DE3032936A1 - Elastisches seil sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung - Google Patents
Elastisches seil sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellungInfo
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Description
3032930
Elastisches Seil sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Seil, bestehend aus zumindest einem langgestreckten elastischen
Organ, bei dem zumindest ein Endbereich mit einem Haken, beispielsweise einem Karabinerhaken, versehen ist, sowie
auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen elastischen Seils.
Unter elastisches Seil sollen in diesem Zusammenhang alle Organe aus Gummi oder gummielastischem Material, wie
Bänder, Schnüre, Leinen, Kabel, Gurte, Litzen u.dgl., verstanden werden.
Mehrere Ausfuhrungsformen solcher elastischer Seile
sind bekannt. Nach einer ersten bekannten Ausführungsform
bestehen die elastischen Seile aus einem elastischen Organ, welches von einem Bündel elastischer Fäden, Fasern
od.dgl. Einzelelementen gebildet ist, das von einem Mantel umgeben ist. An den beiden Enden eines derartigen
Seils befinden sich Haken, die von einem starren Metalldraht gebildet sind, welcher um das Ende gewickelt ist
und einen Hakenteil bildet. Diese Seile besitzen eine Reihe von Nachteilen, wie das Gewicht, die Gefahr des
Röstens bei unbehandelten Metalldrähten usw. Außerdem sind diese Haken, sofern sie nicht als Karabinerhaken
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_ *7 —
mit einem federnden Verschlußteil ausgebildet sind, gefährlich, da sie sich loshaken und zum Beispiel in die
Radspeichen bei Verwendung an einem Fahrrad gelangen können. Schließlich ist die Herstellung eines solchen
Hakens verhältnismäßig aufwendig und damit teuer.
Es sind ferner elastische Seile bekannt, bei denen die Haken gesondert von dem elastischen Organ aus Kunststoff
hergestellt sind. Diese Haken bestehen aus einem rohrförmigen oder leicht kegelstumpiförmigen Teil, der in
einen Haken ausläuft. Bei der Seilherstellung wird das betreffende Ende des elastischen Organs in das Innere
des mit dem Haken einstückigen Rohrteils eingeschoben, woraufhin eine Spange oder ein Ring auf das Ende des
elasti-schen Organs aufgesetzt wird, wobei sich dieser
Ring an einer Schulter oder einem Bereich verringerten Querschnitts des rohrförmigen oder konischen Teils abstützt
und den Haken hält. Obgleich diese Art der Herstellung einige Nachteile der erstgenannten endseitig
mit Haken versehenen Seile beseitigt, führt sie keineswegs zu befriedigenden Ergebnissen. Dies hängt damit
zusammen, daß der Haken aus Kunststoff verhältnismäßig leicht zerbrechlich ist. Ist das elastische Organ nicht
gespannt, so gleitet der Haken auf dem elastischen Organ und verbleibt nicht stets fest am Seilende. Schließlich
umfaßt diese Art der Herstellung eine Reihe von Zusammenbau-Vorgängen, die notwenigerweise vorfHand auszuführen
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sind, was die bekannte Herstellungsart kostenaufwendig gestaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elastisches Seil unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Ausführungsformen
zu schaffen, das einfach und mit geringem Kostenaufwand herstellbar und dessen Haken sicher
und haltbar ist,sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen elastischen Seils anzugeben.
Dies wird nach der Erfindung, ausgehend von einem elastischen Seil der eingangs angegebenen Art, dadurch
erreicht, daß der Haken von einem Spritzguß-Formkörper gebildet ist und einen Hakenteil und einen Grundkörper
umfaßt, der Grundkörper an den Endbereich des elastischen Organs in einem örtlich verformten Zustand desselben
angeformt ist und im Inneren des Hakenteils ein Einsatz vorgesehen ist.
Vorteilhaft ist dabei der im Grundkörper des Hakens angeordnete Endbereich des Einsatzes derart gebogen, daß er
von einem zur Achse des elastischen Organs oder des Haken parallelen Verlauf abweicht.
Der Endbereich des Einsatzes kann weiterhin derart abgebogen sein, daß er die Achse des Hakens schneidet.
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Vorteilhaft kann das elastische Organ in seinem Endbereich mit einem eine örtliche Verformung herbeiführenden
Ring versehen sein.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann der
Haken in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden. Durch die örtlichen Verformungen des elastischen Organs
wird dieses im Grundkörper des Hakens festgelegt, womit eine besonders starke Verbindung hergestellt ist, deren
Festigkeit größer als der Öffnungswiderstand des Hakens ist.
Das Herstellungsverfahren nach der Erfindung sieht vor, daß eine örtliche Verformung des Endbereichs des
elastischen Organs herbeigeführt, ein hakenförmiger Einsatz
in eine Spritzgußform eingesetzt und Kunststoff in die Form zum Festlegen des Einsatzes und des verformten
Endbereichs des elastischen Organs eingespritzt wird.
Vorteilhaft kann dabei die örtliche Verformung des Endbereichs des elastischen Organs im Inneren der Spritzgußform
mit Hilfe gegeneinander wirkender Lamellen herbeigeführt werden, die den Endbereich des elastischen
Organs örtlich zusammendrücken, woraufhin der Kunststoff zwischen die Lamellen zur Festlegung der örtlichen Verformung
nach dem Zurückziehen der Lamellen eingespritzt wird.
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Das Verfahren nach der Erfindung bietet den Vorteil einer äußerst einfachen Herstellung- Da außerdem der
Einsatz des Hakens und der örtlich verformte Endbereich des elastischen Organs, der in das Innere der Form gelangt,
unabhängig sind, ist das Einbringen dieser Element vereinfacht und verhindert, daß sie sich vor dem Schließen
der Form verschieben. Wenn nämlich, wie bei bekannten Ausführungen, der Einsatz mit dem Ende des elastischen
Organs fest verbunden wird, indem zum Beispiel ein Ring gebildet wird, so hat die Praxis gezeigt, daß dieser
Einsatz sich häufig abhebt, in seiner Lage unstabil ist und das Schließen der Form behindert oder diese sogar
zerstört.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird demgegenüber der Einsatz insgesamt in das Innere der Form eingesetzt
und kann keine unstabile Lage einnehmen, da er noch nicht mit dem elastischen Organ verbunden ist. Außerdem wird
der Endbereich des elastischen Organs zumindest bereichsweise in dem stationären Formteil in Höhe der Durchgangsöffnung des elastischen Organs eingeklemmt.
Die nach der Erfindung schließlich vorgesehene Vorrichtunj
zur Herstellung der elastischen Seile und zur Durchführun j des oben erläuterten Verfahrens ist dadurch gekennzeichne
daß der Querschnitt der Durchtrittsöffnung des elastische ι Organs kleiner als der Querschnitt des unzusammenge-
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drückten elastischen Organs ist.
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Dabei kann die Durchtrittsöffnung des elastischen Organs vorteilhaft eine kegelstumpfartige Form besitzen,
deren kleiner Querschnitt der Formhöhlung zugewandt ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung
in Verbindung mit der Zeichnung, in der der Gegenstand der Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht
ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine bereichsweise geschnittene Ansicht
eines Endbereichs eines elastischen Seils nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Detailschnitt durch die Anordnung
entsprechend Fig. 1 zur Veranschaulichung einer Verformungsart des Endbereichs eines
elastischen Organs,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen abgewandelten En bereich des elastischen Organs,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer ersten Vorrichtung zur Durchführung des Herstellungsverfahrens
nach der Erfindung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer
zweiten Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Hakens nach der Erfindung,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6,
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Pig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der
Fig. 6,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der
Fig. 6 und
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI durch
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI durch
den oberen Hakenbereich.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 1 und 2 besteht das erfindungsgemäße Elastikteil in Form eines Seils, Bandes
Kabels, Gurts od.dgl. aus einem elastischen Organ 1, das an einem Haken 2 befestigt ist. Der Haken 2 besteht
aus einem Schlingen- oder Hakenteil 3, der mit einen Grundkörper 4 verbunden ist, der seinerseits mit dem Ende
des elastischen Organs 1 verbunden ist.
Das elastische Organ 1 kann aus einem Bündel von Gummischnüren, -bändern oder -fäden gebildet sein, die gegeben
falls von einem Umschlauch bzw. Flechtmantel umgeben sind Es kann sich auch um einen einzigen elastischen Strang
mit oderbhne Mantel handeln. Der Hakenteil 3 des Hakens 2 ist von einem mit dem Grundkörper 4 einstückigen federnde]
Verschlußteil 5 geschlossen.
Im Inneren des Hakenteils 3 ist ein Einsatz 6 vorgesehen, dessen oberes Ende 61 entsprechend der Form des Hakenteils
umgebogen ist, während sein unterer Endbereich 62 nur sehr leicht derart umgebogen ist, daß die Achse'X-X
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des Hakens geschnitten wird. Die Fig. 1 zeigt die Spuren 7, die das Klemmorgan hinterlassen hat, welches in der
Herstellungsform der örtlichen Verformung des Endbereichs des elastischen Organs 1 dient.
Die Schnittdarstellung in Fig. 2 zeigt schematisch die Verformung des Endbereichs des elastischen Organs 1 im
Inneren des Grundkörpers 4.
Das Kleinmorgan ist von aneinander angenäherten Lamellen gebildet, die derfEndbereich des elastischen Organs 1 zusammendrücken
und örtlich verformen. Bei ihrem Zurückziehen hinterlassen diese Lamellen die sichtbaren Spuren
7, die die Rauhigkeit des Hakenkörpers erhöhen; hierdurch wird die Griffigkeit des Hakens verbessert. Durch eine
solche örtliche Verformung des Endbereichs des elastischer Organs 1 sind Verankerungszonen für den Formkörper gebildet.
Die Lamellen (L) werden in der Weise aneinander angenähert daß sich das elastische Organ zwischen zwei Spuren 7 nicht
verformen kann und die Verformung insgesamt zum Endbereich 9 des elastischen Organs 1 im Inneren des Grundkörpers
verdrängt wird.
Die Fig. 3 veranschaulicht eine Abwandlung der Verformung des Endbereichs des elastischen Organs 1. Gemäß dieser Ab-
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Wandlung ist ein Ring oder eine Spange 8 um den Endbereicji
des elastischen Organs 1 eingesetzt, wobei die anderen Elemente des Hakens identisch sind.
Je nach dem Verwendungszweck des Hakens kann der Verschlu teil 5 entfallen, und zwar direkt bei der Formgebung oder,
beim Spritzvorgang oder später durch einen Schneidvorgang.
Es ist ferner möglich, nur einen Bereich des Einsatzes 6 zu überziehen und beispielsweise den den Hakenbogen 31
bildenden Hauptbereich 61 des Einsatzes 6 freizulassen. Der untere Endbereich 62 des Einsatzes 6 ist derart um-
bzw. abgebogen, daß er nicht mehr parallel zur Hakenachse X-X verläuft. Dies ist wichtig, damit verhindert ist,
daß der Einsatz 6 und folglich der obere Bereich 31 des Hakenteils 3 sich um den Querschnitt 33 drehen und den
Endbereich des Hakenteils 31 außer Eingriff mit dem Verschlußteil 5 bringen können.
Die Größe der örtlichen Verformungen hängt von der Elastizität des elastischen Organs und/oder des Kunststof
ab, der zur Herstellung des Hakens■verwendet wird. Die
örtliche Verformung oder Verformungen, die den Endbereich des elastischen Organs 1 im Grundkörper 4 des Hakens 2
festlegen, müssen einer Zugkraft standhalten, die größer als diejenige ist, die das Öffnen des Hakenbogens 31 her-
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vorruft.
Zur Herstellung eines elastischen Seils od.dgl. mit einen
Haken wird der Endbereich des elastischen Organs 1 in eine Form gelegt, die nach erfolgtem Einlegen des Einsatzes
6 geschlossen wird. Durch Organe in Form von vorspringenden Lamellen im Forminneren (nicht dargestellt
wird der Endbereich des elastischen Organs zusammengedrückt und örtlich verformt. Es ist von besonderer Bedeutung,
daß sich die Lamellen, die diese örtliche Verformung herbeiführen und die von zwei Seiten der Form
vorspringen, sich nahe aneinander befinden, damit das elastische Organ in der Weise verformt wird, daß es
örtlich zusammengedrückt wird, wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist. Da die Lamellen stark angenähert sind und
die Lamellen der beiden Gruppen gegeneinander wirken, wird das (praktisch inkompressible) elastische Material
zum freien Ende des elastischen Organs hin, d.h. in den entsprechenden Bereich des Grundkörpers 4 des Hakens (Fig.
hinein ver-drängt.
Die Lamellen ermöglichen das Einspritzen des Kunststoffe und bilden nach dem Abkühlungsvorgang Einfassungen, die
die örtliche Verformung (Zusammenpressung) des elastische Organs aufrechterhalten. Im Falle einer örtlichen Verformung,
die in Kombination von einem Ring und von Lamellen gebildet wird, wird der Ring näher dem Endbereich
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elastischen Organs als der den Lamellen entsprechende Bereich angeordnet.
Der eingespritzte Kunststoff bildet den Grundkörper 4 und den Hakenteil 3, wobei entsprechend den Bedürfnissen
der Bereich 61 des Einsatzes 6 vollständig oder teilweise umhüllt wird. Der Einsatz 6 kann aus irgendeinem
geeigneten Verstärkungsmaterial, insbesondere aus Metall, bestehen.
Bei dem zweiten Herstellungsverfahren, das zu einem Haken entsprechend der Darstellung in Fig. 3 führt, wird
vorher ein Ring oder eine Spange auf dem freien Endbereich des elastischen Organs 1 zur Herbeiführung einer
örtlichen Verformung desselben befestigt. Der Endbereich des Organs 1 wird in die Herstellungsform eingesetzt,
bevor oder nach-dem in diese der Einsatz 6 eingesetzt worden ist. Sodann wird wie oben der Spritzformvorgang
durchgeführt. Obgleich der Ring 8 aus irgendeinem geeigneten Material bestehen kann, wird vorzugsweise ein
Metallring verwendet.
Allgemein gesehen, kann die örtliche Verformung des Endbereichs des elastischen Organs durch andere Mittel
im Endbereich des elastischen Organs vorgenommen werden. Es kann zum Beispiel vorgesehen sein (nicht dargestellt),
den Endbereich aufzumachen, um die das elastische Organ
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bildenden Fasern oder Schnüre zumindest bereichsweise
freizulegen und den Kunststoff auf diese Fasern zu spritzen, oder es könnte -noch in diesen Endbereich ein Organ in Forn
eines Keils eingeführt werden, der eine örtliche Verformung hervorruft, und dergleichen mehr, wobei gegebenenfalls
abschließend eine Verformung durch Zusammenpressen mit Hilfe eines Ringes und/oder mittels der Lamellen der
Herstellungsform vorgenommen werden kann.
Zur Verstärkung der Verbindung zwischen dem Grundkörper des Hakens und dem elastischen Organ ist es besonders
vorteilhaft, daß im Falle eines ummantelten elastischen Organs die Ummantelung in der Wärme schmelzbar ist bzw.
sich mit dem den Grundkörper 4 bildenden Kunststoff verschweißt.
Zur Durchführung des Verfahrens wird vorzugweise eine Form defArt, wie sie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist,
verwendet. Diese Form besteht aus zwei Formteilen 10 und
11 mit Mitteln, die verhindern, daß das unter Druck eingespritzte
Kunststoffmaterial aus der Durchgangsöffnung
12 des elastischen Organs 1 entweichen kann. Zu diesem
Zweck wird der Querschnitt der Öffnung 12 kleiner als der Querschnitt des elastischen Organs 1 gewählt. Dieser Querschnitt
kann soweit verringert werden, daß das elastische Organ 1 bis zur Grenze seiner elastischen Verformbarkeit
verformt wird. Außerdem ist die Form mit einer Dichtung
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versehen.
Die Öffnung 12 von kegelstumpfförmiger Gestalt für den
Durchgang des elastischen Organs 1 ist so beschaffen, daß ihre kleine Grundfläche (Fig. 4) zur Pormhöhlung 13 hin
gelegen ist.
Die Öffnung 12 ist von einer Nut in dem mit dem Formteil
11 festVerbundenen Teil 13 begrenzt, die einen Zapfen
in Komplementärform aufnimmt, der an dem Teil 15 vorgesehen ist, welcher mit dem beweglichen Formteil 10 fest
verbunden ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 5 ist die kegelstumpfförmige Öffnung 12 von zwei Teilen 16 und 17 bestimmt,
die in Querrichtung gegenläufig (Pfeile B) für das Einsetzen des elastischen Organs 1 beweglich sind. Der Formraum
ist von den Formteilen 18 und 19 begrenzt, die ihrer seits gegenläufig bewegbar sind (Pfeile C). Die beiden
Formteile 18 und 19 tragen Köpfe 20 und 21, die mit den Teilen 16,17 zusammenpassen.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 6 bis 11 umfaßt das
elastische Kabel, Seil od. dgl. ein elastisches Organ 11,
das mit einem Haken 2' fest verbunden ist. Der Haken 21
umfaßt einen Hakenteil 3', der mit dem Grundkörper 4'
verbunden ist. Der Endbereich des elastischen Organs 1'
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ist im Grundkörper 41 festgelegt. Diese Festlegung erfolgt
durch eine örtliche Verformung des Endbereichs des elastischen Organs 1'. Eine derartige, bleibende Verformung
wird mit Hilfe nicht dargestellter Klemmorgane hervorgerufen, die die Spuren 7' auf dem Grundkörper 41
hinterlassen. Bei dem dargestellten Beispiel sind eine Spur 7' auf der Vorderfläche und zwei Spuren auf der
Hinterfläche des Grundkörpers 41 vorhanden. Die beiden
hinteren Spuren sind gestrichelt dargestellt. Die Anordnung der Spuren ist so getroffen, daß sie bei Darstellung
in der Symmetrieebene des Hakens entsprechend Darstellung in Fig. 8 ausgerichtet sind.
Der Hakenteil 31 des Hakens ist durch einen Einsatz 6'
in Form eines Kreisbogens verstärkt. Der Einsatz 6' hat eine solche Länge, daß sich sein unterer Endbereich 62'
in der Achse des elastischen Organs 1' befindet und sein
anderes Ende 61' bis zum Ende 31' des Haken-teils 31
reicht.
Die Fig. 6 läßt Löcher 11' von im wesentlichen konischer
Form erkennen, die der Spur von im Inneren der Form zur Positionierung des Einsatzes 6' während des Formvorganges
vorgesehenen Keilen entsprechen. Die Keile sind derart verteilt, daß der Einsatz zumindest drei Abstützungspunkte
erhält, wie dies schematisch in Fig. 11 dargestellt ist.
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Der Haken ist von einem Verschlußteil 5" geschlossen,
dessen Querschnitt viel geringer als der des Hakenteils und des Grundkörpers ist, da dieser Verschlußteil nur
die Aufgabe hat, den Haken zu schließen. Wie Fig. 8 zeigt, hat der Verschlußteil einen rechteckigen Querschnitt,
dessen große Seiten parallel zur Symmetrieebene (Zeichnungsebene der Fig. 6) verlaufen. Hierdurch
ist es möglich, den Verschlußteil elastisch zu verformen und zur einen oder anderen Seite der Symmetrieebene zum
Öffnen des Hakens umzulegen. Das Ende 31' des Hakenteils
ist abgerundet, während das Ende des Verschlußteils in bezug auf das Ende des Hakenteils im wesentliche ι
eben ist.
Die Verbindung zwischen dem Grundkörper 41 und dem Verschlußteil
5" ist über eine Verbindungsfläche 41 * vorgenommen .
Die Fig. 7 zeigt in einem bereichsweisen Schnitt die Anordnung der verschiedenen Elemente und insbesondere
des Einsatzes 6' in dem Hakenteil 3' und dem Grundkörper
4'. Die Schnittdarstellungen der Fig. 8, 9 und 10 zeigen die Form des Grundkörpers 4" in verschiedenen
Schnittebenen und die Verbindung zwischen dem Grundkörper 4" und dem Verschlußteil 51.
Die Schnittdarstellung in Fig. 11 veranschaulicht, wie
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oben ausgeführt, die Anordnung des Einsatzes im Haken und zeigt insbesondere die Spuren 11' der Positionierkeile
des Hakenteils in der Form.
Nach einer vorteilhaften Ausfuhrungsform besitzt der
Einsatz 61 einen kreisförmigen Querschnitt.
Die Herstellung und das Anformen eines solchen Hakens an den Endbereich eines elastischen Organs sind einfache
Arbeitsgänge mit geringem Kostenaufwand.
Zunächst besitzt der Einsatz 6' eine einfache geometriscl·
Form/ da es sich um ein Teilstück eines Ringes bzw. Kreisbogens aus einem geeigneten Stahl mit kreisförmigem
Querschnitt handelt. Die Form des Hakens ist ihrerseits verhältnismäßig einfach, wodurch die Herstellungskosten
der Gießform gering gehalten werden. Da der Verschlußteil eine einfache Form hat und kein Einrasten bzw. Verklinken
mit dem entsprechenden Ende des Hakens vorgesehen ist, geht der Formvorgang einfach vonstatten, ohne daß
es erforderlich wäre, beim Austritt aus der Form den Verschlußteil in den entsprechenden Endbereich des Hakens
zum Einrasten zu bringen, wie es bei einer Reihe von Ausführungsformen von Karabinerhaken erforderlich ist.
Außerdem ist die öffnung des Hakenteils verhältnismäßig
groß, da der Verschlußteil seitlich (d.h. senkrecht
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zur Zeichnungsebene der Fig. 6) aufgeklappt wird, im Gegensatz zu solchen Karabinerhaken, bei denen die Verschlußteile
mit den Hakenteilen in Verriegelungseingriff gelangen, wobei der Verschlußteil nach hinten in der
Ebene des Hakens zurückgeklappt wird. In diesem Fall ist die Öffnung verhältnismäßig eingeschränkt, insbesondere
wenn der Haken nicht kreisbogenförmig ist, sondern eine längliche Form aufweist.
Ferner ist der Einsatz mit sehr geringem Kostenaufwand herstellbar, da es sich um ein Teil handelt, das in
Großserie hergestellt werden kann und nicht eine Reihe aufeinanderfolgender Arbeitsvorgänge wie Schneid-, Biegevorgänge
usw. erfordert.
Schließlich ist die Positionierung des Einsatzes sehr einfach, da er von Keilen od.dgl. Stützgliedern in der
Form abgestützt wird. Da der Einsatz einen kreisförmigen Querschnitt besitzt, bringt er sich selbsttätig auf den
Keilen in Position, die vorzugsweise eine Abstützung in drei Punkten vornehmen.
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Claims (1)
- Patentansprüche:1. Elastisches Seil, bestehend aus zumindest einem langgestreckten elastischen Organ, bei dem zumindest ein Endbereich mit einem Haken, beispielsweise einem Karabinerhaken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (2;2') von einem Spritzguß-Formkörper gebildet ist und einen Hakenteil (3;3") und einen Grundkörper (4;4") umfaßt, der Grundkörper an den Endbereich des elastischen Organs (IyI1) in einem örtlich verformten Zustand desselben angeformt ist und im Inneren des Haktenteils ein Einsatz (6;6') vorgesehen ist.2. Seil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Grundkörper (4;4') des Hakens (2;2') angeordnete Endbereich (62;62') des Einsatzes (6;6") derart gebogen ist, daß er von einem zur Achse des elastischen Organs (1;1') oder des Hakens (2;2') parallelen Verlauf abweicht.Seil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der130015/1308303293ΘEndbereich (62;62') des Einsatzes (6;6!) derart abgebogen ist, daß er die Achse (X-X) des Hakens (2;2f) schneidet.4. Seil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Organ (1) in seinem Endbereich mit einem eine örtliche Verformung herbeiführenden Ring (8) versehen ist.5. Seil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil (31) und der Einsatz (61) die Form eines Kreisbogens besitzen.6. Seil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (51) des als Karabinerhaken ausgebildeten Hakens (21) von einer gegenüber dem Endbereich des Hakens verhältnismäßig dünnen Lamelle mit einer solchen Elastizität gebildet ist, daß sie in bezug auf die Symmetrieebene des Hakens seitlich abbiegbar ist.7. Seil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (51) einen rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen lange Seite parallel zur Symmetrieebene verläuft.130013/13088. Seil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (21) einen sechseckigen Querschnitt besitzt.9. Seil nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (61) einen zumindest im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt10. Verfahren zur Herstellung eines elastischen Seils nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine örtliche Verformung des Endbereiches des elastischen Organs herbeigeführt, ein hakenförmiger Einsatz in eine Spritzgußform eingesetzt und Kunststoff in die Form zum Festlegen des Einsatzes und des verformte Endbereichs des elastischen Organs eingespritzt wird.11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die örtliche Verformung des Endbereiches des elastischen Organs im Inneren der Spritzgußform mit Hilfe gegeneinander wirkender Lamellen herbeigeführt wird die den Endbereich des elastischen Organs örtlich zusammendrücken, und daß der Kunststoff zwischen die Lamellen zur Festlegung der örtlichen Verformung bei Abkühlung des Kunststoffes eingespritzt wird.12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeic13 0 013/1308net, daß die örtliche Verformung des Endbereichs des elastischen Organs vor dessen Einführen in die Form mj« Hilfe eines Ringes oder einer Spange herbeigeführt wiro13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 1/ dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich des elastin > Organs mit einem Ring versehen und der Endbereich zusätzlich durch Zusammenpressen mit Hilfe der Form verformt wird.14. Verfahren nach einem derAnsprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der eingespritzte Kunststoff mit der das elastische Organ umgebenden Ummanteln-, zum Verschweißen gebracht wird.15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, zur Herstellung eines elastischen Seils nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einsatz mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und eine Spritzgußfom mit Spitzkeilen verwende, werden, die über die Ebene des der Formung des Hakens dienenden Formbereichs vorstehen und der Aufnahme des Einsatzes dienen, bevor der Kunststoff eingespritzt wird.16. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren.··13 0 0 13/13083032931nach einem der Ansprüche 10 bis 15, bestehend aus einer Spritzgußform mit zwei eine Formhöhlung begrenzenden Formteilen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formhöhlung in Höhe der Austrittsöffnung (12) des elastischen Organs der Durchtrittsquerschnitt der Öffnung des elastischen Organs kleiner als der Querschnitt des unzusammengedrückten elastischen Organs ist.17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (12) des elas-tischei Organs eine kegelstumpfartige Form besitzt, deren kleiner Querschnitt der Formhöhlung zugewandt ist.18· Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Endbereich des elastischen Organs aufnehmenden Bereich der Formhöhlung jeder der beiden Formteile (10,11;18,19) mit Lamellen zum Zusammendrücken des elastischen Organs versehen ist.13 0013/1308
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