DE3032285A1 - Akustische warneinrichtung fuer fahrzeuge - Google Patents
Akustische warneinrichtung fuer fahrzeugeInfo
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine akustische Warneinrichtung für ein Fahrzeug, mit einer Vorrichtung zur Ermittlung
des noch vorhandenen TreibstoffVorrats.
Es gibt visuelle Warneinrichtungen wie beispielsweise Bimetallzeiger
oder Warnleuchten, die den Fahrer erkennen lassen, daß der noch vorhandene Treibstoffvorrat eine bestimmte
Mindestmenge (z.B. 10 Liter) unterschritten hat. Diese
bekannten Warneinrichtungen bieten lediglich eine visuelle Information, . die von dem Fahrer leicht übersehen werden
kann und mitunter dazu führt, daß sein Fahrzeug ohne Treibstoff liegenbleibt.
Nach dem derzeitigen Stand der Technik wäre es möglich, den Fahrer auf dem Wege über sein Gehör mittels einer z.B, einen
Summer oder eine Glocke enthaltenden akustischen Warneinrichtung auf die Unterschreitung einer bestimmten Mindesttreibstoff
menge hinzuweisen. Diese Einrichtung kann jedoch nur die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sich lenken, jedoch wird der
Fahrer kaum eine größere Anzahl unterschiedlicher akustischer
2Ό Warnsignale sicher unterscheiden können.
Ferner gibt es seit einiger Zeit mit einem Computer ausgerüstete Fahrzeuge, in denen auf Knopfdruck diverse Betriebsdaten
digital anzeigbar sind,, u.a. auch die noch vorhandene
Treibstoffmenge. Wird der betreffende Knopf nicht gedrückt, so bleibt es dem Zufall überlassen, ob der Fahrer seinen
Tank rechtzeitig wieder auffüllt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine akustische
Warneinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die den Fahrer"durch unverwechselbare Toninformation über die
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Treibstoffsituation aufklärt, sobald er abfahrbereit ist.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist kurz
gefaßt im Patentanspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind in
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Wesentlich für die erfindungsgemäße akustische Warneinrichtung
ist die Kombination einer Vorrichtung zur Feststellung der Fahrbereitschaft mit einer Vorrichtung zur Abgabe leicht
identifiziexbarer akustischer Warnsignale, vorzugsweise in
Form synthetischer Sprache.
So beschaffene akustische Warnsignale sind unmißverständlich,
nicht überhörbar und bieten damit die Gewähr, daß die Information über den Treibstoffvorrat den Fahrer auch erreicht.
Nachstehend werden einige die Merkmale der Erfindung aufweisende Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf eine Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild zu einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein schematisches Blockschaltbild zu einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild zur Erläuterung
eines nach dem LPC-System arbeitenden Sprach-Synthesizers,
und
Fig. 4 ein Flußdiagramm zu einem Programm für ein mit ei-2S
nein Mikrocomputer ausgerüstetes Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel gehören eine Vorrichtung 1 zur Ermittlung des noch vorhandenen Treibstoff
Vorrats mit einem z.B. eine Schwimmermeßeinrichtung enthaltenden Treibstoffmengenfühler 2, ein Spannungs/Frequenz-
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umsetzer 3 zur Umwandlung eines der vom Fühler 2 ermittelten restlichen Treistoffmenge entsprechenden Spannungssignals V^
in ein entsprechendes Frequenzsignal Sf, ein dieses Frequenzsignal
in Rechteckimpulssignale S, umformender Signalformer oder Begrenzer 4, ein monostabiler Multivibrator 5 und ein
Zähler 6, der die Rechteckimpulssignale nur während eines durch den Multivibrator 5 vorgegebenen Zeitraums T zählt
und ein der restlichen Treibstoffmenge entsprechendes Ausgangssignal
SD abgibt.
Nach dem Einführen eines Zündschlüssels durch den Fahrer in ein Zündschloß wird ein Zündschloßfühlschalter 7 geschlossen
und damit ein Leitungspunkt "a" an Masse gelegt. Hiermit ist ein bestimmter Zustand der Fahrbereitschaft hergestellt, und
gleichzeitig werden der monostabile Multivibrator 5 und über ihn andere angeschlossene Einheiten aktiviert. An Stelle des
Zündschloßfühlschalters 7 könnte z.B. ein die Anwesenheit eines Fahrers meldender Sitzschalter vorhanden sein.
