DE3016284C2 - Verfahren zum Betrieb eines automatischen Analysengeräts und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignetes Analysengerät - Google Patents
Verfahren zum Betrieb eines automatischen Analysengeräts und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignetes AnalysengerätInfo
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Description
a) jedes Reaktionsgefäß (14) bei jeder Weiterschaltung längs der Reaktionsreihe (12) um // (»; .- 1)
Positionen für Reaktionsgefäße weitergerückt z: wird,
^ b) die Probe bzw. das Reagenz in /; ReaktionsgeP'fie
-~ (14) nacheinander nach jedem Weitersch.i
— längs der Reaktionsreihe (12) abgegeben wird und c) die Testflüssigkeiten an /1 getrennten Positionen
:__ gleichzeitig nach jedem Weiterschalten längs der
— Reaklionsreihe (12) dem photometrischen Vor- 2^
—_ gang ausgesetzt werden.
2. Analysengerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer schrittweise im Umlauf
antreibbaren Transporteinrichtung für eine Reihe von Reakiionsgeftßen, einer an der Umlaufbahn angeordneten
Probenabgabeeinrichlung zum Beschicken der Reaktionsgefäße mit der Probe aus einem Probenge-
.."fäß, wenigstens einer an der Umlaufbahn angeordne-Jen
Reagenzabgebeeinrichtuntj _um Eingeben eines J5
^Reagenz aus einem Reagenzgefäß In die Reaklionsgerfäße
und einer nachfolgend an der Umlaufbahn angeordneten photometrischen Meßeinrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (12) in Schritten anirclbbar ist, die dem zwei- oder mehrfachen
des Abstands der Reaktionsgefäße (14) entsprechen, daß die Probenabgabeeinrichtung (16) und die
Reagenzabgabeeinrfchtung (18) jeweils eine Abgabedüse
(38) aufweisen, die mittels eines parallelogrammtrtigen
Mechanismus (40) unter Beibehaltung ihrer
senkrechten Ausrichtung in einer senkrechten Ebene bewegbar und zusätzlich um eine durch das in Abgabestellung
befindliche Probengefäß (26) bzw. Reagenzgefäß (32) verlaufende senkrechte Achse (52) drehbar
und dadurch auf zwei oder mehr hintereinander angeordnete Reaki'onsgefäße (14.4. UB bzw. I4C. 14£>!
ausrichtbar ist, 1 nd daß die phoiometrische Meßeinrichtung
(20) zwei oder mehr im Reaktionsgefäßabstand hintereinander angeordnete Photometer (70,
74 und 72, 76) aufweist.
55
A I 1.
gekennzeichnet, daß die Abgabedü^en (38) in der senkrechten Ebene mit dem paraileiogrammartigen
Mechanismus (40) um horizontale Achsen (40') schwenkbar sind, die in der Mine zwischen dem in t>o
Abgabestellung, befindlichen Probengefäß (26) bzw.
^Reagerizgefäß (32) und den zugeordneten Reakt'ionsgefäßen
(14/1. UH bzw. 14C, I4Ü) angeordnet sind.
automatischen Analysengeräts mit einer einzigen Reaktionsreihe, längs der Reaktionsreihe angeordneten Reaktionsgefäßen,
die schrittweise weitergeschaltet werden, einer ProbenaDgabestat. ,n zur Abgabe einer Probe an ein
Reaktionsgefäß nach jedem Schaltschritt, einer Reagenzabgabestation
zur Abgabe eines Reagenz entsprechend einer gewünschten Messung an ein Reaktionsgefäß nach
jedem Schaltschritt und einer photometrischen Station, an der die erhaltene Testflüssigkeit einem photometrischen
Vorgang ausgesetzt wird.
Ein in dieser Weise ausgebildetes und betriebenes
Analysengerät ist bereits bekannt (DE-PS 26 10 808). Dabei wird die Reihe von Reaktionsgefäßen jeweils um
einen Schritt vorbewegi, der dem Abstand zwischen den
im Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Reaktionsgefäßen entspricht. Somit werden alle Reaktionsgefäße
nacheinander in der Probenabgabestation. in der Reagenzabgabestalion und in der photometrischen Station
an vQcbestimmier Steile angehalten. Dann w rden
gleichzeitig in den drei Stationen die dort vorgesehenen Maßnahmen durchgeführt, und zwar an verschiedenen
Reaktionsgefäßen, die sich gerade in der betreffenden Station befinden. Daher steht für die Durchführung der
jeweiligen Maßnahmen in allen Fällen die gleiche Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schaltschritten
bzw. Transportschritten zur Verfügung. Als Folge davon ergibt sich eine geringe Leistung des Analysengeräts,
denn die Stillstandszeiten der Reaktionsgefäße in der photometrischen Station lassen sich nicht in der aus
Leistungsgründen gewünschten Weise verkürzen, da dieses zu einer Verschlechterung der analytischen Exaktheit
führen würde. Aus diesem Grunde ging man deshalb bisher davon aus, daß sich mit einem einreihigen Analysengerät
nur etwa 120 Teslflüssigkeiten pro Stunde analysieren
lassen Eine solche Bearbeitungskapazität erfüllt aber nicht die Anforderungen, die an eine Testkammer mit
einem automalischen Analysengerät gestellt werden.
Es ist auch bereits bekannt, die Kapazität eines Analysengeräts,
dadurch zu erhöhen, daß zwei oder mehr Reihen umlaufender Reaktionsgefäße virgesehen werden
(DE-PS 26 10 808, Fig. 6). Hierbei erhöht sich jedoch auch die Zahl der zugeordneten Stationen in entsprechender
Weise, so daß die Erhöhung der Kapazität mit einer entsprechenden Erhöhung des Aufwandes wie auch
des Raumbedarfs einhergeht. insoweit is! ein mehrreihiges
Analysengerät mehreren einreihigen Analysengeräten gleichzusetzen.
Es ist auch bereits bekannt, bei einem Analysengerät mit einer einzigen Reaktionsgefäßreihe Proben oder
Reagenzien zwischen zwei Transportschlitten gleichzeitig zwei oder dte! unmittelbar hintereinander angeordneten
Reaktionsgefäßen zuzuführen (DE-OS 25 40 969). Hierbei wird der mit den Reaktionsgefäßen versehene Drehtisch
jedoch immer nur um einen Probengefäßabstand weilergeschaltet, wobei das zur Analysierung vorgesehene ein-
sVnlnciA A (nm-lkf/.rnt JnMC
l ΓΛΙΤΙΟΐΟί nq
65
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines jedem Schaltschritt arbeitet, während die Proben bzw.
Reagenzien nur dann jedem zweiten bzw. dritten Schaltschritt zugeführt werden, was mittels einer entsprechenden
Anzahl von parallel arbeitenden Pipettenpumpen geschieht. Somit wird auch in diesem Falle die Kapazität
nicht über dasjenige Maß hihäüsgesl'elgerivdäs durch die
Arbeitsgeschwindigkeit beim Untersuchen der Testflüsslgkeit
bestimmt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bearbeitungskapazität
bei einer einzigen Reaktionsreihe zu erhöhen, ohne daß eine Verkürzung der photömetrischen
Untersuchungszeit und damit verbunden analytische
Ungenauigkeiten in Kauf genommen werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelösi, daß
a) jedes Reaktionsgefäß bei jeder Weiterschaltung längs der Reaktionsreihe um /; (// - I) Positionen
für Reaktionsgefäße weitergerückt wird.
b) die Probe bzw das Reagenz in // Reaktionsgefäße nacheinander nach jedem Weilerschalten längs der
Reaktionsreihe abgegeber, wird und
c) die Testflü-sigkeiten an u getrennten Positionen
gleichzeitig nach jedem Weiterschaiten läng« der Reakiionsreihe dem photometrischen vorgang ausgesetzt
werden.
Auf diese Weise wird unter Beibehaltung e!ner einzi- ,.-,
gen Reaktionsreihe die vergleichsweise langsar..^ t.iotometrische
Untersuchung der schneileren Proo^n- und Reagenzienzuführung dadurch angepaßt, daß die photometrische
Untersuchung an verschrienen Positionen
innerhalb der Reaktionsreihe paraü·'' jrOlgt. Somit steht ,„
^Tür jede Untersuchung eine au. reichende Zeitspanne zur
^Verfügung, so daß die Leistungssteigerung nicht auf -_—
:Kosten der Genauigkeit des Analysenergebnisses geht. ~
"Dabei sind die Trarisporischriite der einzelnen Weiler-
_schaltungen so bemessen, daß jedes Reaktionsgefäli wähtend
eines Umlaufs nur in einer der getrennten Posilio- -~:
nen für die parallele photometrische Untersuchung angehalten wird. Der Mehraufwand für die parallele Analyse :
an getrennten Positionen ist vergleichsweise gering, weil ^s bei einer Reaktionsreihe bleibt und auch die Abga- m
ibeeinrichtungen für die Proben und die Reagenzien nicht
vermehrt, sondern nur mit höherer Leistung betrieben werden müssen, was sich als unproblematisch erwiesen
hat. Dementsprechend ergibt sich auch kein wesentlich vergrößerter Raumbedarf für ein entsprechendes Analysengerät.
Die Erfindung betrifft auch ein Analvsengerät zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, mit
einer schrittweise im Umlauf antreibbaren Transporteinrichtung für eine Reihe von Reaktionsgefäßen, einer an
der Umlaufbahn angeordneten Probenabgabeeinrichtung zum Beschicken der Reaktionsgefäße mit der Probe aus
einem Probengefäß, wenigstens einer an der Umlaufbahn angeordneten Reagenzabgabeeinrichtung zum Eingeben
eines Reagenz aus einem Reagenzgefäß in die Reaktions- 4,
gefäße und einer nachfolgend an der Umlaufbahn angeordneten photomeirifchen Meßeinrichtung
Dieses bekannte Analvsengerät 'DE-PS 26 10 808) ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung in Schritten antreibbar ist. die dem -*i
Zwei- oder Mehrfachen des Abstands der Reaklionsgefäße entsprechen, daß die P'obenabgabeeinrichtung und
die Reagenzabgabeeinrichtung jeweils eine Abgabedüse aufweisen, die mittels eines parallelogrammartigen
Mechanismus unter Beibehaltung ihrer senkrechten Ausrichtung in einer senkrechten Ebene bewegbar und
zusätzlich um eine dur:h das in Abgabestelluns befindliche
Probengefäß bzw. Reagenzgefäß verlaufende senk-' rechte Achse drehbar und dadurch auf zwei oder mehr
hintereinander angeordnete ReaktionsgeläiJe ausrichtbar
ist, und daß die photometrische Meßeinrichtung zwei ouct mehr im Reahiioiisgefa&fesiariu hintereinander
angeordnete Photometer aufweist.
Die Verwendung eines parallclogramnuirtigen Mechanismus
zum Verlagern der Abgabedüse einer Probenzufahrvorrichtung für Analysengeräic, mit dem die Abgabedüse
unter Beibehaltung ihrer senkrechten Ausrichtung innerhalb einer senkrechten Ebene bewegbar und
zusätzlich um eine senkrechte Achse drehbar ist. ist allerdings bereits bekannt (DE-PS 16 73 152). Hierbei
verläuft die senkrechte Achse jedoch nicht durch das Gefäß, aui dem die zuzuführende Probe bzu. das Re-J-genz
zuvor entnommen wird.
Es ist ersichtlich, daß mit dem erfindungsgemäßen Analysengerät in der vorbeschriebenen Weise mit vergleichsweise
hoher Leistung und genauen Analyseergebnissen
gearbeitet werden kann. Dabei sind die Probenabgabeeinrichtung und die Reagenzabgabeeinrichtung so
ausgebildet, daß sie nach jedem Transportschriit die entsprechende
Anzahl von zwei oder mehr Reaktionsgefäßen mit der Probe bzw. dem Reagenz beschicken können.
Mit dem erfindungsgemälien Analysengerät kann die Probe und das Reagenz mittels der entsprechenden
Abgabevorrichtung während einer Förderschritteinheit des Reaktionsgefäßes an eine Vielzahl von Reaktionsgefäßen abgegeben werden Außerdem kann die photomeirische
Untersuchung der Testflüssigkeit an einer ^Vielzahl von Positionen durchgeführt werden, deren
r^Anzahl der Anzahl Reaktionsgefäße entspricht, in die die
Probe und das Reagens abgegeben wirken. Angenom-Tjnen,
die Zeitspanne für eine Weiterschaitp-nheit ist /, jjie Anzahl Reaktionsgefäße 11 und die Probe oder das
^Reagens, welches an die η Reaktionsgefäße während der
Zeitspanne 7 abgegeben werden soll, wird pro Reaktionsügefäß
im \ ;rlauf der Zeit von ca. 1 in abgegeben, dann
zkann der pholometrische Vorgang während der Zeit-Spanne
7 an η entsprechenden Positionen durchgeführt irwerden. Dadurch läßt sich der Wirkungsgrad in der
Behandlung erhöhen, ohne daß die für die photometrische Untersuchung benötigte Zeit verkürzt werden muß.
so daß die photometrische Untersuchung stets zufriedenstellend und exakt durchgeführt werden kann.
Das erfindungsgemäbe Analvsengerät hat einen weiteren
Vorteil, der durin besteht, daß nicht für jede der Vielzahl von Abgabepositionen eine eigene Abgabevorrichtung
vorgesehen sein muß, da die Abgabevorrichtung η jede der Abgabepositionen entsprechend der Vielzahl von
Reaktionsgefäßen verschiebbar ist. Infolgedessen hat Jas Gerät einen einfachen Aufbau, ist zuverlässig im Betrieb
und kostengünstig
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Analysengeräts sind die Abgabedüsen in der senkrechten Ebene mit
dem parallelogrammartigen Mechanismus um horizontale
Achsen schwenkbar, die in der Mitte zwischen dem in Abgabestellung befindlichen Probengefäß bzw.
Reagenzgefäß und den zugeordneten Reaktionsgefäßen angeordnet sind. Somit wird die Abgabedüse längs eines
sich nach oben vorwölbenden Bogens zwischen einer dem Probengefäß bzw Reagenzgefäß zugeordneten Übernahmestellung
und einr;r der Reakiionsreihe zugeordneten Abgabestellung hin- und hergeschwenkt, in der dann
nc:h zusätzlich die Ausrichtung auf zwei oder mehr Reaktionsgtfäßposilionen erfolgt. Auf diese Weise kann
die Zuführung der Proben und Reagenzen zuverlässig, schnell und über lange Zeiträume hinweg erfolgen.
Ein Auslührungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand einer schemaiischen Zeichnung näher erläutert. Hs zeigl:
rig. ί ein 5i.f)cm<i eines AusfuOrungsbe'ispieL· eines
automatischen Analysengeriils";
Fig. 2 ein Schema wesentlicher Teile des Analysegeräte gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Aufbaus einer Abgabevorrichtung
gerriäß Fig. 1 und 2.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel'eines automat!-
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel'eines automat!-
20
sehen Analysengeräts als Ganzes. BcI diesem Ausführungsbeispiel
weist das Analysengerät 10 eine einzige endlose Reaktionsrclhc 12 auf, längs der RcaktlonsgcfüfJc
14 schrittweise weifcrtrartsportlcrt werden. Entlang der Reaktionsreihe 12 Ist elric Probenllcfer- bzw. Probenabgabest;iIIoη
16, cine Rcagenzllefcr- bzw. RcagcnzabgabestU'
tion 18 und eine photometrische Station 20 sowie eine
Wusch- und trockenstatlon 22 für die Reaktlonsgefäße
In dies« Reihenfolge vorgesehen.
Die Probeniibgabesfatlon 16 weist eine Probiinübefga- «)
bevorrichtung 24 aul. die vorzugsweise einen in zwei
Richtungen drehbaren Drehtisch bzw Drehteller umtaßt. sowie eine Probenabgjbevorrithtung 28. die so belätigbar
Ist. daß sie eine gegebene Menge Probe aus einem auf der
ProbenCbcrgabevorrlrhtung 24 angeordneten Probengefaß 26 ansaugt und in ein Reaklionsgefäß 14 abgibt
Ähnlich weist die Reai»enzabgebest.i.ion !8 eine
Rcagenzübergabevorrkhtung 30 auf, die vorzugsweise
einen in zwei Richtungen drehbaren Drehteller umfaßt,
sowie eine Reagen/abgahevorrichtung 34. die so betätigbar
lsi. daß sie aus einem auf der Reagenzübcrgabcvorrlchtung
30 angeordneten Reagenzgefäß 32 eine gegebene Menge Reagens ansaugt und in das Reaktionsgefäß 14
abgibt Gegebenenfalls kann auch eine Vielzahl von Reagenzabgabestationen 18 vorgesehen sein. ?}
Die photometrische Station 20 besteht aus mehreren Sätzen von Lichtabgabeelementen und Llchtempfangselemenlen.
Die Wasch- und Trockenstation für die Reaktionsgefaße kann eine beliebige bekannte Wasch- und
Trockenvorrichtung aufweisen
Wenn das Reaktionsgefäß ohne erneut verwendet zu werden aufgegeben werden soll, kann die Wasch- und
Trockenslation für Reakllonsgefäße auch von einer Station
ersetzt sein, an der ein benutztes Reaktionsgefäß abgeführt und ein neues zugeführt wird J5
Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, weist die Probenabgabevorrichtung
28 der Probenabgabestation 16 eine Probenabgabedüse 38 auf. die über einen flexiblen Schlauch 36
mit einer hier nicht gezeigten Pumpe verbunden ist. Die Probenabgabedüse 38 ist von einer Slorchschnabelvorrichtung
bzw. einem Parallelogrammlenker (Pantograph) 40 in senkrechter Richtung gehalten und parallel zu einer
senkrechten Ebene bewegbar Der Pantograph 40 ist mittels eines Stiftes 46 drehbar, der ein Abgabeglied eines
Antilebsmotors 42 bildet und in ein längliches Loch 48
eingreift, welches in einer der Verbindungsstangen des
Pantographen 40 ausgebildet ist. Der Antriebsmotor 42 ist Ober ein Stützglied 42' an einer Bodenplatte 44 des
Analysiergeräte 10 fest angebracht. Eine weitere Verbindungsstange 50 des Panlographen 40 erstreckt sich nach so
unten und ist an iinem Ende eines um eine senkrechte
Achse 52 drehbaren Hebels 54 befestigt. Der Hebel 54 ist zwischen seinem anderen Ende und der Slützwelle, d. h.
der senkrechten Achse 52 mit einem Stift 56 versehen. Die Bodenplatte 44 Ist in dem dem Stift 56 gegenüberllegenderr
Bereich mit einem Stift 58 versehen. Zwischen dieses beiden Stiften 56. 58 erstreckt sich eine schraubenlinienförmig
gewundene Zugfeder 60. die normalerweise bewirkt, daß der Hebel 54. wie durch einen Pfeil In
Fig. 2 angezeigt. Im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Mit eo
dem anderen Ende des Hebels 54 ist ein Stößel 64 eines
Solenoids 62 über einen Stift 66 verbunden, wobei das Solenoid 62 so betätigbar Ist, daß es den Hebet 54 entgegen
der Zugkraft der Zugfeder 60 bewegt. Das Solenoid 62 ist glelchfalis an der Bodenplatte 44 befestigt.
Wie Fig. 3 zeigt, besteht die Probenübergabevorrichtung
24 aus einem Drehteller, der mittels eines reverslerbaren Motors 68 drehbar ist. Wenn der Pantograph 40
65 eine seiner Endstcllungen einnimmt, befindet sich das
vordere Ende der Probenabgabedüse 38 Im ReaktlonsgefaU.
14 längs der Reakilonsrelhe 12, während das vordere
Ende der Probenabgabedüse 38 bei der anderen Endposltioiri
des Pantographen 40 Im Probengefäß 26 auf dem Drehteller 24 angeordnet Ist. Vorzugsweise Ist dabei die
Prcibenabgabcdüse 38 und das Probengefäß 26 an einer Stelle oberhalb der senkrechten,Achsel 52 angeordnet.
Da der Aufbau der Reagetiz;aiblgabest3t!on 18-der gleich«
ist wieder der oben beschriebenen'ProbenabgabcsU-tion
16 wird diese Station nlrht im einzelnen feschrieben
und Ist auch nicht In der Zeichnung gesondert dargestellt
(icmüli \ Ig. 2 weist die phuiometrlsche Station 20
zw.;l Satze· Llchtabgdbe- und I.ithtempfangselemente 70.
74; 72. 76 auf
Das In der oben beschriebenen Welse aufgebaute automatische
Analysengerat arbeitet wie folgt: Vor Beginn des Analyslervorgangf· *lrd ein die zu analysierende
Probe enthaltendes l'rohengefäß 26 in die Probenßbergabcvorrichtung
24 eingesetzt, und ein verschiedene Arten von " iRcnzlen entsprechend der durchzuführenden
Untersuchung enthaltendes Reagenzgefaß 32 wird in die
Reagenzübergabevorrichtung 30 eingesetzt
Mit der Probenübergabevorrichtung 24 wird der Übergabevorgang
in Übereinstimmung mit Testinformationen gesteuert Das eine bestimmte Probe enthallende Probengcläß
76 bleibt dabei In seiner Probenabgabestellung.
während eine gegebene Menge Probe jeweils in eine
Anzahl von Reaktionsseiauen 14 abgegeben wird, die der
an dieser Probe vorzunehmenden Anzahl von Untersuchungen entsprichi.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel
wird ein zwei Reaktionsgefäße 14 umfassender Satz mit Unterbrechungen so weitertransportiert,
daß jedes Reaktionsgefäß 14 bei jeder Weiterschaltung längs der Reaktionsreihe 12 In die übernächste Position
gelangt Die Probenabgabedüse 38 wird in das Piobengefäß
26 eingefahren, um eine gegebene Menge der Probe anzusaugen. Dann wird der Antriebsmotor 42 erregt, um
den Panlographen 40 um seine Anlenkpunkte 40, 40' in die In Flg. 3 dargestellte Stellung zu drehen und dann
die Probenabgabedüse 38 parallel zu der senkrechten Ebene in das Reaktionsgefäß 14 zu bewegen In dieser
Stellung wird die Probe aus der Probenabgabedüse 38 in das Reaktionsgefäß 14 abgegeben.
Gemäß Fig. 2 und 3 wird nach der Abgabe der Probe
in eins der Reaktionsgefäße 14/1 des zwei Reaktionsgefäße umfassenden Satzes die Probenabgabedüse 38 zu
einem neuen Probengefäß 26 zurtlckbewegt, um daraus Probe anzusaugen. Das Solenoid 62 wird dabei ^rregt, um
den Hebel 54 entgegen der Kraft der Zugfeder 60 um die
senkrechte Achse 52 zu schwenken. Hierbei wird auch der Pantograph 40 um die senkrechte Achse 52 gedreht.
Dann wird der Antriebsmotor 42 erneut erregt, um den Pantographen 40 in die In Fig. 3 gezeigte Stellung zu
bringen. Dadurch wird die Probenabgabedüse 38 parallel zu der senkrechten Ebene in das andere ReafctionsgefäB
UtI des Satzes bewegt und gibt die Probe an dieses Gefäß
ab.
Während der Umschaltung vom Abgabebetrieb der Probe aus dem Probengefäß 26 in das Reaktionsgefäß
14/1 auf den Abgabebetrieb der Probe aus dem Probengefäß
26 In das Reaktionsgefäß 14ß wird an der Probenabgabestatlon
16 das Reaktionsgefäß nlcfat weitergeschaltet. Folglich kann die Probe aus dem Probengefäß 26 während
eines Schaltschritts der Reaktionsreihe 12 in die beiden Reaktionsgefäße UA, UB abgegeben werden.
Wird das Solenoid 62 zum Drehen des Hebels 54, des
Pantographen 40 Und der ProbcnabgabedUsc 38 um die
senkrechte Achse 52 erregt, so wird der das Abgabcclcmenl
des Antriebsmotors 42 bildende Stift 46 gemäß Flg. 3, der In die längliche Öffnung 48 In der Verbin- -,
dungsstange des Pantographen 40 eingreif!, in Längsrichtung
der Öffnung 48 verschoben. Zur Verschiebung des Stiftes 46 In Lüngsrlchtung der langgestreckten Öffnung
48 Ist rr. anderen Worten dieser Stift 46 über die Öffnung
48 mit der Vcrblndüngsstange des l'antographcn 40 la
verbunden. Die Länge des Stiftes 46 Ist ausreichend, um
zu verhindern, daß sich der Stift 46 aus der Öffnung 48
löst, selbst wenn der Pantograph 40 um die senkrechte
Achse 52 gedreht wird.
Während der Einheit eines Transportschriltes des Reaktionsgefäßes 14 wird an der Reagenzabgabestalion
18 das der gewünschten Untersuchung entsprechende Reagens aus dem Reagenzgcfäß 32 abgezogen und in der
gleichen Welse wie bei der Probenabgabe an der Probenabgabesfallon
16 in eines der In einem Salz von zwei
Reaktionsgefäßen 14t\ 14Ο vorgesehenen Rekationsgcfilße
abgegeben.
Wenn das In das Reaktionsgefäß 14 abgegebene jeweilige
Reagens mit der Probe ausreichend reagiert hat, um eine Test flüssigkeit zu bilden, werden die in den beiden
Reaktionsgefäßen ΜΛ, 14/· erhaltenen TcstflUsslgkelten
unabhängig voneinander einem photometrischen Vorgang ausgesetzt. Mit anderen Worten hclüt das, daß die
TestflQssigkelt in einem der Reaktionsgefäße 14/; einem
photometrischen Vorgang mit Hilfe des Llchtabgabcelements
70 und des Lichtempfangselements 74 und die Testflüsslgkelt Im anderen Reaktionsgefäß 14/·' einem
photomeirlschcn Vorgang mit Hilfe des Lichtabgabeelements
72 und des Llchlcmpfangselements 76 wahrend einer Zeitspanne unterworfen wird, die der Transportschritteinheit
Entspricht, wobei die nötigen Meßdaten
erhalten werden.
Schließlich wird das Reaktlonsgefaß 14 nach dem
Durchlaufen des: photometrischen Vorganges an der Wasch- und Trockenstatldn 22 gespult u'nd/'geliOckriet
und dann erneut der Probenabgabestation 16 zugeführt.
Beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein
Satz von zwei Reakllonsgefäßen weltergeschaltet und die
Probe und das Reagens jeweils an diese beiden Reaktlonsgefüße
abgegeben und die Lichtmessungen an diesen beiden Reaktionsgefaßen gleichzeitig durchgeführt.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Wenn z. B. die Reaktionsreihe längs
der gekrümmten Bewegungsbahn des Pantographen 40 angeordnet Ist, der gemäß Flg.3 um eine senkrechte
Achse 52 drehbar ist, kann die Probe und das Reagens auch an Reaktionsgefäße abgegeben werden, die. sich
während eines einheitlichen Schaltschritts an mehr als drei Positionen befinden. In diesem Fall sind mehr als
drei optische Systeme für die photometrischen Untersuchungen
voneinander getrennt In Bewegungsrichtung längs der Reaktlonsreihe vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Betrieb eines automatischen Analysengeräts mit einer einzigen Reaktionsreihe.
längs der Reaktionsreihe angeordneten Reaklionsgefäßen,
die schrittweise weitergeschaltet werden, einer Probenabgabestation zur Abgabe einer Probe an ein
Reaktionsgefäß nach jedem Schallschritt, einer Reagenzabgabeslation zur Abgabe eines Reagenz entsprechend
einer gewünschten Messung an ein Reaktionsgefäß nach jedem Schallschritt und einer phoiometrischen
Station, an der die erhaltene Teslfiüssigkeit einem photometrischen Vorgang ausgesetzt 'Aird,
dadurch gekennzeichnet, daß ι,
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