DE3737279C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
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- H03K4/02—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having stepped portions, e.g. staircase waveform
- H03K4/023—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having stepped portions, e.g. staircase waveform by repetitive charge or discharge of a capacitor, analogue generators
-
- H—ELECTRICITY
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanord
nung zum Erzeugen einer treppenstufenartigen Spannungs
wellenform an einem Signalausgangsanschluß nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verfahren zum Erzeugen
einer treppenstufenartigen Spannungswellenform mittels
einer derartigen Anordnung nach dem Oberbegriff des An
spruchs 5 und ein Verfahren zum Erzeugen einer Gruppe
von Gleichspannungsbezugsspannungen mittels einer der
artigen Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 6.
Bei elektronischen Systemen ist es häufig wünschenswert,
eine Gruppe von genauen Bezugsspannungen zur Verfügung
zu haben. Ein derartiges elektronisches System ist der
Blitz-A/D-Umsetzer. Bei einem herkömmlichen Blitz-A/D-
Umsetzer werden typischerweise 2 n -genaue Bezugsspannun
gen für einen Vergleich mit einer unbekannten analogen
Eingangsspannung benötigt, wobei n die Anzahl der digi
talen Bits des Umsetzers ist. Eine herkömmliche Schal
tungsanordnung zum Erzeugen der benötigten Bezugsspan
nungen enthält 2 n+1 Widerstände, die in Reihe zwischen
zwei zur Verfügung stehenden Bezugsspannungen (eine
dieser Bezugsspannungen kann Erde sein) angeschlossen
sind. Die Serienschaltung der Widerstände teilt die
Differenz zwischen den beiden zur Verfügung stehenden
Bezugsspannungen in 2 n zusätzliche Bezugsspannungen. Bei
einem 6-Bit-Blitz-A/D-Umsetzer können beispielsweise
65 Widerstände in Reihe zwischen Erde und einer verfüg
baren +3,0-V-Bezugsspannung angeschlossen sein, um 64
zusätzliche Bezugsspannungen zwischen Erde und +3,0 V
bereitzustellen. Für die Genauigkeit des A/D-Umsetzungs
vorgangs ist es wichtig, daß die inkrementellen Diffe
renzen zwischen diesen zusätzlichen Bezugsspannungen so
genau wie möglich sind.
Um die Anforderungen an die Kosten, die Größe und die
Zuverlässigkeitsgesichtspunkte, wenn nur möglich, zu
befriedigen, ist es im allgemeinen vorteilhaft, elek
tronische Schaltkreise, wie den Blitz-A/D-Umsetzer,
unter Verwendung der Bearbeitungstechnik für monolithi
sche integrierte Schaltkreise herzustellen. Bei der
gegenwärtigen Herstellungstechnik für monolithische
integrierte Schaltkreise ist es jedoch unpraktisch, eine
Reihe von Widerständen herzustellen, bei den die Wider
standsverhältnisse hinreichend genau sind, um einen
Blitz-A/D-Umsetzer zur Verfügung zu stellen, der eine
Auflösung von mehr als 9 Bits aufweist.
Eine gattungsgemäße Schaltungsanordnung zum Erzeugen
einer treppenstufenartigen Spannungswellenform ist aus
der DE 25 17 852 A1 bekannt. Der erste Kondensator der
bekannten Schaltungsanordnung hat einen unveränderli
chen Kapazitätswert. Der zweite Kondensator liegt an
einer unveränderlichen Spannung mit einem Anschluß und
ist auch mit seinem anderen Anschluß nicht umschaltbar.
Eine als Blitz-A/D-Umsetzer arbeitende Schaltungsanordnung
ist bekannt aus dem Standard-Handbuch "Electronics Engineer's
Reference Book, 5. Auflage, Herausgeber: Butterworth & Co.
(Publishers) Limited, 1. Ausgabe 1983, Nachdruck 1984, Seite
31/11. Die aus dieser Entgegenhaltung bekannte Schaltungsan
ordnung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 1 in der
nachfolgenden Beschreibung erörtert.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegen
den Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsan
ordnung der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß sie zum Erzeugen von hochgenauen Gleichspannungs
bezugsspannungen geeignet ist und als monolithische
integrierte Schaltung realisierbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch die im kenn
zeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merk
male gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen 2 bis 4 sowie aus den rückbezogenen Verfah
rensansprüchen 5 und 6.
Das Verfahren und der Schaltkreis sind insbesondere für
die Verwendung in einem Blitz-A/D-Umsetzer geeignet, der
als ein CMOS monolithischer integrierter Schaltkreis
realisiert wird. Bei einer derartigen Anwendung kann die
Erfindung anstelle einer langen Reihe von seriell ver
bundenen Widerständen verwendet werden, welche her
kömmlicherweise für die Erzeugung einer Vielzahl von Be
zugsspannungen verwendet wird, die bei dem Umsetzer
schaltkreis erforderlich sind. Und vorteilhafterweise
sind die durch das Verfahren und die Schaltungsanordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugten Spannungen
typischerweise genauer als diejenigen, die durch eine
herkömmliche Widerstandsreihe erzeugt werden, und sie
ermöglichen daher, daß Blitz-A/D-Umsetzer mit höherer
Auflösung durch monolithische integrierte Schaltkreise
hergestellt werden können.
Gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung enthält der Schalt
kreis zum Erzeugen einer Gruppe von Gleichspannungsbezugs
spannungen eine Schalteinrichtung zum Aufladen eines ersten
Kondensators auf eine verfügbare Bezugsspannung und dann
Entladen des Kondensators auf einen virtuellen Erdungsverbin
dungspunkt an dem invertierenden Eingang eines Differenzver
stärkers. Der Differenzverstärker hat einen verhältnismäßig
großen Rückkopplungskondensator, der zwischen seinem Ausgang
und seinem Eingang angeschlossen ist. Ein Schalter ist eben
falls zwischen dem Ausgang des Differenzverstärkers und dem
invertierenden Eingang des Differenzverstärkers angeschlos
sen. Ein wiederholtes Aufladen und Entladen des ersten Kon
densators resultiert in der Erzeugung einer treppenstufenar
tigen Spannungswellenform an dem Ausgang des Differenzver
stärkers. Die Spannungszunahme von Schritt zu Schritt ist
praktisch identisch für alle Stufen. Wenn die treppenstufen
artige Wellenform nach einer gewünschten Anzahl von Stufen
vervollständigt ist, wird der Schalter, der zwischen dem Aus
gang des Differenzverstärkers und dem invertierenden Eingang
des Differenzverstärkers angeschlossen ist, kurzzeitig ge
schlossen, um die Ausgangsspannung des Differenzverstärkers
auf seine niedrigste Spannung zurückzusetzen, und der näch
ste Zyklus der Erzeugung der treppenstufenartigen Wellenform
wird begonnen. Die Eingänge einer Mehrzahl von Abtast- und
Halteschaltkreisen mit einheitlicher Verstärkung sind mit
dem Ausgang des Differenzverstärkers verbunden. Jedem der Ab
tast- und Halteschaltkreise wird ein unterschiedliches Abtast
signal von einem Steuer- und Zeitgeberschaltkreis zugeführt,
um die verschiedenen Spannungsstufen der treppenstufenartigen
Spannungswellenform abzutasten. Damit stellen die Ausgänge der
Abtast- und Halteschaltkreise eine Gruppe von genauen Gleich
spannungsbezugsspannungen bereit.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung kann die
treppenstufenartige Spannungswellenform bei elektronischen
Systemen für Zwecke verwendet werden, die verschieden sind
von der Erzeugung von Gleichspannungsbezugsspannungen, die
den gleichen Abstand aufweisen. Für derartige andere Zwecke
brauchen die obenerwähnten Abtast- und Halteschaltungen
nicht vorgesehen zu werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und der Schaltungs
anordnung gemäß der Erfindung wird im folgenden anhand einer
detaillierten Beschreibung der dargestellten Ausführungs
form in Verbindung mit den Zeichnungen beschrie
ben. Es zeigt
Fig. 1 ein elektrisches Schaltbild, das einen Blitz-A/D-Um
setzer nach dem Stand der Technik zeigt;
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild eines Schaltkreises zum
Erzeugen von Bezugsspannungen gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 3 ein Zeitdiagramm, das der Funktionsweise des Bezugs
spannungsschaltkreises nach Fig. 2 zugeordnet ist;
Fig. 4 ein elektrisches Schaltbild, das Einzelheiten einer
Ausführungsform eines Offset-Einstellschaltkreises
zeigt, der in dem Bezugsspannungsschaltkreis nach
Fig. 2 enthalten ist.
Es wird nun Bezug auf die Fig. 1 genommen und dort ist ein
6-Bit-Blitz-A/D-Umsetzer nach dem Stand der Technik darge
stellt. 65 Widerstände R 1 bis R 65 sind in Reihe zwischen einer
Bezugsspannung VH und einer Bezugsspannung VL angeschlossen.
Die Widerstände R 2 bis R 64 sind derart ausgebildet, daß sie
jeweils denselben Widerstandswert aufweisen, und die Wider
stände R 1 und R 65 sind derart ausgebildet, daß sie einen Wi
derstand aufweisen, der halb so groß ist wie derjenige der
anderen Widerstände.
Für eine unipolare Arbeitsweise ist der Anschluß VL mit Erde
verbunden und der Anschluß VH ist mit einer +3,0-Volt-Bezugs
spannung verbunden. (Für eine bipolare Arbeitsweise kann der
Anschluß VL mit einer Bezugsspannung von -1,5 V verbunden
werden, während der Anschluß VH mit einer Bezugsspannung von
+1,5 V verbunden ist.) Bei dem unipolaren Fall stellen die
Widerstandsverbindungspunkte, die mit V 1 bis V 64 bezeichnet
sind, eine Gruppe von Referenzspannungen bereit, deren Werte
einen Bereich von etwas oberhalb von 0 V bis etwas unterhalb
von VH umfassen. Jeder der Bezugsspannungsverbindungspunkte
V 1 bis V 64 ist mit einem nicht-invertierenden Eingang eines
aus einer Gruppe von 64 Spannungskomparatoren COMP 1 bis COMP 64
verbunden. Ein Eingangsanschluß VIN, an dem eine unbekannte
analoge Eingangsspannung anliegt, ist mit einem invertieren
den Eingang jeweils eines Spannungskomparators COMP 1 bis
COMP 64 verbunden. Dann wird die unbekannte analoge Eingangs
spannung gleichzeitig mit den Bezugsspannungen verglichen,
die an den Verbindungspunkten V 1 bis V 64 erzeugt werden. Jeder
der Ausgänge der Spannungskomparatoren COMP 1 bis COMP 64 ist
mit einem entsprechenden getakteten Verriegelungsspeicher
LATCH 1 bis LATCH 64 verbunden. Die Ausgänge der Verriegelungs
speicher LATCH 1 bis LATCH 64 stellen eine 64-Bit-Digital-Dar
stellung der unbekannten Analogspannung dar, die an den Ein
gangsanschluß VN angelegt wird. Diese 64-Bit-Digital-Darstel
lung wird einem getakteten Kodierer 10 zugeführt, der die di
gitale Darstellung in einem 64-Bit-Binärkode an Ausgängen
B 0 bis B 5 kodiert.
Gemäß dem vorangehenden setzt der Schaltkreis nach Fig. 1
eine unbekannte analoge Eingangsspannung bei jedem Taktzyklus
in einen 6-Bit-Binärkode um. Die Genauigkeit der Umsetzung
hängt von der Genauigkeit der Bezugsspannungen ab, die an den
Verbindungspunkten V 1 bis V 64 erzeugt wird. Eine Erhöhung der
Auflösung des Blitz-A/D-Umsetzers auf 8 Bits erfordert die
Erzeugung von 256 genauen Bezugsspannungen und eine Erhöhung
der Auflösung auf 10 Bits würde die Erzeugung von 1024 genauen
Bezugsspannungen erfordern.
Es wird nun Bezug auf Fig. 2 genommen und die Schaltungs
anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Erzeugen von
genauen Bezugsspannungen ist dort dargestellt. Der Bezugs
spannungsschaltkreis wird allgemein mit dem Bezugszeichen 12
gekennzeichnet.
Ein erster Kondensator CI weist einen Anschluß auf, der mit
einem gemeinsamen Anschluß eines zweipoligen Schalters 14 ver
bunden ist. Der andere Anschluß des ersten Kondensators CI
ist mit dem gemeinsamen Anschluß eines zweipoligen Schalters
16 verbunden. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der
erste Kondensator CI derart ausgebildet, daß er eine nominale
Kapazität von 0,5 pF aufweist; andere Werte können jedoch ver
wendet werden.
Ein Pol des Schalters 14 ist mit einer ersten Bezugsspannung
VREF verbunden und der andere Pol des Schalters 14 ist mit
einer Erdungsbezugsspannung verbunden, die in Fig. 2 als Erde
dargestellt ist.
Es sollte bemerkt werden, daß die Erdverbindungen in Fig. 2
durch eine Verbindung mit einer anderen Bezugsspannung, wie
beispielsweise mit einer Bezugsspannung von -1,5 V, ersetzt
werden kann. Bei der dargestellten Ausführungsform, bei der
die zweite Bezugsspannung als Erde definiert ist, ist ein
typischer Wert für VREF +3,0 V.
Ein Pol des Schalters 16 ist mit einem Verbindungspunkt 18
verbunden und der andere Pol des Schalters 16 ist mit Erde
verbunden. Die Schalter 14 und 16 arbeiten in Abhängigkeit
von einem Paar von nicht-überlappenden Taktsignalen P 1 und
P 2, die von einem Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 ab
gegeben werden, und sie sind derart ausgebildet, daß der
erste Kondensator CI auf VREF aufgeladen wird, wenn das Takt
signal P 1 einen hohen Pegel aufweist (ein "hoher" Pegel be
deutet eine logische "1" mit typischerweise 5,0 V). Alterna
tiv hierzu ist, wenn das Taktsignal P 1 einen niedrigen Pegel
aufweist (eine logische "0" von nahe bei -5,0 V) und das
Taktsignal P 2 einen hohen Pegel aufweist, der erste Kondensa
tor CI zwischen Erde und dem Verbindungspunkt 18 angeschlossen.
Eine herkömmliche Ausgestaltung der Schalter 14 und 16, die
für die Herstellung in einem CMOS monolithischen integrierten
Schaltkreis geeignet ist, ist in Fig. 2 dargestellt. Die Aus
gestaltung des Schalters 16 enthält N-Kanal-Transistoren 20
und 22 und die Ausgestaltung des Schalters 14 enthält einen
Anreicherungs-(enhancement)-Mode-N-Transistor 24, einen
Anreicherungs-Mode-P-Kanal-Transistor 26 und einen CMOS-Inver
ter 28. Jeder der anderen Schalter, die in dem Bezugsspannungs
schaltkreis 12 enthalten sind, kann in ähnlicher Weise in
einem CMOS integrierten Schaltkreis herkömmlicher Weise her
gestellt werden.
Der invertierende Eingang eines Differenzverstärkers 32 ist
mit dem Verbindungspunkt 18 und der Ausgang des Differenz
verstärkers 32 ist mit einem Verbindungspunkt 34 verbunden.
Ein zweiter Kondensator CF ist zwischen den Verbindungspunk
ten 34 und 18 angeschlossen. Der zweite Kondensator CF ent
hält einen Kondensator 36, der parallel zu einem veränderba
ren kapazitiven Element 38 angeschlossen ist. Bei der dar
gestellten Ausführungsform ist der Kondensator 36 derart aus
gebildet, daß er eine nominale Kapazität annähernd 31 pF auf
weist, und das variable kapazitive Element 38 ist derart aus
gebildet, daß es bis zu einem Maximalwert von annähernd 2 pF
variabel ist; damit ist der zweite Kondensator CF von etwa
31 pF bis 33 pF einstellbar.
Zwischen den Verbindungspunkten 34 und 18 ist auch ein Schal
ter 40 angeschlossen, der als Antwort auf eine logische "1"
eines Rücksetzsignals RST eine niedrige Impedanz aufweist.
Das Rücksetzsignal RST wird von dem Steuer- und Zeitgeber
schaltkreis 30 abgegeben.
Ein Offset-Spannungsschaltkreis 42 weist einen Ausgang auf,
der mit einem als VOFFSET bezeichneten Verbindungspunkt ver
bunden ist. Eine Ausführungsform des Offset-Spannungsschalt
kreises 42 wird nachfolgend in Verbindung mit Fig. 4 be
schrieben. Der Offset-Spannungsschaltkreis 42, der durch
den Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 gesteuert wird, stellt
eine einstellbare Vorspannung für den nicht-invertierenden
Eingang des Differenzverstärkers 32 bereit.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Verbindungspunkt
34 mit jeweils einem Eingang von 64 herkömmlichen einheit
lich verstärkenden Abtast- und Halte-(unity-gain-sample- and-
hold)-Schaltkreisen verbunden, die im nachfolgenden als S/H 1
bis S/H 64 bezeichnet werden. Den Abtast- und Halteschaltkrei
sen S/H 1 bis S/H 64 sind Signale SMPL 1 bis SMPL 64 zugeordnet,
von denen jedes bewirkt, daß der ihm zugeordnete Abtast- und
Halteschaltkreis die Spannung an dem Verbindungspunkt 34 ab
tastet. Die Signale SMPL 1 bis SMPL 64 werden in dem Steuer-
und Zeitgeberschaltkreis 32 erzeugt. Jeder der Abtast- und
Halteschaltkreise S/H 1 bis S/H 64 gibt ein entsprechendes
Ausgangssignal ab und diese Ausgangssignale werden hier als
V 1′ bis V 64′ bezeichnet.
Weitere zwei herkömmliche einheitlich verstärkende Abtast-
und Halteschaltkreise, die mit S/HL und S/HH bezeichnet wer
den, weisen in ähnlicher Weise Eingänge auf, die mit den
Verbindungspunkten 34 verbunden sind. Den Abtast- und Halte
schaltkreisen S/HL und S/HH werden Abtastsignale CMPL bzw.
CMPH von dem Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 zugeführt.
Der Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises S/HL ist mit
dem invertierenden Eingang eines Spannungskomparators 44 ver
bunden, dessen nicht-invertierender Eingang mit Erde verbun
den ist. Der Ausgang des Spannungskomparators 44 stellt ein
Signal OFFRESLT zur Verfügung, das als Eingangssignal dem
Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 zugeführt wird.
Der Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises S/HH ist mit
dem invertierenden Eingang eines Spannungskomparators 46 ver
bunden, dessen nicht-invertierender Eingang mit der ersten
Bezugsspannung VREF verbunden ist. Der Ausgang des Spannungs
komparators 46 stellt ein Signal GAINRESLT zur Verfügung, das
ebenfalls als ein Eingangssignal dem Steuer- und Zeitgeber
schaltkreis 30 zugeführt wird.
Die Arbeitsweise des Bezugsspannungsschaltkreises 12 wird
nachfolgend in Verbindung mit dem Zeitdiagramm nach Fig. 3
beschrieben. Wie es in Fig. 3 dargestellt ist, geht das
Rücksetzsignal RST kurzzeitig zu Beginn eines Arbeitszyklus
auf einen hohen Pegel und bewirkt, daß der Schalter 40 kurz
zeitig eine niedrige Impedanz zwischen dem invertierenden
Eingang und dem Ausgang des Differenzverstärkers 32 aufweist.
Wenn für ein Beispiel der Arbeitsweise angenommen wird, daß
der Offset-Spannungsschaltkreis 42 an den nicht-invertieren
den Eingang des Differenzverstärkers 32 0 V anlegt, und die
kapazitive Kopplung und die Wirkungen der Offset-Spannungen
nicht betrachtet werden, wird der Verbindungspunkt 34 0 V an
nehmen. Wenn danach der Schalter 40 in einem Zustand hoher
Impedanz ist, bewirkt das Abtastsignal SMPL 1, daß der Abtast-
und Halteschaltkreis S/H 1 die Spannung an dem Verbindungs
punkt 34 abtastet und diese Spannung zu dem Ausgang V 1′
durchschaltet. (Diese wäre selbstverständlich bei den vor
gegebenen Bedingungen des Beispiels 0 V.) Während des ersten
Teils des Zeitspaltes, der in Fig. 3 mit t 1 bezeichnet ist,
wird auch das Taktsignal P 1 auf einem hohen Pegel gehalten,
was bewirkt, daß der erste Kondensator CI auf die erste Be
zugsspannung VREF aufgeladen wird. Nachfolgend nimmt das
Taktsignal P 1 einen niedrigen Pegel an und nach einer Ver
zögerung nimmt das Taktsignal P 2 einen hohen Pegel an und
bewirkt, daß die Schalter 14 und 15 den ersten Kondensator CI
zwischen Erde und dem invertierenden Eingang des Differenz
verstärkers 32 anschließen.
Der Aufbau des Differenzverstärkers 32 ist derart, daß der
Verstärker versucht, eine virtuelle Erde an seinem invertie
renden Eingang aufrechtzuerhalten. Damit bewirkt die Verbin
dung des ersten Kondensators CI mit dem invertierenden Ein
gang des Differenzverstärkers 32, daß die Ladung an dem Kon
densator CI entladen wird, wobei die Größe dieser Ladung
gleich ist der Kapazität des ersten Kondensators CI mal dem
Wert der ersten Bezugsspannung VREF. Da aber der invertie
rende Eingang des Differenzverstärkes 32 nur eine virtuelle
Erde ist, anstelle einer wahren Erde, wird bewirkt, daß eine
gleiche, aber entgegengerichtete Ladung dem zweiten Konden
sator CF hinzugefügt wird. Gemäß dem grundsätzlichen Prinzip,
daß die Ladung an einem Kondensator gleich ist der Kapazität
mal der Spannung an dem Kondensator, ist eine sich ergebende
Änderung der Ausgangsspannung des Differenzverstärkers 32
gleich der ersten Bezugsspannung VREF, multipliziert mit
dem Verhältnis der Kapazität des ersten Kondensators CI zu
der Kapazität des zweiten Kondensators CF. Bei der dargestell
ten bevorzugten Ausführungsform ist dieses Kapazitätsverhält
nis derart ausgebildet, daß es 1/64 ist, und deshalb wird die
Spannung an dem Verbindungspunkt 34 sich um einen Betrag er
höhen, der gleich ist 1/64 der ersten Bezugsspannung VREF.
Die Spannungszunahme ist in Fig. 3 als der erste Schritt ober
halb von Erde dargestellt und wird in Fig. 3 als Zeitschlitz
t 2 bezeichnet. Bei der bevorzugten Ausführungsform beträgt der
Zeitschlitz t 2 ungefähr 3 µs. Während des Zeitschlitzes t 2
bewirkt das Abtastsignal SMPL 2, daß der Abtast- und Halte
schaltkreis S/H 2 die Spannung an dem Verbindungspunkt 34 ab
tastet. Die Ausgangsspannung V 2′ wird dann eine Gleichspan
nung sein, die einen Wert von 1/64 der ersten Bezugsspannung
VREF aufweist.
Nachdem das Taktsignal P 2 seinen niedrigen Pegel angenommen
hat, aber noch während des Zeitschlitzes t 2 bewirkt das Takt
signal P 1 erneut, daß die Schalter 14 und 16 derart einge
stellt werden, daß der nun entladene erste Kondensator CI
wieder auf die erste Bezugsspannung VREF aufgeladen wird. Zu
Beginn des Zeitschlitzes t 3 wird in derselben Weise wie zu
vor die Ladung des ersten Kondensators CI zu dem zweiten
Kondensator CF übertragen, was bewirkt, daß der Verbindungs
punkt 34 hinsichtlich seiner Spannung wieder um ein weiteres
1/64 der ersten Bezugsspannung VREF zunimmt. Dieser Vorgang
wird wiederholt, bis n Schritte über der niedrigsten Span
nung erzeugt worden sind. Für die dargestellte Ausführungs
form ist n gleich 64. Das Rücksetzsignal RST nimmt am Ende
der n + 1 Zeitschlitze einen hohen Pegel an und bewirkt, daß
der Schalter 40 eine niedrige Impedanz längs des zweiten Kon
densators CF zur Verfügung stellt. Dieser zweite Kondensator
CF wird damit entladen und der Verbindungspunkt 34 geht auf
0 V. Der Vorgang der Erzeugung der treppenstufenartigen
Spannungswellenform wird dann für den nächsten Zyklus wie
derholt.
Gemäß dem Vorangehenden wird festgestellt, daß die Ausgangs
spannungen V 1′ bis V 64′ als eine Gruppe von Bezugsgleich
spannungen verwendet werden können, wobei die Differenz hin
sichtlich der Spannung zwischen einer beliebigen Bezugs
spannung und ihren Nachbarn fast gleich ist zu derjenigen
jeder anderen Bezugsspannung.
Wie es in Fig. 3 dargestellt ist, ist es nicht notwendig,
daß die Dauer jedes Schrittes der treppenstufenartigen Wel
lenform identisch ist; es sollte jedoch offensichtlich sein,
daß die relativen Zeitverhältnisse des Taktsignals P 1, des
Taktsignals P 2 und des Rücksetzsignals RST derart eingestellt
werden können, daß jeder Zeitschlitz identisch ist, falls
dies gewünscht wird.
Bei bestimmten Anwendungsfällen ist es vorteilhaft, daß die
Gesamtdifferenz zwischen dem höchsten Schritt der treppen
stufenartigen Spannungswellenform und der zweiten Bezugs
spannung fast genau gleich ist der Größe der ersten Bezugs
spannung VREF. Ein Vorgang zum Einstellen dieser gesamten
Spannungsdifferenz wird nachfolgend beschrieben. Zuerst wird
ein iterativer Vorgang verwendet, um die Offset-Spannung des
Differenzverstärkers 32 derart einzustellen, daß sie nahe
bei 0 ist. Um diesen Vorgang zu beginnen, wird bewirkt,
daß der Schalter 40 kurzzeitig in seinem Zustand mit nie
driger Impedanz ist. Wenn der Schalter 40 sich in dem Zustand
hoher Impedanz befindet, stellt der Offset-Spannungsschalt
kreis 42 dann eine Gleichspannungsvorspannung VOFFSET an dem
Verbindungspunkt zur Verfügung, die hinreichend negativ ist,
um zu bewirken, daß jeder positive Offset an dem Verbindungs
punkt 34 auf eine Spannung eingestellt wird, die leicht ne
gativer als Erde ist. Der Verbindungspunkt 34 wird dann durch
den Abtast- und Halteschaltkreis S/HL abgetastet und die ab
getastete Spannung wird durch den Spannungskomparator 44 mit
Erde verglichen. Der Spannungskomparator 44 ist ein herkömm
licher hochpräziser Komparator mit vermindertem Offset. Wenn
der invertierende Eingang des Spannungskomparators 44 negati
ver als Erde ist, weist das Signal OFFRESLT einen hohen Pe
gel auf und der Steuer- und Zeitgeberschaltkreis wird bewir
ken, daß der Offset-Spannungsschaltkreis 42 die Vorspannung
VOFFSET an dem Verbindungspunkt iterativ erhöht. Nachdem der
Verbindungspunkt 34 in die Nähe von 0 V (innerhalb eines zu
lässigen Fehlerbands von beispielsweise + oder -1/4 LSB) ge
kommen ist, bewirkt der Spannungskomparator 44, daß das Sig
nal OFFRESLT einen niedrigen Pegel annimmt. Der Steuer- und
Zeitgeberschaltkreis 30 veranlaßt dann, daß der Offset-Spannungs
schaltkreis 42 die Spannung an VOFFSET aufrechterhält, die
die gewünschte Offsetvorspannung darstellt.
Nachdem der Offset eingestellt worden ist, wird die treppen
stufige Wellenform an dem Verbindungspunkt 34 erzeugt, wie es
vorstehend beschrieben wurde. Die Spannung an der obersten
Stufe wird durch den Abtast- und Halteschaltkreis S/HH abge
tastet und die abgetastete Spannung wird durch den Spannungs
komparator 46 mit VREF verglichen. Wenn die Spannung an dem
Verbindungspunkt 34 kleiner ist als diejenige der ersten Be
zugsspannung VREF wird das Signal GAINRESLT einen hohen Pegel
aufweisen und umgekehrt wird, wenn die Spannung an dem Verbin
dungspunkt 34 größer ist als diejenige der ersten Bezugsspan
nung VREF, das Signal GAINRESLT einen niedrigen Pegel aufwei
sen. Der Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 wird veranlassen,
daß die Kapazität des zweiten Kondensators CF iterativ ein
gestellt wird, bis das Signal GAINRESLT anzeigt, daß eine ma
ximale Genauigkeit erreicht worden ist.
Bei Anwendungen, wie beispielsweise als ein Blitz-A/D-Umset
zer, ist es im allgemeinen wünschenswert, daß der niedrig
ste Spannungsschritt sich nicht bei der zweiten Bezugsspan
nung (Erde in diesem Fall) befindet, sondern es kann statt
dessen wünschenswert sein, die gesamte Gruppe von Bezugs
gleichspannungen um eine Größe nach oben zu verschieben, die
ungefähr 1/2 LSB äquivalent ist. Zu diesem Zweck wird die
Vorspannung an dem Verbindungspunkt VOFFSET um etwa 1/2 LSB
erhöht. (Die Verstärkung des Differenzverstärkers im Hin
blick auf den nicht-invertierenden Eingang ist ungefähr 1+
CI/CF, oder ungefähr 1 + 1/64 bei der dargestellten Ausfüh
rungsform.) Alternativ hierzu kann es wünschenswert sein,
die gesamte Gruppe von Gleichspannungsbezugsspannungen nach
unten um etwa 1/2 LSB zu verschieben. Zu diesem Zweck wird
die Spannung an dem Verbindungspunkt VOFFSET um ungefähr
1/2 LSB vermindert. Es sollte jedoch festgestellt werden, daß,
wenn die Vorspannung an VOFFSET verändert wird, es notwendig
sein kann, die Spannungsdifferenz von Stufe zu Stufe durch
erneutes Einstellen des Wertes des zweiten Kondensators CF
erneut einzustellen.
Es wird nun Bezug auf die Fig. 4 genommen, in der Einzelheiten
einer Ausführungsform des Offset-Spannungsschaltkreises 42
dargestellt sind. Der Offset-Spannungsschaltkreis 42 enthält
einen Kondensator CFB, der zwischen dem Anschlußpunkt VOFFSET
und Erde angeschlossen ist, und einen Schalter 48, der parallel
zu dem Kondensator CFB angeschlossen ist. Zum Zweck der Opti
mierung der Gleichtaktunterdrückungsmerkmale des Bezugsspan
nungsschaltkreises 12 ist der Kondensator CFB derart ausge
bildet, daß er eine Kapazität aufweist, die annähernd gleich
ist derjenigen des Kondensators 36.
Ein Kondensatorfeld 50 ist ebenfalls mit dem Verbindungspunkt
VOFFSET verbunden. Das Kondensatorfeld 50 enthält eine erste
Gruppe von Kompensatoren, die die Kondensatoren 52 A, 52 B, 52 C
und 52 D umfaßt. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die
Kapazitäten dieser Kondensatoren ungefähr 0,89 pF, 0,48 pF,
0,25 pF bzw. 0,14 pF. Schalter 54 A bis 54 D ermöglichen, daß
ein Anschluß jeweils einer der Kondensatoren 52 A bis 52 D
wahlweise entweder mit Erde und mit der ersten Bezugsspannung
VREF verbunden wird. Das Kondensatorfeld 50 umfaßt weiterhin
einen Kondensator 56, der seriell zwischen dem Verbindungs
punkt VOFFSET und einer zweiten Gruppe von 15 Kondensatoren
58 bis 72 angeschlossen ist. Der Kondensator 56 hat eine Ka
pazität von ungefähr 0,17 pF. Die Kapazitäten der Kondensa
toren 58 bis 72 weisen einen Wertebereich von ungefähr 0,14
pF bis 4,34 pF auf. Jeder der Kondensatoren 58 bis 72 hat
einen Anschluß, der mit einem Verbindungspunkt 74 verbunden
ist. Der andere Anschluß jedes der Kondensatoren 58 bis 72
kann wahlweise über 15 Schalter 76 bis 90 entweder mit Erde
oder mit der ersten Bezugsspannung VREF verbunden werden.
Ein Schalter 92 ist zwischen dem Verbindungspunkt 74 und Er
de angeschlossen und wird durch das Rücksetzsignal RST ge
steuert. Jeder der in dem Offset-Spannungsschaltkreis 42 ent
haltenen Schalter wird durch den Steuer- und Zeitgeber
schaltkreis 30 gesteuert.
Wenn die Schalter 54 A bis 54 D und 76 bis 90 eine Stellung
aufweisen, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, werden alle Kon
densatoren, die in dem Offset-Spannungsschaltkreis 42 ent
halten sind, auf Erde entladen, wenn das Rücksetzsignal RST
einen hohen Pegel annimmt, mit Ausnahme des Kondensators 52 A,
der auf die erste Bezugsspannung VREF aufgeladen wird. Um
anfänglich zu bewirken, daß die Spannung an dem Verbindungs
punkt VOFFSET um einen Betrag negativ wird, der ausreichend
ist, um jede positive Offsetspannung des Differenzverstärkers
32 zu überwinden, wird veranlaßt, daß der Schalter 54 A von
der ersten Bezugsspannung VREF auf Erde umschaltet. Wenn der
Schalter 48 in dem Zustand einer hohen Impedanz ist, bewirkt
das Umschalten des Kondensators 52 A von VREF auf Erde, daß
eine negative Spannung an den Verbindungspunkten VOFFSET an
gelegt wird. Die Spannung an VOFFSET kann dann inkrementell
von einem derartigen negativen Wert durch wahlweises Schalten
der Kondensatoren 54 B bis 54 D von Erde bis auf die erste Be
zugsspannung VREF erhöht werden. Es ist wünschenswert, daß
eine derartige Spannungseinstellung derart gemacht werden
kann, daß sie in kleinen Schritten durchgeführt werden kann.
Je kleiner die geschaltete Kapazität ist, desto kleiner ist
die Auswirkung der Spannung von VOFFSET. Es besteht jedoch
eine praktische Grenze, wie klein die Kondensatoren in mono
lithischen integrierten Schaltkreisen hergestellt werden
können. Um diese Schwierigkeit zu mindern, werden die Konden
satoren 58 bis 72 größer gemacht, als es andernfalls wünschens
wert wäre, aber die Wirkung auf VOFFSET beim Schalten dieser
Kondensatoren wird dadurch vermindert, daß sie mit dem Verbin
dungspunkt VOFFSET über den Kondensator 56 statt unmittelbar
verbunden werden.
Bei dem Bezugsspannungsschaltkreis 12 nach Fig. 2 ist das ver
änderbare kapazitive Element 38 in derselben Weise ausgebil
det wie das Kondensatorfeld 50, jedoch werden unterschiedli
che Steuersignale von dem Steuer- und Zeitgeberschaltkreis
30 verwendet, um wahlweise die schaltbaren Anschlüsse der
Kondensatoren darin entweder mit Erde oder mit dem Verbin
dungspunkt 32 zu verbinden. Zusätzlich sollte bemerkt werden,
daß das veränderbare kapazitive Element 38 nicht verwendet
wird, um eine Gleichspannungsvorspannung einzustellen, sondern
es wird statt dessen dazu verwendet, die Kapazität des zwei
ten Kondensators CF einzustellen und damit die Spannungsdif
ferenz zwischen den Stufen.
Bei einem MOS monolithischen integrierten Schaltkreis wird
die an dem Verbindungspunkt VOFFSET auf diese Weise erzeugte
Vorspannung mit der Zeit abfallen, wenn die Ladung des Kon
densators CFB infolge von PN-Übergangsleckströmen abfließt.
Es ist daher notwendig, die Vorspannung an dem Verbindungs
punkt VOFFSET gelegentlich neu zu erzeugen. Ein verhältnis
mäßig schnelles Verfahren zum Erneuern der Offsetvorspannung
wird nachfolgend beschrieben. Wenn eine vollständige Eichung
und Offset-Einstellung durchgeführt worden ist, wie es oben
beschrieben ist, speichert ein in dem Steuer- und Zeitgeber
schaltkreis 30 enthaltener Speicher digital Informationen,
die die endgültige Verbindung jedes der Schalter 54 A bis 54 D
und der Schalter 76 bis 90 betreffen. Wenn es erwünscht ist,
die Spannung an VOFFSET zu erneuern - was so oft durchgeführt
werden kann, wie bei jedem treppenstufenartigen Wellenform
zyklus -, wird das Rücksetzsignal RST kurzzeitig auf einen
hohen Pegel gebracht, währenddessen jeder der Schalter 54 A
bis 54 D und jeder der Schalter 76 bis 90 in seine ungeeichte
Ausgangsposition gebracht wird und dadurch dieselbe Ausgangs
ladung auf jeden dieser Kondensatoren gebracht wird. Wenn das
Rücksetzsignal RST den niedrigen Pegel angenommen hat, verbin
det der Steuer- und Zeitgeberschaltkreis 30 unter Verwendung
seines digitalen Speichers wieder alle Kondensatoren des Off
setspannungsschaltkreises 42 derart, wie sie in dem geeichten
Zustand waren.
Es ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben worden. Es sollte für auf diesem Ge
biet tätige Durchschnittsfachleute offensichtlich sein, daß
verschiedene Änderungen bei dem beschriebenen Verfahren und
dem beschriebenen Schaltkreis durchgeführt werden können,
ohne von den Gedanken und dem Schutzbereich der Erfindung
abzuweichen. Beispielsweise kann es in vielen Anwendungs
fällen zum Vorspannen des nicht-invertierenden Eingangs
des Differenzverstärkers 32 ausreichend sein, diesen Eingang
einfach mit Erde zu verbinden (oder mit der zweiten Bezugs
spannung, falls diese von Erde verschieden ist). Und selbst
verständlich kann die Anzahl der Schritte der treppenstufen
artigen Wellenform und die Anzahl der Abtast- und Halte
schaltkreise gemäß den besonderen Erfordernissen des elektro
nischen Systems, in dem die Erfindung verwendet wird, verän
dert werden.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer treppenstufen
artigen Spannungswellenform an einem Signalausgangs
anschluß,
mit einen Differenzverstärker (32), dessen Ausgang mit dem Signalausgangsanschluß (34) verbunden ist,
einer Einrichtung (42) zum Vorspannen des nicht- invertierenden Eingangs des Differenzverstärkers (32),
einem ersten Kondensator (CF), der zwischen dem in vertierenden Eingang und dem Ausgang des Differenz verstärkers (32) angeschlossen ist, und
mit einer Schalteinrichtung (40), die parallel zu dem ersten Kondensator (CF) angeschlossen ist und die einem Ausgangssignal des Steuer- und Zeitgeberschalt kreises (30) zugeordnet ist, um wahlweise eine nied rige Impedanz zwischen dem invertierenden Eingang und dem Ausgang des Differenzverstärkers (32) bereit zustellen, wobei die treppenstufenartige Spannungs wellenform an dem Signalausgangsanschluß (34) abge nommen werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Kondensator (CF) hinsichtlich seines Kapazitätswertes einstellbar ist,
daß ein Steuer- und Zeitgeberschaltkreis (30) zum Steuern der Arbeitsweise der Schaltungsanordnung vor gesehen ist,
daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Aus gangssignalen des Steuer- und Zeitgeberschaltkreises (30) zugeordnet ist, zum Umschalten eines Anschlusses eines zweiten Kondensators (CI) zwischen einer ersten Bezugsspannung (VREF) und einer zweiten Bezugsspan nung, und
daß eine weitere Einrichtung vorgesehen ist, die den Ausgangssignalen des Steuer- und Zeitgeberschalt kreises (30) zugeordnet ist, zum Umschalten des an deren Anschlusses des zweiten Kondensators (CI) zwi schen dem invertierenden Eingang des Differenzver stärkers (32) und der zweiten Bezugssspannung.
