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DE3017274C2 - Vorrichtung zum Streichen von Papierbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Streichen von Papierbahnen

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DE3017274C2
DE3017274C2 DE3017274A DE3017274A DE3017274C2 DE 3017274 C2 DE3017274 C2 DE 3017274C2 DE 3017274 A DE3017274 A DE 3017274A DE 3017274 A DE3017274 A DE 3017274A DE 3017274 C2 DE3017274 C2 DE 3017274C2
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blade
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Balthasar 7410 Reutlingen Miller
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Jagenberg AG
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Jagenberg Werke AG
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    • D21H25/10Rearranging applied substances, e.g. metering, smoothing; Removing excess material with blades
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  • Paper (AREA)

Description

gibt Dies erlaubt eine genau dosierte und unmittelbare Einstellung de» Streichgewichtes mit einfachen Mitteln, was ebenfalls sehr wichtig ist da sich die Viskosität der Streichmasse ständig ändert und somit eine rasche und genaue Reaktion auf Viskositätsänderungen durch Veränderung des Anstelldruckes wichtig ist
Die Konstanz der Position der Rakelspitze oder Rakelspitzen bei Veränderungen des Anstelldruckes erlaubt eine einfache Steuerung dieses Druckes mittels eines Prozeßrechners in der Weise, daß der Streichmassenauftrag unabhängig von der Geschwindigkeit bleibt Würde der Anstelldruck nicht geschwindigkeitsabhängig geändert, dann würde mit zunehmender Geschwindigkeit als Folge des wachsenden hydraulischen Drukkes in dem Spalt zwischen Rakel und Papierbahn die Rakel mehr und mehr angehoben. Weiterhin kann der Prozeßrechner dafür sorgen, daß der Anstellwinkel der Rakel oder Rakeln in Abhängigkeit von der Rauhigkeit der Papierbahn verändert wird. Je rauher die Papierbahn ist desto größer muß der Anstellwinkel eingestellt werden, um die Einwirkungszone der Rakel zu verkürzen. Die Rauhigkeit kann mit einem Glättemeßgerät kontinuierlich gemessen werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Stützkörper, an dem die Rakel zwischen ihrem freien Ende und ihrem eingespannten Ende anliegt eine Schneide als Anlagefläche für die Rakel auf, da sich dann für die Rakel die günstigsten Krümmungsverhältnisse ergeben.
Die Rakel oder Rakeln können auch als Rollrakel ausgebildet sein.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisch und unvollständig dargestellte Ansicht eines Ausführungsbeispiels für einen einseitigen Strich,
F i g. 2 eine schematisch und unvollständig dargestellte Ansicht eines Ausführungsbeispiels für zweiseitigen Strich.
Eine Vorrichtung zum einseitigen Auftragen einer Streichmasse auf eine Papierbahn 1 weist ein Gestell auf, von dem in F i g. 1 nur eine der beiden Seitenwangen 2 schematisch dargestellt ist. Der Abstand dieser beiden Seitenwangen 2 voneinander ist größer als die axiale Länge einer Walze 3, über welche die Papierbahn 1 während des Streichvorganges läuft. Die Walze 3 kann deshalb zwischen die beiden Seitenwangen 2 eingreifen, wie dies aus F i g. 1 ersichtlich ist Ln jeder der Scitenwangen 2 ist mittels eines wegen der besseren Übersichtlichkeit im Durchmesser zu groß dargestellten Lagerzapfens 17 ein Seitente'l 4 eines Trägers gelagert. Die durch die beiden Lagerzapfen für die Seitenteile 4 definierte Schwenkachse liegt parallel zur Drehachse der Walze 3 und in einer den Walzenmantel tangierenden Ebene 5. Daher ist der Abstand der beiden spiegelbildlich gleich ausgebildeten Seitenteile 4 voneinander ebenfalls größer als die axiale Länge der Walze 3. Die im Bereich ihres oberen Endes mittels der Lagerzapfen gelagerten Seitenteile 4 sind durch ein Jochteil 5 starr w miteinander verbunden, damit sie sich stets in der glel· chen Winkellage befinden. Der Einstellung und Feststellung des Trägers in einer bestimmten Winkellage dient eine Einstellvorrichtung 6, welche im Ausführungsbeispiel am Jochteil 5 angreift.
Im Träger ist schwenkbar eine Halterung 7 gelagert, und zwar im Bereich ihres unteren Endes. Die parallel zu den Lagerzapfen 17 liegende Schwenkachse 8 ist im Bereich des unten liegenden Schenkels der C-ähnlichen Halterung 7 angeordnet und dient dazu, diese Halterung zwischen der in F i g. 1 dargestellten Arbeitsstellung und einer durch eine Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn der Blickrichtung gemäß Fig. 1 erreichbaren Stellung zu schwenken, welche die Halterung beispielsweise einnimmt wenn die Streichvorrichtung außer Betrieb ist Die Schwenkvorrichtung, welche diese Schwenkbewegung der Halterung 7 bewirkt und die Halterung in ihrer Arbeitsstellung feststellt ist nicht dargestellt da es sich um einen bekannten Schwenkantrieb handelt
Der obere Schenkel der Halterung 7, der tiefer liegt als die Lagerzapfen der Seitenwangen 2, weist gegen die Walze 3 und bildet an seinem freien Ende eine Schneide 9, die parallel zu der durch die Lagerzapfen 17 definierten Achse verläuft, aber in einem Abstand a unterhalb dieser Achse liegt Der untere Schenkel der Halterung 7 erstreckt sich vom Joch aus in derselben Richtung wie der obere Schenkel, wird aber durch zwei Arme gebildet zwischen denen eine Klemmvorrichtung 10 mittels Schwenkzapfen 11 gelagert ist Die d<ydi die Schwenkzapfen 11 definierte Achse liegt parallel'7 Jr Schneide 9 und der durch die Lagerzapfen definierten Achse. Der Abstand d dieser Achse von der durch die Lagerzapfen 17 und die Schneide 9 definierten Ebene ist kleiner als 500 mm.
Wie F i g. 1 zeigt weist die Klemmvorrichtung 10 eine von den Schwenkzapfen 11 getragene und sich gegen die Schneide 9 erstreckende Klemmbacke 12 auf, welche in ihrem oberen Teil auf der gegen die Walze 3 weisenden Seite eine ebene Anlagefläche für eine Rakel 13 biidet In den in F i g. 1 dargestellten Positionen der Seitenteile 4 des Trägers und der Klemmvorrichtung 10 liegt die Anlagefläche der Klemmbacke 12 in der durch die Längsachse der Lagerzapfen und die Schneide 9 definierten .Ebene. Sie kann jedoch mittels eines Schwenkantriebes 14, der einerseits an der Klemmbakke 12 und andererseits am Joch des Trägers angelenkt ist, auch in andere Schwenkstellungen gebracht wtrden. Außerdem hält der Schwenkantrieb 14 die Klemmbacke 12 in der gewählten Stellung. Eine zweite Klemmbacke
15 ist gegen die Anlagefläche der Klemmbacke 12 spannbar, damit das untere Ende der Rakel 13 in der Klemmvorrichtung sicher festgehalten werden kann. Der Abstand zwischen der Schneide 9 unrt der gegen sie weisenden Stirnseite der Klemmvorrichtung 10 ist mit b, der Abstand zwischen dieser Stirnseite und der durch die Schwenkzapfen 11 definierten Schwenkachse mit c bezeichnet Das Verhältnis dieser Abstände zueinander ist so gewählt daß a + b S c ist. Hierdurch ändert das an die Papierbahn 1 anzudrückende freie Ende der Rakel 13 seine Lage nicht oder höchstens in einem nicht, nennenswerten Maße, wenn zur Einstellung des Anstelldr.ick».a· ijer Rakel 13, also der Kraft, mit der das freie Ende der Rakel 13 gegen die Papierbahn 1 gepreßt wird, die Klemmvorrichtung 10 aus der in Fig. 1 dargestellten Schwenklage im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und die Rakel dabei S-förmig gekrümmt wird, wobei die Stelle, an welcher der Sinn der Krümmung sich ändert, in der an der Schneide 9 anliegenden Zone liegt, wie F i g. 1 zeigt.
Sowohl die Einstellvorrichtung 6, mittels <ier«n der Anstellwinkel der Rakel 13 eingestellt wird, als auch der Schwenkantrieb 14 werden von einem Prozeßrechner
16 gesteuert, wie die-, in Fig. 1 symbolisch angedeutet ist.
Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel für einen doppelseitigen Strich besteht praktisch aus zwei
Vorrichtungen für einen einseitigen Strich, wie ein Vergleich der F i g. 2 und I zeigt. Die beiden Rakeln 113 und 113' sind an an die eine bzw. andere Seite der zwischen ihnen hindurchgeführten Papierbahn 101 mit ihrem freien Ende andrückbar. Ihr anderes Fnde ist in einer Klemmvorrichtung 110 bzw. 110' festgehalten, die beide wie die Klemmvorrichtung 10 des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet und im Bereich ihres unteren Endes mittels Schwenkzapfen 111 bzw. 111' zwischen zwei Armen schwenkbar gelagert sind, welche den unteren to Schenkel einer C-förmigen Halterung 107 bzw. 107' bilden, welche beide spiegelbildlich zueinander ausgebildet und angeordnet sind. Der jeweils obere Schenkel der Halterung 107 bzw. 107' weist gegen denjenigen der anderen Halterung und bildet in gleicher Höhe je eine Schneide 109 bzw. 109', an dem die Rakeln 113 bzw. 113' im Abstand c von ihrem freien Ende Anlage finden. Mittels je eines Schwenkantriebes 114 bzw. 114' können die Klemmvorrichtungen 110 bzw. 110' relativ zur Halterung verschwenkt werden, um unter Bildung einer S-förmigen Krümmung der Rakel diese mit dem gewünschten Anstelldruck gegen die Papierbahn zu drükken.
Die beiden Halterungen 107 und 107' sind im Bereich ihres unteren Schenkels schwenkbar in je einem Träger gelagert, dessen in Fig.2 sichtbarer Seitenteil mit 104 bzw. 104' bezeichnet ist. Die Schwenkachsen 108 und 108' der beiden Klemmvorrichtungen liegen parallel zueinander sowie zu den durch die Schwenkzapfen 111 und 111' definierten Achsen, die wiederum parallel zur Papierbahn 101 liegen.
Die Seitenteile 104 und 104', deren obere Endabschnitte sich überlappen, sind im Bereich dieser Endabschnitte mittels zweier Lagerzapfen 117 schwenkbar in den Seitenwangen 102 eines im übrigen nicht dargestellten Gestells gelagert. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fi g. 1 liegt die von den Lagerzapfen definierte Schwenkachse etwas tiefer als die auf einander ausgerichteten freien Enden der beiden Rakeln 113 und 113', also in dem von diesen gebildeten keilförmigen Raum, wie Fig.2 zeigt. Die Seitenteile 104 der beiden Träger sind je durch ein Jochteil 105 starr miteinander verbunden. An den Jochteilen 105 greift je eine Einstellvorrichtung 106 bzw. 106' an, die andererseits mit den Seitenwangen 102 verbunden ist und den Träger nicht nur verschwenken, sondern auch in jeder wählbaren Schwenkstellung feststeilen kann. Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 kann daher mit den Einstellvorrichtungen 106 und 106' der Anstellwinkel der Rakeln 113 bzw. 113' und mittels der Schwenkantriebe 114 bzw. J14' der Ansteildruck eingestellt werden. Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fi g. 1 besteht auch hinsichtlich der Abstände a, b, c und d, d. h. es gilt auch hier a + b < c und d < 500 mm. Der Abstand a ist zwischen dem freien Ende der beiden Rakeln 113 und 113' sowie der sie abstützenden Schneide 109 bzw. 109' gemessen. Der Abstand b ist zwischen der Schneide 109 bzw. 109' und der ihr zugekehrten Stirnseite der Klemmvorrichtung
110 bzw. 110', der Abstand c zwischen dieser Stirnseite und der Schwenkachse der Klemmvorrichtung gemessen. Mit dist der Abstand der durch die Schwenkzapfen
111 und 11Γ definierten Achsen von den durch die Lagerzapfen 117 und die Schneide 109 bzw. 109' definierten Ebenen bezeichnet
Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 hat eine Schwenkbewegang der KJemmvorrichtungen 110 und 110' eine Änderung des Anstelldruckes der Rakeln 113 bzw. 113' zur Folge, wobei jedoch die Position des freien Rakelendes sich nicht oder zumindest nicht nennenswert ändert. Der Anstellwinkel der Rakeln wird mittels der Einstellvorrichtungen 106 bzw. 106' eingestellt. Ein diese* beiden Einstellvorrichtungen sowie die Schwenkantriebe 114 und 114' steuernder Prozeßrechner ist in F i g. 2 nicht dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 - 2 gefläche, abstützt Patentansprüche: Der vorgenannte Stand der Technik bezieht sich auf die DE-OS 28 25 907. Dabei wird unter anderem das
1. Vorrichtung zum Streichen von Papierbahnen untere Ende des aus einem Blade gebildeten Rakel dermit wenigstens einer Rakel, die im Bereich ihres ei- 5 art translatorisch verschoben, daß durch die S-förmige nen Endes in eine Klemmvorrichtung eingespannt Bladeverbiegung der Anpreßdruck der Bladeschncide ist, weiche bewegbar und in wählbarer Position fest- gegen die Materialbahn zur Erzielung unterschiedlicher stellbar in einer Halterung gelagert ist die ihrerseits Auftragsgewichte oder -qualitäten veränderbar ist um eine im Bereich des freien Endes der Rakel be- Hierbei" bleibt die geometrische Veränderung e'er BIafindliche Schwenkachse schwenkbar in einem Ge- 10 despitze in bezug auf die über eine Gegenwalze geführstell angeordnet ist und einen Stützkörper aufweist te Papierbahn bezüglich des Streichwinkels und dem welcher die Rakel in ihrer Betriebsstellung, in wel- Anschliff der Bladeschneide vernachlässigt wodurch die eher sie zwei gegensinnige Krümmungen aufweist, Erreichung des Qualitätsoptimums nicht möglich ist
in einem Abstand (a) von ihrem freien Ende und in Mit der DE-OS 28 45 036 ist eine weitere Vorrichtung einem Abstand (b) von ihrem in die Klemmvorrich- 15 hekanntgeworden, mit welcher durch spiegelbildliche tang eingespannten Ende auf ihrer der Papierbahn Anordnung der vorgenannten Vorrichtung eine Papierabgekehrten Seite, vorzugsweise mit einer schnei- bahn doppelseitig gestrichen wird. Dabei wird das auf denförmigen Anlagefläche, abstützt, dadurch der Bahnrückseite liegende Rakel durch ein steifes BIagekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung de gebildet während das vorderseitige Rakel die Form (10,110, HOM in der Halterung (7; 107,107') um eine 20 eines elastischen Blades aufweist Durch das Zusam-Schwenkacbse (11; 111, 11Γ) schwenkbar gelagert menwirken dieser verschiedenen Blades sind zwangsist die parallel zur Schwenkachse der Halterung und läufig auch die Strichqualitäten der Vorder- und Rückin einem Abstand von dem sich in der Klemmvor- seite der Papierbahn unterschiedlich,
richtung befindenden Ende der Rakel (13; 113,113') Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine liegt der größer ist als der Abstand (c) von demjeni- 25 Streichvorrichtung der eingangs beschriebenen Art angen Ende der Klemmvorrichtung, an dem die Rakel zugeben, bei der durch eine Änderung des Anstelldrukaustritt und daß die Schwenkachse (11; 111, WV) kes die Lage der Berährungsstelle zwischen Rakel und der Klemmvorrichtung auf der Seite des Stützkör- Papierbahn nicht oder höchstens in einem vernachläspers (9; 109,109') angeordnet ist und von der durch sigbar geringen Maße verändert wird,
die Anlagestelle des Stützkörpers und der im Be- 30 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Anreich des freien Endes der Rakel befindlichen Sprüche 1 mit 4 gelöst wobei die Klemmvorrichtung für Schwenkachse (17,117) definierten Ebene einen Ab- die Rakel nicht geradlinig verschoben, sondern verstand (d)hai und daß fife die gee jtnnten Abstände gilt schwenkt wird. Da die Schwenkachse nicht in Verlängerung der unbelasteten Rakel angeordnet sondern auf
a + b ;S c 35 der Seite des Stützelementes um einen Abstand (d) ge-
d < 500 mm. genüber versetzt ist führt eine Verschwenkung zu einer
Näherung der Austrittstelle der Rakel aus der Klemm-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- vorrichtung, so daß trotz der S-förmigen Biegung der zeichnet daß die Rakel als Rollrakel ausgebildet Rakel und ihrer unveränderten Länge das freie Ende der sind. 40 Rakel annähernd ihren geometrischen Platz auf der Pa-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch pierbahn beibehält Hierbei darf der Abstand (d) nicht gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (10; zu groß werden, weil sich sonst die Austrittstelle der 110,110') einen rechnergesteuerten Schwenkantrieb Rakel aus der Klemmvorrichtung der Stützvorrichtung (14; 114,114') aufweist zu sehr nähert Aus dem gleichen Grund sollte der
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 45 Schwenkradius, der annähernd dem Abstand (c) entdadurch gekennzeichnet daß für einen zweiseitigen spricht, verhältnismäßig groß sein.
Strich die beiden Rakeln (113,113'), die Klemmvor- Weiterhin ergibt sich, daß bei einer derartigen
richtungen (110, 110') und die Halterungen (7,107') Streichvorrichtung bei einer Änderung des Anstelldrukspiegelbildlich gleich ausgebildet und angeordnet kes die Rakelspitze an der Stelle, an der sie die Bahn sind. so berührt, nicht ihre Lage verändert oder höchstens in
einem vernachlässigbar geringen Maße. Daher werden
die geometrischen Verhältnisse für den keilförmigen
Zwischenraum zwischen der Rakelspitze und der Bahn und damit auch die Strömungsverhältnisse durch eine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strei- 55 Änderung des Anstelldruckes nicht verändert Bei Auschen von Papierbahnen mit wenigstens einer Rakel, die führungsformen für einen zweiseitigen Strich, also Dopim Bereich ihres einen Endes in eine Klemmvorrichtung pelrakel-Aggregaten, bedeutet dies, daß dann, wenn wie eingespannt ist, welche bewegbar und in wählbarer Po- üblich, die gemeinsame Schwenkachse der beiden HaI-sition feststellbar in einer Halterung gelagert ist, die terungen in einem gewissen Abstand von den Rakelspitihrerseits um eine im Bereich des freien Endes der Rakel 60 zen liegt, sich dieser Abstand bei einer Änderung des befindliche Schwenkachse schwenkbar in einem Gestell Anstelldruckes ebenfalls nicht oder nicht nennenswert angeordnet ist und einen Schützkörper aufweist, wel- ändert, so daß auch in diesem Falle die geometrischen eher die Rakel in ihrer Betriebsstellung, in welcher sie Verhältnisse in den beiden keilförmigen Zwischenräuzwei gegensinnige Krümmungen aufweist, in einem er- men zwischen den Rakeln und der Bahn keine Ändesten Abstand von ihrem freien Ende und in einem zwei- 65 rung erfahren. Ferner führt die erfindungsgemäße Austen Abstand von ihrem in die Klemmvorrichtung einge- bildung der Streichvorrichtung dazu, daß sich ein lineaspannten Ende auf ihrer der Papierbahn abgekehrten rer Zusammenhang zwischen der Stützkraft und dem Seite, vorzugsweise mit einer schneidenförmigen AnIa- durch den Anstelldruck beeinflußten Strichgewicht er-
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EP0352440A3 (de) * 1988-07-29 1991-05-08 JAGENBERG Aktiengesellschaft Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschichten einer um eine Gegenwalze geführten Materialbahn

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