DE3032844C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Erwärmung
oder Wärmebehandlung eines Materialbettes, das von
einem perforierten Förderband getragen wird, wobei
sich das Obertrum durch mindestens eine Erwärmungs-
oder Wärmebehandlungszone erstreckt, in welcher
Erwärmungs- oder Wärmebehandlungsgas durch das
Obertrum und das auf diesem geförderte Bett sowie
durch eine wahlweise weitere Schicht aus gasdurch
lässigem Material hindurchgeführt wird, das zwischen
dem Förderband und dem Bett angeordnet ist.
In Anlagen der genannten Art, wenn schwere Betten
aus stückigem Material auf hohe Temperaturen erwärmt
werden sollen, beispielsweise beim Sintern von
Pellets aus Erzkonzentrat, werden schwere und
komplizierte Fördererkonstruktionen verwendet mit im
wesentlichen selbsttragenden Einheiten, beispiels
weise Rostschlitten, wobei in der
Praxis das Gewicht des beweglichen Fördererteils
mindestens in der gleichen Größenordnung liegt wie
das des auf diesem geförderten Materials, und die Kosten
der Anlage pro Materialmenge, die pro Zeiteinheit
erwärmt bzw. wärmebehandelt werden kann, sehr hoch
sind.
Erwärmungs- oder Wärmebehandlungsanlagen mit
Förderern in Form von endlosen perforierten Bändern
mit relativ geringem Gewicht sind bereits ebenfalls
bekannt. Bisher bekannte Förderbandkonstruktionen
können jedoch nur eingesetzt werden, wenn die
Erwärmung auf sehr niedrige Temperaturen erfolgen
soll, beispielsweise Temperaturen bis zu 300°C, wie
in Trocknungsanlagen,
wobei Material, welches Staub mit abrasiven Eigen
schaften erzeugt, nicht behandelt werden kann, wenn
bekannte perforierte Bandkonstruktionen mit zugeord
neten Stützeinrichtungen verwendet werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen
und vorteilhaften Einrichtung, in der die oben
genannten Nachteile völlig oder zumindest weitest
gehend vermieden werden.
Diese Aufgabe soll mit einer Anlage der eingangs
genannten Art gelöst werden, bei der das Förderband
eine Vielzahl von längsparallelen, nicht perforier
ten Bandbereichen aufweist, zwischen denen perfo
rierte Bereiche vorgesehen sind, wobei das Obertrum
entlang seiner gesamten materialtragenden Länge
unterhalb der nicht perforierten Bandbereiche durch
Lager, die völlig von diesen Bandbereichen bedeckt
sind, gleitend abgestützt ist.
Auf diese Weise wird der Vorteil erreicht, daß eine
große tragende Fläche für das Obertrum erreicht
wird, während auf sehr einfache Weise vermieden
wird, daß abrasiver Staub zwischen die Bandbereiche
und die gegen diese Bandbereiche anliegenden Trag
einrichtungen eindringt.
Zweckmäßig sind die zum Abstützen der nicht perfo
rierten Bandbereiche dienenden Lager als Druck-
Fluidlager ausgebildet, vorzugsweise als Gaspolster
lager, wobei es möglich ist, dem fluiden Medium ein
Strömungsbild zu geben, um den abrasiven Staub aus
den Stützbereichen wegzuspülen.
Die in dem Förderband vorgesehenen Perforationen sind
als Langlöcher ausgebildet, die sich vorzugsweise
quer zur Förderrichtung erstrecken, wodurch Diffe
renzen in der Längsausdehnung der perforierten
Bereiche und der nicht perforierten Bandabschnitte
in Längsrichtung des Förderbandes durch spontane
Breitenänderungen der Langlöcher ausgeglichen werden
können, so daß Ausbauchungen oder andere Defor
mationen der nicht perforierten Bandteile
zumindest weitgehend vermieden werden, während
eine Ausdehnung des Obertrums in seiner Querrichtung
möglich ist, damit das Band in seinen perforierten
Bereichen zwischen den abgestützten nicht perforier
ten Bereichen um einen bestimmten Betrag durchhängen
kann.
Bei einer besonders einfachen und daher bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung weist der Förderer ein
einzelnes endloses Metallband auf, das in den
Bereichen zwischen den nicht perforierten Bandteilen
mit Reihen von versetzt zueinander angeordneten
Langlöchern versehen ist, die sich in Querrichtung
des Förderbandes erstrecken, wobei die Länge der Löcher
in jeder Reihe und die gegenseitigen Abstände der
Langlöcher in dieser Reihe sowie der Abstand
zwischen den Langlöchern in benachbarten Reihen so
ausgelegt sind, daß die
perforierten Bereiche des Bandes in Längsrichtung
federnd sind, um unterschiedliche Längsausdehnungen der
perforierten Bereiche und der nicht perforierten abge
stützten Bandteile zu kompensieren.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
weisen diese Bandteile eine Vielzahl von getrennten endlosen
Bändern auf, die parallel laufend angeordnet sind, wobei
diese Bänder Halterungen aufweisen, die längs der
Bänder für eine Vielzahl von Schienen angeordnet sind, die
sich quer zur Längsrichtung der Bänder erstrecken, wobei die
Perforationen durch den Zwischenraum zwischen benachbarten
Schienen gebildet sind. Diese Anordnung erleichtert die Her
stellung des Förderers und ermöglicht ein leichtes Auswechseln
von verschlissenen Fördererteilen. Bei dieser Konstruktion kann
die thermische Expansion des Förderers in seiner Querrichtung
leicht kompensiert werden, indem die Schienen so angeordnet
werden, daß sie relativ zu den Halterungen in Querrichtung
des Förderers verschiebbar sind, wobei jedes der Bänder in
seitlicher Richtung individuell geführt ist.
Wenn die Erwärmungs- oder Wärmebehandlungsanlage mehrere
Erwärmungs- oder Wärmebehandlungszonen aufweist, die über
die Länge der Anlage verteilt sind, wobei die Strömungsrich
tung des Heiz- oder Wärmebehandlungsgases und/oder die Strö
mungsmenge dieses Gases in den einzelnen Zonen unterschiedlich
ist, wie es normalerweise in Band-Sinter-Anlagen der Fall ist,
wird der obere Fördererteil mit unterschiedlichen Gewichten
belastet. Wenn Gaspolster-Lager benutzt werden, kann die kor
rekte Tragkraft für den Fördererteil in den verschiedenen Zonen
leicht dadurch erhalten werden, und zwar zum Abstützen der
nicht perforierten Bandteile, daß Gaspolster-Lager mit indi
viduell einstellbaren Gaspolster-Drücken angeordnet werden,
wobei die Gaspolster-Lager getrennt voneinander in dem Rand
bereich zwischen diesen Zonen angeordnet sind.
Eine Anzahl von beispielsweisen Ausführungsformen der Erfindung
wird nunmehr im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Band-Sinter-
Anlage mit einer Anordnung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Schnittansicht der
Anlage entlang der Linie II-II aus Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines oberen Teils eines
der Kastenträger, mit dem der obere Fördererteil über Gas
polster abgestützt ist.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Förderbandes,
das in der Anlage gemäß Fig. 1 bis 3 verwendet wird.
Fig. 5 ist eine Teilquerschnittsansicht eines anderen band
ähnlichen Förderers, der in Verbindung mit der Anordnung ge
mäß der Erfindung benutzt werden kann.
Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Förderers ge
mäß Fig. 5.
Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht eines Teils des Förderers
entlang der Linie VII-VII aus Fig. 6.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Pellet-Sinter-Anlage ist mit
einem beweglichen Rost 10 versehen, der gegenüber der umgeben
den Atmosphäre abgeschirmt und durch den oberen horizontalen
Teil eines endlosen, gasdurchlässigen Bandes 11 gebildet ist,
das um Treibrollen 12 geführt ist. Dem Eingangsteil des Rostes
12 wird eine Herdschicht 13 aus heißen, halbfesten Pellets
aus einem Bunker 14 und eine obere Lage 15 aus agglomeriertem
Material in Form von feuchten, grünen Pellets
zugeführt, die in der Anlage gebrannt bzw.
gesintert werden, wobei die grünen Pellets mit Hilfe eines För
derers 16 zu dem Rost 12 transportiert werden. Der Rost transpor
tiert das aus den beiden Schichten von Pellets gebildete Bett
durch Vortrocknungs- und Endtrocknungszonen 17, 18, Vorheiz- und
Endheizzonen 19, 20 und Vorkühl- und Endkühlzonen 21, 22. Die grünen
Pellets werden in der Vortrocknungszone 17 vorgetrocknet und das
Pelletbett wird in der Kühlzone 21 gekühlt mit Hilfe eines Gases,
das nach oben durch den Rost 10 und das Pelletbett hindurchgelangt,
während das Bett in den Vorheiz- und Endheizzonen 19, 20 zum
Brennen der getrockneten Pellets mit Hilfe eines Gases vor-
bzw. endbeheizt wird, das von oben nach unten durch das Pellet
bett und den Rost hindurchströmt. Auch in der Endkühlzone 22
wird ein Gas verwendet, das von oben nach unten durch den Rost
und das Pelletbett strömt. Das Endkühlgas besteht aus kalter
Luft, die durch eine Leitung 23 in eine Druckkammer 24 geführt
wird, die oberhalb des Rostes 10 nahe dessen Abgangsende ange
ordnet ist. Seitlich von dem Rost bzw. unterhalb des Rostes
ist gegenüber von der Druckkammer 24 eine Sammelkammer 25 zur
Aufnahme der Luft angeordnet, die in dem Endkühlstadium ver
wendet wird. Die erwärmte, jedoch im wesentlichen relativ
saubere Luft aus der Endkühlzone wird über eine Leitung 26
und einen Ventilator 27 abgeführt.
Das Vorkühlgas, beispielsweise im wesentlichen kalte Luft,
wird über eine Leitung 27 und einen Ventilator 29 einer Druck
kammer 30 zugeführt, die unterhalb des Rostes 10 angeordnet
ist, wobei das Gas aus dieser Kammer nach oben durch den Rost
und das Bett hindurch in eine Sammelkammer 31 gelangt. Der
größere Teil der Luft, der zu Vorkühlzwecken verwendet worden
ist, strömt aus der Sammelkammer durch eine Hauptleitung 32
und Zweigleitungen 33 bis 35 zu der Endtrocknungszone 18 und
zu den Vorheiz- und Endheizzonen 19, 20, wo sie als Trocknungs
luft und als Sekundär-Verbrennungsluft für Brenner 36 verwendet
wird, die oberhalb des Pelletbettes angeordnet sind und heiße
Verbrennungsgase für die Vorheiz- und Endheizstufen erzeugen.
Die Endtrocknungszone 18 und die Vorheiz- und Endheizzonen
19, 20 sind oberhalb des Rostes voneinander und gegen die Vor
trocknungs- und Vorkühlungszonen 18, 21 mit Hilfe von herab
hängenden Wänden getrennt. Unterhalb des Rostes 10 ist eine
Saugkammer 37 angeordnet, in der die Gase aus den Zonen 18, 19
und 20 nach dem Durchtritt durch den Rost und das Bett ge
sammelt werden. Die Saugkammer 37 ist über eine Leitung 38
mit der Saugseite eines Ventilators verbunden, der das ge
sammelte Gas zu einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Gasreinigungsanlage fördert. Überschüssiges Gas der Kammer 31
wird über eine Leitung 40 abgezogen.
