DE8209895U1 - Bockleiter - Google Patents
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- DE8209895U1 DE8209895U1 DE19828209895U DE8209895U DE8209895U1 DE 8209895 U1 DE8209895 U1 DE 8209895U1 DE 19828209895 U DE19828209895 U DE 19828209895U DE 8209895 U DE8209895 U DE 8209895U DE 8209895 U1 DE8209895 U1 DE 8209895U1
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Description
5. April 1982 Reg.-Nr. 126 519 Ref.: 332OnIk
Walter KÜMMERLIN, 7120 Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg)
Bockleiter
Die Erfindung betrifft eine Bockleiter, welche die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
Eine bekannte Leiter dieser Art läßt sich zwar sehr bequem begehen und gibt dem Benutzer auch einen sicheren Stand, weil
die Trittstufen eine große, mit der Tiefe üblicher Treppen vergleichbare Tiefe haben und auch die Stufenhöhe sowie die
Treppensteigung in den bei ortsfesten Treppen üblichen Bereichen liegen. Die Transportmaße dieser bekannten Bockleiter,
d.h. ihre Abmessungen im vollständig zusammengeklappten Zustand, sind jedoch so groß, daß es nicht möglich ist, eine solche Leiter
in einem Unterschrank der serienmäßig angebotenen Küchenmöbel
unterzubringen, also in einem Schrank, dessen Höhe und/ oder Tiefe kleiner als 60cm ist.
Deutsche Bank AG, 14/28630 BLZ'ßßOiOflfi': ;";·'.'.· l" I V.'.'
AUfWQe sind nur nach schriftlich«
Ζ:.·:;··;;;*·: : Bestätigung vertrindlfch
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bockleiter zu schaffen, deren Transportmaß sowohl in der Höhe, also in
Längsrichtung der Holme, als auch in der Breite, also in Richtung der die Schenkel miteinander verbindenden Achse, geringer
als 60cm ist, die aber dennoch eine maximale Standhöhe des Benutzers über der Stellfläche von mindestens 40cm ergibt und
ebenso wie die bekannte Leiter der eingangs genannten Art bequem zu begehen ist und dem Benutzer einen sicheren, keinen
zusätzlichen Halt erfordernden Stand bietet. Diese Aufgabe löst eine Bockleiter mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Mit zwei Trittstufen läßt sich eine maximale Standhöhe bis zu etwa 50cm erreichen, weil eine Stufenhöhe bis zu etwa 25cm
noch ein bequemes Begehen der Leiter erlaubt. Da die beiden Trittstufen beim Zusammenklappen der Leiter mit ihrem hinteren
Rand nach unten geklappt werden, so daß in der Transportstellung der hintere Rand näher dem unteren Ende der Holme liegt
als der vordere Rand, erlaubt die zulässige Höhe der Leiter in der Transportstellung eine Trittstufentiefe bis zu etwa
25cm, was eine außergewöhnlich hohe Standsicherheit für den Benutzer ergibt. Dennoch kann, ohne daß die Trittstufen in
der Transportstellung über das obere oder untere Ende der Holme überstehen, der Spalt, der zwischen den beiden Trittstufen in
der Transportstellung vorhanden ist, noch so groß gehalten werden, daß nicht die Gefahr besteht, die Finger zwischen den
beiden Trittstufen einzuklemmen. Zu der hohen Standsicherheit der Bockleiter in der Gebrauchsstellung trägt die Verriegelungseinrichtung
bei, da sie in der Stellung maximaler Spreizung der Schenkel die beiden Lenker formschlüssig mit den
Holmen des zweiten Schenkels verriegelt, wodurch die Lenker einen Teil der Belastung der Leiter aufnehmen und in die Holme
des zweiten Schenkels einleiten können. Es kann deshalb selbst bei einer sehr glatten Stellfläche nicht dazu kommen, daß die
Schenkel zusammenklappen, wenn der Leiterbenutzer im wesentlichen auf dem hinteren Rand der Trittstufen steht. Ebenso
ermöglicht es die Verriegelungseinrichtung, die Bockleiter in
der Gebrauchsstellung z.u transportieren, ohne daß die Schenkel zusammenklappen, wenn man eine der Trittstufen an ihrem vorderen
Rand erfaßt.
