DE3015407A1 - Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken - Google Patents
Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdeckenInfo
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Description
Anmelder:: Stuttgart, den 21.4.8O
Leonhardt, Fritz, Prof.Dr.-Ing. P 2567
Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing.
7000 Stuttgart
7000 Stuttgart
Patentanwälte
Dipl. -Ing.Max Bunke .
Dipl.-Chem.Dr.H.Bunke
Dipl.-Phys.H.Degwert
Lessingstr. 9, Postfach 1186
7000 Stuttgart 1
Bewehrungselement zur Übertragung von Querkräften in plattenartigen
Tragqliedern, z.B. Flachdecken.
Die Erfindung betrifft ein Bewehrungselement zur Übertragung von Querkräften in plattenartigen Traggliedern, z.B. Flachdecken,
aus Stahl- oder Spannbeton, welches innerhalb der Plattendicke auf einen Untergurt in dessen Längsrichtung
in Abständen fest angebrachte, im wesentlichen senkrecht zur Deckenfläche gerichtete Bewehrungsstäbe (Vertikalstäbe)
mit verdickten Köpfen aufweist.
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Bewehrungselemente dieser Gattung sind bekannt aus der DE-PS 27 27 159. Bei den bekannten Elementen war der
Untergurt durch ein Flachstahlband gebildet, das dübelartig in den Beton von Stützen eingreifen sollte, um die
herum die Bewehrungselemente strahlenförmig angeordnet wurden. Das in den Stützenbeton eingreifende Ende des den
Untergurt bildenden Flachstahles war stumpf abgeschnitten, ohne eine besondere Ausbildung aufzuweisen. Mit Bewehrungselementen
dieser Ausführung konnte man eine Flachdecke in ihren Eck- und Randbereichen nicht so bewehren, daß die
dort konzentrierten Kräfte sicher in diese Eck- und Randbereiche hätten eingeleitet werden können.
Wie Versuche zeigten, läßt sich die Kräfteverteilung zutreffend
abschätzen, wenn man die Bewehrungselcinente als Fachwerkträger auffaßt, deren bei den Bewehrungsei cinenlen
an und für sich fehlender Obergurt (Druckgurt) durch die verdickten Köpfe der Vertikalstäbe mit den dazwischenliegenden
Betonabschnitten gebildet-wird. Wenn man diese Fachwerkanalogie
für die Einleitung konzentrierter Kräfte im Rand- oder Eckbereich zugrundelegt, zeigt sich, daß
die dann im gezogenen Betonbereich liegenden Flachstahl-Untergurte weder einen genügenden Verbund mit dem Beton
besitzen noch in der Lage sind, die schrägen Druckstreben, deren Ausbildung im Beton man annehmen kann, im unmittelbaren
Bereich der Lasteinleitung genügend zu verankern. Sie können daher in Rand- oder Eckbereichen die Krafteinleitung
nicht übernehmen. Da dies wesentlich von dem ungenügenden Verbund mit dem Beton herrührt, ergibt sich zunächst
die allgemeine Aufgabe, mit einfachen und billigen Maßnahmen die Bewehrungslemente so auszubilden, daß ihr Verbund mit
dem Beton für alle Anwendungsfälle, also auch beim Auflegen
einer Flachdecke auf zylindrische oder prismatische Stützen, verbessert wird; innerhalb dieses Aufgabenbereiches liegt
dann noch die spezielle Teilaufgabe, die Bewehrungselemente in die Lage zu versetzen, im Beton gebildete schräge Druck-
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streben im Nahbereich der Krafteinleitung genügend zu verankern und damit die Decke für die Aufnahme konzentrierter
Kräfte auch in Eck- und Randbereichen geeignet zu machen.
Die allgemeine Aufgabe der Verbesserung des Verbundes mit dem Beton wird gemäß der Erfindung zunächst dadurch gelöst,
daß bei einem Bewehrungselement der eingangs genannten Gattung der Untergurt aus mindestens zwei über den größten
Teil ihrer Länge parallel nebeneinander, horizontal und in einem Abstand voneinander verlaufenden Stäben (Untergurtsläbcn)
gebildet ist.
Aus in einem Abstand parallel laufenden Stäben läßt sich
ein Untergurt billiger herstellen als ein Untergurt aus Flachstahl, der vergleichbare Eigenschaften haben soll. Die
Auflösung in mehrere Stäbe ergibt wegen des zwischen die Stäbe greifenden und sie umgebenden Betons einen weit besseren
Verbund, als ein aus Flachstahl bestehender Untergurt. Dies gilt insbesondere, wenn gerippte Stäbe verwendet werden, die als
Bewehrungsstäbe handelsüblich erhältlich sind.
Weiler läßt sich durch die Verwendung mehrerer in einem Abstand
parallel laufender Stäbe leicht eine Auflagebreite erzielen, die ein sicheres Aufstellen der Bewehrungselemente
auf einer Schalung'ermöglicht. Schließlich eröffnet die Verwendung
von solchen parallel laufenden Stäben zahlreiche konstruktive Möglichkeiten, um die Enden des Bewehrungselementes in auch
für aufzulegende Ecken oder Randbereiche eines plattenartigen Traggliedes, insbesondere einer Flachdecke, geeigneter Weise
auszubilden.
In ihrer Wirkung entsprechen die in einem Abstand parallel nebeneinander verlaufenden Untergurtstäbe einem verhältnismäßig
breiten Zugband, welches zusammen mit den Vertikalstäben eine großflächige Abstützung der Beton-Druckdiagonalen
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in den üntergurtknoten des gedachten Fachwerkträgers bilden.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Bewehrungselementes besteht auch darin, daß der aus
mehreren Stäben bestehende Untergurt trotz seiner großen Gesamtbreite gut ein- und unterbetoniert werden kann.
Die an den Korrosions- und Brandschutz zu stellenden Anforderungen lassen sich also für die Untergurtstäbe bei
Einhaltung einer normalen Betondeckung ohne zusätzliche Maßnahmen einwandfrei erfüllen.
Schließlich ist es ohne zusätzliche Maßnahmen möglich, die • erfindungsgemäß ausgebildeten Bewehrungselemente durch
Schrauben oder Nägel, die zwischen den einzelnen Untergurtstäben eingeführt werden, mit einer Schalung zugfest zu
verbinden:
Das erfindungsgemäße Bewehrungselementjbietet wegen der Auflösung
des Untergurtes in mehrere Stäbe auch Vorteile bei der Auflage auf Stützen, weil die Stützenbewehrung das Auflegen weniger
hindert und andererseits, besonders an Ecken von Stützenquerschnitten,
die Krafteinleitung verbessert wird.
Die Biegesteifigkeit eines in Stäbe aufgelösten Untergurtes ist
auf alle Fälle größer als die eines nicht aufgelösten Gurtes gleicher Breite. Auch lassen sich bei Fortsetzung eines auf- '
gelösten Untergurtes durch einen Zugstab solche Zugstäbe wesentlich leichter anschweißen, als bei Fortsetzung eines Flachbandcs.
Eine erste Weiterbildung der Erfindung liegt darin, daß die auf dem Untergurt angebrachten Vertikalstäbe mit ihren
unteren Enden zwischen je zwei Untergurtstäbe reichen. Hierdurch werden die Verbindungsmöglichkeiten der Vertikalstäbe
mit den Untergurtstäben vereinfacht und zugleich wirken die zwischen die Untergurtstäbe reichenden Vertikalstabenden als Abstandshalter für die Untergurtstäbe. Zweckmäßig
stehen die unteren Enden der Vertikalstäbe über die Untergurtstäbe Füße bildend nach unten über; hierdurch wird
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die AufStellmöglichkeit des Bewehrungselementes verbessert.
Auf die über die Untergurtstäbe überstehenden, von den unteren Vertikalstabenden gebildeten Füße sind zweckmäßig
Schutzkappen aufgesetzt, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen und die Füße gegen Rost oder sonstige Korrosion
schützen.
Die unteren Vertikalstabenden sind mit den ihnen benachbarten Untergurtstäben zweckmäßig verschweißt. Die Schweißverbindung
läßt sich Vorteilhaft durch Elektro-Preßschweißung herstellen. Anstelle einer Schweißung oder zusätzlich zu
einer solchen lassen sich auch zugfeste mechanische Verbindungen,
z.B. durch Untergreifen der Untergurtstreben odor durch Eingreifen in diese herstellen. So können die
Vertikai stäbe z.B. die Untergurtstäbe mit konsolartigen
Vc?rdi ckungen untergreifen, auf denen die Untergurtstäbe aufliegen.
VA ne im Vertikalstab wirkende Zugkraft wird durch Formschluß auf die Untergurtstäbe übertragen, so daß nur noch zur Übertragung
der Horizontalkomponente der im Vertikalstab wirkenden Kraft kurze Schweißnähte erforderlich sind.
Die Verwendung gewöhnlichen Rundstahls sowohl für die dann somit zylindrischen Vertikal- als auch Horizontalstäbe
verbilligt die Herstellung erheblich; für besondere Anwendungsfälle
kann es aber vorteilhaft sein, die Vertikal- und/oder die Untergurtstäbe aus kantigen Profilen, z.B. von
quadratischem oder rechteckigem Querschnitt auszubilden. Für ein gegebenes Stabvolumen ist bekanntlich die Zylinderfläche
die kleinste dieses Volumen einschließende Fläche, so daß umgekehrt die Fläche im Verhältnis zu dem Volumen
vergrößert und damit der Verbund mit dem Beton verbessert wird, wenn man statt zylindrischer Stäbe kantige Profile
verwendet. Wenn die ebenen Flächen kantiger Vertikalstäbe
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auf den ebenen Flächen kantiger Untergurtstäbe aufliegen, wild auch das Verschweißen der Stäbe miteinander vereinfacht.
Dieses Ziel läßt sich auch erreichen, wenn zylindrische Stäbe zusätzlich an ihren unteren Enden Verdickungen erhalten, die
so gestaltet sind, daß sie das Anliegen der unteren Enden der Vertikalstäbe an den Horizontalstäben dort, wo sie
miteinander verschweißt werden sollen, verbessern.
Bei einer Ausführungsform mit mehr als zwei in einem Abstand
voneinander verlaufenden Untergurtstäben sind in mehrere
der zwischen den Untergurtstäben gebildeten Abstandsräume .die unteren Enden von Vertikalstäben eingesetzt, die somit
in Querrichtung nebeneinander entweder in einer Ebene oder gegeneinander versetzt liegen. Durch Variation der Anzahl
der nebeneinander liegenden Vertikalstäbe und ihres Abstandes von seinen Enden läßt das erfindungsgemäße Bewehrungselement
dieser Ausführung eine optimale Anpassung an die bei der Auflagerung auftretenden Pfostenkräfte des gedachten'
Fachwerkes zu. Wenn mehr als zwei Horizontal stäbe gewählt sind, können die in die äußeren Abstandsräume eingesetzten
Vertikalstäbe gegenüber den in innere Abstandsräume, bei Verwendung von vier Untergurtstäben gegenüber den in den mittleren AUst «inds
raum eingesetzten, nach außen geneigt sein. Hierdurch ergibt sich auch die Möglichkeit, daß trotz der verdickten Köpfe 'c
der Vertikalstäbe noch genügend weite Abstände bleiben, um eine obere Plattenbewehrung ungehindert von oben her zwischen
die Vertikalstäbe einzuführen. Bei Verwendung von Bewehrungsmatten für die übliche obere Plattenbewehrung können die
Querneigungen der Vertikalstäbe so gewählt werden, daß die Abstände ihrer verdickten Köpfe der Maschenweite der Bewehrungsmatte
entsprechen.
Eine Weiterbildung der Erfindung liegt darin, daß die Untergurtstäbe
mindestens um eine Vertikalstablänge über die dem abstützseitigen Ende des Bewehrungselementes nächstliegende Ansatzstelle von
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Vertikal stäben überstehen. Die überstehenden Bereiche sind
bei Randauflagen zweckmäßig voneinander weg nach außen und oben abgebogen und ebenfalls mit verdickten Köpfen verliehen,
an deren Stelle oder ,zusätzlich zu welchen sie noch durch aufgeschweißte Onerleisten miteinander verbunden
st-Mn können. In entsprechender Weise werden die feldseitigen Enden des Bewohrunysolunentes
geeignet, die Weiterführung der Zugkräfte aus dem anschließenden Feldbereich durch Übergreifen mit der hier vorhandenen
tti egczuybewehrung zu übernehmen. Auf den überstehenden Bereichen
der Horizontalstäbe können sich die im Beton ausbildenden
geneigt verlaufenden Druckstreben abstützen. Die Auflösung äc:s Untergurts in mehrere Stäbe und deren
i'proi zung wirkt sich dabei für die Kraftübertragung besonders
vorteilhaft aus, wobei die verdickten Köpfe der überstehenden"
Stabbereiche und die auf sie aufgeschweißten Querleisten die Krafteinleitung noch zusätzlich verbessern.
Die Abblockung der überstehenden Bereiche nach oben hin ermöglicht es, die in den schrägen Druckstreben aufzunehmenden
Kräfte zu verkleinern, weil ein Teil der Querkräfte durch die nach oben hin abgebogenen überstehenden Bereiche
dor Uni ergurtstäbe übernommen wird.
Die Erfindung liegt somit auch in der Verwendung der wie
beschrieben ausgebildeten Bewehrungslemente für aufzulegende
Kndboreiche eines plattenartigen Traggliedes, insbesondere
einer Flachdecke und in ihrer Verwendung für aufzulegende Eckbereiche solcher Tragglieder.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß
ausgebildeten Bewehrungselementen und deren.Verwendung in
einer in ihrem Randbereich aufgelegten Bauwerksdecke.
Fig. 1-5 stellen Schnitte durch verschiedene einbetonierte Ausführungsformen dar.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch eine in einem Randbereich aufgelegte Decke mit darin einbetonierten Bewehrungselementen,
von denen eines sichtbar ist und
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Fig. 7 ist eine zu Fig. 6 gehörende, schemata sch gezeichnete
Draufsicht.
Das in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Bewehrungselement
weist zwei Untergurtstäbe 1 auf, zwischen welche die hintereinander
liegenden Vertikalstäbe 2, von denen nur einer sichtbar ist, eingesetzt sind. Die unteren Enden der Vortikalstäbe
2 reichen zwischen den Untergurtstäben 1 nach unten hindurch, bilden also Füße des Bewehrungselementes.
Auf diese Füße sind Kunststoffkappen 7 aufgesetzt. Die
Untergurtstäbe 1 sind mit den Vertikalstäben 2 durch
Elektro-Preßschweißung verbunden, was in der Zeichnung durch Verflachung der Berührungsstellen angedeutet ist.
Das Bewehrungselement ist in ein plattenartiges Tragglied
8, z.B. eine Flachdecke, einbetoniert; es ist so hoch, daß es innerhalb der Dicke der Flachdecke Π at.ζ findet.
An ihren oberen Enden tragen die Vorlikaisi nbe 2, wie
an sich bekannt, verdickte Köpfe 4, dio nach unten (lurch
Schrägflächen begrenzt sind und daher beim Einbringen dor Betonfüllung zwischen die auf eine Schalung aufgcsol.'/.l en
Bcwehrungselemente das Entweichen von Luftblasen yesI att vn,
so daß die Betonfüllung ohne Bildung von Hohlräumen an der Unterseite der verdickten Köpfe 4 anliegt.
Das Beispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 nur dadurch, daß die Vertikal stäbe 2 mit den
Untergurtstäben 1 durch Schmelzschweißraupen 9 miteinander verbunden sind.
Bei dem Beispiel nach Fig. 3 ist der Untergurt in vier Untergurtstäbe
1 aufgelöst. Zwischen die mittleren Untergurtstäbe sind senkrecht zur Deckenoberfläche stehende Vertikalstäbe
2 eingeschweißt, während die in die äußeren Abstandsräume eingeschweißten Stäbe 2 leicht nach außen geneigt sind.
Hier stehen nur die unteren Enden dieser äußeren geneigten Stäbepach unten über die Untergurtstäbe vor und bilden dort
die mit Kunststoffkappen 7 ausgerüsteten Füße des Bewehrungs:
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öl onieni es.
Hei dem Beispiel nach Fig. 4/weisen die Vertikalstäbe 2 an
ihren unteren Enden konsolartige Verdickungen 6 auf, mit
denen sie die Untergurtstäbe 1 untergreifen, auf welchen die Untergurtstäbe also aufliegen. Auf ihrer Oberseite
sind die Uni ercjuri stäbe 1 mit den Vertikalstäben 2 noch
durch Kehlnähte verschweißt. Bevor der.Beton des TragtjIi
odes 8 aufgegossen wird, werden bei dieser Ausführung die Unierf1ächen der konsolartigen Verdickungen 6 durch
nicht- gezeichnete Abstandshalter üblicher Art aus Beton
oder Kunststoff gegenüber der Schalung abgestützt.
Γη Fig. 6 und 7 ist ein Beispiel für die erfindungsgemäße
Ausbildung eines für aufzulegende Randbereiche eines
plattenförmigen Traggliedes, z.B. einer Flachdecke,
Cj(1C i(jnet on Bewehruncjselcmentes gezeigt. Hier sind vier
im Abnl.and voneinander parallel laufende Untergurtstäbe
vorgesehen, die zwischen sich -drei Abstandsräume bilden, in welche die Vertikalstäbe 2 in vorher beschriebener Weise
eingesetzt und mit den Untergurtstäben verschweißt sind. Nahe dem Ende des Bewehrungselementes ist je ein Stab 2
in jedem Abstandsraum angeordnet; hier liegen also drei Vert ika.1 st/äbe 2 in einer Vertikalebene. In etwas weiterer
Entfernung vom Ende des Bewehrungselementes befindet sich nur noch in jedem der äußeren Abstandsräume ein Vertikalstab
2 und in noch weiterer Entfernung nur noch ein Vertikalstab
2 und in noch weiterer Entfernung nur noch ein Vertikalstab 2 im mittleren Abstandsraum. Daß bei sämtlichen
beschriebenen Beispielen die unteren Enden der Vertikalstäbe
immer zwischen zwei benachbarten Untergurtstäben mit diesen verbunden sind, schließt nicht aus, daß man für besonders hohe
Beanspruchungen zusätzliche Vertikalstäbe auch noch nur an der Außenseite der außen liegenden Untergurtstäbe anschweißen
oder anderweit befestigen kann, in Fig. 7 also z.B. beiderseits der dem Ende des Bewehrungselementes am nächsten
liegenden, aus drei Vertikalstäben 2 bestehenden Reihe. Dabei
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ist es auch möglich, die zusätzlichen Vertikalstäbe gegenüber
den ihnen in der Querrichtung benachbarten Vertj kai si üben
versetzt anzuordnen.
Bei dem Beispiel nach Fig. 6 und 7 reichen die Enden dor
Untergurt stäbe 1 über die dem Ende des Bewehrung sol oinentos
am nächsten liegende Ansatzstelle der Vertikalstäbe 2 hinaus; sie stehen um mindestens die Höhe der Vertikalstäbe
über. Die überstehenden Bereiche 3 der mittleren Untergurtstäbe 1 sind hier länger als die überstehenden .
Bereiche 3' der äußeren Untergurtstäbe 1. Sämtliche überstehenden Bereiche sind bezogen auf don mittleren Absland:;-raum
nach außen, außerdem aber nach obon abgebogen, und zwar sind die Bereiche 31 stärker nach oben abgebogen als
die längeren Bereiche 3, vgl. Fig. 6. Sämtliche über.sl ohenden
Bereiche tragen an ihren Enden verdickte Köpfe 4, die den Köpfen 4 der VortikalstHbe 2 entsprechen, aber auch durch
angeschweißte Nocken od.dgl. oder durch kurze J.oisl-on
ersetzt sein könnten. Die längeren überstehenden Bereiche sind hier, obwohl auch sie mit Köpfen 4 versehen sind,
zusätzlich durch eine auf sie aufgeschweißte Querleiste 5
verbunden. In anderen Anwendungsfällen, z.B. bei der Auflage von um eine freistehende Stütze strahlenförmig verteilten
Bewehrungselementen, könnte von dem Spreizen und Hochbiegen
der überstehenden Bereiche, mindestens aber von dem Hochbiegen, auch abgesehen und ein im wesentlichen waagerecht or
Verlauf der überstehenden Bereiche beibehalten werden, wie es in Fig. 6 und 7 eingestrichelt ist.
Die Flachdecke 8 ist hier unter Zwischenschaltung einer lagerplatte 10 auf einen tragenden Bauwerksteil 11 aufgelegt.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. .'Bewehrungselement zur Übertragung von Querkräften in plattenartigen Traggliedern, z.B.Flachdecken/ aus Stahl- oder Spannbeton, welches innerhalb der Plattendicke auf einen Untergurt in dessen Längsrichtung in Abständen fest angebrachte, im wesentlichen senkrecht zur Deckenfläche gerichtete Bewehrungsstäbe (Vertikalstäbe) mit verdickten Köpfen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Untergurt aus mindestens zwei über den größten Teil ihrer Länge parallel nebeneinander, horizontal in Abständen voneinander verlaufen den Stäben (Untergurtstäbe 1) gebildet ist.2. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gerkennzeichnet, daß die Vertikalstäbe (2) mit ihren unteren Enden, an denen sie mit dom Unterourt verbunden sind, zwischen je zwei Untergur~"stäbe (1) reichen.3. Bcwehrunnselmont nach Anspruch 1 und 2, dadurch qr-knnnxoich net, daß die unteren Enden der Vex t i kalstäbe (2) über die. Untorguri.stäbe (1) Fuße bildend nach unten überstehen.4. Bewehrungselement nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die über die Untergurtsiäbe (1) überstehenden Füße '.der Vertikalstäbs [2) Kunststoff kappen (7) aufgesetzt sind.5. Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die unseren Enden der Vertikalstäbe (2) mit den ihnen benachbart-j-; Horizontalstäben (1) verschweißt sind.6. Bewehrungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißverbindung durch Elckcro-Preßschweißung hergestellt ist.13 0044/0 180 BAO ORIGINALBewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Vertikalstäbe (2) mit den ihnen benachbarten Untergurtstäben (1) formschlüssig, nämlich durch Untergreifen oder Eingreifen, zugfest miteinander verbunden sind·8. Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikal- und/oder die Untergurtstäbe (1 bzw. 2) aus kantigen Profilen, z.B. vonquadratischem oder rechteckigem Querschnitt oder aus gerippten Stäben gebildet sind.9. Bewehrungselement nach Anspruch 1 und 2, mit mehr als zwei •in einem Abstand voneinander verlaufenden Untergurtstäben, dadurch gekennzeichnet, daß in mehrere der zwischen den Uni orgurtstäben (1) gebildeten Abstandsräurne die unteren Finden von* somit in Querrichtung nebeneinanderliegenden Vertikalstäben (2) eingesetzt sind.10.Bewehrungselement nach Anspruch 9 mit ν'ί&Γ in gleichen Abständen voneinander verlaufenden Untergurtstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die in die äußeren Abstandsräume eingesetzten Vertikalstäbe (2) gegenüber den in den mittleren Abstandsraum eingesetzten nach außen geneigt sind.11.Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurtstäbe (1) mindestens um eine Vertikalstablänge über die am Ende des Bewehrungselementes letzte Ansatzstelle von Vertikalstäben (2) überstehen.12.Bewehrungselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die überstehenden Untergurtstabenden (3) voneinander weg nach außen und oben abgebogen sind.130Ό44/0160... .-3- .. :■**■*■.':'■■ .'- 3015A0713.Bewehrungselement nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die überstehenden Untergurtstabenden (3) durch aufgeschweißte Querleisten (5) miteinander verbunden sind.'14.Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstäbe (2) nahe den Enden des Bewehrungselementes in größerer Anzahl vorgesehen sind, als in größerer Entfernung von den Enden.15.Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurtstäbe (1) an ihren Enden ebenso wie die Vertikalstäbe (2) verdickte Köpfe '.tragen.16.Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurtstäbe (1) nahe ihren Enden auf ihrer Oberseite kurze, vorzugsweise aufgeschweißte Querleisten tragen.17.Verwendung von Bewehrungselementen nach Anspruch 3 1, 12 oder 13 für aufzulegende Randbereiche plattenartiger Tragglieder, z.B. Flachdecken.18.Verwendung von Bewehrungselementen nach Anspruch 16 für aufzulegende Eckbereiche plattenartiger Tragglieder, z.B. Flachdecken .1301044/0160
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