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DE1081063B - Schaltungsanordnung zur Isolationspruefung von in einer Fernsprechwaehlvermittlung endenden Teilnehmeranschlussleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Isolationspruefung von in einer Fernsprechwaehlvermittlung endenden Teilnehmeranschlussleitungen

Info

Publication number
DE1081063B
DE1081063B DEW10919A DEW0010919A DE1081063B DE 1081063 B DE1081063 B DE 1081063B DE W10919 A DEW10919 A DE W10919A DE W0010919 A DEW0010919 A DE W0010919A DE 1081063 B DE1081063 B DE 1081063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
chain
relays
group
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW10919A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Campbell Avery
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1081063B publication Critical patent/DE1081063B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • H04M3/30Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for subscriber's lines, for the local loop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, welche die aufeinanderfolgende und automatische Isolationsprüfung von zu einer Fernsprechwählvermittlung führenden, als prüfbar gekennzeichneten Teilnehmeranschlußleitungen ermöglichen soll, die an Kontakten von Kreuzschienenschaltern der Vermittlung enden.
Die Schaltungsanordnung ist dazu mit einer Leitungsisolationssprüfeinrichtung ausgestattet.
Zur Ermöglichung und Verwirklichung eines sol- ίο chen Prüfvorgangs bedarf die Schaltungsanordnung einer bestimmten Ausstattung und einer bestimmten Betätigungs- und Beeinflussungsfolge. Die Erfindung besteht demgemäß in der Vereinigung folgender Maßnahmen :
a) die Auswahl der Gruppe von zu prüfenden Einzelleitungen (Elementargruppe) erfolgt mittels einer Kombination von vier zyklischen Ketten von Ansteuerrelais, nämlich einer Rahmen-Einer-Kette, einer Rahmen-Zehner-Kette, einer Vertikalgruppenkette und einer Horizontalgruppenkette, die derart voneinander abhängig sind, daß alle Ketten bei Einleitung eines Prüfvorgangs gleichzeitig ihre erste Stellung einnehmen; jeder vollständige Durchlauf der Rahmen-Einer-Kette veranlaßt die Weiterschaltung der Rahmen-Zehner-Kette um jeweils einen Schritt bis zum Erreichen des letzten Rahmens, jeder vollständige Durchlauf der Rahmen-Zehner-Kette die Weiterschaltung der Vertikalgruppenkette um einen Schritt und schließlich jeder vollständige Durchlauf der Vertikalgruppenkette die Weiterschaltung der Horizontalgruppenkette um einen Schritt, bis auch diese Kette ihren Umlauf beendet hat.
b) Die einzelnen Leitungen innerhalb der nach a) ausgewählten Elementargruppe werden zur Prüfung mittels einer zusätzlichen Kette von Vertikalreihenrelais ausgewählt, deren zyklische Betätigung bei jedem Schritt der Vierkettenkombination gestartet wird und deren Relais betätigt werden, wenn die ensprechende Leitung als prüfbar gekennzeichnet ist, und von denen jedes Relais seinerseits den der einzelnen Leitung zugehörigen Haltemagnet betätigt, welcher das Schließen der Schalterkontakte und damit den Anschluß der zu prüfenden Leitung an eine freie Verbindungsschiene von einer Vielzahl von Verbindungsschienen veranlaßt.
c) Zur Kennzeichnung der Prüfbarkeit der einzelnen Teilnehmerleitungen einer Elementargruppe werden bei jedem Schritt der Vierkettenkombination drei Gruppen von Kennzeichnungsrelais — nämlich Relais für als gestört markierte Teilnehmer-Schaltungsanordnung
zur Isolationsprüfung
von in einer Fernsprechwählvermittlung
endenden Teilnehmer ans chlußleitungen
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Feciit, Patentanwalt, Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 6. Mai 1952
Robert Campbell Avery, Jackson Heights, N. Y.
(V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
anschlußleitungen, Relais für gesprächbesetzte Leitungen und Relais für stets zu überspringende Leitungen, z. B. von Nebenstellenanlagen — an die Kontaktsätze oder Leiter der zur Prüfung anstehenden Leitungen angeschaltet; diese Kennzeichnungsrelais bewirken im Falle der Nichtprüfbarkeit der Leitung mit Hilfe einer weiteren Gruppe von Umgehungsrelais in der Vertikalreihenkette nach b) das Überspringen des oder der entsprechenden Relais.
d) Der Haltekreis jedes nach b) betätigten Leitungshaltemagneten wird an alle von ihm betätigbaren Schalterkontakte der Signaladern aller Verbindungsschienen angeschlossen.
e) In jeder horizontalen Gruppe jedes Rahmens ist je eine Teilnehmeranschluß-Kontaktsatzreihe als nicht prüfbarer Anschluß gekennzeichnet und als Ausgang über einen Hilfswähler zur Prüfeinrichtung geschaltet.
f) Die Prüfeinrichtung ist mit Mitteln ausgestattet, welche wahlweise einen von mehreren möglichen Prüf vorgängen individuell an jeder angewählten Leitung einzustellen ermöglichen.
009 508/87
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g) Die Prüfeinrichtung enthält Mittel, welche die Jeder Gestellrahmen hat eine gesonderte Wählein-
Einstellung eines anderen Prüfvorganges an einer richtung, die ihn mit 'den übrigen Wähleinrichtungen
Leitung ermöglichen, wenn der vorher durch- verbindet und in der auch die den Horizontalgruppen
geführte Prüfvorgang negativ verlaufen ist. und den Vertikalgruppen zugeordneten Relais ent-
5 halten sind. Die Teilnehmerleitung wird angewählt,
Zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung indem die Gestellrahmen-Wähleinrichtung, das Hori- und zur Erläuterung weiterer Merkmale derselben zontalgruppenrelais und das Vertikalgruppenrelais, die wird nachstehend in Verbindung mit der Zeich- der gewünschten Leitung zugeordnet sind, betätigt nung eine Ausführungsiorm der erfindungs- werden. Ein Leitungsgruppenrelais wird durch gegemäßen Schaltungsanordnung erläutert; in der io meinsame Betätigung des Horizontalgruppen- und Zeichnung zeigt " ' " Vertikalgruppenrelais betätigt und verbindet die Er-
Fig. 1 die Anordnung von Teilnehmerleitungen in regungskreise der Prüf- und Haltemagneten von fünf
einem Telefonsystem, für das die vorliegende Prüf- Leitungen über die Gestellrahmen-Wähleinrichtung
einrichtung 'besonders geeignet ist, mit den übrigen Wähleinrichtungen. Das Horizontal-
Fig. 2 in schematischer Form die Art, in der eine 15 gruppenrelais verbindet die Erregungskreise der Prüfeinzelne Leitung angewählt und mit der Isolations- und Wählmagneten der angeschlossenen Verbindungsprüfeinrichtung verbunden wird, schiene über die Gestellrahmen-Wähleinrichtung mit
Fig. 3 im Detail die zum Anwählen der Leitungs- den übrigen Wähleinrichtungen,
gruppen benutzten Relaisketten, Eine Überwachungsverbindung wird mit der ge-
Fig. 4 die Mittel zur Auswahl der durchzuführen- 20 wünschten Leitung durch eine Anzahl von Schaltern
den Prüfung und des WMerstandsbereich.es, der bei in ähnlicher Weise hergestellt. Eine solche Verbindung
dieser Prüfung benutzt werden soll, und kann jedoch nur mit einer freien Leitung hergestellt
Fig. 5 die Art, in der die Isolationsprüfung durch- werden. Bei der Prüfung während einer Fehlersuchung
geführt und von den Auswahlmitteln von Fig. 3 kon- kann es aber erforderlich sein, mit einer Leitung ver-
trolliert wird. 25 bunden zu werden, die gesprächbesetzt erscheint. Für
Das Fernsprechsystem (Fig. 1), für das die vor- diesen Zweck ist in jeder Horizontalgruppe ein Satz liegende Schaltungsanordnung zur Isolationsprüfung Leitungskontakte, nämlich der erste oder Null-Satz in konstruiert wurde, enthält Kreuzschienenschalter. In der Vertikalgruppe zwei, reserviert, um als Prüfvertisolchen Schaltern werden ankommende Leitungen kale zu dienen. Diese Prüfvertikalen sind an eine (Teilnehmeranschlußleitungen) parallel an eine Serie 30 spezielle Wähleinrichtung, im folgenden Hilfswähler von Kontakten gelegt, die in einer »vertikalen Reihe« genannt, angeschlossen, durch die sie an die Prüfeinangeordnet sind. Jeder Schalter enthält zwanzig richtung angeschlossen werden können. Wenn eine solche vertikalen Reihen. Abgehende Leitungen (Ver- Leitung geprüft werden soll, wird sie genauso anbindungsschienen), von denen an jeden Schalter zehn gewählt wie eine freie Leitung. Die Haltemagneten angeschlossen sind, sind parallel an Kontakte an- 35 der zu prüfenden Leitung und der P ruf vertikal en geschlossen, die in einer horizontalen Reihe angeord- werden beide betätigt, wobei die Leitung über einen net sind. Die abgehenden Leitungen von zwei oder Teil der Verbindungsschiene zur Prüfvertikalen vermehr Schaltern können in Serie geschaltet werden, so bunden wird und dann durch den Hilfswähler mit der daß ein Satz von abgehenden Verbindungsschienen Prüfeinrichtung.
vierzig oder mehr Teilnehmeranschlußleitungen be- 40 Bei der Isolations-Widerstands-Prüfung arbeitet die
dienen kann. Alle Teilnehmerleitungen, die von einem Steuerschaltung der Prüfeinrichtung als Wähleinrich-
einzigen Satz von Verbindungsschienen bedient wer- tung, und der Hilfswähler wird betätigt, so daß die zu
den, bilden eine »Horizontalgruppe«. Zehn Horizontal- prüfende Leitung über die Steuerschaltung an die
gruppen bilden einen »Gestellrahmen«. Es werden so Leitungsisolationsprüfeinrichtung selbst angeschlossen
viele Gestellrahmen vorgesehen, wie durch die Größe 45 wird.
des Amtes erforderlich sind, gewöhnlich ist die Zahl Fig. 2 zeigt die Schaltungen, durch die die Teilein Vielfaches von Zehn. Die in einer Horizontal- nehmerleitungen zur Isolationsprüfung ausgewählt gruppe vereinigten Leitungen sind in Gruppen von je werden, im besonderen wind die erste Leitung gezeigt, fünf Leitungen angeordnet; die höchstzulässige Zahl Wie in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde, dieser Gruppen ist zwölf. Diejenigen Gruppen von 50 wird durch Betätigung einer Gestellrahmen-Wähleinfünf Leitungen, die vertikal untereinander eine ent- richtung, eines Horizontalgruppenrelais und eines sprechende Lage in den zehn Horizontalgruppen ein- Vertikalgruppenrelais eine Gruppe von fünf Leitungen nehmen, bilden eine »Vertikalgruppe« von fünfzig angewählt. In der Steuerschaltung sind deshalb eine Leitungen. Vielzahl von Relaisketten vorgesehen, darunter eine
Eine Verbindung zwischen einer ankommenden 55 Kette von vier Rahmen-Zehner-Relais 25 FTO bis Leitung und einer Vertvindungsschiene wird in nicht 25 FT 3, eine Kette von zehn Rahmen-Einer-Relais dargestellter Weise mit Hilfe der üblichen Wählein- 25FU0 bis 25FU9, für vierzig Gestellrahmen vorrichtungen hergestellt, die eine freie Verbindungs- gesehen, eine Kette von zehn Horizontalgruppenrelais schiene auswählen und einen dazugehörigen Magneten 3OiTGO 'bis 3OiTG 9 und eine Kette von zwölf Ver-(Wählmagneten) betätigen, um die entsprechende 60 tikalgruppenrelais 30 VGO bis 30 VG11. Diese Relaishorizontale Reihe von Kontakten in Betriebsbereit- ketten arbeiten gemeinsam, um alle Gruppen von fünf schaft zu bringen. Die gleichen Einrichtungen wählen Leitungen zyklisch anzuwählen. Die Betriebsweise der dann eine bestimmte ankommende Leitung aus und Relaisketten wird in Verbindung mit Fig. 3 bebetätigen den dazugehörigen Magneten (Leitungs- schrieben.
haltemagneten), wodurch die vertikale Reihe von Kon- 65 Während der Zeit, in der eine Gestellrahmen-Wähltakten mit einem der vorbereiteten Kontakte der einrichtung an die Isolationsprüfeinrichtung angehorizontalen Reihe verbunden wird. Der Leitungs- schlossen ist, können auf diesem Gestellrahmen keine haltemagnet bleibt in Betriebszustand, um die Ver- Teilnehmeranrufe verarbeitet werden. Um den Amtsbindung aufrechtzuerhalten, aber der Wählmagnet betrieb mögliehst wenig zu stören, ist deshalb die fällt ab, sobald die Verbindung hegestellt ist. 70 Steuerschaltung so eingerichtet, daß eine bestimmte
Leitungsgruppe nacheinander auf jedem Gestellrahmen angewählt wird und dann erst weitere Leitungsgruppen.
Für eine vollständige Prüfung wird als erste «diejenige Gruppe angewählt, die im Gestellrahmen 00, in der Horizontalgruppe 0 und in der Vertikalgruppe 0 liegt. Bei Beginn der Prüfung werden deshalb automatisch Rahmen-Zehner-Relais 25 FTO, Rahmen-Einer-Relais 25FC70, Horizontalgruppenrelais 3OiJGO und Vertikalgruppenrelais 30 VG 0 betätigt. Relais 25 FTO betätigt wieder das Hilfsrelais 30FTAO. Nachdem geprüft wurde, daß ein und nur ein Relais in jeder Kette erregt wurde, zieht Relais 29LLC an und verbindet die Batterie mit den verschiedenen Wählkreisen.
Das Vorzugsrelais 4MP, durch das der Gestellrahmen 00 angewählt wird und das zum Prüfkreis in dem den Gestellrahmen 00 zugeordneten Hilfswähler liegt, wird über einen Kreis erregt, der von Batterie über Lampe 16-18, Relais 16TA1 Leiter 16-22, Arbeitskontakt von Relais 29 LLC, Leiter 29-03, 25FtZO und 30FTAO, Leiter 30-04, Wicklung des Relais 4MP nach Erde, über die von den übrigen Vorzugsrelais gebildete Kette verläuft, die nur geschlossen ist, wenn keines der übrigen Vorzugsrelais angezogen hat. Wenn die Wähleinrichtung frei ist, zieht Relais 4MP an, verriegelt sich und erregt Vielfachrelais, repräsentiert durch Relais 5MCAl, die den Gestellrahmen 00 mit der Steuerschaltung verbinden.
Wenn Relais 5 MC Al angezogen hat, wird ein Kreis für das Gestellrahmen-Horizontalgruppen-Relais 3HG0 geschlossen, der von Batterie über Lampe 29-11, Arbeitskontakt des Relais 29 LLC, Leiter 29-12, Arbeitskontakt des Relais 3OiTGO, Leiter 30-06, Arbeitskontakt des Relais 11CI, das bei Einschalten der Steuerschaltung erregt wurde, Leiter 12-04, Arbeitskontakt des Relais 5MCAl und Wicklung des Relais 3HG0 nach Erde verläuft. Relais 3HG0 zieht deshalb an und schließt einen Prüfkreis, der von Erde über Widerstand 3-01, Arbeitskontakte der Relais 3 HGO und 5 MC Al, Leiter 5-03, Arbeitskontakt des Relais 11CI über die Wicklung des Relais 28 HGK nach Batterie verläuft. Relais 28 HGK zieht an und zeigt dadurch an, daß das Gestellrahmen-Horizontalgruppen-Relais 3HG0 angezogen- hat.
Zur gleichen Zeit wird das Gestellrahmen-Vertikalgruppen-Relais 3 VCB 0 über einen Kreis erregt, der von Batterie über Lampe 29-13, Arbeitskontakt des Relais 29LLC, Leiter 29-14, Wicklung des Relais 28 VGK, Leiter 28-08, Arbeitskontakt des Relais 30 VG 0, Leiter 30-07, Arbeitskontakt des Relais 11CI, Leiter 11-04, Arbeitskontakt des Relais 5 MC Al, Leiter 3-02 über die Wicklung des Relais 3 VGBO nach Erde verläuft. Wenn die Relais 3HG0 und 3 VGB 0 angezogen haben, wird das Leitungsgruppenrelais 3 LG 0 über einen Kreis erregt, der von Batterie über Lampe 29-16, Arbeitskontakt des Relais 29 LLC, Leiter 29-17, Arbeitskontakt des Relais 28 HGK, Leiter 28-09, Arbeitskontakt des Relais 11CI, Leiter 11-06, Arbeitskontakt des Relais 5 MCA1, Leiter 5-04, Arbeitskontakte der Relais 3 VGBO und 3HG0 über die Wicklung des Relais 3LG0 nach Erde verläuft.
Relais 3LG0 verbindet zwei Leiter von jeder der fünf Leitungen der durch die Relais 3 VGB 0 und 3 HG 0 identifizierten Gruppe mit der Prüfeinrichtung. Gezeigt sind nur die Leiter 3-03 und 3-06, die zu einer Leitung gehören. Leiter 3-03 wird zunächst gebraucht, um festzustellen, ob die Leitung gesprächbesetzt oder frei ist, und wird zu diesem Zweck über Arbeitskontakt des Relais 3LG0, Leiter 3-04, Arbeitskontakt des Relais 5MCAl, Leiter 5-06, Arbeitskontakt des Relais 11CI, Leiter 12-06, Ruhekontakt des Relais 19LHT, Leiter'19-14 über die Wicklung des Relais 17 LBTO mit Batterie verbunden. Wenn die Leitung frei ist, wird über die Wicklung des Haltemagneten 2LiTO Batterie an'den Leiter 3-03 gelegt, und Relais 17 LBTO zieht nicht an. Wenn die Leitung gesprächbesetzt ist, ist einer der Leitungskontaktsätze, z.B. Kontaktsatz 2-06, geschlossen und erdet über die c-Ade'r der bestehenden Verbindung, verriegelt Haltemagnet 2LH0 und verbindet Erde mit Leiter 3-03, wodurch das Relais 17 LBT0 erregt wird, das wieder Relais 17 LB 0 zum Ansprechen bringt.
Die Steuerschaltung mißt auch den Hilfswähler. Der Stromkreis, der den Hilfswähler mit den Gestellrahmen verbindet, tritt im Gestellrahmen, wie schon erwähnt, in einer Vertikalreihe von Kontakten auf, ähnlich einer Teilnehmerleitung. Die Prüfeinrichtung wählt eine freie Verbindungsschiene im Gestellrahmen, z. B. Verbindungsschiene 1 an, erregt den Wählmagneten 2LSl, der zu dieser Verbindungsschiene gehört, und erregt dann den Haltemagneten 2 OHO im Hilfswähler und den Haltemagneten 2 NT, der zum Hilfsstromkreis in dem Gestellrahmen gehört, und verbindet so die Verbindungsschiene mit der Steuerschaltung und der Isolationsprüfeinrichtung.
Nach einem Zeitintervall wird in nicht dargestellter Weise das Relais 19 LHT erregt. Wenn nun die erste Leitung frei ist und keine andere Markierung vorhanden ist, die das verhindert, wird Relais 17 VFO über den Leiter 18-11 und den Ruhekontakt des Relais 17 LI? 0 erregt und schließt damit einen Kreis, der wie oben von Batterie über die Wicklung des Haltemagneten 2LH0, Leiter 3-03, Kontakt des Relais 3LG0, Leiter 3-04 ..., den Arbeitskontakt des Relais 19 LHT, Leiter 19-18, Arbeitskontakt des Relais 17 VFO, Leiter 17-08 nach Erde verläuft. Wenn Magnet 2LH0 angezogen hat, wird der Kontaktsatz 2-06 geschlossen und Leitung 2-12 über Kontaktsatz 2-06 an die vorbereitete Verbindung zwischen der angewählten Verbindungsschiene und der Prüfeinrichtung angeschlossen; die Verbindung verläuft dann über Verbindungsschiene 1, Kontaktsatz 2-07, Leiter 20-08, 20-07, Kontaktsatz des Hilfswählers, Leiter 19-22,19-21 zur Steuerschaltung, wo, wie später beschrieben werden wird, die Bedingungen eingestellt sind, die die gewünschte Art und den Bereich der vorgesehenen Prüfung bestimmen, und dann über die Leiter 23-04 und 23-03 zur Leitungsisolationsprüfeinrichtung. Wenn das Ergebnis befriedigend ist, wird der Haltemagnet 2LH0 gelöst, das nächste Vertikalreihenrelais 17 VFl wird betätigt, und die nächste Leitung wird geprüft.
In jeder der fünf Leitungen einer Gruppe ist ein Umgehungsrelais wie Relais 17 LSO vorgesehen, und diese Relais liegen in nicht dargestellter Weise im Erregungskreis der Relais 17 VFO bis 17 VF 4, um die Prüfung von Leitungen zu verhindern, die gesprächbesetzt sind oder aus anderen Gründen nicht geprüft werden sollen. Wenn Relais 17 LBO nicht angezogen hat, kann Relais 17 VFO erregt werden und die erste Gruppe von Leitungen geprüft werden. Wenn Relais 17L50 angezogen hat, wird der Erregungskreis für Relais 17 VFO geöffnet und auf das Relais 17 VFl übertragen. In ähnlicher Weise verhindert jedes Umgehungsrelais die Prüfung der zugehörigen Leitung in dieser Gruppe.
Wie oben beschrieben, wird das Umgehungsrelais 17 LBO "betätigt, wenn Relais 17 LBTO anzieht, um anzuzeigen, daß die erste Leitung der Gruppe gesprächbesetzt ist. Eine Leitung kann aber auch um-
gangen werden, wenn sie zu einer besonderen Klasse gehört oder wenn auf dieser Leitung besondere Bedingungen herrschen.
Im allgemeinen gehören aber die zehn Leitungen in derselben Vertikalgruppe in verschiedenen Horizontalgruppen zur gleichen Klasse. Wenn ein Vertikalgruppenrelais, z.B. Relais 3FGBO, anzieht, schließt es einen Klassenkreis für jeden der fünf Leitungssätze, die in dieser Vertikalgruppe liegen. Zu diesem Zweck ist ein Satz von fünf Anschlußklemmen für jedes Vertikalgruppenrelais vorgesehen, und diese fünf Klemmen sind an einem Satz Klassenklemmen entsprechend den Leitungsklassen angeschlossen. Normalerweise sind diese Klassenklemmen durch Klassenleiter mit der allgemeinen Wähleinrichtung verbunden, um die richtige Verarbeitung eines Anrufes zu kontrollieren, in der Steuerschaltung sind sie aber mit einem anderen Satz Anschlußklemmen verbunden, durch die die Klassenleiter, die Leitungsklassen repräsentieren, die von der Isolationsprüfeinrichtung nicht geprüft werden können, an Erde geschlossen sind. Ist Erde auf einem Klassenleiter, wird ein Relais wie Relais VJVO bedient, wenn dieser Klassenleiter durch ein Vertikalgruppenrelais an die Steuerschaltung angeschlossen wird. Wenn aus irgendeinem Grund diese Klassenanordnung nicht benutzt werden kann, kann Batterie über einen Widerstand an einen der betreffenden Leitung zugehörigen Leiter, z.B. Leiter 3-06, angeschlossen werden. Relais 3LG0 verbindet dann den Leiter 3-06 über Kontakte der Relais 5MCAl und UCI über die Wicklung des Relais 17SKPO mit Erde, so daß, wenn eine Leitung, die durch Batterie auf Leiter 3-06 markiert ist, an eine zur Prüfung ausgewählte Gruppe angeschlossen wird, Relais 175"KPO erregt wird. Wenn eines der ReMs 17F0, 175XPO oder 17LBTO erregt wird, wird auch das Umgehungsrelais 17 LF-O erregt, um die Prüfung der entsprechenden Leitung zu verhindern. Daraus folgt, daß eine Leitung als nichtprüfbar in drei Wegen gekennzeichnet werden kann, nämlich durch Besetztzeichen, durch Klassenmarkierung oder durch Einzelmarkierung.
Ehe an Hand der Fig. 4 und 5 beschrieben wird, wie die Art und der Bereich der Isolationsprüfung ausgesucht und wie die Prüfung durchgeführt wird, soll die *£ Arbeitsweise der Relaisketten an Hand von Fig. 3 beschrieben werden.
Wie bereits erwähnt, beginnt eine vollständige Prüfung des Isolationswiderstandes der Leitungen in einem Amt mit derjenigen Leitungsgruppe, die an Gestellrahmen 00, Horizontalgruppe 0 und Vertikalgruppe 0 angeschlossen ist. Die durchzuführende Prüfung und der zu benutzende Widerstandsbereich wird durch einen der Schalter bestimmt, die in Fig. 4 gezeigt werden, wodurch, wie später beschrieben werden wird, eine Vielzahl von Arbeitsrelais, einschließlich Relais 16 OiV betätigt wird. Relais 16OiV (Fig. 4) legt in nicht dargestellter Weise Erde an Leiter 16-21, womit ein Kreis geschlossen wird, der über Ruhekontakt und Anker 1 des Relais 30 VK, Leiter 30-01, Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 25 FT3, Kettenkreis über die Ruhekontakte der Relais, die zwischen den Relais 25 FT3 und 25 FTl liegen, Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 25 FTl und Wicklung des Relais 25 FT Q zur Batterie verläuft. Ein anderer Kreis zur Batterie verläuft von Leiter 16-21 über den Ruhekontakt und Anker 2 des Relais 25 TK, Anker 5 und Ruhekontakt des Relais 25 FU9, die Kette über die Anker und Ruhekontakte der übrigen Relais zwischen den beiden Relais 25FU 9 und Relais 25FC70, und durch die Wicklung des Relais 25FU0 an Batterie, wobei Relais 25FU0 betätigt wird. Ein weiterer Kreis verläuft vom geerdeten Leiter 16-21 über den Ruhekontakt und Anker 2 des Relais 30Hi?, Leiter 30-02, Anker 3 und Ruhekontakt 30 VG11, die Kette von Ruhekontakten und Ankern der Relais, die zwischen den Relais 30 VG11 und 30 FGO liegen, durch die Wicklung des Relais 30 FGO an Batterie, und Relais 30 FGO zieht an. Ein weiterer Kreis verläuft von Erde auf dem Leiter 16-21 über Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 30 HG 9, die Kette über Anker und Ruhekontakte der Relais, die zwischen den Relais 30HG 9 und 30HG0 liegen, über die Wicklung des Relais 30HG 0 an Batterie, wodurch Relais 30 HGO betätigt wird. Die vier Relais, die nach Erdung des Leiters 16-21 angezogen haben, sind das Rahmen-Zehner-Nullrelais, Rahmen-Einer - Nullrelais, Vertikalgruppen - Nullrelais und Horizontalgruppen-Nullrelais. Durch Anziehen des Relais 25 FTO wird ein Erregungskreis zur Betätigung des Rahmen-Zehner-Hilfsrelais 30FTAO geschlossen, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Arbeitskontakt und Anker 5 des Relais 25 FTO, die Leiter 25-02 und 25-03, Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 25 UK, Leiter 25-04 und in nicht dargestellter Weise über den Ruhekontakt eines Gruppen-Endrelais zur Erde verläuft.
Um zu prüfen, daß nur ein einziges Leitungsrelais in jeder Gruppe angezogen hat, ehe ein Gestellrahmen gemessen wird, wird ein nicht dargestelltes Prüfrelais durch eine Verbindung über Leiter 19-11, Anker 1 und Ruhekontakt des Relais 25 UK, Ruhekontakt und Anker 3 des Relais 25 FU 9, die Kette der Ruhekontakte und Anker der Relais zwischen den Relais 25FU9 und 25FU0, Arbeitskontakt und Anker 2 des Relais 25FiJO, Leiter 25-06, die Kette über die Ruhekontakte und Anker 5 des Relais 25 FT 3, des Zwischenrelai's und des Relais 25 FTl, Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 25 FTO, Leiter 25-07, Ruhekontakt und Anker 5 des Relais 30 VG11, die Kette über Kontakte und Anker der Relais zwischen den Relais 30 VG11 und Relais 30 FGO, Arbeitskontakt und Anker 4 des letzteren Relais, Leiter 30-03, Ruhekontakt und Anker 5 des Relais 30HG 9, den Kettenkreis über die Ruhekontakte und Anker der Relais zwischen den Relais 30HG 9 und 30 HGO, Arbeitskontakt und Anker 4 des letzteren Relais an Erde auf dem Leiter 16-21 erregt.
Dieses Prüfrelais bedient Relais 29LLC (Fig. 2), das die Wege zur Auswahl der zu prüfenden Leitungsgruppen vorbereitet. Relais 29 LLC legt auch Erde an den Leiter 25-02 (Fig. 3), Anker 5 und Arbeitskontakt des Relais 25 FTO und die Wicklung des Relais 30FT^O, um das letztere Relais unabhängig vom ersten Erregungskreis erregt zu halten.
In Fig. 3 verläuft der in Fig. 2 gezeigte Kreis zum Anwählen des ersten Leitungs - Gestellrahmens von Leiter 29-03, Arbeitskontakt und Anker 1 des Relais 25 Ft/0, Leiter 25-08, Anker 4 und Arbeitskontakt des Relais 30FT^O zum Leiter 30-04. Der Kreis zur Erregung des Gestellrahmen-Horizontalgruppen-Relais verläuft in Fig. 3 vom Leiter 29-12 über Anker 1 und Arbeitskontakt des Relais 30 HGO zum Leiter 30-06 und der Kreis zur Erregung des Gestellrahmen-Vertikalgruppen-Relais verläuft vom Leiter 28-08 über Anker 1 und Arbeitskontakt des Relais 30 FGO zum Leiter 30-07.