mit einen Differenzverstärker (32), dessen Ausgang mit dem Signalausgangsanschluß (34) verbunden ist,
einer Einrichtung (42) zum Vorspannen des nicht- invertierenden Eingangs des Differenzverstärkers (32),
einem ersten Kondensator (CF), der zwischen dem in vertierenden Eingang und dem Ausgang des Differenz verstärkers (32) angeschlossen ist, und
mit einer Schalteinrichtung (40), die parallel zu dem ersten Kondensator (CF) angeschlossen ist und die einem Ausgangssignal des Steuer- und Zeitgeberschalt kreises (30) zugeordnet ist, um wahlweise eine nied rige Impedanz zwischen dem invertierenden Eingang und dem Ausgang des Differenzverstärkers (32) bereit zustellen, wobei die treppenstufenartige Spannungs wellenform an dem Signalausgangsanschluß (34) abge nommen werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Kondensator (CF) hinsichtlich seines Kapazitätswertes einstellbar ist,
daß ein Steuer- und Zeitgeberschaltkreis (30) zum Steuern der Arbeitsweise der Schaltungsanordnung vor gesehen ist,
daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Aus gangssignalen des Steuer- und Zeitgeberschaltkreises (30) zugeordnet ist, zum Umschalten eines Anschlusses eines zweiten Kondensators (CI) zwischen einer ersten Bezugsspannung (VREF) und einer zweiten Bezugsspan nung, und
daß eine weitere Einrichtung vorgesehen ist, die den Ausgangssignalen des Steuer- und Zeitgeberschalt kreises (30) zugeordnet ist, zum Umschalten des an deren Anschlusses des zweiten Kondensators (CI) zwi schen dem invertierenden Eingang des Differenzver stärkers (32) und der zweiten Bezugssspannung.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von Abtast- und Halteschaltkreisen
(S/H 1 bis S/H 64), wobei der Eingang jedes der Ab
tast- und Halteschaltkreise (S/H 1 bis S/H 64) mit dem
Ausgang des Differenzverstärkers (32) verbunden ist,
und wobei die Abtast- und Halteschaltkreise (S/H 1 bis
S/H 64) den Ausgangssignalen des Steuer- und Zeit
geberschaltkreises (30) zugeordnet sind, um aufein
anderfolgend ein treppenstufenartiges Signal an dem
Ausgang des Differenzverstärkers (32) abzutasten,
wobei eine Gruppe von Bezugsspannungen an den Aus
gängen der Mehrzahl von Abtast- und Halteschaltkrei
sen (S/H 1 bis S/H 64) abgenommen werden kann.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (42) zum Vor
spannen des nicht-invertierenden Eingangs des Diffe
renzverstärkers (32) eine Verbindung zwischen dem
nicht-invertierenden Eingang und Erde enthält.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einrichtung zum Vorspannen des
nicht-invertierenden Eingangs des Differenzverstär
kers (32) folgende Merkmale aufweist:
- a. einen dritten Kondensator (CFB), der zwischen dem nicht-invertierenden Eingang des Differenzverstär kers (32) und der zweiten Bezugsspannung ange schlossen ist,
- b. eine Schalteinrichtung (48), die einem Ausgangs signal des Steuer- und Zeitgeberschaltkreises (30) zugeordnet ist, um wahlweise eine niedrige Impe danz zwischen den Anschlüssen des dritten Konden sators (CFB) bereitzustellen,
- c. ein variables Kapazitätselement (50), das eine Mehrzahl von Kondensatoren enthält, wobei jeweils ein Anschluß der Mehrzahl der Kondensatoren mit dem nicht-invertierenden Eingang des Differenzver stärkers (32) verbunden ist, und
- d) eine Schalteinrichtung, die den Ausgangssignalen des Steuer- und Zeitgeberschaltkreises (30) zuge ordnet ist, um wahlweise den anderen Anschluß jedes der Mehrzahl von Kondensatoren entweder mit der ersten Bezugsspannung (VREF) oder der zweiten Bezugsspannung zu verbinden.
5. Verfahren zum Erzeugen einer treppenstufenartigen
Spannungswellenform mit n Stufen oberhalb der nied
rigsten Spannung der Wellenform, mittels einer Schal
tungsanordnung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4,
gekennzeichnet durch
- a. Anlegen einer niedrigen Impedanz zwischen den An schlüssen des ersten Kondensators (CF) während einer Dauer, die ausreicht, um eine im ersten Kon densator (CF) gespeicherte Ladung zu entladen,
- b. Entfernen der niedrigen Impedanz von dem ersten Kondensator (CF),
- c. Aufladen des zweiten Kondensators (CI) auf eine erste Spannung, wobei das Verhältnis der Kapazi tät des ersten Kondensators (CF) zu der Kapazität des zweiten Kondensators (CI) wenigstens so groß wie n ist,
- d. Übertragen im wesentlichen der gesamten Ladung von dem zweiten Kondensator (CI) auf den ersten Kon densator (CF) und
- e. Wiederholen der Schritte c. und d. mit denselben Ladungspolaritäten zusätzlich n-1mal, wobei die treppenstufenartige Spannungswellenform zwischen den Anschlüssen des ersten Kondensators (CF) be reitgestellt wird.
6. Verfahren zum Erzeugen einer Gruppe von Gleichspan
nungsbezugsspannungen mittels einer Schaltungsanord
nung nach einem der Ansprüche 2, 3 und 4, gekennzeich
net durch
- a. Anlegen einer niedrigen Impedanz zwischen den An schlüssen des ersten Kondensators (CF) während einer Dauer, die ausreicht, um jede in dem ersten Kondensator (CF) gespeicherte Ladung zu entladen,
- b. Entfernen der niedrigen Impedanz von dem ersten Kondensator (CF),
- c. Aufladen eines zweiten Kondensators (CI) auf eine erste Spannung und dann
- d. Übertragen im wesentlichen der gesamten Ladung in dem zweiten Kondensator (CI) zu dem ersten Konden sator (CF),
- e. Abtasten der Spannung, die zwischen den Anschlüs sen des ersten Kondensator (CF) bereitgestellt wird, mit einem ausgewählten, aus einer Mehrzahl von Abtast- und Halteschaltkreisen (S/H 1 bis S/H 64) und
- f. Wiederholen der Schritte c., d. und e. in einer Häufigkeit, die um 1 kleiner ist als die Anzahl der Abtast- und Halteschaltkreise (S/H 1 bis S/H 64) unter Verwendung eines anderen ausgewählten aus der Mehrzahl von Abtast- und Halteschaltkreisen (S/H 1 bis S/H 64) für jede derartige Wiederholung, wobei eine Gruppe von Gleichspannungsbezugsspan nungen an den Ausgängen der Abtast- und Halte schaltkreise (S/H 1 bis S/H 64) bereitgestellt wird.
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