DE3021880C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
für einen Analog-Digital-Umwandler nach dem Pipeliningprinzip
mit einer Grobumwandlungs- und einer nachgeschalteten
Feinumwandlungsstufe, in denen das analoge Eingangssignal
mit Schaltschwellenspannungen verglichen wird und zeitlich
nacheinander im Takt (T) abgetastet als digitales Ausgangssignal
an den Ausgängen abnehmbar ist, die Schaltschwellenspannungen
mit Hilfe von Spannungsteilern erzeugt werden
und für jede Schaltschwelle ein Komparator mit getaktetem
Speicher und danach eine Verknüpfungsschaltung angeordnet
sind, an deren Ausgang das digitale Ausgangssignal abnehmbar
und hinter den Verknüpfungsschaltungen der Grobumwandlungsstufe
eine Digital-Analog-Umwandlungsstufe angeordnet
ist, die ein analoges Signal an eine Differenzverstärkerstufe
liefert, der weiterhin das analoge Eingangssignal verzögert
zugeführt wird und die das analoge Eingangssignal
für die Feinumwandlungsstufe liefert, nach Patent . . . (Patentanmeldung
P 29 40 228.6).
Dieses Hauptpatent befaßt sich mit dem Einsatz von Differenzverstärkern
zwischen der Grob- und der Feinumwandlungsstufe,
und zwar werden zwei Differenzverstärker verwendet,
um die Genauigkeitsanforderungen an die Einhaltung enger
absoluter Toleranzgrenzen für die Verstärkung eines einzelnen
Differenzverstärkers lediglich auf die Genauigkeitsanforderungen
an die Einhaltung von relativen Toleranzgrenzen
zweier gleichartiger Differenzverstärker einzuschränken, wodurch
eine Verwirklichung dieses Prinzips in einer monolithisch
integrierten Schaltung erleichtert wird.
Dabei wurde die absolute Verstärkungsanforderung von 16fach
±3% für einen Differenzverstärker auf eine relative Verstärkungsdifferenz
von ±3% zwischen zwei Differenzverstärkern
herabgedrückt.
In der älteren Anmeldung wurde nicht dargelegt, in welcher
Weise das Eingangssignal den Differenzverstärkern zwischen
Grob- und Feinkonvertern verzögert zugeführt wird, da es
nicht Gegenstand der Anmeldung war. Dies kann aber durch
Vorschaltung einer sogenannten Track- and Hold-, d. h.
Übernahme- und Halteschaltungsanordnung, geschehen, die
vor dem Eingang, wie in der älteren Anmeldung beschrieben,
geschaltet ist und vom gemeinsamen Takt geschaltet wird,
eine in der Analog-Digital-Umwandlungstechnik durchaus bekannte
Maßnahme.
Eine derartige Track- and Hold-Schaltung besteht aus mindestens
zwei oder, wie in der Fig. 1 gezeigt, aus drei
parallelen Zweigen, z. B. aus Schaltern S 1, S 2 und S 3, Ladekondensatoren
C 1, C 2 und C 3, Entkopplungsverstärkern D 9,
D 10 und D 11 und hinter den Entkopplungsverstärkern angeordneten
weiteren Schaltern S 4, S 5 und S 6. Die sechs Schalter
können z. B. mit drei aus dem Systemtakt T hergeleiteten
Takten T 1, T 2 und T 3 (Mehrphasentakt) folgendermaßen geschaltet
werden:
Die Schalter S 1 und S 5 sind geschlossen.
Die Schalter S 2, S 3, S 4, S 6 sind offen.
Das Eingangssignal am Punkt E 1 wird dem Kondensator C 1 zugeführt
und dieser wird während der Zeit τ 1, in der der
Schalter S 1 geschlossen ist, aufgeladen.
Die Schalter S 2 und S 6 sind geschlossen.
Die Schalter S 1, S 3, S 5, S 4 sind offen.
