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DE304256C - - Google Patents

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Publication number
DE304256C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
handle
fuse
locking fork
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304256D
Other languages
English (en)
Publication of DE304256C publication Critical patent/DE304256C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 30. MÄRZ 1920
KLASSE 72 i GRUPPE
F. C. Glaser & R. Pflaum,
in Berlin.
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für Handgranaten mit Aufschlagzünder, und sie besteht darin, daß im Stiel der Handgranate eine gewichtsbeschwerte Hülse gelagert ist und innerhalb dieser Hülse eine Sperrgabel mit an der Hülse anliegenden Wulsten liegt, über welche sich beim Werfen die Hülse während des Fluges abstreift. Es wird dadurch die Ehtsicherung mit entsprechender
ίο Verzögerung nur dann herbeigeführt, wenn die Handgranate genügend kräftig geworfen wird. Des weiteren betrifft die Erfindung noch die weitere Ausbildung einer derartigen Sicherung.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. ϊ im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
In einer in dem Stiel α der Granate eingelassenen Büchse b sind die hier nicht ■ ge-
zeigten Aufschlagzünderteile eingebaut, die im wesentlichen aus einem die Zündpille enthaltenden Führungszylinder und einem in letzteren geführten Schlagbolzen bestehen. Zwischen beide Teile greifen die umgebogenen Enden c der Arme d einer Sperrgabel und sichern, wenn sie die innerste Lage einnehmen, den Aufschlagzünder. Die Arme d liegen in einer zentralen Bohrung e des. Stieles a. Sie sind am vorderen Ende des Stieles durch eine federnde Schlaufe f, an die sich Wulste g anschließen, miteinander verbunden. Die Arme d werden durch eine in der Bohrung e verschiebbar gelagerte Hülse h dadurch zusammengedrückt, daß diese Hülse die Wulste g zusammenpreßt. Diese Hülset reicht bis an die abgebogenen Enden der Arme d und hindert in der eingeschobenen Lage auch diese am Auseinanderschwingen, so daß trotz der langen Federung der Sperrgabel die Arme in der Sicherungslage starr ohne jede Federung festgehalten werden.
Durch diese Anordnung erreicht man, daß die Granate beim Transport den größten Stößen ausgesetzt werden kann, ohne daß ein Ausschwingen der Sperrgabelenden eintritt.
Am Ende der Hülse h sitzen in entsprechenden Ausnehmungen des Stieles Querrippen i, die mit Griffflächen k versehen sein können. Diese Griffflächen k sind als Schwunggewichte ausgebildet, um unmittelbar am vorderen Ende des Stieles eine größere Masse anzuhäufen und dadurch das Loslösen der Hülse h zu begünstigen. Das Gewicht kann jedoch auch im hohlen Stiel untergebracht sein. . ■ ·
Beim Gebrauch ist die Hülse h eingeschoben und der Aufschlagzünder durch die zusammengedrückte Sperrgabel gesichert. Eine Entsicherung des Zünders kann nicht eintreten, wenn der Stiel in nächster Nähe des Werfenden zu Boden fallt, weil dies die zwischen Hülse h und Sperrgabel d vorhandene Klemmkraft verhindert. Wird dagegen die Granate geworfen, so streift sich infolge der am Gewicht angreifenden Schwungkraft die Hülse h über die Sperrgabel d und löst sich während
des Fluges vom Stiel ab. Eine Entsicherung des -Aufschlagzünders kann aber erst dann eintreten, wenn die Hülse h auch die Wulste g freigegeben hat. Erst jetzt kann die Sperrgabel d ausschwingen und die Entsicherung des Aufschlagzünders bewirken. Durch diese Ausbildung der Sicherung erreicht man, daß die Entsicherung während des Fluges in genügenderEntfernung vom Werfenden und nur bei genügender Wurfkraft erst dann stattfindet, wenn die Hülse h sich vollständig vom Stiele löst.

Claims (3)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Aufschlagzündersicherung für Handgranaten, gekennzeichnet durch eine im Stiel gelagerte gewichtsbeschwerte Hülse (A) und einer innerhalb dieser Hülse liegenden Sperrgabel (d) mit- an der Hülse anliegenden Wulsten (g), über welche sich beim Werfen die Hülse (A) während des Fluges abstreift.
  2. 2. Sicherung für Handgranaten nach Anspruch xi, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Sperrgabel (d) am vorderen Ende des Stieles (α) eine federnde Schlaufe if) mit unmittelbar daran anschließenden und an der Abwurfhülse (A) anliegenden Wulsten (g) bilden, um die Federung an das vordere Ende des Stieles zu verlegen und diese erst dann freizugeben, wenn die ganze Hülse abgestreift ist.
  3. 3. Sicherung für Handgranaten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwurfhülse (A) in der eingeschobenen Lage an die nach außen abgebogenen, die Hülse durchsetzenden Arme (d) anschlägt und deren Auseinanderbewegung sperrt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT304256D Active DE304256C (de)

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