DE3032148C2 - Kette für ein Umschlingungsgetriebe. - Google Patents
Kette für ein Umschlingungsgetriebe.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eins Keh..-· für ein Umschlingungsgetriebe
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Kette dieser Bauart (US-PS 50 431) passen die zylindrisch ausgebildeten Schar-
nierstifte gerade so in die Öffnungen, daß eine Schwenkung der Kettenglieder relativ zueinander
möglich ist. Beim Schwenken gleiten die Scharnierstifte relativ zu den Öffnungen, was zu schnellem Verschleiß
und Geräuschbildung führt und die übertragbaren
so Kräfte begrenzt.
Bei einer anderen bekannten Kette der im Oberbegriff des Anspruches 1 beschriebenen Bauart (DE-AS
65 685) ist zwar das beschriebene Gleiten durch Unterteilen jedes Scharnierstiftes in ein Paar von bei
einem Schwenken aufeinander abwälzenden Wiegegelenk-Halblolzen
vermieden, jeder dieser Halbbolzen hat auf seiner Rückseite eine Nut, über welche er mittels
einer Nut-Feder-Verbindung an dem jeweiligen Kettenglied gegen ein Verdrehen gesichert ist, so daß er mit
diesem schwenkt. Dies führt beim Einlaufen der Scharnierstifte zwischen die konischen Scheiben, wobei
die Halbbolzen aufeinander abwälzen, zu einer relativen Gleitbewegung zwischen den Stirnflächen der Halbbolzen
und den Oberflächen der Scheiben und damit zu deren schneller Abnutzung. Die bekannte Kette ist
deshalb ebenfalls nur zur Übertragung begrenzter Kräfte geeignet und davon abgesehen hinsichtlich
Aufbau und Montage aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kette
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der bei
einfacher Montage die Übertragung großer Kräfte möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Kette der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung die
Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 vorgesehen.
Bei der Kette nach der Erfindung ist ein Abwälzen der
Scharnierstifte ohne Gleiten an den Flächen in den öffnungen der Kettenglieder erreicht, ohne daß hierzu
die Scharnierstifte als Wiegegelenkbolzen ausgeführt, d. h. zweigeteilt sind. Dies führt zu einer Kette einfachen ,
Aufbaus, mit der bei geringem Verschleiß große Kräfte übertragen werden können.
<5
Die Lage des Scharnierstiftes relativ zu den konischen Scheiben ändert sich nicht mehr, wenn die
Scharnierstifte einmal zwischen den Scheiben gegriffen haben, so daß Scharnierstifte mit langen, schmalen
Berührungsflächen verwendet werden können. Dies ermöglicht das Übertragen größerer Kräfte als mit
einer Kette mit geteilten Wiegegelenkbolzen als Scharnierstiften, bei denen ein Abwälzen mii Punktberührung verwirklicht ist Insgesamt läßt sich eine solche
Kette aus einfachen Teilen leicht herstellen und ist deshalb relativ billig.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die im Kennzeichen des Anspruchs 1
genannte Ebene die einzige Symmetrieebene des Scharnierstiftes ist
Um das Einsetzen der Scharnierstifte in die Kettenelemente in Form von Kettenlaschen zu
ermöglichen, hat jeder Scharnierstift vorteilhaft solche Abmessungen, daß er frei durch die Öffnung einer
Kettenlasche geschoben werden kann, und jeder Scharnierstift hat nahe seinen beiden Enden, welche die
Stirnflächen bilden, um seinen Umfang sich erstreckende Schlitze zur Aufnahme einer verriegelnden Federklammer nach Art eines Sprengringes.
Es ist jedoch auch möglich, daß jeder Scharnierstift eine bezüglich der Stiftenden an der Kettenaußenseite
vertiefte Oberfläche aufweist, wobei die Höhe der öffnung jeder Kettenlasche das seitliche Einschieben
der Scharnierstifte erlaubt, daß zur Innenseite der Kette hin ein Verriegelungsstab zwischen der Unterseite des
Scharnierstiftes und dem benachbarten Öffnungsrand der Ketteriiasche eingeschoben ist, wobei die Dicke des
Verriegelungsstabes zur Halterung der Kettenlaschen zwischen den vorragenden Stiftenden ausreicht
Eine widerstandsfähige Ketlenkonstruktion wird so
erhalten, wenn die Keuenlaschenenden, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Scharnierstiften liegen,
einander überlappen und jeweils den Abstand zwischen den einander zugewandten Seitenflächen der beiden
aufeinanderfolgenden Scharnierstifte überbrücken.
Vorzugsweise ist ferner vorgesehen, daß jede Kettenlasche eine vierseitige öffnung aufweist, in
welcher zwei Scharnierstifte so angeordnet sind, daß sie jeweils an den nach oben ragenden Seiten der öffnung
anliegen, und daß der auf der Innenseite jeder Kettenlasche angeordnete, zwischen den Kettenlaschenenden verlaufende Steg größere Breite als der
gegenüberliegende, die öffnung kettenaußenseitig begrenzende Steg hat
Eine vorteilhafte Gesamtkonstruktion der Kette, mit der große Kraft« übertragen werden können, wird
erhalten, wenn die Kettenlaschen, welche jedes Kettenglied bilden, symmetrisch bezüglich einer Längsmittelebene in der Kette verteilt sind und Zwischenräume offenlassen, in welchen Kettenlaschen zweier
Kettenglieder, die an den benachbarten Kettengliedern jeder Seite glatt anliegen, gleicherweise symmetrisch
bezüglich der genannten Längs-Mittelebene angeordnet sind, derart, daß die Anordnung sich alle drei
Teilungen zwischen den Scharnierstiften wiederholt
Eine solche Kette wird dadurch weiter verbessert, daß die Reihen von Kettenlaschen auf den Scharnierstiften, weiche durch die Laschenöffnungen gesteckt sind,
mittels eines offenen Durchlasses in zwei getrennte Gruppen unterteilt sind, deren Kettenlaschen jeweils
mittels in dem Durchlaß aufgenommenen Spannmittel in Längsrichtung der Stifte vom Durchlaß nach außen
gegeneinander und gegen die Verriegelungsmittel für jede Laschengruppe gedrückt gehalten sind.
Dabei ist eine konstruktive Ausführung zweckmäßig, der gemäß die Spannmittel von einer sattelförmig
gebogenen Blattfeder mit Schenkeln gebildet sind, die nahe ihren Enden nach außen weisende Vorsprünge
haben, welche in Längsrichtung sr>2lfrei in öffnungen
der Kettenlaschen hineingreifen.
Eine einfache und doch wirksame konstruktive Ausführung wird auch erreicht wenn die Spannmittel
von einer im wesentlichen H-förmigen Feder gebildet sind, deren Schenkelenden in unbelastetem Zustand
außerhalb einer durch den mittleren Teil verlaufenden Ebene liegen.
Durch die oben beschriebenen Maßnahmen wird eine Kette mit einer beträchtlichen Verminderung der
Reibungsverluste, einer guten Abstützung der Scharnierstifte in den Kettengliedern, einer guten seitlichen
Positionierung der Gruppen von Kettenlaschen, aus welchen die einzelnen Kettenglieder gebildet sind.
Schutz gegen Schiefziehen der Scharnierstifte, einer günstigen Verteilung der Kettenlaschen von aufeinanderfolgenden Kettengliedern, die mit einem gemeinsamen Scharnierstift zusammenwirken, zur Verhinderung
von Durchbiegungen der Scharnierstifte und einem minimalen Gesamtgewicht geschaffen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Z- ichnungen an Ausführungsbeispielen mit weiteren
Einzelheiten näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 a eine Seitenansicht einer Kettenlasche, wie sie zur Bildung der Kette nach der Erfindung verwendet
wird;
Fig. Ib einen Querschnitt nach der Linie 16-16 in
Fig. la;
Fig.2b einen Schnitt nach der Linie II6-II6 in
F ig. 2a;
Fig.3 eine Seitenansicht eines gekrümmten Kettenabschmits mit Kettengliedern, die aus Kettenlaschen
nach Fig.l aufgebaut sind;
Fig.4 im unteren Teil eine Draufsicht auf einen
geraden Kettenebschnitt und im oberen Teil einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 5;
Fig.5 einen Längsschnitt durch einen Kettenabschnitt nach der Linie V-V in F i g. 4;
F i g. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 4, wobei der Querschnitt im linken Teil der F i g. 5
durch einen Scharnierstift verläuft, wobei jedoch allein die Kettenlaschen geschnitten dargestellt sind, während
der Querschnit in dem rechten Teil der F i g. 5 durch eine Ebene zwischen zwei Scharnierstiften verläuft;
Fig.8b einen Schnitt nach der Linie Vlllfr-Vlllfc in
F i g. 8a einer verriegelnden Federklammer;
Fig.9 eine Stirnansicht einer anderen Ausführung
eines Scharnierstiftes;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Scharnierstiftes nach
F ig. 9:
Fig. 11 das Zusammenwirken von Scharnierstiften
nach den F i g. 9 und 10 mit Kettenlaschen;
Fig. 12a eine Draufsicht auf ein Federelement, wie es
in der montierten Kette verwendet ist;
Fig. 12b eine Seitenansicht eines solchen Federelemente·..
Die Fig. la und Ib machen deutlich, daß eine
Kettenlasche 1 der Kette nach der Erfindung trotz der Tatsache, daß eine solche Kettenlasche zwei Scharnierstifte
3 und 4 (s. auch F i g. 2) unterbringen können muß (wie z. B. in F i g. 3 zu sehen ist), eine extrem einfache
Gestalt und ferner Minimalgewicht hat, weil der gesamte Mittelteil der Kettenlasche durch Bilden einer
einzigen Öffnung 5 in dieser Kettenlasche ausgespart ist. In der Kettenlasche bilden die geraden Seitenränder 6
und 7 der Öffnung 5 je eine der Kontaktflächen im Zusammenwirken mit einem der Scharnierstifte nach
Art eines Scharniers, öffnungen 8 und 9 in der Kettenlasche müssen nur für eine solche Kette
vorgesehen werden, bei der gemäß einer später beschriebenen Ausführung eine sperrende Feder zum
Verriegeln einer Anzahl benachbarter Kettenlaschen miteinander zur Bildung eines Keltengliedes benutzt
wird, wie z. B. aus den F i g. 4 und 6 erkennbar ist.
In der endlosen Kette ist ein Steg 10 der Kettenlasche
1 auf der Innenseite der Kette mit einer größeren Breite als der Steg 11 auf der Außenseite der Kette versehen,
weil auf der Innenseite die größten Kräfte aufgenommen werden müssen. In der dargestellten Ausführung
ha' die Kettenlasche eine größte l-änge von etwa
22.5 mm. wobei alle Figuren in gleichem Maßstab gezeichnet sind, so daß die Figuren eine gute
Vorstellung von den Abmessungen der übrigen Kettenbauteile geben.
Die Kettenlaschen können einfach aus Stahlplatten hergestellt und anschließend gehärtet werden.
In den F i g. 4 und 6 sind die in Fig. la mit 1 bezeichneten Kettenlaschen mit la bis if bezeichnet.
Diese Figuren zeigen, daß die Kettenglieder aus sechs Kettenlaschen aufgebaut sind.
F.s ist jedoch auch möglich, statt sechs Kettenlaschen sogar eine größere Anzahl von Kettenlaschen zu
verwenden, z. B. acht Kettenlaschen, die miteinander in entsprechender Weise kombiniert sind.
Die folgende Beschreibung behandelt nur die Kettenglieder 12 und 13, welche links und rechts am
Kettenglied \a bis I/"auf den dieses durchsetzenden
Scharnierstiften .3 und 4 angreifen, weil die Konstruktion
im übrigen über die ganze Länge der Kette sich ständig wiederholt.
Die F i g. 3 bis 6 zeigen, daß der Schamierstift 3 in der
zentralen Öffnung 5 der Kettenlasche 1 von den Endabschnitten der Kettenlasche 12 umgriffen ist,
während der Schamierstift 4 von dem Endabschnitt der Kettenlasche 13 umgriffen ist- Diese auf Biegung
beanspruchten Endabschnitte, die in Fig. la mit 14 bezeichnet sind, haben eine solche Stärke, daß sie die
maximal im Betrieb auftretenden Zugkräfte aufnehmen können. Im Zwischenraum zwischen den Scharnierstiften
3 und 4 überlappen sich die Endabschnrite der
Kettenglieder 12 und 13. und der Abstand zwischen diesen Scharnierstiften muß nicht viel größer als die
entsprechenden Abmessungen der Endabschnitte sein. Wenn die Scharnierstifte ziemlich geringe Stärke haben
(s. Scharnierstift 3 nach den F i g. 2a und 2b), kann der Teilungsabstand 16 zwischen zwei aufeinanderfolgen-
', den Scharnieren sehr klein gehalten werden, was zu
einem sehr gleichmäßigen Lauf der Kette führt.
Insbesondere die Fig.3 und 5 zeigen, daß der Scharnierstift 3 zwischen dem Seitenrand 6 der Öffnung
4 der Kettenlasche 1 und dem Seitenrand 17 der
in entsprechenden Öffnung der Kettenlasche 12 eingeschlossen ist und daß die anderen Stifte in entsprechen
der Weise zwischen den Seitenrändern der entsprechenden Kettenlaschenöffnungen eingeschlossen sind,
leder dieser Seitenränder der Öffnungen bilden
ii zusammen mit den .Scharnierstiftoberflächen, mit denen
sie in Berührung kommen, unmittelbar die gewünschten Kontaktflächen, auf denen die Scharnierstifte 3 während
der Bewegung der Kette abwälzen. Dem Schamierstift 3 kann somit eine sehr einfache Form gegeben werden,
:<i die leicht und billig herstellbar ist. Wenn es auch
theoretisch möglich wäre, den Scharnierstift mit ebenen .Seitenwänden auszuführen und die damit in Berührung
kommenden Ränder der Öffnungen zu krümmen, ist es von der Herstellung her gesehen einfacher, einen
:i Scharnierstift mit einem zylindrischen Profil auf seinen
beiden Seiten 18 und 19 auszubilden, wie im Schnitt nach Fig. 2b gezeigt ist. und die Öffnung der Kettenlasche
gradrardig zu gestalten. Es ist erkennbar, daß gemäß dem Querschnitt IV-IV (F i g. 5) durch die Scharnierstift-
jo mitten die Seitenflächen 18, 19 bezüglich dieser Mitte
asymmetrisch gekrümmt sind, was gewährleistet, daß der Scharnierstift 3 unter der Wirkung der auf ihn
wirkenden Kräfte mit seinen Stirnflächen 20, 21 in einer radialen Stellung so weit wie möglich mit den konischen
ii Scheiben eines Umschlingungsgetriebes in Kontakt
kommt, was wesentlich ist, um optimalen Reibkontakt bei minimalen Reibungsverlusten zu erzielen.
Aus der Anordnung der Kettenlaschen la bis \f
gemäß den Fig.4 und 6 und der Kettsnlaschen 12 und
jr> 13 folgt, daß die Kettenlaschen la bis !/".aus welchen ein
Kettenglied aufgebaut ist, bezüglich einer Längsmittelebene IV-IV der Kette symmetrisch verteilt sind, wobei
Zwischenräume freigelassen sind, in welchen die Kettenlaschen zweier Kettenglieder 12, 13, welche mit
4i entsprechenden Kettengliedern auf jeder Seite verbunden
sind, in gleicher Weise symmetrisch bezüglich der genannten Längsmittelebene angeordnet sind, wobei
die Anordnung alle drei Teilungen 16 zwischen den Scharnierstiften sich wiederholt.
yi Aufgrund dieser Anordnung ist das auf die Scharnierstifte
wirkende Biegemoment, welches aus der Spannung in den Kettengliedern resultiert so klein wie
möglich gehalten, und es ist möglich, die Stärke der
Scharnierstifte zu verringern, was wie oben erwähnt zu dem Vorteil einer kleinen Teilung 16 beiträgt
Aus den F i g. 2,7 und 3 bis 5 ist femer ersichtlich, daß
jeder Schamierstift 3 auf der Außenseite einer endlosen Kette bezüglich der Scharnierstiftenden 20, 21 eine
vertiefte Fläche 22 aufweist wobei die in Richtung von
der Ketteninnenseite zur Kettenaußenseite gemessene
Höhe der Öffnung 5 jeder Kettenlasche, welche von dem Schamierstift 3 durchsetzt ist ein Einsetzen des
Scharnierstiftes von der Seite her zuläßt Auf dem ketteninnenseitigen Teil der Kette ist ein Verriegelungs
stab bzw. Riegel 23 zwischen der Unterseite 24 jedes
Scharnierstiftes und dem Öffr.ungsrand 25 der Kettenlasche 1 parallel dem Schamierstift 3 und unterhalb davon
eingesetzt wobei dieser Riegel eine ausreichende
Stärke hat, um die Kettenlaschen zwischen den vorragenden Scharnierstiftenden 26, 27 zu blockieren.
Zum Erleichtern des Einsetzens der Scharnierstifte sind die Ränder der Stiftunterseite 24 abgeschrägt, wie
mit gestrichelten Linien 40 in Fig. 2b gezeigt ist. Zum
Erleichtern des Wälzkontaktes ist es ferner erwünscht, in ähnlicher Weise die Ränder der vertieften Oberfläche
X> abzuschrägen (s. gestrichelte Linien 41).
Die F i g. 9 bis 11 zeigen eine andere Ausführung der
Scharnierstifte, die in diesen Figuren mit dem Bezugszeichen 45 bezeichnet sind. Die Scharnierstifte
nach den F i g. 9 bis 11 sind etwas stärker und haben die
gleiche Höhe über ihre gesamte Länge, wie insbesondere
aus I·" i g. 10 zu erkennen ist. Die Scharnierstifte
können sehr einfach in die Kettenlaschen 1 eingesetzt werden, was die Montage der Kette beträchtlich
erleichtert, jedoch müssen andere Vcrriegelungsmittel
l'.ir die Schartncrstifte. /. B. eine Federklammer.
. - ι gesehen werden. Fig. 10 zeigt, wie jeder Scharnierstift
45 nahe seinen beiden abgeschrägten hniien 4/, 48. welche durch die mit den konischen Scheiben des
(ietriebes in Kontakt stehenden Rändern 46 der
Seharnierstif'ic begrenzt sind, mit einem schmalen
Schiit/ 49 und an Oberseite und Unterseite mit einer
Nut 50 zum Aufnehmen der lederklammern 51 nach Art eines Sprengringes gesichert sind. Nach dem
F.inset/en der Scharnierstifte 45 in die entsprechenden Öffnungen der Kettenlaschen 1 wird an beiden Enden
des .Scharnierstiftes 1 eine lederklammer 51 so
montiert, daß der .Scharnierstift exakt in gewünschter
Lage gehalten wird.
