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Die
vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren zur Abgabe
einer Haarpflegezusammensetzung, insbesondere von Haarspray, auf das
Haar.
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Haarpflegezusammensetzungen,
insbesondere Haarsprays, werden gewöhnlich während Behandlungs- und Frisiervorgängen direkt
auf das Haar aufgebracht, indem man die Haarpflegezusammensetzung
aus einem Behälter,
wie einer Aerosoldose oder -flasche, oder aus einer von Hand betätigten Pumpsprühflasche
abgibt. Obwohl dieser Vorgang einen Anteil des Haarsprays auf das
Haar abgibt, führt
er auch dazu, dass beträchtliche
Mengen Haarspraydämpfe über einen
Bereich verteilt werden, in welchem das Versprühen stattfindet. Die Erzeugung dieser
Dämpfe
stellt nicht nur eine Verschwendung der Haarsprayzusammensetzung
dar, sondern stellt auch dort, wo das Versprühen stattfindet, ein potentielles
Gesundheitsrisiko für
jede Person in der Nähe dar.
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Typischerweise
führt der
Sprühvorgang
auch zu einem ungleichen Auftrag von Haarspray auf das Haar. Im
Allgemeinen wird eine größere Haarspraykonzentration
auf den äußeren Lagen
des Haars als auf den inneren Lagen abgeschieden. Eine solche ungleiche
Verteilung des Haarsprays kann zu einer schlechteren und ungleichen
Kämmbarkeit,
Unbehagen infolge eines Verklumpens des Haars und einer unausgewogenen
und ästhetisch
unansprechenden Frisur führen.
Eine Manipulation des Haars, wie mit einem Kamm, einer Bürste oder
von Hand während des
Sprühens
kann zu einer gleichförmigeren
Haarsprayverteilung auf das Haar führen. Ein solcher Vorgang ist
jedoch mühsam,
er erfordert Praxis und Erfahrung, und er ist zeitaufwendig.
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Die
EP 1 127 513 offenbart einen
gezahnten und eingetauchten Spendekopf zum Aufbringen von Färbezusammensetzungen
auf Haar.
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Ein
weiteres mit der Verwendung von Sprühzusammensetzungen zum Frisieren
verbundenes Problem liegt in der Stelle der Zufuhr der Zusammensetzung.
Aufgesprühte
Frisierzusammensetzungen haben eine Tendenz, sich entfernt von den
Wurzeln auf dem Haarschaft anzusammeln. Jedoch wird angenommen,
dass man ein wirkungsvolleres Frisieren erzielen könnte, das
möglicherweise
die Verwendung von weniger Frisierzusammensetzung beinhaltet, wenn
die Frisierzusammensetzung dem Haarschaft wirkungsvoller in der
Nähe der
Haarwurzeln zugeführt
werden könnte.
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Bei
einem Versuch, die Probleme zu überwinden,
die mit der Erzeugung von überschüssigen Dämpfen aus
Haarsprays verbunden sind, hat sich die Aufmerksamkeit auf Vorrichtungen
konzentriert, die Abschirmungen enthalten, um die Dämpfe zu stoppen,
oder Vorrichtungen, die ein Absaugsystem enthalten, um die Dämpfe von
der Bedienungsperson weg abzusaugen. Jedoch können solche Vorrichtungen verhältnismäßig unhandlich
oder teuer sein und gehen nicht die Probleme an, die mit der Abgabe
einer ungleichen Zufuhr von Haarspray auf das Haar verbunden sind.
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Die
US 4523080 offenbart einen
Haartrockner in Kombination mit einer Aerosolsprühdose zur Zufuhr von Haarspray
in einen Strom heißer
Luft.
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Ein
Sprühkopf
zur Abgabe von löslichen elastomeren
Kleber-Polymeren in einem definierten fächerförmigen Sprühmuster ist in der WO 83/00134 beschrieben.
Der Sprühkopf
ist für
die Zufuhr von kleinen Klebervolumina angepasst.
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Die
vorliegende Erfindung trachtet danach, die Nachteile bekannter Vorrichtungen
zum Zuführen einer
Haarpflegezusammensetzung, insbesondere eines Haarsprays, auf das
Haar zu überwinden.
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Ein
Verfahren zum Zuführen
einer Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar, umfassend:
- – Bereitstellen
eines Behälters
(21), der die Haarpflegezusammensetzung enthält;
- – Bereitstellen
eines Sprühkopfs
(1), umfassend einen Einlass (10) in Fluidverbindung
mit einem Auslass (12), wobei der Einlass des Sprühkopfs mit
einem Auslass des Behälters
verbunden ist, wobei der Auslass des Sprühkopfs mindestens einen hohlen
Vorsprung (30) einschließt, der einen sich aus dem
Sprühkopf
erstreckenden Fluidkanal begrenzt, wobei der hohle Vorsprung mindestens eine Öffnung (38)
zum Zuführen
der zerstäubten Haarpflegezusammensetzung
auf das Haar enthält;
- – Positionieren
des hohlen Vorsprungs auf dem Sprühkopf innerhalb des Haars;
und
- – Abgeben
der Haarpflegezusammensetzung aus dem Behälter;
ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Haarpflegezusammensetzung ein filmbildendes
Harz umfasst.
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Bei
einer Ausführungsform
umfasst der Sprühkopf
der Erfindung eine Bedienungseinrichtung. Die Bedienungseinrichtung
ist vorzugsweise von Hand betätigbar.
Jedoch kann die Bedienungseinrichtung auf andere Weise betätigbar sein,
wie zum Beispiel durch Kontakt mit der Kopfhaut des Benutzers. Die
Bedienungseinrichtung bewirkt, wenn sie im Gebrauch betätigt wird,
dass Haarpflegezusammensetzung aus dem Behälter zum Auslass des Sprühkopfs gelangt.
Wahlweise kann die Bedienungseinrichtung angepasst sein, um es zu
ermöglichen,
Haarpflegezusammensetzung nicht nur aus dem Auslass des Sprühkopfs zuzuführen, sondern auch,
alternativ, aus einem oder mehreren anderen Auslässen. Auf diese Weise kann
die Haarpflegezusammensetzung aus dem Sprühkopfauslass oder aus einem
oder mehreren anderen Auslässen
(z. B. konventionellen Aerosolsprayauslässen) zum Haar zugeführt werden,
wie vom Benutzer des Sprühkopfs festgelegt.
Geeignete Bedienungseinrichtungen sind dem Fachmann wohlbekannt.
Dort, wo die Bedienungseinrichtung angepasst ist, um es zu ermöglichen,
Haarpflegezusammensetzung nicht nur aus dem Auslass des Sprühkopfs sondern
auch aus einem oder mehreren anderen Auslässen zuzuführen, können geeignete Bedienungseinrichtungen Mehr-Wege-Ventile
einschließen,
zum Beispiel Zwei-Wege-Kippventile oder Zwei-Wege-Drehventile. Zwei-Wege-Kippventile
sind dem Fachmann wohlbekannt. Mit "Zwei-Wege-Drehventil" ist gemeint, dass das Ventil in einer
ersten Stellung bedient wird und über einen Winkel zwischen mehr
als 0° und
weniger als 360°,
zum Beispiel von etwa 45° bis
etwa 225°,
vorzugsweise etwa 90°,
in Bezug zum Behälter mit
Haarpflegezusammensetzung in eine zweite Bedienungsstellung drehbar
ist. Alternativ kann der Sprühkopf
einen Auslass des Sprühkopfs
umfassen, der klappbar mit dem übrigen
Teil des Sprühkopfs verbunden
ist, so dass eine Bewegung des Auslasses in Bezug zum übrigen Teil
des Sprühkopfs
es gestattet, die Haarpflegezusammensetzung aus einem anderen Auslass
(z. B. vom konventionellen Aerosoltyp) abzugeben; der Auslass des
Sprühkopfs
kann mit dem übrigen
Teil des Sprühkopfs
klappbar über eine
lösbare
Kupplung verbunden werden oder kann dauerhaft am übrigen Teil
des Sprühkopfs
befestigt werden – eine
solche Anordnung erlaubt es, die Haarpflegezusammensetzung konventionell
oder gemäß der Erfindung zuzuführen, indem
man den Sprühkopf
zwischen einer ersten und zweiten Stellung bewegt.
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Mit
dem Begriff "Haarpflegezusammensetzung" ist eine Zusammensetzung
gemeint, die für eine
gestaltende, eine haarfestigende, eine dem Haar Glanz verleihende,
eine fasermodifizierende und/oder eine konditionierende Wirkung
sorgt. Insbesondere kann die Haarpflegezusammensetzung ein Haarspray
sein, das eine Mischung von Wirkstoffen enthält, wie ein filmbildendes Harz
(z. B. ein Acrylat-Copolymer), ein Copolyol (z. B. Dimethicon-Copolyol) und einen
in kosmetischer Hinsicht akzeptablen Träger (z. B. einen C1-
bis C4-Alkylalkohol und/oder Wasser. Die
Haarpflegezusammensetzung kann weiter andere Bestandteile enthalten,
wie ein Parfum und/oder ein Färbemittel.
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Die
Haarpflegezusammensetzung, die vom Einlass des Sprühkopfs aufgenommen
wird, wird vorzugsweise als Fluidstrom abgegeben, obwohl sie bei gewissen
weniger bevorzugten Ausführungsformen zerstäubt werden
kann.
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Man
hat gefunden, dass es von Vorteil ist, die Flüssigkeit hinter dem Behälterauslass
zu zerstäuben,
d. h. es ist nicht notwendigerweise von Bedeutung, die Flüssigkeit
zu zerstäuben,
während
sie aus dem Haarspraybehälter
austritt. Der hohle Vorsprung, der mindestens eine Öffnung aufweist,
kann eine Röhre
umfassen, die ein oder mehrere Löcher aufweist,
und kann so ausgebildet sein, dass er eine Zerstäubung der Haarpflegezusammensetzung
bewirkt. Wenn die Haarpflegezusammensetzung als Tröpfchen zugeführt wird,
kann sie eine Tröpfchengröße, vorzugsweise
eine mittlere Tröpfchengröße, von
1–1000
Mikron, zweckmäßiger 5–100 Mikron aufweisen.
Die Techniken und die Hardware zur Erzeugung eines feinen Tröpfchennebels
können
im Allgemeinen denjenigen ähnlich
sein, die bei der Erzeugung von konventionellen Sprühnebeln
verwendet werden, wie sie routinemäßig auf den Auslässen von
konventionellen Haarspray-Sprühköpfen oder Düsen verwendet
werden.
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Vorzugsweise
wird die Haarpflegezusammensetzung aus einem mit Treibmittel befüllten Aerosolbehälter oder
einem Pumpsprühbehälter abgegeben.
Am besten wird die Haarpflegezusammensetzung aus einem unter Druck
stehenden Aerosolbehälter
abgegeben. Die unter Druck stehenden Aerosolbehälter können Dosier- oder Dauersprühstrahl-Aerosolbehälter sein.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Zuführen einer
Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar bereitgestellt,
umfassend einen Behälter,
der eine Haarpflegezusammensetzung enthält; sowie einen Sprühkopf, wie
oben beschrieben, wobei der Einlass des Sprühkopfs mit einem Auslass des
Behälters
verbunden ist und in Fluidverbindung damit steht.
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Der
Sprühkopf
ist von einfacher und leichter Konstruktion. Die Vorrichtung zum
Zuführen
einer Haarpflegezusammensetzung ist tragbar und kann leicht um den
Kopf einer Person herum bewegt werden, die einer Haarbehandlung
unterzogen wird. Dies erlaubt es dem Haarspray, ohne das Erfordernis komplizierter
Bewegungen oder einer gleichzeitiger Manipulation des Haars in alle
Lagen des Haars einzudringen und gleichmäßig darin verteilt zu werden, und
am wichtigsten zum unteren Teil des Haarschafts in der Nähe der Haarwurzeln.
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Wenn
die Vorrichtung einen Sprühkopf
einschließt,
umfassend eine Bedienungseinrichtung, die angepasst ist, um es zu
erlauben, Haarpflegezusammensetzung nicht nur aus dem Auslass des
Sprühkopfs
sondern auch aus einem oder mehreren anderen Auslässen zuzuführen, kann
die Haarpflegezusammensetzung entweder in der Nähe der Wurzeln zum Haarschaft
zugeführt
werden, wie oben beschrieben, oder kann alternativ entfernt von
den Wurzeln zum Haarschaft zugeführt
werden, wie bei konventionellen Haarspraysystemen. Das Zufuhrverfahren
wird durch den Benutzer festgelegt, indem die Bedienungseinrichtung
in einer geeigneten Weise niedergedrückt oder anderweitig betätigt wird.
Somit kann bei dieser Ausführungsform
der Erfindung die Zufuhr der Haarpflegezusammensetzung unter Verwendung
derselben Vorrichtung entweder erfindungsgemäß oder konventionell erzielt
werden.
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Der
Einlass des Sprühkopfs
ist zum Verbinden mit und zur Herstellung einer Fluidverbindung
mit dem Auslass eines eine Haarpflegezusammensetzung enthaltenden
Sprühbehälters bemessen
und angepasst, zum Beispiel der Düse und/oder dem Nadelventil
eines unter Druck stehenden Aerosolbehälters. Der Auslass kann einfach
das Tauchrohr eines konventionellen Behälters sein oder kann ein Tauchrohr
und ein geeignetes Zubehörteil,
wie eine Düse, umfassen.
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Der
Einlass kann Verbindungseinrichtungen einschließen, zum Beispiel ein Innengewinde,
eine Rastsitzanordnung oder einen Bajonettanschluss, was es ermöglicht,
den Einlass abnehmbar mit dem Auslass des Haarpflegebehälters zu
verbinden. Alternativ kann der Einlass dauerhaft am Auslass des Haarpflegebehälters befestigt
sein, zum Beispiel durch Festkleben oder Festschweißen. Bei
noch einer weiteren Ausführungsform
können
der Einlass des Sprühkopfs
und der Auslass des Haarpflegebehälters eine einzige zusammenhängende Struktur bilden,
indem sie z. B. als integrale Struktur spritzgegossen werden.
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Es
wird ersichtlich, dass der Einlass des Sprühkopfs bemessen sein kann,
um ihn mit einem Auslass von beliebiger Größe des Behälters mit Haarpflegezusammensetzung
zu verbinden. Der Sprühkopf
kann so zusammen mit Behältern
von veränderlicher
Form und Größe verwendet
werden, und kann wiederverwendbar sein.
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Der
Auslass des Sprühkopfs
schließt
mindestens einen hohlen Vorsprung mit einem mit dem Sprühkopf verbundenen
ersten Ende und einem zweiten, vorzugsweise geschlossenen Ende ein.
Der hohle Vorsprung enthält
mindestens eine Öffnung zum
Zuführen
der Haarpflegezusammensetzung in und/oder auf das Haar. Vorzugsweise
befindet sich die mindestens eine Öffnung in einer Seitenwand
in der Nähe
des zweiten Endes des hohlen Vorsprungs. Vorzugsweise ist die mindestens
eine Öffnung
in Bezug zur Richtung des Fluidstroms entlang des Fluidkanals unter
einem Winkel ausgerichtet, der größer als 0° aber kleiner als 180° ist. Vorzugsweise
enthält der
hohle Vorsprung eine Mehrzahl von Öffnungen, die sich in Umfangsrichtung
um die Seitenwand herum und/oder in Längsrichtung entlang der Länge des hohlen
Vorsprungs erstrecken können.
Bevorzugter enthält
der Sprühkopf
eine Mehrzahl von hohlen Vorsprüngen,
von denen jeder eine Mehrzahl von Öffnungen enthalten kann, die
sich in Umfangsrichtung um die Seitenwand herum und/oder in Längsrichtung entlang
der Länge
des hohlen Vorsprungs vom zweiten Ende zum ersten Ende des Vorsprungs
erstrecken können.
Eine bevorzugte Anzahl von hohlen Vorsprüngen auf dem Sprühkopf kann
1–5, zum
Beispiel 2–5,
bevorzugter 1–3,
am besten 1 betragen.
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Im
Gebrauch wird der oder jeder hohle Vorsprung des Sprühkopfs innerhalb
des Haars positioniert. Optimal ist im Gebrauch der oder jeder Vorsprung
im Wesentlichen senkrecht zur Kopfhaut des Kopfs und erstreckt sich
allgemein von dieser weg. Bei gewissen bevorzugten Ausführungsformen,
bei denen der Sprühkopf
eine Mehrzahl von Vorsprüngen
umfasst, können
sich die hohlen Vorsprünge im Wesentlichen
parallel zueinander erstrecken. Die Öffnungen von dem oder jedem
Vorsprung können von
der Kopfhaut aus durch die Lagen des Haars allgemein nach oben zu
weisen oder können
in eine zur Kopfhaut allgemein parallele Richtung weisen (d. h. bewirken,
dass die Haarpflegezusammensetzung in diese Richtung abgegeben wird).
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Eine
Bedienung des Behälters
mit Haarpflegezusammensetzung kann entweder von Hand durch Aufbringen
von Druck direkt auf einen geeigneten Teil des Behälters erfolgen,
oder alternativ, indem man das Ende von dem oder jedem hohlen Vorsprung
gegen die Kopfhaut drückt,
was dahingehend wirkt, einen Druck auf den Behälter auszuüben und zerstäubte Haarpflegezusammensetzung
zu erzeugen.
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Bei
gewissen Ausführungsformen,
bei denen der Sprühkopf
weiter eine Bedienungseinrichtung umfasst, die angepasst ist, um
es zu ermöglichen, Haarpflegezusammensetzung
nicht nur aus dem Auslass des Sprühkopfs zuzuführen, sondern
auch aus einem oder mehreren anderen Auslässen, kann die Bedienung des
Behälters
mit Haarpflegezusammensetzung von Hand stattfinden, indem ein Druck direkt
auf einen geeigneten Teil der dazwischen angeordneten Bedienungseinrichtung
aufgebracht wird.
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Wenn
der Auslass des Behälters
mit Haarpflegezusammensetzung betätigt wird, um zerstäubte Haarpflegezusammensetzung
zu erzeugen, wird die zerstäubte
Zusammensetzung in seitlicher Richtung aus dem oder jedem hohlen
Vorsprung durch die Öffnungen
in das Haar abgeben. Diese Anordnung ermöglicht es, eine Haarpflegezusammensetzung
gleichmäßiger in
und auf alle Teile des Haars zuzuführen, ohne die Notwendigkeit
einer gleichzeitigen Manipulation des Haars. Weiter ermöglicht es diese
Anordnung, die Haarpflegezusammensetzung zwischen der Kopfhaut und
unter der Oberfläche
der Frisur gleichmäßig auf
dem Haarschaft zu verteilen.
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Außerdem führt die
seitliche Verteilung des Haarsprays aus dem oder jedem hohlen Vorsprung dazu,
dass das Haarspray innerhalb des Haars per se abgegeben wird, und
allgemein in der Nähe
der Haarwurzel zum Haarschaft hin, statt durch Ausbildung einer
Haarspraywolke oberhalb des Haars, die sich dann auf dem Haar absetzt.
Dies minimiert die Menge an überschüssigen Dämpfen, die
in der Nähe des
Sprühvorgangs
erzeugt werden.
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Folglich
ist es möglich,
das Haar statt durch Verfestigung der äußeren Haaranordnung dadurch zu
frisieren, dass man den Haarschaft in der Nähe der Wurzeln fixiert und/oder
seine Bewegung einschränkt.
Dies führt
zu einer ästhetisch
ansprechenderen Frisur, die ein natürlicheres Erscheinungsbild mit
verbesserten sensorischen Eigenschaften und einer größeren Haltbarkeit
und Festigkeit aufweist.
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Wenn
der Sprühkopf
weiter eine Bedienungseinrichtung umfasst, die angepasst ist, um
es zu ermöglichen,
Haarpflegezusammensetzung nicht nur aus dem Auslass des Sprühkopfs zuzuführen, sondern
auch aus einem oder mehreren anderen Auslässen, kann alternativ die Bedienung
des Auslasses des Behälters
mit Haarpflegezusammensetzung, falls erwünscht, dazu führen, dass
die zerstäubte
Zusammensetzung wie bei konventionellen Haarspraysystemen aus dem
Behälter
abgeben wird, so dass die Haarpflegezusammensetzung entfernt von
den Wurzeln in seitlicher Richtung zum Haarschaft zugeführt wird.
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Die Öffnungen
in dem mindestens einen hohlen Vorsprung können so gestaltet sein, dass
die Haarpflegezusammensetzung unter einem beliebigen Winkel in Bezug
zur Richtung des Fluidstroms entlang des Fluidkanals versprüht wird,
der größer als
0° aber
kleiner als 180° ist.
Bei einer Ausführungsform
können
die Öffnungen
senkrecht zur Richtung des Fluidstroms angeordnet sein. Alternativ können die Öffnungen
unter einem Winkel von mehr als 90°, vorzugsweise 110° bis 170°, bevorzugter 150° zur Richtung
des Fluidstroms angeordnet sein.
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Die Öffnungen
in dem mindestens einen hohlen Vorsprung sind so bemessen, dass
sie ein Versprühen
einer Haarpflegezusammensetzung in seitlicher Richtung aus dem oder
jedem hohlen Vorsprung ermöglichen.
Vorzugsweise besitzen die Öffnungen
eine kreisförmige,
ovale, rechteckige und/oder quadratische Querschnittsform. Optimal weist
jede Öffnung
eine kreisförmige
oder ovale Querschnittsform auf.
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Vorzugsweise
besitzen die Öffnungen
eine Querschnittsfläche
zwischen 0,00001 bis 0,1 cm2, wobei die Öffnungen
am besten eine Querschnittsfläche
von 0,0001 bis 0,01 cm2 aufweisen. Vorzugsweise
kann ein erfindungsgemäßer Sprühkopf mindestens
drei hohle Vorsprünge
(bevorzugter einen hohlen Vorsprung) aufweisen, von denen jeder
vorzugsweise von 1 bis mehr als 100 Öffnungen aufweist, zum Beispiel
zwischen 2 bis mehr als 100 Öffnungen, die
gleichfalls in Umfangsrichtung im Abstand um jeden hohlen Vorsprung
herum oder auf andere Weise angeordnet sein können. Die Öffnungen sind vorzugsweise
2 bis 80 mm, bevorzugter 10 bis 35 mm, von den vorzugsweise geschlossenen
zweiten Enden der Vorsprünge
angeordnet.
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Zur
Vermeidung von Zweifeln wird deutlich gemacht, dass wenn die Öffnungen
von kreisförmigem
Querschnitt sind, die Öffnungen
vorzugsweise einen Durchmesser zwischen 0,001 bis 0,4 cm, bevorzugter
von 0.01 bis 0,1 cm aufweisen.
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Der
oder jeder hohle Vorsprung ist vorzugsweise von röhrenförmiger oder
konischer Form, optimal röhrenförmig, bevorzugt
röhrenförmig mit
einem gerundeten vorderen Ende. Der oder jeder Vorsprung kann von
veränderlicher
Länge sein,
zum Beispiel von 2 cm bis 10 cm Länge, sowie von veränderlicher
Querschnittsfläche,
zum Beispiel von 0.01 bis 0.25 cm2, und
sie können
auch von biegsamer oder starrer Konstruktion sein. Am besten ist
der oder jeder hohle Vorsprung von biegsamer Konstruktion. Zweckmäßig kann
der oder jeder hohle Vorsprung abnehmbar auf dem Sprühkopf angebracht
sein. Eine solche Anordnung ermöglicht
es, die Länge
des hohlen Vorsprungs (der hohlen Vorsprünge) einfach zu verändern, so
dass der Sprühkopf
zur Verwendung mit Haar von unterschiedlicher Länge, Dicke und/oder verschiedenen
Frisuren angepasst werden kann.
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Der
Sprühkopf
kann auch eine Kammer enthalten, mit welcher der Einlass und der
hohle Vorsprung (die hohlen Vorsprünge) verbunden sind. Die Kammer
kann eine beliebige Querschnittsform annehmen; vorzugsweise ist
sie kreisförmig
oder oval. Die Kammer kann für
das zerstäubte
Haarspray einen verbesserten Fluidpfad von Einlass zum Auslass bereitstellen.
Eine solche Anordnung kann zu einem verbesserten Auftrag von Haarspray
auf und in das Haar führen.
Bei alternativen Ausführungsformen kann
der Einlass auf dem Sprühkopf
direkt mit dem einen oder den mehreren hohlen Vorsprüngen verbunden
sein, zum Beispiel über
ein einfaches röhrenförmiges Mehr-Wege-Verbindungsteil.
Eine solche Ausführungsform
kann den Vorteil haben, dass sie einen minimalen Totraum zwischen
dem Sprühkopfeinlass
und -auslass (-auslässen)
bereitstellt.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann der Sprühkopf
eine Abschirmung einschließen,
um jegliche in der Nähe
des Sprühvorgangs
erzeugten überschüssigen Dämpfe zu
stoppen und/oder abzuführen.
Vorzugsweise kann eine solche Abschirmung kegelförmig und aus einem transparenten
Material konstruiert sein, wodurch der Benutzer mit einer uneingeschränkten Sicht
versehen wird, wenn die Haarpflegezusammensetzung aufgebracht wird.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt,
um für
die Zufuhr einer Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar
zu sorgen, umfassend:
- – Bereitstellen eines Behälters, der
eine Haarpflegezusammensetzung enthält;
- – Bereitstellen
eines Sprühkopfs,
wie oben beschrieben; und
- – Verbinden
des Einlasses des Sprühkopfs
mit dem Auslass des Behälters.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Zuführen einer
Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar bereitgestellt,
umfassend:
- – Bereitstellen eines Behälters, der
eine Haarpflegezusammensetzung enthält;
- – Bereitstellen
eines Sprühkopfs,
wie hier beschrieben;
- – Positionieren
des hohlen Vorsprungs (der hohlen Vorsprünge) auf dem Sprühkopf innerhalb
des Haars; und
- – Abgeben
der Haarpflegezusammensetzung aus dem Behälter.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt sieht die Erfindung die Verwendung der Vorrichtung,
die einen Sprühkopf
und einen Behälter
enthaltend eine Haarpflegezusammensetzung, wie oben beschrieben, einschließt, zum
Zuführen
einer Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar vor.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun lediglich beispielhaft unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
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1 eine
Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Sprühkopfs ist;
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2 eine
Ansicht des Sprühkopfs
aus 1 entlang der Linie A ist;
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3 eine
Seitenansicht der Vorrichtung einschließlich des Sprühkopfs aus 1 ist.
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4 ist
eine Seitenansicht eines alternativen bevorzugten Sprühkopfs.
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5 ist
eine perspektivische Seitenansicht einer zweiten Alternative eines
bevorzugten Sprühkopfs.
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6 ist
ein Querschnitt des Sprühkopfs
aus 5.
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7 ist
ein vergrößerter Querschnitt,
der ein vorderes Ende des Sprühkopfs
aus 5 zeigt.
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8 ist
eine Seitenansicht der Vorrichtung einschließlich des Sprühkopfs aus 5.
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9 ist
eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine alternative Vorrichtung,
die einen Sprühkopf
der Erfindung zeigt, der ein Zwei-Wege-Kippventil umfasst.
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10 ist
eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine zweite alternative
Vorrichtung, die einen Sprühkopf
zeigt, der ein Zwei-Wege-Drehventil umfasst.
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11 ist
eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine dritte alternative
Vorrichtung, die einen Sprühkopf
der Erfindung zeigt, der eine klappbar mit dem Auslass des Sprühkopfs verbundene
Bedienungseinrichtung umfasst, und
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12 ist
eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung aus 11,
die den Auslass des Sprühkopfs
parallel zu dem Behälter
mit Haarsprayzusammensetzung angeordnet zeigt.
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In
den 1 und 2, und in 3 mit
einer Sprühdose
verbunden, ist ein Sprühkopf 1 zum Zuführen einer
Haarpflegezusammensetzung auf und/oder in das Haar dargestellt,
umfassend einen Einlass 10, einen Auslass 12 und
eine Kammer 14, die zusammen einen Fluidkanal bilden.
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Vorzugsweise
ist der gesamte Sprühkopf aus
Kunststoffmaterial hergestellt, wie Polypropylen, Polyethylenterephthalat,
Polycarbonat und/oder Polymethylmethacrylat, durch Verfahren, die
dem Fachmann bekannt sind, wie Spritzgießen. Der Einlass 10, der
Auslass 12 und die Kammer 14 können als eine einzige zusammenhängende Struktur
ausgebildet sein. Alternativ können
der Einlass 10, der Auslass 12 und die Kammer 14 als
getrennte Strukturen ausgebildet sein, die zum Sprühkopf 1 zusammengesetzt
werden können.
