DE3018555C2 - Zündzeitpunkteinstellvorrichtung - Google Patents
ZündzeitpunkteinstellvorrichtungInfo
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Description
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten schiedene Störsignalkomponenten des Ausgangssignals
Merkmale erreicht des Frequenzfilters 12 ausgeschaltet bzw. eliminiert
Die vorliegende Erfindung geht dabei von der Er- werden können. Dieser Logikkreis 14 ist mit einer Ankenntnis
aus daß, falls Klopfsignale durch das Aufpral- steuerschaltung 16 verbunden, von welcher aus Taktsilen
der während des Verbrennungsvorgangs sich ausbil- 5 gnale angegeben werden, die zur zeitlichen Ansteuedenden
Stoßwelle auf dem Zylinderboden noch vor Er- rung des Logikkreises 14 dienen,
reichung des oberen Totpunktes des jeweiligen Zylin- Der Ausgang des Logikkreises 14 ist sowohl mit eiders auftreten, diese Klopfsignale frühestens nach ei- nem Störpegeldetektor 18 als auch mit einem Komparanem gewissen Zeitintervall im Anschluß an den Zünd- tor 20 verbunden, welchem das Ausgangssignal des Zeitpunkt auftreten können, wobei dieses Zeitintervall 10 Störpegeldetektors 18 ebenfalls zugeführt wird. Dieser durch die maximale Ausbreitungsgeschwindigkeit der Komparator 20 vergleicht das Ausgangssignal des Lo-Stoßwelle während des Verbrennungsvorgangs des gikkreises 14 mit derjenigen des Störpegeldetektors 18, Kraftstoffluftgemisches festgelegt ist Durch die Ver- um auf diese Weise Klopfmeßimpulse zu erzeugen. Ein Wendung des von einem entsprechenden Steuerkreis Integrator 22 integriert die Klopfmeßimpulse des Komangesteuerten Logikkreises auf der Ausgangsseite des 15 parators 20, so daß demzufolge ein von der Intensität Klopfdetektors können somit alle jene Störsignale un- des festgestellten Klopfzustands abhängigen integrierterdrückt werden, welche unmittelbar im Anschluß an tes Signal gebildet wird Ein an den Integrator 22 angeden Zündzeitpunkt auftreten, wobei bei entsprechender schlossener Phasenschieber 24 vermag die Phase eines Dimensionierung des jeweiligen vorbestimmten Zeitin- Zündsignals als Bezugssignal in Abhängigkeit von der tervalls davon ausgegangen werden kann, daß es sich 20 integrierten Spannung des Integrators 22 zu verschiebei den verbleibenden Restsignalen wirklich um Klopf- ben. Der Ausgang dieses Phasenschiebers 24 ist außersignale handelt Mit Hilfe dieses entsprechend angesteu- dem eingangsseitig an der Ansteuerschaltung 16 angeerten Logikkreises können somit seinerseits Störsignale schlossen. An dem Phasenschieber 24 ist über eine WeI-unterdrückt werden, welche durch Vibrationen der lenformschaltung 28 ein Signalgenerator 26 angeschlos-Brennkraftmaschine im Anschluß an den Zündzeitpunkt 25 sen, welcher entsprechend einer vorgegebenen Zündauftreten, während andererseits auf diese Weise eben- winkel-Charakteristik ein Zündsignal erzeugt Die Weifalls Störsignale eliminiert werden, welche unmittelbar lenformschaltung 28 bewirkt eine Formung der vom im Anschluß an den Zündzeitpunkt von außen her bis in Signalgenerator 26 abgegebenen Wellenform des Zündden Stromkreis des Klopfdetektors eindringen. signals und steuert dabei gleichzeitig den Schließ- bzw.
reichung des oberen Totpunktes des jeweiligen Zylin- Der Ausgang des Logikkreises 14 ist sowohl mit eiders auftreten, diese Klopfsignale frühestens nach ei- nem Störpegeldetektor 18 als auch mit einem Komparanem gewissen Zeitintervall im Anschluß an den Zünd- tor 20 verbunden, welchem das Ausgangssignal des Zeitpunkt auftreten können, wobei dieses Zeitintervall 10 Störpegeldetektors 18 ebenfalls zugeführt wird. Dieser durch die maximale Ausbreitungsgeschwindigkeit der Komparator 20 vergleicht das Ausgangssignal des Lo-Stoßwelle während des Verbrennungsvorgangs des gikkreises 14 mit derjenigen des Störpegeldetektors 18, Kraftstoffluftgemisches festgelegt ist Durch die Ver- um auf diese Weise Klopfmeßimpulse zu erzeugen. Ein Wendung des von einem entsprechenden Steuerkreis Integrator 22 integriert die Klopfmeßimpulse des Komangesteuerten Logikkreises auf der Ausgangsseite des 15 parators 20, so daß demzufolge ein von der Intensität Klopfdetektors können somit alle jene Störsignale un- des festgestellten Klopfzustands abhängigen integrierterdrückt werden, welche unmittelbar im Anschluß an tes Signal gebildet wird Ein an den Integrator 22 angeden Zündzeitpunkt auftreten, wobei bei entsprechender schlossener Phasenschieber 24 vermag die Phase eines Dimensionierung des jeweiligen vorbestimmten Zeitin- Zündsignals als Bezugssignal in Abhängigkeit von der tervalls davon ausgegangen werden kann, daß es sich 20 integrierten Spannung des Integrators 22 zu verschiebei den verbleibenden Restsignalen wirklich um Klopf- ben. Der Ausgang dieses Phasenschiebers 24 ist außersignale handelt Mit Hilfe dieses entsprechend angesteu- dem eingangsseitig an der Ansteuerschaltung 16 angeerten Logikkreises können somit seinerseits Störsignale schlossen. An dem Phasenschieber 24 ist über eine WeI-unterdrückt werden, welche durch Vibrationen der lenformschaltung 28 ein Signalgenerator 26 angeschlos-Brennkraftmaschine im Anschluß an den Zündzeitpunkt 25 sen, welcher entsprechend einer vorgegebenen Zündauftreten, während andererseits auf diese Weise eben- winkel-Charakteristik ein Zündsignal erzeugt Die Weifalls Störsignale eliminiert werden, welche unmittelbar lenformschaltung 28 bewirkt eine Formung der vom im Anschluß an den Zündzeitpunkt von außen her bis in Signalgenerator 26 abgegebenen Wellenform des Zündden Stromkreis des Klopfdetektors eindringen. signals und steuert dabei gleichzeitig den Schließ- bzw.
Derartige Störsignale können dabei insbesondere 30 Ruhewinkelbereich, während welchem der Strom durch
dann auftreten, falls die zu den einzelnen Zündkerzen die Zündspule 32 fließt Zwischen dem Phasenschieber
führenden Zündkabel stark verschmutzt brüchig und/ 24 und der Zündspule 32 ist schließlich noch ein Schaltoder
einer hohen Luftfeuchtigkeit bzw. Nässe ausge- kreis 30 vorgesehen, mit welchem eine intermittierende
setzt sind, in welchem Fall bei dem Zünden der einzel- Stromzufuhr der Zündspule 32 in Abhängigkeit des
nen Zylinder erhebliche Kriechströme auftreten, welche 35 Ausgangssignals des Phasenschiebers 24 erreicht wird,
aufgrund von Leitung und/oder Induktion ihren Weg bis Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung
in den Bereich des vorgesehenen Klopfdetektors bzw. ist wie folgt: Das Ausgangssignal des Klopfdetektors 12
seiner Verkabelung finden. besitzt in einem klopffreien Zustand den Frequenzgang
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben gemäß der gestrichelten Kurve A von F i g. 2, während
sich anhand der Unteransprüche. 40 unter Klopfbedingungen ein Frequenzgang entspre-
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen chend der ausgezogenen Kurve B von F i g. 2 auftritt,
der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es Ein Vergleich der beiden Kurven A und B von F i g. 2
zeigt zeigt daß das. Klopfsignal einen speziellen Frequenz-
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Zündzeitpunktein- gang besitzt Nach dem Durchgang des Ausgangssignals
Stellvorrichtung gemäß der Erfindung, 45 des Klopfdetektors 10 durch das Frequenzfilter 12
F i g. 2 eine graphische Darstellung des Frequenz- bleibt somit das Klopfsignal in seiner Amplitude prak-
gangs des Klopfdetektors bei der Vorrichtung nach tisch unverändert während die Störsignalkomponenten
Fig. 1, mit anderen Frequenzeigenschaften unterdrückt wer-
Fig.3 eine graphische Darstellung von Wellenfor- den.
men an verschiedenen Stellen der Vorrichtung nach 50 Zum weiteren Verständnis der Arbeitsweise der Vor-
F i g. 1 in jenem Betriebszustand, in welchem an der richtung von F i g. 1 sei auf F i g. 3 und 4 Bezug genom-
Brennkraftmachine ein Klopfzustand vorliegt, men. F i g. 3 veranschaulicht dabei die an verschiedenen
F i g. 4 eine F i g. 3 ähnliche graphische Darstellung in Stellen der Vorrichtung von F i g. 1 auftretenden WeI-
jenem Betriebszustand, in welchem die Brennkrafima- lenformen für den Fall, daß die Brennkraftmaschine
schine unter Klopfbedingungen arbeitet und 55 nicht klopft oder klingelt, während F i g. 4 dagegen die
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines wesentlichen Teils entsprechenden Wellenformen unter Klopfbedingun-
einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung. gen des Motors veranschaulicht
Die in Fig. 1 dargestellte Zündzeitpunkteinstellvor- Bei laufendem Motor erzeugt der Signalgenerator 26
richtung gemäß der Erfindung umfaßt einen an der nicht ein Zündsignal entsprechend einer der vorbestimmten
dargestellten Brennkraftmaschine montierten Klopfde- 60 Zündzeitpunkt-Charakteristik. Die Wellenformschaltektor
10. mit welchem Beschleunigungen der auftreten- tung 28 formt die Wellenform des Zündsignals zu einem
den Motorschwingungen gemessen werden können. Mit Schaltimpuls mit einem gewünschten Ruhewinkel, d. h.
diesem Klopfdetektor 10 ist ein Frequenzfilter 12 ver- Schließwinkel. Dieser Schaltimpuls steuert den Schaltbunden,
welches die niederfrequenten Frequenzkompo- krei: 30 über den Phasenschieber 24 an, um auf diese
nenten des Ausgangssignals des Klopfdetektors 10 65 Weise der Zündspule 32 Strom zuzuführen. Bei Unterdurchläßt,
die charakteristisch für auftretendes Moto- brechung dieses Stromflusses bewirkt die in der Zündrenklopfen
bzw. -klingeln sind. Mit dem Frequenzfilter spule 32 induzierte Spannung eine Zündung des jeweili-12
ist ein Logikkreis 14 verbunden, mit welchem ver- gen Zylinders des Motors, wobei dabei auftretende
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Schwingungen mit Hilfe des Klopfdetektors 10 erfaßt hindurch, wobei sich die Wellenform A entsprechend d
werden. von Fig.4 ergibt, welche neben den verbleibenden
Im klopffreien Betriebszustand des Motors werden Störsignalsignalen überlagerte starke Klopfsignale entderen
Schwingungen nicht durch Klopfen versursacht. hält. Da diese Klopfsignale beim Austritt aus dem Lo-Das
Ausgangssignal des Klopfdetektors 10 enthält da- 5 gikkreis 14 einen scharfen Anstieg zeigen, eilt der vom
bei mechanische Störsignale und Zündungsstörsignale, Störpegeldetektor 18 gelieferte Gleichspannungspegel
welche zum Zündzeitpunkt F entsprechend der Wellen- entsprechend Wellenform B von F i g. 4 (d) bezüglich
form a von F i g. 3 die Signalübertragungsstrecken des Ansprechens den Klopfsignalen nach. Infolgedessen
durchlaufen. Beim Durchgang dieses Ausgangssignals erscheinen am Ausgang des Komparators 20 die durch
durch das Frequenztilter 12 werden die auf mechani- io die Wellenform e von F i g. 4 dargestellten Impulse. Der
sehen Störsignalen beruhenden Signalkomponenten er- Integrator 22 integriert sodann diese Impulse zu einer
heblich unterdrückt, so wie dies durch die Wellenform b integrierten Spannung entsprechend der Wellenform f
in F i g. 3 veranschaulicht ist. Die auftretenden Signal- von F i g. 4. Der Phasenschieber 24 spricht entsprechend
komponenten sind jedoch vielfach ausreichend groß, so der Wellenform g von F i g. 4 auf die integrierte Spandaß
sie auch nach dem Durchgang durch das Frequenz- 15 nung unter Verschiebung der Phase des Signals von der
filter 12 mit hohen Signalpegeln auftreten. Wenn diese Wellenformschaltung 28 in Richtung auf Spätzündung
Signalkomponente unverändert belassen werden, kön- an. Demzufolge eilt die Phase des Ausgangssignals vom
nen derartige Signalkomponenten fälschlich als Klopfsi- Phasenschieber 24 hinter derjenigen des Bezugszündsignale
angesehen werden, gnals von der Wellenformschaltung 28 nach. Dieses
Zur Vermeidung einer solchen Fehlmessung wird 20 Ausgangssignal steuert entsprechend der Wellenform h
durch ein Ausgangssignal entsprechend Wellenform c in von F i g. 4 den Schaltkreis 30 an. Folglich wird der
F i g. 3 mit Hilfe der durch das Ausgangssignal des Pha- Zündzeitpunkt zurückverlegt, wodurch der Klopfzusenschiebers
24 getriggerten Aussteuerungsschaltung stand beendet wird.
16 der Logikkreis 14 geschlossen und für einige Zeit, Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor,
beginnend mit dem Zündzeitpunkt Firn Schließzustand 2s daß die erfindungsgemäße Zündzeitpunkteinstellvorgehalten.
Hierdurch werden auftretende Störsignal- richtung eine Regelschleifensteuerung für die Brennkomponenten
unterdrückt, so daß am Ausgang des Lo- kraftmaschine, die Feststellung eines Klopfzustands des
gikkreises 14 entsprechend der Wellenform d, A von Motors und deren Zündzeitpunkteinstellung in dieser
Fig.3 nur Störsignalkomponenten niedrigen Pegels Reihenfolge durchführt Bei dieser Zündzeitpunkteinauf
treten können. Andererseits spricht der Störpegelde- 30 Stellvorrichtung wird ein Regelpunkt auf einen ausgetektor
18 auf eine Änderung des Spitzenwerts des Aus- wogenen Spätzündwinkelpunkt einer Lade- und EnIagangssignals
des Logikkreises 14 unter Erzeugung einer despannung des Integrators 22 nach Maßgabe der vom
Gleichspannung entsprechend der Wellenform d, B von Komparator 20 in Abhängigkeit vom Klopfzustand ab-F
i g. 3 an, deren Größe die Spitzengröße der Störsignal- gegebenen Ausgangsimpulse eingestellt Da dieser Rekomponenten
etwas übersteigt. Es ist darauf hinzuwei- 35 gelpunkt eine Grenze für das Auftreten von Klopfen
sen, daß der Störpegeldetektor 18 eine Ansprechemp- bestimmt ergibt er einen Höchstleistungspunkt innerfindlichkeit
besitzt weiche ihn befähigt auf eine ver- halb eines Bereichs, in welchem ein Klopfen kaum aufgleichsweise
langsame Änderung der Spitzengröße üb- tritt; die Zündzeitpunkte werden damit unter Gewährlicher
Störsignalkomponenten anzusprechen. Wie durch leistung eines guten Leistungsgrads der Brennkraftmadie
Wellenform ί/, Λ und i/, Ä von F i g. 3 angedeutet ist 40 schine eingestellt.
das Ausgangssignal des Störpegeldetektors 18 größer Bei der Zündzeitpunkteinstellvorrichtung von F i g. 1
als der mittlere Spitzen- bzw. Scheitelwert des Aus- wird das Bezugszündsignal an die Aussteuerschaltung
gangssignal des Logikkreises 14. Der Komparator 20 16 angelegt, um dadurch den Logikkreis 14, beginnend
vergleicht diese beiden Signale unter Lieferung eines mit jedem Zündzeitpunkt, während einer bestimmten
Nuü-Ausgangssignals entsprechend Kurvenform s von 45 Zeitspanne zu schließen. Gemäß F i g. 5 kann jedoch die
F i g. 3, woraus erkennbar ist daß auf diese Weise Stör- an den Logikkreis 14 angeschlossene Aussteuerschalsignalkomponenten
vollständig unterdrückt bzw. besei- tung 16 mit einer externen Eingangsklemme 16a versetigt
werden können. Unter diesen Bedingungen bleibt hen sein. Bei dieser Abwandlung kann der Logikkreis 14
die Ausgangsspannung des Integrators 22 entsprechend durch Anlegen eines von außen zugeführten Steuersi-Kurvenform
/von Fig. 3 auf Null und die Phasenwin- 50 gnals an die Eingangsklemme 16a für eine vorbestimmte
kelverschiebung durch den Phasenschieber 24 wird zu Zeitspanne, beispielsweise während der Startphase, geNull.
Infolgedessen wird entsprechend den Wellenfor- schlossen werden.
men g und h von F i g. 3 der durch die Zündspule 32 Zusammenfassend umfaßt die erfindungsgemäße
fließende Strom in Phase mit dem Bezugszündsignal Zündzeitpunktvorrichtung einen Klopfdetektor zur
von der Wellenformschaltung 28 durchgelassen bzw. 55 Messung der Schwingungen einer Brennkraftmaschine,
gesperrt so daß der Zündzeitpunkt mithin unverändert sowie eine Diskriminierschaltung zur Beseitigung von
bleibt durch die Maschinenschwingungen bedingten Störkom-Beim
Eintreten eines Klopfzustands enthält das Aus- ponenten im Ausgangssignal des Klopfdetektors und
gangssignal des Beschleunigungs-Meßfühlers 10 anstel- zur selektiven Bestimmung von Klopfsignalen. Auf diele
der genannten Störsignalkomponenten gemäß WeI- 60 se Weise kann der Zündzeitpunkt bei Erhaltung einer
lenform a von F i g. 3 ein Klopfsignal gemäß Wellen- guten Maschinenleistung unter weitgehender Vermeiform
a in F i g. 4, das mit einer gewissen Zeitverzöge- dung eines Klopfens gesteuert oder eingestellt werden,
rung relativ zu jedem Zündzeitpunkt F auftritt Beim indem der Zündzeitpunkt zur Ausschaltung eines Klopf-Durchgang
durch das Frequenzfilter 12 wird dieses zustands mittels eines Ausgangssignals der Diskrimi-Klopfsignal
kaum gedämpft während die Störsignal- 65 nierschaltung zurückverlegt wird. Die Diskriminierkomponenten
entsprechend Kurvenform b von Fi g. 4 schaltung enthält zumindest den Logikkreis 14, welcher
erheblich unterdrückt werden. Diese Wellenform b tritt zur Unterdrückung verschiedener Interferenz- bzw.
nach dem Schließen des Logikkreises 14 durch diese Störsignale bei der Klopfzustandsmessung dient mit
dem Ergebnis, daß ein Klopfen zuverlässig festgestellt werden kann und eine optimale Einstellung des Zündzeitpunkts
möglich wird.
Anschließend sei erwähnt, daß beispielsweise beim Anlassen des Motors, wenn das Ausgangssignal des
Klopfdetektors 10 nicht stabil ist, der Logikkreis 14 durch ein Ausgangssignal des Anlaßschalters oder einer
Rotationsdetektorschaitung geschlossen werden kann, so daß dann die Zündung des Motors unabhängig von
dem Klopfdetektor 10 zu den einzelnen Bezugszünd-Zeitpunkten erfolgt. Beim Auftreten von synchron mit
dem Drehwinkel des Motors erscheinenden mechanischen Störsignalen kann der Logikkreis 14 in einem bestimmten
Drehwinkelbereich durch einen Drehwinkeldetektor ebenfalls geschlossen werden, so daß auch auf
diese Weise das Auftreten von ungewünschten Störsignalen vermieden wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
40
50 55 60
Claims (1)
1. Zündzeitpunkteinstellvorrichtung für Brenn- oberen Totpunktlage des jeweiligen Zylinders zeitlich
kraftmaschinen mit innerer Verbrennung, bestehend 5 vorverlegt werden, wobei die Größe dieser zeitlichen
aus einem ein Zündsignal entsprechend einer vorge- Vorverlegung dieses Zündzeitpunkts im wesentJichen
gebenen Zündzeitpunktcharakteristik erzeugenden von der Füllung der jeweiligen Brennkammer — & h.
Signalgenerator und einem daran angeschlossenen, der Stellung des Gaspedals — sowie der Drehzahl der
der Speisung der vorhandenen Zündspule dienenden jeweiligen Brennkraftmaschine abhängt Bei Brenn-Schaltkreis,
wobei zwischen dem Signalgenerator 10 kraftmaschinen moderner Bauweise wird somit die Vor-
und dem Schaltkreis ein von einem Klopfdetektor Verlegung der Zündzeitpunkte entsprechend einem vorüber
ein Frequenzfilter gespeister Verstellkreis vor- gegebenen Kennlinienfeld vorgegeben, welches beigesehen
ist, welcher die dem Schaltkreis zugeführten spielsweise innerhalb eines elektronischen Speichers
ZUndimpulse zeitlich verzögert, falls mit Hilfe des an eingespeichert ist
der Brennkraftmaschine befestigten Klopfdetektors 15 Es zeigt sich jedoch, daß neben den obengenannten
Klopfsignaie feststellbar sind, dadurch ge- beiden Parametern — d.h. der Gaspedalstellung bzw.
kennzeichnet, daß zwischen dem Klopfdetek- dem Füllungsgrad der Brennkammer und der Drehzahl
tor (10) und dem Verstellkrei? (18—24) zusätzlich ein — ebenfalls andere Faktoren die Ausbreitungsge-
Logikkreis (14) vorgesehen ist, welcher mit Hilfe ei- schwindigkeit der Druckwelle während des Abbrenn-
ner Ansteuerschaltung (16) derart angesteuert ist, 20 Vorgangs des Kraftstoffluftgemisches beeinflussen, wo-
daß im Anschluß an den Zündzeitpunkt (F) während bei in diesem Zusammenhang als zusätzliche Parameter
eines vorgegebenen Zeitintervalls eine Sperrung des die Temperatur des Motorblockes, die Temperatur des
Ausgangssignals des Klopfdetektors (10) erfolgt zugeführten Kraftstoffluftgemisches, die Fettigkeit die-
2. Zündzeitpunkteinstellvorrichtung nach An- ses Kraftstoffluftgemisches, die Verbrennungseigenspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die 25 schäften des verwendeten Kraftstoffes sowie die Luft-Ansteuerung
des Logikkreises (14) dienende An- feuchtigkeit zu nennen wären. Da die Berücksichtigung
steuerschaltung (16) mit einer zusätzlichen Ein- dieser zusätzlichen Faktoren einen erheblichen technigangsklemme
(16a,) versehen ist, über welche eine sehen Aufwand erfordern würde, ist es somit bereits
von außen her durchzuführende Aktivierung des Lo- bekannt (siehe beispielsweise DE-OS 28 01 512), zusätzgikkreises
(14) während eines vorgegebenen Zeitin- 30 lieh einen an der jeweiligen Brennkraftmaschine befetervalls
durchführbar ist (F i g. 5). stigten Klopfdetektor vorzusehen, mit welchem eine
3. Zündzeitpunkteinstellvorrichtung nach An- Rückverlegung des Zündzeitpunktes immer dann vorspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genommen wird, falls an der jeweiligen Brennkraftmavon
dem Klopfdetektor (10) angesteuerte Verstell- schine Klopfsignale festgestellt werden. Bei derartigen
kreis (18—24) im wesentlichen aus einem Störpegel- 35 Klopfdetektoren handelt es sich dabei in der Regel um
detektor (18), einem Komparator (20), einem Inte- Vibrationsmeßelemente, mit welchem die mechanischen
grator (22) sowie einem Phasenschieber (24) aufge- Schwingungen bzw. Vibrationen der Brennkraftmaschibaut
ist. ne gemessen werden. Das Ausgangssignal derartiger Vibrationsmeßelemente wird dabei vorzugsweise zweimal
40 differenziert, so daß auf diese Weise Beschleunigungswerte der jeweiligen Vibrationen der Brennkraftmaschine
gebildet werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Im Hinblick auf die Tatsache, daß eine Brennkraftma-
Zündzeitpunkteinstellvorrichtung für Brennkraftma- schine während des Betriebs einer Vielzahl von Vibra-
schinen mit innerer Verbrennung entsprechend dem 45 tionen ausgesetzt ist, welche nicht unmittelbar auf das
Oberbegriff des Anspruches 1. Für einen möglichst opti- unter der Bezeichnung »Klopfen« bekannte Phänomen
malen Betrieb von Brennkraftmaschinen mit minimalem zurückgehen und demzufolge der an der Brennkraftma-
Brennstoffverbrauch ist es wichtig, daß die aufgrund der schine befestigte Klopfdetektor ebenfalls diese andere
Verbrennung des gezündeten Kraftstoffgemisches er- Vibrationen mißt, ist es somit bereits bekannt (siehe
zeugte Druckwelle den Zylinderboden immer dann er- 50 DE-OS 26 59 239), in dem Ausgangskreis des Klopfde-
reicht, wenn der jeweilige Zylinder sich im Bereich des tektors ein Frequenzfilter vorzusehen. Dabei wird von
oberen Totpunktes befindet. Eine zu späte Zündung des der Erkenntnis ausgegangen, daß die an dem Äußeren
innerhalb der jeweiligen Brennkammer befindlichen der Brennkraftmaschine feststellbaren Klopfsignale vor
Kraftstoffluftgemisches führt dabei zu einer nicht opti- allem innerhalb eines relativ schmalen niederfrequenten
malen Kraftumsetzung der bei der Verbrennung entste- 55 Frequenzbandes auftreten, so daß durch den Einsatz
henden thermischen Energie, während eine zu frühe eines entsprechend ausgebildeten Frequenzfilters ein
Zündung ein unter der Bezeichnung »Klopfen« bekann- großer Teil der durch andere Vibrationen hervorgerufe-
tes Phänomen hervorruft, bei welchem die bei der Ver- nen Störsignale eliminiert bzw. gesperrt werden kön-
brennung des Kraftstoffiuftgemisches sich ausbildende nen.
Druckwelle bereits den Zylinderboden erreicht, bevor 60 Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
der jeweilige verschiebbare Zylinder in seinen oberen Zündzeitpunkteinstellvorrichtung der zuletzt genann-
Totpunkt gelangt. Letzteres Phänomen führt dabei zu ten Art dahingehend weiterzubilden, daß auch bei Vor-
K einer zusätzlichen Geräuschbildung und einer unnöti- handensein von nicht zu vernachlässigenden Reststörsi-
r gen Stoßbelastung der Kurbelwellenlager, was eine un- gnalen, der Zustand des Vorhandenseins von uner-
\ gewünschte Reduzierung der Lebensdauer der jeweili- 65 wünschten Klopfsignalen im Hinblick auf eine erforder-
gen Brennkraftmaschine zur Folge hat. liehe Verschiebung des Zündzeitpunktes mit größerer
Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die bei der Sicherheit erfaßt werden kann.
\'l Verbrennung des Kraftstoffluftgemisches sich ausbil- Erfindungsgemäß wird dies durch Vorsehen der im
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