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DE3032285C2 - Akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge - Google Patents

Akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge

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Publication number
DE3032285C2
DE3032285C2 DE3032285A DE3032285A DE3032285C2 DE 3032285 C2 DE3032285 C2 DE 3032285C2 DE 3032285 A DE3032285 A DE 3032285A DE 3032285 A DE3032285 A DE 3032285A DE 3032285 C2 DE3032285 C2 DE 3032285C2
Authority
DE
Germany
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signal
switch
volume
memory
driver
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Expired
Application number
DE3032285A
Other languages
English (en)
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DE3032285A1 (de
Inventor
Kazumasa Yokohama Kanagawa Takagi
Masakazu Fujisawa Kanagawa Tsunoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE3032285A1 publication Critical patent/DE3032285A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3032285C2 publication Critical patent/DE3032285C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/037Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for occupant comfort, e.g. for automatic adjustment of appliances according to personal settings, e.g. seats, mirrors, steering wheel
    • B60R16/0373Voice control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Indicating Measured Values (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Fahrer beim Benutzen des Fahrzeugs mitbetätigter, den Ausgabewähler (11) einschaltender Steuerschalter (7) vorgesehen ist, der in Reihe mit dem Schaltkontakt (iOb) eines Zeitgebers (9) geschaltet ist, der für eine vorherbestimmte Zeit nach der Betätigung des Steuerschalters (7) geöffnet ist.
2. Warneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Benutzen des Fahrzeugs mitbetätigte Steuerschalter ein Zündschloßfühlschalter (7) ist, der das Einführen eines Zündschlüssels in das Zündschloß feststellt
3. Warneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Benutzen des Fahrzeugs mitbetätigte Steuerschalter ein Sitzschalter ist, der ermittelt, ob der Fahrer fahrbereit im Sitz sitzt.
4. Warneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einem vom Fahrer beliebig betätigbaren Wiederholschalter, durch den eine selektive Abgabe von Toninformationen auch bei geöffnetem Schaltkontakt (lOty des Zeitgebers (9) auf Wunsch jederzeit abrufbar ist.
5. Warneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
- einen Taktgeber zur Abgabe eines BCD-Signals (St) als Systemtakt und zur Steuerung einer Zeitanzeige,
- einen Lautstärkeregler (15) zum Einstellen der Lautstärke anderer akustischer Widergabeeinrichtungen (17) des Fahrzeugs,
- eine Schnittstelleneinheit (25) mit einem Eingabe/Ausgabemiiltiplexer und einem A/D-Wandler, an die das Treibstoffmengenfühlersignal (Vg), das EIN/AUS-Signal des Zündschloßfühlschalters (7), das BCD-Signal (S1), das EIN/ AUS-Signal des Wiederholschalters und ein Lautstärkesignal (Vn,) des Lautstärkereglers gehen und,
- einen nach dem LPC-System (Linear-Predicition-Codierverfahren) arbeitenden Sprachsynthesizer, mit
- einem ersten Tonfrequenzoszillator (3) zur Erzeugung von Pseudozufall-Rauschsignalen,
- einem periodische Impulssignale erzeugenden zweiten Tonfrequenzoszillator (31),
- einem die menschlichen Stimmwerkzeuge
nachbildenden gitterartigen Filter (34),
einem die digitalen Tonsignale in analoge Tonsignale umsetzenden D/A-Wandler (35),
einem die vom Synthesizer erzeugte synthetische Sprache aufnehmenden Speicher (ROM 26), und mit
einer Mikrocomputer-Steuerung (28) mit einem Zentralprozessor (CPU), einem Festwertspeicher zur Abspeicherung von Programmen und festen Daten, einem Speicher für freien Zugriff, wobei die Steuerung (28) in Abhängigkeit vom Taktsignal des Taktgebers arbeitet und der Sprachsynthesizer die verbleibende, von einem Treibstoffmengenfühler (2) erfaßte Treibstoffmenge mit einer von einem elektronischen Lautstärkeregler (15) bestimmten Lautstärke ausgibt, wenn der Zündschloßfühlschalter (7), der Sitzschalter oder der Wiederholschalter betätigt ist.
Die Erfindung betrifft eine akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche akustische Warneinrichtung ist durch die DE-OS 27 14 621 bekannt und dient dazu, dem Fahrzeugführer bedarfsweise verbale Informationen aus einem Sprachspeicher bezüglich Betriebs- oder Verkehrsdaten akustisch anzuzeigen, so daß die Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen zugewandt bleiben kann. Die überwachten, betriebsrelevanten Meßgrößen werden selbsttätig beim Überschreiten vorgegebener Größen oder auf willkürlichen Abruf akustisch ausgegeben. Dadurch wird der Fahrer zwar laufend oder bei Interesse über den Zustand des Fahrzeugs unterrichtet, jedoch kann es vorkommen, daß der Fahrer durch zu häufige akustische Mitteilungen irritiert und gestört wird.
In der DE-OS 26 27 119 ist eine Fahrzeugalarmanlage beschrieben, bei der verschiedenen Meßgrößen zugeordnete Alarmsignale mit unterschiedlichen Frequenzen in den NF-Verstärker eines Autoradios eingespeist werden, wenn die überwachten Größen vorgegebene Schwellwerte überschreiten. Beim Einspeisen des Alarmsignals in das NF-Teil des Rundfunkempfängers
so wird gleichzeitig die Verbindung zum Hochfrequenzteil unterbrochen, so daß lediglich die dem bzw. den Alarmsignalen zugeordneten niederfrequenten Töne über den Lautsprecher des Rundfunkgerätes wiedergegeben werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine akustische Warneinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die es gestattet, in Abhängigkeit von der Fahrzeugbenutzung akustische Informationen auszugeben. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Durch die an einen Eingang des Ausgabewählers angeschlossene Reihenschaltung aus einem beim Benutzen des Fahrzeugs mitbetätigten Steuerschalters und eines Schaltkontaktes eines Zeitgebers wird eine Aktivierung des Ausgabewählers für eine vorherbestimmte Zeit nach der Betätigung des Steuerschalters verhindert. Auf diese Weise wird bei Kurzstreckenfahr-
ten bei einer entsprechenden Einstellung der vorherbestimmten Zeit vermieden, daß der Fahrer zu Beginn jeder Fahrt durch akustische Informationen bezüglich des Treibstoffvorrats belästigt wird. Erst bei einer längeren Fahrt, deren Dauer die vorherbestimmte Zeit überschreitet, wird der Schaltkontakt am Steuereingang des Ausgabewählers geschlossen, so daß der beim Benutzen des Fahrzeugs milbetätigte Steuerschalter eine akustische Wiedergabe bezüglich des noch vorhandenen Treibstoffvorrais auslösen kann, ι ο
Bei einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist der beim Benutzen des Fahrzeugs mitbetätigte Steuerschalter im Zündschloß untergebracht und als Zündschloßfühlschalter ausgebildet, der das Einführen eines Zündschlüssels in das Zündschloß feststellt Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel kann dieser Steuerschalter im Fahrzeugsitz als Sitzschalter untergebracht werden, der auf das Gewicht des Fahrers anspricht Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein schematisches Blockschaltbild zu einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig.2 ein schematisches Blockschaltbild zu einem zweiten Ausführungsbeispiel,
F i g. 3 ein schematisches Blockschaltbild zur Erläuterung eines nach dem LPC-System arbeitenden Sprach-Synthesizers, und
F i g. 4 ein Flußdiagramm zu einem Programm für ein mit einem Mikrocomputer ausgerüstetes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Zu dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel gehören eine Vorrichtung 1 zur Ermittlung des noch vorhandenen Treibstoffvorrats mit einem z. B. eine Schwimmermeßeinrichtung enthaltenden Treibstoffmengenfühler 2, ein Spannungs/Frequenzumsetzer 3 zur Umwandlung eines der vom Fühler 2 ermittelten restlichen Treibstoffmenge entsprechenden Spannungssignals Vc in ein entsprechendes Frequenzsignal Sf, ein dieses Frequenzsignal in Rechteckimpulssignale Si umformender Signalformer oder Begrenzer 4, ein monostabiler Multivibrator 5 und ein Zähler 6, der die Rechteckimpulssignale nur während eines durch den Multivibrator S vorgegebenen Zeitraums Tzählt und ein der restlichen Treibstoffmenge entsprechendes Ausgangssignal Sd abgibt.
Nach dem Einführen eines Zündschlüssels durch den Fahrer in ein Zündschloß wird ein Zündschloßfühlschalter 7 geschlossen und damit ein Leitungspunkt »a« an Masse gelegt Hiermit ist ein bestimmter Zustand der Fahrbereitschaft hergestellt, und gleichzeitig werden der monostabile Multivibrator 5 und über ihn andere angeschlossene Einheiten aktiviert. An Stelle des Zündschloßfühlschalters 7 könnte z. B. ein die Anwesenheit eines Fahrers meldender Sitzschalter vorhanden sein.
Eine Zeitgebervorrichtung 8 trennt den Zündschloßfühlschalter 7 für einen festgelegten Zeilraum (z. B. 2 Stunden) nach seinem Schließen wieder. Diese Vorrichtung besteht aus einer Zeitgeberschaltung 9 und einem Relais 10 mit einer Relaisspule 10a sowie einem Ruhekontakt 106. Nach Auslösung der Zeitgeberschaltung 9 durch den Zündschloßfühlschalter 7 öffnet die Spule 10a den vorher geschlossenen Ruhekontakt 106, so daß im Verlauf de·: vorgegebenen Zeitraums weder der Multivibrator 5 noch sonstige dem Kontakt 106 nachgeschaltete Baugruppen aktiviert werden können, so oft der Zündschloßfühlschalter 7 auch umschalten mag, vielmehr erst nach Ablauf dieses Zeitraums, wenn der Stromfluß durch die Relaisspule 10ή aufgehört hat und der Ruhekontakt wieder geschlossen ist
Wenn der Leitungspunkt »a« durch Schließen des Zündschloßfühlschalters 7 an Masse liegt, befindet sich auch ein Tonsignal-Ausgabewähler 11 im Aktivzustand, um abhängig von dem Zählerausgangssignal Sp, das der von der Vorrichtung 1 ermittelten Treibstoff-Restmenge entspricht, einen von mehreren zuvor in einem Tonsignalspeicher 13 abgespeicherten Sprachinfcrmationsausgängen wie »Sie haben noch die Hälfte der Tankfüllung«, »Es ist noch ein Viertel der Tankfüllung vorhanden« oder »Unbedingt tanken, Tankvorrat fast verbraucht« auszuwählen. Im vorliegenden Fall wird auf Grund eines Informationsabgabefestlegungssignals D5 in Form eines digitalen Binärcodes aus dem Ausgabewähler 11 ein Informationsausgang Vd im Speicher 13 gewählt Außer dem Signal Ds zur Festlegung des Informatio.nsinhalts gibt der Ausgabewähler 11 gleichzeitig ein Lautstärkefestlegungssk/ia! Dv an einen Lauistärkewähler 14, um die infürniatons-Lautstärke an den Dringlichkeitsgrad der Treibstoffsituaiion anzupassen.
Der Tonsignal-Ausgabewähler 11 kann entweder als verdrahtete logische Schaltung ausgebildet sein oder, wie beim zweiten Ausführungsbeispiei, in seiner Funktion durch einen noch Programm arbeitenden Mikrocomputer ersetzt werden.
Der Tonsignal-Ausgabewähler 11 kann z. B. erst dann aktiviert werden, wenn das Zählersignal Su die Unterschreitung einer bestimmten (z. B. ein Viertel) Restmenge des Treibstoffs zu erkennen gibt In diesem Fall kann es genügen, in dem Speicher 13 eine einzige Sprachinformation zu speichern, beispielsweise »Bitte nachtanken, Ihr Treibstoffvorrat ist auf weniger als ein Viertel geschrumpft!«.
Der Tonsignalspeicher 13 der akustischen Ansageeinheit 12 enthält die zur Warnung des Fahrers bezüglich des Treibstoffvorrats notwendige Sprachinformation in aus Sätzen, Begriffen, Worten oder Lauten bestehenden zuvor abgespeicherten Einheiten und gibt entsprechend der durch das Festlegungssignal Ds getroffenen Wahl eine Reihe von Sprachsignalen V, ab.
Falls es sich nur um eine geringe Anzahl unterschiedlicher Informationsvarianten handelt (z. B. wenn der Umfang der restlichen Treibstoffmenge nur in den fünf Stufen Voll, 3A, '/2, '/4 und Leer angegeben wird), kann in dem Speicher 13 diese zur Auswahl stehende Sprachinformation auf verschiedenen Spuren eines Endlosmagnetbandes aufgezeichnet sein, nach Maßgabe durch das Festlegungssignal D, die richtige Spur ausgewählt und die darauf gespeicherte Information über 'iiren Lautsprecher angesagt werden. Alternativ kann aber auch ein kürzlich von der Firma Texas Instruments Inc. eingeführter, nach dem LPC-System (Linear-Prediction Codier-Verfahren) arbeitender Sprachsynthesizer verwendet werden, wie er mit dem zweiten Ausführungsbeispiel näher erläutert wird.
Ein Transistoren sowie FETs enthaltender spannungsregelfider elektronischer Lautstärkeregler 15 stellt den Ausgangspegel des Sprachsignals V, jhjs dem Tonsignalspeicher 13 gemäß einem weiter unten erläuterten Sprachsteuersignal CV aus dem Lautstärkewähler 14 ein, und nach Verstärkung durch einen NF-Verstärker 16 wird die Sprachinformation über einen Lautsprecher 18a einer Lautsprechergruppe
Ma... 18c/eines Autoradios 17 oder einer anderen akustischen Wiedergabeeinrichtung zur Ansage gebracht. Dieses bekannte Autoradio 17 hat wie Üblich einen Tuner 19, Vorverstärker 20, ein Lautstärkeregulierglied (Potentiometer) 21, einen Verstärker 22. ein Balanceglied 23 und einen bzw. mehrere Lautsprecher 18a... d.
In einem Lautstärkespeicher 24 ist die jeweils am Regulierglied 21 des Autoradios 17 eingestellte Lautstärke gespeichert. Wenn das Regulierglied 21 wie üblich ein Dreh- oder Schiebewiderstand ist. kann der Speicher 24 ein mit diesem verbundener gleichartiger veränderbarer Widerstand sein. Wird dagegen eine von außen bedienbare elektronische Lautstärkeregelung verwendet, dann muß im l.atilstärkespeicher 24 auch bei abgeschaltetem Autoradio 17 standig ein entsprechendes .Spannungssignal gespeichert und an den Lautstärkewählcr 14 abgegeben werden. Dieser Lautstärkewähler 14 steuert die Lautstärke der akustischen Warninformation nach der Dringlichkeit der Treibstoffsituation und nach dem vom I ,ihrer bevorzugten Laiitstärkeprad. Mit anderen Worten: Abhängig von dem in dem Speicher 24 gespeicherten Lautstärkesignal Vn, reguliert der Lautstärkewähler 14 das Spreehstcuersignal Ci so ein. daß die Warninformation lauter als das Radioprogramm ausgestrahlt wird. Ferner verändert der I iiutstärkewähler 14 das Sprachstetiersignal C1 noch in Abhängigkeit von dem Lautstärkefestlejfiingssignal D1 des Ausgabewählers 11 und somit umgekehrt proportional /ur restlichen Troibstoffmenge. Die Ansage erfolgt durch die akustische Ansageeinheit 12.
Dieses erste Ausführungsbeispiel der Erfindung ist so ausgelegt, daß der Fahrer beim Umführen des Zündschlüssels in Form von Sprache über die der/eilige Treibstoff-Vorratsmenge informiert wird. Durch Schließen des /ündschloßfühlschalters 7 werden alle Baugruppen der Warneinrichtung mit Ausnahme des Autoradios 17 an die Stromversorgung angeschlossen. Der NF-Verstärker \h kann auch den elektronischen Lautstärkeregler 15 in sich enthalten oder als Verstärker mit einem durch eine Rcgelspannung veränderbarem Verstarkungsgrad (VGA) ausgebildet sein.
Zu dem in F ι g. 2 und 3 dargestellten /weiten Ausmhrungsbeispie! der Erfindung gehört eine Eingabe Ausgabe-S'.hniustelleneinheit (oder Interface) 25 für einen Mikrocomputer: sie besteht z. B. aus einem Multiplexer, einem -VD-Wandler u. dgl. und ersetzt damit im ά esentlichen die Funktion des Spannungs/Frequenz-Umsetzers 3 und des .Signalformers oder Begrenzers 4 von Fig. 1. Die Schnittstelleneinheit 25 erhalt diverse Eingangssignal \sie das Spannungssigna! Vr; des Treibstoffmengenfühlers 2 aus Fig. 1. das EIN'AUS-Signal S. vom Zündschloßfüh;schalter 7. ein BCD-Taktsignal S- von einem nicht dargestellten elektronischen Taktgeber als Zeitmaßstab, ein EIN/ A US-Signal R von einem nicht dargestellten Wiederholschalter und ein der Lautstärkeeinstellung des Reguliergliedes 21 im Autoradio 17 entsprechendes Lautstärkesignal V-.
Durch Betätigung des Wiederholschalters (Signal R) kann der Fahrer jederzeit die Waminformation zur Treibstoffsituation abrufen, falls er sie überhört haben sollte.
Das BCD-Taktsignal Srdient der Zuordnung der Zeit zur Waminformation bezüglich der Rest-Reibstoffmenge.
in F i g. 2 ist der Tor.Signalspeicher !3 vor, Fig.! durch einen nach dem LPC-System (Linear-Prediction Codierverfahren) arbeitenden Sprachsynthesizer 13' ersetzt, und der besteht aus einer ROM-Speichereinheit 26, einer durch einen Oszillator, Filter und D/A-Wandler gebildeten Synthesizereinheit 27 und aus ftiner Steuereinheit 28, die durch einen Mikrocomputer gebildet wird, zu dem ein Zentralprozessor (CPU) für die Kontrolle über alle Funktionen, ein Speicher (ROM) für Programme und feste Daten, ein Speicher (RAM) mit freiem Zugriff zur Speicherung von Ein- und Ausgabedaten, ein Taktoszillator u. dgl. gehören. Dieser Mikrocomputer führt mit Zeitunterteilung alle die Funktionen durch, für welche bei dem ersten Ausführungsbeispiel in F i g. I der monostabile Multivibrator 5. der Zähler 6, die Zeitgebervorrichtung 8, der Tonsignalausgabewähler 11. der Lautstärkewähler 14. der Lautstärkespeicher 24 u. dgl. vorgesehen sind.
Der im zweiten Ausführungsbeispiel verwendete, nach dem erläuterten LPC System arbeitende Sprachsynthesizer ist an sich bekannt, preiswert von Texas Instruments Inc. erhältlich und in F i g. 3 schematisch dargestellt. In diesem Synthesizer erzeugt ein erster Tonfrequenzoszillator 30 Rauschsignale N in Pseudo-Zufallsverteilung (weißes Rauschen) zur Verwendung bei stimmlosen Lauten, und ein als Impulsgenerator ausgelegter zweiter Tonfrequenzoszillator 31 periodische Impulssignale P zur Verwendung in stimmhaften Lauten. Durch einen Umschalter 32 werden alternativ die Signale N oder P nach ihrer Verstärkung in einem Verstärker 33 in ein gitterartiges Filter 34 eingespeist, welches die charakteristischen Resonanzwerte der menschlichen Sprachorgane (einschließlich Stimmbänder. Zunge und Lippen) sprachlich nachbildet und nach Umformung in ein Analogsignal in einem D/A-Wandlcr 35 - als synthetische Sprachsignale abgibt.
Die Werte verschiedener Konstanten wie der Impulsfolge der Signale P. des Unterschieds zwischen stimmhaften und stimmlosen Lauten, des Verstärkungsverhältnisses von 33 und der Filterkonstante des gitterartigen Filters 34 u. dgl. sind in der Speichereinheit 26 von F i g. 2 abgespeichert.
Durch verschiedene Schaltungsgruppen in der Synthesizereinheit 27 sind die zuvor erläuterten Baugruppen 30 bis 35 so ausgebildet und miteinander verbunden, daß unter Überwachung durch die Steuereinheit 28 die erforderliche Waminformation enthaltende Tonsignale V, in synthetischer Sprache abgegeben.
Bei der zweiten Ausführung kann die als Mikrocomputer ausgebildete Steuereinheit 28 ferner unter Berücksichtigung der restlichen Treibstoffmenge und der Lautstärkeeinstellung am Regulierglied 21 des Autoradios 17 durch Abgabe eines Lautstärkesf'jersignals C- über die Schnittstelleneinheit 25 an den elektronsichen Lautstärkeregler 15 die Lautstärke der angesagten Waminformation bestimmen.
Wenn in dem Flußdiagramm von F i g. 4 der Zündschloßfühlschalter 7 (Block 1) eingeschaltet wird, wird das Spannungssignal Vc des Treibstoffmengenfühlers 2 in ein Digitalsignal (Block 10) umgesetzt, und dieses von dem Zähler 6 (Block 11) gezählt. Die von dem Tonsignal-Ausgabewähler 11 (Block 12) festgelegte Toninformation wird zeitweilig im Tonsignalspeicher (Block 13) gespeichert. Der Lautstärkespeicher 24 (Block 14) ermittelt die Einstellung des Lautstärkereguliergliedes 21 der Tonwiedergabeeinrichtung (ζ. Β. Autoradio), der Lautstärkewähler 14 (Block 15) gibt die Λ «#·α**ο I rintrtorl/a mit- imsi in Rl*-w-«lr 1 fx vtrtrri rite* nil3QgV'tjauM««i n»_ τ vi , uiiu ■■■ uiwn ■ %r "iiu x*ivnotwendige Warnung zur Ansage ausgegeben.
Gleichzeitig mit der Einschaltung des Zündschloßfühlschallers wird der Zeitgeber abgefragt (Block 2) und notfalls gestartet (Block 3) oder andernfalls nach Ablauf von zwei Stunden das Programm fortgesetzt (Block 4). Im Zeitraum zwischen 4 Uhr (Block 5) und Mittag (Block 16) wird das BCD-Signal des Taktgebers gelesen (Block 7) und im entsprechenden Zeitraum die Ausgabe der Zeitig ormation beschlossen (Block 8). Nach zeitweiliger Speicherung dieses Ausgangs im Speicher (Block 9) gelangt er zusammen mit dem Signal VG vom Fühler 2 zur akustischen Ansage. Mit anderen Worten: Die in F i g. 4 mil einer Klammer A zusammengefaßten Blöcke 5 bis 9 bilden ein Programm zur Erzeugung einer akustischen Zeitansage wie »Guten Morgen, jetzt ist es 8M Uhr« in Abhängigkeit von dem BCD-Signal St. falls der Fahrer /wischen 400 Uhr morgens und mittags den Zündschlüssel einführt.
Bei Betätigung des Wiederholschalters (Block 17)
Da die erfindungsgemäße Warneinrichtung dem Fahrer, wenn er abfahrbereit ist, die noch vorhandene Treibstoffmenge direkt akustisch ansagt, geht sie in das
Bewußtsein des Fahrers ein.
Alternativ zu der Benutzung des Zündschlosses als Indiz für die Abfahrbereitschaft ist es auch möglich, ohne Verwendung eines besonderen Schalters den Fahrer vor dem Anlassen des Motors über die vorhandene Treibstoffmenge zu informieren. Wird für den gleichen Zweck ein Sitzschalter ausgenutzt, dann erhält der Fahrer die Information zur Treibstoffmenge früher.
ίο Die vorhandene Zeitgebervorrichtung setzt den Zündschloßfühlschalter für einen vorgegebenen Zeitraum von z. B. zwei Stunden nach der einmal festgestellten Abfahrbereitschafl außer Betrieb. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß lästige Wiederholungen
ι» der gesprochenen Warninformation unterbleiben, wenn der Fahrer innerhalb dieses Zeilraums ein- und aussteigt.
Ferner kann die Warneinrichtung so ausgelegt sein, daß der F?.hrpr nur cl:inn gewarnt wird, wenn die
in restliche Treibstof'menge einen vorgegebenen Wert unterschreitet. Diese Methode ist sehr wirksam.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche?
    t. Akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge mit
    - einer Vorrichtung zur Ermittlung und akustischen Anzeige des noch vorhandenen Treibstoffvorrats,
    - einem Tonsignal-Ausgabewähler, der in Abhängigkeit von einem Signal der Vorrichtung zur Ermittlung des Treibstoffvorrats selektiv ein Informationsfreigabesignal erzeugt,
    - einem Tonsignalspeicher, der notwendige Tonsignal-Ausgabegruppen gespeichert enthält und in Abhängigkeit von dem Informationsfreigabesignal des Ausgabewählers eine Reihe von Tonsignalen abgibt,
DE3032285A 1979-08-31 1980-08-27 Akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge Expired DE3032285C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE3032285C2 true DE3032285C2 (de) 1982-07-22

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DE3032285A Expired DE3032285C2 (de) 1979-08-31 1980-08-27 Akustische Warneinrichtung für Fahrzeuge

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