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DE3033911C2 - Punktzeilendrucker - Google Patents

Punktzeilendrucker

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Publication number
DE3033911C2
DE3033911C2 DE3033911A DE3033911A DE3033911C2 DE 3033911 C2 DE3033911 C2 DE 3033911C2 DE 3033911 A DE3033911 A DE 3033911A DE 3033911 A DE3033911 A DE 3033911A DE 3033911 C2 DE3033911 C2 DE 3033911C2
Authority
DE
Germany
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recording
line
printing
pulses
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3033911A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3033911A1 (de
Inventor
Shigemitsu Tazaki
Hiroshi Kyogoku
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3033911A1 publication Critical patent/DE3033911A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3033911C2 publication Critical patent/DE3033911C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/001Mechanisms for bodily moving print heads or carriages parallel to the paper surface
    • B41J25/006Mechanisms for bodily moving print heads or carriages parallel to the paper surface for oscillating, e.g. page-width print heads provided with counter-balancing means or shock absorbers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/20Positive-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/30Electromagnetically-operated mechanisms
    • B41J19/305Linear drive mechanisms for carriage movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Ink Jet (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Punktzeilendrucker gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solcher Punktzeilendrucker ist aus der DE-AS 25 16 835 bekannt und umfaßt einen in eine erste und hierzu entgegengesetzte zweite Aufzeichnungsrichtung verschiebbaren Aufzeichnungskopf, der sowohl bei Verschiebung in die erste als auch bei Verschiebung in die zweite Aufzeichnungsrichtung zur Durchführung eines Aufzeichnungsbetriebes ansteuerbar ist.
Des weiteren ist aus der DE-OS 21 22 674 ein Punktzeilendrucker bekannt, bei dem mittels einer Positionserfassungseinrichtung die Position des Aufzeichnungskopfes zeichenweise ermittelt werden kann. Wie das dort von der Positionserfassungseinrichtung abgegebene Signal bei der Aufzeichnung Verwendung finden kann, ist nicht Gegenstand dieser Druckschrift. Auch ist dort kein Aufzeichnungsbetrieb in beiden Bewegungsrichtungen des Aufzeichnungskopfes durchführbar.
Auch die in der US-PS 4 012 676 beschriebene Tintenstrahl- Aufzeichnungseinrichtung kann nur zum Drucken in einer Richtung verwendet werden. Bei dem dort gezeigten Gerät wird zur Erfassung der Position des Schlittens eine Schlitzplatte verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Punktzeilendrucker der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart weiterzubilden, daß bei einem bestimmten zu druckenden Raster auf einfache Art und Weise ein Aufzeichnungsbetrieb in zwei zueinander entgegengesetzten Aufzeichnungsrichtungen ohne gegenseitigen Versatz der in unterschiedlichen Richtungen aufgezeichneten Aufzeichnungspunkte möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Punktzeilendrucker mit allen im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen auf besonders vorteilhafte Art und Weise gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Aus­ führungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Punktzeilendruckers.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht einer in der Einrichtung enthaltenen Schlitz­ platte.
Fig. 4 ist ein schematisches Schaltbild eines Teils eines Steuersystems.
Fig. 5 ist ein Kurvenformdiagramm, das die Be­ triebsvorgänge der in Fig. 4 gezeigten Schaltung veranschaulicht.
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht, die das Prinzip des Druckens in zwei Richtungen veranschaulicht.
Fig. 7A bis 7D sind ein schematisches Blockschalt­ bild eines Ausführungsbeispiels der Schaltung des erfindungsgemäßen Punktzeilen­ druckers.
Fig. 8 ist eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Betriebsvorgänge der in den Fig. 7A bis 7D gezeigten Schaltung.
Im folgenden wird der Punktzeilendrucker anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die perspektivische Ansicht in Fig. 1 und die Schnittansicht in Fig. 2 beschrieben, in welchen ein Schlitten CA, der einen Aufzeichnungskopf so wie eine Tintenstrahldüse NP trägt, mittels eines Linearmotors angetrieben wird.
Der Linearmotor ist mit einem geschlossenen Magnet­ kreis aus einem Permanentmagneten PM, einer magnetischen Platte Y1 und einem magnetischen Führungselement bzw. einer magnetischen Führungsschiene Y2 versehen. Eine Spule C, die auf einen verschiebbar an der Führungsschiene Y2 angebrachten Spulenkörper CB gewickelt ist, wird mit elektrischem Strom gespeist, um damit nach der Fleming′schen Dreifingerregel den Schlitten CA anzutrei­ ben, der eine Einheit mit dem Spulenkörper CB bildet. Durch Umkehrung der Richtung des der Spule C zugeführten Stroms wird die Hin- und Herbewegung des Schlittens an der Führungsschiene Y2 herbeigeführt. Zusammen mit der Führungsschiene Y2 ist an abgebogenen Endteilen Y1T der magnetischen Platte Y1 parallel zu der Führungsschiene Y2 eine Teilungsplatte horizontal befestigt, die bei­ spielsweise durch eine nichtmagnetische optische Schlitz­ platte OS gebildet ist. An dem Schlitten CA sind der Spulenkörper CB für die Spule C, die Tintenstrahldüse NP, eine Schlitzdetektorvorrichtung, die beispielsweise aus einer Leuchtdiode LE und einem Phototransistor PT gebildet ist, welche in ihrer Lage mit Klebstoff EP1 bzw. EP2 festgelegt sind, und eine gedruckte Schaltung PC angebracht. Die ge­ druckte Schaltung PC ist elektrisch und mechanisch mit Anschlüssen C1 und C2 der Spule C, Anschlüssen PZ1 und PZ2 eines piezoelektrischen Druckelements PZ für das Betreiben der Tintenstrahldüse, Anschlüssen LE1 und LE2 der Leuchtdiode LE und Anschlüssen PT1 und PT2 des Photo­ transistors PT verbunden. Alle Signalleitungen sind an ein Ende FL1 eines von einer Befestigungsplatte P1 gehaltenen flexiblen Kabels FL angeschlossen. Das flexible Kabel FL ist in seiner Mitte zurückgefaltet und mittels einer Befestigungsplatte P2 sowie einer Kabel-Befestigungsplatte P3 festgelegt, die mittels einer Schraube S an einer Stelle gehalten ist, an der auch mittels der Befestigungsplatte P2 ein Tintenzufuhr­ rohr ST für die Tintenzufuhr aus einem Behälter TA fest­ gelegt ist. Das andere Ende FL2 des flexiblen Kabels FL ist über die Signalleitungen in dem flexiblen Kabel- FL an einen in Fig. 2 gezeigten Verbindungsteil CN für den Antrieb des Schlittens CA und die Steuerung des piezoelektrischen Druckelements PZ der Tintenstrahldüse NP angeschlossen. Die optische Schlitzplatte ist zwischen der Leuchtdiode LE und dem Phototransistor PT angeordnet. Das von der Leuchtdiode LE abgegebene Infrarotlicht wird über Schlitze SS durch eine (nicht gezeigte) Empfangs- Schlitzblende mit den gleichen Abmessungen empfangen, die an dem Phototransistor PT angebracht ist; bei der Bewegung des Schlittens wird der Empfang wiederholt ein- und ausgeschaltet, wodurch Zeitsteuerungs- bzw. Zeit­ impulse TP gemäß Fig. 5 erzeugt werden, die zur Ermittlung der Ge­ schwindigkeit und der Lage des Schlittens CA bei der Abtastbewegung sowie zur Steuerung der Geschwindigkeit und Funktion der Tintenstrahldüse NP und eines Papier­ vorschub-Schrittmotors MO verwendet werden. Beim Drucken einer Zeile werden die Zeichen aus Punkten in Form einer Matrix zusammengesetzt. Nachdem der Schlitten in die Abtastbewegung versetzt worden ist, wird mittels der Zeitimpulse seine Lage ermittelt, wobei an bestimmten Stellen das piezoelektrische Druckelement der Tintenstrahl­ düse betätigt wird, um den Ausstoß von Tintentröpfchen herbeizuführen und dadurch eine Punkte-Zeile auf (nicht gezeigtem) Aufzeichnungspapier zu drucken. Nach Fertig­ stellung einer Punkte-Zeile wird der Papiervorschub- Schrittmotor MO um einen Punktzeilenabstand gedreht und der Schlitten CA in seine Ausgangsstellung zurückgebracht. Der Papiervorschub erfolgt durch Übertragung der Drehung des Schrittmotors über ein (nicht gezeigtes) Motorwellen- Zahnrad und ein Zahnrad G1 auf ein weiteres Zahnrad G2, das an der Welle einer Druckwalze PL befestigt ist, durch die das Papier in vertikaler Richtung transportiert bzw. vorgeschoben wird. Nach Abschluß des Druckens von Punkte-Zeilen in einer vorbestimmten Anzahl wie z. B. von sieben Punkte-Zeilen wird durch Wiederholung des vorstehend beschriebenen Vorgangs mittels des Schritt­ motors MO die Druckwalze PL um einen vorbestimmten Zeilen­ zwischenabstand gedreht, wodurch das Drucken einer Zeichen- Zeile beendet wird. Daraufhin wird die Tintenstrahl­ düse NP in eine Stellung HO befördert und dort angehal­ ten, in der eine Kappe KP zum Verhindern des Verstopfens, Austrocknens oder des Zurückziehens eines Meniskus in die Tintenstrahldüse angeordnet ist.
Der Punktzeilendrucker kann klein, dünn und einfach aufgebaut werden, ohne daß das Magnetfeld schwankt oder gestört wird, und zwar deshalb, weil das Schlitten-Führungselement und die nichtmagnetische Schlitzplatte parallel zu der magnetischen Platte des Permanentmagneten angeordnet sind.
Der Punktzeilendrucker ist auch sehr leise, da der Schlittenantrieb ohne einen Drehmotor und daher ohne Zahnräder, Verbindungsglieder, Zahnstangen usw. erfolgt und der Papiervorschub ohne Klinkenräder, Rastklinken, Elektromagneten usw. herbeigeführt wird.
Ferner wird durch die Gleitberührung des Schlittens mit der Schlitzplatte die an dieser eventuell abgelagerte Tinte beseitigt, wodurch eine Funktionsstörung der Schlitz-Detektoreinrichtung aus der Leucht-Vorrichtung und dem Photodetektor verhindert wird.
Ferner ermöglicht die gedruckte Schaltung, die verschiedenerlei elektrische Komponenten trägt und die an dem Schlitten angebracht ist, eine einfache und preiswerte Herstellung, während die Verwendung des flexiblen Kabels eine freie Bewegung zuläßt und eine einfache Befestigung zusammen mit dem Tintenzufuhrrohr erlaubt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbei­ spiel ist die optische Schlitzplatte OS zur Lageer­ mittlung und Konstantgeschwindigkeits-Steuerung mit Schlitzen SS gemäß der Darstellung in Fig. 3 versehen.
Die Schlitze SS sind über der ganzen Breite von Aufzeichnungspapier P ausgebildet; die Geschwindigkeits­ steuerung des Schlittens CA wird nach seinem Ablaufen aus einer Ausgangsstellung HP oder HO anhand der Zählung von acht Schlitzen SS durchgeführt. Das Drucken der ersten Zeichenstelle wird bei dem achten Schlitz eingeleitet und während fünf Schlitzen vom achten bis zum zwölften Schlitz vollzogen, wonach der 13. und der 14. Schlitz als Leerstellen zwischen Zeichen dienen; auf diese Weise wird der Druckvorgang wiederholt. AS, CS und BS bezeichnen jeweils Anlauf-Schlitze für die Ermittlung der Druckausgangsstellung, Zeichenschlitze bzw. Leer­ schlitze, wobei die Schlitze und die Abstände zwischen ihnen zugleich auch zum Herbeiführen einer konstanten Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens dienen.
Die Fig. 7A bis 7D zeigen ein Beispiel für eine Steuerschaltung eines Punktezeilendruckers, bei der Zuleitungsdrähte FF, FB, FV, FT, FP und FE zu einer Einheit in ein flexibles Kabel FL gemäß der Dar­ stellung in Fig. 1 geformt sind, um damit die Bewegung des Schlittens CA zu erleichtern. Auf das Einschalten der Stromversorgung der Schaltung gemäß den Fig. 7A bis 7D hin hält eine Steuereinheit CC eine Signalleitung l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0", um ein Flipflop F1 sowie eine Geschwindigkeits-Steuer­ schaltung SCC rückzusetzen, einen Zeilen-Zähler 7C zu löschen, über ein Schaltglied bzw. UND-Glied AR einen Druckstellen-Zähler PC, Impulsabtrennschaltungen TF, TB und einen Rücklauf-Zähler BC zu löschen sowie eine monostabile Kippstufe OS in Betrieb zu setzen und über eine Signalleitung lR einem Schaltglied bzw. UND-Glied ST ein Signal mit dem Pegel "1" zuzuführen. Dabei wird eine Signalleitung lTN auf den Pegel "0" gesetzt.
Ferner werden zum Transport des Schlittens CA in seine Ausgangsstellung HO die Signalpegel an Leitungen lF und lB für die Ansteuerung der Spule C jeweils auf "0" bzw. "1" geschaltet, wodurch der Schlitten CA in Rücklaufrichtung zu der Ausgangs­ stellung hin angetrieben wird.
Durch die vorstehend beschriebene Schlittenver­ stellung wird das über die Schlitze SS empfan­ gene Lichtsignal einem in Fig. 7 gezeigten Verstärker AP zugeführt, so daß an einer Signalleitung lT Zeit­ impulse TP erzeugt werden, die mittels eines Inverters IT in Signale invertiert und an das UND-Glied ST angelegt werden, welches jedoch während der Arbeits­ zeit der monostabilen Kippstufe OS gesperrt ist, so daß die Eingabe der Zeitimpulse TP und der Ausgangs­ signale aus einem Taktimpulsgenerator CPG in einen Zähler SC während der Arbeitszeitdauer gesperrt ist.
Inzwischen wird der Schlitten weiter bewegt, wobei nach Ablauf der Arbeitszeit der mono­ stabilen Kippstufe OS die Ausgangssignale aus dem Takt­ impulsgenerator in den Zähler SC nur dann eingegeben werden, wenn das Signal vorliegt.
Während des Vorbeilaufens des Schlittens CA an den durchlässigen Schlitzen SS der Schlitzplatte OS gibt der Zähler SC jedoch kein Ausgangssignal ab, da er an der abfallenden Flanke eines jeden Zeitimpulses bzw. Signals rückgesetzt wird. Die Vollzählungs-Aufnahme­ fähigkeit des Zählers SC ist so gewählt, daß sie aus­ reichend größer als die Anzahl der aus dem Taktimpuls­ generator CPG zwischen zwei aufeinanderfolgenden durch­ sichtigen Schlitten empfangenen Signale ist und auch noch größer als die Anzahl der bis zur Verschiebung des Schlit­ tens in die Stellung HO empfangenen Signale ist, näm­ lich beispielsweise ungefähr das 1,5fache dieser Anzahl; dadurch erzeugt der Zähler SC an einer Signalleitung lS ein Signal zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Ankunft des Schlittens in der Stellung HO aus dem Schlitzbereich heraus. Im Ansprechen auf dieses Signal erfaßt die Steuereinheit CC die Ankunft des Schlittens in seiner Ausgangsstellung und schaltet das Spulenspeise­ signal an der Leitung lB auf den Pegel "0", um den Schlit­ tenantrieb zu beenden, sowie das Signal an der Leitung lR auf den Pegel "0", um das Schaltglied bzw. UND-Glied ST zu sperren. Ferner wird auch das über einen Inverter IR an ein Schaltglied bzw. UND-Glied BG angelegte Ein­ gangssignal auf den Pegel "1" geschaltet. Die zu druckende Information wird von einer Tastatur KB über ein Rechenwerk ALT in einen Druckzeichenspeicher CM eingegeben. Im Ansprechen auf ein Druckbefehlssignal PO wird das Flipflop F1 gesetzt, so daß über eine Setzaus­ gangs-Leitung l1 desselben die Steuereinheit CC auf die Druck-Betriebsart geschaltet wird, wodurch die Steuer­ einheit CC die Signalleitung l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0" hält, um damit das Flipflop F1 und die Geschwindigkeits-Steuerschaltung SCC rückzu­ setzen und den Druckstellen-Zähler PC, den Zeilen-Zähler 7C, den Rücklauf-Zähler BC und die Impulsabtrennschaltungen TF, TB zu löschen.
Zu diesem Zeitpunkt wird auch die monostabile Kippstufe OS in Betrieb gesetzt, der Zähler SC dadurch jedoch nicht beeinflußt, da das UND-Glied ST durch den Signalpegel "0" an der Leitung lR gesperrt bleibt. Mittels des Inverters IR ist jedoch das UND-Glied BG durchgeschaltet. Nach dem Rücksetzen und Löschen gibt die Steuereinheit CC über eine Leitung l4 ein Signal mit dem Pegel "1" ab, um damit ein Schaltglied bzw. UND- Glied AC durchzuschalten, aus dem die Steuereinheit dann über eine Leitung l5 das Ausgangssignal einer Koinzidenzschaltung CO empfängt, die den Inhalt des Druckstellen-Zählers PC mit dem Inhalt eines Druckstel­ lenspeichers PR vergleicht. Bei fehlender Übereinstimmung schaltet die Steuereinheit CC den Pegel an der Signalleitung lF auf "1", um damit die Spule C über eine Treibereinheit MD zu speisen und dadurch den Schlitten in Vorlaufrichtung zu transportieren.
Falls beispielsweise der Inhalt des Druckstellen- Zählers PC gleich "0" und derjenige des Druckstellen­ speichers PR gleich "n" ist, gibt die Koinzidenzschal­ tung CO ein Signal für fehlende Übereinstimmung ab, aufgrund dessen die Steuereinheit CC den vorstehend be­ schriebenen Antriebsvorgang herbeiführt.
Zugleich mit der Vorwärtsbewegung des Schlittens CA bewegt sich der Detektor LE, PT über die Schlitz­ platte OS, so daß über den Verstärker AP die Zeitim­ pulse TP erzeugt werden. Die Zeitimpulse TP werden mittels der Impulsabtrennschaltungen TF, TB in Gruppen von fünf Impulsen für das Drucken einer jeden Zeichenstelle aufgeteilt.
Die Anzahl der in einer Zeile zu druckenden Druckstellen oder Zeichenstellen wird im voraus in dem Druckstellenspeicher PR gespeichert, während die Druckstellen mittels des Druckstellen-Zählers PC gezählt werden, dessen Ausgangssignal von einem Decodierer DC aufgenommen wird, der zum Anwählen des Inhalts des Druckzeichenspeichers CM dient.
Der auf diese Weise gewählte Inhalt wird unter Steuerung durch den Zeilen-Zähler 7C mittels eines Zeichengenerators CG in 5-Bit-Drucksignale umgesetzt.
Die 5-Bit-Drucksignale werden dem Parallel/Seriell- Umsetzer PSC zugeführt, dessen Ausgangssignale an einer Signalleitung 19 über das nur während des Pegelzustands "1" der Signale durchgeschaltete UND- Glied AP und eine Signalleitung l10 an eine Impulsdauer- Einstellschaltung DS angelegt werden, um Impulse einer vorbestimmten Dauer zu erzeugen, durch die über einen Piezoelement-Treiber PD das piezoelektrische Druckelement PZ betrieben wird, so daß im Ansprechen auf die Eingangs­ signale der Impulsdauer-Einstellschaltung DS das Drucken durch Tintentröpfchen-Ausstoß herbeigeführt wird. Die in Fig. 7 gezeigten Impulsabtrennschaltungen TF, TB können gemäß der Darstellung in Fig. 4 aus einer Verzögerungs­ schaltung D, Zählern K1 und K2, JK-Flipflops JF1 und JF2, UND-Gliedern G1 bis G7, NAND-Gliedern N1 und N2 sowie Invertern I1 und I2 gebildet sein und gemäß der Dar­ stellung in dem Zeitdiagramm in Fig. 5 arbeiten, um so an der Ausgangsleitung l6 die vorstehend angeführten Signale bzw. Signalgruppen zu erzeugen.
Im vorstehenden wurde das 5-Punkte-Drucken in der ersten Zeile von sieben Zeilen erläutert, die eine 5 × 7 - Punktematrix bilden, die der ersten Zeichen­ stelle der ersten Druck- bzw. Zeichen-Zeile entspricht. Nach Abschluß des 5-Punkte-Druckens, das über eine Leitung l11 erfaßt wird, erzeugt die Steuereinheit CC ein Signal an einer Leitung l7, um damit den Inhalt des Druckstellen-Zählers PC um eine Stufe zu erhöhen. Danach wird gemäß der vorangehenden Erläuterung das UND-Glied AC durch das Signal an der Leitung l4 durchge­ schaltet und an der Leitung l5 das Ausgangssignal der Koinzidenzschalturig CO aufgenommen, die den Inhalt des Druckstellen-Zählers PC mit demjenigen des Druckstel­ lenspeichers PR vergleicht.
Die vorstehend erläuterten Vorgänge des stufen­ weisen Steigerns des Inhalts des Druckstellen-Zählers, des Speicher-Auslesens und der Signaleingabe in den Parallel/Seriell-Umsetzer können aufzufriedenstellende Weise vor den 5-Impuls-Signalen ausgeführt werden, da die Systemtaktsignale der Schaltung ausreichend schnel­ ler als die Zeitimpulse sind bzw. eine höhere Frequenz als diese haben. Auf diese Weise werden in Aufeinander­ folge die die erste Zeile in der ersten Druckzeile bildenden 5-Punkte-Gruppen gedruckt. Wenn die Steuerein­ heit CC über die Leitung l5 und das durch das Signal an der Leitung l4 durchgeschaltete UND-Glied AC erfaßt, daß das Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung CO die Übereinstimmung des Inhalts des Druckstellen-Zählers PC mit dem Inhalt des Druckstellenspeichers PR angibt, hält die Steuerschaltung CC eine Signalleitung 18 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "1", um damit eine Papiervorschub-Treibereinheit PFD für den Trans­ port des Papiers in Betrieb zu setzen, über das UND- Glied AR den Druckstellen-Zähler PC, die Impulsabtrenn­ schaltungen TF, TB und den Rücklauf-Zähler BC zu löschen und den Inhalt des Zeilen-Zählers 7C um eine Stufe zu steigern. Aus dem Pegelzustand "0" einer Signal­ leitung l12 aus einem Schaltglied bzw. UND-Glied AL, das die logische UND-Verknüpfung der Ausgangssignale des Zeilen-Zählers 7C bildet, erfaßt zugleich die Steuer­ einheit CC, daß die siebte Zeile noch nicht erreicht ist.
Daher schaltet die Steuereinheit CC die Pegel der Leitungen lF bzw. lB auf "0" bzw. "1", um damit die Rücklaufbewegung des Schlittens einzuleiten, während der das UND-Glied BG durch die Bedingungen lR = "0" und lB = "1" durchgeschaltet ist, wodurch die Zeitimpulse über eine Leitung lC in den Rücklauf-Zähler BC einge­ geben werden, so daß dieser die mittels der Schlitze während der Rücklaufbewegung des Schlittens erzeugten Zeitimpulse zählt. Nach Abschluß des Zählens aller Zeit­ impulse, der an einer Leitung lBC erfaßt wird, erkennt die Steuereinheit CC die Ankunft des Schlittens an einer außerhalb des Schlitzbereichs gelegenen Stellung (der rechten Endstellung HP an der Schlitzplatte OS in Fig. 5) und schaltet die Leitung lB auf den Pegel "0", um damit die Schlitten-Rücklaufbewegung zu beenden.
Danach erfolgt das Drucken der von dem Zeilen- Zähler 7C angegebenen nächsten Zeile, da gemäß den vor­ angehenden Erläuterungen die Steuereinheit CC aus der Angabe mittels der Leitung l12 erfaßt, daß das Drucken der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen nicht abge­ schlossen ist.
Nach Abschluß des Druckens der zweiten Punkte-Zeile, der auf die gleiche Weise mittels der Koinzidenz­ schaltung CO erfaßt wird, führt die Steuerschaltung CC über die Leitung l8 den Papiervorschub, das Löschen des Druckstellen-Zählers PC, der Impulsabtrennschaltungen TF, TB und des Rücklauf-Zählers BC und die Auf­ stufung des Inhalts des Zeilen-Zählers 7C herbei. Zu diesem Zeitpunkt erkennt gemäß den vorangehenden Aus­ führungen die Steuereinheit CC aus dem Pegelzustand "0" der Leitung l12 aus dem UND-Glied AL, daß das Drucken der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen noch nicht abgeschlossen ist; daraufhin schaltet die Steuereinheit CC die Leitungen lF und lB jeweils auf die Pegel "0" bzw. "1", um damit die Schlittenbewegung umzusteuern. Danach beendet nach Abschluß des Zählens aller Zeit­ impulse, die über das UND-Glied BG von dem Rücklauf- Zähler BC erfaßt werden, die Steuereinheit CC die Spulenansteuerung, um damit den Schlitten in der Stellung HP außerhalb des Schlitzbereichs anzuhalten.
Danach erfolgt entsprechend dem aufgestuften In­ halt des Zeilen-Zählers 7C das Drucken der nachfolgen­ den Zeile auf gleichartige Weise.
Nach Abschluß des Druckens von der dritten bis zur siebten Zeile führt die Steuereinheit CC den Papiervorschub um eine Zeile, das Löschen des Druckstellen-Zählers PC, der Impulsabtrenn­ schaltungen TF, TB und des Rücklauf-Zählers BC und die Aufstufung des Inhalts des Zeilen-Zählers 7C herbei.
Zu diesem Zeitpunkt erfaßt die Steuereinheit CC aus dem von dem UND-Glied AL über die Leitung l12 zugeführten Signalpegel "1" den Abschluß des Druckens der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen.
Danach überprüft die Steuereinheit CC den Zustand der Signalleitung l1 aus dem Flipflop F1, um das Vor­ handensein oder Fehlen eines nachfolgenden Druckbefehls­ signals zu ermitteln. Falls der Pegelzustand "1" besteht, der das Vorhandensein eines nachfolgenden Druckbefehlssignals angibt, ermittelt die Steuerein­ heit CC daraus, daß das Drucken fortgesetzt werden soll, wonach die Steuereinheit CC die Leitungen lF und lB auf die Pegel "0" bzw. "1" schaltet, um die Schlittenbewegung umzusteuern, wodurch auf gleiche Weise wie beim Drucken der 5 × 7 - Punktematrizen unter Ver­ wendung der über das UND-Glied BG und den Rücklauf- Zähler BC zugeführten Ausgangssignale der Schlitten in die Ausgangsstellung HP außerhalb des Schlitzbereichs zurückgebracht wird. Zugleich wird über die Leitung l8 die Papiervorschub-Treibereinheit PFD so betrieben, daß ein dreimaliger Papiervorschub herbeigeführt wird.
Darauffolgend speichert die Steuereinheit CC die Information über die nachfolgende Druckzeile in den Druckzeichenspeicher CM ein, um damit die Druckart für die nachfolgende Zeile aufzunehmen, und hält wie beim Drucken der vorhergehenden Zeile die Signalleitung l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0", um damit das Flipflop F1 und die Geschwindigkeits- Steuerschaltung SCC rückzusetzen sowie den Druckstellen- Zähler PC, den Zeile-Zähler 7C, den Rücklauf-Zähler BC und die Impulsabtrennschaltungen TF, TB zu löschen. Zugleich wird die monostabile Kippstufe OS in Betrieb gesetzt, der Zähler SC dadurch jedoch nicht beeinflußt, da das UND-Glied ST durch den Pegelzustand "0" der Lei­ tung lR gesperrt ist.
Darauffolgend wird der Inhalt des Druckstellen- Zählers PC mit demjenigen des Druckstellenspeichers PR in der Koinzidenzschaltung CO verglichen, dessen Ausgangssignal über das mittels des Signals an der Leitung l4 durchgeschaltete UND-Glied AC und über die Leitung l5 zugeführt wird. Bei fehlender Übereinstimmung wird das Drucken auf gleiche Weise fortgesetzt, bis der Abschluß des Druckens der Druckzeile aus dem über die Leitung l12 aus dem UND-Glied AL zugeführten Signal ermittelt wird, das den Zustand des Zeilen- Zählers 7C angibt.
Wenn kontinuierliches Drucken befohlen ist, wird danach das Drucken auf gleichartige Weise fortgesetzt.
Falls andererseits über die Leitung l1 der Pegel­ zustand "0" des Flipflops F1 ermittelt wird, der das Fehlen eines nachfolgenden Druckbefehlssignals angibt, bringt die Steuereinheit CC den Schlitten CA in die Stellung HO zurück, die außerhalb des Schlitzbereichs liegt und die derjenigen beim Abschalten der Stromver­ sorgung entspricht.
Die Rückkehr-Stellung HP des Schlittens im Ab­ lauf kontinuierlichen Druckens ist von der Rückkehr- Stellung HO nach Abschluß des Druckbetriebs verschieden, da es während des fortdauernden Druckens ratsam ist, zur Verringerung der Zeit der Schlittenbewegung außer­ halb des Schlitzbereichs den Schlitten-Vorlauf von der näheren Stellung HP aus einzuleiten.
Es ist zwar möglich, den Schlitten immer zu der Stellung HP zurückzubringen, jedoch ist die unterschied­ liche Stellung HO zum Anbringen der Schutzvorrichtung in Form der Kappe KP vorteilhaft, die beispielsweise dazu dient, den Kopf festzulegen, abzudecken, zu reinigen usw. sowie nach Unterbrechung des Tintenaus­ stoßes den Kopf wieder herzustellen. Bei dieser Schlit­ tenrückkehr zur Stellung HO hält die Steuereinheit CC auf gleichartige Weise wie beim Einschalten der Stromversorgung das Signal an der Leitung l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0", um das Flip­ flop F1 und die Geschwindigkeits-Steuerschaltung SCC rückzusetzen, den Zeilen-Zähler 7C zu löschen, über das UND-Glied AR den Druckstellen-Zähler PC, die Impulsabtrenn­ schaltungen TF, TB und den Rücklauf-Zähler BC zu löschen, die monostabile Kippstufe OS in Betrieb zu setzen und über die Leitung lR und dem UND-Glied ST ein Signal mit dem Pegel "1" zuzuführen, durch das die Eingabe der Ausgangssignale des Taktimpulsgenerators CPG in den Zähler SG dann ermöglicht ist, wenn das Signal auf dem Pegel "1" steht. Bei diesem Zustand ist der Rücklauf- Zähler BC außer Betrieb, da das UND-Glied BG über den Inverter IR gesperrt ist.
Danach schaltet die Steuereinheit CC die Leitungen lF und lB auf die Pegel "0" bzw. "1", um die Spule C für die Schlitten-Rücklaufbewegung zu speisen.
Die Stellung HP ist die Stellung, an der der Schlitten CA nach einer Trägheitsbewegung anhält, nachdem auf den Abschluß des Zählens aller Schlitze mittels des Rücklauf-Zählers BC hin die Spulenspeisung unterbrochen wurde.
Nunmehr wird auf Fig. 6 Bezug genommen. Beim Vorlauf-Drucken wird aufgrund der Geschwindigkeit F1 des Tintenstrahl-Düsenkopfs NP und der Geschwindig­ keit F2 eines ausgestoßenen Tintentröpfchens ein Druck-Tröpfchen in eine Richtung und mit einer Geschwin­ digkeit ausgestoßen, die gemäß der Zusammensetzung aus F1 und F2 durch F3 gegeben ist; dadurch unterscheidet sich der Druckort Q an dem Papier P von dem Ort des Ausstoßens des Tintentröpfchens. Beim Drucken allein bei dem Vorlauf oder allein beim Rücklauf ergeben sich daher keine Druck-Versetzungen, solange der Tintenaus­ stoß bzw. Tröpfchenausstoß mit konstanter Zeitsteuerung herbeigeführt wird. Beim Drucken bei beiden Bewegungs­ richtungen werden jedoch die beim Rücklauf gedruckten Zeichen gegenüber den beim Vorlauf gedruckten Zeichen versetzt, wenn die ersteren unter gleicher Zeitsteuerung wie die letzteren gedruckt werden, und zwar deshalb, weil eine Düse NP′ bei dem Rücklauf ein Tröpfchen in einer Richtung B3 ausstößt, die sich aus der Zusammen­ setzung einer Düsengeschwindigkeit B1 und einer Tinten­ tröpfchen-Geschwindigkeit B2 ergibt.
Bei dem Punktzeilendrucker werden derartige Versetzungen dadurch verhindert, daß der Druckzeitpunkt bei dem Rücklauf-Drucken in bezug auf denjenigen bei dem Vorlauf-Drucken vorverschoben wird.
Mit der Schlittenbewegung werden gemäß den vorangehenden Ausführungen Zeitimpulse TP er­ zeugt, die über den Verstärker AP den Impulsabtrennschaltungen TF und TB zu­ geführt werden. Die Impulsabtrennschaltungen TF und TB, die über UND-Glieder Af und Ab mittels der Signalleitungen lF und lB gesteuert werden, werden durch die Bedingungen lF = "1" und lB = "0" in dem Arbeitszustand bzw. den Rücksetzzustand versetzt, wodurch über ein ODER-Glied OR das Ausgangssignal der Abtrennschaltung TF der Signalleitung l6 zugeführt wird.
Eine für das Rücklauf­ drucken notwendige Aufzeichnungssignal-Umkehrschaltung CRV ist ständig in Betrieb, jedoch wird die Datenauswahl mit Hilfe von UND-Glieder-Gruppen GF und GB gesteuert. Die Gruppe GF der UND-Glieder wird durch das Signal an der Leitung lF während des Schlitten-Vorlaufs durchgeschal­ tet, während die Gruppe GB der UND-Glieder durch das Signal an der Leitung lB während des Schlitten-Rücklaufs durchgeschaltet wird, um damit die Daten über die Aufzeichnungssignal- Umkehrschaltung CRV und über (wired-) ODER-Glieder R1 bis R5 zu dem Parallel/Seriell-Umsetzer PSC zu übertragen, durch den die Drucksignale unter Zeitsteuerung durch auf der Leitung l6 zugeführte 5-Impuls-Signale TPF oder TPB der Leitung l10 zugeführt werden. Bei dem Vorlauf- Drucken werden die Daten ohne Durchlaufen der Aufzeichnungssignal-Um­ kehrschaltung CRV angelegt. Die Ausgangssignale des Parallel/Seriell-Umsetzers PSC werden über ein UND- Glied AP, das mittels des Signals an der Leitung l6 nur während der Dauer hohen Pegels des Zeitimpulses durchgeschaltet wird, und über die Leitung l10 an die Impulsdauer-Einstellschaltung DS angelegt, welche ihrer­ seits die Impulse einer bestimmten Dauer erzeugt, um damit über die Treibereinheit PD das piezoelektrische Element PZ zu betreiben und dadurch das Drucken herbei­ zuführen.
Im vorangehenden wurde das 5-Punkte-Drucken in der ersten Zeile der sieben Zeilen erläutert, die eine 5 × 7 - Punktematrix bilden, die entsprechend der ersten Druckstelle in der ersten Druckzeile aus dem Zeichen­ generator erzielt wird.
Nach Abschluß des 5-Punkte-Druckens für die erste Zeile in der ersten Druckstelle, das über eine Leitung l11 erfaßt wird, stuft die Steuereinheit CC den Druck­ stellen-Zähler PC über die Leitung l7 um "1" auf. Darauf­ hin erfolgt wiederum der Vergleich des Inhalts des Druckstellenspeichers PR mit dem Inhalt des Druckstellen- Zählers PC, wobei im Ansprechen auf das über die Signal­ leitung l5 erkannte Fehlen der Übereinstimmung die Steuer­ schaltung CC ein dem aufgestuften Inhalt des Druckstellen- Zählers PC entsprechendes Zeichen aus dem Speicher aus­ liest und das Drucken entsprechend den 5-Impuls-Signalen aus der Impulsabtrennschaltung TF ausführt.
Beispielsweise werden beim Drucken des Buchstabens "A" die erste, die dritte, die fünfte und die siebte Zeile in einer 5 × 7 - Punktematrix in Vorwärt-Reihen folge unter Zeitsteuerung durch die mittels der Impulsabtrenn­ schaltung TF bestimmten 5-Impuls-Signale TPF gedruckt. Wenn im Zuge des Vorlauf-Druckens die Koinzidenzschaltung CO die Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Druck­ stellen-Zählers PC und dem Inhalt des Druckstellenspeichers PR ermittelt, erzeugt die Steuereinheit CC an der Leitung lTN ein Signal mit dem Pegel "1", durch das die Abtrenn­ schaltungen TF und TB rückgesetzt werden und ein UND-Glied ATN durchgeschaltet wird, so daß die Eingabe von Taktimpulsen aus dem Taktimpulsgenerator CPG in einen Zähler CTN ermöglicht ist, der während des Vorbeilaufens des Schlittens CA an einem undurchsichti­ gen Abschnitt der Schlitzplatte OS einen Zählvorgang ausführt und im Ansprechen auf das durch einen Inverter IT erzeugte Signal rückgesetzt wird, das dem Vorbeilaufen des Schlittens CA an einem durchlässigen Schlitz SS der Schlitzplatte OS entspricht. Dementsprechend wird die Vollzählungs-Aufnahmefähigkeit des Zählers CTN so gewählt, daß sie größer als die An­ zahl der Taktimpulse ist, die zwischen zwei benachbarten durchlässigen Schlitzen gezählt werden, und zwar so, daß der Zähler ein Ausgangssignal in der Nähe der in Fig. 3 gezeigten Stellung TN abgibt. Auf diese Weise überläuft der Schlitten nach Vorbeilaufen an den in Fig. 3 gezeigten Zeichenschlitzen LCS für das letzte Zeichen die Anlaufschlitze AS und bewegt sich in eine Stellung TN. Im Ansprechen auf das Ausgangssignal des Zählers CTN auf Leitung l69 schaltet die Steuereinheit CC die Leitung lTN auf den Pegel "0", wodurch die Eingabe in den Zähler CTN gesperrt wird und die Impulsabtrennschaltungen TF und TB in Betrieb gesetzt werden. Danach wird der Motorantrieb durch den Pegelzustand "0" des Signals an der Leitung lF beendet und durch das Signal an der Leitung l8 die Papiervorschub-Treibereinheit PFD in Betrieb gesetzt, um den Papiertransport herbeizuführen. Ferner wird der Zeilen-Zähler 7C aufgestuft und im Falle eines Ausgangs­ signals auf Leitung l12 des UND-Glieds AL mit dem Pegel "0" ein Signal an einer Leitung lUD mit dem Pegel "1" eingestellt, um damit das Rückwärts-Zählen in dem Druckstellen-Zähler PC zu wählen, der durch einen Vorwärts/Rückwärts-Zähler gebildet ist, und über einen Inverter ein Schaltglied APR zu sperren, wodurch in die Koinzidenzschaltung ein Inhalt "0" des Druckstellenspeichers PR eingegeben wird. Auf die Erfassung der in diesem Fall fehlenden Überein­ stimmung über die Leitung l5 im Ansprechen auf ein auf der Leitung l4 zugeführtes Befehls-Signal hin schaltet die Steuereinheit CC die Leitung lB auf den Pegel "1", um mittels der Treibereinheit MD den Schlitten-Rücklauf herbeizuführen. Auf gleichartige Weise wie bei der Vorlauf- Bewegung werden aus dem Detektor LE, PT Zeitimpulse TP gewonnen. Bei diesem Rücklauf-Drucken bleibt aufgrund der Bedingungen lF = "0" und lB = "1" die Impulsabtrennschal­ tung TF außer Betrieb, während die Impulsabtrennschaltung TB in Betrieb gesetzt wird, wodurch dem Parallel/Seriell- Umsetzer PSC über das ODER-Glied OR und die Leitung l6 die Zeitimpulse TPB zugeführt werden. Wie bei dem Vorlauf-Drucken werden die zu druckenden Zeichen aus dem Druckzeichenspeicher CM im Ansprechen auf die Wahl mittels des Druckstellen-Zählers PC über den Decodierer DC geben, wonach die gewählten Daten in dem Zeichengenerator CG unter Steuerung durch den aufgestuften Inhalt des Zeilen- Zählers 7C und unter Zeitsteuerung durch die in der Impulsab­ trennschaltung TB abgesonderten 5-Impuls-Signale TPB in 5-Bit-Drucksignale umgesetzt werden. In diesem Fall werden die Ausgangssignale des Zeichengenerators CG dem Parallel/Seriell-Umsetzer PSC über die Aufzeichnungssignal-Umkehr­ schaltung CRV und die mittels der Leitung lB durchge­ schaltete UND-Glieder-Gruppe GB zugeführt. Danach erzeugt auf gleichartige Weise wie beim Vorlauf-Drucken die Impulsdauer-Einstellschaltung DS die Impulse einer be­ stimmten Dauer, um damit über die Treibereinheit PD das piezoelektrische Druckelement PZ zu betreiben und auf diese Weise das Drucken bei der Rücklauf-Richtung zu erzielen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind gemäß der Darstellung in Fig. 8 die von der Abtrennschaltung TB erzeugten 5-Impuls-Signale TPB hinsichtlich der Zeit­ steuerung um mindestens das Intervall eines Impulses gegenüber den 5-Impuls-Signalen TPE für den Vorlauf- Druck versetzt, um damit Versetzungen oder Abweichungen hinsichtlich der Druckstelle zu vermeiden, die beobachtet werden, wenn die Impuls-Zeitsteuerung für den Rücklauf- Druck mit derjenigen für den Vorlauf-Druck übereinstimmt. Bei diesem Ausführungsbeispiel findet eine symmetrische Spaltblende Anwendung, während die Zeitimpulse TPB einer 5-Impuls-Gruppe für das Rücklauf-Drucken in bezug auf die Zeitimpulse TPF für den Vorlauf-Druck um das Intervall eines Impulses vorgeschoben werden, um damit das Drucken ohne die unerwünschten Druck-Versetzungen herbeizuführen.
Ein derartiger Vorschub hinsichtlich der Impuls­ zeitsteuerung ist nicht auf das genannte Intervall eines Impulses beschränkt, sondern kann Intervalle mehrerer Impulse wie z. B. Intervalle von 2 oder 4 Impulsen ein­ nehmen. Auf diese Weise werden bei dem Rücklauf-Drucken Drucksignale zu Zeitpunkten erzeugt, die gegenüber den­ jenigen für das Vorlauf-Drucken um das Intervall eines Impulses vorversetzt sind, so daß daher der Tintenaus­ stoß und die Druckergebnisse auf Druckpapier gemäß der Darstellung in Fig. 8 erzielt werden, gemäß der eine erste Zeile in Vorlauf-Richtung gedruckt wird, während die zweite Zeile der 5 × 7 -Punktematrix in Rücklauf-Richtung gedruckt wird usw.
Nach der Erzeugung der 5-Impuls-Drucksignale erzeugt die Steuereinheit CC ein Signal an der Leitung l7, aufgrund dessen der Inhalt des Druckstellen-Zählers PC um "1" abgestuft wird, da der Zähler auf die Rückwärts- Zählart geschaltet ist. Das Drucken der nachfolgenden Zeichenstelle erfolgt nach der Überprüfung hinsichtlich eines Fehlens der Übereinstimmung.
Beispielsweise wird bei dem Drucken des Buchstabens "A" gemäß der Darstellung in Fig. 8 das Rücklauf-Drucken bei der zweiten, der vierten und der sechsten Zeile der 5 × 7 - Punktematrix unter der vorstehend beschrie­ benen Zeitsteuerung der Zeitsteuer-Impulse ausgeführt. Wenn im Ablauf dieses Rücklauf-Druckens die Koinzidenz­ schaltung CO die Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Druckstellen-Zählers PC und dem Inhalt des Druckstellen­ speichers PR ermittelt, schaltet die Steuerschaltung CC wie bei dem Vorlauf-Drucken die Leitung lTN auf den Pegel "1", um damit die Impulsabtrennschaltungen TF und TB zurückzu­ setzen und das UND-Glied ATN durchzuschalten. Auf die Ermittlung der Ankunft des Schlittens an der Stelle TNB außerhalb des Schlitzbereichs mit Hilfe des Ausgangs­ signals des Zählers CTN hin schaltet die Steuereinheit CC die Leitung lTN auf den Signalpegel "0", um die Ein­ gabe in den Zähler CTN zu sperren und die Impulsabtrennschal­ tungen TF und TB in Betrieb zu setzen. Ferner wird das Signal an der Leitung lB auf den Pegel "0" geschaltet, um die Schlittenbewegung in Rücklaufrichtung zu beenden, wonach die Steuereinheit CC über die Leitung l8 die Trei­ bereinheit PFD für den Papiervorschub in Betrieb setzt, den Zeilen-Zähler 7C aufstuft, über die Leitung lUD den Druckstellen-Zähler PC in dessen Vorwärts-Zählart schaltet und das Schaltglied APR durchschaltet, um damit den Inhalt des Druckstellenspeichers PR in die Koinzidenz­ schaltung CO einzugeben. Danach erfolgt das Drucken bis zu der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen in Betriebs­ vorgängen, die den vorstehend beschriebenen gleichartig sind. Nach dem Papiervorschub und der Aufstufung des Zählers 7C nach Abschluß des Druckens der siebten Zeile erzeugt der Zeilen-Zähler 7C über das UND-Glied AL an der Leitung l12 ein Signal mit dem Pegel "1", aufgrund dessen die Steuerschaltung CC das Signal an der Leitung lB auf den Pegel "1" schaltet, um mittels der Treiberein­ heit MD die Rücklaufbewegung des Schlittens herbei zu­ führen. Bei diesem Zustand ist die Impulsabtrennungsschaltung TB aufgrund eines Rücksetzeingangssignals über einen Inverter aus der Bedingung l12 = "1" im Rücksetzzustand. Bei dem Rücklauf nach dem Drucken der siebten Zeile prüft die Steuerschaltung CC den Zustand an der Leitung l1 und bringt mit Hilfe des Rücklauf-Zählers BC den Schlitten in die Stellung HP zurück, falls das Drucken fortgesetzt wird, oder aber in die Stellung HO wie im Falle des Einschaltens der Stromversorgung, falls der Druckbetriebsablauf vollendet ist. Der Druckvorgang ist nach dem Papiervorschub um einen Zeilenzwischenab­ stand abgeschlossen.

Claims (1)

  1. Punktzeilendrucker mit
    • a) einem in eine erste und in eine hierzu entgegengesetzte zweite Richtung verschiebbaren Aufzeichnungskopf, der sowohl bei Verschiebung in die erste als auch bei Verschiebung in die zweite Richtung zur Durchführung eines Aufzeichnungsbetriebs ansteuerbar ist und der ein oder mehrere einzeln auslösbare Druckelemente (NP) aufweist, die Aufzeichnungspunkte auf einem Aufzeichnungsträger (P) erzeugen, wobei die Druckzeitpunkte der Druckelemente in den beiden Verschieberichtungen unterschiedlich ausgelöst werden, gekennzeichnet durch
    • b) eine eine Schlitzplatte (OS) umfassende Positionserfassungseinrichtung (LE, OS, PT) die bei Verschiebung des Aufzeichnungskopfes in die erste oder zweite Richtung Impulse abgibt, deren Anzahl zu der Größe der Verschiebung proportional ist, wobei die Anzahl der Impulse in einem ganzzahligen Verhältnis zu der Anzahl von durch die Druckelemente aufzuzeichnenden Aufzeichnungspunkten steht,
    • c) einen Parallel/Seriell-Umsetzer (PSC), der den Druckelementen zuzuführende Aufzeichnungssignale gemäß den zu druckenden Zeichen zwischenspeichert, wobei dem Parallel/Seriell-Umsetzer bei Durchführung einer Aufzeichnung in der zweiten Richtung die Aufzeichnungssignale mittels einer Aufzeichnungssignal-Umkehrschaltung (CRV) mit umgekehrter Ausrichtung zugeführt werden, und
    • d) eine erste (TF) und eine zweite Impulsabtrennschaltung (TB), die aus den von der Positionserfassungseinrichtung ausgegebenen Impulsen gemäß einem zu druckenden Raster von Zeichen und Zeichenzwischenräumen vorbestimmte Impulse zur Auslösung der Druckelemente auswählen und dem Parallel/Seriell-Umsetzer als Aufzeichnungsimpulse zuführen,
    • e) wobei die erste Impulsabtrennschaltung die Impulse bei Aufzeichnung in der ersten und die zweite Impulsabtrennschaltung die Impulse bei Aufzeichnung in der zweiten Richtung auswählt,
    • f) wobei der Parallel/Seriell-Umsetzer auf den Empfang eines jeden Aufzeichnungsimpulses hin einem Druckelement ein Aufzeichnungssignal für einen einzelnen Aufzeichnungspunkt zuführt, und
    • g) wobei die zweite Impulsabtrennschaltung bei Aufzeichnung in der zweiten Richtung Impulse der Positionserfassungseinrichtung als Aufzeichnungsimpulse für den Parallel/Seriell-Umsetzer auswählt, die um mindestens einen Impuls gegenüber denen der ersten Impulsabtrennvorrichtung in der anderen Richtung versetzt sind.
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