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DE3020011C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3020011C2
DE3020011C2 DE19803020011 DE3020011A DE3020011C2 DE 3020011 C2 DE3020011 C2 DE 3020011C2 DE 19803020011 DE19803020011 DE 19803020011 DE 3020011 A DE3020011 A DE 3020011A DE 3020011 C2 DE3020011 C2 DE 3020011C2
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DE
Germany
Prior art keywords
agitator device
zone
agitator
materials
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19803020011
Other languages
English (en)
Other versions
DE3020011A1 (de
Inventor
Kanichi Yokohama Kanagawa Jp Ito
Yoshio Zushi Kanagawa Jp Hirayama
Ryoichi Kamakura Kanagawa Jp Takeuchi
Masanori Tokio/Tokyo Jp Kodaira
Gorou Fujisawa Kanagawa Jp Iizuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebara Corp
Original Assignee
Ebara Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP54065249A external-priority patent/JPS5838395B2/ja
Priority claimed from JP54087576A external-priority patent/JPS5855118B2/ja
Application filed by Ebara Corp filed Critical Ebara Corp
Publication of DE3020011A1 publication Critical patent/DE3020011A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3020011C2 publication Critical patent/DE3020011C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/921Devices in which the material is conveyed essentially horizontally between inlet and discharge means
    • C05F17/943Means for combined mixing and conveying
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/921Devices in which the material is conveyed essentially horizontally between inlet and discharge means
    • C05F17/939Means for mixing or moving with predetermined or fixed paths, e.g. rails or cables
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

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  • Molecular Biology (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf die Behandlung organischer Materialien, beispielsweise denjenigen, wie sie als städtischer Abfall, organischer Schlamm oder als Abfall bei der Massentierhaltung auftreten, und zwar bezieht sich die Erfindung dabei insbesondere auf ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Umwandlung solcher organischer Materialien in Kompost.
Bei den konventionellen Verfahren zum Kompostieren organischer Materialien wurde im allgemeinen derart verfahren, daß man die zu kompostierenden Materialien für eine bestimmte Zeitperiode aufhäuft und sie periodisch nach einer bestimmten Zeit umwendet, um so die aerobische Fermentation zu fördern; die richtige Menge an Luft wird dabei vorzugsweise in die aufgehäuften Materialien vom Boden her während der Aufbewahrung eingespeist, wobei diese Einspeisung dann weggelassen werden kann, wenn die Materialien in der offenen Luft aufbewahrt werden, und zwar ist dies abhängig von den örtlichen oder regionalen Klima- oder Umgebungs­ bedingungen. In jedem Falle ist ein Umpflügen oder Umwenden der aufgehäuften Materialien unerläßlich, um die Materialien gleichförmig zu mischen und um auch die Materialien zu zerteilen, um so im wesentlichen die gesamte Oberfläche der Materialien der Luft auszusetzen.
Andererseits ist es notwendig, die Materialien in einer vorbestimmten Richtung gleichzeitig mit dem Pflügen oder Umwenden dann zu versetzen, wenn der Kompostierungsvorgang kontinuierlich ausgeführt werden soll.
In der PCT-Anmeldung PCT/JP78/00006 bestand das Ziel darin, die Verarbeitungskapazität einer mehrstufigen Kompostvorrichtung die für die Installation erforderliche Einheitsfläche zu erhöhen, wobei sich die Vorrichtung als für den beabsichtigten Zweck zufriedenstellend herausgestellt hat. Infolge ihres Aufbaus ist jedoch die zugehörige Antriebsvorrichtung kompliziert und auf eine kreisförmige Basisfläche begrenzt. Gelegentlich kann diese Konstruktion die Betriebskosten und/oder Wartungskosten erhöhen und kann zum Gebrauch an solchen Stellen ungeeignet sein, wo eine Beschränkung durch den Raum im wesentlichen vernachlässigbar ist.
Bei einer weiteren konventionellen Kompostiervorrichtung besteht ebenfalls ein innewohnender Nachteil darin, daß die notwendige Bewegungs- und Versetzungsvorrichtung zur Durchführung des kontinuierlichen Kompostvorgangs groß wird, wenn die Kapazität der Vorrichtung erhöht wird, da eine Erhöhung der Menge an aufgenommenen Materialien in der Vorrichtung eine Kapazitätsvergrößerung notwendig macht. Eine solche erhöhte Kapazität ruft auch eine Erhöhung der Kosten hervor, die erforderlich sind für den Einbau und die Wartung der Vorrichtung. Im Hinblick auf diese bei der bekannten Kompostvorrichtung auftretenden Tatsachen besteht ein großes dauerndes Bedürfnis nach einem Verfahren und einer Vorrichtung, die große Mengen relativ wirtschaftlich handhaben können.
Ferner ist in der DE-AS 15 92 657 eine Kompostumsetzmaschine größerer Bauart gezeigt, die im Betrieb auf einen Komposthaufen ausgerichtet wird, wobei Klappen- und Führungswände der Maschine auf die Breite dieses Komposthaufens eingestellt werden. Das Kompostmaterial wird durch die Zinken einer Hebewalze angehoben und über die Oberseite der Walze auf weitere Zinkenwellen befördert, um dann zur Bildung eines neuen Komposthaufens nach hinten abgeworfen zu werden. Die DE-OS 24 15 068 zeigt ein Verfahren, bei dem eine an sich bekannte Schneeschleuder die Schichten einer rechts von der Schneeschleuder angeordneten Trapezmiete nach dem bekannten Schleuderprinzip zu den einzelnen Schichten der links von der Schneeschleuder angeordneten Trapezmiete umsetzt. Ebenso zeigt die DE-OS 23 64 656 eine Kompostmietenumsetzvorrichtung, bei der eine Umsetzwalze mittels Schneckengängen die Beförderung des Komposts nach innen bewirkt, wobei im Mittelteil der Umsetzwalze Locke­ rungsmittel vorgesehen sind, die den Kompost durchmischen und anschließend weg befördern. Der nach hinten weggeschleuderte Kompost wird über entsprechend ausgebildete Mietenformbleche in eine im Querschnitt spitzwinklige, dreieckige Form mit schmaler Basis gebracht. Die DE-OS 26 51 515 beschreibt eine Maschine zum Umsetzen und Wenden von in Mieten abgelagerten Abfällen, wobei diese Maschine ähnlich wie die DE-OS 15 92 657 ausgebildet ist. Die DE-OS 15 51 950 beschreibt wiederum ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umsetzen von Kompostmieten. Hierbei wird die jeweils obere Schicht einer Böschungsseite der Miete abgekratzt, und das abgekratzte Material wird über den Scheitel der Miete auf die andere Böschungsseite geworfen. Die DE-OS 23 20 882 beschreibt eine Kompostierungsanlage, wobei der bei jedem Umsetzvorgang die gesamte Kompostmiete in Längsrichtung um ein Stück versetzt wird, wobei der fertige Kompost ausgeworfen und am anderen Ende der Miete Platz für frisches Gut freigemacht wird. Die Haufen werden also in Längsrichtung oder seitlich versetzt, wobei jedoch der Durchmesser und die Breite der Umsetzrolle größer sind als diejenige des Komposthaufens.
Die DE-OS 19 17 268 bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kompostieren von Siedlungsabfällen. Unter Verwendung eines Förderbandes wird hier der Siedlungsabfall umgeschichtet. Auch die DE-OS 24 33 367 befaßt sich mit einem Verfahren zur Zersetzung organischer Abfälle, bei dem mittels eines Förderbandes das zu kompostierende Material umgesetzt wird. Die DE-OS 21 14 792 behandelt ein Kompostierverfahren, bei welchem das Material in der Fläche seiner Lagerung fort­ schreitend jeweils an einer Anzahl von im Abstand nebeneinander­ liegenden Stellen von unten nach oben aufgerissen wird, wobei dann das aufgerissene Material auf einer vorgegebenen Strecke im wesentlichen geradlinig nach oben geführt und sodann fortgeschleudert wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Kompostieren von organischen Materialien bzw. eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens anzugeben, wobei folgendes erreicht werden soll: Die zum Be­ arbeiten und/oder Umwenden der zu kompostierenden Materialien verwendeten Einrichtungen sollen verhältnismäßig klein und einfach im Aufbau sein; der Kompostiervorgang soll die Art der Versetzung und Lockerung der zu kompostierenden Materialien effektiv gestaltet werden; und der Raumbedarf soll gering sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Verfahren zum Kompostieren von organischen Materialien vor, die sich auf einer eine Lage aufweisenden rechteckigen Aufhäufzone befinden, bei dem folgendes vorgesehen ist: Eine an einem Träger befestigte Agitatorvorrichtung, die eine horizontale Drehwelle mit einer Vielzahl radial darauf angeordneter Schürfschaufeln aufweist, die Materialien schürft und sie derart herausschleudert, daß diese wegfliegen und sanft an einer entgegengesetzt zur Schürfstelle bezüglich der Lage der Agitatorvorrichtung liegenden Stelle herabfallen, wobei die Agitatorvorrichtung sich auf einem Zick-Zack-Pfad innerhalb der Aufhäufzone derart bewegt, daß die Drehwelle sich parallel zur Bewegungsrichtung des Trägers erstreckt, und wobei die Materialien von einer längs der einen Kante der Aufhäufzone angeordneten Einlaßöffnung fortlaufend zu einer an der entgegengesetzten Kante befindlichen Auslaßöffnung hin versetzt werden. Die Erfindung sieht ferner bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5 die im kennzeichnenden Teil genannten Maßnahmen vor.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Infolge dieser Anordnung kann die Kapazität der Kompostier­ vorrichtung erhöht werden, ohne die Größe der Vorrichtung zur Versetzung und Bewegung der Materialien sehr groß zu machen. Diese Kapazitätserhöhung wird in wirtschaftlicher Weise erreicht.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Ansprüchen sowie aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Grundort, der durch eine Bewegungsvorrichtung (Agitator) gemäß der Erfindung bearbeitet wird;
Fig. 2 einen Teilort, der sich etwas von dem gemäß Fig. 1 unterscheidet;
Fig. 3 einen weiteren Teilort unterschiedlich von denen der Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen Querschnitt einer Abdeckung, in der erfin­ dungsgemäß der Kompostiervorgang ausgeführt wird;
Fig. 5 einen weiteren Querschnitt der Abdeckung gemäß Fig. 4, und zwar in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Fig. 4;
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5;
Fig. 7 eine Teilansicht der Fig. 4, wobei die Komponenten der Betätigungsvorrichtungen dargestellt sind sowie die zugehörigen Elemente, die dazu dienen, daß die Bewegungsvorrichtungsbewegung oder der Lauf der Bewegungsvorrichtung gemäß einem Zickzackpfad erfolgt;
Fig. 8 eine Seitenansicht des in Fig. 7 gezeigten Teils, wobei die Betriebsweise der Betätigungsvorrichtung dargestellt ist;
Fig. 8a eine Darstellung ähnlich der in Fig. 8, wobei aber hier die Betätigungsvorrichtung in entgegengesetzter Weise bezüglich der Betriebsweise gemäß Fig. 8 verdreht wird;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der Betätigungsvorrichtung und ihrer in Fig. 7 und 8 gezeigten Komponenten;
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Bewirkung des Zickzacklaufs der Betätigungsvorrichtung;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 10;
Fig. 12 eine durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 10 und 12 zu durchlaufende Zone;
Fig. 13 eine Darstellung einer weiteren Betätigungsvorrichtung in Bewegung zusammen mit den zugehörigen Elementen;
Fig. 14 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 13;
Fig. 15 einen Querschnitt einer zweistöckigen Abdeckung ähnlich der gemäß Fig. 4;
Fig. 16 einen Querschnitt der Abdeckung gemäß Fig. 15, und zwar längs der Richtung senkrecht zur Ebene der Fig. 15;
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf eine Aufhäufzone geeignet zur Verwendung in der freien Luft;
Fig. 18 eine Seitenansicht einer auf einem Fahrzeug getragenen Betätigungsvorrichtung, geeignet zur Verwendung mit der Aufhäufzone gemäß Fig. 17;
Fig. 18a eine vereinfachte Seitenansicht der Betätigungs­ vorrichtung, verwendet in der in Fig. 17 gezeigten Zone;
Fig. 18b eine abgewandelte Ausbildung der in Fig. 18 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 19 eine Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung gemäß den Fig. 18 oder 19 zusammen mit dem Tragfahrzeug in Seitenansicht;
Fig. 20 eine abgewandelte Ansicht der Betätigungsvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei eine obere und eine untere Betätigungsvorrichtung verwendet werden;
Fig. 21 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung unter Verwendung einer endlosen Gelenkanordnung;
Fig. 22 die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 21 in Bewegung;
Fig. 23 eine Erläuterungsdarstellung betreffend die Befestigung der Kreisschaufeln auf der Welle;
Fig. 24 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Welle der Betätigungsvorrichtung vertikal angeordnet ist;
Fig. 25 einen Querschnitt der in Fig. 24 gezeigten Betätigungsvorrichtung;
Fig. 26 einen schematischen Schnitt senkrecht zur Drehachse oder den Drehachsen der Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 25;
Fig. 27 eine weitere Ausbildungsform einer Betätigungsvorrichtung (Agitator).
Es seien nunmehr bevorzugte Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben. Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des Prinzips der Erfindung in Draufsicht. Das Kompostierverfahren wird über eine Fläche oder einer Zone X von im allgemeinen rechteckiger Form ausgeführt. Eine Betätigungsvorrichtung (Agitatorvorrichtung) 1 ist derart angeordnet, daß sie in der Zone X bewegbar ist, während sie das zu kompostierende organische Material in einer Richtung eines Pfeils 2 versetzt oder bewegt. Nimmt man an, daß die organischen Materialien zur Abdeckung der gesamten Zone abgelegt werden, so kann die Vorrichtung 1 ihre Bewegung an einem Startpunkt 4 benachbart zu einem Auslaßende 3 beginnen und läuft im Zickzack in den durch die Pfeile 5 und 5′ angezeigten Richtungen, und zwar traversierend in der Versetzungsrichtung 2, wobei die Bewegung in Richtung der Pfeile 6 und 6′ parallel zur Richtung 2 erfolgt. Wenn die Agitator- oder Aufbereitungs­ vorrichtung 1 einen Endpunkt benachbart zu einem Eingabeende 7 erreicht, so sind sämtliche Materialien in Richtung von Pfeil 2 um einen Versetzungsabstand versetzt, und zwar bewirkt durch einen Durchgang der Agitatorvorrichtung 1 in Richtung 6 oder 6′. Nachdem der Endpunkt 8 erreicht ist, kehrt die Agitatorvorrichtung 1 längs des Pfades 11 in der Richtung des Pfeils 12 zurück, wobei dieser Pfad gegenüber einem Fermentationspfad 10 in der Zone X durch eine Unterteilungswand 9 getrennt ist, um so von Kompostmaterialien frei zu sein, und es wird wiederum der Startpunkt 4 erreicht. Die Unterteilungswand 9 kann unter der Voraussetzung weggelassen werden, daß die Vorrichtung mit der Vorrichtung 1 zum Anheben der Agitatorvorrichtung nach oben über die Höhe der aufgehäuften oder abgelegten Kompostmaterialien in der Zone hinaus bewegbar ist, um so die Agitatorvorrichtung von Kompostmaterialien während der Zeit freizuhalten, wo die Vorrichtung vom Punkt 8 zum Punkt 4 zurückkehrt.
Es kann auch ein anderer Ort bzw. andere Orte für die Bewegung der Agitatorvorrichtung 1 vorgesehen sein. Beispiele solcher geometrischen Orte sind in den Fig. 2 und 3 gezeigt. In Fig. 2 ist der Ort für den Fall dargestellt, daß der Lauf der Agitatorvorrichtung in einer Richtung der resultie­ renden Vektoren der Materialversetzung und der parallel und senkrecht zu der Versetzung erfolgt. Solche Richtungen sind als Pfeile 13 und 13′ in Fig. 2 anstelle der Pfeile 6 und 6′ in Fig. 1 dargestellt. Gemäß Fig. 1 läuft die Vorrichtung auf dem gleichen Pfad, wie dies durch die überlappten Pfeile 5 und 5′ dargestellt ist, und schreitet zum Eingabeende über einen Abstand hin, der gleich einer Steigung der Zickzacklinie ist, und zwar längs des Pfeils 6′, ohne längs des Pfeils 6 in Fig. 1 zu laufen.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Er­ findung, bei dem der Kompostiervorgang in einem Innenraum ausgeführt wird. Eine Fermentierungskammer 15 ist innerhalb einer Abdeckung (eines Schuppens) umschlossen, und eine Kompostmaterialaufhäuf- oder -ablagezone 17 von im allgemeinen rechteckiger Form ist auf einem Boden 18 der Abdeckung vorgesehen, wobei die sich in Fermentation befindlichen und nach der Fermentation befindlichen Materialien in der Zone 17 als eine angehäufte Lage 19 aufgehäuft sind. Der Boden 18 der Zone 17 ist mit einer Vielzahl von Löchern 20 ausgestattet, durch welche Luft nach oben ausgehend von einer unter dem Boden 18 ange­ ordneten Luftkammer 21 eingegeben wird, um so die aerobische Fermentation zu fördern, wobei die Luftkammer 21 mit einer Luftquelle 22 in Verbindung steht. Eine der Kanten der recht- eckigen Anhäufzone 17 dient zur Aufnahme der zu kompostierenden organischen Materialien und wird aus Gründen der Einfachheit als Materialeingabe- oder -einlaßöffnung 23 bezeichnet, wobei die Kante entgegengesetzt zur Öffnung 23 eine Ausgabe- oder Auslaßöffnung 24 ist, um die fermentierten Materialien nach außen abzugeben. Zwischen den Öffnungen 23 und 24 werden die Materialien in der Richtung des Pfeils A von der Einlaßöffnung 23 zur Auslaßöffnung 24 vorwärts transportiert, und zwar durch umlaufende Mittel, dargestellt als Agitatorvorrichtung 25, die einen Zickzackkurs, wie in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, durchlaufen kann.
Damit die Agitatorvorrichtung 25 einen Zickzackkurs läuft, ist ein Schlitten 26 vorgesehen, um rückwärts und vorwärts über dem Boden 18 und den Öffnungen 23 und 24 sich zu bewegen. Der Schlitten 26 erstreckt sich in Querrichtung zur Richtung A und ist beweglich an entgegengesetzten Enden gelagert, und zwar durch ein Paar von Führungsschienen 14, die auf den Seitenwänden oder Säulen der Abdeckung 16 befestigt sind. Der Schlitten 26 dient zur beweglichen Halterung eines Trägers 26, der auf dem Schlitten 26 in Längsrichtung laufen kann. Der Träger 27 nimmt die Agitatorvorrichtung 25 auf, so daß diese dem Zickzackpfad folgen kann, wenn sich der Schlitten intermittierend und schrittweise in Richtung B entgegengesetzt zur Richtung A und kontinuierlich in Richtung A bewegt, wobei sich der Träger quer zu den Richtungen A und B auf dem Schlitten 26 bewegt, während die Bewegung des Schlittens gestoppt ist.
Die Agitatorvorrichtung 25 wird nunmehr zusammen mit ihren zugehörigen Elementen unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 beschrieben. Die Agitator­ vorrichtung 25 ist durch einen Arm 28 an einem unteren Teil desselben aufgehängt, der sich von dem Träger 27 aus nach unten erstreckt. Die Vorrichtung 25 weist eine Drehwelle 29 auf, die sich parallel zur Be­ wegungsrichtung des Trägers oder der Längsrichtung des Schlittens 26 erstreckt, wobei ferner mehrere Greif- oder Schürfschaufeln 30 radial auf der Welle 29 angeordnet sind und ein Motor 31 zum Drehantrieb der Welle 29 dient. Die Rotation der Greifschaufeln 30 erfaßt die aufgehäufte Lage 19 aus organischen Materialien und schleudert die Materialien in einer Richtung S, wie in Fig. 8 gezeigt, so daß die auf­ gekratzten Materialien in Richtung A entgegengesetzt zur Richtung B versetzt oder transportiert werden. Daher ist die Position der Betätigungsvorrichtung 25 derart eingestellt, daß der Boden des von den Spitzen der Greifschaufeln 30 ge­ bildeten Kreises etwas oberhalb des Bodens 18 sich befindet. Ein Motor 32 bewegt den Träger 27 auf dem Schlitten 26, und ein Motor 33 bewegt die intermittierende oder kontinuierliche Bewegung des Schlittens 26.
Es sei nunmehr wieder auf die Fig. 4 und 6 Bezug genommen, wo ein Rücklaufpfad 34 benachbart zur Aufhäufzone 17 vorgesehen ist, um die Rückbewegung der Vorrichtung 25 zu erleichtern; der Pfad 34 ist derart angeordnet, daß er im wesentlichen frei von organischen Materialien oder der aufgehäuften Lage 19 ist. Auf diese Weise ist der Pfad 34 im wesentlichen der gleiche wie der Pfad 11 in Fig. 1, und eine Unterteilungswand (nicht gezeigt) ähnlich Element 9 in Fig. 1 kann ebenfalls zwischen Pfad 34 und Zone 17 vorgesehen sein. Der Pfad 34 ist natürlicherweise breit genug ausgebildet, um die Bewegung der Agitatorvorrichtung ohne Störung daran entlang zu gestatten.
Die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4 bis 9 geschieht im wesentlichen in der gleichen Weise, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Nimmt man an, daß die aufgehäufte Lage 19 aus den organischen Materialien das gesamte Oberflächengebiet der Aufhäufzone 17 überdeckt, wobei ein Teil davon bereits vollständig fermentiert ist, während der andere Teil sich in Fermentation befindet, so wird die Agitatorvorrichtung 25 derart angeordnet, daß sie ihren Zickzackkurs am Punkt A1 in Fig. 6 beginnt, der dem Punkt 4 in Fig. 3 entspricht. Durch Einleitung der Rotation der Vorrichtung 25, wie dies schematisch in den Fig. 8 und 9 gezeigt ist, wird der Träger 27 auch zur Bewegung auf dem Schlitten 26 von der Seite des Punktes A1 zum Punkt B1 entgegengesetzt zum Punkt A1 in Gang gesetzt und sodann zurück wiederum zum Punkt A1, während die Bewegung des Schlittens in Richtung B während der Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des Trägers 27 zwischen den Punkten A1 und B1 entsprechend zum ersten Laufdurchgang, dargestellt durch die linke Endlinie in Fig. 3, angehalten ist (zur Erleichterung sind die Punkte A1 und B1 in die Fig. 3 an der entsprechenden Stelle eingefügt). Während der Hin- und Herbewegung des Trägers 26 vom Punkt A1 zum Punkt B2 werden kompostierte organische Materialien in Richtung A zur Auslaßöffnung 24 hin versetzt. Wenn die Bewegung des Trägers zwischen den Punkten A1 und B1 erfolgt, so werden die versetzten fer­ mentierten Materialien nach außen durch die Auslaßöffnung 24 abgegeben. Bei Rückkehr des Trägers 27 mit der Agitatorvorrichtung zum Punkt A wird der Schlitten inkrementweise in Richtung B zur Einlaßöffnung 23 hin vorgeschoben, und zwar über einen Abstand p hinweg, und sodann wird Träger 27 und Agitatorvorrichtung 25 wiederum hin und her in Längsrichtung des Schlittens 26 bewegt, der die Richtung A oder B traversiert, und dieser Lauf der Vorrichtung 25 wird so lange wiederholt, bis sie den Endpunkt AN erreicht, nachdem der in Fig. 3 gezeigte Ort durchlaufen ist, und zwar infolge der Hin- und Her-Bewegungspfade A1↔B1, A2↔B2, . . . AN↔BN, mit der zusätzlichen Bewegung der Pfade 6′. Der Abstand der Steigung p wird derart bestimmt, daß er äquivalent zur Dimension der eigentlichen Schürfschaufel 30 ist, um in die aufgehäufte Lage 19 einzudringen, um die aufgehäufte Lage in Richtung A zu versetzen. Durch den Zick­ zackkurs der Agitatorvorrichtung vom Startpunkt A1 zum Endpunkt AN wird die aufgehäufte Lage um einen Abstand versetzt, und zwar äquivalent zum Mittelwert d der Versetzung der Materialien weggenommen von der Zwischenkantenlinie 35 der aufgehäuften Lage, um von den Schaufeln 30 durchdrungen zu werden, und zwar erfolgt dies zur Zwischenkantenlinie 36 der Lage aus den Materialien, die auf den Boden durch die Rotation der Agitatorvorrichtung, wie in Fig. 8 gezeigt, geworfen und wieder aufgehäuft wurden. Die Agitatorvorrichtung 25 kehrt zum Startpunkt A1 zurück, und die Arbeitsweise wird wiederholt. Während der oben erwähnten Arbeitsweise werden die organischen Materialien auch durch die Einlaßöffnung in einer entsprechenden Menge eingegeben, um den Betrieb kontinuierlich zu halten. Anders ausgedrückt wird die Menge an organischen Materialien äquivalent zu der durch eine Querbewegung der Agitatorvorrichtung versetzte wieder durch die Einlaßöffnung 23 für jeden vollständigen Zickzackkurs der Vorrichtung 25 eingegeben, um die Arbeitsweise kontinuierlich zu halten. Die Betätigung der entsprechenden Motoren 31, 32 und 33 wird durch eine Steuerschaltung 37 gesteuert, die begleitet ist von auf die Position an­ sprechenden Mitteln, wie beispielsweise Begrenzungsschaltern oder Zeitsteuermitteln, wie sie in der Technik bekannt sind. Obwohl die obige Arbeitsweise als beim Startpunkt A1 beginnend beschrieben wurde, ist nach dem Beginn des Kompostierungsvorgangs die gesamte Oberfläche der Aufhäufzone im allgemeinen mit einer Lage aus zu bearbeitenden oder bereits bearbeiteten Materialien bedeckt, wobei die Arbeitsweise an der Zwischenposition zwischen den Einlaß- und Auslaßöffnungen 23 und 24 gestattet werden kann. Natürlich kann die Arbeit vom Punkt AN zum Anfangspunkt gestatten oder nachdem die Aufhäufzone 17 vollständig geleert ist.
In den Fig. 10 und 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, welches sowohl in einem Innenraum als auch im Freien benutzt werden kann. Elemente ähnlich solchen des ersten Ausführungsbeispiels der Fig. 4 bis 9 werden hinsichtlich Funktionsweise mit dem gleichen Bezugszeichen versehen, aber unter Hinzufügung eines "a". Der Schlittenträger 28a äquivalent zum Schlitten 28 im ersten Ausführungsbeispiel ist mit einem Paar Tragschenkeln 38 an entgegengesetzten Enden ausgestattet, um ein Gebilde auszuformen, welches einem Tor 39 ähnelt. Das Torgebilde 39 ist so ausgebildet, daß es sich in Richtung A oder B auf einem Paar von Bodenschienen 39 bewegt, die sich quer zur Längsrichtung des Schlittenträgers 28a erstrecken. Bei diesen Ausführungsbeispielen ist darauf hinzuweisen, daß die Agitatorvorrichtungen 25a an entgegengesetzten Seiten eines Arms 28a angeordnet sind, um so durch einen dazwischen angeordneten Motor 31a angetrieben zu werden. Durch eine solche Anordnung können die Vorrichtungen 25a in jeder der Bewegungsrichtungen, in denen ein Träger 27a läuft, bewegt werden. Auf diese Weise kann der geometrische Ort des Laufs der Vorrichtungen 25a ähnlich wie in Fig. 1 vorgesehen werden. Speziell ist der Laufort der Vorrichtungen 25a in Fig. 12 schematisch dargestellt. Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt, ist die Aufhäufzone 17a in diesem Ausführungsbeispiel mit einem Paar von Seitenwänden 40 ausgestattet, und eine der Seitenwände 40 und einer der Tragschenkel 38 sehen einen Rückkehrspurpfad 34a dazwischen vor. Durch die Seitenwand 40 ist der geometrische Ort des Laufs dargestellt in Fig. 12 etwas unter­ schiedlich von dem gemäß Fig. 1. In Fig. 12 wird ein Startpunkt α₁ verschoben von einem letzten Punkt α₁′ im Rückführpfad 34a, um die Seitenwand freizulassen. Aus dem gleichen Grunde wird ein Startpunkt αn′ im Rückführpfad 34 versetzt gegenüber dem letzten Punkt αn des Agitationslaufortes. Der Agitationslauf der Agitatorvorrichtungen 25a fängt am Punkt α₁ an und folgt sodann dem Zickzackpfad, nämlich α₁→β₁→β₂→α₂ . . . βn→αn und bewegt sich zum Punkt αn′ und wiederholt die erläuterte Arbeitsweise. Die Arbeitsweise dem in Fig. 12 gezeigten Ort folgend spart Zeit, verglichen mit dem ersten Ausführungsbeispiel, wo die Agitator­ vorrichtung nicht angetrieben oder gedreht wird, während er zurückläuft, nachdem er organische Materialien während seines Laufs in Richtung von ai nach bi in den Fig. 3 und 6 versetzt hat.
In den Fig. 13 und 14 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches in seiner Funktion dem zweiten Ausführungsbeispiel ähnelt. Bei diesem Aus­ führungsbeispiel sind die Elemente und/oder Teile ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels mit den gleichen Be­ zugszeichen versehen, wobei aber hier zusätzlich ein "b" hinzugefügt ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist im Gegensatz zur Konstruktion des zweiten Ausführungsbeispiels (Fig. 10 und 11) ein Träger 27b mit einem sich nach unten erstreckenden Arm 28b derart kombiniert, daß sich der Arm 28b diagonal in Richtung A erstreckt, wie dies in den Fig. 13 und 14 gezeigt ist. Der Arm 28b trägt eine Agitatorvorrichtung(en) 25b am unteren Ende, und somit übt die Kombination aus dem Träger 27b, dem Arm 28b und der bzw. den Vorrichtung(en) 25b Belastungen auf den Schlittenträger 26b nicht nur in Vertikalrichtung durch die Schwerkraft aus, sondern auch in einer Schwenkrichtung durch die Bewegung einer Kraft infolge der diagonalen Anordnung des Arms 28b. Demgemäß ist die obige Kombination beweglich auf der Oberfläche eines Schlittenträgers 26 an drei Punkten 41, 42 und 43 getragen, um so der Schwerkraft und dem Moment der Kraft entgegenzuwirken. Durch die Anordnung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel werden die organischen Materialien in Richtung des Pfeils in Fig. 13 durch die Drehung der Agitatorvorrichtung(en) 25b geschleudert, wobei verhindert wird, daß eine Störung mit dem sich transversal erstreckenden Schlittenträger 26b auftritt, wodurch es möglich gemacht wird, die Höhe der unteren Seitenoberfläche des Trägers 26b abzusenken, und zwar um einen Abstand "h" unterhalb eines höchsten Punktes von 44, wo die geschleuderten Materialien hinkommen können, oder aber die Materialien werden höher geschleudert. Wenn die Höhe des Trägers 26b abgesenkt wird, so werden die Einbaukosten auch wirtschaftlich gemacht, und zwar insbesondere gilt bei einem Gebrauch im Inneren, da die Deckenhöhe der Abdeckung abgesenkt werden kann. Wenn andererseits die Materialien höher geschleudert werden, so wird der Versetzungs- oder Transportabstand der Materialien erhöht, was abhängig von den Bedingungen den Wirkungsgrad fördert oder die Verarbeitungskapazität erhöht. Die Konstruktion gemäß den Fig. 13 und 14 hat den weiteren Vorteil, daß der Arm 28b selbst keine Störungen mit der auf­ gehäuften Lage 19b während der Transversalbewegung des Trägers 27b und des Arms 28b hervorruft, wobei das Vorsehen der Vorrichtung 25b nur auf einer Seite des Armes 28a, ähnlich wie in Fig. 9 gezeigt, die Möglichkeit bietet, dem geometrischen Ort gemäß Fig. 12 zu folgen, wodurch Zeit gespart wird, verglichen mit dem Laufort gemäß Fig. 3.
Wenn es gewünscht ist, die Kapazität pro Einheitsfläche erforderlich für die Installation aus irgendeinem Grunde zu erhöhen, beispielsweise weil die verfügbare Fläche begrenzt ist, so kann eine Vielzahl von Kompostieretagen in Form einer mehrere Stockwerke aufweisenden Abdeckung vorgesehen sein. Ein solches Beispiel ist in den Fig. 15 und 16 als zweistöckige Abdeckung 16′ gezeigt. Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel tragen die Komponenten und Elemente mit ähnlicher Funktion wie beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 4 bis 9) die gleichen Bezugszeichen, wobei aber zusätzlich "u" oder "l" hinzugefügt ist, um das obere bzw. untere Stockwerk zu bezeichnen. Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß den Fig. 15 und 16 ist ohne weiteres aufgrund der Erläuterungen des ersten Ausführungsbeispiels verständlich, wobei hier nur die Besonderheiten der vierten Ausführungsbeispiele erläutert werden. Die zu kompostierenden organischen Materialien werden über ein Transportband 44 an­ geliefert und an eine obere Aufhäufzone 17u über eine Einlaßöffnung 23u abgegeben, und zwar durch eine Vertei­ lungsvorrichtung 55, welche die herantransportierten Materialien gleichmäßig entlang der Breite der Einlaßöffnung 23u verteilt. Die in der oberen Aufhäufzone aufgehäuften Materialien werden umgedreht und in der Richtung von Au durch eine Agitatorvorrichtung 25u versetzt, und zwar während deren Zickzackkurs auf einem oberen Stockwerk oder Boden 18u. Die auf diese Weise versetzten Materialien fallen allmählich durch eine Auslaßöffnung 24u auf einen unteren Boden 181 an dessen Einlaßöffnung 231, von wo aus die Materialien weiter umgewendet werden und allmählich zur Auslaßöffnung 241 durch eine Agitatorvorrichtung 251 versetzt werden, und zwar während des Zickzackkurses desselben auf einem unteren Boden 181, wobei dies schließlich zur Abgabe an ein Abgabeförderband 46 führt. Obwohl die Abdeckung oder die Schutzeinrichtung 16 als zweistufige oder zweistöckige Schutzeinrichtung erläutert wurde, so kann doch die Anzahl der Böden oder Stockwerke erhöht werden und ist nicht auf zwei, wie dargestellt, beschränkt.
Die Fig. 17, 18, 18a und 18b und 19 zeigen ein fünftes Aus­ führungsbeispiel der Erfindung, welches zum Kompostieren von Materialien verwendet wird, die an der offenen Luft oder auf dem Feld aufgehäuft sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die organischen Materialien bewegt (agitiert) und allmählich in Richtung von Af versetzt, und zwar von einer Einlaßseite 23f zu einer Auslaßseite 24f hin vermittels einer Agitatorvorrichtung 25f während dessen Zickzackbewegung, wie beispiels­ weise der Bewegung folgend einem Pfad bi→ai→ai+1→bi+1 . . . . Die Vorrichtung 25f wird vorzugsweise von einem Fahrzeug 47 getragen, welches zur Verfolgung des obigen Pfades bewegbar ist. Da die Materialien im Felde angehäuft sind, kann das Fahrzeug sich frei in seiner Richtung an einer Position außerhalb der Kompostierzone bewegen, wie dies durch die gekrümmten Pfeile angedeutet ist. Die Drehrichtung der Agitatorvorrichtung 25f ist daher an jedem Wendepunkt des Fahrzeugs in die entgegengesetzte Richtung umzuwechseln. Entsprechend dieser Drehrichtungsänderung ist jede der Spitzen der Schürfschaufeln 30f in der Agitatorvorrichtung 25f derart geformt, daß sie eine "Y"-Form besitzen, wie es schematisch in Fig. 18a gezeigt ist, so daß eine aufgehäufte Lage 19f in effizienter Weise unabhängig von den Drehrichtungen erfaßt wird. Es sei darauf hingewiesen, daß jede der Schürfschaufeln des vorhergehenden Ausführungsbeispiels eine Krümmung gegeben wurde, die jeweils derart war, daß die Schaufel die aufgehäuften organischen Materialien in effizienter Weise erfassen kann, da es bei diesen Ausführungsbeispielen nicht notwendig ist, die Drehrichtung umzukehren. Das Fahrzeug 47 kann in Form eines Automobils vorgesehen sein, und es wird demgemäß vorgezogen, die Vorrichtung 25f unter Verwendung von Leistung zu rotieren, die von einer vom Motor kommenden Welle abgenommen wird, und zwar anstelle von Motoren, wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
Fig. 18b zeigt eine Darstellung ähnlich Fig. 18, wobei das Fahrzeug 47 mit einer vorderen Agitatorvorrichtung 25F und einer hinteren Agitatorvorrichtung 25R ausgestattet ist. Die hintere Vorrichtung 25R wirft die von der vorderen Vorrichtung 25F kommenden Materialien weiter und fördert das Aufbrechen oder Zerkleinern der organischen Materialien.
Es sei nunmehr die Arbeitsweise der Agitatorvorrichtung betrachtet. Es sei der Einfachheit halber wiederum auf die Fig. 8 und 9 Bezug genommen. Während die Bewegung des Schlit­ tenträgers 26 in Richtung von B unterbrochen ist, wird die Vorrichtung 25 in Richtung des Pfeiles wie angedeutet gedreht und in der Richtung entlang der Längsrichtung des Trägers 26 traversiert. Die Höhe "H" der aufgehäuften Lage 19 ist vorzugsweise mehr als die Hälfte des Außendurchmessers "D" der Schürfschaufeln 30, oder aber sie ist ferner vorzugsweise mehr als der Wert des Außendurchmessers D, so daß die organischen Materialien fliegend in Richtung der Pfeile S in Fig. 8 geschickt werden, um über die Vorrichtung 25 hinauszulaufen, und zwar in Richtung A, unterstützt durch den Blockiereffekt der Kante der aufgehäuften Lage, abgeschieden in einer solchen Lage oder Dicke. Die Schaufeln 30 dringen in die aufgehäufte Lage 19 aus den Materialien ein, nehmen das Material heraus und schleudern es fliegend und daher aufgeteilt oder aufgebrochen, so daß in bemerkenswerter Weise die Gesamtoberfläche des heraus­ geschleuderten Materials vergrößert wird, welches dann sanft auf dem Boden 18 abgelagert wird, ohne daß es in eine Masse zusammenbackt, wodurch der Widerstand gegenüber der nach oben durch das aufgehäufte Material hindurchgeblasenen Luft niedrig gehalten wird, um so die aerobische Fermentation zu erleichtern und zu fördern. Wenn die Höhe H′ der aufgehäuften Lage 19 kleiner als die Hälfte des Außendurchmessers D der Schürfschaufeln 30 ist, wie dies in Fig. 8a gezeigt ist, so wird die Rotation der Agitatorvorrichtung 25 vorzugsweise - wie schematisch in Fig. 8a gezeigt - umgekehrt, wobei die abge­ nommenen Materialien in Richtung S′ geschleudert werden und die Zone durchlaufen, wo die Agitatorvorrichtung in einer Richtung senkrecht zur Richtung A eine Transversalbewegung ausführt, so daß die Materialien schließlich sanft mit einer Versetzung in der gleichen Richtung wie A aufgehäuft werden. Um die Be­ triebsvielfalt der Vorrichtung 25 vorzusehen, kann die Form der in Fig. 18a gezeigten Schaufeln, wenn notwendig, verwendet werden. Wenn die Materialien aus irgendeinem Grunde hoch angehäuft werden, wie beispielsweise zur Erhöhung der Verarbeitungsmenge der Materialien pro Einheitsfläche, so kann eine zusätzliche Agitatorvorrichtung oberhalb der benachbart zum Boden angeordneten Agitatorvorrichtung vorgesehen sein. Eine solche Anordnung ist schematisch in Fig. 20 gezeigt, wo zwei Agitatorvorrichtungen, nämlich eine obere Agitatorvorrichtung 25u und eine untere Agitatorvorrichtung 25l derart angeordnet sind, daß sie sich in einer Richtung vertikal zur Zeichenebene bewegen, während sie in Richtung der Pfeile rotiert werden. Die Agitatorvorrichtungen 25U und 25L dienen auch zur intermittierenden Vorwärtsbewegung in Richtung B zur Einlaßöffnung der Materialien hin, so daß sie zur Verfolgung eines Zickzackpfades bewegt werden. Vorzugsweise ist die obere Agitatorvorrichtung 25U etwas nach vorne gegenüber der unteren Agitatorvorrichtung 25L bezüglich der Vorschubrichtung B an­ geordnet, um zu gestatten, daß jede der Agitatorvorrichtungen in ord­ nungsgemäßer Weise in die Materiallage eindringt. Es ist auch bevorzugt, die Umfangsgeschwindigkeit der oberen Agitatorvorrichtung 25U größer vorzusehen als die der unteren Agitatorvorrichtung 25L, so daß die herausgeschaufelten Materialien durch die obere Agitatorvorrichtung 25U weitergeschleudert werden als durch die untere Agitatorvorrichtung 25L.
Eine weitere Form einer Agitatorvorrichtung 25E ist in den Fig. 21 und 22 dargestellt. Die Agitatorvorrichtung 25E weist eine endlose Gelenkvorrichtung 50 auf mit einer Vielzahl von Schürfschaufeln 30E, wobei die Lenkvorrichtung 50 um (nicht gezeigte) Drehmittel herumgeführt ist, um in Richtung der Pfeile zu laufen, wobei die herausgeschürften Materialien in der gleichen Weise wegfliegen, wie dies zuvor bereits erläutert wurde. Die Agitatorvorrichtung 25E liegt vorzugsweise nach hinten, so daß der obere Teil etwas hinter dem unteren Teil bezüglich der Vorschubrichtung B angeordnet, wie dies auch in den Zeichnungen gezeigt ist.
In Fig. 23 ist die Anordnung der Schürfschaufeln 30 derart dargestellt, daß sie der Agitatorvorrichtung gemäß den Fig. 7, 8 und 9 entsprechen. In Fig. 28 (I) sind die Schaufeln 30 radial auf der Welle 29 in der gleichen Axialposition angeordnet, wohingegen in Fig. 23 (II) die Schaufeln 30 auf der Welle 29 in einer axial versetzten Beziehung angeordnet sind. Die Anzahl und die Axialposition der Schaufeln ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt und kann nach Erfordernis abgewandelt werden. Vorzugsweise sind die Schaufeln derart angeordnet, daß sie leicht ersetzt werden können.
In der vorstehenden Beschreibung sowie den Zeichnungen sind sämtliche Agitatorvorrichtungen hinsichtlich ihrer Drehung um die Horizontalachsen erläutert. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird eine Agitatorvorrichtung um eine Vertikalachse gedreht, wie dies in den Fig. 24, 25 und 26 gezeigt ist. Ähnlich Fig. 9 ist ein Schlittenträger 26v beweglich an entgegengesetzten Enden durch ein Paar von Führungsschienen 16v getragen. Ein Träger 27v ist auf dem Schlittenträger derart angeordnet, daß er sich in Längsrichtung des Trägers 26v darauf bewegt. Zwei Vertikalwellen 29v können durch Motoren 32v angetrieben werden und sind drehbar am Träger 27v gelagert und erstrecken sich von dort aus nach unten. Jede Welle 29v ist mit einer Vielzahl von Axialschaufeln 30b ausgestattet, die radial auf der Welle 29b angeordnet sind, und zwar an den Längskanten derselben, um so einen Agitator 25v aufzubauen.
Die beiden Agitatorvorrichtungen 25v sind, wie durch die Pfeile an­ gedeutet, in der gleichen Richtung drehbar (vgl. Fig. 26), und zwar während der Bewegung des Trägers 27v auf dem Schlitten­ träger 26v oder in Richtung von 5v oder 5v′ quer zur Richtung von A oder B, so daß die organischen Materialien aufgerührt und in Richtung A versetzt werden. Da die Drehrichtung der Agitatorvorrichtungen 25V abhängig von der Richtung, in der der Träger 27v sich bewegt, umgekehrt werden kann, sind die entsprechenden Longitudinalkanten der Schaufeln 30b vorzugsweise mit "Y"-Form, ähnlich wie in Fig. 18a gezeigt, ausgestattet.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Agitatorvorrichtung ist in Fig. 27 gezeigt. Wie die Zeichnung zeigt, hat eine Agitatorvorrichtung 25B gemäß diesem Ausfüh­ rungsbeispiel einen drehbaren Kern 60 mit Scheibenform, getragen am unteren Teil eines Arms 62, der sich von einem Träger aus erstreckt (nicht dargestellt, aber ähnlich wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen), sowie eine Vielzahl von Kübeln 61, die am Umfang des Kerns 60 befestigt sind. Jeder der Kübel 61 ist mit einer Kante 63 am unteren Ende und auch mit Seitenkanten 64 ausgestattet, wodurch der Schürfeffekt verbessert wird.

Claims (16)

1. Verfahren zum Kompostieren von organischen Materialien, die sich in einer eine Lage aufweisenden rechteckigen Aufhäufzone befinden, bei dem
eine an einem Träger befestigte Agitatorvorrichtung, die eine horizontale Drehwelle mit einer Vielzahl radial darauf angeordneter Schürfschaufeln aufweist, die Materialien schürft und sie derart herausschleudert, daß diese wegfliegen und sanft an einer entgegengesetzt zur Schürfstelle bezüglich der Lage der Agitatorvorrichtung liegenden Stelle herabfallen, wobei
die Agitatorvorrichtung sich auf einem Zick-Zack-Pfad innerhalb der Aufhäufzone derart bewegt, daß die Drehwelle sich parallel zur Bewegungsrichtung des Trägers erstreckt, und wobei
die Materialien von einer längs der einen Kante der Aufhäufzone angeordneten Einlaßöffnung fortlaufend zu einer an der entgegengesetzten Kante befindlichen Auslaßöffnung hin versetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Agitatorvorrichtung in einer ersten Richtung parallel zu den Kanten der Öffnungen bewegt und sodann schrittweise in einer zweiten Richtung zu der Einlaßöffnung hin, um dem Zick-Zack-Pfad zu folgen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Agitatorvorrichtung über einen Weg außerhalb der Aufhäufzone nach Erreichen der Einlaßöffnung zur Auslaßöffnung hin zurückgebracht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialien auf einem Boden angeordnet sind, der Vielzahl von Löchern aufweist, durch welche Luft nach oben in die Materialien eingegeben wird.
5. Vorrichtung zum Kompostieren organischer Materialien, umfassend eine rechteckige Aufhäufzone mit einer Einlaßöffnung an einer Kante und einer Auslaßöffnung an der entgegengesetzten Kante, und mit einer Agitatorvorrichtung sowie Mitteln zur Bewegung der Agitatorvorrichtung von der Auslaß­ öffnungsseite zur Einlaßöffnungsseite hin auf einem Zick-Zack- Pfad, wobei die Agitatorvorrichtung gebildet wird durch eine horizontale Drehwelle sowie eine Vielzahl von Schürfschaufeln, die radial auf der Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der Agitatorvorrichtung einen Schlitten umfassen, der oberhalb der Aufhäufzone angeordnet ist und hin und her beweglich ist, und zwar entlang einer ersten Richtung im allgemeinen senkrecht zu den Kanten der Ein- und Auslaßöffnungen, und wobei ferner ein Träger vom Schlitten getragen wird und hin und her bewegbar in einer zweiten Richtung ausgebildet ist, und zwar im allgemeinen parallel zu den Kanten der Ein- und Auslaßöffnungen, und wobei ferner sich ein Arm von dem Träger aus nach unten erstreckt und die Agitatorvorrichtung an einem unteren Teil trägt, und wobei schließlich Mittel zur Hin- und Herbewegung des Schlittens entlang der ersten Richtung vorgesehen sind, sowie Mittel zur Hin- und Herbewegung des Trägers längs der zweiten Richtung.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten durch ein Paar von Führungsschienen geführt ist, die senkrecht zu den Kanten der Öffnungen angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Führungsschienen benachbart zu einer der Kanten der Aufhäufzone angeordnet ist, die parallel zu der ersten Richtung verlaufen, und daß die andere Führungsschiene derart angeordnet ist, daß ein Weg zwischen der Kante entgegengesetzt zu der erwähnten einen Kante und der anderen Schiene verbleibt, wobei dieser Weg von den organischen Materialien freigehalten wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar von Führungsschienen auf einem Paar von Seitenwänden einer Abdeckung derart angeordnet ist, daß die Abdeckung darin die Aufhäufzone und die Agitatorvorrichtung, begleitet von den Bewegungsmitteln dafür, umfaßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung mehrstöckige Aufhäufzonen mit Vertikalabstand zueinander aufweist, wobei jede Zone mit einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung ausgestattet ist und von einer entsprechenden Agitatorvorrichtung sowie Bewegungsmitteln dafür begleitet ist, und wobei ferner die Auslaßöffnung in jeder Zone oberhalb der Einlaßöffnung in der nächst benachbarten Zone unterhalb der erwähnten Zone angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhäufzone einen Boden aufweist, auf dem die organischen Materialien in einer Lage angeordnet sind, und wobei der Boden mit Löchern ausgestattet ist, durch welche Luft nach oben in die Materialien eingegeben wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle drehbar in entgegengesetzten Richtungen ausgebildet ist, und zwar abhängig von den Richtungen der Hin- und Her­ bewegungen des Trägers entlang der erwähnten zweiten Richtungen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Agitatorvorrichtung oberhalb der Agitatorvorrichtung angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Agitatorvorrichtung etwas dichter zur Einlaßöffnung hin als die untere Agitatorvorrichtung angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der oberen Agitatorvorrichtung größer ist als die der unteren Agitatorvorrichtung.
15. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Agitatorvorrichtung einen um eine Horizontalachse drehbaren Scheibenkern besitzt, an dessen Umfang eine Vielzahl von Kübelschürfern befestigt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe H der Aufhäufzone größer ist als die Hälfte des Außendurchmessers D der Schürfschaufeln.
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