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DE3017739A1 - Herstellungsverfahren fuer mehrkanalige magnetkoepfe - Google Patents

Herstellungsverfahren fuer mehrkanalige magnetkoepfe

Info

Publication number
DE3017739A1
DE3017739A1 DE19803017739 DE3017739A DE3017739A1 DE 3017739 A1 DE3017739 A1 DE 3017739A1 DE 19803017739 DE19803017739 DE 19803017739 DE 3017739 A DE3017739 A DE 3017739A DE 3017739 A1 DE3017739 A1 DE 3017739A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
block
magnetic
coils
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803017739
Other languages
English (en)
Inventor
Toyo Nishiyama
Seizo Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympus Optical Co Ltd filed Critical Olympus Optical Co Ltd
Publication of DE3017739A1 publication Critical patent/DE3017739A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/29Structure or manufacture of unitary devices formed of plural heads for more than one track
    • G11B5/295Manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description

  • Herstellungsverfahren für mehrkanalige Magnetköpfe
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mehrere Kanäle aufweisenden Magnetkopfes.
  • Bei den bereits bekannten Verfahren wird ein mehrkanaliger lviagnetkopf auf folgende Weise hergestellt: Eine Anzahl von I-'agnetköpfen, von denen jeder einzelne einen Kopfspalt aufweist, werden aus einem sinteroxydierten ferromagnetischen Material produziert. Anschließend werden Abstandsstücke von bestimmter Stärke und aus einem nicht-magnetischen Material zwischen die magnetischen Kerne gesetzt. Die Kerne und die Abstandsstücke werden so zusammengefügt, daß sie einen Block bilden. Jene Fläche des Blocks, die die Vorderseite des magnetischen Kopfes bilden soll, wird geläppt oder poliert.
  • Çei diesem Verfahren müssen die Magnetkerne separat hergestellt werden. Wenn bei der Produktion der Abstandsstücke eine bestimmte Stärke nicht ganz exakt eingehalten wird, ist es möglich, daß die Magnetkerne nicht die gewünschte Position hinsichtlich der entsprechenden Spuren auf einem Magnetband einnehmen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren vorzustellen, mit dem ein mehrkanaliger Magnetkopf auf einfache Weise hergestellt werden kann, der die gewünschten exakten Abmessungen besitzt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einem Herstellungsverfahrenfür mehrkanalige Magnetköpfe ein einen Kopfspalt aufweisender vorderer Kernblock und ein hinterer Kernblock zu einem kammförmigen vorderen Kern und einem kammförmigen~-hinteren Kern geformt werden, von denen jeder Kernelemente für Kanäle aufweist , daß Spulen um die betreffenden Kanal-Kernelemente des vorderen oder des hinteren Kerns gewickelt werden, daß der vordere und der hintere Kern miteinander verklebt werden, so daß sie einen Magnetkopfblock bilden, der eine Vielzahl von Kernen besitzt und daß eine Anzahl von Abschirmplatten in die Spalte zwischen den Kanalkernen eingesetzt wird.
  • Im folgenden soll die vorliegende Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Zeichnung eines in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendeten vorderen Kernblocks; Fig. 2 eine perspektivische Zeichnung des vorderen Kernblocks nachdem er bearbeitet wurde und die Form eines Kamms erhielt; Fig. 3 eine perspektivische Zeichnung eines in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendeten hinteren Kernblocks; Fig. 4 eine perspektivische Zeichnung des hinteren Kernblocks nachdem er bearbeitet wurde und die Form eines Kamms erhielt; Fig. 5 eine perspektivische Zeichnung einer Spule, Fig. 6 eine perspektivische Zeichnung des hinteren Kernblocks, der mit in Fig. 5 dargestellten Spulen versehen wurde; Fig. 7 eine perspektivische Zeichnung einer in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendeten Abschirmplatte; Fig. 8 eine Seitenansicht eines einen Kopf darstellenden Blocks, der aus einem vorderen und einem hinteren Block besteht und bei dem die Spulen um den hinteren Kernblock gewickelt und die Abschirmplatten dazwischengesetzt sind; Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines Teils des in Fig. 8 dargestellten hinteren Kernblocks; und Fig. 10 eine perspektivische Zeichnung eines erfindungsgemäßen mehrkanaligen Magnetkopfes.
  • Zuerst werden zwei rechteckige Blöcke 11 und 12 aus einem sinteroxydierten ferromagnetischen Material, wie z.B. Ferrit, hergestellt. Jeweils eine Seite dieser rechteckigen Blöcke, die zusammen mit der entsprechenden Seite des anderen rechteckigen Blocks einen Kopfspalt bildet, wird geläppt oder poliert. Die Blöcke 11 und 12 werden beispielsweise mit geschmolzenem Glas so miteinander verbunden, daß ihre geläppten oder polierten Flächen einen gewünschten Kopfspalt 13 bilden. Die Blöcke 11 und 12 ergeben zusammen den in Fig. 1 abgebildeten vorderen Kernblock 14. Um ein Kopfspaltende 15 zu erhalten, wird eine V-förmige Nut 16 in den vorderen Kernblock 14 geschnitten, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Oberseite 17 des vorderen Kernblocks 14, die dazu vorgesehen ist, mit einem (an späterer Stelle beschriebenen) hinteren Kernblock verklebt zu werden, wird daraufhin geläppt oder poliert. Weiterhin werden U-förmige Nuten 18 in den vorderen Kernblock 14 nebeneinander in regelmäßigem Abstand geschnitten, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Der tiefstgelegene Teil der U-Nuten 18 liegt unterhalb des Kopfspaltendes 15. Auf diese Weise erhält man aus dem vorderen Kernblock 14 einen kammförmigen vorderen Kern 19, der Kernelemente für die Kanäle besitzt.
  • Einen hinteren Kernblock 20 erhält man dadurch, daß ein Kernblock 21 aus Ferrit, der ein U-förmiges Schnittprofil aufweist, mit einem nicht-magnetischen Block 22 (z.B. einem Glasblock) wie in Fig. 3 abgebildet verklebt wird, wobei eine Klebesubstanz, wie z.B. geschmolzenes Glas oder ein Kunstharz, verwendet wird.
  • Vorzugsweise fertigt man den nicht-magnetischen Block 22 aus einem Material, dessen thermischer Ausdehnungskoeffizient im wesentlichen dem des Ferrit-Kernblocks 21 entspricht. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Verklebung der Blöcke 21 und 22 durch die Hitzeanwendung beeinträchtigt, die bei der Verwendung von geschmolzenem Glas oder zum Härten des Kunstharzes erfolgt.
  • In die Oberseite des nicht-magnetischen Blocks 22 wird eine U-förmige Nut 22a geschnitten. Diese Nut 22a verläuft in Längsrichtung des Blocks 22. Sie dient dazu, die Bläschen abzuleiten, die sich in dem für die Verklebung der Blöcke 21 und 22 verwendeten geschmolzenen Glas oder Kunstharz bilden können und einen eventuellen Überschuß des verwendeten geschmolzenen Glases oder Kunstharzes aufzunehmen. Die Oberseiten 23 des Ferrit-Kernblocks 21, die dazu bestimmt sind, gegen den vorderen Kernblock 19 zu stoßen, erfahren eine Feinbearbeitung, i.e. entweder Läppen oder Polieren.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind in den hinteren Kernblock 20 U-förmige Nuten nebeneinander und in regelmäßigen Abständen voneinander eingeschnitten. Dabei sind die tiefstgelegenen Teile dieser U-förmigen Nuten 24 , i.e. die waagerecht verlaufenden Flächen der U-Formen, bereits in den nicht-magnetischen Kernblock 22 gelegt. Diese U-förmigen Nuten 24 sind weiterhin so angeordnet, daß sie mit den entsprechenden U-förmigen Nuten 18 des vorderen Kernblocks 19 fluchten. Auf diese Weise wird aus dem hinteren Kernblock 20 ein kammförmiger hinterer Kern 25, der Kernelemente für die Kanäle besitzt. Anschließend wird der kammförmige hintere Kern 25 bis zu der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Line A-B in ein Bad mit einer ein wenig Kunstharz, wie z.B. Acryl, enthaltenden Lösung getaucht. Dann wird er aus dem Lösungsbad herausgenommen und getrocknet, wodurch sich ein isolierender Film auf jenen Abschnitten der Kanal-Kernelemente bildet, die in die Lösung eingetaucht waren. Wenn der isolierende Film eine ausreichende Härte erreicht hat, werden Spulen von der Art, wie in Fig. 5 abgebildet, um die Kanal-Kernelemente dzs hinteren Kerns 25, wie in Fig. 6 dargestellt, gewickelt.
  • Der vordere Kern 19 wird auf den hinteren Kern 25 gesetzt, wobei die Oberseiten 17 des ersteren die entsprechenden Oberseiten 23 des letzteren berühren. Dann werden die U-Nuten 18 des vorderen Kerns 19 dadurch auf die U-Nuten 24 des hinteren Kerns 25 ausgerichtet, daß ein Abstandsstück oder mehrere Abstandsstücke aus Glas in zwei gicht dargestellte) in die Kerne 19 bzw. 25 geschnittene Justiernuten eingeführt werden.
  • Während die Kerne 19 und 25 mit Hilfe einer Montagevorrichtung so gehalten werden, daß die U-Nuten 18 mit den U-Nuten 24 fluchten, werden Abschirmplatten 27 von dem in Fig. 7 abgebildeten Typ in die Zwischenräume zwischen den von den Kanal-Kernelementen der Kerne 19 und 25 gebildeten Kanalkernen eingeführt. Jede einzelne Abschirmplatte 27 besteht aus einer Platte 28 aus Ferrit oder Permalloy, zwei schmalen Stücken aus einer Beryllium-Kupferlegierung oder Phosphorbronze, die auf beiden Seiten des oberen Endabschnitts der Platte 28 angeordnet sind und zwei weiteren schmalen Stücken 29 aus einer Beryllium-Kupferlegierung oder Phosphorbronze die sich beidseitig des unteren Endabschnitts der Platte 28 befinden. Die Abschnitte der Abschirmplatte 27 mit der grdßten Stärke, i.e. die oberen und unteren Endabschnitte, sind etwas dünner als die U-Nuten 18 des vorderen Kerns 19 breit sind. Diese Abschirmplatten 27 schirmen die Kanalkerne mit den darum gewickelten Spulen 26 vollständig voneinander ab.
  • Aus Fig. 10 geht hervor, daß ein Klemmenbrett 30 mit Klemmen auf eine Seite des nicht-magnetischen Blocks 22 des hinteren Kerns 25 geklebt ist. An der anderen Seite des nicht-magnetischen Blocks 22 ist ein weiteres Klemmenbrett in gleicher Weise befestigt. Die Klemmen der Bretter 30 sind mit den entsprechenden Spulen 26 verbunden. Nun werden der vordere ternblock 19, der hintere Kern 25, die Spulen 26 und die Abschirmplatten 27 mit einer Klebesubstanz auf Kunstharzbasis miteinander verklebt.
  • Wenn der Kleber so weit ausgehärtet ist, daß die Blöcke 19 und 25, die Spulen 26 und die Abschirmplatten 27 fest zusammenhalten, werden der vordere tern 19 und die Abschirmplatten 27 geläppt, wobei jene in Fig. 10 gestrichelt dargestellten Abschnitte entfernt werden. Mit dem Abschluß dieses Prozesses ist die Herstellung eines mehrkanaligen Magnetkopfes beendet.
  • rindungsgemnß wird eine Vielzahl von U-förmigen Nuten in den vorderen und den hinteren Kernblock geschnitten. Die Breite eines jeden einzelnen Kanalkerns, die der Breite einer Bandspur entspricht, wird folglich durch die Breite der U-förmigen Nuten bestimmt. Wenn die Kanäle uberhaupt von einer vorgegebenen Breite abweichen, so ist die Abweichung auf die Toleranz der die Nuten schneidenden Werkzeugmaschine beschränkt. Weiterhin verbessern die zwischen die Kanalkerne gesetzten Abschirmplatten die Übersprechcharakteristik ganz erheblich. Außerdem werden die Spulen nicht kurzgeschlossen, wenn sie um die Kanalkerne gewickelt werden, da letztere mit einer isolierenden Schicht überzogen sind.
