DE2313125A1 - Vorrichtung zum abisolieren von draehten od.dgl - Google Patents
Vorrichtung zum abisolieren von draehten od.dglInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/12—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
- H02G1/1202—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
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Description
- Vorrichtung zum Abisolieren von Drähten od.dgl.
- DLe Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur äußeren 3earbeitung von Rundmaterialien, insbesondere zum Abisolieren vori Lackdrähten und Kunststoffaderleitungen od.dgl. mit mehreren radial geführten, gleichzeitig durch ihre zueinander gerichteten Enden eine axiale Führung für das zu bearbeitende Punamaterial bildenden sowie in radialer Richtung verstellbaren Schneidwerkzeugen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine hinsichtlich der Schneiüwerkzeugaufhängung und äußeren Abmessungen verbesserte sowie in ihrem Aufbau vereinfachte und dennoch zuverlässige Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen.
- Zur Lösung schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß aie Verstellführungen für die einzelnen Schneidwerkzeuge durch stirnseitig offene Schlitze in einem insbesondere durch Einschraucn in Axialrichtung verstellbaren Körper gebildet sind und ciaß als Abschluß der offenen Schlitze ein an diesem Körper lösbar befestigbarer Deckel od.dgl. vorgesehen ist, welcher gleichzeitig ein eine innere Schräge für die Radialverstellung der Schneidwerkzeuge aufweisendes Gehäuse od.dgl. mit einem überstehenden Rand übergreift, wobei dieser Rand des Deckels od.dgl. vorzugsweise als Stellring ausgebildet ist.
- Durcn die unmittelbare FUhrung der Schneidwerkzeuge können gesondert geführte Halterungen zur Aufnahme der Schneidwerkzeuge vermieden werden, wodurch die gesamte Vorrichtung -siatzsparend ausgebildet sein kann.
- Zweckmäßigerweise können die Schneidwerkzeuge aus LL L;förmigen Ausstanzteilen gebildet sein, wobei der kurze L-Schenkel als Widerlager für eine den Abstand von Schnittkanten der Schneidwerkzeuge vergrößernde Rückstellfeder dienen kann. Dabei können die Schneidwerkzeuge mit ihrem langen L-Schenkel in die behlitzführung eingreifen.
- In vorteilhafter Weise kann zumindest ein Schneidwerkzeug vorzugsweise vergütet sowie durch eine entgegen der Schnittrichtung verlaufende Abschrägung eine scharf geschliffene Schnittkante mit vorzugsweise runder Form aufweisen, die z.B. gehärtet sein kann oder aus Hartmetall besteht. Die anderen Schneidwerkzeuge dienen dann im wesentlichen lediglich zum zuverlässigen Halten und FUhren des zu bearbeitenden Rundmaterials.
- Zweckmäßigerweise können die Schneidwerkzeuge mit ihren w zugsweise abgerundeten Schnittkanten in Längsrichtung zum Rundmaterial orientiert sein, wobei die an der jeweiligen Schnittkante endende Stirnfläche des Schneidwerkzeuges auf der Verlängerung eines Radius des Rundmaterials angeordnet sein kann. Diese symmetrische und sternförmige Anordnung der Schneid- bzw. Haltewerkzeuge begünstigen einen zuverlässigen Halt des Rundmaterials in dem zu bearbeitenden Bereich.
- Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt in unterschiedlichen Maßstäben: FIg. 1 eine Abisoliervorrichtung in Seitenansicht, -:wig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Vorderansicht, Fig. 5 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 ebenfalls seitlich sowie im Schnitt dargestellt und Fig.4/4a ein Schneidwerkzeug der Vorrichtung.
- Fig. 1 zeigt eine im ganzen mit V bezeichnete Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Abisolieren von Rundmaterial 14. Die Vorrichtung V wird mit ihrem Einspannzapfen 6 in ein Drehwerkzeug, beispielsweise in das Bohrfutter einer Bohrmaschine eingespannt. Innerhalb des Einspannzapfens 6 ist ein Anschlagbolzen 7 geführt, der mit Hilfe einer Schraube 8 befestigbar ist. Mit Hilfe dieses Anschlagbolzens 7 kann die zu bearbeitende Länge des Rundmaterials eingestellt werden.
- Durch eine Bohrung 5 im Außenteil 1 der Vorrichtung V ist das bereits bearbeitete Ende 14a des Rundmaterials 14 erkennbar, wie es sich bereits in Anschlagposition auf einer Endplatte 7a des Anschlagbolzens 7 abstützt. Derartige Bohrungen 5 können mehrfach vorgesehen sein, zumal sie auch als Abführung der anfallenden Drehspäne dienen.
- Fig. 2 läßt in einer Vorderansicht der Vorrichtung V die Anordnung von gestrichelt angedeuteten Schlitzen 10 erkennen, in denen sich Schneidwerkzeuge 13 führen. Die Vorderseite der Vorrichtung V und damit auch die stirnseitig offenen Schlitze 10 sind von einem Einstellring 15 mit einer Bohrung 15a abgedeckt. In diese Bohrung wird das Rundmaterial zum Bearbeiten gesteckt. Der Einstellring 15 ist mit zwei Schrauben 16 befestigt.
- Fig. 5 zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt. Dabei wird erkennbar, daß der Einstellring 15 mit den Schrauben 16 an einem Körper'9 geschraubt ist. Der Körper 9 greift mit seinem Gewinde 3 in ein darauf abgestimmtes Gewinde 3a des Gehäuses der Vorrichtung V. Wird der Einstellring 15, nachfolgend auch kurz Stellring 15 genannt, in Pfeilrichtung Pfl gemäß Fig. 2 gedreht, bewegt sich dieser und mit ihm der Körper 9 gemäß Pfeilrichtung Pf2 in Fig. 3 in axialer Richtung in die Vorrichtung hinein. Dabei nähern sich in noch zu beschreibender Weise die Schneidkanten 17 der Schneidwerkzeuge 15 einander, bis deren gewünschter Abstand für einen entsprechenden Querschnitt des Rundmaterials 14 eingestellt ist. Anschlieend kann der Körper 9 mit Hilfe einer Feststellschraube 4 arretiert werden und die Vorrichtung ist betriebsbereit.
- Wie die Fig. 4 bzw. 4a erkennen lassen, sind die Schneidwerkzeuge 15 L-förmig gestanzt. Mit dem kurzen, hier oben eingezeichneten L-Schenkel 18 werden sie mit ihrer Federauflage l8a von einer als Druckfeder ausgebildeten Rückstellfeder ;2 beaufschlagt und mit ihrer Gleitwinkelfläche 19 an eine schräg nach innen verlaufende Ringfläche 2 des Gehäuses 1 gedrückt.
- Beim Drehen des Einstellringes 15 in vorbeschriebener Weise in Pfeilrichtung Pfl wandert die Gleitwinkelfläche 19 des Schneidwerkzeuges 13 an der konischen Ringfläche 2 entlang und bewirkt eine Radialverschiebung gemäß der Pfeilrichtung Pf3 der Schneidwerkzeuge 13 gegen die Kraft der Rückstellfeder 12. Die Rückstellfedern 12 sind lagebeständig in Bohrungen 11 des Körpers 9 geführt.
- Die Schneidwerkzeuge 13 können aus Hartmetall bestehen.
- Ggf. ist es ausreichend, wenn nur ein Schneidwerkzeug 13 eine geschliffene Schneidkante 17 aufweist, die zusätzlich erhärtet sein kann. Die übrigen Schneidwerkzeuge sind demnach stumpf ausgebildet und dienen lediglich als Zentrierung und Halterung für das zu bearbeitende Rundmaterial 14.
- Je nach zu bearbeitendem Querschnitt des Rundmaterials 14 können auch drei, vier oder mehr als fUnf Schneidwerkzeuge 13 vorgesehen sein.
- Damit auf der Rundmaterialoberfläche keine die Bruchgefahr erhöhende Kante entsteht, ist die Schneidkante 17 des Schneidwerkzeuges 13 abgerundet ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist sie halbkreisförmig. Sowohl durch diese Abrundung als auch durch die relativ große mögliche Anzahl von Schneidwerkzeugen können mit der Vorrichtung V auch aus Drahtlitzen gebildete Leitungen mit Kunststoffummantelung abisoliert werden, ohne daß einzelne Drähte geknickt oder durchtrennt werden.
- Mit der Vorrichtung V gemäß der Erfindung können vom Ausführungsbeispiel Lackdrähte von 0,5 mm bis 4 mm Durchmesser und Kunststoffaderleitungen von 1 mm bis 5 mm Durchmesser abisoliert werden. Für größere Drahtdurchmesser können entsprechend größere Vorrichtungen V vorgesehen sein. Die hier mit fünf Schneidwerkzeugen abgebildete Vorrichtung V eignet sich besondersfür Rundmaterialstärken ab etwa o,8 mm Dicke.
- Angetrieben werden kann die Vorrichtung V beispielsweise durch Bohrmaschinen, über biegsame Wellen, kleinere gesonderte Elektromotoren und so weiter.
- Alle in der Zeichnung. der Beschreibung und den folgenden Ansprüchen beschriebenen und dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
- - Patentansprüche -
Claims (4)
- Patentansprüche Vorrichtung zur sauberen Bearbeitung von Rundmaterialien, insbesondere zum Abisolieren von Lackdrähten und Kunststoffaderleitungen od.dgl. mit mehreren radial geführten, gleichzeitig durch ihre zueinander gerichteten Enden eine axiale Führung für das zu bearbeitende Rundmaterial bildenden sowie in radialer Richtung verstellbaren Schneidwerkzeugen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t da3 die Verstellführungen (1, 15) für die einzelnen Schneidwerkzeuge (1)) durch stirnseitig offene Schlitze (10) in einem insbesondere durch Einschrauben in Axialrichtung verstellbaren Körper (9) gebildet sind und daQ als Abschluß der offenen Schlitze ein an diesem Körper lösbar befestigbarer Deckel (15) od.dgl. vorgesehen ist, welcher gleichzeitig ein eine innere Schräge (2) für die Radialverstellung (Pf5) der Schneidwerkzeuge aufweisendes Gehäuse (1) od.dgl. mit einem überstehenden Rand (15b) übergreift, wobei dieser Rand des Deckels od.dgl. vorzugsweise als Stellring ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) aus L-förmigen Ausstanzteilen gebildet sind, wobei der kurze L-Schenkel als Widerlager (18) für eine den Abstand von Schnittkanten (17) der Schneidwerkzeuge vergrößernde Rückstellfeder (12) dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) mit ihrem langen L-Schenkel in die Schlitzführung (10) eingreifen, wobei zumindest ein Schneidwerzeug-vorzugsweise vergütet sowie durch eine entgegen der Schnittrichtung verlaufende Abschrägung eine scharf geschliffene Schnittkante (17) mit vorzugsweise runder Form aufweist, die z. B. gehärtet ist oder aus Hartmetall besteht.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) mit ihren vorzugsweise abgerundeten Schnittkanten (17) in Längsrichtung zum Rundmaterial (14) orientiert sind, wobei die an der jeweiligen Schnittkante endende Stirnfläche (13a) des Schneidwerkzeuges auf der Verlängerung eines Radius des Rundmaterials angeordnet ist.L e e r's e i t e
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| DE19732313125 DE2313125A1 (de) | 1973-03-16 | 1973-03-16 | Vorrichtung zum abisolieren von draehten od.dgl |
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| DE2313125A1 true DE2313125A1 (de) | 1974-09-26 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2313125A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4027557A (en) * | 1976-04-26 | 1977-06-07 | K. Loepfe Automation Ag | Stripping device for wire, or the like |
| US4059893A (en) * | 1976-07-19 | 1977-11-29 | Solury Thomas F | Coaxial cable cutting tool |
| US4317279A (en) * | 1979-08-21 | 1982-03-02 | E-Systems, Inc. | Coaxial cable trimmer |
| US4490908A (en) * | 1982-04-09 | 1985-01-01 | Associated Enterprises, Inc. | Wire stripper and method |
-
1973
- 1973-03-16 DE DE19732313125 patent/DE2313125A1/de active Pending
Cited By (5)
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| US4027557A (en) * | 1976-04-26 | 1977-06-07 | K. Loepfe Automation Ag | Stripping device for wire, or the like |
| FR2349981A1 (fr) * | 1976-04-26 | 1977-11-25 | Loepfe Automation | Dispositif a denuder des cables |
| US4059893A (en) * | 1976-07-19 | 1977-11-29 | Solury Thomas F | Coaxial cable cutting tool |
| US4317279A (en) * | 1979-08-21 | 1982-03-02 | E-Systems, Inc. | Coaxial cable trimmer |
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