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DE3019208C2 - Haltevorrichtung für einen Schutzhelm - Google Patents

Haltevorrichtung für einen Schutzhelm

Info

Publication number
DE3019208C2
DE3019208C2 DE3019208A DE3019208A DE3019208C2 DE 3019208 C2 DE3019208 C2 DE 3019208C2 DE 3019208 A DE3019208 A DE 3019208A DE 3019208 A DE3019208 A DE 3019208A DE 3019208 C2 DE3019208 C2 DE 3019208C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding device
quick release
chin
helmet
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3019208A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3019208A1 (de
Inventor
Alain Rueil Malmaison Dera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Regie Nationale des Usines Renault
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Regie Nationale des Usines Renault filed Critical Regie Nationale des Usines Renault
Publication of DE3019208A1 publication Critical patent/DE3019208A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3019208C2 publication Critical patent/DE3019208C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/08Chin straps or similar retention devices

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für einen i 'egralschutzhelm der eine Außenschale und eine den Kopf und das Kinn des Trägers schützende weiche Innenverkleidung aufweist, wobei die Haltevorrichtung aus zwei mit jeweils einem Ende in seitlichen Aussparungen im Helm befestigte·!. Gurtteüen besteht.
Derartige, insbesondere für Motorradfahrer vorgesehene Integralschutzhelme. weisen ein vorderes Verlängerungsstück der Aiißenschale des Helmes ai;f. welches den Unterkiefer des Trägers umgibt.
Bekannte Halle- und Befestigungsvorrichtungen, wie lie ζ. B. in der FR-Paten'.anmeldung 23 88 518 beschrieben sind, sehen üblicherweise ein weiches Gurtband und zwei Metallringe vor. Zur Herstellung der Verbindung muß das Ende des einen Gurtes durch die beiden Ringe derart gezogen werden, daß ein selbstklemmender Effekt des Kinnbandes entsteht. Diese Handhabung ist schwierig, langwierig und kann insbesondere von mit Handschuhen versehenen Trägern nicht durchgeführt werden.
Aus der DE-GM 78 33 883 ist ein Halsschutzband für Sturzhelmtragende Personen bekannt, die eine Halteeinrichtung für den Kinnriemen des Sturzhelmes aufweist, die an der Außenseite des Halsschutzbandes angeordnet ist und einen Verschluß, insbesondere einen Klettenverschluß aufweist. Damit soll bewirkt werden, daß bei etwaigen Stürzen oder Unfällen der den Kopf Schützende Sturzhelm weder vom Kopf abgehoben noch weggeschleudert werden kann.
Ferner ist aus der DF.-GM 75 41 875 ein Hals- und Nackenwindschutz für Integralschutzhelme bekannt, ,der als röhrenförmiges Zusatzstück gefertigt ist und am Unteren Helmrand lösbar mit einerri Schnellverschluß befestigt ist. Damit soll verhindert werden, daß die Vordere Helmunterkante als aerodynamische Abrißkanle wirkt, an der sich Wirbel bilden können«
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zügrunde, eine besonders schnelle, einfache und sichere
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65 Haltevorrichtung für Integralschutzhelme zu schaffen, die auch von mit Handschuhen versehenen Trägern schnell und leicht befestigt werden kann.
Ausgehend von einer Haltevorrichtung der eingangs näher genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgesehlagen, daß die anderen Enden der Gurtteile an dastlsenen Seitenteilen eines Schnellverschlusses befestigt sind, dessen eines Ende an dem das Kinn des Trägers schützenden Teil befestigt ist.
Der Schnellverschluß ist vorteiihafterwuse ein Reißverschluß. Besonders günstig ist es, wenn der Schnellverschluß über Verstärkungsteile mit den Gurtteüen verbunden ist und wenn sich die Verstärkungsteile entlang der inneren Oberfläche des Schnellverschlusses erstrecken. Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der mit Kinnschutz verbundene Teil des Schnellverschlusses verstellbar angeordnet
Im folgenden wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Sturzhelm mit erfindungsgemäßer Haltevorrichtung;
F i g. 2 eine Unteransicht mit geschlossener Haltevorrichtung und
F i g. 3 eine Unteransicht mit geöffneter Haltevorrichtung.
Der mit der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung ausgestattete Schuuhelm weist eine Außenschale 1 auf. die mit einer weichen, stoßabsorbierenden, an und für sich bekannten Innenverkleidung 2 versehen ist, beispielsweise aus nachgiebigem Polyurethanschaum. Auf Höhe der Ohren des Trägers weist die Innenverkleidung zwei Aussparungen 3—3' auf. Da es sich um einen Integralschutzhelm handelt, sind die Außenschale 1 und die Innenverkleidung 2 nach vorne durch ein Schutzteil 10 für den Unterkiefer (Kinnschutz) verlängert
Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei seitlichen Gurtteilen 5 — 5'. welche mit elastischen .Seitenbändern eines Reißverschlusses 8 verbunden sind.
Das eine Ende der Gurtteile 4 — 4' ist mit der Innenseite der Schale 1 verbunden, im Inneren der Aussparungen 3 — 3'. z. B. über Nieten 11. Klemmstükken oder anderen Befestigungsvorrichtungen. Die entgegengesetzten Enden 6—6' der Gurtteile 5 — 5' sind jeweils mit einem elastischen .Seitenstück 7—7' des Reißverschlusses 8 ungefähr in Mitte seiner Höhe verbunden, 7. B. über eine Naht oder über Nieten. Ferner sind Verstärkungstelle 9 — 9' für diese Verbindung vorgesehen, die aufgrund ihrer Weichheit und der Materialqualität einen angenehmen Hautkontakt ermöglichen. Sie können über die gesamte Innenfläche des Verschlusses 8 vorgesehen sein und sich zwischen diesen und den Hals des Trägers legen, um so den Komfort zu erhöhen und ein Einzwicken zu vermeiden. Zu diesem Zweck kann ein Gewebeband oder ein Lederband eingesetzt werden. Der Reißverschluß 8 ist mit einem Ende mit der Innenfläche des Kinnschutzes 10 verstellbar verbunden, z. B. über eine oder mehrere Nieten. Die Gesamtanordnung aus den beiden Gurtteilen 5 — 5' und Verschluß 8 bildet demzufolge eine Art Traggeschirr, das an drei Stellen mit der Schale i verbunden ist Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung bietet den Vorteil einer höhen Sicherheit und einer großen Festigkeit der Verbindung des Helms mit dem Kopf, so daß ein Verschwenken des Schützhelmes nach hinten im Falle eines Unfalls vermieden wird.
Da die Gurtteile unterhalb des Unterkiefers angeord-
net sind, wird ein übermäßiger Druck und ein schlechter Sitz des Kinnbandes vermieden, wie es oftmals bei den herkömmlichen Haltevorrichtungen der Fall ist
Eine Einstellung der Länge der beiden Gurtteile 5—5' ist in den Aussparungen 3 und 3' untergebracht Es kann dies über eine Art Selbstklemmung des Gurtes erfolgen,
z. B. durch ein Schraubteil oder ein Klemmteil mit zwei oder mehreren möglichen Stellungen.
Ein abnehmbarer Stopfen aus einem stoßabsorbierenden Material, dessen Form der Aussparung 3—3' angepaßt ist, kann diese Längsverstellvorrichtungen verdecken und verschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Haltevorrichtung für einen Integralschuahetm, der eine Außenschale und eine den Kopf und das Kinn des Trägers schützende weiche Innenverkleidur.g aufweist, wobei die Haltevoi richtung aus zwei mit jeweils einem Ende in seitlichen Aussparungen im Helm befestigter. Gurtteüen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die anderen Enden (6,6') der Gurtteile (5,5') an elastischen Seitenteilen (7,7') eines Schnellverschlusses befestigt sind, dessen eines Ende an dem das Kinn des Trägers stützenden Teil (10) befestigt ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverschluß (8) ein Reißverschluß ist
3. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverschluß über Verstärkungsteile (9, 9') mit den Gurtteüen (6, 6') verbunden ist und daß sich die Verstärkim,£steile (9, 9') entlang der inneren Ober Hache des SchneHvcrschiusses erstrecken.
4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kinnschutz (10') verbundene Teil des Schnellverschlusses versteilbar angeordnet ist.
DE3019208A 1979-05-22 1980-05-20 Haltevorrichtung für einen Schutzhelm Expired DE3019208C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7912939A FR2457079A1 (fr) 1979-05-22 1979-05-22 Dispositif de maintien d'un casque de protection

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3019208A1 DE3019208A1 (de) 1980-12-04
DE3019208C2 true DE3019208C2 (de) 1983-01-27

Family

ID=9225712

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3019208A Expired DE3019208C2 (de) 1979-05-22 1980-05-20 Haltevorrichtung für einen Schutzhelm

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE883432A (de)
DE (1) DE3019208C2 (de)
FR (1) FR2457079A1 (de)
IT (1) IT1130457B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
BE883432A (fr) 1980-09-15
FR2457079A1 (fr) 1980-12-19
IT8067809A0 (it) 1980-05-22
FR2457079B1 (de) 1982-02-26
DE3019208A1 (de) 1980-12-04
IT1130457B (it) 1986-06-11

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