Ferner zeigen die F i g. 8. 4 und 6. daß die von Kettrnlaschcn 1 gebildeten Kettenglieder 12. I 3 auf den
.Scharnierstiften 3, 4. durch welche sie durch eine Öffnung 5 hindiirehr;;t!cn. in Gruppen 29, 30 unterteilt
sind, die mittels eines Spaltes 28 und Spannmitteln 31. welche in dem Spalt in Längsrichtung der Scharnierstifte
3,4 wirken, die Ketlenlaschen vom Spalt 28 weg nach außen gegeneinander und gegen die vorragenden
Enden 26, 27 für jede Kettenlaschengruppe gesondert vorspannen.
Ferner ist bei der gezeigten Ausführung der Spannmittel, die elastisch und/oder plastisch verformbar
sind und z. B. Gummikissen sein können, eine nach Art eines Sattels gebogene Blattfeder mit Schenkeln 32,
33 vorgesehen, die flügelartige Abschnitte 34, 35 an ihren finden mit Vorsprüngen 36, 37 aufweisen, welche
nach außen weisen und ohne Spiel in Längsrichtung in Öffnungen 8,9der Kcttenlaschcn 12,1,13 eingreifen.
Auf diese Weise sind die Kettenglieder auch in ihrer Längsrichtung relativ zueinander fixiert, um Schief/tig
der Kette zu vermeiden, wenn die IInifangskräfte an
den Berührungsstellen mit den konischen Scheiben wechselseitig verschieden sind.
Der Riegel 2J kann aus weichem Siaiiknaiii grlViiigi
und mit einem Linigebogenen Ende 30 verschen sein. während das andere Ende 39 erst nach dem Finset/en
des Riegels umgebogen wird (s. F i g. 3 und 4).
Die Fig. 12a und 12b zeigen eine andere Ausführung
der oben erwähnten Spannmittel, die in diesen Figuren allgemein mit dem Bezugs/eichen 52 bezeichnet sind.
Die Spannmittel bestehen aus einer H-förmigen Feder mit einem zentralen Mittelsteg 53 und Schenkeln 54;i bis
54c/. Wenn gemäß Fi g. 13 die Enden der Schenkel 54./
bis 54c/unbelastet sind, liegen diese außerhalb der durch
den Mittelsteg 53 verlaufenden Ebene. Die Länge dieses Mittelsteges 53 entspricht der Höhe der Scharnierstifte
45. und diese Spannfeder kann sehr einfach während der Montage der Kette an Ort und Stelle montiert werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnuneen
Claims (10)
1. Kette für ein Umschlingungsgetriebe mit
konischen Scheiben, insbesondere mit stufenlos veränderbarer Obersetzung, mit durch Scharnierstifte
verbundenen Kettengliedern, wobei je Kettenglied insgesamt zwei im Abstand angeordnete
Scharnierstifte öffnungen in den Kettengliedern durchsetzen und angeschrägte Stirnflächen haben,
welche reibschlüssig mit den Oberflächen der konischen Scheiben zusammenwirken, und wobei
die Scharnierbewegung durch Zusammenwirken zwischen gekrümmten Flächen der Scharnierstifte
und den Rändern der Öffnungen der Kettenglieder zugeordneten Flächen erzeugt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Scharnierstift (3) auf beiden Seiten einer in seiner Achsrichtung
verlaufenden Ebene symmetrisch liegende, gekrümmte Flächen (18, 19) aufweist, deren Krümmungsmittelpunkte
Abstand voneinander haben, und daß diese Flächen sowie die damit zusammenwirkenden
Flächen an den Öffnungsrändern (6, 7) mit unterschiedlichen, ein Abwälzen sicherstellenden
Krümmungsradien gestaltet sind.
2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Ebene die einzige Symmetrieebene
des Scharnierstiftes (λ) ist
3. Kette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scharnierstift (45) solche
Abmessungen aufweist, daß er frei durch die öffnung (5) einer Kettenlasche (1) durchgeschoben
werden kanr und daß jeder Scharnierstift nahe seinen beiden Enden (46), welche die Stirnflächen
(20,21) bilden, um seinen Umlang sich erstreckende Schlitze (49, 50) zur Aufnahme siner verriegelnden
Federklammer(51) aufweist
4. Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scharnierstift (3)
eine bezüglich der Stiftenden (20) an der Kettenaußenseite vertiefte Oberfläche (22) aufweist, wobei
die Höhe der öffnung (5) jeder Kettenlasche das seitliche Einschieben der Scharnierstifte erlaubt, daß
zur Innenseite der Kette hin ein Verriegelungsstab
(23) zwischen der Unterseite des Scharnierstiftes
(24) und dem benachbarten Öffnungsrand (25) der Kettenlasche (1) eingeschoben ist, wobei die Dicke
des Verriegelungsstabes zur Halterung der Kettenlaschen zwischen den vorragenden Stiftenden (26,
27) ausreicht.
5. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenlaschenenden (14, 15), die
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Scharnierstiften (3,4) liegen, einander überlappen und jeweils den
Abstand zwischen den einander zugewandten Seitenflächen (18,19) der beiden aufeinanderfolgenden
Scharnierstifte (3,4) überbrücken.
6. Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kettenlasche (1)
eine vierseitige öffnung (5) aufweist, in welcher zwei Scharnierstifte (3, 4) so angeordnet sind, daß sie
jeweils an den nach oben ragenden Seiten (6, 7) der Öffnung (5) anliegen, und daß der auf der Innenseite
jeder Kettenlasche angeordnete, zwischen den Kettenlaschenenden (14, 15) verlaufende Steg (10)
größere Breite als der gegenüberliegende, die Öffnung (5) kettenaußenseitig begrenzende Steg (11)
hat.
7. Kette nach einem der Ansprüche I bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenlaschen (la bis if), welche jedes Kettenglied bilden, symmetrisch
bezüglich einer Längs-Mittelebene (IV-IV) in der Kette verteilt sind und Zwischenräume offenlassen,
in welchen Kettenlaschen zweier Kettenglieder (12, 13), die an den benachbarten Kettengliedern jeder
Seite glatt anliegen, gleicherweise symmetrisch bezüglich der genannten Längs-Mittelebene angeordnet
sind, derart, daß die Anordnung sich alle
ίο drei Teilungen (16) zwischen den Scharnierstiften
wiederholt
8. Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß die Reihen von
Kettenlaschen (1,12,13) auf den Scharnierstiften (3,
4), welche durch die Laschenöffnungen (5) gesteckt sind, mittels eines offenen Durchlasses (28) in zwei
getrennte Gruppen (29, 30) unterteilt sind, deren Kettenlaschen jeweils mittels in dem Durchlaß (28)
aufgenommenen Spannmitteln (31) in Längsrichtung der Stifte (3, 4) vom Durchlaß (28) nach außen
gegeneinander und gegen die Verriegelungsmittel (26, 27) für jede Laschengruppe gedrückt gehalten
sind.
9. Kette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß die Spannmittel (31) von einer sattelförmig
gebogenen Blattfeder mit Schenkeln (34, 35) gebildet sind, die nahe ihren Enden nach außen
weisende Vorsprünge (36, 37) haben, welche in Längsrichtung spielfrei in Öffnungen (8, 9) der
Kettenlaschen (1,12,13) hineingreifen.
10. Kette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel von einer im wesentlichen
H-förmigen Feder gebildet sind, deren Schenkelenden in unbelastetem Zustand außerhalb einer durch
den mittleren Teil verlaufenden Ebene liegen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE3032148A1 DE3032148A1 (de) | 1981-03-12 |
| DE3032148C2 true DE3032148C2 (de) | 1982-07-22 |
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