Durch eine optimale Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bockleiter
kann man bei einer Stufenhöhe von 23cm, also einer maximalen Standhöhe von 46cm und einer Tiefe der Trittstufen
von 23cm eine Höhe der Leiter in der Transportstellung von 51cm erreichen. Wählt man außerdem die Leiterbreite ebenfalls
51cm, dann läßt sich eine derartige Leiter bequem in jedem Unterschrank beispielsweise der üblichen Küchenmöbel unterbringen.
Die entsprechend der Höhe in der Transportstellung gewählte Leiterbreite hat dabei den Vorteil, daß es gleichgültig
ist, in welcher Lage die Leiter in einen Unterschrank
oder dergleichen gestellt wird.
Um eine möglichst einfache Handhabung der Leiter zu gewährleiten, weisen bei einer bevorzugten Ausführungsform die beiden
gleich ausgebildeten Verriegelungseinrichtungen je einen von Hand entgegen der Kraft einer Feder betätigbaren Riegel
auf, der gemäß Anspruch 4 ausgebildet ist. Eine besonders einfache Ausgestaltung des Riegels und der Verbindung des Riegels
mit dem zugeordneten Holm sowie eine sehr bequeme Betätigungsmöglichkeit des Riegels erhält man durch die Merkmale des An-
Spruches 5.
Im Hinblick auf einen möglichst geringen Raumbedarf für die Trittstufen in der Transport-Stellung haben diese vorzugsweise
eine Lage bezüglich der Holme gemäß den Ansprüchen 7 und 8.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung ■ 25 dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es
zeigen:
& Fig. 1 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels in
Jf der Gebrauchs stellung,
ff unvollständig dargestellten
r| Fig. 2 einen/ Schnitt durch das Ausführungsbeispiel in
s§ 30 der Gebrauchs stellung»
Fig. 3 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels in der Transportstellung,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel in der Transportstellung,
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Pig. 5 eine vergrößert dargestellte Ansicht der innenliegenden Seite eines Riegels,
Fig. 6 einen Querschnitt des einen Holms des zweiten Schenkels.
Ein erster Schenkel 1 einer Bockleiter ist im Bereich seines | oberen Endes mit dem oberen Ende eines zweiten Schenkels 2 |
f schwenkbar verbunden. Der zweite Schenkel 2 besteht aus zwei J
parallel und im Abstand voneinander angeordneten, spiegel- | bildlich gleich ausgebildeten Holmen 3 sowie einem platten- If
förmigen Abstandhalter 4. Die Holme 3 sind Aluminiumprofil- f
rohre mit einem Querschnittsprofil, das aus einem Rechteckrohr JS
und einem sich an die eine Schmalseite anschließenden C-Profil
besteht, wie die Fig. 6 zeigt. Der C-Profilabschnitt ist zum "
anderen Holm 3 hin offen und bildet mit seinem einen Schenkel
die Außenseite dieses Holms, auf welche der plattenförmige ;
Abstandhalter 4 im unteren Endabschnitt aufgenietet ist. Kunst- ji
stoffteile 5 und 6 verschließen das obere bzw. untere Ende der :g
Holme 3. Die Kunststoffteile 6 bilden außerdem, wie beispiels- I
weise Fig. 1 zeigt, einen rutschsicheren Fuß.
Der erste Schenkel 1 besteht ebenfalls aus zwei parallel und im Abstand voneinander angeordneten Holmen 7, die mit ihrem
oberen Ende zwischen die beiden Holme 3 des zweiten Schenkels eingreifen und daher in der Transportstellung auf ihrer ganzen
Länge zwischen diesen Holmen 3 und parallel zu diesen liegen, Wie Fig. 4 zeigt. Die beiden Holme 7 bestehen je aus einem
Aluminium-Vierkantrohr, dessen in der Schwenkrichtung gemessene
Hälfte der
Breite etwas geringer ist als die/entsprechenden Breite der Holme 3 in dieser Richtung. Das obere und das untere Ende der beiden Holme 7 ist dujrch je einen Kunststoff teil 8 bzw. 9 verschlossen, wobei letzterer einen rutschfesten Fuß bildet, wie Fig. 1 zeigt. Die Länge der Holme 7 einschließlich der Kunststoffteile 8 und 9 beträgt wie die Länge der Holme 3 einschließlich der Kunststoffteile 5 und 6 im Ausführungsbeispiel 51cm, was gleich dem Höhen-Transportmaß ist. In der Transportstellung steht die Leiter deshalb lotrecht auch ohne seitliche Abstützung.
Breite etwas geringer ist als die/entsprechenden Breite der Holme 3 in dieser Richtung. Das obere und das untere Ende der beiden Holme 7 ist dujrch je einen Kunststoff teil 8 bzw. 9 verschlossen, wobei letzterer einen rutschfesten Fuß bildet, wie Fig. 1 zeigt. Die Länge der Holme 7 einschließlich der Kunststoffteile 8 und 9 beträgt wie die Länge der Holme 3 einschließlich der Kunststoffteile 5 und 6 im Ausführungsbeispiel 51cm, was gleich dem Höhen-Transportmaß ist. In der Transportstellung steht die Leiter deshalb lotrecht auch ohne seitliche Abstützung.
Die Leiter weist eine untere Trittstufe 10 und eine obere Trittstufe
11 auf, die beide aus Aluminiumblech bestehen und eine
Trittfläche bilden, die eine Trittiefe von 23cm und eine Breite von 36cm ergibt. Eine auf die Trittfläche aufgeklebte Gummimatte
12 gibt eine sehr hohe Rutschfestigkeit. Die Trittstufen 10 und 11 haben von der Trittfläche im rechten Winkel nach
unten sich erstreckende Seitenwangen 13 sowie eine vordere und eine hintere Rückwand 14, welche im Abstand von der Trittfläche
nach innen abgewinkelt ist, um je eine Griffleiste zu bilden, an der die Leiter bequem mit der Hand erfaßt werden kann.
In einem Abstand von 3cm von der Vorderwand 14 ist die obere
Trittstufe 11 mittels eines Rohres 15 mit den beiden Holmen schwenkbar verbunden. Dieses Rohr 15 verbindet auch die Schenkel
1 und 2 miteinander. Der Abstand des Zentrums der Öffnung in den Seiten-Arangen
13 für den Durchtritt des Rohres 15 von der Oberseite
der Gummimatte 12 ist gleich dem Abstand gewählt, den die durch das Rohr 15 gebildete Schwenkachse von der als Auflagefläche
für den Abstandhalter dienenden Seite der Holme 3 hat. Hierdurch wird erreicht, daß in der Transportstellung die
Oberseite der Gummimatte 12 in der durch diese Seite der Holme 3 definierten Ebene liegt und daher nicht über diese Seite
übersteht. Zusammen mit der gewählten Länge der Holme 3 und 7 ergibt sich in der in Fig. 1 dargestellten Gebrauchsstellung
der Leiter eine Höhe der Oberseite der Gummimatte 12 über der Standfläche von 46cm.
Die untere Trittstufe 10 ist in einer solchen Höhe an den Holmen 7 angelenkt, daß die Oberseite ihrer Gummimatte 12 sich
in der Gebrauchsstellung der Leiter 23cm über der Standfläche befindet. Als Gelenkachse dient ebenfalls ein Rohr, das die
Seitenwangen 13 der unteren Trittstufe 11 durchdringt und in den Holmen 7 festgelegt ist, wobei Kunststoffteile ebenso wie
bei der oberen Trittstufe 11 zwischen den Seitenwangen 13 als Distanzstücke liegen. Andere Kunststoffteile verschließen die
Enden dieser als Achsen dienenden Rohre.
Wie Fig. 1 zeigt, hat das Zentrum des Durchbruchs in den Seitenwangen
13 der unteren Trittstufe 11 für das als Schwenkachse
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dienende Rohr von der Vorderwand einen Abstand, dar größer ist als der entsprechende Abstand bei der oberen Trittstufe 11. Er
beträgt im Ausführungsbeispiel 5cm. Hierdurch hat die untere Trittstufe 10 einen relativ großen Überstand über die dem Benutzer
zugekehrte Vorderseite der Holme 7, so daß der Benutzer durch eine Belastung des vorderen Randes der unteren Trittstufe
auf diese ein Drehmoment im Sinne einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 2
ausüben kann. Der Abstand des Zentrums des als Schwenkachse dienenden Rohres von der Oberseite der Gummimatte 12 der unteren
Trittstufe 10 ist so gewählt, daß die Oberseite der Gummimatte 12 in der Transportstellung in der gleichen Ebene liegt
wie die Oberseite der Gummimatte der oberen Trittstufe 11
und damit nicht über die Holme 3 übersteht.
Nahe ihrem hinteren Rand sind die beiden Trittstufen 10 und 11
mit zwei Lenkern 16 gelenkig verbunden, welche in der Schwenkebene des einen bzw. anderen Holmes 7 des ersten Schenkels
liegen und wie diese Holme aus einem Aluminium-Vierkantrohr bestehen, das im Ausführungsbeispiel das gleiche Profil wie
die Holme 7 hat. Die Verbindung mit den Lenkern 16 erfolgt wie
die Verbindung mit den Holmen mittels je eines Rohres. Kunststoffteile verschließen die Enden dieser Rohre und dienen als
Distanzstücke zwischen den Seitenwangen 13 und den Lenkern 16. Das Zentrum der Verbindung zwischen der unteren Trittstufe 10
und den Lenkern 16 liegt, wie Fig. 1 zeigt, lotrecht unter dem Zentrum der die beiden Schenkel 1 und 2 miteinander verbindenden
Achse. Ferner hat es von der Oberseite der Gummimatte 12 der unteren Trittstufe 10 einen Abstand, der so gewählt ist,
daß in der Transportstellung die Lenker 16 neben dem einen
bzw. anderen Holm 7 parallel zu diesem und mit geringem Abstand von ihm liegen und die Lenker 16 ebenso wenig wie die
Trittstufen 10 und 11 über die den Abstandhalter 4 tragende
Seite der Holme 3 überstehen. Dies gilt auch für die Lage des Zentrums der gelenkigen Verbindung zwischen den Lenkern 16 und
der oberen Trittstufe 11 bezüglich deren Gummimatte. Hingegen ist der Abstand dieses Zentrums von der Rückwand bei der oberen
Trittstufe 11 größer als bei der unteren Trittstufe. Im Ausführungsbeispiel
ist dieser Abstand bei der oberen Trittstufe
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gleich dem Abstand des Zentrums der gelenkigen Verbindung der unteren Trittstute mit den Holmen 7 von der Vorderseite dieser
Trittstufe, d.h. im Ausführungsbeispiel 5cm. Das Zentrum der Verbindungsstelle zwischen den Lenkern 15 und der unteren Trittstufe
10 von deren Rückwand ist hingegen gleich dem Abstand des Zentrums der Verbindungsstelle der oberen Trittstufe 11 mit den
Holmen von der Vorderwand dieser Trittstufe.
An den beiden Lenkern 16 ist dort, wo diese die durch das
C-Profil gebildete Führungsnut 17 des benachbarten Holms 3 kreuzen, ein aus Stahl bestehender Zapfen 18 festgelegt. Der
Zapfen 18 des einen Lenkers fluchtet mit demjenigen des anderen Lenkers 16. Beide Zapfen 18 liegen parallel zu den die
Schenkel sowie die Trittstufen mit den Holmen verbindenden Achsen und durchdringen den Lenker, dem sie zugeordnet sind.
Der Überstand des innenliegenden Kopfes ist bei beiden Zapfen
18 so gering, daß durch diese beiden Köpfe die Schwenkbewegung der beiden Trittstufen in die Transportstellung nicht beeinträchtigt
wird. Hingegen ist der Überstand der beiden Zapfen 18 nach außen so groß, daß sie in je einen Gleitstein 19 eingreifen.
Die beiden gleich ausgebildeten Gleitsteine 19 sind an die Form der sie aufnehmenden Führungsnut 17 des einen bzw.
anderen Holmes 3 angepaßt und in Längsrichtung zur Führungsnut 17 verschiebbar. Zwischen jedem der beiden Lenker 16 und
den zugeordneten Holmen 3 des zweiten Schenkels 2 ist daher eine Schlitz-Zapfen-Führung vorhanden.
Um die beiden Zapfen 18 in derjenigen Stellung formschlüssig
der in
verriegeln zu können, in der sie sich in/den Fig. 1 und 2 dargestellten
Gebrauchsstellung der Bockleiter befinden, ist jedem dieser beiden Zapfen 18 eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet,
welche in der Sperrstellung eine Verschiebung des Zapfens in Längsrichtung der Führungsnut 17 formschlüssig verhindert.
Daher sind die beiden Lenker 16 in der Gebrauchsstellung der Leiter formschlüssig auf den beiden Holmen 3 abgestützt
und leiten daher einen Teil der Belastung der Trittplatten durch einen Leiterbenutzer in die Holme 3 ein. Die
Holme 7 sind deshalb durch die Lenker 16 entlastet.
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Im Ausführungsbeispiel bildet je ein Riegel 20 die beiden Verriegelungseinrichtungen.
Die beiden spiegelbildlich gleich ausgebildeten Riegel 20 bestehen aus einer U-Profilschiene, welche
auf den zugeordneten Holm 3 von dessen als Auflage für den Abstandhalter 4 dienenden Seite her aufgesetzt ist. Dabei ist
nur ein kleines Spiel zwischen den Schenkeln und dem Holm vorhanden. Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, nimmt die Höhe dieser
Schenkel vom oberen Ende des Riegels 20 gegen das untere Ende zunächst zu, und zwar so weit, daß eine Schwenkachse 21 diese
ο Schenkel sowie den Holm. 3 in dem an den C-Profilabschnitt anschließenden,
ein Rechteckrohr bildenden Abschnitt durchdringen kann. Gegen das untere Ende des Riegels 20 hin folgt auf den
Abschnitt mit zunehmender Schenkelhöhe ein Abschnitt mit ge- . ringerer Schenkelhöhe. In diesem Abschnitt weist der innenliegende
Schenkel eine Raste 22 auf, welche in der Sperrstellung des Riegels 20 den zugeordneten Zapfen 18 formschlüssig aufnimmt,
in der Entriegelungsstellung ihn jedoch freigibt. Durch eine Anlaufschräge zwischen der Raste 22 und dem benachbarten
freien Ende des Riegels 20 ist sichergestellt, daß der Zapfen 18 beim Spreizen der beiden Schenkel 1 und 2 den in seine Bewegungsbahn
ragenden Teil des Riegels 20 so weit wegschwenken kann, bis er in die Raste 27 einfällt. Der Riegel 20 steht
nämlich unter der Kraft einer vorgespannten Blattfeder 23, die ihn in der Sperrstellung zu halten sucht- Diese Blattfeder 23
ist im Bereich ihres einen Endes auf der den Abstandhalter 4 tragenden Seite des Holms 3 festgelegt und erstreckt sich von
hier aus in Holsalängsrichtung gegen das obere Ende des Riegels
20 hin, wo sie am Jochteil anliegt und deshalb auf den Riegel
20 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemaß
Fig. 3 ausübt. Der an der Außenseite des Holmes anliegende Schenkel des Riegels 20 hat im Ausführungsbeispiel ebenfalls
im Anschluß an den Abschnitt mit zunehmender Schenkelhöhe einen Abschnitt verminderter Schenkelhöhe. Dieser Schenkel könnte
aber auch eine andere Ausbildung haben. Bedingung^Lstnur, daß
er die Schwenkachse 21 zu tragen vermag und daß der/Jochabschnitts
des Riegels 20 im Bereich seines oberen Endes von der den Abstandhalter 4 tragenden Seite des Holmes 3 so groß ist,
daß die Wippbewegung des Riegels 20 bei einem Druck auf das obere Riegelende ausreichend groß ist, um den Zapfen 18 aus
der Raste 22 austreten zu lassen» ....
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Die Lage des Riegels 20 auf dem Holm 3 hängt davon ab, wo die
Lenker 16 die Führungsnut 17 kreuzen. Dies kann auch abweichend von der Lage bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel,
beispielsweise dann, wenn der Winkel, den die beiden Schenkel in der Gebrauchsstellung der Leiter einschließen, größer ist
als in Fig. 1 dargestellt, in einem so geringen Abstand vom oberen Ende der Holme 3 sein, daß das obere Ende des Riegels
20 mit diesem Holmende bündig abschließt.
Um die Leiter aus der in Fig. 1 dargestellten Gebrauchsstellung in die in Fig. 3 dargestellte Transportstellung zu bringen,
brauchen nur die beiden Riegel 20 betätigt und die beiden Schenkel 1 und 2 gegeneinander geschwenkt zu werden. Nimmt
man die Betätigung der Riegel 20 von der Seite des ersten Schenkels 1 vor, dann genügt der bei der Riegelbetätigung auf
den zweiten Schenkel 2 ausgeübte Druck, um die beiden Schenkel zusammenzuklappen. Dabei schwenken die Trittstufen 10 und 11
mit ihrer den Lenkern benachbarten Hinterkante aus nach unten in die in Fig. 4 dargestellte Lage, in der sie parallel zu
den Holmen 3 und 7 sowie den Lenkern 16 liegen und über die Holme 3 nicht überstehen. Soll die Leiter aus der Transportstellung
in die Gebrauchsstellung überführt werden, dann braucht man nur beispielsweise die nach unten weisende Rückwand
der oberen Trittstufe 11 mit der einen und die nach oben
weisende Vorderwand mit der anderen Hand zu erfassen und diese Trittstufe in die horizontale Lage zu schwenken. Dabei werden
die beiden Schenkel 1 und 2 gespreizt und auch die untere Trittstufe in die Gebrauchsstellung geschwenkt. Sollten dabei
die beiden Zapfen 18 nicht so weit nach oben bewegt werden,
daß sie in die Rasten 22 einrasten, dann genügt eine geringe Belastung des vorderen Randes der unteren Trittstufe 10, um
die Stellung maximaler Spreizung der beiden Schenkel 1 und 2 zu erreichen, in der die Zapfen 18 in den Rasten 22 liegen.
Wegen der Verriegelung der Zapfen 18 bleibt die Leiter in dieser
Stellung, auch wenn sie so angehoben oder getragen wird, daß auf die Trittstufen ein Drehmoment im Sinne des Zusammenklappens
der beiden Schenkel ausgeübt werden sollte.
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Claims (8)
1. Bockleiter mit
a) zwei im Bereich ihres oberen Endes um eine Achse schwenkbar miteinander verbundenen Schenkeln, die aus je zwei Holmen
bestehen, wobei die Holme des ersten Schenkels zwischen die Holme des zweiten Schenkels eingreifen,
b) plattenförmigen Trittstufen, die
b1) an den Holmen des einen Schenkels sowie an zwei in der
Schwenkebene des einen bzw. anderen dieser beiden Holme und bei vollständig gespreizten Schenkeln im Abstand von
ihnen liegenden Lenkern angelenkt sind, wobei die oberste Trittstufe im Bereich ihres vorderen Randes mittels
der die beiden Schenkel verbindenden Achse an die die * Trittstufe tragenden Holme angelenkt ist,
b2) eine Tiefe haben sowie eine Stufenhöhe ergeben, welche in den bei Trittstufen von Treppen üblichen Bereichen
liegen, und
b3) im vollständig zusammengeklappten Zustand der Leiter in nach unten geschwenkter Lage zwischen den Holmen
liegen,
c) zwei parallel zu der die Schenkel miteinander verbindenden Achse vom einen bzw. anderen Lenker nach außen abstehenden
Zapfen, die unter Bildung je einer Schlitz-Zapfen-Führung in Führungsnuten des einen bzw. anderen Holms des zweiten
Schenkels in Holmlängsrichtung verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
d) nur zwei Trittstufen (10,11) vorgesehen sind,
e) die in Längsrichtung der Schenkel (1,2) gemessene Höhe der
vollständig zusammengeklappten Leiter weniger als 55cm bei einer Tritthöhe von mindestens 20cm beträgt,
30f) die in Richtung der die Schenkel (1,2) miteinander verbindenden
Achse (15) gemessene Breite der Leiter höchstens 55 cm beträgt,
g) den beiden Zapfen (18) je eine sie bei vollständig gespreizten Schenkeln (1,2) formschlücsig gegen eine Verschiebung
in ihrer Führungsnut (17) sichernde Verriegelungseinrichtung (20) zugeordnet ist.
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2. Bockleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Höhe im vollständig zusammengeklappten Zustand bei einer Stufenhöhe von maximal 23cm höchstens 51cm beträgt.
3. Bockleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ihre Breite gleich ihrer Höhe im vollständig zusammengeklappten Zustand ist.
4. Bockleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3/ dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden gleich ausgebildeten Verriegelungseinrichtungen je einen von Hand entgegen der Kraft einer
Feder (23) betätigbaren Riegel (20) aufweisen, der in die Bewegungsbahn,
des Zapfens (18) schwenkbar am zugeordneten Holm (3) des zweiten Schenkels (2) gelagert ist und mit einer in
der Sperrstellung den Zapfen (18) aufnehmenden Raste (22) versehen ist.
5. Bockleiter nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß
der in der Art einer Wippe am zugeordneten Holm (3) gelagerte Riegel (20) ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweist, an
dessen Jochteil eine den Riegel in der Sperrstellung zu halten suchende Blattfeder (23) anliegt und von dessen beiden Schenkeln,
die den zugeordneten Holm (3) außen und innen übergreifen, der innenliegende, aus der Bewegungsbahn des Zapfen (18) herausschwenkbare
Schenkel mit der Raste (22) versehen ist.
6. Bockleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der die Trittstufe (10,11) mit den Holmen (7) des ersten Schenkels (1) verbindenden Achse von
der Trittstufen-Vorderseite bei der unteren Trittstufe (10)
größer ist als bei der oberen Trittstufe (11).
7. Bockleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trittfläche der Trittstufen (10,11) in der Transportstellung der Leiter, in welcher der hintere
Rand der unteren Trittstufe (10) neben dem unteren Ende der Holme (7) des ersten Schenkels und der hintere Rand der oberen
Trittstufe (11) in einem Abstand vom vorderen Rand der unteren
Trittstufe (10) liegt, der größer ist als die Dicke eines
Fingers, in einer geraeinsamen Ebene liegen.
Fingers, in einer geraeinsamen Ebene liegen.
8. Bockleiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Ebene in der durch die Rückseite der Holme (3)
des zweiten Schenkels (2) definierten Ebene liegt und daß die Trittstufen (10,11) ohne überstand über die durch die Vorderseite
der Holme (7) des ersten Schenkels (1) definierten Ebene zwischen den Holmen (3,7) und den Lenkern (16) liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828209895U DE8209895U1 (de) | 1982-04-06 | 1982-04-06 | Bockleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828209895U DE8209895U1 (de) | 1982-04-06 | 1982-04-06 | Bockleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8209895U1 true DE8209895U1 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6738827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828209895U Expired DE8209895U1 (de) | 1982-04-06 | 1982-04-06 | Bockleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8209895U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3236781C1 (de) * | 1982-10-05 | 1984-02-09 | Nikolaus Adalbert 7730 Villingen-Schwenningen Kümmerlin | Bockleiter |
| DE202016102665U1 (de) | 2016-05-19 | 2016-06-10 | Zarges Gmbh | Leiter |
-
1982
- 1982-04-06 DE DE19828209895U patent/DE8209895U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3236781C1 (de) * | 1982-10-05 | 1984-02-09 | Nikolaus Adalbert 7730 Villingen-Schwenningen Kümmerlin | Bockleiter |
| DE202016102665U1 (de) | 2016-05-19 | 2016-06-10 | Zarges Gmbh | Leiter |
| EP3246509A1 (de) | 2016-05-19 | 2017-11-22 | ZARGES GmbH | Leiter |
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