Eine Zeitgebervorrichtung 8 trennt den Zündschloßfühlschalter 7 für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 2 Stunden) nach seinem
Schließen wieder. Diese Vorrichtung besteht aus einer Zeitgeberschaltung 9 und einem Relais 10 mit einer Relaisspule 10a
sowie einem Ruhekontakt 10b. Nach Auslösung der Zeitgeberschaltung 9 durch den Zündschloßfühlschalter 7 öffnet die
Spule 10a den vorher geschlossenen Ruhekontakt 10b, so daß im
Verlauf des vorgegebenen Zeitraums weder der Multivibrator 5 noch sonstige dem Kontakt 10b nachgeschaltete Baugruppen aktiviert
werden können, so oft der Zündschloßfühlschalter 7 auch umschalten mag, vielmehr erst nach Ablauf dieses Zeitraums,
wenn der Stromfluß durch die Relaisspule 1oa aufgehört hat und der Ruhekontakt wieder geschlossen ist.
Wenn der Leitungspunkt "a" durch Schließen des Zündschloßfühlschalters
7 an Masse liegt, befindet sich auch ein Tonsignal-
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Ausgabewähler 11 im Aktivzustand, um abhängig von dem Zählerausgangssignal
S , das der von der Vorrichtung 1 ermittelten Treibstoff-Restmenge entspricht, einen von mehreren zuvor
in einem Tonsignalspeicher 13 abgespeicherten Sprachinformationsausgängen wie "Sie haben noch die Hälfte der Tankfüllung"
, " Es ist noch ein Viertel der Tankfüllung vorhanden" oder " Unbedingt tanken, Tankvorrat fast verbraucht" auszuwählen.
Im vorliegenden Fall wird auf Grund eines Informationsabgabefestlegungssignals D in Form eines digitalen Binärcodes
aus dem Ausgabewähler 11 ein Informationsausgang V., im
Speicher 13 gewählt. Außer dem Signal D zur Festlegung des Informationsinhalts gibt der Ausgabewähler 11 gleichzeitig
ein Lautstärkefestlegungssignal D an einen Lautstärkewähler 14, um die Informations-Lautstärke an den Dringlichkeitsgrad
der Treibstoffsituation anzupassen.
Der Tonsignal-Ausgabewähler 11 kann entweder als verdrahtete
logische Schaltung ausgebildet sein oder, wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, in seiner Funktion durch einen nach Programm
arbeitenden Mikrocomputer ersetzt werden.
Der Tonsignal-Ausgabewähler 11 kann z.B. erst dann aktiviert
werden, wenn das Zählersignal S die Unterschreitung einer bestimmten {z.B. ein Viertel) Restmenge des Treibstoffs zu
erkennen gibt. In diesem Fall kann es genügen, in dem Speicher 13 eine einzige Sprachinformation zu speichern, beispielsweise
"Bitte nachtanken, Ihr Treibstoffvorrat ist auf weniger
als ein Viertel geschrumpft!11.
Der Tonsignalspeicher 13 der akustischen Ansageeinheit 12
enthält die zur Warnung des Fahrers bezügli-ch des Treibstoffvorrats
notwendige Sprachinformation in aus Sätzen, Begriffen, Worten oder Lauten bestehenden zuvor abgespeicherten Einheiten
und gibt entsprechend der durch das Festlegungssignal ^s
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getroffenen Wahl eine Reihe von Sprachsignalen V ab.
s
ψ
Falls es sich nur um eine geringe Anzahl unterschiedlicher >
,
■ : *jr
Informationsvarianten handelt(Z.B. tyenn der Umfang der rest- ^
liehen Treibstoffmenge nur in den fflnf Stufen Voll, 3/4,
I/2/ V4 und Leer angegeben wird), kann in dem Speicher 13
diese zur Auswahl stehende Sprachinformation auf verschiedenen Spuren eines Endlosmagnetbandes aufgezeichnet sein,
nach Maßgabe durch das Festlegungssignal D die richtige Spur ausgewählt und die darauf gespeicherte Information
über einen Lautsprecher angesagt werden. Alternativ kann aber auch ein kürzlich von der Firma Texas Instruments Inc.
eingeführter, nach dem LPC-System (Linear-Prediction Codier-Verfahren) arbeitender Sprachsynthesizer verwendet werden,
wie er mit dem zweiten Ausführungsbeispiel näher erläutert wird.
Ein Transistoren sowie FETs enthaltender spannungsregelnder elektronischer Lautstärkeregler 15 stellt den Ausgangspegel
des Sprachsignals V aus dem Tonsignalspeicher 13 gemäß einem weiter unten erläuterten Sprachsteuersignal C aus dem Laut-Stärkewähler
14 ein, und nach Verstärkung durch einen NF-Verstärker
16 wird die Sprachinformation über einen Lautsprecher 18a einer Lautsprechergruppe 18a ...18d eines Autoradios 17
oder einer anderen akustischen Wiedergabeeinrichtung zur Ansage gebracht. Dieses bekannte Autoradio 17 hat wie üblich
einen Tuner 19, Vorverstärker 20, ein Läutstärkeregulierglied (Potentiometer) 21, einen Verstärker 22, ein Balanceglied
und einen bzw. mehrere Lautsprecher 18a...d.
In einem Lautstärkespeicher 24 ist die jeweils am Regulierglied
21 des Autoradios 17 eingestellte Lautstärke gespeichert. Wenn das ilegulierglied 21 wie üblich ein Dreh- oder Schiebewiderstand
ist, kann der Speicher 24 ein mit diesem verbundener gleichartiger veränderbarer Widerstand sein. Wird dagegen
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eine von außen bedienbare elektronische Lautstärkeregelung verwendet, dann muß im Lautstärkespeicher 24 auch
bei abgeschaltetem Autoradio 17 ständig ein entsprechendes Spannungssignal gespeichert und an den Lautstärkewähler 14
abgegeben werden. Dieser Lautstärkewähler 14 steuert die Lautstärke der akustischen Warninformation nach der Dringlichkeit
der Treibstoffsituation und nach dem vom Fahrer bevorzugten Lautstärkegrad. Mit anderen Worten: Abhängig
von dem in dem Speicher 24 gespeicherten Lautstärkesignal V reguliert der Lautstärkewähler 14 das Sprachsteuersignal
C so ein, daß die Warninformation lauter als das Radioprogramm ausgestrahlt wird. Ferner verändert der Lautstärkewähler
14 das Sprachsteuersignal C noch in Abhängigkeit von dem Lautstärkefestlegungssignal D des Ausgabewählers 11
und somit umgekehrt proportional zur restlichen Treibstoffmenge. Die Ansage erfolgt durch die akustische Ansageeinheit
12.
Dieses erste Ausführungsbeispiel der Erfindung ist so ausgelegt, daß der Fahrer beim Einführen des Zündschlüssels in
Form von Sprache über die derzeitige Treibstoff-Vorratsmenge informiert wird. Durch Schließen des Zündschloßfühlschalters
7 werden alle Baugruppen der Warneinrichtung mit Ausnahme des Autoradios 17 an die Stromversorgung angeschlossen. Der
NF-Verstärker 16 kann auch den elektronischen Lautstärkeregler
15 in sich enthalten oder als Verstärker mit einem durch eine Regelspannung veränderbarem Verstärkungsgrad
(VGA) ausgebildet sein.
Zu dem in Fig. 2 und 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gehört eine Eingabe/Ausgabe-Schnitt-Stelleneinheit
(oder Interface) 25 für einen Mikrocomputer; sie besteht z.B. aus einem Multiplexer, einem A/D-Wandler
u. dgl. und ersetzt damit im wesentlichen die Funktion
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des Spannungs/Frequenz-Umsetzers 3 und des Signalformers
oder Begrenzers 4 von Fig. 1. Die Schnittstelleneinheit 25 erhält diverse Eingangssignale wie das Spannungssignal V^
des Treibstoffmengenfühlers 2 aus Fig. 1, das EIN/AUS-Signal
S vom Zündschloßfühlschalter 7, ein BCD-Taktsignal Sm von
a j.
einem nicht dargestellten elektronischen Taktgeber als 'Zeitmaßstab,
ein EIN/AUS-Signal R von einem nicht dargestellten Wiederholschalter und aer Lautstärkeeinstellung des Regulier
gliedes 21 im Autoradio 17 entsprechendes Lautstärkesignal
Durch Betätigung des Wiederholschalters (Signal R) kann der
Fahrer jederzeit die Warninformation zur Treibstoffsituation
abrufen, falls er sie überhört haben sollte.
Das BCD-Taktsignal S dient der Zuordnung der Zeit zur Warninformation
bezüglich der Rest-Treibstoffmenge.
In Fig. 2 ist der Tonsignalspeicher 13 von Fig. 1 durch einen nach dem LPC-System (Linear-Prediction Codierverfahren)
arbeitenden Sprachsynthesizer 13' ersetzt, und der besteht aus einer ROM-Speichereinheit 26, einer durch einen Oszillator,
Filter und D/A-Wandler gebildeten Synthesizereinheit 27 und aus einer Steuereinheit 28, die durch einen Mikrocomputer
gebildet wird, zu dem ein Zentralprozessor (CPU) für die Kontrolle über alle Funktionen, ein Speicher (ROM) für Programme
und feste Daten, ein Speicher (RAM) mit freiem Zugriff zur Speicherung von Ein- und Ausgabedaten, ein Taktoszillator u.
dgl. gehören. Dieser Mikrocomputer führt mit Zeitunterteilung alle die Funktionen durch, für welche bei dem ersten Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 der monostabile Multivibrator 5, der Zähler 6, die Zeitgebervorrichtung 8, der Tonsignalausgabewähler
11, der Lautstärkewähler 14, der Lautstärkespeicher 24 u. dgl. voryesehen sind.
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Der im zweiten Ausführungsbeispiel verwendete, nach dem erläuterten
LPC System arbeitende Sprachsynthesizer ist an sich bekannt, preiswert von Texas Instruments Inc. erhältlich und
in Fig. 3 schematisch dargestellt. In diesem Synthesizer erzeugt ein erster Tonfrequenzoszillator 30 Rauschsignale N in
Pseudo-Zufallsverteilung (weißes Rauschen) zur Verwendung bei
stimmlosen Lauten, und ein als Impulsgenerator ausgelegter
zweiter Tonfrequenzoszillator 31 periodische Impulssignale P zur Verwendung in stimmhaften Lauten. Durch einen Umschalter 32 werden alternativ die Signale N oder P nach ihrer Verstärkung in einem Verstärker 33 in ein gitterartiges Filter eingespeist, welches die charakteristischen Resonanzwerte der menschlichen Sprachorgane (einschließlich Stimmbänder, Zunge und Lippen) sprachlich nachbildet und - nach Umformung in ein Analogsignal in einem D/A-Wandler 35 - als synthetische Sprachsignale abgibt.
zweiter Tonfrequenzoszillator 31 periodische Impulssignale P zur Verwendung in stimmhaften Lauten. Durch einen Umschalter 32 werden alternativ die Signale N oder P nach ihrer Verstärkung in einem Verstärker 33 in ein gitterartiges Filter eingespeist, welches die charakteristischen Resonanzwerte der menschlichen Sprachorgane (einschließlich Stimmbänder, Zunge und Lippen) sprachlich nachbildet und - nach Umformung in ein Analogsignal in einem D/A-Wandler 35 - als synthetische Sprachsignale abgibt.
Die Werte verschiedener Konstanten wie der Impulsfolge der
Signale P, des Unterschieds zwischen stimmhaften und stimmlosen Lauten, des Verstärkungsverhältnisses von 33 und der Filterkonstante des gitterartigen Filters 34 u.dgl. sind in der Speiohereinheit 26 von Fig. 2 abgespeichert.
Signale P, des Unterschieds zwischen stimmhaften und stimmlosen Lauten, des Verstärkungsverhältnisses von 33 und der Filterkonstante des gitterartigen Filters 34 u.dgl. sind in der Speiohereinheit 26 von Fig. 2 abgespeichert.
Durch verschiedene Schaltungsgruppen in der Synthesizereinheit 27 sind die zuvor erläuterten Baugruppen 30 bis 35 so
ausgebildet und miteinander verbunden, daß unter Überwachung durch die Steuereinheit 28 die erforderliche Warninformation enthaltende Tonsignfile V^ in synthetischer Sprache abgegeben.
ausgebildet und miteinander verbunden, daß unter Überwachung durch die Steuereinheit 28 die erforderliche Warninformation enthaltende Tonsignfile V^ in synthetischer Sprache abgegeben.
Bei der zweiten Ausführung kann die als Mikrokomputer ausgebildete
Steuereinheit 28 ferner unter Berücksichtigung der
restlichen Treibstoffmenge und der Lautstärkeeinstellung am Regulierglied 21 des Autoradios 17 durch Abg^ιbe eines Laut-
restlichen Treibstoffmenge und der Lautstärkeeinstellung am Regulierglied 21 des Autoradios 17 durch Abg^ιbe eines Laut-
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Stärkesteuersignals C über die Schnittstelleneinheit 25 an den elektronischen Lautstärkeregler 15 die Lautstärke der
angesagten Warninformation bestimmen.
Wenn in dem Flußdiagramm von Fig. 4 der Zündschloßfühlschalter 7 (Block 1) eingeschaltet wird, wird das Spannungssignal
V- des Treibstoffmengenfühlers 2 in ein Digitalsignal (Block
10) umgesetzt, und dieses von dem Zähler 6 (Block 11) gezählt." Die von dem Tonsignal-Ausgabewähler 11 (Block 12) festgelegte
Toninformation wird zeitweilig im Tonsignalspeicher (Block 13)
gespeichert. Der Lautstärkespeicher 24 (Block 14) ermittelt die Einstellung des Lautstärkereguliergliedes 21 der Tonwiedergabeeinrichtung
(z.B. Autoradio), der Lautstärkewähler 14 (Block 15) gibt die Ansage-Lautstärke vor, und in Block 16
wird die notwendige Warnung zur Ansage ausgegeben.
Gleichzeitig mit der Einschaltung des Zündschloßfühlschalters wird der Zeitgeber abgefragt (Block 2) und notfalls gestartet
(Block 3) oder andernfalls nach Ablauf von zwei Stunden das Programm fortgesetzt (Block 4). Im Zeitraum zwischen 4 Uhr
(Block 5) und Mittag (Block 16) wird das BCD -Signal des Takt-
2Q gebers gelesen (Block 7) und im entsprechenden Zeitraum die
Ausgabe der Zeitinformation beschlossen (Block 8). Nach zeitweiliger
Speicherung dieses Ausgangs im Speicher (Block 9) gelangt er zusammen mit dem Signal V vom Fühler 2 zur akustisehen
Ansage. Mit anderen Worten: Die in Fig. 4 mit einer Klammer
A zusammengefaßten Blöcke 5 bis 9 bilden ein Programm zur Erzeugung einer akustischen Zeitansage wie "Guten Morgen,
jetzt ist es 8 Uhr" in Abhängigkeit von dem BCD-Signal S , falls der Fahrer zwischen 4 Uhr morgens und mittags den
Zündschlüssel einführt.
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Bei Betätigung des Wiederholschalters (Block 17) werden die Programmschritte ab Block 14 wiederholt.
Da die erfindungsgemäße Warneinrichtung dem Fahrer, wenn er abfahrbereit
ist, die noch vorhandene Treibstoffmenge direkt akustisch ansagt, geht sie in das Bewußtsein des Fahrers ein.
Alternativ zu der Benutzung des Zündschlosses als Indiz für die Abfahrbereitschaft ist es auch möglich, ohne Verwendung
eines besonderen Schalters den Fahrer vor dem Anlassen des Motors über die vorhandene Treibstoffmenge zu informieren.
Wird für den gleichen Zweck ein Sitzschalter ausgenutzt, dann erhält der Fahrer die Information zur Treibstoffmenge
früher.
Die vorhandene Zeitgebervorrichtung setzt den Zündschloßfühlschalter
für einen vorgegebenen Zeitraum von z.B. zwei Stunden nach der einmal festgestellten Abfahrbereitschaft außer
Betrieb. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß lästige Wiederholungen der gesprochenen Warninformation unterbleiben, wenn
der Fahrer innerhalb dieses Zeitraums ein- und aussteigt.
Ferner kann die Warneinrichtung so ausgelegt sein, daß der Fahrer nur dann gewarnt wird, wenn die restliche Treibstoffmenge
einen vorgegebenen Wert unterschreitet. Diese Methode ist sehr wirksam.
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ORfGlNAL INSPECTED
ORfGlNAL INSPECTED
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ZUSAMMENFASSUNG
Eine akustische Warneinrichtung in einem Fahrzeug informiert den Fahrer in Form synthetischer Sprache über die
noch vorhandene Treibstoffmenge sobald er den Zündschlüssel einführt. Die Warneinrichtung umfaßt einen Treibstoffmengenfühler (2), einen Zündschloßfühlschalter (7), einen Tonsignal-Ausgabewähler (11) zur selektiven Abgabe eines Informationsfestlegungssignals (D ) in Abhängigkeit von dem Signal des Treibstoffmengenfühlers, und einen Tonsignalspeicher (13), worin verschiedene Sprachinformationsausgänge gespeichert sind und entsprechend dem Festlegungssignal ausgegeben werden.
noch vorhandene Treibstoffmenge sobald er den Zündschlüssel einführt. Die Warneinrichtung umfaßt einen Treibstoffmengenfühler (2), einen Zündschloßfühlschalter (7), einen Tonsignal-Ausgabewähler (11) zur selektiven Abgabe eines Informationsfestlegungssignals (D ) in Abhängigkeit von dem Signal des Treibstoffmengenfühlers, und einen Tonsignalspeicher (13), worin verschiedene Sprachinformationsausgänge gespeichert sind und entsprechend dem Festlegungssignal ausgegeben werden.
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Leerseite
Claims (10)
- PATENTANWÄLTETER MEER-MÜLLER-STEINMEISTERBeim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before the European Patent Office Mandalaires agreed pres I'Oilice europeen des brevetsDipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dip! -Ing. H. SteinmeisterOipi-ΐηα. F. E. Müller Siekervvall 7,Tnftstrasse 4,D-8OOO MÖNCHEN 22 D-48OO BJELeFELD 1Mü/Gdt/Kü 27. August 1980NISSAN MOTOR COMPANY, LTD. 2, Taraka-cho, Kanagawa-ku, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JapanAkustische Warneinrichtung für FahrzeugePriorität: 31. August 1979, Japan, No. 54-110251/1979,PATENTANSPRÜCHEAkustische Warneinrichtung für Fahrzeuge, mit einer Vorrichtung zur Ermittlung des noch vorhandenen Treibstoff vor rats T
g-e kennzeichnet -durch- eine Vorrichtung [Ί,Q) zur Feststellung der Fahrbebereitschaft des Fahrzeugs und/oder Fahrers,- ein-en Tonsignai-Ausgabewähler {11), der in Abhängigkeit von einem Signal {S ) der Vorrichtung zur Ermittlung des TreitxstoEfVorrats selektiv ein IrirTormationsfreigabesignal (DCJ erzeugt, sobald deis Signal d=er VcÄTichtrumj zuv I-'es tstrellumj der i'ahrb<j-BADTER MEER · MÜLLER · STEINME.'STdR WG 0197/172 (2) /YMreitschaft vorliegt, und- einen Tonsignalspeicher (13), der notwendige Tonsignal-Ausgabegruppen gespeichert enthält und in Abhängigkeit von dem Informationsfreigabesicinal (D )' des Ausgabewählers {11) eine Reihe von Tonsignalen .{V ) abgibt, welche den Fahrer über die Höhe des noch vorhandenen Treibstoffvorrats informieren, sobald Fahrbereitschaft besteht. ■··,■; - 2. Warneinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß zu der Vorrichtung {7,8) zur Feststellung der Fahrbereitschaft ein Zeitgeber . (9ij gehört, welcher die Prüf funktion dieser Vorrichtung für eine bestimmte Zeit nach Feststellung.eines Fahrbereitschaftszustands sperrt und dem Tonsignal-Ausgabewähler ein Signal zuführt, damit lästige häufige Wiederholungen der akustischen Information unterbleiben. ; ■· .
- 3. Warneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, , :.\ gekennzeichnet durch- einen den Pegel der von dem Speicher ί13) abgegebenen Tonsignale {V ) überwachenden elektronischen Lautstärkeregier (15}., ; :- einen -die Lautstarkeeinstellung anderer akustischer Wiedergabeeinrichtungen <17) des Fahrzeugs speichernden Lautstärkespeicher 124J^ und <·....- einen Lautstärkewähler {14) zur Festlegung der Lautstärke der Tonsignale durch Abgabe eines Steuersignals (C } an den elektronischen Lautstärkeregler, wobei die durch das Schrumpfen des Treibstoffvorrats entstandene Dringlichkeitsstufe — bestimmt durch ein Lautstärkevoxgabesignal (D ) des Ausga&ewähLers HH und die Lautstärke anderer akustischer richtungen Berücksichtigung finden.BAD ORIGINALTER MEER - MÜLLER
- 4.. Warneinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Ermittlung des noch vorhandenen Treibstoffvorrats- einen ein der Treibstoff-Restmenge entsprechendes Spannungssignal (V_l abgebenden Treibstoffmengenfühler (21,- einen das analoge Spannungssignal (VG) in ein Frequenzsignal (S-I umwandelnden Umsetzer (31,- einen das Frequenzsignal {SA in Rechteckimpulse (S.) umformenden Begrenzer (41Λ und- einen die Bechteckimpulse nur während eines durch einen monostäbilen Multivibrator (5J- bestimmten Zeitraums zählenden Zähler (61umfaßt..
- S. Warneinrichtung nach Anspruch 4rgekennzeichnet durch einen die von dem elektronischen Lautstärkeregler (151 abgegebene Toninformation verstärkenden Verstärker (1&£.
- 6-- Warneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgabewähler (11) nur dann, wenn die von dem Fühler {2} ermittelte Treibstoffmenge einen vorgegebenen Wert unterschreitet, das Informationsfreigabesignal (Ό Υ an den Tonsignal-Speicher t13f abgibt.
- 7. Warneinrichtung nach Anspruch ttdadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Feststellung der Fahrbereitschaft einen Zündschloßfühlsehalter (71 umfaßt, der feststellt, daß ein Zündschlüssel in das Zündschloß eingeführt ist.TER MEER · MÜLLER > STEINN,;iIi3T£R WG 01 97/1 72 (2)/YM
- 8. Warneinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Feststellung der Fahrbereitschaft einen Sitzschalter umfaßt, der ermittelt, ob der Fahrer fahrbereit im Sitz sitzt.
- 9. Warneinrichtung nach Anspruch 2,gekennzeichnet durch einen Wiederholschalter zur selektiven Abgabe von Toninformationen auch bei durch den Zeitgeber unterbrochener Prüf funktion, über den die Toninformation auf Wunsch jederzeit abrufbar ist.
- 10. Warneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch- einen Taktgeber zur Abgabe eines BCD-Taktsignals (S ) als Systemtakt und zur Steuerung einer Zeitanzeige,- eine Schnittstelleneinheit (bzw. Interface) (25} mit einem Eingabe/Ausgabemultiplexer und einem A/D-Wandler, an die das Treibstoffmengenfühlersignal (V„J, das EIN/ AUS-Signal des Zündschloßfühlschalters (7), das BCD-Signal, das EIN/AüS-Signal des Wiederholschalters und ein Lautstärkesignal (V ) des Lautstärkereglers gehen, und- einen nach dem LPC-System (Linear-Prediction Codierverfahren) arbeitenden Sprachsynthesizer r mit— einem ersten Tonfrequenzoszillator (30) zur Erzeugung von Pseudozufall-Rauschsignalen,— einem periodische Impulssignale erzeugenden zweiten Tonfrequenzoszillator (3t),— einem die menschlichen Stimmwerkzeuge nachbildenden gitterartigen Filter (34),— einem die digitalen Tonsignale in analoge Tonsignale1 3 0 0-η /0791TER MEER · MÜLLER · STEINM£loTER WG 01 97/1 7 2 (2 )/YMumsetzenden D/A-Wandler (35),
einem die vom Synthesizer erzeugte synthetische Sprache aufnehmenden Speicher (ROM 26), und miteiner Mikrocomputer-Steuerung (28) mit einem Zentralprozessor (CPU), einem Festspeicher zur Abspeicherung von Programmen und festen Daten, einem Speicher für freien Zugriff und einem Taktoszillator.13 0011/0791
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