüsen (81) zur Reinigung des Sägebandes, vorzugsweise der rollenzugewandten Innenseite des Sägebandes, vorgesehen sind.
  24. 24. Bandsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Zylindermantelfläche der Umlaufrollen (7, 11) mit mindestens einer Nut (83) versehen ist.
  25. 25. Bandsäge nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Nut (83) schraubenförmig ausgebildet ist.
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