DE3036090A1 - Steinfraeser - Google Patents
SteinfraeserInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/18—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
- B28D1/181—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools using cutters loosely mounted on a turning tool support
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
- Steinfräser
- Die Erfindung betrifft einen Steinfräser zum Schlitzen von Putz, Bimsstein, Leichtbausteinen und dgl., welcher aus einer am Umfang mit Schneidzähnen bestückten, auf einer Antriebswelle festzuspannenden Scheibe besteht.
- Derartige Steinfräser werden beispielsweise bei Mauerfräsen gemäß DE-GM 74 10 413 verwendet und dienen überwiegell(i zum Schlitzen von Wänden für eine Unterputzverlegung von Installationsleitungen.
- Bei den bekannten Steinfräsern sind die Hartmetallschneidzähne starr an der Scheibe befestigt, und mit solchen Steinfräsern kann in einigermaßen homogenem, nicht zu hartem Material gut gearbeitet werden. Allerdings ergeben sich Schwierigkeiten, wenn der Steinfräser auf eine besonders harte Stelle trifft, beispielsweise auf einen größeren Kieselstein innerhalb der zu schlitzenden Putzschicht. In einem solchen Fall erfährt das mit dem bekannten Steinfräser bestückte Gerät einen solch heftigen Rückstoßschlag, daß es kaum mehr von Hand in der gewünschten Position bzw. Vorschubrichtung gehalten werden kann. Darüber hinaus ist aber auch ein längeres Arbeiten mit von Hand geführten, die bekannten Steinfräser enthaltenden Fräsen wegen der starken Erschütterungen und Rückstöße sehr ermüdend.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steinfräser zu schaffen, der bei Auftreffen auf härteres material keine oder nur noch geringe Rückstöße auf das Fräsgerät ausübt und somit dessen Führung von Hand wesentlich erleichtert.
- Bei einem Steinfräser gemäß Oberbegriff ist die Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schneidzähne an einer zwischen ihrem Fußende und ihrem Schwerpunkt liegenden Stelle um zur Iräserachse parallele Achse lose drehbar an der Scheibe gelagert sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist hierbei die Scheibe mit einem Kranz von Lagerbolzen bestückt und weisen die Schneidzähne jeweils ein von ihrem Fußende zu ihrem Arbeitsende orientiertes Langloch für die Lagerbolzen auf.
- Ein solcher Steinfräser mit lose gelagerten Schneidzähnen kann überraschenderweise gleich effektvoll wie die bekannten Steinfräser zum Schlitzen von Putz, Bimsstein, Leichtbausteinen und ähnlichem, nicht zu hartem Steinmaterial verwendet werden, wobei sich aber der große Vorteil zeigt, daß bei Auftreffen auf eine besonders harte Stelle, z. B.
- einen Kieselstein, keine oder höchstens kaum noch merkbare Schläge Und Rückstöße auf das von Hand geführte Fräsgerät ausgeübt werden. Aufgrund der Zentrifugalkräfte treffen die Schneidzähne zwar auf diese harte Stelle auf, weichen dann aber sofort selbst zurück, um bei der nächsten Umdrehung erneut wieder gegen die harte Stelle geschleudert zu werden.
- Nach im allgemeinen nur wenigen Schlägen springt der harte Widerstand, z. B. der Kieselstein, so daß die Bedienungsperson das Fräsgerät ruhig und gleichmäßig vorschieben kann.
- Der Erfindung zufolge ist der Abstand der Schneidzähne voneinander größer als ihr Schwenkumkreis, so daß die Schneidzähne um 3600 herumschwenken können.
- Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann vorgesehen werden, daß die Schneidzähne auf beide Hauptseiten der Scheibe verteilt sind. Vorzugsweise sind hierbei Paare von diagonal sich gegenüberliegenden Lagerbolzen und Schneidzähnen jeweils abwechselnd an beiden Seiten der Scheibe angeordnet.
- Durch diese Maßnahme ist es möglich, breitere Nuten in einem Arbeitsgang zu fräsen, Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann noch vorgesehen werden, daß die Scheibe beidseits mit fluchtenden Lagerbolzen bestückt ist oder daß Lagerbolzen die Scheibe durchsetzen und beidseits der Scheibe jeweils einen Schneidzahn tragen. Durch eine Schränkung der Schneidzähne kann eine noch größere lugenbreite (reicht werden. Zu diesem Zweck können auch zwischen den Schneidzähnen und der Scheibe Distanzbuchsen auf dem Lagerbolzen angeordnet sein. Die Lagerbolzen sind der Erfindung zufolge vorzugsweise angeschweißte Nietkopfstif te Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der zeigen Fig. 1 und 2 in Draufsicht bzw. Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines Steinfräsers nach der Erfindung und Fig. 3 und 4 in Draufsicht und Seitenansicht ein zweites Ausführungsbeispiel des Steinfräsers nach der Erfindung.
- Der Steinfräser nach den Fig. 1 und 2 besteht aus einer Kreisscheibe 1 mit zentralem Mehrkantloch 2 zur Festspannung auf einer Antriebswelle 3. Nahe des Umfanges sind an den beiden Hauptseiten 4, 5 der Scheibe 1 jeweils zwei,.sich diagonal gegenüberliegende, als Nietköpfe ausgebildete Lagerbolzen 5, 6 und 7, 8 in 900 Winkelabstand voneinander angeschweißt, auf denen jeweils ein Schneidzahn 9, 10, 11, 12 lose drehbar um zur Fräserachse 3a parallelen Achsen drehbar gelagert sind. Die Schneidzähne bestehen aus gehärteten Flachmaterialstreifen, die am Fußende 13 halbkreisförmig abgerundet und am Arbeitsende mit einer schrägen Zahnrückenflanke 14 versehen sind. Zwischen dem Fußende 13 und ihrem Schwerpunkt S weisen die Schneidzähne jeweils ein von ihrem Fußende zu ihrem Arbeitsende orientiertes Langloch 15 für den zugehörigen Lagerbolzen 6 auf. Der Abstand zwischen benachbarten Schneidzähnen und der Abstand zwischen. einem Schneidzahn und der Antriebswelle 3 und den zur Antriebswelle 3 gehörigen Festspannelementen ist größer als der.Schwenkumkreis der Schneidzähne, so daß diese um 360° um ihre Lagerbolzen herumschwenken können.
- Im Betrieb nehmen die Schneidzähne aufgrund der Zentrifugalkraft etwa die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein und schlagen mit ihren Zahnbrüsten gegen das zu schlitzende Material. Bei plötzlichem Auftreffen auf sehr harte Stellen werden die Schneidzähne um ihre Lagerbolzen herum zurückgeschleudert und schlagen dann mehrere Zähne nacheinander auf die harte Stelle ein, bis diese zertrümmert ist und der Fräser weiter vorgeschoben werden kann.
- Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Steinfräser, mit dem verhältnismäßig breite Nuten in einem Arbeitsgang geschlitzt werden können. Der Schneidzahn 11 ist hier wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 angeordnet und arbeitet sich also unmittelbar neben der Hauptseite 5 der Scheibe in das zu schlitzende Material ein. Der diametral gegenüberliegende Schneidzahn 12a und sein zuge}liriger L.lgerbolzen 8a liegen dagegen an der Hauptseite 4 der Scheibe 1 und arbeiten sich also unmittelbar neben der Hauptseite 4 der Scheibe in das Material ein. Jeweils um 900 versetzt zu den Schneidzähnen 11 und 12a, sind an der Scheibe 1 Lagerbolzen 17, 18 und 19, 20 axial miteinander fluchtend angeschweißt. Die auf ihnen gelagerten Schneidzähne 21, 22, 23 und 24 sind jeweils nach außen, d. h. von der Scheibe 1 weg, geschränkt, so daß sie seitlich angrenzend an die Zähne 11 und 12a sich in das Material einarbeiten und die Herstellung besonders breiter und tiefer Nuten ermöglichen,
Claims (10)
- Patentansprüche 1. Steinfräser zum Schlitzen von Putz, Bimsstein, Leichtbausteinen und dgl., bestehend aus einer am Umfang mit Schneidzähnen bestückten, auf einer Antriebswelle festzuspannenden Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne (9, 10, 11, 12) an einer zwischen ihrem Fußende (13) und ihrem Schwerpunkt (S) liegenden Stelle um zur Fräserachse (3a) parallele Achse lose drehbar an der Scheibe (1) gelagert sind.
- 2. Steinfräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (1) mit einem Kranz von Lagerbolzen (5, 6, 7, 8) bestückt ist und daß die Schneidzähne (9, 10, 11, 12) ein von ihrem Fußende (13) zu ihrem Arbeitsende orientiertes Langloch (15) für die Lagerbolzen aufweisen.
- 3. Steinfräser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schneidzähne (9, 10, 11, 12) voneinander größer als ihr Schwenkumkreis ist.
- 4. Steinfräser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiclzähne (9, 10, 11, 12) 'aus gehärteten Flachmaterlaistreifen bestehen, die am Fußende (13) halbkreisförmig abgerundet und am Arbeitsende mit einer schrägen Zahnrückenflanke (14) versehen sind.
- 5. Steinfräser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne (9, 10, 11, 12) auf beide Hauptseiten (4, 5) der Scheibe (1) verteilt sind.
- 6. Steinfräser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß I>aare von diagonal sich gegenüberliegenden Lagerbolzen (5/6; 7/8) jeweils abwechselnd an beiden Hauptseiten (4, 5) der Scheibe (1) angeordnet sind.
- 7. Steinfräser nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (la) auf beiden Hauptseiten miteinander fluchtende Lagerbolzen (17/18; 19/20) aufweist, die jeweils einen Schneidzahn (21 bis 24) tragen.
- 8. Steinfräser nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne (21 bis 24) geschränkt sind.
- 9. Steinfräser nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbolzen (5 bis 9 und 18 bis 20) angeschweißte Nietkopfstifte sind.
- 10. Steinfräser nach einem o<lcr mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schneidzähnen und der Scheibe ein oder mehrere l)istanzbuchsen auf dem Lagerbolzen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036090 DE3036090A1 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Steinfraeser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036090 DE3036090A1 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Steinfraeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3036090A1 true DE3036090A1 (de) | 1982-05-06 |
Family
ID=6112787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803036090 Withdrawn DE3036090A1 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Steinfraeser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3036090A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT396672B (de) * | 1980-12-08 | 1993-11-25 | Hilti Ag | Vorrichtung zur spanabhebenden bearbeitung, insbesonders zum hinterschneiden von bohrlöchern |
-
1980
- 1980-09-25 DE DE19803036090 patent/DE3036090A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT396672B (de) * | 1980-12-08 | 1993-11-25 | Hilti Ag | Vorrichtung zur spanabhebenden bearbeitung, insbesonders zum hinterschneiden von bohrlöchern |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |