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DE3017998A1 - Verfahren zur katalytischen behandlung von partialoxidationsrohgas - Google Patents

Verfahren zur katalytischen behandlung von partialoxidationsrohgas

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DE3017998A1
DE3017998A1 DE19803017998 DE3017998A DE3017998A1 DE 3017998 A1 DE3017998 A1 DE 3017998A1 DE 19803017998 DE19803017998 DE 19803017998 DE 3017998 A DE3017998 A DE 3017998A DE 3017998 A1 DE3017998 A1 DE 3017998A1
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Germany
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gas
catalyst
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raw gas
iron
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DE19803017998
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Bernhard Dipl-Chem. Dr. Firnhaber
Gotthard Dipol.-Chem. Dr. 4300 Essen Ziegan
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Krupp Koppers GmbH
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Krupp Koppers GmbH
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/34Purifying combustible gases containing carbon monoxide by catalytic conversion of impurities to more readily removable materials

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Description

  • Verfahren zur katalytis chen Behandlung von Partialoxidations rohgas.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur katalytischen Behandlung von durch Partialoxidation (Vergasung) von festem und/oder flüssigem kohlenstoffhaltigen Material bei Temperaturen zwischen 1000 und 2000 " C gewonnenem Rohgas.
  • Die Herstellung von Rohgas durch Partialoxidation von kohlenstoffhaltigem Ausgangsmaterial und die anschliessende Aufarbeitung die -ses Rohgases für unterschiedliche Verwendungszwecke, wie beispielsweise als Heizgas, Synthesegas oder Reduktionsgas, ist bereits seit längerer Zeit bekannt und wird schon in einer Vielzahl von grosstechnischen Anlagen mit Erfolg verwirklicht. Ein bekanntes, für den genannten Zweck häufig eingesetztes und in dem oben genannten Temperaturbereich arbeitendes Vergasungsverfahren ist beispielsweise das Koppers-Totzek-Verfahren, bei dem das zu vergasende Ausgangsmaterial einer sogenannten Flugstromvergasung unterworfen wird.
  • Ein wesentlicher Vorteil dieses Verfahrens ist unter anderem darin zu sehen, dass es hinsichtlich des kohlenstoffhaltigen Ausgangsmaterials ausserordentlich flexibel ist. Das heisst, es können mit diesem Verfahren sowohl alle in der Praxis vorkommenden Kohlesorten als auch andere feste und/oder flüssige Brennstoffe wie beispielsweise Pech, Teer, Petrolkoks, schwere Kohlenwasserstoffe und Destillations- bzw. Fabrikationsrückstände aus der petrochemischen Industrie vergast werden. Die weitere Aufarbeitung des anfallenden Rohgases richtet sich dabei natürlich nach dem jeweiligen Verwendungszweck.
  • Beispielsweise muss das Rohgas für die Ammoniak-Erzeugung im Zuge der weiteren Aufarbeitung in vielen Fällen einer mehr oder weniger starken Verdichtung sowie einer Behandlung bei tiefen Temperaturen, wie einer Methanolkaltwäsche oder einer Flüssigstickstoffwäsche, unterworfen werden.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei der Durchführung dieser beiden Behandlungsstufen unter Umständen in einigen Betriebsanlagen gewisse Probleme und Schwierigkeiten auftreten können. So wurden auf den Laufrädern der Rohgaskompressoren sowie in den dazugehörigen Zwischenkühlern Ablagerungen von Schwefel, Eisensulfid sowie Eisennitrosylkomplexen (sogen. Roussint scheSalze) festgestellt. Index kalt MethanoWäsche führte die Bildung von Schwefel sowie von in Methanol löslichen Schwefel-Eisen-Verbindungen zu unerwünschten Ablagerungen in den Wärmetauschern. Im T ieftempe raturteil der Flüssigstickstoffwäsche traten ebenfalls unerwünschte Ablagerungen in den Wärmetauschern auf, die auf ausfrierendes NO zurückzuführen waren und die nur durch Abtauen beseitigt werden konnten.
  • Als Ursache für diese Störungen wurde zunächst ausschliesslich das Vorhandensein von Stickoxiden NO angesehen, welche im Rohgas als Spurenbestandteile normalerweise in einer Grössenordnung von < 100 ppm enthalten sind. In neuerer Zeit ist deshalb bei der Herstellung von Ammoniak aus durch Kohlevergasung erzeugtem Synthesegas bereits vorgeschlagen worden, die Stickoxide aus dem Gas durch eine Behandlung mit einem Kobaltmolybdat-Katalysator zu entfernen. (Chem.
  • Eng. , Februar 1980, 88 - 90, 94 ) Weitere Untersuchungen der Anmelderin haben jedoch ergeben, dass für einen Teil der oben geschilderten Störungen neben den Stickoxiden auch das S02 und der Sauerstoff verantwortlich sind, weiche ebenfalls als Spurenbestandteile im Rohgas in einer Grössenordnung voni 50ppm bzw. <150 ppm vorliegen. Es muss ausserdem davon ausgegangen werden, dass die genannten Spurenbestandteile generell bei der weiteren Aufarbeitung des Rohgases zu Störungen (Ablagerungen) in Rohrleitungen, Verdichtern, Waschstufen, Wärmetauschern usw. führen können.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur katalytischen Behandlung von durch Partialoxidation gewonnenem Rohgas zu schaffen, bei dem neben den Stickoxiden auch das SO2 und der Sauerstoff aus dem Rohgas entfernt werden. Gleichzeitig soll im Interesse der Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens nach Möglichkeit mit einem besonders preisgünstigen Katalysator gearbeitet werden. Ausserdem sollen die laufenden Betriebskosten natürlich möglichst niedrig gehalten werden. Es ist deshalb anzustreben, dass das erfindungsgemässe Verfahren bei einem möglichst niedrigen Temperaturniveau, das ein zu starkes Aufheizen und Wiederabkühlen des Rohgases vermei.
  • det, durchgeführt werden kann. Ferner soll der Druckabfall über dem Katalysator möglichst gering gehalten werden.
  • Das der Lösung dieser Aufgabe dienende Verfahren der eingangs beschriebenen Art ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass das von seinen staubförmigen Verunreinigungen befreite und auf eine Temperatur zwischen 70 und 250 " C gekühlte Rohgas vor der weiteren Gasbehandlung bei einem Druck zwischen 1 und 100 bar sowie mit einer Raumgeschwindigkeit zwischen 3 000 und 30 000 Nm³ Gas pro 3 m Katalysator und Stunde über einen Katalysator geleitet wird, der als aktive Komponente 2 bis 65 Gew. - 7o (bezogen auf die Gesamt-Eisen katalysatormasse)renthält, welches in sulfidischer Form vorliegt.
  • Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die katalytische Behandlung des Rohgases bei einer Temperatur zwischen 90 und 200 4 C sowie einem-Druck zwischen 2 und 60 bar erfolgt.
  • Zur Durchführung des erfidnungsgemässen Verfahrens kann von einem Katalysatorausgangsmaterial ausgegangen we rden, welches Gemische der Eisen- und Chromoxide mit oder ohne Trägermaterial enthält. . Ferner können insbesondere Fe - III - hydroxide* Fe - Oxidhydrate, Rotschlämme aus der Bauxitherstellung sowie eisenoxid-bzw. hydroxidhaltige Gasreinigungsmassen (sogen. Raseneisenerz) als Katalysatorausgangsmaterial zur Anwendung gelangen.
  • Die notwendige Sulfidierung der Eisenkomponente des Katalysator -ausgangsmaterials erfolgt dabei normalerweise durch Reaktion mit dem im Rohgas enthaltenen H2S. Es ist deshalb zweckmässig,wenn bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ein Mindestschwefelgehalt von 7 mg/Nm³ Rohgas nicht unterschritten wird.
  • Unter Umständen ist es natürlich auch möglich, zunächst das Katalysatorausgangsmaterial einer speziellen Sulfidierung mit einem H2S, CS2 und/oder Mercaptane enthaltenden Gas zu unterwerfen.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Sulfidierung reagiert die eventuell vorhandene Chromkomponente nicht oder nur in ganz geringem Umfange. Das Chrom bleibt deshalb im Katalysator in oxidischer Form erhalten und fungiert dabei vor allem als struktureller Verstärker des Katalysators.
  • Sofern Gemische aus Eisen- und Chromoxiden als Katalysatorausgangsmaterial zur Anwendung gelangen» so ist es zwe-ckmässig, wenn in diesen Gemischen ein Fe : Cr - Gewichtsverhältnis von 5 : 1 bis 15 : 1 vorliegt.
  • Wie bereits weiter oben festgestellt wurde, kann die aktive Komponente im Katalysator mit oder ohne Trägermaterial zur Anwendung gelangen. Sofern der Katalysator Trägermaterial enthält, können vorzugsweise A1203 oder SiO2 als Trägermaterial Anwendung finden. Es können aber auch andere bekannte Trägermaterialien wie z.B. MgO, ZrO2 und-TiO2 sowie deren Mischungen und Verbindungen (Spinelle) und auch Tone bzw. Tonerden für diesen Zweck eingesetzt werden.
  • Wegen der hohen Raumgeschwindigkeiten, bei denen das erfindungsgemässe Verfahren durchgeführt werden kann, ist es unter Umständen zweckmässig, wenn die aktive Komponente des Katalysaors auf Trägerkörper aufgebracht wird, die durch ihre Formgebung den Druckabfall über dem Katalysatorbett verhindern. Dies wird beispielsweise durch eine wabenförmige Struktur der Trägerkörper erreicht.
  • Die erfindungsgemässe Behandlung des Rohgases erfolgt vor der weiteren Gasbehandlung, das heisst vor der sogen. Sauergaswäsche und gegebenenfalls Konvertierung, nachdem das aus dem Vergaser austretende Gas durch geeignete Massnahmen, wie Behandlung im Zyklonabscheider und/oder in sogen. Nasswäechern, von seinen staubförmigen festen Verunreinigungen befreit worden ist. Falls im Zuge der Weiterbehandlung des Rohgases eine Verdichtung vorgesehen ist, wird die erfindung 5 gemäs se Gasbehandlung zweckmässigerweise vor oder zwischen den ersten Verdichtungsstufen des Rohgases durchgeführt. Dabei werden unter Reaktion mit dem im Gas vorhandenen Wasserstoff das SO2 zu H und die Stickoxide zu N2 und/oder NH3 umgesetzt. Die Bildung von Elementarschwefel, Eisennitrosyl komplexen (sogen. Roussint schen Salzen) oder Kohlenstoff nach dem Boudouard-Gleichgewicht ist dabei nicht festgestellt worden.
  • Dagegen wird der im Rohgas enthaltene Sauerstoff vollständig zu Wasser umgesetzt. Dass dies bei den relativ niedrigen Temperaturen, bei denen das erfindungsgemäIse Verfahren durchgeführt wird, möglich ist, war überraschend und unerwartet, wenn man die Verhältnisse bei der herkömmlichen Gaereinigung in Betracht zieht.
  • Dort werden bei Temperaturen, die nur verhältnismässig wenig unter dem erfindungsgemassen Temperaturniveau liegen, die Stickoxide von der Fe III - hydroxide enthaltenden Gasreinigungsmasse komplex gebunden, und der Sauerstoff reagiert in diesem Falle mit dem H2S unter Bildung von Elementarschwefel. Für die Wirtschaftlichkeit des erfindungsgemässen Verfahrens ist das angewandte, verhältnismässig niedrige Temperaturniveau jedoch von besonderer Bedeutung, da dadurch ein spezielles Aufheizen des Rohgasstromes entfallen kann.
  • Die erfindungsgemäss angewandten Katalysatoren begünstigen unter den beanspruchten Reaktionsbedingungen weder die Konvertierung von COnach dem Wassergasgleichgewicht noch die Methanisierung von CO. Eine Schädigung des sulfidierten Katalysators durch Was.- -serdampf tritt nicht ein. COS wird schliesslich je nach der Anfangskonzentration entsprechend dem Simultangleichgewicht zwischen C OS-Hydrie rung und GOS-Hydrolyse gebildet oder entfernt.
  • Nachfolgend soll die Wirksamkeit des erfindungsgemässen Verfahrens an Hand von vier Beispielen erläutert werden. In den Beispielen 1, 2 und 4 wurde das verwendete Einsatzgas (Rohgas) durch Partialoxidation von Kohle und im Beispiel 3 durch Partialoxidation von schweren Kohlenwasserstoffen gewonnen. Bei den Beispielen 1 bis 3 wurde als Katalysatorausgangsmaterial ein Gemisch aus Eisen- und Chromoxid verwendet, während im Beispiel 4 als Katalysatorausgangsmaterial eine Fe - III - hydroxide enthaltende Gasreinigungsmasse diente. Die Sulfidierung des Katalysatorausgangsmaterials erfolgte in allen vier Fällen durch den H2S-Gehalt des Einsatzgases. Weitere Einzelheiten der Beispiele ergeben sich aus den nachfolgenden Angaben Beispiele 1) Katalys atoraus gang s mate rial: Fe/C r -Oxide (Verhältnis Fe : Cr = 9: 1) Temperatur 1500 C Druck : 2, 5 bar Raumgeschwindigkeit : 13000 h-1 Einsatzgas: H2 21,4 Vol.-% CO 51,4 " " CO2 8,0 " " N2 12, 1 " H2O 6,2 " " H2S 0,9 " " NO 100 " -ppm SO2 50 " " O2 50 " " Im Produktgas: NO 0,5 Vol.-ppm SO2 < 2 " " NH3 70 " " andere Komponenten im wesentlichen unverändert.
  • 2) Katalysatorausgangsmaterial: Fe/Cr-Oxide (Verhältnis Fe : Cr = 9: 1) Temperatur : 150 ° C Druck : 2, 5 bar Raumgeschwindigkeit: 26000 h-1 Einsatzgas : wie in Beispiel 1 Im produktgas: NO 3 Vol. -ppm SO2 < 2 NH3 50 andere Komponenten im wesentlichen unverändert.
  • 3) Katalysatorausgangsmaterial : Fe/C r - Oxide (Verhältnis Fe : Cr = 9 : 1) Temperatur : 150 C Druck : 2, 5 bar Raumgeschwindigkeit : 26000 h-1 Einsatzgas : H2 34,8 Vol.-% CO 42, 0 " " CO2 7,5 " " N2 9,2 " ' H2O 6,2 H2S 0,3 NO 100 Vol. -ppm SO2 50 " " Im Produktgas : NO 2,5 Vol.-ppm SO2 2 " " NH3 55 " " andere Komponenten im wesentlichen unverändert.
  • 4) Katalysatorausgangsmaterial : Fe - m - hydroxide (Gasreinigungsmas se) Temperatur : 150 C Druck : 2, 5 bar Raumgeschwindigkeit : 26000 h Einsatzgas : wie in Beispiel 1 Im Produktgas: NO 2 Vol. -ppm SO2 2 " " NH3 60 " " " andere Komponenten im wesentlichen unverändert.
  • Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass in allen vier Fällen eine wirksame Herabsetzung des SO2- und Stickoxidgehaltes im Einsatzgas ereicht werden konnte. Die Stickoxidewerden dabei überwiegend bis zum NH3 reduziert. Beispiel 4 verdient insofern noch besondere Beachtung, weil hier sogen. Gasreinigungsmasse als Katalysatorausgangsmaterial verwendet wurde. Diese ist natürlich noch preisgünstiger als die in den Beispielen 1 bis 3 verwendeten Gemische von Eisen- und Chromoxid und stellt eine ausserordentlich wirtschaftliche Lösung des Problems dar.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1.) Verfahren zur katalytischen Behandlung von durch Partialoxidation (Vergasung) von festen und/oder flüssigem kohlenstoffhaltigen Material bei Temperaturen zwischen 1000 und 2 000 ° C gewonnenem Rohgas, dadurch gekennzeichnet, dass das von seinen staubförmigen Verunreinigungen befreite und auf eine Temperatur zwischen 70 und 250° C gekühlte Rohgas vor der weiteren Gasbehandlung bei einem Druck zwischen 1 und 100 bar sowie mit einer Raumgeschwindigkeit zwischen 3 3 000 und 30 000 Nm Gas pro m Katalysator und Stunde über einen Katalysator geleitet wird, der als aktive Komponente 2 bis 65 Gew. - % (bezogen auf die Gesamtkatalysatormasse) Eisen enthält, welches in sulfidischer Form vorliegt.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die katalytische Behandlung des Rohgases vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 90 und 200 ° C sowie einem Druck zwischen 2 und 60 bar erfolgt.
  3. 3.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Katalysatoren zur Anwendung gelangen, bei denen das Eisen im Katalysatorausgangsmaterial zunächst als Oxid oder Hydroxid vorliegt, welches durch Reaktion mit dem im Rohgas enthaltenen H S oder durch spezielle Behandlung mit einem H2S, 052 und/oder Mercaptane enthaltenden Gas in sulfidische Form übergeführt wird.
  4. 4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysatoraus gangsm-e rial Eisen-Chrom-Oxide mit einem Fe : Cr - Gewichtsverhältnis von vorzugsweise 5 : 1 bis 15 : 1 zur Anwendung gelangen.
  5. 5.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysatorausgangsmaterial eine Fe - III - Hydroxide enthaltende Gasreinigungsmasse zur Anwendung gelangt.
  6. 6.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Katalysatoren zur Anwendung gelangen, bei denen die aktive Komponente oberflächlich auf Trägerkörpern aufgebracht worden ist, die durch ihre Formgebung den Druckabfall über dem Katalysatorbett verringern.
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