Die Erfindung betrifft ein Druckwerk gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 23 41 754 ist ein derartiges Druckwerk be
kannt, bei dem die Schlittengeschwindigkeit mit Hilfe
einer langgestreckten Markierungsplatte erfaßt und ent
sprechend gesteuert wird. Die Art des Schlittenrücklaufs
ist nicht näher erörtert, läuft jedoch offensichtlich
stets in gleicher Weise unabhängig davon ab, ob nachfolgende
Aufzeichnungsbefehle anliegen oder fehlen.
Weiterhin offenbart die DE-OS 27 34 510 ein Aufzeichnungsge
rät mit einem Linearmotor-angetriebenen Druckkopfschlitten,
der parallel zu einer langgestreckten, magnetische Kodie
rungsmarkierungen tragenden Skalenplatte bewegt wird.
Aufgrund der zu erwartenden Wechselwirkungen zwischen
dem Magnetfeld des Linearmotor-Permanentmagneten und den
magnetischen Markierungen der Skalenplatte besteht insbeson
dere nach längerfristiger Aufzeichnungsgerätbenutzung
die Möglichkeit, daß die Markierungen zumindest verfälscht
und fehlerhafte Positionssignale erzeugt werden. Derartige
fehlerhafte Positionssignale begründen nicht nur während
der eigentlichen Druckbewegung, sondern insbesondere auch
während des Schlittenrücklaufs eine gestörte Schlittenbewe
gung und ein nicht zuverlässiges Erreichen der Druckbewe
gungs-Ausgangsstellung.
Darüberhinaus zeigt die DE-OS 27 25 727 ein Aufzeichnungs
gerät, dessen Druckkopf in Nichtbetriebszeiten in eine
außerhalb des Aufzeichnungsbereichs liegende Pflegestation
verfahrbar ist, in der er einem Reinigungsvorgang und
dergleichen unterzogen werden kann.
Ferner ist aus der US-PS 40 44 881 ein Drucker bekannt,
dessen Druckkopf durch einen Linear-Schrittmotor ange
trieben wird. Am Schlitten sind Sensoren angebracht, deren
Signale zur Steuerung des Druckerbetriebs und der Schlitten
bewegung dienen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Druckwerk
für einen Matrixdrucker gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 zu schaffen, das einerseits eine rasche Umkehr
des Schlittens bei Vorliegen eines weiteren Druckbefehls
und andererseits eine Pflege des Druckkopfs, wie z. B.
die Abdeckung desselben, bei fehlendem weiteren Druckbe
fehl ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Druckwerk wird bei nachfolgender
Druckanforderung eine Schlittenumkehr noch vor dem Anfahren
der Endstellung erreicht, so daß der Druckvorgang sehr
rasch ablaufen kann. Aufgrund der Lage der Bewegungsrich
tungs-Umkehrstellung vor dem Beginn der Aufzeichnungszeile
wird weiterhin ermöglicht, daß der Druckkopf bei Erreichen
des Aufzeichnungszeilenbeginns bereits ausreichende Ge
schwindigkeit haben kann, so daß der Druckvorgang mit
im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit durchgeführt
werden kann. Andererseits wird der Schlitten bei fehlendem
nachfolgenden Druckbefehl in die weiter außenliegende
Endstellung verfahren, in der in einfacher Weise eine
Reinigungseinrichtung oder dergleichen angebracht sein
kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Aus
führungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht
eines Ausführungsbeispiels des Druckwerkes,
Fig. 2 eine Schnittansicht des in Fig. 1
gezeigten Druckwerks,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht einer
Signalgeberplatte des Druckwerks,
Fig. 4A, 4B und 4C in der in Fig. 4 ge
zeigten Verbindung ein schematisches
Blockschaltbild einer Ausführungsform der
Steuereinrichtungsschaltung,
Fig. A und 5B in der in Fig. 5 darge
stellten Verbindung Kurvenformen, die
zur Erläuterung der Betriebsvorgänge
bei einer Anfangsstellungs-Einstellung
dienen, und
Fig. 6A, 6B-1 und 6B-2 Kurvenformdia
gramme für die Erläuterung der
Druck- bzw. Aufzeichnungsvorgänge.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des
Druckwerks gemäß der Darstellung in den
Fig. 1 und 2 erläutert, von welchen die letztere eine
Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Druckwerks
ist. Bei dem Druckwerk wird ein Schlitten CA mit einem
Aufzeichnungskopf wie einer Tintenstrahldüse NP mit
Hilfe eines Linearmotors verschoben.
Der Linearmotor ist mit einem geschlossenen Magnet
kreis aus einem Permanentmagneten PM, einer magnetischen
Platte Y 1 und einer magnetischen Gleitschiene Y 2 versehen.
Einer auf einem verschiebbar an der Gleitschiene Y 2 an
gebrachten Spulenkörper CB gewickelten Spule C wird
Strom zugeführt, um dadurch nach der Linkehandregel von
Fleming den Schlitten CA zu verlagern, der mit dem
Spulenkörper CB eine Einheit bildet. Durch Änderung der
Richtung des der Spule C zugeführten Stroms ist eine
Hin- und Herbewegung des Schlittens an der Gleitschiene
erzielbar. An beiden Enden der Gleitschiene Y 2 und parallel
zu dieser ist an abgebogenen Endabschnitten Y 1 T der
magnetischen Platte Y 1, an welchen auch die Gleitschiene
Y 2 befestigt ist, eine Signalgeberplatte horizontal be
festigt, die beispielsweise durch ein nichtmagnetisches
Skalenband OS gebildet ist. Der Schlitten CA ist zu
sätzlich zu dem Spulenkörper CB und der Tintenstrahl
düse NP mit einer Schlitzdetektoreinrichtung versehen,
wie z. B. einer Leuchtdiode LE, einem Phototransistor
PT und einer Leiterplatte PC, wobei erstere mit Kleb
materialEP 1 und EP 2 festgelegt sind. Die Leiterplatte
PC ist elektrisch und mechanisch mit entsprechen
den Anschlüssen C 1 und C 2 der Spule C, Anschlüssen PZ 1
und PZ 2 eines piezoelektrischen Elements PZ für das Be
treiben der Tintenstrahldüse NP, Anschlüssen LE 1 und LE 2
der Leuchtdiode LE und Anschlüssen PT 1 und PT 2 des Photo
transistors PT verbunden. Diese Anschlüsse bzw. Zuleitun
gen sind an einem Endteil PC 1 der Leiterplatte
PC mit einem Ende FL 1 eines flexiblen Kabels FL verbunden,
wobei der Verbindungsbereich mittels einer Befestigungs
platte P 1 festgelegt ist. Das flexible Kabel FL ist
gebogen und mittels einer Kabel-Befestigungsplatte
P 3 festgelegt, welche zusammen mit einer Befestigungs
platte P 2 mittels einer Schraube S an einer Stelle be
festigt ist, an der ein Tintenzuführrohr ST für die Zu
fuhr von Tinte aus einem Behälter TA festgelegt ist. Das
zweite Ende FL 2 des flexiblen Kabels FL ist an ein Ver
bindungselement CN gemäß der Darstellung in Fig. 2 ange
schlossen; über die Signalleitungen des flexiblen Kabels
FL werden der Schlitten CA und das piezoelektrische
Element PZ der Tintenstrahldüse NP gesteuert. Das Skalen
band OS ist zwischen der Leuchtdiode LE und dem Photo
transistor PT angeordnet, wodurch zugleich mit der Ver
schiebung des Schlittens CA das von der Leuchtdiode LE
abgegebene Infrarotlicht intermittierend über die Schlitze
und einen (nicht gezeigten) Eintrittsschlitz der gleichen
Form an dem Phototransistor PT empfangen wird, um dadurch
Zeitsteuerungs- bzw. Steuerimpulse TP zu erzeugen, mit
welchen während der Abtastbewegung die Geschwindigkeit
und Lage bzw. Stellung des Schlittens CA ermittelt wer-
den, um die Geschwindigkeit, die Tintenstrahldüse und
einen Papiertransport-Schrittmotor SP zu steuern. Wenn
eine Zeile von Zeichen gedruckt wird, werden die Zeichen
in Form einer Punktematrix gebildet. Im Ansprechen auf
ein Druckbefehlssignal beginnt der Schlitten die Abtast
bewegung, wobei an mittels der Steuerimpulse TP er
mittelten vorbestimmten Stellen das piezoelektrische
Element PZ angesteuert wird, so daß Tintentröpfchen aus
der Tintenstrahldüse ausgestoßen werden und dadurch auf
(nicht gezeigten) Aufzeichnungspapier eine Punktezeile
gedruckt wird. Auf den Abschluß des Druckens einer Punkte
zeile hin wird der Papiertransport-Schrittmotor SP um
eine Punkte-Teilung bzw. einen Punkte-Abstand gedreht,
während zugleich der Schlitten CA in die Ausgangsstellung
für das Drucken zurückgebracht wird. Der Papiertrans
port erfolgt unter Untersetzung der Drehung des Schritt
motors SP über (nicht gezeigte) Zahnräder an der Motor
welle und Zahnräder G 1 und G 2. Für den Vorschub des Auf
zeichnungspapiers um eine festgelegte Strecke ist das
Zahnrad G 2 an der Welle einer Druckwalze PL befestigt.
Nach Abschluß einer vorbestimmten Anzahl der vorstehend
genannten Punktezeilen-Druckvorgänge (wie z. B. nach
dem Drucken von sieben Punktezeilen im Falle von Zeichen
in 5×7-Punktematrix) wird die Druckwalze PL mittels des
Schrittmotors SP um eine dem Abstand zwischen den Zeilen
entsprechende Größe gedreht, wodurch das Drucken einer
Zeichenzeile abgeschlossen wird.
Danach wird die Tintenstrahldüse NP in eine Endstellung
HO an einer Abdeckkappe KP versetzt, um dadurch an der Tinten
strahldüse ein Verstopfen, Trocknen oder Zurückziehen
des Meniskus zu verhindern.
Das Druckwerk gemäß diesem Aus
führungsbeispiel kann als kleiner, flacher und einfacher
Aufbau ohne Störung des magnetischen Felds verwirklicht
werden, da gemäß den vorangehenden Erläuterungen die
Schlitten-Gleitschiene und das nichtmagnetische Skalen
band längs der Permanentmagnet-Platte angeordnet
sind.
Die Vorrichtung ist ferner sehr geräuscharm,
da der Schlittenantrieb ohne Drehmotor und die
zugehörigen Mechanismen wie Zahnräder, Kettenglieder,
Zahnstangen oder dgl. und der Papiertransport
mittels eines Schrittmotors anstelle von Sperrklinken,
Tauchkolben usw. erfolgen.
Darüber hinaus wird durch die Gleitbewegung des
Schlittens an das Skalenband OS die an dieser
evtl. abgelagerte Tinte beseitigt, wodurch ver
mieden wird, daß die durch die Leuchtdiode und den
Phototransistor gebildete Detektoreinrichtung
außer Betrieb gesetzt wird.
Ferner ergibt der Aufbau des Schlittens mit einer
die verschiedenartigen elektrischen Komponenten zusammen
fassenden Leiterplatte elne einfache und preis
werte Herstellung, wobei die Verwendung eines flexiblen
Kabels die freie Verschiebung des Schlittens zuläßt.
Ferner kann das Kabel zusammen mit dem Tintenzuführrohr
an einer Stelle festgelegt werden, um dadurch einen
einfacheren Zusammenbau zu erzielen.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist das Skalenband
OS zum Erzielen der Lagesteuerung und der Konstantge
schwindigkeits-Steuerung mit Schlitzen SS gemäß der Dar
stellung in Fig. 3 versehen.
Die Schlitze SS sind über einer die Breite des
Druckpapiers übersteigenden Länge ausgebildet, wobei die
Regelung der Geschwindigkeit des Schlittens CA während
der Zählung von sieben Schlitzen nach Beginn der Verschie
bung des Schlittens aus einer Umkehrstellung HP oder der End
stellung HO abgeschlossen ist. Das Drucken eines ersten Zeichens
erfolgt über fünf Schlitze, nämlich vom achten bis zum
zwölften Schlitz, während die nachfolgenden beiden
Schlitze, nämlich der dreizehnte und der vierzehnte
Schlitz zur Bildung einer Leerstelle bzw. Lücke in bezug
auf ein nachfolgendes Zeichen verwendet werden; dieser
Vorgang wird wiederholt. In Fig. 3 bezeichnen AS, CS bzw.
BS die Anlauf-Schlitze für die Erfassung der Druck-Aus
gangsstellung, die Zeichen-Schlitze bzw. die Leerstellen-
Schlitze; mittels dieser Schlitze und ihrer Abstände
wird die Schlittengeschwindigkeit auf einen konstanten
Wert gesteuert.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel der Steuerschaltung
für die vorstehend beschriebene Aufzeichnungsvorrichtung,
wobei Zuleitungsdrähte FF, FB, FV, FT, FP und FE als
eine Einheit die Drähte des in Fig. 1 gezeigten
flexiblen Kabels FL bilden, wodurch die Verschie
bung des Schlittens CA erleichtert wird. Auf das Ein
schalten der Stromversorgung hin hält ein Steuerschalt
kreis CC eine Signalleitung 12 für eine vorbestimmte Zeit
dauer zum Rücksetzen eines Flipflops F 1 auf dem Pegel
"0", um dadurch einen Zeilen-Zähler 7 C und über ein
Schaltglied AR einen Druck-Spalten-Zähler PC, eine
Steuerimpuls-Trennschaltung TB und einen Rücklauf-Zähler
BC zu löschen und eine monostabile Kippstufe OS′ auszu
lösen; ferner führt die Steuerschaltung CC einem Schalt
glied ST über eine Signalleitung lR ein Signal mit dem
Pegel "1" zu.
Zur Verschiebung des Schlittens CA in die End
stellung HO (Fig. 5) werden Signalleitungen l F bzw. l B
Signale mit dem Pegel "0"
bzw. "1" zugeführt, wodurch die Rücklaufbewegung des
Schlittens CA herbeigeführt wird.
Die Schaltzeit der monostabilen Kippstufe OS′
ist so gewählt, daß die Verschiebung des Schlittens CA
beispielsweise zu einer in Fig. 5 gezeigten Stellung
HM selbst dann möglich ist, wenn der Schlitten anfänglich
in der linken Endstellung HE steht.
Falls die Spule erregt wird und der Schlitten die
in Fig. 5 gezeigte Stellung HE verläßt, erzeugt
das durch die Schlitze SS durchgelassene Licht an einer
Signalleitung l T über einen in Fig. 4 gezeigten Ver
stärker AP die Steuerimpulse TP. Die über einen Inverter
IT gewonnenen invertierten Impulse werden dem Schalt
glied ST zugeführt. Während der vorbestimmten Periode
der monostabilen Kippstufe OS′ ist jedoch das Schaltglied
ST geschlossen, so daß während der Periode die Steuer
impulse TP und das Ausgangssignal eines Taktgenerators
CPG nicht an einen Zähler SSC angelegt werden, jedoch
der Schlitten aus der Stellung HE zu der
Stellung HM verlagert wird, wonach dann nur
während der Impulse das Ausgangssignal des Taktgenera
tors CPG dem Zähler SSC zugeführt wird.
Wenn jedoch der Schlitten CA über einen durchläs
sigen Schlitz SS des Skalenbandes OS läuft, gibt der
Zähler SSC keine Ausgangssignale ab, da er durch die
Rückflanke des Signals rückgesetzt wurde. Der Zähler
SSC ist so ausgelegt, daß er einen Vollzählstand hat, der
ausreichend größer als die Anzahl der Eingangsimpulse
des Taktgenerators CPG während des Vorbeilaufens des
durchlässigen Schlitzes ist und auch ausreichend größer,
wie z. B. ungefähr das 1 1/2-fache der Zeitperiode ist,
die für die Verschiebung des Schlittens zu der Endstellung
HO notwendig ist. Der Zähler SSC erzeugt ein
Ausgangssignal an einer Signalleitung l S nach Ablauf
einer bestimmten Zeitdauer nach der Verschiebung des
Schlittens über die durchlässigen Schlitze weg zu der End
stellung HO. In Abhängigkeit von diesem Signal
schaltet der Steuerschaltkreis CC die Spulenantriebs-Leitung
l B auf den Pegel "0", um die Verschiebung des Schlittens
zu beenden, und die Signalleitung lR gleichfalls auf den
Pegel "0", um das Schaltglied ST zu
sperren. Ferner empfängt ein UND-Glied BG über einen In
verter IR ein Signal mit dem Pegel "1". Gemäß der Dar
stellung in Fig. 5 sind Stoßdämpfer-Elemente D l und D 2,
beispielsweise aus Schaummaterial vorgesehen, um den
Stoß und die Geräuschentwicklung beim Anstoß des Schlit
tens zu verringern. Die zu druckende bzw. aufzuzeichnende
Information wird von einer Tastatur KB über ein Rechen
werk ALT einem Druckzeichenspeicher CM zugeführt. Im
Ansprechen auf ein Druckbefehlssignal PO gemäß der Dar
stellung in Fig. 6A wird das Flipflop F l gesetzt und
erzeugt an der Setzausgangs-Signalleitung l ein Signal,
durch das der Steuerschaltkreis CC auf die Druck-Betriebs
art geschaltet wird, damit sie die Signalleitung l 2 für
eine vorbestimmte Zeitdauer auf dem Pegel "0" hält, wo
durch das Flipflop F l rückgesetzt wird, der Zeilenzähler
7 C gelöscht wird und über das Schaltglied AR der Druck
spaltenzähler PC, der Rücklauf-Zähler PC und die Steuer
impuls-Trennschaltung TB gelöscht werden.
Zugleich wird die monostabile Kippstufe OS′
in Betrieb gesetzt, jedoch wird der Zähler SSC dadurch nicht
beeinflußt, da die Signalleitung lR auf dem Pegel "0"
zum Schließen bzw. Sperren des Schaltglieds ST gehalten
wird. Das UND-Glied BG wird hierbei über
den Inverter IR offen bzw. durchgeschaltet gehalten.
Nach Ausführung des vorstehend beschriebenen Löschens
und Rücksetzens schaltet der Steuerschaltkreis CC die
Signalleitung l 4 auf den Pegel "1" zum Öffnen bzw. Durch
schalten eines Schaltglieds AC, wodurch der Steuerschal
tung CC über eine Koinzidenzschaltung CO, das Schaltglied
AC und eine Signalleitung l 5 der Inhalt des (nachstehend
vereinfacht als Spaltenzähler bezeichneten) Druckspalten
zählers PC und den Inhalt eines (nachstehend vereinfacht
als Spaltenregister bezeichneten) Druckspaltenregisters
PR zugeführt wird. Falls keine Koinzidenz vorliegt, er
zeugt die Steuerschaltung über eine Signalleitung l F
ein Signal mit dem Pegel "1" zur Inbetriebsetzung der
Spule C über einen Treiber MD, wodurch eine Vorwärts-
bzw. Vorlaufbewegung des Schlittens CA hervorgerufen
wird.
Falls beispielsweise der Spaltenzähler PC und
das Spaltenregister PR jeweils die Zahlen "0" bzw. "n"
speichern, gibt die Koinzidenzschaltung CO ein Signal
für das Fehlen der Koinzidenz ab, woraufhin die Steuer
schaltung CC die vorstehend beschriebene Antriebssteue
rung vornimmt.
Gleichzeitig mit der Vorlauf-Bewegung des Schlit
tens CA wird die Detektoreinrichtung LE, PT längs des
Skalenbandes OS verschoben und erzeugt über den Ver
stärker AP die Steuerimpulse TP. Die Steuerimpulse TP wer
den über ein Schaltglied AT geführt, das durch ein Signal
mit dem Pegel "1" an einer Signalleitung l F offen gehal
ten ist, und mittels der Trennschaltung TB jeweils für
das Drucken eines Zeichens in 5-Impulse-Gruppen TD l bis
TDn getrennt bzw. abgesondert, von welchen zuerst die
Gruppe TD l über eine Signalleitung l 6 einem Parallel-
Seriell-Umsetzer PSC und einem Schaltglied SD zugeführt
wird.
Die Gesamtanzahl der in einer Zeile druckbaren
Zeichen ist im voraus in dem Spaltenregister PR einge
speichert, während die zu druckende Spalte mittels des
Spaltenzählers PC gezählt wird, dessen Ausgangssignal
einem Decodierer DC für die Wahl des Inhalts des Druck
zeichenspeichers CM zugeführt wird.
Der auf diese Weise gewählte Inhalt wird unter
Steuerung durch den Zeilenzähler 7 C als ein 5-Bit-
Drucksignal aus einem Zeichengenerator CG abgegeben.
Das 5-Bit-Drucksignal wird dem Parallel-Seriell-
Umsetzer PSC zugeführt, dessen Ausgangssignal über eine
Signalleitung l 9, das nur während des Hochpegel-Zustands
des Signals TD l geöffnete Schaltglied SD und eine Aus
gangs-Signalleitung l 10 an eine Impulsdauer-Einstell
schaltung DS angelegt wird. Deren Ausgangsimpulse kon
stanter Dauer werden einem Piezo-Treiber PD zum Betreiben
des piezoelektrischen Elements PZ zugeführt, um dadurch
für den Zeichendruck den Ausstoß eines Tintentröpfchens
für jede Eingabe eines Signals in die Impulsdauer-
Einstellschaltung DS hervorzurufen.
Die vorstehende Beschreibung entspricht dem
Drucken von fünf Punkten in der ersten Zeile aus den
eine 5×7-Punktematrix der ersten Spalte in der ersten
Druckzeile der Zeichen bildenden sieben Zeilen. Nach
Abschluß des 5-Punkte-Druckens der ersten Zeile in der
ersten Spalte erkennt die Steuerschaltung CC diesen Zu
stand über eine Signalleitung l 11 und gibt an eine Leitung
l 7 ein Signal zur Stufensteigerung des Spaltenzählers
PC ab. Danach werden auf ähnliche Weise wie im vor
stehenden der Inhalt des Spaltenregisters PR und der In
halt des Spaltenzählers PC über die Koinzidenzschaltung
CO und das mittels der Signalleitung l 4 durchgeschaltete
Schaltglied AC der Signalleitung l 5 zugeführt. Falls der
Steuerschaltunkreis CC das Fehlen der Koinzidenz erfaßt, wird
in Abhängigkeit von der 5-Impuls-Gruppe TD 2 der Trenn
schaltung TB ein Zeichen gedruckt, das an einer Stelle
des Druckzeichenspeichers CM gespeichert ist, die durch
den um eine Stufe weitergeschalteten Spaltenzähler PC
bestimmt ist.
Der vorstehend erläuterte Betriebsablauf von der
Aufstufung des Speicherzählers bis zu der Speicherausle
sung und der Signaleingabe in den Parallel-Seriell-Um
setzer kann genügend lange vor der Ausgabe der 5-Impuls-
Gruppe abgeschlossen werden, da die Funktions-Taktsignale
der betreffenden Schaltungen ausreichend schneller als die
Steuerimpulse sind. Auf diese Weise wird das selektive
Drucken von jeweils fünf Punkten auf der ersten Zeile
der ersten Zeichen-Zeile aufeinanderfolgend mittels der
Signale TD 3, TD 4, ..., TDn vorgenommen. Wenn der Inhalt
des Spaltenzählers PC mit dem Inhalt des Spaltenregisters
PR übereinstimmt, erkennt auf das Öffnen bzw. Durchschal
ten des Schaltglieds AC über die Signalleitung l 4 hin
die Steuerschaltung CC die Übereinstimmung über die Signal
leitung l 5 und erzeugt ein Signal mit dem Pegel "1" an
Signalleitung l 8, um damit einen Papiertransport-
Treiber PFD in Betrieb zu setzen und dadurch den Papier
transport auszuführen; zugleich werden über das Schalt
glied AR der Spaltenzähler PC, die Trennschaltung TB und
der Rücklauf-Zähler BC gelöscht bzw. rückgesetzt, während
der Zeilenzähler 7 C um eine Stufe weitergeschaltet wird.
Bei dieser Lage ermittelt die Steuerschaltung CC, ob das
Drucken nicht über die siebte Zeile hinausgeht, aus dem
Umstand, daß ein UND-Glied AL, das das logische Produkt
der Ausgangssignale des Zeilenzählers 7 C bildet, über die
Signalleitung l 12 kein Signal mit dem Pegel "1" abgibt.
Daher schaltet der Steuerschaltkreis CC die Signal
leitungen l F und l B jeweils auf den Pegel "0" bzw. den
Pegel "1", um dadurch eine Rücklaufbewegung des Schlit
tens CA herbeizuführen. Bei diesem Zustand, bei dem die
Signalleitungen lR und l B jeweils den Pegel "0" bzw.
"1" haben, ist das UND-Glied BG durchgeschaltet und läßt
die Eingabe der Steuerimpulse TP über eine Signalleitung
l C in den Rücklauf-Zähler BC zu, welcher die Anzahl der
den Schlitzen entsprechenden Zeitsteuerungs- bzw. Steuer
impulse während der Rücklaufbewegung des Schlittens
zählt. Auf den Abschluß des Zählens aller Steuerimpulse
mittels des Rücklauf-Zählers BC hin erfaßt der Steuer
schaltkreis CC über eine Signalleitung l BC, daß der Schlit
ten eine Stellung außerhalb der Schlitze erreicht hat,
und schaltet die Signalleitung l B auf den Pegel "0" um,
um dadurch die Rücklaufbewegung des Schlittens CA zu be
enden. Während der Rücklaufbewegung des Schlittens wird
der Druckvorgang nicht ausgeführt, da durch den Pegelzu
stand "0" der Signalleitung l F das Schaltglied AT ge
schlossen bzw. gesperrt bleibt und damit die Eingabe der
Steuerimpulse TB in die Trennschaltung TB gesperrt ist.
Der Steuerschaltkreis CC, der über die Signalleitung
l 12 erfaßt, daß das Drucken der siebten Zeile in der
5×7-Punktematrix nicht abgeschlossen ist, schreitet da
nach zu dem Drucken einer nachfolgenden Zeile fort.
Nunmehr ist der Zeilenzähler 7 C um eine Stufe
von "0" auf "1" weitergeschaltet, um die zweite Zeile
in dem Zeichengenerator CG zu bestimmen, wobei die
Steuerschaltung CC auf dieselbe Weise wie bei dem Drucken
der ersten Zeile die Signalleitungen l F und l B jeweils
auf dem Pegel "1" bzw. "0" hält, um damit den Treiber,
MD in Betrieb zu setzen, das Schaltglied AT durchzu
schalten und das UND-Glied BG zu sperren. Der Schlitten
CA, der sich aufgrund seiner Trägheit nach Beendigung
des Rücklauf-Antriebs weiterbewegt hat, wird an der
rechten Umkehrstellung HP des Skalenbandes OS nach Fig. 5
zeitweilig angehalten und dann in Vorwärtsrichtung ange
trieben, wobei sich die Detektoreinrichtung LE, PT über
die Schlitze SS bewegt, um die Steuerimpulse TP zu
erzeugen, die mittels der Steuerimpuls-Trennschaltung
TB in die Gruppen TD l bis TDn eingeteilt werden. Ferner
erzeugt auf die vorstehend beschriebene Weise der Zeichen
generator CG Signale im Ansprechen auf ein Zeichen aus
dem Druckzeichenspeicher CM, das mittels des Spalten
zählers PC über den Decodierer DC gewählt wurde; die
Signale entsprechen jedoch den Daten der zweiten Zeile
in der 5×7-Punktematrix, da bei diesem Zustand der
Zeilenspeicher 7 C den Wert "1" speichert. Diese Signale
werden entsprechend den 5-Impuls-Gruppen der
Steuerimpuls-Trennschaltung Bit für Bit über den Parallel-
Seriell-Umsetzer PSC der Impulsdauer-Einstellschaltung
DS zugeführt, welche ihrerseits zum Drucken der zweiten
Zeile der ersten Spalte den Treiber PD für eine vorbe
stimmte Zeitdauer einschaltet.
Danach wird auf die gleiche Weise wie beim
Drucken der ersten Zeile das Drucken der zweiten Zeile
in der 5×7-Punktematrix für alle Spalten wiederholt.
Nach dem Erfassen des Abschlusses des Druckens der
zweiten Zeile mittels der Koinzidenzschaltung CO auf die
vorstehend beschriebene Weise erfolgt mittels des Steuer
schaltkreises CC das Transportieren des Papiers über die
Signalleitung l 8, das Löschen des Spaltenzählers PC,
der Trennschaltung TB und des Rücklauf-Zählers BC sowie
das Aufstufen des Zeilenzählers 7 C. In diesem Zustand
erkennt der Steuerschaltkreis CC aus dem Pegelzustand "0"
der Ausgangs-Leitung l 12 des Schaltglieds AL, daß das
Drucken der siebten Zeile in der 5×7-Punktematrix noch
nicht abgeschlossen ist. Danach schaltet der Steuerschalt
kreis CC die Signalleitungen l F und l B jeweils auf den
Pegel "0" bzw. den Pegel "1", um den Schlitten umzu
steuern bzw. zurückzuführen; dabei schaltet dann der
Steuerschaltkreis die Spule C auf Empfang des Signals aus
dem Rücklauf-Zähler BC hin ab, das anzeigt, daß alle
Steuerimpulse gezählt worden sind und der Schlitten daher
zu einer Stellung außerhalb der Druck-Schlitze zurückge
bracht wurde; danach leitet der Steuerschaltkreis den Vor
wärtsantrieb ein, um den Schlitten zeitweilig an der
außerhalb der Druck-Schlitze gelegenen Umkehr-Stellung HP anzu
halten und dann den Schlitten in der Vorwärtsrichtung
für das Drucken der nachfolgenden Zeile zu verlagern,
die durch den in der Stufe fortgeschrittenen Zeilenzähler
7 C angegeben ist.
Nach Abschluß des Druckens von der dritten Zeile
bis zu der siebten Zeile erfolgt
durch den Steuerschaltkreis CC das Vorschieben des Papiers
um eine Zeile, das Löschen des Spaltenzählers PC, der
Trennschaltung TB und des Rücklauf-Zählers BC sowie die
Aufstufung bzw. das Weiterschalten des Zeilenzählers 7 C.
Bei diesem Zustand erkennt der Steuerschaltkreis
CC aus dem Pegelzustand "1" der Ausgangsleitung l 12 des
Schaltglieds AL den Abschluß des Druckens der siebten
Zeile.
Danach ermittelt der Steuerschaltkreis CC den Zu
stand der Ausgangssignalleitung l 1 des Flipflops F 1, um
das Vorhandensein oder Fehlen eines nachfolgenden Druck
befehls PO für die nächste Zeichenzeile festzu
stellen. Wenn die Signalleitung hohen Pegel hat, der das
Vorhandensein eines derartigen nachfolgenden Druckbefehls
anzeigt, schaltet der Steuerschaltkreis CC die Signallei
tungen l F und l B jeweils auf den Pegel "0" bzw. den Pegel
"1" um, um dadurch auf die gleiche Weise wie bei dem
Drucken einer jeden Zeile in der 5×7-Punktematrix den
Schlitten CA entsprechend den Signalen aus dem Rücklauf-
Zähler BC über das UND-Glied BG zu einer Stellung außer
halb der Druck-Schlitze zurückzubringen. Während dieses
Vorgangs wird der Papiertransport-Treiber PFD über die
Signalleitung l 8 dreimal in Betrieb gesetzt, um dadurch
den Papiertransport-Vorgang dreimal auszuführen.
Danach bewirkt der Steuerschaltkreis CC das Ein
speichern der Information für die nachfolgende Druck-
Zeichenzeile in den Druckzeichenspeicher und wird in die
Druck-Betriebsart geschaltet, bei welcher der Steuerschalt
kreis CC die Signalleitung l 2 für eine vorbestimmte Dauer
so festhält, daß das Flipflop F l rückgesetzt wird, der
Zeilenzähler 7 C gelöscht wird und über das Schaltglied
AR der Spaltenzähler PC, der Rücklauf-Zähler BC und die
Steuerimpuls-Trennschaltung TB gelöscht werden. Obgleich
zu diesem Zeitpunkt auch die monostabile Kippstufe OS′
ausgelöst wird, wird der Zähler SSC nicht beeinflußt, da
das Schaltglied ST durch den Zustand niedrigen Pegels
an der Signalleitung l R gesperrt ist.
Darauffolgend wird auf die vorstehend für das
Drucken der ersten Zeichen-Zeile erläuterte Weise von dem
Steuerschaltkreis CC ein Signal mit dem Pegel "1" an die
Leitung l 4 zum Öffnen des Schaltglieds AC angelegt, über
das Schaltglied AC das Ausgangssignal der Koinzidenzschal
tung CO empfangen, die den Inhalt des Spaltenzählers PC
und den Inhalt des Spaltenregisters PR aufnimmt, und
das Drucken auf die gleiche Weise dadurch ausgeführt,
daß der Schlitten nach einem zeitweiligen Anhalten an
der Umkehrstellung HP in Vorwärtsrichtung betrieben wird. Bei
dem vorangehenden Vorgang werden die Schritte der Daten
speicherung in den Druckzeichenspeicher, des Löschens der
verschiedenartigen Schaltungen, der Erkennung des Vor
handenseins oder Fehlens der Übereinstimmung mittels der
Koinzidenzschaltung und des Einleitens des Vorwärtsan
triebs des Schlittens innerhalb einer Zeitdauer abge
schlossen, die ausreichend kürzer als die für den Schlit
tenablauf notwendige Zeitdauer ist. Ferner ermittelt der
Steuerschaltkreis CC den Abschluß des Druckens einer Zeichen
zeile aus einem Signal hohen Pegels an der Leitung l 12,
das über das Schaltglied AL aus dem Zeilenzähler 7 C
aufgenommen wird und den Abschluß des Druckens von sieben
Zeilen anzeigt.
Durch Wiederholung des vorstehend erläuterten Be
triebsvorgangs kann ein kontinuierliches Drucken erreicht
werden.
Falls andererseits die Ausgangssignalleitung l 1
des Flipflops F 1 den Zustand niedrigen Pegels annimmt,
wird von dem Steuerschaltkreis CC der dabei das Fehlen
eines nachfolgenden Druckbefehls PO erkennt, der Schlitten
mittels eines Vorgangs, der gleichartig demjenigen bei
der Stromversorgungs-Einschaltung ist, zu der Endstellung HO
zurückgebracht, die gleichfalls außerhalb der Druck-
Schlitze liegt.
Die Anhaltestellung des zurückgebrachten Schlittens
ist bei dem kontinuierlichen Drucken und dem Ende des
Druckens verschieden, da die Druckzeit verkürzt werden
kann, wenn die Anlaufzeit des Schlittens außerhalb
der Druck-Schlitze auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden
kann. Aus diesem Grund wird im Falle des kontinuier
lichen Druckens der Schlitten nicht zu der Endstellung HO,
sondern zu der vorgeschobenen Umkehrstellung HP zurückge
bracht, aus der heraus die Vorwärtsbewegung für das nach
folgende Drucken eingeleitet werden kann.
Die End-Stellung HO ist für das Anbringen der Abdeckkappe KP vorteilhaft, die
zum Festlegen, Abdecken und Reinigen des Kopfs oder
zur Kopf-Wiederherstellung im Falle eines Tintenaus
stoß-Fehlers dient. Der Rückholvorgang des Schlit
tens CA in die Endstellung HO wird auf ähnliche Weise
wie bei dem Stromeinschaltungs-Schritt dadurch erzielt,
daß die Signalleitung l 2 für eine vorbestimmte Zeitdauer
auf dem Pegel "0" gehalten wird, um dadurch das Flipflop
F l rückzusetzen, den Zeilenzähler 7 C zu löschen, über das
Schaltglied AR den Spaltenzähler PC, die Steuerimpuls-
Trennschaltung TB und den Rücklauf-Zähler BC zu löschen
und die monostabile Kippstufe OS′ in Betrieb zu setzen.
Danach wird über die Signalleitung lR dem Schaltglied
ST ein Signal mit dem Pegel "1" zugeführt, um dadurch
die Eingabe des Ausgangssignals aus dem Taktgenerator bzw.
Taktimpulsgenerator CPG in den Zähler bei dem Pegel "1"
des Signals zuzulassen. Bei diesem Zustand ist das
UND-Glied BG über dem Inverter IR gesperrt, so daß der
Rücklauf-Zähler BC nicht in Betrieb ist.
Danach hält die Steuerschaltung CC die Signallei
tungen l F und l B jeweils auf dem Pegel "0" bzw. dem
Pegel "1", um die Spule C zu speisen und dadurch die Rück
laufbewegung des Schlittens herbeizuführen, während
welcher der Zähler SC wiederholt die Ausgangsimpulse des
Taktgenerators CPG zählt und im Ansprechen auf jeden
Steuerimpuls rückgesetzt wird. Nach dem Eintreffen des
Schlittens in der in Fig. 5 gezeigten Endstellung HO erzeugt
der Zähler SSC an der Signalleitung l S ein Signal, das
den Abschluß der Zählung einer vorbestimmten Zeit anzeigt
und durch das der Steuerschaltkreis CC unter Erkennung der
Schlittenverschiebung zu der Stellung HO die Signalleitung
l B auf den Pegel "0" schaltet, wodurch zum Anhalten des
Schlittens CA in der Stellung HO die Spule C abgeschaltet
wird, und die Signalleitung lR zum Öffnen des Schalt
glieds ST schaltet, um dadurch über den Inverter IR das
UND-Glied BG zu öffnen bzw. durchzuschalten. Während
dieser Schritte wird über die Signalleitung l 8 der
Papiertransport-Treiber PFD in Betrieb gesetzt, um damit
zum Beenden des Druckens dreimal den Papiertransport-
Vorgang auszuführen.
Die vorstehend genannte Umkehrstellung HP ist eine Stel
lung, bei der der Schlitten CA nach seiner der Spulen-
Abschaltung im Ansprechen auf den Abschluß des Zählens
aller Steuerimpulse mittels des Rücklauf-Zählers BC
folgenden Trägheits-Versetzung schließlich durch den
Vorwärts-Antrieb angehalten wird.