DE3018616A1 - Bohrfutteraggregat fuer eine aufwaertsbohrvorrichtung - Google Patents
Bohrfutteraggregat fuer eine aufwaertsbohrvorrichtungInfo
- Publication number
- DE3018616A1 DE3018616A1 DE19803018616 DE3018616A DE3018616A1 DE 3018616 A1 DE3018616 A1 DE 3018616A1 DE 19803018616 DE19803018616 DE 19803018616 DE 3018616 A DE3018616 A DE 3018616A DE 3018616 A1 DE3018616 A1 DE 3018616A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- output shaft
- drill
- pressure
- chuck unit
- drill pipe
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 26
- 238000005242 forging Methods 0.000 title 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 15
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 2
- 241000282693 Cercopithecidae Species 0.000 claims 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 13
- 230000008569 process Effects 0.000 description 9
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 8
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 4
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000596 Oilite Inorganic materials 0.000 description 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B3/00—Rotary drilling
- E21B3/02—Surface drives for rotary drilling
- E21B3/022—Top drives
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/16—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints
- E21B19/167—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints using a wrench adapted to engage a non circular section of pipe, e.g. a section with flats or splines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
BohrfLitteraggregat für eine Aufwärtsbohrvorriclitung
Die Erfindung betrifft ein Bohrfutteraggregat für eine Aufwärts■
bohrvorrichtung, d.h., sie bezieht sich auf eine dem Erfassen des Bohrgestänges sowie dem Anfügen oder Entfernen von Bohrgestängesektionen,
dienende Einrichtung einer Aufwärtsbohrvorrichtung»
Mit dem Ausdruck "Aufwärtsbohren" wird eine Bohr- und Räumtechnik
zur Herstellung von Bohrungen großen Durchmessers bezeichnet, wobei eine Pilotbohrung von relativ geringem Durchmesser durch Erdschichten niedergebracht wird, bis der Meißel
in einen Freiraum eindringt. Der kleine Bohrm.eißel wird dann
durch einen besonders ausgebildeten Räumer mit großem Durchmesser ersetzt, worauf das größere Loch entlang der Pilotbohrung ausgebildet wird, indem der Räumer zur Bohranlage zurück aufgeholt wird. Diese Technik ist im einschlägigen Fachgebiet wohlbekannt, und es wurden viele Bohrvorrichtungen oder -anlagen dieser Art entwickelt.
durch einen besonders ausgebildeten Räumer mit großem Durchmesser ersetzt, worauf das größere Loch entlang der Pilotbohrung ausgebildet wird, indem der Räumer zur Bohranlage zurück aufgeholt wird. Diese Technik ist im einschlägigen Fachgebiet wohlbekannt, und es wurden viele Bohrvorrichtungen oder -anlagen dieser Art entwickelt.
030047/0930
Das Bohrfutteraggregat einer Aufwärtsoohrvorrichtung erfaßt
das Bohrgestänge und überträgt ein Dniimoineiit auf dieses. V7ährend
der aufwärts gerichteten iUüimarbeiten müssen Sektionen
des Bohrgestänges abgenommen werden, da die Druckzylinder den oberen Endpunkt ihres Hubweges erreichen, normalerweise
dient eine Spannvorrichtung dazu, in Zusammenarbeit mit dein
Bohrfutter das Abnehmen der obersten Bohrgestangesektion bewerkstelligen,
au können.
Gemäß dem bekannten Stand der Technik sind das Bohrfutteraggregat
und die Spannvorrichtung mit der Abtriebswelle eines Getriebes verbunden, so daß irgendwelchen, auf das Bohrfutter
übertragenen Belastungsmomenten von der Abtriebswelle des Getriebes oder anderen Bauteilen des Futters entgegengewirkt wird.
Obwohl bei einigen bekannten Bohrfutteraggregaten ein Verbindungsstück eingegliedert worden ist, das ein solches Belastungsnioment
innerhalb enger Aus legung s grenz en aufnehmen kann, wird das Moment, wenn der vorgesehene Auslegungswinkel überschritten
wird, dennoch auf die Abtriebswelle übertragen, was letztendlich
zu deren Beschädigung und/oder Ausfall führt sowie kostspielige Verzögerungen und xleparaturarbeiten nach sich zieht.
Ferner bleibt, wenn die Abtriebswelle ausfallen sollte, kein
Teil übrig, das das Bohrgestänge und den Meißel hält, so daß deren Abfallen in den Schacht nicht vermieden werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die vorstehend erwähnten
Mängel und Nachteile bekannter Vorrichtungen zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemeiß durch ein Bohrfutteraggregat
mit einer zugeordneten Spannvorrichtung gelöst, indem ungewöhnlich große Belastungsmoniente auf ein strukturell stärkeres Bauteil,
als es die Abttiebswelle und ihre zugehörigen Lager sind,
z.B. ein Getriebegeäuse, übertragenfwerden. Ferner wird genüiß
030047/0930 "ö-
BAD ■ ORIQJtNMiV?.? ~- .-^
3018618
dcx- iirfinduiig ciafür Vorsorge setroffer,, daß, sollte ein Aus-TaI".
auftreten, das Boiirgeüv.jge weiterhin getragen und an
oiiicr.i _ibf iillen in den Schaclit gehindert wird.
Das Bohrfuttcx^aggregat weist ein Gloclccngeiiäuse und ein unteres
Futter auf, die das außen liegende linde der Abtriebswelle mn^eboii
und mit dem Bohrgestänge zum jSingriff ..iu bringen sind.
Die Abtriebswolle trägt einen Druckring (Df ucknxrtt or) an ihrem
außen liegenden Ende, der luit ci:xei" Kerbvorsahnung versehen ist,
welche in eine da::u passende licrbverzaimung an der Innenfläche
des GlociCGiigohäiiscs eingreift, um diese Teile für eine Drehung
r-dtüinaiidor zu koppeln, eine a::iale ^lclativbcweguzig zueinander
nlior ausulascc:i.
.'k\s GlocJcon.'rehiiniio hat eine obere und eine nach -uiteu gerichtete
mit
üruckflache , die beide/ niit der Abtriebswelle vorbandeneni Druckflächen
so !-,usanneiivrlTJce:-!, cIm.j eine axiale Kraft von den Druck-
'nuf das Bohrfutter sowie das Bohrgestänge in beiden
k jcen werden kann.
liittels einer I-Zorhveraaliiiuiig sitst eine Spannrauffe auf der
Auüoiif lache dos ;3ohrf\itters, wobei die Spannniuf f enverzahnung
auch Mit passenden Korb ν er ζ almung en an den Außenflächen von
iJjicuiiiscgr.ien.tcii,· die ihrerseits gegen das Bohrgestänge bei An—
hoben des Knttcra durch die Abtricbswello in Anlage sind, nun
Eingriff kor.ric. Jie Spannniuffc wird gegen eine axiale Bewegung
relativ ^u:.: r.icht als Futter arbeitenden Teil der Bohrvorrichtung
durch ci.i Utützrohr auf ihrem Platz gehalten; das Stützrolir
umgibt die Spannnuffo und ist an einem nicht chrehondeii
Bauteil der Dohrvorrichtung, z.. B. am Gehiiuse des Getriebes,
starr befestigt; die ST)ann;n.ifCo ist relativ zum Stützrohr drehbar,
vro::u ein ,'roeignctcs Lager mit niedriger loibung dient.
liinc Auf- ü;u! Abbewegung der Abtricbswelle sowie der ihr zugeordneten
Druckflächen wirkt dahin, daß durch das Bohrfutter
030047/0930 ~9'
BADOFHGfNAL
3018618
o±r-crso±ts eine Kraft "auf das Bohrgestänge übertragen und
andererseits ermöglicht wird, Bohrgestängesektionen durch eine axiale Bewegung des LJohrfutters x-elativ zur Spannmuffe
zu entfernen, da diese die obere Gestängeselction stationär
hält, während die Verbindung zwischen dieser oberen und der
Tiächstaa Sektion gelöst wird.
Sollte während der Auf war tsräumvoi'gänge eine seitliche Kraft
auf das Bohrgestänge ausgeübt werden, die ein über einen vorbestimmten
Wert hinausgehendes Belastungsmoment am B^utter erzeugt,
so können die Druckflächen zwischen den Glockengehäuse
sowie der Druekmutter und ihre zusammenpassenden Kerbverzahnungen
eine Relativbewegung oder Ablenkung bis zu beispielsweise
1 aufnehmen. Sollte die winklige Ablenkung den erlaubten Bereich
übersteigen, so lard sich die vom Futter getragene
Spannmuffe seitwärts gegen das Stützrohr anlegen, so daß dieses und das feststehende Getriebegehäuse das Belastungsniomeiit
auf nehmen; diese Bauelemente sind in der Lage, sehr viel größere. Belastungen aufzunehmen, als das für die Abtriebsirelle
bei bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
Unter KcvtastropheiTbedingungen, die einen Ausfall der Abtriebswelle ode.r des ßohrfutters bewirken, wird das Stützrohr das
Bohrgestsiiige und den Ileißel über die aneinaiiderliegeiiden Druckflächen
tragen und verhindern, daß diese Arbeitsgeräte im Schacht abfallen.
Krfindungsgemäß wird- somit ein Bohrfutteraggregat mit einer
Spannvorrichtung geschaffen, das in der Lage ist, größere Belastungsmomeiite,
als das bekannte Anordnungen können, aufzunehmen
und das somit eine größere Sicherheitsspanne bietet,
indem es, sollte ein Versagen eintreten, verhindert, daß die die Bohrung ausbildenden Bauelemente abfallen.
-10-
030047/0930
ORIGiNAL
-IG-
JJns Verhindern eines Schadens am Futter durch die Maßnahmen
nach der Erfindung erspart Zeitaufwand und licparaturlcosten.
rieben dem im Festhalten der Bolii"erbaueleiaente während eines
Schadens zu sehenden. Sicherheitsaspelct werden aufwendige
und teuere 1/iedergewiiinuiigsarbeiton vermieden, wenn die die
Bohrung ausbildenden Bauelemente an irgendeinem Punkt entlang der Aufwiirtsbohrung festgehalten oder verklemmt werden.
030047/093U
Der Erfindungsgegeustand wird anhand der Zeichnungen erläutert.
i£s 3GXgGIi:
Fig. 1 eine ^Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aufwärtsbohron;
Fig. 2 eine Frontansicht der Vorrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 Drauf sichten auf je eine Hälfte der Vorrichtting von
Fig. 1 und 2;
Fig. 'i.eirio. scheir.at iscric Porspektivdar st ellung der Vorrichtung
nach den Fig. 1 - 35 wobei einer der Ständer, bestehend
aus Druckzylinder und Führungsrohr, vorn übrigen Teil der
Vorrichtung losgelöst ist, um liinzellieiten der Verbindungen
zuzeiten}
Fig. 5 eine schernatische !Darstellung des zur.i üetrieb der Aufwäx"tsbohrvorrichtung
eingesetzten Hydrauliksystem^;
Fig. ό eine. Schnitt dar stdlluiig der lJohrf utter- und Spann- oder
Verschraubungsteile der Vorrichtung.
Die AufwartGbolirvox-richt'-.ing lü, in dei- ein liohrfutteraggrogat
und eine Spannvorrichtung gemäß der Erfindung zu:3 Einsatz lcouiuen
köi-mon, v/eist einen Sockel 12 auf, der, wie Fig. 2 zeigt, aus
cinei.i Paar von parallelen Kufen I1L, die :nit der Grundfläche
durch geeignete (nicht gezeigte) Bolzc:i verbunden sind, bestehe:!
Iranru .1-Iit dem Sockel 12 ist ein Arbeitstisch Io über Schwenkzapfen
Io verbunden,, die er möglich en, den Arbeitstisch 10 und
andere, noch zu beschreibende J3auteile mittels eines Paars von
Spannbolzen oder -schlossern 20 ζλι verschwenken, wobei diese
Spannschlösser den vorderen Teil dos Arbeitstisches 16 mit dea
Kufen l4r verbinden. Die Joärvorrichtung 10 kann somit nach Wahl
verschuenkt werden, um Bohrungen über einen Bereich unterschiedlicher
Winkelrichtungen mit ;)ozug zur Grundfläche niederzubringen.
Wenigstens, zwei Ständer 22, bestellend aus Druckzylinder und Führungsrohr,
sind mit dem Arbeitstisch Ib verbunden und dienen dazu,
die notvreiidige A:ziall;raf t, die für den Bohrvorgang erforderlich
ist, zu liefern, währe'id sie gleichseitig den Bohrr.iechaiiisLvas
entlang einer genauen Ikiim führen und ein leaktionsdrehmoi.ient
-12-
030047/0930
BÄOiiORiÖlNÄL
aufnehmen . Die Ständer 22 weisen einen Hydraulikzylinder 24 (Fig. 4) mit einer Platte 26 auf, die am Arbeitstisch l6
mittels der Schraubenbolzen 28 gehalten ist, wobei ein Keil 30
in passende Nuten 31 in den aneinanderstoßenden Flächen der
Platte 26 und des Arbeitstisches l6 eingreift.
Durch geeignete hydraulische Einrichtungen, die noch beschrieben werden, ist im Zylinder 24 eine Kolbenstange 52 verschiebbar,
und Kolbenstange sowie Zylinder arbeiten derart, daß sie die für den Bohrvorgang notwendige Axialkraft liefern. Die erforderliche
Abstützung und Führung wird von einem Führungsrohr 34 abgegeben, das an seinem oberen Ende mit dein außen liegenden
Ende der Kolbenstange 32 über mehrere (nicht gezeigte) Bolzen
verbunden ist, welche die Oberseite des Führungsrohres 34
durchragen. Um den Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit in den Ständer (Führungsrohr 34 und Druckzylinder .24) zu unterbinden,
ist eine Abdeckung 56 vorhanden. Das Führungsrohr 34 liegt
an der Außenoberfläche des Hydraulikzylinders 24 mit einer an der Innenfläche dos Führungsrohres befestigten Bronzebuchse
38 an, um einen-dichten Sitz mit minimaler Reibung zwischen dom Führungsrohr 34 und dem Zylinder 24 zu schaffen.
Der die Drehtnomentübertragungsfunktioii ausfüllende Mechanismus
der Bohrvoirichtung 10 ist zwischen den Führungsrohren 34 bzw.
Ständern 22 befestigt, wie Fig. 4 am besten zeigt. An der Außenoberfläche eines jeden Führungsrohres 34 ist eine Befestigungsplatte
40 angeschweißt oder andersartig starr angebracht,
wobei die beiden Befestigungsplatten 40 einander zugewandt sind
und zwischen sich genügend Raum für die Aufnahme der Drehmomentübertragungseinrichtung
lassen. Ein zweites Paar von Befestigungsplatten 42, die so ausgebildet sind, daß sie mit den
Befestigungsplatten 40 zusammenpassen, ist mit der Außenoberfläche
eines Gehäuses für ein Getriebe 44 verschweißt oder andersartig fest gehalten, wobei die Platten 40,42 untereinan-
0300A7/093 0
-13-
der durch mehrere Schraubenbolzen 48 verbunden sind, so daß sie die Drehmomentübertragungseinrichtung dar Bohrvorrichtung
tragen. Diese übertragungseinrichtung enthält zusätzlich zum
Getriebe 44einen Motor 50, ein Bohrfutteraggregat 52 und eine
Reihe von Zahnraduntersetzungen 54,56.
Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, weist jede der Befestigungsplatten
40 entlang des unteren Teils ihrer außen liegenden Flächen eine Leiste 43 auf, dia mit einem Scherblock 45 zusammenarbeitet,
der an die Platten 40 angeschweißt ist, um eine Verlängerung
der Leiste zum Tragen der Drehmomentübertragungseinrichtung
zu bilden und die Schraubenbolzen 48 von einer Scherspannung
zu entlasten. Alternativ können Keile und Keilnuten, die
nicht gezeigt sind, vorgesehen werden.
Wie aus der folgenden Beschreibung noch im einzelnen hervorgehen
wird, dient das Bohrfutteraggregat 52 dazu, das oberste
Ende einer Bohrgestängesektion oder mehrerer solcher durch passende
Cnicht gezeigte) Gewinde von Standardgröße und -gestalt
zu erfassen. Die Bohrgestäiigesektionen ragen durch eine Mittel-Öffnung
60 im Arbeitstisch l6 und in den darunter liegenden Boden. Im Betrieb wird zuerst durch die Erdschichten eine Pilotbohrung
von etwa 25 - 35 cm Durchmesser niedergebracht.
Das Bohrfutteraggregat erfaßt das oberste Ende eines Bohrgestänges, das am unteren Ende einen (nicht gezeigten) Bohrmeißel
trägt. Die Druckzylinder 24 liefern eine ausreichende, abwärts wirkende Kraft, während der Motor 50 arbeitet, um das
Bohrgestänge zur Ausbildung der Pilotbohrung zu drehen.
Wenn die Druckzylinder 24 den unteren Endpunkt ihres Hubweges
erreichen, wird ein am Arbeitstisch l6 befestigter Gabelschieber 62 mittels der Hydraulikantriebe 64 gegen das Bohrgestänge
bewegt, der sich gegen mehrere Ausnehmungen oder Abflachungen, die rund um die Außenoberfläche des Bohrgestänges angeordnet
sind, in bekannter Weise anlegt. Der Gabelschiebor 62 trägt
0 30 04 7 /093 0 -i4-
- i4 -
das Gewicht des Bohrgestänges und legt dieses gegen Drehung
fest, während der Motor 50 in seiner Laufrichtung umgekehrt
wird, um das oberste Ende des Bohrgestänges vom Futter abzuschrauben.
Dann werden die Druckzylinder 24 zum Anheben des Bohrfutteraggregats umgesteuert, so daß eine andere Bohrgestänges
ektion_ durch eine (nicht gezeigte) Standard-Gestängetransportvorrichtung an ihren Platz gebracht werden kann, uin diese
Sekrion mit dem Bohrfutter und der vom Gabelschieber gehaltenen
Gestängesektion in Eingriff zu bringen. Die Transportvorrichtung arbeitet so, daß die zueinander passenden Gewinde
zwischen der neuen Sektion und dem Futter sowie der bereits vorhandenen Gestängeselction in lockere Anlage kommen, und dann
wird der Motor 50 wieder umgeschaltet, um die Verbindung festzuziehen.
Die kombinierte Tätigkeit von Druckzylindern und Dreheinrichtung wird wiederholt, bis die Pilotbohrung fertiggestellt
ist.
Wenn die Pilotbohrung eine Grubenverbindungsirecke schneidet,
wird der Bohrmeißel entfernt und durch einen größeren Aufwärtsbohrräummeißel
ersetzt, der einen Durchmesser von etwa 152 bis
über bOO cm haben kann. Der Räumer wird gedreht und gleichzeitig entlang der Pilotbohrung aufgezogen, um einen Schacht το.
relativ großem Durchmesser auszubilden.
Gemäß einer Ausxiihrungsform der Erfindung kann der Hauptantriebs·
motor ein hydraulischer Motor mit zwei Geschwindigkeiten sein (gefertigt von Poclain unter der Modell-Nr. H 30-4400), der
bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 105 U/min (maximal 135 U/min) 22.5,74 kW erzeugt.
Die Bohrgeschwindigkeit kann bis zu 92 U/min, die Räumgeschwindigkeit
bis zu 14,4 U/min betragen. Es kann ein kontinuierliches Antriebsdrehmoment von etwa l8 000 kpm geliefert werden,
das Abwürgdrehnoment X3t etwa 24 000 kpm bei ca. 400 χ 1θ5 N/m2
030047/0930
Die zwischen den Motor 50 und das Bohrfutteraggregat 52 geschalteten
Zahnräder können die erste Zahnraduntersetzung 54
mit einem 1,47-Ritzel und Zahnrad sowie die zweite Zahnraduntersetzung 56 mit einem 6,^-Planetengetriebe enthalten, das
Räumverhältnis ist 9 »4 : 1* Es können ein normaler Pilotbohrdruck
von 51 256 kg (maximal I09 728 kg) bei 24l χ ΙΟ5 N/m2
5 2
und ein iiäuindruck von 410 508 kg bei 310 x 10 N/m vorgesehen
werden.
Die Bauteile des Hydraulikkreises, der zum Betrieb der beschriebenen
Vorrichtung dient und den Gegenstand der Erfindung bildet, sind in Fig· 5 gezeigt. Die Ladepumpe 66 wird von einem Ladepumpenmotor
68 angetrieben und führt den Einlassen der Antriebspumpen
70,72 Flüssigkeit zu. Der Ladepumpenmotor 68 wird von
der Pumpe 74 angetrieben.
Die Ladepumpe 66 liefert Öl zu den Pumpen 70,72 in einer geringfügig
größeren Strömungsmenge, als erforderlich ist, wobei ÜberschußÖl
durch ein Entlastungsventil 76 abgeleitet wird, das auf
otwa 1 Ö5'i inbar eingestellt ist. Durch diese Ausbildung ist ein
genügender Ilydraulikdruck gegeben, um Verluste, die durch die Filter jQ,80 hervorgerufen werden, und innere Leitungsverluste
zu überwinden, so daß an den Einlassen der Pumpen 70,72 ein
positiver Drück aufrechterhalten wird. Die Pumpe 70 wird von
einem Motor 82, die Pumpe 72 von einem Motor 84, die beide
mechanisch oder.elektrisch getrieben sein können, angetrieben.
Die Pumpe 72 betreibt den Ilauptantriebsmotor 50, während die
Pumpe 70 auf die Ständer 22 bzw. deren Druckzylinder 24 während
deren SchneiIbewegungsphase beim Anfügen oder Abnehmen von
Bohrgestänge arbeitet und die Pumpe 72 zum Antrieb des Motors 50 während des Bohrens oder Räumens unterstützt. Ein Ventil
(Wegeventil) 86, das in die Eilgangstellung 88 oder in die
Hauptantriebssteilung 89 geschaltet werden kann, steuert den
Ausgang der Pumpe 70 zur Ausführung dieser Tätigkeiten. Ein
030047/0930 ~l6~
- ιβ -
"Ventil 9° steuert über eine Vorschubstellung 91 bzw. Rückhubstellung
92 den Aussang von der Pumpe 7° und/oder der Pumpe 72 zum Motor 50.
Altei-nativ können die Pumpe 72, der Motor 84 und der Filter
80 weggelassen werden, wobei dann die Pumpe 70 direkt über
eine (nicht gezeigte) Mengenregelungsvorrichtung mit dem Ventil 90 verbunden wird. Bei dieser Ausführungsform treibt die
Pumpe 70 den Motor 50 während Bohrvorgängen mit hohem Drehmoment
und liefert noch eine minimale Strömung an Hydraulikflüssigkeit sum Motor 50, wenn, die Pumpe 70 die Druckzylinder 24
während einer SchnellverstelLung betätigt. Die minimale Strömung ermöglicht, daß der Motor 50 mit langsamer Geschwindigkeit
läuft, wenn das Ventil 86 in die Eilgangstellung 88 geschaltet
ist.
Wenn während des normalen Betriebs zum Herstellen einer Pilotbohrung
oder zum Aufwärtsräumen die Pumpe 70 zum Antrieb des
Motors 50 die Pumpe 72 unterstützt, liefert eine Pumpe 94
Hydraulikflüssigkeit über ein Zylinders tellerventil" 96 an die
Druckzylinder 24 in den Ständern 22, und dieses Ventil 96
steuert die Druckzylinder über eine Auffahr— sowie Abfahrstellung
98 bzw. 100. Ein Motor 102 speist die Pumpe 94 wie auch
die Pumpe 74, welche, wie bereits erwähnt wurde, den Motor 68
antreibt. Zusätzlich kann die Pumpe ?4 hydraulische Hilfskreise
für eine Bohrgestängetransportvorrichtung, den Getriebeschaltzylinder,
eine Schmierpumpe und die Hydraulikantriebe 64 für den Gabelschieber 62 versorgen. Eine druckausgeglichene
kontinuierliche Mengenregelungsvorrichtung 104 kann in der Leitung
zwischen der Pumpe 74 und dem Motor 68 zur Regelung der
Drehzahl der Ladepumpe 66 angeordnet sein. Ein Sumpf I06 nimmt
Rücklaufflüssigkeit aus den Hydraulikkreisen auf, ein Wärmetauschor
I08 dient der Kühlung der gesamten Rücklaufflüssigkeit.
Ein schematisch dargestelltes Rückkopplungsventil 110 kann für
03004 77 0930
— Ί. ι —
die wahlweise Verbindung der Druckzylindereinlassβ mit den
-auslassen vorgesehen sein, um die Verfahrgeschwindigkeit beim Zufügen oder Abnehmen von Bohrgestängesektionen zu erhöhen.
Es ist klar, daß andere Bauteile, wie Zylinderentlastungsventile, Ausgleichventile usw., die in der einschlägigen
Technik bekannt sind, in der Gesamtkonstruktion enthalten sein können, sie wurden hier nur der Einfachheit halber
weggelassen.
Um das Bohrgestänge zu erfassen sowie auf dieses ein Drehmoment
zu. übertragen und um zur gleichen Zeit die notwendige
Betriebsfunktion zum Entfernen und Anfügen von Bohrgestängesektionen zu bewerksteiligen, wurde das in Fig. 6 im einzelnen
gezeigte Bohrfutteraggregat 52 vorgesehen. Dieses Aggregat
dient dazu, ein Drehmoment von einer Abtriebswelle 200 des Getriebes hk auf eine Sektion des Bohrgestänges 202 zu
übertragen. Die Abtriebswelle 200 hat einen unteren Gewindeabschnitt
204, dez" mit einem passenden Gewinde eines Druckringes
(Drucknutter) 206 zum Eingriff kommt. Ein unterer
Druck-ringabschnitt 208 ist mit dem oberen Druckringteil 206
über Schraubenbolzen 210 verbunden und so befestigt, daß er mit der Abtriebswelle 200 durch eine in Eingriff befindliche
ICerbverzahnung 212 dreht; er arbeitet derart, daß er den Druckring 206 am Platz hält und dessen Lösen von der Welle
200 verhindert.
Die Außenfläche des unteren Druckringabschnitts 208 hat eine Kerbverzahnung 214, die mit einer Kerbverzahnung 2l6 an der
Innenfläche eines Bohrfutter-Glockengehäuses 218 in Eingriff ist. Das Glockongehäuse 218 hat einen einwärts ragenden Bund
220, der sich gegen eine obere Simsfläche 222 am Druckring 206 anlegt. Die zueinandorpassenden Flächen dienen der Entlastung
einer seitlichen Spannungsbelastung, wenn das Bohrge±änge während des Räumvorgangs um einen vorbestimmten Betrag
030047/0930
-Io -
abgelenkt xiird, und dor Übertragung von Druckkräften von den
Zylindern auf das Bohrgestänge.
Das GloclceiigehäusQ 218 ist starr mit einem Bohrfutter 224
über zusammenpassende Zahnscheiben 226 und eine Mehrzahl von Schraubenbolzen 223 verbunden. Das Futter 224 hat ein Gewinde
23O zur Aufnahme eines passenden, an der Bohrgestängesektion
202 befindlichen Gewindes.
Jede Bohrgestängosektion 202 hat ein Ende, das mit einem Gewinde, wie in Fig. 6 gezeigt ist, versehen ist, und hat ein
unteres (nicht gezeigtes) Ende mit Innengewinde zum Eingriff in das obere Ende einer anschließenden Bohrgestängesektion.
Wähz-end der Arb-eitsphase beim Aufwart sr äumen, wobei Bohrgestängesektionen
entfernt werden, worauf noch eingegangen werden, wird, wird die Drehting des Futters durch Schalten des
Ventils 90 umgekehrt; während die anschließende Gestängesektion
s&SQri eine Drehung festgehalten wird, wird die oberste
Sektion vom Futterjlosgelöst. Die GeA/dLnde 230 werden sich vor
denen der Verbindung zwischen aneinandergrenzenden Bohrgestängesektioncn
lösen, weil das Futtergewinde aus härterem Metall
(mit glatteren Oberflächen) als das Bohrgestänge gebildet ist und weil die Berührungsfläche 231 zwischen dem Gestänge 202
sowie dem Futter 224 kleiner als diejenige zwischen benachbarten
Gestängeselctionen ist. Das hat einen geringeren Heibungs-Schwellcnwert
an der Futterverbindung zur Folge.
Diese Elemente bilden den Antriebsmechanismus für das Bohrfutter der Vorrichtung, wobei ein Drehmoment von der Abtriebswelle
200 und den Druckring 2O6 über den unteren Druckringabschnitt
208 sowie die Kerbverzahnungen 214,216 auf das Glockengehäuse
21Ö übertragen wird. Damit wird das unten befindliche Bohrfutter
224 gedreht, das«einerseits das Bohrgestänge 202 über die ineinandergreifenden Gewinde 230 in Drehung versetzt.
0 30 047/0930
Damit durch den Antriebsmechnismus eine Bohrgestangeselction
während der Aufwärtsräumvorgänge entfernt werden kann, ist
ein Spannmechanismus vorgesehen, der ein Spannmuffen-Stützrohr
232 aufweist, das fest an der Außenfläche des Getriebegehäuses
44 durch einen Verbindungsring 253 angebracht ist.
Das untere Ende des Stützrohres 232 weist einen einwärts ragenden
Bund 236 auf, der über ein Lager 23Ü an einer Spannmuffe
234 anliest. Das Lager 258 ist als Scheibe ausgebildet xuid
besteht aus einem relativ weichen Material, z.B. Messing, das r.iit einenr Schmiermittel imprägniert ist; ein solches Lager wird
unter dem -Warenzeichen." 11OILITE" vertrieben.
Die Spannmuffö 234 ist mit dem Futter 224 über ineinandergreifende
Kerbverzahnungeii 240 verbunden, die die Spannmuf fe 234
mit dem Futter224 drehen lassen, während das Spannmuffen-Stützrohr
232 stationär, bleibt. Die Spamimuffe 254 arbeitet
mit den Spännsegmenten 242 zusammen, die sich in Ausnehmungen
oder Mitnehmerflächen (Abflachungen) 244, welche mit Abstand
rund Um die Außenobcrflache des Bohrgestänges 202 angeordnet
sind, befinden. Die Spannsegmente 242 haben eine äußere Kerbverzahnung 246 , die mit der Kerbverzahnung 240 an der Spann-
- muffe 234 zusammenwirkt; die Spanns eginente 242 sind als zwei
halbkreisförmige Teile oder als mehrere bogenförmige Teile ausgebildet, die normalerweise in den Ausnehmungen 244 angeordnet oder aus diesen genommen werden können.
Zur Arbeitsweise ist zu erläutertn: Wenn während des Niederbringens
einer Pilotbohrung die Druckzylinder auf den mit dem Ende dos Bohi-gestänges 202 verbundenen Bohrmeißel eine abwärts
gerichtete Kraft übertragen, so legt sich die Unterseite eines Kragens 243 gegen die Oberfläche des Bundes 220 an, nachdem
sich die Abtriebswelle abwärts in Richtung des Pfeilsa 250
verlagert, und die Kerbverzahnung 214 gleitet relativ zur und
entlang der Kerbverzahnung 216 abwärts. In dieser Lage wird
vom Getriebe über1'die Kegelrollenlager 249, den Kragen 248,
; 0 30 0 A 7/ 0 93 0 ~2°-
das Glockcngehäuse 2l8 und das Bohrfutter 224 eine Abwärtskraft auf das Bohrgestänge 202 übertragen, bis eine neue Gestängesektion
zur Fortsetzung des Bohrvorgangs angesetzt werden muß. Es wird davon ausgegangen, daß eine Bohrgestänges elction
etwa 150 cm lang ist, so daß eine ganze Anzahl solcher
Sektionen angesetzt werden muß, um Bohrungen von 300 in und
größerer Tiefe auszubilden.
Um das Futter vom Bohrgestänge zum Anfügen einer weiteren Gostängesektion
zu lösen, wird der in Fig· 3 gezeigte Gabelschieber 62 durch die Hydraulikantriebe 64 gegen die■Gestängesektion
202 hin gezogen, so daß or in die Ausnehmungen oder Abflachungen
244 eingreift und das Bohrgestänge gegen eine Drehbewegung festlegt. Der Motor 50 wird in seiner Drehrichtung umgeschaltet,
und das Futter 224 wird vom Bohrgestänge 202 abgeschraubt.
Dann werden durch Umschalten des Zylindersteuerventils 96 die
Druckzylinder 24 zum Auffahren betätigt, so daß sie das Bohrfutteraggregat
5" von Bohrgestänge weg nach oben fahren. Beim
Aufwärtsfahren des Futteraggregats gleitet die Kerbvcrzahnung
21A relativ zu und entlang der Kerbverzahnung 2l6 aufwärts,
bis die Simsfläche 222 an der Oberseite des Druckringes 206 sich gegen die Unterseite des Bundes 220 anlegt, der das Futter
224 von der Bohrgestängesektion 202 um eine ausreichende
Strecke abhobt, so daß eine weitere Bohrgestängesektion angesetzt vierdon kann.
Die neue Sektion wird mit dem Futter und der unteren Gestängesektion
mittels einer bekannten Vorrichtung, die hier nicht zu erläutert worden-braucht, ausgerichtet. Das Ventil 90 wird
zur Umsteuerung des Motors 50 betätigt, so daß das Futter 224
ii.i normalen Drehsinn, d.h. im Uhrzeigersinn, gedreht wird, um
mit dem Gewinde 230 zum Eingriff zu kommen. Hierauf werden
die Druckzylinder 24 in Gang gesetzt, und der übliche Bohrvorgang wird ausgeführt, wobei sich die Abtriebswelle 200 in
030047/0930
Richtung des Pfeils250 abwärtsbewegt, bis der Kragen 24Ö sich
gegen die Oberseite des Bundes 22Ö anlegt und damit wiederum
eine Abwärtskraft auf das Bohrgestänge 202 ausgeübt werden
kann.
eine Abwärtskraft auf das Bohrgestänge 202 ausgeübt werden
kann.
Nachdem dieser Vorgang so oft wiederholt wurde, bis die Pilotbohrung
fertiggostBllt ist, wird der Pilotbohrmeißel dann abgenommen
und durch einen iiäuiiuiieißel großen Durchmessers ersetzt,
der zur Ausbildung der Aufwärtshohrung verwendet wird.
Wahrend dieses Bohrvorgangs wirkt über die Dohrgestäiigesektionen
202 ein Drehmoment in Verbindung mit einer aufwärts gerichtet
eil Kraft auf den jRäumer ein.
Wenn der ßäuramcißel zum oberen Bewcgungsendpimkt der Druckzylinder
aufgefahren worden ist, muß eine Gestängesektion entfernt werden, um den iläuinvorgang fortsetzen zu konnnn. Ist
die oberste Gestängeselction völlig oberhalb des Arbeitstisches, dann wird der Gabelschieber 62 bewegt, so daß er in die oberen Ausnehmungen 244 in der zweiten, d.h. nach unten anschließenden Gestängeselction eingreift und diese gegen Drehung festhält wie auch die übrigen GestängosGktio.ien an einen Fallen hindert.
Die Abtriebswelle 200 wird soweit abgesenkt, bis die Kerverzalinung 2l4 etwa in der Mitte der Kerbvorscilinung 2Ib liegt.
die oberste Gestängeselction völlig oberhalb des Arbeitstisches, dann wird der Gabelschieber 62 bewegt, so daß er in die oberen Ausnehmungen 244 in der zweiten, d.h. nach unten anschließenden Gestängeselction eingreift und diese gegen Drehung festhält wie auch die übrigen GestängosGktio.ien an einen Fallen hindert.
Die Abtriebswelle 200 wird soweit abgesenkt, bis die Kerverzalinung 2l4 etwa in der Mitte der Kerbvorscilinung 2Ib liegt.
Dann wird das Ventil 90 umgeschaltet, wodurch eine Lösung der
Gewindeverbindung zwischen dem Futter 224 und der Gostängcscktion
202 herbeigeführt wird; die untere Verbindung wird hiorbeiiv/egßn
des geringeren -leibungs-Schwolleiiwertes zwischen den
Fütter und der itohrsektioii, worauf bereits eingegangen wurde,
nicht gelöst werden. Die Gewindevorbindung 250 wird nicht völlig
getrennt', sondern locker in 2iilgriff gehalten. In die Ausnehmungen
244 worden die Spannsoginente 242 eingesetzt, und die
Druckzylinder 24 werden wieder abgefahren, was bewirkt, daß die Abtriobswelle ..wie auch das Spannnuff cn-Stützrohr 252 sowie die
- -22-
0300A7/093 0
Spannmuffe 234 soweit abgesenkt worden, bis die Kerbverzahnung
240 an der Innenfläche dor Spannmuffe 234 in die Kerbverzahnung
246, die sich um die Außenfläche der Spannsegmente 242 herum
befindet, eingreift.
Da die Kez-bverzahnung 240 an dex- Spannnmffe 234 ebenfalls in
eine nit ihr zusammenwirkende Kerbverzahnung an der Außenfläche dos Futtez-s 224 eingreift, wird, wenn der Motor 50 entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht wird, das Bohrgestänge 202 ausaranen
mit dorn Futter 224 aufgrund des durch die Spannsegmonte
übertragenen Drehmoments drohen, auch wenn die im Singriff befindlichen
Gewinde gelockert irardcn. Durch diesen Vorgang wird
die untere Verbindung zwischen der (oben befindlichen) Gostüngesektion
und dex* anschließenden Gentängesektion gelöst, die Druckzylinder hebea die obere Sektion aus ihrer* Anlage mit dor
unteren Sektion und die (nicht gezeigte) Gestüngetransportvorrichtuiifj
Iranu die obere Gestängesektion, nachdem die Spaniisegmoiito
242 aus den Ausnehmungen 244 genommen wurden, entfernen.
Die Druckzylinder 24 werden dann utjigesehaltet, um das Futter
224 mit der vom Gabclschieber 62 gehaltenen Sektion in Eingriff zu bringen, und der Motor 50 dreht das Futter 224 zur
Herstellung der Gowindeverbindiuig 230, so daß der Auf wärtsräiunvorgang
fortgesetzt xierdon kann. Mit dem vorb es ehr i ebenen
Bohrfuttcraggregat kann, wenn es zusammen mit dem in Fig. 5
gezeigten Hydraulikkreis zum Einsatz kommt, das Abnehmen oder Ansetzen von Sektionen eines Bohrgestänges schnell und wirksam
durchgeführt werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird noch auf ein Sicherheitsmerkmal
des Bohrfutteraggrcgats im einzelnen eingegangen. Während der Aufwärtsräunivorgängo wird der Meißel Gesteinsschichten von
unterschiedlicher Härte und Konsistenz durchfahren. Der Meißel wird gelegentlich seitwärts mit Bezug zur Achse der Pilotbohrung
abgelenkt werden, wodurch ein Kraftmonient auf das Bohr-
030047/0930 BAEHORIGINAL
futtcraggregat ausgeübt wird. Wenn dieses Kraftmoi:ient völlig
von einem starren Futteraggregat aufgenommen wird, dann ist
die Wahrscheinlichkeit für eine Beschädigung oder Störung groß. Deshalb wurde das Bohrfutteraggregat mit einer Sicherheitseinrichtung
versehen, die es innen liegenden Teilen dos Aggregats erlaubt su schwanken, wenn ein Kraftmoinent von vorbestiinniter
Höhe ausgeübt wird. Diese Schwank- oder Schaukelwirkung tritt an der Anlagefläche zwischen der SinsflMche
des Druckriiigcs 2O6 und der damit zusammenwirkenden. Unterseite
des; Bundes 220 des Glockongehäuses 218 auf. Die Kerbverzahnungon
2l4, 21o passen lose genug ineinander, un eine Abweichung
von 2 von der Mitte zuzulassen, wenn eine "Seitenkraft
an irgendeinem Punktentlang der Länge des Bohrgestänges zur
Wirkung kommt« Ein Spalt 25/i zwischen' der Spannmuffe 2^k und
dein einwärts ragenden Bund 256 des Spannmuffen-Stützrohres
nimmt die Ablenkung im unteren Teil des Spann- oder Verschraubmechanismus
auf. Sollte es geschehen, daß das Bohrgestänge über den Festigkeits- oder Stärke-Schwellenwert des Futtoraggrogats
hinaus abgelenkt wird, so wird auf diese Weise das Futter genügend kippen, um die Ablenkung ohne Übertragung einer Bruchkraft
auf irgendeinen Teil des Futteraggregats oder die Ab triebswelle 200 aufzunehmen.
Sollte das Bohrgestänge über einen größeren Winkel abgelenkt,
d.h. schräggostellt werden, so legt sich die Spannmuffe 234
gegen den Bund 236 an, wodurch das Kraft- oder Belastungsmoment durch das Spannmuffen-Stützrohr 232 auf das Getriebegehäuse
kk übertragen wird. Weil die Bauteile des Geluiuses
größere Belastungen als die Abtriebswelle aufnehmen können, wird ein größerer Sicherheitsabstand gegenüber Beschädigung
erreicht, als wenn die Abtriebswelle das Belastungsmoment aufnimmt.
Ferner wird, sollten das Bohrfuttcraggregat oder die
Abtriebswelle 200 einen Schaden erleiden, das Bohrgestänge dann immer noch von dem Spannmuffen-Stützrohr 232 getragen
und nicht abfallen.
0-30047/0930
Den Zeichnungen sind noch andere Bauteile der Aufwärtsbohrvorrichtung
zu entnehmen, z.B. eine Rohrleitung 252 zur Überführung
von Flüssigkeit zum Bohrgestänge und Hydraulikleitungon zum Betrieb des Motors 50 und der Druckzylinder 24;
eine näh ex* e Beschreibung erübrigt sich hier jedoch, da solche Teile dem Fachmann auf dem einschlägigen Gebiet bekannt sind.
eine näh ex* e Beschreibung erübrigt sich hier jedoch, da solche Teile dem Fachmann auf dem einschlägigen Gebiet bekannt sind.
030OA7/0930
Claims (1)
- PatentanwälteDipl.-lng. W. Meissner 3013616 Dipl.-Ing. P. E. MeissnerDipHng. H-J. PrestingHerbertstr. 22,1000 Berlin 33Ka/411/DE-79-6 13.05.1980Dresser Industries, Inc.Dresser BuildingElm at Akard .DallasTexas 75201Bohrfutteraggregat für eine AufwärtsbohrvorrichtungPatentansprüche1* Bohrfutteraggregat für eine Aufwärtsbohrvorrichtung, gekennzeichneta) durch eine Abtriebswelle (200);b) durch einen die Abtriebswelle (2OO) in Umdrehung versetzenden Antrieb (5O,5'±,56);c) durch ein erstes, mit der Abtriebswelle drehbai- und in axialer ITichtung fest verbundenes Druckteil (2Ou) mit einer ersten Druckfläche (222), die vom einen Ende der Abtriebswelle (200) abgewandt ist;d) durch ein aweites Druckteil (218) mit einer zweiten und dritten Druckfläche, von denen die zweite Druckfläche rait der ersten Druckfläche (222) zur Übertragung einer vom einen Ende der Abtriebswelle hinweg gerichteten Kraft zur Anlage zu bringen ist, während die dritte Druckfläche vom einen Ende der Abtriebswelle abgewandt ist;...-e") durch eine erste, das erste und zweite Druckteil (206 bzw.-213) drehbar miteinander koppelnde, eine Relativbewegung entlang der Achse der Abtriebswelle zulassende Verbindung ( 214 , 216 ) ;0 30 047/093 0BAD ORIGINALf) durch eine zweite, das Bohrgestänge (202) drehbar mit dem zweiten Druckteil (218) koaxial zur Abtriebswelle koppelnde Verbindung (230);g) durch ein drittes, in axialer Richtung fest an der Abtriebswelle (200) angebrachtes Druckteil (24:8), das eine vierte Druckfläche aufweist, die zur übertragung einer Kraft gegen das eine Sude der Abtriebswelle hin mit der dritten Druckflache zur Anlage aii bringen ist;h) durch eine derartige Ausgestaltung und Berae sung der ersten Verbindung (2l4,2l6) sowie der ersten und zweiten Druckflächen, daß das Bohrgestänge eine Ablenkbewegung relativ zur Abtriebswelle ausführen kann;i) durch einen außen liegenden, mit einem nicht drehbaren Bauteil (44) verbundenen Träger (232), der bei einer Ablenkbewegung des Bohrgestänges (202) um einen vorbestimmten Wert in der Bewegungsbahn des zweiten Druckteils (218) liegt und ein vom Bohrgestänge ausgeübtes Belastungsmoment aufnimmt.ßohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Druckteil (206) eine mit dem außen liegenden Ende der Abtriebswelle (200) verschraubte Mutter ist.3· Bohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Druckfläche eben sind sowie rechtwinklig zur Achse der Abtriebswelle liegen.4. Bohrfutteraggregat nach Anspi-uch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Druckteile ein Glockengehäuse (218) ist, das die mit dem außen liegenden Ende der Abtriebswelle verbundene Mutter (206) umschließt.5. Bohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verbindung von ineinandergreifenden Kerbverzahnungen (214,216) gebildet ist.0 30 047/09 3 06. ]3ohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verbindung von ineinandergreifenden Gewinden (23O) gebildet ist.7. Bohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Druckteil ein starr mit der Abtriebswelle verbundener Kragen (248) ist.8. Bohrfiitteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennKeiclmet, daß die dritte und vierte Berührungsfläche eben sind und rechtwinklig zur Achse der Abtriebswelle liegen.9· Bohrfutteraggregat nach Anspruch 1, dadtirch gekennzeichnet, daß der außen liegende Träger (232) eine fest mit einem Getriebegehäuse (44), das ein mit dei- Abtriebswelle (200) gekuppeltes Getriebe auf nimmt, verbundene iiohrhülse ist.10. Bohrftitbsraggregat nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet, daß mit dem zweiten Druckteil (2Iu) eine zu diesem in axialer Richtung relativ bewegbare Spanmnuffe (234) drehbar gekoppelt ist, daß die ilohrhülse (232) einen die Spannmaffe abstützenden Bund (236) aufweist und daß zwischen Spanninuffe sowie Bund ein Lager (238) angeordnet ist.11. Bohrfutteraggregat für eine Aufwiirtsbohrvoirrichtung, gekennzeichneta) durch eine Abti*iebswelle (200);b) durch einen die Abtriebswelle in Umdrehung versetzenden Antrieb (50,54,56);c) durch ein Bohrgestänge (202);d) durch ein das Bohrgestänge koaxial zur Abtriebswelle erfassendes, von letzterei- ein Drehmoment auf das Bohrgestänge übertragendes Futtex- (224) ;030047/09303018618e) durch eine die Abtriebswelle und das Futter miteinander koppelnde, eine Relativberregung in axialer Richtung zulassende Verbindung (2l4,2l6);f) dui-ch eine erste sowie zweite, miteinander zusammenwirkende und einen Abstand zueinander aufweisende Druckfläche, die bei ihrer Aneinanderlage eine axiale Kraft von der Abtriebswelle auf das Futter (224) in dichtung vom Bohrgestänge (202) hinweg übertragen;g) durch eine dritte sowie vierte, miteinander zusammenwirkende und einen Abstand zueinander aufweisende Druckfläche, die bei ihrer Aneinanderlage eine axiale Kraft von der Abtriebswellc auf das Flitter in Richtung zum Bohrgestänge hin übertragen;h) durch eine üelativbewegbarkeit von Abtriebswelle sowie Futter in axialer Richtung zueinander bei Umschaltung auf die Anlage von der ersten sowie zweiten und von der dritten sowie vierten Druckfläche aneinander;i) durch eine derartige Ausgestaltung und Bemessung von erster sowie zweiter Druckfläche, daß bei einer seitlichen Ablenkung das Bohrgestänges eine Relativbewegung zwischen diesen Flächen möglich ist;j) durch einen außen liegenden, mit einem nicht drehbaren Bauteil (44) der Bohrvorrichtung (10) verbundenen Träger (232),der in der Bewegungsbahn des Futters liegt und ein vom Bohrgestänge ausgeübtes Belastungsmoment aufnimmt.12. Bohrfutteraggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ein mit der Abtriebsvirelle (200) drehbar verbundenes Glockengehäuse (218) und ein mit dem Bohrgestänge (202) verbundenes Futter (224) enthält.15. Bohrfutteraggregat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Druckfläche (222) rechtwinklig zur Achse sowie von dem außen liegenden Ende der Abtriebswelle (200) abgewandt liegt sowie an einer mit diesem Ende verschraubten-5-030047/0930BAD ORIGINALMutter (2O6) .ausgebildet ist und daß die zweite Druckfläche an dem Glockengehäuse (2l8) rechtwinklig zur Achse sowie dem außen liegenden Ende der Abtriebswelle zuge wandt ausgebildet ist.''Ik, Bohrfutteraggregat nach Anspruch 1-1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen aus ineinandergreifenden Kerbverzahnungen (214,216) bestehen.15» Bohrfutteräggregat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte und vierte Druckfläche rechtwinklig zur Achse der Abtriebswelle liegen, wobei die dritte an der Oberseite des GIockengehäuses (218) und die vierte an der Unterseite eines mit der Abtriebswelle verbundenen sowie drehbaren Kragens (248) ausgebildet ist.16. Bohrfutteraggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Futter (224) und dein Träger (232) eine an diesem gelagerte, mit dem Futter drehbar verbundene sowie zu diesem relativ bewegbare Spannmuffe (23.4) angeordnet ist und daß zwischen Futter sowie Träger ein Lager (238) eingefügt ist..17· Bohrfutteraggregat nach Anspruch l6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (232) eine Rohrhülse ist, die mit einem Getriebegehäuse (44) , das ein mit der Abtriebswelle (200) gekuppeltes Getriebe aufnimmt, verbunden ist.030047/0930BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/038,753 US4298076A (en) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Chuck and wrench assembly for raise drill apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3018616A1 true DE3018616A1 (de) | 1980-11-20 |
Family
ID=21901699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803018616 Withdrawn DE3018616A1 (de) | 1979-05-14 | 1980-05-13 | Bohrfutteraggregat fuer eine aufwaertsbohrvorrichtung |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4298076A (de) |
| AU (1) | AU532476B2 (de) |
| CA (1) | CA1131052A (de) |
| DE (1) | DE3018616A1 (de) |
| FR (1) | FR2456828A1 (de) |
| GB (1) | GB2048995B (de) |
| SE (1) | SE8003589L (de) |
| ZA (1) | ZA802414B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN120572368A (zh) * | 2025-08-04 | 2025-09-02 | 山东联合能源管道输送有限公司 | 一种用于油气输送管道的开孔设备 |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1221384B (it) * | 1988-06-22 | 1990-06-27 | Iemca Spa | Dispositivo per l' introduzione di barre poligonali e sagomante nella pinza del mandrino di macchine utensili |
| GB2265647A (en) * | 1992-04-04 | 1993-10-06 | Compair Holman Ltd | A drive coupling device for a longitudinally displaceable rotatable drive member |
| CN103147701B (zh) * | 2013-03-06 | 2014-12-10 | 杨川东 | 通用液压拧管机 |
| SE538115C2 (sv) | 2014-04-24 | 2016-03-08 | Atlas Copco Rock Drills Ab | Borrigg och borrhuvud till en borrigg |
| CN111287751B (zh) * | 2020-03-12 | 2024-09-03 | 北京中煤矿山工程有限公司 | 智能电驱动反井钻机及其钻井控制方法 |
| CN116079099B (zh) * | 2021-11-05 | 2023-11-24 | 国网安徽省电力有限公司利辛县供电公司 | 一种具有调节功能的金属穿线管内壁加工装置 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3490546A (en) * | 1968-06-04 | 1970-01-20 | Robbins & Assoc James S | Drilling machine for use in small tunnels |
| US3454114A (en) * | 1968-06-04 | 1969-07-08 | Robbins & Assoc James S | Drilling machine |
| US3768529A (en) * | 1970-02-12 | 1973-10-30 | Owens Illinois Inc | Roundwood stump processor |
| US3741318A (en) * | 1970-09-24 | 1973-06-26 | Robbins Co | Boring machine having internal access feature and disassembly method |
| US3736993A (en) * | 1971-07-15 | 1973-06-05 | Robbins Co | High torque boring machine |
| US3800887A (en) * | 1972-02-07 | 1974-04-02 | Robbins Co | Drive head assembly for an earth drilling machine |
-
1979
- 1979-05-14 US US06/038,753 patent/US4298076A/en not_active Expired - Lifetime
-
1980
- 1980-04-22 ZA ZA00802414A patent/ZA802414B/xx unknown
- 1980-04-24 CA CA350,571A patent/CA1131052A/en not_active Expired
- 1980-04-24 AU AU57766/80A patent/AU532476B2/en not_active Ceased
- 1980-05-07 GB GB8015073A patent/GB2048995B/en not_active Expired
- 1980-05-13 FR FR8010731A patent/FR2456828A1/fr active Granted
- 1980-05-13 SE SE8003589A patent/SE8003589L/ not_active Application Discontinuation
- 1980-05-13 DE DE19803018616 patent/DE3018616A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN120572368A (zh) * | 2025-08-04 | 2025-09-02 | 山东联合能源管道输送有限公司 | 一种用于油气输送管道的开孔设备 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU5776680A (en) | 1980-11-20 |
| GB2048995B (en) | 1983-03-30 |
| FR2456828B1 (de) | 1984-06-29 |
| US4298076A (en) | 1981-11-03 |
| FR2456828A1 (fr) | 1980-12-12 |
| AU532476B2 (en) | 1983-09-29 |
| ZA802414B (en) | 1981-04-29 |
| SE8003589L (sv) | 1980-11-15 |
| GB2048995A (en) | 1980-12-17 |
| CA1131052A (en) | 1982-09-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60014641T2 (de) | Hydraulisches setzgerät | |
| DE69012267T2 (de) | Abnehmbare Gestängeverbindung für die Übertragung des Drehmomentes. | |
| DE3242893A1 (de) | Schnellfreigabekupplung fuer einen bohrlochmotor | |
| DE2047587A1 (de) | Entkupplungsvorrichtung | |
| DE3642387C2 (de) | ||
| DE2263428A1 (de) | Bohrgeraet, insbesondere zum tiefbohren | |
| DE2461112C3 (de) | Drehbohrkopf | |
| DE3515539A1 (de) | Rotationsvorrichtung fuer gruendungspfaehle | |
| DE1477357A1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Werkzeuges mit der Spindel einer Werkzeugmaschine | |
| EP0012101B1 (de) | Vorrichtung zum Drehen der zylindrischen Muttern mehrerer, auf einem Lochkreis angeordneter Schraubenbolzen zum Verschluss eines Druckgefässes, insbesondere eines Reaktordruckgefässes | |
| DE3018616A1 (de) | Bohrfutteraggregat fuer eine aufwaertsbohrvorrichtung | |
| DE3017819A1 (de) | Hydrauliksystem fuer eine vorrichtung zum aufwaertsbohren | |
| DE3144753A1 (de) | "rotierender betaetiger" | |
| DE60013281T2 (de) | Stellvorrichtung | |
| DE1239642B (de) | Erweiterungsbohrer | |
| DE3018615A1 (de) | Aufwaertsbohrvorrichtung | |
| WO2000030933A1 (de) | Kupplung | |
| DE1583844C3 (de) | Tiefloch-Drehantrieb | |
| DE2917331C3 (de) | Direktantrieb für Tiefbohrmeißel o.dgl. in einem Rohrloch arbeitende Werkzeuge | |
| DE3625898C2 (de) | ||
| DE2655579C2 (de) | Kupplung zum Verbinden der Einzellängen von Meeressteigleitungen | |
| DE2032388A1 (de) | Bohrgestange 2 | |
| DE10218407B4 (de) | Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen | |
| DE3446639A1 (de) | Schiffsantrieb mit einer in zwei richtungen wirkenden antriebseinrichtung in einem unteren getriebekasten | |
| DE2459982C3 (de) | Kupplungsvorrichtung zur Verbindung einer Dreh-Schlag-Bohrmaschine mit einem Doppelgestänge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: MEISSNER, P., DIPL.-ING. PRESTING, H., DIPL.-ING., |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |