DE3019263C2 - Überstromschalter - Google Patents
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Description
e) der dritte Teil (3c, 3d) bei seiner Drehung um die Gelenkverbindung (12) des Kontakthebels infolge
dynamischer Kontakttrennkräfte den Sperrhebel (8) um dessen festen Drehpunkt (10)
schwenkt und dadurch die Blockierung des zweiten Teils (3b)dcs Kontakthebels löst.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dȧ sich der dritte Teil (3c) des Kontakthebels in der Richtung erstreckt, in der sich
die Teile (3a, 3b) des Kontakthebcls drehen, wenn dieser um den ersten festen Drehpunkt (4) schwenkt,
daß der dritte Teil (3c) des Kontakthcbels mit einer
schrägen Fläche (13) versehen ist, die mit einer an einem festen Teil des Schalters angebrachten Rampe
(14) derart zusammenarbeitet, daß der erste Teil (3a) des Kontakthebels bei einer Drehung um den
ersten festen Drehpunkt (4) durch den am zweiten Teil (3tydes Kontakthebels angebrachten Anker (6)
sich ebenfalls in Öffnungsrichtung des Schalters um die Gelenkverbindung (12) dreht, und daß am Ende
des dritten Teils (3c) des Kontakthebels ein Gleitlager (20) vorgesehen ist, das mit dem freien Ende des so
Sperrhebels (8) gekoppelt ist.
3. Überstromschalter nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrhebel (8) mit seinem freien Ende über ein Gleitlager (20) mit einem Blockierhebel (15)
gekoppelt ist, der um die Gelenkverbindung (12) des Kontakthebels schwenkbar ist und in
Ruhestellung des Sperrhebels (8) einem fest am Schalter angebrachten Anschlag (16) gegen- t>o
überliegt; und
g) an dem Blockierhebel (15) in der Nähe der Gelenkverbindung (12) starr ein Teil (ISa^befestigt
ist, welches bei Bewegung des Sperrhebels (8) durch den zweiten Anker (9) den ersten Teil (3a)
des Kontakthebels um die Gelenkverbindung (12) in Kontaktöffnungsrichtung schwenkt.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des dritten Teils (3d) des
Kontakthebels mit Abstand einem fest am Schalter' angebrachten Anschlag (18) gegenüberliegt der eine
Bewegung des dritten Teils (3d) bei der Stromkreisunterbrechung
begrenzt
5. Schalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß das Ende des dritten Teiles (3d)
des Kontakthebels an einem weiteren drehbaren Hebel (17) ruht, welcher am einen Ende an dem festen
Drehpunkt (4) des Kontakthebels drehbar gelagert ist, daß der dritte Teil (3d) des Kontakthebels
bei Drehung um die Gelenkverbindung (12) eine Drehung des weiteren Hebels (17) um den festen
Drehpunkt (4) erzwingt und daß das Ende des Teiles (Sa) des Sperrhebels (8) mit dem weiteren Hebel (17)
durch ein Gleitlager (21) gekoppelt ist
Die Erfindung betrifft einen Überstromschalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem aus der DE-AS 11 16 782 bekannten Schalter
dieser Art wird bei Kurzschlußstrom der Kontakthebel von dem ersten Anker des Magnetauslösers so verschoben,
daß das bewegliche Kontaktstück von einem festen Kontaktteil abgehoben, zugleich aber auf einem
Zwischenkontakt abgewälzt und dann mit verstärktem Kontaktdruck an einen Abreißkontakt gelegt wird. Der
Kontakthebel stützt sich dabei so lange über eine Klinke gegen eine von einem Schaltschloß in Kontaktöffnungsrichtung
festgehaltene Schwinge, bis die Klinke von einer Rolle abgleitet, worauf das bewegliche Kontaktstück
von einer Zugfeder in die Öffnungslage bewegt wird. Gleichzeitig löst der zweite Anker das
Schaltschloß aus.
Auch aus der FR-PS 12 46 837 ist ein Überstromschalter mit einem Elektromagneten bekannt, der neben
einem Kontaktanker zur Unterbrechung des Stromkreises auch einen zweiten Anker zur Lösung einer Sperrvorrichtung
anzieht, welche den Kontaktanker freigibt, wenn der den Schalter durchfließende Strom einen vorgegebenen
Schwellenwert überschreitet. Die Sperrvorrichtung besteht hier im wesentlichen aus einem durch
den zweiten Anker schwenkbaren Sperrhebel, gegen dessen Ende ein Sperrnocken des Kontakthebels drückt.
Bis zur Freigabe des Kontaktes wird eine relativ hohe Kontaktkraft aufrechterhalten, so daß der Schwellenwert
des Stromes scharf definiert werden kann und ein Verschweißen der stromführenden Kontakte verhindert
wird. Jedoch wird der Kontaktanker bis zur Freigabe durch die Sperrvorrichtung in der Kontaktschließstellung
gehalten. Nach der Freigabe bewegt sich der Kontaktanker sehr schnell in die Öffnungsrichtung, in der
der Stromkreis unterbrochen ist, wobei das Schwenklager des Ankers sehr ungleichmäßigen Beanspruchungen
ausgesetzt wird, die bei starken Kurzschlüssen durch die elektrodynamischen Kontaktabstoßungskräfte noch erheblich
verstärkt werden.
Aus der DE-AS 25 11 948 ist ein strombegrenzender Leistungsschalter bekannt, dessen bewegliches Kontaktstück
an einem von einem Schaltschloß verklinkbaren Träger angeordnet ist. Das Schaltschloß soll während
einer Öffnungsbewegung des beweglichen Kontaktstücks infolge elektrodynamischer Kräfte sofort direkt
cntriegclbar sein, und zu diesem Zweck verschwenkt der Kontakthebel über einen seementförmi-
gen Ansatz einen weiteren Hebel, der gegen einen Ent-■clinkungsnocken
des Schaltschlosses stößt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugreade, einen
Überstromschalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 zu schaffen, der bei hoher Strombelastung eine möglichst schnelle Unterbrechung des Stromkreises
schon ermöglicht, bevor der zweite Anker die Blokkierung
löst und bevor der Kontakthebel von dem ersten Anker in die Öffnungsrichtung bewegt wird.
Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst
Durch die Erfindung wird einerseits eine sehr schnelle Stromunterbrechung bei Kurzschlußbedingungen erreicht,
andererseits aber die erwünschte Unabhängigkeit des Kontaktdrucks von den Bewegungen und
Schaltkräften des Magnetauslösers und damit eine schürfe Stromschwelle gewährleistet Das bewegliche
Kontaktstück nimmt an zwei Bewegungen gleichzeitig teil, nämlich an einer Drehbewegung um den festen
Drehpunkt sowie an einer Drehbewegung um die Gelenkverbindung. Außerdem ist der Überstromschalter
konstruktiv sehr einfach realisierbar.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Überstromschalters,
der im Prinzip aus Fig. 6 der FR-PS 12 46 837 bekannt ist, jedoch für eine automatische
Rückstellung abgewandelt wurde;
Fig.2 eine schematische Darstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels der Erfindung; und
Fig.3 eine schematische Darstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels eines für besonders schnelle Stromunterbrechung geeigneten Überstromschalters
gemäß der Erfindung.
Der in F i g. 1 dargestellte Überstromschalter eignet sich für eine schnelle Stromkreisunterbrechung und ist
im Schließzustand dargestellt, in dem ein festes Kontaktstück 1 mit einem beweglichen Kontaktstück 2 elektrisch
Kontakt macht Das bewegliche Kontaktstück 2 ist an einem Kontakthebel 3 angebracht, mit dem es
durch Drehung um einen festen Dreh- oder Anlenkpunkt 4 in die Offnungsstellung des Schalters gebracht
werden kann, in der der Stromkreis unterbrochen ist.
Der Kontakthebel 3 wird durch einen Anker 6 betätigt, der am Kontakthebel 3 angebracht ist und mit einem
nur schematich dargestellten Elektromagneten S zusammenarbeitet. Die Erregung des Elektromagneten
5 erfolgt durch eine Erregungswicklung, durch die der Schalterstrom fließt
Der Elektromagnet 5 arbeitet ferner mit einer Sperrvorrichtung 7 zusammen, die einen Sperrhebel 6 enthält,
an dem ein Anker 9 angebracht ist. Der Sperrhebel 8 ist an einem festen Drehpunkt 10 schwenkbar gelagert und
wird durch einen Anschlag 11 sowie eine Feder in seiner
Ruhestellung gehalten. Bei 18 wird ein Sperrnocken am Kontakthebel 3 durch ein Ende des Sperrhebels 8 an
einer Bewegung gehindert. Die gewünschte Kontaktkraft wird durch eine Feder 19 erzeugt, die auch zur
Rückstellung des Schalters dient.
Wenn ein Strom durch den Schalter fließt, wird der Anker 6 durch den Elektromagneten 5 angezogen. Die
Anziehungskraft strebt den Anker 6 und damit auch den das bewegliche Kontaktstück 2 tragenden Kontakthebel
3 zum Elektromagneten 5 zu ziehen. Eine solche Bewegung wird jedoch durch uas Ende des Sperrhebels
8 verhindert, so daß die Kontaktkraft aufrechterhalten bleibt. Durch geeignete Dimensionierung des Elektromagneten
5, des Ankers 9 und der Sperrvorrichtung 7 kann erreicht werden, daß der Anker 9 sich erst dann
zum Elektromagneten 5 bewegen kann, wenn der Schalterstrom einen bestimmten Schwellenwert überschreitet
und die Verriegelung des Kontakthebels 3 bei 18 dann gelöst wird.
Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform des Überstromschalters gemäß der Erfindung sind für entsprechende
Teile die gleichen Bezugszeichen wie in
ίο F i g. 1 verwendet worden. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung enthält der Kontakthebel 3 zwei Teile 3a und 30, die durch eine Gelenkverbindung 12 miteinander
verbunden sind. Der erste Teil 3a, der das bewegliche Kontaktstück 2 trägt kann sich nun unabhängig
vom zweiten Teil 36 des Kontakthebels drehen, welcher durch die Sperrvorrichtung 7 blockiert ist, so daß beim
Ie zu bewirken, ist der erste Teil 3a des Kontakthebels
mit der Sperrvorrichtung 7 gekoppelt Der erste Teil 3a des Kontakthebels ist zu diesem Zweck mit einem dritten
Teil 3c des Kontakthebels starr verbunden, welcher zusammen mit dem ersten Teil um die Gelenkverbindung
12 schwenken kann. Der dritte Teil 3c des Kontakthebels ist mit dem Sperrhebel 8 über ein Gleitlager
20 und einen Kopplungshebel 8a derart gekoppelt, so daß der erste Teil 3a des Kontakthebels bei einer Bewegung
um die Achse der Gelenkverbindung 12 auch den zweiten Teil 3 Λ des Kontakthebels bei 18 freisetzt.
Wenn auch der zweite Teil 36 des Kontakthebels durch den Anker 6 in Richtung auf den Elektromagneten
5 bewegt werden kann, wird die Gelenkverbindung 12 zusammen mit dem ersten Teil 3a des Kontakthebels
mitgenommen, wenn der Auslösestrom genügend groß ist, wodurch sich eine zusätzliche Beschleunigung des
abgehobenen beweglichen Kontaktstücks 2 ergibt.
Ein weiterer Vorteil der in F i g. 2 dargestellten Kopplung zwischen dem ersten Teil 3a des Kontakthebels
und der Sperrvorrichtung 7 besteht darin, daß die Sperrvorrichtung 7 im Falle einer Kontakttrennung, die nicht
durch Abstoßungskräfte verursacht wird, über den Anker 9 komplementär zum Antrieb des beweglichen Kontaktstücks
2 durch den Anker 6 arbeitet, was ebenfalls eine sehr schnelle Kontakttrennung bewirkt.
Um eine zwangsweise Drehbewegung des ersten Teiles 3a des Kontakthebels im letzteren Falle zu bewirken,
kann der dritte Teil 3cdes Kontakthebels zusätzlich mit
einem Teil 13 versehen sein, der eine schräge Fläche
so aufweist, die mit einer an einem festen Teil des Schalters angebrachten Rampe 14 derart zusammenwirkt, daß
der dritte Teil 3c des Kontakthebels und damit auch der erste Teil 3a zwangsweise um die Achse der Gelenkverbindung
12 geschwenkt werden, wenn die Teile 3a und 3b des Kontakthebels infolge der Anziehung des Ankers
6 durch den Elektromagneten 5 nach oben bewegt werden.
F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Schalters; auch hier sind wieder die gleichen Bezugszeichen
verwendet worden wie in den vorangehenden Figuren.
Der Kontakthebel des Schalters gemäß Fig.3 besteht wie der des Schalters gemäß Fig. 2 wieder aus
zwei uiirch eine Gelenkverbindung 12 aneinander angelenkten
Teilen 3a und 3b. Der zweite Teil 3b ist mit einem Anker6 versehen.
Die Sperrvorrichtung 7 ist anders ausgebildet als bei den Schaltern gemäß F i g. 1 und 2. Der erste Teil 3a des
Kontakthebels kann nun in der Gelenkverbindung 12
5
auch bezüglich eines Blockierhebels 15 schwenken. Mit nung durch eine ungehinderte Drehung der Teile 3a und
dem ersten Teil 3« des Kontakthebels ist ein abgewan- 3d des Kontakthebels mit dem Kontaktstück 2 um die
delter dritter Teil 3d jedoch starr verbunden, so daß die Gelenkverbindung 12 stattfinden kann, werden die
Teile 3« und 3t/zusammen miteinander schwenken. Der schnell wirkenden Abstoßungskräfte vollständig ausge-Blockierhebel
15 ist starr mit einem Teil 15« gekoppelt, s nutzt.
dessen linkes Ende so nach oben gebogen ist, daß es am Bei dieser Ausführungsform kann die Öffnungsge-
ersten Teil 3a des Kontakthebels anliegt. Wenn nun der schwindigkeit des Kontaktstückes 2 durch eine kleinere
Blockierhebel 15 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, Abwandlung noch weiter beschleunigt werden. Der Anwird
der erste Teil 3a des Kontakthebels mitgenommen. schlag 18 wird zu diesem Zweck an einem festen Teil des
Das Ende des dritten Teiles 3d des Kontakthebels io Schalters derart angebracht, daß er dem freien Ende des
liegt an einem drehbaren Hebel 17 an, dessen Ende im dritten Teiles 3d des Kontakthebels gegenüberliegt
Lagerpunkt 4 frei drehbar gelagert ist. Eine Drehung Wenn das bewegliche Kontaktstück 2 zusammen mit
der Teile 3« und 3d des Kontakthebels in Gegenuhrzei- den Teilen 3a und 3d des Kontakthebels beim öffnen
gerrichtung wird durch einen fest im Schalter angccrd- des Schalters strebt, um den festen Drehpunkt 4 zu
neten Anschlag 18 verhindert 15 schwenken, wird dies wegen der z. B. durch eine Feder
Der Blockierhebel 15 der Sperrvorrichtung 7 endet in 19 auf das bewegliche Kontaktstück 2 ausgeübten Koneinem
Gleitlager 20 und ist über dieses gleitend mit taktkraft zuerst zu einer Drehung der Teile 3a und 3d
einem Ende des umgebogenen Sperrhebels 8 gekoppelt. des Kontakthebels in Gegenuhrzeigerrichtung um den
Das Gleitlager 20 liegt ferner an einem schaltcrfesten Berührungspunkt der Kontaktstücke 1 und 2 führen.
Anschlag 16 an. 20 Diese Drehung wird anhalten, bis das Ende des Teiles 3d
Im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß F i g. 8 des Kontakthebels auf den Anschlag 18 trifft. Als Folge
ist der den Anker 9 tragende Sperrhebel 8 nun an sei- hiervon wird dann das Kontaktstück 2 schnell beschleunem
unteren Ende 10 drehbar gelagert. Ferner ist der nigt werden und beginnen, sich mit zunehmender Ge-Sperrhebel
8 am unteren Ende starr mit einem Teil 8a schwindigkeit in Uhrzeigerrichtung um die Gelenkververbunden,dessen
rechtes Endeden schwenkbaren He- 25 bindung 12 zu drehen, während es gleichzeitig an der
bei 17 mittels eines weiteren Gleitlagers 21 umgibt. Bewegung um den festen Drehpunkt 4 teilnimmt
dungsgemäßen Schalters arbeitet folgendermaßen: Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
durch den Elektromagneten 5 angezogen; die Sperrvorrichtung
7 hält die Kontaktkraft jedoch zuerst durch den Blockierhebel 15 und den festen Anschlag 16 des
Oberstromschalters aufrecht. Wenn dann die Erregung des Elektromagneten 5 so stark wird, daß der Anker 9
angezogen wird, bewegt sich der Sperrhebel 8 in Rieh- 3s tung auf den Magneten 5, wobei der Blockicrhebel 15
um die Gelenkverbindung 12 geschwenkt wird, so daß der Sperrhebel nicht mehr durch den Anschlag 16 gehalten
wird. Der zweite Teil 3b des Kontakthebels ist nun nicht mehr verriegelt und kann daher zum Elektromagneten
5 schwenken. Da der Blockierhebel 15 und sein Teil 15a starr miteinander verbunden sind, wird der das
bewegliche Kontaktstück 2 tragende erste Teil 3a des Kontakthebels zwangsweise in Öffnungsrichtung des
Schalters um die Gelenkverbindung 12 geschwenkt, wobei der erste Teil 3a zusammen mit dem zweiten Teil 3b
des Kontakthebels um den festen Drehpunkt 4 schwenken, bis der Schalter geöffnet ist
Bei einer Stromkreisunterbrechung durch Abstouüngsieräfte
werden das Kontaktstück 2 und damit auch der erste Teil 3a des Kontakthebels in Uhrzeigerrichtung
im Sinne einer Stromkreisunterbrechung um die Gelenkverbindung 12 schwenken. Da der erste und der
dritte Teil 3a bzw. 3d des Kontakthebels starr miteinander verbunden sind, schwenkt auch der dritte Teil 3d mit
um die Gelenkverbindung. Bei der Drehung um die Gelenkverbindung 12 zwingt das der Gelenkverbindung 12
abgewandte Ende des dritten Teiles 3d des Kontakthebels dann den drehbaren Hebel 17, sich ebenfalls um den
festen Drehpunkt 4 zu drehen. Wegen der Kopplung zwischen dem drehbaren Hebel 17 und dem Teil 8a des
Sperrhebels über das Gleitlager 21 beginnt der Sperrhebel 8 sich um den Punkt 10 zu drehen. Bei der Drehung
um den festen Drehpunkt 10 nimmt der Sperrhebel 8 den Blockierhebel 15 mit so daß dieser vom Anschlag es
16 freikommt und der Schalter auch hier wieder vollstandig öffnen kann.
Claims (1)
1. Oberstromschalter zum schnellen Unterbrechen eines Stromkreises mit
a) einem tContakthebe), der an einem ersten Teil
(3*; des bewegliche Kontaktstack (2) trägt und
an einem zweiten Teil (3b) an einem festen Drehpunkt (4) schwenkbar gelagert ist; to
b) einer elektromagnetischen Auslösereinrichtung, deren Elektromagnet (5) mit zwei Ankern
zusammenwirkt, von denen der erste Anker (6) den zweiten Teil (3b) des Kontakthebels in
Kontaktöffnungsrichtung beaufschlagt; und ι s
c) einer durch den zweiten Anker (9) idsbaren
Sperrvorrichtung (7,18; Ιό) mit einem um einen
zweiten festen Drehpunkt (10) schwenkbaren Sperrhebel (8), die den zweiten Teil (3b) des
Kontakthebels gegen Verschwenkung um dessen festen Drehpunkt (4) blockiert;
d) wobei der erste Teil (3a) des Kontakthebels mit dem zweiten Teil (3b) gelenkig und mit einem
dritten Teil (3c, 3c# starr verbunden ist;
25
dadurchgekennzeichnet, daß
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H01H 77/10 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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