DE3030660C2 - Verfahren zur selektiven Diffusion eines Dotierstoffes in ein Halbleitersubstrat - Google Patents
Verfahren zur selektiven Diffusion eines Dotierstoffes in ein HalbleitersubstratInfo
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Description
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die hitzebeständige
Überzugsschicht (8) Siliziumoxid, Siliziumnitrid, Silizium, Titan und/oder Platin verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
a) daß die hitzebeständige Überzugsschicht (8) aus einem isolierenden Material besteht,
b) daß in der hitzebeständigen, isolierenden Überzugsschicht (8) zum Freilegen des dotierten
Halbleiterbereichs (9) ein Fenster (10) ausgebildet wird und
c) daß auf der hitzebeständigen, isolierenden Überzugsschicht (8) eine leitfähige Schicht (U)
ausgebildet wird, die durch das Fenster mit dem dotierten Halbleiterbereich (9) verbunden ist
und sich über die hitzebeständige, isolierende Überzugsschicht (8) erstreckt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die hitzebeständige,
isolierende Überzugsschicht (8) Siliziumoxid und/ oder Siliziumnitrid verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Halbleitersubstrat
(1) ein Siliziumsubstrat und als Dotierstoff Arsen, Phosphor, Bor, Aluminium, Indium, Gallium und/
oder Antimon verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (3) als
weiteren Hauptbestandteil Germanium enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die
zweite Schicht (4) eine Silberlegierung, ein Silbi-rchalcogenid
und/oder ein Silberhalogenid verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet daß von den Hauptbestandteilen der
ersten Schicht (3) 75 bis 95 Atomprozent Selen und 5 bis 25 Atomprozent Germanium vorgesehen sind.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß von den Hauptbestandteilen der ersten
Schicht (3) 75 bis 85 Atomprozent Selen und 15 bis 25 Atomprozent Germanium vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur selektiven Diffusion eines den Leitungstyp bestimmenden Dotierstoffes
in ein Halbleitersubstrat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Verfahren werden bei der
Herstellung von Halbleiteranordnungen mit einem dotierten Halbleiterbereich angewendet, der in dem Halbleitersubstrat
durch Eindiffundieren des Dotierstoffs von der H^uptfläche des Substrats her gebildet wird.
Um an einer bestimmten Stelle des Halbleiiersubstrats
einen p- oder η-leitenden Bereich auszubilden, wird bisher eine selektive Festkörperdiffusion eines Dotiermittels
unter Verwendung von Diffusionsmasken angewendet. Bei diesem bekannten Verfahren wird beispielsweise
eine SiC>2-Schicht als Diffusionsmaskenschicht auf dem Halbleitersubstrat ausgebildet. In der
Diffusionsmaske wird durch übliche Photolithographic ein gewünschtes Fenster geöffnet. Durch das Fenster
wird in das Halbleitersubstrat ein Dotiermittel selektiv
eindiffundiert. Das bekannte Verfahren erfordert die Ausbildung der Diffusionsmaske sowie deren Musterung.
Dies führt zum Nachteil einer Vielzahl von Verfahrensschritten und vieler Diffusionssteuerparamcter.
Ferner muß in den meisten Fällen die Diffusionsmaskc (SiO2-Schicht)relativ dick sein. Daher ist es schwierig,
mit hoher Genauigkeit die Größe des in der Diffusionsmaskenschicht
ausgebildeten Fensters festzulegen, etwa durch das Problem der Abmessungsänderungen durch
Musterübertragung; dadurch ist die Abmessungsgenauigkeit des Diffusionsbereichs nicht ausreichend.
Aus der Veröffentlichung »IBM Technical Disclosure Bulletin« 14 (1971) Nr. 1, Seite 256 ist ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, wobei
eine dotierte Oxidschicht aus P2O5 entsprechend dem gewünschten Muster auf das Substrat aufgetragen
wird. Nach Überziehen der gesamten Substratteile, auf der sich das Muster befindet, mit einer Schulzschicht
wird zum Eindiffundieren des Dotierstoffes in das Substrat die Anordnung wärmebehandelt. Da bei diesem
bekannten Verfahren die dotierte Oxidschicht selbst keine Photoempfindlichkeit hat, müssen zu ihrem Auftrag
entsprechend dem gewünschten Muster übliche photographische Verfahren angewandt werden.
Die US-PS 41 27 414 beschreibt ein anorganisches Photoresist mit einem dünnen Selenchalcogenidglaslilm
und einem anorganischen Elektronenstrahl-Resist. Der anorganische Photoresist weist mehrere Vorteile auf,
und zwar eine hohe Auflösung, die Möglichkeit der Trockenentwicklung, hohe Beständigkeit gegen stark
saure Ätzlösungen sowie gleichförmige und homogene Ausbildung einer dünnen, amorphen Schicht über eine
große Fläche. Da diese Photoresistschicht keinen Dolierstoff enthält, ist zum Dotieren eine zusätzliche
Schicht erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, das in einfacher Weise und mit wenigen Verfahrensschritten
die Herstellung eines Störstellen-Diffusionsbereichs mit hoher Abmessungsgenauigkeit ermöglicht
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Dabei geht die Erfindung von dem
Grundgedanken aus, den anorganischen Photoresist selbst mit dem Dotierstoff als Verunreinigung zu versehen,
der durch Störstellendiffusion in das Substrat entsprechend dem gewünschten Muster eindiffundiert
wird. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Verunreinigung (Dotierstoff) unter direkter Verwendung
eines anorganischen Photoresist als Diffusionsquelle mit wenigen Verfahrensschritlen und mit hoher
Genauigkeit eindiffundiert. Das erfindungsgemäße Verfahren iit besonders vorteilhaft, da die Diffusion vereinfacht
wird und keine Probleme mit Abmessungsänderungen beim Wechsel von Strukturen auftreten. Dadurch
ergibt sich eine Verbesserung der Abmessungsgcnauigkeit im diffundierten Bereich. Ferner hat die Diffusionsatmosphäre
keinen Einfluß auf die Verunreinigungsdiffusion, so daß die Dotierung mit hoher Genauigkeit
gesteuert wird. Im Rahmen der Erfindung ist die Abdeckung der anorganischen Photoresistschicbt mit
einer hitzebeständigen Überzugsschicht aus beispielsweise S1O2 nicht unbedingt erforderlich, doch hat diese
Überzugsschicht den Vorteil, daß dann die Diffusionsatmosphäre nicht gesteuert werden muß. Ferner wird die
leilfähige Schicht mit einfacheren und weniger Schritten als beim Stand der Technik mit dem dotierten Bereich
verbunden.
Neben dem Ausbilden eines dotierten Bereichs durch Eindiffundieren eines Dotiermittels oder -Stoffs aus einem
anorganischen Photoresist, der als Diffusions- oder Dotierstoffquelle dient, wird eine leitfähige Schicht
elektrisch mit dem Störstellen-Diffiisionsbereich verbunden.
Als erste Schicht kann eine dünne Schicht aus einem amorphen Chalcogenid mit einem binären System enthaltend
Selen und Germanium als Hauptbestandteile, vorzugsweise 75 bis 95 Atomprozent Selen und 5 bis
25 Atomprozent Germanium, und ein Dctierstoff wie Arsen, Phosphor, Bor, Aluminium, Antimon, Gallium
oder Indium bestehen, wenn als Halbleitersubstrat ein Siliciumsubstrat verwendet wird. Eine derartige dünne
Schicht aus mehreren Komponenten kann in vorteilhafter Weise durch Hochfrequenz (HF)-Zerstäubung eines
Rohblocks mit der vorgegebenen Zusammensetzung als Tiirget, durch Cozerstäubung eines binären Materials
mil einem oder mehreren Do'ierstoffen oder durch Vakuumaufdampfen hergestellt werden. Die zweite
Schicht kann auf der ersten Schicht durch Vakuumaufdampfen oder durch Zerstäuben von Silber, einer silberhaltigen
Legierung oder einer Silberverbindung oder to durch Eintauchen der Probe in eine Silberionen enthaltende
Lösung, beispielsweise eine wäßrige Lösung von Silberniirat (AgNOi) hergestellt werden, so daß die
/weite Schicht auf der ersten Schicht als Silberschicht, ;ils Silbcrlcgicrungsschicht. als Silberchalocogenidschicht
oder als Silberhalogenidschicht niedergeschlagen wird.
Die anorganische Pholoresistschichi mit der ersten
und der zweiten Teilschicht wird mit einem vorgegebenen Bestrahlungsmuster mit Licht, mit Elektronen oder
mit Ionen bestrahlt. Der bestrahlte Teil ist ein silberdotierter Bereich, der in einem Entwickler, beispielsweise
einer wäßrigen Lösung einer Base, wie Dimethylamin ((CHj)2NH), Kaliumhydroxid (KOH) oder Natriumhydroxid
(NaOH), fast unlöslich ist. Danach wird die Silberschicht oder die silberhaltige Schicht an den nicht
bestrahlten Flächen durch Ätzen mit einer sauren Lösung, wie verdünntes Königswasser oder Salpetersäure,
aufgelöst. Danach wird die anorganische Photoresistschicht an den unbestrahlten Bereichen vom Substrat
mit Hilfe des Entwicklers entfernt. Im nachfolgenden Verfahrensschritt werden die Hauptfläche des Halbleitersubstrats
und die den Dotierstoff enthaltende, anorganische Photoresistschicht mit einer hitzebeständigen
Überzugsschicht aus einem isolierenden oder einem nicht-isolierenden Material, wie Siliciumoxid, Siliciumnitrid,
Silicium, Titan oder Platin durch Zerstäuben oder durch Aufdampfen mittels eines Efektronenstrahls beschichtet.
Danach wird das Vorprodukt, bei dem das Halbleitersubstrat und die den Dotierstoff enthaltende, anorganische
Photoresistschicht mit der hitzebenändigen Überzugsschicht bedeckt sind, einer Wärmebehandlung zum
Eindiffundieren des Dotiermittels aus der Photoresistschicht unterworfen, um einen Störstellen-diffundierten
Bereich zu bilden. Bei dieser Wärmebehandlung kann das Material, das die das Dotiermittel enthaltende, anorganische
Photoresistschicht bildet, teilweise oder vollständig in die hitzebeständige Überzugsschicht hineinschmelzen,
und zwar in Abhängigkeit von dem verwendeten Material für die hitzebeständige Überzugsschicht.
Danach werden die hitzebeständige Überzugsschicht und die verbliebene, das Dotiermittel enthaltende, anorganische
Photoresistschicht vom Substrat entfernt. Wenn beispielsweise die hitzebeständige Überzugsschicht aus S1O2 besteht, wird die Schicht durch eine
gepufferte HF-Lösung weggeätzt. Die das Dotiermittel enthaltende, anorganische Photoresistschicht wird
durch Ätzen mit einem Lösungsgemisch aus Schwefelsäure (H2SO4) und Wasserstoffperoxid (H2O2) abgelöst.
Dadurch werden die hitzebeständige Überzugsschicht und die verbleibende,das Doti jimittel enthaltende Photoresistschicht
entfernt, so daß man eine Halbleiteranordnung mit einem Störstellen-diffundierten Bereich erhält.
Bei der in Anspruch 3 angegebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die hitzebeständige
Überzugsschicht aus isolierendem Material, beispielsweise aus S1O2 oder S13N4, bestehen. Nach dem
Ausbilden des dotierten Halbleiterbereichs werden das Halbleitersubstrat und die hitzebeständige, isolierende
Überzugsschicht auf dem Halbleitersubstrat zur Ausbildung eines Fensters etwa einem üblichen Photoätzverfahren
unterworfen, um den Halbleiterbereich freizulegen. Beim nächsten Verfahrensschritt wird Metall für
Elektroden, wie Aluminium oder Molybdän auf die Gesamtfläche der hitzebeständigen, isolierenden Überzugsschicht
aufgetragen oder niedergeschlagen. Die so aufgebrachte Metallschicht wird dann photogeätzt, so
daß man eine leitfähige Schicht mit einem bestimmten Muster als Verdnthtungsschicht erhält, die mit dem
Halbleiterbereich durch das Fenster elektrisch verbunden ist. In diesem Fall mit der hitzebeständigen, isolierenden
Überzugsschicht bleibt ein bestimmter Bereich, der nicht mit dem Fenster übereinstimmt, ungeätzt und
wird zur elektrischen Isolation des Halbleitersubstrat
gegenüber der leitfähigen Schicht verwendet.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 7 schematische Querschnittsansichten zur Erläuterung der Herstellungsstufen einer Halbleitern-Ordnung,
F i g. 8 bis 10 schematische Querschnittsansichten der Halbleiteranordnung zur Erläuterung eines Teils des
Herstellungsverfahrens und
Fig. 11 und 12 Strom-Spannungs-Diagramme zweier nach dem beschriebenen Verfahren hergestellter Dioden.
In Fig. 1 ist ein n-Halbleitersubstrat. beispielsweise
ein Siliciumsubstrat, dargestellt. Gemäß F i g. 2 wird auf der Haiinifläche 2 des Halbleitersubstrats 1 eine anorganische
Photoresistschicht 5, bestehend aus einer ersten und einer zweiten Teilschicht 3 bzw. 4 ausgebildet;
die erste Teilschicht 3 enthält als Hauptbestandteile (Matrixkomponente) Selen und Germanium oder Selen,
Germanium und Schwefel sowie ein oder mehrere Dotiermittel, beispielsweise ein p-Dotiermittel, wie B, Al,
Ga oder In; die auf der ersten Teilschicht 3 ausgebildete zweite Teilschicht 4 ist beispielsweise eine Silberschicht
oder eine Silber enthaltende Schicht. Soll eine Bestrahlung mit Licht erfolgen, so ist die Matrixkomponente
der ersten Teilschicht 3 vorzugsweise eine amorphe chalcogenide Schicht, die chemisch aus 75 bis 95 Atomprozent
Selen und 5 bis 25 Atomprozent Germanium zusammengesetzt ist (vgl. Experiment 1 gemäß US-PS
4127 414). Ferner enthalten die Matrixkomponenten
die erforderlichen Anteile an Dotierungsmitteln. Bei Bestrahlung mit Eiektronenstrahlen enthält die amorphe,
chalcogenide Matrixschicht als Hauptkomponente der ersten ^Schicht 3 vorzugsweise 75 bis 85 Atomprozent
Selen und 15 bis 25 Atomprozent Germanium (vgl. Experiment
2 gemäß US-PS 41 27 414). Die amorphe Chalcogenidschicht
3 kann in einfacher Weise durch HF-Zerstäubung mit einem Gußblock mit vorgegebener
chemischer Zusammensetzung als Target durch Cozerstäuben eines Selen und Germanium enthaltenden binären
Systems gebildet werden, in die ein Dotierungsmittel oder mehrere Dotierungsmittel eindiffundiert werden;
die Schicht 3 kann auch durch ein Vakuum-Aufdampfverfahren hergestellt werden. Das Zerstäubungsverfahren
ist gegenüber dem Vakuumaufdampfverfahren im Hinblick auf die Reproduzierbarkeit der Zusammensetzung
und der Haftung am Substrat bevorzugt. Wenn die Konzentration des Dotiermittels, wie B, Al,
Ga oder In 10 Atomprozent oder weniger beträgt, so sind die erhaltenen Filmcharakteristika der anorganisehen
Photorestistschicht gegenüber der entsprechenden Matrixkomponente im wesentlichen unverändert
Daher können die vorstehenden chemischen Zusammensetzungen gemäß der US-PS 41 27 414 als Zusammensetzungen
der Matrixkomponenten der ersten Schicht 3 verwendet werden. Im übrigen kann die Gesamtmenge
des Dotiermittels oder der Dotiermtttel durch die Zusammensetzung des Targets für den Zerstäubungsvorgang
und die Dicke der auszubildenden Schicht 3 auf beispielsweise 0,05 bis 0,5 μπι gesteuert
werden. Dementsprechend kann die Störstellenkonzentration sehr gut eingestellt werden.
Zur Ausbildung der anorganischen Photoresistschicht 5 wird dann die zweite Schicht 4 auf der ersten Schicht 3
in Form einer Silberschicht, einer Schicht aus einer SiI-berlegierung,
einer Silberchalcogenidschicht (Ag2S, Ag2Se, AgSe, AgTe) oder einer Silberhalogenidschicht
(AgCl, AgBr, AgI) durch Vakuumaufdampfen, durch Zerstäuben, durch Kathodenzerstäubung, durch Aufsprühen
oder durch Eintauchen in eine Lösung, die Silberionen der ersten Schicht 3 enthält, beispielsweise in
eine Silbernitrat-Lösung (AgNO3), oder in eine clektrodenlose
Plattierungslösung gebildet, die hauptsächlich beispielsweise Silbercyanid (AgCN) enthält. Die Dicke
der zweiten Schicht 4 beträgt weniger als 10 nm vorzugsweise 2 bis 5 nm.
Im nächsten Schritt wird die anorganische Photoresistschicht 5 gemäß F i g. 3 von der Seite der zweiten
Schicht 4 her, beispielsweise mit Licht, Elektronen oder Ionen (Bezugszeichen 6) bestrahlt. Man erhält eine silberdotierte,
amorphe Chalcogenidschicht 7 entsprechend einem gewünschten Muster als Bereich der bestrahlten
oder photodotierten Fläche der Schichten 3 und 4, der im Vergleich zu nicht bestrahlten oder nicht
photodotierten Bereichen 3a der Schicht 3 in einem Entwickler aus einer wäßrigen Lauge kaum lösbar ist. Als
Entwickler können beispielsweise Dimethylamin ((Ch3J2NH), Natriumhydroxid (NaOH) oder Kaliumhydroxid
(KOH) verwendet werden.
Die Silberschicht oder die Silber enthaltende Schicht, die in dem unbestrahlten Bereich verbleibt, wird durch
eine saure Lösung, beispielsweise Königswasser oder Salpetersäure herausgelöst. Dann werden diese Schichten
unter Verwendung einer Lauge entwickelt, wobei die unbestrahlten Bereiche 3a und 4a der Schichten 3
und 4 vom Substrat 1 entfernt werden, während der bestrahlte Bereich 7 gemäß F i g. 4 dort verbleibt. Dadurch
wird der bestrahlte Bereich 7, der ein p-Dotiermittel enthält durch die Störstellen enthaltende, anorganische
Photoresistschicht 5 gebildet, und zwar mit einem Reliefmuster entsprechend einem vorgegebenen
Muster. Der bestrahlte Bereich 7 wird in nachfolgendem Verfahrensschritt als Diffusionsquelle verwendet. Ferner
kann anstelle der vorstehenden Entwicklung ein Plasmaätzverfahren unter Verwendung eines CF4-Gases
angewendet werden.
Beim nächsten Verfahrensschritt wird eine hitzebeständige Überzugsschicht 8 aus isolierendem Material,
wie Siliciumoxid (SiO2). Siliciumnitrid (Si3N4) oder Si, Ti
oder Pt, durch Zerstäuben oder durch Aufdampfen mittels eines Elektronenstrahls niedergeschlagen, um die
Verunreinigungen enthaltende anorganische Photoresistschicht oder den Bereich 7 abzudecken, um diese
Schicht 7 gegen Schmelzen oder Verdampfen zu schützen (vgl. Fig. 5). Diese wärmebeständige Überzugsschicht 8 verhindert die Sublimation der die Verunreinigungen
enthaltenden, anorganischen Photoresistschicht 7 bei der nächsten Wärmebehandlung. Das Halbleitersubstrat
1 und die das Dotiermittel enthaltende, anorganische Photoresistschicht 7 auf der Hauptfiäche 2 des
Substrats 1 wird dann im wesentlichen bei einer Temperatur von 800 bis 11000C einer Wärmebehandlung unterzogen,
während das Substrat 1 und die Schicht 7 durch die hitzebeständige Überzugsschicht 8 abgedeckt
sind; dadurch erhält man einen p-Halbleiterbereich 9, in
den das p-Dotiermittel aus der die Verunreinigungen enthaltenden anorganischen Photoresistschicht 7 thermisch
eindiffundiert wird. Die Tiefe (Dicke) dieses p-Halbleiterbereichs
9 oder die Diffusionstiefe (-Dicke) sowie die Oberflächenverunreinigungskonzentration
können leicht dadurch eingestellt werden, indem die Wärmebehandlungsdauer von etwa 10 Minuten bis zu
mehreren Stunden und/oder die Diffusionstemperatur geändert werden. Die Herstellung des Bereichs 9, die in
einer Sauerstoff- oder Stickstoffatmosphäre durchgeführt werden kann, erfolgt unabhängig von der Umgc-
bung, da die die Verunreinigungen enthaltende, anorganische Photoresistschicht 7 mit der hitzebeständigen
Überzugsschicht 8 abgedeckt ist.
Ferner kann bei der Wärmebehandlung zur Ausbildung des Halbleiterbereichs 9 das Material der die Verunreinigung
enthaltenden, anorganischen Photoresistschicht 7, wie Se oder Ge, vollständig oder teilweise in
die hitzebeständige Überzugsschicht 8 hineinschmelzen, obwohl dies von dem für die Überzugsschicht 8 verwendeten
Material abhängt, so daß die die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresistschicht 7 vollständig
verschwinden kann, oder ihr Volumen gemäß F i g. 6 vermindert.
In folgendem Verfahrensschritt werden die hitzebeständige
Überzugsschicht 8 sowie die Photoresistschicht 7 vom Substrat 1 entfernt. Wenn beispielsweise
die Überzugsschicht 8 aus SiO2 besteht, so kann sie mit
Hilfe einer gepufferten HF-Lösung weggeätzt werden. Die Photoresistschicht 7 kann durch Ätzen mit einer
gemischten Lösung aus Schwefelsäure (H2SO4) und
Wasserstoffperoxid (H2O2) weggelöst werden. Wenn die Photoresistschicht 7 vollständig in die Überzugsschicht 8 hineingeschmolzen ist, so ist der vorstehende
Verfahrensschritt zur Entfernung der Photoresistschicht 7 nicht erforderlich.
Dadurch erhält man die Halbleiteranordnung mit dem dotierten Halbleiterbereich 9, wobei das p-Dotiermittel
in das n-Halbleitersubstrat 1 von dessen Hauptfläche
2 her eindiffundiert worden ist.
Im folgenden wird eine erfindungsgemäße Ausführungsform
erläutert, bei der eine leitfähige Schicht mit dem so gebildeten Halbleiterbereich 9 verbunden wird,
wobei die leitfähige Schicht von der Hauptfläche 2 des Substrats 1 isoliert ist. Bei dieser Ausführungsform wird
der Diffusionsbereich 9 ebenfalls durch die Wärmebehandlung ausgebildet, während das Substrat 1 und die
die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresisischicht
7 mit der hitzebeständigen Überzugsschicht 8 abgedeckt sind (vgl. die mit Bezug auf die F i g. 1 bis 6
erläuterten Verfahrensstufen), jedoch mit der Ausnahme, daß die hitzebeständige Überzugsschicht 8 bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel aus sowohl hitzebesiändigem,
als auch elektrisch isolierendem Material besteht, wie SiO2 oder S13N4.
Gemäß F i g. 8 wird der Teil der hitzebeständigen, isolierenden
Überzugsschicht 8, der dem dotierten Halbleitcrbereich 9 entspricht, in üblicher Weise geätzt, um ein
Fenster oder einen Durchbruch 10 zu bilden, so daß der dotierte Halbleiterbereich 9 freiliegt. Wenn die die Verunreinigung
enthaltende, anorganische Photoresistschichl 7, wie dargestellt, auf dem Halbleiterbereich 9
ungeätzt bleibt, so wird die Photoresistschicht 7 von dem betreffenden Teil des Bereichs 9 beispielsweise
durch eine Wärmebehandlung oder durch Ätzen entfernt (vgl. F i g. 9), so daß der Bereich 9 durch das Fenster
10 freiliegt. Wenn S1O2 für die hitzebeständige, isolierende
Überzugsschicht 8 verwendet wird, so wird der Teil der Schicht 8 über der die Verunreinigung enthaltenden,
anorganischen Photoresistschicht 7 nach dem Diffundieren mit einer geringfügig höheren Ätzgeschwindigkeit
als der übrige Teil aufgelöst Wenn daher dieses Material für die Schicht 8 verwendet wird, kann
die Oberfläche des dotierten Bereichs 9 freigelegt werden, während der andere Teil der Schicht 8, der nicht auf
dem dotierten Bereich 9 ist, nicht weggeätzt wird. Diese Verfahrensführung ist daher zur Ausbildung des Fensters
10 sehr vorteilhaft
Nach diesem Verfahrensschritt wird eine Metallschicht für Elekiroden, beispielsweise Aluminium, auf
der Gesamtfläche der hitzebeständigen, isolierenden Überzugsschicht 8 aufgebracht oder niedergeschlagen,
und danach wird die so gebildete Metallschicht photogeätzt, um eine leitfähige Schicht 11 als Verdrahtungsschicht mit dem gewünschten Muster gebildet und
durch das Fenster 10 mit dem dotierten Halbleiterbereich 9 elektrisch verbunden. In dieser Weise wird die
leitfähige Schicht 11 auf der Hauptfläche 2 des Halbleitersubstrats
1 ausgebildet. Die leitfähige Schicht 11 wird mit dem dotierten Halbleiterbereich 9 verbunden und
erstreckt sich über die hitzebeständige, isolierende Überzugsschicht 8, die die leitfähige Schicht 11 isoliert.
Im Rahmen der Erfindung kann beispielsweise die η-Leitfähigkeit durch die p-Leitfähigkeit ersetzt werden.
Ferner kann der Leitungstyp des dotierten Halbleiterbereiches mit dem des Halbleitersubstrats übereinstimmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen
einer B-dotierten, p + n-Diode und einer AS-dotierten n + p-Diode näher erläutert, die nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellt werden.
Als Substrat wird ein n-Silicium-Wafer mit einem spezifischen
Widerstand von 0,5 Ω · cm verwendet. Auf der spiegelpolierten Hauptfläche wird eine erste Schicht 3
mit 0,2 μιη Dicke durch Hochfrequenz (HF)-Zerstäubung
eines ternären Systems aus Se-Ge-B aufgebracht, wobei B als Verunreinigung dient. In der chemischen
Zusammensetzung der ersten Schicht 3 sind 5 Atomprozent B, und die Matrixkomponenten Se und Ge der
ersten Schicht 3 haben eine chemische Zusammensetzung von 75 Atomprozent Se und 25 Atomprozent Ge,
d. h., das Verhältnis Se zu Ge beträgt 3:1. Das Substrat, auf dem so der dünne Se-Ge-B-FiIm ausgebildet worden
ist, wird für 4 Minuten in eine stromlose Silberplattierungslösung eingetaucht, mit Wasser abgewaschen und
getrocknet, um eine Silberschicht mit etwa 5 nm Dicke
als zweite Schicht 4 auf der ersten Schicht 3 auszubilden. Dadurch erhält man die anorganische Photorestistschicht
5. Nachdem eine Maske mit einem kreisförmigen Muster von 140 μιη Durchmesser in engem Kontakt
mit der Silberschicht als zweiter Schicht 4 aufgebracht worden ist, wird die anorganische Photoresistschicht 5
auf der freiliegenden Silberschichtoberfläche für 30 Sekunden mit Licht 6 mit einer Lichtstärke von 60 mW/
cm2 bestrahlt. Das Licht wird von einer 200-W-Quecksilberdampflampe
emittiert. Nach der Bestrahlung mit Licht wird die so erhaltene Probe für 150 Sekunden in
Königswasser bei Raumtemperatur eingetaucht und danach mit Wasser abgewaschen. Zur vollständigen Entfernung
des unbestrahlten Teils der anorganischen Photoresistschicht wird die Probe in einen Entwickler, bestehend
aus einem Gemisch einer wäßrigen Lösung von 50 Gewichtsprozent Dimethylamin und Wasser im Volumenverhältnis
von 1 :1, für 30 Sekunden eingetaucht, wodurch der nicht bestrahlte Bereich vollständig abgelöst
wird. Dadurch bildet sich ein kreisförmiges Muster mit 140 μιη Durchmesser als die Verunreinigung enthaltende,
anorganische Photoresistschicht 7 aus. Danach wird durch HF-Zerstäubung die hitzebeständige Überzugsschicht
8 mit 0,2 μπι Dicke aus SiO2 hergestellt. Die
erhaltene Probe wird in einer Stickstoffatmosphäre bei 10500C während 90 Minuten erhitzt, so daß sich der
diffundierte Bereich 9 mit einer Diffusionstiefe von 0,8 μιη ausbildet Danach wird die SiO2-Schicht 8 für
4 Minuten in eine gepufferte HF-Lösung bei Raumtemperatur eingetaucht, so daß die Schicht 8 weggeätzt
wird. Die Probe wird dann mit einem Lösungsgemisch, enthaltend H2SO4 und H2O2 im Verhältnis 3:1, bei
Raumtemperatur für 3 Minuten einer Oberflächenbehandlung unterworfen. Die so hergestellte p-n-Siliciumdiode
zeigt die in Fig. 11 dargestellte Strom-Spannungs-Charakteristik. Diese Diode weist gute Sperrschicht-Charakteristika
auf und ist vergleichbar mit nach üblichen Diffusionsverfahren hergestellten, bekannten
Dioden im Hinblick auf die Durchbruchspannung und den Leckstrom in Sperrichtung.
IO
15
Als Substrat wird ein p-Silicium-Wafer mit einem spezifischen
Widerstand von 0,5 Ω · cm verwendet. Auf der spiegelpolierten Hauptfläche wird eine erste Schicht 3
von 0,2 μπι Dicke durch Hochfrequenz-Zerstäuben eines
ternären Systems aus Se-Ge-As aufgebracht, wobei 20 As als Verunreinigung dient. Die chemische Zusammensetzung
der ersten Schicht 3 zeigt das Verhältnis Se : Ge : As = 70 :20 :10 (Atomprozent). Die Matrixkomponenten
Se und Ge der ersten Schicht 3 haben eine chemische Zusammensetzung von 78 Atomprozent
Se und 22 Atomprozent Ge. Das Vorprodukt wird wie beim Beispiel 1 hergestellt. Bei der Diffusion wird das
Vorprodukt bei 1000°C während 50 Minuten wärmebehandelt.
Die anschließenden Verfahrensschritte entsprechen denen des Beispiels 1. Die so hergestellte n-p-Siliciumdiode
zeigt die Strom-Spannungs-Charakteristik gemäß Fig. 12. Die Charakteristika dieser Diode
sind im wesentlichen gleich denen einer nach üblichen Diffusionsverfahren hergestellten bekannten Diode.
35
Nach der Wärmebehandlung bei der Herstellung der p + n-Diode gemäß Beispiel 1 wird die gesamte Oberfläche
der SiOrSchicht 8, die die Hauptfläche 2 des SiIiciumsubstrats
1 und die die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresistschicht 7 bedeckt mit einem
negativ arbeitenden Photoresist (OSR der Tokyo Oka Co. Ltd.) beschichtet. Mit Hilfe einer Photomaske mit
einem kreisförmigen Muster von 120 μπι Durchmesser
wird ein Fenster mit einem Durchmesser von 120 μπι
auf einem Teil der SiO2-Schicht 8 auf dem diffundierten
Bereich 9, dessen Durchmesser 140 μπι beträgt, durch eine übliche Ätzbehandlung hergestellt. Der dem Fenster
entsprechende Teil der SiO2-Schicht 8 wird durch
eine gepufferte HF-Lösung bei Raumtemperatur während 3 Minuten weggeätzt. Das Vorprodukt wird einer
Oberflächenbehandlung mit einem Lösungsgemisch, enthaltend H2SO4 und H2O2 im Verhältnis 3:1 bei
Raumtemperatur unterworfen, mit Wasser abgewasehen und dann getrocknet Danach wird Aluminium mit
0,7 μπι Dicke auf die Fenster aufweisende Gesamtfläche
der SiO2-Schicht 8 aufgebracht Die so aufgebrachte
Aluminiumschicht wird mit Hilfe einer Photomaske mit dem gewünschten Elektroden-Verdrahtungsmuster in 60 ■
üblicherweise photogeätzt, um die leitfähige Schicht 11
als Verdrahtungsschicht der p+n-Diode gemäß Beispiel 1 auszubilden.
Mit der Erfindung werden insbesondere die nachstehenden Vorteile erzielt:
1. Das Diffusionsverfahren wird vereinfacht, da die Verfahrensschritte zur Ausbildung der Diffusionsmaskenschicht
und deren Musterung eliminiert werden, und der die Verunreinigung enthaltende,
anorganische Photoresistbereich als Diffusionsquelle kann durch die musterförmige Bestrahlung
in der anorganischen Photoresistschichi selbst ausgebildet
werden.
Die Diffusion erfolgt direkt von der gemusterten, die Verunreinigung enthaltenden, anorganischen
Photoresistschicht als Schicht mit der Verunreinigungsquelle, so daß Schwierigkeiten durch Abmessungsänderungen
durch Musterumwandlung entfallen, die auftreten, wenn die Diffusionsmaskenschicht
in üblicher Weise hergestellt wird. Daher ist die AbmessungsgeriE'iij-'.-eit des diffundierten Bereichs
verbessert l-erner hat der anorganische Photoresist per se eine hohe Auflösung. Dies trägt
ebenfalls zur Verbesserung der Genauigkeit des diffundierten Bereichs bei. Es kann daher ein sehr
genau diffundierter Bereich gebildet werden.
Da die die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresistschicht, d. h. die Dotierungsquelle, durch die hitzebeständige Überzugsschicht abgedeckt ist, wirkt die Diffusionsatmosphäre nicht auf die Verunreinigungsdiffusion ein, so daß die Diffusionsatmosphäre nicht kontrolliert werden muß. Dies trägt ebenfalls zur Vereinfachung des Herstellungsverfahrens für Halbleiteranordnungen hei.
Die Verunreinigungskonzentration in der anorganischen Photoresistschicht kann mit hoher Genauigkeit eingestellt werden. Die hitzebeständige Uberzugsschicht verringert im Vergleich zu üblichen Herstellungsverfahren die Verdampfung der Verunreinigung in starkem Maße. Dies ermöglicht eine genaue Einstellung der Verunreinigungsdolierung, so daß Haibleiteranordnungen mit hoher Reproduzierbarkeit in Massenfertigungen hergestellt werden können.
Da die die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresistschicht, d. h. die Dotierungsquelle, durch die hitzebeständige Überzugsschicht abgedeckt ist, wirkt die Diffusionsatmosphäre nicht auf die Verunreinigungsdiffusion ein, so daß die Diffusionsatmosphäre nicht kontrolliert werden muß. Dies trägt ebenfalls zur Vereinfachung des Herstellungsverfahrens für Halbleiteranordnungen hei.
Die Verunreinigungskonzentration in der anorganischen Photoresistschicht kann mit hoher Genauigkeit eingestellt werden. Die hitzebeständige Uberzugsschicht verringert im Vergleich zu üblichen Herstellungsverfahren die Verdampfung der Verunreinigung in starkem Maße. Dies ermöglicht eine genaue Einstellung der Verunreinigungsdolierung, so daß Haibleiteranordnungen mit hoher Reproduzierbarkeit in Massenfertigungen hergestellt werden können.
Wenn zwei Verunreinigungen, beispielsweise As und P, in der ersten Schicht enthalten sind, können
beide Verunreinigungen gleichzeitig diffundiert werden. Dadurch wird die Anzahl der Diffusionsschritte und dementsprechend die Beschädigung
des Substrats vermindert.
Bei der Wärmebehandlung ist die die Verunreinigung enthaltende, anorganische Photoresistschicht
durch die hitzebeständige Uberzugsschicht eingeschlossen. Dadurch können sowohl p- als auch n-Verunreinigungen
gleichzeitig bei der gleichen Wärmebehandlung diffundiert werden. Dadurch erhöht sich die Produktivität von Halbleiteranordnungen
bei der Massenfertigung.
Bei Ill-V-Haibleitern kann Se unmittelbar als n-Verunreinigung ohne zusätzliche Zugabe eines dritten Verunreinigungselements in der anorganischen Photoresistschicht verwendet werden.
Bei Ill-V-Haibleitern kann Se unmittelbar als n-Verunreinigung ohne zusätzliche Zugabe eines dritten Verunreinigungselements in der anorganischen Photoresistschicht verwendet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur selektiven Diffusion eines den Leitungstyp bestimmenden Dotierstoffes in ein
Halbleitersubstrat (1), bei dem
a) auf einer der Hauptflächen (2) des Substrats (1) eine als Doiierstoffquelle dienende, mit einem
den zu diffundierenden Stellen entsprechenden Muster versehene Schicht (7) erzeugt wird,
b) eine hitzebeständige Oberzugsschicht (8) auf der Hauptfläche (2) des Substrats (i) ausgebildet
wird, so daß die die Dotierstoffquelle bildende Schicht (7) durch die hitzebeständige Überzugsschicht
(8) abgedeckt ist, und
c) der Dotierstoff aus der Dotierstoffquelle in den darunterliegenden Bereich (9) des Substrats (1)
diffundiert wird,
dadurchgekennzeichnet,
daß die mit dem Muster versehene Schicht (7) mit den folgenden Verfahrensschritten gebildet
wird:
d) Ausbilden einer anorganischen Photoresistschicht (5) auf der Hauptfläche (2) des Halbleitersubstrats
(1), wobei die Photoresistschicht (5) eine erste amorphe Schicht (3), enthaltend Selen
als Hauptbestandteil und dem Dotierstoff als Verunreinigung und eine zweite Schicht (4) aus
Silber oder Silber enthaltend auf der ersten Schicht (3) aufweist,
e) Bestrahlen der anorganischen Photoresistschicht (5) mit einem Bestrahlungsmuster,
f) Entwickeln der bestrahlten, anorganischen Photoresistschicht (5) zum Ausbilden der den Dotierstoff
enthaltenden mit dem Muster versehenen Schicht (7) entsprechend dem Bestrahlungsmuster.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP54103051A JPS5855654B2 (ja) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | 半導体装置の製法 |
| JP54103052A JPS603772B2 (ja) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | 半導体装置の製法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3030660A1 DE3030660A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE3030660C2 true DE3030660C2 (de) | 1985-10-03 |
Family
ID=26443711
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3030660A Expired DE3030660C2 (de) | 1979-08-13 | 1980-08-13 | Verfahren zur selektiven Diffusion eines Dotierstoffes in ein Halbleitersubstrat |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4350541A (de) |
| DE (1) | DE3030660C2 (de) |
| FR (1) | FR2463509B1 (de) |
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- 1980-08-13 DE DE3030660A patent/DE3030660C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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