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DE303176C - - Google Patents

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Publication number
DE303176C
DE303176C DENDAT303176D DE303176DA DE303176C DE 303176 C DE303176 C DE 303176C DE NDAT303176 D DENDAT303176 D DE NDAT303176D DE 303176D A DE303176D A DE 303176DA DE 303176 C DE303176 C DE 303176C
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DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
lines
xvi
circuit arrangement
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT303176D
Other languages
English (en)
Publication of DE303176C publication Critical patent/DE303176C/de
Active legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,;
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Untersuchung von Leitungen oder Apparaten und hat den Zweck, in äußerst schneller und bequemer Weise eine große Anzahl von Leitungen oder Apparaten, z. B. in Fernsprechaniagen, nacheinander selbsttätig mit einer Prüfeinrichtung zu verbinden und durch diese ebenfalls selbsttätig untersuchen zu lassen.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Kontaktwerk über einen von ihm gesteuerten Schalter eine Prüfeinrichtung selbsttätig an die zu prüfenden Leitungen oder Apparate anschließt und zur
!5 AVirkung bringt.
Für Anlagen, bei denen die zu untersuchen·. den Leitungen oder Apparate zu Gruppen zusammengefaßt sind, wird gemäß der Erfindung durch selbsttätige Schaltmittel das Köntaktwerk und die Prüfeinrichtung mit Schaltern verschiedener Gruppen zu prüfender Leitungen oder Apparate verbunden.
Bei Anwendung der Prüfeinrichtungen für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb können erfmdungsgemäß für Sprechverbindungen vorgesehene Leitungswähler zugleich auch als Schalter zur Verbindung der Prüfeinrichtung mit den zu untersuchenden Teilnehmerleitungen dienen, wozu die betreffenden Leitungswähler, zweckmäßig je einer in jeder Leitungswähler- bzw. Teilnehmergruppe, durch besondere Schaltmittel zeitweise mit dem Kontaktwerk und der Prüfeinrichtung verbunden werden. Hierbei ist noch besonders vorteilhaft, an den für solche Verbindungen bestimmten Leitungswählern keinerlei Schal·· tungs- oder sonstige Änderungen vorsehen zu müssen. Dieser Vorteil wird 'erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Kontaktwerk für von ihm gesteuerte Leitungswähler für Sprechverbindungen Schaltvorgänge veranlaßt, durch welche die nach Einstellung des Wählers auf eine Teilnehmerleitung bei Herstellung einer Sprechverbindung betätigten Einrichtungen, z. B. die Prüf- und Läutevorrichtung, unwirksam gemacht werden. Bei Verwendung von Sprechverbindungs-Leitungswählern als Schalter für die Prüf- bzw. Meßeinrichtung sind Einrichtungen zum Prüfen dieser Wähler auf ihren Besetztzustand erforderlich. Ferner sind stets Einrichtungen zum Prüfen des Besetztzustandes der zu untersuchenden Leitungen vorzusehen. Diese beiden Prüf einrichtungen werden zweckmäßig dem Kontaktwerk bzw. dessen Prüfeinrichtung zugeordnet und durch die Schaltmittel, die zur Verbindung des Kontaktwerkes und der Prüfeinrichtung mit den Schaltern dienen, an welche die zu untersuchenden Leitungen unmittelbar angeschlossen sind, nacheinander derart verbunden, daß zuerst der .Besetztzustand des Schalters und darauf der Besetztzustand der zu untersuchenden Leitung festgestellt wird.
Zweckmäßig werden mit dem Kontaktwerk auch Anzeigevorrichtungen verbunden, welche dessen Arbeits- und Ruhezustand, die jeweilige Arbeitsstellung der . von dem
Kontaktwerk gesteuerten Schalter, die Nummer der Leitung, die jeweils untersucht bzw. gemessen wird und schließlich auch die Vollendung der Untersuchung der zu prüfenden Gruppen von Leitungen oder Apparate kenntlich machen. Ferner wird die die Leitungen oder Apparate untersuchende Prüf- bzw. Meßeinrichtung zweckmäßig mit einer Registriervorrichtung verbunden. Diese kann
ίο vom Kontaktwerk· außer zur Aufzeichnung der Prüfergebnisse auch noch derart beeinflußt werden, daß sie in besonderer Weise eine, z. B. infolge Besetztsein von zu untersuchenden Leitungen, nicht durchgeführte Prüfung und gegebenenfalls auch eine die einzelnen Prüfergebnisse voneinander trennende Aufzeichnung bewirkt.
In den Zeichnungen sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung die Schaltungsanordnungen zweier Einrichtungen zum Untersuchen von Leitungsgruppen selbsttätig betriebener Fernsprechanlagen dargestellt. In beiden Beispielen ist die Einrichtung zum Ausprüfen einer Mehrzahl von Leitungsgruppen vorgesehen, wobei die Verbindung der Prüfeinrichtung mit einer Leitungsgruppe über einen . der bei selbsttätig betriebenen Fernsprechämtern der Leitungsgruppe zugeordneten Leitungswähler erfolgt. Dabei ist die Einrichtung ferner noch so getroffen, daß für die Leitungswähler, an welche die Meßeinrichtung angeschaltet werden kann, die für ihre Beanspruchung als Sprechverbindungswähler erforderliche Schaltungsanordnung nicht geändert werden braucht. Die einzige Maßnahme, durch welche ein Leitungswähler auch als Schalter zur Verbindung der Meßeinrichtung mit den dem Leitungswähler erreichbaren Leitungen benutzbar gemacht wird, besteht lediglich im Vorsehen je einer Abzweigung von den Zuleitungen und den Schaltarmen des Leitungswählers zu den Schaltmitteln (Taste, Wähler), über welche der Wähler und damit die ihm erreichbare Leitungsgruppe mit der Meßeinrichtung in Verbindung gebracht, werden kann. Für beide Anordnungen sind sämtliche Schalthebel und Kontakte in Ruhelage befindlich dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Anordnung, bei welcher die aus dem Kontaktwerk I bis XVI und der eigentlichen Meßeinrichtung O, z. B. einem registrierenden Ohmmeter nebst · Meßbatterie MB bestehende Prüfeinrichtung· jeweils an eine von mehreren Leitungsgruppen angeschaltet werden kann und darauf deren sämtliche Leitungen selbsttätig nacheinander auf ihren Isolationszustand durchprüft. Schalter . MW stellt einen Sprechleitungswähler der bekannten Strowgertype mit Hub- und Drehbewegung für eine Gruppe von 100 Teilnehmerleitungen dar. Die Einrichtung eines solchen Leitungswählers ist als bekannt vorausgesetzt, und es ist daher dessen Arbeitsweise bei seiner Benutzung als Sprechwähler nachfolgend nur andeutungsweise angegeben.
Beim Belegen des Wählers MW seitens eines Gruppenwählers spricht das Relais C an. Dieses schaltet darauf bei 1 das Verzögerungsrelais V ein, welches seinerseits über 2 das Relais U einschaltet und zugleich über 3 das Relais A an die Sprechleitungsader α und über 4 das Relais B an die Sprechleitungsader b anlegt,, worauf Relais B über die Leitung b erregt wird. Alsdann erfolgt in bekannter Weise die Hubimpulsgabe für den Wähler MW, bei welcher die auf das Impulsrelais A einwirkenden Impulse über 5 auf den Hubmagneten H übertragen werden, welcher dadurch die Schaltwelle des Wählers um eine der Impulszahl entsprechende Anzahl von Schritten hebt. Nach dem letzten Hubimpuls wird das Relais B vorübergehend aberregt und dadurch das erregte Relais U zum Abfall gebracht. Dieses schaltet den Hubmagneten H bei 35 aus und an dessen Stelle bei 5° den Drehmagneten D in den Bereich des Impulsrelais A. Alsdann erfolgt die Drehimpulsgabe für den Wähler MW, wobei die auf das Relais A einwirkenden Impulse von diesem auf den Drehmagneten D übertragen werden, wodurch die Schaltwelle des Wählers um eine der Impulszahl entsprechende Anzahl von Schritten gedreht wird. Nach dem letzten Drehimpuls erfolgt dann wieder eine vorübergehende Aberregung des Relais B, wodurch das Prüfrelais P des Wählers MPF über die Kontakte 6, 7 und 8 vorübergehend an die Prüfader C1 der verlangten Leitung, auf welche der Wähler MW eingestellt worden ist, angelegt wird und dabei die Leitung auf Frei- oder Besetztsein prüft. Ist die Leitung frei, so wird das Relais P erregt und hält sich, bevor das Relais B wieder erregt wird, über seinen Kontakt 9 weiter erregt, wobei die verlangte Leitung in bekannter Weise zunächst angeläutet und darauf zur anrufenden Stelle hindurchgeschaltet wird. Ist die verlangte Leitung besetzt, so spricht das Relais P bei der vorübergehenden Schließung des Kon-, taktes 7 nicht an, wobei die anrufende Stelle ein Besetztsignal erhält, worauf dann die Verbindung durch Anhängen des Hörers an der anrufenden Stelle ausgelöst wird. Hierbei werden unter anderem ebenso wie auch beim Anhängen des Hörers nach beendetem Gespräch die Relais B und C stromlos. Diese schalten dann bei 10 und 11 den Auslösemagneten M ein, welcher darauf den Wähler MW in die Ruhelage zurückführt.
Bei Beanspruchung des Leitungswählers MW in Verbindung mit der Meßeinrichtung O
und dem Kontaktwerk I bis XVI wird derselbe von letzterem derart beeinflußt, daß nach erfolgter Hub- und Dreheinstellung auf eine zu prüfende Leitung G1, ^1 das Anläuten dieser Leitung und eine Durchschaltung der Sprechleitungsadern unterbleibt, was dadurch erreicht ist, daß nach erfolgter Drehimpulsgabe seitens des Kontaktwerkes durch dieses das Relais B des Wählers in seiner Erregung
ίο nicht unterbrochen und damit das Prüfrelais P des Wählers MW nicht an die Prüfader C1 vorübergehend angeschaltet wird.
Jedem Wähler MW ist eine Einschalttaste ET zugeordnet. Sämtlichen Wählern MW, mit welchen das Kontaktwerk und die Meßeinrichtung verbunden werden kann, ist eine Auslösetaste AT gemeinsam, durch deren vorübergehende Bedienung das Kontaktwerk und die Meßeinrichtung nach Durchprüfen einer Leitungsgruppe von deren AVähler MW abgeschaltet werden kann. Die Beendigung der Prüfung einer Leitungsgruppe wird durch eine Schlußsignallampe Le und eine Alarmeinrichtung angezeigt. Die Taste AT wird auch bedient, bevor das Kontaktwerk und die Meßeinrichtung an eine Leitungsgruppe bzw. deren Wähler MW durch Umlegen von dessen Einschaltetaste ET angeschaltet wird, wobei die Bereitschaft der Einrichtung für die Messung durch eine. Signallampe LmW1, die jeweilige Beanspruchung der Meßeinrichtung von anderer Seite aber durch eine Signallampe Lmw2 angezeigt wird. Für den Fall,. ■ daß bei Anschaltung der Meßeinrichtung an einen Wähler MW dieser bereits für eine Sprechverbindung beansprucht wird, leuchtet als Signal hierfür eine Lampe Lw auf. Außer diesen Signallampen ist der Meßeinrichtung noch eine Lampe Lv zugeordnet, welche aufleuchtet, wenn der Wähler MW bei seiner Einstellung durch das Kontaktwerk I bis XVT eine zur Zeit besetzte Leitung O1, ^1 erreicht. Außerdem ist für diesen Fall dem Kontaktwerk auch noch eine Schaltvorrichtung UeT' zugeordnet. Durch vorübergehende Betätigung dieser kann der Wähler MW von einer besetzten Leitung auf die nächstfolgende weitergestellt werden. Die Weiterstellung kann bei jedem Auf treffen des Wählers MW auf eine besetzte Leitung, wobei dies von der Lampe Lv angezeigt wird, von Hand bewirkt werden. Für den Fall, daß ein Weiterschalten des Wählers beim Auf treffen auf eine besetzte Leitung selbsttätig erfolgen soll, ist die Schaltvorrichtung UeT beim Anschalten der Meßeinrichtung an einen Wähler MW umzulegen und muß dabei so lange umgelegt bleiben, bis die Ausschaltung der Meßeinrichtung erfolgt.
. 60 Die Registriervorrichtung, mittels welcher die Meßergebnisse der geprüften Leitungen aufgezeichnet werden, kann bei Auftreffen des Wählers MW auf eine besetzte Leitung %, h1 einige Zeit an dieser angeschaltet bleiben und für diese Leitung eine Messung aufzeichnen, welche sich von den Messungsaufzeichnungen freier Leitungen leicht unterscheidet, worauf dann erst ein Überspringen des .Wählers MW von der besetzten auf eine nächstfolgende freie Leitung erfolgt. Die Registriervorrichtung kann ferner auch ein Trennungszeichen zwischen den Messungsaufzeichnungen der Leitungen je zweier Kontaktreihen des Wählers MW aufzeichnen bzw. durch ein besonderes Zeichen angeben,' wodurch für die Messungsergebnisse einer Gruppe leicht auch die Nummer der Leitungen abgezählt werden könnte. Die Meßeinrichtung könnte gegebenenfalls auch mit Apparaten verbunden werden, welche neben jedem Messungsergebnis zugleich auch die zugehörige Leitungsnummer aufzeichnen.
Um während des Arbeitens der Prüfeinrichtung die Nummer der Leitung, auf welche der Wähler MW eingestellt ist und welche also jeweils gemessen wird, feststellen zu können, sind dem Kontaktwerk zehn Lampen ZL und zehn Lampen EL zugeordnet, von denen erstere den zehn Kontaktreihen und letztere den zehn Kontaktstellungen der Kontaktreihen des Wählers MW entsprechen:
Die jeweilige Stellung des Wählers MW wird dabei durch Leuchten einer Zehnerlampe ZL und einer Einerlampe EL ange zeigt. Das Kontaktwerk I bis XVI besteht aus einem Kontaktsystem, welches von drei Laufwerken mechanisch in bestimmter. Reihenfolge beeinflußt wird. Jedes Laufwerk besitzt einen Kupplungsmagneten KM, durch welchen sein Laufwerk mit einer dauernd umlaufenden Welle gekuppelt werden kann. Jedes Laufwerk besteht aus mehreren auf gleicher Welle befestigten. Scheiben, auf deren Umfang Erhöhungen und Vertiefungen vorgesehen sind, welche beim Drehen der Laufwerke an den Kontakten des Systems vorbeigleiten und diese dabei bedienen. Das erste Laufwerk besitzt fünf Scheiben, welche die Kontakte I bis V beeinflussen und eine Kontaktvorrichtung S1, welche die Zehnerlampe ZL einschaltet. Dieses Laufwerk macht nach seiner Einschaltung eine volle Umdrehung, Wobei es seinen Lauf zehnmal unterbricht. WTährend seines ersten Laufabschnitts gibt es einen, während des zweiten Abschnittes gibt es zwei usw. Einstellungsimpulse zum Heben des Wählers MW ab.
Das zweite Laufwerk ist mit Kontaktscheiben zur Bedienung der Kontakte VI bis XII versehen. Dieses Laufwerk macht nach seiner Einschaltung ebenfalls einen vollen Umlauf in zwei größeren Abschnitten und drei
kleineren Abschnitten in jedem der ersterch und schaltet dabei die Meßeinrichtung O nacheinander an zwei zu prüfende Leitungen an.
Das dritte Laufwerk ist mit Kontaktscheiben zum Bedienen der Kontakte XIII bis XVI. versehen und macht nach seiner Einschaltung einen Umlauf, wobei es diesen zehnmal unterbricht und innerhalb eines jeden der
ίο zwischen den Unterbrechungsstellen liegenden Abschnitte die Abgabe eines Drehimpulses für den Wähler MW veranlaßt. Ferner ist dieses Laufwerk gleich dem ersten auch mit einer Kontaktvorrichtung ^2 zum Einschalten der Einerlampen EL versehen. Zur Messung der ioo Leitungen einer Gruppe macht demnach das erste Laufwerk nur eine, das zweite Laufwerk dagegen 5° und das dritte Laufwerk io volle Umdrehungen. Die Reihenfolge der bei jedem Umlauf der drei Laufwerke bewirkten Einflüsse auf ihre Kontakte sind in Fig. 2 als Diagramme aufgezeichnet, wobei der Umfang der einzelnen Scheiben geradlinig und der volle Umlauf in eine größere Zahl Einzelschritte zerlegt dargestellt ist. Dabei ist anzunehmen, daß die als abgerollte gerade Linien dargestellten Umfange der Kontaktscheiben gleichzeitig und gleichlaufend an ihren Kontakten vorbeigleiten,, wobei die Aufeinanderfolge der Zustandsänderungen der Kontakte in der auf der linken Seite der Fig'. 2 angegebenen Nummernfolge aus den Diagrammen ohne besondere Mühe verfolgt werden kann.
Die Anordnung nach Fig. ι arbeitet in folgender Weise: Vor der Einschaltung der Einrichtung ist zunächst festzustellen, ob diese zur Vornahme der Prüfung einer Leitungsgruppe bereitsteht oder schon anderweitig benutzt wird. Für den Fall, daß das Kontaktwerk von anderer Seite bereits in Tätigkeit g'esetzt wurde, ist stets einer der Kupplungsmagnete KM1, KM2, KM3 der drei Laufwerke eingeschaltet urid dabei auch das in
der gemeinsamen Batteriezuleitung der drei Magnete liegende Relais K erregt. Dieses hat dabei seinen Kontakt 12 geöffnet und den Kontakt 13 geschlossen. Es leuchtet daher die Lampe Lmw2 als Zeichen, daß die Anordnung sich bereits in Tätigkeit befindet. Eine weitere Prüfung, ob die Anordnung zur Einschaltung bereitsteht, erfolgt durch vorübergehendes Drücken der Taste AT. Ist die Einrichtung frei, so ist Relais K nicht erregt und dessen Kontakt 12 geschlossen. Es leuchtet dann beim Drücken der Taste ATdie Lampe LmW1, worauf die Einrichtung ohne weiteres an einen Wähler MW durch Umlegen der Schalteinrichtung ET angeschlossen wird. Darauf ist noch festzustellen, ob der Wähler MW zur Zeit nicht etwa für eine
Sprechverbindung- in Anspruch genommen ist. Wenn dieser Fall vorliegt, so ist das Relais C am .Wähler MW über die niedrigohmige Wicklung des (punktiert gezeichneten) Prüfrelais des den Wähler MW besetzt haltenden Gruppenwählers GW erregt, und diese Wicklung entzieht dem an den besetzten Wähler MW angeschalteten Prüf relais P1 den Strom, so daß letzteres nicht ansprechen kann. Es kommt.dabei ein Stromkreis von Erde, Batterie über K, Leitung 14, 15, Magnet KM1, Kontakte 16 und 17, Relais W, Leitung 18 und Kontakt 19 zur Erde zustande, in welchem nur das hochohmige Relais W anspricht. Dieses schaltet über seinen Kontakt 20 die Besetztlampe Lw ein,. worauf der Schalter ET wieder auszulösen und die Einrichtung an einen anderen, zur Zeit freien Wähler MW anzuschalten ist.
Hierbei entsteht dann folgender Stromkreis: Erde, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, Batterie, Erde. In diesem sprechen^ die ReIaIsP1 und C zugleich an. Relais C bereitet alsdann durch Schließen seines Kontaktes 28 die. Einschaltung seiner hochohmigen Wicklung 29 vor, die beim ersten Hubschritt des Wählers MW durch Öffnen seines Kopfkontaktes 27 erfolgt. Relais C schaltet ferner über seinen Kontakt 1 das Vrzögerungsrelais V ein (Stromkreis: Erde, Batterie, Wellenkontakt
30, Relais V, 1, Erde). Dieses schaltet darauf über seinen Kontakt 2 das Relais U ein (Stromkreis: Erde, Batterie, Wellenkontakt
31, Relais U, Kontakt 2 des Relais V, Kopf- 9S Umschalterkontakt 32, Erde), welches sich darauf über die Kontakte 33 und 34 unabhängig von 32 und 2 weiter erregt hält. Relais U schaltet, über Kontakt 35 den Hubmagneten H in den Bereich des Kontaktes 5 des Relais A Relais V legt ferner bei seiner Erregung über 3 die Wicklung 36 des Stromstoßrelais A an die Sprechleitungsader α und über 4 die Wicklung 37 des Relais B an die Sprechleitungsader b an. 10S
Gleichzeitig mit diesen Vorgängen hat das mit dem Relais C zugleich erregte Relais P1 folgende Schaltvorgänge bewirkt. Relais P1 schließt bei seiner Erregung bei 38 seine hochohmige Wicklung 21 kurz und sperrt damit den Wähler MW gegen Belegung von anderer Seite. Relais P1 öffnet ferner seinen Kontakt 17 und verhindert damit eine Erregung des Relais W und damit das Leuchten der Lampe LPF. Relais P1 schaltet schließlich 11S über seinen Kontakt 39 den Kupplungsmagneten JiM1 ein (Stromkreis: Erde, Batterie, K, . 14, 15, KM1, 39, Erde). Der Kupplungsmagnet KM1 setzt darauf das Laufwerk I mit den Kontaktscheiben I bis V in Bewegung. In diesem kommt zunächst die Kontaktscheibe Il zur Wirkung (s. Fig. 2) und
schließt über 40 den Stromkreis für die Wicklung 37 des Relias B (Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand wd, Kontakte 40, 41 und 42, Leitung b, Kontakt 4, Wicklung 37 des Relais B, Erde), so daß. das Relais B anspricht. Kurz darauf treten die Kontaktscheiben III und IV gleichzeitig in Wirkung, wodurch III über 43 das Laufwerk I unabhängig von 39 bzw. P1 in Gang hält, während IV den Kontakt 16 öffnet und 53 schließt. Alsdann kommt die Kontaktscheibe I vorübergehend einmal zur Wirkung, wodurch das Relais A über Kontakt 44 einen Stromstoß erhält (Stromkreis: Erde, 44, 45, 46, α, 3, 47, Wicklung 36 von A, 48, Batterie, Erde). Relais A übermittelt den Stromstoß über Kontakt 5 auf den Hubmagneten H (Stromkreis: j Erde, Batterie, 49, H, 35, 5, Erde), welcher, dabei die Schaltarme des Wählers MW auf.
dessen erste- Kontaktreihe hebt. Darauf legt das Laufwerk I seine von der Kontaktscheibe II beeinflußten Kontakte in die Ruhelage um. Dadurch wird bei 40 der Stromkreis des Relais B /unterbrochen. Dieses unterbricht bei 33 den Stromkreis des Relais U, dessen Anker darauf abfällt, da beim Heben des Wählers dessen Kopfumschalterkontakt 32 und damit der Erregerstromkreis für U geöffnet wird. Relais U schaltet bei seiner Aberregung bei 35 den Hubmagneten,H aus und an dessen Stelle über 50 den Drehmagneten D in den. Bereich des. Kontaktes 5 bzw. Relais A. Alsdann werden durch das Laufwerk I bei seinem Weiterlauf die von der Kontaktscheibe II beeinflußten Kontakte wieder bedient und zu gleicher Zeit die von der Kontaktscheibe III abhängigen Kontakte in die Ruhelage umgelegt^
Bei der Bedienung der λ'οη der Scheibe III abhängigen Kontakte wird auch über 51 der Stromkreis des Kupplungsmagneten KM2 geschlossen, sofern der von der Scheibe II beeinflußte Kontakt 95 geschlossen ist (Stromkreis: Erde, Batterie, K, 14, KM2, 51, 95, Erde). Durch KM2 wird das zweite Laufwerk in Gang gesetzt,' von dem zuerst die Kontaktscheibe IX auf ihreKontakte einwirkt und damit bei 52 das Relais P1 kurzschließt, so daß dessen Anker abfällt und den Kontakt 38 öffnet, wobei das Relais C am Wähler MW erregt bleibt. Ferner wird durch die Kontaktscheibe IX bei 56 ein von P2 unabhängiger Stromkreis für KM2 geschlossen, wodurch der Umlauf des. zweiten Laufwerkes auch unabhängig von P2 gesichert wird.
Wenn am ersten Laufwerk der Kontakt 43 von III geöffnet wird, so wird dadurch der Stromkreis des Magneten KM1 unterbrochen und damit dessen Laufwerk Γ stillgesetzt. In dieser Haltestellung ist zugleich durch den . Kontaktarm S1 dieses Laufwerkes der Strom1 kreis der ersten Zehnerlampe ZL geschlossen, so daß diese leuchtet.
-Inzwischen läuft nun das zweite Laufwerk weiter, und es kommt dabei vorübergehend die Kontaktscheibe VI zur Wirkung, wodurch über 54 das Impulsrelais A einen Stromstoß erhält (Stromkreis: Erde, 54, 45, 46, a, 3, 47, Wicklung 36,.48, Batterie, Erde). Da jetzt das Relais U aberregt und dessen Kontakt 50 . geschlossen ist, überträgt A den Stromstoß über 5 auf den Drehmagneten D, welcher dabei die Schaltarme des Wählers MW auf den ersten Kontakt der ersten Kontaktreihe dreht. Darauf übt am zweiten Laufwerk die Kontaktscheibe VII ihren Einfluß aus, wodurch über 55 das Prüf relais P2 über die Leitung C2 an die Prüf leitung C1 der an den ersten Kontakt der ersten Kontaktreihe des Wählers.M W angeschlossenen, zu untersuchenden Leitung a[, b± angeschaltet wird. Das Relais P2 prüft diese Leitung nunmehr auf Frei- oder Besetztsein. Ist die Leitung at, b± besetzt, so spricht P2 nicht an. Demzufolge wird, da die Kontaktscheibe VII auch den Kontakt 57 schließt, beim Nichtansprechen des Relais P2 bei 58 das etwas langsamer als P2 arbeitende Relais VR eingeschaltet (Stromkreis: Erde, Batterie, VR, 57, 58, 59, Erde). Relais VR schließt darauf bei 60 den Stromkreis der Lampe Lv, deren Leuchten das Besetztsein der zu untersuchenden Leitung anzeigt, wobei gegebenenfalls das Relais VR das Besetztsein der Leitung O1, bi auch noch durch ein Alarmzeichen anzeigen kann. Relais VR bereitet ferner durch Schließen seines Kontakte's 61 einen Stromkreis für das Relais Ue vor.
Kurz vor der Stillsetzung des zweiten Laufwerkes infolge Einwirkung der Kontaktscheibe VIII, also Ausschaltung von KM2 bei 64, werden vom Kontaktwerk kurze Zeit hindurch die von dessen Kontaktscheibe VII beeinflußten Kontakte in die Ruhelage umgelegt und während dieser Umlegung der von . der Scheibe VI beeinflußte Kontakt vorübergehed kurzgeschlossen. Beim Umlegen der von Scheibe'VII abhängigen Kontakte wird das Relais VR aberregt, kurz darauf aber wieder erregt, da P2 nicht erregt bzw. dessen Kontakt 58 geschlossen ist. ■ Beim kurzen .110 Schließen des Kontaktes 54 durch Scheibe VI erhält das Impulsrelais A wieder einen Stromstoß, der von A über. 5 auf den Magneten D übertragen wird, wodurch die Schaltarme des Wählers MW um einen Schritt weitergedreht werden, worauf dann durch Umlegen des Kontaktes 64 der Scheibe VIII der Magnet KM2 ausgeschaltet und damit dessen Laufwerk stillgesetzt wird. Wenn nunmehr die Taste UeT gedrückt wird oder aber schon vorher, z. B. beim Einschalten der Prüfeinrichtung O an den Wähler MW, umgelegt
Avar, so ist über Kontakt 61 des erregten Re- ; lais VR das Relais Ue eingeschaltet (Stromkreis: Erde, Batterie, Ue, UeT, 61, 57, 58, 59, Erde). Relais Ue schließt dabei über seinen Kontakt 63 den Stromkreis des Kupplungsmagneten KM2 (Stromkreis: Erde, Batterie, K, 14, KM2, 56, 63, Erde), durch den dessen Laufwerk II wieder in Gang gesetzt wird. Dabeibist dessen Kontaktscheibe VII in Wirkung, also 55 geschlossen. Beim Freisein der Leitung spricht das Relais P2 sofort an . und öffnet seinen Kontakt 58. -Ferner schaltet Relais P2 bei 69 den Kupplungsmagneten KM2 (Stromkreis: Erde, Batterie,
»5 K, 14, KM2, 69, Erde) und bei 70 den Kupplungsmagneten KM- ein. Durch KM2 wird das zweite Laufwerk zum Weiterlauf veranlaßt,, und durch KM3 wird zu gleicher Zeit das dritte Laufwerk in Gang gesetzt. In diesem kommen kurz nach seinem Anlaufen gleichzeitig die. Kontaktscheiben XIII, XV und XVI zur Wirkung. Durch diese wird ein Weiterlaufen des Laufwerkes unabhängig von P2 ermöglicht. Beim dritten Laufwerk tritt nach Zurücklegen einer bestimmten Strecke die Kontaktscheibe XIII wieder außer Wirkung, wodurch aber, da P2 den Kontakt 70 geschlossen hält, der Magnet KM3 unbeeinflußt bleibt und daher dessen Laufwerk III weiterbewegt wird. Zu gleicher Zeit kommt im zweiten Laufwerk zuerst die Kontaktscheibe X zur Wirkung, wodurch das Relais P2, welches nach seiner Erregung über die freie Leitung C2 bzw. C1 diese Leitung durch Kurzschließen seiner hochohmigen Wicklung 72 bei 73 sperrt, bei 74 vollkommen kurzgeschlossen und dadurch stromlos wird. Wenn daner am dritten Laufwerk die Kontaktscheibe XIII ihre Kontakte zum zweiten Male in die Ruhelage umlegt, wird dadurch bei 75 der Magnet KMS ausgeschaltet und dessen Laufwerk stillgesetzt, wobei dieses zugleich mittels des Schaltarmes S2 die der Stellung des Wählers MW auf dem zweiten Kontakt einer Kontaktreihe entsprechende Einerlampe EL einschaltet. 'Im weiterlaufenden zweiten Laufwerk schaltet die Kontaktscheibe XI über 62 die Meßeinrichtung 0 an die Leitungsader α der , zu prüfenden Leitung O1, Jb1 an, die diese darauf auf ihren Isolationswiderstand gegen Erde mißt (Stromkreis: Erde, 76, MB, 0, 62, 65, 77, 78, a2, O1) und . das Meßergebnis durch . den Registrierapparat des Ohmmeters 0 aufzeichnet. Nach einiger Zeit beeinflußt dann in dem in Gang gebliebenen zweiten Laufwerk die Scheibe XI und kurz darauf die Scheibe XII ihre Kontakte. Dadurch wird% die Meßeinrichtung bei 62 von der Leitungsader a2 ab- und bei 79 an die Leitungsader b2 angeschaltet (Stromkreis: Erde, 80, Si, O1-MB, 79, 66, 82, 83, b2, Ji1), worauf nun diese Ader gemessen und das Meßergebnis aufgezeichnet wird. Alsdann legt im Laufwerk III die Scheibe XII ihre Kontakte für kurze Zeit in die Ruhelage um, worauf die beiden Kontaktscheiben XI und XII ihre Kontakte zugleich beeinflussen. Dadurch wird nun.die Meßeinrichtung 0 gleichzeitig an die a2- und 52-Ader bzw. die zu prüfende Leitung a1; bt angelegt (Stromkreis: alt a2, 78, 77, 65, 62, 0, MB, 79, 66,;82, 83, b2, ^1) und durch die Meßeinrichtung deren Isolationszustand gegeneinander gemessen sowie aufgezeichnet. Im weiteren Verlauf schalten dann die Scheiben XI und XII des zweiten. Laufwerks ihre Kontakte wieder in.ihre Ruhelag'e um und damit dig Meßeinrichtung 0, MB aus. Kurz darauf legt das Laufwerk II die Kontakte der Scheibe VII in die Ruhelage um, wodurch 55 unterbrochen und damit die Belegung der Lei- tung Ci1, b± aufgehoben wird. Alsdann · schaltet das Laufwerk II die Kontakte seiner ■ Scheibe X in die Ruhelage zurück, wodurch keine Wirkung ausgeübt wird, und schließlich gehen auch die' Kontakte der Scheibe IX in die Ruhelage zurück. Dadurch wird bei 56 der Stromkreis des Magneten KM2 unterbrochen, der aber durch die Scheibe XV bei 96 aufrechterhalten und damit das Laufwerk II in Gang gehalten wird. .
Kurz bevor das Laufwerk II seine Anfangslage überschreitet, auf welcher es hierbei nicht anhält, werden die Kontakte der Scheibe X in ihre Ruhelage umgelegt. Dadurch wird bei 74 der Kurzschluß für das Relais P2 aufgehoben. Dieses spricht wieder an undschließt meinen Stromkreis für KM3 bei 70 und einen weiteren für KM2 bei 69. Durch P2 wird daher der Weiterlauf des Laufwerkes II ebenfalls gesichert. Dieses schließt darauf wieder den Kontakt 56 seiner Scheibe IX und kurz darauf wieder vorübergehend den Kontakt 54 der Scheibe VL. Damit erhält das Stromstoßrelais A des . Wählers MW einen Stromstoß, den es über 5 auf den Drehmagneten D überträgt. Dieser stellt seinerseits die Schaltarme des Wählers vom zweiten auf den dritten Kontakt der ersten Kontaktreihe ein. Bei dem vorübergehenden Umlegen der Kontakte der Scheibe IX am Laufwerk II in ihre Ruhelage wird, da hierbei die Kontakte der Scheibe V des Laufwerkes I in Ruhe und die Kontakte der Scheiben XV und XVI in Wirkung sind, über 92, 93, 94, 71 ein Stromkreis für den Magneten KM3 geschlossen, wodurch dieser anspricht und sein Laufwerk III weiterdreht, bis der bei Beginn der Weiterbewegung zur Wirkung kommende Und den beim Weiterlauf' des Laufwerkes II geöffneten Kontakt 92 der Scheibe IX ersetzende Kontakt 75 der Scheibe XIII wieder geöffnet wird. Dabei hat dann das Laufwerk III zu-.
gleich mittels seines Schaltarmes .S2 die dritte Einerlampe EL eingeschaltet, welche durch ihr Leuchten nunmehr das Stehen des Wählers MW auf dem dritten Kontakt der jeweiligen, im vorliegenden Falle ersten Kon-. taktreihe· anzeigt. :
Die weiteren Schaltvorgänge erfolgen dann in gleicher Weise, wie bereits beschrieben, bis in der ersten Kontaktreihe sämtliche zehn
ίο Leitungen durchgemessen sind, wobei dann das Laufwerk III in seiner. Stellung ι ο steht. Wenn darauf beim Weiterlauf des Laufwerkes II der Magnet KM3 über 92, 93, 94 und. Ji wieder anspricht, veranlaßt es. den Weiter lauf des Laufwerkes III aus dessen Stellung 10. Dabei bleiben dann die , Kontakte der ■■■ Scheiben XIII und XV in. ihrer Ruhelage, und es erfolgt darauf eine vorübergehende Bedienung des von der Scheibe XIV beeinflußten Kontaktes 23. ■ Durch diesen wird dabei für einige Zeit der Stromkreis für die ReIaIsP1 und C unterbrochen.· Da hierbei der von der Scheibe II bediente Kontakt 40 in Ruhe, das Relais B aberregt und dessen Kontakt 10 geschlossen ist, schließt das Relais C bei. 11 den Stromkreis des . Auslösemagneten M, welcher darauf in bekannter Weise den Wähler MW in seine Ruhelage zurückführt. Wenn ■'dann beim Weiterlauf des Laufwerkes III der von der ScheibeXIV abhängige Kontakt 23 wieder geschlossen wird, wird Wähler MW von neuem.belegt und steht nunmehr zu neuer
. Huibeinstellung bereit, wobei die Relais P1
und C wieder erregt werden. ..■·..' .
Nunmehr erfolgen die gleichen Vorgänge wie bei der Einstellung des Wählers MW' auf seine erste Kontaktreihe, nur daß jetzt durch
. die Ingangsetzung des Laufwerkes I, wobei . dieses von Stellung 1 nach Stellung 2. weiterrückt, der von der Scheibe I beeinflußte Kontakt 44 zwei Stromstöße an das Relais A abgibt und damit den Wähler MW auf seine zweite Kontaktreihe hebt. Alsdann erfolgt
. / in gleicher Weise, wie für die Messung der .Kontakte der ersten Kontaktreihe beschrieben, die Einstellung des Wählers MW auf die Kontakte der zweiten Reihe und die Prüfung" . der an diese Kontakte angeschlossenen Leitungen. Sind alle Leitungen der zweiten Kontaktreihe des Wählers MW durchgeprüft, so wird dieser wieder ausgelöst; darauf erfolgt dann der Weiterlauf des Laufwerkes I bis auf. seine Stellung 3, und es werden in dieser Weise dann sämtliche an den Wähler MW angeschlossenen Leitungen'%, br, durchgemessen. Ist dann die Messung der letzten Leitung der zu messenden Gruppe beendet, so erreicht. das Laufwerk II seine. Anfangslage und legt dabei die Kontakte der Scheibe IX in ihre Ruhestellung um. Dadurch wird bei 56 der Stromkreis des Magneten KM2 unterbrochen, so daß damit das Laufwerk Hin sei-•lier Anfangslage stillgesetzt wird. Kurz bevor diese Stillsetzung erfolgt, legt das Laufwerk II die Kontakte seiner Scheibe'X in die Ruhelage um. Dabei wird bei. 74 der während der Messung einer Leitung bestehende Kurzschluß des Relais P2 wieder aufgehoben. Da aber das Laufwerk II in seiner Anfangs Stellung die von der Scheibe VII abhängigen 70 ■■ Kontakte nicht bedient hat, kann, das Relais P2 trotz Beseitigung seines Kurzschlusses bei 74 jetzt nicht wieder ansprechen. Die Kupplungsmagnete KM2 und KM3 werden daher jetzt nicht eingeschaltet; deren Laufwerke II und III bleiben also stehen. Dabei sind an. letzterem die Kontakte der Scheiben XV und XVI und am Laufwerk I die Kontakte der. Scheibe.V umgelegt. Diese haben daher, über 85, 94, 71 einen Stromkreis für das Relais E geschlossen (Stromkreis: Erde, Batterie, K, KM3, Ji, 94, 85, E, Erde), in welchem auch K und KMs liegen, wobei aber nur ■das hochohmige Relais E anspricht. Dieses schaltet bei 86 die Schlußzeichenlampe Le und gegebenenfalls eine an die Leitung 87 angeschlossene Alarmvorrichtung ein, wodurch die Beendigung der Messung der Leitungs- " gruppe angezeigt wird. Alsdann ist der Auslöseschalter AT zu bedienen, wobei die Kon- takte 45, 41, 24, JJ, 82 und 95 geöffnet und die Kontakte 88, 89, 90 und. 91 geschlossen , werden. Dabei wird bei 24 der Stromkreis für" das Relais C geöffnet und darauf: durch dessen Aberregung, wie schon beschrieben, M eingeschaltet und der Wähler MW in die Ruhelage zurückgeführt. Durch das Schließen des Kontaktes 88 von AT wird der Magnet KM1 eingeschaltet und damit das Laufwerk I bis in die Ruhelage bewegt,:in welcher der Stromkreis für KM1 durch dessen Kontaktscheibe IV bei 53 unterbrochen und damit das Laufwerk I stillgesetzt wird.
Durch das Schließen des Kontaktes 91 von AT wird über 71 der Kupplungsmagnet KM3 . eingeschaltet und dadurch das Laufwerk III bis in die Ruhelage gebracht, in welcher dann durch Öffnen des von der: Scheibe XVI ab- ; hängigen Kontaktes 71 der Magnet KM3 ausgeschaltet und das Laufwerk III stillgesetzt wird. Nunmehr stehen alle drei Lauf werke, da Laufwerk II schon vorher in die Ruhelage gedreht wurde, zu erneuter Beanspruchung bereit.. ... -
Solange die Laufwerke I und III ihre Rühe-' lage noch nicht erreicht haben, wurde mit KM 2 bzw. KM3 in Reihe auch das Relais'K erregt und an dessen Kontakt.12 der Stromkreis der Lampe LmW1 geöffnet und am Kontakt 13 der" Stromkreis, der Lampe LmJw2 geschlossen gehalten. Sobald dann aber beide !,aufwerke die Ruhelage erreicht haben, wird
mit deren Kupplungsmagnete zugleich auch das Relais K aberregt, so daß dann die Lampe L?nw'2 erlischt, und dafür die Lampe LmW1 aufleuchtet, was als Zeichen dafür gilt, daß die Einrichtung in ihren Ruhezustand zurückgekehrt ist, worauf nüntnhr die Schalter AT und ET in. ihre Ruhelage umzulegen sind und darauf die Anordnung zur Messung einer weiteren Leitungsgruppe wieder eingeschaltet
ίο werden kann.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Prüfeinrichtung (I bis XVI, O) nach Beendigung der Messung einer Leitungsgruppe an eine weitere Gruppe selbsttätig angeschaltet wird und somit, eine Mehrzahl von Grup-.pen nacheinander selbsttätig ausprüfen kann, wobei ein Schlußsignal erst gegeben wird, wenn sämtliche der Prüfeinrichtung erreichbaren Leitungsgruppen durchgeprüft sind.
Bei dieser Anordnung ist ebenfalls einer der einer Gruppe von 100 Teilnehmerleitungen zu- I geordneten Sprechleitungswähier als Meßleitungswähler MLW zu benützen, und die Ver- [ bindung der Meßeinrichtung mit. diesen Wählern MLW erfolgt über weitere, nur für diesen Zweck benutzte Wähler GW1, GW2 usw. An jeden dieser Wähler ist eine Mehrzahl von Wählern MLW angeschlossen, im vorliegenden Falle 20, so daß über einen Wähler GW hierbei 20 Leitungsgruppen mit je 100 Teilnehmerleitungen zum Messen erreichbar sind. Nach erfolgter Anschaltung der Meßeinrichtung an den als ersten Wähler angenommenen Wähler GW1 durch Bedienen
35. der hierbei der Meßeinrichtung zugeordneten Einschaltvorrichtung ET wird der Wähler GW1 zunächst auf seinen ersten Kontakt eingestellt; darauf erfolgt in der . gleichen Weise wie bei der Anordnung der Fig. 1 die Einstellung des an diesen Kontakt angeschlossenen Meßleitungswählers MLW und die Messung der an diesen angeschlossenen 100 Leitungen. Alsdann wird durch das Kontaküverk der Meßeinrichtung der Wähler GW1 der Reihe nach mit den an sie. angeschlossenen weiteren Wählern MLW in Verbindung gebracht und die über diese erreichbaren Leitungen nacheinander durchgemessen, worauf dann selbsttätig ein zweiter Wählen GW2 der Reihe nach auf die an ihn . angeschlossenen Wähler MLW eingestellt _ wird und die Leitungen der an diese ange-
• schlossenen Leitungsgruppen nacheinander selbsttätig durchgemessen werden. Nach Beendigung der über den Wähler GW2 erreichbaren Leitungsgruppen wird dann ein weiterer Wühler GW3 beansprucht usf., bis sämtliche der Meßeinrichtung erreichbaren Wähler GW bzw. MLW benutzt und die an letzteren angeschlossenen Leitungsgruppen durchgemessen sind. Erst dann wird die Meßeinrichtung stillgesetzt, worauf durch den Äuslöseschalter AT der Meßeinrichtung diese und sämtliche an sie angeschlossenen Wähler GW in die Ruhelage übergeführt werden. Beider Anordnung nach Fig. 3 sind außer den Zehnerlampen ZL und Einerlampen EL noch Tau-.senderlampen TL und Hunderterlampen HL vorgesehen, so daß jederzeit die jeweilig der Messung unterzogene Leitungsgruppe bzw. deren Leitung ohne weiteres erkennbar ist. .
Die Anordnung arbeitet in bezug auf die Einstellung eines Wählers MLW und die Messung der an diesen angeschlossenen Hunderter-Leitungsgruppe nach erfolgter Einstellung eines Wählers GW auf den betreffenden Wähler. MLW in gleicher Weise, wie für die Anordnung nach Fig. 1 vorstehend beschrieben worden ist. Im nachfolgenden werden daher- für die Arbeitsweise der Anordnung der Fig.. 3 hauptsächlich diejenigen Schaltvorgänge näher beschrieben, welche die Einstellung der Wühler GW1, GW2 betreffen.
Diese Schaltvorgänge sind folgende:
Vor der Einschaltung der Meßeinrichtung wird zunächst erst deren Schaltvorrichtung AT bedient. Leuchtet dabei die Lampe LmW2, so ist mit der Einschaltung zu warten, bis beim Bedienen der Schaltvorrichtung AT "die Lampe LmW1 der Meßeinrichtung aufleuchtet. ■ Alsdann wird die Einschaltvorrichtung ET der Meßeinrichtung in die; Arbeitslage umgelegt und.es werden dabei die Kontakte 101 und 102 geschlossen.\ Über 101 wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batter je, D1, 103, .1 οi, Erde. In diesem wird der Drehmagnet D1 des Wählers GW1 erregt und stellt dabei die Schaltarme 104 bis 110 in'die erste Schaltstellung und damit auf einen Wähler MLW ein. Alsdann bleibt der Wähler GW1 stehen, weil beim Verlassen seiner .Ruhelage der Kontakt 103 geöffnet und damit D1 ausgeschaltet wird. Hierbei . wird ferner der Kontakt 111 geschlossen. Dann prüft die Meßeinrichtung mittels ihres. Prüfrelais P1 den Wähler MLW auf Besetztzustand. Ist MLW zur Zeit für eine Gesprächsverbindung beansprucht, so spricht P1 nicht an und die Meßeinrichtung wartet dann, bis der Wähler MLW frei wird.
Ist oder wird_ er frei, so sprich^ das Re-. IaIsP1 an und schaltet bei 112 den Kupplungsmagneten JfM1 ein. Dieser'setzt darauf sein Laufwerk I in. Bewegung und es erfolgt nun nacheinander selbsttätig die Messung der an den betreffenden Wähler MLW angeschlossenen Leitungen a1; Jb1.- Nachdem diese dann sämtlich durchgemessen sind, werden am Laufwerk II die Kontakte der Scheibe IX in ihre Ruhelage umgelegt. Hierbei ist am Laufwerk I der Kontakt 93 der Scheibe V offen und am Laufwerk III der Kontakt 71
der Scheibe XVI geschlossen, während der Kontakt 94 der Scheibe XV sich in Ruhestellung befindet. Demzufolge wird durch Kontakt 92 der Scheibe IX . folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, K, 113, MK3, 71, 94, E, 92, Erde. In diesem spricht nur das empfindliche Relais E an. Dieses schaltet darauf bei 118 die Lampe Le ein. Gleichzeitig schaltet das Relais E aber bei 119 auch den Drehmagneten D1 des Wählers GW1 ein, wobei dieser um eine Schaltstellung weitergedreht und damit auf einen Wähler MLW einer weiteren Leitungsgruppe eingestellt wird. Alsdann wird diese in gleicher Weise wie der erste gemessen, wobei der Wrhler MLW der zweiten Gruppe nachein-
. ander auf sämtliche an ihn angeschlossenen Leitungen eingestellt wird. Nach Beendigung der Messung aller dieser Leitungen wird dann
ao wieder das Relais ii eingeschaltet und dreht den Wähler GPF1 auf seinen dritten Kontakt. Darauf erfolgt die Messung einer dritten und darauf nacheinander die Messung aller an den Wähler GW1 angeschlossenen 20 Leitungsgruppen. In jeder der ersten zehn Schaltstel-• hmgen des Wählers GiF1 wird über dessen Schaltarme 110 und eine der Leitungen 120 der Stromkreis einer^der jeweiligen Schaltstellung entsprechenden Hunderterlampe HL eingeschaltet und zeigt durch Leuchten an, auf welchen Wähler MLW jeweils der Wähler GWl eingestellt ist bzw. welche Hünder- ■ cer-Leitungsgruppe jeweils der Messung unterzogen wird. (Erde, Batterie, HL, 120, iro, 121, TL1, 122, Erde.)
In jeder der ersten 10 Schaltstellungen des -Wählers GW1 leuchtet auch die Lampe TL1 und zeigt damit dieTausender-Leitungsgruppe an, in welcher jeweils gemessen wird.
Sobald nach Beendigung der Messung der ersten Tausendergruppe der Wähler GiF1 seinen elften Kontakt erreicht, spricht mit der ersten Hunderterlampe HL1- in Reihe das Relais V1 an. Dieses öffnet seinen Kontakt 122 und schließt den Kontakt 123, wodurch einerseits die Lampe TL1 kurzgeschlossen und deren Leuchten verhindert wird, und andererseits in den Stromkreis der Hunderterlampe HL1 die Tausenderlampe 7'L2 und eine zweite Wicklung des Relais V1 eingeschaltet wird. . In der elften Schaltstellung von GJF1 leuchtet somit die Hunderterlampe JiL1 und die Tausender lampe .TL2. Beim Weiter drehen des Schalters GW1 von Kontaktstellung 11 auf 12 und darauf weiter bis in seine Kontaktstellung 20 hält das Relais V1 seinen Anker angezogen, obwohl seine erste Wicklung ausgeschaltet wird, denn wäh-. rend des Überganges von einer der Schalt-Stellungen 11 bis 19 auf die nachfolgende hält V1 seinen Anker . infolge Verzögerungswirkung, und in den Schaltstellungen 11 bis 20 selbst wird das Relais V{ durch Erregung seiner zweiten Wicklung in Reihe mit der Tausenderlampe TL2 und der entsprechenden Hunderterlampe HL angezogen gehalten.
Nach erfolgter Messung der über die Schaltstellung 20 des Wählers erreichbaren zwanzigsten Hunderter-Leitungsgruppe wird. wieder das Relais E erregt (Erde, Batterie, K, 113, KM3, Ji, 94, E, 92, Erde) und dreht durch Einschaltung des Drehmagneten D1 bei 119 den Wähler GW1 in seine Schaltstellung 21. In dieser ist kein Wähler MLW angeschlossen, sondern nur ein hochohmiges' Relais SR1. Für dieses ist zunächst dabei folgender Stromkreis geschlossen: Erde,. Batterie, SR1, 110, 123, V1, TL2, Erde. In diesem wird aber nur das Relais SR1 erregt, wohingegen das Relais V1 nicht mehr genug Strom zur Erregung erhält und darauf hin. nach einiger Zeit seinen Anker abfallen läßt. Nachdem dadurch der Kontakt 123 geöffnet und 122 wieder geschlossen ist, erhält SR1 über Widerstand 121 und Lampe TL1 Strom, der nur zur Erregung des Relais SR1, nicht aber zum Leuchten der Lampe TL1 ausreicht. Relais SR1 öffnet seinen Kontakt 124, so daß durch das beim Übergang des Wählers GW1 in seine " Schaltstellung· 21 erregte Relais E und das Schließen des Kontaktes 119 der Drehmagnet D1 nicht mehr beeinflußt wird. ; : .
Das erregte Relais .STi1 schließt auch über seinen Kontakt 125. den Stromkreis für den Drehmagneten D2 des Wählers GJF2 (Stromkreis: Erde, Batterie, D2, 126, 125, Erde), wodurch dieser auf seine erste Schaltstellung gedreht, der Kontakt 126 geöffnet und ein Kontakt 127 geschlossen wird. Darauf erfolgt in gleicher Weise, wie die Messung der über den' Wähler GJF1 erreichten 20 Hunderter-Leitungsgruppen, die Messung der 20 Huridertergruppen, die über GW2 erreichbar sind. Die hierbei erfolgenden Schaltvorgänge ent-, sprechen denen, die bei der Messung der über GJF1 erreichbaren Leitungen vorkommen. Nach Beendigung der Messung dieser Leitungen wird dann der Wähler Gi^2 auf seinen Kontakt 21 gedreht, und es spricht dabei in gleicher Weise, wie für Relais SR1. beschrieben, das Relais SR2 an, durch welches der DrehmagnetD2 des Wählers GW2 bei 128 aus- und bei 129 der Drehmagnet. P3 des Wählers GW3 eingeschaltet wird. Darauf erfolgt dann die Messung der über GW3 und darauf folgend die. Messung" der über weitere Wähler GW für die Meßeinrichtung erreichbaren Leitungsgruppen. Wenn dann über den letzten, z. B. zehnten, der Meßeinrichtung erreichbaren Wähler GW10 die Messung der über diesen erreichbaren Leitungsgruppe beendet ist, wird dieser Wähler GW10 beim Weiter-
drehen von seiner Schaltstellung 20 in die Schaltstellung 21 ein den Relais SR1, SR2 . . . entsprechendes Relais SR0 erregen. Dieses schaltet über seinen Kontakt 139 eine Lampe Li und zweckmäßig zugleich auch eine Alarmeinrichtung ein, wodurch die Beendigung der Messung aller der Meßeinrichtung über Wähler GW und MLW erreichbaren Leitungen angezeigt wird.
Daraufhin wird dann die Auslösevorrichtung AT der Meßeinrichtung bedient und dadurch ein Schließen der Kontakte 130, 131 und ein Öffnen der Kontakte 132, 133, 134 bewirkt. Durch die Bedienung von AT kann die Einschaltevorrichtung ET selbsttätig mechanisch ausgelöst werden. Die Ausschaltung von ET kann aber auch von Hand nach erfolgter Wiederausschaltung von AT bewirkt werden. Durch das Schließen des. Kontaktes 130 werden die Kupplungsmagnete KM1 und KMs eingeschaltet und diese bewegen dann ihre Laufwerke I und III bis in deren Ruhelage, in welcher KM1 bzw.· KM 3 selbsttätig" ausgeschaltet werden. Laufwerk II hatte seine Ruhelage schon bei Beendigung der Messung selbsttätig erreicht. Solange KM1 bzw. KMS noch eingeschaltet sind, wird mit diesen in Reihe das Relais K erregt. Dieses schaltet dabei bei 135 die Lampe LmW2 ein.
Solange diese leuchtet, muß die Auslösevorrichtung AT noch eingeschaltet bleiben. Haben aber die Laufwerke ihre Ruhelage er-• reicht, so wird mit deren. Kupplungsmagnete KM auch das Relais K ausgeschaltet, so daß der Stromkreis der Lampe Lmw2 bei 135 unterbrochen und bei 136 der Stromkreis der Lampe LmW1 geschlossen wird. Diese leuchtet als Zeichen dafür, daß nun die Meßeinrichtung, in allen ihren Teilen in der Ruhelage steht bzw. diese erreicht hat, worauf die Schaltvorrichtung AT ausgeschaltet werden kann. Durch das Schließen des Kontaktes 131 von AT wurden die Drehmagnete D1, D2... der Wähler GW1, GW2.. . eingeschaltet, und diese werden dadurch bis in ihre Ruhelage weitergedreht, bevor die Laufwerke I und III ihre Ruhelage erreicht haben. Damit steht dann 'die Anordnung zu neuer Einschaltung bereit.·

Claims (18)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zum Prüfen einer größeren Anzahl von Leitungen oder Apparaten, insbesondere in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich selbsttätig fortschaltendes Kontaktwerk (I bis XVI) über einen von ihm gesteuerten Schrittschalter (MW) eine Prüfeinrichtung (O) selbsttätig nacheinander an die. zu prüfenden Leitungen ((Z1, Z)1) oder Apparate anschließt und zur Wirkung bringt.
  2. 2. Schaltungsanordnung . nach Anspruch i, gekennzeichnet durch selbsttätige Schalteinrichtungen (GW, Fig. 3), die Kontaktwerk (I bis. XVI) und Prüfeinrichtung (O) nacheinander mit mehreren Schrittschaltern (MLW, Fig. 3) verbinden, die nach verschiedenen Gruppen zu prüfender Leitungen (O1, ^1) oder Apparate führen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2 für ganz oder zum Teil selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittschalter (MW, Fig. i, MLW, Fig. 3) zur Verbindung der Prüfeinrichtung (O) mit den zu prüfenden Leitungen (Ct1, Jb1) ein Leitungswähler für Sprechverbindung'en ist, der durch besondere. Schaltvorrichtungen (ET, Fig. ι bzw. GW, Fig. 2) zeitweise "mit dem Kontaktwerk (I bis XVI) und der Prüfeinrichtung (O) verbunden wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktwerk (I bis XVI) an den von ihm gesteuerten Leitungswählern, (MW) für 'Sprechverbindungen besondere Schaltvorgänge (Erregthalten des Relais B am Wähler MW durch Geschlossenhalten des Kontaktes II, 40, am Kontaktwerk Fig. 1 nach erfolgter Drehimpulsgabe) veranlaßt, durch welche die sonst nach Einstellung des Wählers (MW) bei Herstellung einer Sprechverbindung zur Wirkung gelangen- 9S den Einrichtungen (Prüfeinrichtung P) unwirksam gemacht werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Inbenutzungnahme des Schritt-Schalters (MW) zwei Prüfeinrichtungen (P1, P2) mit ihm verbunden. werden, von denen die eine (P1) in an sich bekannter Weise zuerst ■ den Besetztzustand des Schalters (MW) und darauf die andere (P2) nacheinander den Besetztzustand der zu prüfenden Leitungen (O1, bx) ader Apparate feststellt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kontaktwerk (I bis XVI) eine die jeweilige Arbeitsstellung des Schrittschalters (MW) kenntlich machende Anzeigevorrichtung (ZL, EL) verbunden ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach An- n5 spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (O) mit einer Registriervorrichtung verbunden ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Kontaktwerk (I bis XVI) gehöriges Relais (K) einen'Signalstromkreis
    (LmW1) beherrscht, welcher bei Bedienung einer besonderen Schaltvorrichtung (AT) den Ruhe- bzw. .Besetztzustand des Kontaktwerkes (I bis XVI) kenntlich macht. .
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (if) einen zweiten Signalstromkreis (Lm1W2) beherrscht, welcher das Arbeiten des Kontaktwerkes (I bis XVI) anzeigt.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Kontaktwerk (I bis XVI) gehöriges Prüf relais (P2)- einen Signalstromkreis (Lv) zum Kenntlichmachen des jeweiligen Zustandes der' zu untersuchenden Leitungen (O1, I1) oder Apparate beherrscht.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach An-. spruch ι und 10, dadurch gekennzeichnet, . daß ein besonderer, von einem den Besetztzustand des Schrittschalters (MW) prüfenden, zum Kontaktwerk (I bis XVI) gehörigen Relais (P1) beherrschter Signal-· j Stromkreis (LW) vorgesehen ist.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktwerk (I bis XVI) nach vollendeter Untersuchung der von ihm zu prüfenden Gruppen von Leitungen (a1; bx) oder Apparaten die Erregung eines ihm zugeordneten, eine Schlußsignalvorrichtung (Li?, Alarmvorrichtung) beherrschenden Relais (E) bewirkt.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer den zur Kenntlichmachung der jeweils geprüften Leitungen dienenden Anzeigevorrichtungen weitere (TL, HL) zur Kenntlichmachung der jeweils im Prüfzustand befindlichen Leitungsgruppen den zur'Anschaltung der verschiedenen Gruppen dienenden Schalteinrichtungen (GW) zugeordnet sind.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den Besetztzustand zu prüfender Leitungen oder Apparate feststellende Einrichtung (P2) des Kontaktwerkes (I bis XVI) dessen Stillsetzung bei Besetztsein der Leitungen (altbt) oder Apparate bewirkt.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,, daß das Prüfrelais (P2) des Kontaktwerkes (I bis XVI) einen Stromkreis beherrscht, in ' welchem Schalteinrichtungen (Ue) angeordnet sind, durch die das Kraftwerk (I bis XVI) wieder in Gang gesetzt werden kann. . ' . ■ .
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die den Besetztzustand zu prüfender Leitungen oder Apparate feststellende Einrichtung (P2) über den Kontakt (49) eines von ihr beeinflußten Verzögerungsrelais (VR) den die Schalteinrichtungen (Ue) enthaltenden Stromkreis unmittelbar beherrscht.
  17. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Überlaufen besetzter zu prüfender Leitungen (O1, ^1) oder Ap-parate zur Wirkung gelangende Schalteinrichtung (Ue) die Prüfeinrichtung (O).
    in besonderer, die nicht durchgeführte Prüfung kennzeichnender Weise zur Wirkung bringt. .
  18. 18. . Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktwerk (I bis XVI) nach jeder aus-
    . geführten Prüfung einer Leitung oder eines Apparates bzw. einer Gruppe von sol-
    ... chen die Registriervorrichtung derart beeinflußt, daß eine unterschiedliche Zei- , chengabe die einzelnen Prüfungsergebnisse voneinander trennt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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