DE1609910B2 - Anker fuer betonrippenstaehle - Google Patents
Anker fuer betonrippenstaehleInfo
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 title description 3
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 7
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/162—Connectors or means for connecting parts for reinforcements
- E04C5/163—Connectors or means for connecting parts for reinforcements the reinforcements running in one single direction
- E04C5/165—Coaxial connection by means of sleeves
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Description
Die Erfindung betrifft einen Anker für Betonrippenstähle, bestehend aus einer ein Ankerteil aufweisenden
zylindrischen Hülse, deren Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Ankerteiles, und die
zum Aufpressen auf den Betonrippenstahl plastisch verformbar ist.
Bei einem bekannten Anker dieser Art (CH-PS
3 74 473) ist ein Abstützflansch mit einer ebenen Radialfläche rechtwinklig gegen die Hülse abgesetzt.
Beim Aufpressen auf den Betonrippenstahl kann wegen der erheblich größeren Materialdicke im Bereich des
Ankerteiles an der Übergangsstelle von der Hülse zum Ankerteil eine Versprödung des Stahls eintreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Anker so auszubilden, daß trotz der beim Aufpressen entstehenden
Verformung die zur Übertragung von Zug- und Druckkräften erforderlichen Materialeigenschaften
über die ganze Länge des Ankers erhalten bleiben.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Hülse mit einer Erweiterung ihrer Mantelfläche
stetig in das Ankerteil übergeht.
Infolge dieser Ausbildung ist eine unvermittelte Querschnittsänderung des Ankers vermieden, so daß
beim Aufpressen des Ankers auf einen Bewehrungsstab trotz der Materialverformung keine Versprödung des
Stahls am Übergang von der Hülse zum Ankerteil eintritt. Der kontinuierliche Verlauf der Mantelfläche im
Übergangsbereich zum Ankerteil ergibt außerdem eine bessere und konstruktiv anpassungsfähigere Einleitung
der Kräfte vom Anker in den ihn umgebenden Beton.
Der stetige Übergang zwischen Hülse und Ankerteil kann nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Ankers dadurch erreicht werden, daß das Ankerteil von der Hülse aus trompetenförmig erweitert ist. Hierdurch
kann ein für die Übertragung der Kräfte erwünschter großer Durchmesser des Ankerteiles bei
etwa konstanter Wandungsdicke des Ankers erreicht werden.
Eine besonders steife, für die Ableitung der Kräfte geeignete Form ergibt sich, wenn das Ankerteil in seinem
äußeren Bereich etwa in Richtung der Hülse zurückgebogen ist. Die so ausgebildeten Anker eignen
sich insbesondere zur Verwendung in der Nähe der Betonaußenfläche, weil infolge der besonderen Formgebung
des Ankerteiles die Gefahr des Abplatzens der Betonmasse praktisch ausgeschlossen ist. "
In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ankers kann das Ankerteil als von der Hülse getrenntes Teil
ίο ausgebildet sein, das sich an der Stirnseite der Hülse
abstützt. Bei dieser Ausführungsform kann das Ankerteil aus einem anderen, beispielsweise härteren Material
als die Hülse bestehen, so daß es größere Kräfte aufnehmen kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt jeweils im Längsschnitt
F i g. 1 einen auf einen Bewehrungsstab aufgepreßten Anker,
ίο F i g. 2 einen Anker entsprechend F i g. 1 im umgekehrter
Anordnung,
F i g. 3 einen Anker mit anderer Ausbildung des Ankerteiles,
F i g. 4 einen zweiteilig ausgebildeten Anker.
F i g. 4 einen zweiteilig ausgebildeten Anker.
Der Anker nach den F i g. 1 und 2 besteht aus einer zylindrischen Hülse 1, die in ein trompetenförmig erweitertes
Ankerteil 2 übergeht. Die Hülse 1 ist auf das Ende 3 eines Bewehrungsstabes 4 ■ aufgeschoben, der
aus Betonrippenstahl besteht. Die Hülse ist in Richtung der Pfeile 5 (F i g. 1) durch radial aufgebrachten Druck
auf den Bewehrungsstab aufgepreßt, so daß die Innenwandung der Hülse durch Einpressen der Rippen 6 des
Bewehrungsstabes verfbrmt ist. Der Anker ist dadurch formschlüssig mit dem Bewehrungsstab verbunden. Im
Übergangsbereich 7 von der Hülse zum Ankerteil ist der Anker derart stetig gekrümmt, daß sich eine trompetenförmige
Erweiterung des Ankerteiles 2 bis zu dessen ringförmigem, abgerundeten Rand 8 ergibt.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist der Anker so auf den Bewehrungsstab aufgesetzt, daß das Ankerteil 2 entgegengesetzt zur Zugrichtung 9 erweitert ist. Bei dieser Anordnung wird die Haftlänge des Ankers im Beton voll ausgenutzt. Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist das Ankerteil 2 in Zugrichtung 9 erweitert. Diese Anordnung erleichtert das Aufschieben der für die Verformung notwendigen Presse und kommt für aufgebogene Bewehrungsstäbe in Betracht.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist der Anker so auf den Bewehrungsstab aufgesetzt, daß das Ankerteil 2 entgegengesetzt zur Zugrichtung 9 erweitert ist. Bei dieser Anordnung wird die Haftlänge des Ankers im Beton voll ausgenutzt. Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist das Ankerteil 2 in Zugrichtung 9 erweitert. Diese Anordnung erleichtert das Aufschieben der für die Verformung notwendigen Presse und kommt für aufgebogene Bewehrungsstäbe in Betracht.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 geht die Hülse 1 ebenfalls stetig in ein Ankerteil 2a über. Dieses Ankerteil
verläuft in seinem äußeren Bereich bis zum Rand 8a etwa in Richtung der Hülse 1. Dieses Ankerteil
ist infolge seiner Formgebung steifer als das Ankerteil nach den F i g. 1 und 2, und die im Bereich, des Ankerteiles
auftretenden Kräfte werden so abgeleitet, daß sie bei Anordnung des Ankers in der Nähe der Betonaußenfläche
nicht zum Abplatzen des Betons führen. .
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist das Ankerteil 2b als von der Hülse \b getrenntes Teil ausgebildet
und so angeordnet, daß es sich mit einer Stirnfläche H
an der Stirnseite 10 der Hülse \b abstützt. Bei diesem Anker kann das Ankerteil 2b aus härterem Materig]
bestehen als die Hülse Ib, die in jedem Fall aus weicherem Material als die Betonrippenstähle bestehen muß,
damit sie beim Aufpressen von den Rippen plastisch verformt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anker für Betonrippenstähle, bestehend aus einer ein Ankerteil aufweisenden zylindrischen Hülse,
deren Außendurchmesser kleiner ist als der
" Aüßendüfchrnesser des Ankerteiles, und die" zum
Aufpressen auf den Betonrippenstahl plastisch verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse (1) mit einer Erweiterung ihrer Mantelfläche stetig in das Ankerteil (2) übergeht.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2, 2a) von der Hülse (1) aus
trompetenförmig erweitert ist (F i g. 1 und 2).
3. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2a) in seinem äußeren
Bereich etwa in Richtung der Hülse (1) zurückgebogen ist (F i g. 3).
4. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (2b) als
von der Hülse (16) getrenntes Teil ausgebildet ist, das sich an der Stirnseite (10) der Hülse (Ib) abstützt
(F i g. 4).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0012291 | 1966-06-25 | ||
| DEZ0012291 | 1966-06-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1609910A1 DE1609910A1 (de) | 1970-01-08 |
| DE1609910B2 true DE1609910B2 (de) | 1976-01-29 |
| DE1609910C3 DE1609910C3 (de) | 1976-09-02 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015407A1 (de) * | 1980-04-22 | 1981-10-29 | Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing., 7000 Stuttgart | Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015407A1 (de) * | 1980-04-22 | 1981-10-29 | Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing., 7000 Stuttgart | Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1609910A1 (de) | 1970-01-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |