[go: up one dir, main page]

DE1609910B2 - Anker fuer betonrippenstaehle - Google Patents

Anker fuer betonrippenstaehle

Info

Publication number
DE1609910B2
DE1609910B2 DE19661609910 DE1609910A DE1609910B2 DE 1609910 B2 DE1609910 B2 DE 1609910B2 DE 19661609910 DE19661609910 DE 19661609910 DE 1609910 A DE1609910 A DE 1609910A DE 1609910 B2 DE1609910 B2 DE 1609910B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
sleeve
anchor part
anchors
striped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661609910
Other languages
English (en)
Other versions
DE1609910A1 (de
DE1609910C3 (de
Inventor
Fritz Prof. Dr.-Ing. 7000 Stuttgart; Hahn Volker Dr.-Ing. 7022 Leinfelden; Fastenau Werner Dipl.-Ing. 7300 Esslingen-Rüdern Leonhardt
Original Assignee
, Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by , Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart filed Critical , Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart
Publication of DE1609910A1 publication Critical patent/DE1609910A1/de
Publication of DE1609910B2 publication Critical patent/DE1609910B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1609910C3 publication Critical patent/DE1609910C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/162Connectors or means for connecting parts for reinforcements
    • E04C5/163Connectors or means for connecting parts for reinforcements the reinforcements running in one single direction
    • E04C5/165Coaxial connection by means of sleeves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Anker für Betonrippenstähle, bestehend aus einer ein Ankerteil aufweisenden zylindrischen Hülse, deren Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Ankerteiles, und die zum Aufpressen auf den Betonrippenstahl plastisch verformbar ist.
Bei einem bekannten Anker dieser Art (CH-PS 3 74 473) ist ein Abstützflansch mit einer ebenen Radialfläche rechtwinklig gegen die Hülse abgesetzt. Beim Aufpressen auf den Betonrippenstahl kann wegen der erheblich größeren Materialdicke im Bereich des Ankerteiles an der Übergangsstelle von der Hülse zum Ankerteil eine Versprödung des Stahls eintreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Anker so auszubilden, daß trotz der beim Aufpressen entstehenden Verformung die zur Übertragung von Zug- und Druckkräften erforderlichen Materialeigenschaften über die ganze Länge des Ankers erhalten bleiben.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Hülse mit einer Erweiterung ihrer Mantelfläche stetig in das Ankerteil übergeht.
Infolge dieser Ausbildung ist eine unvermittelte Querschnittsänderung des Ankers vermieden, so daß beim Aufpressen des Ankers auf einen Bewehrungsstab trotz der Materialverformung keine Versprödung des Stahls am Übergang von der Hülse zum Ankerteil eintritt. Der kontinuierliche Verlauf der Mantelfläche im Übergangsbereich zum Ankerteil ergibt außerdem eine bessere und konstruktiv anpassungsfähigere Einleitung der Kräfte vom Anker in den ihn umgebenden Beton.
Der stetige Übergang zwischen Hülse und Ankerteil kann nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ankers dadurch erreicht werden, daß das Ankerteil von der Hülse aus trompetenförmig erweitert ist. Hierdurch kann ein für die Übertragung der Kräfte erwünschter großer Durchmesser des Ankerteiles bei etwa konstanter Wandungsdicke des Ankers erreicht werden.
Eine besonders steife, für die Ableitung der Kräfte geeignete Form ergibt sich, wenn das Ankerteil in seinem äußeren Bereich etwa in Richtung der Hülse zurückgebogen ist. Die so ausgebildeten Anker eignen sich insbesondere zur Verwendung in der Nähe der Betonaußenfläche, weil infolge der besonderen Formgebung des Ankerteiles die Gefahr des Abplatzens der Betonmasse praktisch ausgeschlossen ist. "
In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ankers kann das Ankerteil als von der Hülse getrenntes Teil ίο ausgebildet sein, das sich an der Stirnseite der Hülse abstützt. Bei dieser Ausführungsform kann das Ankerteil aus einem anderen, beispielsweise härteren Material als die Hülse bestehen, so daß es größere Kräfte aufnehmen kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt jeweils im Längsschnitt
F i g. 1 einen auf einen Bewehrungsstab aufgepreßten Anker,
ίο F i g. 2 einen Anker entsprechend F i g. 1 im umgekehrter Anordnung,
F i g. 3 einen Anker mit anderer Ausbildung des Ankerteiles,
F i g. 4 einen zweiteilig ausgebildeten Anker.
Der Anker nach den F i g. 1 und 2 besteht aus einer zylindrischen Hülse 1, die in ein trompetenförmig erweitertes Ankerteil 2 übergeht. Die Hülse 1 ist auf das Ende 3 eines Bewehrungsstabes 4 ■ aufgeschoben, der aus Betonrippenstahl besteht. Die Hülse ist in Richtung der Pfeile 5 (F i g. 1) durch radial aufgebrachten Druck auf den Bewehrungsstab aufgepreßt, so daß die Innenwandung der Hülse durch Einpressen der Rippen 6 des Bewehrungsstabes verfbrmt ist. Der Anker ist dadurch formschlüssig mit dem Bewehrungsstab verbunden. Im Übergangsbereich 7 von der Hülse zum Ankerteil ist der Anker derart stetig gekrümmt, daß sich eine trompetenförmige Erweiterung des Ankerteiles 2 bis zu dessen ringförmigem, abgerundeten Rand 8 ergibt.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist der Anker so auf den Bewehrungsstab aufgesetzt, daß das Ankerteil 2 entgegengesetzt zur Zugrichtung 9 erweitert ist. Bei dieser Anordnung wird die Haftlänge des Ankers im Beton voll ausgenutzt. Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist das Ankerteil 2 in Zugrichtung 9 erweitert. Diese Anordnung erleichtert das Aufschieben der für die Verformung notwendigen Presse und kommt für aufgebogene Bewehrungsstäbe in Betracht.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 geht die Hülse 1 ebenfalls stetig in ein Ankerteil 2a über. Dieses Ankerteil verläuft in seinem äußeren Bereich bis zum Rand 8a etwa in Richtung der Hülse 1. Dieses Ankerteil ist infolge seiner Formgebung steifer als das Ankerteil nach den F i g. 1 und 2, und die im Bereich, des Ankerteiles auftretenden Kräfte werden so abgeleitet, daß sie bei Anordnung des Ankers in der Nähe der Betonaußenfläche nicht zum Abplatzen des Betons führen. .
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist das Ankerteil 2b als von der Hülse \b getrenntes Teil ausgebildet und so angeordnet, daß es sich mit einer Stirnfläche H an der Stirnseite 10 der Hülse \b abstützt. Bei diesem Anker kann das Ankerteil 2b aus härterem Materig] bestehen als die Hülse Ib, die in jedem Fall aus weicherem Material als die Betonrippenstähle bestehen muß, damit sie beim Aufpressen von den Rippen plastisch verformt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anker für Betonrippenstähle, bestehend aus einer ein Ankerteil aufweisenden zylindrischen Hülse, deren Außendurchmesser kleiner ist als der
" Aüßendüfchrnesser des Ankerteiles, und die" zum Aufpressen auf den Betonrippenstahl plastisch verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) mit einer Erweiterung ihrer Mantelfläche stetig in das Ankerteil (2) übergeht.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2, 2a) von der Hülse (1) aus trompetenförmig erweitert ist (F i g. 1 und 2).
3. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2a) in seinem äußeren Bereich etwa in Richtung der Hülse (1) zurückgebogen ist (F i g. 3).
4. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2b) als von der Hülse (16) getrenntes Teil ausgebildet ist, das sich an der Stirnseite (10) der Hülse (Ib) abstützt (F i g. 4).
DE19661609910 1966-06-25 1966-06-25 Anker für Betonrippenstähle Expired DE1609910C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ0012291 1966-06-25
DEZ0012291 1966-06-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1609910A1 DE1609910A1 (de) 1970-01-08
DE1609910B2 true DE1609910B2 (de) 1976-01-29
DE1609910C3 DE1609910C3 (de) 1976-09-02

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015407A1 (de) * 1980-04-22 1981-10-29 Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing., 7000 Stuttgart Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015407A1 (de) * 1980-04-22 1981-10-29 Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing., 7000 Stuttgart Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken

Also Published As

Publication number Publication date
DE1609910A1 (de) 1970-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2304676C2 (de) Dichtungsring aus elastomerem Material
DE3811974C2 (de)
EP0599026B1 (de) Spreizanker aus Metall
DE2728971A1 (de) Vorrichtung zur verbesserung des waermeueberganges in waermetauscher-rohren
DE1946367B2 (de) Bandklemme
DE2407647A1 (de) Gleitdichtungsring fuer ineinander einschiebbare rohre
DE736625C (de) Spreizduebel
DE3210437A1 (de) Schlauchschelle
DE2725071A1 (de) Befestigungsschraube
DE1609910C3 (de) Anker für Betonrippenstähle
DE1609910B2 (de) Anker fuer betonrippenstaehle
DE2832763B2 (de) Innere Stützwendel für einen Schlauch und Schlauchanordnung mit Stützspirale
DE3130092C2 (de)
DE2551300C3 (de) Klemmhülse einer Schraubklemme für elektrische Leitungen
DE2513982B2 (de) Rohrdichtung
CH682101A5 (de)
EP0152015B1 (de) Vorrichtung zur Verwahrung von Bewehrungsstählen
DE1759968C3 (de) Kalt verformter Bewehrungsstab für Beton
DE2404780C3 (de) Keilverankerung für bundeiförmige Spannglieder
DE19533980C2 (de) Luftschichtanker
DE3047382A1 (de) "rohrverbindung"
DE2935501A1 (de) Mast fuer ein segelbrett
DE2856520A1 (de) Zylinderfoermiges rohrstueck z.b. aus aluminium fuer den zusammenbau von leitungen
CH599493A5 (en) Connecting nozzle for air conditioning plant ducts
DE1450330C3 (de) Rollringdichtung für Muffenrohrverbindungen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977