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DE3209519C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3209519C2
DE3209519C2 DE3209519A DE3209519A DE3209519C2 DE 3209519 C2 DE3209519 C2 DE 3209519C2 DE 3209519 A DE3209519 A DE 3209519A DE 3209519 A DE3209519 A DE 3209519A DE 3209519 C2 DE3209519 C2 DE 3209519C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
pedal
brake
guide plate
circumference
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE3209519A
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English (en)
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DE3209519A1 (de
Inventor
Josef Dipl.-Ing. Schwechat At Svoboda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HTM Sport und Freizeitgerate GmbH
Original Assignee
TMC Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by TMC Corp filed Critical TMC Corp
Publication of DE3209519A1 publication Critical patent/DE3209519A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3209519C2 publication Critical patent/DE3209519C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/10Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
    • A63C7/1006Ski-stoppers
    • A63C7/1013Ski-stoppers actuated by the boot
    • A63C7/1033Ski-stoppers actuated by the boot articulated about at least two transverse axes

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Skibremse der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer solchen Skibremse gemäß dem älteren Patent DE-PS 30 35 738 gleiten die abgeschrägten Endbereiche des Pedals und der Führungsplatte zumindest beim Einsteigen des Skischuhs in die Bindung reibend aneinander. Die Reibung erschwert das Einsteigen und führt bei der Betätigung der Skibremse zu Verschleiß.
Bei einer aus der DE-OS 28 55 343 bekannten Skibremse einer anderen Art ist der Bremsbügel mit seinem Schwenkantrieb in den Skibindungsteil integriert. Die gegen die Kraft der Schubausgleichsfeder mögliche Längsbewegung des Skibindungsteils wird mit einem Getriebe auf den Bremsbügel übertragen. Der Skibindungsteil ist baulich aufwendig. Fahrbedingte Längsverschiebungen des Skibindungsteils bewirken Schwenkbewegungen des Bremsbügels, selbst wenn es zu keiner Auslösung kommt.
Aus der DE-OS 27 07 839 ist eine Skibremse einer weiteren Art bekannt, bei der beim Aufbringen der Aufstellkraft auf den Bremsbügel mit Rollen-Reibung gearbeitet wird. Die direkt am Bremsbügel befestigte Aufstellfeder stützt sich dazu mit einer Rolle auf der skifesten Grundplatte ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibremse der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß das Einsteigen in die Bindung und die Betätigung der Skibremse bei geringem Verschleiß erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Zwischen den miteinander zusammenarbeitenden abgeschrägten Endbereichen des Pedals und der Führungsplatte tritt nur mehr rollende Reibung auf, die das Verschwenken des Pedals bei der Bewegung der Skibremse in die Bereitschaftsstellung und das Verschwenken des Pedals in die Bremsstellung durch die Schubausgleichsfeder erleichtert. Der bei in die Bindung eingesetztem Skischuh zwischen dem Umfang der Rolle und dem gegenüberliegenden abgeschrägten Endbreich vorliegende Abstand vermeidet eine Beeinträchtigung des Auslöseverhaltens des Skibindungsteils durch von der Skibremse stammende Kräfte. Bei fahrbedingten Skidurchbiegungen unterbleiben Bewegungen des Bremsbügels, der dann in eine definierte Bremsstellung verschwenkt wird, wenn bei Freikommen des Skischuhs die Führungsplatte tatsächlich das Pedal zu beaufschlagen vermag.
Vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Skibremse in Seitenansicht in Bremsstellung,
Fig. 2 die Skibremse nach Fig. 1 in Fahrtstellung,
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, und
Fig. 4 bis 6 den Fig. 1 bis 3 entsprechende Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels.
