DE3024066A1 - Elektronisches maximumwerk - Google Patents
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Description
(LANDlS & GYR) LGZ LANDIS & GYR ZUG AG CH-6301 ZUG. Schweiz
Elektronisches Maximumwerk
PA 2107
130061/0288
Elektronisches Maximumwerk
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches .Maximumwerk
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 . 5
Ein solches Maximumwerk, das als an einen Elektrizitätszähler anbaubares Zusatzgerät ausgeführt ist, bildet den Gegenstand
der DE-OS 26 30 608. Das beschriebene Gerät ist mit einem plombierbaren
Schalter zur monatlichen Rückstellung von Hand versehen. Daneben besteht die Möglichkeit der Rückstellung des
Maximumwerks durch eine eingebaute Uhr, durch ein Rundsteuergerät oder Zeit laufwerk.
Es stellt sich das Bedürfnis, eine Einstellung der Daten bei der ersten Inbetriebnahme sowie weitere Möglichkeiten, wie die Errechnung
verschiedener Maximawerte und andere nützliche Elemente für die Messung des Energieverbrauchs bilden zu können.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Fortschritte
der Elektronik auszunutzen und ein Maximumgerät zu schaffen, das auf einfache Weise für verschiedene Einstell- und Rechenprogramme
durch Drücken von Tasten programmierbar ist und dessen Programmierung ohne fremde Hilfsmittel jederzeit geändert
werden kann.
25
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Die Erfindung ist in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Nachfolgend wird als Ausführungsbeispiel ein Maximumwerk' anhand
einer Zeichnung beschrieben: ' " 30
Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Maximumwerk und Fig. 2 ein schematisches Funktionsschaltbild
In der Fig. 1 ist ein Maximumzähler dargestellt, der in einem
besonderen oder in einem in bekannter Weise auf einen Klemmen-
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block eines Elektrizitätszählers aufgeschraubten Gehäuse untergebracht
sein kann. Eine Abdeckplatte 1 dieses Maximumzählers kann mittels Schrauben 2 auf dem eigentlichen Maximumzähler
befestigt sein. In der Abdeckplatte 1 ist ein Fenster 3 ausgespart, in welchem ein Zifferblatt 4 mit drei Anzeigefenstern 5, 6
und 7, je eine erste, zweite und dritte Drucktaste 9, 8 und 10 und Anzeigelämpchen 11 und 12 angeordnet sind. Die zweite Drucktaste
8 ist frei bedienbar, während die erste und dritte Drucktaste 9 und 10 nur nach Lösen der abdeckbaren Plombierung von
Drehknöpfen 13 und 14 ihre Wirkung entfalten können.
Auf dem Zifferblatt 4 sind ferner Beschriftungen vorgesehen, auf welchen Zählerkonstanten, Typennummern usw. vermerkt sind.
Weitere Beschriftungen sind in Zeilen unterhalb der Anzeigefenster 5, 6 und 7 angebracht, wobei diese Beschriftungen jeweils den
darüberstehenden Fenstern zugeordnete Angaben bedeuten. In der Kolonne unterhalb des Anzeigefensters 5 sind die den einzelnen
gewünschten Anzeigen zugeordneten Kennungen zu finden. Je zwei zusammen zur Anzeige gelangende Angaben sind jeweils mit der
zugehörigen Kennung der ersten Kolonne in einer Zeile angeordnet. Auf diese Weise können sie auf eine übersichtliche Weise abgerufen
oder verändert werden, wie später beschrieben wird.
Die Fig. 2 zeigt im schematischen Schaltbild eine Ein- und Ausgangslogik
15 des elektronischen Maximumzählers mit der ersten,
zweiten und dritten Drucktaste 9, 8 und 10, ein Anzeigeteil 16 mit den Anzeigefenstern 5, 6 und 7, einen Mikro-Computer 17 und
einen nichtflüchtigen Speicher 18. Die Ein- und Ausgangslogik
15 besitzt Eingänge 19 für Eingaben von aussen, z.B. durch einen Rundsteuerempfänger, und Ausgänge 20, beispielsweise für den
Anschluss an eine Fernmessstrecke. Sie ist ferner mittels Steuerleitungen 22 mit einer zentralen Steuerleitung 21 verbunden. Das
Anzeigeteil 16, der Mikro-Computer 17 und der nichtflüchtige
Speicher 18 sind ebenfalls mit Hilfe weiterer Steuerleitungen 23, 24 und 25 an die zentrale Steuerleitung 21 angeschaltet.
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Der Maximumzähler nach der Fig. 1 und 2 arbeitet folgendermassen:
Im Maximumzähler ist der Mikro-Computer 17 eingebaut, der die
verschiedenen Berechnungen vornimmt und die zur Anzeige der Resultate notwendigen Funktionen ausübt. Die zweite Drucktaste
für die Befehlseingabe in eine Programmierschaltung des Mikrocomputers 17 wirkt normalerweise als Auswahlschalter für die
Anzeigen. In dieser Arbeitsart werden durch Betätigung der zweiten
Drucktaste 8 die in den Zeilen unterhalb der Anzeigefenster 5, 6 und 7 aufgeführten Werte vom Mikro-Computer 17 abgerufen
und von diesem über die zentrale Steuerleitung 21 und die Steuerleitung 23 zum Anzeigeteil 16 übermittelt und dort zur Anzeige
gebracht. In einer zweiten Arbeitsart kann die zweite Drucktaste 8 auch für die Programmierung des Maximumzählers und für die
Dateneingabe benützt werden. Dies setzt voraus, dass zuvor die als Programmierschalter wirkende dritte Drucktaste 10 nach Entfernung
der Plombierung des Drehknopfes 14 betätigt worden ist. Die zweite Drucktaste 8 übt also eine Doppelfunktion aus. Die zweite
und dritte Drucktaste 8 und 10 sind vorzugsweise als Antippschalter
ausgebildet.
Normalerweise ist das Programm in der Zeile mit der Kennung 1
unterhalb des Anzeigefensters 5 eingeschaltet. Bei diesem ist im Anzeigefenster 5 die Kennung 1, im Anzeigefenster 6 der maximale
Verbrauch P und im Anzeigefenster 7 der laufende Verbrauch
max
angezeigt, wobei das Anzeigelämpchen 11 brennt, wenn die Leistungsmessung
in Betrieb ist. Will man eine andere Anzeige, beispielsweise eine Anzeigekontrolle, so tippt man für die Befehlseingabe
in den Mikro-Computer 17 des Maximumzählers die zweite Drucktaste 8 entsprechend oft an. Im Anzeigefenster 5 ist die
Kennung 8 für dieses Programm sichtbar und an sämtlichen Stellen in den beiden Anzeigefenstern 6 und 7 erscheint beispielsweise die
Anzeige "8". Zudem brennen sämtliche Lämpchen 11 und 12. Da-
^5 durch wird das einwandfreie Funktionieren der Anzeige signalisiert.
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■(ο
Bei Abruf der anderen, in den Zeilen unterhalb der Anzeigefenster
. 5, 6 und 7 mit der Kennung 2 bis 5 bezeichneten Wertpaare werden
die nach Verarbeitung im Mikro-Computer 17 in seinem Speicher oder im nichtflüchtigen Speicher 18 eingespeicherten Daten
nach entsprechendem Antippen der zweiten Drucktaste 8 abgerufen und durch den Mikro-Computer 17 über die zentrale Steuerleitung
21 und die Steuerleitung 23 im Anzeigeteil 16 sichtbar gemacht. Eines der beiden Anzeigelämpchen 12 zeigt dabei den Tarif an.
Wenn die Anzeige für den Energieverbrauch mit dem Tarif I bzw. II erwünscht ist, kann die zweite Drucktaste 8 für die entsprechende
Programmierung des Mikro-Computers 17 dementsprechend angetippt werden. Im Anzeigefenster 5 erscheint die Kennung 5.
Das Anzeigefenster 6 macht die Anzeige I für den betreffenden Tarif und das Anzeigefenster 7 den zugehörigen Energieverbrauch
sichtbar. Nach einer weiteren Betätigung der zweiten Drucktaste verbleibt im Fenster 5 die Kennung 5, im Fenster 6 erscheint der
Tarif II und im Fenster 7 der zugehörige Energieverbrauch.
Für die erstmalige Eingabe der notwendigen Daten nach Anschluss des Maximumzählwerks an einen Verbrauchszähler und die Aenderung
der Programme müssen die beiden logisch verknüpften zweite Drucktaste 8 als Auswahlschalter und dritte Drucktaste 10 als
Programmschalter betätigt werden. In dieser Betriebsart wird die Eingabe durch die zweite Drucktaste 8 nur nach vorangegangener
Betätigung der dritten Drucktaste 10 wirksam. Beispielsweise kann die erstmalige Zeiteingabe nach Anschluss des Maximumzählers an
einen Elektrizitätszähler in der Weise erfolgen, dass zuerst die zweite Drucktaste 8 einmal betätigt wird, worauf im Anzeigefenster
5 die Kennung 2 zu sehen ist. Anschliessend wird die als Pro- ' grammschalter wirkende dritte Drucktaste 10 einmal angetippt.
Dann wird die erste, höchste Dezimalstelle für die Zeitangabe der abgelaufenen Monatstage durch entsprechend oft erfolgte Betätigung
der zweiten Drucktaste 8 eingegeben. Im Anzeigefenster 6 wird diese Zahl an der höchsten Dezimalstelle zur Anzeige gebracht
und in der nächsten folgenden Dezimalstelle erscheint eine Null, wenn die dritte Drucktaste 10 gedruckt worden ist. Dadurch
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wird der Operateur zur eventuell nötigen Eingabe der nächsten
Dezimalstelle veranlasst. Dies erfolgt wie bei der ersten Dezimalstelle.
Die darauffolgende einmalige Betätigung der dritten Drucktaste 10 fördert die Dezimalstellen für die Monatstage unter Mitwirkung
des Mikro-Computers 17 in den nichtflüchtigen Speicher 18.
Die Eingabe der betreffenden Zahl für den aktuellen Monat geht
in gleicher Weise vor sich. In jedem Fall wird die Eingabe der
gewünschten Zahl durch die Betätigung der dritten Drucktaste abgeschlossen, damit diese im Speicher 18 unverlierbar abgelegt
wird. Bei der Eingabe des Energieverbrauchs mit der Kennung 5
kann wiederum je nach gewünschtem Tarif I oder II zuerst die zweite Drucktaste 8 entsprechend oft betätigt werden, bevor die
als Programmschalter wirkende dritte Drucktaste 10 das erste Mal angetippt wird, um die Information in der betreffenden Zeile zu
ändern.
Eine von Hand vorzunehmende Kumulierung der aufgelaufenen Verbrauchswerte
kann wie bekannt nach Lösen der Plombierung des Drehknopfes 13 durch einmaliges Betätigen der ersten Drucktaste
erfolgen, die den entsprechenden Befehl für den Mikro-Computer zur Lieberstellung des kumulierten Wertes in den nichtflüchtigen
Speicher auslöst. So können die Maximummittelwerte für 12 Monate gespeichert werden.
Der Mikro-Computer kann im übrigen auf verschiedene Weise programmiert
sein. Beispielsweise kann die Bildung des Maximums jeweils nach aufeinanderfolgenden Perioden von 30 Minuten erfolgen.
Das Ausrechnen des Maximums kann aber auch in einander
überlappenden Perioden von 30 Minuten, jeweils nach beispielsweise 6 Minuten für die abgelaufenen 30 Minuten (schreitende
Maximumbildung), erfolgen.
Die auf dem Zifferblatt 4 der Fig. 1 vermerkten Angaben können
beliebig erweitert werden, wenn weitere Informationen erwünscht
sind. Selbstverständlich muss dann auch der Mikro-Computer 17 entsprechend programmiert sein. So können Angaben für die einzel-
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nen Tarife auf mehrere Zeiten verteilt sein, statt nur auf einer
einzigen. Ferner können zusätzliche Zeilen für weitere erwünschte Angaben reserviert sein. Die Kennungen sind in diesem Fall
entsprechend zu erweitern. In jedem Fall müssen für die erstmalige Eingabe und die Aenderung der betreffenden Daten immer
die zweite und dritte Drucktaste 8 und 10 in der vorbeschriebenen Weise zusammen betätigt werden.
Der beschriebene Maximumzähler braucht somit für die erstmalige Eingabe von Daten und die Aenderung der Daten und Programme
kein zusätzliches und mindestens zeitweise vom Zähler getrenntes Gerät. Die Anpassung an den jeweiligen Zähler, für den das
Maximumzählgerät bestimmt ist, erfolgt auf einfache und sichere Weise, was sich auch in einem günstigen Preis für dieses Gerät
niederschlägt.
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Claims (6)
1. Elektronisches Maximumwerk mit mehreren Anzeigefenstern für
Maximum- oder Momentanwerte, für die akkumulierten höchsten
Maxima und für die Anzahl der Rückstellungen, und mit mehreren Schaltelementen, von denen mindestens eines plombierbar ist und
von denen ein erstes für die periodische Rückstellung des aufgelaufenen Maximums von Hand vorgesehen und ein zweites als
Auswahlschalter für die Anzeige ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres plombierbares Schaltelement in Form
einer dritten Drucktaste (10) zur Eingabe von einzustellenden oder zu ändernden Werten und Programmen mit Hilfe eines im
Maximumwerk enthaltenen Mikro-Computers (17) vorgesehen ist.
2. Maximumwerk nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Drucktaste (10) mit einer zweiten Drucktaste (8)
des Auswahlschalters logisch verknüpft ist.
3. Maximumwerk nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Drucktaste (8) eine Doppelfunktion besitzt und zu diesem Zwecke mit einer Anzeigeschaltung (16) und einer Programmierschaltung
im Mikro-Computer (17) verbunden ist.
4. Maximumwerk nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Drucktaste (8) für die Eingabe von Daten und
Programmen nur nach Betätigung der dritten Drucktaste (10) wirksam ist.
5. Maximumwerk nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekenn,-zeichnet,
dass die zweite und dritte Drucktaste (8, 10) als Antippschalter ausgebildet sind.
6. Maximumwerk nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass durch die Betätigung der zweiten Drucktaste (8) zusammengehörige Daten in zwei Anzeigefenstern (6, 7) sichtbar sind und in
einem weiteren Anzeigefenster (5) die zugehörige Kennung angezeigt
wird.
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Representative=s name: MUELLER, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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