Die Erfindung bezieht sich auf einen Punktzeilendrucker gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solcher Punktzeilendrucker ist aus der DE-AS 25 16 835
bekannt und umfaßt einen in eine erste und hierzu
entgegengesetzte zweite Aufzeichnungsrichtung verschiebbaren
Aufzeichnungskopf, der sowohl bei Verschiebung in die erste
als auch bei Verschiebung in die zweite Aufzeichnungsrichtung
zur Durchführung eines Aufzeichnungsbetriebes ansteuerbar
ist.
Des weiteren ist aus der DE-OS 21 22 674 ein
Punktzeilendrucker bekannt, bei dem mittels einer
Positionserfassungseinrichtung die Position des
Aufzeichnungskopfes zeichenweise ermittelt werden kann. Wie
das dort von der Positionserfassungseinrichtung abgegebene
Signal bei der Aufzeichnung Verwendung finden kann, ist nicht
Gegenstand dieser Druckschrift. Auch ist dort kein
Aufzeichnungsbetrieb in beiden Bewegungsrichtungen des
Aufzeichnungskopfes durchführbar.
Auch die in der US-PS 4 012 676 beschriebene Tintenstrahl-
Aufzeichnungseinrichtung kann nur zum Drucken in einer
Richtung verwendet werden. Bei dem dort gezeigten Gerät wird
zur Erfassung der Position des Schlittens eine Schlitzplatte
verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Punktzeilendrucker der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Art derart weiterzubilden, daß bei einem
bestimmten zu druckenden Raster auf einfache Art und Weise
ein Aufzeichnungsbetrieb in zwei zueinander entgegengesetzten
Aufzeichnungsrichtungen ohne gegenseitigen Versatz der in
unterschiedlichen Richtungen aufgezeichneten
Aufzeichnungspunkte möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Punktzeilendrucker mit allen
im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen auf besonders
vorteilhafte Art und Weise gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Aus
führungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer
Ausführungsform des Punktzeilendruckers.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der in Fig. 1
gezeigten Einrichtung.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht einer
in der Einrichtung enthaltenen Schlitz
platte.
Fig. 4 ist ein schematisches Schaltbild eines
Teils eines Steuersystems.
Fig. 5 ist ein Kurvenformdiagramm, das die Be
triebsvorgänge der in Fig. 4 gezeigten
Schaltung veranschaulicht.
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht, die
das Prinzip des Druckens in zwei
Richtungen veranschaulicht.
Fig. 7A bis 7D sind
ein schematisches Blockschalt
bild eines Ausführungsbeispiels der
Schaltung des erfindungsgemäßen Punktzeilen
druckers.
Fig. 8 ist eine graphische Darstellung zur
Erläuterung der Betriebsvorgänge der
in den Fig. 7A bis 7D gezeigten
Schaltung.
Im folgenden wird der Punktzeilendrucker
anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die
perspektivische Ansicht in Fig. 1 und die Schnittansicht
in Fig. 2 beschrieben, in welchen ein Schlitten CA,
der einen Aufzeichnungskopf so wie eine Tintenstrahldüse
NP trägt, mittels eines Linearmotors angetrieben
wird.
Der Linearmotor ist mit einem geschlossenen Magnet
kreis aus einem Permanentmagneten PM, einer magnetischen
Platte Y1 und einem magnetischen Führungselement bzw.
einer magnetischen Führungsschiene Y2 versehen. Eine Spule
C, die auf einen verschiebbar an der Führungsschiene
Y2 angebrachten Spulenkörper CB gewickelt ist, wird mit
elektrischem Strom gespeist, um damit nach der
Fleming′schen Dreifingerregel den Schlitten CA anzutrei
ben, der eine Einheit mit dem Spulenkörper CB bildet.
Durch Umkehrung der Richtung des der Spule C zugeführten
Stroms wird die Hin- und Herbewegung des Schlittens an
der Führungsschiene Y2 herbeigeführt. Zusammen mit der
Führungsschiene Y2 ist an abgebogenen Endteilen Y1T der
magnetischen Platte Y1 parallel zu der Führungsschiene
Y2 eine Teilungsplatte horizontal befestigt, die bei
spielsweise durch eine nichtmagnetische optische Schlitz
platte OS gebildet ist. An dem Schlitten CA sind der
Spulenkörper CB für die Spule C, die Tintenstrahldüse
NP, eine Schlitzdetektorvorrichtung,
die beispielsweise aus einer Leuchtdiode LE und
einem Phototransistor PT gebildet ist, welche in ihrer
Lage mit Klebstoff EP1 bzw. EP2 festgelegt sind, und
eine gedruckte Schaltung PC angebracht. Die ge
druckte Schaltung PC ist elektrisch und mechanisch
mit Anschlüssen C1 und C2 der Spule C, Anschlüssen PZ1
und PZ2 eines piezoelektrischen Druckelements PZ für das
Betreiben der Tintenstrahldüse, Anschlüssen LE1 und LE2
der Leuchtdiode LE und Anschlüssen PT1 und PT2 des Photo
transistors PT verbunden. Alle Signalleitungen sind
an ein Ende FL1 eines von einer Befestigungsplatte P1
gehaltenen flexiblen Kabels FL angeschlossen. Das
flexible Kabel FL ist in seiner Mitte zurückgefaltet
und mittels einer Befestigungsplatte P2 sowie einer
Kabel-Befestigungsplatte P3 festgelegt, die mittels
einer Schraube S an einer Stelle gehalten ist, an der
auch mittels der Befestigungsplatte P2 ein Tintenzufuhr
rohr ST für die Tintenzufuhr aus einem Behälter TA fest
gelegt ist. Das andere Ende FL2 des flexiblen Kabels
FL ist über die Signalleitungen in dem flexiblen Kabel-
FL an einen in Fig. 2 gezeigten Verbindungsteil CN
für den Antrieb des Schlittens CA und die Steuerung des
piezoelektrischen Druckelements PZ der Tintenstrahldüse NP
angeschlossen. Die optische Schlitzplatte ist zwischen
der Leuchtdiode LE und dem Phototransistor PT angeordnet.
Das von der Leuchtdiode LE abgegebene Infrarotlicht wird
über Schlitze SS durch eine (nicht gezeigte) Empfangs-
Schlitzblende mit den gleichen Abmessungen empfangen,
die an dem Phototransistor PT angebracht ist; bei der
Bewegung des Schlittens wird der Empfang wiederholt ein-
und ausgeschaltet, wodurch Zeitsteuerungs- bzw. Zeit
impulse TP gemäß Fig. 5 erzeugt werden, die zur Ermittlung der Ge
schwindigkeit und der Lage des Schlittens CA bei der
Abtastbewegung sowie zur Steuerung der Geschwindigkeit
und Funktion der Tintenstrahldüse NP und eines Papier
vorschub-Schrittmotors MO verwendet werden. Beim Drucken
einer Zeile werden die Zeichen aus Punkten in Form einer
Matrix zusammengesetzt. Nachdem der Schlitten in die
Abtastbewegung versetzt worden ist, wird mittels der
Zeitimpulse seine Lage ermittelt, wobei an bestimmten
Stellen das piezoelektrische Druckelement der Tintenstrahl
düse betätigt wird, um den Ausstoß von Tintentröpfchen
herbeizuführen und dadurch eine Punkte-Zeile auf (nicht
gezeigtem) Aufzeichnungspapier zu drucken. Nach Fertig
stellung einer Punkte-Zeile wird der Papiervorschub-
Schrittmotor MO um einen Punktzeilenabstand gedreht und der
Schlitten CA in seine Ausgangsstellung zurückgebracht.
Der Papiervorschub erfolgt durch Übertragung der Drehung
des Schrittmotors über ein (nicht gezeigtes) Motorwellen-
Zahnrad und ein Zahnrad G1 auf ein weiteres Zahnrad
G2, das an der Welle einer Druckwalze PL befestigt ist,
durch die das Papier in vertikaler Richtung transportiert
bzw. vorgeschoben wird. Nach Abschluß des Druckens von
Punkte-Zeilen in einer vorbestimmten Anzahl wie z. B.
von sieben Punkte-Zeilen wird durch Wiederholung des
vorstehend beschriebenen Vorgangs mittels des Schritt
motors MO die Druckwalze PL um einen vorbestimmten Zeilen
zwischenabstand gedreht, wodurch das Drucken einer Zeichen-
Zeile beendet wird. Daraufhin wird die Tintenstrahl
düse NP in eine Stellung HO befördert und dort angehal
ten, in der eine Kappe KP zum Verhindern des Verstopfens,
Austrocknens oder des Zurückziehens eines Meniskus in
die Tintenstrahldüse angeordnet ist.
Der Punktzeilendrucker kann klein, dünn
und einfach aufgebaut werden, ohne daß das Magnetfeld
schwankt oder gestört wird, und zwar deshalb, weil das
Schlitten-Führungselement und die nichtmagnetische
Schlitzplatte parallel zu der magnetischen Platte des
Permanentmagneten angeordnet sind.
Der Punktzeilendrucker ist auch sehr leise,
da der Schlittenantrieb ohne einen Drehmotor und daher
ohne Zahnräder, Verbindungsglieder, Zahnstangen usw.
erfolgt und der Papiervorschub ohne Klinkenräder,
Rastklinken, Elektromagneten usw. herbeigeführt wird.
Ferner wird durch die Gleitberührung des Schlittens
mit der Schlitzplatte die an dieser eventuell abgelagerte
Tinte beseitigt, wodurch eine Funktionsstörung der
Schlitz-Detektoreinrichtung aus der Leucht-Vorrichtung
und dem Photodetektor verhindert wird.
Ferner ermöglicht die gedruckte Schaltung,
die verschiedenerlei elektrische Komponenten trägt und
die an dem Schlitten angebracht ist, eine einfache und
preiswerte Herstellung, während die Verwendung des
flexiblen Kabels eine freie Bewegung zuläßt und eine
einfache Befestigung zusammen mit dem Tintenzufuhrrohr
erlaubt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbei
spiel ist die optische Schlitzplatte OS zur Lageer
mittlung und Konstantgeschwindigkeits-Steuerung mit
Schlitzen SS gemäß der Darstellung in Fig. 3 versehen.
Die Schlitze SS sind über der ganzen Breite von
Aufzeichnungspapier P ausgebildet; die Geschwindigkeits
steuerung des Schlittens CA wird nach seinem Ablaufen
aus einer Ausgangsstellung HP oder HO anhand der Zählung
von acht Schlitzen SS durchgeführt. Das Drucken der ersten
Zeichenstelle wird bei dem achten Schlitz eingeleitet
und während fünf Schlitzen vom achten bis zum zwölften
Schlitz vollzogen, wonach der 13. und der 14. Schlitz
als Leerstellen zwischen Zeichen dienen; auf diese
Weise wird der Druckvorgang wiederholt. AS, CS und BS
bezeichnen jeweils Anlauf-Schlitze für die Ermittlung
der Druckausgangsstellung, Zeichenschlitze bzw. Leer
schlitze, wobei die Schlitze und die Abstände zwischen
ihnen zugleich auch zum Herbeiführen einer konstanten
Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens dienen.
Die Fig. 7A bis 7D zeigen ein Beispiel für eine
Steuerschaltung eines Punktezeilendruckers, bei
der Zuleitungsdrähte FF, FB, FV, FT, FP und FE zu
einer Einheit in ein flexibles Kabel FL gemäß der Dar
stellung in Fig. 1 geformt sind, um damit die Bewegung
des Schlittens CA zu erleichtern. Auf das Einschalten
der Stromversorgung der Schaltung gemäß den Fig. 7A bis
7D hin hält eine Steuereinheit CC eine Signalleitung
l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0",
um ein Flipflop F1 sowie eine Geschwindigkeits-Steuer
schaltung SCC rückzusetzen, einen Zeilen-Zähler 7C zu
löschen, über ein Schaltglied bzw. UND-Glied AR einen
Druckstellen-Zähler PC, Impulsabtrennschaltungen
TF, TB und einen Rücklauf-Zähler BC zu löschen sowie eine
monostabile Kippstufe OS in Betrieb zu setzen und über
eine Signalleitung lR einem Schaltglied bzw. UND-Glied
ST ein Signal mit dem Pegel "1" zuzuführen. Dabei wird
eine Signalleitung lTN auf den Pegel "0" gesetzt.
Ferner werden zum Transport des Schlittens CA in
seine Ausgangsstellung HO die Signalpegel
an Leitungen lF und lB für die Ansteuerung der Spule
C jeweils auf "0" bzw. "1" geschaltet, wodurch der
Schlitten CA in Rücklaufrichtung zu der Ausgangs
stellung hin angetrieben wird.
Durch die vorstehend beschriebene Schlittenver
stellung
wird das über die Schlitze SS empfan
gene Lichtsignal einem in Fig. 7 gezeigten Verstärker
AP zugeführt, so daß an einer Signalleitung lT Zeit
impulse TP erzeugt werden, die mittels eines Inverters
IT in Signale invertiert und an das UND-Glied
ST angelegt werden, welches jedoch während der Arbeits
zeit der monostabilen Kippstufe OS gesperrt ist, so
daß die Eingabe der Zeitimpulse TP und der Ausgangs
signale aus einem Taktimpulsgenerator CPG in einen
Zähler SC während der Arbeitszeitdauer gesperrt ist.
Inzwischen wird der Schlitten weiter
bewegt, wobei nach Ablauf der Arbeitszeit der mono
stabilen Kippstufe OS die Ausgangssignale aus dem Takt
impulsgenerator in den Zähler SC nur dann eingegeben
werden, wenn das Signal vorliegt.
Während des Vorbeilaufens des Schlittens CA an den
durchlässigen Schlitzen SS der Schlitzplatte OS gibt
der Zähler SC jedoch kein Ausgangssignal ab, da er an
der abfallenden Flanke eines jeden Zeitimpulses bzw.
Signals rückgesetzt wird. Die Vollzählungs-Aufnahme
fähigkeit des Zählers SC ist so gewählt, daß sie aus
reichend größer als die Anzahl der aus dem Taktimpuls
generator CPG zwischen zwei aufeinanderfolgenden durch
sichtigen Schlitten empfangenen Signale ist und auch noch
größer als die Anzahl der bis zur Verschiebung des Schlit
tens in die Stellung HO empfangenen Signale ist, näm
lich beispielsweise ungefähr das 1,5fache dieser Anzahl;
dadurch erzeugt der Zähler SC an einer Signalleitung
lS ein Signal zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der
Ankunft des Schlittens in der Stellung HO aus dem
Schlitzbereich heraus. Im Ansprechen auf dieses Signal
erfaßt die Steuereinheit CC die Ankunft des Schlittens
in seiner Ausgangsstellung und schaltet das Spulenspeise
signal an der Leitung lB auf den Pegel "0", um den Schlit
tenantrieb zu beenden, sowie das Signal an der Leitung lR
auf den Pegel "0", um das Schaltglied bzw. UND-Glied
ST zu sperren. Ferner wird auch das über einen Inverter
IR an ein Schaltglied bzw. UND-Glied BG angelegte Ein
gangssignal auf den Pegel "1" geschaltet.
Die zu druckende Information
wird von einer Tastatur KB über ein Rechenwerk ALT in
einen Druckzeichenspeicher CM eingegeben. Im Ansprechen
auf ein Druckbefehlssignal PO
wird das Flipflop F1 gesetzt, so daß über eine Setzaus
gangs-Leitung l1 desselben die Steuereinheit CC auf die
Druck-Betriebsart geschaltet wird, wodurch die Steuer
einheit CC die Signalleitung l2 für eine vorbestimmte
Zeitdauer auf dem Pegel "0" hält, um damit das Flipflop
F1 und die Geschwindigkeits-Steuerschaltung SCC rückzu
setzen und den Druckstellen-Zähler PC, den Zeilen-Zähler
7C, den Rücklauf-Zähler BC und die Impulsabtrennschaltungen
TF, TB zu löschen.
Zu diesem Zeitpunkt wird auch die monostabile
Kippstufe OS in Betrieb gesetzt, der Zähler SC dadurch
jedoch nicht beeinflußt, da das UND-Glied ST durch den
Signalpegel "0" an der Leitung lR gesperrt bleibt.
Mittels des Inverters IR ist jedoch das UND-Glied BG
durchgeschaltet. Nach dem Rücksetzen und Löschen gibt
die Steuereinheit CC über eine Leitung l4 ein Signal
mit dem Pegel "1" ab, um damit ein Schaltglied bzw. UND-
Glied AC durchzuschalten, aus dem die Steuereinheit
dann über eine Leitung l5 das Ausgangssignal einer
Koinzidenzschaltung CO empfängt, die den Inhalt des
Druckstellen-Zählers PC mit dem Inhalt eines Druckstel
lenspeichers PR vergleicht.
Bei fehlender
Übereinstimmung schaltet die Steuereinheit CC den Pegel
an der Signalleitung lF auf "1", um damit die Spule C
über eine Treibereinheit MD zu speisen und dadurch den
Schlitten in Vorlaufrichtung zu transportieren.
Falls beispielsweise der Inhalt des Druckstellen-
Zählers PC gleich "0" und derjenige des Druckstellen
speichers PR gleich "n" ist, gibt die Koinzidenzschal
tung CO ein Signal für fehlende Übereinstimmung ab,
aufgrund dessen die Steuereinheit CC den vorstehend be
schriebenen Antriebsvorgang herbeiführt.
Zugleich mit der Vorwärtsbewegung des Schlittens
CA bewegt sich der Detektor LE, PT über die Schlitz
platte OS, so daß über den Verstärker AP die Zeitim
pulse TP erzeugt werden. Die Zeitimpulse TP werden
mittels der Impulsabtrennschaltungen TF, TB in Gruppen
von fünf Impulsen für das Drucken einer
jeden Zeichenstelle aufgeteilt.
Die Anzahl der in einer Zeile zu druckenden
Druckstellen oder Zeichenstellen wird im voraus in
dem Druckstellenspeicher PR gespeichert, während die
Druckstellen mittels des Druckstellen-Zählers PC gezählt
werden, dessen Ausgangssignal von einem Decodierer
DC aufgenommen wird, der zum Anwählen des Inhalts des
Druckzeichenspeichers CM dient.
Der auf diese Weise gewählte Inhalt wird unter
Steuerung durch den Zeilen-Zähler 7C mittels eines
Zeichengenerators CG in 5-Bit-Drucksignale umgesetzt.
Die 5-Bit-Drucksignale werden dem Parallel/Seriell-
Umsetzer PSC zugeführt, dessen Ausgangssignale an einer
Signalleitung 19 über das nur während des Pegelzustands
"1" der Signale durchgeschaltete UND-
Glied AP und eine Signalleitung l10 an eine Impulsdauer-
Einstellschaltung DS angelegt werden, um Impulse einer
vorbestimmten Dauer zu erzeugen, durch die über einen
Piezoelement-Treiber PD das piezoelektrische Druckelement
PZ betrieben wird, so daß im Ansprechen auf die Eingangs
signale der Impulsdauer-Einstellschaltung DS das Drucken
durch Tintentröpfchen-Ausstoß herbeigeführt wird. Die
in Fig. 7 gezeigten Impulsabtrennschaltungen TF, TB können
gemäß der Darstellung in Fig. 4 aus einer Verzögerungs
schaltung D, Zählern K1 und K2, JK-Flipflops JF1 und JF2,
UND-Gliedern G1 bis G7, NAND-Gliedern N1 und N2 sowie
Invertern I1 und I2 gebildet sein und gemäß der Dar
stellung in dem Zeitdiagramm in Fig. 5 arbeiten, um
so an der Ausgangsleitung l6 die vorstehend angeführten
Signale bzw. Signalgruppen zu erzeugen.
Im vorstehenden wurde das 5-Punkte-Drucken in der
ersten Zeile von sieben Zeilen erläutert, die eine
5 × 7 - Punktematrix bilden, die der ersten Zeichen
stelle der ersten Druck- bzw. Zeichen-Zeile entspricht.
Nach Abschluß des 5-Punkte-Druckens, das über eine
Leitung l11 erfaßt wird, erzeugt die Steuereinheit CC
ein Signal an einer Leitung l7, um damit den Inhalt
des Druckstellen-Zählers PC um eine Stufe zu erhöhen.
Danach wird gemäß der vorangehenden Erläuterung das
UND-Glied AC durch das Signal an der Leitung l4 durchge
schaltet und an der Leitung l5 das Ausgangssignal der
Koinzidenzschalturig CO aufgenommen, die den Inhalt des
Druckstellen-Zählers PC mit demjenigen des Druckstel
lenspeichers PR vergleicht.
Die vorstehend erläuterten Vorgänge des stufen
weisen Steigerns des Inhalts des Druckstellen-Zählers,
des Speicher-Auslesens und der Signaleingabe in den
Parallel/Seriell-Umsetzer können aufzufriedenstellende
Weise vor den 5-Impuls-Signalen ausgeführt werden, da
die Systemtaktsignale der Schaltung ausreichend schnel
ler als die Zeitimpulse sind bzw. eine höhere Frequenz
als diese haben. Auf diese Weise werden in Aufeinander
folge die die erste Zeile in der ersten Druckzeile
bildenden 5-Punkte-Gruppen gedruckt. Wenn die Steuerein
heit CC über die Leitung l5 und das durch das Signal
an der Leitung l4 durchgeschaltete UND-Glied AC erfaßt,
daß das Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung CO die
Übereinstimmung des Inhalts des Druckstellen-Zählers
PC mit dem Inhalt des Druckstellenspeichers PR angibt,
hält die Steuerschaltung CC eine Signalleitung 18 für
eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "1", um damit
eine Papiervorschub-Treibereinheit PFD für den Trans
port des Papiers in Betrieb zu setzen, über das UND-
Glied AR den Druckstellen-Zähler PC, die Impulsabtrenn
schaltungen TF, TB und den Rücklauf-Zähler BC zu
löschen und den Inhalt des Zeilen-Zählers 7C um eine
Stufe zu steigern. Aus dem Pegelzustand "0" einer Signal
leitung l12 aus einem Schaltglied bzw. UND-Glied AL,
das die logische UND-Verknüpfung der Ausgangssignale
des Zeilen-Zählers 7C bildet, erfaßt zugleich die Steuer
einheit CC, daß die siebte Zeile noch nicht erreicht ist.
Daher schaltet die Steuereinheit CC die Pegel
der Leitungen lF bzw. lB auf "0" bzw. "1", um damit die
Rücklaufbewegung des Schlittens einzuleiten, während der
das UND-Glied BG durch die Bedingungen lR = "0" und
lB = "1" durchgeschaltet ist, wodurch die Zeitimpulse
über eine Leitung lC in den Rücklauf-Zähler BC einge
geben werden, so daß dieser die mittels der Schlitze
während der Rücklaufbewegung des Schlittens erzeugten
Zeitimpulse zählt. Nach Abschluß des Zählens aller Zeit
impulse, der an einer Leitung lBC erfaßt wird, erkennt
die Steuereinheit CC die Ankunft des Schlittens an einer
außerhalb des Schlitzbereichs gelegenen Stellung (der
rechten Endstellung HP an der Schlitzplatte OS in Fig.
5) und schaltet die Leitung lB auf den Pegel "0", um
damit die Schlitten-Rücklaufbewegung zu beenden.
Danach erfolgt das Drucken der von dem Zeilen-
Zähler 7C angegebenen nächsten Zeile, da gemäß den vor
angehenden Erläuterungen die Steuereinheit CC aus der
Angabe mittels der Leitung l12 erfaßt, daß das Drucken
der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen nicht abge
schlossen ist.
Nach Abschluß des Druckens der zweiten Punkte-Zeile,
der auf die gleiche Weise mittels der Koinzidenz
schaltung CO erfaßt wird, führt die Steuerschaltung
CC über die Leitung l8 den Papiervorschub, das Löschen
des Druckstellen-Zählers PC, der Impulsabtrennschaltungen
TF, TB und des Rücklauf-Zählers BC und die Auf
stufung des Inhalts des Zeilen-Zählers 7C herbei. Zu
diesem Zeitpunkt erkennt gemäß den vorangehenden Aus
führungen die Steuereinheit CC aus dem Pegelzustand "0"
der Leitung l12 aus dem UND-Glied AL, daß das Drucken
der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen noch nicht
abgeschlossen ist; daraufhin schaltet die Steuereinheit
CC die Leitungen lF und lB jeweils auf die Pegel "0"
bzw. "1", um damit die Schlittenbewegung umzusteuern.
Danach beendet nach Abschluß des Zählens aller Zeit
impulse, die über das UND-Glied BG von dem Rücklauf-
Zähler BC erfaßt werden, die Steuereinheit CC die
Spulenansteuerung, um damit den Schlitten in der Stellung
HP außerhalb des Schlitzbereichs anzuhalten.
Danach erfolgt entsprechend dem aufgestuften In
halt des Zeilen-Zählers 7C das Drucken der nachfolgen
den Zeile auf gleichartige Weise.
Nach Abschluß des Druckens von der dritten bis
zur siebten Zeile führt die
Steuereinheit CC den Papiervorschub um eine Zeile,
das Löschen des Druckstellen-Zählers PC, der Impulsabtrenn
schaltungen TF, TB und des Rücklauf-Zählers BC und
die Aufstufung des Inhalts des Zeilen-Zählers 7C herbei.
Zu diesem Zeitpunkt erfaßt die Steuereinheit
CC aus dem von dem UND-Glied AL über die Leitung l12
zugeführten Signalpegel "1" den Abschluß des Druckens
der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen.
Danach überprüft die Steuereinheit CC den Zustand
der Signalleitung l1 aus dem Flipflop F1, um das Vor
handensein oder Fehlen eines nachfolgenden Druckbefehls
signals zu ermitteln. Falls der Pegelzustand "1"
besteht, der das Vorhandensein eines nachfolgenden
Druckbefehlssignals angibt, ermittelt die Steuerein
heit CC daraus, daß das Drucken fortgesetzt werden
soll, wonach die Steuereinheit CC die Leitungen lF
und lB auf die Pegel "0" bzw. "1" schaltet, um die
Schlittenbewegung umzusteuern, wodurch auf gleiche Weise
wie beim Drucken der 5 × 7 - Punktematrizen unter Ver
wendung der über das UND-Glied BG und den Rücklauf-
Zähler BC zugeführten Ausgangssignale der Schlitten
in die Ausgangsstellung HP außerhalb des Schlitzbereichs
zurückgebracht wird. Zugleich wird über die Leitung l8
die Papiervorschub-Treibereinheit PFD so betrieben,
daß ein dreimaliger Papiervorschub herbeigeführt wird.
Darauffolgend speichert die Steuereinheit CC die
Information über die nachfolgende Druckzeile in den
Druckzeichenspeicher CM ein, um damit die Druckart für
die nachfolgende Zeile aufzunehmen, und hält wie beim
Drucken der vorhergehenden Zeile die Signalleitung
l2 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0",
um damit das Flipflop F1 und die Geschwindigkeits-
Steuerschaltung SCC rückzusetzen sowie den Druckstellen-
Zähler PC, den Zeile-Zähler 7C, den Rücklauf-Zähler
BC und die Impulsabtrennschaltungen TF, TB zu löschen.
Zugleich wird die monostabile Kippstufe OS in Betrieb
gesetzt, der Zähler SC dadurch jedoch nicht beeinflußt,
da das UND-Glied ST durch den Pegelzustand "0" der Lei
tung lR gesperrt ist.
Darauffolgend wird der Inhalt des Druckstellen-
Zählers PC mit demjenigen des Druckstellenspeichers
PR in der Koinzidenzschaltung CO verglichen, dessen
Ausgangssignal über das mittels des Signals an der
Leitung l4 durchgeschaltete UND-Glied AC und über die
Leitung l5 zugeführt wird. Bei fehlender Übereinstimmung
wird das Drucken auf gleiche Weise fortgesetzt, bis
der Abschluß des Druckens der Druckzeile aus dem über
die Leitung l12 aus dem UND-Glied AL zugeführten
Signal ermittelt wird, das den Zustand des Zeilen-
Zählers 7C angibt.
Wenn kontinuierliches Drucken befohlen ist, wird
danach das Drucken auf gleichartige Weise fortgesetzt.
Falls andererseits über die Leitung l1 der Pegel
zustand "0" des Flipflops F1 ermittelt wird, der das
Fehlen eines nachfolgenden Druckbefehlssignals angibt,
bringt die Steuereinheit CC den Schlitten CA in die
Stellung HO zurück, die außerhalb des Schlitzbereichs
liegt und die derjenigen beim Abschalten der Stromver
sorgung entspricht.
Die Rückkehr-Stellung HP des Schlittens im Ab
lauf kontinuierlichen Druckens ist von der Rückkehr-
Stellung HO nach Abschluß des Druckbetriebs verschieden,
da es während des fortdauernden Druckens ratsam ist,
zur Verringerung der Zeit der Schlittenbewegung außer
halb des Schlitzbereichs den Schlitten-Vorlauf von der
näheren Stellung HP aus einzuleiten.
Es ist zwar möglich, den Schlitten immer zu der
Stellung HP zurückzubringen, jedoch ist die unterschied
liche Stellung HO zum Anbringen der Schutzvorrichtung
in Form der Kappe KP vorteilhaft, die beispielsweise
dazu dient, den Kopf festzulegen, abzudecken, zu
reinigen usw. sowie nach Unterbrechung des Tintenaus
stoßes den Kopf wieder herzustellen. Bei dieser Schlit
tenrückkehr zur Stellung HO hält die Steuereinheit
CC auf gleichartige Weise wie beim Einschalten der
Stromversorgung das Signal an der Leitung l2 für eine
vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0", um das Flip
flop F1 und die Geschwindigkeits-Steuerschaltung SCC
rückzusetzen, den Zeilen-Zähler 7C zu löschen, über das
UND-Glied AR den Druckstellen-Zähler PC, die Impulsabtrenn
schaltungen TF, TB und den Rücklauf-Zähler BC zu löschen,
die monostabile Kippstufe OS in Betrieb zu setzen und
über die Leitung lR und dem UND-Glied ST ein Signal mit dem
Pegel "1" zuzuführen, durch das die Eingabe der Ausgangssignale
des Taktimpulsgenerators CPG in den Zähler
SG dann ermöglicht ist, wenn das Signal auf dem
Pegel "1" steht. Bei diesem Zustand ist der Rücklauf-
Zähler BC außer Betrieb, da das UND-Glied BG über den
Inverter IR gesperrt ist.
Danach schaltet die Steuereinheit CC die Leitungen
lF und lB auf die Pegel "0" bzw. "1", um die Spule
C für die Schlitten-Rücklaufbewegung zu speisen.
Die Stellung HP ist die Stellung, an der der
Schlitten CA nach einer Trägheitsbewegung anhält,
nachdem auf den Abschluß des Zählens aller Schlitze
mittels des Rücklauf-Zählers BC hin die Spulenspeisung
unterbrochen wurde.
Nunmehr wird auf Fig. 6 Bezug genommen.
Beim Vorlauf-Drucken wird aufgrund der Geschwindigkeit
F1 des Tintenstrahl-Düsenkopfs NP und der Geschwindig
keit F2 eines ausgestoßenen Tintentröpfchens ein
Druck-Tröpfchen in eine Richtung und mit einer Geschwin
digkeit ausgestoßen, die gemäß der Zusammensetzung aus
F1 und F2 durch F3 gegeben ist; dadurch unterscheidet
sich der Druckort Q an dem Papier P von dem Ort des
Ausstoßens des Tintentröpfchens. Beim Drucken allein
bei dem Vorlauf oder allein beim Rücklauf ergeben sich
daher keine Druck-Versetzungen, solange der Tintenaus
stoß bzw. Tröpfchenausstoß mit konstanter Zeitsteuerung
herbeigeführt wird. Beim Drucken bei beiden Bewegungs
richtungen werden jedoch die beim Rücklauf gedruckten
Zeichen gegenüber den beim Vorlauf gedruckten Zeichen
versetzt, wenn die ersteren unter gleicher Zeitsteuerung
wie die letzteren gedruckt werden, und zwar deshalb,
weil eine Düse NP′ bei dem Rücklauf ein Tröpfchen in
einer Richtung B3 ausstößt, die sich aus der Zusammen
setzung einer Düsengeschwindigkeit B1 und einer Tinten
tröpfchen-Geschwindigkeit B2 ergibt.
Bei dem Punktzeilendrucker werden derartige
Versetzungen dadurch verhindert, daß der Druckzeitpunkt
bei dem Rücklauf-Drucken in bezug auf denjenigen bei
dem Vorlauf-Drucken vorverschoben wird.
Mit der Schlittenbewegung werden
gemäß den vorangehenden Ausführungen Zeitimpulse TP er
zeugt, die über den Verstärker AP den Impulsabtrennschaltungen TF und TB zu
geführt werden. Die Impulsabtrennschaltungen TF und TB, die
über UND-Glieder Af und Ab mittels
der Signalleitungen lF und lB gesteuert werden, werden
durch die Bedingungen lF = "1" und lB = "0" in dem
Arbeitszustand bzw. den Rücksetzzustand versetzt,
wodurch über ein ODER-Glied OR das Ausgangssignal der
Abtrennschaltung TF der Signalleitung l6 zugeführt wird.
Eine für das Rücklauf
drucken notwendige Aufzeichnungssignal-Umkehrschaltung CRV ist
ständig in Betrieb, jedoch wird die Datenauswahl mit
Hilfe von UND-Glieder-Gruppen GF und GB gesteuert. Die
Gruppe GF der UND-Glieder wird durch das Signal an der
Leitung lF während des Schlitten-Vorlaufs durchgeschal
tet, während die Gruppe GB der UND-Glieder durch das
Signal an der Leitung lB während des Schlitten-Rücklaufs
durchgeschaltet wird, um damit die Daten über die Aufzeichnungssignal-
Umkehrschaltung CRV und über (wired-) ODER-Glieder R1 bis R5
zu dem Parallel/Seriell-Umsetzer PSC zu übertragen,
durch den die Drucksignale unter Zeitsteuerung durch
auf der Leitung l6 zugeführte 5-Impuls-Signale TPF oder
TPB der Leitung l10 zugeführt werden. Bei dem Vorlauf-
Drucken werden die Daten ohne Durchlaufen der Aufzeichnungssignal-Um
kehrschaltung CRV angelegt. Die Ausgangssignale des
Parallel/Seriell-Umsetzers PSC werden über ein UND-
Glied AP, das mittels des Signals an der Leitung l6
nur während der Dauer hohen Pegels des Zeitimpulses
durchgeschaltet wird, und über die Leitung l10 an die
Impulsdauer-Einstellschaltung DS angelegt, welche ihrer
seits die Impulse einer bestimmten Dauer erzeugt, um
damit über die Treibereinheit PD das piezoelektrische
Element PZ zu betreiben und dadurch das Drucken herbei
zuführen.
Im vorangehenden wurde das 5-Punkte-Drucken in
der ersten Zeile der sieben Zeilen erläutert, die eine
5 × 7 - Punktematrix bilden, die entsprechend der ersten
Druckstelle in der ersten Druckzeile aus dem Zeichen
generator erzielt wird.
Nach Abschluß des 5-Punkte-Druckens für die erste
Zeile in der ersten Druckstelle, das über eine Leitung
l11 erfaßt wird, stuft die Steuereinheit CC den Druck
stellen-Zähler PC über die Leitung l7 um "1" auf. Darauf
hin erfolgt wiederum der Vergleich des Inhalts des
Druckstellenspeichers PR mit dem Inhalt des Druckstellen-
Zählers PC, wobei im Ansprechen auf das über die Signal
leitung l5 erkannte Fehlen der Übereinstimmung die Steuer
schaltung CC ein dem aufgestuften Inhalt des Druckstellen-
Zählers PC entsprechendes Zeichen aus dem Speicher aus
liest und das Drucken entsprechend den 5-Impuls-Signalen
aus der Impulsabtrennschaltung TF ausführt.
Beispielsweise werden beim Drucken des Buchstabens
"A" die erste, die dritte, die fünfte und die siebte
Zeile in einer 5 × 7 - Punktematrix in Vorwärt-Reihen
folge unter Zeitsteuerung durch die mittels der Impulsabtrenn
schaltung TF bestimmten 5-Impuls-Signale TPF gedruckt.
Wenn im Zuge des Vorlauf-Druckens die Koinzidenzschaltung
CO die Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Druck
stellen-Zählers PC und dem Inhalt des Druckstellenspeichers
PR ermittelt, erzeugt die Steuereinheit CC an der Leitung
lTN ein Signal mit dem Pegel "1", durch das die Abtrenn
schaltungen TF und TB rückgesetzt werden und ein
UND-Glied ATN durchgeschaltet wird, so daß
die Eingabe von Taktimpulsen aus dem Taktimpulsgenerator
CPG in einen Zähler CTN ermöglicht ist, der während des
Vorbeilaufens des Schlittens CA an einem undurchsichti
gen Abschnitt der Schlitzplatte OS einen Zählvorgang
ausführt und im Ansprechen auf das durch einen Inverter IT erzeugte Signal rückgesetzt
wird, das dem Vorbeilaufen des Schlittens CA an einem
durchlässigen Schlitz SS der Schlitzplatte OS entspricht.
Dementsprechend wird die Vollzählungs-Aufnahmefähigkeit
des Zählers CTN so gewählt, daß sie größer als die An
zahl der Taktimpulse ist, die zwischen zwei benachbarten
durchlässigen Schlitzen gezählt werden, und zwar so,
daß der Zähler ein Ausgangssignal in der Nähe der in
Fig. 3 gezeigten Stellung TN abgibt. Auf diese Weise
überläuft der Schlitten nach Vorbeilaufen an den in
Fig. 3 gezeigten Zeichenschlitzen LCS für das letzte
Zeichen die Anlaufschlitze AS und bewegt sich in eine
Stellung TN. Im Ansprechen auf das Ausgangssignal des
Zählers CTN auf Leitung l69 schaltet die Steuereinheit CC die Leitung
lTN auf den Pegel "0", wodurch die Eingabe in den Zähler
CTN gesperrt wird und die Impulsabtrennschaltungen TF und TB
in Betrieb gesetzt werden. Danach wird der Motorantrieb
durch den Pegelzustand "0" des Signals an der Leitung
lF beendet und durch das Signal an der Leitung l8 die
Papiervorschub-Treibereinheit PFD in Betrieb gesetzt,
um den Papiertransport herbeizuführen. Ferner wird der
Zeilen-Zähler 7C aufgestuft und im Falle eines Ausgangs
signals auf Leitung l12 des UND-Glieds AL mit dem Pegel "0" ein Signal
an einer Leitung lUD mit dem Pegel "1" eingestellt, um
damit das Rückwärts-Zählen in dem Druckstellen-Zähler
PC zu wählen, der durch einen Vorwärts/Rückwärts-Zähler
gebildet ist, und über einen Inverter ein Schaltglied
APR zu sperren, wodurch in die Koinzidenzschaltung ein
Inhalt "0" des Druckstellenspeichers PR eingegeben wird.
Auf die Erfassung der in diesem Fall fehlenden Überein
stimmung über die Leitung l5 im Ansprechen auf ein
auf der Leitung l4 zugeführtes Befehls-Signal hin schaltet
die Steuereinheit CC die Leitung lB auf den Pegel "1",
um mittels der Treibereinheit MD den Schlitten-Rücklauf
herbeizuführen. Auf gleichartige Weise wie bei der Vorlauf-
Bewegung werden aus dem Detektor LE, PT Zeitimpulse
TP gewonnen. Bei diesem Rücklauf-Drucken bleibt aufgrund
der Bedingungen lF = "0" und lB = "1" die Impulsabtrennschal
tung TF außer Betrieb, während die Impulsabtrennschaltung TB
in Betrieb gesetzt wird, wodurch dem Parallel/Seriell-
Umsetzer PSC über das ODER-Glied OR und die Leitung
l6 die Zeitimpulse TPB zugeführt werden. Wie bei dem
Vorlauf-Drucken werden die zu druckenden Zeichen aus dem
Druckzeichenspeicher CM im Ansprechen auf die Wahl mittels
des Druckstellen-Zählers PC über den Decodierer DC
geben, wonach die gewählten Daten in dem Zeichengenerator CG
unter Steuerung durch den aufgestuften Inhalt des Zeilen-
Zählers 7C und unter Zeitsteuerung durch die in der Impulsab
trennschaltung TB abgesonderten 5-Impuls-Signale TPB
in 5-Bit-Drucksignale umgesetzt werden. In diesem Fall
werden die Ausgangssignale des Zeichengenerators CG dem
Parallel/Seriell-Umsetzer PSC über die Aufzeichnungssignal-Umkehr
schaltung CRV und die mittels der Leitung lB durchge
schaltete UND-Glieder-Gruppe GB zugeführt. Danach erzeugt
auf gleichartige Weise wie beim Vorlauf-Drucken die
Impulsdauer-Einstellschaltung DS die Impulse einer be
stimmten Dauer, um damit über die Treibereinheit PD das
piezoelektrische Druckelement PZ zu betreiben und auf diese
Weise das Drucken bei der Rücklauf-Richtung zu erzielen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind gemäß der
Darstellung in Fig. 8 die von der Abtrennschaltung TB
erzeugten 5-Impuls-Signale TPB hinsichtlich der Zeit
steuerung um mindestens das Intervall eines Impulses
gegenüber den 5-Impuls-Signalen TPE für den Vorlauf-
Druck versetzt, um damit Versetzungen oder Abweichungen
hinsichtlich der Druckstelle zu vermeiden, die beobachtet
werden, wenn die Impuls-Zeitsteuerung für den Rücklauf-
Druck mit derjenigen für den Vorlauf-Druck übereinstimmt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel findet eine symmetrische
Spaltblende Anwendung, während die Zeitimpulse TPB einer
5-Impuls-Gruppe für das Rücklauf-Drucken in bezug auf
die Zeitimpulse TPF für den Vorlauf-Druck um das Intervall
eines Impulses vorgeschoben werden, um damit das Drucken
ohne die unerwünschten Druck-Versetzungen herbeizuführen.
Ein derartiger Vorschub hinsichtlich der Impuls
zeitsteuerung ist nicht auf das genannte Intervall eines
Impulses beschränkt, sondern kann Intervalle mehrerer
Impulse wie z. B. Intervalle von 2 oder 4 Impulsen ein
nehmen. Auf diese Weise werden bei dem Rücklauf-Drucken
Drucksignale zu Zeitpunkten erzeugt, die gegenüber den
jenigen für das Vorlauf-Drucken um das Intervall eines
Impulses vorversetzt sind, so daß daher der Tintenaus
stoß und die Druckergebnisse auf Druckpapier gemäß der
Darstellung in Fig. 8 erzielt werden, gemäß der eine
erste Zeile in Vorlauf-Richtung gedruckt wird, während die
zweite Zeile der 5 × 7 -Punktematrix in Rücklauf-Richtung
gedruckt wird usw.
Nach der Erzeugung der 5-Impuls-Drucksignale
erzeugt die Steuereinheit CC ein Signal an der Leitung
l7, aufgrund dessen der Inhalt des Druckstellen-Zählers
PC um "1" abgestuft wird, da der Zähler auf die Rückwärts-
Zählart geschaltet ist. Das Drucken der nachfolgenden
Zeichenstelle erfolgt nach der Überprüfung hinsichtlich
eines Fehlens der Übereinstimmung.
Beispielsweise wird bei dem Drucken des Buchstabens
"A" gemäß der Darstellung in Fig. 8 das Rücklauf-Drucken
bei der zweiten, der vierten und der sechsten Zeile
der 5 × 7 - Punktematrix unter der vorstehend beschrie
benen Zeitsteuerung der Zeitsteuer-Impulse ausgeführt.
Wenn im Ablauf dieses Rücklauf-Druckens die Koinzidenz
schaltung CO die Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des
Druckstellen-Zählers PC und dem Inhalt des Druckstellen
speichers PR ermittelt, schaltet die Steuerschaltung CC
wie bei dem Vorlauf-Drucken die Leitung lTN auf den Pegel
"1", um damit die Impulsabtrennschaltungen TF und TB zurückzu
setzen und das UND-Glied ATN durchzuschalten. Auf die
Ermittlung der Ankunft des Schlittens an der Stelle TNB
außerhalb des Schlitzbereichs mit Hilfe des Ausgangs
signals des Zählers CTN hin schaltet die Steuereinheit
CC die Leitung lTN auf den Signalpegel "0", um die Ein
gabe in den Zähler CTN zu sperren und die Impulsabtrennschal
tungen TF und TB in Betrieb zu setzen. Ferner wird das
Signal an der Leitung lB auf den Pegel "0" geschaltet,
um die Schlittenbewegung in Rücklaufrichtung zu beenden,
wonach die Steuereinheit CC über die Leitung l8 die Trei
bereinheit PFD für den Papiervorschub in Betrieb setzt,
den Zeilen-Zähler 7C aufstuft, über die Leitung lUD den
Druckstellen-Zähler PC in dessen Vorwärts-Zählart
schaltet und das Schaltglied APR durchschaltet, um damit
den Inhalt des Druckstellenspeichers PR in die Koinzidenz
schaltung CO einzugeben. Danach erfolgt das Drucken bis
zu der siebten Zeile der 5 × 7 - Punktematrizen in Betriebs
vorgängen, die den vorstehend beschriebenen gleichartig
sind. Nach dem Papiervorschub und der Aufstufung des
Zählers 7C nach Abschluß des Druckens der siebten Zeile
erzeugt der Zeilen-Zähler 7C über das UND-Glied AL an
der Leitung l12 ein Signal mit dem Pegel "1", aufgrund
dessen die Steuerschaltung CC das Signal an der Leitung
lB auf den Pegel "1" schaltet, um mittels der Treiberein
heit MD die Rücklaufbewegung des Schlittens herbei zu
führen. Bei diesem Zustand ist die Impulsabtrennungsschaltung
TB aufgrund eines Rücksetzeingangssignals über einen
Inverter aus der Bedingung l12 = "1" im Rücksetzzustand.
Bei dem Rücklauf nach dem Drucken der siebten Zeile
prüft die Steuerschaltung CC den Zustand an der Leitung
l1 und bringt mit Hilfe des Rücklauf-Zählers BC den
Schlitten in die Stellung HP zurück, falls das Drucken
fortgesetzt wird, oder aber in die Stellung HO wie im
Falle des Einschaltens der Stromversorgung, falls der
Druckbetriebsablauf vollendet ist. Der Druckvorgang
ist nach dem Papiervorschub um einen Zeilenzwischenab
stand abgeschlossen.