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DE3018984A1 - Haareinfaerbegeraet - Google Patents

Haareinfaerbegeraet

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Publication number
DE3018984A1
DE3018984A1 DE19803018984 DE3018984A DE3018984A1 DE 3018984 A1 DE3018984 A1 DE 3018984A1 DE 19803018984 DE19803018984 DE 19803018984 DE 3018984 A DE3018984 A DE 3018984A DE 3018984 A1 DE3018984 A1 DE 3018984A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paint
paint container
working head
flat brush
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803018984
Other languages
English (en)
Other versions
DE3018984C2 (de
Inventor
Hans 5303 Bornheim Fuhs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE19803018984 priority Critical patent/DE3018984A1/de
Priority to IT12525/81A priority patent/IT1147216B/it
Priority to GB8114444A priority patent/GB2076649B/en
Priority to US06/264,168 priority patent/US4399827A/en
Priority to FR8109829A priority patent/FR2482431A1/fr
Publication of DE3018984A1 publication Critical patent/DE3018984A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3018984C2 publication Critical patent/DE3018984C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/001Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
    • A46B11/002Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means
    • A46B11/0041Flexible or deformable reservoirs, e.g. resilient bulbs, compressible tubes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D19/00Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair
    • A45D19/02Hand-actuated implements, e.g. hand-actuated spray heads
    • A45D19/026Hand-actuated implements, e.g. hand-actuated spray heads having brush or comb applicators

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Titel: Haareinfärbegerät
  • Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Färben der Haare, insbesondere zur Verwendung in Friseurbetrieben u.dgl.
  • Bei der bisherigen Einfärbetechnik bedient man sich in der Regel einer Farbschale, in der die Einfärbekomponenten aufbereitet und vermischt werden. Die Haare werden mit einem Kamm gescheitelt und es wird anschließend die Farbpaste mittels eines Flachpinsels auf den Haaransatz und das Haar aufgetragen und verteilt. Diese Einfärbetechnik führt zwangsläufig zu einer starken Verschmutzung der Finger und Handflächen. Außerdem ist diese Einfärbetechnik durch den Wechsel der verschiedenen Arbeitsgeräte umständlich und zeitraubend.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein handliches und preiswert herzustellendes Haareinfärbegerät, insbesondere zur Verwendung in Friseurbetrieben u,dgl,, zu schaffen, welches sich zugleich durch einfache Handhabung auszeichnet und mit welchem sich das Färben der Haare ohne Verschmutzen der Hände durchführen läßt.
  • Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Haareinfärbegerät gelöst, welches zu einem Handgerät zusammengefaßt einen Farbbehälter und einen Arbeitskopf aufweist, der mit einem Flachpinsel, einem dornartigen Haarspreizer und einem Kamm versehen ist, wobei mindestens ein von dem Innenraum des Farbbehälters zu dem Flachpinsel und/oder zu der Spitze des Haarspreizers führender Farbaustrittskanal vorgesehen ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Haareinfärbegerät sind demgemäß die für das Färben der Haare benötigten Werkzeuge, nämlich ein Flachpinsel, ein dornartiger Haarspreizer und ein Kamm mit einem Farbbehälter zu einem Handgerät zusammengefaßt, welches sich einfach und leicht handhaben läßt0 Das Gerät läßt sich zumindest in seinen wesentlichen Teilen preiswert aus Kunststoff herstellen. Die verschiedenen Werkzeuge lassen sich funktionsgerecht zu dem Arbeitskopf zusammenfassen. Dabei bildet der Arbeitskopf vorzugsweise ein den Farbbehälter verschließendes, mit dem Farbbehälter z.B. durch eine Schraubverbindung lösbar verbundenes Verschlußteil. Der Farbbehälter selbst wird zweckmäßig als Griffteil des Gerätes ausgebildet.
  • Eine besonders handliche und funktionsgerechte Anordnung der genannten Werkzeuge ergibt sich, wenn der Arbeitskopf so ausgebildet wird, daß am Fuß des dornartigen Haarspreizers auf der einen Seite der Flachpinsel und auf der anderen Seite der Kamm angeordnet ist. Die Achse des dornartigen Haarspreizers ist dabei zweckmäßig unter einem spitzen Winkel zur Achse des Farbbehälters geneigt, an welchem der Arbeitskopf als Verschlußteil befestigt ist. Außerdem empfiehlt es sich, den Kamm und den Flachpinsel unter einem sitzen Winkel zueinander geneigt am Arbeitskopf anzuordnen.
  • Für den Farbbehälter kann ein einfacher Kunststoffbehälter verwendet werden, der sich zum Ausdrücken des Färbemittels mit der Hand elastisch zusammendrücken läßt. Dabei tritt das Färbemittel entweder an der Spitze des dornartigen Haarspreizers oder an dem Flachpinsel aus. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, den Austritt des Färbemittels mit Hilfe eines im Farbbehälter angeordneten, durch Hand z.B.
  • mittels eines Hebels betätigten Kolbens oder aber mit Hilfe eines gasförmigen Treibmittels zu bewirken. Im letztgenannten Fall wird das Gerät mit einem fingerbetätigten Auslaßventil versehen.
  • Der Arbeitskopf mit dem Haarspreizer und dem Kamm wird vorzugsweise als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet. Ein solches Kunststoffteil läßt sich im Spritzgußverfahren preiswert herstellen. Der Flachpinsel kann an dem Kunststoffteil fest oder auch lösbar und ggfls. auswechselbar angebracht werden.
  • Wird als Farbbehälter ein von Hand elastisch zusammendrückbarer Kunststoffbehälter od.dgl. verwendet, so empfiehlt es sich, ein Luftansaugventil vorzusehen, welches bei der elastischen Rückverformung des Farbbehälters Luft in den Behälter ansaugt. Hierdurch wird verhindert, daß beim Loslassen des Farbbehälters Luft durch den Farbaustrittskanal und durch das in dem Farbaustrittskanal befindliche Färbemittel gesaugt wird. Der Farbaustrittskanal bleibt daher stets mit dem Färbemittel gefällt. Als Luftansaugeventil wird vorzugsweise ein Schlauchringventil od.dgl. verwendet, welches sich einfach und preiswert herstellen läßt und im Gebrauch nicht zum Verkleben neigt. Das Schlauchringventil weist zweckmäßig als Schließglied einen elastischen Schlauchring auf, der im Schließzustand eine oder auch mehrere Ventilöffnungen abdeckt und der bei der elastischen Rückverformung des Farbbehälters die Ventilöffnung(en) für den Luftdurchtritt öffnet. Es empfiehlt sich im übrigen, das Luftansaugeventil bzw. das Schlauchringventil am Fuß des Farbbehälters anzuordnen. Dabei kann der Farbbehälter am Fuß durch ein, vorzugsweise aus Kunststoff gefertigtes Bodenteil verschlossen sein, welches das Luftansaugeventil aufweist und z.B. mittels einer Schraubverbindung am Farbbehälter befestigt wird.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein FUllventil vorzusehen, mit welchen sich der Farbbehälter ohne Abnehmen des Arbeitskopfes mit dem Färbemittel füllen läßt. Das Füllventil und das Luftansaugeventil können hierbei zu einer Ventileinheit zusammengefaßt sein. Zweckmäßig ist auch eine Anordnung, bei der das Schlauchringventil das FUllventil umschließt. Als Füllventil kann ein einfacher federbelasteter Ventilkolben, z0B. aus Kunststoff, verwendet werden.
  • Um das exakte Auftragen des Färbemittels auf den Haaransatz und das Haar zu erleichtern, ist in dem Flachpinsel zweckmäßig ein weich-elastischer Düseneinsatz aus Gummi oder einem ähnlichen Werkstoff angeordnet, der vorzugsweise aus einer sich bei ueberdruck öffnenden Flachdüse besteht0 Bei Unterdruck im Farbbehälter schließt sich die Flachdüse selbsttätig, so daß über die Flachdüse keine Luft in den Farbbehälter gesaugt werden kann. Im Gebrauch tritt das Färbemittel in mehr oder weniger dosierter Menge aus der schlitzförmigen Düse des Düseneinsatzes in den Flachpinsel aus. Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, daß der Miseneinsatz mit seiner Düsenmündung in geringem Abstand vor dem freien Ende der Borsten des Flachpinsels liegt. Es hat sich gezeigt, daß sich mit Hilfe eines solchen Düseneinsatzes das genaue und dosierte Auftragen des Färbemittels verbessern läßt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Flachpinsel aus einem am Arbeitskopf angebrachten Ansteckteil, welcher vorteilhafterweise mittels einer Nut-Federfilhrung, insbesondere einer Schwalbenschwanzführung od.dgl. am Arbeitskopf lösbar befestigt ist. Dabei läßt sich die Anordnung in vorteilhafter Weise so treffen, daß der Flachpinsel von einer Position, in der der oder die Farbaustrittskanäle des Arbeitskopfes zum Farbaustritt geöffnet ist (sind), in eine Position umsteckbar ist, in welcher der bzw. die Farbaustrittskanäle geschlossen ist bzws sind. Im Schließzustand läßt sich das Handgerät zum Durchmischen der Färbekomponenten von Hand schütteln, ohne daß das Färbemittel am Flachpinsel nach außen austritt. Außerdem kann bei Nichtgebrauch des Einfärbegerätes der Färbemittelauslaß durch Umstecken des Flachpinsels verschlossen werden.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, den dornartigen Haarspreizer als Verteilerröhrchen auszubilden, an dessen Spitze das Färbemittel nach außen austritt. Falls der Arbeitskopf so ausgebildet ist, daß das Färbemittel wahlweise am Flachpinsel oder an der Spitze des Haarspreizers auf das Haar aufgetragen werden kann, wird zweckmäßig ein Umschaltorgan vorgesehen, mit welchem sich wahlweise der zu dem Haarspreizer führende Farbaustrittskanal oder der zu dem Flachpinsel führende Farbaustrittskanal absperren läßt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 den Arbeitskopf eines erfindungsgemäßen Haareinfärbegerätes im Längsschnitt; Fig. 2 eine geänderte Ausführungsform des Arbeitskopfes eines erfindungsgemäßen Haareinfärbegerätes ebenfalls im Längsschnitt; Fig. 3 einen als Kunststofflasche od.dgl. ausgebildeten Farbbehälter, der zusammen mit dem Arbeitskopf nach Fig. 1 oder verwendet werden kann im Längs schnitt; Fig. 4 und 5 zwei Ausführungsformen eines in dem Farbbehälter nach Fig. 3 als Zwischenboden angeordneten Misch- und Verteilerstücks; Fig. 6 und 7 jeweils einen Schnitt durch den unteren Bodenbereich eines Farbbehälters mit dem hier angeordneten Luftansaugeventil bzw. einem zusätzlichen Füllventil; Fig. 8 in Seitenansicht eine bevorzugte Ausführungsform eines Arbeitskopfes des erfindungsgemäßen Haareinfärbegeräts; Fig. 9 den Arbeitskopf nach Fig. 8 mit umgestecktem Flachpinsel in Seitenansicht; Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 8; Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI der Fig. 8; Fig. 12 den Arbeitskopf nach Fig. 8 in geänderter Ausführung Der in Fig. 1 dargestellte Arbeitskopf 10 ist vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigt, Er umfaßt in einem Stück einen Kamm 11, einen dornartigen Haarspreizer 12 und einen Flachpinsel 13. Der Kamm 11 und der Flachpinsel 13 sind im Fußbereich des dornartigen Haarspreizers 12 einander gegenüberliegend am Arbeitskopf 10 angeordnet. Der Haarspreizer 12 ist bei dem dargestellten Ausftihrungsbeispiel zur Seite des Kamms 11 hin leicht abgebogen. Er kann aber auch einen geraden Verlauf haben. Die Achse des Kamms 11 und diejenige des Flachpinsels 13 sind gegeneinander geneigt, derart, daß ihre Achsen in Richtung auf den Haarspreizer 12 unter einem spitzen Winkel konvergieren0 Außerdem ist die Achse A des Arbeitskopfes 10 gegenüber der Achse B des den Arbeitskopf 10 tragenden Farbbehälters 14 (Fig. 3) unter einem spitzen Winkel geneigt, wodurch sich eine für die Handbedienung funktionsgerechte Anordnung der Werkzeuge 11, 12 und 13 ergibt.
  • Mit dem Arbeitskopf 10 ist eine Verschlußkappe 15 einstückig verbunden, die mit einem Innengewinde 16 versehen ist. Der Farbbehälter 14 weist an seinem Flaschenhals 17 ein Außengewinde auf, auf welches der Arbeitskopf 10 mit der Schraubkappe 15 aufgeschraubt werden kann. An Stelle der Schraubverbindung kann aber auch eine andere Verbindung, z.B. ein Bajonettverschluß, vorgesehen sein.
  • Durch den Arbeitskopf und den Haarspreizer 12 erstreckt sich ein Farbaustrittskanal 19, der an der Spitze 20 des Haarspreizers 12 mündet und am anderen Ende mit dem Innenraum des Farbbehälters 14 verbunden ist. Der Farbbehälter 14 bildet den Griffteil des Handgeräts. Er besteht aus einem Kunststoffbehälter, der sich zum Austritt des Färbemittels mit der Hand zusammendrücken läßt. Das hierbei an der Spitze 20 des Haarspreizers austretende Färbemittel läßt sich mit Hilfe des Haarspreizers auf den Haaransatz und das Haar verteilen, Der als zylindrische Flasche ausgebildete Farbbehälter 14 verformt sich beim Loslassen elastisch zurück, wobei unter der Saugwirkung Luft von außen in den Farbbehälter nachgesaugt wird. Zu diesem Zweck ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 am Arbeitskopf bzw. an dessen Schraubkappe 15 ein Luftansaugeventil 21 angeordnet, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als einfaches federbelastetes Rückschlagventil ausgebildet ist.
  • Im Inneren des Farbbehälters 14, vorzugsweise in dessen Bodenbereich ist als Zwischenwand ein Misch- und Verteilerstück 22 angeordnet, welches mit einer Vielzahl von Löchern 23 (Fig. 5) versehen ist oder gemäß Fig. 4 mehrere radiale Stege 24 aufweist. Beim Schütteln des Farbbehälters 14 unterstützt das Teil 22 die Vermischung der Färbekomponenten des Färbemittels. Von der Anordnung des Misch- und Verteilerstücks 22 kann aber auch abgesehen werden.
  • Wie Fig. 3 zeigt, kann das Luftansaugeventil 21 aber auch am Fuß des Farbbehälters 14 angeordnet werden. Es kann in diesem Fall zugleich die Funktion eines Füllventils haben, über welches der Farbbehälter 14 mittels einer FUllvorrichtung mit dem Färbemittel gefüllt wird. An Stelle des dargestellten federbelasteten Kugelrückschlagventils können auch Rückschlagventile anderer Ausführung vorgesehen werden.
  • Der Arbeitskopf 30 nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem-Wenigen nach Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß der dornartige Haarspreizer 12 als Vollstiel ausgebildet ist.
  • Der zu dem Innenraum des Farbbehälters 14 führende Farbaustrittskanal 19 ist in diesem Fall über mehrere Zweigkanäle 25 mit dem Flachpinsel 13 verbunden, so daß das Färbemittel in diesem Fall in den Flachpinsel 13 austritt.
  • Die Zweigkanäle 25 sind als feine Düsenkanäle ausgebildet.
  • In Fig. 6 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Luft ansaugeventils dargestellt, welches als Schlauchringventil ausgebildet ist. Der aus einer Kunststofflasche bestehende Farbbehälter 14 ist am Boden durch ein Bodenteil 26 verschlossen, welches vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff gefertigt ist und z.B. durch Verschrauben am Farbbehälter 14 befestigt wird. Das Bodenteil 26 trägt eine axial in den Farbbehälter 14 vorspringende zylindrische Einziehung 27, die an ihrem Umfang mehrere Ventilöffnungen 28 aufweist, welche von einem elastischen Schlauchring 29 abgedeckt werden. Mit 31 ist ein an der hülsen- oder zapfenförmigen Einziehung 27 angeordneter Absatz bezeichnet, welcher den Schlauchring 29 in seiner Lage sichert. Bei der elastischen Rückverformung des Farbbehälters 14 hebt sich der Schlauchring 29 etwas ab, wodurch die Luft von außen durch die Ventilöffnungen 28 in den Innenraum des Farbbehälters 14 nachströmen kann.
  • Wie in Fig. 6 links der Mittelachse dargestellt, kann der das Schlauchringventil bildende hüsenförmige Ansatz 27 einstückig an dem Bodenteil 26 angeformt sein. Er kann aber auch aus einem gesonderten Teil bestehen, welches an dem Bodenteil 26 festgelegt wird. Dies ist in Fig. 6 rechts der Mittelachse dargestellt.
  • Fig. 7 zeigt dasselbe Schlauchringventil in Verbindung mit einem Füllventi40. In diesem Fall weist die hülsen- oder zapfenförmige Einziehung 27 einen einstückig angeformten Ventilkorb 32 mit einer Ventilöffnung 33 und einem Ventilsitz 34 auf, gegen welchen sich im Schließzustand ein von einer Ventilfeder 36 belasteter Ventilkolben 35 liegt. An das Füllventil läßt sich der Füllkopf eines Füllbehälters od,dgl. ansetzen, wodurch der Ventilkolben 35 gegen die Federrückstellkraft von seinem Ventilsitz abgehoben wird, wodurch sich der Farbbehälter 14 mit dem Färbemittel befüllen läßt.
  • In den Fig. 8 bis 11 ist eine weitere, bevorzugte Ausführungsform eines Arbeitskopfes 50 dargestellt, der insbesondere mit einem Farbbehälter 14 nach Fig. 6 oder 7 ausgerüstes wird. Auch in diesem Fall bildet der Farbbehälter 14 den Handgriff des Haareinfärbegerätes. Der vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Arbeitskopf 50 weist in einem Stück den Kamm 11 und den dornartigen Haarspreizer 12 sowie die Schraubkappe 15 auf, mit der der Arbeitskopf am Farbbehälter 14 angeschlossen wird. Der Flachpinsel 13 ist als Ansteckteil an dem Arbeitskopf 50 lösbar befestigt. Er weist ein Fußstück 51 auf, welches mittels einer Nut-Federverbindung nach Art eines Schiebers auf die die Verlängerung des Haarspreizers 12 bildende Rückenfläche 52 des Arbeitskopfes 50 aufsteckbar und an dieser festlegbar ist.
  • Wie insbesondere die Fig. 10 und 11 zeigen, sind an dem flachen Mittelteil des Arbeitskopfes 50 in Nähe der Rückenfläche 52 seitlich Nuten 54 ausgeformt, in die das Fußstück mit Vorsprüngen 55 einfaßt. Vorzugsweise ist die Nut-Federverbindung 54, 55 als Schwalbenschwanzführung od.dgl. so ausgebildet, daß der Flachpinsel 13 mit seinem Fußstück 51 mit Klemmung an dem Arbeitskopf 50 gehalten wird.
  • In dem flachen Mittelstück 53 des Arbeitskopfes 50 befindet sich ein schlitzförmiger Farbaustrittskanal 56, der sich von der Schraubkappe 15 bis zur Rückenfläche 52 erstreckt und sich in Richtung auf die Rückfläche 52 verbreitert.
  • Seine Breite an der Mündung der Rückenfläche 52 ist nur geringfügig kleiner als die Breite des Flachpinsels 13.
  • In dem Flachpinsel 13 liegt zwischen dessen Borsten ein Düseneinsatz 57 aus einem weich-elastischen Gummimaterial oder einem gleichartigen Werkstoff, der, wie in Fig. 11 zeigt, mittels Flansche 58 am Fuß stück 51 des Flachpinsels gehalten ist. Der DUseneinsatz 57 ist als Flachdüse ausgebildet. Seine Düsenmündung 59 liegt in verhältnismäßig geringem Abstand von den freien Enden 60 der Borsten des Flachpinsels 13. Der Düseneinsatz ist so ausgebildet, daß sich seine Lippen beim Durchtritt des Färbemittels zu einem engen Schlitz öffnen, so daß das Färbemittel durch diesen sich nahezu über die gesamte Breite des Flachpinsels erstreckenden Schlitz in den Flachpinsel austritt, Bei Unterdruck in dem Farbbehälter 14 legen sich die Lippen des Düseneinsatzes gegeneinander und verschließen dadurch den Düsenschlitz, so daß über den Ditseneinsatz von außen keine Luft angesaugt werden kann.
  • Fig. 8 zeigt den Flachpinsel 13 in einer Position am Arbeitskopf 50, in der die Mündung des Farbaustrittskanals 56 an der Riickenfläche 52 mit dem Eingang des Düseneinsatzes 57 in Verbindung steht, so daß bei Druckausübung auf den elastisch verformbaren Farbbehälter 14 das Färbemittel durch den Düseneinsatz 57 in den Flachpinsel 13 austreten kann. Um den Farbaustrittskanal 56 an der Riickenfläche 52 zu verschließen, wird der Flachpinsel 13 mit seinem Fußstück 51 in Pfeilrichtung S von dem Arbeitskopf 50 abgezogen und in umgekehrter Lage wieder an den Arbeitskopf 50 angesteckt wie dies Fig. 9 zeigt. In dieser Lage verschließt das Fußstück 51 des Farbpinsels 13 die Mündung des Farbaustrittskanals 56.
  • Der Arbeitskopf 70 nach Fig. 12 entspricht im wesentlichen demjenigen nach den Fig. 8 bis 11. Dies gilt auch für die Ausbildung und umsteckbare Befestigung des Flachpinsels 13, der in Fig. 12 nicht dargestellt ist. Bei der Anordnung nach Fig. 12 ist ein zu der Spitze 20 des dornartigen Haarspreizers 12 führender Farbaustrittskanal 19 vorgesehen.
  • Zugleich ist an dem flachen Mittelstück 53 ein von Hand betätigtes Umschaltorgan 71 angeordnet, mit welchem sich wahlweise der Kanal 56 oder der Kanal 19 absperren läßt. Fig. 12 zeigt das Umschaltorgan 71 in einer Schaltposition, in welcher der Kanal 19 abgesperrt ist, während der zu dem Flachpinsel führende Kanal 56 mit dem Innenraum des Farbbehälters 14 verbunden ist. Falls das Färbemittel, statt am Flachpinsel, am Ende des HaarsDreizers 12 austreten soll, wird das Umschaltorgan 71 umgeschaltet, wodurch der Kanal 56 abgesperrt und der Kanal 19 mit dem Innenraum des Farbbehälters 14 verbunden wird.
  • Bei allen vorstehend beschriebenen Ausfiihrungsbeispielen bildet der zylindrische Farbbehälter 14 das Griffteil des Haareinfärbegerätes, an welchem der als Verschlußteil des Farbbehälters ausgebildete Arbeitskopf angeschlossen ist.
  • Die Achse des Haarspreizers 12 verläuft in allen Fällen spitzwinklig zur Achse des Farbbehälters 14, wobei der Kamm 13 im Fußbereich an der Unterseite des Haarspreizers 12 und der Flachpinsel 13 gegenüberliegend an der Rtickenfläche des-Arbeitskopfes liegt. Hierdurch ergibt sich eine funktionsgerechte Anordnung dieser Arbeitswerkzeuge am Arbeitskopf0

Claims (28)

  1. Titel: Haareinfärbegerät Ansprüche : Haareinfärbegerät, dadurch gekennzeichnet, daß es zu einem Handgerät zusammengefaßt einen Farbbehälter (14) und einen Arbeitskopf (10, 30, 50, 70) aufweist, welcher mit einem Flachpinsel (13), einem dornartigen Haarspreizer (12) und einem Kamm (11) versehen ist, und daß am Arbeitskopf mindestens ein von dem Innenraum des Farbbehälters (14) zu dem Flachpinsel (13) und/oder zu der Spitze (20) des Haarspreizers (12) führender Farbaustrittskanal (19, 25, 56) vorgesehen ist,
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10, 30, 50, 70) ein den Farbbehälter (14) verschließendes, mit dem Farbbehälter z.B. durch eine Schraubverbindung lösbar verbundenes Verschlußteil bildet.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbehälter (14) als Griffteil des Gerätes ausgebildet ist.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10, 30, 50, 70) am Fuß des Haarspreizers (12) auf der einen Seite den Flachpinsel (13) und auf der anderen Seite den Kamm (11) aufweist.
  5. So Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des dornartigen Haarspreizers (12) unter einem spitzen Winkel zur Achse des Farbbehälters (14) geneigt ist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (11) und der Flachpinsel (13) zueinander spitzwinklig geneigt am Arbeitsko-Df angeordnet sind.
  7. 7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachpinsel (13) etwa in der Neigung des Haarspreizers (12) am Arbeitskopf angeordnet ist0
  8. 8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbehälter (14) aus einem elastisch verformbaren Kunststoffbehälter besteht.
  9. 9* Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10, 30, 50, 70) mit dem Haarspreizer (12) und dem Kamm (11) aus einem einstückigen Kunststoffteil besteht.
  10. 10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem bei Unterdruck im Farbbehälter (14) öffnenden Luftansaugeventil (21; 28, 29) versehen ist.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftansaugeventil aus einem Schlauchringventil (28, 29) besteht.
  12. 12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchringventil (28, 29) als Schließglied einen elastischen Schlauchring (29) aufweist, der im Schließzustand mindestens eine Ventilöffnung (28) abdeckt.
  13. 13. Gerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftansaugeventil (21, 28, 29) am Fuß des Farbbehälters (14) angeordnet ist.
  14. 14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftansaugeventil (21, 28, 29) an einem den Farbbehälter (14) am Fuß verschließenden, vorzugsweise mittels einer Schraubverbindung befestigten Bodenteil (26) angeordnet ist.
  15. 15. Gerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Farbbehälters (14) bzw. an dem Bodenteil (26) eine in den Farbbehälter vorspringende zapfen- oder hülsenartige Einziehung (27) angeordnet ist, die von dem Schlauchring (29) umschlossen ist.
  16. 16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Füllventil (34 bis 36) zur Befüllung des Farbbehälters (14) versehen ist0
  17. 17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllventil (34 bis 36) am Boden des Farbbehälters (14) angeordnet ist.
  18. 18. Gerät nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllventil (34 bis 36) und das Luftansaugeventil (21, 28, 29) zu einer Ventileinheit zusammengefaßt sind.
  19. 19. Gerät nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchringventil (28, 29) das Etillventil (34 bis 36) umschließt.
  20. 20. Gerät nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllventil aus einem federbelasteten Ventilkolben (35) besteht.
  21. 21. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Flachpinsel (13) ein weich-elastischer Duseneinsatz (57) angeordnet ist.
  22. 22. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Düseneinsatz (57) aus einer sich bei Überdruck öffnenden Flachdüse besteht.
  23. 23. Gerät nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Miseneinsatz (57) mit seiner DUsenmUndung (59) im geringem Abstand vor den freien Enden (16) der Borsten des Flachpinsels (13) liegt.
  24. 24. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachpinsel (13) aus einem am Arbeitskopf (50, 70) anschließbaren Ansteckteil besteht.
  25. 25. Gerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachpinsel (13) mittels einer Nut-FederfiShrung (54, 55) am Arbeitskopf anschließbar ist.
  26. 26. Gerät nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachpinsel (13) von einer Position, in der der oder die Farbaustrittskanäle (56) des Arbeitskopfes zum Farbaustritt geöffnet sind, in eine Position umsteckbar ist, in welcher der oder die Farbaustrittskanäle geschlossen sind.
  27. 27o Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der zu der Spitze des Haarsreizers (12) führende Farbaustrittskanal (19) verschließbar ist.
  28. 28. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 27, gekennzeichnet durch ein Umschaltorgan (71), mit dem wahlweise der zu dem Haarspreizer (12) führende Farbaustrittskanal (19) oder der zu dem Flachpinsel (13) führende Farbaustrittskanal (56) absperrbar oder mit dem Farbbehälter verbindbar ist.
DE19803018984 1980-05-17 1980-05-17 Haareinfaerbegeraet Granted DE3018984A1 (de)

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