[go: up one dir, main page]

DE10218407B4 - Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen - Google Patents

Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen Download PDF

Info

Publication number
DE10218407B4
DE10218407B4 DE2002118407 DE10218407A DE10218407B4 DE 10218407 B4 DE10218407 B4 DE 10218407B4 DE 2002118407 DE2002118407 DE 2002118407 DE 10218407 A DE10218407 A DE 10218407A DE 10218407 B4 DE10218407 B4 DE 10218407B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
sliding sleeve
output flange
drill pipe
drill pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2002118407
Other languages
English (en)
Other versions
DE10218407A1 (de
Inventor
Carl Dr. Hagemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klemm Bohrtechnik GmbH
Original Assignee
KLEMM BOHRTECHNIK ZWEIGNIEDERL
Klemm Bohrtechnik Zweigniederlassung der Bauer Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLEMM BOHRTECHNIK ZWEIGNIEDERL, Klemm Bohrtechnik Zweigniederlassung der Bauer Maschinen GmbH filed Critical KLEMM BOHRTECHNIK ZWEIGNIEDERL
Priority to DE2002118407 priority Critical patent/DE10218407B4/de
Publication of DE10218407A1 publication Critical patent/DE10218407A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10218407B4 publication Critical patent/DE10218407B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/16Connecting or disconnecting pipe couplings or joints
    • E21B19/167Connecting or disconnecting pipe couplings or joints using a wrench adapted to engage a non circular section of pipe, e.g. a section with flats or splines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Lösen der Gewindeverbindungen von Bohrrohren oder Bohrschnecken (2, 3) beim Herstellen von Bohrungen in der Geotechnik oder im Spezialtiefbau, mit einem auf einer Bohrlafette (4) verschieblichen Drehantrieb (5) mit zugeordnetem Abtriebsflansch (7), der ein mit dem Nippelgewinde (9) der Bohrrohre (2, 3) korrespondierendes Muffengewinde (8) aufweist, mit endseitig der Bohrlafette (4) angeordneter, auf die Bohrrohre (2, 3) einwirkender Klemmvorrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, dass dem Abtriebsflansch (7) eine über den Koppelbereich (11) mit dem ersten Bohrrohr (2) verschiebbare Verriegelungseinheit (12) zugeordnet ist, die zwischen Abtriebsflansch (7) und angeschlossenem Bohrrohr (2) eine drehmomentenstarre und unlösbare Verbindung erbringend ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lösen der Gewindeverbindungen von Bohrrohren oder Bohrschnecken beim Herstellen von Bohrungen in der Geotechnik oder im Spezialtiefbau, mit einem auf einer Bohrlafette verschieblichen Drehantrieb mit zugeordnetem Abtriebsflansch, der ein mit dem Nippelgewinde der Bohrrohre korrespondierendes Muffengewinde aufweist, mit endseitig der Bohrlafette angeordneter, auf die Bohrrohre einwirkender Klemmvorrichtung.