Das Eingangssignal wird nun während der Zeit τ 2 auf den
Kondensator C 2 geladen und das schon auf den Kondensator
C 1 geladene Signal wird weiterhin gehalten.
Die Schalter S 3 und S 4 sind geschlossen.
Die Schalter S 1, S 2, S 5, S 6 sind offen.
Das Eingangssignal wird nun auf den Kondensator C 3 geladen
und das auf den Kondensator C 1 gespeicherte Signal fließt
über den Entkopplungsverstärker D 9 und den nun geschlossenen
Schalter S 4 zum Ausgang, Punkt E, ab.
Die Schalter S 1 und S 5 sind geschlossen.
Die Schalter S 2, S 3, S 4, S 6 sind geöffnet.
Das auf dem Kondensator C 2 geladene Signal fließt über D 10
und S 5 zum Punkt E ab und C 1 wird erneut geladen.
. . . Der Zyklus beginnt von neuem.
Diese Schaltung dieser Schaltungsanordnung bewirkt, daß das
analoge Eingangssignal U 1 in zeitdiskrete Werte zerlegt am
Ausgang, Punkt E, vorliegt (Fig. 2). Darüber hinaus ist es
auch noch um zwei Takte gegenüber dem Eingangssignal verzögert.
Durch diese Verzögerung wird bewirkt, daß die Geschwindigkeitsanforderung
an die Verstärker verkleinert ist, da für
die Verstärkungsoperation zwei Takte mehr Zeit zur Verfügung
steht.
Werden, wie in Fig. 1 gezeigt, noch drei weitere Schalter
S 7, S 8 und S 9, die zu getrennten Ausgängen E 2, E 3 und E 4
führen, parallel zu den Schaltern S 4, S 5 und S 6 hinzugefügt
und werden diese auch von der in der Fig. 1 angegebenen
Taktanordnung geschaltet, so wird erstens eine Signalaufspaltung
und zweitens eine Signalverzögerung um einen
Takt gegenüber dem Ausgang, Punkt E, an den Ausgängen
E 2, E 3 und E 4, die auch zu einem gemeinsamen Ausgang zusammengefaßt
werden können, erhalten.
Die Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung kann also
einerseits zur Verkleinerung der Geschwindigkeitsanforderungen
an Verstärkerschaltungen und andererseits zur zeitlichen
Verzögerung in Pipelining-Schaltungen verwendet
werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin,
die Geschwindigkeit der Analog-Digital- bzw. der Digital-Analog-Umwandlung
zu erhöhen. Diese Aufgabe wird für eine
Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art nach der
Erfindung dadurch gelöst, daß zu den beiden Differenzverstärkern
nach der Patentanmeldung P 29 40 228.6 mindestens
ein dritter Differenzverstärker parallel in einer Übernahme-
und Halte-Schaltungsanordnung geschaltet ist, wobei
sowohl der nichtinvertierende Ausgang des ersten Differenzverstärkers
über einen Schalter als auch der nichtinvertierende
Ausgang des dritten Differenzverstärkers über einen Schalter
mit dem positiven Ausgangspunkt zu verschiedenen
Zeitaugenblicken im Takt verbunden werden und vor die
interne Klemme eine weitere Eingangs-Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung
bis zur Eingangsklemme eingeschaltet
ist und die nichtinvertierenden Eingänge des ersten und
des dritten Differenzverstärkers über zu verschiedenen
Zeitaugenblicken im Takt sich schließende Schalter mit den
Ausgängen der entsprechenden Differenzverstärker in der
Eingangs-Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung verbunden
sind.
Die Erfindung bringt also die Einfügung einer Übernahme-
und Halte-Schaltungsanordnung an der betreffenden Übergangsstelle
zwischen der Grobumwandlungsstufe und der Feinumwandlungsstufe.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann sowohl die
Eingangs- als auch die Differenzverstärker-Übernahme- und
Halteschaltungsanordnung aus je drei parallelen Zweigen
mit drei Differenzverstärkern bestehen, die über vom Takt
gesteuerte Schalter geschaltet werden.
Dieser neuen Zwischenstufe werden also sowohl das analoge
Eingangssignal als auch das digital-analog-rückgewandelte
Signal der Grobumwandlungsstufe zugeführt.
Durch die Anwendung einer Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung
an der betreffenden Stelle und auch vor der bisherigen
Eingangsklemme E kann die Geschwindigkeit der Umwandlung
nun mindestens verdoppelt werden. Die Einhaltung
einer relativen Verstärkungsabweichung zwischen den einzelnen
Differenzverstärkern an dieser Stelle kann weiterhin
auf ±3% gehalten werden, wenn die Differenzverstärker in
integrierter Schaltungstechnik auf einem einzigen Chip aufgebaut
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen
Fig. 1 eine sogenannte Track- and Hold- bzw. Übernahme- und
Halte-Schaltungsanordnung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Zerlegung eines Analog-Signales,
Fig. 3 ein vollständiges Schaltbild der Erfindung.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 sind die Ausgänge
E 2, E 3 und E 4 getrennt und führen an die entsprechenden
nichtinvertierenden Eingänge der Differenzverstärker D 1, D 3
und D 4, wie in Fig. 3 gezeigt. Im gleichen Takt, wie oben
genannt, werden auch die nichtinvertierenden Ausgänge dieser
Differenzverstärker nun auf die Ausgangssammelleitung
geschaltet, d. h. auf den positiven Ausgangspunkt C, und
zwar über die Schalter S 10, S 11 und S 12, so daß jeweils zu
einem Zeitaugenblick ein Differenzverstärker mit seinem Ausgang
an den Punkt C geschaltet ist. Die Kombination von
Schaltern in der Eingangs-Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung
als auch in dieser Differenzverstärker-Übernahme-
und Halte-Schaltungsanordnung mit dem gemeinsamen Takt T
ist die folgende: Zum Zeitaugenblick τ 1 sind die Schalter
S 1, S 5, S 7 und S 12 geschlossen, zum Zeitaugenblick τ 2 die
Schalter S 2, S 6, S 9 und S 11 und zum Zeitaugenblick τ 3 die
Schalter S 3, S 4, S 8 und S 10. Auf diese Weise wird erreicht,
daß nur ein Differenzverstärker ein Ausgangssignal auf den
Punkt C abgeben muß und die anderen beiden Differenzverstärker
in den verbleibenden weiteren zwei Takten, in denen
sie nicht auf den Punkt C geschaltet sind, die Differenzenbildung
vornehmen können. Da damit die Geschwindigkeitsanforderung
an die einzelnen Differenzverstärker verkleinert
ist, kann die Gesamtschaltung, bestehend aus drei Differenzverstärkern,
sehr viel schnellere Eingangssignale verarbeiten
als ein einzelner Differenzverstärker.
In Fig. 3 ist die Grobumwandlungsstufe mit GADU/DAU bezeichnet.
Durch diese Bezeichnung soll zum Ausdruck kommen,
daß in dieser Grobumwandlungsstufe ein analoges Eingangssignal,
wie oben anhand der Fig. 2 beschrieben, in ein digitales
Ausgangssignal umgewandelt wird, aber auch gleichzeitig
das digitale Ausgangssignal wiederum in ein analoges
Signal umgewandelt wird, das mit Hilfe eines Differenzverstärkers
als Eingangssignal für die Feinumwandlungsstufe
dient, die mit FADU bezeichnet ist.
Die Eingangsspannung, also das analoge Eingangssignal nach
Fig. 2, wird zwischen dem gemeinsamen Bezugspunkt, z. B.
Masse, und der Klemme E 1, wie links unten in Fig. 3 eingezeichnet,
angelegt. Der Eingang der Grobumwandlungsstufe
GADU/DAU besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus
parallel geschalteten Differenzverstärkern K 1, K 2, K 3 bis
K 15. Es sind also fünfzehn Eingangsstufen vorhanden. Der
eine Eingang dieser vergleichenden Differenzverstärker ist
mit der Klemme E verbunden und der andere Eingang mit jeweils
einem Abgriff aus einer Spannungsteilerkette, die
aus Widerständen bestehen kann, oder, wie in diesem Ausführungsbeispiel
gezeigt, aus FETs mit der Bezeichnung
TS 1, TS 2 bis TS 16. Dieser Spannungsteiler ist zwischen
eine Bezugsspannung UB 3 und eine Bezugsspannung UB 1 geschaltet,
wobei z. B. UB 3 + 2 V und UB 1 + 5 V sein kann. Um die
Widerstandswerte der FET TS 1 bis TS 16 entsprechend ihren
Sollwerten korrigieren zu können, sind Steueranschlüsse
S 1, S 2, S 3 bis S 16 vorhanden, die mit Steuerschaltungen
verbunden sein können, wie in der älteren Anmeldung nach
P 29 24 746.9 gezeigt, jedoch für die Funktion dieser Erfindung
ohne Bedeutung sind.
Entsprechend dem Amplitudenwert der Eingangsspannung, die
an der Klemme E anliegt, werden zu einem bestimmten Zeitaugenblick
z. B. die vergleichenden Differenzverstärker
K 1, K 2 und K 3 angesteuert, wenn z. B. die Differenz zwischen
zwei jeweils benachbarten Schwellwertspannungen
beträgt und in dem betreffenden Zeitpunkt
( Augenblick) der Amplitudenwert des analogen Eingangssignals
etwa 2,6 V beträgt.
(2 V + 3 × 0,1875 V + d; 0 < d < 0,1875 V).
Zum Taktzeitpunkt läuft ein Takt T an die Takteingänge der
nachgeschalteten Flip-Flops F 1, F 2, F 3 bis F 15. In dem angegebenen
Beispiel werden die drei Flip-Flops F 1, F 2, F 3
gesetzt, während die anderen gelöscht werden. Die Verknüpfungsgatter
G 1, G 2, G 3 bis G 14 reagieren entsprechend
und an ihren Ausgängen liegt zusammen mit dem invertierten
Ausgang des Flip-Flops F 1 und dem nichtinvertierten Ausgang
des Flip-Flops F 15 der Amplitudenwert in digitaler
Form (also als Eins oder Null bzw. High oder Low) im 1-aus-16-Code
vor. Diese genannten Ausgänge werden auf die
Eingänge des ROM der Grobumwandlungsstufe geführt, wo in
an sich bekannter Weise der Dualcode erzeugt wird, so daß
an dem Ausgang des ROM die vier höherwertigen Bits b 7 bis
b 4 des Digitalwertes abgenommen werden können.
Auf diese Weise ist es möglich, wenn die Taktfrequenz
doppelt so groß ist oder größer als die höchste, im analogen
Eingangssignal vorkommende Frequenz ist, das Eingangssignal
ohne Informationsverfälschung zu digitalisieren.
Die Feinumwandlungsstufe FADU wandelt nur analog-digital
um. Ihre Signaleingangsklemme ist mit C bezeichnet. Die
vergleichenden Differenzverstärker sind hier K 21, K 22, K 23
bis K 36, die nachgeschalteten Flip-Flops F 21, F 22, F 23
bis F 36 und die Verknüpfungsgatter G 22 bis G 34. Auch hier
ist ein ROM in gleicher Weise wie bei der Grobumwandlungsstufe
angeordnet und es werden die vier niederwertigen Bits
b 3 bis b 0 am Ausgang dieses zweiten ROM am Ende der Feinumwandlungsstufe
FADU verfügbar.
Der vergleichende Differenzverstärker K 36 und das dessen
Ausgang abtastende Flip-Flop F 36 und dessen Ausgangssignal
AF werden nicht zur direkten Umwandlung des analogen Eingangssignals
in ein digitales Ausgangssignal benötigt, sondern
nur als Erkennschaltungsanordnung für die in der älteren
Patentanmeldung nach P 29 24 746.9 beschriebene Fehlerkorrekturschaltung
und hat, wie überhaupt die ganze Fehlerkorrekturschaltung,
für den Gegenstand dieser Anmeldung keine
Bedeutung. Das Pipeliningprinzip einer Analog-Digital-Umsetzung
beruht darauf, daß zunächst in einer ersten Umwandlungsstufe
(Grobumwandlungsstufe) das analoge Signal
mit Schwellwertspannungen in groben Spannungssprüngen verglichen
und dabei digital gewandelt wird und anschließend -
nach einer gewissen Zeitverzögerung t 2 - die Differenz zwischen
der höchsten, vom analogen Eingangssignal überschnittenen
Schwellwertspannung und der um die Zeitspanne t 1 verzögerten
analogen Eingangsspannung fein digital gewandelt
wird. Um dies mit vergleichenden Differenzverstärkern gleicher
Konstruktion und Empfindlichkeit wie in der Grobumwandlungsstufe
tun zu können, muß die Differenz entsprechend
verstärkt werden.
In der Einleitung wurde bereits darauf hingewiesen, daß
zwischen der Grobumwandlungsstufe und der Feinumwandlungsstufe
eine Rückumsetzung des digitalen Ausgangssignals der
Grobumwandlungsstufe in ein analoges Signal erfolgen muß,
um ein Differenzsignal (C-B) mit dem analogen Eingangssignal
für die Grobumwandlungsstufe als Eingangssignal C
für die Feinumwandlungsstufe FADU zu erhalten.
Dazu war es bekannt bzw. in der älteren Anmeldung bereits
beschrieben, hinter die Verknüpfungsglieder G 1, G 2, G 3 bis
G 14 der Grobumwandlungsstufe GADU entsprechend angeordnete
FET T 1, T 2, T 3 bis T 15 als DAU einzuschalten, an deren Gates
das digitale Signal im 1-aus-16-Code lag und an deren
Ausgänge ein analoges Signal abgegriffen werden konnte,
das dem digitalen Wert zu dem betreffenden Zeitpunkt entspricht.
Gezeigt ist diese bereits auch in der älteren Anmeldung
nach P 29 24 746.9 vorhandene Leitung, die mit den Source-Anschlüssen
der FET T 0 bis T 15 verbunden ist, während die
Drain-Anschlüsse dieser FET jeweils an dem Spannungsteiler
angeschlossen sind, und zwar jeweils an den einer
Schaltschwelle zugeordneten.
Während der Gegenstand nach der älteren Anmeldung nach
P 29 24 746.9 nur einen Differenzverstärker an der Übergangsstelle
zwischen der Grobumwandlungsstufe GADU/DAU und
der Feinumwandlungsstufe FADU zeigte, sind nach der älteren
Anmeldung nach P 29 40 228.6 zwei Differenzverstärker
angeordnet, und zwar die mit den Bezeichnungen D 1 und D 2,
deren absolute Verstärkungsgrade untereinander gleich sein
müssen, aber keinen bestimmten, eng vorgeschriebenen Wert
haben müssen.
Die Anmeldung zeigt, wie oben beschrieben, vier Differenzverstärker
D 1, D 2, D 3 und D 4. Die invertierenden, also mit
Minus bezeichneten Anschlüsse, liegen an den bereits oben
beschriebenen Transistoren T 0 bis T 15, und zwar jeweils
an den Source-Anschlüssen und somit am Ausgang eines DAU 1.
Der nichtinvertierende Eingang des Differenzverstärkers D 2
liegt an den Source-Anschlüssen weiterer als Schalter angeordneter
FET's, die in Fig. 3 mit TB 1 bis TB 15 bezeichnet
sind, die einen DAU 2 bilden. Die Drain-Anschlüsse dieser
FET TB 1 bis TB 15 liegen nicht an der jeweils zugehörigen,
d. h. der zuletzt von der Eingangsspannung überschrittenen
Schaltspannungswelle, sondern an der jeweils nächsthöheren.
Die Gate-Anschlüsse sind jedoch mit den entsprechenden von
DAU 1 verbunden. So liegt z. B. der Drain-Anschluß des FET
TB 1 an dem Verbindungspunkt der Anschlüsse der nächsthöheren
Schaltschwelle zwischen den Transistoren im
Spannungsteiler TS 2 und TS 3. Entsprechend liegt der Drain-Anschluß
des FET TB 2 an der nächsthöheren Schaltschwelle,
also an der Verbindungsstelle zwischen den Anschlüssen der
Spannungsteilertransistoren TS 3 und TS 4.
Die Ausgänge der Differenzverstärker sind nun nicht wie bei
dem Differenzverstärker OP 1 in Fig. 1 der älteren Anmeldung
nach P 29 24 746.9 auf Masse bezogen, sondern frei,
die negativen Ausgänge jedoch miteinander verbunden.
Der zweite Differenzverstärker D 2 schafft an seinen Ausgängen
zwei neue Bezugsspannungsquellen:
Am positiven Ausgang A die mit UB 2 bezeichnete Bezugsspannungsquelle und am negativen Ausgang mit der Klemme B die mit UB 4 bezeichnete Bezugsspannungsquelle. Zwischen diesen beiden Bezugspannungsquellen sind die mit ihren Drain- und Source-Anschlüssen in Reihe geschalteten Transistoren T 21, T 22 bis T 36 als Spannungsteiler geschaltet, der an seinen Abgriffen die Schwellwertspannungen für die vergleichenden Differenzverstärker der Feinumwandlungsstufe liefert. Die Gate-Anschlüsse S 21 bis S 36 können, wie in der älteren Anmeldung nach P 29 24 746.9 für S 1 bis S 15 beschrieben, von einer möglicherweise angeschlossenen Fehlerkorrekturschaltung angesteuert werden. Der Spannungsteiler kann auch aus Widerständen bestehen.
Am positiven Ausgang A die mit UB 2 bezeichnete Bezugsspannungsquelle und am negativen Ausgang mit der Klemme B die mit UB 4 bezeichnete Bezugsspannungsquelle. Zwischen diesen beiden Bezugspannungsquellen sind die mit ihren Drain- und Source-Anschlüssen in Reihe geschalteten Transistoren T 21, T 22 bis T 36 als Spannungsteiler geschaltet, der an seinen Abgriffen die Schwellwertspannungen für die vergleichenden Differenzverstärker der Feinumwandlungsstufe liefert. Die Gate-Anschlüsse S 21 bis S 36 können, wie in der älteren Anmeldung nach P 29 24 746.9 für S 1 bis S 15 beschrieben, von einer möglicherweise angeschlossenen Fehlerkorrekturschaltung angesteuert werden. Der Spannungsteiler kann auch aus Widerständen bestehen.
Damit gibt der Differenzverstärker D 2 die Schwellwertspannungen
für die Feinumwandlungsstufe, also den Fein-Analog-Digital-Umwandler,
vor.
Die negativen Ausgänge der Differenzverstärker D 1, D 3
und D 4 mit dem negativen Ausgang des Differenzverstärkers
D 2 und somit mit der "unteren" Bezugsspannungsquelle UB 4
verbunden sind, bezieht sich der positive Ausgang C der
Differenzverstärker D 1, D 3 und D 4, also das analoge Eingangssignal
der Feinumwandlungsstufe, auf den Fußpunkt des
Spannungsteilers in der Feinumwandlungsstufe. Zwischen dem
positiven Schaltungspunkt C und dem negativen Ausgang B
der Differenzverstärker D 1, D 3 und D 4 wird ein Lastwiderstand
R geschaltet, dessen Größe dem Summenwiderstand des
Spannungsteilers entspricht. Dadurch sind die Ausgänge
aller Differenzverstärker gleich belastet.
Durch Einsatz von jeweils zwei Differenzverstärkern D 1 und
D 2, D 3 und D 2 sowie D 4 und D 2 zu bestimmten Zeiten gelingt
es, die Referenzspannungen für den Feinkonverter abhängig
von dem Verstärkungsgrad der Differenzverstärker zu machen,
von dem auch die Höhe des Eingangssignals für den Feinkonverter
abhängt.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für einen Analog-Digital-Umwandler
nach dem Pipeliningprinzip mit einer Grobumwandlungs- und
einer nachgeschalteten Feinumwandlungsstufe, in denen das
analoge Eingangssignal mit Schaltschwellenspannungen verglichen
wird und zeitlich nacheinander im Takt (T) abgetastet
als digitales Ausgangssignal an den Ausgängen abnehmbar
ist, die Schaltschwellenspannungen mit Hilfe von Spannungsteilern
erzeugt werden und für jede Schaltschwelle ein Komparator
mit getaktetem Speicher und danach eine Verknüpfungsschaltung
angeordnet sind, an deren Ausgang das digitale Ausgangssignal
abnehmbar und hinter den Verknüpfungsschaltungen
der Grobumwandlungsstufe eine Digital-Analog-Umwandlungsstufe
angeordnet ist, die ein analoges Signal an eine Differenzverstärkerstufe
liefert, der weiterhin das analoge Eingangssignal
verzögert zugeführt wird und die das analoge Eingangssignal
für die Feinumwandlungsstufe liefert, nach Patentanmeldung
P 29 40 228.6, dadurch gekennzeichnet, daß einem
ersten Differenzverstärker (D 1) mindestens ein weiterer
Differenzverstärker (D 3) parallel in einer Übernahme- und Halte-
Schaltungsanordnung geschaltet ist, wobei sowohl der nichtinvertierende
Ausgang des ersten Differenzverstärkers (D 1) über
einen Schalter (S 10) als auch der nichtinvertierende Ausgang
des weiteren Differenzverstärkers (D 3) über einen Schalter (S 11)
mit dem positiven Ausgangspunkt (C) zu verschiedenen Zeitaugenblicken
im Takt (T) verbunden werden und vor die interne
Klemme (E) eine weitere Eingangs-Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung
bis zur Eingangsklemme (E 1) eingeschaltet
ist und die nichtinvertierenden Eingänge des ersten (D 1)
und des dritten Differenzverstärkers (D 3) über zu verschiedenen
Zeitaugenblicken im Takt (T) sich schließende Schalter
(S 7 und S 8) mit den Ausgängen der entsprechenden Differenzverstärker
(D 11 und D 10) in der Eingangs-Übernahme- und Halte-Schaltungsanordnung
verbunden sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Eingangs- als auch die Differenzverstärker-Übernahme-
und Halte-Schaltungsanordnung aus je
drei parallelen Zweigen mit drei Differenzverstärkern (D 9,
D 10, D 11 und D 1, D 3, D 4) besteht, die über vom Takt (T) gesteuerte
Schalter (S 1, S 5, S 7, S 12; S 2, S 6, S 9, S 11 und S 3,
S 4, S 8, S 10) geschaltet werden.
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|---|---|---|---|
| DE19803021880 DE3021880A1 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Schaltungsanordnung fuer eine analog-digital-umwandler |
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Publications (2)
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| DE3021880A1 DE3021880A1 (de) | 1981-12-17 |
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| DE19803021880 Granted DE3021880A1 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Schaltungsanordnung fuer eine analog-digital-umwandler |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0810830B2 (ja) * | 1987-03-04 | 1996-01-31 | 株式会社東芝 | アナログ―ディジタル変換器 |
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-
1980
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Also Published As
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