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DE3021563C2 - Stabzuförderer für Profilstahlstapelvorrichtung - Google Patents

Stabzuförderer für Profilstahlstapelvorrichtung

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Publication number
DE3021563C2
DE3021563C2 DE19803021563 DE3021563A DE3021563C2 DE 3021563 C2 DE3021563 C2 DE 3021563C2 DE 19803021563 DE19803021563 DE 19803021563 DE 3021563 A DE3021563 A DE 3021563A DE 3021563 C2 DE3021563 C2 DE 3021563C2
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DE
Germany
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rod
grippers
skids
magnets
bars
Prior art date
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Application number
DE19803021563
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English (en)
Other versions
DE3021563A1 (de
Inventor
Hans-Ulrich 4000 Düsseldorf Tänzler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3021563A1 publication Critical patent/DE3021563A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles
    • B65G47/244Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles by turning them about an axis substantially perpendicular to the conveying plane
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

8. Stabzuförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schlitten (5, 27, 51) Klinken (15,38,60) angeordnet sind, die sich beim Rücklauf der Schlitten unter der Förderebene der Stäbe befinden, und deren Stoßkanten in einem Abstand vor den Greifern (1, 49, 52) liegen, der mindestens um die maximale Profübreitc kleiner ist als der Schlittenhub.
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Die Erfindung betrifft einen Stabzuförderer für eine Profilstahlstapelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stabzuförderer sollen einer Stapelvorrichtung Stab für Stab genau quer zur Förderrichtung ausgerichtet zuführen, und zwar auch dann, wenn die auf Verkaufslängen geschnittenen Stäbe vom Scherenrollgang auf einem Querförderer in Gruppen derart unausgerichtet angefördert werden, daß die Stäbe teils dicht an dicht, teils mit unterschiedlichen Abständen und zum Teil in erheblicher Schräglage nebeneinanderliegen. Da die Stäbe beim Stapeln genau parallel nebeneinander und übereinander abgelegt werden müssen, müssen die auf dem Querförderer unausgerichtet zugeförderten Stäbe vor der Einführung in die Stapclanlagc genau ausgerichtet werden. Dabei ergeben sich besonders bei Winkelprofilstäben durch unterschiedliche Stababstände und starke Schräglagen erhebliche Schwierigkeiten und Störungsmöglichkeiten, die bisher noch nicht in befriedigender Weise behoben werden konnten.
Es ist bekannt, die Stäbe auszurichten und dicht an dicht aneinanderzuschiebcn, indem man die zugefördertc Stabgruppe vor einen Vorstoß fährt. Hierbei neigen Winkclprofilc aber dazu, übereinanderzuklettern. Um das Übcrcinanderklettcrn der Winkel vor dem Vorstoß zu verhindern, sieht die DE-PS 22 19 541 über der Sammelstelle genau einstellbare Bügel als Niederhalter vor. Bei kleinen Profilabmessungen können dabei durch Toleran/abwcichungen, Durchbiegungen und Richtfehler leicht Vcrklemmungen entstehen. Außerdem wird durch die Überbauung die Zugänglichkeit der Anlage stark beeinträchtigt und der konstruktive Aufwand erheblich erhöht. Nach der DE-OS 14 56 882 (Fig. 1) ist ferner bekannt, zur Vermeidung des Übereinanderklettcrns der Winkelprofile die Stäbe mittels Ketten mit keilförmigen Daumen auf Gleitschienen gegen den Vorstoß zu schieben. Durch das Daruntcrwegglciten der Daumen unter den gestellten Stäben gerät dabei jedoch die Stabzuförderung außer Taktkontrolle.
Eine weitere Möglichkeit zum Ausrichten von Winkelprofilen ist durch DE-PS 23 28 696 bekannt. Bei dieser Ausführung sind gewissermaßen für jeden Stab eigene Vorstoßkanten vorgesehen. Durch stufenweises Anheben kommen diese nacheinander zum Einsatz. Beim Zuführen einer sehr ungeordneten Stabgruppe wird hierbei jedoch selbst bei sorgfältiger Steuerung ein zeitweiser Stau vor einer Vorstoßkante nicht zu vermeiden sein. Vor allem aber müssen die stufenförmigen Vorstoßschablonen bei jeder Umstellung auf eine andere Profilbreite ausgewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, clic l'rofilsläbe. insbesondere Winkelprofilstäbc, die gruppenweise zugefördert werden, auszurichten, ohne hierzu die Gruppen vor einen Vorstoß fahren zu müssen
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Hierbei können die Stäbe auf dem Zubringer in unterschiedlichem Abstand und in unterschiedlicher zum Teil sehr beträchtlicher Schräglage liegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der gauungsgemäße Stabzuförderer erfindungsgemäß so ausgebildet, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben ist.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Greifer nicht bereits die hinteren Stäbe, sondern erst die Vorderkante des jeweils vordersten Stabes erfassen, da in Föraerrichtung ve den Greifern mechanische Taster oder elektronische Sensoren angeordnet sind, die die Förderebene daraufhin abtasten, ob sich vor den Greifern noch Stäbe befinden, und die die Greifer einzeln zeilgerecht steuern. Bei starker Schräglage der Stäbe wird dabei zuerst das zurückliegende Siabende erfaßt und vorgezogen, bis der Stab quer zur Förderrichtung ausgerichtet ist, um dann auch von den übrigen Greifern erfaßt zu werden.
]e nachdem, ob man als Greifer Haken, Permanentmagnete oder ein- und ausschaltbare Elektromagnete einsetzt, und ob man mechanische Tester oder elektrische Sensoren anwendet, und ob man die Greifer auf Schlitten hin- und herführt oder ob man die Greifer an Ketten umlaufen läßt, bieten sich unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten an. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Stabzuförderer, bei dem als Greifer dienende Elektromagnete an als Taster arbeitenden Schwenkarmen in hin- und hergehenden Schlitten gelagert sind, J5
Fig. 2 einen Stabzuförderer, bei dem auf hin- und hergehenden Schlitten Elektromagnete als Greifer befestigt sind, denen an Parallelogrammlenkern aufgehängte Gleitkufen als Taster vorgeschaltet sind,
F i g. 3 einen Stabzuförderer, der sich von dem Stabzuförderer gemäß Fig. 2 dadurch unterscheidet, daß statt Elektromagneten Haken als Greifer vorgesehen sind,
Fig.4 einen Stabzuförderer, bei dem auf Schlitten angeordnete Elektromagnete zum Erfassen der Stäbe durch vorgeschaltete Sensoren gesteuert werden,
Fi g. 5 einen Stabzuförderer, bei dem die Greifer an umlaufenden Ketten so angeordnet sind, daß die als Greifer dienenden Permanentmagnete zusammen mit den Gleitkufen mit Parallelogrammlenkern an den Ketten gelenkig angeschlossen sind,
F i g. 6 schematisch einen Stabzuförderer, bei dem als Greifer an umlaufenden Ketten Elektromagnete befestigt sind, die durch mitumlaufende Sensoren gesteuert werden.
Bei dem Stabzuförderer nach Fig. 1 sind ein- und ausschaltbare Elektromagnete (1) am Ende von Schwenkarmen (2) angeordnet, deren Rücken vor den Magneten als Gleitkufe (3) ausgebildet sind und die vor der Haftfläche der Magnete einen stufenförmigen Ab- wi satz bilden. Das Einschalten der Magnete (1) erfolgt hierbei durch die Schalter (26). Die Schwcnkarnic (2) sind auf Zapfen (4) in Schlitten (5) gelagert. Zugfedern (6) drücken die Schwenkarme gerade so stark nach oben, daß darüberliegende Stäbe nicht angehoben wer- hr> den, sondern diese vielmehr die Schwenkanne mich unten drücken. Beim Rücklauf der Schlitten (5) werden die Schwenkarme (2) durch Magnetdrücker (7) unter die Förderebene heruntergedrückt. Dit Schlitten (5) laufen auf Schienen (8) und werden über Schubstangen (9), über Kurbelschwingen (10) und über Pleuel (t 1) von den auf der Welle (12) angeordneten Exzentern (13) hin- und hergeschoben. Auf Zapfen (14) sind in den Schlitten (5) Klinken (15) schwenkbar gelagert. Diese werden durch Gegengewichte (16) gegen Anschläge (17) gedrückt.
Das Zufördern der Winkelprofilstäbe (18) erfolgt durch Trageketten (19). die von der Welle (20) über Ritzel (21) angelrieben und durch Kettenräder (22, 23) umgelenkt werden. Die von den Elektromagneten (1) vorgezogenen Stäbe (18) werden anschließend beim nächsten Hub durch die Klinken (15) auf nachgeschaltetc Daumenketicn (24) aufgeschoben, wo sie in jeweils abgezählter Anzahl zu Lagen gesammelt werden, indem die Daumenkcuen (24) nach jedem aufgeschobenen Stab um eine Profilbreite weitergefahren werden. Nach Bildung einer Lage wird der nächste Daumen eingefahren. Im Stabeinlauf sind Schalter (25) vorgesehen. Wenn diese Schalter an beiden Stabenden betätigt wurden, wird die Stabzuförderung gestoppt und der Schlittenantrieb eingeschaltet.
Bei dem Stabzuförderer nach F i g. 2 sind auf hin- und hergehenden Schlitten (27) ein- und ausschaltbare Elektiomagnete (28) befestigt. Die davor angeordneten Gleitkufen (29) sind an je zwei Parallelogrammlenkern (30, 31) auf- und abbeweglich angelenkt. An den Lenkern (30) greifen Zugfedern (32) an und drücken diese gegen Anschläge (33) sowie gegen die Schalter (34), die die Magncteinschaltung bewirken. An den Lenkern (31) sind Gegengewichte (35) angebracht. Beim Rücklauf der Schlitten (27) werden die Gleitkufen (29) durch Magnetdrücker (36) unter die Förderebene heruntergedrückt. Auf den Zapfen (37) sind in den Schlitten (27) Klinken (38) schwenkbar gelagert, die durch Gegengewichte (39) und Zugfedern (40) gegen Anschläge (41) gedrückt werden. Die Schlitten (27) laufen auf Schienen (42) und werden über Zahnstangen (43) durch Ritzel (44) angetrieben. Das Zugfördern der Winkelprofilstäbe (45) erfolgt auf Tragekctten (46). Zur Steuerung der Stabzuförderung sowie des Schlittenantriebes sind im Stabeinlauf und am Zahnstangentrieb Schalter (47) und (48) vorgesehen.
Der Stabzuförderer nach F i g. 3 weicht von dem Stabzuförderer nach F i g. 2 dadurch ab, daß als Greifer keine Magnete sondern einfache Haken (49) verwandt werden. Diese sind direkt am Ende der Gleitkufen (29) angebracht und greifen beim Hochfedern der Gleitkufen hinter die Vorderkante der Doppel-T-Profile (50).
Zum Greifen von Flacheisenstäben oder von U-Profilcn, die auf dem Rücken liegen, sind hakenförmige Greifer jedoch wenig geeignet, so daß man meist Magnetgreifern den Vorzug geben wird.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Stabzuförderer, bei dem die auf Schlitten (51) befestigten und als Greifer dienenden Elektromagnete (52) durch unmittelbar vor diesen angebrachte Sensoren (53) gesteuert werden. Diese Sensoren ertasten die Lage der Vorderkante des vordersten Stabes der zugeförderten Stabgruppe bereit.s beim Rücklauf der Schlitten (51). Mindestens zwei möglichst an den Enden der Stäbe positionierte Sensoren (53) geben ihre Tastimpulsc in den Speicher eines nicht gezeichneten Steuergerätes und fixieren damit die Sclilittenposititm, in der der zugeordnete Elektrcmagnet (52) eingeschaltet wird. Kalis in der Zwischenzeit die Stäbe (54) auf der Zuförderkette (55) weiter vorgezogen oder neue Stäbe angefordert werden, so wird der Vorlaufweg der Stäbe nach Passieren der Sensoren (53)
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im Steuergerät ebenfalls registriert. liefert werden. Dabei lassen sich die Stäbe leicht in ab-
Die Schlitten (51) laufen auf Schienen (56) und werden gezählter Anzahl parallel ausgerichtet dicht aneinanderdurch Ritzel (57) über Zahnstangen (58) angetrieben. In liegend in Lagen sammeln, um anschließend lagenweise den Schlitten (51) sind auf Zapfen (59) Klinken (60) gewendet und/oder abgelegt zu werden. Bei Profilstahlschwenkbar gelagert, die die durch die Elektromagnete 5 Stapelvorrichtungen, bei denen die Stäbe einzeln nachvorgezogenen Stäbe weiter auf nachgeschaltete Dau- einander gewendet und abgelegt werden, müssen die menketten (61) zum Bilden von Stablagen aufschieben. Stäbe auch entsprechend einzeln im Takt zugeführt
Fig.5 zeigt einen Stabzuförderer mit umlaufenden werden. Da bei den erfindungsgemäß ausgeführten Greifern. Die Greifer sind dabei als Permanentmagnete Stab/.uförderern die Greifer im Takt bewegt werden, (62) ausgebildet und an den Gleitkufen (63) angebracht, ι ο benötigen diese in diesem Fall gar keinen eigenen Andie ihrerseits mit ParalMogrammlenkern (64 und 65) an trieb, sondern können zusammen mit den Ablege- und/ umlaufenden Ketten (6t>) angelenkt sind. Durch Zugfe- oder Wendcglicdern der Stapelvorrichtung angetrieben dem (67) werden die Gleitkufen (63) beim Lauf im obe- werden. Der Fortfall eines Antriebes bedeutet nicht nur ren Kettentrum in die Förderebene der Stäbe gedrückt. eine erhebliche Reduzierung des mechanischen Auf-Zum Abstreifen der Stäbe von den Permanentmagneten H wandes. sondern vereinfacht auch die Steuerung ganz (62) sind in der Förderstrecke Vorstoßkanten (68) vor- erheblich.
gesehen. Der Antrieb der Ketten (66) erfolgt durch die
Welle (69) über die Kettenräder (70). Am anderen Ende Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
laufen die Ketten (66) über die Umlenkräder (71).
Auf der Welle (69) ist eine Stabübergabevorrichtung 20 ~ mit umlaufenden Taschen (72) und Abschiebedaumen (73) angeordnet. Diese Taschen (72) sind an exzentrisch zueinander umlaufenden dreiarmigen Drehsternen (74 und 75) angelenkt, von denen die Drehsterne (74) auf der Welle (69) befestigt sind, wähend die Drehsterne (75) auf Exzentern (76) umlaufen.
Das Zufördern der Stabgruppen erfolgt auf Tragekelten (77), und zwar derart, daß jeweils eine ganze Stabgruppe in den Bereich der an den Ketten (66) umlaufenden Greifer (62) eingeführt wird, wo dann kontinuierlich jo Stab für Stab abgetragen wird, ohne daß die Stäbe zwischendurch durch die Trageketten (77) weiter nach vorne gebracht werden müssen. Die Trageketten (77) werden durch die Welle (78) über Ritzel (70) angetrieben und über Räder(80 und 81) umgelenkt und gespannt.
Fig. 6 zeigt im Schema einen weiteren Stabzuförderer mit umlaufenden Greifern. An umlaufenden Ketten (82) sind hierbei Elektromagnete (83) angebracht, die durch ebenfalls mitumlaufende Sensoren (84) gesteuert werden. Dabei muß der Abstand zwischen Sensor (84) und dem nachfolgenden Elektromagneten (83) größer sein als der maximal zulässige Abstand zwischen zwei benachbarten Stäben. Die Elektromagnete und die Sensoren müssen beim Umlauf innerhalb des jeweiligen Wirkbereiches über Kontaktfinger (85 und 86) mit züge- 4r> ordneten Koniaktschiencn (87 und 88) in Verbindung stehen. Wenn mehrere hintereinander angeordnete Elektromagnete (83) und Sensoren (84) gleichzeitig in Funktion stehen, so müssen auch die Kontaktschienen (87 und 88) in entsprechender Anzahl zur Verfügung -,0 stehen.
Der Antrieb der Ketten (82) erfolgt durch die Welle (89) über Kettenräder (90). Umgelenkt werden die Ketten (82) durch die Kettenräder (91), die auf Zapfen (92) umlaufen.
Zugefördert werden die Winkelprofiistäbe (93) durch Trageketten (94), die von der Welle (89) über Kettenräder (96) angetrieben werden. Die von den Elektromagneten (83) auf Schienen (97) vorgezogenen Stäbe (93) werden am Auslauf der Ketten (82) durch Abschalten der Elektromagnete (83) abgelegt und dann durch Abschiebearme (98). die mit der Welle (89) umlaufen, aus dem Bereich der Ketten herausgeschoben.
Durch die Erfindung wird es somit möglich, Profilstahlstäbe, insbesondere Winkelprofilc auch dann griff- b5 gerecht in automatisch arbeitende Stapelvorrichtungen einzuführen, wenn die Stäbe vom Scherenrollgang her in unterschiedlichen Schräglagen und Abständen ange-

Claims (7)

30 21 Patentansprüche: 10 15 20 25
1. Stabzuförderer für Profilstahlstapelvorrichiungen, dem unausgerichtete Profilstahlstäbe, insbesondere Winkelprofile, in uneinheitlichem Abstand quer nebeneinander liegend in Gruppen zugeführt werden, der einzeln nacheinander Stab für Stab mit verfahrbaren als Greifer dienenden Haken oder Magneten erfaßt, quer zur Förderrichtung ausrichtet und entweder unmittelbar mit den Greifern oder mit zusätzlichen zusammen mit den Greifern angetriebenen Fördergliedern einer nachgeschalteten Stapelvorrichtung zuführt, wobei die als Greifer dienenden Haken oder Magnete an mehreren unterhalb der Förderebene über die Länge der Stäbe verteilt nebeneinander angeordneter hin- und herfahrenden Schlitten oder stetig umlaufenden Ketten angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß den als Greifer dienenden Haken (49) oder Magneten (1, 28,52,62,83) in Förderrichtung mechanische Taster in Form von Gleitkufen (3, 29,63) oder elektronischen Sensoren (53, 84) vorgeschaltet sind, die den Raum vor den Greifern über eine Strecke abtasten, die größer ist als der maximale Abstand zwischen zwei benachbarten Stäben der zugeführten Stabgruppe, und die beim Fördervorgang jeweils den vordersten zugeführtcn Stab mit den Haken (49) in Eingriff bringen oder die Magnete (1, 28, 52, 83) unterhalb diesem einschalten.
2. Stabzuförderer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen (3, 29, 63) beim Fördervorgang durch Federkraft (6, 32, 67) und/ oder Gegengewichte (35) nach oben gedrückt werden und in ihrer oberen Stellung über die Förderebene auf einer Länge herausragen, die größer ist als der maximale Abstand zwischen zwei benachbarten Stäben, und daß die Enden der Gleitkufen (3, 29,63) zu den Greifern (1,28,49,62) hin stufenförmig abfallen.
3. Stabzuförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Greifer dienenden Haken (49) oder Magnete (1, 62) mit den Gleitkufen (3, 29, 63) zusammen auf- und abbewegt werden.
4. Stabzuförderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen (3, 29) beim Rücklauf der Schlitten (5,27,5«) durch Magnetdrücker (7, 36) unter die Förderebene der Stäbe gedrückt werden.
5. Stabzuförderer nach Anspruch 2, dadurch ge- 1Wi kennzeichnet, daß zum Einschalten der als Greifer dienenden Elektromagnetc (1, 28) Schalter (26, 34) vorgesehen sind, die mit den Greifern mitverfahren werden, und die durch die vorgeschalteten Gleitkufen (3,29) eingeschaltet werden.
6. Stabzuförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der Sensoren (52, 84) ihre Tastwerte unabhängig voneinander in ein Steuergerät, welches das Einschahkommando für den oder die zugeordneten Elektromagnetc auslöst, eingeben.
7. Stabzuförderer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dall der Verfahrweg der an den hin- und hergehenden Schlitten (5, 27, 51) angeordneten Greifern (1, 28, 49, 52) mindestens um die größte Profilbreite größer ist als das Mall, um das die beiden Enden eines Stabes bei maximaler Schräglage in Förderrichtung gemessen gegeneinander versetzt
sein können.
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