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Der
Einlass 10 schließt
einen hohlen Vorsprung 16 ein, der sich aus einer ersten
Seitenwand der Kammer 14 erstreckt. Vorzugsweise ist der
hohle Vorsprung 16 eine röhrenförmige oder kegelförmige Struktur.
Der hohle Vorsprung 16 schließt ein erstes Ende 20 ein,
das mit einer Öffnung 17 in
der ersten Seite 18 der Kammer 14 verbunden ist,
und ein zweites offenes Ende 22 zum Verbinden mit einen
Auslass 19 eines Behälters 21,
der eine Haarpflegezusammensetzung enthält, zum Beispiel ein unter Druck
stehendes Aerosolhaarspray, wie in 3 dargestellt.
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Der
Einlass 10 kann abnehmbar an der Kammer 14 angebracht
sein, zum Beispiel indem man das erste Ende des Einlasses 20 mit
einem Nippel (nicht dargestellt) verbindet, der sich aus der ersten Seitenwand 18 der
Kammer 14 erstreckt. Der Nippel ist vorzugsweise kegelförmig und
schließt
eine gerippte Außenwand
ein, um die Innenwand des Einlasses 10 benachbart zum ersten
Ende 20 festzuhalten. Der Nippel weist einen durchgehenden
Fluidkanal auf. Das zweite offene Ende 22 des Einlasses 10 steht über den
hohlen Vorsprung 16 mit dem Inneren der Kammer 14 in
Fluidverbindung.
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Alternativ
kann der Einlass 10 dauerhaft an der Kammer 14 angebracht
sein.
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Das
zweite offene Ende 22 des Einlasses ist zur Verbindung
mit dem Auslass 19, zum Beispiel einer Düse, eines
unter Druck stehenden Aerosolbehälters 21 angepasst.
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Das
zweite Ende 22 des Einlasses kann ein Schraubgewinde auf
seiner Innen- oder Außenwand einschließen, zum
Eingriff mit einem komplementären
Schraubgewinde auf der Düse
des unter Druck stehenden Aerosolbehälters 21. Alternativ
kann das zweite Ende 22 des Einlasses für einen Rastsitzeingriff mit
der Düse
des Behälters 21 mit
Haarpflegezusammensetzung angepasst sein, wahlweise einen lösbaren Rastsitzeingriff,
oder kann angepasst sein, um ein Element eines Bajonettverschlusses
zum Eingriff mit einem komplementären Element des Bajonettverschlusses
auf der Düse
des Behälters 21 mit Haarpflegezusammensetzung
zu beherbergen. Solche Verfahren werden dem Fachmann wohlbekannt sein.
Im Gebrauch kann das zweite Ende 22 des Einlasses 10 entweder
abnehmbar oder dauerhaft mit dem Auslass 19 des unter Druck
stehenden Aerosolbehälters 21 verbunden
sein.
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Die
Kammer 14 ist eine hohle Kammer mit einer Öffnung 17 in
der ersten Seitenwand 18 zur Herstellung einer Fluidverbindung
mit dem Einlass 10 und mit einer Mehrzahl von Öffnungen 26 in
der zweiten Seitenwand 28 zur Herstellung einer Fluidverbindung
mit den Auslässen 12.
Vorzugsweise ist die Kammer 14 zylindrisch geformt. Die
Auslässe 12 umfassen
eine Mehrzahl von hohlen Vorsprüngen 30, die
sich aus der zweiten Seitenwand 28 der Kammer 14 erstrecken.
Die hohlen Vorsprünge 30 sind
röhrenförmig und
schließen
erste offene Enden 32 ein, die mit den Öffnungen 26 der Kammer 14 verbunden sind,
sowie zweite geschlossene Enden 24, die gerundet sein können, um
im Gebrauch jegliche Kopfhautabschürfung zu vermeiden. Die hohlen
Vorsprünge 30 begrenzen
einen Fluidkanal, der mit dem Inneren der Kammer 14 und
dem Einlass 10 in Fluidverbindung steht.
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Die
hohlen Vorsprünge 30 können durch ähnliche
Mittel wie zur Anbringung des Einlasses 10 an der Kammer 14 angebracht
werden, zum Beispiel indem man das erste offene Ende des hohlen
Vorsprungs 30 mit einem gerippten Nippel (nicht dargestellt)
verbindet, der einen durchgehenden Fluidkanal aufweist. Der hohle
Vorsprung 30 kann entweder abnehmbar oder dauerhaft an
der Kammer 14 angebracht sein und kann als Einheit damit
geformt sein.
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Das
zweite Ende 34 des hohlen Vorsprungs wird durch Verfahren
verschlossen, die dem Fachmann wohlbekannt sind, zum Beispiel durch
Wärmeverschweißung.
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Im
Bereich des zweiten geschlossenen Endes 34 von jedem hohlen
Vorsprung 30 befinden sich eine Reihe von kreisförmigen Öffnungen 38.
Die Öffnungen 38 erstrecken
sich in Umfangsrichtung um den hohlen Vorsprung herum und in Längsrichtung entlang
der Länge
des hohlen Vorsprungs 30 vom zweiten geschlossenen Ende 34 zum
ersten offenen Ende 32. Die Öffnungen 38 begrenzen
eine Querschnittsfläche
zwischen 0,05 bis 0,1 cm2 und sind von kreisförmigem Querschnitt.
Die Öffnungen 38 werden in
den hohlen Vorsprüngen 30 durch
Verfahren gebildet, die dem Fachmann wohlbekannt sind, zum Beispiel
durch automatisierte Durchstechmaschinen.
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Die Öffnungen 38 auf
den hohlen Vorsprüngen 30 können ausgebildet
sein, um ein beliebiges gewünschtes
Sprühmuster
zu bewirken. Zum Beispiel, wie in 2 dargestellt,
bilden die hohlen Vorsprünge 30 an
der Kammer 14 die Konfiguration eines gleichseitigen Dreiecks.
Bei dieser Ausführungsform
können
die Öffnungen 38 auf
den hohlen Vorsprüngen 30 zweckmäßig in zwei
Reihen auf jedem hohlen Vorsprung angeordnet sein, wobei jede Reihe von Öffnungen 38 in
Längsrichtung
entlang von jedem hohlen Vorsprung 30 verläuft, wobei
sich die Reihen auf entgegengesetzten Seiten von jedem hohlen Vorsprung
befinden, wobei eine Reihe auf jedem hohlen Vorsprung 30 allgemein
in Richtung der Mitte des von den hohlen Vorsprüngen 30 gebildeten gleichseitigen
Dreiecks weist. Es werden jedoch andere Konfigurationen von Öffnungen 38 in
Betracht gezogen, wie zum Beispiel mehr als zwei in Längsrichtung
verlaufende Reihen von Öffnungen 38 auf jedem
hohlen Vorsprung, wobei die Reihen von Öffnungen 38 in andere
Richtungen weisen, um gewünschte
Sprühüberdeckungsmuster
zu bilden, oder eine oder mehrere spiralige Konfigurationen von Öffnungen 38 auf
jedem hohlen Vorsprung 30.
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Eine
alternative Ausführungsform
des Sprühkopfs 1 ist
in 4 dargestellt. Die Kammer 14 weist einen
daran befestigten, sich in Richtung des Auslasses 12 aus
ihr erstreckenden Konus 40 auf, der im Gebrauch als Abschirmung
wirkt. Der Konus 40 überdeckt
die hohlen Vorsprünge 30 teilweise.
Im Gebrauch hält
der Konus 40 jegliche überschüssigen Haarspraydämpfe zurück und vermindert
somit beträchtlich
jegliche nachteiligen Wirkungen, die solche Dämpfe dort, wo das Versprühen stattfindet,
auf Personen in der Nähe
haben können.
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In
den 5 bis 7 ist eine zweite alternative
Ausführungsform
des Sprühkopfs 101 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform
bilden ein Einlass 110, ein Auslass 112 und eine
Kammer 114 eine einzige zusammenhängende Struktur und haben einen einzigen
hohlen Vorsprung 130 zur Folge, der in einem Kopfende 150 endet.
Vorzugsweise ist der gesamte Sprühkopf 101 aus
geeigneten Kunststoffmaterialien hergestellt, wie zuvor beschrieben.
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Das
offene Ende 122 des Einlasses ist zur Verbindung mit einem
Auslass eines Behälters
angepasst, zum Beispiel einer Düse
eines in 8 dargestellten Behälters 121 mit
Zusammensetzung. Bei dieser Ausführungsform
schließt
das offene Ende 122 einen Buchsen-Bajonettverschluss auf seiner Innenwand
ein, der zum Eingriff mit einem komplementären Einsteck-Bajonettverschluss
auf der Düse
des Behälters 121 (nicht
dargestellt) angepasst ist. Jedoch wären ein Schraubgewinde oder
eine Rastsitzanordnung gleichfalls geeignet.
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Der
Auslass 112 bildet einen einzigen hohlen Vorsprung 130,
der röhrenförmig ist
und am Kopfende 150 gerundet sein kann, um in Gebrauch
jegliche Kopfhautabschürfung
zu minimieren. Alternativ kann dem Kopfende eine Polsterung hinzugefügt werden, um
die Behaglichkeit für
den Benutzer zu vergrößern. Das
Kopfende 150 kann auch eine Bedienung des Haarspraybehälters im
Gebrauch ermöglichen,
indem man das Ende des Kopfs gegen die Kopfhaut drückt, um
einen Druck auf die Düse
des Behälters 121 auszuüben, wodurch
darin enthaltene Haarpflegezusammensetzung freigesetzt wird.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind die Öffnungen 138 unter
einem Winkel von ungefähr
150° in
Bezug zur Richtung des Fluidstroms entlang des Fluidkanals im hohlen
Vorsprung angeordnet, so dass im Gebrauch die Haarpflegezusammensetzung
in seitlicher Richtung in/auf das Haar gesprüht wird. Jedoch wären Öffnungen
mit Winkeln von mehr als 0° aber weniger
als 180° in
Bezug zur Richtung des Fluidstroms entlang des Fluidkanals gleichfalls
geeignet. Mehrere, unter verschiedenen Winkeln angeordnete Öffnungen 138 werden
ebenfalls in Betracht gezogen. Die Öffnungen 138 erstrecken
sich im Bereich des Kopfendes 150 in Umfangsrichtung um
den hohlen Vorsprung herum, können
sich jedoch auch in Längsrichtung
entlang der Länge
des hohlen Vorsprungs 130 vom Kopfende zum offenen Ende 122 erstrecken.
Die Form, Abmessungen, Konfiguration und Herstellungsverfahren der Öffnungen 138 sind dieselben,
wie diejenigen, die hinsichtlich des in den 1 bis 4 dargestellten
Sprühkopfs 1 umrissen wurden.
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7 zeigt
eine geschnittene Nahansicht des Kopfendes 150 des Sprühkopfs 101 aus 5. Der
hohle Vorsprung 130 enthält eine Vielzahl von angewinkelten Öffnungen 138,
die sich in Umfangsrichtung um die Seitenwand herum erstrecken.
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Wie
in 3 dargestellt, wird im Gebrauch das zweite offene
Ende 22 des Einlasses 10 mit dem Auslass 19 eines
Behälters 21 verbunden,
der die Haarpflegezusammensetzung enthält. Die Auslässe 12 des
Sprühkopfs 1 werden
im Haar positioniert. Optimal ist das zweite geschlossene Ende 34 des Auslasses
zur Kopfhaut des Kopfs benachbart, und die hohlen Vorsprünge erstrecken
sich Idealerweise allgemein senkrecht von der Kopfhaut weg und durch das
Haar. Die Öffnungen 38 der
hohlen Vorsprünge 30 sind
im Abstand zwischen den Lagen von Haar angeordnet.
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Eine
Bedienung des Auslasses 19 des Haarpflegebehälters 21 führt dazu,
dass ein feiner Haarspraystrahl durch die Öffnungen 38 in seitlicher
Richtung aus den hohlen Vorsprüngen 30 abgegeben wird.
Dies führt
zu einem gleichmäßigen Auftrag
von Haarspray auf alle Lagen des Haars, ohne die Notwendigkeit einer
gleichzeitigen Manipulation des Haars während des Sprühens. Die
seitliche Verteilung von Haarspray aus den Auslässen 38 führt dazu, dass
das Haarspray innerhalb des Haars per se abgegeben wird, statt durch
Ausbildung einer Spraywolke oberhalb des Haars, die sich später auf
dem Haar absetzt. Dies führt
zu einer verbesserten Abscheidung des Haarsprays auf dem Haarschaft
in der Nähe
der Haarwurzeln statt auf dem äußeren Haarschaft,
und es minimiert die Menge an überschüssigen Dämpfen, die
in der Nähe
des Sprühvorgangs
erzeugt werden.
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Bei
einer alternativen ins Auge gefassten Ausführungsform (nicht dargestellt)
kann der Einlass 10 mit jedem der Auslässe 12 direkt durch
eine einfache Röhre
verbunden sein, welche Röhren
in einer geeigneten Verbindungsstelle mit mehreren Eintrittsöffnungen
konvergieren, welche mit dem Einlass 10 in Fluidverbindung
steht.
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9 zeigt
eine Draufsicht auf eine Vorrichtung der Erfindung, die einen Sprühkopf der
Erfindung einschließt,
umfassend ein Zwei-Wege-Kippventil 210, das über den
Einlass des Sprühkopfs
an einem Auslass (nicht dargestellt) eines Behälters 221 mit Haarpflegezusammensetzung
befestigt ist. Das Zwei-Wege-Kippventil ermöglicht es dem Benutzer, den
Fluidstrom aus dem Behälter 221 entweder über einen
konventionellen Haarspray-Ventilauslass 202 oder über einen
dazu senkrechten Auslass 222 entlang des Fluidkanals 212 zu
einer oder mehreren angewinkelten Öffnungen 238 am Ende
des hohlen Vorsprungs 230 zu leiten. Im Gebrauch findet
eine Bedienung der Vorrichtung, um einen Fluidstrom aus dem Behälter 221 mit
Haarpflegezusammensetzung zum gewünschten Auslass 202 oder 222 zu
lenken, dadurch statt, dass die passende Seite des Zwei-Wege-Kippventils
entfernt von dem Auslass niedergedrückt wird.
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10 zeigt
eine Draufsicht auf eine Vorrichtung der Erfindung, die einen Sprühkopf der
Erfindung zeigt, umfassend ein Zwei-Wege-Drehventil 310.
Das Drehventil weist Auslässe 302 und 322 auf, die
in Bezug zueinander unter einem Winkel von mehr als 0° und weniger
als 360° angeordnet
sind. In 10 sind die Drehventilauslässe 302 und 322 unter
90° zueinander
positioniert dargestellt. Im Gebrauch ist der Benutzer imstande,
nach Bedarf einen Fluidstrom durch einen der beiden Auslässe zu lenken,
indem er den Ventilkopf um einen Winkel, in diesem Fall 90°, dreht,
um den Ventilauslass passend auszurichten. Fluid tritt entweder
durch den Ventilauslass 302 entfernt von den Wurzeln direkt
zum Haarschaft aus, wie bei konventionellen Haarsprays, oder über den
Ventilauslass 322 entlang des Fluidkanals 212 des
hohlen Vorsprungs 230 durch Öffnungen 238, wenn
das Haarspray in der Nähe
der Wurzeln zum Haarschaft gelenkt werden soll.
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11 zeigt
eine Draufsicht auf eine alternative Vorrichtung der Erfindung,
bei der die Bedienungseinrichtung eine alternative Haarspraydüse 410 ist,
die angepasst worden ist, um sie klappbar mit dem Auslass des Sprühkopfs der
Erfindung zu verbinden, so dass der hohle Vorsprung 430 (in
unterbrochenen Linien dargestellt) unter einem Winkel zwischen 0° und 90° in Bezug
zur Richtung des Fluidstroms aus dem alternativen Haarspray-Ventilauslass 402 angeordnet
werden kann, wie dargestellt. Dies ermöglicht es, den hohlen Vorsprung 430 des Sprühkopfs mit
dem Auslass 402 der alternativen Haarspraydüse auszurichten,
was es ermöglicht, dass
Fluid aus dem Auslass des Behälters 221 durch den
Einlass des Sprühkopfs
entlang des Fluidkanals 312 zu den Öffnungen 338 strömt, wenn
Haarspray in der Nähe
der Wurzeln des Haars auf den Haarschaft gelenkt werden soll. Wenn
der Benutzer den Wunsch hat, wie bei einem konventionellen Haarspraybehälter Haarspray
zur Oberfläche
des Haars zu lenken, wird der hohle Vorsprung 430 um die
Achse 420 abgeklappt, vorzugsweise bis in eine Stellung,
wo er parallel zur Längsachse
des Behälters 221 ausgerichtet ist,
so dass er den Austritt von Haarspray aus dem Auslass 402 nicht
stört,
wie in 12 dargestellt. Eine Bedienung
des Behälters
zum Freisetzen von zerstäubter
Haarpflegezusammensetzung findet statt, indem man den passenden
Teil der Bedienungseinrichtung 410 niederdrückt.