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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine kolbenförmige Lampe und ihr Herstellungsverfahren.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
einer herkömmlichen
kolbenförmigen Lampe,
wie zum Beispiel einer kolbenförmigen Leuchtstofflampe,
umfasst eine Hülle 15 eine
Lampenglocke 1, und eine Verkleidung 14 weist
darin aufgenommen eine Leuchtstoffröhre 4, eine Beleuchtungsschaltung 16 zum
Beleuchten der Leuchtstoffröhre 4 sowie
zwei Zuleitungsdrähte 17a und 17b auf,
welche mit der Beleuchtungsschaltung 16 zwecks Zuführung von
Strom verbunden sind, wie in 3 veranschaulicht
wird.
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Die
Verkleidung 14 weist einen Fuß 18 auf, der an einem
Endabschnitt desselben angeschraubt ist.
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Die
Beleuchtungsschaltung 16 weist ein Beleuchtungsteil 16b auf,
das auf eine Leiterplatte 16a montiert ist. Die Leiterplatte 16a ist
in der Verkleidung 14 senkrecht zu einer Mittelachse derselben.
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Der
Fuß 18 weist
eine schraubenartige Hülse 18a und
einen Bodenkontakt 18c auf, der an einem Endabschnitt der
Hülse 18a über einen
Isolator 18b aus Glas bereitgestellt wird.
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Einzelne
Teile der Hülse 18a und
des Bodenkontaktes 18c sind in dem Isolator 18b eingebettet, um
die Hülse 18a,
den Isolator 18b und den Bodenkontakt 18c zusammen
zu integrieren.
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Einer 17a der
Zuleitungsdrähte
ist außen
an dem Fuß 18 angelötet, das
heißt
an einer Außenfläche des
Bodenkontaktes 18c. Alternativ dazu werden der Zuleitungsdraht 17a und
der Bodenkontakt 18c aus Gründen des Umweltschutzes mittels
Plasmalichtbogenschweißens
miteinander verbunden.
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Ein
Verfahren der Herstellung dieser herkömmlichen kolbenförmigen Lampe
wird unten beschrieben werden.
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Ein
normales Verfahren wird verwendet, um die Hülle 15, die Leuchtstoffröhre 4 und
die Beleuchtungsschaltung 16 mit den daran verbundenen
Zuleitungsdrähten 17a und 17b miteinander
zu montieren. Danach wird der Fuß 18 an einen Endabschnitt
der Verkleidung 14 angeschraubt und danach an der Verkleidung 14 abgedichtet
und befestigt. In diesem Fall wird der Zuleitungsdraht 17a aus
einem in dem Bodenkontakt 18c ausgebildeten Durchgangsloch 18d heraus
geführt.
Der herausgeführte
Abschnitt des Zuleitungsdrahtes 17a wird fest an einer
Außenfläche des
Bodenkontaktes 18c angelötet.
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Da
bei dieser herkömmlichen
kolbenförmigen
Lampe die Beleuchtungsschaltung 16 und der Bodenkontakt 18c mittels
des Zuleitungsdrahtes 17a miteinander verbunden werden,
sind die Materialkosten des Zuleitungsdrahtes 17a hoch,
und das Verbinden des Zuleitungsdrahtes 17a mit der Beleuchtungsschaltung 16 und
dem Bodenkontakt 18c ist zeit- und arbeitsaufwändig, wodurch
die Produktivität reduziert
und die Kosten erhöht
werden.
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Wenn
darüber
hinaus der Zuleitungsdraht 17a der herkömmlichen kolbenförmigen Lampe
verbindend an den Bodenkontakt 18c angelötet wird, wird
ein Flussmittel (ein Kunstharz oder ähnliches), das zum Löten verwendet
wird, in einer dünnen Oberflächenschicht
auf einer Oberfläche
des Lötmittels
gebildet, so dass, wenn der Fuß 18 an
einer Fassung der Beleuchtungseinrichtung (nicht gezeigt) angebracht
wird, der Bodenkontakt 18c und die Fassung ungeeignet miteinander
in Kontakt stehen. Zusätzlich
wird Korrosion des Bodenkontaktes 18c durch das Flussmittel
ungeeigneten Kontakt zwischen dem Bodenkontakt 18c und
der Fassung verursachen. Ein solcher ungeeigneter Kontakt kann zu einem
Ausfall der Beleuchtung führen.
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Wenn
darüber
hinaus Plasmalichtbogenschweißen
zum Verbinden des Zuleitungsdrahtes 17a mit dem Bodenkontakt 18c verwendet
wird, ist eine Vorrichtung für
Plasmalichtbogenschweißen kostspielig
und erfordert einen großen
Einbauraum sowie hohe Kosten aufgrund des Zeit- und Arbeitsaufwandes,
der für
die Wartung und Vorhaltung der Vorrichtung erforderlich ist.
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DD-A-265027
beschreibt eine Lampe, bei der ein Ende eines elastischen Teils
an einer Leiterplatte der Beleuchtungsschaltung befestigt wird.
Die Leiterplatte wird in das Gehäuse
eingeführt
und ist parallel zu der Mittelachse desselben. Das andere Ende des
elastischen Teils wird über
eine Federkraft in Kontakt mit dem Bodenkontakt gebracht, so dass für diesen
besonderen Kontakt kein Löten
erforderlich ist.
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DE-A-19509112
beschreibt eine ähnliche Anordnung,
wobei ein Ende eines elastischen Teils an der Leiterplatte befestigt
wird, die in dem Gehäuse angeordnet
ist, und danach wird der Schraubfuß mit dem Bodenkontakt mit
der Lampe verbunden, und das andere Ende des elastischen Teils steht über eine
Federkraft in Kontakt mit dem Bodenkontakt.
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DD-A-254462
beschreibt ebenfalls die Verwendung eines elastischen Teils zur
Herstellung von Kontakt zwischen dem Bodenkontakt und der Leiterplatte.
Hierbei wird das elastische Teil, welches ein ausgestanzter Metallverbinder
ist, durch ein Loch in dem Fuß der
Schraubkappe geführt,
bis er durch Federkraft in Kontakt mit der Leiterplatte steht, während das
andere Ende um den Fuß der
Schraubkappe gebogen wird, um als Bodenkontakt zu dienen. Daher wird
der Lötschritt
vermieden.
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EP-A-0480503
beschreibt eine Lampe, bei der die Leiterplatte durch einen starren
Verbinder mit dem Bodenkontakt verbunden wird, und diese Baugruppe
wird in ein Kunstharz eingebettet, das auch das Gehäuse bildet
und an dem die Lichtquelle und der Lampensockel angebracht werden.
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Diese
Lampen erfordern jedoch auch Materialien, wie zum Beispiel ein elastisches
Teil oder einen starren Verbinder, wodurch die Materialkosten erhöht werden,
sowie den Herstellungsschritt, der eine sichere elektrische Verbindung
gewährleistet,
was ebenfalls Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert.
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Die
vorliegende Erfindung wird bereitgestellt, um die genannten Probleme
zu lösen,
und eine Aufgabe derselben besteht in der Bereitstellung einer kolbenförmigen Lampe,
die ermöglicht,
dass eine Beleuchtungsschaltung und ein Bodenkontakt problemlos
und zuverlässig
miteinander verbunden werden können,
ohne dass Löten
oder Plasmalichtbogenschweißen
oder Zuleitungsdrähte
verwendet werden, die Ausfall der Beleuchtung verhindert, der durch
ungeeigneten Kontakt verursacht wird, und die geringe Kosten erfordert
und gleichzeitig hohe produktive Wirksamkeit bereitstellt, sowie
in der Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung der genannten
kolbenförmigen
Lampe.
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Kurzfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung erzielt ihre Aufgabe durch Bereitstellung
einer kolbenförmigen
Lampe, die die in dem Anspruch 1 beschriebenen Merkmale aufweist.
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Eine
kolbenförmige
Lampe gemäß der hier vorliegenden
Erfindung ist so beschaffen, dass ein Gehäuse, das darin aufgenommen
eine Beleuchtungsschaltung aufweist, einen Fuß umfasst, der an einem Endabschnitt
desselben ausgebildet wird, und einen Bodenkontakt sowie eine schraubenartige
Hülse aufweist.
Die Beleuchtungsschaltung und der Bodenkontakt werden ohne jeglichen
Zuleitungsdraht miteinander verbunden.
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Insbesondere
wird der Bodenkontakt im Voraus direkt auf eine Leiterplatte der
Beleuchtungsschaltung montiert, und die Verkleidung weist ein an einem
Endabschnitt derselben ausgebildetes Loch auf, um als Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt
zur Aufnahme des auf der Leiterplatte montierten Bodenkontaktes
zu dienen, und der Bodenkontakt weist Arretierungsabschnitte auf,
die in einer Seitenfläche desselben
ausgebildet werden, und die Verkleidung weist zu arretierende Abschnitte
auf, die an einer Innenfläche
eines Endabschnittes derselben ausgebildet werden, zwecks Arretierung
mit den Arretierungsabschnitten, wenn der Bodenkontakt in dem Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt
aufgenommen wird.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Herstellen einer
kolbenförmigen
Lampe bereit, welches die in dem Anspruch 6 genannten Schritte umfasst.
Das Verfahren umfasst die Schritte des direkten Montierens des Bodenkontaktes
auf der Leiterplatte der Beleuchtungsschaltung und danach das Einführen der
Beleuchtungsschaltung mit dem daran montierten Bodenkontakt in die
Verkleidung, um den Bodenkontakt in einen Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt
einzupassen, der an einem Endabschnitt der Verkleidung bereitgestellt
wird.
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Die
oben beschriebene kolbenförmige
Lampe und ihr Herstellungsverfahren können bewirken, dass die Beleuchtungsschaltung
und der Bodenkontakt ohne Löten
oder Plasmalichtbogenschweißen und
ohne Zuleitungsdrähte
problemlos und zuverlässig
miteinander verbunden werden können.
Zusätzlich
dient das Weglassen des Lötens
beziehungsweise des Plasmalichtbogenschweißverfahrens der Verbesserung
der produktiven Wirksamkeit. Vorhaltungskosten für Anlagen, die für das Löten oder
Plasmalichtbogenschweißen
erforderlich sind, sowie die Menge zum Beispiel der Zuleitungsdrahtmaterialien, werden
ebenfalls reduziert, um die Gesamtkosten zu senken. Weiterhin ist
insbesondere kein Löten
erforderlich, wodurch Lötmittel
eingeschränkt
eingesetzt wird, um ungeeigneten Kontakt zwischen dem Bodenkontakt
und der Beleuchtungseinrichtung zu verhindern.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine teilweise aufgeschnittene Vorderansicht der kolbenförmigen Leuchtstofflampe
gemäß der hier
vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine analog vergrößerte perspektivische
Ansicht eines Bodenkontaktes, der in der kolbenförmigen Leuchtstofflampe verwendet
wird; und
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3 ist
eine teilweise aufgeschnittene Vorderansicht einer herkömmlichen
kolbenförmigen Leuchtstofflampe.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Ausführungsbeispiele
der hier vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben werden.
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Eine
kolbenförmige
Leuchtstofflampe mit einer Nennleistung von 13 W gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung hat eine Gesamtlänge von 120 mm und einen größten Außendurchmesser
von 60 mm. Wie in 1 gezeigt wird, weist eine Hülle 3,
die eine lichtdurchlässige Lampenglocke 1 und
eine Verkleidung 2 aus Kunstharz hat, darin aufgenommen
eine Leuchtstoffröhre 4 mit
einem Außendurchmesser
von 11 mm auf, die drei U-förmige
Röhren 4a umfast,
welche zueinander in Brücke
geschaltet sind, um einen einzelnen Entladungsweg auszubilden, sowie
eine Beleuchtungsschaltung 5 zum Beleuchten der Leuchtstofflampe 4 und
eine Fassung 6 zum Halten eines Endabschnittes der Leuchtstoffröhre 4 sowie
eine Beleuchtungsschaltung 5, die gegenüber der Leuchtstoffröhre 4 angeordnet
ist.
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Ein
Sockel 7 ist in einem zylindrischen Abschnitt 2a einer
Länge von
25 mm und eines Außendurchmessers
von 24 mm ausgebildet und wird an einem Endabschnitt der Verkleidung 2 bereitgestellt. Zusätzlich weist
der zylindrische Abschnitt 2a der Verkleidung 2 an
einem Endabschnitt desselben einen Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b eines
Innendurchmessers von 10 mm und einer Tiefe von 5 mm auf, in den
ein Bodenkontakt 8, der an späterer Stelle zu beschreiben
sein wird, eingepasst wird.
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Der
Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b weist einen arretierten
Abschnitt in einer Innenfläche desselben
auf, in dem ein Arretierungsabschnitt 8a des unten beschriebenen
Bodenkontaktes 8 arretiert wird. Der arretierte Abschnitt 2c umfasst
eine Vertiefung, die eine Länge
von 3 mm, eine Breite von 3 mm und eine Tiefe von 1 mm aufweist.
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Die
Leuchtstoffröhre 4 weist
Elektroden (nicht gezeigt) an gegenüberliegenden Enden derselben
auf. Zusätzlich
weist die Leuchtstoffröhre 4 vorgegebene
Beträge
von Quecksilber und innen eingeschlossenem Edelgas auf.
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Die
Beleuchtungsschaltung 5 umfasst ein Schaltungsteil 5b,
das auf der Leiterplatte 5a montiert ist.
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Zusätzlich ist
die Leiterplatte 5a in der Verkleidung 2 und parallel
zu einer Mittelachse der Verkleidung 2 angeordnet. Dies
bewirkt, dass der Bodenkontakt 8, der an späterer Stelle
zu beschreiben sein wird, problemlos direkt auf der Leiterplatte 5a montiert
werden kann. Das heißt,
wenn die Leiterplatte der Beleuchtungsschaltung senkrecht zu der
Mittelachse der Verkleidung angeordnet ist, wie dies nach dem Stand
der Technik der Fall ist, besteht ein großer Abstand zwischen der Leiterplatte
und dem Bodenkontakt, und somit ist ein Hilfsteil erforderlich, um
die Leiterplatte und den Bodenkontakt miteinander zu verbinden,
wodurch Zeit- und Arbeitsaufwand zum Befestigen dieses Teiles erforderlich
ist. Indem im Gegensatz dazu bei dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Leiterplatte 5a parallel zu der Mittelachse der Verkleidung 2 angeordnet
wird, kann der Abstand zwischen der Leiterplatte 5a und
dem Bodenkontakt 8 verringert werden, um den Bodenkontakt 8 problemlos
direkt auf der Leiterplatte 5a zu montieren. Da weiterhin
die Leiterplatte 5a in dem zylindrischen Abschnitt 2a der
Verkleidung 2 angeordnet werden kann, kann ein Raum in
der Verkleidung 2 effektiv genutzt werden, um die Größe der Lampe zu
reduzieren.
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Der
Sockel 7 umfasst den Bodenkontakt 8 und eine schraubenartige
Hülse 9.
Der Sockel 7 wird zum Beispiel in eine Lampenfassung für einen
Sockel E26 (nicht gezeigt) eingeschraubt.
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Der
Bodenkontakt 8 besteht zum Beispiel aus einer vernickelten
Kupferlegierung und wird durch konkaves Pressformen eines Bleches
einer Stärke
von zwischen 0,5 mm und 1,0 mm hergestellt. Weiterhin weist der
Bodenkontakt 8 einen Außendurchmesser von 10 mm und
eine Länge
von 10 mm auf.
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Das
Material des Bleches, das den Bodenkontakt 8 bildet, kann
vernickeltes Aluminium oder nichtrostender Stahl sein.
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Wie
in 2 gezeigt wird, steht ein Kopfabschnitt 8b des
Bodenkontaktes, das heißt
ein Abschnitt des Bodenkontaktes, der aus der Verkleidung freigelegt
ist, hervor. Dies gewährleistet
einen elektrischen Kontakt zwischen dem Bodenkontakt 8 und
einer Fassung der Beleuchtungseinrichtung (nicht gezeigt).
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Weiterhin
weist der Bodenkontakt 8 vier Arretierungsabschnitte 8a auf
(von denen in 2 nur zwei gezeigt werden),
die auf einer Seitenfläche
desselben ausgebildet werden, indem die Seitenfläche in der Form eines Buchstabens
U teilweise ausgeschnitten wird. Ein jeder der Arretierungsabschnitte 8a ist
von dem Bodenkontakt 8 etwas nach außen gefaltet. Nachdem der Bodenkontakt 8 in
den Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b eingepasst
worden ist, um die Arretierungsabschnitte 8a in dem arretierten
Abschnitt 2c des Bodenkontakt-Aufnahmeabschnittes 2b zu
arretieren, und wenn der Sockel 7 in die Fassung der Beleuchtungseinrichtung
(nicht gezeigt) eingesteckt wird, wird der Bodenkontakt 8 zu einem
Inneren der Verkleidung 2 mit der Beleuchtungsschaltung 5 hin
gedrückt,
so dass er daran gehindert wird, aus dem Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b herauszurutschen,
wodurch ungeeigneter Kontakt zwischen dem Bodenkontakt 8 und
der Fassung verhindert wird.
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Weiterhin
weist der Bodenkontakt einen L-förmigen
Anschlussabschnitt 8c auf, der gegenüberliegend dem Kopfabschnitt 8b bereitgestellt
wird und der während
des Pressformens ausgebildet wird. Der Anschlussabschnitt 8c wird
wie in 1 gezeigt mit der Leiterplatte 5a verbunden.
Das heißt,
der Bodenkontakt 8 wird direkt auf die Beleuchtungsschaltung 5 montiert,
um ohne jeglichen Zuleitungsdraht damit verbunden zu werden.
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Die
Hülse 9 wird
befestigt, indem sie in den zylindrischen Abschnitt 2a der
Verkleidung 2 eingeführt
wird, mit Ausnahme eines Spitzenabschnittes des zylindrischen Abschnittes 2a,
und indem sie danach wie in 1 abgedichtet
wird.
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Ein
Endabschnitt des zylindrischen Abschnittes der Verkleidung ist als
Isolierabschnitt zwischen dem Bodenkontakt 8 und der Hülse 9 angeordnet. Dies
vermeidet die Notwendigkeit von Glas als Isolator, wie dies nach
dem Stand der Technik der Fall ist, um dadurch die Kosten zu senken.
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Die
Beleuchtungsschaltung 5 und die Hülse 9 werden über Zuleitungsdrähte (nicht
gezeigt) miteinander verbunden.
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Als
Nächstes
wird ein Verfahren zur Herstellung dieser kolbenförmigen Lampe
beschrieben werden.
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Zuerst
wird ein übliches
Verfahren verwendet, um die Leuchtstoffröhre 4 mittels eines
Klebstoffes (nicht gezeigt) an der Fassung zu halten. Die Beleuchtungsschaltung 5 mit
dem direkt darauf montierten Bodenkontakt 8 wird so gehalten,
dass sich die Beleuchtungsschaltung 5 senkrecht von der
Fassung 6 erstreckt.
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Als
Nächstes
wird die gesamte Baugruppe der Leuchtstoffröhre 4, der Beleuchtungsschaltung 5 und
der Fassung 6 sowie der Verkleidung 2 so zusammen
montiert, dass die Beleuchtungsschaltung 5 in der Verkleidung 2 untergebracht
ist. Gleichzeitig mit dieser Baugruppe wird der Bodenkontakt 8 von dem
Inneren der Lampe in den Boddenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b eingeführt, um
darin eingepasst zu werden.
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Wenn
der Bodenkontakt 8 in den Bodenkontakt-Aufnahmeabschnitt 2b eingepasst
wird, werden die Arretierungsabschnitte 8a des Bodenkontaktes aufgrund
ihrer Elastizität
einwärts
des Bodenkontaktes 8 gebogen und danach an dem arretierten
Abschnitt 2c auswärts
des Bodenkontaktes 8 gebogen, das heißt sie kehren in ihre Ausgangsposition
zurück. Die
Arretierungsabschnitte 8a werden somit in dem arretierten
Abschnitt 2c arretiert. Abschließend wird die Lampenglocke 1 mittels
Klebstoff (nicht gezeigt) an der Verkleidung 2 und der
Fassung 6 befestigt. Auf diese Weise wird die kolbenförmige Leuchtstofflampe
hergestellt.
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Gemäß der oben
beschriebenen Ausführung der
vorliegenden Erfindung können
die Beleuchtungsschaltung 5 und der Bodenkontakt 8 ohne
Verwendung von Löten
oder Plasmalichtbogenlöten oder
von Zuleitungsdrähten
problemlos und zuverlässig
miteinander verbunden werden. Weiterhin dient das Weglassen des
Lötens
oder des Lichtbogenschweißens
der Verbesserung der produktiven Wirksamkeit. Vorhaltungskosten
für Anlagen,
die für Löten oder
Plasmalichtbogenschweißen
erforderlich sind, sowie zum Beispiel die Menge von Zuleitungsdrahtmaterial
werden ebenfalls reduziert, um die Gesamtkosten zu senken. Weiterhin
ist insbesondere Löten
nicht erforderlich, wodurch durch ungeeigneten Kontakt verursachter
Beleuchtungsausfall verhindert wird.
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Wenngleich
das obenstehende Ausführungsbeispiel
in Verbindung mit der kolbenförmigen Leuchtstofflampe
beschrieben worden ist, ist die hier vorliegende Erfindung nicht
darauf beschränkt,
sondern bietet ähnliche
Effekte mit Glühlampen,
verspiegelten Lampen und Hochspannungsentladungslampen.