Die Haltemagneten von fünf Leitungen der angewählten Gruppen werden gemeinsam betätigt, um die angeschlossenen Leitungen, wie vorher beschrieben, durch die Steuerschaltug mit der Leitungsisolations-
prüfeinrichtung zu verbinden, -dabei wird die Prüfung an jeder Leitung 'der Gruppe vorgenommen.
Wenn 'die letzte Leitung der Gruppe geprüft wurde, wird ein nicht dargestelltes Gruppen-Endrelais erregt, löst den Gestellrahmenwähler und trennt damit den Gestellrahmen ab, ebenso wie den Hilfswähler durch Lösen des Relais 29LLC. Wenn das Gruppen-Endrelais und' das Relais 29 LLC gearbeitet haben, fällt Relais 30FTAO ab.
Ist das Gruppen-Endrelais erregt, wird in nicht dargestellter Weise die Erde auf dem Leiter 16-21 an den Leiter 30-11 gelegt, wodurch ein Erregungskreis für das Relais 25 FUl geschlossen wird, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais 25 FUO, Leiter 25-12, Ruhekontakt und Anker 1 des Relais 30 FE, die Ketter über die Anker 1 und Ruhekontakte der Relais 30 FTA 0, 30FTAl, Zwischenrelais (nicht gezeigt) und Relais 30FTA3 zum Leiter 30-11 verläuft. Relais 25Ft/0 bleibt nach Betätigung des Relais 25FUl durch einen Verriegelungskreis erregt, der über den Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 25FUO, Anker 1 und Ruhekontakt des Relais 25 TK zum Leiter 25-13 verläuft, der durch das Gruppen-Endrelais geerdet ist. Relais 25FU1 verriegelt sich in einem Kreis, der von seiner Wicklung über seinen Arbeitskontakt und Anker 5, die Kette durch die Anker 5 und die Ruhekontakte der Relais zwischen den Relais 25FUl und 25FU9, Anker 5 und Ruhekontakt des letzteren Relais, Ruhekontakt und Anker 2 des Relais 25 TK und Leiter 16-21 zur Erde verläuft. Wenn Relais 25FCZO und 25 FUl angezogen haben, wird ein Erregungskreis für das Einer-Prüfrelais 25 UK geschlossen, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Anker 3 und Arbeitskontakt des Relais 25-FtZl, Arbeitskontakt und Anker 2 des Relais 25 FUO, Leiter 25-06, die Kette der Ruhekontakte und Anker 5 der Relais 25 FT 3 und 25 FTl und ein Zwischenrelais (nicht gezeigt), Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 25 FTO, Leiter 25-07, die Kette der Anker und Ruhekontakte der Relais 30 VG11 und 30VG2 und Zwischenrelais, Ruhekontakt und Anker 5 des Relais 30 VGl, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais 30 VGO, Leiter 30-03, die Kette der Ruhekontakte und Anker 5 der Relais 30HG9 und 30HGl mit Zwischenrelais, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais 3OiTGO zum geerdeten Leiter 16-21 verläuft, wodurch Relais 25 UK anzieht. Relais 25 UK unterbricht den Verriegelungskreis für das Gruppen-Endrelais, und dieses Relais fällt ab.
Das Gruppen-Endrelais unterbricht beim Abfallen den oben beschriebenen Verriegelungskreis für das Relais 25 FUO, das dann abfällt, wobei nur noch das Relais 25FU1 in dieser Serie erregt bleibt. Relais 25 FUO unterbricht beim Abfallen auch den Erregungskreis für das Relais 25 UK, das abfällt, um anzuzeigen, daß die Gestellrahmen- und Leitungsanwählrelais zur Messung des nächsten Gestellrahmens bereitstehen. Die Relais 29 LLC und 30FT^O werden wieder in der schon beschriebenen Art betätigt, um das Startzeichen zur Prüfung des nächsten Gestellrahmens zu geben.
Beim nächsten Anziehen des Gruppen-Endrelais, nachdem die vom Relais 25 FUl ausgewählte Gruppe von fünf Leitungen geprüft wurde, verriegelt die am Leiter 25-13 (Fig. 3) liegende Erde das Relais 25FUl über den Anker 3 und den Ruhekontakt des Relais 25FUO. Wenn Relais 30FTAO abfällt, wird die Erdverbindung über die Leiter 30-11 und 25-12, über den Anker 4 und den Ruhekontakt des Relais 25FUO1 Anker 5 und Arbeitskontakt des Relais 25FiJl das nächste Relais in der Reihe erregen, das das erste der beiden zwischen den Relais 25FUl und 25 FtZ 4 liegenden Relais ist. Wird der gestrichelte Teil des Weges zwischen dem Arbeitskontakt am Anker 5 des Relais 25FU4 und der Wicklung dieses Relais nicht beachtet, und wird angenommen, daß Relais 25 FU4 gearbeitet hat, wird ein Weg über seinen Arbeitskontakt und Anker 5 geschlossen. An seinem Anker 3 und dem Arbeitskontakt wird dann der Erregungskreis für das Relais 25 UK über Arbeitskontakt und Anker 2 des Relais 25FUl, wobei wieder der gestrichelte Teil des Weges, der dazwischenliegende Relais andeuten soll, nicht beachtet wird, und dem Leiter 25-06 geschlossen. Wie oben zeigt die Erregung des Relais 25 UK an, daß zwei der Rahmen-Einer-Relais, wie die Relais 25FCZO und 25FtZl oder 25FtZl und 25FCZ2 (nicht gezeigt) oder 25FtZ8 und 25FU9 angezogen haben. Das darauffolgende Abfallen des Gruppen-Endrelais verursacht eine Unterbrechung des Verriegelungskreises von Relais 25 FCZl, das abfällt. Diese Reihe läuft weiter, wobei die Leitungen Gruppe um Gruppe geprüft weiden, jede Gruppe enthält fünf Leitungen, bis Relais 25FtZ 9 angezogen hat und durch seinen Arbeitskontakt und Anker 5 verriegelt wurde und die hierdurch angewählte Leitungsgruppe geprüft wurde.
Wenn das Gruppen-Endrelais gemeinsam mit dem Relais 25FtZ9 anzieht, wird das Relais 25FCZ9 über seinen Arbeitskontakt und Anker 4 und die Ruhekontakte und Anker aller vorangehenden Relais in der bereits beschriebenen Art verriegelt. Zusätzlich verriegelt sich das Rahmen-Zehner-Relais 25 FTO über einen Kreis, der über seinen Arbeitskontakt und Anker 1, Leiter 25-17, Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 30VK zur Erde am Leiter 30-12, die hier durch das Gruppen-Endrelais angelegt wurde, verläuft. Wenn das Relais 30 FTAO abfällt, wird die am Leiter 30-11 liegende Erde über die Ruhekontakte und Anker 1 der Relais 30FTA3, 30FTAl und 30FT^O, Anker 1 und Ruhekontakt des Relais 30FF,, Leiter 25-12, Anker 4 und Ruhekontakt des Relais 25FtZO, Anker 6 und Ruhekontakt des Relais 25FtZl und jedes der anderen Relais dieser Serie mit Ausnahme des Relais 25 FtZ 9, über Anker 6 und Arbeitskontakt des Relais 25FtZ9, Anker 2 und Arbeitskontakt des Relais 25 FTO und die Wicklung des Relais 25 FTl mit Batterie verbunden, und dieses Relais zieht an. Dieses Relais verriegelt sich über denselben Kreis, über den das Relais 25 FT 0 vorher verriegelt wurde, einschließlich des Ankers 3 des Relais 25 FTl, der jetzt am Arbeitskontakt liegt. Haben Relais 25FTO und 25FTl angezogen, wird ein Kreis zur Erregung des Zehner-Prüfrelais 25 TK geschlossen, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Arbeitskontakt und Anker 5 des Relais 25 FTl, Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 25 FTO und von dort über denselben Weg nach Erde verläuft, der oben zur Erregung des Relais 25 UK gezeigt wurde. Das Anziehen des Relais 25 TK dient als Anzeige dafür, daß zwei der Rahmen-Zehner-Relais, in diesem Fall Relais 25 FTO und 25 FTl, angezogen haben. Relais 25 TK unterbricht beide Verriegelungskreise für das Relais 25FtZ9, das dann abfällt. Wenn keins der .Relais 25 FUO bis 25 FU9 angezogen hat, wird ein Erregungskreis für Relais 25 UK geschlossen, der von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Arbeitskontakt und Anker 1 des Relais 25 TK, das jetzt angezogen hat, die Kette von Anker 3 und Ruhekontakt des Relais 25FtZO und Anker 4 und Ruhekontakte aller anderen Relais in dieser Serie zum Leiter 25-14
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verläuft, der an den geerdeten Leiter 16-21 angeschlos- Ruhekontakt und. Anker 2 des Relais 25 FTO, Anker 6 sen ist. Wenn das Gruppen-Endrelais abfällt, löst es und Arbeitskontakt des Relais 25FU9, die Kette der das Relais 25FTO, das wieder das Relais 25 TK löst. Ruhekontakte und Anker6 aller Relais in der Serie Das Relais 25TK löst wieder Relais 25 UK und stellt des Relais 25PUl, Ruhekontakt und Anker 4 des Reeine Erdverb-indung vom Leiter 16-21 über seinen 5 lais 25 FUO, Leiter 25-12, Ruhekontakt und Anker 1 Ruhekontakt und Anker 2 über eine Kette aus den An- des Relais 30FE, die Kette der Anker 1 und Ruhekern 5 und Ruhekontakten der Relais 25 F U 9,25 FU 8, kontakte der Relais 3QFT^O, ZOFTAl, Zwischen- 25FUi, 25FU1 und alle Zwischenrelais dieser Serie relais (nicht gezeigt), Relais 30FTA3 zur Erde am zur Wicklung des Relais 25 FU 0 her, das wieder an- Leiter 30-11 verläuft, die dort vom Gruppen-Endrelais zieht. Hat dieses Relais angezogen und ist Relais 10 angeschaltet ist. Relais 30 FGl verriegelt sich in 25UK abgefallen, ist der Erregungskreis für das Re- einem Kreis über seltnen Arbeitskontakt und Anker 3, lais 29 LLC (Fig. 2) wie vorhin vorbereitet. Darauf- Ruhekontakt und Anker 4 des Relais 30 VG 2, die hin werden die Relais 25 FU1 (Fig. 3) und die ande- Kette der Ruhekontakte und Anker 3 der anderen Reren in dieser Serie bis einschließlich Relais 25FU9 lais in der Serie bis einschließlich Relais 30 VG11, aufeinanderfolgend betätigt, womit die Leitungsgrup- 15 Leiter 30-02, Anker 2 und Ruhekontakt des Relais pen angewählt werden, die durch das Rahmen-Zehner- 30HK zum geerdeten Leiter 16-21. Haben Relais Relais 25 FT1 bestimmt wurden. Hat das Relais 30 VG 0, 30 VG1 angezogen, wird ein Erregungskreis 25 FT1 angezogen, wird das Rahmen-Zehner-Hilf s- für das Vertikalprüf relais 30 VK geschlossen, der von relais 30FTAl an Stelle des Relais 3Oi7TViO betätigt, Batterie über seine Wicklung, Arbeitskontakt und während jede hierzu gehörige Leitungsgruppe geprüft 2a Anker 5 des Relais 30 VG1, Arbeitskontakt und An- und als Teil des Fortschaltvorgangs von einem zum ker4 des Relais 30VGO, Leiter 30-03, Ruhekontakt anderen Rahmen-Einer-Relais 25FL7I, 25FU4: usw. und Anker 5 des Relais 30HG 9, die Kette der Ruhegelöst wird, so daß aufeinanderfolgende Leitungsgrup- kontakte und Anker 5 der Relais dieser Serie bis einpen gemessen werden. schließlich Relais 30HG1, Arbeitskontakt und An-