Das Vortrocknen der Pellets wird mit atmosphärischer Luft er
reicht, die über eine Leitung 41 und einen Ventilator 42 in
eine Druckkammer 43 gefördert wird, die unterhalb des Rostes
10 angeordnet sind. Die Luft strömt aus der Kammer 43 durch
den Rost 10, wobei diese Luft den Rost kühlt und dann durch
das heiße Herdmaterial erwärmt wird. Die erwärmte Luft strömt
dann weiter nach oben durch das Bett, wobei die feuchten
Pellets der Schicht 15 vorgetrocknet werden. Die Vortrocknungs
luft wird in einer Saugkammer 44 gesammelt und wird aus dieser
über eine Leitung 45 beispielsweise zu einem Kamin gefördert.
Alternativ kann zumindest ein Teil der Endkühlluft zu Vor
trocknungszwecken verwendet werden.
Am Abgangsende des Rostes 10 ist eine Trenneinrichtung 46 an
geordnet. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispiel weist diese die Form einer Schneide auf, die sich
quer zu dem Rost erstreckt und in bezug auf die Oberfläche
des Rostes so angeordnet ist, daß sie das Bett in eine Lage
47, die nur gesinterte Pellets aus der Pelletschicht 15, und
eine Lage 48 trennt, die im wesentlichen nur Material aus der
Herdschicht 13 enthält. Die Lagen 47 und 48 werden jeweils zu
einem in der Zeichnung nicht dargestellten Förderer geführt,
mit dem sie zu einem Pellet-Lagerplatz bzw., während sie noch
warm sind, zurück zu dem Bunker 14 transportiert, um als Herd
schichtmaterial verwendet zu werden.
Wie im einzelnen aus Fig. 2 bis 4 hervorgeht, weist der För
derer 11 ein relativ dünnes endloses Band auf, welches aus
Stahl hergestellt sein kann. Das Band 11 weist eine Vielzahl
von gegenseitig benachbarten endlosen nicht perforierten Bandbe
reichen 49, 50 auf, die über Abstützeinrichtungen 51, 52 ange
ordnet sind und durch perforierte endlose Regionen oder Be
reiche 53 voneinander getrennt sind. Die Abstützeinrichtungen
sind mit Gaspolster-Lagern in Form von Kastenträgern versehen,
die an ihrer Oberseite Auslaßöffnungen 54 für Luft oder anderes
Gas aufweisen. Jeder Kastenträger 51 oder 52 ist entlang seiner
Länge mit Hilfe von quer verlaufenden, den Kastenträger 51 bzw.
52 tragenden Träger 55 (Fig. 1) unterteilt, um eine Vielzahl von
Gaspolster-Lagern in Längsrichtung des Rostes 12 hinterein
ander anzuordnen, wobei Gruppen von gegenseitig benachbarten
Gaspolster-Lagern mit Einrichtungen zur individuellen Erzeugung
des Gaspolster-Drucks vorgesehen sind. In der veranschaulichten
Ausführungsform werden die Kastenträger 51, 52 in jeder Gruppe
von Gaspolster-Lagern über gesonderte Gaszuführungsleitungen
56, 57 gespeist, wobei, wie in Fig. 2 dargestellt, Ventilein
richtungen vorgesehen sind, mit denen der Gaspolster-Druck für
jede Gruppe von Gaspolster-Lagern eingestellt werden kann.
Wie ebenfalls aus Fig. 2 hervorgeht, weist der nicht perforier
te Bandbereich 49, der neben dem Rost 10 angeordnet ist, eine be
trächtlich größere Breite auf als die übrigen nicht perforier
ten Bandbereiche 50. Die Bandbereiche 49 sind in seitlich vorspringen
den Gehäusekonstruktionen entlang den Seiten der Sinteranlage
angeordnet. Entlang jeder Seite des Bandes 11 ist ein sich in
Längsrichtung des Bandes erstreckender Wulst 59 angeordnet,
der durch ein aufgeklebtes Profil aus elastomeren Material ge
bildet ist, welches ein Halteelement für die Herdlage 13 bil
det und in kontrollierbarer Weise gekühlt werden kann, wie
durch die Leitung 60 und das Ventil 61 in Fig. 2 angezeigt.
Von der oberen Wand 62 der Gehäusekonstruktion erstreckt sich
eine in Längsrichtung verlaufende Trennwand 63 nach unten zur
oberen Fläche der Herdlage, wobei über eine Leitung 64 und
ein Ventil 65 unter Druck stehendes Gas in den Bereich 66 der
Gehäusekonstruktion geleitet werden kann, der außerhalb der
Wand 63 liegt.
Der obere Teil des Kastenträgers 52 ist in Fig. 3 im Detail
dargestellt. Wie zu erkennen ist, ist der Kastenträger an sei
ner oberen Seite mit einem Kanal 67 oder einer Vielzahl von
aufeinanderfolgend angeordneten Ausnehmungen versehen, in die
mindestens eine Gasleitung 54 mündet. Diese obere Seite kann
vorteilhafterweise mit einem Material mit guten Gleiteigen
schaften beschichtet sein, beispielsweise, wie bei 68 ange
deutet, mit einem wärmebeständigen Kunststoff mit einem ge
ringen Reibungskoeffizienten.
Fig. 4 zeigt ein Muster von Perforationen, welches vorteilhaft
verwendet werden kann, wenn das Förderband 11 die Form eines
einfachen endlosen Bandes aus beispielsweise Stahl aufweist.
In diesem Falle setzen sich die Perforationen aus Reihen von
Langlöchern 69, 70 zusammen, die sich in Querrichtung des Bandes
11 erstrecken, wobei die Langlöcher 70 in einer Reihe die Be
reiche zwischen den aufeinanderfolgenden Löchern 69 benach
barter Reihen überlappen. Ferner können die Längen der Löcher
69 oder 70 in jeder Reihe und der Abstand zwischen den Langlöchern
sowie der Abstand zwischen den Langlöchern 69, 70 benachbarter
Reihen so gebildet werden, daß der perforierte Bereich 53
in Längsrichtung des Bandes 11 leicht federnd ist, und zwar
dergestalt, daß unterschiedliche Längenausdehnungen des Bandes
11 in dem Bereich 53 und den flankierenden Bereichen 50 keine
Ausbauchung oder Deformation des Bandbereichs 50 erzeugen,
sondern stattdessen nur geringe Änderungen in der Breite der
Langlöcher 69, 70 verursachen.
Fig. 5 bis 7 veranschaulichen eine vorteilhafte alternative
Ausführungsform des Förderers 11, bei welchem die nicht per
forierten Bandbereiche 49, 50 aus gegenseitig benachbarten end
losen einzelnen Gurten aus beispielsweise Stahl gebildet sind.
Die Bänder 49, 50 sind an ihrer Unterseite mit Paaren von sich
in Längsrichtung erstreckenden Führungsleisten 71 versehen,
die aus elastischem Material bestehen und so angeordnet sind,
daß sie auf einer entsprechenden Seite eines zugehörigen
Kastenträgers (51, 52 in Fig. 2) liegen. Die Bänder 49, 50
sind in der in Fig. 7 dargestellten Weise mit Haltern 72 ver
sehen, die über Zwischenelemente 73 aus einem elastischen,
wärmebeständigen Material mit der Bandoberfläche verbunden
sind. Beispielsweise können die Bänder 49, 50, wie in Fig. 7
strichpunktiert dargestellt, Schraubbolzen 74 tragen, die
durch Punktschweißung befestigt sind und auf die die Elemente
73 und Halter 72 aufgesetzt und dann mit einer Mutter 75 ge
sichert sind.
Die Halter 72 sind je mit einem Kopf 76 versehen, unter dem
Nuten angeordnet sind, die sich quer zu dem Band 59 oder 50
erstrecken und längsverschiebliche, nach innen gerichtete
Flansche 77 von Profilschienen 78 aufnehmen, die, im Quer
schnitt gesehen, eine im wesentlichen halbkreisförmige Ober
fläche aufweisen. Die Schienen 78 sind in der Weise im Abstand
voneinander angeordnet, daß sie in den Bereichen zwischen den
Bändern 49, 50 Öffnungen 79 zum Durchgang von Heiz- oder
Wärmebehandlungsgas durch den oberen Teil des Förderers 11
freilassen.
Die Erfindung ist in Verbindung mit einer Sinteranlage be
schrieben worden, da sie in dieser Verbindung besonders wich
tige Vorteile mit sich bringt. Die Erfindung ist jedoch nicht
auf diese Verwendung und auch nicht auf die in der Zeichnung
veranschaulichte Ausführungsform beschränkt, sondern kann im
Rahmen der Patentansprüche modifiziert werden.
Claims (8)
1. Anordnung in einer Anlage zur Erwärmung oder
Wärmebehandlung eines Materialbettes, das von
einem perforierten Förderband getragen wird,
wobei sich das Obertrum durch mindestens eine
Erwärmungs- oder Wärmebehandlungszone erstreckt,
in welcher Erwärmungs- oder Wärmebehandlungsgas
durch das Obertrum und das auf diesem geförderte
Bett sowie durch eine wahlweise weitere Schicht
aus gasdurchlässigem Material hindurchgeführt
wird, das zwischen dem Förderband und dem Bett
angeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Förderband (11) eine
Vielzahl von längsparallelen nicht perforierten
Bandbereichen (49, 50) aufweist, zwischen denen
perforierte Bereiche (53) vorgesehen sind, wobei
das Obertrum (10) entlang seiner gesamten mate
rialtragenden Länge unterhalb der nicht perfo
rierten Bandbereiche (49, 50) durch Lager (51,
52, 56, 57, 58), die völlig von diesen Bandberei
chen (49, 50) bedeckt sind, gleitend abgestützt
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lager als
Fluid-Drucklager ausgebildet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fluid-Druck
lager als Gaspolsterlager ausgebildet sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Perforationen als Langlöcher (69, 70, 79) in
Querrichtung zu dem Förderband (11) ausgebildet
sind.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Förderband
(11) aus einem einzigen, endlosen Metallband, das
in dem Bereich (53) zwischen den nicht perforier
ten Bandbereichen (49, 50) mit Reihen von
versetzt zueinander angeordneten Langlöchern (69,
70) versehen ist, wobei die Länge der Löcher (69,
70) in jeder Reihe und die gegenseitigen Abstände
zwischen den Langlöchern in dieser Reihe sowie
der Abstand zwischen den Langlöchern in benach
barten Reihen so gewählt sind, daß die gelochten
Bereiche des Bandes in Längsrichtung zum Kompen
sieren unterschiedliche Längsausdehnungen der
perforierten Bereiche (53) und der nicht perfo
rierten abgestützten Bandbereiche (49, 50) fe
dernd ausgebildet sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bandbereiche (49, 50) eine Vielzahl von
getrennten endlosen Bändern aufweisen, die pa
rallel laufend angeordnet sind, daß die Bänder mit
Haltern (72) versehen sind, die entlang der Länge
der Bänder zur Halterung von einer Vielzahl von
Schienen (78) befestigt sind, die sich quer zur
Längsrichtung der Bänder erstrecken, und daß die
Perforationen durch die Abstände zwischen benach
barten Schienen (78) gebildet sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schienen
(78) relativ zu den Haltern (72) in Querrichtung
zu dem Förderband (11) verschieblich sind, wobei
jedes der Bänder in seitlicher Richtung einzeln
geführt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei
der die Erwärmungs- oder Wärmebehandlungsanlage
mehrere Erwärmungs- oder Wärmebehandlungszonen
aufweist, die längs der Anlage angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der nicht perforierten Bandbereiche (49,
50) durch eine Vielzahl von Gaspolsterlagern (51,
52, 56, 57, 58) getragen ist, die zwischen den
Zonen 17 bis 22 voneinander getrennt und für jede
Zone individuell einstellbar sind.
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| DE3032844C2 true DE3032844C2 (de) | 1988-06-23 |
Family
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Family Applications (2)
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| DE19808023249U Expired DE8023249U1 (de) | 1979-09-06 | 1980-09-01 | Erwaermungs- oder waermebehandlungsvorrichtung |
Family Applications After (1)
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