  • In der Geotechnik und auch im Spezialtiefbau sowie in anderen Bereichen werden zur Herstellung von Bohrungen Bohrrohre oder Bohrschnecken eingesetzt, die aus Teillängen bestehen und die über Gewinde miteinander verbunden werden und dann einen mehr oder weniger beliebig langen Bohrstrang bilden. Während zur Herstellung eines solchen Bohrstranges beim Einbringen der Bohrung jeweils die einzelnen Bohrrohre nur ineinander verschraubt werden müssen, stellt sich das wieder Hereingewinnen der Bohrrohre wesentlich schwieriger dar. Insbesondere bei größeren und längeren Bohrgestängen entstehen durch das primäre Verschrauben auf dem Bohrgerät und durch die spätere Beaufschlagung beim Bohrvorgang mit dem notwendigen Drehmoment und ggf. durch Schlagimpulse hohe Kontermomente. Daher ist ein manuelles Lösen solcher dann festsitzender Gewindeverbindungen mit üblichen Schlagschlüsseln und Rohrzangen so gut wie nicht mehr möglich. Daher werden sogenannte Klemm- und Brechvorrichtungen eingesetzt, die am Bohrgerät bzw. an der Bohrlafette angebracht sind. Die Klemmvorrichtung wird hydraulisch angetrieben und ermöglicht deshalb das Aufbringen hoher Verschraub- und vor allem Lösekräfte, die über den Reibschluss der sogenannten Klemmbacken auf das Bohrgestänge übertragen werden. Charakteristisch für diese Klemm- und Bohrvorrichtungen ist, dass die Klemmzange das Bohrgestänge bzw. die einzelnen Bohrrohre mit einem der beiden Gewindepartner einspannt, während die Brechzange den anderen Gewindepartner einspannt und durch die Art der Rundführung um die Bohrachse herum eine begrenzte Drehwinkelbewegung ausführen kann. Wegen des begrenzten Winkels muss die Drehbewegung des Brechvorganges intermittierend erfolgen, sodass die Spann- und die Drehbewegung der Klemm- und Brechvorrichtung mehrfach auszuführen ist. Insbesondere bei Gewinden mit zylindrischer Kontur ist der Zeitaufwand für ein solches Brechen erheblich. Außerdem wird durch das ständige Spannen und Nachfassen auf Dauer die Oberfläche der einzelnen Bohrstangen im Bereich der Gewindeverbindungen starkem Verschleiß unterworfen. Die Standzeiten solcher aus DE-Prospekt „KR 806-4" Firma Klemm Bohrtechnik, Drolshagen, 2001 und DE 41 13 422 C3 bekannten Bohrgestänge sind daher unter Umständen stark eingeschränkt, insbesondere bei sehr festsitzenden Gewindeverbindungen. Im Prinzip treten die gleichen Probleme bei einem Drehantrieb für ein Bohrrohr nach DE-Prospekt „Wizard", Firma Wirth Maschinen- und Baugeräte-Fabrik GmbH, Erkelenz, 1998 auf, nach der Drehantrieb und Bohrrohr über eine Spannschelle im Reibschluss miteinander verbunden sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Lösung der Gestängeverbindungen zu schaffen, die unter Vermeidung der o. g. Nachteile und damit unter Schonung der Gewindeverbindungen ein gleichmäßiges und vor allem sicheres Lösen ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass dem Abtriebsflansch eine über den Koppelbereich mit dem ersten Bohrrohr verschiebbare Verriegelungseinheit zugeordnet ist, die zwischen Abtriebsflansch und angeschlossenem Bohrrohr eine drehmomentenstarre und unlösbare Verbindung erbringend ausgebildet ist.
  • Bei einer derart ausgebildeten Vorrichtung zum Lösen der Verbindungen von Bohrrohren ist erstmals eine kontinuierliche Lösebewegung möglich, weil dazu der Drehantrieb bzw. das Drehantrieb eingesetzt werden kann. Durch das Überschieben der Verriegelungseinheit wird nämlich der Abtriebsflansch und das erste Bohrrohr zu einer Einheit, sodass beim Einklemmen des nächsten Bohrrohres mit Inbetriebnahme des Drehantriebs der Lösevorgang kontinuierlich durchgeführt werden kann. Die Verriegelungseinheit ist deshalb so auszubilden, dass sie beim Überschieben über den entsprechenden Koppelbereich ein Mitdrehen des ersten Bohrrohres erzwingen will, wenn das Drehantrieb entsprechend beaufschlagt wird. So wird das Gewinde gelöst. Vorteilhaft ist dabei, dass es auf die Geschicklichkeit des Maschinenführers eigentlich gar nicht ankommt, da er lediglich dafür sorgen muss, dass die verschiebbare Verriegelungseinheit den Koppelbereich abdeckt. Dafür gibt es wie weiter hinten erläutert maschinelle Hilfseinrichtungen, die den Maschinenführer weiter entlasten. Ist dann der Lösevorgang abgeschlossen, wird die Verriegelungseinheit in ihre Ausgangsposition zurückgeschoben und das entsprechend gelöste Bohrrohr kann entnommen werden. Mit Hilfe des Drehantriebs wird dann das nächste Bohrrohr in die Löseposition geschoben, um nach Festlegen des dritten Bohrrohres und Verschieben der Verriegelungseinheit ebenfalls kontinuierlich gelöst zu werden. Über das Drehantrieb ist das Aufbringen der nötigen Lösekräfte sichergestellt, wobei ggf. so gearbeitet werden kann, dass das Lösen auch noch mechanisch unterstützt wird.
  • Wichtig ist, dass beim Lösevorgang die Verriegelungseinheit genau den Koppelbereich überdeckt, um auf diese Art und Weise das zwangsweise Mitdrehen des ersten Bohrrohres zu erzwingen. Dies erreicht die Erfindung dadurch, dass die Verriegelungseinheit in der Entriegelungs- und Verriegelungsposition festlegbar ausgebildet ist. Richtiger gesagt handelt es sich bei der Entriegelungsposition um die des entriegelten Zustandes, d. h. bei der die Entriegelungseinheit sich in der Ruheposition befindet, während bei der Verriegelungsposition der Koppelbereich durch die Verriegelungseinheit überdeckt ist.
  • Um einerseits das Verschieben der Verriegelungsposition von der Geschicklichkeit des Maschinenführers unabhängig zu machen und um andererseits gleichzeitig die Verriegelungseinheit auch in der jeweiligen Endposition zu sichern, ist vorgesehen, dass die Verriegelungseinheit über einen Zylinder, vorzugsweise einen Hydraulikzylinder von der Entriegelungs- in die Verriegelungsposition und umgekehrt verschiebbar ist. Mit Hilfe dieses Hydraulikzylinders kann die Verriegelungseinheit so in die nächste Position geschoben werden, dass sie dort ihre Funktion voll erfüllt und in dieser Position auch festgelegt ist, also sich nicht selbsttätig wieder lösen kann.
  • Um das zwangsweise Mitdrehen des ersten Bohrrohres mit dem Abtriebsflansch und damit mit dem Drehantrieb sicherzustellen, sieht die Erfindung vor, dass die Verriegelungseinheit als Schiebehülse ausgebildet ist, die eine Bohrung mit einer der Oberfläche von Bohrrohr und Abtriebsflansch korrespondierende Bohrungswandung aufweist. Dabei weist die Oberfläche vom Bohrrohr und Abtriebsflansch vorzugsweise den gleichen Aufbau auf, sodass die Schiebehülse problemlos beispielsweise über einen Hydraulikzylinder hin- und hergeschoben werden kann, wobei dann durch die Art der Oberfläche bzw. durch die Art der Ausbildung der Verbindungsbereiche zwischen Bohrrohr und Abtriebsflansch bzw. der Bohrung der Schiebehülse die Übertragung der notwendigen Kräfte sicherstellt.
  • Das Mitnehmen der Schiebehülse über den Abtriebsflansch und damit die Übertragung der Lösekräfte auf das Bohrrohr ist insbesondere dadurch sichergestellt, dass Schiebehülse, Abtriebsflansch und Gewindeteil der Bohrrohre gleichartige, rotationssymmetrische, polygonförmige Querschnitte mit zueinander passenden Schlüsselflächen aufweisen. Hierdurch ist es möglich, das Verschieben der Schiebehülse auf schnelle und sichere Weise sicherzustellen, da es nicht auf die Übertragung von Reibungskräften ankommt, sondern dass hier durch den Aufbau der einzelnen miteinander zu verbindenden Teile die Übertragung sichergestellt werden kann.
  • Diese besondere Ausbildung der Schlüsselflächen sichert nicht nur die Übertragung der nötigen Lösekräfte, sondern ermöglicht auch ein sicheres Überschieben der Schiebehülse über Abtriebsflansch bzw. Gewindeteil der Bohrrohre, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen ist, die Radialluft zwischen Schiebehülse und Abtriebsflansch kleiner als die Radialluft zwischen Schiebehülse und Schlüsselflächen an den Bohrrohren bemessen ist. Um ein Überschieben der Schiebehülse vom Abtriebsflansch auf das erste Bohrrohr zu ermöglichen, ist es erforder lich, beide Teile wenigstens in etwa fluchten zu lassen. Dabei ist ein genaues Fluchten nicht erforderlich, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Radialluft entsprechend ausgebildet ist. Dann reicht es auch, wenn diese einzelnen Schlüsselflächen in etwa sich decken, um die Schiebehülse in die Löseposition zu verschieben. Dies hat für den Betrieb erhebliche Vorteile, zumal man durch die entsprechende Ausbildung der Radialluft insbesondere zwischen Schiebehülse und Schlüsselflächen an den Bohrrohren an den Grenzbereich herangehen kann, bei dem die Übertragung der Kräfte immer noch ausreichend ist.
  • Zur Sicherung des Hydraulikzylinders, der für das automatische Verschieben der Schiebehülse benötigt wird, ist vorgesehen, dass die Schiebehülse drehbar in einem Gehäuse angeordnet ist, das seinerseits über eine Drehmomentenstütze gegenüber dem Drehantrieb gegen Mitdrehen gesichert ist und an das der Hydraulikzylinder angreifen kann. Damit ist die Möglichkeit gegeben, mit üblichen Hydraulikzylindern zu arbeiten, die das Gehäuse und damit die Schiebehülse von der einen Position in die andere Position verschieben können, ohne dass das Drehantrieb darauf Einfluss nehmen kann. Die eigentliche Schiebehülse ist in dem Gehäuse so angeordnet, dass sie sich mitdrehen kann. Sie verfügt daher über entsprechende Lager. Damit ist das Mitdrehen der Schiebehülse immer sichergestellt, auch wenn das Gehäuse, wie notwendig ist, entsprechend fixiert wird.
  • Ein Verkanten des Gehäuses beim Verschieben über den Hydraulikzylinder wird dadurch unterbunden, dass das Gehäuse der Schiebehülse über einen, vorzugsweise zwei oder vier Hydraulikzylinder mit dem Drehantriebsgehäuse verbunden und axial zur Bohrlafette verschiebbar ist. Beim Ansprechen der Hydraulikzylinder wird das Gehäuse mit der Schiebehülse dann gleichmäßig in der Achse der Bohrlafette verschoben, ohne dass die Gefahr eines Verkantens besteht.
  • Die genaue Positionierung der Schiebehülse in der Verriegelungs- und der Entriegelungsposition wird dadurch sichergestellt, dass die Bohrrohre die Schlüsselflächen an der Muffen- oder der Nippelseite des Bohrrohres aufweisen, die eine mindestens der halben Länge der Schiebehülse entsprechende Länge aufweisen, während die Schlüsselflächen am Abtriebsflansch mindestens die gleiche Länge wie die Schiebehülse aufweisen. Die Schiebehülse kann damit in die „Ruheposition" geschoben werden, also die Entriegelungsposition, weil der Abtriebsflansch entsprechend lange Schlüsselflächen aufweist, er kann gleichzeitig aber auch ausreichend weit über das jeweilige Bohrrohr hinausgeschoben werden, weil dort ebenfalls entsprechend lange Schlüsselflächen vorgegeben sind, die ein ausreichendes Überdecken sicherstellen. Es versteht sich, dass die Bohrrohre um mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Einsatz gebracht werden zu können, diese Schlüsselflächen erst einmal erhalten müssen. Sie können aber dann beliebig lange eingesetzt werden und ggf. auch im Zusammenhang mit anderen Maschinen, ohne dass diese Schlüsselflächen dabei eine Behinderung darstellen.
  • Eine einfache und sichere Übertragung der Lösekräfte ist gewährleistet, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen, die polygonförmige Kontur mit den Schlüsselflächen einen Sechs- oder Achtkant bildend ausgeführt ist. Rein theoretisch würde auch ein Vierkant oder Dreikant den Einsatz der Lösevorrichtung ermöglichen, doch ist sowohl der Verschiebevorgang der Schiebehülse bei Sechs- oder Achtkantausbildung erleichtert, wie auch die notwendige Übertragung der Lösekräfte gesichert.
  • Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass eine Vorrichtung geschaffen ist, die ein sicheres Brechen bzw. Lösen der Gestängeverbindungen bei Bohrrohren und Bohrschnecken sicherstellt. Darüber hinaus erfolgt dieses Lösen sehr schonend, weil dabei der Gesamtumfang des jeweiligen Gewindebereiches gleichmäßig belastet ist und weil die Klemmvorrichtung nicht mehrmals zufassen muss, sondern vielmehr in der einen Position bis zum abschließenden Lösen verharren kann. Die für das Aufschieben der Schiebehülse notwendigen Schlüsselflächen wirken dabei auch für das Festlegen der Klemmvorrichtung vorteilhaft, weil sie für diese ein optimales Festlegen möglich macht, insbesondere dann, wenn Bohrrohre ohne aufsitzende Schnecke zum Einsatz kommen. Damit ist ein Doppeleffekt erreicht, der noch dadurch verstärkt bzw. unterstützt wird, dass der gesamte Ablauf der Arbeiten ohne manuellen Zugriff möglich wird, sodass er sich durch höhere Sicherheit auszeichnet. Der kontinuierlich ablaufende Lösevorgang ist auch vor allem dadurch gekennzeichnet, dass er insgesamt einen geringeren Zeitaufwand erfordert, sodass sich dies bei der Summierung der verschiedenen Lösevorgänge bezüglich der Gesamtarbeit sehr vorteilhaft auswirkt.
  • Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 eine Vorrichtung zum Gestängelösen in Seitenansicht vor dem Überschieben der Schiebehülse beim Lösen der Verbindung des Antriebflansches von Bohrgestängeschuss,
  • 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Gestängelösen im verriegelten Zustand beim Ziehen des Bohrstrangs vor dem Lösen der Gestängeverbindung der Schüsse voneinander,
  • 3 einen Querschnitt durch Schiebehülse und Getriebeabtriebsflansch und
  • 4 einen Querschnitt durch die Schiebehülse und das erste Bohrrohr.
  • 1 zeigt die Lösevorrichtung 1 beim Einsatz mit Bohrrohren 2, 3, denen eine Rohrschnecke zugeordnet ist. Auf der Bohrlafette 4 ist das Drehantrieb 5 verschieblich angeordnet, wobei hier das Drehantriebgehäuse 6 mit dem Abtriebsflansch 7 erkennbar ist. Der Abtriebsflansch 7 verfügt über ein Muffengewinde 8, das mit dem Nippelgewinde 9 der einzelnen Bohrrohre 2, 3 korrespondiert. 1 und auch 2 verdeutlichen, dass hier die Nippelseite 13 des Bohrrohres 2 mit dem Abtriebsflansch 7 verbunden ist. Die Muffenseite 14 ist im Bereich der Klemmvorrichtung 10 erkennbar. Da das Muffengewinde 8 und das Nippelgewinde 9 korrespondierend sind, ist die Verbindung so hergestellt, dass damit der gesamte Bohrstrang aus dem Bohrloch durch Verschieben des Drehantriebs 5 auf der Bohrlafette 4 so weit herausgezogen werden kann, dass der nächste Koppelbereich 11' in den Bereich der Klemmvorrichtung 10 kommt.
  • Auf dem Abtriebsflansch 7 erkennbar ist eine Verriegelungseinheit 12 in Form einer Schiebehülse 16. Diese Schiebehülse 16 bzw. deren Gehäuse 19 ist über einen Hydraulikzylinder 15 mit dem Drehantriebgehäuse 6 so verbunden, dass das Gehäuse 19 mit der Schiebehülse 16 auf den Koppelbereich 11 aufgeschoben werden kann. Dies ist strichpunktiert angedeutet.
  • Um das Überschieben der Schiebehülse 16 auf den Gewindeteil 20 des Bohrrohres 2 zu ermöglichen, verfügt die Schiebehülse 16 über eine Bohrung 17, deren Bohrungswandung 18 korrespondierend mit der Oberfläche des Gewindeteils 20 von Bohrrohr 2 und Abtriebsflansch 7 korrespondierend geformt ist. Insbesondere ist hier vorgesehen und dies verdeutlichen die 3 und 4, dass die entsprechenden Enden des Abtriebsflansches 7 und des Bohrrohres 2 wie auch Bohrrohr 3 im Koppelbereich 11 einen Mehrkant, insbesondere einen Achtkant bilden, wobei deren Schlüsselflächen 21, 22, 23 bzw. 21', 22', 23' korrespondierend ausgebildet sind. 3 zeigt dabei einen Querschnitt durch die Schiebehülse 16 und den Abtriebsflansch 7 mit der Radialluft 25. 4 zeigt den Querschnitt durch die Schiebehülse 16 und den Schlüsselflächenvielkant des Bohrrohres 2 mit der Radialluft 26. Die Radialluft 26 ist dabei etwas größer bemessen als die Radialluft 25, um das Überschieben der Schiebehülse 16 zu erleichtern.
  • 1 und 2 zeigen, dass die Schiebehülse 16 im Gehäuse 19 drehbar angeordnet ist. Hierzu sind Lagerstellen 27, 28 vorgesehen, während das Gehäuse 19 über die Drehmomentenstütze 29 so angeordnet ist, dass dieser Bereich sich nicht mitdrehen kann. Mit Hilfe des Hydraulikzylinders 15, von dem zwei oder vier vorgesehen sind, wird das Gehäuse 19 und damit die Schiebehülse 16 aus der in 1 gezeigten entriegelten Position in die Verriegelungsposition gemäß 2 verschoben. Die Hydraulikzylinder 15 sind dabei durch diese Anordnung gegen Scher- oder sonstige Kräfte geschützt, sodass ein Verschieben der Schiebehülse 16 ohne manuelle Hilfsmaßnahmen möglich ist.
  • Die Schnitte in 3 und 4 verdeutlichen, dass beim Überschieben der Schiebehülse 16 über die polygonförmige Kontur 30 sowohl der Bohrrohre 2 und 3 auch des Abtriebsflansches 7 Beschädigungen nicht auftreten können. Sie sind korrespondierend ausgebildet, wobei durch entsprechende Ausbildung der Bohrung 17 mit der Bohrungswandung 18 für notwendige Toleranzen gesorgt werden kann, die das einwandfreie Überschieben der Schiebehülse 16 sichern.
  • Beim Betrieb der Lösevorrichtung 1 wird zunächst die erste Gewindeverbindung zwischen Abtriebsflansch 7 und erstem Bohrrohr 2 gebrochen, indem das Bohrrohr 2 durch die Klemmvorrichtung 10 eingespannt und der Abtriebsflansch 7 durch Drehbewegung des Drehantriebs 5 abgeschraubt wird. Dabei wird das Bohrrohr 2 nicht vollständig gelöst, sondern die Gewindeverbindung von Muffengewinde 8 und Nippelgewinde 9 wird nur so weit gebrochen, dass es noch vom Schlitten des Drehantriebs 5 weiter herausgezogen werden kann, bis das nächste Bohrgestänge bzw. das nächste Bohrrohr 3 geklemmt werden kann.
  • Durch langsames Drehen des Drehantriebs 5, beispielsweise im sogenannten Tip-Betrieb, werden. anschließend die Schlüsselflächen 21, 22, 23 des Abtriebsflansches 7 bezüglich der Schlüsselflächen 21', 22', 23' fluchtend ausgerichtet. Vorteilhaft ist es, bereits beim Positionieren der Schlüsselflächen 21, 22, 23 eine geringe Zylinderkraft für die Gehäuseverschiebung zu aktivieren. Die Zylinderkraft sollte so bemessen sein, dass sie gerade die Reib- und Gewichtskraft der Vorrichtung über die Lösevorrichtung 1 übersteigt, was durch eine feinfühlige Druckeinstellung einfach möglich ist. Dadurch rutscht die Schiebehülse 16 automatisch bei Erreichen der Fluchtung der Schlüsselflächen 21, 22, 23 in die Verriegelungsposition, ohne dass der Maschinenführer die Verbindung genau einsehen muss, was beispielsweise bei weit auf der Bohrlafette 4 zurückgefahrenem Drehantrieb 5 der Fall sein kann. Nun wird durch Weiterdrehen des Drehantriebs 5 unter Aufbringung des Lösemomentes die Verbindung zwischen Bohrrohr 2 und Bohrrohr 3 gebrochen. Anschließend kann wahlweise zuerst die untere und dann die obere Gewindeverbindung komplett gelöst und das jeweilige Bohrrohr 2 manuell oder mit einem Handhabungssystem ausgebaut werden.
  • Die Passungstoleranz zwischen Schiebehülse 16 und Abtriebsflansch 7 ist bezüglich der Toleranz zwischen Schiebehülse 16 und Schlüsselflächen 21', 22', 23' am Bohrrohr 2 bzw. 3 vorteilhafterweise enger zu gestalten. Dadurch können unter anderem auch kleinere Fluchtungsungenauigkeiten kompensiert werden, sodass sich eine besonders hohe Funktionssicherheit beim Verriegelungsvorgang ergibt.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Lösen der Gewindeverbindungen von Bohrrohren oder Bohrschnecken (2, 3) beim Herstellen von Bohrungen in der Geotechnik oder im Spezialtiefbau, mit einem auf einer Bohrlafette (4) verschieblichen Drehantrieb (5) mit zugeordnetem Abtriebsflansch (7), der ein mit dem Nippelgewinde (9) der Bohrrohre (2, 3) korrespondierendes Muffengewinde (8) aufweist, mit endseitig der Bohrlafette (4) angeordneter, auf die Bohrrohre (2, 3) einwirkender Klemmvorrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, dass dem Abtriebsflansch (7) eine über den Koppelbereich (11) mit dem ersten Bohrrohr (2) verschiebbare Verriegelungseinheit (12) zugeordnet ist, die zwischen Abtriebsflansch (7) und angeschlossenem Bohrrohr (2) eine drehmomentenstarre und unlösbare Verbindung erbringend ausgebildet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (12) in der Entriegelungs- und Verriegelungsposition festlegbar ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (12) über einen Zylinder, vorzugsweise einen Hydraulikzylinder (15) von der Entriegelungs- in die Verriegelungsposition und umgekehrt verschiebbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (12) als Schiebehülse (16) ausgebildet ist, die eine Bohrung (17) mit einer der Oberfläche des Gewindeteils (20) von Bohrrohr (2, 3) und Abtriebsflansch (7) korrespondierenden Bohrungswandung (18) aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schiebehülse (16), Abtriebsflansch (7) und Gewindeteil (20) der Bohrrohre (2, 3) gleichartige, rotationssymmetrische, polygonförmige Querschnitte mit zueinander passenden Schlüsselflächen (21, 22, 23) bzw. (21', 22', 23') aufweisen.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialluft (25) zwischen Schiebehülse (16) und Abtriebsflansch (7) kleiner als die Radialluft (26) zwischen Schiebehülse (16) und Schlüsselflächen (21', 22', 23') des Gewindeteils (20) an den Bohrrohren (2, 3) bemessen ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebehülse (16) drehbar in einem Gehäuse (19) angeordnet ist, das seinerseits über eine Drehmomentenstütze (29) gegenüber dem Drehantrieb (5) gegen Mitdrehen gesichert ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (19) der Schiebehülse (16) über einen, vorzugsweise zwei oder vier Hydraulikzylinder (15) mit dem Drehantriebsgehäuse (6) verbunden und axial zur Bohrlafette (4) verschiebbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrrohre (2, 3) die Schlüsselflächen (21', 22', 23') an der Muffen- oder der Nippelseite (14, 13) des Bohrrohres (2, 3) aufweisen, die eine mindestens der halben Länge der Schiebehülse (16) entsprechende Länge aufweisen, während die Schlüsselflächen (21, 22, 23) am Abtriebsflansch (7) mindestens die gleiche Länge wie die Schiebehülse (16) aufweisen.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Bohrrohre (2, 3) und der Antriebsflansch (7) eine polygonförmige Kontur (30) mit den Schlüsselflächen (21, 22, 23) bzw. (21', 22', 23') aufweisen und einen Sechs- oder Achtkant bildend ausgeführt sind.
DE2002118407 2002-04-24 2002-04-24 Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen Expired - Fee Related DE10218407B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002118407 DE10218407B4 (de) 2002-04-24 2002-04-24 Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002118407 DE10218407B4 (de) 2002-04-24 2002-04-24 Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10218407A1 DE10218407A1 (de) 2003-11-20
DE10218407B4 true DE10218407B4 (de) 2005-09-29

Family

ID=29264819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002118407 Expired - Fee Related DE10218407B4 (de) 2002-04-24 2002-04-24 Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10218407B4 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105257214B (zh) * 2015-11-05 2018-07-17 蔡恩来 一种施工用土层钻孔装置
CN114961613B (zh) * 2022-06-28 2024-03-26 山东东信岩土工程有限公司 一种岩土工程勘察用岩心取样装置
CN118321882B (zh) * 2024-06-13 2024-08-23 江西东锐智能装备科技股份有限公司 一种潜孔钻机用自动卸杆装置
CN118481524A (zh) * 2024-07-15 2024-08-13 山东钰镪地质资源勘查开发有限责任公司 一种用于地质勘查的水位测量钻孔装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4113422C3 (de) * 1991-04-25 1998-06-10 Klemm Bohrtech Erdbohrgerät

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4113422C3 (de) * 1991-04-25 1998-06-10 Klemm Bohrtech Erdbohrgerät

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Prospekt "KR 806-4" Fa. Klemm Bohrtechnik, Drolshagen, 2001 *
DE-Prospekt "Wizard" Fa. Wirth Maschinen- und Baugeräte-Fabrik GmbH, Erkelenz, 1998 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE10218407A1 (de) 2003-11-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2461112C3 (de) Drehbohrkopf
DE3438478A1 (de) Zusatzhandgriff fuer handbediente maschinen
DE3141703A1 (de) Rohrwerkzeug
DE102012216917A1 (de) Verfahren zum Verbinden eines Bohrkopfes mit einem Bohrgestänge sowie Vorrichtung zum Halten eines Bohrkopfes
DE10218407B4 (de) Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen
DE69823504T2 (de) Bohrvorrichtung mit verlängerungssystem
CH672814A5 (de)
DE2505986A1 (de) Vorrichtung zum auseinanderschrauben von bohrgestaengerohren in einer bohrmaschine
DE3625898C2 (de)
EP2299049B1 (de) Steckkupplung für Bohrgestänge
EP3480419B1 (de) Schneckenbohreranordnung und verfahren zum bilden einer schneckenbohreranordnung
DE2917331A1 (de) Direktantrieb fuer tiefbohrmeissel o.dgl. in einem bohrloch arbeitende werkzeuge
EP0123671B1 (de) Vorrichtung zum Bohren
DE2953734A1 (en) Device for tightening large-sized threaded joints
DE4015300C1 (en) Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing
DE3018616A1 (de) Bohrfutteraggregat fuer eine aufwaertsbohrvorrichtung
DE19918530A1 (de) Verfahren und Kupplung zur Verbindung zweier Abschnitte eines Bohrgestänges
DE19700701C2 (de) Drehbohrmaschine mit Werkzeugaufnahme und Spülmittelzufuhr
EP0518114A1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Bohrrohres mit einem Drehantrieb
DE1956210C3 (de) Kupplung zur Drehverbindung zweier axial ausgerichteter Elemente
EP4073341A1 (de) Vorrichtung zum anschluss eines bohrrohres an den bohrantrieb eines bohrgerätes sowie bohranordnung für erdbohrungen mit einer solchen vorrichtung
DE202020004924U1 (de) Vorrichtung und Verwendung zum Lösen oder Festziehen von Langkörpern
EP0189764A2 (de) Vorrichtung zum schlagenden Bohren von langen Löchern
EP2487324A2 (de) Verfahren zum Ausbau eines Bohrgestängesegments eines Bohrgestänges einer Raise-Boring-Maschine und Raise-Boring-Maschine
DE102018006391A1 (de) Vorrichtung, System, Verfahren und Verwendung zum Lösen oder Festziehen von Langkörperschüssen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: SCHULTE & SCHULTE, 45219 ESSEN, DE

Representative=s name: SCHULTE & SCHULTE, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KLEMM BOHRTECHNIK GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: KLEMM BOHRTECHNIK ZWEIGNIEDERLASSUNG DER BAUER MASCHINEN GMBH, 57489 DROLSHAGEN, DE

Effective date: 20120207

R082 Change of representative

Representative=s name: PATENTANWAELTE SCHULTE & SCHULTE, DE

Effective date: 20120207

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee