[go: up one dir, main page]

DE3020505A1 - Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor - Google Patents

Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor

Info

Publication number
DE3020505A1
DE3020505A1 DE19803020505 DE3020505A DE3020505A1 DE 3020505 A1 DE3020505 A1 DE 3020505A1 DE 19803020505 DE19803020505 DE 19803020505 DE 3020505 A DE3020505 A DE 3020505A DE 3020505 A1 DE3020505 A1 DE 3020505A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
sensor according
mass
ball
lock tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803020505
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 7032 Sindelfingen Andres
Holger 7031 Aidlingen Seel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19803020505 priority Critical patent/DE3020505A1/de
Priority to US06/269,508 priority patent/US4424509A/en
Publication of DE3020505A1 publication Critical patent/DE3020505A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/36Belt retractors, e.g. reels self-locking in an emergency
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/185Anchoring devices with stopping means for acting directly upon the belt in an emergency, e.g. by clamping or friction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/32Devices for releasing in an emergency, e.g. after an accident ; Remote or automatic unbuckling devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S116/00Signals and indicators
    • Y10S116/34Tension indicating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 12 647/4
Stuttgart-Untertürkheim -
"Durch Verzögerungskräfte auslösbarer Sensor"
Die Erfindung betrifft einen durch Verzögerungskräfte auslösbaren Sensor, der einen Bestandteil eines Sicherheitsgurtsystems bildet und aus einer beim Übersteigen einer vorgegebenen Verzögerung auslenkbaren Masse besteht, wobei eine Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, die dann anspricht, wenn der Gurt bei Eintritt der Verzögerung angelegt ist.
Eine derartige Einrichtung ist durch die DE-OS 25 56 400 bekannt, wobei die Masse bei einer Verzögerung von etwa 0,7 g anspricht und damit die Rolle des mit einer Gurtrollvorrichtung ausgestatteten Sicherheitsgurtsystems sperrt. Die die Rolle aufnehmende Welle ist jeweils in einem deformierbaren Mittelbereich eines Lagerflansches angeordnet, so daß bei höherer Zugbelastung am Gurtband, dieses in der gerade herrschenden Auszugslage blockiert wird. Diese Blockierung erfolgt bereits bei einer Gurtbelastung, die deutlich unterhalb der Grenzbelastung liegt, so daß der Gurt mit entsprechender Komforteinbüße auch noch weiterhin verwendet werden kann.
Da der Ansprechwert der trägen Masse von etwa 0,7 g z. B. durch einen entsprechend starken Bremsvorgang erreicht werden kann, ist es auch auf verhältnismäßig einfachem Wege möglich, unter Beibehaltung der beim Bremsen eingetretenen Sperrwirkung der Rolle nachträglich eine Belastung aufzubringen,
130050/00*7
- 7 - Dann 12
die zu einer Deformation der Lagerflansche und damit zu einer Blockierung des Gurtbandes führt. Somit ist also keine verläßliche, z. B. für Fachkreise wie Gerichtsmediziner und Versicherungen interessante Aussage möglich, ob der Sicherheitsgurt während eines Unfallablaufes mit hoher Wahrscheinlichkeit auch angelegt war.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine mit einem Sensor zusammenwirkende Anzeigevorrichtung zu schaffen, die nur mit einem verhältnismäßig hohen technischen Aufwand manipulierbar ist, so daß beim Auslösen der Anzeigevorrichtung mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, daß der Sicherheitsgurt bei einem vorangegangenen Aufprall verwendet wurde.
Deshalb wird ein Sensor der eingangs genannten Art vorgeschlagen, wobei erfindungsgemäß die der Anzeigevorrichtung zugeordnete träge Masse eine solche Aufnahme aufweist und/oder ihre Bewegungsbahn derart ansteigt, daß die volle Auslenkung erst ab einer Verzögerung von etwa 2 g erreicht wird, und wobei Mittel vorgesehen sind, die verhindern, daß die ausgelenkte Masse wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren kann. Eine derartige hohe Verzögerung ist durch ein Bremsmanöver nicht zu erreichen, so daß nur Fachleute bei genauer Kenntnis der Einrichtung in der Lage sein dürften, eine entsprechende Manipulation ohne Beschädigung durchzuführen.
Die träge Masse kann als Rollkörper, insbesondere als Kugel ausgebildet sein. Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Anzeigevorrichtung ein elektrisches bzw. elektronisches Bauelement darstellen. Weiterhin kann die träge Masse durch eine an eine elektrische Leitung angeschlossene Feder beaufschlagt werden, wobei bei ausgelenkter Masse über diese zu einem ringförmig angeordneten Wulst eine Kontaktgabe erfolgt, die ein nachgeschaltetes, an Masse liegendes Sicherungselement zum Durchschmelzen bringt, wenn die eingesteckte Schloßzunge einen im Schloßgehäuse angeordneten Kontakt schließt,
"8"
- 8 - Daim 12 6^7/4
Eine einfach aufgebaute, schnell überprüfbare Einrichtung ist dadurch zu erreichen, daß die träge Masse von einem rohrförmigen Element aufgenommen wird, das zwischen einer Gurtbefestigungsstelle und einer den Gurt aufnehmenden Lasche angeordnet ist, wobei das Element unter Beibehaltung der Lage der ausgelenkten Masse durch vom Gurt aus in die Befestigungsstelle eingeleitete Kräfte bleibend verformt wird.
In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn die träge Masse von einer Flüssigkeit gebildet wird und wenn von der Innenwand des rohrförmigen Elementes Dichtlippen abragen, die im zusammengedrückten Zustand des Elementes einen Rückfluss der von außen einsehbaren Flüssigkeit verhindern.
Eine gute Ablesbarkeit ist auch dann gegeben, wenn als träge Masse eine Kugel vorgesehen ist, die bei Deformation des Elementes einen von außen sichtbaren Abdruck hinterläßt.
Bei einem anderen, bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das insbesondere auch bei Statikgurtsystemen Anwendung finden kann, ist die träge Masse in einem Schloßgehäuse angeordnet ist und die in dieses einführbare Schloßzunge schafft die Voraussetzung für ein etwaiges späteres Ansprechen der Anzeigevorrichtung. In vorteilhafter Weiterbildung dieser Ausführungsvariante kann die träge Masse in Form einer Kugel in einer Mulde am Grund des unter Zwischenschaltung eines federbelasteten Auswerfers die Schloßzunge aufnehmenden Gurtschlosses gelagert sein, wobei das der Mulde zugekehrte Unterteil des Auswerfers bei eingesteckter Schloßzunge die Kugel am Herausspringen hindert, während bei verzögerungsbedingt herausgesprungener Kugel der Auswerfer beim Versuch des nachträglichen Einführens der Schloßzunge an der Kugel anstößt, bevor eine Verriegelung der Schloßzunge erfolgt ist.
130050/008?
- 9 - Daim 12
Eine weitere, vorteilhaft auch bei einem Statikgurtsystem verwendbare Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus,- daß die träge Masse in Form einer Kugel von einer im Verlauf einer schiefen Ebene angeordneten Mulde aufgenommen wird, die sich am oberen Ende eines über eine Feder am Schloßgehäuse abstützenden Halters befindet, und daß die Kugel erst nach vorangegangenem Zusammendrücken der Feder beim Auftreten der vorbestimmten Verzögerung zum tiefsten Punkt der schiefenen Ebene rollt und dann beim Nachlassen der Gurtkraft durch die Abstützwirkung gegenüber dem Schloßgehäuse ein Zurückfahren des Halters in den Ausgangszustand verhindert. Dadurch läßt sich leicht von außen feststellen, ob der Gurt angelegt war und der Sensor ausgelöst wurde.
Eine weitere Verwendung eines so ausgerüsteten Gurtsystems wird verhindert, wenn ein im Schloßgehäuse schwenkbar gelagerter, durch eine Feder belasteter Hebel vorgesehen ist, dessen einer Arm sich am Halter abstützt und dessen anderer Arm bei einer abwärts gerichteten Bewegung des Halters an einem mit der Schloßzunge zusammenwirkenden Auswerfer anläuft, wenn die Schloßzunge eingesteckt ist, am Auswerfer jedoch vorbeischwenkt, wenn die Schloßzunge nicht eingesteckt ist.
Bei einem Sensor mit einem das freie Ende des Gurtbandes aufnehmenden Gurtroller ist eine einfache Konstruktion dadurch gegeben, daß die träge Masse dem Gurtroller vorgeschaltet ist und der im Aufprallfall eintretende weitere Gurtbandauszug zur Auslösung der Anzeigevorrichtung herangezogen wird. Dabei kann die träge Masse als Pendel ausgebildet sein, das bei seiner Auslenkung einen Winkelhebel verschwenkt, dessen freies
- 10 -
130D50/0087
- 10 - Daim 12 647A
Ende in eine vom Gurtband durchlaufene Führung mit keilförmig verlaufendem Führungsschlitz eintaucht, wobei bei voller Auslenkung des Pendels das Gurtband durch das sich verklemmende freie Ende des Winkelhebels blockiert wird.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich insbesondere durch seine Kompaktheit auszeichnet und bei dem ein das freie Ende des Gurtbandes aufnehmender Gurtroller mit einer die Rolle im Gefahrenfall festsetzenden Sperreinrichtung zum Einsatz gelangt, ist es vorteilhaft, wenn ein Abspulen von Gurtband die Voraussetzung für ein etwaiges späteres Ansprechen der Anzeigevorrichtung schafft. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die träge Masse im normalen Fahrbetrieb in einer Mulde ruht und durch den Einfluß einer Feder gehalten wird, wobei auf die träge Masse ein Hebel einwirkt, der mit einem Rastzahn versehen ist, der nach dem Ansprechen der die Rolle festsetzenden
1 3OO50/OÖÖ?
ORIGINAL INSPECTED
- 11 - Daim 12 64"/A
Sperreinrichtung dann in einen der Rolle zugeordneten Zahnkranz eingreift, wenn ein den Wicke!durchmesser des aufgespulten Gurtbandes abgreifender Fühler den Hebel freigegeben hat und die Masse durch Fliehkrafteinwirkung vom Boden der Mulde abhebt.
Ein weiterer Gebrauch einer derart zum Einsatz gekommenen Einrichtung ist ausgeschlossen, wenn der Rastzahn nach Art einer Ratsche in Gurteinzugsrichtung wegschwenkbar gelagert ist. Dadurch spult sich das Gurtband selbsttätig auf, kann aber nicht mehr ausgezogen werden.
Eine Manipulation wird zusätzlich erschwert bzw. erkennbar, wenn der Hebel mit einem Ansatz versehen ist, der bei ausgelenkter Masse in einen das Gehäuse des Gurtrollers und dessen Aufnahmewand durchsetzenden Sicherungsstift verriegelnd eingreift. Bei nicht angelegtem Gurt ist wohl ein Ausbau des Gurtrollers und unter Umständen ein Auslösen der Anzeigevorrichtung möglich, jedoch kann dann der Sicherungsstift nicht mehr eingeführt werden.
Bei allen vorgenannten Ausführungsbeispielen ist es außerdem zur Erhöhung des Aussagegrades ob der Gurt angelegt war oder nicht von Vorteil, wenn die Höhe der im Aufprallfall aufgetretenen Gurtbelastung durch einen in das Gurtband eingearbeiteten Indikator und/oder durch ein z. B. an einem Befestigungspunkt des Gurtsystems zwischengeschaltetes Deformationselement angezeigt wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert .
Es zeigen:
- 12 -
150050/0067
- 12 - Daim 12 64?/4
Fig. 1 eine erste erfindungsgemäße Ausführungsvariante mit einer Schmelzsicherung als Anzeigevorrichtung,
Fig. 2 Ein Ausführungsbeispiel, bei dem Sensor und Anzeigevorrichtung im Bereich einer Gurtbefestigungsstelle angeordnet sind,
Fig. 3 eine weitere Variante mit den beiden möglichen Lagen und 4 der tragen Masse, angeordnet im Schloßgehäuse eines Gurtschlosses,
Fig. 5 eine Anordnung ähnlich Fig. 3 und 4 mit vorhergehender Gurtbelastung als Auslösekriterium,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem Sensor und Anzeigevorrichtung einem Gurtroller.vorgeschaltet sind,
Fig. 7 eine erste Ausbildungsmöglichkeit einer in einen und 8 Gurtroller integrierten erfindungsgemäßen Einrichtung und die
Fig. 9 eine weite Ausbildungsmöglichkeit eines in einem Gurt- und 10 roller untergebrachten Sensors und einer Anzeigevorrichtung, wobei durch einen zusätzlich angeordneten Sicherungsstift eine Manipulation weitestgehend ausgeschaltet ist.
Nach Fig. 1 wirdι das Gurtband 1 von einer Schloßzunge 2 aufgenommen, die ihrerseits in ein Schloßgehäuse 3 einführbar ist, das über ein nicht näher dargestelltes Deformationselement 4
- 13 -
130050/008?
- 13 - Daim 12 6k7/k
an einem nicht gezeigten festen Fahrzeugteil festgelegt ist. Im eingesteckten und verriegelten Zustand der Schloßzunge 2 schließt deren strichpunktiert angedeuteter unterer Bereich 5 einen Kontakt 6, wodurch eine an einer Klemme 7 eingespeiste Spannung über eine Leitung 8 an einer Feder 9 anliegt, die eine einen Bestandteil eines Sensors 10 darstellende Kugel beaufschlagt. Diese wirkt als träge Masse 12 und wird von ihrer Aufnahme 13 beim Erreichen einer vorbestimmten Verzögerung, die etwa 5 S beträgt, ausgelenkt und rollt eine geneigt verlaufende Bewegungsbahn Ik hinauf, bis sie an einem Wulst 15 mit einer zumindest elektrisch leitenden Auflage 16 anstößt. Da die Kugel 11 aus elektrisch leitendem Material besteht, bzw. einen ebensolchen überzug aufweist und die Bewegungsbahn Ik dagegen nicht leitend ausgebildet ist, wirkt die Kugel 11 als elektrischer Kontakt, wobei die zumindest teilweise entspannte Feder 9 eine Unterbrechung der Kontaktgäbe verhindert. Dadurch fließt über eine mit der Auflage l6 verbundene Leitung 17 ein Strom zu einer Anzeigevorrichtung l8, deren an Masse liegendes Sicherungselement 20 durchbrennt.
Somit kann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine verläßliche Aussage getroffen werden, ob beim vorangegangenen Aufprall der Sicherheitsgurt angelegt war.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Sensor 10 als rohrförmiges Element 21 ausgebildet, das eine gekrümmt und ansteigend verlaufende Bewegungsbahn lk aufweist. Das rohrförmige Element 21 nimmt als träge Masse 12 eine Flüssigkeit 22 auf und stützt sich an einer Gurtbefestigungsstelle 23 ab. Eine im Bedarfsfalle gegen Verschwenken gesicherte Lasche 2k, an der in nicht dargestellter Weise ein freies Ende eines Gurtsystems befestigt ist, nimmt das gleichfalls bei Bedarf verschwenksicher gelagerte rohrförmige Element 21 auf, von dessen Innenwand 25 wechselseitig Dichtlippen 26 abragen.
- Ik -
130050/008?
Daim 647/4
Tritt eine vorbestimmte starke Verzögerung auf, so bewegt sich die Flüssigkeit 22 je nach Einbaulage der Lasche 24 ansteigend nach der einen oder anderen Seite, wobei durch die gleichzeitig auftretende starke Gurtkraft, die über das rohrförmige Element 21 in die Gurtbefestigungsstelle 23 eingeleitet wird, eine bleibende Deformation des rohrförmigen Elementes 21 eintritt. Bei diesem Vorgang kommen die Dichtlippen 26 jeweils an der gegenüberliegenden Innenwand 25 zur Anlage und verhindern somit einen Rückfluß der Flüssigkeit 22 in die Ausgangslage.
Fertigt man das rohrförmige Element 21 aus einem transparenten Material und färbt die Flüssigkeit 22 ein, so kann leicht deren Auslenkungsgrad festgestellt werden. Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, statt der Flüssigkeit 22 z. B. eine Kugel zu verwenden, die bei der Deformation des rohrförmigen Elementes 21 einen von außen sichtbaren Abdruck hinterläßt.
Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, wird der Sensor 10 und die Anzeigevorrichtung l8 vom Schloßgehäuse 3 eines nicht näher dargestellten Gurtsystemes aufgenommen. Die träge Masse 12 ist als Kugel 11 ausgebildet und ruht im normalen Fahrbetrieb in einer im Bodenbereich des Schloßgehäuses 3 angeordneten Mulde 27. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Schloßzunge 2 eingesteckt und durch Stifte 28 verriegelt, die in nicht gezeigter Weise durch eine bekannte Lösetaste am Schloßgehäuse 3 außer Eingriff gebracht werden können. Wie weiter aus Fig. 3 zu entnehmen, drückt das untere Ende der Schloßzunge 2 einen Auswerfer 29, der auf nicht dargestellte Weise durch mindestens eine Feder beaufschlagt ist, nach unten, wobei die Kugel durch einen entsprechend gestalteten Bereich 30 des Auswerfers 29 auch bei einer starken Verzögerung an einem Verlassen der Mulde 27 gehindert wird.
- 15 -
150050/008?
- 15 - Daim 12 647/4
Kann somit nach einem Aufprall die Schloßzunge 2 soweit in das Schloßgehäuse 3 eingeführt werden, daß die Selbsthaltefunktion eintritt, so kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, daß das Gurtsystem angelegt war.
War dies nicht der Fall, so konnte die Kugel 11 wegen des mit Abstand vorgeschalteten Auswerfers 29 beim Auftreten der vorbestimmten Verzögerung die Mulde 27 verlassen und eine Lage einnehmen, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist. Versucht man nun die Schloßzunge 3 einzuführen, so stößt der Auswerfer - bevor eine Verriegelung der Schloßzunge 3 stattgefunden hat - an der Kugel 11 an, und eine weitere Benutzung des Gurtes ist ausgeschlossen. Weiter kann in einem solchen Fall davon ausgegangen werden, daß der Sicherheitsgurt zum Zeitpunkt des Aufpralles nicht angelegt war.
Ein- weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Sensor 10 und die Anzeigevorrichtung l8 in einem Schloßgehäuse 3 untergebracht sind, ist der Fig. 5 zu entnehmen. Die träge Masse 12 in Form einer Kugel 11 wird wiederum von einer Mulde 27 aufgenommen, an die sich eine schiefe Ebene 31 anschließt, die an der Oberseite eines unter Zwischenschaltung einer Feder 32 am Schloßgehäuse 3 sich abstützenden Halters 33 angebracht ist. Ein Anschlag 3k am Halter 33 begrenzt den Ausfederweg der Feder 32 und nimmt dann einen Abstand zum Schloßgehäuse 3 ein, wenn höhere Gurtkräfte wirksam werden.
Ein vom Schloßgehäuse 3 unterhalb eines in nicht gezeigter Weise federbelasteten Auswerfers 29 abragender Finger 35 verhindert ein Herausspringen der Kugel 11 aus der Mulde 27 bei im normalen Fahrbetrieb auftretenden Erschütterungen. Oberhalb des Fingers 35 ist ein zweiarmiger Hebel 3° gelagert, dessen einer Arm 37 durch eine Feder 38 beaufschlagt ist, während der andere Arm 39 gegen einen vom Halter 33 abstehenden Absatz 4O gedrückt wird.
- 16 -
15ÖQSÖ/ÖÖ87
- l6 - Daim 12 647/4
30205Ό5
In der in Fig. 5 wiedergegebenen Stellung ist die Schloßzunge 2 eingesteckt und der Auswerfer 29 befindet sich in seiner unteren Stellung. Tritt nun eine vorbestimmte Verzögerung auf, so verläßt die Kugel 11 dann die zugeordnete Mulde 27 jwenn das Schloßgehäuse 3 sich gegen die Kraft der Feder
32 entsprechend weit nach oben bewegt hat. Die Kugel 11 rollt zur tiefsten Stelle der schiefen Ebene JL und klemmt sich dort zum Schloßgehäuse 3 hin beim Nachlassen der Gurtkraft und dem Wirksamwerden der Feder 32 fest. Da nun der Halter
33 nicht mehr ganz einfahren kann, verbleibt ein Abstand zwischen dem Anschlag 3^ und dem Schloßgehäuse 3> so daß mit großer Sicherheit davon ausgegangen werden kann, daß bei dem vorangegangenen Unfall der Gurt angelegt war.
Bei dem vorbeschriebenen Bewegungsablauf des Halters 33 schwenkt der am Absatz 40 anliegende Arm 39 zuerst nach unten, bis sein anderer Arm 37 am Auswerfer 29 anstößt. Befreit sich der angeschnallte Passagier nach dem Unfall durch das Lösen des Gurtes, so bewegt sich der Auswerfer 29 nach oben und gibt den Arm 37 frei, der darauf durch den Einfluß der Feder 38 nach unten schwenkt. Der Arm 37 liegt dadurch in der Bewegungsbahn des Auswerfers 29, so daß ein weiteres Einstecken der Schloßzunge 2 bis zum Eintritt der Verriegelung nicht mehr möglich ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 beherbergt der Sensor 10 eine träge Masse 12 in Form eines Pendels 41, dessen Lagerplatte 42 auf einem ortsfesten Rand 43 aufliegt. Ein schwenkbar gelagerter Winkelhebel 44 drückt mit einem Fortsatz 45 auf die Lagerplatte 42, während das freie, abgewinkelte Ende 46 in einen Führungsschlitz 47 einer Führung 48 eintaucht, der von einem Gurtband 1 durchlaufen wird, das von einem Gurtroller 49 abziehbar ist.
- 17 -
- 17 - Daini 12 647/4
Eine nicht gezeigte Sperreinrichtung im Gurtroller 49 blockiert die Rolle, sobald eine Verzögerung von etwa 0,5 g eintritt. Erreicht die Verzögerung einen Wert, der ein Auslenken des Pendels 4l bewirkt, so kippt die Lagerplatte 42 und das freie Ende 46 des Winkelhebels 44 wird weiter in den Führungsschlitz 47 hineinbewegt, bis eine Beaufschlagung des Gurtbandes 1 erfolgt. Da gleichzeitig durch den sogenannten Filmspuleneffekt bei blockierter Rolle noch begrenzt Gurtband 1 ausgezogen wird, erfolgt eine Mitnahme des freien Endes 46, bis sich dieses in dem keilförmig zulaufenden Führungsschlitz 47 zusammen mit dem Gurtband 1 verklemmt, so daß durch diesen Umstand wieder darauf geschlossen werden kann, daß der Gurt benutzt wurde.
Gemäß den Fig. 7 und 8 sind Sensor 10 und Anzeigevorrichtung l8 im Innern eines schematisch dargestellten Gurtrollers 49 untergebracht. Die träge Masse 12 in Form einer Kugel 11 ruht in einer Mulde 27, die unter Abstand von einem Ringwulst 50 begrenzt wird. Ein ortsfest gelagerter Hebel 51 nimmt einen nach Art einer Ratsche angeordneten Rastzahn 52 auf und ist mit einem Einschnitt 53 versehen. In diesen greift eine sich an einer Konsole 54 abstützende Feder 55 ein und beaufschlagt die Kugel 11.
Als ein zweiarmiger Hebel ausgebildeter Fühler 56, dessen unterer Arm 57 im normalen Fahrbetrieb den Hebel 51 niederhält und der durch eine gleichfalls an der Konsole 54 sich abstützende Feder 58 so nach außen gedrückt wird, daß ein Rollkörper 59 am oberen Arm 60 am von einer Rolle 6l aufgenommenen Gurtband 1 anliegt, schwenkt - wie Fig. 8 zeigt zur Seite und gibt den Hebel 51 frei, wenn Gurtband 1 beim Anlegen des Sicherheitsgurtes abgespult wird. Wird nun die Kugel 11 beim Erreichen einer vorbestimmten Verzögerung ausgelenkt, so kommt der Rastzahn 52 mit einem Zahnkranz 62 in Eingriff, der z. B. den Randbereich der Rolle 6l darstellen kann.
- 18 -
13ÖÖ5Ö/0ÖÖ?
- 18- Daim 12 647A
Zu diesem Zeitpunkt hat eine nicht dargestellte, bereits bei einer Verzögerung von etwa 0,5 S ansprechende Sperreinrichtung die Rolle 6l blockiert.
Wird der Gurt nach dem Unfall gelöst, so rollt sich das Gurtband 1 selbsttätig auf, da der Rastzahn 52 nach Ratschenart federnd ausweicht. Versucht man jedoch erneut Gurtband abzuspulen, so kommt der Rastzahn 52 an einem Anschlag 63 zur Anlage und sperrt den Zahnkranz 62. Auf diese Weise kann durch einfaches Ziehen am Gurtband 1 festgestellt werden, ob beim vorangegangen Unfall der Gurt angelegt war oder nicht.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 und 10 entspricht bis auf einige kleine bauliche Unterschiede im Grundaufbau der Ausführung nach den Fig. 7 und 8. Der besseren Übersicht wegen ist der den Wickeldurchmesser des auf der Rolle 6l sich befindenden Gurtbandes abfühlende Arm 60 nur angedeutet. Die träge Masse 12 ruht im normalen Fahrbetrieb in einer Mulde und wird durch den federbelasteten Hebel 5 l"Ttiedergehalten. Dieser ist mit einem Ansatz 64 versehen, der in Richtung eines die Wandung des Gurtrollers 49 und eine diesem zugeordnete Aufnahmewand 65 durchsetzenden Sicherungsstift 66 abragt.
Der Arm 57 des Fühlers 56 gibt die träge Masse 12 frei, sobald in nicht gezeigter Weise Gurtband abgespult wird. Erfolgt in dieser Stellung eine Verzögerung von etwa 5 gi so kippt die träge Masse 12 zur Seite weg und der Rastzahn 52 blockiert den Zahnkranz 62. Gleichzeitig tritt der Ansatz 64 verriegelnd in den Sicherungsstift 66 ein, der daraufhin zum Nachweis ob der Gurt angelegt war nicht mehr entfernt werden kann.
Wird in dem in Fig. 9 gezeigten Zustand der Einrichtung der Gurtroller 49 demontiert und die Anzeigevorrichtung l8 durch Manipulation ausgelöst, so kann der Sicherungsstift 66 ohne Beschädigung nicht mehr eingeführt werden.
13ÖÖ5Ö/0Ö8?

Claims (14)

  1. Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 12 647/4
    Stuttgart-Untertürkheim 19. Mai 198O
    Ansprüche
    Durch Verzögerungskräfte auslösbarer Sensor, der einen Bestandteil eines Sicherheitsgurtsystems bildet und aus einer beim übersteigen einer vorgegebenen Verzögerung auslenkbaren Masse besteht, wobei eine Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, die dann anspricht, wenn der Gurt bei Eintritt der Verzögerung angelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Anzeigevorrichtung (l8) zugeordnete träge Masse (12) eine solche Aufnahme (13) aufweist und/oder ihre Bewegungsbahn (Ik) derart ansteigt, daß die volle Auslenkung erst ab einer Verzögerung von etwa 2 g erreicht wird, und daß Mittel vorgesehen sind, die verhindern, daß die ausgelenkte Masse (12) wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren kann.
  2. 2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) als Rollkörper, insbesondere als Kugel (11) ausgebildet ist.
  3. 3. Sensor nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (l8) ein elektrisches bzw. elektronisches Bauelement darstellt, dem beim Auslenken der trägen Masse (12) eine bleibende, ablesbare bzw. abfragbare Information übermittelt wird.
    130050/008?
    ORIGINAL INSPECTED
    - 2 - Daim 12
  4. 4. Sensor nach den Ansprüchen 1 bis 3 ι dadurch gekennze lehne t, daß die träge Masse (12) durch eine an eine elektrische Leitung (8) angeschlossene Feder (9) beaufschlagt wird, und daß bei ausgelenkter Masse (12) über diese zu einem ringförmig angeordneten Wulst (15) eine Kontaktgabe erfolgt, die ein nachgeschaltetes, an Masse liegendes Sicherungselement (20) zum DU-rchschmelzen bringt, wenn die eingesteckte Schloßzunge (2) einen im Schloßgehäuse (3) angeordneten Kontakt (6) schließt.
  5. 5- Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) von einem rohrförmigen Element (21) aufgenommen wird, das zwischen einer Gurtbefestigungsstelle (23) und einer den Gurt aufnehmenden Lasche (2k) angeordnet ist, und daß das Element (21) unter Beibehaltung der Lage der ausgelenkten Masse (12) durch vom Gurt aus in die Gurtbefestigungsstelle (23) eingeleitete Kräfte bleibend verformt wird.
  6. 6. Sensor nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) von einer Flüssigkeit (22) gebildet wird, und daß von der Innenwand (25) des rohrförmigen Elementes (21) Dichtlippen (26) abragen, die im zusammengedrückten Zustand des Elementes (21) einen Rückfluß der von außen einsehbaren Flüssigkeit (22) verhindern.
  7. 7· Sensor nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß als träge Masse (12) eine Kugel vorgesehen ist, die bei Deformation des Elementes (21) einen von außen sichtbaren Abdruck hinterläßt.
    13ÖD5Ö/0Ö87
    - 3 - Daim 12 647A
  8. 8. Sensor nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzei chnet, daß die träge Masse (12) in einem Schloßgehäuse (3) angeordnet ist und die in dieses einführbare Schloßzunge (2) die Voraussetzung für ein etwaiges späteres Ansprechen der Anzeigevorrichtung (18) schafft.
  9. 9· Sensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) in Form einer Kugel (ll) in einer Mulde (27) am Grund des unter Zwischenschaltung eines federbelasteten Auswerfers (29) die Srhloßzunge (2) aufnehmenden Schloßgehäuses (3) gelagert ist, und daß das der Mulde (27) zugekehrte Unterteil des Auswerfers (29) bei eingesteckter Schloßzunge (2) die Kugel (ll) am Herausspringen hindert, während bei verzögerungsbedingt herausgesprungener Kugel (ll) der Auswerfer (29) beim Versuch des nachträglichen Einfahrens der Schloßzunge (2) an der Kugel (ll) anstößt, bevor eine Verriegelung der Schloßzunge (2) erfolgt ist.
  10. 10. Sensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) in Form einer Kugel (ll) von einer im Verlauf einer schiefen Ebene (3I) angeordneten Mulde (27) aufgenommen wird, die sich am oberen Ende eines sich über eine Feder (32) am Schloßgehäuse (3) abstützenden Halters (33) befindet, und daß die Kugel (ll) erst nach vorangegangem Zusammendrücken der Feder (32) beim Auftreten der vorbestimmten Verzögerung zum tiefsten Punkt der schiefen Ebene (31) rollt und dann beim Nachlassen der Gurtkraft durch die Abstützwirkung gegenüber dem Schloßgehäuse (3) ein Zurückfahren des Halters (33) in den Ausgangszustand verhindert.
    _ I1 _
    130050/0087
    -^- De?.m 12 647/4
  11. 11. Sensor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Schloßgehäuse (3) schwenkbar gelagerter, durch eine Feder (38) belasteter Hebel (36) vorgesehen ist, dessen einer Arm (39) sich am Halter (33) abstützt und dessen anderer Arm (37) bei einer abwärts gerichteten Bewegung des Halters (33) an einem mit der Schloßzunge (2) zusammenwirkenden Auswerfer
    (29) anläuft, wenn die Schloßzunge (2) eingesteckt ist; am Auswerfer (29) jedoch vorbeischwenkt, wenn die Schloßzunge (2) nicht eingesteckt ist.
  12. 12. Sensor nach den Ansprüchen 1 oder 2 mit einem das freie Ende des Gurtbandes aufnehmenden Gurtroller, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) dem Gurtroller (49) vorgeschaltet ist und
    der im Aufprallfall eintretende weitere Gurtbandauszug
    zur Auslösung der Anzeigevorrichtung (l8) herangezogen
    wird.
  13. 13. Sensor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) als Pendel ausgebildet ist, das bei seiner Auslenkung einen Winkelhebel (44) verschwenkt, dessen freies Ende (46) in eine vom
    Gurtband (1) durchlaufene Führung (48) mit keilförmig
    zulaufendem Führungsschlitz (47) eintaucht, und daß bei voller Auslenkung des Pendels (4l) das Gurtband (l) durch das sich verklemmende freie Ende (46) des VTinkelhebels
    (44) blockiert wird.
  14. 14. Sensor nach den Ansprüchen 1 oder 2 mit einem das freie Ende des Gurtbandes aufnehmenden Gurtroller und einer
    die Rolle im Gefahrenfalle festsetzenden Sperreinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein
    registriertes
    130050/0087
    r- 5 - I'aini 12 647/%
    Abspulen von Gurtband (l) die Voraussetzung für ein etwaiges späteres Ansprechen der Anzeigevorrichtung (18) schafft.
    15· Sensor nach Anspruch Ik, dadurch gekennzeichnet, daß die träge Masse (12) im normalen Fahrbetrieb in einer Mulde (27) ruht und durch den Einfluß einer Feder (55) gehalten wird, und daß auf die träge Masse (12) ein Hebel (51) einwirkt, der mit einem Rastzahn (52) versehen ist, der nach dem Ansprechen der die Rolle (6l) festsetzenden Sperreinrichtung dann in einen der Rolle (6l) zugeordneten Zahnkranz (62) eingreift, wenn ein den Wickeldurchmesser des aufgespulten Gurtbandes (l) abgreifender Fühler (56) den Hebel (51) freigegeben hat und die Masse (12) durch Fliehkrafteinwirkung vom Boden der Mulde (27) abhebt.
    l6. Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastzahn (52) nach Art einer Ratsche in Gurteinzugsrichtung wegschwenkbar gelagert ist.
    17· Sensor nach den Ansprüchen 15 oder l6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (51) mit einem Ansatz (Sk) versehen ist, der bei ausgelenkter Masse (12) in einen das Gehäuse des Gurtrollers (k$) und eine ihm zugeordnete Aufnahmewand (65) durchsetzenden Sicherungsstift (6) verriegelnd eingreift.
    l8. Sensor nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der im Aufprallfall aufgetretenen Gurtbelastung durch einen in das Gurtband (l) eingearbeiteten Indikator und/oder durch ein z. B. an einem Befestigungspunkt des Gurtsystems zwischengeschaltetes Deformationselement (k) angezeigt wird.
    13Ö050/0087
DE19803020505 1980-05-30 1980-05-30 Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor Withdrawn DE3020505A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803020505 DE3020505A1 (de) 1980-05-30 1980-05-30 Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor
US06/269,508 US4424509A (en) 1980-05-30 1981-06-01 Sensor arrangement triggerable by deceleration forces

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803020505 DE3020505A1 (de) 1980-05-30 1980-05-30 Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3020505A1 true DE3020505A1 (de) 1981-12-10

Family

ID=6103545

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803020505 Withdrawn DE3020505A1 (de) 1980-05-30 1980-05-30 Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4424509A (de)
DE (1) DE3020505A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0073091A3 (en) * 1981-08-20 1983-06-22 American Safety Equipment Corporation Automatic locking safety belt retraction apparatus with resetting means
DE3513339A1 (de) * 1985-04-13 1986-10-16 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Sicherheitsgurtsystem fuer fahrzeuge
DE3918456A1 (de) * 1988-06-07 1989-12-14 Takata Corp Vorrichtung zum erkennen von beschleunigung
WO1990009909A1 (en) * 1989-02-28 1990-09-07 Isabella Domenica Marziale An automatic, delayed-release buckle for safety belts of transportation means

Families Citing this family (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400115A1 (de) * 1984-01-04 1985-07-18 Autoflug Gmbh, 2084 Rellingen Sicherheitsgurtsystem
US4677861A (en) * 1985-09-16 1987-07-07 Proprietary Technology, Inc. Force recording seat belt assembly
WO1989000276A1 (en) * 1985-09-16 1989-01-12 Propriety Technology, Inc. Force recording seat belt assembly
US4805467A (en) * 1985-09-16 1989-02-21 Proprietary Technology, Inc. Force recording seat belt assembly
US4979400A (en) * 1989-02-27 1990-12-25 Proprietary Technology, Inc. Force and elapsed time recording assembly
JPH045147A (ja) * 1990-04-23 1992-01-09 Takata Kk シートベルト装置の作動機構
US5040740A (en) * 1990-05-30 1991-08-20 Allied-Signal Inc. Dual safety belt retractor with single switch assembly
US6685218B1 (en) * 1993-09-16 2004-02-03 Automotive Technologies International, Inc. Side impact sensors and airbag system
US6419265B1 (en) 1993-09-16 2002-07-16 Automotive Technologies International Inc. Self-contained airbag system
US5362098A (en) * 1993-08-11 1994-11-08 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Releasable unconstrained inflatable body protector
US5551279A (en) * 1995-10-06 1996-09-03 Quick; Donald C. Impact gauge
US6502860B1 (en) 1999-10-08 2003-01-07 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing switch assembly
US6520540B1 (en) * 1999-10-08 2003-02-18 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing switch assembly
US6554318B2 (en) 2000-01-12 2003-04-29 Delphi Technologies, Inc. Seat belt tension sensor
DE10010415C1 (de) * 2000-03-03 2001-07-05 Giok Djien Go Vorrichtung zum Erfassen der Gurtbenutzung und Lebensdauer der Rückhaltesysteme
EP1280683B8 (de) * 2000-05-12 2010-02-17 Continental Automotive Systems US, Inc. Sicherheitsgurtspannungssensoreinrichtung
US6679524B2 (en) 2001-11-14 2004-01-20 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing assembly
US6868745B2 (en) * 2002-05-07 2005-03-22 Delphi Technologies, Inc. Seat restraint buckle and tension sensing assembly
US6957829B2 (en) * 2002-05-10 2005-10-25 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing assembly
US6725727B2 (en) 2002-06-06 2004-04-27 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing assembly
US6997478B2 (en) 2003-03-14 2006-02-14 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing assembly
US7347452B2 (en) * 2003-04-23 2008-03-25 Delphi Technologies, Inc. Tension sensing assembly
US8418617B2 (en) * 2009-05-05 2013-04-16 Omnitek Partners Llc Setback and set-forward initiated inertial igniters and activated electrical switches
JP6556230B2 (ja) * 2014-10-22 2019-08-07 クアドロ ヴィークルズ ソシエテ アノニム 2つ以上の車輪を有する車両のためのエアバッグ・アクチュエーターケーブル用の結合−リリース装置
US10857916B2 (en) * 2017-04-13 2020-12-08 Chad Glerum Seat belt tension indicator
US10405613B2 (en) * 2017-12-26 2019-09-10 Ford Global Technologies, Llc. Extendable two-piece seatbelt tongue

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3295101A (en) 1964-05-27 1966-12-27 Thomas H Ellis Vehicle emergency flare
US3804192A (en) 1970-07-14 1974-04-16 Takata Kojyo Co Seat belt responsive engine enabling device
US3949357A (en) 1972-02-09 1976-04-06 Nissan Motor Co., Ltd. Operation recorder for motor vehicle safety device
JPS5147213B2 (de) 1972-02-09 1976-12-14
US4059822A (en) 1972-04-10 1977-11-22 Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Fault detecting system for vehicle occupants protective apparatus
JPS5326729B2 (de) 1973-04-10 1978-08-03
DE2513023A1 (de) 1975-03-25 1976-10-07 Daimler Benz Ag Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor
JPS5431627U (de) 1977-08-05 1979-03-01
US4111459A (en) 1977-09-09 1978-09-05 General Motors Corporation Seat belt utilization recorder
JPS607973Y2 (ja) 1979-08-02 1985-03-19 株式会社日本自動車部品総合研究所 シ−トベルト引締め装置
US4359237A (en) 1980-04-07 1982-11-16 Irvin Industries Inc. Static belt loop snubber system

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0073091A3 (en) * 1981-08-20 1983-06-22 American Safety Equipment Corporation Automatic locking safety belt retraction apparatus with resetting means
US4451062A (en) * 1981-08-20 1984-05-29 American Safety Equipment Corporation Automatic locking safety belt retraction apparatus with resetting means
DE3513339A1 (de) * 1985-04-13 1986-10-16 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Sicherheitsgurtsystem fuer fahrzeuge
FR2580242A1 (fr) * 1985-04-13 1986-10-17 Daimler Benz Ag Systeme de ceinture de securite pour vehicules
US4702492A (en) * 1985-04-13 1987-10-27 Daimler-Benz Aktiengesellschaft Seat belt system for vehicles
DE3918456A1 (de) * 1988-06-07 1989-12-14 Takata Corp Vorrichtung zum erkennen von beschleunigung
WO1990009909A1 (en) * 1989-02-28 1990-09-07 Isabella Domenica Marziale An automatic, delayed-release buckle for safety belts of transportation means
GR900100141A (el) * 1989-02-28 1991-06-28 Marziale Domenika Isabella Αυτοματος,επιβραδυνομενης αποσυνδεσεως πορπη για ζωνες ασφαλειασμεταφορικων μεσων.

Also Published As

Publication number Publication date
US4424509A (en) 1984-01-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3020505A1 (de) Durch verzoegerungskraefte ausloesbarer sensor
WO1991004175A1 (de) Auslösevorrichtung für einen mechanischen energiespeicher
DE3318849A1 (de) Vorrichtung zur fuehrung des gurtbandes von automatisch aufwickelbaren sicherheitsgurten, insbesondere fuer automobile
DE2628399B2 (de) Durchlaufbeschlag für Sicherheitsgurte
DE2308601A1 (de) Spanneinrichtung fuer automatikschutzgurte
DE10360032B4 (de) Gurtaufroller für einen Fahrzeug-Sicherheitsgurt
EP0067322A1 (de) Vorrichtung zum Aufrollen des Gurtbandes von Sicherheitsgurten, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1913448B2 (de) Aufwickelvorrichtung für Sicherheitsgurte
EP0573741A1 (de) Dreipunktsicherheitsgurtsystem für Kraftfahrzeuge
DE2456670C2 (de) Spanneinrichtung für einen Sicherheitsgurt
DE2540302A1 (de) Umlenkbeschlag mit klemmeinrichtung fuer sicherheitsgurte
DE29704974U9 (de) Gurtaufroller für einen Fahrzeug-Sicherheitsgurt
DE3049564C2 (de)
DE19532781C2 (de) Sicherheitsgurtaufroller mit zwei fahrzeugsensitiven Sensoren mit unterschiedlicher Ansprechschwelle
EP0186105B1 (de) Selbstsonsorische Klemmvorrichtung für ein Sicherheitsgurtsystem
EP0152909B1 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Aufrollen eines Fahrzeugsicherheitsgurtes
DE2802030A1 (de) Fahrzeugsensitive blockiervorrichtung
DE102016006750A1 (de) Gurtaufroller für einen Fahrzeug-Sicherheitsgurt
DE60317318T2 (de) Vorrichtung zum durchtrennen der sicherheitsgurten
WO2010010197A1 (de) Elektronisch gesteuerte fangvorrichtung für ein steigschutzsystem
DE102023003238A1 (de) Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung für ein Fahrzeug und Fahrzeug
DE3001090A1 (de) Sicherungsvorrichtung fuer den sicherheitsgurt eines rueckhaltesystems
DE3043475C2 (de) Passives Dreipunkt-Sicherheitsgurtsystem für den Insassen eines Kraftfahrzeuges
DE3624569A1 (de) Sicherheitsgurt-rueckhaltevorrichtung
EP0140366A2 (de) Aufwickelvorrichtung für Sicherheitsgurte

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination