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DE3016854C2 - Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren - Google Patents

Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren

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Publication number
DE3016854C2
DE3016854C2 DE19803016854 DE3016854A DE3016854C2 DE 3016854 C2 DE3016854 C2 DE 3016854C2 DE 19803016854 DE19803016854 DE 19803016854 DE 3016854 A DE3016854 A DE 3016854A DE 3016854 C2 DE3016854 C2 DE 3016854C2
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DE
Germany
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coating
compressed air
nozzles
tubes
hollow shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DE19803016854
Other languages
English (en)
Other versions
DE3016854A1 (de
Inventor
Reinhard 5802 Wetter Büssing
Hans-Jürgen Dipl.-Ing. 3630 Bochum Großekämpfer
Günter 5802 Wetter Jonasson
Timotej Dipl.-Ing. 4330 Mülheim Schurmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen Schachtbau GmbH
Original Assignee
Thyssen Schachtbau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Thyssen Schachtbau GmbH filed Critical Thyssen Schachtbau GmbH
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Publication of DE3016854A1 publication Critical patent/DE3016854A1/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/10Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
    • E21D11/105Transport or application of concrete specially adapted for the lining of tunnels or galleries ; Backfilling the space between main building element and the surrounding rock, e.g. with concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren mit einem auf den Wandungen haftenden und erhärtenden, aus einem kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisch mit oder ohne Zuschlags- und Armierungsstoffen bestehenden beschichtungsmittel, bestehend aus einem, gegebenenfalls gegen die Wandungen der Erdröiire abstützbaren Traggestell und mindestens einer an eine Zuführungsleitung für das Beschichtungsmittel zumindest mittelbar anschließbaren, um die Längsachse des Traggestelles umlaufenden Beschichtungsdüse zur Radialbedüsung der Wandungen.
Es ist eine Vortriebsmaschine für systematische Gebirgssicherung und Nachbau einer Tunnelsohle während des Vortriebes bekannt die mit einem Ankerbohr- und Spritzbetongerät ausgerüstet ist Das Spritzbetongerät ist hinter dem Vortriebsschild auf einer Kreisbahn hin- und herverfahrbar, welche beidseitig der Vortriebsmaschine bis in den Bereich der Tunnelsohle geführt ist - Im Zusammenhang mit einer Tunnelbohrmaschine ist auch bereits angeregt worden, gemeinsam mit dem Bohrkopf eine Spritzdüse im Kreis umlaufen zu lassen, um das Gebirge gleichzeitig zu gunitieren.
Ferner kennt man einen Messerschild für den Vortrieb unterirdischer Strecken, insbesondere Tunnel od. dgl., mit einzeln oder gruppenweise vorpreßbaren, an einem nachholbaren Stützrahmen abgestützten Vortriebsmessern. An den Stützrahmen ist eine Arbeitsbühne angeschlossen, die in ihrem rückwärtigen Bereich Vorrichtungen zur Lagerung einer um die Längsachse des Messerschildes drehenden Spritzeinrichtung zur Versiegelung und vorläufigen oder
endgültigen Sicherung der Ausbruchswandung durch Spritzbeton aufweist Zur Führung der Spritzeinrichtung ist ein Spritzring vorgesehen, - Wie schon bei den vorbehandelten Ausführungsformen ist auch in diesem Fall die Zuführung des Spritzbetons nicht behandelt
Außerdem ist eine fahrbare Vorrichtung zum Auftragen von Spritzbeton auf Wände bekannt, mit einer gegenüber dem Fahrgestell schwenkbaren Auslegeanordnung, die an ihrem freien Ende eine Spritzeinrichtung mit mindestens einer Spritzdüse trägt, und mit einer Führungsvorrichtung zum Einstellen des Abstandes und des Neigungswinkels der Spritzdüse zur anzuspritzenden Wandung. In diesem Fall erfolgt die Zuführung des Spritzbetons über einen mit der Spritzdüse umlaufenden Versorgungsschlauch. Das kann zu erheblichen Verwindungen und schließlich Schlauchbeschädigungen führen.
Im übrigen kennt man zum Auskleiden von Bohrschächten eine gleitende Schalung, welche für den zwischen der Bohrlochwandung und der Schalung einzubringenden Zement ein zentrales Zuführungsrohr sowie davon in vorgegebenen Höhenabständen kreuzweise abzweigende und die Schalung gleichsam aufspannende Zuführungsstützen aufweist Durch diese bekannten Maßnahmen sind jedoch die Probleme um die Ausbildung einer gattungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die sich durch eine zentrale Zufuhr des Beschichtungsmaterials mit über den Umfang der Düsenumlaufbahn verteilter Radialbedüsung zum gleichmäßigen Auftragen des aus einem kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisch bestehenden Beschichtungsmittels auszeichnet
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung dadurch, daß zentrisch in dem Traggestell eine mit einem Ende an die Zuführungsleitung anschließbare Hohlwelle angeordnet ist die an ihrem anderen Ende einen umlaufend angeordneten, die Beschichtungsdüsen tragenden Verteilerkopf aufweist, und daß entweder die Hohlwelle angetrieben ist und der Verteilerkopf mit dev Hohlwelle umläuft oder der Verteilerkopf angetrieben ist und auf der Hohlwelle umläuft
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß sich ein kolloidiertes oder gegeltes Zenient/Wasser-Gemisch durch sehr viel höhere Homogenität als konventionell hergestellter Zementmörtel und erst recht Spritzbeton auszeichnet und aus dieser Homogenität eine erhöhte Haftfähigkeit resultiert. Wegen der hohen Resistenz des kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisches gegenüber sauren und alkalischen Agenzien kann mit seiner Hilfe nicht nur ein hochwirksamer Oberflächenschutz erzielt werden, sondern darüber hinaus ist die aufgetragene Beschichtung und schließlich Auskleidung hohlraum- und porenarm. Nach einem bekannten Verfahren zum Herstellen kolloidierter Zement/Wasser-Gemische werden in einem Mischer Wasser und Zement in einem Gewichtsverhältnis von 035 ; 1 bis 0,6 ; 1 während eines Zeitraumes von etwa 2 Minuten mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 m/min vorgemischt Dann wird das Wasser/Zement-Gemisch im gleichen oder in einem zweiten Mischer so umgewälzt, daß die Zementkörner über einen Zeitraun von mindestens 8 Minuten einer Massenbeschleunigung von mindestens 2 g (g-9,81 m/ see2) ausgesetzt werden. Dadurch wird die Mischung zu einem kolloidierten Zementleim umgewandelt Die Festigkeitseigenschaften, insbesondere die Druck- und Biegezugfestigkeiten der so hergestellten Zement/Wasser-Gemische, können durch die Zugabe von Eiweißstoffen beachtlich erhöht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit den kolloidierten Zement/Wasser-Gemischen Armierungsstoffe bis zu 10Gew.-% beizugeben, beispielsweise anorganische oder organische Fasern, so daß eine weitere Verbesserung der Festigkeitseigenschaften erreicht wird. Im Ganzen zeichnen sich derartige kolloidierte oder gegelte Zement/Wasser-Gemische durch hervorragende Druck-, Biege- und Haftfestigkeit aus, so daß sie nicht nur zur Beschichtung is der Wand der Erdröhren in geneigter oder vertikaler Lage geeignet sind, sondern darüber hinaus zumindest bei kleinkalibrigen Erdröhren bis zu 3 oder 4 m Durchmesser ggf. keinen weiteren Ausbau erforderlich machen. Aber selbst bei größeren Durchmessern wird noch eine Sicherung der Wandung durch Verfestigung und Stabilisierung erreicht so daß Einbrüche nicht zu befürchten sind und nachträgiichr- Ausbau erfolgen kann. Das ist insbesondere für äss Herstellen von Bohrlöchern und Auffahren von Schächten in nachbrüchigen Zonen von erheblicher Bedeutung. Die erfindungsgemäße Beschichtungsvorrichtung ermöglicht die Sicherung derartiger Zonen im Zuge des Auffahrens eines Schachtes unmittelbar hinter dem Bohrkopf einer beispielsweise eingesetzten Schachtbohrmaschine ohne kostenaufwendige Stillstandszeiten. Der bei der erfindungsgemäßen Beschickungsmaschine vorgesehene Verteilerkopf ermöglicht einerseits eine zentrale Zuführung des Beschichtungsmittels, andererseits eine verteilte Weitergabe des Beschichtungsmittels an die umlaufenden Beschichtungsdüsen, die ihrerseits Ober den Umfang ihrer Umlaufbahn so verteilt sein können, daß ein einwandfreies und gleichmäßiges Beschichten der Wandungen gewährleistet ist
Erfindungsgemäß trägt das Traggestell zumindest einen Antriebsmotor der unmittelbar unter Zwischenschaltung eines Getriebes auf die mittels einer Drehkupplung an die Zuführungsleitung angeschlossene HcnJwellc oder auf eine auf der Hohlwelle gelagerte Antriebswelle für den Verteilerkopf arbeitet Im letzteren Fall ist auch die Antriebswelle ab Hohlwelle ausgebildet Weiter sieht die Erfindung vor, daß der Verteilerkopf ein oder mehrere radial und sternartig von der Hohlwelle abstehende Beschichtungsrohre aufweist und die Beschichtungsrohre an ihren freien Enden mit den Beschichtungsdüsen ggf. mit Glätteinrichtungen bestückt sind. Die Beschichtungsrohre können als teleskopierende Rohre ausgebildet sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit daß an die Beschichtungsrohre teleskopierende Verlängerungen mit dir, Beschichtungsdüsen anschließbar sind. Jedenfalls kann dadurch der Verteilerkopf an den jeweiligen Durchmesser der ?κ beschichtenden Erdrölir« angepaßt und der Abstand der Beschichtungsdüsen von der zu beschichtenden Wandung eingestellt werden. Um eine einwandfreie Zerstäubung des Beschichtungsmaterials zu erreichen, lehrt die Erfindung weiter, daß den Beschichtungsdüsen jeweils eine Wirbelkammer oder ein Diffusor für das Beschichtungsmittel vorgeordnet und an die Wirbelkammer bzw. dsn Diffusor eine Druckluftleitung angeschlossen ist. Der Verteilerkopf kann zusätzlich gegen die Wandung gerichtete Strahldüsen zur Beaufschlagung der Wandung mit Druckluft-Strahlen vor dem Aufbringen des Beschichtungsmittels
aufweisen, um mittels der Druckluftstrahlen einen evtl. vorhandenen Wasserfilm zu zerreißen und ggf. die Wandung der Erdröhre zu säubern. Vorzugsweise sind die Strahldüsen zu den BeschichtungsdUsen axial versetzt und gegenüber den BeschichtungsdUsen vorkragend von den Beschichtungsrohren getragen, so daß die Druckluftstrahlen den Beschichtungsvorgang nicht stören. Die Strahldüsen können auf eigenen von dem Verteilerkopf radial abstehenden Tragarmen oder auch auf von den Beschichtungsrohren abzweigenden Tragarmen angeordnet sein, wobei die Tragarme einen zu den Strahldüsen führenden Druckluftkanal aufweisen. Der Druckluftkanal ist zweckmäßigerweise von der Druckluftleitung für die Wirbelkammer oder den Diffusor abgeleitet. Ferner können die Druckluftleitungen der Beschichtungsrohre und ggf. Druckluftkanäle der Tragarme in einen gemeinsamen die Hohlwelle umgebenden Druckluftverteiler mit Druckluftversorgungsleitung münden, um eine möglichst kompakte Bauweise zu verwirklichen. - Nach einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung tritt bei feststehender Hohlwelle die Hohlwelle in den als Trommelrotor mit umfangsseitigen Schlitzdüsen ausgebildeten Verteilerkopf ein und weist dort Durchtrittsöffnungen für des Gegenstandes nach Fig. 1.
In den Figuren ist eine Vorrichtung zum Beschichten der Wandung 1 von Erdröhren 2 in horizontalen, geneigten oder vertikalen Lagen dargestellt, mit der ein anhaftendes Beschichtungsmittel 3 mit Zement als Bindemittel in viskoser Kosistenz auf die Wandung 1 aufgetragen wird und darauf als Auskleidung erhärtet. Nach dem Ausführungsbeispiel wird eine Erdröhre 2 in vertikaler Lage, nämlich ein Schacht beschichtet. Dazu
ίο wird seine Wandung 1 bzw. der Ausbruch mit einem kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisch als Beschichtungsmittel 3 bedüst. Vor der Bedüsung mit dem Beschichtungsmittel 3 kann die Wandung I mit Druckluftstrahlen 4 beaufschlagt werden, um einen auf der Wandung evtl. vorhandenen Wasserfilm zu zerreißen. Wird die Bedüsung der Wandung 1 mit dem Beschichtungsmittel 3 unmittelbar der Ausbruchfront folgend im Zuge des Auffahrens des Schachtes vorgenommen. - Die Beschickungsvorrichtung besitzt
ä> ein gegcii die Wandung i de; Schachte; absetzbares Traggestell 5 mit Kufen 6 oder Rollen, wobei die Kufen 6 oder Rollen ggf. auch lediglich der Zentrierung ohne allseitigen Kontakt zur Wandung, dienen können und eine Zuführungsleitung 7 bzw. einen Zuführungs-
das Beschichtungsmittel, also für dessen Abgabe an den 25 schlauch für das Beschichtungsmittel 3. Die Zuführungs-
Trommelrotor auf. — Insbesondere im Zusammenhang mit dem Auffahren von Schächten und Strecken lehrt die Erfindung, daß die Beschichtungsvorrichtung dem Bohrkopf einer Vortriebsmaschine oder Schachtbohrleitung 7 kann an eine Mischvorrichtung zur Herstellung des Beschichtungsmittels unter Zwischenschaltung einer Förderpumpe angeschlossen sein, was nicht dargest£Jt ist In dem Traggestell S ist zentrisch und
maschine unmittelbar nachgeordnet oder Teil dieser 30 koaxial zur Längsachse des Schachtes eine Hohlwelle 8
Maschine ist, bzw. diese Maschine mit der erfindungsgemäßen Beschichtungsvorrichtung ausgerüstet ist, so daß Sicherung und ggf. Ausbau der Schacht- bzw. Streckenwandung stets unmittelbar im Zuge des Abbaufortschritts erfolgt
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren verwirklicht wird, die sich gelagert. An das eine Ende der Hohlwelle 8 ist die Zuführungsleitung 7 angeschlossen, während die die Hohlwelle 8 an ihrem anderen Ende einen umlaufenden Verteilerkopf 9 mit gegen die Wandung 1 gerichteten BeschichtungsdUsen 10 für die Radialbedüsung der Wandung 1 mit dem Beschichtungsmittel 3 aufweist.
Nach dem in den F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Hohlwelle 8 angetrieben und läuft der Verteilerkopf 9 mit der Hohlwelle 8 um. Es besteht nach
durch eine zentrale Zufuhr des Beschichtungsmittels 40 F i g. 3 aber auch die Möglichkeit den Verteilerkopf 9
auszeichnet und dadurch eine über den Umfang der Düsenumlaufbahn verteilte Radialbedüsung ermöglicht, und zwar mit einem kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisch als Beschichtungsmittel. Darunmittelbar anzutreiben und diesen dazu auf der Hohlwelle 8 umlaufen zu lassen. Im letzteren Fall, also bei feststehender Hohlwelle 8, tritt die Hohlwelle 8 in den als Trommelmotor mit umfangsseitigen Schlitzdü-
aus resultiert eine einwandfreie und gleichmäßige « sen 11 ausgebildeten Verteilerkopf 9 ein und weist dort Beschichtung nicht nur der Wandungen von Strecken Eintritts- und Durchtrittsöffnungen 12 für das Beschichtungsmittel 3 auf.
Das Traggestell 5 trägt zumindest einen Antriebsmotor 13, z. B. druckluftbetriebenen Antriebsmotor, der
und Tunneln od. dgl, sondern auch von Stollen, Bohrlöchern, Schächten od. dgl. Die aus dem aufgetragenen Beschichtungsmittel entstehende Auskleidung
dient nicht nur zur Sicherung des Ausbruchs gegen 50 unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Getrie-
Einbruch, sondern übernimmt zumindest bei kleinkalibrigen Bohrlöchern oder Schächten ggf. sogar unmittelbar die Funktion des sonst erforderlichen Ausbaus. Grundsätzlich läßt sich bei Einsatz der erfindungsgemäbes 14 auf die mittels einer Drehkupplung IS an die Zuführungsleitung 7 angeschlossene Hohlwelle 8 oder auf eine auf der Hohlwelle 8 gelagerte Antriebswelle 16 für den Verteilerkopf 9 arbeitet Nach dem Ausfüh-
ßen Beschichtungsvorrichtung eine Stabilisierung, Sa- 55 rungsbeispiel in den F i g. 1 und 2 weist der Verteilernierung und Konservierung von Erdröhren erreichen, kopf 9 ein oder mehrere radial und sternartig von der und zwar in einer besonders einfachen, funktionsgerech- Hohlwelle abstehende Beschichtungsrohre 17 auf. Die ten und rationellen Weise. Beschichtungsrohre 17 sind an ihren freien Enden mit
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer den BeschichtungsdUsen 10 und ggf. mit Glätteinrichlediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich- 60 tungen 28 bestückt Die Glätteinrichtungen 28 werden nung näher erläutert; es zeigt mittels Federkraft und/oder Fliehkraft gegen die
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Beschichtungsvorrich- aufgetragene Beschichtung 29 angedrückt Die Betung in schematischer Darstellung bei Einsatz in einem schichtungsrohre 17 können als teleskopierende Rohre Schacht, ausgebildet sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in abgewandelter 65 an die Beschichtungsrohre 17 teleskopierende Verlän-Ausfahrungsfonn als Teil einer Schachtbohnr.aschine, gerungen mit den BeschichtungsdUsen 10 anzuschließen, und Den BeschichtungsdUsen 10 ist jeweils eine Wirbelkam-
Fig.3 eine zweite abgewandelte Ausführungsform mer 18 oder ein Diffusor 19 vorgeordnet An die
Wirbelkammer 18 bzw. Diffusor 19 ist eine Druckluftleitung 20 angeschlossen, um eine einwandfreie Zerstäubung des Beschichtungsmittels 3 zu erreichen. Der Verteilerkopf 9 weist zusätzlich gegen die Wandung gerichtete StraUdüsen 21 zur Beaufschlagung der Wandung 1 mit Druckluftstrahlen 4 vor dem Auftragen des Beschichtungsmittel 3 auf, um mittels der Druckluftstrahlen - wie bereits erwähnt - einen evtl. vorlv idenen Wasserfilm zu zerreissen bzw. die Wandung zu reinigen. Die Strahldüsen 21 sind zu den Beschichtungsdüsen 10 axial versetzt und gegenüber den Beschichtungsdüsen radial vorkragen.' angeordnet. Die Strahldüsen 21 sind dazu auf eigenen ebenfalls von dem Verteilerkopf 9 radial abstehenden Tragarmen 22 oder auch auf von den Beschichtungsrohren 17 abzweigenden Tragarmen 23 angeordnet. Die Tragarme 23 bzw. 22 weisen einen zu Hen Strahldüsen 21 führenden Druckluftkanal 24 auf. Der Druckluftkanal 24 kann von der Druckluftleitung 20 für die Wirbelkammer 18 oder den Diffusor 19 abgezweigt sein. Die Druckluftleitungen 20 der Beschichtungsrohre 17 und ggf. die Druckluftkanäle 24 der Tragarme 22 bzw. 23 münden in einen gemeinsamen die Hohlwelle 8 umgebenden Druckluftverteiler 25 mit Druckluftversor-
to gungsleitung26ein.
Die Beschichtungsvorrichtung kann dem Bohrkopf 27 einer Schachtbohr- und/oder Vortriebsmaschine unmittelbar nachgeordnet oder auf der Schachtbohr- und/oder Vortriebsmaschine montiert sein, oder selbsttätig oder seilgezogen in Erdröhren operieren.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Beschichten der Wandungen von horizontalen, geneigten oder vertikalen Erdröhren mit einem auf den Wandungen haftenden und erhärtenden, aus einem kolloidierten oder gegelten Zement/Wasser-Gemisch mit oder ohne Zuschlagsund Armierungsstoffen bestehenden Beschichtungsmittel, bestehend aus einem, gegebenenfalls gegen ι ο die Wandungen der Erdröhre abstützbaren Traggestell und mindestens einer an eine Zuführungsleitung für das Beschichtungsmittel zumindest mittelbar anschließbaren, um die Längsachse des Traggestelles umlaufenden Beschichtungsdüse zur Radialbedü- 'S sung der Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch in dem Traggestell (5) eine mit einem Ende an die Zuführungsleitung anschließbare Kohlwelle (8) angeordnet ist, die an ihrem anderen Ende einen umlaufend angeordneten, die Beschich- μ tungsdüsen pi, 10) tragenden Verteilerkopf (9) aufweist, und daß entweder die Hohlwelle (8) angetrieben ist und der Verteilerkopf (9) mit der Hohlwelle (8) umläuft oder der Verteilerkopf (9) angetrieben ist und auf der Hohlwelle (8) umläuft
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (!5) zumindest einen Antriebsmotor (13) trägt, der unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Getriebes (14) auf die mittels einer Drehkupplung (15) an die Zuführungsleitung (7) angeschlossene Hohlwelle (8) oder auf eine auf der Hohlwelle (8) gelagerte Antriebswelle (16) für den Verteilerkopf (9) arbeitet
3. Vorrichtung nach Ansprucn 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerkopf (9) ein oder mehrere radial von der Hohlweife (8) abstehende Beschichtungsrohre (17) aufweist und die Beschichtungsrohre (17) an ihren freien Enden mit den Beschichtungsdüsen (10) bestückt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, «o dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsrohre (17) als teleskopierende Rohre ausgebildet sind oder an die Beschichtungsrohre teleskopierende Verlängerungen mit den Beschichtungsdüsen (10) anschließbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Beschichtungsdüsen (10) jeweils eine Wirbelkammer (18) oder ein Diffusor (19) vorgeordnet und an die Wirbelkammer bzw. den Diffusor eine Druckluftleitung (20) angeschlossen ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß der Verteilerkopf (9) gegen die Wandung (1) gerichtete Strahldüsen (21) zur Beaufschlagung der Wandung mit Druckluftstrahlen (4) aufweist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahldüsen (21) zu den Beschichtungsdüsen (10) axial versetzt und gegenüber den Beschichtungsdüsen (10) radial vorkragend von den Beschichtungsrohren (17) getragen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahldüsen (21) auf eigenen, von dem Verteilerkopf (9) radial abstehenden Tragrahmen (22) oder auf von den Beschichtungsrohren (17) abzweigenden Tragarmen (23) angeordnet sind und die Tragarme (22 bzw. 23) einen zu den Strahldüsen (21) führenden Druckluftkanal (24) aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftkanal (24) von der Druckluftleitung (20) für die Wirbelkammer (18) oder den Diffusor (19) abgezweigt ist
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die Druckluftleitungen (20) der Beschichtungsrohre (17) und ggf. die Druckluftkanäle (24) der Tragarme (22 bzw. 73) in einen gemeinsamen, die Hohlwelle (8) umgebenden Druckluftverteiler (25) mit Druckluftversorgungsleitung (26) münden.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet daß bei feststehender Hohlwelle (8) diese in den als Trommelmotor mit umfangsseitigen Schlitzdüsen (11) ausgebildeten Verteilerkopf (9) eintritt und dort Eintritts- und Durchtrittsöffnungen (12) für das Beschichtungsmittel (3) aufweist
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet daß an den Beschichtungsrohren (17) eine mitlaufende Glätteinrichtung (28) angeordnet ist
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet daß die Beschichtungsvorrichtung dem Bohrkopf (27) einer Vortriebsmaschine oder SchachAohrmaschine unmittelbar nachgeordnet oder Teil des Bohrkopfes bzw. der Maschine ist
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