DE3013972A1 - Zweiseitiges flaechengebilde - Google Patents
Zweiseitiges flaechengebildeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein zweiseitiges Flächengebilde bzw. ein zweiseitiges Gewebe und insbesondere a.n Flächengebilde
bzw. Gewebe, von dem eine Seite im wesentlichen vollständig aus einem Garn eines gegebenen Typs und die
andere Seite im wesentlichen vollständig aus einem Garn von unterschiedlichem Typ wie dasjenige, das die erste
Seite bildet, bestehen. Die Kette bzw. der Kettfaden eines solchen Flächengebildes besteht aus Fäden aus Kautschuk
oder einem elastomeren Material, so daß das Flächengebilde geeigneterweise zur Herstellung von elastischen Binden
verwendet werden kann.
Elastische Binden nach dem Stand der Technik v/erden aus Wollgarnen, die mit Fäden aus Kautschuk oder einem elastomeren
Material vermischt sind, hergestellt, damit solchen Erfordernissen, wie der Elastizität und der Beibehaltung,
genügt wird und damit ein perfektes Anhaften an dem Körper gewährleistet wird. Solche elastischen Binden können auch
aus anderen Garntypen, die den Zweck der Wolle erfüllen, und aus Kautschukbindungsgarnen hergestellt werden. Bei
einem Flächengebilde, das diese bekannten elastischen Bänder bildet, haben die zwei Seiten im wesentlichen die gleiche
Zusammensetzung.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein elastisches Flächengebilde bzw. Gewebe zur Verfügung zu stellen, das zwei voneinander
verschiedene Seiten hat.
Durch die Erfindung soll weiterhin ein Flächengebilde bzw. Gewebe der obengenannten Struktur zur Verfügung gestellt
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werden, bei dem die Fäden aus Kautschuk oder dem elastomeren Material, die einen Teil des Flächengebildes bilden, fest an
die anderen Fäden gebunden sind, so daß sie aus dem Flächengebilde schwer herausgezogen werden können.
Dieses Flächengebilde soll weiterhin leicht auf Webstühlen des bekannten Typs herstellbar sein.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein zweiseitiges Flächengebilde,
das durch eine Kette, welche aus Fäden eines Kautschuk- oder elastomeren Materials und im wesentlichen undehnbaren
Fäden gebildet ist, und einen Schuß, welcher aus Fäden unterschiedlicher Natur, die parallel zueinander und
senkrecht zu den Kautschukkettfäden angeordnet sind, gebildet ist, gekennzeichnet ist, wobei die Schußfäden eines ersten
Typs auf einer Seite der Kettfaden angeordnet sind, während Schußfäden eines zweiten Typs auf der anderen Seite
der Kettfaden angeordnet sind, wobei die Schußfäden des ersten Typs mit den Schußfäden des zweiten Typs abwechseln,
wobei die undehnbaren Kettfäden Bindefäden, die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel sind, und Drehergewebekettfäden
bilden, wobei ein Bindefaden und ein Drehergewebekettfaden zwischen zwei angrenzenden Kautschukfäden
angeordnet sind und wobei jeder der Bindefäden zuerst einen ersten und einen zweiten Schußfaden überquert, sodann durch
das Flächengebilde hindurchgeht, um unter einem dritten und einem vierten Schußfaden zu verlaufen, und hiernach erneut
das Paar der nächsten Schußfäden überquert und so weiter, wobei, bezogen auf die gleichen genannten Schußfäden, jeder
der Drehergewebekettfäden den ersten Schußfaden überquert, wobei er auf der anderen Seite des Kett-Kautschukfadens
wie der genannte Bindefaden verbleibt, der Drehergewebekettfäden sodann auf die gleiche Seite des Binde-
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fadens zurückkehrt, indem er unterhalb des Kautschukfadens, unterhalb des genannten Bindefadens, über dem zweiten Schußfaden,
unter dem dritten Schußfaden, über dem vierten Schußfaden, über dem genannten Bindefaden und erneut unter dem
Kautscbukfaden läuft, um erneut über den nächsten Schußfaden
auf der anderen Seite des Kautschukfadens und so weiter zu verlaufen.
Zum besseren Verständnis der Struktur und der Merkmale des erfindungsgemäßen zweiseitigen Flächengebildes und dessen
Webprozesse wird die Erfindung nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Grundriß mit sehr großem Maßstab, bei dem die Maschen übertrieben dünn aus dem
zweiseitigen Flächengebilde dargestellt sind;
Fig. 2 eine Ansicht, die das Webschema des Flächengebildes zeigt; und
Fig. 3 eine Ansicht, die das Webschema eines elastischen Bandes zeigt, das aus dem Flächengebilde gemäß den
Figuren 1 und 2 hergestellt worden ist.
Zunächst wird auf Figur 1 Bezug genommen, in der ein Teil des erfindungsgemäßen Flächengebildes mit stark vergrößertem
Maßstab gezeigt ist, wobei die Maschen übertrieben dünn dargestellt sind, damit der Weg der verschiedenen Fäden
verfolgt werden kann. Das in den Figuren gezeigte Flächengebilde-Gewebe enthält eine Kette und einen Schuß: die Kette
enthält Fäden von Kautschuk oder eines elastomeren Materials (6, 7, 8 und 9), Bindefäden (von denen nur zwei
aufgezählt und durch die Bezugszeichen 10 und 12 angegeben sind), die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel
sind, und Drehergewebekettfäden (von denen nur zwei dargestellt und durch die Bezugszeichen 11 und 13 in der Figur
der Zeichnung darge-
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stellt sind). Der Schuß enthält Wollfäden (1, 3 und 5), die
zueinander parallel angeordnet sind und die alle oberhalb der Kautschukfäden (6, 7, 8 und 9) und senkrecht dazu angeordnet
sind, sowie Fäden (2 und 4) unterschiedlicher Natur (z.B. Chlorofasern und dergleichen), die gleichfalls
zueinander und senkrecht zu den Kautschukfäden angeordnet sind. Aus der Figur 1 wird ersichtlich, daß alle Fäden aus
Chlorofasern (2 und 4) unterhalb der Kautschukfäden angeordnet sind und daß die Wollfäden (1,3 und 5) abwechselnd
zu den Chlorofaser-Fäden (2 und 4) angeordnet sind.
In dem Flächengebilde läuft der Bindefaden 10 über die Fäden 1 und 2 (wobei er, auf die Zeichnung bezogen, auf der
oberen Seite des Flächengebildes verbleibt). Sodann geht er durch das Flächengebilde hindurch, um unterhalb der Fäden
3 und 4 zu verlaufen. Hierauf geht er erneut durch das Flächengebilde hindurch, um oberhalb des Fadens 5 und des
nächsten Schußfadens zu verlaufen, und verläuft so unter Wiederholung der gleichen Bindung weiter.
Der Drehergewebekettfaden 11 läuft oberhalb des Fadens 1 bzw. überquert diesen (bleibt jedoch auf der- anderen Seite
des Fadens 6 relativ zu der Seite, auf der der Faden angeordnet ist), kehrt dann auf die gleiche Seite wie der
Faden 10, indem er unterhalb des Fadens 6 und des Fadens 10 verläuft, zurück, läuft dann über den Faden 2 bzw. überquert
diesen, läuft hierauf unter dem Faden 3 und über den Faden 4. Sodann wird er nach rechts abgelenkt und
läuft über den Faden 10 bzw. überquert diesen und läuft unter dem Faden 6, um erneut über den anschließenden Wollfaden
5 auf der anderen Seite des Fadens 6 wie der Faden 10 zu verlaufen und läuft dann so weiter.
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ORIGINAL INSPFCTQ
-Q-
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Die obige Beschreibung in Verbindung mit den Kettfaden (6,
10 und 11) ist auch auf den nachfolgenden und analogen Satz von Fäden (7, 12 und 13), (8, 14 und 15) und auf alle nachfolgenden
Sätze anzuwenden. Die Bindung der Fäden 10 und 11 auf den Schußfäden (2 und 4) und (1, 3 und 5), die jeweils
unterhalb und oberhalb der Kettfaden (6, 7, 8 und 9) angeordnet sind, ist die gleiche wie die Bindung, die von den
Fäden 12 und 13 mit den Schußfäden gebildet worden ist, jedoch ist die Bindung reproduziert und bildet zwei Schußfäden
in weiterer Vorwärtsrichtung, bezogen auf einen nächsten Kautschukkettfaden (6, 7» 8 und 9). Anders ausgedrückt, der
Drehergewebekettfaden 13, der mit dem Kettfaden 7 in Seitean-Seite-Beziehung
steht, läuft über den Wollfaden 3 und zwei Schußfäden in weiterer Vorwärtsrichtung als der Drehergewebekettfaden
11 (der über den Wollfaden 1 läuft) in Seite-an-Seite-Beziehung mit dem Kettfaden 6. Somit wird die
Flächengebildebindung mit der Bausteineinheit wiederholt, die als Rechteck M durch die gestrichelte Linie in Figur 1
dargestellt ist.
Bei dem oben beschriebenen zweiseitigen Flächengebilde sind die Schußfäden (1, 2, 3, 4 und 5) erheblich größer als die
Bindefäden (10, 12 und 14) und die Drehergewebekettfäden (11,
13 und 15). Es wird ersichtlich, daß alle Kautschukfäden (6, 7, 8 und 9) immer zwischen die Wollfäden (1, 3 und 5)
und Chlorofaser-Fäden (2 und 4) eingeschlossen sind, so daß die Bindefäden und die Drehergewebekettfäden nur an Stellen
über die Wollfäden laufen, die etwas voneinander im Abstand angeordnet sind (offensichtlich in Verbindung mit
der Größe des betreffenden Gewebes). Die Fäden 10 und 11 laufen daher über die Wollfäden gleichzeitig in Seite-anSeite-Anordnung
zueinander und nur auf dem Kettfaden 1 und sodann auf dem Faden 5.
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ORIGINAL INSPECTED
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Unterhalb der Kettfaden (2 und 4) laufen die Bindefäden nur an Stellen, die voneinander in einem relativ großen
Abstand angeordnet sind.
Auf der oberen Seite des Flächengebildes liegt daher eine stark vorherrschende Menge von Wollfäden im Vergleich zu
der Menge der Bindefäden und der Drehergewebekettfäden (die, wie vorstehend angegeben, auf nur sehr kleine Bereiche begrenzt
sind, v/o solche Fäden über den Wollfaden hinübersteigen) vor, welche einen erheblich kleineren Querschnitt
haben als die Wollfäden. Die genaue Betrachtung der Figur 1 unter besonderer Berücksichtigung des Ortes, wo ein Wollfaden
von Bindefäden und Drehergewebekettfäden umschlossen ist, ergibt, daß die an den fraglichen Faden angrenzenden
und darauffolgenden Wollfäden an einer Seite eine Brücke oder eine Verbindung mit erheblicher Länge und an der anderen
Seite des Ortes, wo der zwischen diese gelegte Wollfaden gebunden ist, bilden. Eine Brücke oder Verbindung ist
derjenige Teil eines Kettfadens, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bindemaschen davon angeordnet ist. So wird
z.B. ersichtlich, daß der Bindeort (wo sie über den Wollfaden an der Oberseite hinübersteigen), bestimmt durch die
Fäden 12 und 13 auf dem Wollfaden 3, an zwei Verbindungen
angrenzt, welche durch den Faden 1 bzw. 5 zwischen den Orten, an denen sie durch Paare von Fäden (10, 11) und (14,
15) gebunden sind, gebildet ist.
Da die Wollfäden in dem Flächengebilde Seite an Seite und in einer Kontaktbeziehung miteinander angeordnet sind und
die Verbindungen eine gewisse Bewegungsfreiheit haben, überlappen sich solche Verbindungen an den Orten, wo der
zu diesen zwischenliegende Wollfaden durch die Binde-
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und Drehergewebekettfäden gebunden ist. Dies wird besser ersichtlich, wenn man berücksichtigt, daß die Bindefäden
und die Drehergewebekettfäden einen kleinen Querschnitt haben und dazu neigen, den Wollfaden an dem Ort, wo ein
solcher Wollfaden angehakt ist, nach unten zu ziehen.
Die gesamte vorstehende Beschreibung im Zusammenhang mit der oberen Seite des Flächengebildes, wo die Wollfäden angeordnet
sind, ist auch auf seine Unterseite, wo die ChIorofaser-Fäden
angeordnet sind, anwendbar.
Das oben beschriebene Flächengebilde ist daher ein Flächengebilde,
welches zwei vollständig gesonderte Seiten aufweist, wobei (relativ zu der Zeichnungsebene und unter
der Annahme der Verwendung der obengenannten Garne) die obere Seite vollständig aus Wolle und die untere Seite
vollständig aus Chlorofasern hergestellt ist.
Die Struktur des oben beschriebenen Flächengebildes ist
daher weiterhin dadurch charakterisiert, daß die Fäden aus Kautschuk oder einem elastomeren Material (sowie die
Kettfaden) fest gebunden sind und daß sie daher nicht ausgefädelt werden können, was naturgemäß dem Flächengebilde
eine lange Lebensdauer verleiht.
Zur Herstellung von elastischen Bändern bzw. Binden kann das Flächengebilde mit gezwirnten Wollfäden mit einem
Titer von Nm 2/32 (d.h. zwei gezwirnten Fäden mit einem Titer 32, wobei Nm "metrische Zahl" bedeutet), zwei
Chlorofaser-Fäden Nm 1/12, Binde- und Drehergewebekettfäden
von texturiertem "two-terminal"-Polyester mit 150 den und Kautschukfäden mit einem Titer von 60 hergestellt
werden.
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Vorzugsweise kann man den Kautschuk mit einem Viskosefaden oder mit anderen Garnen bedecken, um die Dehnung zu beschränken,
die Färbung zu fördern, die Festigkeit oder die Beständigkeit zu erhöhen und das Gleiten nach Herstellung
des Flächengebildes zu stören. Naturgemäß können auch anstelle der Kautschukfäden Fäden aus einem anderen elastomeren
Material verwendet werden. Die Kettfaden (2, 4) können aus Baumwolle, Nylon oder einem anderen Material (anstelle
von Chlorofasern) etc. bestehen.
Wie oben ausgeführt wurde, ist das beschriebene Flächengebilde besonders gut zur Herstellung von elastischen Bändern
bzw. Binden geeignet. Der Verbraucher hat den Vorteil, daß er jede Seite des Flächengebildes im Kontakt mit der
Haut verwenden kann, wodurch er somit von den verschiedenen und besonderen Eigenschaften mit Vorteil Gebrauch
macht, welche von der Natur der Fasern herrühren, die jede Seite des Flächengebildes bilden.
Es wurde weiterhin festgestellt, daß aufgrund seiner Struktur das Flächengebilde tatsächlich eine einzigartige Weichheit
und eine erhebliche DimensionsStabilität hat. Das
oben beschriebene Flächengebilde wird unter Verwendung von herkömmlichen Doppelfüller- oder Doppelschiffchen-Webstühlen
(mit zwei doppelseitigen Wechsel- oder Schaltschiffchen, wobei ein Schiffchen die Wolle einsetzt und das andere
Schiffchen das Chlorofasergarn einsetzt) gewebt. Zur Herstellung der Kettbäume werden die Fäden auf den Bäumen
aufgewickelt und die Kettel (Zusammenstellungen von auf den Bäumen aufgewickelten Fäden) werden mit den Schußfäden
auf dem Doppelfüller-Webstuhl unter Bildung eines Drehergewebes verwebt.
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Einzelheiten der Herstellung des zweiseitigen Flächengebildes brauchen nicht näher erläutert zu werden, da sie
für den Fachmann auf der Hand liegen.
Figur 2 zeigt das Schema für die Bindung des Flächengebildes gemäß Figur 1. Die Figur 3 zeigt das Schema für die
Bindung, die einteilig auf einem Doppelfüller-Webstuhl vorgesehen ist. Die Schemen der Figuren 2 und 3 zeigen ein
Flächengebilde, dessen Kette 96 Kautschukfäden (durch das Bezugszeichen + dargestellt), 88 Bindefäden aus Polyester
(durch das Bezugszeichen // dargestellt), 88 Drehergewebefäden aus Polyester (Bezugszeichen =) und 8 Randfäden aus
Polyester (Bezugszeichen II) aufweist. Andererseits enthält der Schuß zwei obere Füllungen von Wolle Nm 2/32 und zwei
untere Füllungen von Chlorofaser Nm 1/12, die gleichzeitig eingesetzt sind. In einem fertigen Flächengebilde können
36 Schußeinsätze pro cm mit 281 Kettfaden vorliegen.
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Claims (5)
- KRAUS & WEISERTDR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER DR. ING. ANNEKÄTE WEISERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 ■ D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON 089/797077-797078 · TELEX 05-212156 kpatdTELEGRAMM KRAUSPATENT2527 WK/rmFARMITALIA CARLO ERBA S.P.A. Milano / ItalienZweiseitiges FlächengebildePatentansprücheI. Zweiseitiges Flächengebilde, gekennzeich· net durch eine Kette, welche aus Fäden (6, 7, 8, 9, 10,II, 12, 13) eines Kautschuk- oder elastomeren Materials und im wesentlichen undehnbaren Fäden gebildet isi^ und einen Schuß, welcher aus Fäden (1, 2, 3, 4, 5) unterschiedlicher Natur, die parallel zueinander und senkrecht zu den Kautschukkettfäden angeordnet sind, gebildet ist, wobei die Schußfäden eines ersten Typs (1, 3, 5) auf einer Seite der Kettfäden angeordnet sind, während Schußfäden eines zweiten030044/0735Typs (2, 4) auf der anderen Seite der Kettfäden angeordnet sind, wobei die Schußfäden des ersten Typs mit den Schußfäden des zweiten Typs abwechseln, wobei die undehnbaren Kettfaden Bindefäden (10, 12), die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel sind, und Drehergewebekettfaden (11, 13) bilden, wobei ein Bindefaden und ein Drehergewebekettfaden zwischen zwei angrenzenden Kautschukfäden angeordnet sind und wobei jeder der Bindefäden (10, 12) zuerst einen ersten und einen zweiten Schußfaden überquert, sodann durch das Flächengebilde hindurchgeht, um unter einem dritten und einem vierten Schußfaden zu verlaufen, und hiernach erneut das Paar der nächsten Schußfäden überquert und so weiter, wobei, bezogen auf die gleichen genannten Schußfäden, jeder der Drehergewebekettfäden (11, 13) den ersten Schußfaden überquert, wobei er auf der anderen Seite des Kett-Kautschukfadens wie der genannte Bindefaden verbleibt, der Drehergewebekettfaden sodann auf die gleiche Seite des Bindefadens zurückkehrt, indem er unterhalb des Kautschukfadens, unterhalb des genannten Bindefadens, über dem zweiten Schußfaden, unter dem dritten Schußfaden, über · dem vierten Schußfaden, über dem genannten Bindefaden und erneut unter dem Kautschukfaden läuft, um erneut über den nächsten Schußfaden auf der anderen Seite des Kautschukfadens und so weiter zu verlaufen.
- 2. Zweiseitiges Flächengebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Verwebung der Binde- und Drehergewebekettfaden auf den Schußfäden, welche einen gegebenen Kautschukfaden kreuzen, die gleiche ist, jedoch um zwei Schußfäden verschoben ist, wie die Verwebung, die durch die anderen Binde- und Drehergewebekettfaden auf den Kautschukfäden gebildet worden ist, welche den Kautschukkettfaden angrenzend an den fraglichen kreuzen.0300A4/0735
- 3. Zweiseitiges Flächengebilde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schußfäden einen größeren Querschnitt als die Binde- und Drehergewebekettfäden haben.
- 4. Zweiseitiges Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden des ersten Typs Wollfäden sind und daß die Schußfäden des zweiten Typs Chlorofaserfäden sind.
- 5. Elastisches Band, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem zweiseitigen Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 4 hergestellt ist.030044/0735
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