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Bock leiter
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(Zusatz zu 30 03 854) Die Erfindung be-trifft eine Bockleiter, von
deren beiden im Bereich ihrer oberen Enden um eine waagrecht anzuordnende Achse
schwenkbar miteinander verbundenen Schenkeln mit je zwei Holmen wenigstens der eine
Schenkel von dessen beiden Holmen getragene, in Holmlängsrichtung im Abstand voneinander
angeordnete, Trittflächen bildende Querträger aufweist.
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Der Haupterfindung lag die Aufgabe zugrunde,-eine Bockleiter zu schaffen,
die bequem und ohne einen zusätzlichen Halt suchen zu müssen begangen werden kann
und die auch eine hohe Standsicherheit zu bieten vermag. Diese Aufgabe ist mit einer
Bock leiter der eingangs genannten Ar.t nach der Haupterfindung dadurch gelöst-worden,
daß die bei den Holme des einen Schenkels bei maximaler Spreizung-der Schenkel eine
Neigung haben, die zumindest ungefähr der normalen Steigung einer Treppe entspricht,
und das die Querträger als bei maximaler Spreizualg.der Schenkel und waagrechter
Standfläche der Leiter in waagrechten Ebenen liegende, plattenähnliche und schwenkbar-
mit den beiden Holmen des einen Schenkels verbundene Trittstufen ausgebildet sind,
deren Tiefe .und Höhenunterschied in den bei Trjttstufen einer Treppe iiblichen
Bereichen liegen Um eine selbsttätige Einstellung aller Trittstufen in eine horizontale
Lage beim
Auseinanderklappen der beiden Schenkel der Leiter in besonders
einfacher Weise zu verwirklichen, ist nach der Haupterfindung vorgesehen, daß die
Trittstufen an wenigstens einen Lenker angelenkt sind, der seinerseits gelenkig
mit dem anderen Schenkel verbunden ist, indem vorteilhafter--weise in der Schwenkebene
jedes Holms des einen Schenkels ein parallel zu diesem Holm verlaufender Lenker
angeordnet ist, mit dem die zwischen die beiden Holme des einen Schenkels und zwischen
die beiden Lenker eingreifenden Trittstufen an ihren hinteren Rändern schwenkbar
verbunden sind, und jeder der beiden Lenker über eine Schlitz-Zapfen-Führung mit
je einem der beiden Holme des anderen Schenkels verbunden ist Der Zusatzerfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, die der Haupterfindung zugrunde gelegte Aufgabe besser
zu lösen und dadurch eine Bockleiter zu schaffen, deren Trittstufen ungehindert
zugänglich sind und die eine besonders hohe TragShiglceit und Stabilität besitzt
scwie Sicherheit gegen Stoppern bietet.
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Diese Auf gabe ist mit einer haupterfindungsgemäßen Bock leiter der
im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art nach.der Zusatzerfindung dadurch gelöst,
daß die waagrecht gestellten Trittstufen mit ihren vorderen Rändern aus dem von
den beiden maximal gespreizten Schenkeln gebildeten Zwischenraum heraus vor die
beiden Holme des einen Schenkels ragen, wozu jede Trittstufe zwischen ihrem vorderen
und ihrem hinteren Rand schwenkbar mit dem einen Schenkel verbunden ist, und daß
die beiden Lenker bei maximal gespreizten Schenkeln und dadurch waagrecht gestellten
Trittstufen an den beiden Holmen des einen Schenkels anliegen.
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Durch das Herausragen der Trittstufen aus dem Schenkelzwischenraum
stören die seitlichen Holme beim Betreten der Trittstufen kaum noch. Der verkleinerte
ttberstand der unteren Holmenden über die Vorderkante der untersten Trittsie kann
darüberhinaus verhindern, daß diese Holmenden zu Stolperschwelien werden Vor allem
wird aber durch die
Anlage der Lenker an den vorderen Holmen bei
maximal gespreizten Schenkeln erreicht, daß die TragfShigkeit und Stabilität der
Leiter erhöht ist. Dabei wird der Anlagedruck durch das auf einer oder zwei Trittstufen
lastende Körpergewicht gesteigert, so daß die Stabilität der Leiter dadurch zunimmt.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Bockleiter nach der Zusatzerfindung
weist jede Schlitz-Zapfen-Führung -als Schlitz eine Nut im Holm des anderen Schenkels
und als Zapfen einen am Lenker des einen Schenkels .gelagerten Hohlzapfen auf, in
dem ein längsverschiebbarer Verriegelungsbolzen gelagert ist, der, aus dem Hohlzapfen
hinausgeschoben, wahlweise in eine obere, der maximalen Spreizung der beiden Schenkel
entsprechende Bohrung in diesem Holm oder in eine untere, die Schlièßstellung der
beiden Schenkel bestimmende Bohrung desselben Holmes eingreift. Diese Verriegelungsvorrichtung
verhindert, daß beim Anheben des einen Schenkels der aufgeklappten Leiter durch
Hochkippen des anderen Schenkels der eine Schenkel herunterklappt und dadurch die
Leiter versehentlich zusammengeklappt wird. Außerdem verhindert sie ein unbeabsichtigtes
Aufklappen der zusammengeklapptenß vertikal gestellten Leiter. Die Ausgestaltung
des Schlitzes äls Nut hat den Vorteil, daß diese in einem Profilstab als Holm leicht
ausgebildet werden. kann und hohe Sicherheit bei der Führung des Zapfens bietet.
Die Ausgestaltung des-Zapfens als Hohlzapfen ermöglicht es, den Verriegelungsbolzen
und eine eventuell vorhandene, ihn beaufschlagende Feder darin unterzubringen. Bei
der bevorzugten Ausführungsform sind nämlich beide Verriegelungsbolzen gefedert
und mit einem gemeinsamen Zugseil zum Entrie-.geln versehen, das zweckmäßigerweise.
Y-Gestalt hat.
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Um die zusammengeklappte Bockleiter gefahrlos handhaben zu können,
liegen bei ihrer bevorzugten Ausführungsform die Trittflächen der Trittstufen bei
geschlossenen Schenkeln in einer Ebene.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform weist mindestens-eine Trittstufe
wenigstens zwei gleiche Tritt-Teile auf, die
auf zwei an den beiden
Holmen des einen Schenkels bzw. an den beiden Lenkern gelagerte runde Sproßstäbe
aufgereiht sind, welche die beiden Schwenkachsen der Trittstufe bilden, und sind
alle Tritt-Teile derselben Trittstufe mit einer durcngehenden Gummimatte belegt.
Diese Trittstufenausgestaltung erlaubt es, die Trittstufen von Leiter zu Leiter
irr einer Breite auszubilden, die das Zwei- oder Mehr= fache der Breite eines Tritt-Teiles
beträgt. Die Unterteilung hat außerdem den Vorteil höhrer Tragfähigkeit der Trittstufe.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Holme des anderen
Schenkels mit je einem an dessen oberem Ende. angelenkten Auslegerarm versehen,
welche gemeinsam um eine waagrechte Achse schwenkbar sowie in einer ungefähr vertikalen
Endstellung mit Ausrichtung nach oben arretierbar sind und mit ihren freien Enden
den Rand eines Tabletts halten, das über einen überstumpfen Winkel um eine waagrechte
Achse zwischen einer waagrechten Bereitstellung und einer nahezu vertikalen Versenkstellung
schwenkbar ist, in denen das Tablett an den es unterstützenden freien Armenden anliegt.
Dieser Tablettbügel, der bei zusammengeklappter Leiter heruntergeschwenkt ist und
an deren anderem Schenkel anliegt, erhöht die Standsicherheit des Leiterbenutzers,
indem das eine Ablagefläche bietende Tablett den Benutzer an einem Übertreten der
obersten Trittstufe hindert.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Holme des anderen
Schenkels auf dessen dem einen-Schenkel abgewandter Seite mit einer versteifenden
Platte versehen, welche die Stabilität der Leiter erhöht und nebenbei als Werbeträger
benutzt werden kann.
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Die bevorzugte Ausführungsform ist eine Bockleiter, bei der die beiden
Holme des längeren Schenkels an ihren unteren Enden mit je einem Schuh versehen
sind. Diese Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß jeder Schuh zwei einen
uberstumpfen Außenwinkel einschließende Stellflächen aufweist,- mit denen die Leiter
bei maximaler Spreizung ihrer Schenkel bzw. bei geschlossenen Schenkeln aufstellbar
ist, und zwar in beiden Fällen mit größtmöglicher Sicherheit.
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Das Maß des Herausragens der Trittstufen aus dem Schenkelzwischenraum
muß nicht prinzipiell für alle Trittstufen dasselbe sein. Um eine Stolperschwelle
zu beseitigen, ist es zweckmäßig, einen Überstand der unteren Holmenden über die
Vorderkante der untersten Trittstufe ganz zu vermeiden.
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Um die oberste Trittstufe bei geschlossenen Leiterschenkeln möglichst
wenig nach oben herausstehen. zu lassen, ist es dagegen zweckmäßig, diese Stufe
quer zur Ebene des einen Schenkels zurückzusetzen Beides kann mit dem besonderen
Vorteil, daß mehr Trittstufen (beispielsweise vier statt drei) vorgesehen werden
können, dadurch getan werden, daß der aus dem Zwischenraum der maximal gespreizten
Schenkel herausragende vordere Teil jeder Trittstufe einen von der untersten bis
zur obersten Trittstufe stufenweise kürzer werdenden Abschnitt der Auftrittsbreite
der Trittstufen ausmacht, wobei die oberste Trittstufe nur um ein Geringes vorsteht.
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Hierbei ist die Ebene der Trittstufen schwächer als die Schenkelebene
gegen die Waagrechte. geneigt.
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Damit die zusammengeklappte Leiter bequem am hinteren Rand der vertikal
gestellten obersten Trittstufe hochgezogen werden kann, sollte dafür gesorgt sein,
daß diese Trittstufe eine kleinere Auftrittsbreite -aufweist als die anderen Trittstufen,
so daß der Abstand des genannten Randes vom benachbarten vorderen Rand der nächsttieferen
Trittstufe eine Greifaussparung bildet.
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Wenn die Trittfläche der obersten Trittstufe bei maximal gespreizten
Schenkeln ein wenig oberhalb der oberen Enden der beiden Lenker liegt, ist die waagrecht
gestellte oberste Trittfläche ungeschmälert als Abstellfläche nutzbar.
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Im folgenden ist die Erfindung anhand von drei durch die Zeichnung
beispielhaft dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bockleiter im
einzelnen erläutert.
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Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer aufgeklappten
ersten Ausführungsform; Fig. 2 eine Seitenansicht der aufgeklappten ersten Ausführungsform;
Fig-. 3 eine Draufsicht auf die aufgeklappte erste Aus führungs form; Fig. 4 eine
Seitenansicht der zusammengeklappten ersten Ausführungs form; Fig. 5 einen waagrechten
Querschnitt nach der Linie V - V in Fig. 4 durch die vertikal aufgestellte, zusammengeklappte
erste Ausführungsform; Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Trittstufe einer
zweiten Ausfthrungsform; Fig. 7 eine abgebrochen dargestellte perspektivische Ansicht
einer augeklappten dritten Ausführungsform im Gebrauchszustand; und Fig. 8 eine
Seitenansicht des in Fig. 7 Dargestellten.
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Die erste Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 5 ist eine Bockleiter mit
zwei Schenkeln 201 und 202 aus je zwei parallelen Holmen 203 bzw. 204. Der eine
Schenkel 201 ist mit drei Trittstufen 6 und zwei parallelen Lenkern 211 versehen.
Der andere Schenkel 202 weist keine Trittstufen auf und ist mit einer versteifenden
Platte--216 anstelle einer Traverse versehen, welche die beiden Holme 204 starr
miteinander verbindet.
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Die einander gleichenden-Trittstufen 206 erstrecken sich waagrecht
von Holm 203 zu Holm 203 und sind um eine in der Mittelebene M ihrer Auftrittsbreite
a liegende waagrechte Achse drehbar an den Stellen 218 der Holme 203 gelagert.
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: folgedessen ragen die vorderen Ränder 220 der Trittstufen io6 bei
schräg angeordnetem Schenkel 201 und waagrecht
angeordneten Trittflächen
222 aus dem von den beiden maximal gespreizten Schenkeln 201 und 202 gebildeten
Zwischen raum heraus vor die beiden Holme 203 des Schenkels 201. Die bei waagrecht
gestellten Trittstufen 206 in den genannten Zwischenraum hineinragenden hinteren
Ränder 224 der Trittstufen sind um waagrechte parallele Achsen drehbar an den Stellen
226 der beiden Lenker 211 gelagert, so daß jede Trittstufe bei gleichzeitiger Drehung
um ihre beiden Lagerstellen 218 um ihre zwei Lagerstellen 226 schwenkbar ist, die
sich auf Kreisbögen um die Lagerstellen 218 bewegen können. Es liegt also auf beiden
Seiten der Leiter je ein Parallelogrammgestänge vor, - das mittels der hinteren
Hälften der Trittstufen 206 eines Holmes 203 und eines koplanaren parallelen Lenkers
211 gebildet ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei maximal gespreizten Schenkeln
-201 und 202 und dadurch waagrecht gestellten Trittflächen 222 -jeder Lenker 211
an dem ihm zugeordneten Holm 203 anliegt, wobei die lenkerfesten, aber wandernden
Lagerstellen 226 höher liegen als die holmfesten Lagerstellen 218.
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An den beiden obersten der-Lagerstellen- 218 sind die beiden Schenkel
201 und 202 gelenkig miteinander verbunden, von denen der hintere kürzer ist und
daher als Stütze des vorderen dient. Jeder Holm 204 des hinteren -Schenkels 202
istein - hohler Profilstab mit einer gegen den anderen hinteren Holm 204 offenen
Nut 228 einer Schlitz-Zapfen-Führung mit einem Hohlzapfen 230, der vom zugeordneten
Lenker 211 seitlich nach außen absteht und in die durchgehende Nut 228 eingreift,
die sich parallel-zum hinteren Holm 204 erstreckt.
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Dazu liegen die beiden Lenker -211 zwischen den beiden hinteren Holmen
204, deren seitlicher Abstand größer ist als der seitliche Abstand der vorderen
Holme 203, deren untere Enden je einen Schuh 232 tragen, der zwei einen überstumpfen
AußenwinkeleinschlieBende Stellflächen 234 und 236'auf weist, mit denen der längere
eine Schenkel 201 bei maximaler Spreizung beider Schenkel bzw. die ganze Leiter
bei geschlossenen Schenkeln 201 und 202 auf dem Bonden~238 steht. Dagegen genügt
an den kürzeren hinteren Holmen 204 je ein hufähnlicher Schuh 240.
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Zur Verriegelung der Hohlzapfen 230 in den Nuten 228 bei maximaler
Spreizung der beiden Schenkel 201 und 202 bzw.
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in deren Schließstellung weist jede Nut 228 in ihrem Grund eine obenliegende
Bohrung 242 und eine tieferliegende Bohrung 244 auf, in die ein Verriegelungsbolzen
246 wahlweise eingreift, der in einem der Hohlzapfen 230 längsverschiebbar gelagert
ist und unter Federdruck steht sowie mit Hilfe eines beiden Bolzen gemeinsamen Zugseiles
248 zum Entriegeln aus der belegten Bohrung zurückgezogen werden kann.
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Die Relativabmessungen der Leiterteile sind so gewählt, daß beim
Spreizen der Schenkel 201 und 202 der zusammengeklappten Bock leiter die am hinteren
Schenkel 202 geführten Lenker 211 die Trittstufen 206 verschwenken, bis sie waagrecht
stehen, wenn die Lenker an den vorderen Holmen 203 anschlagen und die Schenkel maximal
gespreizt sind, und daß umgekehrt beim Zusammenklappen der maximal gespreizten Schenkel
die Lenker 211 zurückgeführt und die Trittstufen 206 zurückgedreht werden. Außerdem
liegen die Lenker 211 auch dann an den vorderen Holmen 203 an, wenn die Leiter zusammengeklappt
ist, wobei die Trittflächen 222 in einer Ebene liegen.
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Die zweite Ausführungsform gemäß Fig. 6 stimmt mit der ersten bis
auf die Ausbildung der Trittstufen überein.
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Bei der zweiten Ausführungsform besteht jede Trittstufe wie gezeichnet
aus zwei oder mehr gleichen Tritt-Teilen 250, die auf zwei waagrechte und parallele,
runde Sproßstäbe 252 und 254 so aufgesteckt sind, daß sie keine Zwischenräume bilden.
Die tieferliegenden Sprßstäbe 252 sind dort an den vorderen Holmen gelagert, wo
sich bei der ersten Ausführungsform die Stellen 218 befinden. Dementsprechend sind
die höherliegenden Sproßstäbe 254 dort an den Lenkern gelagert, wo sich bei der
ersten Ausführungsform die Stellen 226 befinden.
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Alle Tritt-Teile 250 derselben Trittstufe sind mit einer durchgehenden
Gummimatte 256 belegt.
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Die erste Ausführungsform bildet einen Teil der dritten Ausführungsform
gemäß Fig. 7 und 8, welche-die erste Ausführungsform durch einen Tablettbügel 258
ergänzt.
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Der Tablettbügel 258 besteht im wesentlichen aus zwei geraden, parallelen
Auslegerarmen 260 und aus einem ebenen,rechteckigen, flachen, also plattenförmigen
Tablett 262, dessen vorderer Rand 264 eingerollt ist und eine Schwenkachse 266 aufnimmt,
deren beide Enden an je einem Auslegerarm 260 gelagert sind. Dazu-weisen die beiden
Auslegerarme 260 je eine im rechten Winkel abstehende Lasche 268 auf, die den vorderen
Tablettrand 264 an seinen beiden Enden flankieren. Außerhalb seinesvorderen Randes
264 erstreckt sich das Tablett 262 in randparalleler Richtung über beide Randenden
hinaus, und zwar je um ein Stück, das mindestens der Stärke der Laschen 268 entspricht.
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Der Überstand dient als Anschlag des Tabletts 262 am Auslegerarm
260.
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Die beiden Auslegerarme 260 sind in maximalem Abstand voneinander
an den oberen Enden der hinteren Schenkelholme-204 angelenkt, so daß sie gemeinsam
um eine waagrechte Achse schwenkbar sind. In einer ungefähr vertikalen Endstellung
mit Ausrichtung nach oben, wie sie Fig. 8 zeigt, ist der Tablettbilgel 258 dadurch
arretierbar,daß die das Tablett 262 nicht tragenden, angelenkten Enden der beiden
Auslegerarme 260 dank ihrer gabelförmigen Ausbildung und zweier Dreh- und Schubgelenke
272 mit der gemeinsamen Achse 270 in Eingriff mit je einem Verriegelungsbolzen 274
gebrachtwerden können, der am oberen Ende jedes hintere Holmes 203 seitlich nach
außen abstehend angebracht ist. In dieser Endstellung des Tablettbügels 258 ist
sein Tablett 262 zwischen einer waagrechten Bereitstellung, die in Fig. 8 mit durchgezogenen
Linien eingezeichnet ist, und einer nahezu vertikalen Versenkstellung, die in'Fig,
8 mit gestrichelten Linien eingezeichnet ist, über einen überstumpfen Winkel um
die Achse 266 schwenkbar. Sowohl in der Bereit- als auch in der Versenkstellung
liegt das Tablett 262 mit seinen
seitlichen Rändern an den es abstützenden
freien Enden der Auslegerarme 260 außerhalb der Laschen 268 an.
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Die vor und nach Gebrauch eingenommene andere Endstellung des Tablettbügels
258 mit Ausrichtung nach unten, welche nach dem lierabschwenken des Tablettbügels
nach hinten erreicht wird, ist durch die Anlage des Randes 264 des sich in seiner
Versenkstellung- befindenden Tablettes 262 an den beiden hinteren Holmen 203 bestimmt.
In beiden Endstellungen des Tablettbügels 258 kann das Tablett 262 seine Versenkstellung
nicht von selbst verlassen, da es in dieser von seinem Eigengewicht in Anlage an
den beiden Auslegerannen 260 gehalten wird.
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Die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bockleiter ist
die dritte Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 sowie 7 und 8 mit den Trittstufen der
zweiten AusfUhrungsform gemäß Fig. 6.
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