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DE3013972A1 - Zweiseitiges flaechengebilde - Google Patents

Zweiseitiges flaechengebilde

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DE3013972A1
DE3013972A1 DE19803013972 DE3013972A DE3013972A1 DE 3013972 A1 DE3013972 A1 DE 3013972A1 DE 19803013972 DE19803013972 DE 19803013972 DE 3013972 A DE3013972 A DE 3013972A DE 3013972 A1 DE3013972 A1 DE 3013972A1
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DE
Germany
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threads
thread
weft
warp
rubber
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DE19803013972
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DE3013972C2 (de
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Giulio Fontana
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Pfizer Italia SRL
Original Assignee
Farmitalia Carlo Erba SRL
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Publication date
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein zweiseitiges Flächengebilde bzw. ein zweiseitiges Gewebe und insbesondere a.n Flächengebilde bzw. Gewebe, von dem eine Seite im wesentlichen vollständig aus einem Garn eines gegebenen Typs und die andere Seite im wesentlichen vollständig aus einem Garn von unterschiedlichem Typ wie dasjenige, das die erste Seite bildet, bestehen. Die Kette bzw. der Kettfaden eines solchen Flächengebildes besteht aus Fäden aus Kautschuk oder einem elastomeren Material, so daß das Flächengebilde geeigneterweise zur Herstellung von elastischen Binden verwendet werden kann.
Elastische Binden nach dem Stand der Technik v/erden aus Wollgarnen, die mit Fäden aus Kautschuk oder einem elastomeren Material vermischt sind, hergestellt, damit solchen Erfordernissen, wie der Elastizität und der Beibehaltung, genügt wird und damit ein perfektes Anhaften an dem Körper gewährleistet wird. Solche elastischen Binden können auch aus anderen Garntypen, die den Zweck der Wolle erfüllen, und aus Kautschukbindungsgarnen hergestellt werden. Bei einem Flächengebilde, das diese bekannten elastischen Bänder bildet, haben die zwei Seiten im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein elastisches Flächengebilde bzw. Gewebe zur Verfügung zu stellen, das zwei voneinander verschiedene Seiten hat.
Durch die Erfindung soll weiterhin ein Flächengebilde bzw. Gewebe der obengenannten Struktur zur Verfügung gestellt
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werden, bei dem die Fäden aus Kautschuk oder dem elastomeren Material, die einen Teil des Flächengebildes bilden, fest an die anderen Fäden gebunden sind, so daß sie aus dem Flächengebilde schwer herausgezogen werden können.
Dieses Flächengebilde soll weiterhin leicht auf Webstühlen des bekannten Typs herstellbar sein.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein zweiseitiges Flächengebilde, das durch eine Kette, welche aus Fäden eines Kautschuk- oder elastomeren Materials und im wesentlichen undehnbaren Fäden gebildet ist, und einen Schuß, welcher aus Fäden unterschiedlicher Natur, die parallel zueinander und senkrecht zu den Kautschukkettfäden angeordnet sind, gebildet ist, gekennzeichnet ist, wobei die Schußfäden eines ersten Typs auf einer Seite der Kettfaden angeordnet sind, während Schußfäden eines zweiten Typs auf der anderen Seite der Kettfaden angeordnet sind, wobei die Schußfäden des ersten Typs mit den Schußfäden des zweiten Typs abwechseln, wobei die undehnbaren Kettfäden Bindefäden, die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel sind, und Drehergewebekettfäden bilden, wobei ein Bindefaden und ein Drehergewebekettfaden zwischen zwei angrenzenden Kautschukfäden angeordnet sind und wobei jeder der Bindefäden zuerst einen ersten und einen zweiten Schußfaden überquert, sodann durch das Flächengebilde hindurchgeht, um unter einem dritten und einem vierten Schußfaden zu verlaufen, und hiernach erneut das Paar der nächsten Schußfäden überquert und so weiter, wobei, bezogen auf die gleichen genannten Schußfäden, jeder der Drehergewebekettfäden den ersten Schußfaden überquert, wobei er auf der anderen Seite des Kett-Kautschukfadens wie der genannte Bindefaden verbleibt, der Drehergewebekettfäden sodann auf die gleiche Seite des Binde-
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fadens zurückkehrt, indem er unterhalb des Kautschukfadens, unterhalb des genannten Bindefadens, über dem zweiten Schußfaden, unter dem dritten Schußfaden, über dem vierten Schußfaden, über dem genannten Bindefaden und erneut unter dem Kautscbukfaden läuft, um erneut über den nächsten Schußfaden auf der anderen Seite des Kautschukfadens und so weiter zu verlaufen.
Zum besseren Verständnis der Struktur und der Merkmale des erfindungsgemäßen zweiseitigen Flächengebildes und dessen Webprozesse wird die Erfindung nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Grundriß mit sehr großem Maßstab, bei dem die Maschen übertrieben dünn aus dem zweiseitigen Flächengebilde dargestellt sind;
Fig. 2 eine Ansicht, die das Webschema des Flächengebildes zeigt; und
Fig. 3 eine Ansicht, die das Webschema eines elastischen Bandes zeigt, das aus dem Flächengebilde gemäß den Figuren 1 und 2 hergestellt worden ist.
Zunächst wird auf Figur 1 Bezug genommen, in der ein Teil des erfindungsgemäßen Flächengebildes mit stark vergrößertem Maßstab gezeigt ist, wobei die Maschen übertrieben dünn dargestellt sind, damit der Weg der verschiedenen Fäden verfolgt werden kann. Das in den Figuren gezeigte Flächengebilde-Gewebe enthält eine Kette und einen Schuß: die Kette enthält Fäden von Kautschuk oder eines elastomeren Materials (6, 7, 8 und 9), Bindefäden (von denen nur zwei aufgezählt und durch die Bezugszeichen 10 und 12 angegeben sind), die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel sind, und Drehergewebekettfäden (von denen nur zwei dargestellt und durch die Bezugszeichen 11 und 13 in der Figur der Zeichnung darge-
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stellt sind). Der Schuß enthält Wollfäden (1, 3 und 5), die zueinander parallel angeordnet sind und die alle oberhalb der Kautschukfäden (6, 7, 8 und 9) und senkrecht dazu angeordnet sind, sowie Fäden (2 und 4) unterschiedlicher Natur (z.B. Chlorofasern und dergleichen), die gleichfalls zueinander und senkrecht zu den Kautschukfäden angeordnet sind. Aus der Figur 1 wird ersichtlich, daß alle Fäden aus Chlorofasern (2 und 4) unterhalb der Kautschukfäden angeordnet sind und daß die Wollfäden (1,3 und 5) abwechselnd zu den Chlorofaser-Fäden (2 und 4) angeordnet sind.
In dem Flächengebilde läuft der Bindefaden 10 über die Fäden 1 und 2 (wobei er, auf die Zeichnung bezogen, auf der oberen Seite des Flächengebildes verbleibt). Sodann geht er durch das Flächengebilde hindurch, um unterhalb der Fäden 3 und 4 zu verlaufen. Hierauf geht er erneut durch das Flächengebilde hindurch, um oberhalb des Fadens 5 und des nächsten Schußfadens zu verlaufen, und verläuft so unter Wiederholung der gleichen Bindung weiter.
Der Drehergewebekettfaden 11 läuft oberhalb des Fadens 1 bzw. überquert diesen (bleibt jedoch auf der- anderen Seite des Fadens 6 relativ zu der Seite, auf der der Faden angeordnet ist), kehrt dann auf die gleiche Seite wie der Faden 10, indem er unterhalb des Fadens 6 und des Fadens 10 verläuft, zurück, läuft dann über den Faden 2 bzw. überquert diesen, läuft hierauf unter dem Faden 3 und über den Faden 4. Sodann wird er nach rechts abgelenkt und läuft über den Faden 10 bzw. überquert diesen und läuft unter dem Faden 6, um erneut über den anschließenden Wollfaden 5 auf der anderen Seite des Fadens 6 wie der Faden 10 zu verlaufen und läuft dann so weiter.
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-Q-
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Die obige Beschreibung in Verbindung mit den Kettfaden (6, 10 und 11) ist auch auf den nachfolgenden und analogen Satz von Fäden (7, 12 und 13), (8, 14 und 15) und auf alle nachfolgenden Sätze anzuwenden. Die Bindung der Fäden 10 und 11 auf den Schußfäden (2 und 4) und (1, 3 und 5), die jeweils unterhalb und oberhalb der Kettfaden (6, 7, 8 und 9) angeordnet sind, ist die gleiche wie die Bindung, die von den Fäden 12 und 13 mit den Schußfäden gebildet worden ist, jedoch ist die Bindung reproduziert und bildet zwei Schußfäden in weiterer Vorwärtsrichtung, bezogen auf einen nächsten Kautschukkettfaden (6, 7» 8 und 9). Anders ausgedrückt, der Drehergewebekettfaden 13, der mit dem Kettfaden 7 in Seitean-Seite-Beziehung steht, läuft über den Wollfaden 3 und zwei Schußfäden in weiterer Vorwärtsrichtung als der Drehergewebekettfaden 11 (der über den Wollfaden 1 läuft) in Seite-an-Seite-Beziehung mit dem Kettfaden 6. Somit wird die Flächengebildebindung mit der Bausteineinheit wiederholt, die als Rechteck M durch die gestrichelte Linie in Figur 1 dargestellt ist.
Bei dem oben beschriebenen zweiseitigen Flächengebilde sind die Schußfäden (1, 2, 3, 4 und 5) erheblich größer als die Bindefäden (10, 12 und 14) und die Drehergewebekettfäden (11, 13 und 15). Es wird ersichtlich, daß alle Kautschukfäden (6, 7, 8 und 9) immer zwischen die Wollfäden (1, 3 und 5) und Chlorofaser-Fäden (2 und 4) eingeschlossen sind, so daß die Bindefäden und die Drehergewebekettfäden nur an Stellen über die Wollfäden laufen, die etwas voneinander im Abstand angeordnet sind (offensichtlich in Verbindung mit der Größe des betreffenden Gewebes). Die Fäden 10 und 11 laufen daher über die Wollfäden gleichzeitig in Seite-anSeite-Anordnung zueinander und nur auf dem Kettfaden 1 und sodann auf dem Faden 5.
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Unterhalb der Kettfaden (2 und 4) laufen die Bindefäden nur an Stellen, die voneinander in einem relativ großen Abstand angeordnet sind.
Auf der oberen Seite des Flächengebildes liegt daher eine stark vorherrschende Menge von Wollfäden im Vergleich zu der Menge der Bindefäden und der Drehergewebekettfäden (die, wie vorstehend angegeben, auf nur sehr kleine Bereiche begrenzt sind, v/o solche Fäden über den Wollfaden hinübersteigen) vor, welche einen erheblich kleineren Querschnitt haben als die Wollfäden. Die genaue Betrachtung der Figur 1 unter besonderer Berücksichtigung des Ortes, wo ein Wollfaden von Bindefäden und Drehergewebekettfäden umschlossen ist, ergibt, daß die an den fraglichen Faden angrenzenden und darauffolgenden Wollfäden an einer Seite eine Brücke oder eine Verbindung mit erheblicher Länge und an der anderen Seite des Ortes, wo der zwischen diese gelegte Wollfaden gebunden ist, bilden. Eine Brücke oder Verbindung ist derjenige Teil eines Kettfadens, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bindemaschen davon angeordnet ist. So wird z.B. ersichtlich, daß der Bindeort (wo sie über den Wollfaden an der Oberseite hinübersteigen), bestimmt durch die Fäden 12 und 13 auf dem Wollfaden 3, an zwei Verbindungen angrenzt, welche durch den Faden 1 bzw. 5 zwischen den Orten, an denen sie durch Paare von Fäden (10, 11) und (14, 15) gebunden sind, gebildet ist.
Da die Wollfäden in dem Flächengebilde Seite an Seite und in einer Kontaktbeziehung miteinander angeordnet sind und die Verbindungen eine gewisse Bewegungsfreiheit haben, überlappen sich solche Verbindungen an den Orten, wo der zu diesen zwischenliegende Wollfaden durch die Binde-
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und Drehergewebekettfäden gebunden ist. Dies wird besser ersichtlich, wenn man berücksichtigt, daß die Bindefäden und die Drehergewebekettfäden einen kleinen Querschnitt haben und dazu neigen, den Wollfaden an dem Ort, wo ein solcher Wollfaden angehakt ist, nach unten zu ziehen.
Die gesamte vorstehende Beschreibung im Zusammenhang mit der oberen Seite des Flächengebildes, wo die Wollfäden angeordnet sind, ist auch auf seine Unterseite, wo die ChIorofaser-Fäden angeordnet sind, anwendbar.
Das oben beschriebene Flächengebilde ist daher ein Flächengebilde, welches zwei vollständig gesonderte Seiten aufweist, wobei (relativ zu der Zeichnungsebene und unter der Annahme der Verwendung der obengenannten Garne) die obere Seite vollständig aus Wolle und die untere Seite vollständig aus Chlorofasern hergestellt ist.
Die Struktur des oben beschriebenen Flächengebildes ist daher weiterhin dadurch charakterisiert, daß die Fäden aus Kautschuk oder einem elastomeren Material (sowie die Kettfaden) fest gebunden sind und daß sie daher nicht ausgefädelt werden können, was naturgemäß dem Flächengebilde eine lange Lebensdauer verleiht.
Zur Herstellung von elastischen Bändern bzw. Binden kann das Flächengebilde mit gezwirnten Wollfäden mit einem Titer von Nm 2/32 (d.h. zwei gezwirnten Fäden mit einem Titer 32, wobei Nm "metrische Zahl" bedeutet), zwei Chlorofaser-Fäden Nm 1/12, Binde- und Drehergewebekettfäden von texturiertem "two-terminal"-Polyester mit 150 den und Kautschukfäden mit einem Titer von 60 hergestellt werden.
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Vorzugsweise kann man den Kautschuk mit einem Viskosefaden oder mit anderen Garnen bedecken, um die Dehnung zu beschränken, die Färbung zu fördern, die Festigkeit oder die Beständigkeit zu erhöhen und das Gleiten nach Herstellung des Flächengebildes zu stören. Naturgemäß können auch anstelle der Kautschukfäden Fäden aus einem anderen elastomeren Material verwendet werden. Die Kettfaden (2, 4) können aus Baumwolle, Nylon oder einem anderen Material (anstelle von Chlorofasern) etc. bestehen.
Wie oben ausgeführt wurde, ist das beschriebene Flächengebilde besonders gut zur Herstellung von elastischen Bändern bzw. Binden geeignet. Der Verbraucher hat den Vorteil, daß er jede Seite des Flächengebildes im Kontakt mit der Haut verwenden kann, wodurch er somit von den verschiedenen und besonderen Eigenschaften mit Vorteil Gebrauch macht, welche von der Natur der Fasern herrühren, die jede Seite des Flächengebildes bilden.
Es wurde weiterhin festgestellt, daß aufgrund seiner Struktur das Flächengebilde tatsächlich eine einzigartige Weichheit und eine erhebliche DimensionsStabilität hat. Das oben beschriebene Flächengebilde wird unter Verwendung von herkömmlichen Doppelfüller- oder Doppelschiffchen-Webstühlen (mit zwei doppelseitigen Wechsel- oder Schaltschiffchen, wobei ein Schiffchen die Wolle einsetzt und das andere Schiffchen das Chlorofasergarn einsetzt) gewebt. Zur Herstellung der Kettbäume werden die Fäden auf den Bäumen aufgewickelt und die Kettel (Zusammenstellungen von auf den Bäumen aufgewickelten Fäden) werden mit den Schußfäden auf dem Doppelfüller-Webstuhl unter Bildung eines Drehergewebes verwebt.
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Einzelheiten der Herstellung des zweiseitigen Flächengebildes brauchen nicht näher erläutert zu werden, da sie für den Fachmann auf der Hand liegen.
Figur 2 zeigt das Schema für die Bindung des Flächengebildes gemäß Figur 1. Die Figur 3 zeigt das Schema für die Bindung, die einteilig auf einem Doppelfüller-Webstuhl vorgesehen ist. Die Schemen der Figuren 2 und 3 zeigen ein Flächengebilde, dessen Kette 96 Kautschukfäden (durch das Bezugszeichen + dargestellt), 88 Bindefäden aus Polyester (durch das Bezugszeichen // dargestellt), 88 Drehergewebefäden aus Polyester (Bezugszeichen =) und 8 Randfäden aus Polyester (Bezugszeichen II) aufweist. Andererseits enthält der Schuß zwei obere Füllungen von Wolle Nm 2/32 und zwei untere Füllungen von Chlorofaser Nm 1/12, die gleichzeitig eingesetzt sind. In einem fertigen Flächengebilde können 36 Schußeinsätze pro cm mit 281 Kettfaden vorliegen.
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Claims (5)

  1. KRAUS & WEISERT
    DR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER DR. ING. ANNEKÄTE WEISERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 ■ D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON 089/797077-797078 · TELEX 05-212156 kpatd
    TELEGRAMM KRAUSPATENT
    2527 WK/rm
    FARMITALIA CARLO ERBA S.P.A. Milano / Italien
    Zweiseitiges Flächengebilde
    Patentansprüche
    I. Zweiseitiges Flächengebilde, gekennzeich· net durch eine Kette, welche aus Fäden (6, 7, 8, 9, 10,
    II, 12, 13) eines Kautschuk- oder elastomeren Materials und im wesentlichen undehnbaren Fäden gebildet isi^ und einen Schuß, welcher aus Fäden (1, 2, 3, 4, 5) unterschiedlicher Natur, die parallel zueinander und senkrecht zu den Kautschukkettfäden angeordnet sind, gebildet ist, wobei die Schußfäden eines ersten Typs (1, 3, 5) auf einer Seite der Kettfäden angeordnet sind, während Schußfäden eines zweiten
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    Typs (2, 4) auf der anderen Seite der Kettfäden angeordnet sind, wobei die Schußfäden des ersten Typs mit den Schußfäden des zweiten Typs abwechseln, wobei die undehnbaren Kettfaden Bindefäden (10, 12), die im wesentlichen zu den Kautschukfäden parallel sind, und Drehergewebekettfaden (11, 13) bilden, wobei ein Bindefaden und ein Drehergewebekettfaden zwischen zwei angrenzenden Kautschukfäden angeordnet sind und wobei jeder der Bindefäden (10, 12) zuerst einen ersten und einen zweiten Schußfaden überquert, sodann durch das Flächengebilde hindurchgeht, um unter einem dritten und einem vierten Schußfaden zu verlaufen, und hiernach erneut das Paar der nächsten Schußfäden überquert und so weiter, wobei, bezogen auf die gleichen genannten Schußfäden, jeder der Drehergewebekettfäden (11, 13) den ersten Schußfaden überquert, wobei er auf der anderen Seite des Kett-Kautschukfadens wie der genannte Bindefaden verbleibt, der Drehergewebekettfaden sodann auf die gleiche Seite des Bindefadens zurückkehrt, indem er unterhalb des Kautschukfadens, unterhalb des genannten Bindefadens, über dem zweiten Schußfaden, unter dem dritten Schußfaden, über · dem vierten Schußfaden, über dem genannten Bindefaden und erneut unter dem Kautschukfaden läuft, um erneut über den nächsten Schußfaden auf der anderen Seite des Kautschukfadens und so weiter zu verlaufen.
  2. 2. Zweiseitiges Flächengebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Verwebung der Binde- und Drehergewebekettfaden auf den Schußfäden, welche einen gegebenen Kautschukfaden kreuzen, die gleiche ist, jedoch um zwei Schußfäden verschoben ist, wie die Verwebung, die durch die anderen Binde- und Drehergewebekettfaden auf den Kautschukfäden gebildet worden ist, welche den Kautschukkettfaden angrenzend an den fraglichen kreuzen.
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  3. 3. Zweiseitiges Flächengebilde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schußfäden einen größeren Querschnitt als die Binde- und Drehergewebekettfäden haben.
  4. 4. Zweiseitiges Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden des ersten Typs Wollfäden sind und daß die Schußfäden des zweiten Typs Chlorofaserfäden sind.
  5. 5. Elastisches Band, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem zweiseitigen Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 4 hergestellt ist.
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DE3013972A 1979-04-12 1980-04-11 In Kettrichtung elastisches Gewebe, insbesonders für elastische Binden oder dergleichen Expired DE3013972C2 (de)

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