DE3021563C2 - Stabzuförderer für Profilstahlstapelvorrichtung - Google Patents
Stabzuförderer für ProfilstahlstapelvorrichtungInfo
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Description
8. Stabzuförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schlitten (5, 27, 51) Klinken
(15,38,60) angeordnet sind, die sich beim Rücklauf der Schlitten unter der Förderebene der Stäbe
befinden, und deren Stoßkanten in einem Abstand vor den Greifern (1, 49, 52) liegen, der mindestens
um die maximale Profübreitc kleiner ist als der Schlittenhub.
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Die Erfindung betrifft einen Stabzuförderer für eine Profilstahlstapelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Stabzuförderer sollen einer Stapelvorrichtung Stab für Stab genau quer zur Förderrichtung ausgerichtet
zuführen, und zwar auch dann, wenn die auf Verkaufslängen geschnittenen Stäbe vom Scherenrollgang auf
einem Querförderer in Gruppen derart unausgerichtet angefördert werden, daß die Stäbe teils dicht an dicht,
teils mit unterschiedlichen Abständen und zum Teil in erheblicher Schräglage nebeneinanderliegen. Da die
Stäbe beim Stapeln genau parallel nebeneinander und übereinander abgelegt werden müssen, müssen die auf
dem Querförderer unausgerichtet zugeförderten Stäbe vor der Einführung in die Stapclanlagc genau ausgerichtet
werden. Dabei ergeben sich besonders bei Winkelprofilstäben durch unterschiedliche Stababstände und
starke Schräglagen erhebliche Schwierigkeiten und Störungsmöglichkeiten, die bisher noch nicht in befriedigender
Weise behoben werden konnten.
Es ist bekannt, die Stäbe auszurichten und dicht an dicht aneinanderzuschiebcn, indem man die zugefördertc
Stabgruppe vor einen Vorstoß fährt. Hierbei neigen Winkclprofilc aber dazu, übereinanderzuklettern. Um
das Übcrcinanderklettcrn der Winkel vor dem Vorstoß zu verhindern, sieht die DE-PS 22 19 541 über der Sammelstelle
genau einstellbare Bügel als Niederhalter vor. Bei kleinen Profilabmessungen können dabei durch Toleran/abwcichungen,
Durchbiegungen und Richtfehler leicht Vcrklemmungen entstehen. Außerdem wird
durch die Überbauung die Zugänglichkeit der Anlage stark beeinträchtigt und der konstruktive Aufwand erheblich
erhöht. Nach der DE-OS 14 56 882 (Fig. 1) ist ferner bekannt, zur Vermeidung des Übereinanderklettcrns
der Winkelprofile die Stäbe mittels Ketten mit keilförmigen Daumen auf Gleitschienen gegen den Vorstoß
zu schieben. Durch das Daruntcrwegglciten der Daumen unter den gestellten Stäben gerät dabei jedoch
die Stabzuförderung außer Taktkontrolle.
Eine weitere Möglichkeit zum Ausrichten von Winkelprofilen ist durch DE-PS 23 28 696 bekannt. Bei dieser
Ausführung sind gewissermaßen für jeden Stab eigene Vorstoßkanten vorgesehen. Durch stufenweises
Anheben kommen diese nacheinander zum Einsatz. Beim Zuführen einer sehr ungeordneten Stabgruppe
wird hierbei jedoch selbst bei sorgfältiger Steuerung ein zeitweiser Stau vor einer Vorstoßkante nicht zu vermeiden
sein. Vor allem aber müssen die stufenförmigen Vorstoßschablonen bei jeder Umstellung auf eine andere
Profilbreite ausgewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, clic
l'rofilsläbe. insbesondere Winkelprofilstäbc, die gruppenweise
zugefördert werden, auszurichten, ohne hierzu die Gruppen vor einen Vorstoß fahren zu müssen
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Hierbei können die Stäbe auf dem Zubringer in unterschiedlichem
Abstand und in unterschiedlicher zum Teil sehr beträchtlicher Schräglage liegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der gauungsgemäße Stabzuförderer erfindungsgemäß so ausgebildet, wie
dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben ist.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Greifer nicht bereits die hinteren Stäbe, sondern erst die Vorderkante
des jeweils vordersten Stabes erfassen, da in Föraerrichtung
ve den Greifern mechanische Taster oder elektronische Sensoren angeordnet sind, die die Förderebene
daraufhin abtasten, ob sich vor den Greifern noch Stäbe befinden, und die die Greifer einzeln zeilgerecht
steuern. Bei starker Schräglage der Stäbe wird dabei zuerst das zurückliegende Siabende erfaßt und vorgezogen,
bis der Stab quer zur Förderrichtung ausgerichtet ist, um dann auch von den übrigen Greifern erfaßt zu
werden.
]e nachdem, ob man als Greifer Haken, Permanentmagnete
oder ein- und ausschaltbare Elektromagnete einsetzt, und ob man mechanische Tester oder elektrische
Sensoren anwendet, und ob man die Greifer auf Schlitten hin- und herführt oder ob man die Greifer an
Ketten umlaufen läßt, bieten sich unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten
an. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Stabzuförderer, bei dem als Greifer dienende Elektromagnete an als Taster arbeitenden
Schwenkarmen in hin- und hergehenden Schlitten gelagert sind, J5
Fig. 2 einen Stabzuförderer, bei dem auf hin- und hergehenden Schlitten Elektromagnete als Greifer befestigt
sind, denen an Parallelogrammlenkern aufgehängte Gleitkufen als Taster vorgeschaltet sind,
F i g. 3 einen Stabzuförderer, der sich von dem Stabzuförderer
gemäß Fig. 2 dadurch unterscheidet, daß
statt Elektromagneten Haken als Greifer vorgesehen sind,
Fig.4 einen Stabzuförderer, bei dem auf Schlitten
angeordnete Elektromagnete zum Erfassen der Stäbe durch vorgeschaltete Sensoren gesteuert werden,
Fi g. 5 einen Stabzuförderer, bei dem die Greifer an
umlaufenden Ketten so angeordnet sind, daß die als Greifer dienenden Permanentmagnete zusammen mit
den Gleitkufen mit Parallelogrammlenkern an den Ketten gelenkig angeschlossen sind,
F i g. 6 schematisch einen Stabzuförderer, bei dem als Greifer an umlaufenden Ketten Elektromagnete befestigt
sind, die durch mitumlaufende Sensoren gesteuert werden.
Bei dem Stabzuförderer nach Fig. 1 sind ein- und ausschaltbare Elektromagnete (1) am Ende von
Schwenkarmen (2) angeordnet, deren Rücken vor den Magneten als Gleitkufe (3) ausgebildet sind und die vor
der Haftfläche der Magnete einen stufenförmigen Ab- wi satz bilden. Das Einschalten der Magnete (1) erfolgt
hierbei durch die Schalter (26). Die Schwcnkarnic (2)
sind auf Zapfen (4) in Schlitten (5) gelagert. Zugfedern (6) drücken die Schwenkarme gerade so stark nach
oben, daß darüberliegende Stäbe nicht angehoben wer- hr>
den, sondern diese vielmehr die Schwenkanne mich unten
drücken. Beim Rücklauf der Schlitten (5) werden die Schwenkarme (2) durch Magnetdrücker (7) unter die
Förderebene heruntergedrückt. Dit Schlitten (5) laufen auf Schienen (8) und werden über Schubstangen (9),
über Kurbelschwingen (10) und über Pleuel (t 1) von den auf der Welle (12) angeordneten Exzentern (13) hin- und
hergeschoben. Auf Zapfen (14) sind in den Schlitten (5) Klinken (15) schwenkbar gelagert. Diese werden durch
Gegengewichte (16) gegen Anschläge (17) gedrückt.
Das Zufördern der Winkelprofilstäbe (18) erfolgt durch Trageketten (19). die von der Welle (20) über
Ritzel (21) angelrieben und durch Kettenräder (22, 23) umgelenkt werden. Die von den Elektromagneten (1)
vorgezogenen Stäbe (18) werden anschließend beim nächsten Hub durch die Klinken (15) auf nachgeschaltetc
Daumenketicn (24) aufgeschoben, wo sie in jeweils abgezählter Anzahl zu Lagen gesammelt werden, indem
die Daumenkcuen (24) nach jedem aufgeschobenen Stab um eine Profilbreite weitergefahren werden. Nach
Bildung einer Lage wird der nächste Daumen eingefahren. Im Stabeinlauf sind Schalter (25) vorgesehen. Wenn
diese Schalter an beiden Stabenden betätigt wurden, wird die Stabzuförderung gestoppt und der Schlittenantrieb
eingeschaltet.
Bei dem Stabzuförderer nach F i g. 2 sind auf hin- und hergehenden Schlitten (27) ein- und ausschaltbare Elektiomagnete
(28) befestigt. Die davor angeordneten Gleitkufen (29) sind an je zwei Parallelogrammlenkern
(30, 31) auf- und abbeweglich angelenkt. An den Lenkern (30) greifen Zugfedern (32) an und drücken diese
gegen Anschläge (33) sowie gegen die Schalter (34), die die Magncteinschaltung bewirken. An den Lenkern (31)
sind Gegengewichte (35) angebracht. Beim Rücklauf der Schlitten (27) werden die Gleitkufen (29) durch Magnetdrücker
(36) unter die Förderebene heruntergedrückt. Auf den Zapfen (37) sind in den Schlitten (27) Klinken
(38) schwenkbar gelagert, die durch Gegengewichte (39) und Zugfedern (40) gegen Anschläge (41) gedrückt werden.
Die Schlitten (27) laufen auf Schienen (42) und werden über Zahnstangen (43) durch Ritzel (44) angetrieben.
Das Zugfördern der Winkelprofilstäbe (45) erfolgt auf Tragekctten (46). Zur Steuerung der Stabzuförderung
sowie des Schlittenantriebes sind im Stabeinlauf und am Zahnstangentrieb Schalter (47) und (48) vorgesehen.
Der Stabzuförderer nach F i g. 3 weicht von dem Stabzuförderer nach F i g. 2 dadurch ab, daß als Greifer
keine Magnete sondern einfache Haken (49) verwandt werden. Diese sind direkt am Ende der Gleitkufen (29)
angebracht und greifen beim Hochfedern der Gleitkufen hinter die Vorderkante der Doppel-T-Profile (50).
Zum Greifen von Flacheisenstäben oder von U-Profilcn,
die auf dem Rücken liegen, sind hakenförmige Greifer jedoch wenig geeignet, so daß man meist Magnetgreifern
den Vorzug geben wird.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Stabzuförderer, bei
dem die auf Schlitten (51) befestigten und als Greifer dienenden Elektromagnete (52) durch unmittelbar vor
diesen angebrachte Sensoren (53) gesteuert werden. Diese Sensoren ertasten die Lage der Vorderkante des
vordersten Stabes der zugeförderten Stabgruppe bereit.s beim Rücklauf der Schlitten (51). Mindestens zwei
möglichst an den Enden der Stäbe positionierte Sensoren (53) geben ihre Tastimpulsc in den Speicher eines
nicht gezeichneten Steuergerätes und fixieren damit die Sclilittenposititm, in der der zugeordnete Elektrcmagnet
(52) eingeschaltet wird. Kalis in der Zwischenzeit die Stäbe (54) auf der Zuförderkette (55) weiter vorgezogen
oder neue Stäbe angefordert werden, so wird der Vorlaufweg der Stäbe nach Passieren der Sensoren (53)
30 21
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im Steuergerät ebenfalls registriert. liefert werden. Dabei lassen sich die Stäbe leicht in ab-
Die Schlitten (51) laufen auf Schienen (56) und werden gezählter Anzahl parallel ausgerichtet dicht aneinanderdurch
Ritzel (57) über Zahnstangen (58) angetrieben. In liegend in Lagen sammeln, um anschließend lagenweise
den Schlitten (51) sind auf Zapfen (59) Klinken (60) gewendet und/oder abgelegt zu werden. Bei Profilstahlschwenkbar
gelagert, die die durch die Elektromagnete 5 Stapelvorrichtungen, bei denen die Stäbe einzeln nachvorgezogenen
Stäbe weiter auf nachgeschaltete Dau- einander gewendet und abgelegt werden, müssen die
menketten (61) zum Bilden von Stablagen aufschieben. Stäbe auch entsprechend einzeln im Takt zugeführt
Fig.5 zeigt einen Stabzuförderer mit umlaufenden werden. Da bei den erfindungsgemäß ausgeführten
Greifern. Die Greifer sind dabei als Permanentmagnete Stab/.uförderern die Greifer im Takt bewegt werden,
(62) ausgebildet und an den Gleitkufen (63) angebracht, ι ο benötigen diese in diesem Fall gar keinen eigenen Andie
ihrerseits mit ParalMogrammlenkern (64 und 65) an trieb, sondern können zusammen mit den Ablege- und/
umlaufenden Ketten (6t>) angelenkt sind. Durch Zugfe- oder Wendcglicdern der Stapelvorrichtung angetrieben
dem (67) werden die Gleitkufen (63) beim Lauf im obe- werden. Der Fortfall eines Antriebes bedeutet nicht nur
ren Kettentrum in die Förderebene der Stäbe gedrückt. eine erhebliche Reduzierung des mechanischen Auf-Zum
Abstreifen der Stäbe von den Permanentmagneten H wandes. sondern vereinfacht auch die Steuerung ganz
(62) sind in der Förderstrecke Vorstoßkanten (68) vor- erheblich.
gesehen. Der Antrieb der Ketten (66) erfolgt durch die
Welle (69) über die Kettenräder (70). Am anderen Ende Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
laufen die Ketten (66) über die Umlenkräder (71).
Auf der Welle (69) ist eine Stabübergabevorrichtung 20 ~
mit umlaufenden Taschen (72) und Abschiebedaumen (73) angeordnet. Diese Taschen (72) sind an exzentrisch
zueinander umlaufenden dreiarmigen Drehsternen (74 und 75) angelenkt, von denen die Drehsterne (74) auf
der Welle (69) befestigt sind, wähend die Drehsterne (75) auf Exzentern (76) umlaufen.
Das Zufördern der Stabgruppen erfolgt auf Tragekelten (77), und zwar derart, daß jeweils eine ganze Stabgruppe
in den Bereich der an den Ketten (66) umlaufenden Greifer (62) eingeführt wird, wo dann kontinuierlich jo
Stab für Stab abgetragen wird, ohne daß die Stäbe zwischendurch durch die Trageketten (77) weiter nach vorne
gebracht werden müssen. Die Trageketten (77) werden durch die Welle (78) über Ritzel (70) angetrieben
und über Räder(80 und 81) umgelenkt und gespannt.
Fig. 6 zeigt im Schema einen weiteren Stabzuförderer
mit umlaufenden Greifern. An umlaufenden Ketten (82) sind hierbei Elektromagnete (83) angebracht, die
durch ebenfalls mitumlaufende Sensoren (84) gesteuert werden. Dabei muß der Abstand zwischen Sensor (84)
und dem nachfolgenden Elektromagneten (83) größer sein als der maximal zulässige Abstand zwischen zwei
benachbarten Stäben. Die Elektromagnete und die Sensoren müssen beim Umlauf innerhalb des jeweiligen
Wirkbereiches über Kontaktfinger (85 und 86) mit züge- 4r>
ordneten Koniaktschiencn (87 und 88) in Verbindung stehen. Wenn mehrere hintereinander angeordnete
Elektromagnete (83) und Sensoren (84) gleichzeitig in Funktion stehen, so müssen auch die Kontaktschienen
(87 und 88) in entsprechender Anzahl zur Verfügung -,0 stehen.
Der Antrieb der Ketten (82) erfolgt durch die Welle (89) über Kettenräder (90). Umgelenkt werden die Ketten
(82) durch die Kettenräder (91), die auf Zapfen (92) umlaufen.
Zugefördert werden die Winkelprofiistäbe (93) durch Trageketten (94), die von der Welle (89) über Kettenräder
(96) angetrieben werden. Die von den Elektromagneten (83) auf Schienen (97) vorgezogenen Stäbe (93)
werden am Auslauf der Ketten (82) durch Abschalten der Elektromagnete (83) abgelegt und dann durch Abschiebearme
(98). die mit der Welle (89) umlaufen, aus dem Bereich der Ketten herausgeschoben.
Durch die Erfindung wird es somit möglich, Profilstahlstäbe,
insbesondere Winkelprofilc auch dann griff- b5 gerecht in automatisch arbeitende Stapelvorrichtungen
einzuführen, wenn die Stäbe vom Scherenrollgang her in unterschiedlichen Schräglagen und Abständen ange-
Claims (7)
1. Stabzuförderer für Profilstahlstapelvorrichiungen,
dem unausgerichtete Profilstahlstäbe, insbesondere Winkelprofile, in uneinheitlichem Abstand quer
nebeneinander liegend in Gruppen zugeführt werden, der einzeln nacheinander Stab für Stab mit verfahrbaren
als Greifer dienenden Haken oder Magneten erfaßt, quer zur Förderrichtung ausrichtet
und entweder unmittelbar mit den Greifern oder mit zusätzlichen zusammen mit den Greifern angetriebenen
Fördergliedern einer nachgeschalteten Stapelvorrichtung zuführt, wobei die als Greifer dienenden
Haken oder Magnete an mehreren unterhalb der Förderebene über die Länge der Stäbe verteilt
nebeneinander angeordneter hin- und herfahrenden Schlitten oder stetig umlaufenden Ketten angebracht
sind, dadurch gekennzeichnet, daß den als Greifer dienenden Haken (49) oder Magneten
(1, 28,52,62,83) in Förderrichtung mechanische
Taster in Form von Gleitkufen (3, 29,63) oder elektronischen Sensoren (53, 84) vorgeschaltet sind, die
den Raum vor den Greifern über eine Strecke abtasten, die größer ist als der maximale Abstand zwischen
zwei benachbarten Stäben der zugeführten Stabgruppe, und die beim Fördervorgang jeweils
den vordersten zugeführtcn Stab mit den Haken (49) in Eingriff bringen oder die Magnete (1, 28, 52, 83)
unterhalb diesem einschalten.
2. Stabzuförderer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitkufen (3, 29, 63) beim Fördervorgang durch Federkraft (6, 32, 67) und/
oder Gegengewichte (35) nach oben gedrückt werden und in ihrer oberen Stellung über die Förderebene
auf einer Länge herausragen, die größer ist als der maximale Abstand zwischen zwei benachbarten
Stäben, und daß die Enden der Gleitkufen (3, 29,63) zu den Greifern (1,28,49,62) hin stufenförmig abfallen.
3. Stabzuförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Greifer dienenden Haken
(49) oder Magnete (1, 62) mit den Gleitkufen (3, 29, 63) zusammen auf- und abbewegt werden.
4. Stabzuförderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen (3, 29) beim Rücklauf
der Schlitten (5,27,5«) durch Magnetdrücker (7,
36) unter die Förderebene der Stäbe gedrückt werden.
5. Stabzuförderer nach Anspruch 2, dadurch ge- 1Wi
kennzeichnet, daß zum Einschalten der als Greifer dienenden Elektromagnetc (1, 28) Schalter (26, 34)
vorgesehen sind, die mit den Greifern mitverfahren werden, und die durch die vorgeschalteten Gleitkufen
(3,29) eingeschaltet werden.
6. Stabzuförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der Sensoren
(52, 84) ihre Tastwerte unabhängig voneinander in ein Steuergerät, welches das Einschahkommando
für den oder die zugeordneten Elektromagnetc auslöst, eingeben.
7. Stabzuförderer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
dall der Verfahrweg der an den hin- und hergehenden Schlitten (5, 27, 51) angeordneten
Greifern (1, 28, 49, 52) mindestens um die größte Profilbreite größer ist als das Mall, um das die beiden
Enden eines Stabes bei maximaler Schräglage in Förderrichtung gemessen gegeneinander versetzt
sein können.
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| DE3021563A1 DE3021563A1 (de) | 1981-12-24 |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3331341C2 (de) * | 1983-08-31 | 1986-07-10 | Rolf Dipl.-Ing. 5828 Ennepetal Peddinghaus | Vorrichtung zum Quertransport eines Profilstabes für Profilstab-Bearbeitungsstraßen mit Längstransport-Rollgang |
Family Cites Families (3)
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| DE2219541C3 (de) * | 1972-04-21 | 1975-05-28 | J. Banning Ag, 4700 Hamm | Verfahren und Vorrichtung zum satzweisen Stapeln von Walzprofilstäben |
| DE2328696C3 (de) * | 1973-06-06 | 1979-12-13 | Chloemann-Siemag Ag, 4000 Duesseldorf | Vorrichtung zum Stapeln von stabförmigem Gut, insbesondere Walzprofilen |
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1980
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Also Published As
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