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DE1437580C - Fernmeldewahler Überwachungsschaltung - Google Patents

Fernmeldewahler Überwachungsschaltung

Info

Publication number
DE1437580C
DE1437580C DE1437580C DE 1437580 C DE1437580 C DE 1437580C DE 1437580 C DE1437580 C DE 1437580C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
information
setting
pulse
dialing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Detlev George Atlantic Highlands NJ Haenschke (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Publication date

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Description

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Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fern- wendet, bestimmte Schaltvorgänge einzuleiten, die sprechwählanlagen, verwenden großenteils elektro- erst nach der erfolgten Betätigung des Magneten, mechanische Wähler, wie Hebdrehwähler oder dann aber so bald wie möglich beginnen sollen.
Kreuzpunktrelais oder Koordinatenschalter. In neue- Es ist außerdem allgemein bekannt, daß bei einem ren Fernsprechwählanlagen mit zentraler Steuerung 5 Hebdrehwähler, jedesmal wenn der Heb- oder Drehsind Schaltungen zum Erkennen von bei den ver- magnet nach einem Wählimpuls aberregt wird, die schiedenen Wählvorgängen etwa auftretenden Feh- in der. Magnetwicklung gespeicherte Energie zu lern vorgesehen. Bei elektromechanischen Vermitt- einem relativ großen Induktionsspannungsstoß führt, lungsanlagen waren jedoch zusätzliche laufende Prü- Da dieser die Lebensdauer der die Betätigung des fungen durch das Wartungspersonal das Hauptmittel io Magneten steuernden Kontakte des Wählers verzum Erkennen fehlerhaft arbeitender Wähler. ringern würde, sind bei den schritthaltend einstell-
Mit dem Aufkommen der Selbstfernwahl wurde es baren Wählern für jede Magnetwicklung bekanntlich
als vorteilhaft empfunden, das Ansprechverhalten Kontaktschutzschaltungen vorgesehen, um die Größe
der Wähler laufend zu überwachen und eine auto- des induzierten Spannungsstoßes zu verringern, der
matische Aufzeichnung derjenigen Wahlvorgänge 15 nach Beendigung jedes Wählimpulses auftritt,
bereitzustellen, welche von fehlerhaften Wählern Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung
beim Verbindungsaufbau auf die Wählimpulsreihen der obengenannten bekannten Schaltungsanordnun-
hin durchgeführt worden sind. ■ gen auf einfachste Weise eine zentrale automatisch
Bei einer durch die deutsche Auslegeschrift arbeitende Überwachung des Ansprechverhaltens 1 137 774 bekannten, aber sehr aufwendigen An- 20 solcher Wähler zu erhalten, ohne daß hierzu jedem Ordnung sind unter anderem zwei Anzeigeglieder Wähler der Fernmeldevermittlungsanlage eine komvorgesehen, von denen das eine an den Eingang und plizierte, hohen Raumbedarf erfordernde Zusatzgleichzeitig das andere an den Ausgang eines schaltung unter Verwendung von 'elektronischen Registers anschaltbar ist, welches die vom Teil- Schaltmitteln, Relais, Differenziergliedern, Übernehmer ausgesendeten Wählimpulsreihen zwischen- 25 tragern (die ja angesichts der regelmäßig gedrängten speichert und diese je nach Fortschreiten des Ver- Bauweise magnetisch abgeschirmt werden müßten, bindungsaufbaues zeitgerecht wieder aussendet. um störende Induktionseinwirkungen auf benachbart
Im StörungsfaU werden die in beiden Anzeige- hierzu verlaufende Leitungen zu vermeiden) u. dgl. gliedern zwischengespeicherten, vom Register emp- beigegeben, gesonderte Überwachungsleitungen von fangenen Wählimpulsreihen sowie die nachfolgend 30 der zentralen Überwachungsstelle zu jedem Wähler vom Register ausgesandten Wählimpulsreihen selbst- geführt und ein hoher Aufwand bei der Austätig in einem Drucker aufgezeichnet und stehen so Wertung der Fehlermeldungen getrieben werden zum Vergleich zur Verfügung. Da im Fehlerfall müßten.
durch selbsttätig ablaufende Suchvorgänge auch die Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgegangen Nummern (Adressen- oder Einsteü-Istinformationen) 35 von einer Schaltungsanordnung für Fernmeldeder an der gestörten Verbindung tatsächlich be- Vermittlungsanlagen mit impulsgesteuerten Wählern teiligten Leitungen und Wähler ermittelt, angezeigt elektromechanischer Bauart, die durch Wählimpuls- und aufgezeichnet werden, kann durch Vergleich reihen zwangsgesteuert und/oder in Freiwahl vordieser Einstell-Istinformationen (Nummern) mit den zugsweise schritthaltend einstellbar sind zur ÜberAufzeichnungen der vor bzw. hinter dem Register 40 wachung des über eine Wählerkette fortschreitenden festgestellten Wählimpulsreihen, also der Einstell- Verbindungsaufbaues auf Einstellfehler mittels einer Sollinformationen, ermittelt werden, welcher beteiligte an den ersten Wählimpulsempfänger wahlweise oder Wähler bzw. welche beteiligte Leitung gestört war programmgesteuert anschaltbaren Überwachungsoder ist. . schaltung mit einem ersten Zwischenspeicher für die
Bei einer durch die deutsche Auslegeschrift 45 steuernden Wählimpulsreihen oder Einstell-Soll-
I 042 662 bekannten Schaltungsanordnung wird in information, mit einem zweiten Zwischenspeicher für
jeder Wahlstufe an zentraler Stelle (Markierer), von die selbsttätig ermittelte Einstell-Istinformation und
der aus Magnete von elektromechanischen Wählern mit einem selbsttätig gesteuerten Aufzeichner für
gesteuert werden, eine elektrische Anzeige für die beide Informationen.
— daraufhin auch tatsächlich — erfolgende Be- 5° Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
tätigung dieses angewählten Magneten mittels der a) jeder Wähler ein Koppelglied zur Ankopplung
dabei an diesem auftretenden Induktionsänderung der beim Aberregen der Wählermagnete induzierten
über eine zweimal differenzierende Schaltung er- Spannungsspitzen an den Wählereingang aufweist,
halten. Diese Induktionsänderung kommt durch das daß
Anziehen des Ankers (Eisenschlußünderung) zu- 55 b) die für die tatsächlich erfolgten Einstellschritte stände, so daß eine nicht unwesentliche Verringerung repräsentativen (negativen) Spannungsspitzen selbst des Erregungsstromes auftritt, wenn der Anker an- als Einstell-Istinformation zum zweiten Zwischengezogen hat. Um hieraus die gewünschte Anzeige zu speicher über die Wählerkette rückgemeldet werden erhalten, ist an der zentralen Stelle zunächst die und daß
Primärwicklung eines als erstes Differenzierglied wir- 60 c) ein Vergleicher vorgesehen ist, der bei Ver-
kenden Übertragers in Reihe mit dem Magnet in schiedenheit der jeweiligen Inhalte der beiden
dessen ürregungsstromkreis geschaltet, und die in Zwischenspeicher den Aufzeichner zum selbsttätigen
der Sekundärwicklung des Übertragers durch die Er- Aufzeichnen der Einstell-Sollinformation und der
regungsstromänderung induzierte Spannung, die ja Einstell-Istinformation veranlaßt,
für die Betüligung des Magneten repräsentativ ist, 65 Es wird also die am Magnet des Wählers beim
wird über ein zweites, der schließlichen Impuls- Aberregen entstehende Induktionsspannung an die
formung dienendes Dilfcrenzierglied aus Konden- Ader α jedes Wählers mit Hilfe beispielsweise eines
sator und Widerstand abgenommen und dazu ver- Kondensators 16. eines Widerstands 17 und fmer
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Diode 15 angekoppelt. Daher können die an sich der Aufzeichner gesperrt werden. Auf diese Weise unerwünschten Induktionsspannungsstöße nun zum wird ein guter Wähler nicht als fehlcrbchaftct identi-Erzeugen elektrischer Anzeigeimpulse dafür ver- fiziert. Falls erwünscht, kann aber auch hier eine Aufwendet werden, wieviele Schaltschritte der be- zeichnung erfolgen, um aus Art der Fehler und treffende Wähler tatsächlich durchgeführt hat. Die 5 Identität des ersten Gruppenwählers die Quelle Anzahl der jeweils durchgeführten Schaltschritte dieser unrichtigen Wählimpulse zu lokalisieren, die muß mit der Anzahl der jeweils ausgesendeten z. B. die rufende Teilnehmerschaltung sein kann. Wählimpulse übereinstimmen. Da die Anzeige- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beimpulse über die Ader α zur zentralen Stelle zurück- schrieben.
gemeldet werden, können sie dort im Vergleicher io Fig. IA, 1 B und 2 zeigen eine bekannte Vermittmit den Wählimpulsen verglichen werden. In dem lungsanlage mit einer Überwachungsschaltung gemäß vom Vergleicher gesteuerten Aufzeichner werden die der Erfindung (Fig. IB sowie Fig. 2); und in seinen Speichern enthaltenen Einstellsoll- und Fig. 3A und 3B sind Diagramme der Wähl- -istinformationen im Falle ihrer Nichtübereinstim- impulse allein bzw. der Wählimpulse und der diesen tnung aufgezeichnet, beispielsweise auf Lochband 15 überlagerten negativen Heb- und Drehschritt-Rückoder einem gleichwertigen Informationsträger aus- melde- oder Anzeigeimpulse. ^ gedruckt. In F i g. 1B ist ein erster Gruppenwähler näher
Die Überwachungsschaltung ist in bekannter Weise dargestellt, der durch einen nicht dargestellten Teilwahlweise mit jedem der ersten Gruppenwähler der nehmer über Wähler einer Teilnehmerwahlstufe in Vermittlungsanlage verbindbar. Die Überwachungs- 20 bekannter Weise belegt ist und dessen Relais Λ über Schaltung wird automatisch mit einem der ersten die Adern α und b durch jeden der in bekannter Gruppenwähler verbunden, wenn dieser neu belegt Weise als Schleifenunterbrechungen empfangenen wird. Sie bleibt mit diesem so lange verbunden, bis Wählimpulse je einmal abfällt und«, in bekannter der Verbindungsaufbau durchgeführt ist und — für Weise bei jedem Abfall mit seinem Ruhekontakt «2 den Fall, daß letzterer fehlerhaft durchgeführt 25 den Hebmagnet HM je einmal einschaltet, worden ist — so lange, bis dieser Fehler aufgezeich- Nach dem Ende der ersten Wählimpulsreihe wird net worden ist. Anschließend wird dann die Über- in bekannter Weise der Hebmagnet durch Öffnen wachungsschaltung für einen nachfolgend belegt eines Ärbeitskontaktes 62 abgeschaltet und der werdenden der ersten Gruppenwähler wieder bereit- Drehmagnet DM (:m Stromkreis —, DM, e2, c2, bl, gestellt. 30 Erde durch dml-e2) schrittweise eingeschaltet und
Die Anzahl der Hebschritte jedes Gruppenwählers prüft in Freiwahl auf einen freien zweiten Gruppen- und die Anzahl der Heb- und der Drehschritte des wähler, (nicht dargestellt) der wie der erste Gruppen-Leitungswählers müssen den gewählten Ziffern ent- wähler aufgebaut sein kann. Der schließlich folgende sprechen. Ebenso muß auf die Hebschritte eines Leitungswähler ist hinsichtlich seiner Wirkungsweise Gruppenwählers mindestens ein Freiwahl-Drehschritt 35 ähnlich, mit dem Unterschied, daß neben den Hcberfolgen. Wenn die Anzahl der den Schaltschritten schritten auch die Drehschritte durch .Wählimpulse entsprechenden Anzeigeimpulse nicht der Zahl der gesteuert werden. Diese Art und Weise der Steuerung Wählimpulse gleich ist oder wenn keine Freiwahl- der Heb- und Drehwähler ist in allen ,Einzelheiten drehschritte durchgeführt wurden, so kann der allgemein bekannt, ebenso auch die Kon'taktschutzfehlerhaft arbeitende Wähler leicht bestimmt werden, 40 schaltung für die die Magnete HM und DM steuernnachdem die Adresse (Identität) des überwachten den Kontakte al bzw. fr 2 und el. Diese Schaltung ersten Gruppenwählers und die Einstellsoll- und besteht aus einem geerdeten Widerstand 24 und zwei -istinformationen ausgedruckt worden sind. Diese an dessen anderes Ende angeschlossenen Kondenwerden dann durch eine Wartungsperson oder durch satoren 22 und 23, die andererseits an den Heb-bzw. eine zusätzliche automatische Anlage zur Anzeige 45 Drehmagnet angeschlossen sind, der Art und Stelle von Einstellfehlern ausgewertet. Ist also, wie erwähnt, der erste Gruppenwähler Da die Freiwahl-Drehschritte der Gruppenwähler belegt, so zieht das Relais A an, wodurch über den gleichfalls aufgezeichnet werden, obgleich sie nicht Kontakt «1 das Relais ß gleichfalls anzieht. Das einer Wählimpulsinformation entsprechen, kann das Relais B ist, wie allgemein bekannt, ein langsam abgenaue Fortschreiten des Verbindungsaufbaues in 50 fallendes Relais, das nach dem Abfallen von Relais Λ bekannter Weise an Hand des Schaltplans der je- noch angezogen bleibt, um zu diesem Zeitpunkt den weiligen Vermittlungsstelle bestimmt werden. Stromkreis zur Betätigung des Relais C und den
Eine fehlerhafte Arbeitsweise ist bekanntlich unter Hebmagneten HM bereitzustellen,
gewissen Umständen nicht einem in den Wählern Auf das Schließen des Kontaktes a 2 spricht der
selbst auftretenden Fehler zuzuschreiben. Wenn 55 Hebmagnet zur Ausführung eines Hebschrittes an.
nämlich verstümmelte oder unvollständige Wähl- Der Kontakt n2 öffnet am Ende jedes Wählimpulses,
impulse empfangen werden, ist zu erwarten, daß die der den Strom durch die Wicklung des Hebmagneten'
tatsächlich erfolgende Wählereinstellung nicht der unterbricht. Wie erwähnt, ist die Kontaktschutz-
ihnen zugeführten Einstellinformation entsprechen schaltung 22, 24 des Hebmagneten dazu vorgesehen,
wird. 60 die die in der Wicklung des Hebmagneten ge-
Demgemäß ist bei einem Ausführungsbeispiel der speicherte Energie aufnimmt, wenn der Kontakt al Erfindung ein Wählimpulsanalysierer vorgesehen, öffnet. Jedoch bleibt immer noch eine Spannungsder die ankommenden Wählimpulse analysiert und spitze in einer Höhe von KK) bis 200 Volt ungeachtet auf Sollform kontrolliert. Werden Wählimpulse der Kontaktschutzschaltung übrig. (Ähnliche Befalscher Form empfangen, z. B. Wählimpulse mit zu 65 merkungen gelten auch für den Abfall des Kontaktes großem oder zu kleinem Impuls/Pause-Spannungs- e2 während der Ausführung der Drehschritte, wenn Verhältnis, mit unrichtigem Impulsabstand oder, also das in der Wicklung des Drehmagneten DM vorwenn zu weniti Ziffern emnfancen werden, so kann handene Magnetfeld zusammenbricht und eine
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Spannungsspitze induziert. Der Kondensator 23'in der Überwachungsschaltung verbundenen Ader α
Verbindung mit dem Widerstand 24 liefert den all- zurückübertragen.
gemein bekannten Kontaktschutz auch für den Dreh- Es sei bemerkt, daß alle Impulse auf der Ader a
magneten.) , gruppenweise auftreten. Hebschritte erfolgen in
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß jedes- 5 Intervallen von annähernd 100 Millisekunden. Daher mal eine Spannungsspitze über der Wicklung des werden auch, wenn der Hebmagnet des ersten Heb- oder Drehmagneten erscheint, wenn der Kon- Gruppenwählers angesteuert wird, die auf der Ader a takt al bzw. el öffnet. Nach der Erfindung wird empfangenen Rückmelde-Spannungsspitzen etwa alle diese . Spannungsspitze dazu benutzt, die Vervoll- 100 Millisekunden eintreffen. Die Zeitspanne zwiständigung eines Schaltschrittes des Wählers (Ist- io sehen der Beendigung der Hebschritte und dem information) darzustellen. Die auftretenden Span- Beginn der Freiwahl durch Drehschritte ist größer nungsspitzen werden über einen Kondensator 16, als lOOMilisekunden, und die Überwachungsschaleine Diode und einen Kontakt d an die Ädere an- tung (Fig. 2) interpretiert das Fehlen von Impulsen .gekoppelt. Es sei bemerkt, daß der Kondensator 16 während eines längeren als 100 Millisekunden langen über die Serienkondensatoren 23 und 22 etwas ent- 15 Zeitraumes als dasjenige Intervall, welches zwischen fcrnter mit der Wicklung des Hebmagneten als mit der Beendigung der Hebschritte und dem Beginn der der Wicklung des Drehmagrieten verbunden ist. Die ■ zu Freiwahl erfolgenden Drehschritte verstreicht. Wirkung dieses ist, eine gewisse zusätzliche Dämp- Während der Drehschrittfreiwahl spricht der Drehfiing der Spannungsspitzen des Hebmagneten zu er- magnet etwa alle 25 Millisekunden an. Nach Bezeugen, aber, die Amplitude der Spannungsspitzen 20 endigung der Drehschrittfreiwahl zieht das Durchliegt immer noch im gleichen Bereich von 100 bis schalterelais D an und stellt eine Verbindung zum 200 Volt, wie die Amplitude der vom Drehmagneten gewählten zweiten Gruppenwähler her. Die nächste herrührenden Spannungsspitzen. · " . Impulsgruppe wird vom Weiterschalten des Heb-
Die Verbindungsstelle (Punkt 25) des Konden- magneten des zweiten Gruppenwählers eehalten. Das
sators 23 mit dem Drehmagneten DM ist also er- 25 Zeitintervall, das zwischen dem Ende der. im ersten
findungsgemäß über den Kondensator 16, die Diode Gruppenwähler stattgefundenen Drehschritt-Frei-
15 und einen Kontakt d mit der Ader α verbunden. wahl und dem Beginn der im zweiten Gruppen-Die Diode 15 liegt anderen Endes über einen Wider- - wähler als Folge der zweiten gewählten Ziffer stattstand 17 an Erde und dient dazu, den Kondensator findenden Schaltschritte . des Hebmagneten ver-
16 und den Widerstand 17.von der Ader« zu ent- 30 streicht, ist beträchtlich größer als 25 Millisekunden, koppeln. Diese Entkopplung wird deshalb erreicht, Diese zweite Pause ermöglicht eine Unterscheidung weil die Ader α auf leicht negativer Spannung liegt, zwischen dem Ende der Drehschritt-Impulsfolge im also die Diode 15 normalerweise in Sperrichtung ersten Gruppenwähler und dem Beginn der Hebvorgespannt ist. . schritt-Impulsfolge im zweiten Gruppenwähler. Auf
Ist beispielsweise auf Grund irgendeiner mecha- 35 diese Weise kommen die Impulse vom ersten und nischen Verklemmung der Anker des Schrittschalte- zweiten Gruppenwähler und vom Leitungswähler in magneten daran gehindert, bei Erregung vollständig . identifizierbaren Gruppen auf der Ader a an.
angezogen zu werden, möglicherweise also den Die auf der Ader λ auftretende Impulsform ist aus Schaltschritt nicht einwandfrei ausführt, so ist auch Fig. 3 A und 3B ersichtlich. In Fig. 3A sind eine kein vollständiger Eisenschluß vorhanden, was sich 40 Reihe auf der Ader α auftretender Wählimpulse dardann selbstverständlich beim Aberregen in einem gestellt. Wählimpulse haben ursprünglich Rechteckentsprechend geringeren Induktionsspannungsstoß form, sie werden aber durch die in der Schaltung äußern wird. Bei entsprechender Auslegung der vorhandene Induktivität einschließlich der der Wick-Schaltung 15, 16, 17, die ersichtlich ja auch als lung des Relais A verzerrt. Das Zusammenbrechen Schwellwertschaltung wirkt, kann — gegebenenfalls 45 des Feldes dieses Relais auf dem offenen Stromkreismit der ähnlich wirkenden, noch zu erläuternden teil des Wählimpulses verursacht eine große positive Schaltung 32, 33, 34 ·— jedenfalls immer erreicht Induktions-Spannungsspitze, die auf der Ader a erwerden, daß solche zu kleinen Rückmeldeimpulse in scheint. Die resultierenden, auf der Ader a erdcr zentralen Überwachungsschaltung nicht er- scheinenden Impulse sind von der in der Fig. 3A scheinen, also daß, wie gewünscht, Nichtüberein- 50 dargestellten Art. Jeder empfangene Impuls führt zur Stimmung zwischen den Rückmeldeimpulsen und Betätigung eines Hebmagneten. Die nachfolgend an den Wählimpulscn festgestellt wird. Auf diese Weise der Magnetspule beim Aberregen auftretende ist es ersichtlich möglich, sicherzustellen, daß ein negative Induktions-Spannungsspitze wird dann über Rückmeldeimpuls nur dann erscheint, wenn die das Koppelglied 15, 16, 17, die Vermittlungskette Wählermagnete positiv angesprochen haben. 55 zurück zur Ader« als Rückmeldeimpulse übertragen.
Nur die großen, am Anschluß 25 auftretenden Die . infolge der Aberregung des Schrittschalt-Spannungsspitzen werden daher über die Diode auf magneten auftretenden negativen Spannungsspitzen die Ader α übertragen, weil für diese die Diode lei- sind in F i g. 3 B dargestellt. Wie erwartet, sind diese tend wird und der Diodenstromkreis dann über den den Wählimpulsen selbst überlagert. Jede negative Widerstand 17 nach Erde vervollständigt ist. Eine 60 Spitze erscheint hinter ihrem zugeordneten Wählähnliche Widcrstands-Kondensator-Dioden-Schaltung impuls und vor dem nächsten Wählimpuls. Das Zeitist jeweils auch allen übrigen Gruppenwählern und Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Hebschritt-Lcitungswählern der Vermittlungsanlage beigegeben. Spannungsspitzen liegt annähernd bei 100 MiIIi-Hierdurch wird es ermöglicht, daß alle Spannungs- Sekunden und ist das gleiche Intervall, das aufspitzen, die von einer Aberregung der Heb- und 65 cinanderfolgende Wählimpulse voneinander trennt. Drehmagnetc herrühren, an die entsprechenden Nach den Hebschritt ist eine Pause von etwa Adern α angekoppelt werden. Alle diese Spannungs- 125 Milisekunden vorhanden, wonach die Drehspitzen werden über .die Vermittlungskette zur mit schritt-Freiwahl beginnt. Die Drehschritt-Freiwahl
wird nicht durch Wählimpulse gesteuert. Die hiervon herrührenden negativen Spannungsspitzen, die über die Vermittlungskette zur Ader α rückübertragen werden, sind daher nicht von irgendwelchen überlagerten Signalen begleitet. Die Drehschritt-Spannungsspitzen liegen um annähernd 25 Millisekunden auseinander. In Fig. 3B sind vier solche Drehschritt-Spannungsspitzen dargestellt, die demgemäß vier ausgeführten Drehschritten entsprechen.
Die Überwachungsschaltung 38 ist mit den Adern α aller erster Gruppenwähler selektiv verbindbar. Wird die Überwachungsschaltung frei, so wird diese Information von der Überwachungssteuerschaltung 44 über einen Leiter 56 zur Belegungssteuefschaltung 31 übertragen. Letztere dient zur Steuerung einer Gatterschaltung 30 derart, daß sie die Überwachungsschaltung mit dem nächsten belegt werdenden Gruppenwähler verbindet. Die Adern a sind zur Schaltung 31 weitergeführt. Diese Schaltung erkennt eine Belegung eines ersten Gruppenwählers an Hand der Änderung der Spannung der zugeordneten Ader α von Erdpotential auf einen kleinen negativen Wert. Die Belegungssteuerschaltung 31 ist mit einer Taktgeberschaltung (nicht dargestellt) versehen, die vorschreibt, daß Erdpotential an der Ader α zumindest 100 Millisekunden lang vorhanden ist, bevor ein auf dieser Leitung auftretender Übergang auf eine negative Spannung als neue Belegung erkannt wird. Hierdurch wird die Überwachungsschaltung daran gehindert, mit einem ersten Gruppenwähler während des Einpulsens verbunden zu werden. Eine Ausschluß-Schaltung (nicht dargestellt) in der Belegungssteuerschaltung 31 verhindert, daß andere Belegungen erkannt werden, solange die Überwachungsschaltung auf geschaltet ist. Ein Umsetzer (nicht dargestellt) in der Schaltung 31 setzt die Identität der Ader a, auf der eine Belegung erkannt worden ist, in entsprechende, auf den Leitern 60 und 28 erscheinende Signale um. Das Signal auf einem der Leiter 60 schließt einen Stromweg in der Gatterschaltung 30 vom ausgewählten ersten Gruppenwähler zur Überwachungsschaltung, während alle übrigen Stromwege offen bleiben. Das auf dem Leiter 28 erscheinende Signal identifiziert den mit der Überwachungsschaltung verbundenen ersten Gruppenwähler. Diese Information ist für den Fall erforderlich, daß eine Fehlfunktion ausgedruckt werden muß. Die Überwachungsschaltung bleibt mit diesem ersten , Gruppenwähler so lange verbunden, bis die Verbindung richtig aufgebaut oder, bis ein Bericht über einen etwaigen Fehler beim Verbindungsaufbau ausgedruckt worden ist. Alle auf dem Leiter 61 erscheinenden Signale werden sowohl zum Wählimpulsdetektor 36 als auch zu einer Diode 32 geführt. Der Wählimpulsdetektor 36 spricht nur auf positive Spanhungsimpulse (F i g. 3 A und 3 B), d. h. auf die Wählimpulse selbst an. Die Kombination, bestehend aus Diode 32. Widerstand 33, Spannungsquelle 35 und Kondensator 34 läßt nur negative Spannungsspitzen, also die von den Schrittschaltemagneten gehaltenen Rückmeldeimpulse, zum Leiter 12 durch. Daher erscheinen die negativen Heb-Dreh-Spannungsspitzen als Rückmeldeimpulse nur auf dem Leiter 12 und die positiven Wählimpulse nur auf dem Leiter 37. Der Wählimpulsdetektor 36 schneidet also die negativen Spannungsspitzen ab, die von den Heb- und Drehmagneten herrühren und über die Vermittlungskette zurückübertragen worden sind. Daher entspricht die resultierende Wellenform, die auf dem Leiter 37 auftritt, nur den ursprünglichen Wählimpulsen.
Die auf dem Leiter 12 erscheinenden Rückmeldeimpulse werden einem Eingangsregister 41 zugeführt (Fig. 2). Das Register hat Speicherstellen in ausreichender Anzahl, um jede einzelne Ziffer zu speichern.
Die auf dem Leiter 37 erscheinenden Wählimpulse
ίο werden einem Eingangsregister 45 zugeführt. Auch dieses Register hat eine für die Speicherung jeder Ziffer ausreichende Anzahl Speicherstellen. Die Wählimpulse werden gleichfalls der Überwachungssteuerschaltung 44 zugeführt. Erkennt die Überwachungssteuerschaltung das Fehlen von Wählimpulsen während eines Zeitintervalls, das ausreicht, den Beginn der Zwischenzifferperiode zu identifizieren, so wird die Lese-Schreib-Schaltung 43 angewiesen, die im Register 41 gespeicherte Ziffer in den Schrittschalteinformations-Speicher 42 einzugeben. Die Überwachungssteuerschaltung weist gleichfalls die Lese-Schreib-Schaltung 46 an, die im Register 45 gespeicherte Ziffer in den Wählinformations-Speicher 47 einzugeben.
Nachdem jede Ziffer gewählt worden ist, weist die Überwachungssteuerschaltung 44 die beiden Lese-Schreib-Schaltungen 43 und 46 an, die letzten in den entsprechenden. Speichern 42 und 47 gespeicherten Ziffern in die Ausgangsregister 50 und 48 zu liefern. Die Ausgangsregister liefern ihrerseits die beiden entsprechenden Ziffern an einen Vergleicher 49 zu Vergleichszwecken. Der Vergleicher 49 unterrichtet .die Überwachungssteuerschaltung 44 über einen Leiter 55 über das Resultat des Vergleichs auf Übereinstimmung. Während des Vergleichs schaltet die Überwachungssteuerschaltung 44 nicht die Gatter 51 und 52 ein. Wenn die erste Wählimpulsziffer und die erste Schrittschalt-Impulsziffer, die ursprünglich übereinander auf der Ader α überlagert waren, aber auf den Leitern 37 bzw. 12 getrennt erscheinen, in den beiden Eingangsregistern gespeichert worden sind, betätigt die Überwachungssteuerschaltung die beiden Lese-Schreib-Schaltungen je zweimal aufeinanderfolgend. Hierbei werden zunächst die ersten beiden Ziffern in die entsprechenden Informationsspeicher übertragen, und von dort aus werden sie (zerstörungsfrei) ausgelesen und in die beiden Ausgangsregister gegeben. Von den Ausgangsregistern werden die beiden Ziffern dem Vergleicher 49 eingegeben, und die Überwachungssteuerschaltung 44 wird von einer Übereinstimmung (wenn vorhanden) unterrichtet. Dem Hebschrittvorgang eines Gruppenwählers folgt die Drehschritt-Frciwahl. die während der Zwischenziffernperiode (Spatium) auftritt. Die Überwachungssteuerschaltung 44 hat das Register 41 von den Hebschrittimpulsen freigemacht, während die Drehschrittimpulsc auf dem Leiter 12 rückgemeldet und in das Register 41 eingelesen werden (der letzte Impuls des Hebschrittvorganges, der auf dem Leiter 12 erscheint, ist vom ersten Impuls des Drehschrittvorganges um etwa 125 Millisekunden getrennt). Die Überwachungsstcucrschaltung 44 stellt eine ausreichende Zeitspanne zum Einspeichern einer vollständigen Ziffer, die die Anzahl Drehschritte darstellt, im Eingangsregister 41 zur Verfügung, wonach die Lese-Schreib-Schaltung 43 betätigt wird und die im Register 41 vorhandene Information in den Speicher 42 eingelesen wird. 1 lier-
bei wird keine äquivalente Information in den Speicher 47 eingelesen, da keine Wählimpulse vorhanden sind, die den Drehschritten entsprechen. Die Drehschrittimpulse werden vom Speicher 42 zerstörungsfrei entnommen und über das Ausgangsregister 50 in den Vergleicher 49 eingegeben. Vom Ausgangsregister 48 werden keine entsprechenden Wählimpulse empfangen. Dieses Fehlen von Wählimpulsen und die Gegenwart rückgemeldeter Drehschrittimpulse wird vom Vergleicher 49 dahingehend interpretiert, daß der Gruppenwähler seine Freiwahl ausgeführt hat. Ein Signal, das über diesen Umstand Aufschluß gibt, wird über den Leiter 55 der Überwachungssteuerschaltung 44 zugeleitet.
Die nächste einen nachfolgenden Gruppenwähler ansteuernde Wählimpuls- und rückgemeldete Schrittschaltimpulsfolge werden in den entsprechenden Eingangsregistern gespeichert. und anschließend in den beiden Informationsspeichern. Unmittelbar nachdem die Ziffern gespeichert worden sind, werden sie in die beiden Ausgangsregister ausgelesen und auf Übereinstimmung verglichen.
Die nächste Rückmeldung ist eine Schrittimpulsfolge auf dem Leiter 12. Diese Freiwahl-Information vom zweiten Gruppenwähler wird in den Speicher 42 auf die gleiche Weise eingegeben, wie vorher die Drehschritt-Information, die vom ersten Gruppenwähler herrührte. Wie vorhin wird die Uberwachungssteuerschalturig 44 unterrichtet, daß die Drehschritt-Freiwahl stattgefunden hat.
Die nächsten ankommenden Impulse sind die Wählimpulse der dritten Ziffer, die auf dem Leiter 37 erscheinen, und die Hebschrittimpulse vom Leitungswähler, die auf dem Leiter 12 rückgemeldet werden. Diese Folgen werden wie die vorausgegangenen Folgen gespeichert und miteinander verglichen. An Stelle, daß nun die Überwachungsschaltung als nächste Impulsfolge nur eine Drehschrittimpulsfolge auf dem Leiter 12 empfängt, empfängt sie auch eine Wählimpulsfolge, die auf dem Leiter 37 erscheint, wobei die Impu|szahl beider Folgen übereinstimmen soll. Wenn daher der letzte Wählimpuls empfangen worden ist, werden die beiden, in den Registern 41 und 45 vorhandenen Ziffern in die entsprechenden Informationsspeicher 42 und 47 eingegeben. Pie, beiden Ziffern werden unmittelbar darauf in die "Ausgangsregister eingegeben und im Vergleicher 49 verglichen. Wird auch hier Übereinstimmung festgestellt, so unterrichtet die Überwachungssteuerschaltung 44 die Belegungssteuerschaltung 31 über den Leiter 56, daß die Überwachungsschaltung nunmehr für ein Anschalten an einen ersten Gruppenwähler frei ist, der- als nächster belegt wird.
Für den Fall, daß eine Nichtübereinstimmung zwischen entsprechenden Wählziffcrn und Schrittschalteziffern vom Vergleicher 49 während einer seiner vier Operationen gefunden wird, wird ein Signal auf den Leiter 55 gegeben, so daß hierdurch die Überwachungssteuerschaltung 44 unterrichtet wird. Ein ähnliches Signal wird über den Leiter 55 zur Untcrrichtiing der Überwachungssteuerschaltung 44 dann gegeben, wenn ein Gruppenwähler seine Drehschritt-Freiwahl, die nach der Hebschrittoperation stattfindet, nicht ausführt.
Ist die Überwachungssteuerschaltung 44 über den Leiter 55 darüber informiert worden, daß eine Nichtübereinstimmung zwischen Wählimpulsen und Schritt schalteimpulsen vorhanden ist oder, daß ein Gruppenwähler dahingehend fehlerhaft ist, daß er seine Drehschritt-Freiwahl nicht ausführt, so kann die Schaltung 44 unmittelbar das Ausdrucken einleiten
5 oder aber verzögern, bis alle Wählziffern im Speicher 47 gespeichert sind. (Obgleich im letzteren Fall schließlich der falsche Teilnehmer identifiziert und gerufen sein wird, kann man die Vermittlungskette sich bis zum Ende entwickeln lassen, um bestimmen
ίο zu können, ob wenigstens der weitere Verbindungsaufbau richtig erfolgt, zumal ohne weiteres Mittel vorgesehen werden können, die eine Rufstromzufuhr zur falschen gerufenen Leitung verhindern.) Die Überwachungssteuerschaltung 44 führt Einschaltesignale zu den Steueranschlüssen der Gatter 51 und 52 über die Leiter 57 und 58 zu. Über den Leiter 59 wird ein Signal zum Lochbandausdrucker 54 gegeben, wodurch dieser mit dem Ausdrucken beginnt. Der Lochbandausdrucker druckt die Identität des ersten Gruppenwählers, der in der Vermittlungskette . liegt, aus, wobei die Identität auf dem Leiter 28 erscheint. Die Steuerschaltung 44 veranlaßt dann,- daß die Lese-Schreibschaltung 46 die vier gewählten, im Informationsspeicher 47 gespeicherten Äffern aufeinanderfolgend auf das Ausgangsregister 48 übertragen werden. Nachdem jede Ziffer im Ausgangsregister gespeichert ist, wird sie hieraus herausgeschoben und, geht über das Gatter 52 zum Lochbandausdrucker. Die gewählten Ziffern werden, auf die Identität des ersten Gruppenwählers folgend, ausgedruckt. Die Steuerschaltung 44 veranlaßt dann den Lese-Schreibkreis 43, das Auslesen der sechs im Speicher 42 gespeicherten Ziffern zu steuern, wobei diese Ziffern -die Heb- und Drehschrittinformation der beiden Gruppenwähler und des Leitungswählers repräsentieren, die für den Ruf verwendet worden sind. Jede Ziffer wird in das Ausgangsregister 50 eingegeben und von dort aus durch das Gatter 51 hindurch zum Lochbandausdrucker übertragen.
Nachdem alle Ziffern ausgedruckt worden sind und nachdem die Steuerschaltung 44 ein Signal auf den Leiter 56 gegeben hat, ist die Belegungssteuerschaltung davon unterrichtet, daß sie die nächste Bedienungsaufforderung überwachen soll.
Das Lochband trägt also eine Information, die nicht nur ausreicht, daß eine Bedienungsperson den fehlerhaft arbeitenden Wähler identifizieren kann, sie kann, auch ferner die Art des Fehlers bestimmen, z. B. daß ein Gruppenwähler oder ein Leitungswähler zuviel oder zuwenig Hebschritte durchgeführt hat, oder daß der Leitungswähler zuviel oder zuwenig Drehschritte durchgeführt hat. Das falsche Arbeiten eines Gruppenwählers dahingehend, daß er nicht in Freiwahl den Wähler der nächsten Stufe sucht, ist ein weiterer Zustand, der festgestellt werden kann. Ebenso kann der als »gassenbesetzt« bekannte Zustand erkannt werden. Dieser ist gegeben, wenn ein Gruppenwähler keinen freien Weg zu einem nächsten Gruppenwähler oder Leitungswähler findet, und wird dadurch identifiziert, daß die maximal mögliche Anzahl von Drehschritten ausgedrückt worden ist.
Es gibt eine Fehlerart, die eine Ausdruckoperation unnötig macht. Werden nämlich verstümmelte Wählimpulse empfangen, so ist zu erwarten, daß die von den verschiedenen Gruppenwählern und dem Leitungswähler unternommenen Schaltschritte den gewählten Ziffern nicht entsprechen werden. Das Ausdrucken einer information darüber, daß ein Wähler
nicht richtig arbeitet, würde in diesem Falle nur eine unnötige Beanspruchung des Wartungspersonals darstellen. Aus diesem Grunde ist ein Wählimpulsanalysierer 53 in der Schaltung vorgesehen. Die auf dem Leiter 37 erscheinende Wählimpulsform wird dem Wählimpuls analysieref 53 zugeführt. Dieser Analysierer kann von bekannter Art sein und dient dazu, die Güte jedes ankommenden Impulses zu prüfen. So muß beispielsweise das Verhältnis von Arbeits- zu Ruhespannung zwischen einer oberen und einer unteren Grenze liegen. Sind die Wählimpulse zu stark verzerrt, um noch einen richtigen Vermittlungsaufbau sicherzustellen, dann kann ein Signal über den Leiter 60 mit dem Ziel zugeführt werden, das Ausdrucken zu blockieren. Dessen ungeachtet, kann auch ein Ausdrucken erfolgen, wenn die Wählimpulse verzerrt sind. Dieses Ausdrucken würde dann die Art des beim Wählen aufgetretenen Fehlers identifizieren, der vom Wählimpulsanalysierer dem Lochbandausdrucker 54 über den Leiter 60 angezeigt worden ist. Ebenso würde hiermit die Identität des ersten Gruppenwählers ausgedruckt werden, die der Ausdrucker 54 über die Leitung 28 erhält. An Hand der Identität des ersten Gruppenwählers kann dann zumeist die entsprechende Amtsleitungsschaltung oder der entsprechende Leitungssucher aufgefunden werden, über den die verzerrten Wählimpulse empfangen worden sind, was für eine Lokalisierung der Signalisierfehler nützlich ist. ·
Andere Anwrendungsmöglichkeiten der Schrittschalteimpulsrückführung sind möglich. So können beispielsweise die Heb- und Drehschrittimpulse mit dem Ziel überwacht und gezählt werden, eine bestimmte Teilnehmerleitung auf einem gegebenen Teilnehmerleitungssucher zu identifizieren. Ein Leitungssucher führt in ähnlicher Weise, wie ein Gruppen- oder Leitungswähler, sowohl Heb- als auch Drehschritte durch, um eine von vielen (bis zu 200) Teilnehmerleitungen, die eine Bedienung anfordert, mit einem ersten Gruppenwähler zu verbinden. Durch Überwachung der Leitungssucher an Stelle der ersten Gruppenleiter und durch Anschalten der Überwachungsschaltung an den Leitungssucher, der als nächster belegt wird, ist es möglich, die rufende Teilnehmerleitung zu identifizieren. Die Teilnehmerleitung ist durch die Identität des angeschalteten Leitungssuchers und durch die Anzahl von diesem durchgeführten Heb- und Drehschritte identifiziert. Bei für 200 Teilnehmeranschlüsse ausgelegten Leitungssuchern sind zwei Teilnehmerleitungen einer gegebenen Anzahl Heb- und Drehschritte zugeordnet. Die Identifizierung der Teilnehmerleitung, die tatsächlich Bedienung anfordert, kann durch verschiedene bekannte Methoden bewerkstelligt werden. Beispielsweise kann durch ein auf einen zusätzlichen Leiter, der vom Leitungssucher zur Überwachungsschaltung führt, erscheinendes Signal erkannt werden, welche der beiden möglichen Teilnehmerleitungen eine Bedienung anfordert. Auf diese Weise kann einer von 200 Teilnehmern identifiziert werden, ohne daß ein Stromkreis zu jeder der 200 Teilnehmerleitungen führt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit impulsgesteuerten Wählern elektromechanischer Bauart, die durch Wählimpulsreihen zwangsgesteuert und/oder in Freiwahl vorzugsweise schritthaltend einstellbar sind zur Überwachung des über eine Wählerkette fortschreitenden Verbindungsaufbaues auf Einstellfehler mittels einer an den ersten Wählimpulsempfänger wahlweise oder programmgesteuert anschaltbaren Überwachungsschaltung mit einem ersten Zwischenspeicher für die steuernden Wählimpulsreihen oder Einstell-Sollinformation, mit einem zweiten Zwischenspeicher für die selbsttätig ermittelte Einstell-Istinformation und mit einem selbsttätig gesteuerten Aufzeichner für beide Informationen, dadurch gekennzeichnet, daß
a) jeder Wähler ein Koppelglied (15, 16, 17) zur Ankopplung der beim Aberregen der Wählermagnete (HM, DM) induzierten #· Spannungsspitzen (Fig. 3B) an den Wählereingang (Ader α) aufweist, daß
b) die für die tatsächlich erfolgten Einstellschritte repräsentativen (negativen) Spannungsspitzen selbst als Einstell-Istinformation zum zweiten Zwischenspeicher (41, 42, 43, 50) über die Wählerkette rückgemeldet werden und daß
c) ein Vergleicher (49) vorgesehen ist, der bei Verschiedenheit der jeweiligen Inhalte der beiden Zwischenspeicher (45 bis 48 und 41, 42, 43, 50) den Auf zeichner (54) zum selbsttätigen Aufzeichnen der Einstell-Sollinformation und der Einstell-Istinformation veranlaßt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Informationen aufgezeichnet werden, wenn nach Einstellung eines Gruppenwählers keine für Freiwahlschritte repräsentative Spannungsspitzen rückgemeldet wurden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelglied aus einem Kondensator (16), einer in Reihe geschalteten Diode (15) und einem an deren Verbindungspunkt gegen Masse geschalteten Widerstand (17) besteht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wählimpulsanalysierer (53) die Wählimpulse auf Sollform kontrolliert und gewünschtenfalls den Aufzeichner (54) sperrt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Belegungssteuerschaltung (31) die Überwachungsschaltung (32 bis 54) über eine Gatterschaltung (30) an den Eingang (a) des ersten Wählers der Kette auf dessen Belegung hin für die Dauer dieses Verbindungsaufbaues anschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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