DE2314737A1 - Einrichtung an elektronischen taxametern - Google Patents
Einrichtung an elektronischen taxameternInfo
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Description
15. März 1973 070 Pa scha Akte: 1397
Zienzle Apparate GmbH, Viii ingen/Schwarzwald
Einrichtung an elektronischen Taxametern
Die Erfindung "bezieht sich auf einen elektronischen
Taxameter und zwar insbesondere auf einen solchen Taxameter, der aus einem Speicher zur Speicherung von zur
Fahrpreisbildung während der Fahrt herangezogenen Daten, einem Rechenteil zur logischen Verknüpfung zweier zur
Fahrpreisbildung benötigten Teil informationen, aus einem Anzeigewerk, aus einem Steuerteil zur Steuerung
des gesamten ^unktionsablaufes einer F-ahrOreisberechrmng
einschließlich der Zusoh1üge, sowie aus einem "Pedienungsaggregat
zur Eingabe von Funktionsbefehlen besteht
Normale, mechanische Taxameter wie sie heute handelsüblich sind, haben normalerweise zwei Anzeigewerke und
zwar ein Anzeigewerk für den Fahrpreis, dessen Fahrpreisrollen
während der Fahrt laufend zur Bildung des Fahrpreises weitergeschaltet werden, und ein weiteres Anzeigewerk
zur Anzeige der Zuschläge. Dieses letztere Anzeigewerk wird normalerweise durch Betätigung einer Taste,
entweder mechanisch oder auch elektromechanisch fortgeschaltet. Der Tunde muß dann am Ende der Fahrt die Summe
der beiden angezeigten Beträge bezahlen. Die Zuschläge, die zu berechnen 3ind, werden durch den'Tarif bestimmt,
beispielsweise ist es nach den Tarifbestimraungen in manchen Fällen so, daß die Beförderung von Gepäck eine
Zuschlaggebühr 1-oatet, manchmal ist es aber auch so, daß
bei Fahrten mit mehr als einer Person, eine oder mehrere
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Zuschlaggebühren zu entrichten sind. Vielfach fällt es den Taxifahrern schwer, den ICunden,' der ia die Tarifbestimmungen
nicht' kennt, im einzelnen darüber zu unterrichten bzw, glaubhaft zu machen, daß er für die Fahrt
nicht nur das zu bezahlen hat, i/as am Anzeigewerk erscheint,
sondern auch noch den Betrag der Zuschläge. Auch ist es
bei unrunden Beträgen vielfach mit einiger Schwierigkeit verknüpft, die Addition durchzuführen. TM hier mögliche
Diskussionen zwischen dein Fahrer und dem Kunden auf ein
Mindestmaß herabzusetzen, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, an Taxametern eine Möglichkeit zu schaffen,
die Summe des zu entrichtenden Fahrpreises direkt anzuzeigen, so daß also keine Addition zweier Werte im Kopf
erfolgen muß. Auch für die Abrechnung zwischen dem Fahrer und dem Taxibesitzer ist es eine große Erleichterung,
v/enn die Zuschläge nicht gesondert addiert zu werden brauchen, wenn al 3 ο die Jeweils pro Einzel fahrt entrichteten
G-esamtfahrpreise "bereits irgendwo registriert bzw.
angezeigt werden.
'"jeraäß der Erfindung ist "nun ein eiektronsiclier Taxameter
der oten angeratenen Art, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bed i enungsaggr egat. unter anderem eine i'aste bzw. eine
Gehaltstellung umfaßt, bei deren Betätigung über den Steuerteil ein Seilprogramm ausgelöst wird in dessen "Verlauf
aus dem Speicher die V/erte des Fahrpreises und der etwa vorhandenen Zuschläge in dem Rechenteil miteinander
verknüpft und in den Speicher getrennt oder als Summe zurückgeschrieben-werden derart, daß die Werte
des Fahrpreises zuzüglich der Zuschläge im Anzeigewerk mindestens zeitweise 31S Summe zur Anzeige bringbar sind,
Anhand des beiliegenden Blockschaltbildes-soll die Erfindung
nun im einzelnen erläutert werden.
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Der Taxameter, der mit der Einrichtung gemäß der ülrfindung
ausgestattet ist, besteht aus einem Speicherwerk 1, "beispielsweise
einem ?Tatrixsp,e3 eher mit so viel Speicherstellen,
vfie zur Errechnung des Fahrpreises während der Fahrt und zur Bildung etwaiger Gesamtwerte der Einzel—
fahrpreise erforderlich sind. Beispielsweise gestattet es der Speicher an fünf Stellen den Fahrpreis laufend
zu registrieren. Andere Speicherstellen dienen dazu Zwischenwerte aufzuspeichern, bis eine Addition im Fahrpreisspeicher
erforderlich ist. Auch die Zuschläge werden an hierfür vorgesehenen vier bis fünf Speicherstellen
gespeichert. Als Gesamtwerte sea er: beisrielsweise genannt
die Summe der Fahrpreise, die Ounrae der Fahrten, die
Summe der gefahrenen km, die Summe der "Besetz—km", die
•lunme der Zuschläge usw.
besteht der Taxameter aus einem Bedienungsaggregat 2, welches Tasten 3 zur Steuerung von Singabeoperationen
und Tasten 4, zur Steuerung von Ausgabeoperationen umfaßt. "Die Tasten 3 ζ/B- dienen dazu den Taxameter auf die
Punktionen "Frei", "Taxa 1", "Taxa 2",... "Kasse" und
"Zuschlag" zu schalten. Die Tasten 4 dagegen dienen dazu,
beispielsweise die Summe der gefahrenen km, der Fahrten, der Fahrweise, der Zuschläge usw., auszugeben. Anstelle
der Tasten 3 und 4 können auch Drehschalter Verwendung finden, die so viele Stellungen haben wie Tasten 3 bzw. 4-vorhanden
sind. Der Ausgabe dient ein Anzeigewerk 5f welches
zwei Anzeigeteile 6 und 7 besitzt. Am Anzeigeteil 6, welches im gezeigten Beispiel fünf Ziffern umfaßt, können
die jeweils laufenden Fahrpreise einer Einzelfahrt angezeigt werden, am Anzeigewerk 7 während der Fahrten die
Zuschläge und bei nicht eingeschaltetem Taxameter etwaige Summen, die über die Tasten 4 des Bedienungsaggregat abgerufen
v/erden.
-A-
Bei dem Anzeigewerk handelt es sich um ein elektronisches
Anzeigewerk mit einer nur scheinbar stehenden Anzeige, beispielsweise aus einem Anzeigewerk mit sieben Segment-Anzeige-Elementen
d.h. also jede Ziffer wird dargestellt durch eine Auswahl von sieben verschiedenen Anzeige-Elementen.
Durch die immer wiederholte. Einschaltung der einzelnen Elemente erscheinen die Ziffern als stehende
Anzeige, während das Anzeigewerk in Wirklichkeit im Impulsbetrieb arbeitet. Um für diesen Impulsbetrieb die
Werte immer zur Verfügung zu haben, wird das Anzeigewerk 5 über Leitungen G1 - 02 gespeist aus einem Zwischenspeicher
0, der über leitungen b1 - b4 mit dem Hauptspeicher 1 verbunden ist, aber im Gegensatz zu diesem
nur so viele Speicherstellen hat, wie das Anzeigewerk einzelne Anzeige-Elemente aufweist; im vorliegenden Falle
also 10 Speicherstellen. Zwischen den Speicher 8 und das Anzeigewerk 5 ist noch eine Decodiereinrichtung 9
dazwischengesehaltet, die dazu dient, die 4-bit Binär-Aussage
einer jeden Speicherstelle umzuwandeln in die 7-bit Aussage, die für den Betrieb einer 7-Segmentanzeige
erforderlich ist. Über Leitungen d1 - d4 ist mit dem Zwischenspeicher 8 ein Auswahlzähler 10 verbunden, der es
bewirkt, daß die zehn Speicherstellen des Zwischenspeichers 8 laufend nacheinander abgerufen und auf das Anzeigewerk
5 übertragen v/erden.
In ähnlicher Yfeise wie beim Zwischenspeicher 8 ist auch
dem Speicher 1 ein Anwahlzähler 11 zugeordnet, der die
40 bis 50 Speicherstellen des Speichers 1 je nach Bedarf
über die sechs Adressenanwahlleitungen al bis a6 nacheinander
anruft, Mit dem Speicher 1 wirkt ein Rechenteil
12 zusammen, welches seinerseits aus den zwei Teilen
13 und 14 eines Parallel-Volladdierers besteht und einem
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Register 15, welches ein 4-bit Flipflop-Register sein
kann. Der Speicher 1 ist mit dem Teil 13 des Volladdierers über die Leitungen el bis e4 verbunden, derart, daß jeweils
die 4-bit einer Speicherstelle parallel in den Teil 13 eingegeben werden können. Der Teil 14 des Yolladdierers
ist über Verzweigungsleitungen f1 bis f4 der Leitungen el bis e4 zunächst mit dem Register 15 und dieses wiederum
über die Leitungen g1 bis g4 mit dem Teil 14 des Volladdierers verbunden. Der Volladdiererteil 14 ist außerdem
noch an die Ausgangsleitungen h1 bis h4 eines Konstantengebers 16 angeschlossen.
Der Konstantengeber 16 ist vorzugsweise ein handelsüblicher Pestwertspeicher und hat die Möglichkeit eine bestimmte
Anzahl von konstanten Werten zu speichern. Über die Anwahleitungen al bis a6 des Speichers 1 werden jeweils
korrespondierende Speicherstellen des Konstantengebers angewählt, die, sofern an den betreffenden Speicherstellen
irgendwelche Konstanten gespeichert sind, diese als eine 4-bit Binär-Aussage über die Leitungen h1 bis h4 in den
Teil 14 des Volladdierers 13, 14 eingeben.
Der Taxameter besitzt außerdem eine zentrale Steuereinheit 17, die über symbolische Leitungen k1 jeweils mit dem
Speicher bzw. mit dessen Anwahlzähler 11, und mit dem Anwahlzähler
10, des Zwischenspeichers 8 verbunden ist. Zine weitere Verbindung besteht zu dem Speicherregister
15, über die Leitung k2 und zu dem Volladdierer 13-14, über die Leitung k3 sowie zu dem Konstantengeber 16 über
die Leitung k4 und zu dem Bedienungsaggregat über die Leitung k5. Es sei an dieser Stelle vermerkt, daß selbstverständlich
die Leiter k2, k3, k4, k5 nur symbolisch die möglichen Verbindungen zwischen dem .Steuerteil "17 und den
übrigen Teilen des Taxameters darstellen sollen. In Wirklichkeit kann es sich selbstverständlich jeweils um eine
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Hehrzahl von leitern handeln.
Das Steuerteil 17 ist ein kompliziertes, logisches Hetzwerk, welches einerseits die Eingangsregister sowohl für
die Ileßwertimpulse über die Eingangsleitungen k6 und YJJ
für die Zeit- und Wegimpulse enthält. Andererseits enthält der Steuerteil 17 das zentrale Taktwerk, mit dessen
Hilfe die Anwahlzähler 10, 11, getaktet werden und damit die Al/frage der Speicher 1,8 die Verrechnung der in den
Speichern gespeicherten Ferte sowie die Übertragung der
Vierte auf das Anzeigwerk 5 steuern. Die in dem Steuerteil 17 enthaltenen logischen Schaltkreise steuern außerdem
die Anschaltung der verschiedenen, übrigen Teile des Taxameters, wie beispielsweise des Konstantengebers 16, des
Eodienungsaggregates 2 und auch des Registers 15 bzw.
des Volladdierers 13/14, ^e nach Bedarf. .
Die Funktion des Taxameters sei nun in groben Zügen beschrieben bevor auf die erfindungsgeaäße Schaltungsanordnung
bzw. Funktion des Taxameters im einzelnen eingegangen wird. Die Heßwertimpulse d.h. also die Zeit- und Wegimpulse
treffen über die Leitungen k6 und k7 an Steuerteil 17 ein
und werden dort zunächst einzeln zwischengespeichert, sofern vorher irgend eine der Funktionseingabetasten 3, beispielsweise
die Taste "Taxe 1n betätigt wurde. Durch die !Betätigung der Taste 3 für "Taxe 1" wurde im Steuerteil
ein entsprechendes Signal gespeichert, welches nun ganz bestimmte Funktionen innerhalb der einzelnen Speicherabfrageayklen
für den Speicher 1. auslöst. Entsprechend dem Tarif in "Taxe 1" wird im Zusammenwirken zwischen dem Speicher
und Konstantengeber 16 die Zahl der einlaufenden Vegimpulse voruntersetzt im "Verhältnis des Tarif es gemäß "Taxe 1".
Auch die Zeitimpulse .werden entsprechend einer am Konstantengeber
16 eingestellten Konstante vorantersetzt.
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Sofort bei Beginn der Fahrt wird in den Speicherstellen, "beispielsweise in den Speicherstellen 1 bis 5, die dem
Fahrpreis entsprechen, die Grundgebühr eingestellt, beispielsweise DII 1,50. Dieser Wert wird über den Zwischen«
speicher 8 auch auf das Anzeigewerk 6 übertragen. Hat der Kunde beispielsweise .einen Koffer mitgebracht, dann
wird beispielsweise die Taste 3 für den Zuschlag betätigt und ebenfalls im Zusammenwirken zwischen dein Speicher 1
und dem Konstantengeber 16 wird ein entsprechender Wert, beispielsweise in den Speicherstellen 6 bis 10 des
Speichers 1 gespeichert und über den Zwischenspeicher 8 in das Anzeigewerk 7 übertragen. Im Laufe der Fahrt
werden die Weg- und Zeitimpulse gezählt, voruntersetzt und dazu ausgenutzt um den Speicher in seinen Speieherstellen
1 bis 5 für den Fahrpreis nach Abfahren des Grundpreises jeweils um den einzelnen Fahrpreissprung
weiterzusehalten. Wenn der Fahrpreissprung beispielsweise
DM 0,25 beträgt, dann wird also das Anzeigewerk 6, solange die Grundgebühr nicht abgefahren ist, den Preis
von DIT 1,50 anzeigen. Nach den ersten Fahrpreissprung dagegen, wird der Betrag von DM 0,25 addiert und es erscheint
dann im Anzeigewerk der Betrag von DM 1,75. Dieser Betrag ist auch in den Speicheretellen 1 bis 5
des Speichers 1 gespeichert.
Die laufenden Additionen der werte, die im Speicher 1 gespeichert sind, und der Konstanten die im Konstantengeber
16 vorgegeben werden, sowie der einlaufenden Weg- und Zeitmeßimpulse erfolgt mit Hilfe des Addierers 13/14,
indem jeweils der Wert einer Speicherstelle in den Teil 13 des Addierers übertragen wird, während der Wert der
Konstanten aus dem Konstantengeber 16 in den Teil 14 übertragen wird. Wie jedoch die Fahrpreisbildung im
einzelnen geschieht ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und sei daher im einzelnen nicht näher beschrieben.
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51Ur die Erläuterung der vorliegenden Erfindung sei nun
daran erinnert, daß am Ende der Fahrt jedenfalls in den Speicheretellen 1 bis 5 des Speichers 1 der jeweilige
Betrag des Fahrpreises, der am Anzeigewerk 6 angezeigt wird, und in den Speicherstellen 6 bis 10 der Betrag
der Zuschläge gespeichert ist, die gleichzeitig am Anzeigewerk 7 erscheinen. Wird nun vor Beendigung der Fahrt
die "Eassa"-Taste 3 betätigt, dann wird hienr.it gleichseitig
außer den sonst üblichen im Taxameter gebräuchlichen Funktionen, das Signal an die Steuereinheit 17
gegeben, einen Additionsvorgang für die Speicherstellen 1 bis 5 plus C bis 10 durchzufuhren. Anstelle der Taste
3. für die Kassa-Punktion ist es selbstverständlich auch möglich, den Additionsvorgang durch eine besondere
Taste 3 auszulösen, die keine andere Funktion hat. Gleichzeitig wird von der Steuereinheit 17 das Register
15 aktiviert, welches beispielsweise aus vier Speicherflipllops besteht. Im ersten Durchlauf des Speichers 1
wird zunächst die Speicherstelle 1, sowohl in den Teil
13 des Addierers als auch in das Register 15 übertragen.
Aus den Teil 13 des Addierers wird der V/ert zurückübertragen
in die Speicherstelle 1, im Register 15 bleibt der entsprechende Viert gespeichert. Es sei hier vermerkt,
daß an der Speicherstelle 1, die niedrigste Wertziffer des Fahrpreises gespeichert ist, während
an der Stelle 5 die höchste Wertziffer gespeichert ist.
Dann werden die Speicherstellen 2 bis 5 abgefragt und jeweils in Teil 13 des Addierers 13/14 übertragen und
wieder zurückübertragen in den Speicher 1, während im
Register 15 nach wie vor der V/ert der niedrigsten Wertziffer
gespeichert bleibt. Wird nun die Speicherstelle
6 abgefragt, d.h. also die niedrigste ¥ertziffer der Zuschläge,
dann wird gleichzeitig aus dem Register 15
eine Übertragung in den Teil 14 vorgenommen. Im Teil 13
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ι-,
ist dann die niedrigste Stelle de3, Zuschlages,im Seil
die niedrigste Stelle des Fahrpreises gespeichert, e3
erfolgt eine Addition und Rückübertragung an die Speicherntelle
6. Als nächstes v/erden dann in einem Gesaratzyklus
die folgenden Speicherstellen 7 "bis 10 für die Zuschläge ohne Veränderung dieser Beträge abgefragt und zurückgeschrieben.
Auch die sonstiges Speicherplätze des Speichers 1, also die Speicherstelle 11 bis Ii werden durchlaufen,
ohne irgendwelche Veränderungen an den gespeicherten "Betrügen vorzunehmen. Beim nächsten Speicherdurchlauf
wird nun Speicheretelle 2 teils in das Teil 15 teil3 aber auch in das Register 15 übertragen, so daß dieses
Register nun die zweite Stelle des Fahrpreises speichert für die nachfolgende Addition zur zweiten Stelle
des Zuschlages. ITach jeweils fünf Speicherdurchlauf β η
ist also der Betrag des Fahrpreises, der vorher an den .Speicherstellen 1 bi3 5 gespeichert bleibt, addiert
worden zu den Betrag der Zuschläge, der'in Speicherntellen
6 bis 10 gespeichert war. Die Speicherstellen 6 bis 10 enthalten also nach diesen Additionsvorgang
den Gesamtwert des Fahrpreises zuzüglich der Zuschläge, während die Speichersteilen 1 bis 5 nach wie vor den
Fahrpreis enthalten.
Da ja der Speicher 1 Über den Zwischenspeicher 3 und die korrespondierenden Speicherstellen 6 bis 10 im Zwischenspeicher
3 ständig mit dem Anzeigewerk 7 \-erbunden sind, erscheint an Znde dieses Zyklus der gesamte Fahrpreis
also ITormalfahrpreis plus Zuschläge am Anzeigewerk 7·
Selbstverständlich ist es möglich die Einrichtung auch so au steuern, daß die Anzeige am Anzeigewerk C erscheint.
Vielfach kann es erwünscht sein, den Additionsvorgang der Fahrpreise und Zuschläge wieder rückgängig machen zu
können, insbesondere für den Fall, daß es zwischen dem
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Fahrer und dem Fahrgast zu Disputen über die Einzerbeträge
kommen sollte. In dem Fall kann man die Einrichtung so ausbilden, daß durch Druck einer Taste 3 die Addition
und Anzeige der Summe in einem Anzeigeteil 6 oder 7 erfolgt und daß durch Druck auf eine" weitere Taste 3 die
Addition durch einen Sulbtraktionsvorgang wieder rückgängig gemacht wird, so daß erneut die Einzelbeträge in
den Anzeigeteilen 6 und 7 gezeigt werden. Wahlweise kann die Einrichtung auch so ausgebildet sein, daß durch den
Druck auf eine Taste 3 die Addition, und Anzeige der Summe ausgeführt wird, daß aber beim Loslassen der Taste 3
automatisch eine Zerlegung der Summe in die Einzelbeträge erfolgt.
Für diesen Zweck enthält die Steuereinheit 17 einen Flip-Flpp-Speicher,
der beim ersten Tastendruck oder beim Druck auf die eine Taste 3 gesetzt und beim, zweiten Taste»-
druck, beim loslassen der Taste oder beim Betätigen der zweiten Taste 3 zurückgesetzt wird. Ist das Flip-Flop in
seiner gesetzten Sxellung, dann steuert es den Additionsvorgang, beim Rücksetzen den Subtraktionsvorgang. Im
gesetzten Zustand des Speicher-Flip-Flop wird der Rechenteil 13/14 auf Addition gesteuert, beim Zurücksetzen des
Speicher-Flip-Flops wird das Rechenteil 13/14 auf Subtraktion gesteuert. Es läuft der gleiche Yprgang ab,
wie oben für die Addition der Speicherstellen 1-5 zu
den Speicherstellen 6-10 beschrieben, nur daß jetzt der Inhalt der Speieherstelle 1 vom Inhalt der Speicherstelle
6 subtrahiert und das Ergebnis in die Speichersteile 6 zurückgeschrieben wird. Anschließend wird der
Inhalt der Speicherstelle 2 vom Inhalt der Speicherstelle abgezogen und etwaige Überträge verrechnet, und so fort,
bis dann in den Speieherstellen 1-5 wieder der Fahrpreis
und in den Speicherstellen 6-10 wieder der Zuschlag gespeichert ist.
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.Selbstverständlich kann nan auch auf die Anzeige der
Zuschläge während der "Fahrt überhaupt verzichten und bei
der Betätigung der Zuschlagstaste lediglich im Speicher
1 einen entsprechenden Zuschlagsbetrag speichern, der dann bei Betätigung der "KaBse-Taste" oder einer anderen
Taste 3 addiert wird und an einem einzigen Anzeigewerk als Sumne angezeigt wird.
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Claims (5)
- 23U737Patentansprüche\\ Einrichtung an elektronischen Taxametern bestehend aus einem Speicher Eur Speicherung von zur Fahrpreisbildung während der Fahrt herangezogenen Daten, einem Rechenteil zur logischen Verknüpfung zweier zur Fahrpreisbildung benötigter Teilinformationen,einem Anzeigewerk, einem Steuerteil sur Steuerung· dea gesamten Punktionaatlaufes, einer Irahrpreisl;erechnung einschließlich der Zuschläge, sowie aus eineu Bedienungcaggregat zur Eingabe von Funktionsbefehlen, dadurch gekennzeichnet, daß ö .s Eedienungsaggregat (2) unter anderem eine Taste (3) baw. eine Schaltstellung umfaßt, bei deren Betätigung über den Steuerteil (17) ein Teil-programm ausgelöst wird, in dessen Verlauf aus dem Speicher (1) die Werte des Fahrpreises und der etwa vorhandenen Zuschläge in dem Rechenteil (13» 14, 15) miteinander verknüpft und in den Speicher (1) getrennt oder als Summe zurückgeschrieben werden, derart daß die Werte des Fahrpreises zuzüglich der Zuschläge und im Anzeigewerk (5) mindestens zeitweise als Summe zur Anzeige bringbar sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste(3) die "Kassa"-Taste ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerten (17) ein Speicher-Flip-Flop enthält, das bei Betätigung einer Taate (3) gesetzt wird und dadurch den Rechettteil (13/14) auf Addition steuert, während e3 beim Zurücksataen den Speicherten auf Subtraktion steuert.409841/004723H737
- 4» Einrichtung nach Patentanspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Taste(3) eine Addition des Fahrpreises und der Zuschläge ausgelöst wird, durch eine v/eitere Taste (3) die Trennung der Summe durch Subtraktion bewirkt wird.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Taste (3) beim Drücken der Rechenteil (13/14) auf Addition beim Loslassen auf Subtraktion gesteuert wird.409841/0047Leerseite
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