DE3035738A1 - Skibremse - Google Patents
SkibremseInfo
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Classifications
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
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- A63C7/1006—Ski-stoppers
- A63C7/1013—Ski-stoppers actuated by the boot
- A63C7/1033—Ski-stoppers actuated by the boot articulated about at least two transverse axes
- A63C7/104—Ski-stoppers actuated by the boot articulated about at least two transverse axes laterally retractable above the ski surface
-
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- A63C7/1006—Ski-stoppers
- A63C7/1046—Ski-stoppers actuated by the ski-binding
- A63C7/1053—Ski-stoppers actuated by the ski-binding laterally retractable above the ski surface
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Be Schreibung
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Skibremse der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art«
Eine solche Skibremse ist beispielsweise in der DE-OS 26 13 016 beschrieben. Ein Kachteil dieser bekannten Ausführung
liegt darin, daß entweder zusätzliche Federn erforderlich sind, durch welche ein Yerschwenken der beiden
Bremsdorne bewirkt wird oder daß ein Bremsbügel mit Eigentorsion verwendet werden muß, um die Kippbewegung des Bremsbügels
zu unterstützen. In diesem Pail sind gemäß der gezeigten
Lösung Bremsdorne zu verwenden, die jeweils von Schenkelteilen eines Bremsbügels gebildet sind, welche an
ihren die beiden Bremsdorne bildenden Endbereichen zusammengehalten sind. Konstruktionsbedingt ist daher an solchen
Bremsdornen die Verwendung von heute üblichen Bremsschaufeln aus Kunststoffumspritzungen nicht möglich oder nur
unter Einschränkung der Torsionskraft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibremse der eingangs genannten Art zu verbessern und ausschließlich
oder vornehmlich die in der Skibindung vorhandene Federkraft zum Verschwenken des Bremsbügels der Skibremse zu verwenden.
Als eine ünteraufgäbe wird betrachtet, das Zusammenwirken
von Skibindung und Skibremse derart zu gestalten, daß der Bremsbügel in der Bereitschaftsstellung der Skibremse auch
bei Skidurchbiegungen im wesentlichen unverändert gehalten verbleibt. Eine weitere Unteraufgabe liegt darin, daß die
beiden Bremsdorne in der Bereitschaftsstellung der Skibremse, wie für sich bekannt, eingezogen oberhalb der Skioberseite
gehalten werden könneno
035738
NACHGEREICHT
Die erste Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird zur Betätigung der Skibremse ausschließlich die Schubfeder der Skibindung verwendet,
welche für sich konstruktionsbedingt vorhanden ist und eine ausreichende Stärke aufweist, um das Pedal und somit
die Skibremse bei einem Sturz des Skifahrers oder bei einem willkürlichen Löslösen des Skischuhes aus der Skibindung
zu betätigen. Durch die Wahl der Schräge der zusammenwirkenden Flächen des Pedals und der Führungsplatte oder
dergleichen kann der Ablauf des Verschwenkens der Skibremse
aus der Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung, um die Schwenkachse des Pedals, gesteuert werden.
Die erste Unteraufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 2 gelöst. Auf diese Weise wird einerseits
die Anpassung der gesamten Einrichtung an unterschiedlich große Skischuhe ermöglicht und andererseits die Möglichkeit
geschaffen, für eine Skidurchbiegung einen Ausgleich in das System vorzusehen.
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Die zweite Unteraufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruchs 3 gelöst.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
sind an Hand der Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Xg. 1 eine herkömmliche Sicherheitsskibindung mit
erfindungsgemäße Skibremse im Aufriß,in der
Bremsstellung,
Pig. 2 die Skibremse mit einem angedeuteten Skischuh in der Bereitschaftstellung,
üg. 3 eine Lage ähnlich der Jig. 2 ohne Skischuh,
I1Xg. A- den Grundriß zu S1Ig. 3,
Fig. 5 das Pedal der Skibremse nach den Fig. Λ
bis A- mit Sicht in das Innere des Pedals im Schrägriß,
Fig. 6 und 7 einen Teil der Skibremse nach den Fig. 1
bis A- in Bremsstellung mit einem gefederten Überlastschutz für den Bremsbügel im Bereich
des Pedals, wobei in der Fig. 6 die Überlastfeder entspannt und in der Fig. 7 diese Feder vorgespannt ist,
Fig. 8 eine Sicherheitsskibindung mit einer Skibremse,
wobei der Bremsbügel im Pedal nur verschwenkbar und am Ski verschwenkbar sowie in der Längsrichtung des Skis verschiebbar
gelagert ist,
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Fig. 9 das Pedal nach der Fig. 8 im Schrägriß,
Fig. 10 ein Ausführungsbeispiel ähnlich der I1Ig. 8
mit einem überlastgesichert gelagerten Bremsbügel,
Fig. 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Bremsbügellagerung
in der Bremsstellung im Aufriß,
Fig. 12 die Skibremse nach der Fig. 11 in der Abfahrtsstellung in Verbindung mit einem eingespannten
Skischuh,
Fig. 13 . eine Variante der Ausführungsform nach der
Fig. 1 mit einem Distanzstück zwischen der Skibremse und der Sicherheitsskibindung,
Fig. 14- eine ähnliche Variante der Fig. 8 mit einem
Distanzstück,
Fig. 15 eine Variante der Fig. 11, ebenfalls mit einem
Distanzstück,
Fig. 16 ein Ausführungsbeispiel mit einem Kniehebel zwischen der Skibremse und der Sicherheitsskibindung in der Bremsstellung,
Fig. 17 die Bereitschaftstellung zu der Fig. 16
ebenfalls im Aufriß mit eingerastetem Skischuh und teilweise dargestelltem Bremsbügel,
Fig. 18 ein weiteres Ausführungsbeispiel mit
Winkelhebeln im Aufriß in der Bremsstellung,
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Pig. 19 . den Grundriß zu Pig. 18 mit in der
Sicherheitsskibindung eingerastetem Skischuh
und teilweise dargestelltem Bremsbügel ,
Pig. 20 einen Bremsbügel, bei dem dieser ein Aufstellen
der Skibremse mitbewirkt,
Pig. 21 eine Skibremse mit dem Bremsbügel nach
der Pig. 20 in Verbindung mit einer Sicherheitsskibindung ohne Trittsporn
mit in der Sicherheitsskibindung eingerastetem Skischuh in der Bereitschaftsstellung,
Pig. 22 die Ausführungsform nach der Pig. 21 in
der Bremsstellung,
Pig. 23- ein Ausführungsbeispiel einer einziehbaren
Skibremse in der Stellung vor dem Einziehen,
Pig. 24 eine Hälfte der Sicherheitsskibindung bzw.
der Skibremse nach der Pig. 23 in der Abfahrt sstellung (eingezogener Zustand der
Bremsdorne) und die andere Hälfte ohne das Pedal in Stellung vor dem Einziehen im Grundriß,
Pig. 24 a das der Skibremse zugewandte Ende der
Pührungsplatte im Schrägriß,
Pig. 25 eine ebenfalls einziehbare Skibremse in
der Bremsstellung,
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Pig. 26 den Grundriß zu Jig. 25, wobei eine Hälfte
die Skibremse in eingezogener Stellung und die zweite Hälfte die Skibremse in Stellung
vor dem Einziehen zeigt,
Pig. 27 die verschwenkbaren Lagerteile des Brems—
bügeis in der Bremsstellung,
Pig. 28 die Lagerteile in der Abfahrtstellung
(eingezogen), und
Pig. 29 das Pedal aus dem Ausführungsbeispiel
nach der Pig. 25 im Schrägriß von unten
gesehen.
In der nun folgenden Beschreibung werden Bestandteile, die
den eigentlichen Gegenstand der Erfindung nicht betreffen nur insoweit beschrieben, als dies zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes
erforderlich ist. Dabei werden in den verschiedenen Figuren eines Ausführungsbeispieles übereinstimmende
Bestandteile durchwegs mit ein und demselben Bezugszeichen versehen, ähnliche Zwecke erfüllende Bestandteile,
die in einem Ausführungsbeispi.el nur gering differieren,
werden zur Unterscheidung mit einem Strich ('} versehen.
Bei ähnliche Zwecke erfüllenden Bestandteilen der verschiedenen Ausführungsbeispiele bleibt die Einerstelle der Bezugszeichen
gleich und der Unterschied ist durch die Änderung der Zehnerstelle angedeutet.
Wie aus dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig.1 bis 4
erkennbar ist, ist ein Ski 1 vorgesehen, an dessen Oberseite 1a eine Führungsschiene 2 befestigt, z.B. in bekannter
Weise angeschraubt,ist, (Schrauben sind nicht gesondert dargestellt), die zur Aufnahme einer Führungsplatte 3
einer Skibindung 4 dient. Durch eine Schubausgleichseinrich-
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ORIGINAL INSPECTED
- -19 -
tung 5, bestehend aus einem skifesten Haltete!]. 5a, einem
skibindungsfesten Halteteil 5b und aus einer Drvickfeder 5c,
wird die Skibindung 4 mittels einer diese tragenden Führungsplatte
3 in Richtung des Pfeiles P. zur Skispitze hin gedrängt.
Das der Skispitze zugewandte Ende der Führungsplatte
3 ist mit einer Anschrägung 3a versehen. Die Anschrägung 3a ist in einem spitzen Winkel zur Oberseite 1a
des Skis 1 in Richtung zum Skiende hin ansteigend angeordnet. In einem Abstand vor der Skibindung 4 ist eine mit
einem Pedal 7 versehene Skibremse 6 in noch näher zu beschreibender Weise angeordnet, wobei eine Anschrägung 7b
des Pedals 7 mit der Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 kongruent ausgebildet ist. Die Anschrägung 3a beaufschlagt
von der Stellung,wie sie in der Fig.3 dargestellt ist,
(niedergetretene. Stellung der Skibremse 6 ohne Skischuh in der Skibindung 4) beginnend bis zur Bremsstellung (Fig„1)
das Pedal 7 der Skibremse 6. Die Führungsplatte 3 ist mit einer Kraft beaufschlagt, die von der Schubausgleichseinrichtung
5 hervorgerufen wird, welche das Bestreben hat, die Führungsplatte 3 in Richtung des Pfeiles P^ auf die
Skibremse 6 zu drücken. Die Anschrägung 3a der Führungs-'* platte 3 trifft dabei auf die kongruente Anschrägung 7b
des Pedals 7. Im Bereich der Anschrägung 7b ist das Pedal 7 als Vollteil 7c ausgebildet (s.Fig.5). Der Rest des Pedals
7 ist aus einem dünnen Material von gleichbleibender Dicke gefertigt. Parallel zur Längsachse des Skis 1 weist das
Pedal 7,von seiner Oberseite 7a ausgehend, an jeder Seite
je einen senkrecht auf die Oberseite 1a des Skis 1 stehenden Seitenteil 7d auf. Die beiden Seitenteile 7d sind vom
übrigen Teil des Pedals 7 etwa im rechten Winkel zum Ski 1 hin abgewinkelt. Die Seitenteile 7d schließen mit dem Voll-,
teil 7c eben ab.'Die Höhe der Seitenteile 7d entspricht der Höhe des Vollteiles 7c. Die Seitenteile 7d weisen im Bereich,
welcher sich an den Vollteil 7c anschließt, eine Ausnehmung
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7e auf. Die Ausnehmung 7e bildet bei niedergetretenem Pedal 7 eine Freistellung für einen Brernsbügel 10. Der VoIlteil
7c bildet zugleich einen Anschlag für das Pedal 7.
Die Seitenteile 7d des Pedals 7 v/eisen im Bereich ihres der Skispitze zugewandten Endes je eine im rechten Winkel zur
Längsachse des Skis 1 verlaufende Bohrung 7f auf. Die beiden Bohrungen 7f werden zur Lagerung des Pedals 7 mittels
Lagerachsen S an einer noch näher zu beschreibenden,mit der
Führungsschiene 2 fesb verbundenen Tragplatte 9 verwendet. Das Pedal 7 übergreift dabei geringfügig die Tragplatte 9.
Weiter - trägt das Pedal 7 an der Unterseite 7g (vgl.Fig.5)
seines U~förmigen Bereiches symmetrisch zur Längsachse des Skis 1 einen Führungsklotz 7h. Der Führungsklotz 7h weist
eine im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 stehende durchgehende Nut 7i auf. Diese Nut 7i ist unter einer nicht
näher bezeichneten Neigung derart angeordnet, daß jenes ihrer beiden Enden, welches dem Vollteil 7c zugewandt ist,
in der Bereitschaftsstellung der Skibremse 7 weiter von der Oberseite 1a des Skis 1 abgelegen ist als das andere Ende. In
dieser Nut 7i ist ein Verbindungsteil 10a des einteiligen
Bremsbügels 10 geführt, der im folgenden noch näher beschrieben wird. Für Montagezwecke '■ ist der Führungsklotz 7h,
wie in der Fig.5 angedeutet ist, geteilt ausgeführt; die beiden Teile des Führungsklotzes 7h können miteinander durch '
nur angedeutete Schrauben 7k verschraubt werden.
Die Tragplatte 9 trägt im Bereich ihres der Skispitze zugewandten Endes an jeder Seite je eine normal auf der Oberseite
1a des Skis 1 stehende Lagerlasche 9a. Die Lagerlaschen 9a schließen mit dem skispxtzenseitigen Endbereich der Tragplatte
9 fluchtend ab. Im dem Ski 1 abgelegenen Endbereich der Lagerlasche 9a befindet sich eine im rechten Winkel auf
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IAD ORIGINAL
I NACHGEREICHT
"3U3&V38
die Langsach.se des Skis 1 verlaufende Bohrung 9b. Weiter ist
dieses Ende der Lagerlaschen 9a mit einer zur Bohrung 9b
konzentrischen Abrundung (nicht näher bezeichnet) versehen. Die Tragplatte 9 trägt in ihrem der Führungsschiene 2 zugewandten
Bereich an jeder Seite je eine Lagerschlaufe 9c. Die
Lagerschlaufen 9c schließen mit den zugeordneten, nicht
näher bezeichneten Seiten der Tragplatte 9 fluchtend ab und erstrecken sich zur Längsachse des Skis 1 hin. Die Lagerschlaufen
9c weisen Lagerbohrungen 9<i auf, die im rechten
Winkel zur Längsachse des Skis 1 liegen.
In den Lagerbohrungen 9d ist der Bremsbügel 10 mittels seiner
Lagerteile 10c begrenzt verschwenkbar gelagert. Die Lagerteile
10c liegen parallel zum Verbindungsteil 10a; beide Bauteile stehen etwa im rechten Winkel zur Längsachse des
Skis 1. Der Verbindungsteil 10a liegt in Richtung zur Skispitze hin vor den beiden Lagerteilen 10c, welche Lagerteile
10c durch je eine erste Abwinkelung 10b, die parallel zur Längsachse des Skis 1 angeordnet ist, miteinander verbunden
sind. An die einzelnen Lagerteile 10c schließen etwa im rechten Winkel, in Richtung zum Skiende hinweisend, jeweils Bremsdorne
1Od an, die an ihren freien Enden in bekannter Weise mit je einer Kunststoffumspritzung 1Oe versehen sind.
Wirkt nun eine Kraft in Richtung eines Pfeiles Pp nur auf das
Pedal 7 der Skibremse ein, so verschwenkt dieses im Uhrzeigersinn
um die beiden Lagerachsen 8. Die Anschrägung Tb
des Pedals 7 beaufschlagt dabei die Anschrägung 3a der
Führungsplatte 3 und schiebt diese gegen die Kraft der Druckfeder. 5c der Schubausgleichseinrichtung 5 zum Skiende
hin. Der Verbindungsteil 10a des Bremsbügels 10 gleitet dabei in der Kut 7i des Führungsklotzes 7k des Pedals 7 in
deren der Skispitze zugewandten Ende und verschwenkt die Bremsdorne 1Od in die Bereitschaftsstellung. Sobald der
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[ naohgerbohtJ
^f 035 738
Vollteil 7c des Pedals 7 auf der Oberseite 1a des Skis 1
aufliegt, ist die Verschwenkbewegung der Skibremse 6 beendet, und sie befindet sich in der Abfahrtsstellung (s.Fig. 3).
Steigt man mit einem Skischuh 11 in die Skibindung 4 ein, so wird diese gegen die Kraft der Druckfeder 5c in Richtung zum
Skiende hin verschoben. Weiter wird auf das Pedal 7 eine Kraft in Richtung des Pfeiles Pp ausgeübt. Die Skibremse 6
verschwenkt dadurch in ihre Abfahr tsstell*. j« wie oben beschrieben wurde und in der Pig. 2 dargestellt ist.
Damit aber trotz äußerer Einflüsse auf den Ski 1, z.B. bei
einer Skidurchbiegung, bedingt durch die Schubausgleichseinrichtung
5, keinerlei Aufstellbewegung der Skibremse 6 erfolgt, ist in der Abfahrtsstellung der Skibremse 6 bzw.
der Skibindung 4 bei eingerastetem Skischuh 11 zwischen diesen Bauteilen ein Spalt "a" vorhanden (I1Ig. 2). Dadurch
ist genügend Spielraum vorhanden, um der Skibindung 4 bei einer Skidurchbiegung eine Schubausgleichsbewegung, d.h. eine
Bewegung in Richtung der Längsachse des Skis 1, ausführen zu lassen, ohne daß die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3
das Pedal 7 der Skibremse 6 beaufschlagen und damit eine
unerwünschte Yerschwenkbewegung einleiten würde.
Wird der Skischuh 11 aus der Skibindung 4 entfernt, schiebt
die Schubausgleichseinrichtung 5 die Skibindung 4 in Richtung zur Skispitze hin. Die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3
beaufschlagt die Anschrägung 7b des Pedals 7 "und bewirkt,
daß das Pedal 7 gegen den Uhrzeiger verschwenkt und der . Bremsbügel 10 eine Bremsstellung nach der Fig. 1 einnimmt«.
In der Aus führung s form nach den Fig. 6 und 7 ist' im Pedal
bzw. 7" für den Bremsbügel 10 ein gegen Überlast wirksamer elastischer Anschlag vorgesehen. Die beiden Pedale 7*» 7"
entsprechen dem Aufbau nach im wesentlichen dem in den Fig.
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1 bis 5 dargestellten Pedal 7. Es v/erden daher im folgenden
nur jene Bauteile beschrieben,die erfindungswesentlich sind.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig.6 ist die Nut 7'i des
Pedals 7' derart ausgeführt, daß sie in Richtung vom Vollteil 7'c zur Skispitze hin sacklochartig ausgebildet ist.
Das vollteilseitige Ende der Nut 7'i ist von einer Anschlagschwelle
7'1, die an der Unterseite eines Deckelteiles 7'k angebracht ist, bzw. aus diesem Deckelteil 7'k ausgebildet
ist, abgeschlossen. Die Breite der Anschlagschwelle 7'1 entspricht
der Breite des Führungsklotzes 7'h (vgl. den Führungsklotz 7h in der Fig.5). Der Deckelteil 7'k schließt mit
dem Pedal 7' eben ab. In der Nut 7'i befindet sich eine Druckfeder 12, welche sich einenends am Bremsbügel 10 und
anderends an der Anschlagschwelle 7'l abstützt und welche weder in der Bremsstellung noch in der Bereitschaftsstellung
des Bremsbügels10 vorgespannt ist. Die Druckfeder 12 bildet
somit einen elastischen Anschlag für den Bremsbügel 10 bei Überlast, d.h. vrenn der Bremsbügei 10 durch äußere Krafteinwirkung
noch weiter in Richtung des Uhrzeigers verdreht wird, als dies in seiner Bremsstellung üblich ist.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig.7 stellt ebenfalls ein
Pedal 7" mit einer zur überlastsicherung verwendeten Druckfeder 12' dar. Bei diesem Pedal T ist der Führungsklotz 7"h
mit dem Vollteil 7"c einstückig ausgeführt. Der Deckelteil 7"k ist im wesentlichen mit dem zuvor beschriebenen identisch.
Der die Druckfeder 12* aufnehmende Teilbereich der Nut 7"i
(Schulter 7"ixi) weist eine größere Höhe auf als der übrige
Teil der Nut j"±. Dadurch ist es möglich, die Druckfeder
unter Vorspannung in der Nut 7"i zu halten. (Der Iführungsklotz
7"h ist in der Fig. 5 als Führungsklotz 7h gezeigt).
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BAD ORIGINAL
NACHGgREICHT
>trrocr"
Im Ausführungsbeispiel nach den Pig. 8 bis 10 besteht der Hauptunterschied zu den oben beschriebenen Ausführungsformen
darin, daß der Bremsbügel 10 im Pedal 17 schwenkbar und auf der Tragplatte 10 schwenkbar und in der Längsrichtung
des Skis 1 verschiebbar (als eine Art Loslager) gelagert ist. Ein wesentIieher Unterschied besteht daher in der Ausführung
des Pedals 17· In diesem Ausführungsbeispiel ist der
Vollteil 17c langer als in den vorher beschriebenen Ausbildungen
ausgeführt. Weiter befinden sich an jeder Seite des Vollteils 17c Ausnehmungen 17m. Die Ausnehmungen 17m
sind so angeordnet, daß die beiden Seitenteile I7d in der
ganzen Länge des Pedals 17 vorhanden sind. Von diesen beginnend erstrecken sich die Ausnehmungen 17m in Richtung
zur Längsachse des Skis 1 hin. Die Ausnehmungen 17m sind
so groß ausgeführt, daß im Bereich der Längsachse des Skis 1 und symmetrisch zu dieser der Vollteil 17c in einer Breite
erhalten bleibt, der etwa einem Drittel der Breite des Pedals 17 entspricht. In diesem nicht näher bezeichneten
Teil ist der Verbindungsteil 10a des Bremsbügels 10 in einer
normal zur Längsachse des Skis 1 angeordneten Bohrung I7i'
verschwenkbar gelagert. Die Lagerteile 10c des Bremsbügels 10 sind in Lagerschlaufen 19c der Tragplatte 19 verschwenkbar und in der Längsachse des Skis 1 begrenzt verschiebbar
gelagert. Im Bereich der beiden Lagerschlaufen 19c ist die
Führungsplatte 13 ier Skibindung 14 an jeder Seite mit je
einer Ausnehmung 13b versehen. In der Brensstellung der Skibremse
17? d.h. wenn sich die Führungsplatte 13 in ihrer der Skispitze zugewandten vordersten Stellung befindet, liegen die
Lagerschlaufen 19c in- diesen Ausnehmungen 13b. Die Lagerteile 10c des Bremsbügels 10 befinden sich in den Lagerschlaufen
19c ebenfalls in ihrer vordersten Stellung. Die beiden Lagerschlaufen 19c der Tragplatte 19 bilden zusammen mit dem Bremsbügel
10 je einen Anschlag für die Skibremse 16 gegen einen
unerwünschten großen Aufstellwinkel (nicht näher bezeichnet).
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In der Bereitschaftsstellung der Skibremse 16 befinden-sich
die Lagerteile 10c des Bremsbügels 10 im Bereich jener der
Skibremse 16 abgelegenen Enden der Lagerschlaufen 19c der
Tragplatte 19. Das Verschwenken der Skibremse 16 aus der
Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung geht in der zuvor beschriebenen Weise vor sich und wird daher auch nicht
neuerlich beschrieben.
Die Fig.10 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Skibremse,
wie oben beschrieben ist mit einem ergänzenden Schutz gegen
Überlast. Zu diesem Zweck ist die Lagerschlaufe 19c' der
Tragplatte 19 in Richtung zur Skispitze hin langer als im
vorangehenden Beispiel ausgeführt. In diesem Bereich der Lagerschlaufe 19c' ist eine Druckfeder 12" gehalten. Die
Druckfeder 12" ist nicht vorgespannt und hat die Wirkung
wie die Druckfeder 12 bzw.12' in den Ausführungsformen
nach den Fig.6 b2w.7.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig.11 und 12 ist eine Lagerschlaufe
39e vorgesehen, die mit der Führungsplatte 33 verbunden ist. Die Führungsplatte 33 sowie das Pedal 37
der Skibremse 36 weisen keinerlei Anschrägungen auf. Im übrigen ist der Aufbau des Pedals 37 identisch mit jenem
im voreingehenden Ausführungsbeispiel.
Wird durch einen Skischuh 11 eins etwa lotrechte Kraft in
Richtung des Pfeiles P? auf die Skibremse 36 und eine Kraft
in Richtung zum Skiende hin (Pfeil P-J auf die Skibindung 4 ausgeübt, verschwenkt die Skibremse 36 in ihre Bereitschaftsstellung.
Der Bremsbügel 10 liegt dann etwas schräg zur Oberseite 1a des Skis 1, was im folgenden noch näher
beschrieben wird. Die Lagerteile 10c des Bremsbügels 10 kommen
durch das Zurückgleiten der Lagerschlaufen 39c mit der Führungsplatte
33 in deren mittleren Bereich zum Liegen.
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BAD ORIGHnIAL
j NACH(SERgICHT
Die Lagerung des Bremsbügels 10 ist so ausgeführt, daß dieser in seiner Bereitsschaftsstellung nicht parallel zur Oberseite
1a des Skis 1 liegt, sondern daß sein Abstand von der Oberseite 1a im Bereich des Verbindungsteiles 10a größer ist als
im Bereich der Bremsdorne 1Od. Dadurch wird erreicht, daß bei einer noch näher zu beschreibenden Aufstellbewegung der Skibremse
36 in ihre Bremsstellung keine Selbsthemmung eintritt»
Dadurch, daß sich die Lagerteile 10c des Breiasbügels 10 in
der Bereitschaftsstellung etwa in der Mitte der Lagerschlaufen 39c befinden, sind die Schub aus gleichsbewegungen, welche
die Skibindung 4- bei einer Durchbiegung des Skis 1 ausführt, in keiner Weise behindert und bewirken auch kein vorzeitiges
Verschwenken der Skibremse 36 in die Bremsstellung» Wird
der Skischuh 11 aus der Skibindung 4 entfernt, gleitet
letztere, durch die Druckfeder 5c der Schubausgleichseinrichtung
5 beaufschlagt, in Richtung zur Skispitze hin. Die mit der Führungsplatte 33 starr verbundenen Lagerschlaufen
39c der Tragplatte 39 machen diese Bewegung mit. Der Bremsbügel 10 bleibt so lange in der Bereitschaftsstellung,bis
die skibindungsseitigen Enden der Lagerschlaufen 39c die Lagerteile
10c des Bremsbügels 10 beaufschlagen. Ab diesem Moment
werden die Lagerteile 10c ebenfalls in Eichtung zur Skispitze hin verschoben. Durch seine in Eichtung zur Skispitze hin ansteigende Lage knickt daher der im.Pedal 37
gelagerte Bremsbügel 10 an dieser Lagerstelle aus und bewirkt ein Verschwenken des Pedals 37 und auch der Skibremse
36 in ihre Bremsstellung.
Die Fig. 13, 14 und 15 zeigen alle bisher beschriebenen Arten
von Skibremsen mit einem Distanzstück 3rc, 131C, "331C zwischen
der Skibremse 6, 16, 36 und der Skibindung 4· bzw. der Führungsplatte
3'i 131» 33'. Das auf der Führungsschiene 2 geführte Distanzstück
3'c,13'c, 33'c ist mit einer Verrastklaue 3<3-,13<3.»33<ϊ
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mit der Führungsplatte 3'5 13', 33'vverbunden. Dabei ist
ein Teil der TJ-förmigen Verrastklaue 3' d., 13'd, 33 * el am
bindungsseitigen Ende des DistanzStückes 31C, 131C, 33'c
und der andere Teil am pedalseitigen Ende der Führungsplatte 31? 13'5 33' ausgebildet. Die Verrastklaue 3'd,
13'd, 33'd bildet eine formschlüssige Verbindung zwischen
jedem Distanzstück 3'c, 13'c, 33'c und der Führungsplatte 31»
13', 33'· Die Verwendung eines Distanzstückes 3'c, 13'c,
33'c ermöglicht die Anpassung der Skibindung 4 an verschiedene Skischuhgrößen.
Das nun folgende, in den Fig. 16 und 17 dargestellte Ausführungsbeispiel
ist ähnlich aufgebaut wie jenes nach der Fig. 8. Die durch die Druckfeder 5c in Richtung zur Skispitze hin beaufschlagte Führungsplatte 4-3 trägt im Bereich
ihres skibremsseitigen Endes an jeder Seite je einen zylindrischen
Lagerstift 43e. Die beiden zylindrischen Lagerstifte
4-3e sind normal zur Längsachse des Skis 1 angeordnet.
An jedem dieser Lagerstifte 43e ist je ein Kniehebel 43f
gelagert. Zu diesem Zweck weisen die Kniehebel 43f im Bereich ihres skibindungsseitigen Endes je ein Langloch 43g
auf. Die Langlöcher 43g sind parallel zur Längsachse des
Kniehebels 43f angeordnet,und dadurch sind die Kniehebel 43f
an den Lagerstiften 43e nicht nur verschwenkbar, sondern
auch in der Längsrichtung der Langlöcher 43g verschiebbar gelagert. Im Bereich ihres anderen Endes sind die Kniehebel
43f verschwenkbar an zylindrischen Lagerstiften 47m gelagert. Die Lagerstifte 47m sind am Pedal 47 im Bereich
des skibindungsseitigen Endes dieses Bauteils ebenfalls im wesentlichen im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 angeordnet.
Weiter weist der Kniehebel 43 f in jenem Bereich, mit dem er in der Bremsstellung oberhalb des Bremsbügels
zum Liegen kommt, eine Aussparung 43h auf.
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Die Stellung des Kniehebels 43f in der Bereitschaftsstellung
der Skibremse 46 ist in Richtung zur Skispitze hin leicht ansteigend. Dadurch wird eine Selbsthemmung der
Skibremse 47 bei einem Aufstellvorgang des Pedals 47 von
der Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung vermieden.
Wird durch einen Skischuh 11 eine Kraft in Richtung des Pfeiles P2 auf die Skibremse 46 sowie eine Kraft in Richtung
zum Skiende hin auf die Skibindung 4 ausgeübt, verschwenkt die Skibremse 46 in ihre Bereitschaftsstellung.
Die Lagerstifte 43e der Führungsplatte 43 befinden sich
in der Bereitschaftsstellung der Skibremse 46 etwa in der Mitte des Langloches 43g. Dadurch wird erreicht, daß bei
einer Skidurchbiegung, bedingt durch die Schubausgleichsbewegung an der Skibindung 4, keinerlei Aufstellkräfte auf
die Skibremse 46 wirken. Weiter kann sich auch die Skibindung 4 ohne Behinderung durch die Skibremse 46 in begrenztem
Maße in der Richtung der Längsachse des Skis 1 bewegen.
Wird der Skischuh 11 aus der Skibindung 4 entfernt, schiebt die Druckfeder 5c die Führungsplatte 43 mit der darauf befindlichen
Skibindung 4 in Richtung zur Skibremse 46 hin. Die Lagerstifte 43e beaufschlagen dabei die beiden Kniehebel
4-3f ,und diese klappen das Pedal 47 der Skibremse 46
hoch.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 18 und 19 unterscheidet sich von jenem nach den Fig. 16 und 17 lediglich durch
die Lagerung des Bremsbügels 10. Die Lagerung ist wie im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 ausgeführt.
Der Kniehebel 53f ist bis auf die Freistellung 43h identisch
mit jenem nach den Fig. 16, 17· Die Wirkungsweise dieser Ausführung
entspricht ebenfalls anhand der Fig. 16, 17 bereits beschrieben.
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QQ β
JPo5/3q jlsiAOHaEREiCr-lT
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 20, 21, 22 wird die Aufstellkraft
für die Skibremse 66 von einer Druckfeder 5'c der Schubausgleichseinrichtung 5' und von einem Bremsbügel
10' aufgebracht.
Der Bremsbügel 10' ist einteilig ausgeführt. Er besteht aus
zwei einander gegenüberliegend angeordneten Bremsdornen 10'd,
die von ihren freien Enden beginnend mit je einer Kunststoffumspritzung
10'e versehen sind. Ein diese beiden Bauteile verbindender Verbindungsteil 10'a ragt aus der Ebene
der Bremsdorne 10'd unter einem Winkel von etwa 75° ia Richtung
zu den Kunststoffumspritzungen 10'e hin. Der Verbindungsteil
10'a weist eine nach einem konstanten Sadius gebogene
Form auf.
Das Pedal 67 ist ähnlich aufgebaut wie jenes nach den Fig. 11 und 12. Am skibindungsseitigen Ende des Pedals 67
weist dieses zwei Betätigungsarme 67n auf. Die Betätigungsarme
67a bilden eine Verlängerung der Seitenteile 67d? d.h.
sie schließen an diese fluchtend an. Die freien Enden der Betätigungsarme 67a liegen auf zylindrischen Lagerstiften
64a auf. Die Lagerstifte 64a befinden sich seitlich an der Skibindung 64. Sie sind am pedalseitigen Ende der Skibindung
64 im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 verlaufend angeordnet. Durch die Anordnung bzw. Verbindung
des Pedals 67 mit der Skibindung 64 ist die Verwendung eines (Drittsporns überflüssig, da dessen Aufgabe vom Pedal
67 übernommen wird. Die skibindungsseitigen Enden der Betätigungsarme 67n weisen an ihrer skiseitigen Unterseite
je eine Führungsschräge 67 ο auf. Die beiden Führungsschrägen
67 ο sind so weit von den Lagerstiften 64a entfernt,
daß bei geschlossener Stellung der Skibindung 64 mit eingerastetem Skischuh 11 bei/ einer Schubausgleichsbewegung
keinerlei Aufstellkräfte auf die Skibremse 66 wirken. Die Führungsschrägen 670 verhindern nach dem Entfernen eines
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3Q3573I j NACKeERElOHT
Skischuhes 11 aus der Skibindung 64 durch eine Backenauslösung
ein Sitzenbleiben der Skibremse 66 in der Bereitschaf tsst ellung, was im folgenden noch näher beschrieben
wird.
Mit dem Verbindungsteil 10'a ist der Bremsbügel 10' im
•Pedal 67 gelagert. Zu diesem Zweck weist das Pedal 67 im Bereich des skibindungsseitigen Endes eiru? Ausnehmung 67p
auf. Die Ausnehmung 67p ist langlochartig ausgeführt und durchragt das Pedal 67 normal zur Längsachse des Skis 1.
Die Ausnehmung 67p verläuft etwa parallel zur Oberseite 67a
des Pedals 67· Im Bereich der Seitenteile 67d ist die Ausnehmung
67p kreisbogenartig ausgebildet und umschließt den Bremsbügel 10.
Wird nun durch einen Skischuh 11 eine Kraft in Richtung des Pfeiles P~ auf das Pedal 67 ausgeübt, verschwenkt diese Kraft
die Skibremse 66 in die Bereitschaftsstellung und die Skibindung 64 in ihre geschlossene Stellung. Die Druckfeder 5'c
wird zugleich vorgespannt. Der Verbindungsteil 10'a wird
in die Ebene der Bremsdorne 10 *d verschwenkt und, da der
gesamte Bremsbügel aus Federstahldraht hergestellt ist,
ebenfalls vorgespannt.
Wird der Skischuh 11 durch einen Auslösevorgang der Skibindung 64 freigegeben, so wird über die Lagerstifte 64a die
Skibremse 66 in ihre Bremsstellung verschwenkt.
Bei einer Entfernung des Skischuhes 11, ohne daß die Skibindung
64 auslöst, gleitet die Führungsplatte 63 mit der darauf
befindlichen Skibindung 64 durch die Kraft der Druckfeder 5'c beaufschlagt in Richtung zur Skispitze hin. Die
Lagerstifte 64a beaufschlagen dadurch das Pedal 67 über die Führungsschrägen 67 ο und verschwenken es in Richtung gegen
den Uhrzeiger. Dadurch wird der Terbindungsteil 10'a des
Bremsbügels 10' etwas aus der Ebene der Bremsdorne 10'd
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und somit aus seiner Totpunktlage verschwenkt. Der Bremsbügel
10', der seine entspannte Lage, wie sie in der Fig.22
dargestellt ist, einnehmen will, übt nun eine Aufstellkraft auf die Skibremse 66 aus und verschwenkt sie in ihre
Bremsstellung. Der Brcrasbügel 10' begrenzt die Verschwenkbewegung
des Pedals 67.
In den beiden nun folgenden Ausführungsbeispielen ist die Skibremse jeweils so ausgeführt, daß sie in der Bereitschaftsstellung die Bremsdorne einzieht. Der Schub r den die Schubausgleichseinrichtung
ausübt, wird zur Spreizung der Brems-.,dorne und zum Verschwenken der Skibremse in die Bremsstellung
verwendet.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig.23-24-a ähnelt das Pedal
77 im wesentlichen jenem nach den Fig.1 bis 4. Lediglich die beiden Ausnehmungen 77e sind, in der Längsachse des
Skis 1 betrachtet, langer ausgeführt.
Die Tragplatte 79 trägt an jeder Seite symmetrisch zur Längsachse des Skis 1 je eine Lagerschlaufe 79c. Die Lagerschlaufen
79c sind mittels Lagerachsen 79e, Vielehe im wesentlichen
senkrecht auf der Tragplatte 79 angeordnet sind/ im Bereich ihres der Skibindung 4 abgewandten Endes verschwenkbar
gelagert.
Die skibindungsseitigen Enden der Lagerschlaufen 79c sind mit schrägen Anschlagkanten 79f versehen. Die Anschlagkanten
79f stehen zur Längsachse der Lagerschlaufen 79c unter
einem Winkel o^> von etwa 45 . In der Bremsstellung der
Skibremse 76 bilden die beiden Kanten 7 9f der Tragplatte 79 eine in Richtung zur Skispitze hin verjüngend ausgeführte
V-Form. Weiter trägt jede der beiden Lagerschlaufen 79c
im Bereich der Anschlagkanten 79f je einen senkrecht auf
die Oberseite 1a des Skis 1 stehenden Rastzapfen 79g. An
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" 32 "303573g
den Rastzapferi 79g sind die Enden einer Zugfeder 79h eingehakt.
Die beiden Lagerschlaufen 79c werden dadurch in
Richtung zur Längsachse des Skis 1 hin verschwenkt, was im
folgenden noch näher beschrieben wird.
Die Führungsplatte 73 weist im mittleren Bereich des der
Skibremse 76 zugewandten Endes eine Anschrägung 73a auf.
Die an die Anschrägungen 73a anschließenden Randbereiche der
Führungsplatte 73 weisen senkrechte Stirnseiten 73k auf. Die Stirnseiten 73k sind in Richtung zum Skiende hin etwas hinter
der Anschrägung 73a angeordnet. Im Bereich der Ausnehmungen (nicht näher bezeichnet), die durch die gegenüber der Anschrägung
73a etwas zurückversetzten und senkrechten Stirnseite 73k der Führungsplatte 73 gebildet sind, befindet sich
an jeder Seite je ein Spreizteil 731. Die beiden Spreizteile
731 v/eisen gleichbleibende Dicke auf und schließen mit der Unterseite der Führungsplatte 73 eben ab. Sie liegen parallel
zur Längsachse des Skis 1 und befinden sich im skimittigen Bereich der beiden Stirnseiten 73k. Die der Skibremse 76 zugewandten
Enden der Spreizteile 731 weisen je eine Betätigungsfläche 73m auf. Die Betatigungsflächen 73m liegen zur
Längsachse des Skis 1 unter einem Winkel von vorzugsweise 45 . Sie verjüngen, sich zur Längsachse des Skis 1 und in
Richtung zur Skispitze hin. Die Breite der Spreizteile bzw. der Abstand ihrer zur Längsa.chse des Skis 1 parallel
liegenden Außenkante /(nicht näher bezeichnet) von der Längsachse des Skis 1 ist so gewählt, daß in der Bremsstellung
der Skibremse 76 die Innenkanten der Lagerschlaufen
79c mit den Außenkanten dar Spreizteile 731 fluchten.
Wird durch einen Skischuh (nicht dargestellt) eine Kraft in Richtung des Pfeiles P^ und ein Schub in Richtung zum
Skiende hin a.usgeübt, so verschv/enkt die Skibremse 76 in
ihre Bremsstellung. Die Führungsplatte 73 wird gegen die Kraft der Druckfeder 5c in Richtung zum Skiende hin verschoben.
Dadurch kommen die beiden Spreizteile 731 der
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Führungsplatte 73 von den Lagerschlaufen 79c der Tragplatte
79 außer Eingriff bzw. so zum Liegen, daß nur die Betätigungsflächen 73ra der Führungsplatte 73 die zugeordneten Anschlagkanten
79f der Tragplatte 7 9 berühren. Die Fig.23 und die untere Zexchnungshälfte der Fig.24 zeigen den Zeitpunkt,
ab welchem bei einem weiteren Verschieben der Führungsplatte 73 in Richtung zum Skiende hin der oben beschriebene Vorgang
eintritt. Die Zugfeder 79h verschwenkt die Lagerschlaufen 7 9c um die Lagerachsen 79e in Richtung, zur Längsachse
des Skis 1 hin. Die Lagerteile 10c, mit denen der Bremsbügel'
10 an den Lagerschlaufen 79c gelagert ist, verschwenken dadurch ebenfalls, so daß die Bremsdorne bzw. die Kunststoff
umspritzungen 1Oe innerhalb der Skikanten (nicht näher bezeichnet) zum Liegen kommen, wie man es der oberen Hälfte
der Fig.24 entnehmen kann.
Wird nun der nicht dargestellte Skischuh, sei es nun willkürlich durch ein Aussteigen oder unwillkürlich durch einen
Sturz, aus der Skibindung 4 entfernt, gleitet die von der Druckfeder 5c beaufschlagte Führungsplatte 73 in Richtung
zur Skispitze hin. Die Betätigungsflächen 73m der Führungsplatte 73 beaufschlagen dabei die Lagerschlaufen 79c der
Tragplatte 79 über deren Anschlagkanten 79f und verschwenken
sie gegen die Kraft der Zugfeder 79h in eine Lage parallel zur Längsachse des Skis 1 . Die Bremsdorne 10d v/erden
dadurch ebenfalls verschwenkt, bis sie etwa parallel zu den Skikariten liegen. Wenn diese Stellung der Bauteile erreicht
ist (vgl.die Fig.23 und die-untere Half te der I1Ig. 24-),so
liegt die Anschrägung 73a der Führungsplatte 73 an der zugeordneten Anschrägung 77b des Pedals 77 an. Ab diesem
Zeitpunkt beaufschlagt die Führungsplatte 73 das Pedal 77 und verschwenkt es, und somit die gesamte Skibremse 76, in
ihre Bremsstellung.
Wenn sich die Führungsplatte 73 in ihrer vordersten Stellung (Bre/asstellung) befindet, so ist durch die zurückver-
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3035733 I NACHGEREICHT
setzten Stirnseiten 7?k in der Führungsplatte 73 für die
Lagerschlaufen 79c der Tragplatte 79 je eine Freistellung
gegeben.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 25 bis 29 trägt die
Tragplatte 89 etwa in ihrer Längsmitte im Bereich der Längsachse des Skis 1 eine lotrecht auf die Oberseite 1a des
Skis 1 stehende zylindrische Lagerachse 89e. An dieser Lagerachse
89e sind zwei Lagerschlaufen 89c begrenzt verschwenkbar
gelagert. Die beiden Lagerschlaufen 89c weisen
einen spiegelbildlich verkehrten Aufbau auf und sind an der Lagerachse 89e übereinanderliegend verschwenkbar gelagert.
Durch die minimale Bauhöhe (Blech oder ein anderes dünnes Material von gleichbleibender Dicke) der übereinanderliegenden
Teile der Lagerschlaufen 89c wird dieser Höhenunterschied
vernachlässigt. In Richtung zum Skiende hin, im Bereich der Lagerachse 89e, weist jede der beiden Lagerschlaufen
89c einen Steuerschlitz 89k auf. Die beiden Steuerschlitze
89k sind derart angeordnet, daß ihre skimittigen
Enden in nicht eingezogener Stellung der Bremsdorne 1Od (Fig. 27) im Bereich der Längsachse des Skis 1 ein kleines
Stück übereinander zum Liegen kommen. In Richtung zur Skispitze hin gesehen erstreckt sich der übrige Bereich der
Steuerschlitze 89k entsprechend der zugehörigen Lagerschlaufen
89e, u.zw. bei der linken Lagerschlaufe 89c nach links und bei der rechten Lagerschlaufe 89c nach rechts. Die Steuerschlitze
89k sind konzentrisch zur Lagerachse 89e angeordnet
und gleichbleibend breit ausgebildet. Die Breite wird im folgenden noch näher beschrieben.
Das Pedal 87 ähnelt bis auf den Führungsklotz 87h der Ausführungsform
nach den Fig. 1 bis 4-. Die Unterseite (nicht
näher bezeichnet) des Führungsklotzes 87h weist eine zu
der Hut 87i parallel ansteigende Form auf. Der Führungsklotz 87h trägt an seiner Unterseite einen zylindrischen
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Steuer stift 87k, dessen freies Ende eine niclit näher bezeichnete
konische Spitze aufweist. Der Steuerstift 87k ist
zur Lagerachse 8 konzentrisch gekrümmt. Er ist so angeordnet, daß er beim Niedertreten des Pedals 87 in die beiden
einander überlappenden Steuerschlitze 89k eingreift. Die
Breite der Steuerschlitze 89k entspricht etwa dem Durchmesser
des Steuer stifte s 87k, v/elcher einem mit der Schwenkachse konzentrischen Radius entsprechend gekrümmt ist.
Wird nun durch einen Skischuh 11 eine Kraft in Richtung des Pfeiles Pp auf die Skibremse 86 und ein Schub in Richtung
zum Skiende hin auf die Skibindung 4 ausgeübt, verschwenken beide Bauteile in ihre Abfahrtsstellung. Dabei νerschwenkt
das Pedal 87 über die Nut 87i den Bremsbügel 10, bis sich dessen Bremsdorne 1Od über dem Niveau der Oberseite 1a
des Skis 1 befinden. Ab diesem Punkt hat sich das Pedal 87 so weit verschwenkt, daß der Steuerstift 87k in die Steuerschlitze
89k eingreift und die beiden Lagerschlaufen 89c
der Tragplatte 89 in Richtung zur Längsachse des Skis 1 hin (Pig. 28) verschwenkt. Über die Lagerteile 10c des Bremsbügels
10 werden dadurch die mit einer Kunststoffumspritzung 1Oe versehenen Bremsdorne 1Od ebenfalls verschwenkt und kommen
innerhalb der beiden nicht näher bezeichneten Skikanten
zum Liegen (Fig. 26 oberer Teil).
Die Führungsplatte 3 mit der darauf befindlichen Skibindung
4 wird in der Bereitschaftsstellung der Skibremse 86 durch den Skischuh 11 gegen die Kraft der Druckfeder 5c so weit
in Richtung zum Skiende hin geschoben, daß zwischen der Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 und dem Pedal 87 ein
Spalt "a" verbleibt. Dadurch ist erreicht, daß durch eine
Skidurchbiegung hervorgerufenen Schubausgleichsbewegungen der Skibindung 4 keine Aufstellkräfte auf das Pedal 87
wirken.
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Wird der Skischuh. 11 aus der Skibindung 4- entfernt, so verschiebt
die Druckfeder 5c die Skibindung 4- in Richtung zur Skibremse 86 hin. Die Führungsplatte 3 schwenkt über ihre
Anschrägung 3a das Pedal 87 der Skibremse 86 hoch, wodurch
die Bremsdorne 1Od ausgeschwenkt werden. In weiterer Folge des Vorgleitens der Skibindung 4 wird das Pedal 87 der Skibremse
86 von der Führungsplatte 3 in ihre Bremsstellung
weiter hochgeschwenkt. Die beiden Lagerschlaufen 87c nehmen
dabei eine Stellung ein, wie sie in der Fig. 27 dargestellt ist.
Es sind weitere Abwandlungen der erfindungsgemaßen Skibremse-Skibindung-Kombination
denkbar, ohne den Rahmen des Schutzumfanges zu verlassen. So ist vor allem eine Kombination
der beschriebenen Varianten untereinander denkbar, soweit diese technisch möglich ist. Insbesondere die Verbindung
zwischen dem Bremsbügel und dem Führungsklotz kann anders gestaltet sein. Beispielsweise kann der Führungsklotz
einstückig und der Bremsbügel geteilt ausgeführt sein. In diesem Fall ist eine drehsichere Verbindung zwischen den
beiden Teilen des Bremsbügels erforderlich. Am einfachsten ist es, den Bremsbügel etwa in der Mitte des Verbindungsteiles
zu unterteilen und diese beiden Endbereich mittels einer Hülse zu verbinden. In diesem Fall ragen Fortsätze,
welche radial vom Verbindungsteil abstehen, in axial verlaufende Schlitze der Hülse. Man kann aber auch die Hülse mittels
ihres einen Endes an einem Ende des halbierten Verbindungs— teiles befestigen und das Ende des anderen halbierten Verbindungsteiles
in der beschriebenen Art mit dieser Hülse drehsicher verbinden. Ein unerwünschtes Verschieben der
beiden Halbteile des Bremsbügels ist in diesem Fall durch eine entsprechende Anordnung der Lagerlaschen, in welchen
die Lagerteile gelagert sind, erforderlich.
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Auch das Auseinanderspreizen der beiden Lagerschlaufen nach
dem letzten Ausführungsbeispiel kann anders erfolgen , beispielsweise
durch zxiei Steuer stifte, welche einzeln in die
Steuerschlitze eingreifen und diese entlang je einer im
Kaum schräg verlaufenden Ebene führen. Hierdurch kann das
Ausmaß des Verschwenkens durch eine kleinere Bauhöhe erreicht werden. Man kann aber auch den kegelartigen Bereich
des Steuerstiftes verlängern und den zylindrischen Bereich in den Schlitzen verbreitet führen, um den Verschwenk weg
der Lagerschlaufen zu erhöhen.
Die Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, die Kraft der in einer Fersenbindung ohnehin vorhandenen Schubfeder dazu
auszunützen, den Bremsbügel einer Skibremse in die Bremsstellung zu verschwenken oder wenigstens diese Schwenkbewegung
einzuleiten. Eine Weiterentwicklung dieses Grundgedankens besteht darin, auch die Einziehbewegung der
Bremsdorne mittels der Kraft der Schubfeder zu bewerkstelligen.
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Claims (30)
1.) Skibremse zum Abbremsen eines vom Skischuh gelösten
Skis, welche einen aus einem gebogenen Drahtmaterial
bestehenden Bremsbügel mit zwei Bremsdornen aufweist, welcher Bremsbügel um eine im wesentlichen im rechten
Winkel zur Längsachse des Skis verlaufende Achse gegen die Kraft einer Feder aus einer Brerasstellung, in der
die beiden Bremsdorne unterhalb der Lauffläche des Skis
ragen, mittels eines Pedals in eine Bereitschaftsstellung verschwenkbar ist, in welcher die Bremsdorne im
wesentlichen oberhalb der Oberseite des Skis liegen, wobei der Bremsbügel bzw. dessen Pedal durch einen Skibindungsteil
beaufschlagt aus der Bremsstellung in die
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TELEFON (Ο89) 2228S2
TELEX O5-293BO
TELEGRAMME MONAPAT
TCLEKOP1ERER
303573§
Bereitschaftsstellung verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pedal (7) eier Skibremse (6), in der
Längsachse des Skis (1) betrachtet, in einem Abstand vor der Skibindung (4), der sie zugeordnet ist, an einer im
wesentlichen im rechten Winkel zur Längsachse des Skis (1) verlaufenden Achse (8) gelagert und um diese Achse
verschwenkbar ist, daß der der Skibindung (4) zugewandte
Endbereich des Pedals (7) mit einem kongruenten Endbereich
einer Führungsplatte (3) od. dgl. der Skibindung (4) zusammenwirkend ausgestaltet ist, wobei die beiden Endbereiche
dieser Bauteile vorzugsweise ab- bzw. angeschrägt (3a, 7b) sind, und eine Schubausgleichseinrichtung
(5), welche der Skibindung (4) zugehörig ist, beim Niedertreten der Skibremse (6) und der Skibindung (4)
ein Entfernen der Skibindung (4) von der Schwenkachse (8) der Skibremse (6) in der Längsrichtung des Skis
(1) ermöglicht.
2. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen das Pedal (7) <le:r Skibremse (6) und die Führungsplatte
(3) der Skibindung (4) nach Bedarf Distanzstücke (3'c) unterschiedlicher Länge einsetzbar sind
(Fig. 13 bis 15).
3- Skibremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsplatte (73) zusätzlich zu der Anschrägung (73a) abgeschrägte Betätigungsflächen (73m)
aufweist, welche mit Anschlagkanten (79f) der Tragplatte
(79) in Wirkverbindung bringbar sind, wobei die als eine Drehachse wirksamen Drahtabschnitte (Lagerteile
1Oc) des Bremsbügels (10) in relativ zur Tragplatte (79) und in einer Ebene, welche parallel zur Oberseite der
Tragplatte (79) verläuft, verschwenkbar gelagerten Lagerschlaufen (79c) der Tragplatte (79) gehalten bzw.
gelagert sind (Fig. 23 bis 24).
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~3~ 303573
4. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Pedal (7) der Skibremse (6) zur Aufrahme eines als
Verbindungsteils (1Oa) dienenden Drahtabschnittes· des Bremsbugels (10) an ihrer Unterseite (7g) einen Führungsklotz (7h) iviit einer Nut (7i) aufweist, wobei der Führungsklotz
(7h) etwa im mittleren Bereich der Unterseite (7g) des Pedals (7), bezogen auf die Längsachse
des Skis (1)t symmetrisch angeordnet ist und etwa halb so breit und zweidrittel so lang wie das Pedal (7) ist,
daß die Nut (7i) den Führungsklotz (7h) im rechten Winkel zur Längsachse des Skis (1) durchgehend durchsetzt
und, bezogen auf die Oberseite (la) des Skis (1)»in der
Bereitschäftsstellung der Skibremse (6) unter einem spitzen Winkel (schräg) verläuft, wobei jenes Ende,
welche?, der Schwenkachse (8), an der das Pedal (7) verschwenkbar
gelagert ist, in dieser Lage der Skibremse (6) näher der Oberseite (la) des Skis (1) liegt als
jenes Ende der Nut (7i), welches die Anschrägung (7b) des Pedals (7) aufweist, und daß das Pedal (7) an seinen
beiden Seitenteilen (7d) zur Aufnahme der Schwenkachse (3) je eine Bohrung (7f) und zur Aufnahme von Lagerteilen
(01c) des Bremsbügels (10) je eine Ausnehmung (7e) aufweist, wobei die beiden Bohrungen (7f) und die beiden
Ausnehmungen (7e) an den einzelnen beiden Seitenteilen (7d) des Pedals (7) paarweise und vorzugsweise in einem
Abstand liegen, welcher größer als die Länge des Führungsklotzes (7h) des Pedals (7) ist (Fig.1 bis 5).
5. Skibremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungsklotz (7h) in einer Ebene, welche parallel und im Bereich der Nut (7i) verläuft, geteilt ausgeführt
ist, und daß die beiden Halbteile des Führungsklotzes (7h) miteinander mittels Schrauben (7j) verschraubbar
sind, und daß der Bremsbügel (10), einschließlich des Verbindungsteils (10a), der Lagerteile (10c), der Brems-
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dorne (1OcI) sowie der diese Drahtabschnitte verbindenden
Abwinkelungeri (10b), einstückig bzw. einteilig ausgebildet
ist (Fig.4 und 5).
6. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungsklotz einstückig bzw. einteilig ausgebildet ist und einen Bremsbügel· aufnimmt, welcher im Bereich
seines Verbindungsteils geteilt ausgeführt ist, wobei die beiden Teile miteinander entweder unmittelbar oder mitteis
einer Öse od.dgl. mittelbar drehsicher verbindbar sind (Fig.4 und 5).
7. Skibremse nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse(8),an welcher das Pedal (7) der Skibremse
(6) gelagert ist, von zwei Lagerachsen gebildet ist, vrelche in je einer Bohrung (9b) zweier Lagerlaschen
(9a) einer Tragplatte (9) gelagert sind- welche Tragplatte (9) ihrerseits und in bekannter Weise entlang der
Führungsschiene (2) gemeinsam mit der Führungsplatte (3)
der Skibindung (4) verstellbar und in bestimmten Lagen
an der Schiene (2) verrastbar ist, und daß die Tragplatte
(9) an ihrem der Skibindung (4) zugewandten Endbereich je eine Lagerschlaufe (9c) trägt, welche an die beiden
Seiten der Tragplatte (9) anschließend und im wesentlichen im rechten V7inkel zur Längsachse des Skis (1) verlaufend,
miteinander fluchtend und Lagerteile (10c) des Bremsbügels (10) aufnehmend ausgestaltet sind (Fig.1-4).
8. Skibremse nach einem der Ansprüche 1,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbügel (10) im bzw. am Pedal
(7) in der Bremsstellung an einem gegen einen überlast wirksamen elastischen Anschlag abgestützt ist.
9. Skibremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (7'i) des Führungsklotzes (7'h) des Pedals (7r)
sacklochartig ausgebildet ist, v/obei das der Anschrägung
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(7sc)zugewandte Ende der Mut (7'i)offen ist und im zusammengebauten Zustand der Skibremse (6)von einer Anschlagschwelle
(7'1), die an der Unterseite eines Deckelteiles (7'k) angebracht ist bzw. aus diesem Deckelteil (7'k) ausgebildet
ist, abgeschlossen ist, wobei der Deckelteil (7'k) vorzugsweise in der gesamten Breite des Führungsklotzes (7'h) verlaufend in der Oberseite bzw. Trittfläche
des Pedals (7') vorgesehen ist, und daß als elastischer Anschlag eine Druckfeder (12) vorgesehen
ist, Vielehe sich einenends am Verbindungsteil· (10a)
des Bremsbügels (10) und anderends an der Anschlagschwelie
(7'i) abstützt, wobei die Druckfeder (12) weder in der Bremsstellung noch in der Bereitschaftsstellung des Bremsbügels (10) vorgespannt ist (Fig.6).
10. Skibremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungsklotz (7"h) und der die Anschrägung (7"b) aufvieisende Vollteil (7"c) des Pedals (7") einstückig
als ein Bauteil.ausgebildet sind, und daß die Nut (7"i)
in diesem Bauteil sacklochartig ausgebildet ist, wobei das offene Ende der Nut (7"i) in der Richtung zur Anschrägung
(7"b) des Pedals (7") hin weist, und daß in der Nut (7"i) eine Druckfeder (12') vorgesehen ist,
welche sich einenends an einer Schulter (7'1I1) der Nut
(7"i) und anderends an einer Anschlagschwelle (7"1) eines Deckelteiles (7"k) des Führungsklotzes (7"h) abstützt,
wobei der Deckelteil (7"k) zumindest in jenem Bereich vorgesehen ist, in welchem die Nut (7"i) die
Druckfeder.(12') aufnimmt, daß der Deckelteil (7"k) mit der Oberseite bzw. Trittfläche des Pedals (7") eben
abschließt, und daß die Schulter (711X1) in der Nut (7"i)
in einem Abstand vom offenen Ende der Nut (7"i) vorgesehen ist, welcher der gewünschten Vorspannung der
Druckfeder (12') entspricht (Fig.7).
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J nachgerschtJ
11. Skibremse nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Pedal (17) an seinem der Anschrägung (17b) zugewandten Endbereich einen Vollteil (17c) aufweist, welcher
sich etwa über 1/3 bis 1/4 der Länge des Pedals (17) erstreckt und symmetrisch zur Längsachse des
Pedals (17) als Ausnehmungen (17m) gestaltete Abstufungen
aufweist, wobei der mittlere, höhere Bereich des Vollteils (17c) eine im rechten Winkel zur Längsachse
des Pedals (17) verlaufende, zur Aufnähe·= ^es Verbindungsteils
des Bremsbügels (10) dienende Bohrung (17i!) aufweist, und daß der Bremsbügel (10) mittels seiner
Lagerteile (10c) in Lagerschlaufen (19c) der Tragplatte (19) verschwenkbar und in der Richtung der
Längsachse des Skis (1) begrenzt verschiebbar gelagert ist (Fig. 8 und 9).
12. Skibremse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile (17&) des Pedals (17) in
jenem Bereich, welcher, in der Richtung der Längsachse des Pedals (17) betrachtet, von der Schwenkachse (8) des
Pedals (17) abliegt, Abstufungen (1?cL) vorgesehen sind,
welche eine Aufnahme des Bremsbügels (10) gestatten und somit deren Höhe mit der Oberseite der Bohrung
(17Ϊ1) fluchtet (Fig. 9).
13. Skibremse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,·
daß die die beiden Lagerteile (10c) des Bremsbügels (10) aufnehmenden Lagerschlaufen (19c) der Tragplatte
(19) in der Bremsstellung der Skibremse (17) in Ausnehmungen
(13b) der Führungsplatte (13) liegen, welche
Ausnehmungen (13b) an ihren der Skibremse (16) zugewandten Endbereichen offen sind, und daß die
beiden Lagerschlaufen (19c) der Tragplatte (19) in Zusammenwirkung
mit dem Bremsbügel (10) je einen Anschlag
für die Skibremse (16) gegen einen unerwünscht großen Aufstellwinkel bilden (Fig. 8).
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j NACHQEREiCHT I
14·. Skibremse nach einem der Ansprüche 11 "bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerschlaufe (i9cf) der ·
Tragplatte (19) in Richtung zur Skispitze hin verlängert ist und in diesem Bereich (je) eine Druckfeder
(12") gelagert ist, an welcher der Bremsbügel (10"I mittels
seiner Lagerteile (1Oc) bzw. zumindest mittels eines Lagerteiles (10c) federnd abgestützt ist (Fig. 10).
15· Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbügel (10), in der Bereitschaftsstellung der
Skibremse (36) betrachtet, mit seinem im Pedal (37) gelagerten Verbindungsteil (10a) von der Oberseite (1a) ■
des Skis (1) in einem größeren Höhenabstand liegt als die freien Endbereiche der Bremsdorne (1Od), und daß
in dieser Lage der Skibremse (36) die beiden Lagerteile
(1Oc) des Bremsbügels (10),in der Richtung der Längsachse des Skis (1) betrachtet, etwa im mittleren
Bereich der beiden Lagerschlaufen (19<O der Tragplatte
(19) liegen (Fig. 11 und 12).
16. Skibremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Distanzstück (3'c, 13.'c, 33Ό) an seinem der Führungsplatte
(3'5 13Ί 33') zugewandten Endbereich jeweils
die eine Hälfte einer Verrastklaue (3'cL, 13'cL, 33 *d)
aufweist, deren andere Hälfte am zugehörigen Endbereich der Führungsplatte (3% 13', 33') ausgebildet ist, und
daß das nach Bedarf eingesetzte Distanzstück (31C, 13'c,
331C) mittels der Verrastklaue (3'd, 13'd, 33*d) eine
formschlüssige Verbindung zwischen dem Distanzstück (3'c, 13'c, 33'c) und der Führungsplatte (31, 13«, 33f)
bildet (Fig. 13 bis 15).
17· Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Pedal (4-7) der Skibremse (4-6) etwa quaderförmig
ausgebildet ist und an seinem der Skibindung (44) zuwandten Endbereich beidseitig je einen zylindrischen
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j NACHG-SREtOHT
Lagerstift (47m) trägt, daß am der Skibremse (46; zuwandten
Endbereich der Führungsplatte (4-3) "beidseitig zylindrische Lagerstifte (43e) befestigt sind, und
daß jeweils an einem Paar von Lagerstiften (47m) bzw.
(43e) des Pedals (47) und der Führungsplatte (43) je
ein Kniehebel (43f) gelagert ist, wobei eine der Lagerstellen jedes Kniehebels (43f) in einem Langloch
(43g) geführt gelagert ist, wobei das Langloch (43g) vorzugsweise im Bereich des Lagerstiftes (43e) der
Führungsplatte (43) vorgesehen ist (Pig. 16 und 17)*
18. Skibremse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Kniehebel (43f) in der Bereitschaftsstellung der Skibremse (46) den in seinem Verschwenkbereich
verlaufenden Lagerteil (1Oc) des Bremsbügels (10) übergreift, und daß jeder Kniehebel (43f) in diesem Bereich
eine Aussparung (43h) aufweist (Fig. 16 und 17).
19. Skibremse nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kniehebel (43f) in der Bereitscb.aftsstellung
der Skibremse (46) in der Richtung zur Skispitze hin leicht ansteigend (unter einem spitzen Winkel von
etwa 5 - 10°) angeordnet ist.
20. Skibremse nach Anspruch 17 oder 19ι dadurch gekennzeichnet,
daß der Bremsbügel (10) mit seinen Lagerteilen (1Oc) in Lagerschlaufen (59c) der Tragplatte (59)
gelagert ist (Fig. 18 und 19).
21. Skibremse nach Anspruch. 1, dadurch, gekennzeichnet, daß
das Pedal (67) an seinem der Skibindung (64) zugewandten Endbereich beidseitig je einen Betätigungsarm
(67a.) trägt, so daß das Pedal (67) in der Draufsicht
eine etwa U-förmige Gestalt aufweist, daß die Skibindung (64) an ihren beiden Seiten je einen im Verschwenkbereich
der beiden Betätigungsarme (67n) des Pedals (67) liegenden Lagerstift (64a) aufweist, und daß die
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beiden Betätigungsarme (67n) des Pedals (67) an ihrer
dem zugehörigen Lagerstift (64a) der Skibindung (64) zugewandten Seite je eine Pührungsschräge (67o) aufweisen,
welche Führungsschräge vom freien Endbereich
jedes der Betätigungsarme (67n) des Pedals (67) in
einem Abstand beginnend zur Oberseite (1a) des Skis (1)
hin undter einem spitzen Winkel von JO - 60°„ vorzugsxtfeise
unter einem Winkel von etwa 45°, verlaufen,und
daß der in der Bereitschaftsstellung der Skibremse (66) im wesentlichen parallel zur Oberseite (1a) des
Skis (1) verlaufende Bereich der einzelnen Betätigungsarme (67n) des Pedals (67) eine Länge aufweist, welche
zumindest gleich der für einen Schubausgleich bei einer Skidurchbiegung erforderlichen Verschiebebewegung der
Skibindung (64) in der Richtung der Längsachse des Skis (1) entspricht (Pig» 21 und 22).
22. Skibremse nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bremsbügel (10') einstückig bzw» einteilig aus
einem Pederstahldraht hergestellt ist, dessen den Verbindungsteil
(10'a) bildender Drahtabschnitt aus der
durch die beiden Bremsdorne (10'd) bestimmte (gedachte)
Ebene herausragt und in der Richtung zu den an den beiden Bremsdornen (10'd) angeordneten Kunststoffumspritzungen
(10'e) unter einem Winkel von etwa 75° hin ragt, wobei der Verbindungsteil (10'a) des Bremsbügels
(10') eine nach einem konstanten Radius gebogene Porm aufweist, welcher Bereich in der Bereitschaftsstellung
der Skibremse (66) vorgespannt und in der Bremsstellung der Skibremse (66) entspannt ist
(Pig. 20 bis 22)«
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23. Skibremse nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, daß
jede Betätigungsfläche (73m) an je einem Spreizteil
(731) vorgesehen ist, welche Spreizteile (731) an je
einer senkrechten Stirnseite (73k) der Führungsplatte (73) ausgebildet sind, welche Stirnseiten (73k) ihrerseits
je eine in der Richtung der Längsachse des Skis (1) verlaufende Ausnehmung zur Aufnahme der beiden
Anschlagkanten (79f) der Tragplatte (79) aufweisen, wobei der Winkel der Betätigungsflächen (73m) der
Führung splat te (73) und die der Anschlag -.. ;en (79f)
der Tragplatte (79) etwa 4-5° beträgt, und daß jede der beiden Lagerschlaufen (79c) der Tragplatte (79)
einen senkrecht auf die Oberseite (1a) des Skis (1) stehenden Rastzapfen (79g) aufweist, die eine Zugfeder
(79k) tragen, welche die beiden Lagerschlaufen (79c) in der Richtung zur Längsachse des Skis (1)
hin beaufschlagt (Fig. 24· und 24a).
24-, Skibremse nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Anschrägung (73a) aufweisende Bereich der Führungsplatte (73) im sich zwischen den beiden Stirnseiten
(73k) der Führungsplatte (73) befindlichen Teilbereich der Führungsplatte (73) ausgebildet ist, und daß die
beiden Stirnseiten (73k) der Anschrägung (73a) gegenüber in der Längsachse des Skis (1) betrachtet geringfügig
zurückversetzt sind (Fig. 24-a).
25. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Lagerschlaufen (89c) der Tragplatte (89),
in welchen die einzelnen Terbindungsteile (10a) des Bremsbügels (10) gelagert sind, ihrerseits an einer Lagerachse
(89e) ebenfalls verschwenkbar gelagert sind, wobei die Lagerachse (89e) senkrecht auf der Tragplatte
(89) steht und die beiden Lagerschlaufen (89c) an dieser
Lagerachse (89e) übereinander angeordnet sind, und daß jede der beiden Lagersehlaufen (89c) je einen
entlang eines zur Lagerachse (89e) konzentrischen
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j NAQHGSREiOHT
Kreisbogens verlaufenden Steurschlitz (89k) aufweist,
welche Steuerschlitze (89k) zur Aufnahme eines Steuerstiftes
(87k) des Führungsklotzes (87h) des Pedals (87) der Skibremse (86) ausgebildet sind (Fig. 27 bis 29).
26. Skibremse nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerschlitze (89k) bei in der Bremsstellung
der Skibremse (86) befindlichen Bremsdornen (1Od) (nicht eingezogene Stellung) im Bereich der Längsachse des
Skis (1) einander geringfügig überragen, und daß sich der weitere Bereich der einzelnen Steuerstifte (87k)
entsprechend der Anordnung der zugehörigen Lagerschlaufen (89c) links- bzw. rechtsseitig verlaufend ausgebildet
sind, wobei die Länge des Kreisbogens der beiden Steuerschlitze (89k) das Ausmaß des Verschwenkens
der einzelnen Lagerschlaufen (89c) und somit den Einzielrangsbereich
der einzelnen Bremsdorne (1Od) bestimmt (Fig. 26 bis 28).
27. Skibremse nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Lagerschlaufen (89c) der tragplatte (89) und somit mittels der beiden Verbindungsteile
(10a) des Bremsbügels das Verschwenken der Bremsdorne (1Od) in einer Schar von Ebenen erfolgt,
deren erste durch den Beginn des Spreizens der beiden Lagerschlaufen (89c) durch das Eindringen
des Steuerstiftes (87k) in die Steuerschlitze (89k) der einzelnen Lagerschlaufen (89c) bestimmt ist und
deren letztere durch den größten Durchmesser des Steuerstiftes (87k) in den Steuerschlitzen (89k) bestimmt
ist, wobei diese letztere Ebene vorzugsweise parallel zur Oberseite (1a) des Skis (1) verläuft
(Fig. 26 bis 29).
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28. Skibremse nach. Anspruch. 25, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsklotz (87h) an seiner den Steuerstift (87k) aufweisenden Unterseite eine Abschrägung
aufweist, welche etwa parallel zur Nut (87i) verläuft, wobei diese Anschrägung etwa im Bereich, der
Nut (87i) endet und der darüber hinausragende Bereich der Unterseite des Führungsklotzes (87h.) parallel
zur Unterseite (87g) des Pedals (87) verläuft (Fig. 29).
29- Skibremse nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pedal (87) an seinen beiden Seitenteilen (87d) je, eine in der Längsrichtung des
Pedals (87) betrachtet^ verlängerte Ausnehmung (87e)
aufweist, welche ein freies Verschwenken der beiden Lagerteile (1Oc) des Bremsbügels (10), welche in diesen
Bereichen verlaufen, zulassen (Fig. 29).
30. Skibremse nach, einem der Ansprüche 25 bis 29» dadurch
gekennzeichnet, daß in der Bereitschaftsstellung der Skibremse (86) zwischen den einander zugewandten
Endbereichen des Pedals (87) der Skibremse (86) und der Führungsplatte (83) der Skibindung (84) ein
Spalt (a) vorhanden ist, welcher bei einer Durchbiegung des Skis (1) eine freie Relativbewegung
zwischen der Skibindung (84) und dem Pedal (87) der Skibremse (86) zuläßt (Fig. 25).
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