Aus der vorhergehenden Beschreibung geht hervor, 25, ker4 des Relais 3O.HG0 zum geerdeten Leiter 16-21
daß Relais 25 UK anzieht, um zu prüfen, daß zwei verläuft. Relais 30 VK zieht an. Das Relais 30 VK
aufeinanderfolgende Relais der Serie 25FU0 bis unterbricht den Kreis für das Relais 25FT3, und ein
25 FU9 angezogen haben oder daß keines dieser Re- Erregungskreis für Relais 25 TK wird über Leiter
lais angezogen hat, wenn Relais 25 TK erregt ist. In 25-18, Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 30 VK,
jedem dieser beiden Fälle verursacht Relais 25 UK den 30 Leiter 25-17, die Kette der Ruhekontakte und Anker
Abfall des Gruppen-Endrelais. Im ersten Fall löst das der Rahmen-Zehner-Relais 25FTO, 25FT1 usw. mit
Gruppen-Endrelais das Relais mit der kleineren Zahl dem geerdeten Leiter 16-21 geschlossen, und Relais
der Relais 25FU0 bis 25FU9, und das mit der höhe- 25TX zieht an. Relais 25TK löst Relais 25FU9, und
ren Zahl bleibt verriegelt, während im zweiten Fall Relais 25 UK zieht an, wie oben, über die Arbeitskon-
das Relais 25FC/0 wieder betätigt wird und die 35 takte des Relais 25 TK und die Ruhekontakte aller
nächste Rahmen-Einer-Serie beginnt. Rahmen-Einer-Relais 25 FUO bis 25FU 9.
Jedesmal, wenn das Gruppen-Endrelais anzieht, Relais 25 UK löst das Gruppen-Endrelais, wodurch wenn das Relais 25FU9 erregt ist, wird Erde durch- das Relais 30 VGO abfällt. Dadurch fallen wiederum verbunden, um das Relais mit der kleineren Ordnungs- Relais 30 VK, 25 TK und 25 UK ab. Wenn Relais zahl der Relais 25 FTO, 25FTl usw. zu verriegeln 4° $0VK abfällt, zieht Relais 25FTO wieder an über und das mit der nächsthöheren Ordnungszahl dieser einen Kreis, der von Batterie über seine Wicklung, die Relais zu erregen und verriegeln. Haben zwei, dieser Ruhekontakte der anderen Relais dieser Reihe, Leiter Relais angezogen, wird das Relais 25 TK erregt und 30-01, Anker 1 und Ruhekontakt des Relais 30 VK löst das Relais 25FU9. Dadurch wird Relais 25 UK zum geerdeten Leiter 16-21 verläuft, und wenn Relais erregt, und wenn das Gruppen-Endrelais abfällt, fällt 45 25TX abfällt, zieht Relais 25 FUO wieder an über die auch das Relais mit der kleineren Ordnungszahl der Ruhekontakte der anderen Relais dieser Reihe and die Relais 25 FTO, 25 FTl usw. ab, wodurch wiederum Ruhekontakte 'des Relais 25 TK. Der Erregungskreis Relais 25 TK abfällt, das Relais 25 UK löst und Re- des Relais 29 LLC (Fig. 2), wird, wie oben, vorbereilais25Fi/0 wieder erregt. Dieser Vorgang läuft wei- tet, um anzuzeigen, daß der Kreis fertig ist, den nächter, bis das letzte der Rahmen-Zehner-Relais anzieht, 50 sten Gestellrahmen zu messen. Diese Vorgänge werin diesem Fall das Relais 25 FT 3, wodurch, mit den den wiederholt, wenn die Relais 30 VG 2 und andere anderen Relais dieser Serie, ein Amt mit vierzig Ge- dieser Reihe nacheinander betätigt werden, bis Relais stellrahmen repräsentiert wird, wobei jedes dieser Re- 30 F-GIl angezogen hat. Das Relais 25 TK wird gelais zehn dieser Gestellrahmen zugeordnet ist. · braucht, um beim Fortschalten der Rahmen-Zehner-
Sind Relais 25Fi/9 und Relais 25FT3 erregt und 55 Relais zu prüfen, daß zwei Relais der Serie 25FTO
ist die letzte Leitungsgruppe, die vom Relais 25 FU9 und 25FTl angezogen haben und, wenn Relais 30 VK
angewählt wurde, geprüft, schließt das Anziehen des angezogen hat, zu prüfen, daß alle diese Relais abge-
Gruppen-Endrelais zum Weiterschalten auf die nächste fallen sind.
Leitungsgruppe einen Verriegehingskreis für Relais Wenn Relais 30 VG 2 angezogen hat, schließt es 30 VG 0, der von Batterie durch die Wicklung dieses 60 einen Kreis über seinen Anker und Kontakt 1, um Relais, seinen Arbeitskontakt und Anker 2, Ruhekon- Relais 17 LBO (Fig. 2) zu erregen und damit die Hilf stakt und Anker 1 des Relais 30HK zur Erde am Lei- vertikale als gesprächbesetzt zu markieren, die die ter 30-13 verläuft, die hier vom Gruppen-Endrelais Vertikale 0 in der Vertikalgruppe 2 jeder Horizontalangeschaltet ist. Das Abfallen des Relais 30 FTA 3 gruppe besetzt, s<* daß kein Versuch gemacht werden verursacht die Erregung des Relais 30 FGl über einen 65 kann, diese Vertikale zu prüfen.
Kreis, der von Batterie über die Wicklung dieses Re- Wenn Relais 25 FU 9 angezogen hat und Relais
lais, Arbeitskontakt und Anker3 des Relais30FG0, 25FT3 und 30FG11 erregt sind und die vom Relais Leiter 30-14, Leiter 30-16, Arbeitskontakt und Anker 4 25 FU9 angewählte Leitungsgruppe geprüft wurde,
des Relais 25 FT3, Ruhekontakt und Anker 4 eines zieht das Gruppen-Endrelais an und verriegelt das
nicht gezeigten Zwischenrelais und Relais 25 FTl, 70 Relais 3OiTG 9 über einen Kreis, der von Batterie
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über seine Wicklung, Arbeitskontakt und Anker 2 Ruhekontakt und Anker des Relais 30 FE, die Kette
zum Leiter 30-18 verläuft, der über das Gruppen- der Ruhekontakte von Relais ZQFTAQ, der Zwischen-
Endrelais geerdet ist. Das Abfallen des Relais 30 FTA 3 relais dieser Serie und Relais 30 FTA3, Leiter 30-11,
schließt den Erregungskreis für das Relais 30HGl zu der vom Gruppen-Endrelais der angeschalteten über einen Kreis, der von Batterie, durch dessen Wick- 5 Erde. Relais 30EC1 zieht an und legt über seinen An-
lung, Arbeitskontakt und Anker 3 des Relais 30 HG O, ker3 und Arbeitskontakt Erde an Leiter 30-19, wo-
Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais 30 VG11, die durch ein Register betätigt wird, das die Zahl der
Kette der Ruhekontakte aller anderen Relais in die- Prüf umlaufe zählt. Relais 30 ECl schließt auch den
ser Reihe einschließlich Relais 30 VG 0, Leiter 30-14 Erregungskreis für das verzögerte Relais 30EC, der und 30-16, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais io von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Anker 1
25 ET 3, die Kette der Ruhekontakte der anderen Re- und Arbeitskontakt von Relais 30 ECl und über die-
lais in dieser Serie bis einschließlich Relais 25FTO, selbe Verbindung zur Erde verläuft, über den Relais
Arbeitskontakt-und Anker 6 des Relais 25 Ef/9, Ruhe- 30 ECl betätigt wurde. Relais 30EC zieht an und
kontakte der anderen Relais in der gleichen Reihe ein- verriegelt sich über denselben Weg gegen Erde über
schließlich Relais 25 FU0, Leiter 25-12, Ruhekontakt 15 seinen oberen Anker und unterbricht gleichzeitig den
und Anker 1 des Relais 30EE, die Kette der Anker 1 Kreis des Relais 30EC1, das abfällt. Relais 30EC1
und Ruhekontakte der Relais 30ET^O, 30 FTAl und löst auch das Register, das es erregt hatte, die ver-
30ET^i3, Leiter 30-11 an vom Gruppen-Endrelais zögerte Einstellung des Relais 30EC sorgt für eine
angeschaltete Erde verläuft. Haben die Relais 30 HGO angemessene Zeit zur Betätigung des Registers. Fällt
und 30 if C-I angezogen, wird ein Erregungskreis für 20 Relais 30 ECl ab und zieht Relais 30EC an, wird ein
das Relais 30HK geschlossen, der von Batterie über Erregungskreis für ein Rückstellrelais geschlossen, so
die Wicklung dieses Relais, Arbeitskontakt und An- daß die Prüfeinrichtung in Ruhestellung zurückkehrt,
ker 5 des Relais 30HG1, Arbeitskontakt und Anker 4 Die Steuerschaltung ist so ausgelegt, daß drei
des Relais 3OfTGO zum geerdeten Leiter 16-21 ver- Prüfungen durchgeführt werden können, nämlich:
läuft. Relais 30HK unterbricht den Erregungskreis 25
für Relais 30 VG11, das dann abfällt, und schließt (a) Kurzschluß- und fr-Ader-Erdschlußprüfung, wo-
den Erregungskreis für Relais 30 VK über Anker 1 durch Kurzschlüsse zwischen den a- und &-Adern
und Arbeitskontakt des Relais 30HK und die Ruhe- der Leitung und Erdschlüsse der &-Ader ermit-
kontakte aller Relais 30 FC-O bis 30 VG11. Relais telt werden ;
30 VK unterbricht den Erregungskreis des Relais 30 ^ a_ üna fc-Ader-Erdschlußprüfung, wodurch Erd-
25 FT 3, das dann abfallt, und bringt Relais 25TA Schlüsse der α-Ader und der &-Ader ermittelt
zum Anziehen, wodurch das Relais 25EU9 abfällt, werdenwas verursacht, daß Relais 25 UK wie oben arbeitet.
Relais 25 UK löst das Gruppen - Endrelais, das das 0) Fremdspannungsprüftuig, durch die Schlüsse zwi-Relais 30HG0 entriegelt, das ebenfalls abfällt. Da- 35 schen Batterie und α-Ader oder b-Aaer ermittelt durch fallen wieder die Relais 30HiT, 30 VK, 25TK werden,
und 2SUK ab. Wenn Relais 30HK abfällt, zieht Relais 30 FGO wieder an über die Ruhekontakte aller Da klimatische und andere Bedingungen den voranderen Relais dieser Reihe und die Ruhekontakte handenen Übergangswiderstand auf den Leitungen des Relais 30 HK. Fällt Relais 30FiC ab, zieht Relais 40 und die Relativbedeutung eines bestimmten Über-25 ETO wieder an, und wenn Relais 25 TK abfällt, gangswiderstands beeinflussen können, ist die Schalzieht Relais 25 FUO über die bereits beschriebenen tung so ausgelegt, daß die Messung in mehreren Be-Wege wieder an. Dadurch wird wieder der Kreis für reichen durchgeführt werden kann, nämlich:
Relais 29 LLC (Fig. 2) vorbereitet. Die Leitungsprüfung wird fortgesetzt, bis Relais 30 HG 9 angezogen 45
hat. Das Relais 30 VK überprüft, daß zwei der Relais
30 FGO bis 30 VG11 angezogen haben, wenn die Vertikalgruppe weitergeschaltet wird, um zu prüfen, daß
alle diese Relais abgefallen sind, wenn Relais 30HK
angezogen hat, um die Horizontalgruppe weiterzu- 50
schalten.
Haben die Relais 25 FU9, 25 FT3, 30 FGIl und 30 HG 9 angezogen, schließt das Anziehen des Gruppen-Endrelais und das Abfallen des Relais SOFTAZ einen Kreis für Relais 30 EC1 von Batterie über die 55 Wicklung dieses Relais, Ruhekontakte und Anker 1 des Relais 30EC, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais 30HGS, die Kette der Ruhekoniakte der anderen Relais in dieser Serie einschließlich Ruhekontakt und Anker 3 des Relais 30HGO, Arbeitskontakt und An- 60 ker 4 des Relais 30FG11, die Kette der Ruhekontakte aller Relais in dieser Serie -einschließlich des Ruhekontakts und Anker 3 des Relais 30 VGQ, Leiter '30-14,
Leiter 30-16, Arbeitskontakt und Anker 4 des Relais Die Bereiche A, B und C werden -für die Prüfiin-25 FT3, die Kette der Ruhekontakte der anderen Re- 65 gen α und b benutzt, wahrend die Bereiche B, C und lais in dieser Serie einschließlich des Ruhekontakts D für Prüfung c benutzt werden. Zur Auswahl der uad Anker 2 des Relais 25 ET-O, Arbeitskontäkt und Prüfung und des Widerstandsibereichs sind neun Anker 6 des Relais 25FU9, die Kette der Ruhekon- Schalter und Relais vorgesehen (Fig. 4). Die Prüfuntakte aller Relais dieser Serie einschließlich Ruhekon- gen und 'Bereiche, die durch die Schalter und Relais takt und Anker 4 des Relais 25 FUO, Leiter 25-12, 7« ausgewertet werden können, sind die folgenden:
Bereich Wjderstandsgrenzen
(1000 Ohm)
j SO
160
ι
ί
320
320
640
1250
1250
2500
C 1.
ί
5000
250.0
5000
D ... ι
{■
JOOOO
ι
is
Schalter Relais Prüfung Bereich
15-01 1551 Kurzschluß, &-Ader- A
Erdschluß
15-21 1552 Kurzschluß, ö-Ader- B
Erdschluß
15-23 1553 Kurzschluß, &-Ader- C
Erdschluß
15-26 1554 α- und &-Ader-Erdschluß A
15-27 1555 α- und ö-Ader-Erdschluß B
15-28 1556 α- und &-Ader-Erdschluß C
15-31 1557 Fremdspannung B
15-32 1558 Fremdspannung C
15-33 1559 Fremdspannung D
Wenn Relais 1554, 1555 oder 1556 angezogen, wird auch Relais 16 ON betätigt, wodurch wieder die schalterelais 24 ^!DF und das Fehlerrelais 24TP normalerweise unerregt sind.
Während der Zeit, in der die Leitung und die Prüfschaltung vorbereitet werden, sind die Anschlußrelais 23CT und 23 CTl nicht erregt. Die Leitung wird dadurch vorbereitet, daß Batterie über die Widerstände 23-11 und 23-12, die Ruhekontakte der Relais 23PPI und 23 CT an die &-Ader und über die Ruhekontakte der Relais 23PPI und 23CT, den Widerstand 27-07
ίο und die Ruhekontakte der Relais 27 SRG und 26 RT an die α-Ader gelegt wird. Zur gleichen Zeit wird der Kondensator 23-31 geladen, wobei Batterie über die Lampe 23-32 und den Ruhekontakt des Relais 23 CTl an den negativen Anschluß des Kondensators und Erde über den Ruhekontakt des Relais 275PvGl an den positiven Anschluß des Kondensators gelegt wird. Die Prüfschaltung wird mit Hilfe eines Stromkreises von Batterie über Lampe 23-32, Ruhekontakt des Relais 23 CTl, Widerstand 23-36, Ruhekontakt
Relais 16OiVl, 16ON2 und 16ON3 betätigt werden, 20 des Relais 23PPI, die Filter P31-21, P31-22, Ruhe-
35
40
45
Die Relais 16OiV, 160ΛΓ1 usw. steuern dieBetriebsweise der Steuerschaltung und die Auswahl der Leitungen zur Prüfung; normalerweise ist die Schaltung für Prüfung b eingestellt.
Ist Relais 1551, 1552 oder 1553 betätigt, zieht auch Relais 27 SRG an, wodurch wieder Relais 27SRGl und Relais 16ON betätigt werden. Relais 16OiV und die nachgeschalteten Hilfsrelais arbeiten wieder wie oben, während Relais 27 5PG und 27 SRG1 die Prüfeinrichtung auf Prüfung α umschalten.
Ist Relais 1557, 1558 oder 1559 erregt, zieht Relais 23 FP an, welches wieder Relais 16 ON und die Relais 23PPI und 23PP2 erregt. Die Relais 23PP, 23PPI und 23FP2 schalten die Prüfeinrichtung auf Prüfung c um.
Ist Relais 1551 oder 1554 betätigt, wird keins der Bereichsrelais betätigt, und es ist Bereich yi eingeschaltet. Relais 1552, 1555 oder 1557 erregen beim Anziehen Relais 23 BR, so daß Bereich B eingeschaltet ist. Relais 1553, 1556 oder 1558 erregen beim Anziehen Relais 23 CR, so daß Bereich C eingeschaltet wird. Relais 1559 erregt Relais 23DP, so daß Bereich D eingeschaltet wird.
Fig. 5 zeigt mit Einzelheiten, wie die Leitungsisolationsprüfung durchgeführt wird. In dieser Figur sind die Relaisanker nicht gezeigt, sondern Ruhekontakte sind durch einen Querstrich über dem Leiter und Arbeitskontakte durch ein diagonales Kreuz über dem Leiter angedeutet.
Als Prüfungsinstrument wird ein Magnetverstärker eingesetzt, an den die Leitung über Filter angeschlossen ist, die verhindern, daß der im Magnetverstärker vorhandene Wechselstrom auf die Leitung übertragen wird. Bei Durchführung der Prüfung wird die Leitung so vorbereitet, daß die Spannung auf der Leitung etwa gleich der Prüf spannung ist. Gleichzeitig wird die Prüfeinrichtung vorbereitet und ein Kondensator geladen, wonach die Vorbereitungsschaltung abgebaut und der Kondensator an die Leitung geschaltet wird, wo er sich entlädt. Je nach Größe des Isolationswiderstandes ruft der Entladestrom über den Magnetverstärker eine befriedigende oder eine Fehleranzeige hervor.
Der Einfachheit halber soll zunächst angenommen werden, daß Schalter 15-26 eingeschaltet wird, wodurch Relais 1554 erregt wird, so daß die zugehörigen Arbeitsrelais betätigt werden. Die Leitung wird dann angewählt und an die Steuerschaltung angeschlossen wie oben beschrieben. Als Teil der Anschlußschaltung wird Relais 195PC betätigt, während das Fortkontakte der Relais 2ZDR und 23CP, Widerstand 23-43, die Filter P 31-21, P 31-22, Ruhekontakte der Relais 23DP, 23CP, 23BR, 23BRl, Widerstand 23-47, Ruhekontakt des Relais 23CT, einen Widerstand, der mit Hilfe der Anschlußklemmen 4 und 0 angeschlossen ist, Arbeitskontakt des Relais 1551, Ruhekontakt des Relais 23PP1 nach Erde vorbereitet.
Der Magnetverstärker MM 31-05 wird über Ruhekontakte des Relais 23 FP 2, Widerstand 23-56 und einen Hilfswiderstand, Anschlußklemmen 16 und 12 und Arbeitskontakt des Relais 1551, den Widerstand 23-43 parallel geschaltet.
Nach einem Zeitintervall werden die Relais 23CT und 23 CTl erregt, wobei Relais 23CT Batterie von der Leitung abschaltet und Relais 23 CTl Batterie vom Kondensator 23-31 abschaltet. Relais 23 CT trennt auch die Prüfschaltung von der Vorbereitungsschaltung und verbindet sie mit der &-Ader. Die α-Ader wird, wie vorhergehend beschrieben, mit der fr-Ader über die Ruhekontakte der Relais 26 PT und 27SRG und den Widerstand 27-07 verbunden. Die beiden Leiter werden über Arbeitskontakt des Relais 23CT, Widerstand 23-47, Ruhekontakte der Relais 235Pl, 23 BR, 23CR, 23DR, die Filter P 31-21, P 31-22, Widerstand 23-43, Ruhekontakte der Relais 23 CR und 23 DR, einen anderen Teil der Filter P 31-21, P31-22, Ruhekontakt des Relais 23PPI, Widerstand 23-36 an den negativen Anschluß des Kondensators 23-31 angeschlossen. Der Kondensator 23-31 entlädt sich über den Isolationswiderstand der Leitung, wobei ein Strom durch den Widerstand 23-43 hervorgerufen wird, der diesem Widerstand entspricht.
Der Magnetverstärker MM 31-05 spricht auf den Spannungsabfall über den Widerstand 23-43 an und erregt Relais 26UDl, wenn der Isolationswiderstand ausreicht, und zeichnet das Prüfungsergebnis auf, wenn der Isolationswiderstand nicht ausreicht. Wenn Relais 23PP abfällt, nachdem die Aufzeichnung erfolgt ist, wird das Wiederholungsrelais 26 RT betätigt.
Ist die Prüfung befriedigend ausgefallen, betätigt Relais 26HDl die Relais 24ADV und 2AADV1, wodurch die Leitung von der Prüfschaltung getrennt wird und der Haltemagnet gelöst wird. Relais 23CT und 23 CTl werden ebenfalls gelöst, so daß die Prüfung der nächsten Leitung vorbereitet werden kann.
Reicht der Isolationswiderstand nicht aus, fallen die Relais 23CT und 23 CTl ab, so daß die Wiederholungsprüfung vorbereitet wird, da aber Relais 26 RT erregt ist, wird die α-Ader von der ib-Ader getrennt,
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und die Wiederholungsprüfung wird nur für die &-Ader durchgeführt.
Wenn die Wiederholungsprüfung einen einwandfreien Zustand der &-Ader ergibt, wird angezeigt, daß der vorher angezeigte Fehler in der α-Ader zu suchen ist. Wenn die Wiederholungsprüfung einen Fehler in der &-Ader ergibt, wird das ebenfalls aufgezeichnet. In jedem Fall wird automatisch eine Karte gelocht, und dann schaltet sich die Prüfschaltung zur Prüfung der nächsten Leitung um.
Bei näherer Betrachtung wird man erkennen, daß der Widerstand der Magnetverstärker-Vorbereitungsschaltung, der Leitungsprüfeinrichtung und des Magnetverstärkerkreises nach Wunsch verändert werden kann. Die Widerstände zur Einstellung der oben genannten Bereiche sind mit Anschlußklemmen versehen, mit deren Hilfe sie auf Wunsch mit einem zweiten Satz Anschlußklemmen verbunden werden können, die mit dem Geräuschrelais eingeschaltet werden können. Zum Beispiel wird in der Vorbereitungsschaltung Anschlußklemme 0 mit den Relais 15 Sl oder 15 5" 4 angeschlossen, Anschluß 1 mit dem Bereichsrelais 23BR1 Anschlußklemme 2 mit dem Bereichsrelais 23Ci? und Anschlußklemme 3 mit dem Bereichsrelais 23Oi?. Die Anschlußklemmen 23, 24 und 25 erlauben, den Widerstand 23-82 mit dem Widerstand 23-47 in Reihe zu schalten, wenn das für bestimmte Bereiche erwünscht erscheint. Ähnliche Anschlüsse 26, 27 und 28 erlauben den Anschluß eines Hilfswiderstandes (nicht gezeigt) in Reihe mit dem Widerstand 23-43.
Wie bereits erwähnt, werden, wenn eines der Relais 15 5" 1, 15 S2 oder 15^3 anzieht, die Relais 27SRG und 27572Gl erregt, so daß die Prüfung α durchgeführt wird.
Haben diese beiden Relais angezogen, wird die Leitung dadurch vorbereitet, daß Batterie über die Widerstände 23-11 und 23-12, die Ruhekontakte der Relais 23 FPl und 23CT an die &-Ader und Erde über einen Arbeitskontakt des Relais 27 SRG und den Ruhekontakt des Relais 26RT an die α-Ader gelegt wird.
Der Kondensator 23-31 wird dadurch geladen, daß Batterie über die Lampe 23-32, den Ruhekontakt des Relais 23 CTl an seinen negativen Anschluß und Erde über Arbeitskontakt des Relais 27SRG und Ruhekontakt des Relais 26RT an seinen positiven Anschluß gelegt wird.
Die Vorbereitungsschaltung für die Prüfschaltung ist die gleiche wie oben beschrieben.
Wenn Relais 23CT und 23CTl angezogen haben, bleibt die an den positiven Anschluß des Kondensators geschaltete Erde an die α-Ader angeschaltet. Die &-Ader wird über Ruhekontakt des Relais 23 .FPl, Arbeitskontakt des Relais 23 CT, Widerstand 23-47, Ruhekontakte der Relais 23BRl, 23BR und 23DR, die Filter P 31-21, P 31-22, Widerstand 23-43, Ruhekontakte der Relais 23Ci? und 23DR, die Filter F 31-21, F 31-22, Ruhekontakt des Relais 23 PP1, Widerstand 23-36 an den negativen Anschluß des Kondensators 23-31 angeschlossen. Der Kondensator 23-31 kann sich über einen Erdschluß der &-Ader oder über einen Kurzschluß zwischen α-Ader und &-Ader entladen.
Wie bereits für die vorhergehende Prüfung beschrieben, wird das Relais 26RT erregt, wenn das Ergebnis der Prüfung unbefriedigend ist, so daß Erde von der α-Ader getrennt wird und der Kondensator zwischen den beiden Adern liegt. Ein befriedigendes Ergebnis der Wiederholungsprüfung zeigt eindeutig an, daß die &-Ader einen Erdschluß hat. Wenn die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein unbefriedigendes Ergebnis liefert, kann die Lage des Fehlers durch einen Vergleich der Aufzeichnungen von beiden Prüfungen ermittelt werden.
Wenn die Leitungen auf Fremdspannung geprüft werden sollen, wird eines der Relais 15 5" 7, 15 S 8 oder 15v99 betätigt. Hat eines dieser Relais angezogen, werden die Relais 23FP, 23PPI und 23FP2 erregt.
In dieser Schaltung wird die Leitung dadurch vorbereitet, daß a~ und &-Ader, die über die Ruhekontakte der Relais 26RT und 27SRG und den Widerstand 27-07 zusammengeschlossen sind, über Widerstand 23-11, Arbeitskontakt des Relais 23PPI und Ruhekontakt des Relais 23 CT an Batterie geschaltet werden.
Der Kondensator 23-31 wird über den gleichen Kreis wie in Prüfung b aufgeladen, wird jedoch in dieser Prüfung nicht benutzt.
Wird der Mindestbereich angenommen, wird die Prüfschaltung in umgekehrter Richtung in einem Kreis vorbereitet, der von Batterie über die Lampe 23-32, Widerstand 23-94, Arbeitskontakt des Relais 23PPI, Arbeitskontakt des Relais 23SP., Ruhekontakt des Relais 23BRl, die Anschlußklemmen 1 und 8, Ruhekontakt des Relais 23 CT, den Widerstand 23-47, den Ruhekontakt des Relais 23BRl, Arbeitskontakt des Relais 23BR, die Anschlußklemmen 23 und 25, die Filter P 31-21, P 31-22, den Widerstand 23-43, die Ruhekontakte der Relais 23Ci? und 23DR, die Filter P 31-21, P 31-22, den Arbeitskontakt des Relais 23PPI nach Erde verläuft. Hat Relais 23PP2 angezogen, wird der Anschluß des Magnetverstärkers MM 31-05 über den Widerstand 23-43 umgepolt, und da Relais 23PJ? angezogen hat, wird ein anderer Hilfswiderstand mit dem Magnetverstärker über die Anschlußklemmen 13 und 20 in Reihe geschaltet.
Ziehen die Relais 23 CT und 23 CTl an, wird die α-Ader, die an die δ-Ader, wie oben beschrieben, angeschlossen ist, über die Arbeitskontakte der Relais 23PPI und 23CT", die Widerstände 23-47, den Ruhekontakt des Relais 23BRl, den Arbeitskontakt des Relais 23PJ?, die Anschlußklemmen 23 und 25, die Filter P 31-21, P 31-22, den Widerstand 23-43, die Filter P 31-21, P 31-22, den Arbeitskontakt des Relais 23PPI mit Erde verbunden.
Hat Relais 23PP angezogen, wird das Wiederholungsrelais 26Ρ.Γ im Falle eines unbefriedigenden Ergebnisses nicht erregt, sondern eine Fehlerkarte wird hergestellt und die Prüfung zur nächsten zu prüfenden Leitung fortgeschaltet.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur aufeinanderfolgenden und automatischen Isolationsprüfung aller als prüfbar gekennzeichneten, an Kontakten der Kreuzschienenschalter einer Fernsprechwählvermittlung endenden Teilnehmeranschlußleitungen mittels einer Leitungsisolationsprüfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Auswahl der Gruppe von zu prüfenden Einzelleitungen (Elementargruppe) mittels einer Kombination von vier zyklischen Ketten von Ansteuerrelais erfolgt, nämlich einer Rahmen-Einer-Kette (25FU0 bis 25PJ79), einer Rahmen-Zehner-Kette (25ΡΓ0 bis 25 FT entsprechend der Anzahl der in der Wählvermittlung vorhandenen Rahmen), einer Vertikalgruppenkette (30 VGO bis 30FC-11) und einer Horizontalgruppenkette (30i?C-0bis30HC-9),
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die derart voneinander abhängig sind, daß alle Ketten bei Einleitung eines Prüfvorgangs gleichzeitig ihre erste Stellung einnehmen, und daß jeder vollständige Durchlauf der Rahmen-Einer-Kette die Weiterschaltung der Rahmen-Zehner-Kette um jeweils einen Schritt bis zum Erreichen des letzten Rahmens, jeder vollständige Durchlauf der Rahmen-Zehner-Kette die Weiterschaltung der Vertikalgruppenkette um einen Schritt und schließlich jeder vollständige Durchlauf der Vertikalgruppenkette die Weiterschaltung der Horizontalgruppenkette um einen Schritt veranlassen, bis auch diese Kette ihren Umlauf vollendet hat;
b) die einzelnen Leitungen innerhalb der nach a) ausgewählten Elementargruppe zur Prüfung mittels einer zusätzlichen Kette von Vertikalreihenrelais (17 FFO bis 17 VF 4) ausgewählt werden, deren zyklische Betätigung bei jedem Schritt der Vierkettenkombination gestartet wird und deren Relais betätigt werden, wenn die entsprechende Leitung als prüfbar gekennzeichnet ist, und von denen jedes Relais (z. B. 17 VFO) seinerseits den der einzelnen Leitung zugehörigen Haltemagnet (ζ. Β. 2LHO) betätigt, welcher das Schließen der Schalterkontakte (2-Q6) und damit den Anschluß der zu prüfenden Leitung an eine freie Verbindungsschiene von einer Vielzahl von Verbindungsschienen veranlaßt;
c) zur Kennzeichnung der Prüfbarkeit der einzelnen Teilnehmerleitungen einer Elementargruppe bei jedem Schritt der Vierkettenkombination drei Gruppen von Kennzeichnungsrelais — nämlich Relais (17^0 bis 17 F4) für als gestört markierte Teilnehmeranschlußleitungen, Relais (17LBTO bis 17LBTi) für gesprächbesetzte Leitungen und Relais (17 ,ίΓΚΡ 0 bis 17 SKP 4) für stets zu überspringende Leitungen z. B. von Nebenstellenanlagen — an die to Kontaktsätze oder Leiter der zur Prüfung anstehenden Leitungen angeschaltet werden und daß diese Kennzeichnungsrelais im Falle der Nichtprüfbarkeit der Leitung mit Hilfe einer weiteren Gruppe von Umgehungsrelais (17 LBO 4-5 bis 17Li? 4) in der Vertikalreihenkette nach b) das Überspringen des oder der entsprechenden Relais (17VFO bis VIVFi) bewirken;
d) der Haltekreis jedes nach b) bestätigten Leitungshaltemagneten (2LH0 bis 2Li? . . .) an alle von ihm betätigbaren Schalterkontakte der Signaladern (s) aller Verbindungsschienen angeschlossen wird;
e) in jeder horizontalen Gruppe jedes Rahmens je eine Teilnehmeranschluß-Kontaktsatzreihe als nichtprüf barer Anschluß gekennzeichnet und als Ausgang über einen Hilfswähler zur Prüfeinrichtung geschaltet ist;
f) die Prüfeinrichtung mit Mitteln (27SRG, 23FP) ausgestattet ist, welche wahlweise einen von mehreren möglichen Prüfvorgängen individuell an jeder angewählten Leitung einzustellen ermöglichen;
g) die Prüfeinrichtung Mittel (26RT) enthält, welche die Einstellung eines anderen Prüfvorgangs an einer Leitung ermöglichen, wenn der vorher durchgeführte Prüfvorgang negativ verlaufen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der vier zyklischen Ketten (25FU0 bis 25FU9, 25FT0 bis 25FTS1 SOVGO bis SOVGIl, SOHGO bis S0HG9) Schaltmittel (25U K,25 TK usw.) auf weist, welche das Vorrücken der Kette kenntlich machen, und daß unter dem Einfluß einer nachfolgenden Kette stehende Mittel (z.B. 25TK) die anzeigenden Mittel (z. B. 25 UK) in Tätigkeit setzen, wenn die den Mitteln für die Kenntlichmachung zugehörige zyklische Kette (z. B. 25FU0 bis 25Ft/9) in den Normalzustand zurückkehrt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais einer zyklischen Kette eine Kettenschaltung bilden, in welcher jedes Relais (25FL70 bis 25FU8) mit Ausnahme des letzten den Erregungskreis für das nächste Relais (25FUl bis 25FU9) in der Kette vorbereitet, und daß Schaltmittel (25UK) vorgesehen sind, welche über einen durch zwei beliebige betätigte Relais der Kette geschlossenen Kreis betätigt werden und anzeigen, daß die beiden Relais betätigt sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Schaltmittel (19BG), welche durch die die Betätigung der beiden Relais der Kette anzeigenden Mittel (25 UK) gesteuert werden und das erste der beiden betätigten Relais (z. B. 25FU0) freigeben.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirksamwerden derjenigen Schaltmittel (z.B. 25TK), die die Kenntlichmachung der Vorrückung einer Kette (z. B. 25FTO bis 25FT3) bewirken, dieRückkehr der vorhergehenden Relaiskette in den Normalzustand steuert (25Ti? gibt 25FU9 frei), und daß die anschließende Freigabe der die Kenntlichmachung bewirkenden Mittel das Vorrücken der vorangehenden Relaiskette einleitet.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vier zyklischen Relaisketten zunächst die Zuordnung einer bestimmten Gruppe von Kontaktsätzen (vertikale Gruppe 0, horizontale Gruppe 0) eines bestimmten Rahmens (Rahmen 0) zu der Prüfschaltung veranlassen und danach die entsprechende Gruppe von Kontaktsätzen in jedem der anderen Rahmen (1 bis 34) in vorbestimmter Reihenfolge belegen, bevor eine zweite Gruppe von Kontaktsätzen in irgendeinem Rahmen belegt wird (25FU9 und 25FT3 betätigen 30 VG1 usw.).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklischen Relaisketten nach Belegen einer zweiten Gruppe von Kontaktsätzen in irgendeinem Rahmen die entsprechende zweite Gruppe von Kontaktsätzen in jedem der anderen Rahmen in der gleichen vorbestimmten Reihenfolge belegen, wie es bei der ersten Gruppe der Fall war, bevor eine dritte Gruppe von Kontaktsätzen in irgendeinem Rahmen belegt wird, und danach jede nachfolgende Gruppe von Kontaktsätzen eines Rahmens und die entsprechenden Gruppen in den anderen Rahmen in der gleichen vorbestimmten Reihenfolge belegen, bis alle Gruppen von Kontaktsätzen belegt sind.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktsteuermittel Schaltmittel (27SRG, 23 FP) enthält, die so einstellbar sind, daß sie die Prüfung des Isolationswiderstandes der die Teilnehmerleitungen bildenden Leiter auf mehrfache unterschiedliche Weise bewirken, und daß wahl-
weise zu betätigende Schaltmittel (1551 bis 1559) vorgesehen sind, welche die einstellbaren Mittel so beeinflussen, daß sie die aufeinanderfolgende Prüfung des Isolationswiderstandes aller Leitungen entsprechend der gewählten Weise in Gang setzen.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Prüf vorgänge (bei Betätigung oder Nichtbetätigung von 275.KG) ermöglichen, die gleichzeitige Prüfung von zwei Isolationswiderständen der zugehörigen Leiter zu veranlassen, und daß ein anderer Prüfvorgang (durch 26 RT ermöglicht) die Wiederholung der Prüfung des Isolationswiderstandes an nur einem der beiden Leiter bewirkt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Prüfvorgänge (bei Betätigung von 27SRG und Nichtbetätigung von 23FP) die gleichzeitige Prüfung des Isolationswiderstandes zwischen den Leitern der Leitungen und des Isolationswiderstandes zwischen einem dieser Leiter und Erde veranlassen, und daß ein anderer Prüf Vorgang (durch 26RT ermöglicht) nur die Wiederholung der Prüfung des Isolationswiderstandes zwischen den Leitern bewirkt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Prüfvorgänge (bei Nichtbetätigung von 27 SRG und Nichtbetäti-
gung von 23FP) die gleichzeitige Prüfung des Isolations Widerstandes zwischen jedem Leiter der Leitung und Erde veranlassen und daß ein anderer Prüf Vorgang (durch 26 RT ermöglicht) die Wiederholung der Prüfung des Isolationswiderstandes zwischen nur einem der Leiter und Erde bewirkt.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (23Ci? oder 23Di?) vorgesehen sind, welche bei jedem Prüfvorgang die Benutzung eines beliebigen von mehreren Widerstandsbereichen ermöglichen.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im voraus einstellbare Schaltmittel (23-45, 23-50, 23-55, 23-60, 23-84, 23-86, 23-89, 23-91) jeden Widerstandsbereich nach oben begrenzen.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Schaltmittel (10-19, 10 TS), welche die Belegung von Kontaktsatzgruppen an irgendeinem Punkt des Belegungsprogramms in Schwebe halten, und durch Schaltmittel (10-23, 10i?vST), welche ermöglichen, die Gruppenbelegung an diesem Punkt wieder aufzunehmen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 357 903.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
©00950Ϊ/87 4.60
DEW10919A 1952-05-06 1953-03-30 Schaltungsanordnung zur Isolationspruefung von in einer Fernsprechwaehlvermittlung endenden Teilnehmeranschlussleitungen Pending DE1081063B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE357903C (de) * 1922-09-01 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung zum Pruefen einer groesseren Anzahl von Leitungen oder Apparaten, insbesondere in Fernsprechanlagen

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