Wie aus dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 erkennbar ist, ist ein Ski 1 vorgesehen, an dessen Oberseite 1a eine Führungsschiene 2 befestigt, z. B. in bekannter Weise angeschraubt, ist (Schrauben sind nicht gesondert dargestellt), die zur Aufnahme einer Führungsplatte 3 einer Skibindung 4 dient. Durch eine Schubausgleichs­ einrichtung 5, bestehend aus einem skifesten Halteteil 5a, einem skibindungsfesten Halteteil 5b und aus einer Druckfeder 5c, wird die Skibindung 4 mittels der diese tragenden Führungsplatte 3 in Richtung des Pfeiles P₁ zur Skispitze hin geschoben. Das der Skispitze zugewandte Ende der Führungsplatte 3 ist mit einer Anschrägung 3a versehen. Die Anschrägung 3a ist in einem spitzen Winkel zur Oberseite 1a des Skis 1 in Richtung zum Skiende hin ansteigend angeordnet. In einem Abstand vor der Skibindung 4 ist eine mit einem Pedal 7 versehene Skibremse 6 in noch näher zu beschreibender Weise angeordnet, wobei eine Anschrägung 7b des Pedals mit der Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 kongruent ausgebildet ist. Die Anschrägung 3a beaufschlagt von der Stellung, wie sie in der Fig. 3 dargestellt ist (niedergetretene Stellung der Skibremse 6 ohne Skischuh in der Skibindung 4), beginnend bis zur Bremsstellung (Fig. 1) das Pedal 7 der Skibremse 6. Die Führungsplatte 3 ist mit einer Kraft beaufschlagt, die von der Schubausgleichseinrichtung 5 hervorgerufen wird, welche das Bestreben hat, die Führungsplatte 3 in Richtung des Pfeiles P₁ an die Skibremse 6 zu drücken. Die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 trifft dabei auf die kongruente Anschrägung 7b des Pedals 7. Im Bereich der Anschrägung 7b ist das Pedal 7 im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Voll­ teil 7c ausgebildet. Der Rest des Pedals 7 ist aus einem dünnen Material von gleichbleibender Dicke gefertigt. Parallel zur Längsachse des Skis 1 weist das Pedal 7, von seiner Oberseite 7a ausgehend, an jeder Seite je einen senkrecht auf die Oberseite 1a des Skis 1 stehenden Seitenteil 7d auf. Die beiden Seitenteile 7d sind vom übrigen Teil des Pedals 7 etwa im rechten Winkel zum Ski 1 hin abgewinkelt. Die Höhe der Seitenteile 7d entspricht im Bereich des Vollteils 7c der Höhe des letzteren. Der übrige Bereich der Seitenteile 7d ist nach oben hin abgesetzt, um ein einwandfreies Verschwenken des Pedals 7 aus der Bremsstellung der Skibremse 6 in deren Bereitschaftsstellung und umgekehrt zu gewährleisten. Die Seitenteile 7d weisen in dem Bereich, der sich an den Vollteil 7c anschließt, eine Ausnehmung 7e auf. Die Ausnehmung 7e bildet bei niedergetretenem Pedal 7 eine Freistellung für einen Bremsbügel 10. Der Vollteil 7c bildet zugleich einen Anschlag für das Pedal 7.
Die Seitenteile 7d des Pedals 7 weisen im Bereich ihres der Skispitze zugewandten Endes je eine im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 verlaufenden Bohrung 7f auf. Die beiden Bohrungen 7f werden zur Lagerung des Pedals 7 mittels Lagerachsen 8 an einer noch näher zu beschreibenden, mit der Führungsschiene 2 fest verbundenen Tragplatte 9 verwendet. Das Pedal 7 übergreift dabei geringfügig die Tragplatte 9. Weiter trägt das Pedal 7 an der hier nicht näher bezeichneten Unterseite seines U-förmigen Bereiches symmetrisch zur Längsachse des Skis 1 einen Führungsklotz 7h mit einer im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 verlaufenden Nut 7i. Diese Nut 7i ist im Führungsklotz 7h unter einer nicht näher bezeichneten Neigung derart angeordnet, daß jenes ihrer beiden Enden, welches dem Vollteil 7c zugewandt ist, in der Bereitschaftsstellung der Skibremse 6 weiter von der Oberseite 1a des Skis 1 abgelegen ist als das andere Ende. In dieser Nut 7i ist ein Verbindungsteil 10a des einteiligen Bremsbügels 10 geführt, der im folgenden noch näher beschrieben wird. Für Montagezwecke ist der Führungsklotz 7h geteilt ausgeführt; die beiden Teile des Führungsklotzes 7h können miteinander beispielsweise verschraubt werden.
Die Tragplatte 9 trägt, wie man es der Fig. 3 entnehmen kann, im Bereich ihres der Skispitze zugewandten Endes an jeder Seite je eine normal auf die Oberseite 1a des Skis 1 stehende Lagerlasche 9a. Die Lagerlaschen 9a schließen mit dem skispitzenseitigen Endbereich der Tragplatte 9 fluchtend ab. Im dem Ski 1 abgelegenen Endbereich der Lagerlaschen 9a befindet sich eine im rechten Winkel auf die Längsachse des Skis 1 verlaufende Bohrung 9b. Weiter ist dieses Ende der Lagerlaschen 9a mit einer zur Bohrung 9b konzentrischen Abrundung (nicht näher bezeichnet) versehen. Die Tragplatte 9 trägt in ihrem der Führungsschiene 2 zugewandten Bereich an jeder Seite je eine Lagerschlaufe 9c. Die Lagerschlaufen 9c schließen mit den zugeordneten, nicht näher bezeichneten Seiten der Tragplatte 9 fluchtend ab und erstrecken sich zur Längsachse des Skis 1 hin. Die Lagerschlaufen 9c weisen Lagerbohrungen 9d auf, die im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1 liegen.
In den Lagerbohrungen 9d ist der Bremsbügel 10 mittels seiner Lagerteile 10c begrenzt verschwenkbar gelagert. Die Lagerteile 10c liegen parallel zum Verbindungsteil 10a; beide Bauteile stehen etwa im rechten Winkel zur Längsachse des Skis 1. Der Verbindungsteil 10a liegt in Richtung zur Skispitze hin vor den beiden Lagerteilen 10c, welche Lagerteile 10c durch je eine erste Abwinkelung 10b, die parallel zur Längsachse des Skis 1 angeordnet ist, miteinander verbunden sind. An die einzelnen Lagerteile 10c schließen etwa im rechten Winkel, in Richtung zum Skiende hin weisend, jeweils Bremsdorne 10d an, die an ihren freien Enden in bekannter Weise mit je einer Kunststoff­ umspritzung 10e versehen sind.
Wirkt nun eine Kraft in Richtung eines Pfeiles P₂ nur auf das Pedal 7 der Skibremse 6 ein, so verschwenkt dieses im Uhrzeigersinn um die beiden Lagerachsen 8. Die Anschrägung 7b des Pedals 7 beaufschlagt dabei die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 und schiebt diese gegen die Kraft der Druckfeder 5c der Schubausgleichseinrichtung 5 zum Skiende hin. Der Verbindungsteil 10a des Bremsbügels 10 gleitet dabei in der Nut 7i des Führungsklotzes 7h des Pedals 7 in deren der Skispitze zugewandtes Ende und verschwenkt die Bremsdorne 10d in die Bereitschaftsstellung. Sobald der Vollteil 7c des Pedals 7 auf der Oberseite 1a des Skis 1 aufliegt, ist die Verschwenkbewegung der Skibremse 6 beendet und sie befindet sich in der Abfahrtstellung.
Steigt man mit einem Skischuh 11 in die Skibindung 4 ein, so wird diese gegen die Kraft der Druckfeder 5c in Richtung zum Skiende hin verschoben. Weiter wird auf das Pedal 7 eine Kraft in Richtung des Pfeiles P₂ ausgeübt. Die Skibremse 6 verschwenkt dadurch in ihre Abfahrtstellung, wie oben beschrieben wurde und in der Fig. 2 dargestellt ist.
Damit aber trotz äußerer Einflüsse auf den Ski 1, z. B. bei einer Skidurchbiegung, bedingt durch die Schubaus­ gleichseinrichtung 5, keinerlei Aufstellbewegung auf die Skibremse 6 erfolgt, ist in der Abfahrtstellung der Skibremse 6 bzw. der Skibindung 4 bei eingerastetem Skischuh 11 zwischen diesen Bauteilen ein Spalt "a" vorhanden (Fig. 2). Dadurch ist genügend Spielraum vorhanden, um der Skibindung 4 bei einer Skidurchbiegung eine Schubausgleichs­ bewegung, d. h. eine Bewegung in Richtung der Längsachse des Skis 1 ausführen zu lassen, ohne daß die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 das Pedal 7 der Skibremse beaufschlagen und damit eine unerwünschte Verschwenkbewegung einleiten würde.
Wird der Skischuh 11 aus der Skibindung 4 entfernt, schiebt die Schubausgleichseinrichtung 5 die Skibindung 4 in Rich­ tung zur Skispitze hin. Die Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 beaufschlagt die Anschrägung 7b des Pedals 7 und bewirkt, daß das Pedal 7 gegen den Uhrzeiger verschwenkt und der Bremsbügel 10 eine Bremsstellung nach der Fig. 1 einnimmt.
Wie man es insbesondere der Fig. 3 entnehmen kann, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine einzige den eigentlichen Gegenstand der vorliegenden Erfindung betreffende Rolle 9a an einer Achse 92, welche ihrerseits am Vollteil 7c des Pedals 7 gelagert ist, drehbar angeordnet. Zu diesem Zweck ist, bezogen auf die Längssymmetrieachse der Skibremse 6, der Vollteil 7c des Pedals 7 ausgespart (Aussparung 7c₁). Die Achse 92 durchsetzt eine Bohrung 7m in einem Teilbereich des Vollteils 7c des Pedals 7 und fluchtet mit einer anderen als ein Sackloch ausgebildeten Bohrung 7n im anderen Teilbereich des Vollteils 7c des Pedals 7. Auf diese Weise kann eine Montage oder erforderlichenfalls auch eine Demontage der Rolle 91 leicht vorgenommen werden.
Die Anordnung der Rolle 91 am Pedal 7 ist weiter so getroffen, daß der Umfang der Rolle 91 in die Projektion des unteren Endbereiches der beiden Seitenteile 7d des Pedals 7 tangential einläuft. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß immer die Rolle 91 mit der Anschrägung 3a der Führungsplatte 3 in Berührung kommt, wodurch ein Abrollen und kein Gleiten zwischen dem Pedal 7 und der Grundplatte 3 entsteht. Sinngemäß werden dadurch rollende und nicht gleitende Reibungskräfte erzeugt. Weiter wird dadurch auch die Gefahr eines Vereckens oder Verkeilens vermieden.
Weiter ist vorgesehen, daß der Vollteil 7c des Pedals 7 in die beiden Seitenteile 7d mit einer Abrundung 70 übergeht, welche Maßnahme ebenfalls zum Verhindern eines unerwollten Vereckens dient.
Bei der zweiten Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 6 entspricht der Aufbau der Skibremse 6 und der Skibindung 4 mit deren Schubausgleichseinrichtung 5 im wesentlichen dem bereits beschriebenen. Eine Abweichung ist lediglich in der Anordnung und Anzahl der Rollen 91′ zu erkennen, indem hier zwei Rollen 91′ vorgesehen sind, welche an je einer Achse 92′ drehbar gelagert sind, welche Achsen 92′ ihrerseits in der Führungsplatte 3 gelagert sind. Dabei durchsetzen die beiden Achsen 92′ Bohrungen 3b und 3c, von welchen die letztere als ein Sackloch ausgebildet ist. Sinngemäß sind für beide Achsen 92′ je eine durchgehende Bohrung 3a und je eine weitere, als ein Sackloch ausgebildete Bohrung 3b vorgesehen.
Die Lage der beiden Rollen 91′ in der Führungsplatte 3 der Skibindung 4 ist so getroffen, daß das Pedal 7 in der Bremsstellung immer mit seiner Anschrägung 7b bzw. einer unteren Abrundung 70 am Umfang der zugehörigen Rolle 91′ anliegt. Der Vollteil 7c ist in die beiden Seitenteile 7d des Pedals 7 über die Abrundung 70 übergeführt. Die beiden Rollen 91′ liegen in Aussparungen 3d der Führungsplatte 3.
Das Pedal kann zur Gänze aus vollem Kunststoff- oder Gußmaterial bestehen oder aus Blechmaterial gezogen sein. Die Anordnung und Führung des Bremsbügels im Pedal könnten beispielsweise wie in der DE-PS 30 35 738 gestaltet sein. Es ist auch denkbar, die einzige Rolle nach den Fig. 1 bis 3 an der Führungsplatte oder die beiden Rollen nach den Fig. 4 bis 6 am Pedal anzuordnen. Sinngemäß wären dann zwei Aussparungen am Vollteil des Pedals bzw. eine gesonderte Abstützung im mittleren Bereich des Pedals vorzusehen. Die Rolle oder die Rollen können auf einer geteilten Achse gelagert sein, deren Teile relativ zueinander gegen Federkraft verschiebbar sind. Dann genügen für die Lagerung der Achse zwei Sacklöcher im Pedal, wodurch die Stabilität des Pedals erhöht wird. Dieses Prinzip ist beispielsweise von Fensterrollos oder Toilettenpapierhaltern bekannt. Die Rollen können an ihrer Oberfläche aufgerauht oder mit Rillen versehen sein.

Claims (6)

1. Skibremse mit einem zugeordneten, von einer Schubausgleichsfeder mittels einer Führungsplatte auf dem Ski in Richtung zur Skibremse längsverschiebbaren Skibindungsteil, insbesondere einem Fersenhalter, mit einem zwei Bremsdorne aufweisenden Bremsbügel aus gebogenem Drahtmaterial, der an einer Tragplatte um eine skifeste Querachse zwischen seiner Bereitschaftsstellung, in der die Bremsdorne oberhalb der Skioberseite liegen, und einer Bremsstellung verschwenkbar ist, in der die Bremsdorne über die Laufflächenebene nach unten ragen, mit einem in der Tragplatte um eine zur Querachse des Bremsbügels parallele skifeste Achse schwenkbaren Pedal, das mit einem Bügelquerabschnitt des Bremsbügels bewegungsübertragend verbunden ist, um durch Hochschwenken des Pedals den Bremsbügel aus der Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung zu verschwenken, wobei die zueinander weisenden, in Skiquerrichtung verlaufenden Endbereiche des Pedals und der Führungsplatte kongruent gegen die Skioberseite abgeschrägt und zumindest über einen Teil der Längsbewegung der Führungsplatte des Skibindungsteils aneinander zur Anlage bringbar sind, um zum Überführen der Skibremse in die Bremsstellung Längsbewegungen der Führungsplatte auf das Pedal zu übertragen, und wobei in der Bereitschaftsstellung der Skibremse und in der Abfahrtsstellung eines vom Skibindungsteil festgelegten Skischuhs zwischen den Endbereichen des Pedals und der Führungsplatte ein Abstand vorliegt, dadurch gekennzeichnet, daß am Pedal (7) oder an der Führungsplatte (3) wenigstens eine drehbare Rolle (91, 91′) angeordnet ist, die mit ihrem Umfang über den Endbereich (3a, 7b) vorsteht und beim eine Schwenkbewegung des Pedals (7) bewirkenden Ein- und Aussteigen des Skischuhs (11) am jeweils gegenüberliegenden, abgeschrägten Endbereich abstützbar ist, hingegen bei in der Abfahrtsstellung festgelegtem Skischuh (11) mit ihrem Umfang in einem Abstand vom jeweils gegenüberliegenden Endbereich (3a, 7b) liegt.
2. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der am Pedal (7) angeordneten Rolle (91) - der Skioberseite zugewandt - mit der Unterseite des Pedals (7) fluchtet.
3. Skibremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterseite des Pedals (7) und dessen abgeschrägtem Endbereich (7b) eine Abrundung (70) vorgesehen ist.
4. Skibremse nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Rolle (91′) an der Führungsplatte (3) von der Oberseite und von der Unterseite der Führungsplatte (3) in etwa gleich weit beabstandet ist.
5. Skibremse nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Umfang der Rolle (91′) und der Oberseite der Führungsplatte (3) derart bemessen ist, daß bei einer Abstützung der Unterseite des Pedals (7) am Umfang der Rolle (91′) eine direkte Berührung zwischen dem Pedal und der Führungsplatte ausgeschlossen ist.
6. Skibremse nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führungsplatte (3) symmetrisch zur Längsmittelachse des Ski zwei Rollen (91′) angeordnet sind.
DE19823209519 1981-04-01 1982-03-16 Skibremse Granted DE3209519A1 (de)

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