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DE3028399A1 - Alarmanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Alarmanlage fuer kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE3028399A1
DE3028399A1 DE19803028399 DE3028399A DE3028399A1 DE 3028399 A1 DE3028399 A1 DE 3028399A1 DE 19803028399 DE19803028399 DE 19803028399 DE 3028399 A DE3028399 A DE 3028399A DE 3028399 A1 DE3028399 A1 DE 3028399A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alarm
vehicle
alarm system
window
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803028399
Other languages
English (en)
Inventor
Herfried Ing.(grad.) 7440 Nürtingen Großmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19803028399 priority Critical patent/DE3028399A1/de
Publication of DE3028399A1 publication Critical patent/DE3028399A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/10Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
    • B60R25/1004Alarm systems characterised by the type of sensor, e.g. current sensing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Alarmanlage für Kraftfahrzeuge
  • Die Erfindung betrifft eine Alarmanlage für Kraftfahrzeuge, durch die beim Öffnen der Kraftfahrzeugtüren, beim Öffnen des Kofferraumes, beim Betätigen des Zündschlosses o.dgl. eine elektrische Schaltung ein akustisches und/oder optisches Signal auslöst.
  • Es ist bekannt, Kraftfahrzeuge mit solchen Alarmanlagen zu versehen, wobei damit erreicht werden kann, daß die Kraftfahrzeuge, welche eine solche Alarmanlage besitzen, gegen Diebstahl ausreichend gesichert sind. Dabei bestehen diese Anlagen meistens aus Ruhestromkreisen, bei deren Unterbrechung dann, wenn die Alarmanlage eingeschaltet ist, das akustische oder optische Signal in bekannter Weise über eine Schaltung ausgelöst wird.
  • Somit wird dem Fahrzeugbesitzer zwar ein Schutz vor Diebstahl seines raftfahrzeuges gewährleistet, es ist dabei aber nachteilig, daß bekannte Alarmanlagen den Besitzer eines Eraftfahrzeuges nicht davor schützen können, daß in dieses durch Einschlagen der Fensterscheiben eingebrochen werden kann und Wertgegenstände, die sich im Wageninneren befinden, gefahrlos, d.h. ohne Auslösen der Alarmanlage, entwendet werden können.
  • An Gebäuden sind zwar Fensterschutzvorrichtungen bekannt, wobei bei einigen Bauarten die Drähte in die Scheiben eingebracht sind, die dann über einen Ruhestromkreis beim Einschlagen der Scheibe eine Alarmvorrichtung auslösen. An Kraftfahrzeugen äedoch sind solche Fensterschutzvorrichtungen bisher nicht vorgesehen, da die Herstellung der mit Alarmdrähten versehenen Scheiben relativ teuer ist und metallische Bahnen auf den Fensteroberflächen wie sie ebenfalls zur Einbruchsicherung von Fensterscheiben an Gebäuden gebräuchlich sind, bei Kraftfahrzeugfrontscheiben die Sicht beeinträchtigen oder bei Seitenscheiben z.B. beim Rerunterkurbeln beschädigt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bestehende Alarmanlagen an Kraftfahrzeugen durch eine Bensterschutzvorricht11ng so zu erweitern, daß eine billigere und einfache EinDruchsicherung geschaffen wird, die auch Schutz gegen Diebstahl des Inhaltes des Kraftfahrzeuges gewährt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine Fensterschutzvorrichtung vorgesehen ist, bei der die Alarmdrähte aus Einzelleitungen bestehen, die miteinander über Kupplungen verbindbar sind und mindestens eine Ringleitung bilden, die im gesamten Fahrgastraum im Abstand vor den Fensterscheiben verläuft und daß die beiden freien Enden der Ringleitung mit der elektrischen Schaltung verbunden sind, die beim Unterbrechen der Ringleitung die Alarmanlage auslöst. Hiermit wird erreicht, daß auf der Innenseite der Scheiben ein Alarmdraht verläuft, welcher aus Einzelleitungen zusammengesetzt ist, wobei jede dieser Einelleitungen sich über den Bereich einer Scheibe des Fahrzeuges erstreckt und beim Einschlagen der Fensterscheiben die Kupplungsglieder gelöst werden. Dadurch kann die Alarmanlage ausgelöst werden. Dabei verläuft eine erfindungsgemäße Ringleitung in einem Abstand vor den Bensterscheiben, so daß keine gesondert ausgebildeten Fensterscheiben am Kraftfahrzeug vorgesehen sein müssen.
  • Daher kann eine solche Alarmeinrichtung auch an sich schon auf dem Markt befindenden Kraftfahrzeugen sehr einfach eingebaut werden. Außerdem besteht nicht die Gefahr einer Zerstörung der Leiterbahnen und somit ist eine solche Vorrichtung keinen Abnutzungserscheinungen unterworfen. Die Schaltung, mit welcher die Ringleitung mit beiden Enden verbunden ist, kann eine herkömmliche Warnanlagenschaltung sein, welche ein akustisches oder optisches Signal am Kraftfahrzeug auslöst.
  • Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Kupplungen als leicht lösbare, bekannte Steckverbindungen ausgebildet sind.
  • Daraus ergibt sich eine billige und vorteilhafte Möglichkeit, die Einzelleitungen zu der umlaufenden Ringleitung im Fahrzeuginneren zu verbinden. Durch das Einschlagen einer Fensterscheibe wird dann auf die vor dieser umlaufenden Einzelleitung ein Druck ausgeübt, was zur Folge hat, daß die Stecker der Steckverbindung aus den Buchsenteilen gezogen werden, wodurch der Ruhestromkreis unterbrochen wird, was dann ein Auslösen der Alarmanlage bewirkt.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Buchsenteile der Kupplungen mit Haltebügeln an den Dachträgern des Fahrzeugs befestigt sind.
  • Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, daß die Buchsenteile der Kupplungen fest mit Haltebügeln an den Dachträgern des Eraftfahrzeuges befestigt sind. Diese Befestigung kann sehr einfach mit Blechschrauben o.dgl. erfolgen, wodurch ein einfacher und billiger Einbau der erfindungsgemäßen Fensterschutzvorrichtung gewährleistet ist.
  • Günstig ist es weiterhin, wenn als Alarmdrähte herkömmliche Kupferdrähte verwendet werden, die mit einer hellen oder durchsichtigen Isolierung versehen sind. Solche Drähte sind im Handel billig zu erhalten und weisen mit einer hellen oder durchsichtigen Isolierung den Vorteil auf, daß die Sicht der Fahrzeuginsassen nicht störend beeinflußt wird.
  • Vorteilhaft ist es dabei, wenn zwischen den Enden der Ringleitung und der die Alarmanlage auslösenden Schaltung ein Hauptschalter vorgesehen ist, mit dem die Fensterschutzvorrichtung der bestehenden Alarmanlage zu- oder abgeschaltet werden kann.
  • Dadurch wird erreicht, daß nur im Bedarfsfall die Einzelleitungen zu einer Ringleitung geschlossen zu werden brauchen, wobei sich dann, wenn der Fensterschutz nicht gewünscht ist, die Möglichkeit ergibt, die Einzelleitungen aus den Kupplungen zu ziehen und somit die - wenn auch nur leichte - Beeinträchtigung der Sicht für die Fahrzeuginsassen vermieden werden kann.
  • Für größere Fensterscheibenflächen, wie sie z.». Lastkraftwagen aufweisen, kann es auch günstig sein, daß zwei Ringleitungen in einem Abstand, der ca. 1/3 der Fensterhöhe beträgt, im gesamten Fahrgastraum im Abstand vor den Fensterscheiben vorgesehen sind. Damit kann ausgeschlossen werden, daß ein Unbefugter zwischen den Alarmdrähten hindurch ins Fahrzeuginnere gelangen kann, da die Abstände zwischen den Ringleitungen damit so gering werden, daß dies nicht mehr möglich ist.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch aus der in den Figuren gezeigten und im folgenden beschriebenen Ausführungsform. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines mit einer erfindungsgemäßen Fensterschutzvorrichtung ausgestatteten Kraftfahrzeuges und Fig. 2 eine Detaildarstellung D der Fig. 1 aus der Sicht eines Fahrzeuginsassen.
  • In der Fig. 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 gezeigt welches mit einer nicht näher dargestellten Diebstahlwarnanlage versehen ist, die ein Alarmsignai auslöst, wenn z.B. die Türkontakte, die Motorhaube oder der Kofferraumdeckel geöffnet werden, wenn z.B. der Anlasser betätigt oder die Scheinwerfer eingeschaltet werden oder wenn die Feststellbremse gelöst wird.
  • Des weiteren ist das Kraftfahrzeug 1 mit einer erfindungsgemäßen Fensterschutzvorrichtung versehen, die an die Diebstahlwannanlage in nicht näher dargestellter Weise angeschlossen ist. Dabei besteht die Fensterschutzvorrichtung aus sechs Einzelleitungen, von denen in der Fig. 2, nämlich 2a, 2b, 2c, 2d und 2e gezeigt sind, wobei sich an der Heckscheibe eine auf derselben Höhe verlaufende Einzelleitung befindet, die in der Fig. 1 nicht gezeigt ist. Diese Einzelleitungen sind über Kupplungen 7 zu einer Ringleitung verbindbar, so daß durch Stecken der Kupplungsglieder eine im gesamten Fahrgastraum umlaufende Leiterbahn entsteht. Die beiden freien Enden 3 und 4 führen zu einer Schaltung, welche so aufgebaut ist, daß sie bei geschärfter Anlage auf die Unterbrechung der Ringleitung mit einem Alarmsignal reagiert. Die Ringleitung verläuft bei diesem Ausführungsbeispiel fenstermittig, wodurch erreicht wird, daß die vertikalen Abstände der Einzelleitungen zu den Fvnsterscheibenbegrenzungen gleich groß sind. Wegen der relativ geringen Gesamthöhe der Scheiben wird es dadurch nahezu unmöglich gemacht, daß eine Person nach Einschlagen der Fensterscheiben in das Fahrzeuginnere eindringen kann, ohne dabei die kupplung der entsprechenden Einzelleitung zu lösen.
  • ie Einzelleitungen 2a bis 2e sind Kupferdrähte, welche mit einer hellen bzw. durchsichtigen Isolierschicht überzogen wind. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Sicht der Fahrzeugtnsassen nur unwesentlich beeinträchtigt wird.
  • n der Fig. 2 ist eine Detaildarstellung D aus der Perspektive eines Fahrzeuginsassen gezeigt, wobei mit 11 eine hintere ensterscheibe und mit 12 die Fensterscheibe der Fahrertür ezeichnet ist. An einem Dachträger 5 sind zwei Buchsenteile 8 it zwei Haltebügeln 10 geschraubt, die untereinander über -in Leitungsstück 13 verbunden sind. Jede Einzelleitung weist wei handelsübliche Stecker 9 auf, die mit der Fensterbreite ntsprechend langen Kabeln verbunden sind.
  • Zum Schärfen der Anlage werden die Stecker ringsum in die entsprechenden Buchsenteile geschoben, wodurch sich eie im gesamten geschlossene Ringleitung herstellen läßt. Da solche gezeigten Steckverbindungen leicht lösbar sind, werden die Stecker 9 beim Einschlagen der Fensterscheibe und der dadurch bedingten Kraftausübung auf die VerbIndungsleitungen zwischen den einzelnen Steckern aus den Buchsen 8 gezogen, wodurch dann bei einer gescbärften Anlage der Alarm ausgelöst wird.
  • Eine solche erfindungsgemäße Fensterschutzvorrichtung kann äußerst oillig hergestellt und auch nachträglich noch in Kraftfahrzeuge eingebaut werden. Es ist natürlich auch denkbar, daß bei neuen Kraftfahrzeugen entsprechende Buchsen 8 fest montiert und damit weniger auffällig angebracht sein könnn. Dabei ist es sehr vorteilhaft, daß die Fensterscheiben nicht gesondert ausgebildet sein müssen, da die Einzelleitungen 2a bis 2e vor den Scheiben im Fahrgastraum verlaufend unabhängig von der Beschaffenheit der Scheiben angebracht sind. ebenso ist es möglicn, die Einzelleitungen im Bereich der Tuben über Kontaktschalter, wie Eie in bekannter Weise z.3. zum Einschalten der Fahrgastraumbeleuchtung beim offenen der Türen verwendet werden, zu Ringleitungen zu verbinden. Eine solche Lösung würde sich .3. bei neuen Eraftfahrzeugproduktionen anbieten da dort diese Schalter bei der Herstellung mit eingebaut werden könnten wobei dann ein Nontieren der Buchsenteile entfallen könnte.

Claims (6)

  1. Ansprüche t 19 Alarmanlage für Kraftfahrzeuge, durch die beim Öffnen der Eraftfahrzeugtüren, beim Öffnen des Kofferraumes, beim Betätigen des Zünaschlosses o.dgl. eine elektrische Schaltung ein akustisches und/oder optisches Signal auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Fensterschutzvorrichtung mit Alarmdrähten aus Einzelleitungen (2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 2f) vorgesehen ist, die miteinander über Kupplungen (7) verbindbar sind und mindestens eine Ringleitung bilden, die im gesamten Fahrgastraum im Abstand vor den Fensterscheiben verläuft und daß die beiden freien Enden (3, 4) der Ringleitung mit der elektrischen Schaltung verbunden sind, die beim Unterbrechen der Ringleitung die Alarmanlage auslöst.
  2. 2. Alarmanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungen (7) leicht lösbare, bekannte Steckverbindungen (8» 9) vorgesehen sind.
  3. 3. Alarmanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsenteile (8) der Kupplungen (7) mit Haltebügeln an den Dachträgern (5) des Kraftfahrzeuges befestigt sind.
  4. 4. Alarmanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Alarmdrähte herkömmliche Kupferdrähte verwendet werden, die mit einer hellen oder durchsichtigen Isolierung versehen sind.
  5. 5. Alarmanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Enden (3, 4) der Ringleitung und der Schaltung ein Hauptschalter vorgesehen ist.
  6. 6. Alarmanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ringleitungen in einem Abstand, der ca. 1/3 der Fensterhöhe beträgt, im gesamten Fahrgastraum im Abstand vor den Fensterscheiben vorgesehen sind.
DE19803028399 1980-07-26 1980-07-26 Alarmanlage fuer kraftfahrzeuge Withdrawn DE3028399A1 (de)

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