  • Im vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die Spulen 26 um die Kanal-Kernelemente des hinteren Kerns 25 gewickelt.
  • Es ist ebenfalls möglich, die Kanal-Kernelemente des vorderen Kerns 19 länger zu gestalten und die Spulen 26 darum zu wickeln.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 0 Verfahren zur Herstellung eines mehrere Kanäle aufweisenden Magnetkopies, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a ß ein einen Kopfspalt (13) aufweisender vorderer Kernblock (14) und ein hinterer Kernblock (20) zu einem kammförmigen vorderen Kern (19) und einem kammförmigen hinteren Kern (25) geformt werden, von denen jeder Kernelemente für Kanäle auSweist, daß Spulen (26) um die betr#ffenden Kanal-Kernelemente des vorderen oder des hinteren Kerns gewickelt werden, daß der vordere und der hintere Kern miteinander verklebt werden, so daß sie einen Magnetkopfblock bilden, der eine Vielzahl von Kernen für die Kanäle besitzt, daß eine Anzahl von Abschirmplatten (27) in die Spalte (18,24) zwischen den Kanalkernen eingesetzt werden, daß die Kanalkerne, die Spulen (26) und die Abschirrnplatten (27) miteinander verklebt werden, wobei ein nicht-magnetisches Klebemittel verwendet wird und daß der vordere Kern (19) und die Abschirmplatten (27) geläppt und poliert werden.
  2. 2; Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmplatten (27) die Spalte (18, 24) zwischen den Kanalkernen ausfüllen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßder hintere Kernblock (20) aus einem magnetischen Block (21) mit U-förmigem Schnittprofil und einem nicht-magnetischen Block (22) besteht, die durch ein Klebemittel miteinander verbunden sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Block (21) und der nicht-magnetische Block (22) aus Materialien gefertigt sind, die im wesentlichen denselben thermischen Ausdehnungskoeffizienten haben.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, bei dem in einem zusätzlichen Verfahrensschritt in die Oberseite des nichtmagnetischen Blocks (22) eine U-förmige Nut (22a) geschnitten wird, die in Längsrichtung des nicht-magnetischen Blocks (22) verläuft.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Nuten (24) des hinteren Kerns (25) in den nichtmagnetischen Block (22) geschnitten werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem in einem zusätzlichen Verfahrensschritt auf die Kanal-Kernelemente des hinteren Kerns (25) eine isolierende Schicht dadurch aufgebracht wird, daß die Kanal-Kernelemente in ein Bad mit einer Kunstharz enthaltenden Lösung getaucht werden und anschließend wieder herausgenommen und getrocknet werden.
DE19803017739 1979-05-09 1980-05-09 Herstellungsverfahren fuer mehrkanalige magnetkoepfe Withdrawn DE3017739A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5645279A JPS55150119A (en) 1979-05-09 1979-05-09 Manufacture of multi-channel magnetic head

Publications (1)

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DE3017739A1 true DE3017739A1 (de) 1980-11-20

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DE19803017739 Withdrawn DE3017739A1 (de) 1979-05-09 1980-05-09 Herstellungsverfahren fuer mehrkanalige magnetkoepfe

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