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DE3021665A1 - Stark saures goldlegierungsbad - Google Patents

Stark saures goldlegierungsbad

Info

Publication number
DE3021665A1
DE3021665A1 DE19803021665 DE3021665A DE3021665A1 DE 3021665 A1 DE3021665 A1 DE 3021665A1 DE 19803021665 DE19803021665 DE 19803021665 DE 3021665 A DE3021665 A DE 3021665A DE 3021665 A1 DE3021665 A1 DE 3021665A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gold
platinum
bath
gold alloy
strong acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803021665
Other languages
English (en)
Inventor
Peter 7070 Schwäbisch Gmünd Kunz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE19803021665 priority Critical patent/DE3021665A1/de
Priority to GB8115293A priority patent/GB2077763B/en
Priority to US06/270,211 priority patent/US4358350A/en
Priority to JP8703381A priority patent/JPS5726190A/ja
Publication of DE3021665A1 publication Critical patent/DE3021665A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/56Electroplating: Baths therefor from solutions of alloys
    • C25D3/62Electroplating: Baths therefor from solutions of alloys containing more than 50% by weight of gold

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)

Description

- 2 Stark saures Goldlegierungsbad
Die Erfindung betrifft ein stark saures Bad zum galvanischen Abscheiden von Goldlegierungsschichten mit niedrigen Gehalten an Platin-Metallen.
Zur Vergoldung von Schwachstromkontakten werden in der Elektrotechnik vorzugsweise galvanische Goldbäder eingesetzt, deren Glanz und Verschleißfestigkeit durch Zugabe geringer Mengen löslicher Salze der Eisenmetalle Eisen, Kobalt und Nickel verursacht wird. Solche Goldbäder werden meist in einem Zitratpuffer (pH = 3-6) mit Goldgehalten zwischen 1 und 12 g/l als Kaiiumdicyanoaurat(l) sowie löslicher Salze des Eisens, Kobalts und Nickels in Konzentrationen von 50 mg bis 5 g/l betrieben. Diese Überzüge fallen bis 10 um Dicke glänzend und rißfrei aus und sind verschleißfest. Nachteilig ist bei den aus solchen Bädern hergestellten Schichten, daß der Kontaktwiderstand des Überzugs, bedingt durch die unedle Komponente in der niedergeschlagenen Legierung, ansteigt, unter ungünstigen Bedingungen um mehrere Zehnerpotenzen
gegenüber reinem Gold..
25
Dieses Ansteigen des Kontaktwiderstands wird an galvanischen Überzügen aus Palladium, Rhodium und Platin nicht beobachtet. Da solche Überzüge derzeit nicht in
beliebiger Dicke rißfrei hergestellt werden können, on
ou beziehungsweise aufgrund des Preises dieser Metalle unökonomisch sind, hat sich die Verwendung der Platin-Metalle als Kontaktwerkstoff nicht durchsetzen können. Da von metallurgisch hergestellten Goldlegierungen mit Legierungspartnern aus Platin-Metallen bekannt ist,
daß sie einen konstanten niedrigen Kontaktwiderstand
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aufweisen, wurde bereits versucht, Gold und Platin-Metalle gemeinsam aus wässriger Lösung abzuscheiden. So ist zum Beispiel aus der US-Patentschrift 3 445 7^0 ein galvanisches Bad bekannt, bei dem Goldauratlösungen bei pH-Werten um 14 mit geringen Mengen an Platin in Form des Hexah.ydroxoplatin.ats versetzt werden. Aus solchen Lösungen werden Gold/Platin-Legierungsschichten erhalten, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweisen. Nachteilig bei diesen Bädern ist die aufwendige Herstellung der Goldauratlösung, sowie deren geringe Stabilität gegenüber pH-Vert-Schwankungen im Betrieb.
Versuche zur Mitabscheidung der Platin-Metalle aus sauren Goldlegierungsbädern, in denen das Gold in schwach saurer Lösung (pH k - 6) als Dicyanoaurat(l) vorliegt, sind ebenfalls bekannt (US-PS 3 893 896), jedoch lassen sich in diesen Bädern nur äußerst geringe Mengen an Platin-Metallen zusammen mit dem Gold abscheiden. Die notwendige Härte und damit der notwendige Verschleißwiderstand für Kontaktgoldüberzüge wird damit ni cht erre i cht.
Es war daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein stark saures Bad zum galvanischen Abscheiden von Goldlegierungsschichten mit niedrigen Gehalten an Platin-Metallen zu finden, das harte, abriebfeste Überzüge mit einem niedrigen, konstantbleibenden elektrischen Kontaktwiderstand liefert, leicht herzustellen ist und im Betrieb stabil bleibt.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bad 1-10 g/l Gold in Form von Tetracyanoaurat(lll) und 0,1-5 g/l Platinmetall in Form eines löslichen OJ Salzes enthält und bei einem pH-Wert von weniger als 2 betrieben wird. Vorzugsweise enthalten die Bäder zu-
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sätzlich. 10 - 200 g/l Phosphorsäure und 5 - 100 g/l Natriumsulfat. Als Platinmetallzusätze werden Palladium, Platin und Rhodium bevorzugt. Vorteilhafterweise weisen die Bäder einen pH-Wert von kleiner als 1 auf. 5
Die erfindungsgemäßen Bäder zeigen überraschenderweise eine hervorragende Stabilität im Betrieb, ergeben harte (HV 16O - 220), abriebfeste Überzüge mit einem konstantbleibenden niedrigen elektrischen Übergangswiderstand, die trotz relativ hohen Zusätzen an Platinmetallen im Bad nur kleine Platinmetallanteile in den Goldlegierungsschichten aufweisen.
Die folgenden Beispiele sollen die erfindungsgemäßen •5 Bäder näher erläutern:
1. Ein Elektrolyt aus einer Lösung von 20 g Natriumsulfat/l wurde mit chemisch reiner Phosphorsäure auf einen pH-Wert<1 eingestellt. Diesem Elektrolyten wurde Gold in Form von Kaliumtetracyanoaurat(lll) in einer Konzentration von 5 g» bezogen auf Gold als Metall, zugegeben. Elektrolysiert man diese Lösung mit unlöslichen Anoden - etwa mit Anoden aus platiniertem Titan - erhält man auf einer vernickel-
■" ten Messingkathode glänzende Überzüge aus Feingold mit einer Vickershärte von ca. 90. Setzt man diesem Elektrolyten 0,5 g Palladium in Form seines Sulfitkomplexes zu, erhält man harte Goldlegierungsüberzüge,
welche Palladium enthalten.
30
2. Dem obigen Grundelektrolyten mit 5 g/l Au als Tetracyanoaurat(lll) wurde Rhodium in einer Konzentration von 200 mg/l in Form seines Phosphatokomplexes zugesetzt. Bei der Elektrolyse dieser Lösung erhält man
gelbe Goldüberzüge mit einer Härte von HV 16O.
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Gold-Platin-Überzüge werden erhalten, wenn man einen Grundelektrolyten gemäß Beispiel 1 und 2 2 g/l Platin in Form seines Hexachloroplatinats(lV) zusetzt. Aus einer solchen Lösung erhält man blassgelbe Gold-Platin-Legierungsüberzüge mit einer Härte von über HV 200.
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Claims (3)

  1. 80 176 EM
    Degussa Aktiengesellschaft
    6OOO Frankfurt am Main
    Stark saures Goldlegierungsbad
    15
    Patentansprüche
    Stark saures Bad zum galvanischen Abscheiden von Goldlegierungsschichten mit niedrigen Gehalten an Platinmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß es 1 - 10 g/l Gold in Form von Tetracyanoaurat(lll) und 0,1-5 g/l Platinmetall in Form eines löslichen Salzes enthält und bei einem pH-Wert von veniger als 2 betrieben wird.
  2. 2. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 10 - 200 g/l Phosphorsäure und 5-100 g/l
    Natriumsulfat enthält.
    30
  3. 3. Bad nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Platinmetall Palladium, Platin und/oder Rhodium verwendet wird.
    k. Bad nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß es einen pH-Vert kleiner als 1 aufweist.
    130051/0198
    ORIGINAL INSPECTED
DE19803021665 1980-06-10 1980-06-10 Stark saures goldlegierungsbad Withdrawn DE3021665A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803021665 DE3021665A1 (de) 1980-06-10 1980-06-10 Stark saures goldlegierungsbad
GB8115293A GB2077763B (en) 1980-06-10 1981-05-19 Strongly acidic gold alloy electroplating bath
US06/270,211 US4358350A (en) 1980-06-10 1981-06-03 Strongly acid gold alloy bath
JP8703381A JPS5726190A (en) 1980-06-10 1981-06-08 Strong acid bath for electroplating gold alloy with low platinum metal content

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803021665 DE3021665A1 (de) 1980-06-10 1980-06-10 Stark saures goldlegierungsbad

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3021665A1 true DE3021665A1 (de) 1981-12-17

Family

ID=6104214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803021665 Withdrawn DE3021665A1 (de) 1980-06-10 1980-06-10 Stark saures goldlegierungsbad

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4358350A (de)
JP (1) JPS5726190A (de)
DE (1) DE3021665A1 (de)
GB (1) GB2077763B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB2077763B (en) 1983-09-21
GB2077763A (en) 1981-12-23
US4358350A (en) 1982-11-09
JPS5726190A (en) 1982-02-12

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