[go: up one dir, main page]

DE303318C - - Google Patents

Info

Publication number
DE303318C
DE303318C DENDAT303318D DE303318DA DE303318C DE 303318 C DE303318 C DE 303318C DE NDAT303318 D DENDAT303318 D DE NDAT303318D DE 303318D A DE303318D A DE 303318DA DE 303318 C DE303318 C DE 303318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing pin
spring
grenade
central position
impact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT303318D
Other languages
English (en)
Publication of DE303318C publication Critical patent/DE303318C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. JUNI 1920
Die Erfindung betrifft einen Aufschlagzünder für Handgranaten mit unter Federwirkung stehendem Schlagbolzen. Der Erfindung gemäß weist der Boden der die Zünderteile umschließenden Büchse eine Aussparung auf, in die zwei oder mehrere gegen die Mitte gerichtete Zungen hineinragen, die den Schlagbolzen gespannt halten, ihn jedoch beim Aufschlag der Granate durch seitliches
ίο Ausschwingen abgleiten und zur Auslösung kommen lassen. Ferner betrifft die Erfindung noch die weitere Ausbildung eines solchen Zünders, um ihn äußerst empfindlich zu machen, ihn während des Abwurfes zu sichern und ein zentrales Anstechen der Zündpille zu erreichen.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt eine
Einzelheit. ,
Am Ende des Stieles α der Granate sitzt eine Kappe b. In den Boden dieser Kappe ist ein zweiteiliger, die Zündpille c. in sich aufnehmender Führungszylinder d befestigt.. In die Bohrung e des Führungszylinders d greift das Ende des Schlagbolzens /, der unter dem Druck einer Feder g steht. Diese Feder findet ihre Gegenrast in dem Boden einer Hülse h, die in eine Bohrung i im Stiel eingesetzt ist. Der Boden der Hülse h hat die aus Fig. 3 ersichtliche doppelblattförmige Ausnehmung k mit zwei gegen die Mitte gerichteten Lappen I. Die Schlagbolzenfeder g wird nun dadurch gespannt gehalten, daß sich der zentral liegende Schlagbolzen mittels eines durch eine Eindrehung m gebildeten Bundes auf die Lappen enden I stützt. Diese Lage des Schlagbolzens wird dadurch gesichert, daß in die Bohrung 0 eines an seinem Ende vorgesehenen Gewichtes η eine Sicherungsstange p eingreift, die in dem hohlen Stiel lagert, am Ende mit einem Gewicht q belastet und durch Klemmfedern r in der Bohrung s festgehalten wird. Solange diese Sicherung in das Gewicht« eingreift, ist jede Verschwenkung des Schlagbolzens aus seiner zentralen Lage unmöglich. Beim Werfen der Granate löst sie während des Fluges die Hilfssicherung p, q vom Stiel und- gibt dadurch das Gewicht« frei. Da während des Fluges auf die Granate kein Stoß ausgeübt wird, so hält die Feder g den Schlagbolzen / noch auf den Lappenenden I fest. Sobald aber die Granate auftrifft, kommt infolge des Stoßes das Ge- rwicht η zum Ausschwingen, wodurch auch der Schlagbolzenschaft in die Ausnehmung k übertritt und unter dem Druck der Feder g nach innen geht und die Zündpille c entzündet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Gewicht als selbstständiger Teil ausgebildet. : Es ruht einerseits mit einer Rast t auf dem spitzen Ende u des Schlagbolzens und andererseits in einem Boden v. Der Schlagbolzen selbst liegt mit einer kugeligen Fläche W in der Bohrung des Führungszylinders d. Bei dieser Ausbildung ist nach Ablösung der Sicherung p das Gewicht η in labilem Gleichgewicht und wird in diesem während des Fluges durch die Feder g gehal-
ten. Beim Aufschlagen schwingt das Gewicht η aus und bringt dadurch auch den Schlagbolzen aus seiner zentralen Lage, so daß er unter dem Druck der Feder'g vorgeht.
Da in diesem Falle nur ,eine geringe Verschiebung des Schlagbolzens aus seiner zentralen Lage erforderlich ist, so ist dadurch der Aufschlagzünder empfindlicher. Außerdem wird er durch die kugelige Abdrehung w
ίο unter dem Druck der Feder g nach seinem seitlichen Ausschwingen sofort wieder in die zentrale Lage übergeführt und dadurch ein zentrales Anstechen der Zündpille erreicht.
Wie ersichtlich, ermöglicht die Form der Ausnehmung k stets ein Ausschwingen des Schlagbolzens, gleichgültig in welcher Richtung die Handgranate auffällt. Selbst dann, wenn sie in zentraler Richtung auffällt, tritt eine Zündung ein, weil die Granate um den Aufschlagpunkt kippen muß und dies Ausschwingen genügt, um die Entsicherung herbeizuführen. Selbstverständlich kann die Form der Ausnehmung k und die Anzahl der Lappen Z eine verschiedene sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aufschlagzünder für Handgranaten mit unter Federwirkung stehendem Schlagbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der die Zünderteile (d, f) umschließenden. Büchse eine Aussparung (k) aufweist, in die zwei oder mehrere gegen die Mitte gerichtete Zungen (I) hin- ' einragen, die den Schlagbolzen (/) gespannt halten, ihn jedoch beim Aufschlag der Granate durch seitliches Ausschwingen abgleiten und zur Auslösung kommen lassen.
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1 mit einer die Auslösung des Schlagbolzens begünstigenden Schwermasse, dadurch gekennzeichnet, daß diese Masse (n) in der Mittellage durch ein in sie eingreifendes gewichtsbeschwertes Sicherungsorgan (p) festgehalten wird, welches sich beim Werfen der Handgranate in an sich bekannter Weise durch die Fliehkraft ablöst.
  3. 3. Aufschlagzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Schlagbolzen (f) in dem Führungszylinder (d) mittels einer kugelförmigen Abdrehung (w) geführt ist, so daß. er nach dem Ausschwingen unter dem. Druck seiner Feder (g) wieder in die zentrale Lage übergehen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303318D Active DE303318C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE303318C true DE303318C (de)

Family

ID=557041

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT303318D Active DE303318C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE303318C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE498570C (de) Aufschlagzuender fuer Artilleriegeschosse
DE2632527A1 (de) Kraftbetaetigtes, tragbares markierungswerkzeug
DE303318C (de)
DE3119369C2 (de) Beharrungszünder für Drallgeschosse mit Selbstzerlegereinrichtung
DE641341C (de) Aufschlagzuender
DE315825C (de)
DE672041C (de) Aufschlagzuender fuer Drallgeschosse
DE300084C (de)
DE299628C (de)
DE732604C (de) Aufschlagzuender
DE222612C (de)
DE300088C (de)
DE2301957A1 (de) Verzoegerungszuender fuer ein geschoss
DE300089C (de)
DE298840C (de)
DE275186C (de)
DE305015C (de)
DE170890C (de)
AT117941B (de) Aufschlagzünder für Artilleriegeschosse.
DE702876C (de) Hochempfindlicher Aufschlagzuender
DE305686C (de)
DE272268C (de) Aufschlagzünder
DE314287C (de)
DE304256C (de)
EP3336482B1 (de) Verfahren und vorrichtung zu sicherung und entsicherung eines wurfkörpers